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Wiener Postmoderne

Immer wieder werde ich in meiner Praxis und auch außerhalb darauf angesprochen. Angesprochen auf Dekonstruktion, Postmoderne, Sprache, Kultur, Ideologie, Kommunikation, Lesen.

Hier nun ein paar weitere Brösel als Anmerkungen zu dem oben angedeuteten Themenkomplex und unter der Aufrufung des Wortes Postmoderne (als Post-/-Moderne!).

Erzählungen, Berichte, Analysen, Reflexionen aus der Praxis/aus meiner/unserer Philosophischen Praxis, – – – aus einer, zu einer und nach einer philosophischen Praxiseinheit zum schwierigen, aufregenden und noch immer umstrittenen Thema Moderne versus Postmoderne. 

Wir selbst sehen uns  und unser Werk  als einen Teil der Wiener Postmoderne.

In früheren Schriften sowie in meinem Blog hier (und in unzähligen philosophischen Praxiseinheiten der letzten drei Jahrzehnte fanden solche statt) finden sich zahlreiche Annäherungen und Exploitationen dieses Feldes.

Die „Einschreibung“ ist nicht „für immer“, eine jede Einschreibung ist endlich wie das Subjekt selbst, dessen „Archiv“ zerstört werden kann wie jedes Archiv. Auch jedes Medienarchiv.

Alle unsere Teletechnologien (vom TV bis zur Drohne und darüberhinaus) bewirken eine real praktizierte Dekonstruktion traditioneller Begriffe und Vorstellungen von Staat, Bürger, Staatsbürger, Ausländer, Tourist, Einheimischer, Eingebürgerter etc., soweit diese an ein konkretes Territorium gebunden sind.

Jedes Land hat seine Geschichte, sein Gedächtnis und seinen speziellen Umgang mit seiner Archiv-Ökonomie.

Immer wenn man ein Archiv öffnet, sich gewisser Ereignisse erinnert, bringt man das Drama, dieses Ereignis, zur Sprache und holt es ins Gedächtnis zurück.

Man macht „es“ sich bewußt !

Bewußtwerdung ist aber noch lange nicht alles, worum es geht ! Spricht man vom Holocaust oder der Shoah, so bahnt man (ob man will oder nicht!) einen Weg zum jeweils individuellen wie auch zum sogenannten nationalen Unbewußten !

Durch die Bewußtmachungsarbeit passieren Dinge, die wir nicht planen, nicht kontrollieren können. Affizierungen !

Postmoderne, so meine These, hat etwas mit Freud zu tun, – mit der Psychoanalyse Sigmund Freuds!

Ich meine damit die Aufbringung der Krise. Eine epochale Krise der „Aufklärung“ der SCHRIFT.

Die Herkunft des Terms Postmodernismus ist ungewiß. Wir wissen aber, Federico de Onis verwendete das Wort in seiner „Antologia de la poesia espanola e hispanoamericana“. Das Werk wurde in Madrid 1934, zwei Jahre nach seinem Tod, publiziert. Arnold Toynbee verwendete es 1947 in „A Study of History“ und bezeichnete damit einen neuen Zyklus in der westlichen Zivilisation, den er um das Jahr 1875 beginnen ließ. Harry Levin und andere griffen die neue Etikette in den 50ern des 20. Jahrhunderts auf. Ein Begriff für eine neue Epoche war gefunden. Leute, die Überblickswerke schreiben, verwenden gerne neue Etiketten, um sich von anderen abzugrenzen, Medien springen gerne auf, es gibt ja was angeblich Neues. Und so schließen sich viele andere Medienmenschen zu einem Strom zusammen und bauen schließlich eine sogenannte neue Epoche. Ob zurecht oder zu unrecht.

„Die Struktur der Nachträglichkeit verbietet  es, die Temporalisation (Temporisation) einfach zu einer dialektischen Komplikation der lebendigen Gegenwart zu machen, als originärer und unaufhörlicher, ständig auf sich selbst zurückgeführter, in sich selbst zusammengefaßter, zusammenfassender Synthese von retentionalen und protentionalen Spuren.  

Bei der Andersheit des ´Unbewußten` haben wir es nicht mit Horizonten von modifizierten – vergangenen oder ankommenden – Gegenwarten zu tun, sondern mit einer ´Vergangenheit`, die nie anweste und die nie anwesen wird, deren ´An-kunft` nie die Produktion oder Reproduktion in der Form der Anwesenheit sein wird.

Der Begriff der Spur ist also mit dem der Retention, des Vergehens dessen, was gegenwärtig war, inkommensurabel. Man kann die Spur – und also die différancenicht von der Gegenwart oder vom Anwesen des Anwesenden her denken“.

(cf. G. Kaucic, Grammatotechne als …, S. 55 f., G. Kaucic hier im Blog (Blogspot-Blog 2014 ff.) die Postings zu Dekonstruktion und zu Was ist Dekonstruktion und bes. J. Derrida, Randgänge, S. 28 f. ).

Postmoderne betrifft vielleicht nur die westliche Zivilisation, die europäisch-amerikanische Kultur und deren große „Krise“ (cf. meinen Post hier im Blogspot-Blog 2014 ff. zu „Freiheit und Krise. Krise der Freiheit“). Dekonstruktivismus und der Begriff der Schrift (wie Derrida diesen versteht!) betrifft und hat statt in allen Kulturen, ob alphabetisiert oder nicht.

Die Grenze zwischen der Moderne und der Postmoderne hat keine zeitliche Ordnung. Die Ordnung der Dinge ist außerzeitlich und die Frage nach der Grenze zwischen gibt hier das Zentrum. Es handelt sich um eine qualitative Grenze und nicht um eine zeitliche quantifizierbare Ordnung. Rabelais oder Sterne und viele andere sind für mich/uns ohne Zweifel und gut begründbar „postmodern“!

Handke oder Bernhard hingegen nicht. Joyce oder Pynchon und viele andere hingegen ganz klar (cf. meine früheren gedruckten Schriften oder auch unseren Blog als Ganzes!).

Alle Schriften Derridas schreiben die „Theorie“ der textuellen Pfropfung und spielen folgende „Praxis“: „schreiben heißt pfropfen … Die Pfropfung vollzieht sich nicht am „Eigentlichen“ der „Sache“. Es gibt ebensowenig die Sache wie den Originaltext“ (Derrida, Dissémination, german edition, S. 395).

Die PfropfreisschreibArt verwandelt den Text in ein Gewebe aus „Zitaten“. Sie verwandelt ihn nicht eigentlich, denn der Text ist immer schon ein Gewebe von Zitaten; es ändert nichts daran, wenn der „Autor“ dies nicht weiß oder zur Kenntnis nehmen kann. Insertieren in ein Register, um den Einbruch des Theaters in das Buch, der Verräumlichung in die Innerlichkeit zu bezeichnen (Double séance, Dissémination, S. 264).

Die übernommenen und eingefügten Texte werden weder zu Collagen noch zu Illustrationen. Ohne diese Pfropfreise, „die sich selbst nur im Vollzug ihrer Wiedereinschreibung lesen“ (Dissémination, 395), existiert der Text nicht.

Eine Grenze, die die Metaphysik, der Logozentrismus, um jeden Preis aufrechterhalten möchte. Die Opposition zwischen dem Drinnen und dem Draußen ist konstitutiv für die Logik der Identität. Es gibt keine Identität im wirklichen Sinn! (vgl. weiter unten zum Begriff des Zeichens hier in diesem Posting und im Footer des Blogspot-Blogs 2014 ff.!)

Zwischen Drinnen und Draußen liegt die Differenz. Die Schrift ist die Differenz, ist ursprüngliche Verräumlichung zwischen Selbst und Selbst, die Verräumlichung als Unterbrechung der „Anwesenheit“ im „Zeichen“.

Die Texte arbeiten selbst schon an ihrer Dekonstruktion, an ihrer Auslegung und Auseinanderlegung, wodurch die Erfahrung des Abwesenden gemacht werden kann, die Erfahrung dessen, was ausgeblendet, nicht beschienen, verworfen worden war. Die dekonstruktive Lektüre ist so die Fortsetzung des sogenannten „Textes“ und nicht dessen erklärende Metaebene.

Die Postmoderne beziehungsweise die Wiener Postmoderne und deren Dekonstruktivismen bzw die DekonstruktivistInnen sind nicht d´accord und nicht Dekor des Gesellschaftskörpers oder des politischen Raumes, sie sind dessen „Gift“. 

Alles ist singulär! Die lebendige Welt ist kein Puzzle!

DekonstruktivistInnen in der ganzen Welt haben ein Instrumentarium entwickelt die alles verschlingende mediale Diskursivität zumindest zu stören.

Hier gibt es keine Trauer nach dem verlorenen Ganzen, bloß die lustvolle Erkenntnis und die Lust am Text, der besagt, eine solche Ganzheit hat es nie gegeben.

Sowohl die Idee der Ganzheit wie die Idee des Verlustes einer wie immer gearteten Ganzheit sind bloß ein Mythos des kapitalistischen Systems.

DEKONSTRUKTION / DECONSTRUCTION

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2018/06/dekonstruktion.html

Dekonstruktion. Was ist Dekonstruktion.

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2016/09/dekonstruktion-was-ist-dekonstruktion.html

( „Dekonstruktion ist

nicht was Du denkst“, G. Bennington )

Again and again I am approached about this in my practice and also outside. Addressed on deconstruction, postmodernism, language, culture, ideology, communication, reading.

Here are a few more crumbs as remarks on the complex of topics mentioned above and under the invocation of the word Postmodernism (as post-/-modernism!).

Stories, reports, analyses, reflections from practice/from my/our philosophical practice on the difficult, exciting and still controversial topic of modernity versus postmodernity / modernism versus postmodernism.

We see ourselves and our work as part of Viennese postmodernism.

In earlier writings as well as in my blog here (and in countless philosophical practice units of the last three decades there have been such), there are numerous approaches and exploitations of this field.

The „inscription“ is not „forever“, every inscription is finally like the subject himself, whose „archive“ can be destroyed like any archive. Also every media archive.

All our tele-technologies (from TV to drone and beyond) cause a deconstruction, in real practice, of traditional concepts and notions of state, citizen, national, foreigner, tourist, native, naturalized, etc., in so far as they are bound to a concrete territory.

Every country has its history, its memory and its special way of dealing with its archive economy.

Whenever one opens an archive, remembers certain events, one brings up the drama, this event, and brings it back to memory.

One makes „it“ conscious !

But awareness is by no means the only thing that matters ! If one speaks of the Holocaust or the Shoah, one is (whether one wants to or not!) paving the way to the individual as well as the so-called national unconscious!

Through the work of raising awareness, things happen which we cannot plan or control. Affections !

Postmodernism, so my thesis, has something to do with Freud, – with the psychoanalysis of Sigmund Freud!

I mean the raising of the crisis. An epochal crisis of the „Enlightenment“ of the WRITTEN/Scriptures.

The origin of the term postmodernism is uncertain. But we do know that Federico de Onis used the word in his „Antologia de la poesia espanola e hispanoamericana“ . The work was published in Madrid in 1934, two years after his death. Arnold Toynbee used it in 1947 in „A Study of History“, marking a new cycle in Western civilization, which he had begun around 1875. Harry Levin and others took up the new etiquette in the 50s of the 20th century.

A term for a new epoch was found. People who write general works like to use new labels to distinguish themselves from others, media like to jump up, there is supposedly something new. And so many other media people join together in a stream and finally build a so-called new epoch. Whether rightly or wrongly.

The talk of posteriority and Derrida’s talk of the structure of posteriority could be a witty „definition“ of postmodernism, which does not say goodbye to the frequently used definition of simplicity, like the simple statement that postmodernism comes as an epoch (temporally) after modernity.

„The structure of posteriority forbids making temporalization (temporisation) simply a dialectical complication of the living present, as an original and incessant, constantly self-referenced, self-contained, summarising synthesis of retentional and protentional traces

In the otherness of the ‚unconscious‘ we are not dealing with horizons of modified presences – past or arriving – but with a ‚past‚ that is never present and will never be present, whose ‚arrival‘ will never be production or reproduction in the form of presence.

The concept of trace is thus incommensurable with that of retention, of the passing away of what was present. One cannot think the trace – and thus the différance – from the present or from the presence of the present“.

(cf. G. Kaucic, Grammatotechne as …, pp. 55 f., G. Kaucic here in the blog the postings on Deconstruction and on What is Deconstruction and especially  Derrida, Randgänge, p. 28 f. ). 

Postmodernism perhaps only affects Western civilization, European-American culture and its great „crisis“ (cf. my post here in the blog on „Freedom and Crisis. Crisis of Freedom“). Deconstructivism and the concept of writing (as Derrida understands it!) concerns and has instead of in all cultures, whether alphabetized or not.

The border between modernity and postmodernity has no temporal order. The order of things is out of time and the question of the boundary between gives here the centre. It is a qualitative border and not a temporal quantifiable order. Rabelais or Sterne  and many others are for me without doubt and well justifiable „postmodern“!

Handke or Bernhard on the other hand are not. Joyce or Pynchon and many others, however, are clearly (cf. my earlier printed writings or our blog as a whole!)

All of Derrida’s writings write the „theory“ of textual grafting and play the following „practice“: „to write means to graft … The grafting does not take place on the „actual“ of the „thing“. There is just as little the thing as the original text“ (Derrida, Dissémination, german edition, p. 395).

The grafting Art  transforms the text into a web of „quotations“. It does not actually transform it, for the text has always been a web of quotations; it does not change anything if the „author“ does not know or cannot take note of it. Insertion into a register to signify the intrusion of theatre into the book, of spatialisation into inwardness (Double séance, Dissémination, p. 264).

The adopted and inserted texts become neither collages nor illustrations. Without these grafts, „which read themselves only in the execution of their re-inscription“ (Dissémination, 395), the text does not exist.

By removing and reintroducing text particles – creating con-texts – the grafting breaks through the boundary between the inside and the outside of a context.

A border that metaphysics, logocentrism, wants to maintain at all costs. The opposition between the inside and the outside is constitutive of the logic of identity. There is no identity in the real sense! (cf. further down on the concept of sign here in this posting and in the footer of the blogspot-blog 2014 ff.!)

The texts themselves are already working on their deconstruction, on their interpretation and decomposition, through which the experience of the absent can be made, the experience of that which had been faded out, not shone at, rejected. The deconstructive reading is thus the continuation of the so-called „text“ and not its explanatory meta-level.

Everything is singular! The living world is not a puzzle!

Deconstructivists all over the world have developed an instrument to at least disturb the all devouring media discursivity.

Here there is no mourning for the lost whole, only the joyful realization and the pleasure of the text, which says that such a wholeness has never existed.

Both the idea of wholeness and the idea of the loss of a wholeness of whatever kind are merely a myth of the capitalist system.

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Dr. Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber, MSc, (born 1959), Philosophical Practice Vienna 1989 ff.


Und noch einmal  (Wiener) Postmoderne als Aufklärung!

 in German:

LIMITED INC

Dekonstruktion und philosophische Praxis / Philosophische Praxis als Dekonstruktion

Wenn wir Sprache benützen, rufen wir unweigerlich Effekte bei uns und beim Anderen hervor. Wir verwandeln uns, aber auch den Anderen und wir verwandeln das Andere, die Sprache. Sprache ist ein Name für unser Tun, – die Handlung, die wir gerade tun, – und ein Name für das, was wir bewirken, – die Handlung und ihre Folgen.

Ein Satz tut etwas.

Die Aufmerksamkeit der Dekonstruktion ist immer eingeschrieben in die vielen verschiedenen pragmatischen Anliegen und Aufgaben.

Die Dekonstruktion ist immer und überall erfinderisch(!) (vgl. Teaser und Post „Poésie engagée“), sonst ist (!) sie nicht.

Diese dekonstruktive Aufmerksamkeit nenne ich die philosophische Verantwortlichkeit. Nicht gefangen bleiben im Empirizismus!

Jeder Satz ein Sprung.

Ein Sprung, der einen Kontext sprengt.

Es existiert immer schon eine oratio obliqua, eine strukturelle Unbewußtheit der Intention in der Aktualität der Aussage. Vergessen Sie nie daran zu erinnern, daß in der Sache und der Auffassung davon ein Gespenst sein Wesen treibt, – das teleologische Trugbild des Bewußtseins (vgl. bes. „Signatur, Ereignis, Kontext“ von J. Derrida, in: Randgänge der Philosophie).

Jedes Gespräch, jeder Diskurs, jede Dekonstruktion birgt Gefahr. Die Gefährdung des Eigenen!

Eines vermeintlichen Eigenen. „Das Eigene“ als Eigenes gibt es so(!) nie und nirgends.

Die Politik der Freundschaft ist eine schwierige.

Und die Dekonstruktion ist nachträglich und vorläufig(!). Vergleichen Sie das Konzept der „Spur“ Derridas! Die Gegenwart, keine Gegenwart ist jemals präsent und eine Vergangenheit ist nie als Gegenwart vollpräsent gewesen. Auch diese Erkenntnis läuft via Sprache. Wir sind Zeugen und Involvierte einer absoluten Dislokation (vgl. Teaser).

Ich meine die Spaltung der Struktur einer Erfahrung der Zugehörigkeit, eines sogenannten „Eigenen“(!). Zugehörigkeiten ausgedrückt in den Begriffen wie Familie, Ethnie, Nation, Religion, Staat oder sogar Beruf.

Ich muß noch kurz auf die >Verantwortung< (!) zu sprechen kommen. Dies berührt die Subjektwerdung, die Subjektfähigkeit, also auch die Diskurse über die Grenzziehung zwischen Mensch und Tier (vgl. Teaser!).

Ich möchte hinweisen auf die allgemeine Beunruhigung in den Wissenschaften vom Menschen, wenn man eine Logik des Unbewußten anspricht oder sogar darauf setzt (wie ich z.B.).

Eine Logik des Unbewußten, die uns im Bewußtsein der Freiheit (!), die dann also immer Verantwortung impliziert, jede Gewißheit und Versicherung (auch unserer selbst!) unterläuft.

Hier wird sofort der Vorwurf laut, daß damit (mit der Inkludierung dieser Logik des Ubw) jegliche Verantwortung und Ethik in Zweifel gezogen werden würde und also jede Entscheidung (und auch ein Quäntchen Nichtentscheidbarkeit in sich bürge).

Ich sage denen, die diesen Vorwurf erheben, immer wieder, daß ja gerade das Gegenteil der Fall sei, daß doch genau dieses Faktum des Zweifels an Verantwortung, Entscheidbarkeit und einem eigenen Ethisch-Sein das unbestimmbare Wesen(!) der Verantwortung, der Entscheidung und der Ethik ausmache.

Zum Ende kommend noch einmal sei angeführt die „kommende Demokratie“ J. Derridas. Eine Demokratie im Werden (und nicht nur auf nationalstaatlichem Boden, vgl. Kant, Zum ewigen Frieden) in den überstaatlichen Beziehungen, Rechtsverhältnissen und Institutionen, – eine Demokratie, die als kommende noch kaum bis gar nicht begonnen haben dürfte. Das ist das Thema von Liebe und Haß, Frieden und Krieg, Gemeinsames und Einsames, ein Thema der Möglichkeit, Wahrscheinlichkeit und Unmöglichkeit.

Die Demokratie als philosophischer Begriff, die immerwährend im Kommen bleibt (vgl. Teaser).

Die Gefühle des Hasses als Aporetikum, als Aporieaffekt des Demokratischen! Vielleicht auch das Kuckucksei einer jeden Revolution?!

 Destruktive Entwicklungen sind nicht nur repressiv zu eliminieren(!), sondern durch kommunikative Inklusion zu pädagogisieren und zu zivilisieren.

„Die Dekonstruktion hat notwendigerweise von innen her zu operieren, sich aller subversiven, strategischen und ökonomischen Mittel der alten Struktur zu bedienen, sich ihrer strukturell zu bedienen“ (Derrida, Grammatologie, S. 45), um schließlich den nicht strukturell zu erfassenden Praxischarakter der Wahrheit freizulegen.

Gemeint ist die Sichtbarmachung der Doppelheit des gleichzeitigen An-und Abwesendsein der Wahrheit, des etwas Erblickens und dadurch anderes Aus-dem-Blickfeld-Ausschließens. (H. Kimmerle, J. Derrida zur Einführung, S. 49)

Dekonstruktion läßt sich nicht in einen „Begriff“ Dekonstruktion einschließen. Und Dekonstruktion erschließt beziehungsweise eröffnet einen Zugang zum Anderen durch Entdeckungen von Unbekanntem oder bisher Ungedachtem. Dekonstruktion läßt sich nicht definieren und nicht abschließen (vgl. dazu J. Derrida, Limited Inc, S. 171 ff.).

Die Dekonstruktion ist und bleibt stets die Befragung der Ursprünge, der Grundlagen und der Grenzen unseres begrifflichen, theoretischen und normativen Apparates. Und dies immer in der doppelten Bewegung der Différance.

Ein Text, der vielleicht aus gewohnter (binärer) These und Antithese besteht, enthüllt, wenn er dekonstruiert wird, beispielsweise eine Vielzahl von Perspektiven, die gleichzeitig vorhanden sind, – oft in Konflikt miteinander.

Dieser Konflikt aber wird durch die Dekonstruktion erst sichtbar.

Dekonstruktion hat eine ethische Komponente, da sie die Beziehung zum Anderen eröffnet, insofern sie Zugänge zu bislang Ungedachtem oder bisher Ausgeschlossenem findet und möglicherweise neue gesellschaftliche, neue zwischenmenschliche, neue politische, neue wissenschaftliche, neue juristische, neue technische, neue philosophische und künstlerische Denk- und Handlungsweisen erfindet oder auffindet (vgl. dazu E. Lévinas und J. Derrida).

Philosophische Praxis könnte dazu einen nicht wenig gewichtigen Beitrag leisten, denke ich.

In English:

And once again (Viennese) postmodernism as enlightenment!

LIMITED INC

DECONSTRUCTION AND PHILOSOPHICAL PRACTICE / PHILOSOPHICAL PRACTICE AS DECONSTRUCTION

When we use language, we inevitably cause effects in ourselves and in others. We transform ourselves, but also the other, and we transform the other, the language.

Language is a name for our actions, – the action we are doing, – and a name for what we effect with the linguistic setting, – the action and its consequences.

A sentence does something.

The attention of deconstruction is always inscribed in the many different pragmatic concerns and tasks.

Deconstruction is always and everywhere inventive(!) (cf. teaser and post „Poésie engagée“), otherwise (!) it is not.

I call this deconstructive attention philosophical responsibility. Do not remain trapped in empiricism!

Every sentence a leap.

A leap that breaks a context.

There is always already an oratio obliqua, a structural unconsciousness of intention in the topicality of the statement. Never forget to remember that in the thing and the conception of it a ghost drives its essence – the teleological delusion of consciousness (cf. especially „Signature, Event, Context“ by J. Derrida, in: Randgänge der Philosophie).

