Sprache ist ein Name für unser Tun, – die Handlung, die wir gerade tun, – und ein Name für das, was wir bewirken, – die Handlung und ihre Folgen.
Ein Satz tut etwas.
Ich nehme die Sprache sehr ernst. Ich nehme die Argumentation sehr ernst.
Mein Hauptaugenmerk gilt immer und überall der Sprache.
Ich nehme die Performativität und die Performanz sehr ernst.
Ich nehme die mikrologische analytische Aufmerksamkeit sehr ernst.
Ich pflege die intellektuelle Intimität der dekonstruktiven Aufmerksamkeit.
Die verschiedenen propositionalen Formen in Diskussionen, Vorträgen, Einträgen in sozialen Medien etc. löschen zumeist diese Aufmerksamkeit auf diese Mikrologie und reduzieren vieles von dem, was Sprache alles transportiert. Den Takt! Den Tonfall! Die ideologischen Minimalrassismen! Gewisse Floskeln als Mikroaggressionen!
Die Grammatiken des „Krieges“(!). Die Zustimmungsmentalitäten in den neuen Medien! Die Einzelkommentare, die zu Shitstorms mutieren und langsam schleichend in die Mainstream-Diskurse einsickern und das Leben einer Gesellschaft langsam verwandeln (vgl. Rußland, Türkei, Ungarn, USA u.a.) durch die kaum wahrgenommene Umwandlung der Sprache und der Körper in einer Gesellschaft.
Die Grammatiken des Krieges führen schließlich zur Zustimmung großer Bevölkerungsteile zu all dem, was ihre Führungspersonen vorschlagen und sei es noch so abstrus und gegen den gesunden Menschenverstand (vgl. Trump, Putin, Erdogan, Orban u.a.).
Die Aufmerksamkeit der Dekonstruktion ist immer eingeschrieben in die vielen verschiedenen pragmatischen Anliegen und Aufgaben.
Die Dekonstruktion ist immer und überall erfinderisch(!) (vgl. Teaser und Post „Poésie engagée“, Blogspot-Blog 2014 ff.), sonst ist (!) sie nicht.
Diese dekonstruktive Aufmerksamkeit nenne ich die philosophische Verantwortlichkeit. Nicht gefangen bleiben im Empirizismus!
Das nenne ich die „neue Aufklärung“! Das beinhaltet ein Denken im jeweiligen Hier und Jetzt ohne Präsenz! Es gibt Präsenz, aber es gibt nie die volle und voll gegenwärtige Präsenz! (vgl. Teaser, siehe Web-Version!)
Sprache ist „Handlungsmacht“. Das Tun der Sprache ist handlungsmächtig! Auch diese Setzung gerade und diese Figuration/Konfiguration (vgl. meinen Teaser, Blogspot-Blog 2014 ff. dazu) ist „Handlungsmacht“ und erläutert grade in aller Kürze die sprachliche Handlungsmacht.
(vgl. Teaser und mein Video zum „Satz“!)
Sprache als Figur für die Handlungsmacht und Handlungsmacht als Figur der Sprache. Die Handlungsmacht der Sprache ist nicht dieselbe wie die des Subjekts, das Dinge mit der Sprache tun kann, aber auch in der Sprache.
(vgl. dazu Teaser zu „Dekonstruktion“ und différance / Derrida!)
Sprache gründet sich auf eine geteilte, ich möchte sagen, gedoppelte Wesensart, ein in sich geteiltes Operativum. Sprache ist bzw das Instrument der Aussagen teilt etwas „Wesentliches“ mit der Sprache, weil, gerade weil keine Aussage auf ihr Instrument reduzierbar ist (wer tiefer eintauchen möchte in diese >Angelegenheit< „Sprache“, lese „Limited Inc“ von Derrida samt der Texte der Sprechakttheoretiker Austin und Searle u.a.).
Wenn wir Sprache benützen, rufen wir unweigerlich Effekte bei uns und beim Anderen hervor. Wir verwandeln uns, aber auch den Anderen und wir verwandeln das Andere, die Sprache.
Sprache ist ein Name für unser Tun, – die Handlung, die wir gerade tun, – und ein Name für das, was wir bewirken, – die Handlung und ihre Folgen.
Ein Satz tut etwas.
Worte, Wörter, Sätze bauen auf oder reißen ein!
Worte, Wörter, Sätze können verletzen!
Die Subjekte, das Medium, die Sprache, die Aussage, die Aussageweise, das Ausgesagte, die berührten(!) Kontexte, die LeserInnen, die BügerInnen, die Gesetze, den Staat, das Gemeinwesen, den Gesellschaftsvertrag!