Every conversation, every discourse, every deconstruction holds danger. The endangerment of one’s own!

An alleged own. The „own“ as the own never (!) exists anywhere.

The politics of friendship is a difficult one.

And the deconstruction is retrospective and provisional(!). Compare the concept of „trace“ Derridas! The present, no present is ever present and a past has never been fully present as present. This realization also runs via language. We are witnesses and involved in an absolute dislocation (cf. Teaser).

I mean the splitting of the structure of an experience of belonging, a so-called „own“(!). Belongings expressed in terms of family, ethnicity, nation, religion, state or even occupation.

I still have to speak briefly about >responsibility< (!). This touches the becoming of the subject, the subjectivity, thus also the discourses about the demarcation between man and animal (cf. teaser!).

I would like to point out the general concern in the sciences of man, if one addresses a logic of the unconscious or even sets on it (like I e.g.).

A logic of the unconscious which, in the consciousness of freedom (!), which then always implies responsibility, undermines every certainty and assurance (also of ourselves!). 

Here the accusation becomes immediately loud that (with the inclusion of this logic of the Ubw) any responsibility and ethics would be doubted and thus every decision (and also a grain of undecidability in itself would guarantee).

I keep telling those who make this accusation that just the opposite is the case, that it is precisely this fact of doubting responsibility, decidability and one’s own ethical existence that constitutes the indeterminable essence (!) of responsibility, decision and ethics.

 Coming to the end, once again the „coming democracy“ of J. Derridas should be mentioned. A democracy in the making (and not only on nation-state soil, cf. Kant, Zum ewigen Frieden) in supranational relations, legal relationships and institutions – a democracy which as a coming democracy may hardly have begun or not begun at all. This is the theme of love and hatred, peace and war, the common and the lonely, a theme of possibility, probability and impossibility.

Democracy as a philosophical concept that remains in constant flux (cf. Teaser of the blogspot blog 2014 ff.).

The feelings of hatred as an aporetic, as an aporia effect of the democratic! Perhaps also the cuckoo’s egg of every revolution!

Destructive developments must not only be repressively eliminated (!), but pedagogized and civilized through communicative inclusion.

„Deconstruction necessarily has to operate from within, to make use of all subversive, strategic and economic means of the old structure, to make use of its structure“ (Derrida, Grammatologie, p. 45), in order finally to uncover the practical character of truth, which cannot be grasped structurally.

What is meant is the visualization of the duality of the simultaneous presence and absence of the truth, of a certain sight and thereby a different exclusion from the field of vision. (H. Kimmerle, J. Derrida for Introduction, p. 49)

Deconstruction cannot be included in a „term“ deconstruction. And deconstruction opens up or opens up an access to the other through discoveries of the unknown or the previously unthought. Deconstruction cannot be defined or completed (cf. J. Derrida, Limited Inc, p. 171 ff.).

Deconstruction is and always will be the questioning of the origins, the foundations and the limits of our conceptual, theoretical and normative apparatus. And this always in the double movement of the Différance.

A text that perhaps consists of habitual (binary) thesis and antithesis, when deconstructed, reveals, for example, a multitude of perspectives that exist simultaneously, often in conflict with each other.

This conflict, however, only becomes visible through deconstruction.

Deconstruction has an ethical component, since it opens the relationship to the other, insofar as it finds access to the previously unimagined or the previously excluded and possibly invents or finds new social, new interpersonal, new political, new scientific, new legal, new technical, new philosophical and artistic ways of thinking and acting (cf. E. Lévinas and J. Derrida).

Philosophical Practice could make a not insignificant contribution to this, I think. 

Postmoderne / Wiener Postmoderne Teil I 

(German/English)

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2020/01/postmoderne-wiener-postmoderne-teil-i_33.html   

Wiener Postmoderne/Postmoderne Teil V (German/English)

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2020/01/wiener-postmoderne-postmoderne-teil-v.html   

Wiener Postmoderne/Postmoderne Teil VII (German/English)

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2020/01/wiener-postmoderne-postmoderne-teil-vii.html

Sexism, racism, fascism, cultural-historical considerations and reflections on violence and gender, – limits of mediation, limits of enlightenment, limits of philosophy, limits of psychoanalysis, responsibility and legal consequences up to a necessary future change of legal philosophy and legislation under demand of applied psychoanalytic reflectories as deconstruction. „Because I’m a Girl.“ 

Sexism, racism, fascism, cultural-historical considerations and reflections on violence and gender, – limits of mediation, limits of enlightenment, limits of philosophy, limits of psychoanalysis, responsibility and legal consequences up to a necessary future change of legal philosophy and legislation under demand of applied psychoanalytic reflectories as deconstruction. „Because I’m a Girl.“ 

DR. GERHARD KAUČIĆ / DJAY PHILPRAX (JG. 1959) LEITER EINER PHILOSOPHISCHEN PRAXIS SEIT 1989

…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben

Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer

Gerhard Kaučić,

b. 1959, Philosopher, Writer, 66, 2025

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Titel von Gerhard Anna Cončić-Kaučić bei Passagen

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON II
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON III
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON I
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt.
Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden.
„Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON IV
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt.
Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON V
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttl nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

In English:

CORONA WHEELING CROWNING

The leap. Leaving the book. The production, the emancipation, the liberation of writing.

……………………. Semeion Aoristicon oder zur Autobiographie Sem Schauns …………………..

……. THE SENTENCE ………. the jump ……… the set ……. the leap o f …. The LEAVING of

the BOOK ……….. ?!

I ask if Sem VI is not my / our blog composition !?!

I ask (me / us) if Sem VII is not my / our blog.

I ask if my/our blog will not be Sem VI and Sem VII?

And shall be!

Or must be?

Already is, will be or even must be and will have to be !?!

The set. The leaving of the book.

The production, the emancipation, the liberation of the writing.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns

Falls Sie interessiert sind an einer PP mit mir/uns, bitte nur unter dieser E-mail einen Termin reservieren: To contact me/us, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at

If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at

Philosophical Practice weltweit … rund um die Uhr … rund um die Welt, … „face à face“, … confidential one-to-one conversation, … around the clock … around the world

Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion

Öffnungszeiten / Hours of opening:  Mo –  Fr:  11 – 20 Uhr

Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement

Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…

…around the clock …around the world…

cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )

Philosophical Practice Vienna 1989 ff. Analysis Complication Aporia Identity Dislocation Meta-thesis Deconstruction

Cf. list of publications at: https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de   

To contact us, please use only these emails:

Mehr dazu siehe meinen Teaser und meinen Footer sowie die übrigen Postings in diesem Blog! (Blogspot-Blog 2014 ff.) 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html?m=1

Denken und Sprechen

Philosophische Praxis als Denken und Sprechen als unauflösliche, unanalysierbare Verbindung von logos, Begehren als Bestrebung (Aristoteles) und der techné als analytischer „Technik“ (Freud), die die Verbindung zwischen dem je Theoretischen und dem je Praktischen vollzieht in der temporär wechselhaften Absicht der Einsichtnahme in die Möglichkeiten der Erkundung der diversen Relationen der Philosophie zur Rede, ich möchte lieber sagen, eines partiell und temporär wechselhaften philosophischen Diskurssegments zur Rede des Dekonstruktiven als vielleicht einem Fall von Dekonstruktion. (1)(2)(3)(4)

(1)Verehrte Leser:innen, der oben stehende Satz ist nicht einfach zu erfassen, es war auch nicht einfach, diesen Satz zu verfassen, – immerhin verfolgte er die Möglichkeit der Formation der gesamten metaphysischen Epoche der Trennung von Theorie und Praxis und deren Aufhebung in einem Satz.

(2)Folgende Äußerungen bemühen sich um eine etwas leichtere LesearbeitVersprochen!

(3)Nehmen Sie bitte obigen Langsatz als These zur mehrmaligen Rekapitulierung und Wiederaufnahme des Lektürevorgangs für die folgenden Textsequenzen. 

(4)Wir werden uns für unser Gespräch hier (besser noch, wir werden uns zu erinnern versucht haben, da es jetzt beim Schreiben dieser Zeilen ja schon zeitlich gesehen hinter uns liegt) immer wieder unserer Publikation aus dem Jahr 1991  (G. Kaucic, Philosophische Praxis Wien. „Zu einem theoretischen Fragmentarium: Das Ende des Kommunizierbaren oder Philos. Praxis als Erbarmen …“, S. 83-89, in: G. Witzany (Hg.), Zur Theorie der Philosophischen Praxis. Essen 1991, Verlag Die Blaue Eule.)  zu erinnern versuchen und daraus Energie schöpfen und wir werden uns für diese Zeilen unsere damals publizierten zunutze machen zu wissen und uns ihrer befleißigen und bemächtigen, ohne daß wir das hier genauer markieren wollen.

 Wir vier an der Zahl (unsere Gäste, Wissenschaftsredakteur:in aus Belgien, Anna Lydia und ich, – PP im Hotel Hilton Danube in Wien, Mitte März 2025, gleiche Besetzung wie am 01.01.2023, cf. Blogspot-Blog 2014 ff. ), wollen ausgerechnet, beabsichtigt und bewußt in diesem Jahr 2025 (im Anschluß an das Gespräch 2023) nach den vielen Talks in den diversen Medien und außerhalb unsere philosophierenwollende Hin- und Her-Rede hinzufügen, das Thema wiederaufgreifen und gegebenenfalls erweiternd differenzieren und der erwarteten Dekonstruktion aussetzen.

Gewissermaßen eine Anderrede. Eine Sprech- und Denkweise der etwas anderen Art.

Einer Art und Weise des Ungewissen, also der Versuch der Selbstvergewisserung durch möglichst gesicherte Aussagen und die Anerkennung der Grenzen und der Tragbarkeit der verwendeten und überhaupt verwendbaren Begriffe auf der Grundprämisse der Erkennbarkeit von etwas.

Als Text-Grundlage für unser Sprechen und Denken verwenden wir wieder zwei Arbeiten von Jacques Derrida:

a)       J. Derrida: La dissémination. Éditions du Seuil, Collection “Tel Quel”, Paris 1972, besonders ab S. 161 ff.

(dt. Ausgabe: J. D.: Dissemination. Wien, Passagen Verlag 1995, bes. ab S. 158 ff., übersetzt ins Deutsche von Hans-Dieter Gondek)

b)       J. D.:  Théorie et Pratique. Cours de l’ENS-Ulm 1975-1976. Paris, Éditions Galilée 2017.  

J. D.:  Theorie und Praxis. Seminar 1976-1977. Wien, Passagen Verlag 2021 (dt. ÜS. v. Markus  Sedlaczek)

Zuerst noch eine kleine Anmerkung zum Selbstverständnis. Das Denken gilt im Allgemeinen als eine Vorgangsweise in unserem Inneren, genauer in unserem Gehirn und in den Gefühlen. Das Denken wäre eine eigene Sache, ein Ding quasi, das mit dem Sprechen nichts zu tun hätte, außer die technische Fertigkeit der Mitteilung.

 Umgekehrt denken wir nicht, wenn wir das von uns Gedachte nicht benennen könnten. Die Worte liegen dem Individuum voraus. Die Artikulation als zusammenhängende Kette von Worten mit Sinnzusammenhang liegen ebenfalls vor, bevor das Individuum die Worte aufnimmt und sich daran entwickeln wird und kann. 

Zur Entwicklung eines Menschen gehört, daß ihm immer wieder die Worte fehlen, es, das Indivuum, die Worte nicht finden kann. Dies allerdings nicht, weil sie unserem Denken fehlen würden, sondern vielmehr deshalb, weil unser Denken oft genug das verfehlt, was uns vom Gegenüber, was uns vom Anderen her kommuniziert worden war. Man könnte fast mit Recht behaupten wollen, das Subjekt des Sprechens sei nicht der/die Sprechende, sondern das Gesprochene. Ganz so einfach ist es nicht, wie wir wissen.

Wir operieren immer im Signifikantenfluß und laufen dem Sinn von etwas hinterher. In der Hin und Her – Rede. Wir verwenden die Worte und Wörter (das Bezeichnende) und jagen das versucht Bezeichnete, den sogenannten Sinn von etwas. Zeichen bestehen aus dem Signifikanten und dem Signifikat. Wir befinden uns immer im Reich der Zeichen (Roland Barthes).

Der Sinn entzieht sich immer wieder. Andere Signifikate werden einem Signifikanten untergejubelt. Permanente Bewegung im Reich der Zeichen. Wir müssen immer wieder dazu lernen, uns orientieren. Wir müssen lesen, lernen uns zu bilden versuchen. Mehr oder weniger erfolgreich. Sprachen sind in Bewegung. Individuen sind in Bewegung und erfindungsreich. Lernfähig!

„Durch die Sprache, die er spricht, trägt er selber zum Reklamecharakter der Kultur das Seine bei. Je vollkommener nämlich die Sprache in der Mitteilung aufgeht, je mehr die Worte aus substantiellen Bedeutungsträgern zu qualitätslosen Zeichen werden, je reiner und durchsichtiger sie das Gemeinte vermitteln, desto undurchdringlicher werden sie zugleich. Die Entmythologisierung der Sprache schlägt, als Element des gesamten Aufklärungsprozesses, in Magie zurück.“ (Horkheimer-Adorno: Dialektik der Aufklärung, 147)

„Man kann, wenn man in einer Kerkerzelle kauert, nicht mehr aufs Wort vertrauen. Dieses liefe Gefahr, nur mehr klingende Verlautbarung des Nichts zu sein. Das Wort entfaltet sich am heiterhellen Tag. Jedoch das Schweigen? Wer wagte es, sich mit ihm anzulegen?“ (Edmond Jabès: Mit Nelson Mandela. In: für nelson mandela. Reinbek 1987, S. 150)

„Der Illusionist, der Techniker der Augentäuschung, der Maler, der Schriftsteller, der pharmakeus.

… Die Verzauberung … ist stets die Wirkung einer Darstellung…“ (Derrida, Dissemination, Passagen Verlag, Wien S. 158)

Was ich spreche, was Ich spricht, vergeht in der Zeit. Geht in der Zeit zu dem Andern als Anderes. Das philosophische Gespräch als ein Stimmengewirr oder ein mehrstimmiger Chor. Ein Tanz?  Die Philosophische Praxis als ein Ort und eine Situation. Zunächst und zumindest!

Die philosophische Praxis ein Versuch der Sorge (des Selbst). Das Erkennen eines Selbst ereignet sich überwiegend in der Kommunikation mit anderen Menschen.

Das „Selbst“ ein Text, in dem die Geschichte der Philosophie ein gewichtiger Teil eines uneinholbaren „Ganzen“ sein kann, meist aber längst nicht der wichtigste ist. Das Auge, das sich selbst sieht, sieht sich selbst anders.

Das Selbst als nicht von vornherein gegebene Instanz im Menschen, sondern als libidinale Bildung der Sorge durch „Reflexion“.

Die kommunikative Struktur der Reflexion bei Hegel gedacht als die Konstituierung des Bewußtseins als Selbstbewußtsein im Kampf zweier Subjekte um gegenseitige Anerkennung und also auch Erkennung. Die Konstitution des Selbstbewußtseins als Prostitution. Die erotische „Bespiegelung“ der Subjekte durch die „Offenbarung“ der Blicke. Das Selbst als vermeintliches Ich im Augen-Blick des Anderen. Die Philosophische Praxis als Kommunikation durch Prostitution.

Das sokratische Sehen, die opsis, ist ein kratisches Sehen, ein pädagogisches Programm der Engführung in die sokratische Aporie. Der Fragende ist fast immer Sokrates, er fordert, lockt und ködert, zwingt zu einer Antwort. Eine Antwort, die die Frage dadurch erzwingt, wie sie gestellt ist. Eine Antwort, die die „Frage“ bereits selbst beantwortet. Keine rhetorische Frage, sondern eine methodische, eine teleologische. Also kein „Fragen“. Wirkliches als wirkendes Fragen richtet sich an kein Subjekt.

Wirkliches Fragen kennt kein Ziel. Wirkliches Fragen ist ein „Sagen“ im Sinn der Heideggerschen „Sage“, ein Sagen in der Zeit. Ein SagenFragen, das im Raum quert und niemals auf ein „Gegenwort“ treffen kann. Das heißt nicht, daß es keine Antworten im herkömmlichen Sinn geben kann und wird, genauso wie es auch Fragen dieser Art gibt: im Sinne dessen, was da unter Kommunikation verstanden werden kann. Die Suche nach Identität ist noch immer stark im Kommen.

Das sokratische logon didonai, das Rede-und-Antwort-Stehen ist ein spezieller Typ von Wissen. Ein Wissen, das sagen können muß, warum es was weiß. Sokratisches Wissen muß begründbar sein.

Und als solches setzte es zum Beispiel das traditionelle Wissen (Homer) außer Kraft. Dieses Wissen zerstörte das traditionelle relationale Wissen, das metonymische Wissen. Der Logos als kratistisches seinstheoretisches Logo einer verführten Welt bis heute (cf. Rußlands kolonialistischen Angriffskrieg und Zerstörungsversuch der Ukraine als souveränen, unabhängigen und eigenständigen Nationalstaat und der gerade wieder und wiederholt versuchten Auslöschung der ukrainischen Identität als nunmehr explizit  nichtrussischer; ein kurzer Ein- und Überblick zur Geschichte der Ukraine cf.     https://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/krieg-um-die-ukraine-zerrissenes-land_id_78608994.html ).

Die Welt unterdrückt von der dialektike techne, einer „Kunst“ der GesprächsFührung, die jedes Denken und Wissen abseits eines Onto-theo-logozentrismus ausschließt (vgl. G. Kaučić: Zum Begriff der Schrift, eine Serie als Einleitung in die Ökomaterie.- In: Die Grüne F Abyss. Internationale polylinguale Zeitschrift für Grüne Kultur/Politik. Nr. 3 Oktober 1989, S. 4 ff.).

Dieser Text versucht das Fragmentarium der „Theorie“ (vgl. den Langsatz eingangs!) der Philosophischen Praxis. Die Frage ist nicht, was Philosophische Praxis „ist“. Diese Frage wäre relativ leicht zu beantworten. Besuchen Sie Philosophische Praxen und Sie erleben die Antwort.

Spätestens dann wäre sie nicht mehr Praxis, sondern bloß ein gesellschaftliches Instrument unter vielen. Philosophische Praxis als Institution und Instrument einer inhaltlichen (wie immer auch ideologisch ausgerichtet) Vermittlung von Wissen wäre der Dienstbarkeit verfallen und der Arbeit der Schrift entlaufen. Das Subjekt wäre wieder dem Logos unterworfen und dürfte sich nicht mehr der „Schrift“ aussetzen.

 Die Philosophische Praxis als Ort der Textarbeit kennt kein Gesetz. Kein Gesetz wohlgemerkt, das immer und überall Gültigkeit beanspruchen dürfte und also alleinherrschend wäre. Wohl kennt die Arbeit der Philosophischen Praxis Regeln, Methoden, Gesetze, Gebiete. Diese Territorien aber gilt es zu durchqueren, zu erfahren und der Dissemination auszusetzen, nach Relationalität der jeweils Geltung beanspruchenden Regeln, ohne selbst jemals Regeln aufstellen zu wollen und zu können und ohne selbst einer Methode (méthodos, altgrch. „Weg zu etwas hin“, übertragen „Weg oder Gang einer Untersuchung“, „Weg, etwas zu erreichen“, „Grundsatz“, „Methode“ zu altgriech. metá „hinterher, nach“ und hodós „Weg“) hörig zu sein.   

Genau das meint auch das sehr häufig falsch verstandene „anything goes“ (P. Feyerabend, Irrwege der Vernunft, 1989).

Nicht alles ist überall und jederzeit erlaubt. Es ist nicht erlaubt, daß Weiße (meist alte weiße Männer!) indigene Kulturen zerstören, nur weil sie ihre Macht vor sich und für andere „begründen“ zu können glauben. Genauso ist es nicht erlaubt, daß ein Staat einen anderen Staat überfällt und militärisch angreift, um ihn zu kolonialisieren und als Staat auszulöschen, nur weil die eine politische Führung der (ideologischen) Meinung ist, sie könne dies für sich „begründen“, in vergangenheitlichen Ideologien vorfinden und in phrasierten und frisierten Geschichtsfragmenten diskursiv,  mediokratisch und populistisch oder/und diktatorisch verankern (Serbien, Rußland, Belarus, China, Iran, Nordkorea, Türkei) und dem Rest der Welt dies als „Wahrheit“ auftischen.  

Jede Kultur ist gleichwertig. Ein Vergleich ist nicht möglich und auch kein Entscheid. Was ausmachbar ist, ist der bloße „Unterschied“. Es gibt keine Sprache, die die Fähigkeit besitzt, Maßstäbe für andere(s) zu setzen.

Was ich zugebe ist, daß die „Wiederholbarkeit“ von Zeichen und also Äußerungen eine strukturelle Möglichkeit des regelgesteuerten Sprechens ist und der Logik eines rekursiven Modells gehorcht, in dem beliebig viele Ereignisse die Einheit des zugrundeliegenden „Type“ nicht gefährden, wie das die Sprechakttheorie formuliert (Searle). Dieses Modell verlangt allerdings eine gewisse Abstandnahme des Sprechers von seinen Äußerungen. Nur unter der Bedingung ihrer relativen(!) Unabhängigkeit von der individuellen, aktuellen und historischeinzigen Sinnintention der Sprecher:innen können die Ereignisse, die diese wiedergeben(!) wollen, zu wiederholbaren Elementen einer überindividuellen Konvention (die types) werden. Das jeweilige Sprecherindividuum nimmt Abstand, geht in „Absenz“, um der Allgemeinheit des Systems Platz zu machen.

Wenn die Abwesenheit und die Wiederholbarkeit Möglichkeiten logischer Ordnung darstellen, dann lassen sie sich mit de-facto-Argumenten, etwa dem Hinweis auf die tatsächliche Einmaligkeit einer situierten Äußerung oder der Gegenwart des Sprechenden beim Äußerungsakt, nicht abtun.

Iterabilität ist nicht notwendig Iteration und absent sein können ist nicht notwendig abwesend sein. Was als Möglichkeit nicht ausschließbar ist, muß nicht notwendigerweise Notwendigkeit werden. Sobald aber kodifizierte Typen ausgetauscht werden, „gibt es“ die Möglichkeit, eine erste Artikulation durch eine zweite zu ersetzen und also von der immer virtuell abwesenden Konvention abzurücken. Das heißt, es besteht immer die Möglichkeit der Markierung der Markierung. Selbst wenn „Sender“ und „Empfänger“ dieselbe Person (juristisch betrachtet) ist, ist das „Zeichen“ nach der Wiederholung nicht mit sich identisch. Aus diesem Zusammenhang einer logischen Ordnung betrachtet, kann zum Beispiel selbst eine kritische Werkausgabe von etwas nicht immer herangezogen werden, um daraus zitierend ein „gewichtiges“ sogenanntes starkes Argument abzuleiten. Das Anarchiv ist gegenüber dem Archivierten meist in einer zu starken Position der Ungewißheitshaltung. Ein Brief heute ist morgen schon nicht mehr der Brief mit derselben Intention selbst des Absenders, geschweige denn erst recht nicht der Leseintentionalität des Empfängers.

Das ist die Zeit und das Band des ein anderes Mal.

Nach dem Durchgang durch die Lücke der Iteration lesen Sie hierzu auch und besonders den „Vater-Text“ Namen-des-Vaters von J. Lacan! Deutsche Version im Verlag Turia + Kant, Wien 2006, franz. Original Des Noms-duPère, Éditions du Seuil, Paris 2005 ) – wer kennt den markierten „Sinn“!

Wie die Identität beweisen? Jede Gegenwart zeitigt sich, verkoppelt ihr Moment der Zukunft mit ihrer Vergangenheit, ohne daß deswegen beide dasselbe wären. Die Identität des Zeichens selbst, durch das es sich oder etwas anderes/und etwas anderes kennzeichnet, erweist sich als vermittelt durch die Kluft eines Abstandes – die Differenz.

Eine Differenz ist zu überwinden, ein Aufschub zu überbrücken, bevor das Zeichen seine Gleichheit mit sich selbst bewähren kann. Das sokratische Auge, das sich selbst in einem anderen sieht, ist ein Auge, das die Differenz überwinden muß. Niemals kann es sich „selbst“ sehen, immer nur vermittelt über ein anderes, und also ist es selbst ein anderes.

Nie handelt es sich um fugenlose Unmittelbarkeit. Die Unmittelbarkeit ist ein Mythos.

 Es gibt keinen Sinn zuvor, der sich dann in der Kette der Zeichen authentisch wieder-vergegenwärtigt.

Der Sinn „spielt“ zwischen Markierungen als ein Spiel von Beziehungen und Verweisungen. Er sitzt in den Lücken des Schweigens (Adorno). Ein „Inhalt“ vorher und nachher bleibt „sich“ nicht gleich. Die Philosophische Praxis besetzt (vielleicht) die Lücken des Schweigens und verleiht der Dialektik des Nichtidentischen Stimmen. Stimmen ohne Führung. Stimmen, die Tonleitern aufundnieder tanzen, ohne jemals die Leiter (um nur kurz L. Wittgenstein zu erinnern) wegwerfen zu müssen, die es vielleicht gar nicht mehr gibt oder die es so gar nie gab.

Die Philosophische Praxis als erotische, durch libidinale Energie gespeiste, Sorge der Differenz auf der Leiter der Versuchung der Kommunikation in der Inkommunikabilität läßt uns vielleicht den Unterschied beherzigen und mit unseren Gesprächspartner:innen erleben, was der „Maßstab“ für eine bessere Welt sein kann und werden könnte.   

Ein Anliegen der Philosophischen Praxis wäre demnach der Versuch der Einschätzung dessen, wie weit es gehen „darf“ und wie weit es gehen „muß“. Was zuallererst die Frage nach meinem ICH aufruft mit dem Ansinnen nach einer Einschätzung, einer Abwägung, wie weit ich auf diesem Weg, diesem Méthodos kommen darf, kommen will, kommen kann, kommen soll oder sogar kommen  muß.

„Man kann, wenn man in einer Kerkerzelle kauert, nicht mehr aufs Wort vertrauen.  Dieses liefe Gefahr, nur mehr klingende Verlautbarung des Nichts zu sein. Das Wort entfaltet sich am heiterhellen Tag. Jedoch das Schweigen? Wer wagte es, sich mit ihm anzulegen? Bündnis. Zähne zusammenbeißen. Dem Wort Einhalt gebieten. Verschwiegen sein. Festhalten. Durchhalten. Das Schweigen ist gleich der restlosen Verwerfung unwählbarer Worte; nicht Negation, vielmehr Disqualifizierung.“ Edmond Jabès, für nelson mandela

„Denken, das heißt sprechen, befindet sich vielleicht immer in dieser unbequemen Situation, dem gemurmelten Sinn sein Ohr leihen zu müssen, um ihn nicht zu verfälschen, und ihn in eine artikulierte Rede verwandeln zu müssen, wenn er sich nicht verlieren soll. (…) Damit Denken wahr sein kann, darf es keine denkende Substanz, kein Denkvermögen, keine Denktätigkeit unabhängig vom Gedachten geben. Wahr ist es insofern, wie die gedachte Sache selbst, leibhaftig, wie Husserl sagte, zur Sprache kommt.“ (…)

„Sprechen heißt kommunizieren.“ (…)  

Unsere Erfahrung lebendiger Rede ist nicht die der Wiedergabe eines vorgefertigten Diskurses. Es ist die einer Einstellung auf den Gesprächspartner, auf die Fragen, die er uns stellt und die er uns in Bezug auf das von uns Gedachte, auf unsere eigene Botschaft oder auf das, was wir dafür hielten, zu stellen zwingt. Es ist die eines Spiels, eines Austauschs, eines Zirkulierens von Zeichen.

Kommunikation setzt voraus, damit dieser Austausch nicht zur bloßen Wiederholung wird, zur Versteifung der Gesprächspartner auf ihre jeweilige Position, dass ich nicht nur ich selbst mit meinen Gründen und Gefühlen, sondern auch der andere mit den seinen bin. Sie setzt auch voraus, dass der andere ich selbst, also der Andere seiner selbst ist.

Dann können wir miteinander eine Rede und, wie Heraklit gesagt hätte, ihre Harmonie herstellen, ihre Einheit mit dem Krieg, den wir gegeneinander führen.“ ( Jean-François Lyotard, Wozu philosophieren? ÜS Thomas Laugstien, diaphanes, Zürich-Berlin 2013, S. 63 f. )

Von dieser „Harmonie“, die Lyotard hier, Heraklit zitierend, aufruft, sind wir heute in der Welt sehr weit entfernt worden. Die russischen Armeen auf den ukrainischen Schlachtfeldern und die russischen Raketenangriffe auf die Zivilbevölkerung der Ukraine und auf deren Infrastruktur inmitten eines kalten Winters läßt uns den stalinistischen Holodomor (ÜS: Tötung durch bewußte Aushungerung, Tötung durch Hunger) als Wiederholung, verursacht durch Putin und die Putinisten,  im Jahr 2023 befürchten. Es „sprechen“ zurzeit leider nur die Waffen ihre todbringende Sprache in der Ukraine.

Die Voraussetzungen für Verhandlungen sind nicht gegeben. Putin „muß“ die richtigen Schritte machen. Er darf, soll, kann und muß! In Richtung Waffenstillstandsverhandlungen und anschließende Friedensgespräche. Es liegt an ihm. Nur an ihm!

In der zweiten Reihe an der russischen Bevölkerung, sowie an deren Voraussetzungen zu einem Überleben und einem in der Folge vernünftigen Leben in Würde, Ehre und Anstand.  Wo ist der russische Anstand hin? Was ist der russische Mensch in seiner Mehrheit heute? Wir wissen es nicht. Vielleicht haben wir es noch nie gewußt.

 Das Zirkulieren der Zeichen ist zum Stillstand gekommen. Die Kommunikation aus Rußland hat zurzeit keine zu erbringende Voraussetzung. Putin ist. Militär überall und über die Maßen.  Und sonst?

Die Theorie wurde abgesagt. Praxis von etwas kann also keine erfolgen. Technik? Militärtechnik!

Gesellschaftsmechaniken?

Null. Nada. Niente. Rien ne va plus. Nichts geht mehr.

Là ils se rendent compte que rien ne va plus.   Dort merken sie, dass nichts mehr stimmt. 

Nichts von Harmonie (Lyotard, Heraklit) in Sicht.    Reine Opsis.   Kratisches Sehen. Nur mehr. Überall in diesem Territorium Russische Föderation.

Der Fragende ist versteift, hat sich verrannt, verrennt sich immer weiter, ward pathologisch, ward und ist diktatorisch, er wird zum Alleinherrscher. Er ist Alleinherrscher. Er ist allein. Er hat seine väterliche Stimme verloren. Seines Vaters Stimme.  Seines Vaters Stimme. Das Gesetz des Vaters vergessen! (Lacan

Er fordert, lockt und ködert, zwingt zu einer Antwort. Eine Antwort, die die Frage dadurch erzwingt, wie sie gestellt ist. Eine Antwort, die die „Frage“ bereits selbst beantwortet. Keine rhetorische Frage, sondern eine methodische, eine teleologische. Der Weg, eine Sackgasse. Kein Ausgang. Kein Fortkommen. Bildungswege? Wege? 

(…) (…) (…) #  

Head of a Grammatological Philosophical Practice since 1989 in Vienna and beyond 

Wie wir wissen, kann es keine unmittelbare Selbsterfahrung geben, – wir bleiben immer auf Distanz zu uns selbst ! (vgl. Derrida, Psyche, Erfindungen des Anderen)

Ich selbst bin mir ein bekannter Fremder (!!!)

Ich erinnere an das Potential der Affizierung und Immunisierung beziehungsweise der Auto-Immunisierung (vgl. unser Posting zur Affizierung) !

Die Brücken zum Anderen und zum „eigenen“ Anderen sowie die Passagen, Markierungen, Spurungen, Königswege zum Unbewußten (Ubw) als das Andere, – das gefährliche gefährdete Andere !

Das Unbewußte, das invasive Ubw, die Krise der Hermeneutik !

Das Andere als Öffnung zur „Unentscheidbarkeit“ hin.

Derrida (vgl. „Gesetzeskraft“) spricht von einem „Gespenst“ des Unentscheidbaren, das jedes Entscheidungs-Ereignis heimsucht.

Das Gespensterhafte dekonstruiert jede Möglichkeit von Gewißheit, jede Möglichkeit einer Selbstversicherung, jede Möglichkeit von Gegenwärtigkeitsversicherung, jegliche Kriteriologie zur versuchten und vermeintlichen Absicherung der Gerechtigkeit einer Entscheidung.

Politik kann somit keine Anleitungen in normativer Hinsicht leisten, es herrscht quasi eine normative Unbestimmtheitsrelation zwischen Politik und Gesellschaft vor.

Die Freiheit der Andersheit des Anderen ermöglicht Lebenspraxen des Überlebens, die sich in der Begegnung der „Others of the Other und der Others of myself (J. Butler, Undoing Gender, New York 2004, p. 131ff.) vollzieht.

Das Denken der Schrift (vgl. Blog-Teaser, Blogspot-Blog 2014 ff.) ereignet sich auch in einer Art „Wiederkehr des Verdrängten“!

Die Kulturleistungen verdanken ihre Kraft und zwingende Macht der Wiederkehr des Verdrängten, besonders gut sichtbar an den Religionen dieser Welt. Es handelt sich um permanente Erinnerungsarbeit, um Wiedererinnerungen von meist sehr alten, sehr effektiven weil sehr affektiven beziehungsweise affizierenden Vorgängen in der Geschichte der Menschheit.

Diese historischen Wahrheiten aufgrund der permanenten Wiederholung machen diese Kulturen so stark, mehr als das reale Ereignis und seine Wahrheit!

Beispiele wie Moses, Jesus oder Mohammed zeigen das in aller Vehemenz bis heute. Mit allen negativen und positiven Wirkungen und Nebenwirkungen. Und wider alle Vernunft! (vgl. Kant, Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft )

Die Wiederkehr des Verdrängten ereignet sich individuell, aber auch auf staatlicher Ebene.

Die verdrängten Körper vor der „Festung Europa“ etwa. Die Folgen des europäischen Imperialismus der letzten Jahrhunderte. Die Verschiebungen der durch den Imperialismus gezogenen Grenzlinien.

Grenzlinien von Staaten auf ehemaligen und in Resten noch vorhandenen Stammesgebieten.

Grenzlinien der Macht. „Wo Macht Recht ist.“

Diese Grenzlinien vergangener Mächte, sie brechen auf in die Geschichte der Gegenwart. Das verdrängte Unterdrückte bricht ein in den Alltag der sogenannten zivilisierten Demokratien.

Demokratien, die selbst um ihr Kommen ringen.

Ein Marker für Demokratien im Kommen ist die Abschaffung der Todesstrafe. Ein anderer Marker wäre und ist das Aufnehmen von Flüchtlingen.

Grenzlinien der Macht. Sie brechen auf. Migrationsbewegungen sind das sichtbare Symptom.

Europa und die übrige Welt muß handeln im Sinne der Menschenrechte und im Sinne der Menschlichkeit ! (vgl. meinen Blog-Post „Für eine menschenfreundliche Flüchtlingspolitik“ vom 11. 10. 2013)

Empathie! Hilfe!

Der Andere, – das bin Ich! Und das bist Du!

Die Struktur und die Artikulationsweise des Unbewußten sorgen dafür, daß wir immer im Verzug sind und uns immer etwas vorausliegt.

Unsere Vergangenheit, unsere Geschichte, die sich nie und nirgends in voller Selbst – Gegenwärtigkeit und Selbst – Präsenz erfahren hat lassen und läßt.

Nicht aneigenbar! Kein Eigenes! Ein Fremdes! (vgl. Blog-Teaser!, Blogspot-Blog 2014 ff.)

Ein Ent-stelltes! Verdichtet, verschoben, nachträglich bearbeitet. Traum – Arbeit!

Achtung! Gefahr der Entstellung!

Auch der Psycho – Analyse! Immer! Überall!

Denken der Schrift. Grammatologie. (vgl. Blog-Teaser)

Macht ist Körpern den Zugang zu Räumen versperren zu können!

Hans Ulrich Gumbrecht, „Was sich nicht wegkommunizieren läßt“, – in: Kommunikation. Medien. Macht, hg. v. R. Maresch, N. Werber, Frf. 1999, S. 331:

Macht ist die Möglichkeit, Räume mit Körpern zu besetzen, und das heißt auch: Körper aus Räumen zu verdrängen und Körpern den Zugang zu Räumen versperren zu können.“

(Transl.: Power is the possibility to occupy spaces with bodies, and that also means: to displace bodies out of spaces and to be able to deny them access to spaces.)

Wunsch, Abwehr, Konflikt, Erinnerungsmaterial, Wahrnehmung, Erfahrung

Sexuelle, ethnische und nationale Identitäten sind nicht körperbiologisch begründbar. Es handelt sich (wie oben dargelegt) um Realitätseffekte performativer Handlungen.

Unsere Körper sind politische!

Mit Turnheim behaupte ich eine grundsätzliche Verwandtschaft von Psychoanalyse und Demokratie und von Dekonstruktion und Demokratie. Alle drei Namen sprechen von der Irreduktibilität der Singularität bei gleichzeitiger versuchter Wiederholbarkeit!

Psychoanalyse und Dekonstruktion behaupten beide eine Irreduzibilität der Hetero-Affektion in der Erfahrung eines „Eigenen“ und beide gehen von einem Wirken eines inneren Fremdkörpers aus!

Der Ort und die Zeit, das Territorium „Wo Macht Recht ist.“

Die Illisibilität eines jeden Textes und seine „Grundlosigkeit“! (vgl. Michael Turnheim, Das Andere im Gleichen, S. 11)

Der Analytiker ist ein Leser, eine Leserin. Und! Der Analytiker wird zum Schreiber, zum Schriftsteller als lesenden.

Die Lekritüre der Grammatologie.

Text bleibt unlesbar lesbar ! (vgl. R. Barthes Illisibilität)

Die „Einschreibung“ ist nicht „für immer“, eine jede Einschreibung ist endlich wie das Subjekt selbst, dessen „Archiv“ zerstört werden kann wie jedes Archiv. Auch jedes Medienarchiv.

Durch die Bewußtmachungsarbeit passieren Dinge, die wir nicht planen, nicht kontrollieren können.

Affizierungen !

Die diversen Affizierungen und Immunisierungen sind unkontrollierbar. Sie basieren und passieren aufgrund der jeweiligen individuell biographischen Vor-Einschreibungen.

Laplanche betont, daß die „psychische Realität“ nicht von einem selbst geschaffen wird, sondern wesentlich invasiv ist: Sie kommt von außen auf uns als das Unbewußte anderer ! (vgl. A. Zupancic, Warum Psychoanalyse?, S. 40 und vgl. meine Videos zu Sprache und Unbewußtes)

face à face , –

zum je eigenen Narzißmus und zur Situationsgebundenheit in (m)einer Philosophischen Praxis:

Jacques Derrida:

„Es gibt weder den Narzißmus noch den Nicht-Narzißmus; es gibt mehr oder weniger verständnisvolle, freigiebige, offene und ausgedehnte Narzißmen, und was man normalerweise als Nicht-Narzißmus bezeichnet, ist für gewöhnlich nur die Ökonomie eines viel einladenderen und gastlicheren Narzißmus, der offen gegenüber der Erfahrung des Anderen als Anderem ist. Ich glaube, daß die Beziehung zum anderen ohne die Bewegung der narzißtischen Wiederaneignung vollkommen zerstört wäre, von vornherein zerstört. Die Beziehung zum anderen muß … – selbst wenn sie asymmetrisch bleibt, offen und ohne mögliche Wiederaneignung – sie muß eine Bewegung der Wiederaneignung in das Selbstbildnis skizzieren, damit beispielsweise Liebe möglich ist. Liebe ist narzißtisch.

Da gibt es kleine Narzißmen, da gibt es große Narzissmen, und am Ende steht der Tod als Grenze. Noch in der Erfahrung – wenn es eine ist – des Todes selbst gibt der Narzissmus nicht vollkommen auf.“ (J. Derrida, in „Auslassungspunkte“, S. 212, Passagen Verlag Wien 1998)

[ vgl. S. Freud, Zur Einführung des Narzißmus, 1914; und vgl. bes. :

J. Lacan, Écrits, s. 174 u. 187 u. Lacan, Propos sur la causalité psychique, 1946; ]

Der Narzißmus ist der erotische „Atem“ zum Anderen als sein Spiegelbild zu sich selbst.

(Gerhard Anna Concic-Kaucic, = Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber)

face à face:

Die narzißtische Beziehung – und eine „Beziehung“ ohne Narzißmus ist nicht denkbar – begründet die imaginäre Definition einer jeden menschlichen Beziehung (Gerhard Kaucic).

Ich denke, ja, ich bin mir sicher, sicher für mich selbst, – politische Handlungen, Setzungen, Neuerungen, Innovationen, Interventionen, Erfahrungen berühren etwas, was viele von uns als Philosophie verstehen.

Politische Handlungen implizieren Philosophisches. Das Politische deckt sich nicht mit dem Staatlichen. Jede politische Handlung impliziert Philosophie.

Und nochmals hinlenkend zum Schluß unseres Gespräches auf die Thematik Ihres politischen Engagements. Was ich Ihnen mitgeben, mit auf Ihren Heimweg geben möchte.

Jedes politische Engagement, jede innovative oder interventionistische politische Handlung impliziert schon von Anfang an ein philosophisches Moment, eine Art von Drehmoment, welches uns den Zwang einer „inneren“ Verpflichtung auferlegt, nämlich die Verpflichtung der Reflexion über das Politische, das Gesellschaftliche und die Geschichte und die Essenz, das Wesen, den Sinn und den Auftrag des Staates in Hinsicht auf das Demokratische der Idee der Demokratie und die Relationen zu dem, was sich in der Vergangenheit und der Gegenwart unter diesem Namen verbirgt und sich uns fallweise zeigt.

Identität durch Körpererfahrung in der Form von Gewalt und das Erleben und Selberspüren der eigenen Gewaltfähigkeit als Machtgefühl. Fremdenfeindlichkeit und Gewalt als Stabilitätsfaktor des autoritär entstandenen Charakters. Oft auch in der Form der Gewaltausübung an Frauen. Eine Definition von Männlichkeit als gelebte Brutalität auch im Hinblick auf etwaige beunruhigende Fragen nach der eigenen Geschlechtsidentität.

Weiter oben sprach ich von dem Anderen als den Fremden und ich zitiere Benveniste mit den Worten, der Fremde war immer schon und a priori der Feind.

Nun, um zu einem Ende zu kommen, – übrigens, das war auch der Inhalt des Endens unserer kürzlich  vor wenigen Tagen erfahrenen philosophischen Praxis gewesen, – noch schnell ein paar Gedanken aus dem psychoanalytischen Feld zum Thema Fremdenfeindlichkeit und Gewalt.

Psychoanalyse ist zuerst einmal Psychoanalyse des Individuums und erst aus den daraus gewonnenen Erfahrungen mithilfe der psychoanalytischen Begrifflichkeit eine Möglichkeit sich gesellschaftlichen Phänomenen und Beschreibungen zu öffnen, um diese zu analysieren und hernach in einem dritten Schritt so weit wie möglich zu dekonstruieren.

Selbstbehauptung in gewissen Milieus geschieht mittels Abgrenzung von anderen, den so genannten Fremden. Und falls diese Fremden wenig geachtete Leute sind, verschafft das den Mitgliedern von Gruppen in diesen Milieus eine gewisse Selbsterhöhung.

Die Ausgrenzung von Fremden und die Ausgrenzung des Fremden generell ist oft ein wichtiger Teil der Identitätsfindung und Selbststabilisierung. Eine Bejahung des als eigen erfahrenen Selbsts.

Wir alle wissen, daß diese Fremdheit meist bald schwindet und daß Fremderfahrung eine aufhebbare ist, nicht nur zwischen Einzelwesen, sondern auch zwischen Gruppen und sogar ganzen Völkern.

Zum Selbst habe ich mich schon oben (mit Freud) geäußert! Wie wir wissen, kann es keine unmittelbare Selbsterfahrung geben, – wir bleiben immer auf Distanz zu uns selbst ! (vgl. Derrida, Psyche, Erfindungen des Anderen)

Kommen Sie gut nach Hause. 

Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber

Philosoph, Philosophin,

Philosophische/r  Praktiker:in, Schriftsteller:in (Jg. 1959)

 PP Wien

Deconstruction has an ethical component !

Dekonstruktion hat eine ethische Komponente ! 

Freundschaft Freude Freiheit

Freudensprünge

friendship  joy  freedom

jumping of joy

…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben

Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer

Gerhard Kaučić,

b. 1959, Philosopher, Writer, 66, 2025

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Titel von Gerhard Anna Cončić-Kaučić bei Passagen

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON II
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON III
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON I
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt.
Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden.
„Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON IV
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt.
Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON V
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttl nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

In English:

CORONA WHEELING CROWNING

The leap. Leaving the book. The production, the emancipation, the liberation of writing.

……………………. Semeion Aoristicon oder zur Autobiographie Sem Schauns …………………..

……. THE SENTENCE ………. the jump ……… the set ……. the leap o f …. The LEAVING of

the BOOK ……….. ?!

I ask if Sem VI is not my / our blog composition !?!