Haß-Formulierungen, aggressive Sprache bzw Sprachführung, können zum Tod des Subjekts führen, wenn dieser „Sprech“ in die Position der Herrschaft gerät oder eine solche aufrufen kann, – dann wird dieser Sprechakt(!) zur Artikulationsform der herrschenden Macht und also zu einer Art Reproduktion der Macht (vgl. etwa Chile unter Pinochet oder Deutschland und Österreich unter Hitler oder heute Rußland unter Putin; wie wir wissen, gäbe es noch viele Beispiele).
Wiederholungen von Sätzen als Haß-Sprech und deren Veröffentlichung können (müssen nicht! Brücke der Rede, Subversion ist immer möglich, immer sprachmöglich!, – vgl. Althusser, Foucault, Deleuze, bes. Derrida) und werden die Subjekte formen, die äußernden und die angerufenen.
Anstößige Formulierungen rufen auf, sie rufen auf die Lokalisation diskursiver und physischer Gewalt, sie gehen jeder Äußerung voraus, die sie in Szene setzt, versuchen und zeitigen diese gleichsam. Dem Subjekt liegt die Äußerung als vorhanden vor, das Subjekt wird geformt und das Subjekt führt den Diskurs als unterwerfenden fort.
Nach Freud verschiebt sich ein verbotenes Begehren im Unbewußten von einem Ding auf das nächste. Diese unendliche Übertragbarkeit des Begehrens, die verführt wird über ein Verbot, eine Blockade, ein Tabu, steuert quasi unkontrollierbar diese Logik der Infizierung in einem sogenannten metonymischen Strömen (denken Sie an Ihre eigene „Lust“ Verbotenes zu tun, – z. B. bei Veränderung gewohnter Umstände!).
In Freuds „Das Unbehagen in der Kultur“ wird der Ort der Libido verschoben und selbst zum Lustort des Verbots. Hier nimmt die Unterdrückung jene Form an, in der sie selbst zur libidinösen Tätigkeit wird.
Dies gilt für den banalen Haßposter wie für den im zivilen Leben als Anwalt arbeitenden Freizeit – Hooligan wie für den sadistisch besetzten Mörder / Lustmörder / Serienmörder / Massenmörder oder den theologisch bearbeiteten Jugendlichen (u.a.) für Mordattacken (wie im Bataclan etc., vgl. meine Posts „Charly Hebdo“ und „Attentat“ im Blogspot-Blog 2014 ff.).
Jeder Satz ein Sprung.
Ein Sprung, der einen Kontext sprengt.
Jede Aussage ist primär eine Behauptung und schiebt Einwände vorerst beiseite wie Schiffsrümpfe Wasser wegdrücken.
Sätze ohne Fragezeichen und ohne Anführungsstriche als Markierung der immer bestehenbleibenden Vorläufigkeit ohne ewigen Wahrheitsanspruch sind Bulldozer auf dem Weg Straßen aus Beton bauen und werden lassen zu sollen / wollen!
In der Praxis des Sagens steckt die Behauptung von „etwas undetwas“,
ein Surplus, ein Exorbitantes (Grammatologie 279f.).
Spielraum der Dekonstruktion, – der „Spielraum“ zwischen den „etwas“!
Unter différance begreift Derrida das, was im Zwischenraum des etwas als etwas sich ereignet oder ereignen kann. Die Gespenstigkeit von etwas liegt im Spielraum der radikalen Möglichkeit, den die différance zu eröffnen vermag.
Derrida zeigt uns die „radikale Möglichkeit“ einer „Gespenstigkeit“ in allem, was wir erleben. (cf. Derrida, Die Stimme und das Phänomen, S. 49ff. und bes. Marx‘ Gespenster, passim)
Derrida macht deutlich, dass die Gegenwärtigkeit der Wahrheit überhaupt in Zweifel zu ziehen sei (vgl.dazu auch Hilary Putnam: Vernunft, Wahrheit und Geschichte. Frf. 1990, stw 853, bes. S. 15ff. u. S. 202ff.; engl. V.: H. Putnam: Reason, Truth and History. Cambridge University Press 1981).
Derrida stellt die zentrale Frage nach dem Legitimationsgrund, der es erlaubt, im wissenschaftlichen Rahmen von einer Erfahrung der „Wahrheit“zu sprechen, die grundlegend verschieden ist von den Begriffen und Kategorien wissenschaftssprachlichen Zugriffs.
„Unter“(!) einer jeden Textarbeit erscheint durch die Arbeit des Dekonstruierens ein Gleiten von Sinn und vielfach Gefälteltes, Übereinandergeschichtetes an Bedeutungshaftigkeit, das uns immer nur als Spur begreifbar werden kann und nie als ein Text in seiner Präsenzhaftigkeit des quasi endgültigen Ausdrucks.
WAS IST PHILOSOPHIE?
Was ist Philosophie? Heute!
Der Traum(!) von einer konfliktfreien Welt(?!) als Wahn(!?) einer nachträglichen Struktur der Dekonstruktion!!!