I ask (me / us) if Sem VII is not my / our blog.

I ask if my/our blog will not be Sem VI and Sem VII?

And shall be!

Or must be?

Already is, will be or even must be and will have to be !?!

The set. The leaving of the book.

The production, the emancipation, the liberation of the writing.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns

Falls Sie interessiert sind an einer PP mit mir/uns, bitte nur unter dieser E-mail einen Termin reservieren: To contact me/us, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at

If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at

Philosophers, Writers, Philosophical Practitioners, Mediators, Translators, Feminists, Freeriders, (Wild) Camping Enthusiasts, Survivors Vienna, Austria, Europe

Philosophical Practice weltweit … rund um die Uhr … rund um die Welt, … „face à face“, … confidential one-to-one conversation, … around the clock … around the world

Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion

Öffnungszeiten / Hours of opening:  Mo –  Fr:  11 – 20 Uhr

Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement

Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…

around the clock …around the world

cf. Jacques DerridaSignatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )

Philosophical Practice Vienna 1989 ff. Analysis Complication Aporia Identity Dislocation Meta-thesis Deconstruction

Cf. list of publications at: https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de   

To contact us, please use only these emails:

Mehr dazu siehe meinen Teaser und meinen Footer sowie die übrigen Postings in diesem Blog! (Blogspot-Blog 2014 ff.) 

Homepage: https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html?m=1

Philosophical Practice as Training

Text/Translation Gerhard Kaučić, Anna Lydia Huber (Dr. phil., MSc, born 1959, Age 66, 2025)

 European Philosophers, Writers, Feminists, deconstructed Hegelians, Translators, Mediators, Cyclists, Freeriders, Bicycle Travellers, Enduro Bikers, Ecomobilists, Survivors

Philosophical Practitioners/Practical Philosophy, Analytical Philosophy of Language, Deconstruction,  Philosophical Practice Vienna Austria Europe

Europäische PhilosophIn, SchriftstellerIn, FeministIn, dekonstruierte HegelianerIn, ÜbersetzerIn, MediatorIn,  RadfahrerIn, FreeriderIn, Radreisende/r,  Enduro-BikerIn, ÖkomobilistIn, Überlebende/r  

Philosophische  PraktikerIn/Praktische Philosophie, Sprachanalytische Philosophie, Dekonstruktion, Philosophische Praxis Wien Österreich Europa  

(Dr. phil., born 1959, Age 66, 2025) 

(MSc,, born 1959, Age 66, 2025)

……………………………………… Grammatological Practice, philosophical practice, philosophy, what is philosophy, understanding, desire, knotting, knots of life and writing and of life as writing, semiology becomes grammatology, philosophy as science, differ/a/nce, Socratism as stultification, theoria as the highest form of practice. ……………………………………………….

Writing (cf. teaser), language, the sentence, the word. Every sentence is a leap!

 Personal history and general history; language consciousness unconsciousness; what does this have to do with general history, experience, phenomenology (e.g. that of Merleau-Ponty), desire (e.g. Freud, e.g. Lacan, e.g. Melanie Klein), processing, reality, „psychic reality“ (Freud) (?!) ……………………………………………………..

LANGUAGE, THINKING, PHILOSOPHY, UBW: …………. HOSPITALITY PHILOSOPHICAL PRACTICE ……

Sprache, Denken, Philosophie, Ubw: …………. Gastfreundschaft Philosophische Praxis ……

SPRACHE, DENKEN, PHILOSOPHIE, UBW: …………. GASTFREUNDSCHAFT PHILOSOPHISCHE PRAXIS …

……………………………………………………………………….. Gastfreundschaft Philosophische Praxis ……………………………………………………………………. ich versuche

……………………………………………………………………. I try to explain why I answer requests for lectures, seminars or discussions permanently and persistently (almost) in the negative; my grammatological philosophical practice requires deconstruction. ………………………………………………………………………………………………………………………………………… And this requires ruthlessness, independence and the utmost attention! …………………………………………………………………………………………………………………………………………………..To a person to whom you want to be able to listen and whose words you want to be able to perceive, in all openness, to such a person you should want to and be able to develop a love, a passion, or at least an affection.

 The body should not only not be ignored, but should be perceived and valued with an open mind – in all its frailty, fragility and vulnerability! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..Body also means voice, color of voice, tone of voice, rhythm, tempo, gesture, movement, face, eyes, looks, expression, etc. ……………………………………………………. the body is something beautiful, – …………… …………………………………………………….

  (art shows us the body, as do traditional tribal cultures in Africa, Australia and America; people enjoy the body as text and often „describe“ it with tattoos), ……………………………………………………., – today

and in earlier cultures. …………………………………………………….

Contemporary Philosophy

The invention of reality, the truth of a work, whether a philosophical, literary, artistic or a scientific, architectural, photographic work or a political, military, economic work or an artificially-naturally brought about reality as the truth of a work of climate change and consequences, – – – – the truth of a work (!!!) only reveals itself in the recognized and recognizable (!) history of its effects.

At the same time we think the impossible and that (this >at the same time<) is the impossible! (Derrida, Donner le temps I)  

Boredom Freedom to Work Trainings Education Future Human Being Democracy Philosophical Practice as Training
Free from having to work / free from the need to work / joblessness / work-free  Education  Humanity  Future
 

At the beginning was a quote from my last posting:

„Cycling: Philosophy for Everyone / Philosophie des Radfahrens“ https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2019/04/cycling-philosophy-for-everyone.html 

„Physical Presentation as perfection of the personality as philosophia perennis;

Ecology as a necessity of our actions;

we do it in nature, – at least in culture-nature;

without nature no freeriding; without freeriding no balanced personality;

without skills no discipline;

without discipline there is no school and no educational ability;

without the will to educate no education, no civility, no civilization, no constitutional state, no democracy!“

Truth?  Assertion?!  Provocation?! Necessity?  Illusion?! Utopia?! Dystopia?! Desire?! Hypertrophy?! Becoming democracy! Democracy on the rise?! 

The work, as we know it today, organizes for the most part in the employee formation, this work or this „essential action of man“ (Marx) will be lost or taken away from us at least in the simpler forms.

This is ensured by computer and robot technologies (cf. my posting: „MASCHINE MENSCH Roboter Androiden Cyborgs als Subjekt Dekonstruktion“)

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2018/02/maschine-mensch-roboter-dekonstruktion.html).

Education or even better „training“ is the word of the hour. (!?)

We need skills and training in order to find our way in the world as >unemployed<(!)/work-freed (in the conventional form understood also economically a particularly difficult way of survival!).

A world without conventional work for us humans. A life in a world that we do not have to earn with our hands work.

The economic basis for our life is provided by the means of production and wealth taxation (90%, Piketty) and their just and fair political and legal design (cf. Thomas Piketty, Kapital und Ideologie, fr. edition 2019, german ed. 2020;

https://www.derstandard.at/story/2000108752814/staroekonom-piketty-fordert-vermoegenssteuer-von-90-prozent?ref=nl  ).

In the future, we must shape our own lives, recognize our desires and learn to assess their realization possibilities. For this we need a good, contemporary education. 

An education that prepares us for the complexity of the world as ecological.

An education that disciplines us and prepares us.

A training of human education.

A training especially on the behavioural level in interaction with cognition.

Perception, attention, concentration, argumentation, expansion of imagination.

A training for embedding into the various attractions of society and their intelligent and disciplined handling.

A relatively new field of activity here would be the gaming of e-athletes, a longer invented field the freeriding in various disciplines, to name only two recent inventions or developments, which show a life outside the world of workers and employees.

The future might have many fields of activities of this or similar kind.

Children, pupils, people acquire knowledge in one or more fields, which enables them to strengthen their own individual identity.

At the same time, they acquire knowledge that enables them to adapt individually to the situation that has arisen as a result of their activity knowledge.

Knowledge, empowerment, skills develop their own personality through training and its improvement.

The development of skills and abilities improves individual identity.

The ability and the willingness to change in a disciplined way means the processing of the individual and the processing of knowledge.

We found an example of such a way of life in Reinhold Messner’s person – the three of us quickly agreed on that.

In our small group of three I took the liberty of modestly pointing out that my now 66 years of life and perhaps my way of life as a philosopher, writer and head of a philosophical practice (philosophical practitioner for more than 36 years) could also provide an example of how people as humanity could spend their lives in the medium to distant future, perhaps also in many individual cases.

To say it completely simply and briefly:

A happy, – on all or at least many levels, – and very satisfying life with and through practice, training, experience, reflection and self-reflection and not least through a well-dosed interaction with relatively many, but not too many, passionate and thinking people!

According to various studies, this is only true for a few people in a population like Austria.

Accordingly, almost 70 percent are dissatisfied with their professional activities – their jobs!

The ability and the readiness for disciplined change means the processing of the individual and the processing of knowledge!

A small insertion for identity formation or insecurity:

Already in the family we have a small social structural framework, which is again and again in danger of dissolution, e.g. by the addition of new brothers and sisters or for instance by worse accidents etc..

According to Luhmann, the child already arrives at school structurally dissolved, meaning that the child has had to make challenging experiences that have put the familiar structure of a social situation at risk of (perhaps even total) dissolution or a dissolution that is actually taking place (cf. Niklas Luhmann, „Strukturauflösung durch Interaktion: Ein analytischer Referenzrahmen“, Soziale Systeme 17, 2011).

Children are confronted with many interactions and interventions. Adults too.

But are these children adequately (!) trained in our schools and homes today and are they trained at all?

Are our children trained in seeing through and recognizing people and their actions? Are they trained, educated, taught in respect and relativity with a factual argumentative background?

Have we been and are we being trained for mobility in respectful argumentation due to an improved imagination and inventiveness.

In schools, universities, academies and also in companies?

Have we been encouraged and trained to be critical in both directions?

To criticise and endure criticism?!

Transitions from one situation to another are always critical transitions.

Will I make the transition?

Am I sufficiently trained for the new?

Have we been able to do trainings of this and other kinds in school?

Our societies are media societies, made medially and medially. We as individuals are made medially and medially (cf. Moira Gatens). Our societies need critical citizens, otherwise the many media changes in the current situation cannot be mastered. Is our school knowledge and our school training (e.g. in project group dynamics) critical enough for this?

Have we learned which contexts are necessary to classify certain information? Have we designed the education sufficiently for the training for the handling, the critical handling, with the electronic media?

Do we attach enough importance to the acquisition of critical comparative knowledge, to respectful interaction with others and respectful interaction with tradition and knowledge authority?

(cf. also N. Luhmann, The Educational System of Society)

The difference in the form of education is:

a) hardly any exercises in and on the technological medium, i.e. more or less unintentional socialisation mostly through oral instructions as abstract content for the classroom, or

b) education through training of all kinds for self-education as disciplined adaptation, – a kind of self-formatting (whether through well-founded acquired knowledge of self-chosen/discovered reading for further trained ability to differentiate, competence responsibilities and motivation intensification or through project development together with other non-dominant participants under the premise of free will with consciousness including beginning and end freely according to the opinion of all motivated participants).

This is the only way for disciplined adaptation to sometimes complex situation relations to occur.

This is the only way fruitful education can take place!

In the family constellation or relationship constellation of any kind, in schools and also in companies.

Also and especially in the respective futures.

Exercise, training, awareness of mediality, skills, abilities, competence, capability, education, awareness/knowledge (also about the „ghost“(!) of the Ubw (cf. Freud, Lacan, Derrida), decision-making ability, critical criticism awareness, training, exercise, practice.

Life as Performance!

Life an exercise?!

In(ter)vention

All of us practicing individuals? All of us in the future? No work?!  Free from economic survival care?? Free and safe!!???? Before death????!!! Life is an exercise-out/exertion.

Towards the temporary end:

Training and its effects on the human being arise from the interplay of stimuli from outside (events diffusing outside the human body and their recognizable or perceptible and ever-changing stimulus of experience) and from inside (stimuli arising inside the human body).

Desirable things thus arise and set us in motion. Training is a passing and past movement.

Targeted training – training with recognizable and formulationable intention can form us. In the positive as in the negative! How and whether the individual knows how to distinguish between these depends very much on the upbringing, the education, the practice – in total on the surrounding „world“ and its realities.

If my little remarks and remarks on the subject of our longer conversation on the subject of „Philosophical Practice and/as Training“ are of any of you, I mean you as a reader, as a reader of this little text here, – so some of you should seem incomprehensible to some here, you may be right about that.

I would like to encourage you then to a training in reading and understanding and invite you to Paul de Man and his „Allegories of Reading“ (Frf. 1988, Suhrkamp).

In this book and his essays you will find explanations and citations on the complex of „reading“ and „understanding“ and their presupposition in the „incomprehensibility“ of communication as „text“.

And now, still for the time being, quoting Niklas Luhmann once again in conclusion, for him unsuccessful communication is the normal case and an „improbability that has become invisible in everyday understanding“ (cf. Niklas Luhmann, Social Systems. Outline of a general theory. rf. 1984, p. 216f., germ. ed.).

For the time being, however, I will end these few hints about the future, training, practice in democracy as a successful education and disciplined adaptation to situations of higher complexity with a few quoted lines from Peter Sloterdijk (from: P. Sl., Du mußt dein Leben ändern. Über  Anthropotechnik. Frankfurt 2009, (Suhrkamp) p. 14) and thank my two engaged guests for the passionate conversation in my philosophical practice here in Vienna in the past days.

Quote:

„The one who speaks of man’s self-generation without speaking of its formation in the exercising life has missed the subject from the beginning. We must therefore suspend practically everything that has been said about man as a working being in order to translate it into the language of exercising or self-forming and self-enhancing behavior. …

It is time to reveal man as the living being that arises from repetition.  As the 19th century was cognitively marked by production, the 20th by reflexivity, the future was to present itself under the sign of exercises/exertions.“  

The liberation from the melancholy of the closeness of the word, the simplicity of words, the totality of beliefs, the meaningfulness of non-contextualized sentences.

Mistrust the slogans! Mistrust the sentences! Every sentence a leap.

Worlds between the sentences. Worlds in the sentences. World in every sentence, – in every jump!

                    Aesthetically and ethically at the same time!

                      Deconstruction has an ethical component !

Deconstruction has an ethical component, – perhaps even a goal orientation (without wanting or being able to be a method or criticism), – a goal orientation towards responsibility for the other!

 LIFE’S WORK PHILOSOPHICAL PRACTICE GERHARD KAUČIĆ (*1959)  

Deconstruction is and always will be the questioning of the origins, the foundations and the limits of our conceptual, theoretical and normative apparatus.

And this always in the double movement of the Différance.

This is exactly what I am trying to achieve in my decades of work in my practice.

Now already 36 years, – almost my adult life long, 1989 – 2025 ff., deconstruction, – means: 36 years, open end, indoor / outdoor, more than 3500 conversations, discourse, associations, analysis, problematization, identity dislocation, subjectivation, formalization, folding, complication, aporia, deconstruction, supporting/concomitement/accompaniment.

And many, many journeys and just as many guests in my long practice time.  

I must let myself be touched! Let myself be touched for this limited period of time! Without movement there is no touch, without touch there is no emotion, without emotion there is no strong, vivifying, living experience. Hardly a life!  Hardly a life without life experiences (!?). Hardly a life without some kind of experience (!?).

Experience first and foremost requires affirmation, otherwise it is not experience (!?). I have to affirm something, praise it, recognize it in order to be able to recognize and touch something and to be touched by something! Otherwise it is merely something pushed towards me, a pain, an unrecognized, perhaps unrecognizable touch. An inexpressible and unspeakable thing! A kind of trauma.

In his “Rhetoric”, Aristotle writes that we should praise the virtues and, above all, the successes of those we admire. He believes that by praising things and events, we give them “beauty and meaning” (! ) and Aristotle also believes that the trope of amplification is appropriate for this – that is, the expressive, passionate mode of expression that lifts the “hero”, the “heroine”, the “artist”, the ‘artiste’, out of the everyday and the commonplace and thus at the same time also allows the spectator to participate in a kind of “sublimity” (cf. Kant, Lyotard).

This participation perhaps increases the perceived intrinsic value by being part of the party. The feeling of the beauty ( cf. Goethe ) of something. The beauty of art. The beauty of sport – of the sporty. The beauty of movement and those in motion. The beauty of the practiced. The beauty of the well-trained. The beauty of the artist. The beauty and meaningfulness of the artistic! That which can only be achieved through extraordinary physical effort. The unattainable! For almost everyone (!?).

However, by practicing and exercising something, some people can attain a little of this kind of “sublimity”/being elevated (from the multitude of the ordinary) and enjoy it and about it and through it. Can man rejoice in himself/through himself?

I think I can. I am happy when I can and am allowed to move. I am happy when I experience sport (whether cycling, soccer, handball, basketball, tennis, badminton, swimming, boxing, aikido, floor and apparatus gymnastics, weightlifting, 100-meter runs, cross-country skiing, marathons, etc.) – as a spectator. As a spectator and as a practitioner. I enjoy others who are better than me (at something) and I enjoy my own abilities.

I’m talking about my physical abilities in particular – my “artistic” abilities, so to speak. I’m referring in particular (today and here) to my cycling, my ability on a bike. I enjoy it. I enjoy this kind of movement and the movement it triggers.

I need the repetition of this movement. I need the power, the strength of the body. I appreciate the characteristics of the machine, my bike. It can’t be often enough for me. I never get bored.

Every repetition is different and, strictly speaking, not repetitive. I use different bikes ( see What is Philosophical Practice? (II) Part 2 ) and I always take different paths. Each time a different topography, a different and differently challenging terrain. I love that. And I especially love riding my Enduro at the moment, my “fun work”! Those in the know know what that means.

I’m talking about my physical abilities in particular – my “artistic” abilities, so to speak. I’m referring in particular (today and here) to my cycling, my ability on a bike. I enjoy it. I enjoy this kind of movement and the movement it triggers.

I need the repetition of this movement. I need the power, the strength of the body. I appreciate the characteristics of the machine, my bike. It can’t be often enough for me. I never get bored.

Every repetition is different and, strictly speaking, not repetitive. I use different bikes ( see What is Philosophical Practice? (II) Part 2   ( cf. Was ist Philosophische Praxis? (II) Teil 2 ))  and I always take different paths. Each time a different topography, a different and differently challenging terrain. I love that. And I especially love riding my Enduro at the moment, my “fun work”! Those in the know know what that means.

This bike is the all-rounder, the all-rounder that makes almost everything possible, even if the rider (bike rider) that I am is far from being able to do everything.

„Sport and fun, passion, philosophy and fun, humor, fear, seriousness and skill, body, strength, finesse and mechanics. What does that do to modern, risk-taking people!“

Can philosophy do anything with this? Can philosophers do anything with it?

Do something with it? Develop passion? Enjoy it?

And still not lose their minds afterwards? Remain critical?

And be or become joyful people?

Artists in your field?!

What is philosophical practice as deconstruction and how „goes“ my deconstructive PP or how goes deconstruction as philosophical practice .

                (( See: Part I, Part II and Part III in this blog ))

 Part 1 Teil I,  Part I        Part 2 Teil II   Part II     Part 3Teil III   Part III         

Postscriptum  as a prescript, – – –  

well knowing, – conversations are not summarizable!

Conversations are con – versations and live only by the actionality!

Mere coarse rudiments are deliverable. Almost dead texts!

 first of all, please study:  

 Grammatologie    différance    Dekonstruktion   (Was ist Dekonstruktion.)   Dissemination

Dekonstruktion hat eine ethische Komponente!

Deconstruction enables the relationship to the other and the relationship to the other enables (perhaps) deconstruction. Différance as a matter of freedom and liberation.

Time becoming of space and space becoming of time and being different, being recognizable, not being identical! Only he who is not equal to all others is recognizable as one, as another!

Otherness from the dissimilar logically requires that between the distinguishable units or elements interval, distance, spatialization emerge in persistent repetition (Derrida, Randgänge, p. 33, german edition!). Other, Other, Other, …

There’s the time since life has existed. 


Giving a picture

„You’ll never know, you won’t know, all the stories I could tell myself while looking at these pictures.“ (Derrida, Plissart)

And this always in the double movement of Différance.

Sentences that mean the world!

Sentences that interpret the truth!

What the philosophical practice wants and can do – in search of the true life, „the true life“.

Deconstruction cannot be included in a „term“ deconstruction.

And deconstruction opens up or opens up an access to the other through discoveries of the unknown or the previously unthought.

Deconstruction cannot be defined or completed (cf. J. Derrida, Limited Inc, p. 171 ff., germ. edition).

Deconstruction is and always will be the questioning of the origins, the foundations and the limits of our conceptual, theoretical and normative apparatus. And this always in the double movement of the Différance /  Différance .
A text that perhaps consists of habitual (binary) thesis and antithesis, when deconstructed, reveals, for example, a multitude of perspectives that exist simultaneously – often in conflict with each other.

This conflict, however, only becomes visible through deconstruction.
Deconstruction has an ethical component, since it opens the relationship to the other, insofar as it finds access to the previously unimagined or the previously excluded and possibly invents or finds new social, new interpersonal, new political, new scientific, new legal, new technical, new philosophical and artistic ways of thinking and acting (cf. E. Lévinas and J. Derrida).

Philosophical practice could make a not insignificant contribution to this, I think.

Deconstruction has an ethical component !

Dekonstruktion hat eine ethische Komponente ! 

Freundschaft Freude Freiheit

Freudensprünge

friendship  joy  freedom

jumping of joy

Practice and Practices: What happens in a philosophical practice like ours. What happens in a philosophical practice? What is a philosophical practice? What is philosophical practice? ( see below in this blog post and see especially above in the teaser ! ) What happens in my philosophical practice.

The compact citation context text „Corpus“ here (!) is owed to a lucid, precise and concise reading accuracy and reading simultaneity (strictly speaking only almost / nearby!) – a kind of grammatological necessity of thinking!

In my grammatological philosophical practice we do not formulate about something, not about texts (said / unsaid / thought / interpreted / written / drawn / filmed / meant / mediated / realities of any kind) // (in relation and reference to supposed truths of reality), but we work as precisely as possible as readers of a text passage by reading it and subsequently analysing the concrete (!) ( and only these!). ) linguistic units and perpetual incessant interrelation (!) of the analyzed and its decoding by deconstruction of all (!) implications, references, (un) thoughts and the thinking of the trace ( cf. teaser on grammatology and on the trace: „The trace in which the relationship to the other emerges expresses its possibility in the whole realm of the existing, which metaphysics has determined from the hidden movement of the trace as being present. It is necessary to think the trace before the existing. … Op. cit., Jacques Derrida: Grammatologie, Suhrkamp,  pp. 81-88 ).

And all this almost in the form of the locally almost tangible „simultaneity“ (!), – thus in the form of highest attention to the text just read and in question now (!).

I cultivate the intellectual intimacy of deconstructive attention.

The various propositional forms in discussions, lectures, lessons, assignments, meetings, critiques, interjections, pleas, assembly speeches, meetings, service meetings, supervisions, conferences, presentations, talks, interviews, conversations, entries in social media, etc. mostly erase attention to this micrology and reduce much of what language conveys.

The beat! The tone of voice! The facial expressions! The gestures!

The speaking speed! The vocabulary! The digressions!

The exaggerations! The volume!

The ideological minimal racisms!

Certain phrases as microaggressions!

Strictly according to the setting confidential „individual conversation“, –

confidential „one-to-one conversation“, „face à face“, –

with open end, –

indoor as well as outdoor

„Conversations,“ „discourses.“

„Deconstructions“,

„Companions.“

„Text“

Arrangements in a work of relating! 

The philosophical work, the work of the différance, means for us the recognition of the own borders, the ethnocentric, the geographical, the politgeographical and the linguistic borders and at the same time the permanent exceedance of these borders without defaming or discriminating against them.

PHILOSOPHIZING IN THE 21ST CENTURY

The legacy of Greek philosophy is the incessant process of universalization. Hence the universalization of human rights, the expansion and thus the liberation of ethnic, political, cultural and linguistic borders.

Greek philosophy and its legacy as European thought is a thinking of the critical critique of reason, of displacement, indeed of identity dislocation as a kind of change of consciousness, of transformation and of temporary uprooting and redesign.

The design or the possibility – first the mental possibility of a new design of one’s own (!) self.

The European descent of philosophy as overcoming this European and Eurocentric limitation. The liberation also from European centrism. The constant development of universalization as liberation and self-break. This is the contradiction of Europe itself. Europe and universalization as the deconstruction of one’s own restriction, of one’s own restriction, of colonization and imperialization – also of economic imperialization.

The heritage of Greek philosophy a universalization. The heritage of Greek philosophy a liberation from constraints and limitations of cultural, political, ethnic, sexual and linguistic nature(!). Infinite perfection, for example, and above all the infinite perfection of the human rights.

And finally …

As in the newer music since Cage, Stockhausen and others, silence, pauses, noises, gestures are just as important as what you hear and what you (supposedly?) hear. The oh so important pauses, holes, crumbling of the unheard and the unsaid, over which the said, thought, heard jumps incessantly (unfortunately incessantly!).

Every sentence a jump!

Common thinking jumps in the usual rhythm of index words generated by repetition, unreflected repetition. What can unfold in the process is more likely to be the least possible.

Let us try to hold against it by taking the trouble to work behind it. Our PPs. Our philosophical practices and their practicings. I salute you.  Stay cool and considerate.

With kind regards, – Gerhard Kaučić (Dr. phil., age 66, born 1959)  Djay PhilPrax, operator and head of a philosophical practice since 1989 here in Vienna and almost everywhere else in and around the world.

The Political Body and the Other

contemporary philosophy

Body Philosophy

body philosophy

Deconstruction

grammatology

Philosophical Practice

contemporary philosophy

Conversations are events of a very or more or less intelligent being together of two or more people on a topic to be determined.

Conversations in this kind of philosophical practice are confidential!

Conversations are therefore text events without a protocol.

Conversations in my philosophical practice result in this blog as a further text event (and at the same time as a presupposition!).

For the question and the word „deconstruction“ see Jacques Derrida’s „Reflections“ in a „Letter to a Japanese Friend“ from 1985, translated into German and reprinted in: J. Derrida, Psyche. Inventions of the Other II. Vienna 2013 (Passagen Verlag.), pp. 15 – 22.

„The word „deconstruction“, like any other, draws its meaning value only from an inscription into a chain of possible substitutions, into what is so calmly called a „context“. (ibid., p. 21)

„Despite all appearances, deconstruction is in any case neither an analysis nor a critique … It is not an analysis, particularly because the decomposition of a structure is not a decline to a simple element, to an origin that cannot be further decomposed. These values, such as that of analysis, are themselves philosophemes exposed to deconstruction“. ( S. 19)

„Deconstruction is in place, it is an event (événement) that does not wait for the reflection, the consciousness or the organization of the subject, not even of modernity. It deconstructs itself.“ (S. 20)  

Philosophy … Deconstruction … „Right to Insight, or the Invention of the Other“ (cf. J. Derrida, Psyche. Erfindung des Anderen, Vienna 2011)

contemporary philosophy

contemporary

philosophy

Philosophy

Falls Sie interessiert sind an einer PP mit mir/uns, bitte nur unter dieser E-mail einen Termin reservieren: To contact me/us, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at

If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at

Philosophers, Writers, Philosophical Practitioners, Mediators, Translators, Feminists, Freeriders, (Wild) Camping Enthusiasts, Survivors Vienna, Austria, Europe

Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion

Öffnungszeiten / Hours of opening:  Mo –  Fr:  11 – 20 Uhr

Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement

Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…

around the clock …around the world

cf. Jacques DerridaSignatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )

Philosophical Practice Vienna 1989 ff. Analysis Complication Aporia Identity Dislocation Meta-thesis Deconstruction

Cf. list of publications at: https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de   

To contact us, please use only these emails:

Mehr dazu siehe meinen Teaser und meinen Footer sowie die übrigen Postings in diesem Blog! (Blogspot-Blog 2014 ff.) 

Homepage: https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html?m=1

Philosophische Praxis als Training

Skills Disziplin Schule Training und die arbeitsfreie Gesellschaft in der Zukunft!

Lust an den skills/Fertigkeiten und ihrer Verbesserung, – zwei Gäste aus Deutschland und Luxemburg

Zitat aus einem meiner/unserer Postings aus unserem Blogspot-Blog 2014 ff.:

 „Cycling: Philosophy for Everyone / Philosophie des Radfahrens“ https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2019/04/cycling-philosophy-for-everyone.html

„Körperliches Sichzeigen/Sichdarstellen/Sichpräsentieren als Vervollkommnung der Persönlichkeit als philosophia perennis

die Ökologie als Notwendigkeit unseres Tuns; 

wir tun es ja in der Natur, – zumindest in der Kultur-Natur;

ohne Natur kein Freeriding; ohne Freeriding keine ausgeglichene Persönlichkeit; 

ohne Skills keine Disziplin; 

ohne Disziplin keine Schule und keine Bildungsfähigkeit; 

ohne Bildungswillen keine Erziehung,  keine Gesittetheit, keine Zivilisation, kein Rechtsstaat, keine Demokratie!!!“ 

Wahrheit?!  Behauptung?!  Provokation?! Notwendigkeit?!  Illusion?! Utopie?! Dystopie?! Begehren?! Hypertrophierung?! Demokratiewerdung!? Demokratie im Kommen?!  

Die Arbeit, so wie wir sie heute kennen, organisiert zum großen Teil in der Angestelltenformation, diese Arbeit bzw diese „wesentliche Handlung des Menschen“ (Marx) wird uns zumindest in den schlichteren Formen abhanden kommen bzw abgenommen werden.

Dafür sorgen Computer- bzw Robotertechnologien (vgl. mein Posting:  „MASCHINE  MENSCH   Roboter    Androiden    Cyborgs als  Subjekt  Dekonstruktion https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2018/02/maschine-mensch-roboter-dekonstruktion.html).

Erziehung bzw noch besser „Training“  ist das Wort der Stunde. (!?)

Wir brauchen Skills und Trainings, um uns in der Welt als >Arbeitslose<(!) (in der herkömmlichen Form verstanden auch ökonomisch eine besonders schwierige Überlebensweise!) zurecht zu finden.

Eine Welt ohne herkömmliche Arbeit für uns Menschen. Ein Leben in einer Welt, das wir uns nicht mit unserer Hände Arbeit verdienen müssen. 

Die ökonomische Basis für unser Leben verschaffen uns die Produktionsmittel und die Vermögensbesteuerung (90%, Piketty) und deren gerechte und faire politische und rechtliche  Ausgestaltung (vgl. Thomas Piketty, Kapital und Ideologie, fr. Ausgabe 2019, dt. 2020;  https://www.derstandard.at/story/2000108752814/staroekonom-piketty-fordert-vermoegenssteuer-von-90-prozent?ref=nl ).

Wir müssen in der Zukunft unser Leben selbst gestalten, unsere Wünsche erkennen  und deren Realisationsmöglichkeiten  abschätzen lernen. Dafür benötigen wir eine gute, zeitgemäße Erziehung.  

Eine Erziehung, die uns vorbereitet auf die Komplexität der Welt als ökologische. 

Eine Erziehung, die uns diszipliniert und uns vorbereitet. 

Ein Training der Menschenbildung.

Ein Training besonders auf der Verhaltensebene im Zusammenspiel mit Kognition.

Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit, Argumentation, Erweiterung der Vorstellungskraft.

Ein Training zur Einbettung in die diversen Attraktionen der Gesellschaft und deren intelligente und disziplinierte Handhabung. 

Ein noch relativ neues Betätigungsfeld wäre hier das Gaming der E-SportlerInnen, ein schon länger erfundenes Feld das Freeriding in diversen Disziplinen, um nur zwei jüngere Erfindungen bzw Entwicklungen zu nennen, die ein Leben außerhalb der Arbeiter- und Angestelltenwelt aufzeigen. 

Die Zukunft dürfte viele Felder an Betätigungen dieser oder ähnlicher Art aufzuweisen haben.

Kinder, Schüler, Menschen erwerben ein Wissen in einem oder mehreren Feldern, das ihnen die Stärkung ihrer je ganz eigenen individuellen Identität ermöglicht. 

Zur gleichen Zeit erwerben sie damit ein Wissen, das die individuelle Anpassung an die jeweilige Situation, die durch das Tätigkeitswissen entstanden ist, möglich macht. 

Wissen, Befähigung, Skills (Fertigkeiten) entwickeln so die eigene Persönlichkeit durch das Training und dessen Verbesserung. 

Die Entwicklung von Fertigkeiten und Fähigkeiten verbessert die individuelle Identität.

Die Fähigkeit und die Bereitschaft zur disziplinierten Änderung bedeutet die Bearbeitung des Individuums und die Bearbeitung des Wissens.

Ein Beispiel für solch eine Lebensweise als Lebensart  fanden wir in der Person Reinhold Messners, –  darin waren wir drei uns sehr schnell einig.    

Ich erlaubte mir in unserer kleinen Runde zu dritt bescheiden darauf hinzuweisen, daß auch mein nun schon 60 Jahre währender Lebensweg und vielleicht auch meine Lebensart als Philosoph, Schriftsteller und Leiter einer Philosophischen Praxis (philosophischer  Praktiker seit mehr als 30 Jahren) ein Beispiel abgeben könnten, wie die Menschen als Menschheit in mittlerer bis fernerer Zukunft ihr Leben verbringen könnten, vielleicht auch in vielen Einzelfällen verbringen werden.

Um es ganz einfach und kurz zu sagen: 

Ein glückliches, – auf allen oder doch zumindest vielen Ebenen, – und sehr befriedigendes Leben mit und durch Übung, Trainings, Erfahrung, Reflexion und Selbstreflexion und nicht zuletzt durch eine gut dosierte Interaktion mit relativ vielen, aber nicht zu vielen, leidenschaftlichen und denkenden Menschen !

Gewissen diversen Studien zufolge trifft das heute nur auf wenige Menschen,  in einer Bevölkerung wie der österreichischen,  zu.

Demgemäß sind knapp 70 Prozent unzufrieden mit ihren beruflichen Tätigkeiten, – ihren Jobs! 

Die Fähigkeit und die Bereitschaft zur disziplinierten Änderung bedeutet die Bearbeitung des Individuums und die Bearbeitung des Wissens! 

Ein kleiner Einschub zur Identitätsbildung bzw Verunsicherung:

Schon in der Familie haben wir einen kleinen gesellschaftlichen Strukturrahmen, der immer wieder in Auflösungsgefahr begriffen ist, z. B. durch Hinzukommen von neuen Geschwistern oder etwa durch schlimmere Unfälle etc. 

Das Kind kommt nach Luhmann schon strukturell aufgelöst in die Schule, heißt, das Kind hat herausfordernde Erfahrungen machen müssen, die die bekannte Struktur einer sozialen Situation in die Gefahr einer (vielleicht sogar totalen) Auflösung oder in eine real sich ereignende Auflösung gebracht hat (vgl. Niklas Luhmann, „Strukturauflösung durch Interaktion: Ein analytischer Bezugsrahmen“, Soziale Systeme 17, 2011).

Kinder werden mit vielen Interaktionen und Interventionen konfrontiert. Erwachsene auch.

Werden diese Kinder in unseren heutigen Schulen und Elternhäusern aber auch adäquat(!) trainiert und werden sie überhaupt trainiert?!

Werden unsere Kinder trainiert im Durchschauen und Erkennen von Menschen und deren Handlungen? Werden sie trainiert, geschult, unterrichtet im Respektieren und Relativieren mit sachlich argumentativem Hintergrund? 

Wurden und werden wir trainiert zur Beweglichkeit im respektvollen Argumentieren aufgrund einer verbesserten Vorstellungskraft und Erfindungskraft. 

In den Schulen, Hochschulen, Akademien und auch in den Betrieben? 

Sind wir zur Kritikfähigkeit in beide Richtungen ermuntert und ausgebildet worden? 

Kritik ausüben und Kritik aushalten?!

Übergänge von einer Situation in eine andere sind immer kritische Übergänge.

Schaffe ich den Übergang? 

Bin ich ausreichend trainiert für das Neue? 

Konnten wir in der Schule Trainings dieser und anderer Art machen?

Unsere Gesellschaften sind Mediengesellschaften, medial und medial gemacht. Wir als Individuen sind medial und medial gemacht (vgl. Moira Gatens). Unsere Gesellschaften brauchen kritische BürgerInnen, ansonsten sind die vielen Medienwechsel in der jeweils akut-aktuellen Situation(sveränderung) nicht zu bewältigen. Ist unser Schulwissen und unser schulisches Training (z.B. in Projektgruppendynamiken) kritisch genug dafür?

Haben wir gelernt, welche Kontexte etwa nötig sind, um gewisse Informationen einzuordnen. Haben wir die Erziehung ausreichend auf das Training für den Umgang, den kritischen Umgang,  mit den elektronischen Medien, ausgelegt?

Legen wir genug Wert auf den Erwerb kritischen Vergleichswissens, auf einen respektvollen Umgang mit Anderen und einen respektvollen Umgang mit Tradition und Wissensautorität?

(vgl. auch N. Luhmann, Das Erziehungssystem der Gesellschaft)

Der Unterschied in der Form der Erziehung ist:

a) kaum Übungen im und am technologischen Medium, also mehr oder weniger  absichtslose Sozialisation meist durch mündliche Anweisungen als abstrakter Inhalt für den Unterricht oder

b) Erziehung durch Trainings aller Arten zur Selbsterziehung als disziplinierte Anpassung, – eine Art Selbstformatierung (ob durch begründet erworbenes Wissen selbst gewählter/entdeckter Lektüre zur weiter trainierten Differenzierungsfähigkeit, Kompetenzzuständigkeit und Motivationsintensivierung oder durch Projekterarbeitung zusammen mit anderen nicht dominierenden Beteiligten unter der Prämisse des freien Willens mit Bewußtsein samt Anfang und Ende frei nach dem Dafürhalten aller motiviert Beteiligten). 

Nur so ereignet sich disziplinierte Anpassung an mitunter komplexe Situationsrelationen. 

Nur so geschieht fruchtbare Erziehung! 

In der Familienkonstellation oder Beziehungskonstellation jedweder Art, in den Schulen und auch  in den Betrieben. 

Auch und besonders in den jeweiligen Zukünften.

Übung, Training, Medialitätsbewußtheit, Skills, Fertigkeiten, Kompetenz, Fähigkeiten, Können, Erziehung, Bewußtsein/Wissen (auch über das „Gespenst“(!) des Ubw (cf. Freud, Lacan, Derrida), Entscheidungsfähigkeit, kritisches Kritikbewußtsein, Training, Übung, Exerzitien

Das Leben als Performance!

Das Leben eine Ausübung?!

In(ter)vention

Wir alle übende Individuen? Wir alle in der Zukunft? Arbeitsfrei?!  Frei von ökonomischer Überlebenssorge?? Frei und sicher!!!??? Vor dem Tod???!!! Das Leben eine Aus-Übung.

Zum vorläufigen Ende hin:

Training und seine Effekte auf den Menschen entstehen aus dem Wechselspiel der Reize von außen (außerhalb des menschlichen Körpers diffundierender Ereignisse und deren erkennbarer bzw wahrnehmbarer und immerwärts vergehender Erfahrungsreiz) und von innen (innerhalb des menschlichen Körpers entstandene und entstehende). 

Begehrenswertes entsteht so und setzt uns in Bewegung. Training ist vergehende und vergangene Bewegung. 

Gezieltes Training, – Training mit erkennbarer und formulierbarer Intention kann uns bilden. Im Positiven wie im Negativen! Wie und ob das Individuum das zu unterscheiden weiß, hängt wiederum sehr von der Erziehung, der Bildung, der Übung, – insgesamt von der es umgebenden „Welt“ und deren Wirklichkeiten ab.

Falls meine kleinen An- und Ausführungen zur Thematik unseres längeren Gespräches zum Thema „Philosophische Praxis und/als Training“ einigen unter Ihnen, ich meine jetzt Sie als LeserIn, als Leser dieses kleinen Textes hier, – also sollte einigen von Ihnen manches hier unverständlich erscheinen, so haben Sie vielleicht Recht damit. 

Ich möchte Sie dann dazu ermuntern zu einem Training im Lesen und Verstehenkönnen und Sie zu Paul de Man und seinen „Allegorien des Lesens“ (Frf. 1988, Suhrkamp) einladen. 

In diesem Buch und seinen Essays finden Sie Ausführungen und Anführungen zum Komplex „Lesen“ und „Verstehen“ und deren Voraussetzung in der „Unverständlichkeit“ von Kommunikation als „Text“. 

Und jetzt immer noch vorläufig abschließend noch einmal Niklas Luhmann zitierend, für ihn ist nicht gelingende Kommunikation der Normalfall und eine im alltäglichen Verstehen „unsichtbar gewordene Unwahrscheinlichkeit“ (vgl. Niklas Luhmann, Soziale Systeme. Grundriß einer allgemeinen Theorie. Frf. 1984, S. 216f.).

Ich beende vorläufig aber jetzt doch diese wenigen Andeutungen zu Zukunft, Training, Übung in Demokratie als gelungene Erziehung und disziplinierte Anpassung an Situationen mit höherer Komplexität mit ein paar zitierten Zeilen Peter Sloterdijks (aus: P. Sl., Du mußt dein Leben ändern. Über Anthropotechnik. Frankfurt 2009, (Suhrkamp) S. 14) und bedanke mich bei meinen beiden engagierten Gästen für das leidenschaftliche Gespräch in meiner Philosophischen Praxis hier in Wien in den vergangenen Tagen. 

Zitat:

„Wer von der Selbsterzeugung des Menschen spricht, ohne von seiner Formung im übenden Leben zu reden, hat das Thema von vorneherein verfehlt. Wir müssen folglich praktisch alles, was über den Menschen als Arbeitswesen gesagt wurde, suspendieren, um es in die Sprache des Übens bzw. des selbstformenden und selbststeigernden Verhaltens zu übersetzen. …

Es ist an der Zeit, den Menschen als das Lebewesen zu enthüllen, das aus der Wiederholung entsteht.  Wie das 19. Jahrhundert kognitiv im Zeichen der Produktion stand, das 20. im Zeichen der Reflexivität, sollte die Zukunft sich unter dem Zeichen des Exerzitiums präsentieren.“  

Deconstruction has an ethical component, – perhaps even a goal orientation (without wanting or being able to be a method or criticism), – a goal orientation towards responsibility for the other!

 LIFE’S WORK PHILOSOPHICAL PRACTICE GERHARD KAUČIĆ (*1959)  

Deconstruction is and always will be the questioning of the origins, the foundations and the limits of our conceptual, theoretical and normative apparatus.

And this always in the double movement of the Différance.

This is exactly what I am trying to achieve in my decades of work in my practice.

Now already 36 years, – almost my adult life long, 1989 – 2025 ff., deconstruction, – means: 36 years, open end, indoor / outdoor, more than 3500 conversations, discourse, associations, analysis, problematization, identity dislocation, subjectivation, formalization, folding, complication, aporia, deconstruction, supporting/concomitement/accompaniment.

And many, many journeys and just as many guests in my long practice time.  

Ich muß mich berühren lassen! Berühren lassen für diese begrenzte Zeitstrecke! Ohne Bewegung keine Berührung, ohne Berührung keine Rührung, ohne Rührung kein starkes, heißt vivifizierendes, lebendig haltendes Erleben. Kaum ein Leben!  Kaum ein Leben ohne Erlebnisse (!?). Kaum ein Leben ohne Erfahrung  (!?).

Erfahrung erfordert zuallererst Bejahung, sonst ist es keine Erfahrung (!?). Ich muß etwas bejahen, es loben, es anerkennen, um etwas erkennen und berühren zu können und von etwas berührt werden zu können! Andernfalls ist es bloß ein mir Zugestoßenes, ein Schmerz, eine unerkannte, vielleicht unerkennbare Be-rührung.

Ein Unaussprechbares und Unaussprechliches! Eine Art Trauma.

Aristoteles schreibt in seiner „Rhetorik“, wir sollen die Tugenden und vor allem aber die Erfolge derer, die wir bewundern, loben. Er meint, wir gäben den Dingen und Ereignissen durch das Lob „Schönheit und Bedeutung“ (!) und Aristoteles meint auch, daß die Trope der Verstärkung dafür angemessen sei, – also die expressive, leidenschaftliche Ausdrucksweise, die den „Helden“, die „Heldin“, den „Artisten“, die „Artistin“, aus dem Alltag und dem Alltäglichen heraushebt und damit zeitgleich auch den Zuschauenden als eine Art Teilnehmenden / Teilhabenden, die Zuschauenden an einer Art „Erhabenheit“ ( vgl. Kant, Lyotard ) teilhaftig werden läßt.

Dieses Teilhaftigwerden erhöht vielleicht den empfundenen Eigenwert durch ein Mit-von-der-Partie-gewesen-Sein. Das Gefühl der Schönheit ( vgl. Goethe ) von etwas.

Die Schönheit der Kunst. Die Schönheit des Sports, – des Sportlichen. Die Schönheit der Bewegung und der Bewegten. Die Schönheit der Geübten. Die Schönheit der Vielgeübten. Die Schönheit der ArtistInnen.

Die Schönheit und Bedeutungshaftigkeit des Artistischen! Des nur durch außergewöhnlichen Aufwand von Körperlichkeit Erreichbaren. Das Unerreichbare! Für fast alle (!?).

Durch Ausübung und Übung von etwas kann aber so manche/r ein bißchen etwas von dieser Art „Erhabenheit“/ Herausgehobensein (aus der Vielzahl der/des Gewöhnlichen) erlangen und sich daran und darüber und dadurch erfreuen. Kann der Mensch sich freuen an sich selbst/durch sich selbst?