……………………………………. Jeder Satz ein Sprung ………………………………. Mißtraut den Parolen! Mißtraut den Sätzen!
Jeder Satz ein Sprung. Welten zwischen den Sätzen. Welten in den Sätzen. Welt in jedem Satz, – in jedem Sprung! …………………………….
Die Vivifizierung durch Dekonstruktion tut not. Die Befreiung aus der Trübsal der Einsinnigkeit des Wortes, der Simplizität der Wörter, der Totalität der Glaubenssätze, der Aussagefähigkeit nicht kontextualisierter Sätze. Mißtraut den Parolen! Mißtraut den Sätzen! …………………………………………………. Zu Programm und Befindlichkeit von Politik, Technik, Macht, Literatur, und Gesellschaft im Allgemeinen und im Besonderen. ………………………………………………………. GERHARD KAUČIĆ ……………………. Gegenwartsphilosophie ………………………………… Philosophische Praxis ………………………….. Ein paar Worte als Wörter eines kleinen Vorworts als Nachwort dieser Blogkomposition zu einer Versuchsanlage von Vergegenwärtigung von Präsenz einer Gegenwartsphilosophie als philosophischer Praxis von heute (2017vv. ff.)
Gegenwart Philosophie Der Schock der Gegenwart.
Gegenwart kann schockieren, kann schockierend sein, kann schockierend werden in der Folge von Aufklärung, Ent-täuschung(!), Wahrheit, wahr sein(!).
Ich hielt mich und ich halte mich von den akademischen Zwängen meiner Zeit fern.
Warum? Um mich entwickeln, – mich entfalten zu können!
Im deutschsprachigen Raum ein Muß für persönliche, individuelle (vielleicht singuläre!) Entwicklungsmöglichkeiten. Die Trägheit gerät hier nur allzuoft zur Trögheit.
Meine Diagnose: Denkfäulnis im Plapperstil.
In meiner avancierten ökonomischen Wahrnehmung von Welt geht es in Wahrheit immer um die Unterscheidung zwischen der unüberschreitbaren und der überschreitbaren Grenze von und zu etwas. Lebenslang beschäftige ich mich mit der Erfahrung der Grenze, an der traditionelle Schreibweisen(!) noch, gerade noch, möglich sind, – und mit der anderen Seite (wenn man das so ausdrücken will!) dieser Grenze, auf bzw in(!) der eine veränderte Schreibweise (impliziert Denkweise) statthat, – eine Schreibweise, die die Auswirkungen der Mittel und nachfolgenden Erfahrungen einer technischen Welt in ihre Verfahrens- und Denkweisen einbezieht, mitsamt der notwendigen permanenten Selbstreflexion.
Wie in der neueren Musik seit Cage, Stockhausen und anderen gilt es auch das Schweigen, die Pausen, die Geräusche, die Gesten als ebenso bedeutsam zu nehmen wie das zu Hörende und das (vermeintliche?) Gehörte. Die ach so wichtigen Pausen, Löcher, Zerbröselungen des Ungehörten und des Ungesagten, worüber das Gesagte, Gedachte, Gehörte unentwegt (leider un-entwegt!) hinwegspringt.
Jeder Satz ein Sprung!
Das gemeine Denken springt im gewohnten Rhythmus von durch Wiederholung, unreflektierter Wiederholung, erzeugten Indexwörtern. Was sich dabei entfalten kann, dürfte eben eher nur das Geringstmögliche sein. So war es, so ist es, so wird es sein. So scheint es mir gegenwärtig zu sein! Versuchen wir dagegen zu halten, indem wir uns die Mühe machen, dahinterher zu arbeiten. Unsere PPs. Unsere philosophischen Praxen und ihre Praktiken.
36 Jahre ( 1989 – 2025 ff. ) philosophische Praxis GK, 36 Jahre, 1989 – 2025 ff. Dekonstruktion, 36 Jahre Gespräch, Diskurs, Assoziationen, Analyse, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Komplizierung, Dekonstruktion . G. K.