Ich denke, ich kann es. Ich freue mich, wenn ich mich bewegen darf und kann. Ich freue mich, wenn ich Sport ( ob Radsport, Fußball, Handball, Basketball, Tennis, Badminton, Schwimmen, Boxen, Aikido, Boden- und Geräteturnen, Gewichtheben, 100-Meter-Lauf, Langlauf, Marathon etc. ) erlebe, – als Zuschauer und als Ausübender. Ich erfreue mich an den anderen, die besser sind als ich (in etwas) und ich erfreue mich an meinen eigenen Fähigkeiten.

Ich spreche jetzt vor allem von meinen körperlichen Fähigkeiten, – quasi von meinen „artistischen“ Fähigkeiten. Ich meine da besonders (heute und hier) mein Radfahren, mein Können auf einem Rad. Ich genieße es.

Ich genieße diese Art von Bewegung und die davon ausgelöste Bewegtheit. Ich brauche die Wiederholung dieser Bewegung. Ich brauche die Power, die Kraft des Körpers. Ich schätze die Eigenschaften des Gerätes, meines Fahrrads. Es kann für mich nicht oft genug sein. Es wird mir nie langweilig. Jede Wiederholung ist anders und wiederholt genau genommen nicht.

Ich benütze verschiedene Räder ( vgl. Was ist Philosophische Praxis? (II) Teil 2 ) und ich fahre immer andere Wege. Jedesmal ein anderes Topographikum, ein anderes und anders herausforderndes Gelände. Ich liebe das.

Und besonders liebe ich es zurzeit mit meinem Enduro zu fahren, meinem „Spaßwerk“! Die Eingeweihten wissen, was das meint.

Dieses Rad ist der Alleskönner, das Alleskönnende, das fast alles Ermöglichende, auch wenn der Rider (bike rider), der ich bin, lange nicht alles kann.

„Sport und Fun, Leidenschaft,  Philosophie und Spaß, Humor, Angst,  Ernst und Geschicklichkeit, Körper, Kraft, Raffinesse und Mechanik. Was macht das mit den modernen, risikobegabten Menschen!“ 

Kann die Philosophie damit etwas anfangen? Können die PhilosophInnen da mit?

Damit etwas anfangen? Leidenschaft entwickeln? Genießen?

Und trotzdem hernach den Verstand nicht verlieren? Kritisch bleiben?

Und freudvolle Menschen sein oder werden?

ArtistInnen Ihres Feldes?!

As an invitation for especially interested people:

                (( See: Part I, Part II and Part III in this blog ))

 Part 1 Teil I,  Part I        Part 2 Teil II   Part II     Part 3Teil III   Part III         

well knowing, – conversations are not summarizable!

Conversations are con – versations and live only by the actionality!

Mere coarse rudiments are deliverable. Almost dead texts!

 first of all, please study:  

 Grammatologie    différance    Dekonstruktion   (Was ist Dekonstruktion.)   Dissemination

Dekonstruktion hat eine ethische Komponente!

To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at

Deconstruction enables the relationship to the other and the relationship to the other enables (perhaps) deconstruction. Différance as a matter of freedom and liberation.

Time becoming of space and space becoming of time and being different, being recognizable, not being identical! Only he who is not equal to all others is recognizable as one, as another!

Otherness from the dissimilar logically requires that between the distinguishable units or elements interval, distance, spatialization emerge in persistent repetition (Derrida, Randgänge, p. 33, german edition!). Other, Other, Other, …

There’s the time since life has existed. 

To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at

Giving a picture

„You’ll never know, you won’t know, all the stories I could tell myself while looking at these pictures.“ (Derrida, Plissart)

And this always in the double movement of Différance.

What the philosophical practice wants and can do – in search of the true life, „the true life“.


And deconstruction opens up or opens up an access to the other through discoveries of the unknown or the previously unthought.

Deconstruction cannot be defined or completed (cf. J. Derrida, Limited Inc, p. 171 ff., germ. edition).

Deconstruction is and always will be the questioning of the origins, the foundations and the limits of our conceptual, theoretical and normative apparatus. And this always in the double movement of the Différance /  Différance .
A text that perhaps consists of habitual (binary) thesis and antithesis, when deconstructed, reveals, for example, a multitude of perspectives that exist simultaneously – often in conflict with each other.

This conflict, however, only becomes visible through deconstruction.
Deconstruction has an ethical component, since it opens the relationship to the other, insofar as it finds access to the previously unimagined or the previously excluded and possibly invents or finds new social, new interpersonal, new political, new scientific, new legal, new technical, new philosophical and artistic ways of thinking and acting (cf. E. Lévinas and J. Derrida).

Philosophical practice could make a not insignificant contribution to this, I think.

Dekonstruktion hat eine ethische Komponente ! 

Freundschaft Freude Freiheit

Freudensprünge

friendship  joy  freedom

jumping of joy

…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben

Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer

Gerhard Kaučić,

b. 1959, Philosopher, Writer, 66, 2025

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Titel von Gerhard Anna Cončić-Kaučić bei Passagen

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON II
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON III
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON I
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt.
Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden.
„Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON IV
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt.
Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON V
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttl nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

In English:

CORONA WHEELING CROWNING

The leap. Leaving the book. The production, the emancipation, the liberation of writing.

……………………. Semeion Aoristicon oder zur Autobiographie Sem Schauns …………………..

……. THE SENTENCE ………. the jump ……… the set ……. the leap o f …. The LEAVING of

the BOOK ……….. ?!

I ask if Sem VI is not my / our blog composition !?!

I ask (me / us) if Sem VII is not my / our blog.

I ask if my/our blog will not be Sem VI and Sem VII?

And shall be!

Or must be?

Already is, will be or even must be and will have to be !?!

The set. The leaving of the book.

The production, the emancipation, the liberation of the writing.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns

……. THE SET …….. THE LEAVING OF THE BOOK …….. !?

Falls Sie interessiert sind an einer PP mit mir/uns, bitte nur unter dieser E-mail einen Termin reservieren: To contact me/us, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at

If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at

Philosophers, Writers, Philosophical Practitioners, Mediators, Translators, Feminists, Freeriders, (Wild) Camping Enthusiasts, Survivors Vienna, Austria, Europe

Philosophical Practice weltweit … rund um die Uhr … rund um die Welt, … „face à face“, … confidential one-to-one conversation, … around the clock … around the world

Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion

Öffnungszeiten / Hours of opening:  Mo –  Fr:  11 – 20 Uhr

Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement

Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…

around the clock …around the world

cf. Jacques DerridaSignatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )

Philosophical Practice Vienna 1989 ff. Analysis Complication Aporia Identity Dislocation Meta-thesis Deconstruction

Cf. list of publications at: https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de   

To contact us, please use only these emails:

Mehr dazu siehe meinen Teaser und meinen Footer sowie die übrigen Postings in diesem Blog! (Blogspot-Blog 2014 ff.) 

Homepage: https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html?m=1

Deconstruction Music

Because this year (2025) and the year before (2024) a whole series of philosophical talks ( in our Philosophical Practice in Vienna ) on the topic of Deconstruction Music Deconstruction Musical Experience Deconstruction is running/being performed (this time in German with jazz students from Switzerland, the Federal Republic of Germany, Austria, Australia and Italy), here is the text published last year (January 2024 only in English) slightly modified and supplemented with information on practice in English and from today also available in German. (cf. link)

Philosopher, Feminist, Mediator, Author, Freerider, born 1959, Dr. phil., age 66, 2025

Associate in the grammatological philosophical Practice since 2009 in Vienna and beyond

Philosophin, Feministin, Mediatorin, Autorin, Freerider:in, geboren 1959, MSc, Alter 66, 2025

The musical experience and its political, social and philosophical-grammatological implications and presuppositions

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2024/01/musical-experience-grammatology.html

Mobile Version (lesen  ohne Teaser und Footer im Blogspot-Blog 2014 ff.):

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2024/01/musical-experience-grammatology.html?m=1

Beethoven heute Beethoven seinerzeit

 „Ist“ Beethovens Musik?

 Revolutionär, modern, populär oder gar inzwischen Klischee?

Music today, — revolutionary, modern, popular or even now cliché?

Music deconstruction    Musical experience deconstruction

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2020/11/ist-beethovens-musik-beethoven-heute.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2018/03/philosophischer-salon-gerhard-kaucic.html

Mobile Version (ohne Teaser im Blogspot-Blog 2014 ff.):

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2018/03/philosophischer-salon-gerhard-kaucic.html?m=1

Philosophical Lounge / Philosophischer Salon G Kaucic & AL Huber Vienna, Austria, – Gerhard Kaučić (*1959), head of a philosophical practice for 36 years in Vienna ( 1989-2025 ff.)

To contact us, please use only these emails:

Narratives, Reports, Analyses, Reflections from the Practice/from my/our Philosophical Practice

Vienna 36 years of practice jubilee (1989-2025 ff.) jubilee 36 years PP 2025

PHILOSOPHICAL PRACTICE Gerhard Kaučić (Dr. phil., b. 1959) & Anna Lydia Huber (MSc, b. 1959) VIENNA AUSTRIA  EUROPE

Music today, — revolutionary, modern, popular or even now cliché?

                 Music    Education Culture Politics     Text    

Beethoven’s Ninth (200 years May 2024)

Schönberg (150 years September 2024)

                                                

           Revolutionary, modern, popular or even now cliché?

An addition, a supplement, a repetition, – a philosophical practice yesterday, today and tomorrow

Gerhard Kaučić (*1959), head/director of a Philosophical Practice for 36 years in Vienna (1989-2025 ff.)

[ Conversations, analysis, discourse, problematization, identity dislocation, subjectivation, formalization, folding, complication, aporia, deconstruction

Gerhard Kaučić Djay PhilPrax, Philosopher, Writer, Feminist,  experienced practised music Listener and relevant Reader for 50 years, Freerider, Philosophical Practice, Vienna, PP since 1989, Dr. phil.

Gerhard Kaučić (born 1959), Philosopher, philosophical Practitioner 1989 ff., grammatologist, author, feminist, translator, cyclist, freerider, ecomobilist, the philosopher as cyclist, the philosopher as freerider,  the philosopher as circulator, the philosopher as mover, the philosopher as scout ……..   trace……. Trace ……..  … ]

It is a fact – concert music and opera have become (in contrast to the 19th century) a rather peripheral matter of political life today.

No streaming platforms, no YouTube and no Internet help here either.

We need to deepen the horizon of the musical experience if we want to talk about music and music history as a social history and thus think about it. We must open up access to ways of listening that are located in history and in the respective culture beyond music.

We must make the political, social and philosophical implications of music visible. Music is not an independent closed circuit of aesthetic phenomena and its stylistic characteristics, instrumentation, arrangements, performance practices etc. are not independent of other social force fields of the past and present.

In particular, the economies, the media and the ever-present techniques, including their culturalisation between the power blocks of politics, capitalism, state, society, mediatisation, science, religion, class society, power relations and the state of industrialisation.

Using Vienna as an example, Western musical culture from the Baroque to modern and postmodern times – from Haydn and Mozart in the mid-18th century to Schönberg  ( 13.09.1874 Wien –  13.07.1951 Los Angeles, 2024, 150th anniversary, P.s. see footnoteY  ), Krenek and Berg in the first half of the 20th century, to Clemens Gadenstätter, Bernhard Lang, Olga Neuwirth and many others in the second half of the 20th century and the first two decades of the 21st century – shows us a very rare opportunity for our thinking to access our European and Austrian past via musical creation, and especially the self-image of today’s Vienna. The arts bear witness to us and our best values for freedom and sociality as well as the possibility of growing beyond ourselves.

footnoteY:

[ To what extent does Schoenberg speak of himself as a „freetone composer“ and not of „atonality “ or twelve-tone composer?

Schönberg rejects the fighting term „atonality“, – he speaks of himself as a „free toner„!

Arnold Schönberg described himself as a „free toner“ to describe his musical task. This term is associated with the development from free atonality to twelve-tone technique.

In the phase of free “atonality”, which Schönberg practised from around 1907, he broke with traditional tonal structures. The contrast between consonance and dissonance is cancelled. A continuum of different tonal colours emerges. The reference to a fundamental tone is abandoned. Tones and sounds stand in a new, non-repeatable relationship to one another.

Schönberg introduced the twelve-tone technique in order to transform free atonality into a bound form. In this technique, each score is based on a twelve-note row that contains each note of the tempered scale once. The choice and arrangement of this row is at the composer’s discretion. The twelve-tone technique opened up new possibilities for musical structuring and Schönberg had a significant influence on a wide range of musicians.

Overall, Schönberg revolutionised the world of music with his radical approach to tonality, creating a new approach to musical experience as a phenomenon of musical complexity and the lust effects of listening. The human body recognises itself as a body of pleasure and as a body of pain (cf. Freud!,- for more on this, see below in the depths and lengths of our posting or our blogs/weblogs) ]

Sounds today are quotations, clichés, semantic objects, not mere series of structurable parameters. The extreme case today is the recontextualisation of often only minimal change into a „new“ work. Almost a real readymade.

Particularly frequent is the transformation from other media into the music and the playing of different soundtracks by means of various machines ( Miles Davis already played revolutionary in his 1969 album „Bitches Brew“, called Fusion Jazz, before him also Frank Zappa, influences from Woodstock to Stockhausen were mentioned as decisive for this; cf. esp. J Dilla, James Dewitt Yancey, auch Jay Dee gerufen, 1974 – 2006, also great influence especially on jazz musicians ).

Sampling and other similar digital techniques spread all over the globe, only the concert halls are largely unimpressed by them.  This is also a major reason for the marginalisation of these traditional music businesses. The sailing ships among today’s high-tech boats.

Cage as father figure of all these developments. Collage, bricolage, assemblage, remix, sampling, patch-work, mash-up, intertextuality, texture …

The Internet, collage, the art of the future and the art of the present. Availability of the audio archives of the world. Democracy as a pre-condition. Postmodernism, the possibility of participation for all. Art and enlightenment, the intellectual light of the world. The deconstruction of Derrida.  

Understanding Beethoven and/or understanding Beethoven’s music? Along the discourses of the last 300 years between the representatives of programmatic music on the one hand and those of absolute music on the other.

The almost eternal question: Do Beethoven’s instrumental music have an „extra-musical“ meaning or do they have no such meaning?

The group of absolute music (Hanslick, Schönberg, Pfitzner, Schenker, Adorno) works in the conviction that Beethoven’s work has been withdrawn from understanding by the dominant post-Wagnerian „Beethoven image“(!).

What role(s) does music play within the great social discourses of the 19th and 20th centuries.

How does music work and why does it become popular?

For clarification, a large sociological discourse on the bourgeois European institutions, the clients, the musical rhetorical traditions and the increasing participation of amateurs as well as the industrialization of music is needed.

Likewise, there is a need to include discourses on the philosophy of language (keywords: F. Schlegel, F. Nietzsche, Kierkegaard, Husserl, Saussure, Marshall McLuhan, Heidegger, W. Benjamin, Th. W. Adorno, P. de Man, R. Barthes, Cynthia Chase, W. Hamacher, Anselm Haverkamp, H. Blumenberg, J. Derrida) on the unambiguity and ambiguity of word and music.

It is thus also about our field, which Kierkegaard had already touched on in the 19th century – about the process of reading (cf. especially  Herbert Marshall McLuhan, Paul de Man and first of all you read Jacques Derrida) and the relationship between author, reader and medium.

Education expanded considerably after 1830, especially musical education. General knowledge and musical knowledge developed in parallel.

Kierkegaard wanted to learn to understand consciousness through patterns of repetition. According to Kierkegaard, consciousness arises from contradictory relationships between a so-called ideal sphere and the external(!) reality, which collided in consciousness. This would result in the experience of repetition, which would require that the event must have already appeared once in reality(!).

Note that Kierkegaard speaks without Freud!

Repetition makes people happy, says Kierkegaard. Memory makes them restless.

But Kierkegaard knows almost Freudian that there can be no pure repetition.

In the psychoanalytical literature, the concept of repetition, the concept of the compulsion to repeat, and in general the various phenomena of repetition are discussed problematically and in a very diverse way.

Also in Freud’s writing „Beyond the pleasure principle“ (1920) itself.

For the time being, the following applies to us here in general: repetition phenomena for the benefit of the ego are working off mechanisms whose task it is to resolve tensions by changing the inner(!) conditions (cf. Bibring, E.: The conception of the repetition compulsion).

Discourses, analyses, descriptions, critiques, explanations inevitably always fall under the category „commentary“.

Comments are always something added. They try to approach a thing, an event, an institution, an action, in short, a text in any form, even if it is music. Comments try to suspend something. This always fails. Comments create a displacement, a repression as well. And with time they often cover up the thing itself.

Why?!

The „commentary“ limits the open semantic game with the means of identity, repetition and the temptation to represent the same. In this way it makes itself a mechanism of control and order by restricting and delimiting discourse and trying to establish unambiguity.

A translation is never a replacement ! Every setting is already a translation of the thought and the unthought. A translation changes the place, shifts and changes and is thus always a different text.

Only an approximate signified can be saved over(!) this way.

There is no criterion for the identity of the meaning of an expression: the interpretation becomes in the scientific sense a matter of undecidability, which does not mean that one could and should not temporarily quasi-fix and evaluate it in a passagere consent of many readers.

Understanding also in the sense of: a small or larger group of discourse participants „stands“(!) temporarily on temporarily secured „understanding“ – or understanding – ground!

This reason for understanding, this „territory“ of limited (temporally and spatially) understanding, the image of temporary text configurations, the image of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortions and performances, a mirror of originally unoriginal transformations, – a mirror that gives off the image (! ) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally !

(See J. Derrida, La dissémination, p. 350 and passim)

The commentary sets the author as the supreme principle of the order of discourse (vg. M. Foucault, Ordnung des Diskurses) and generates its authorities.

„We“(!) represent the task of disseminal critical communication as an open text of a writing, escaping exegesis and the re-presentation of the commentary.

The task is also to be expressed in such a way that „the speech is first as good and then better understood as its author“ (Schleiermacher, Hermeneutik und Kritik, p. 94).

For us, the only critique to be accepted is the permanently critical critique, i.e. a permanently deconstructing critique whose object is the writable of the text, a permanently multiplying text.

„A signifier is, from the outset, the possibility of its own repetition, its own image or its similarity to itself. This is the condition of its ideality. What identifies it as a signifier and as such gives it its function and relates it to a signified can never be a ‚unique and special reality‘ for the same reasons. From the moment the sign appears, that is, from ever since, there is no possibility of finding the pure ‚reality‘, ‚uniqueness‘, and ’specialness‘.” (Derrida, Grammatology, p. 165, germ. ed.)

The authority of the Logos, the commentary, the dominion of the interpretation of scripture nailed to its origins has for some time been exposed to the critical criticism of deconstruction and thus the chance of democracy in the coming (Derrida).

All this points to a radical possibility that cannot be thought of by any single science or abstract discipline (Derrida, Grammatologie, 168f., german edition).

Intertextuality and the underlying multiplicity of codes is in principle unlimited and cannot be limited.The resulting deconstructive textualities and their connotation texture cannot be included or even determined by any context.

The “text” has ceased to be an object in itself. The permanently absent presence of

I n t e r t e x t u a l i t y (this applies to every text, and has done since time immemorial), in which the power of the break with its contexts as a sum of never fully present presences has always been structurally immanent in every sign of writing, has always determined writing – writing without origin and destination (arche, telos).

One thing is clearly true of Beethoven’s music: Beethoven’s music provided a framework for the experienced past (or what one might think of as such!), for aesthetic repetition, subjective impressions, educated imagination and its associations and their extra-musical levels of meaning.

Whether the last decades of research have been able to bring us closer to Beethoven in Nietzsche’s sense remains to be seen.

One thing is also clear: new future generations of listeners should learn to distinguish between historical Beethoven and the traditional (!) reception. And that means: read read read read!

The different ways of reading have become inherent in the music itself(!).

Performers and composers should be knowledgeable(!) and at the same time not hide behind scientific and philosophical literature.

Each one may interpret, inspire and be passionately fascinating and intrigued.

It is a very long way to the appropriation of what we call our own history. Have the courage to ever adequately appropriate appropriation.

a) For the birds John Cage in conversation with Daniel Charles. Merve Verlag, Berlin, 1984 (Original French, Paris 1976).

b) Daniel Charles: Periods Performance Music Aesthetics. Merve Verlag, Berlin, 1989.

c) Ivanceanu/Schweikhardt: KKK Art. Sound. War XMedia by Vintila Ivanceanu and Josef Schweikhardt, Passagen Verlag, Vienna 2008.

d) Fuhrmann/Mahnkopf (Hg.): Perspektiven der Musikphilosophie. Suhrkamp Verlag Berlin 2021.

P.s:

As a passionate listener with an acoustically formed ear and sensitive senses in general, and especially as a reader ( ! see above ! ), allow me, at the provisional end of my few lines of memoir on some philosophical Prater walks with guests in connection with our grammatological philosophical practice in Vienna, to give you an interesting literature tip on music and Beethoven:

Leon Botstein: The Memory of Modernism. From Beethoven to Berg. Vienna, Zsolnay Verlag, 2013 (translated from English by Sven Hiemke)

As an introduction to our PPs, I recommend the short essay by Claus-Steffen MahnkopfDer Strukturbegriff der musikalischen Dekonstruktion, – easy to find on the Internet! (published as pdf on August 09, 2021 in German, 19 pages)

Url or link: https://www.claussteffenmahnkopf.de/wp-content/uploads/2021/08/Mahnkopf-Der-Strukturbegriff-der-musikalischen-Dekonstruktion.pdf

https://web.archive.org/web/20211026075311/https://www.claussteffenmahnkopf.de/wp-content/uploads/2021/08/Mahnkopf-Der-Strukturbegriff-der-musikalischen-Dekonstruktion.pdf

(German/English)

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2020/11/ist-beethovens-musik-beethoven-heute.html

Translation into English, Gerhard Kaučić (Dr. phil., born 1959, Age 66, 2025, PP 1989 ff.)

“A text is only a text if it conceals from the first glance… the law of its composition and the rule of its play.

“The concealment of the texture may well require centuries to uncover its fabric (toile).” Derrida, Plato’s Pharmacy, in: Dissemination, p.71 (Vienna 1995, Passagen Verlag)

about deconstruction one cannot speak one must read “it/her ”.

Psychoanalyse, Sprachanalytische Philosophie, das Unbewußte 

Die Sprache, das Sprechen, das Unbewußte (Ubw) 

Der Satz und die Philosophie 

DR. GERHARD KAUČIĆ / DJAY PHILPRAX (JG. 1959) LEITER EINER PHILOSOPHISCHEN PRAXIS SEIT 1989

…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben

Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer

Gerhard Kaučić,

b. 1959, Philosopher, Writer, 66, 2025

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Titel von Gerhard Anna Cončić-Kaučić bei Passagen

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON II
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON III
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON I
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt.
Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden.
„Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON IV
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt.
Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON V
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttl nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

In English:

CORONA WHEELING CROWNING

The leap. Leaving the book. The production, the emancipation, the liberation of writing.

……………………. Semeion Aoristicon oder zur Autobiographie Sem Schauns …………………..

……. THE SENTENCE ………. the jump ……… the set ……. the leap o f …. The LEAVING of

the BOOK ……….. ?!

I ask if Sem VI is not my / our blog composition !?!

I ask (me / us) if Sem VII is not my / our blog.

I ask if my/our blog will not be Sem VI and Sem VII?

And shall be!

Or must be?

Already is, will be or even must be and will have to be !?!

The set. The leaving of the book.

The production, the emancipation, the liberation of the writing.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns

……. THE SET …….. THE LEAVING OF THE BOOK …….. !?

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/

Falls Sie interessiert sind an einer PP mit mir/uns, bitte nur unter dieser E-mail einen Termin reservieren: To contact me/us, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at

If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at

Philosophers, Writers, Philosophical Practitioners, Mediators, Translators, Feminists, Freeriders, (Wild) Camping Enthusiasts, Survivors Vienna

Philosophical Practice weltweit … rund um die Uhr … rund um die Welt, … „face à face“, … confidential one-to-one conversation, … around the clock … around the world

Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion

Öffnungszeiten / Hours of opening:  Mo –  Fr:  11 – 20 Uhr

Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement

Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…

…around the clock …around the world…

cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )

Philosophical Practice Vienna 1989 ff. Analysis Complication Aporia Identity Dislocation Meta-thesis Deconstruction

Cf. list of publications at: https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de   

To contact us, please use only these emails:

Mehr dazu siehe meinen Teaser und meinen Footer sowie die übrigen Postings in diesem Blog! (Blogspot-Blog 2014 ff.) 

Homepage: https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

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Beethovens Musik

Musik        Text        Beethoven        Moderne       Postmoderne  

(German/English) 

Es ist eine Tatsache, – die Konzertmusik und die Oper sind heute (im Gegensatz zum 19. Jahrhundert) eine eher periphere Angelegenheit des politischen Lebens geworden.

Da helfen auch keine Streaming-Plattformen, kein YouTube und kein Internet.

Wir müssen den Horizont der musikalischen Erfahrung vertiefen, wenn wir über Musik und Musikgeschichte als Gesellschaftsgeschichte sprechen und also denken wollen. Wir müssen Zugänge zu Hörweisen eröffnen, die in der Geschichte und in der jeweiligen Kultur jenseits von Musik angesiedelt sind.

Es heißt die politischen, gesellschaftlichen und  philosophischen Implikationen von Musik sichtbar zu machen. Musik ist kein unabhängiger geschlossener Kreislauf ästhetischer Phänomene und deren Stilausprägungen, Instrumentierungen, Arrangements, Aufführungspraktiken etc. sind nicht unabhängig von anderen gesellschaftlichen Kraftfeldern der Vergangenheiten und der Gegenwarten. Insbesondere der Ökonomien, der Medien und der je gegenwärtigen Techniken samt deren Kulturalisierung zwischen den Machtblöcken von Politik, Kapitalismus, Staat, Gesellschaft, Mediatisierung, Wissenschaften, Religion, Klassengesellschaft, Herrschaftsverhältnissen und dem Stand der Industrialisierung.

Am Beispiel Wiens zeigt uns die westliche Musikkultur vom Barock bis zur Moderne und Postmoderne, – von Haydn und Mozart Mitte des 18. Jahrhunderts bis zu Schönberg, Krenek und Berg in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis hin zu Clemens Gadenstätter, Bernhard Lang, Olga Neuwirth und vielen anderen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und den ersten zwei Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts, – eine ganz rare Zugangsmöglichkeit unseres Denkens via Musikschaffen zu unserer europäischen und österreichischen Vergangenheit und besonders auch für das Selbstverständnis des heutigen Wiens. Die Künste zeugen uns und unsere besten Werte für Freiheit und Sozialität sowie die Möglichkeit des über uns selbst Hinauswachsenkönnens.  

Klänge sind heute Zitate, Klischees, semantische Objekte, nicht bloße Serien strukturierbarer Parameter. Der extreme Fall ist heute die Rekontextualisierung von oft auch nur minimaler Veränderung hin zu einem „neuen“ Werk. Beinahe ein echtes Readymade.

Besonders häufig das Transformieren aus anderen Medien hinein in die Musik und das Zuspielen verschiedener Tonspuren mittels diverser Maschinen (schon Miles Davis spielte damit revolutionär in seinem Album von 1969 „Bitches Brew“, Fusion Jazz genannt, vor ihm auch schon Frank Zappa, Einflüsse von Woodstock bis Stockhausen waren dafür ausschlaggebend genannt worden). Sampling und andere ähnliche digitale Techniken verbreiteten sich über den ganzen Globus, nur die Konzertsäle zeigen sich davon weitgehend unbeeindruckt.  Auch ein maßgeblicher Grund für die Randständigkeit dieser herkömmlichen Musikbetriebe. Die Segelschiffe unter den heutigen Hightech-Booten.

Cage als Vaterfigur all dieser Entwicklungen. Collage, Bricolage, Assemblage, Remix, Sampling, Patch-Work, Mash-up, Intertextualität, Textur …

Das Internet, die Collage, die Kunst der Zukunft und die Kunst der Gegenwart. Verfügbarkeit der Audioarchive der Welt. Demokratie als Voraussetzung. Postmoderne, die Teilnahmsmöglichkeit für alle. Kunst und Aufklärung, das intellektuelle Licht der Welt. Die Dekonstruktion Derridas.  

Doch noch erwischt vom Beethovenjahr!

Das Beethovenjahr 2020 und seine Wellen führte (man möchte fast sagen, Corona sei dank!) so manche Musikkenner bis hin zu Musikspezialisten sogar in eine Philosophische Praxis wie die unsrige.

Covid 19 ließ und läßt kulturell und künstlerisch wenig zu.

Kaum ein Auftreten vor Leuten war heuer auf den Bühnen dieser Welt möglich.

Die philosophische Praxis outdoor  (z. B. philosophische Gesundheitsspaziergänge im Prater unter Einhaltung der Abstandsregeln ermöglichen dennoch so manch interessantes Gespräch entlang der Hauptallee des Wiener Prater) ermöglichte uns einige spannende und herausfordernde Gespräche in den Tagen, Wochen, Monaten mit Menschen aus der weitgehend gelockdownten, stillgelegten Musikbranche.

Zuletzt ein Komponist moderner Musik aus Graz zum Thema „Beethoven verstehen und/oder Beethovens Musik verstehen?“

Entlang der Diskurse der letzten 300 Jahre zwischen den Vertretern der programmatischen Musik einerseits und denen der absoluten Musik andererseits. 

Die fast schon ewige Frage: Haben Beethovens Instrumentalmusiken eine „außermusikalische“ Bedeutung oder haben sie keine solche.

Das Lager der absoluten Musik (Hanslick, Schönberg, Pfitzner, Schenker, Adorno) arbeitet in der Überzeugung, das Beethovensche Werk sei durch das dominierende nachwagnerianische „Beethoven-Bild“(!) dem Verstehen entzogen worden.

Welche Rolle spielt(e) Musik innerhalb der großen gesellschaftlichen Diskurse im 19. und 20. Jahrhundert.

Wie arbeitet beziehungsweise funktioniert Musik und warum wird etwas populär. 

Zur Klärung bedarf es großer soziologischer Diskurse zu den bürgerlichen europäischen Institutionen, den Auftraggebern, den musikrhetorischen Überlieferungen und der zunehmenden Teilhabe von Amateuren sowie der Industrialisierung von Musik.

   Ebenso braucht es die Einbeziehung sprachphilosophischer Diskurse (Stichwort: Nietzsche, Kierkegaard, Husserl, Saussure, Heidegger, de Man, Derrida) über die Eindeutigkeit und Mehrdeutigkeit von Wort und Musik.

Die Bildung erfuhr eine beträchtliche Erweiterung nach 1830, besonders die musikalische Bildung. Allgemeinwissen und musikalische Kenntnisse entwickelten sich parallel.

Kierkegaard wollte in den Wiederholungsmustern das Bewußtsein verstehen lernen. Bewußtsein entsteht nach Kierkegaard durch widersprüchliche Beziehungen zwischen einer sogenannten Idealsphäre und der externen(!) Realität, die im Bewußtsein aufeinander prallten.

Daraus entstünde die Erfahrung von Wiederholung, die zur Voraussetzung hätte, daß das Ereignis in der Wirklichkeit(!) schon einmal in Erscheinung getreten sein mußte.

Beachten Sie, Kierkegaard spricht ohne Freud!

Wiederholung mache den Menschen glücklich, so Kierkegaard. Erinnerung mache sie unruhig.

Kierkegaard weiß aber fast schon freudianisch, daß es reine Wiederholung nicht geben könne. 

In der psychoanalytischen Literatur wird der Begriff der Wiederholung, der Begriff des Wiederholungszwanges und insgesamt die diversen Wiederholungsphänomene problematisch und sehr divers diskutiert. 

Auch in Freuds Schrift „Jenseits des Lustprinzips“ (1920) selbst.

Für uns hier gilt vorerst ganz allgemein: Wiederholungsphänomene zum Nutzen des Ichs sind Abarbeitungsmechanismen, deren Aufgabe es ist, Spannungen zu lösen, indem sie die inneren(!) Bedingungen ändern

(cf. Bibring, E.: The conception of the repetition compulsion). 

Diskurse, Analysen, Beschreibungen, Kritiken, Erklärungen fallen zwangsläufig immer unter die Rubrik „Kommentar“.  Kommentare sind immer etwas Hinzugesetztes.

Sie versuchen, sich einer Sache, einem Ereignis, einer Institution, einer Handlung, kurz, einem Text in irgendeiner Gestalt und sei diese auch Musik, zu nähern.

Diese mißlingt immer. Kommentare erzeugen eine Verschiebung, eine Verdrängung auch. Und sie verdecken mit der Zeit auch oft die Sache selbst.

Warum?!

Eine Übersetzung ist niemals eine Er – setzung ! Eine jede Setzung ist schon eine Über-Setzung von Gedachtem und Ungedachtem. Eine Übersetzung verändert den Ort, verschiebt und wechselt und ist somit immer ein anderer Text.

Nur ein ungefähres Signifikat kann so hinüber(!) gerettet werden.

( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden!

Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden.

Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! )   

Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte.

Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen!

Ver-stehen auch im Sinne von:   eine kleine oder größere Gruppe von DiskurspartizipantInnen  „steht“(!)  temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“ –  beziehungsweise  Verständnis – Grund!

Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim)

Der Kommentar setzt den Autor als oberstes Prinzip der Diskursordnung  (vg. M. Foucault, Ordnung des Diskurses) und generiert sich seine Autoritäten.

„Wir“(!) vertreten die Aufgabe der disseminalen kritischen Kommunikation als offener Text einer Schrift, entlaufend der Exegese und der Re-präsentation des Kommentars.

Die Aufgabe ist auch so auszudrücken, „die Rede zuerst ebensogut und dann besser zu verstehen als ihr Urheber“ (Schleiermacher, Hermeneutik und Kritik, S. 94).

Als einzig zu akzeptierende Kritik gilt uns die permanent kritische Kritik, d. h. eine permanent dekonstruierende Kritik, deren Gegenstand das Schreibbare des Textes, eines sich permanent multiplizierenden Textes, ist.

„Ein Signifikant ist von Anfang an die Möglichkeit seiner eigenen Wiederholung, seines eigenen Abbildes oder seiner Ähnlichkeit mit sich selbst. Das ist die Bedingung seiner Idealität.

Was ihn als Signifikant ausweist und ihm als solchem seine Funktion gibt und ihn auf ein Signifikat bezieht, kann aus denselben Gründen niemals eine ‚einzigartige und besondere Wirklichkeit‘ sein.

Von dem Augenblick an, wo das Zeichen in Erscheinung tritt, das heißt seit je, besteht keine Möglichkeit, die reine ‚Wirklichkeit‘, ‚Einzigartigkeit‘, und ‚Besonderheit‘ ausfindig zu machen.“ (Derrida, Grammatologie, S. 165)

Die Autorität des Logos, des Kommentars, die Herrschaft der ursprungsvernagelten Interpretation von Schrift ist seit geraumer Zeit der kritischen Kritik der Dekonstruktion ausgesetzt und somit die Chance der Demokratie im Kommen (Derrida) .

Praxis der d i f f é r a n c e ! ! !  

Eines gilt für Beethovens Musik ganz klar: Beethovens Musik lieferte einen Rahmen für die erfahrene Vergangenheit (oder was man/frau jeweils für eine solche hält!), für ästhetische Wiederholung, subjektive Eindrücke, gebildetes Vorstellungsvermögen und ihre Assoziationen und deren außermusikalische Bedeutungsebenen.

Ob die letzten Jahrzehnte an Forschung uns näher an Beethoven im Sinne Nietzsches heranbringen konnten, sei dahingestellt.

Eines ist auch klar, neue zukünftige Hörergenerationen sollten zwischen dem historischen Beethoven und der überlieferten(!) Rezeption zu unterscheiden lernen. Und das bedeutet: lesen lesen lesen!

Die verschiedenen Lesarten sind der Musik selbst(!) inhärent geworden(!).

InterpretInnen und KomponistInnen mögen sich erlesen(!) und gleichzeitig nicht hinter wissenschaftlicher und philosophischer Literatur verstecken.

Jede(r) möge selber deuten, sich inspirieren und leidenschaftlich faszinieren und fasziniert sein.

Es ist ein sehr langer Weg hin zur Appropriation dessen, was wir unsere eigene Geschichte zu nennen pflegen.

Haben Sie Mut zur je adäquaten Aneignung. Mut zur Dekonstruktion.  

P.s.:

Als leidenschaftlicher Hörer mit akustisch gebildetem Gehör und sensiblen Sinnen überhaupt und vor allem als Leser  ( ! siehe oben ! )  erlauben Sie  mir, Ihnen hier zum vorläufigen Ende meiner paar wenigen Gedächtnis-Protokollzeilen zu einigen philosophischen Praterspaziergängen mit GästInnen im Zusammenhang mit unserer Grammatologischen Philosophischen Praxis in Wien einen interessanten Literaturtipp zum Thema Musik und Beethoven zu übermitteln:

Leon Botstein: Das Gedächtnis der Moderne. Von Beethoven zu Berg. Wien, Zsolnay Verlag, 2013 (ÜS aus dem Englischen von Sven Hiemke)

Pp.s.:

Da ich nicht immer alles wiederholen kann, was meine/unsere Philosophie als Philosophische Praxis der Dekonstruktion  ausmacht, bleibt mir nur immer wieder in gewissen Zeit-/Raum-Rhythmen des Schreibens auf unsere anderen Schriften, Publikationen, Postings hinzuweisen, insbesonders auch auf unseren Blog-Teaser und unseren Blog-Footer im Blogspot-Blog 2014 ff.

Mit der Aufforderung und der freundlichen  Einladung zu einer Lektüre vor und nach einer Praxisstunde oder auch anstatt einer solchen.

Lektüre ist ein Fest des Verstandes, laut Hegel besser des Geistes.

Unser Verstand ist analog zum Alpinisten ein Kletterer in unwegsamem Gelände von Texttopographien. Welt Text Ge-dicht. Ein Abenteuer des Lesens. 

It is a fact – concert music and opera have become (in contrast to the 19th century) a rather peripheral matter of political life today.

No streaming platforms, no YouTube and no Internet help here either. We need to deepen the horizon of the musical experience if we want to talk about music and music history as a social history and thus think about it.

We must open up access to ways of listening that are located in history and in the respective culture beyond music. We must make the political, social and philosophical implications of music visible. Music is not an independent closed circuit of aesthetic phenomena and its stylistic characteristics, instrumentation, arrangements, performance practices etc. are not independent of other social force fields of the past and present. 

In particular, the economies, the media and the ever-present techniques, including their culturalisation between the power blocks of politics, capitalism, state, society, mediatisation, science, religion, class society, power relations and the state of industrialisation. 

Using Vienna as an example, Western musical culture from the Baroque to modern and post-modern times – from Haydn and Mozart in the mid-18th century to Schönberg, Krenek and Berg in the first half of the 20th century, to Clemens Gadenstätter, Bernhard Lang, Olga Neuwirth and many others in the second half of the 20th century and the first two decades of the 21st century – shows us a very rare opportunity for our thinking to access our European and Austrian past via musical creation, and especially the self-image of today’s Vienna.

The arts bear witness to us and our best values for freedom and sociality as well as the possibility of growing beyond ourselves.  Sounds today are quotations, clichés, semantic objects, not mere series of structurable parameters. The extreme case today is the recontextualisation of often only minimal change into a „new“ work. Almost a real readymade. 

Particularly frequent is the transformation from other media into the music and the playing of different soundtracks by means of various machines (Miles Davis already played revolutionary in his 1969 album „Bitches Brew“, called Fusion Jazz, before him also Frank Zappa, influences from Woodstock to Stockhausen were mentioned as decisive for this). Sampling and other similar digital techniques spread all over the globe, only the concert halls are largely unimpressed by them.  This is also a major reason for the marginalisation of these traditional music businesses. The sailing ships among today’s high-tech boats. Cage as father figure of all these developments.

Collage, bricolage, assemblage, remix, sampling, patch-work, mash-up, intertextuality, texture … The Internet, collage, the art of the future and the art of the present. Availability of the audio archives of the world. Democracy as a pre-condition. Postmodernism, the possibility of participation for all.

Art and enlightenment, the intellectual light of the world.The deconstruction of Derrida.  But still caught up in the Beethoven Year! The Beethoven Year 2020 and its waves led (one might almost say thanks to Corona!) some music connoisseurs and even music specialists into a philosophical practice like ours.

Covid 19 allowed and still allows for little in the way of culture and art.Hardly an appearance in front of people was possible this year on the stages of this world. The philosophical practice outdoor (e.g. philosophical health walks in the Prater under observance of the rules of distance make nevertheless so many interesting discussions possible along the main avenue of the Viennese Prater) makes some exciting and challenging discussions possible for us in the days, weeks, months with humans from the to a large extent lured, shut down music industry. Most recently a composer of modern music from Graz on the topic „Understanding Beethoven and/or understanding Beethoven’s music?

Along the discourses of the last 300 years between the representatives of programmatic music on the one hand and those of absolute music on the other.The almost eternal question: Do Beethoven’s instrumental music have an „extra-musical“ meaning or do they have no such meaning? The group of absolute music (Hanslick, Schönberg, Pfitzner, Schenker, Adorno) works in the conviction that Beethoven’s work has been withdrawn from understanding by the dominant post-Wagnerian „Beethoven image“(!). What role(s) does music play within the great social discourses of the 19th and 20th centuries.

How does music work and why does it become popular?  For clarification, a large sociological discourse on the bourgeois European institutions, the clients, the musical rhetorical traditions and the increasing participation of amateurs as well as the industrialization of music is needed.  

Likewise, there is a need to include discourses on the philosophy of language (keywords: Nietzsche, Kierkegaard, Husserl, Saussure, Heidegger, de Man, Derrida) on the unambiguity and ambiguity of word and music.    It is thus also about our field, which Kierkegaard had already touched on in the 19th century – about the process of reading (cf. especially Paul de Man and Jacques Derrida) and the relationship between author, reader and medium.  

Education expanded considerably after 1830, especially musical education. General knowledge and musical knowledge developed in parallel.Kierkegaard wanted to learn to understand consciousness through patterns of repetition.

According to Kierkegaard, consciousness arises from contradictory relationships between a so-called ideal sphere and the external(!) reality, which collided in consciousness. This would result in the experience of repetition, which would require that the event must have already appeared once in reality(!). Note that Kierkegaard speaks without Freud!   Repetition makes people happy, says Kierkegaard. Memory makes them restless.

But Kierkegaard knows almost Freudian that there can be no pure repetition.  In the psychoanalytical literature, the concept of repetition, the concept of the compulsion to repeat, and in general the various phenomena of repetition are discussed problematically and in a very diverse way. Also in Freud’s writing „Beyond the pleasure principle“ (1920) itself. 

For the time being, the following applies to us here in general: repetition phenomena for the benefit of the ego are working off mechanisms whose task it is to resolve tensions by changing the inner(!) conditions (cf. Bibring, E.: The conception of the repetition compulsion).  

Discourses, analyses, descriptions, critiques, explanations inevitably always fall under the category „commentary„.  

Comments are always something added. They try to approach a thing, an event, an institution, an action, in short, a text in any form, even if it is music. Comments try to suspend something. This always fails. Comments create a displacement, a repression as well. And with time they often cover up the thing itself. Why?! The „commentary“ limits the open semantic game with the means of identity, repetition and the temptation to represent the same.

In this way it makes itself a mechanism of control and order by restricting and delimiting discourse and trying to establish unambiguity. A translation is never a replacement ! Every setting is already a translation of the thought and the unthought. A translation changes the place, shifts and changes and is thus always a different text.Only an approximate signified can be saved over(!) this way. 

( even „conversations“ must be read!What has been heard has been heard and „read“ in the understanding activity of the mind.Read out! Selected! Sorted out! From the heard „reality“ heard and de-heard, inter-heard, realized, interlinked, speech-connected, inter-read, read together, collected, assembled, collected, doubled, set, productively read out! )

There is no criterion for the identity of the meaning of an expression: the interpretation becomes in the scientific sense a matter of undecidability, which does not mean that one could and should not temporarily quasi-fix and evaluate it in a passagere consent of many readers. So-called „islands of understanding“ of temporary text configurations! 

Understanding also in the sense of: a small or larger group of discourse participants „stands“(!) temporarily on temporarily secured „understanding“ – or understanding – ground! This reason for understanding, this „territory“ of limited (temporally and spatially) understanding, the image of temporary text configurations ( mise en abime, image within the image within the image…), „image“ for the metaphor of re-reflection, the image of the mirror without tinfoil, the image of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortions and performances, a mirror of originally unoriginal transformations, – a mirror that gives off the image (! ) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (See J. Derrida, La dissémination, p. 350 and passim) 

The commentary sets the author as the supreme principle of the order of discourse (vg. M. Foucault, Ordnung des Diskurses) and generates its authorities.“We“(!) represent the task of disseminal critical communication as an open text of a writing, escaping exegesis and the re-presentation of the commentary.The task is also to be expressed in such a way that „the speech is first as good and then better understood as its author“ (Schleiermacher, Hermeneutik und Kritik, p. 94).