Neben dem Thema „ Euthanasie, Selbstbestimmung, Ökonomie “ (inkludierend die Sujets „Sterbehilfe“, „Hilfestellung, Unterstützung beim Sterben“, Sterbehilfe aktiv, passiv, indirekt, Beihilfe zur Selbsttötung , assistierter Suizid , Problematizitäten etc.) rangiert das Thema „ Jacques Derrida , Grammatologe, Philosoph, Begründer der Dekonstruktion , Unverständnis seiner Gegner, Dis- und Mißverständnisse seiner Anhänger “ und das zugehörige eine/n jede/n angehende Subthema „Über:Leben ! Nahrung Ernährung Speisen Genießen Tier Bewußtsein Unbewußtes Ethik Reflexionsmöglichkeiten Aporien Dekonstruktion “ in meiner/unserer Grammatologischen Philosophischen Praxis in Wien , – und darüberhinaus (weltweit), – ganz oben unter den am meisten nachgefragten Reflexions- und Dekonstruktionsfeldern. ……………………………………………………………………………………………………………….. Mehr vgl. Blog: https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2017/09/biographisches-bio-vita-biographie.html
……….Was i s t Philosophie ? … Was ist Philosophische …“Praxis“ ? … Was ist philosophische Praxis. ….. Was ist philosophische Praxis? ….. Was i s t ? … Was ist ist? …… Was ist „ist“ ? (vgl. Hegel!) ….. ((…!Zeit!!!…“in“ der Zeit !…)…..!!Affirmation!!, … als vielleicht nicht bewußte!… notwendig !…je vorgängige Setzung!!!…)…..„Was“ „ist“ eine „F r a g e „?…… Was ist eine Frage? Was hat diese zur Voraussetzung ?…Wodurch wird sie bedingt?…Wo heraus entwickelt sie sich? …
...Welche „Kontexte“ führen zu dem, was wir „F r a g e“ nennen ? … Unter welchen Umständen, in welcher Situation, durch wen, mit welchen Intentionen und aufgrund welcher stillschweigender und unhinterfragter Voraussetzungen und aufgrund welcher Retentionen (vgl. Husserl, Freud, Lacan, Derrida) stellt sich bzw ergibt sich das, was wir „F r a g e“ nennen bzw so etwas wie „Die Politik des Fragens“ !… ) Und ! – Ist …“Denken“ …fragen !?…Beantwortet die „Philosophische Praxis“ … Fragen…?…!… Antwortet … „Philosophie“ … auf Fragen ? … Beantwortet Philosophie Fragen?
( vgl. J. Derrida zur Frage des Fremden als die Frage des Fragens, – in: J. D. : Von der Gastfreundschaft. Wien 2001, S. 13-59; fr. Version: J. D. : De l’hospitalité. Paris 1997; und E. Lévinas zur Gerechtigkeit und die Situation des Dritten als „die Geburt der Frage“, – in: Emmanuel Lévinas: Jenseits des Seins oder anders als Sein geschieht. Freiburg/München 1998, S. 342 )
Zur Differenzierung der Auffassung meiner Vorstellung / Repräsenz / Repräsentation (! re-praesentatio !, „wieder präsent machen“ , Jacques Derrida, „Sendung“, – in: J. D.: Psyche. Erfindungen des Anderen I, S. 109f.) von grammatologischer philosophischer Praxis (Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax Wien):
Jacques Derrida und die Dekonstruktion als philosophische Praxis.
Die Dekonstruktion nach Derrida ist zu beschreiben als eine Praxis der Annäherung an die Grenzen, die das menschliche Subjekt zum Maßstab des Angemessenen und des Unangemessenen, des Gerechten und des Ungerechten machen im Namen einer Gerechtigkeitsforderung, die nicht und nie zufriedenzustellen ist.
Die Aufgabe der Dekonstruktion ist es die Grenzen der Begriffe der Gerechtigkeit, des Gesetzes, des Rechts, der wissenschaftlichen Begriffsbildungen, die Grenzen der Werte und Normen und Vorschriften (wieder) ins Gedächtnis zurückzurufen. Die Grenzen der Begriffe und der Werte, die sich im Laufe dieser Geschichte durchgesetzt und die als selbstverständlich (als „natürlich“) betrachtet und verstanden werden (vgl. Derrida, Gesetzeskraft, Der „mystische Grund der Autorität“).
Genau das versuche ich in meiner nun schon jahrzehntelangen Arbeit in meiner Praxis zu erreichen. Ein kleiner Hinweis in eigener Sache zur Dekonstruktion muß erlaubt sein.
Ich feiere den Namen, „die Signatur“ (vgl. J. Derrida) „Derrida“ (und Dekonstruktion) in vielen verschiedenen Zusammenhängen (auch) in diesem Jahr 2025.
Das 36-jährige Jubiläum einer „Praxis“ im „Namen“ und durch die“Signatur“ J. D.!
36 Jahre ( 1989 – 2025 ) philosophische Praxis GK, 36 Jahre, 1989 – 2025 ff. Dekonstruktion, 36 Jahre Gespräch, Diskurs, Assoziationen, Analyse, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Komplizierung, Dekonstruktion . G. K.
Dekonstruktion
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zum nahenden vorläufigen Ende des Posts als Vorspann (!) noch ein etwas längeres Zitat aus der „Grammatologie“ von Jacques Derrida (Suhrkamp stw Erste Auflage 1983, S. 51ff.; engl. Version „Of grammatology“, The Johns Hopkins University Press, Baltimore and London 1976, p. 28ff.; La version originale: J. Derrida: DE LA GRAMMATOLOGIE, Paris 1967, Les Éditions de Minuit, p. 43 sq.):
“ „Was ist die Schrift?“ … Die Frage nach dem Ursprung der Schrift und die Frage nach dem Ursprung der Sprache lassen sich nur schwer voneinander trennen. Aber die Grammatologen, die von ihrer Ausbildung her für gewöhnlich Historiker, Epigraphen oder Archäologen sind, bringen ihre Untersuchungen nur in den seltensten Fällen mit der modernen Linguistik in Verbindung.
Das ist umso erstaunlicher, als man unter den „Wissenschaften vom Menschen“ gerade der Linguistik nachdrücklich und einmütig wissenschaftlichen Charakter zubilligt. …Die Linguistik bestimmt in letzter Instanz und in der irreduziblen Einfachheit ihres Wesens die Sprache – den Bereich ihrer Objektivität -, als die Einheit von phone, glossa und logos. …
Selbst der Versuch, die Lautlichkeit auf die Seite des sinnlichen und kontingenten Signifikanten zu beschränken, wäre schlechthin unmöglich, denn formale, in einer sinnlichen Masse voneinander abgegrenzte Identitäten sind bereits nicht bloß sinnliche Idealitäten; und man wäre immer noch gezwungen, die unmittelbare und privilegierte, die Signifikanz und den Sprechakt begründende Einheit als artikulierte Einheit von Laut und Sinn in der Verlautbarung anzusehen. Im Hinblick auf diese Einheit wäre die Schrift immer eine abgeleitete, hinzugekommene, partikulare, äußerliche, den Signifikanten verdoppelnde – phonetische Schrift. „Zeichen der Zeichen“, sagten Aristoteles, Rousseau und Hegel.
Dennoch bleibt diese Intention, welche die allgemeine Linguistik zur Wissenschaft erhebt, widersprüchlich:
Die Unterordnung der Grammatologie und die historisch-metaphysische Verkürzung der Schrift zu einem bloßen Instrument für eine erfüllte und im originären Sinn gesprochene Sprache ist eine erklärte und gewissermaßen selbstverständliche Absicht.
Eine andere Geste jedoch (nicht eine andere Absicht, denn hier wird unausgesprochen vollzogen, was nicht selbstverständlich ist, und geschrieben, was ungesagt bleibt) ist Wegbereiter für eine künftige Allgemeine Grammatologie;
die phonologische Linguistik stellte dann nur eine begrenzte, von ihr abhängige Regionalwissenschaft dar. …
Unerträglich und doch faszinierend ist … diese intime Verknüpfung von Bild und Ding, Graphie und Phonie; sie geht so weit, daß das gesprochene Wort durch eine Spiegelung, Verkehrung oder Perversion seinerseits zum Spekulum der Schrift zu werden scheint, wobei diese „die Hauptrolle usurpiert“. Die Repräsentation verflicht sich mit dem, was sie repräsentiert; dies geht so weit, daß man spricht wie man schreibt, daß man denkt, als wäre das Repräsentierte lediglich der Schatten oder der Reflex des Repräsentierenden. …
In diesem Spiel der Repräsentation wird der Ursprungspunkt ungreifbar. Es gibt Dinge, Wasserspiegel und Bilder, ein endloses Aufeinander-Verweisen – aber es gibt keine Quelle mehr. Keinen einfachen Ursprung.
Denn was reflektiert ist, zweiteilt sich in sich selbst , es wird ihm nicht nur sein Bild hinzugefügt. Der Reflex, das Bild, das Doppel zweiteilen, was sie verdoppeln. Der Ursprung der Spekulation wird eine Differenz. … Es kann eine ursprüngliche Gewalt der Schrift nur geben, weil die Sprache anfänglich Schrift in einem Sinne ist, der sich fortschreitend enthüllen wird. “ (!!!)