For us, the only critique to be accepted is the permanently critical critique, i.e. a permanently deconstructing critique whose object is the writable of the text, a permanently multiplying text. „A signifier is, from the outset, the possibility of its own repetition, its own image or its similarity to itself. This is the condition of its ideality. What identifies it as a signifier and as such gives it its function and relates it to a signified can never be a ‚unique and special reality‘ for the same reasons. From the moment the sign appears, that is, from ever since, there is no possibility of finding the pure ‚reality‘, ‚uniqueness‘, and ’specialness‘. (Derrida, Grammatology, p. 165, germ. ed.

The authority of the Logos, the commentary, the dominion of the interpretation of scripture nailed to its origins has for some time been exposed to the critical criticism of deconstruction and thus the chance of democracy in the coming (Derrida). All this points to a radical possibility that cannot be thought of by any single science or abstract discipline (Derrida, Grammatologie, 168f., german edition). 

Intertextuality and the underlying multiplicity of codes is in principle unlimited and cannot be limited.The resulting deconstructive textualities and their connotation texture cannot be included or even determined by any context. 

One thing is clearly true of Beethoven’s music: Beethoven’s music provided a framework for the experienced past (or what one might think of as such!), for aesthetic repetition, subjective impressions, educated imagination and its associations and their extra-musical levels of meaning. 

Whether the last decades of research have been able to bring us closer to Beethoven in Nietzsche’s sense remains to be seen. One thing is also clear: new future generations of listeners should learn to distinguish between historical Beethoven and the traditional (!) reception. And that means: read read read read! 

The different ways of reading have become inherent in the music itself(!). Performers and composers should be knowledgeable(!) and at the same time not hide behind scientific and philosophical literature. 

Each one may interpret, inspire and be passionately fascinating and intrigued. 

It is a very long way to the appropriation of what we call our own history.

Have the courage to ever adequately appropriate appropriation. Have the courage to deconstruct

Leon Botstein: The Memory of Modernism. From Beethoven to Berg. Vienna, Zsolnay Verlag, 2013 (translated from English by Sven Hiemke) 

……………………………………………………………………. ich versuche darzulegen, warum ich Anfragen nach Vorträgen, Seminaren oder Diskussionen permanent und beharrlich (fast) verneinend beantworte; meine grammatologische philosophische Praxis bedingt Dekonstruktion. ………………………………………………………………………………………………………………………………………… Und diese bedingt Rücksichtslosigkeit und Unabhängigkeit und höchste Aufmerksamkeit ! …………………………………………………………………………………………………………………………………………………..Zu einem Menschen, dem man zuhören können möchte und dessen Worte man wahrnehmen können möchte, in aller Offenheit, zu einem solchen Menschen sollte man eine Liebe, eine Leidenschaft, wenigstens aber eine Zuneigung entwickeln wollen und können. 

Dabei sollte der Körper nicht nur nicht ignoriert werden, sondern offenen Blickes wahr und für wert genommen werden, – in aller Gebrechlichkeit, Fragilität und Verletzlichkeit ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..Körper bedeutet auch Stimme, Farbe der Stimme, Tonfall, Rhythmus, Tempo, Gestus, Bewegung, Gesicht, Augen, Blicke, Ausdruck etc. ……………………………………………………. der Körper ist etwas Schönes, – …………… ……………………………………………………. 

 (die Kunst zeigt uns den Körper, traditionelle Stammeskulturen in Afrika, Australien und Amerika ebenfalls; man hat Lust am Körper als Text und “beschreibt” ihn auch oftmals mittels Tattoos), ……………………………………………………., – heute 

und in früheren Kulturen. …………………………………………………….

Der Körper ist die Grundlage für jede Strukturalität gelingender intellektueller Intimität einer jeden philosophischen Praxis als Gespräch.   


PHILOSOPHISCHE PRAXIS WIEN PHILOSOPHISCHE PRAXIS ÖSTERREICH PHILOSOPHISCHE PRAXIS OESTERREICH EUROPA 

P.s.:

Since I cannot always repeat everything that makes up my/our philosophy as a philosophical practice of deconstruction, it only remains for me to repeatedly refer to our other writings, publications, postings in certain time/space rhythms of writing, especially to our blog teaser and our blog footer ( cf. blogspot-blog 2014 ff.).

With the call and the friendly invitation to read before and after a practical lesson or even instead of one.
Reading is a celebration of the mind, according to Hegel better of the ghost/mind spirit.
Our mind, analogous to the alpinist, is a climber in the impassable terrain of text topographies.

World Text Poem. An adventure of reading.

Philosophie der Gegenwart Philosophie im 21. Jahrhundert

Gegenwartsphilosophie Contemporary Philosophy

Österreichische Philosophie Europäische Philosophie

Austrian Philosophy European Philosophy

The legacy of Greek philosophy is the incessant process of universalization. Hence the universalization of human rights, the expansion and thus the liberation of ethnic, political, cultural and linguistic borders.

Greek philosophy and its legacy as European thought is a thinking of the critical critique of reason, of displacement, indeed of identity dislocation as a kind of change of consciousness, of transformation and of temporary uprooting and redesign.

The design or the possibility – first the mental possibility of a new design of one’s own (!) self.

The European descent of philosophy as overcoming this European and Eurocentric limitation. The liberation also from European centrism. The constant development of universalization as liberation and self-break. This is the contradiction of Europe itself. Europe and universalization as the deconstruction of one’s own restriction, of one’s own restriction, of colonization and imperialization – also of economic imperialization.

The heritage of Greek philosophy a universalization. The heritage of Greek philosophy a liberation from constraints and limitations of cultural, political, ethnic, sexual and linguistic nature(!). Infinite perfection, for example, and above all the infinite perfection of the human rights.

And finally …

Every sentence a jump!

Common thinking jumps in the usual rhythm of index words generated by repetition, unreflected repetition. What can unfold in the process is more likely to be the least possible.

Let us try to hold against it by taking the trouble to work behind it. Our PPs. Our philosophical practices and their practicings. I salute you.  Stay cool and considerate.

With kind regards, – Gerhard Kaučić (Dr. phil., age 66, born 1959)  Djay PhilPrax, operator and head of a philosophical practice since 1989 here in Vienna and almost everywhere else in and around the world.

contemporary philosophy 

Body Philosophy

body philosophy

Let’s not forget! ! !

Psychoanalysis ! ! !

Let’s not forget –

Jacques Derrida! ! !

Recently deepening continuing:

How would it be to philosophize in such a mixture of situations in the age of social media – tempi, in times of internet reading and in times of accelerated exchange of information?

Plato, Aristotle, Rousseau, Descartes, Leibniz, Kant, Hegel were encyclopaedic intellectuals and they all corresponded and reflected with the sciences and the justifications of their time. This is very often no longer the case today.

I think we philosophers should at least be firm in the disciplines of history, linguistics, political science, literature and psychoanalysis.

The deeper that goes in the singular, the better and the more chance there is of creativity and invention. Fiction and invention can lead to inscription, to intervention. One must try, at least try.

Shuttle-finding between these disciplines and philosophy could always open up the possibility of philosophizingly entering New Terrain, perhaps even opening it up.

In Heidegger’s example we can see where it led him – keyword „black booklets“ – to leave the political sciences out of the equation / field.

Heidegger is an interesting thinker in the language of metaphysics, but this led him into the political desert of the non-thinking of the political up to the point of excluding the other. He seemed to know who >we< are and who and what is the people that „we“ are.

The killer as a political baby. Democracy was an horror to him.

In psychosis, the father function is reduced to the image of the father.

The symbolic is reduced to the imaginary. Under certain real conditions man lives his dream as madness put into action,- he follows his father’s picture puzzle. His Rebus remains closed to him. He does not know distance to himself.

He does not recognize a real self in relation to the other. Relational shifts. Condemnations. Delusions of grandeur. I/ICH as God! Imagination / Phantasma as an unshakeable necessity of a self.

The three rings of the knot represent the three orders.

These three connected rings separate from each other in psychosis. Worlds open up. Insanity in personam. Autocratic to fascist „big politicians“! Autocracy. Fascism. Death. Horribility.

Psychoanalyse, Sprachanalytische Philosophie, das Unbewußte 

Die Sprache, das Sprechen, das Unbewußte (Ubw) 

Der Satz und die Philosophie 

DR. GERHARD KAUČIĆ / DJAY PHILPRAX (JG. 1959) LEITER EINER PHILOSOPHISCHEN PRAXIS SEIT 1989

…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben

Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer

Gerhard Kaučić,

b. 1959, Philosopher, Writer, 66, 2025

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Titel von Gerhard Anna Cončić-Kaučić bei Passagen

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON II
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON III
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON I
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt.
Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden.
„Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON IV
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt.
Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON V
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttel nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

In English:

CORONA WHEELING CROWNING

The leap. Leaving the book. The production, the emancipation, the liberation of writing.

……………………. Semeion Aoristicon oder zur Autobiographie Sem Schauns …………………..

……. THE SENTENCE ………. the jump ……… the set ……. the leap o f …. The LEAVING of

the BOOK ……….. ?!

I ask if Sem VI is not my / our blog composition !?!

I ask (me / us) if Sem VII is not my / our blog.

I ask if my/our blog will not be Sem VI and Sem VII?

And shall be!

Or must be?

Already is, will be or even must be and will have to be !?!

The set. The leaving of the book.

The production, the emancipation, the liberation of the writing.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns

Falls Sie interessiert sind an einer PP mit mir/uns, bitte nur unter dieser E-mail einen Termin reservieren: To contact me/us, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at

If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at

Philosophers, Writers, Philosophical Practitioners, Mediators, Translators, Feminists, Freeriders, (Wild) Camping Enthusiasts, Survivors Vienna

Philosophical Practice weltweit … rund um die Uhr … rund um die Welt, … „face à face“, … confidential one-to-one conversation, … around the clock … around the world

Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion

Öffnungszeiten / Hours of opening:  Mo –  Fr:  11 – 20 Uhr

Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement

Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…

…around the clock …around the world…

cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )

Philosophical Practice Vienna 1989 ff. Analysis Complication Aporia Identity Dislocation Meta-thesis Deconstruction

Cf. list of publications at: https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de   

To contact us, please use only these emails:

Mehr dazu siehe meinen Teaser und meinen Footer sowie die übrigen Postings in diesem Blog! (Blogspot-Blog 2014 ff.) 

Homepage: https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html?m=1

Narzißmus

Die Lehre der Lekritüre der Grammatologie.

Eine jede „Einschreibung“ ist nicht „für immer“, eine jede Einschreibung ist endlich wie das Subjekt selbst, dessen „Archiv“ zerstört werden kann wie jedes Archiv.

Auch jedes Medienarchiv.

Durch die Bewußtmachungsarbeit passieren Dinge, die wir nicht planen, nicht kontrollieren können.

Mit Turnheim behaupte ich eine grundsätzliche Verwandtschaft von Psychoanalyse und Demokratie und von Dekonstruktion und Demokratie. Alle drei Namen sprechen von der Irreduktibilität der Singularität bei gleichzeitiger versuchter Wiederholbarkeit!

Psychoanalyse und Dekonstruktion behaupten beide eine Irreduzibilität der Hetero-Affektion in der Erfahrung eines „Eigenen“ und beide gehen von einem Wirken eines inneren Fremdkörpers aus!

Die Illisibilität eines jeden Textes und seine „Grundlosigkeit“! (vgl. Michael Turnheim, Das Andere im Gleichen, S. 11)

Der Analytiker ist ein Leser, eine Leserin. Und! Der Analytiker wird zum Schreiber, zum Schriftsteller als lesenden.

Die „Einschreibung“ ist nicht „für immer“, eine jede Einschreibung ist endlich wie das Subjekt selbst, dessen „Archiv“ zerstört werden kann wie jedes Archiv. Auch jedes Medienarchiv.

Durch die Bewußtmachungsarbeit passieren Dinge, die wir nicht planen, nicht kontrollieren können.

Affizierungen !

Die diversen Affizierungen und Immunisierungen sind unkontrollierbar. Sie basieren und passieren aufgrund der jeweiligen individuell biographischen Vor-Einschreibungen.

Laplanche betont, daß die „psychische Realität“ nicht von einem selbst geschaffen wird, sondern wesentlich invasiv ist: Sie kommt von außen auf uns als das Unbewußte anderer ! (vgl. A. Zupancic, Warum Psychoanalyse?, S. 40 und vgl. meine Videos zu Sprache und Unbewußtes)

face à face , –

zum je eigenen Narzißmus und zur Situationsgebundenheit in (m)einer Philosophischen Praxis:

Jacques Derrida:

„Es gibt weder den Narzißmus noch den Nicht-Narzißmus; es gibt mehr oder weniger verständnisvolle, freigiebige, offene und ausgedehnte Narzißmen, und was man normalerweise als Nicht-Narzißmus bezeichnet, ist für gewöhnlich nur die Ökonomie eines viel einladenderen und gastlicheren Narzißmus, der offen gegenüber der Erfahrung des Anderen als Anderem ist. Ich glaube, daß die Beziehung zum anderen ohne die Bewegung der narzißtischen Wiederaneignung vollkommen zerstört wäre, von vornherein zerstört. Die Beziehung zum anderen muß … – selbst wenn sie asymmetrisch bleibt, offen und ohne mögliche Wiederaneignung – sie muß eine Bewegung der Wiederaneignung in das Selbstbildnis skizzieren, damit beispielsweise Liebe möglich ist. Liebe ist narzißtisch.

Da gibt es kleine Narzißmen, da gibt es große Narzissmen, und am Ende steht der Tod als Grenze. Noch in der Erfahrung – wenn es eine ist – des Todes selbst gibt der Narzissmus nicht vollkommen auf.“ (J. Derrida, in „Auslassungspunkte“, S. 212, Passagen Verlag Wien 1998)

[ vgl. S. Freud, Zur Einführung des Narzißmus, 1914; und vgl. bes. :

J. Lacan, Écrits, s. 174 u. 187 u. Lacan, Propos sur la causalité psychique, 1946; ]

Der Narzißmus ist der erotische „Atem“ zum Anderen als sein Spiegelbild zu sich selbst.

(Gerhard Anna Concic-Kaucic)

face à face:

Die narzißtische Beziehung – und eine „Beziehung“ ohne Narzißmus ist nicht denkbar – begründet die imaginäre Definition einer jeden menschlichen Beziehung (Gerhard Kaucic).

Ich denke, ja, ich bin mir sicher, sicher für mich selbst, – politische Handlungen, Setzungen, Neuerungen, Innovationen, Interventionen, Erfahrungen berühren etwas, was viele von uns als Philosophie verstehen.

Politische Handlungen implizieren Philosophisches. Das Politische deckt sich nicht mit dem Staatlichen.

Und nochmals hinlenkend zum Schluß unseres Gespräches auf die Thematik Ihres politischen Engagements. Was ich Ihnen mitgeben, mit auf Ihren Heimweg geben möchte.

Jedes politische Engagement, jede innovative oder interventionistische politische Handlung impliziert schon von Anfang an ein philosophisches Moment, eine Art von Drehmoment, welches uns den Zwang einer „inneren“ Verpflichtung auferlegt, nämlich die Verpflichtung der Reflexion über das Politische, das Gesellschaftliche und die Geschichte und die Essenz, das Wesen, den Sinn und den Auftrag des Staates in Hinsicht auf das Demokratische der Idee der Demokratie und die Relationen zu dem, was sich in der Vergangenheit und der Gegenwart unter diesem Namen verbirgt und sich uns fallweise zeigt.

Identität durch Körpererfahrung in der Form von Gewalt und das Erleben und Selberspüren der eigenen Gewaltfähigkeit als Machtgefühl. Fremdenfeindlichkeit und Gewalt als Stabilitätsfaktor des autoritär entstandenen Charakters. Oft auch in der Form der Gewaltausübung an Frauen. Eine Definition von Männlichkeit als gelebte Brutalität auch im Hinblick auf etwaige beunruhigende Fragen nach der eigenen Geschlechtsidentität.

Weiter oben sprach ich von dem Anderen als den Fremden und ich zitiere Benveniste mit den Worten, der Fremde war immer schon und a priori der Feind.

Nun, um zu einem Ende zu kommen, – übrigens, das war auch der Inhalt des Endens unserer kürzlich  vor wenigen Tagen erfahrenen philosophischen Praxis gewesen, – noch schnell ein paar Gedanken aus dem psychoanalytischen Feld zum Thema Fremdenfeindlichkeit und Gewalt.

Psychoanalyse ist zuerst einmal Psychoanalyse des Individuums und erst aus den daraus gewonnenen Erfahrungen mithilfe der psychoanalytischen Begrifflichkeit eine Möglichkeit sich gesellschaftlichen Phänomenen und Beschreibungen zu öffnen, um diese zu analysieren und hernach in einem dritten Schritt so weit wie möglich zu dekonstruieren.

Selbstbehauptung in gewissen Milieus geschieht mittels Abgrenzung von anderen, den so genannten Fremden. Und falls diese Fremden wenig geachtete Leute sind, verschafft das den Mitgliedern von Gruppen in diesen Milieus eine gewisse Selbsterhöhung.

Die Ausgrenzung von Fremden und die Ausgrenzung des Fremden generell ist oft ein wichtiger Teil der Identitätsfindung und Selbststabilisierung. Eine Bejahung des als eigen erfahrenen Selbsts.

Wir alle wissen, daß diese Fremdheit meist bald schwindet und daß Fremderfahrung eine aufhebbare ist, nicht nur zwischen Einzelwesen, sondern auch zwischen Gruppen und sogar ganzen Völkern.

Zum Selbst habe ich mich schon oben (mit Freud) geäußert! Wie wir wissen, kann es keine unmittelbare Selbsterfahrung geben, – wir bleiben immer auf Distanz zu uns selbst ! (vgl. Derrida, Psyche, Erfindungen des Anderen)

Ich erinnere an das Potential der Affizierung und Immunisierung beziehungsweise der Auto-Immunisierung (vgl. unser Posting zur Affizierung) !

Die Brücken zum Anderen und zum „eigenen“ Anderen sowie die Passagen, Markierungen, Spurungen, Königswege zum Unbewußten (Ubw) als das Andere, – das gefährliche gefährdete Andere !

Das Unbewußte, das invasive Ubw, die Krise der Hermeneutik !

Politik kann somit keine Anleitungen in normativer Hinsicht leisten, es herrscht quasi eine normative Unbestimmtheitsrelation zwischen Politik und Gesellschaft vor.

Die Freiheit der Andersheit des Anderen ermöglicht Lebenspraxen des Überlebens, die sich in der Begegnung der „Others of the Other und der Others of myself (J. Butler, Undoing Gender, New York 2004, p. 131ff.) vollzieht.

Das Denken der Schrift (vgl. Blog-Teaser Blogspot-Blog 2014 ff.) ereignet sich auch in einer Art „Wiederkehr des Verdrängten“!

Die Kulturleistungen verdanken ihre Kraft und zwingende Macht der Wiederkehr des Verdrängten, besonders gut sichtbar an den Religionen dieser Welt. Es handelt sich um permanente Erinnerungsarbeit, um Wiedererinnerungen von meist sehr alten, sehr effektiven weil sehr affektiven beziehungsweise affizierenden Vorgängen in der Geschichte der Menschheit.

Diese historischen Wahrheiten aufgrund der permanenten Wiederholung machen diese Kulturen so stark, mehr als das reale Ereignis und seine Wahrheit!

Beispiele wie Moses, Jesus oder Mohammed zeigen das in aller Vehemenz bis heute. Mit allen negativen und positiven Wirkungen und Nebenwirkungen. Und wider alle Vernunft! (vgl. Kant, Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft )

Die Wiederkehr des Verdrängten ereignet sich individuell, aber auch auf staatlicher Ebene.

Grenzlinien der Macht. Sie brechen auf. Migrationsbewegungen sind das sichtbare Symptom.

Europa und die übrige Welt muß handeln im Sinne der Menschenrechte und im Sinne der Menschlichkeit ! (vgl. meinen Blog-Post „Für eine menschenfreundliche Flüchtlingspolitik“ vom 11. 10. 2013, – Blospot-Blog 2014 ff.)

Empathie! Hilfe!

Der Andere, – das bin Ich! Und das bist Du!

Die Struktur und die Artikulationsweise des Unbewußten sorgen dafür, daß wir immer im Verzug sind und uns immer etwas vorausliegt.

Unsere Vergangenheit, unsere Geschichte, die sich nie und nirgends in voller Selbst – Gegenwärtigkeit und Selbst – Präsenz erfahren hat lassen und läßt.

Nicht aneigenbar! Kein Eigenes! Ein Fremdes! (vgl. Blog-Teaser! Blogspot-Blog 2014 ff.)

Ein Ent-stelltes! Verdichtet, verschoben, nachträglich bearbeitet. Traum – Arbeit!

Achtung! Gefahr der Entstellung!

Auch der Psycho – Analyse! Immer! Überall!

Kommen Sie gut nach Hause. 

Mit den besten Wünschen für das neue Jahr 2025, –

Philosoph, Philosophin,

Philosophische/r  Praktiker:in, Schriftsteller:in (Jg. 1959)

 PP Wien

Gerhard Kaučić Djay PhilPrax & Anna Lydia Huber Gasometer Wien

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2018/03/philosophischer-salon-gerhard-kaucic.html    

Mobile Version (ohne Teaser): 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2018/03/philosophischer-salon-gerhard-kaucic.html?m=1

…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben

Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer

Gerhard Kaučić,

b. 1959, Philosopher, Writer, 66, 2025

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Titel von Gerhard Anna Cončić-Kaučić bei Passagen

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON II
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON III
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON I
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt.
Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden.
„Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON IV
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt.
Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON V
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttl nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

In English:

CORONA WHEELING CROWNING

The leap. Leaving the book. The production, the emancipation, the liberation of writing.

……………………. Semeion Aoristicon oder zur Autobiographie Sem Schauns …………………..

……. THE SENTENCE ………. the jump ……… the set ……. the leap o f …. The LEAVING of

the BOOK ……….. ?!

I ask if Sem VI is not my / our blog composition !?!

I ask (me / us) if Sem VII is not my / our blog.

I ask if my/our blog will not be Sem VI and Sem VII?

And shall be!

Or must be?

Already is, will be or even must be and will have to be !?!

The set. The leaving of the book.

The production, the emancipation, the liberation of the writing.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns

Falls Sie interessiert sind an einer PP mit mir/uns, bitte nur unter dieser E-mail einen Termin reservieren: To contact me/us, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at

If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at

Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion

Öffnungszeiten / Hours of opening:  Mo –  Fr:  11 – 20 Uhr

Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement

Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…

cf. Jacques DerridaSignatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )

Philosophical Practice Vienna 1989 ff. Analysis Complication Aporia Identity Dislocation Meta-thesis Deconstruction

Cf. list of publications at: https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de   

To contact us, please use only these emails:

Mehr dazu siehe meinen Teaser und meinen Footer sowie die übrigen Postings in diesem Blog! (Blogspot-Blog 2014 ff.) 

Homepage: https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html?m=1