Deutschsprachige Ausgabe der Grammatologie v. J. Derrida im Suhrkamp Verlag Frankfurt, Berlin 1983, übersetzt von Hans-Jörg Rheinberger und Hanns Zischler, S. 66
((empfohlen!, leidenschaftlich
(zur Écriture (!)>leidenschaftlich< cf.: Saussure!, Nietzsche!!!, Blumenberg!!, Sappho!, Epikur, Plato/Sokrates!, Aristoteles!, Cicero, Quintilian, Ulpian, Augustinus, Petrarca!, Maimonides!, Maciejewski, Scholem!, Arendt!, Salomon Maimon, Thomas!, Eckhart!, Spinoza!, Bruno, Machiavelli!, L. Strauss, Comenius, Descartes!, Hobbes!, Charles Fourier, Jean Jacques Rousseau!, Montaigne!, Pascal, de Sade!, Lichtenberg, Kant!, Hegel!, Schelling!, Novalis!, Schlegel!, Baumann, Schopenhauer, Kierkegaard!, Stendhal!, Baudelaire!, Jean Paul!, Marx!, Brecht!, Hölderlin!, Dostojewskij!, Bergson!, Freud!, Joyce!, Wittgenstein, Peirce!, H. Plessner, Artaud!, Genet!, Derrida!, Duerr!, Marcuse!, Bataille!, Lacan!, Caruso!, Althusser!, Foucault!, Benjamin!, Concic-Kaucic, McLuhan!, Wiener, Kittler!, M. Frank, M. Schneider!, Feyerabend!, Ficino, M. Weber!, Jaspers!, Deleuze!, Theweleit!, Akerman!, Cixous!, Wollschläger!, Rorty, Tress, H. Lang, M. Brusotti, Luhmann!, Zizek!, Waldenfels!, McDowell, Sloterdijk!, J. Hörisch!, H. U. Gumbrecht, J.-L. Nancy!, G. Dischner!, C. Klinger, J. Butler!, Rancière!, B.Preciado, Fr. Jullien, A. Ronell, Blanchot !!, G. Granel, … ) “
ans Herz gelegt“!!!, Grammatologie, ebda., S. 66ff. ))
Of Grammatology by Jacques Derrida, translated by Gayatri Chakravorty Spivak, 1976 by The Johns Hopkins University Press, Baltimore and London, p. 37:
„There is an originary violence of writing because language is first, in a sense I shall gradually reveal, writing.“ (!)
Derrida’s Écriture DE LA GRAMMATOLOGIE, 1967 by Les Éditions de Minuit, Paris, p. 55:
„Il y a une violence originaire de l’écriture parce que le langage est d’abord, en un sens qui se dévoilera progressivement, écriture.“
„Noch bevor er mit der Einkerbung der Gravur, der Zeichnung oder dem Buchstaben, einem Signifikanten also, in Verbindung gebracht wird, der im allgemeinen auf einen von ihm bezeichneten Signifikanten verweist, impliziert der Begriff der Schrift(graphie) – als die allen Bezeichnungssystemen gemeinsame Möglichkeit – die Instanz der vereinbarten Spur ( trace instituée ). …
Die vereinbarte Spur läßt sich ohne den Gedanken an die Retention der Differenz in einer Verweisstruktur nicht denken, …
Die Spur, in der sich das Verhältnis zum Anderen abzeichnet, drückt ihre Möglichkeit im ganzen Bereich des Seienden aus, welches die Metaphysik von der verborgenen Bewegung der Spur her als Anwesend-Seiendes bestimmt hat. Es gilt, die Spur vor dem Seienden zu denken. …
Auch ist die Spur, von der wir sprechen, so wenig natürlich (sie ist nicht das Merkmal, das natürliche Zeichen oder das Indiz im Husserlschen Sinne) wie kulturell, so wenig physisch wie psychisch, so wenig biologisch wie geistig. Sie erst ermöglicht das Unmotiviert-werden des Zeichens und damit alle späteren Gegensätze zwischen der physis und ihrem Anderen. …
Die Unmotiviertheit der Spur muß von nun an als eine Tätigkeit und nicht als ein Zustand begriffen werden, als eine aktive Bewegung, als eine Ent-Motivierung und nicht als eine gegebene Struktur.
Als Wissenschaft von der Arbitrarität des Zeichens, Wissenschaft von der Unmotiviertheit der Spur, Wissenschaft von der Schrift ( vor der Rede und in der Rede ) würde die Grammatologie einen sehr umfassenden Bereich bedecken, von dem die Linguistik per abstractionem den ihr zustehenden Raum mit den Grenzen umgeben könnte, welche Saussure ihrem inneren System vorschrieb. Dieser Raum aber müßte für jedes Rede/Schrift-System, in der Welt und in der Geschichte, von neuem überprüft werden.“
Op. cit., Jacques Derrida: Grammatologie, S. 81-88 (engl. Version, p. 46-51; fr. Original, p. 68-74)
„ >>Es gilt, die Spur vor dem Seienden zu denken.<<
Dieser grammatologische Imperativ gilt auch für Bilder:
Es gilt, die Spuren vor den existierenden Bildern zu denken – genauer:
die Spuren, die denjenigen Bildern, die wir sehen, vorausgehen.
Mit einer Grammatologie der Bilder soll die Aufmerksamkeit auf die Spuren desjenigen gelenkt werden, was vor dem Bild liegt, auf das, was sich (noch) nicht in ikonischer oder piktorialer Gestalt – oder auch als Denkbild – darstellt oder in Erscheinung tritt: das Andere oder auch Unähnliche des Bildes.“
Op. cit., Sigrid Weigel: Grammatologie der Bilder. Berlin 2015 (Suhrkamp Tb Wi), S. 9
„Es gilt, die Spur vor dem Seienden zu denken.“ (J. Derrida, op.cit., Grammatologie, S. 82)
„The trace must be thought before the entity.“ (J. Derrida, op. cit., of Grammatology, p. 47)
„ Il faut penser la trace avant l’étant.“ ( Jacques Derrida, op. cit., DE LA GRAMMATOLOGIE, p. 69 )
Nicht nur mit der Psa arbeiten, sondern diese in allen möglichen Zusammenhängen mobilisieren (Derrida, Echographien, S. 153).
Was die Affizierungsmöglichkeiten und ebenso die diversen Immunisierungstechniken angeht, wäre ein ernsthaftes Verständnis und eine damit einhergehende tiefgreifende Änderung des Subjektverständnisses notwendig, damit insbesonders ein Verstehen der freudschen Konzeptualisierung der Sexualität.
Sexualität ist ein allumfassender Begriff. „Sexuell“ ist nicht bloß „genital“ (Freud, Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie, – in: Ges. Werke, Bd. V, S. 98).
Die „genitale sexuelle Organisation“ ist nicht „natürlich“, sie ist das Produkt einer vielstufigen Entwicklung physiologischer Reifung, – besonders in Bezug auf kulturell-symbolische Relationen (ebda., S. 133).
Die sogenannte „normale“, menschliche Sexualität ist eine paradoxale, künstlich gewachsene „Naturalisierung“ der immer schon de – naturalisierten Triebe.
Die Spaltung ist ursprünglich !
Die Sexualität bzw der Sexualitätsbegriff in diesem umfassenden Sinn eröffnet den Königsweg zum „Unbewußten“. Der König auf diesem Weg ist der Traum (vgl. Felix de Mendelssohn, Der Mann, der sein Leben einem Traum verdankte, Salzburg 2014).
Das Unbewußte interpretiert mit !
Nach Beendigung einer bewußten Interpretation fährt das Unbewußte fort zu interpretieren. Wir können das nicht verhindern und nur begrenzt steuern. Wir sind gezwungen daran zu arbeiten. Die Psychoanalyse arbeitet, der Traum arbeitet, das Unbewußte arbeitet. Die Arbeit der Psychoanalyse auch in der Psychoanalyse (sic!) könnte das Bewußtwerden fördern und erweitern. Antworten auf „Warum macht der das?“ gibt es !
Laplanche betont, daß die „psychische Realität“ nicht von einem selbst geschaffen wird, sondern wesentlich invasiv ist: Sie kommt von außen auf uns als das Unbewußte anderer ! (vgl. A. Zupancic, Warum Psychoanalyse?, S. 40 und vgl. meine Videos zu Sprache und Unbewußtes)
„Wenn etwas in unserem Ubw verändert werden soll, muss es in der Struktur , die es stützt, geändert werden.“ (ebda., S. 44)
Das Ubw quasi als Ding, als Vorhandenes, gar Beobachtbares oder Messbares, gibt es nicht. Das Unbewußte ist eine Schrift von außen, die einen Text bzw eine „temporäre Textkonfiguration“ ( vgl. Blog-Teaser, Blogspot-Blog 2014 ff. ! ) innen in uns erzeugt.
Dieser Text bleibt unlesbar lesbar ! (vgl. R. Barthes Illisibilität)
Einen Lesezugang bietet die Traumarbeit, nicht zu verwechseln mit dem Trauminhalt! (vgl. Freuds „Traumdeutung“, vgl. Rudolf Heinz, Wolfgang Tress (Hg.), Traumdeutung, Zur Aktualität der Freudschen Traumtheorie, Wien 2001, Passagen Verlag und vgl Felix de Mendelssohn, Der Mann, der sein Leben einem Traum verdankte, Salzburg 2015)
„Wo Macht Recht ist.“
Freud spricht von einer Zeichenbeziehung (G. W. II/III, 283f.) und deren Bedeutung in der Sprache der Traumgedanken.
Also nicht der „bildliche“ Inhalt der Traum-Zeichen bestimmt den Wert für die Analyse, sondern deren Beziehungen zu anderen Zeichen.
Die signifikanten Elemente in dieser Logik bzw Graphik der Relationen eines Traums sind oft räumliche, gleichsam syntaktische Relationen einzelner Signifikanten. Freud spricht von einem logischen Zusammenhang, der im Traum als Gleichzeitigkeit wiedergegeben wird.
Einander räumlich nahe gelegene bzw markierte Elemente bestimmt Freud als innige!
Innig bedeutet hier zusammengehörig, aufeinander verweisend und also signifikant und dies wieder und immer im Zusammenhang mit anderen ebenso markierten Elementen. So entsteht beim Analytiker bei großer Aufmerksamkeit („frei schwebender Aufmerksamkeit“ oder „gleichschwebender Aufmerksamkeit“ nach Freud) der „Text“ des Traumes.
Analog zu F. de Saussures Semiotik aus dem Nachlaß.
Der Analytiker ist ein Leser, eine Leserin. Und! Der Analytiker wird zum Schreiber, zum Schriftsteller als lesenden.
Die Lekritüre der Grammatologie.
Die Unauslesbarkeit als Paradox des Traums.
Die Illisibilität eines jeden Textes und seine „Grundlosigkeit“! (vgl. Michael Turnheim, Das Andere im Gleichen, S. 11)
Mit Turnheim behaupte ich eine grundsätzliche Verwandtschaft von Psychoanalyse und Demokratie und von Dekonstruktion und Demokratie. Alle drei Namen sprechen von der Irreduktibilität der Singularität bei gleichzeitiger versuchter Wiederholbarkeit!
Psychoanalyse und Dekonstruktion behaupten beide eine Irreduzibilität der Hetero-Affektion in der Erfahrung eines „Eigenen“ und beide gehen von einem Wirken eines inneren Fremdkörpers aus!
In psychoanalytischen Denkfiguren spielen die Phänomene der Selbstaffektion eine sogenannte wesentliche Rolle.
Freud schreibt im „Entwurf einer Psychologie“ in den gesammelten Werken im Nachtragsband auf Seite 412, daß er nicht daran zweifelt, daß die „Wunschbelebung zunächst dasselbe ergibt wie die Wahrnehmung, nämlich eine Halluzination“. Das Subjekt stellt sich selbst in halluzinatorischer Art und Weise die Befriedigung eines Wunsches vor.
Es nimmt sich selbst das Leben. Es tötet selbst.
Das jeweilig so disponierte, also inskribierte Subjekt versucht, sich möglichst ohne Aufschub und ohne jegliche Umwege Gegenwärtigkeit (vgl. Blog-Teaser!) zu verschaffen.
Trotz der versuchten Herstellung von Gegenwärtigkeit leidet das Subjekt an einem kleinen Rest von Widerstand, einem kleinen Bestand an Unreinheit der Selbstaffektion. Es spürt den „Fremdkörper“ im eigenen Inneren, das Subjekt gewahrt das Gemachte!
Es ahnt, daß das Zustandekommen der scheinbar unmittelbaren Selbstaffektion nicht ohne die Möglichkeit eines fremdbleibenden Dritten, einem Äußeren zustandekommen kann und zur „Auto-Hetero-Affektion“ verkommt.
Nichts geht ohne Körper und nichts geht ohne „Vorstellung“ (vgl. Blog-Teaser!) und nichts geht ohne Vorstellung des sogenannten eigenen Körpers. Diese Spaltung ist der Widerstand und gleichzeitig der Aufruf zu einem immer wieder neuen Anlauf zur Wiederholung der Selbstaffektion als Halluzination.
Die reine Selbstaffektion gibt es nicht und gerät immer wieder zur Auto-Hetero-Affektion!
Wir kennen das Beispiel des Norwegers und anderer Serienkiller. Wiederholung ist Alles!!! Die „reine“ Selbstaffektion bedeutete die Auslöschung des „Fremden“, des „Fremdkörpers“ (auch als eigenem)! (vgl. Derrida, Le toucher, Jean-Luc Nancy, p. 206 u. passim und Melanie Klein, Das Seelenleben des Kleinkindes, S. 133)
Der Ort und die Zeit, das Territorium „Wo Macht Recht ist.“
Unsere Körper sind politische!
In jedem Fall wird es eine Arbeit am verfügbaren Repertoire historischer Phantasien geben.Moira Gatens „kulturelles Imaginäres“ (in: M. Gatens, Imaginary Bodies. Ethics, Power and Corporeality, London/New York 1996) stellt Vorstellungen und Bilder für jedes Subjekt bereit, an denen sich Wahrnehmungen, Empfindungen des eigenen Körpers orientieren ebenso wie Entwürfe und Planungen technischer und industrieller Art.
Medien und Weltordnungen! Und das geopolitisch biopolitische Unbewußte der Medien! Wir selbst sind medial und medial gemacht!Massenmedien verbreiten seit Jahrzehnten Selbstbeschreibungsversuche einer Weltgesellschaft oder einer Welt und ihrer diversen Gesellschaften.
Massenmediale Skripten und Einschreibungen prägen permanent die Geopolitik der Welt.Überzeugend (ob Filme, Spiele, Serien etc.) ist, was aufgrund von Räumen, Medien und sozialen Ordnungen für plausibel gehalten werden kann.
Das europäische Erbe ist einerseits eine Anbindung von Recht und Politik an die Souveränität des „Subjekts“, zum anderen besteht für viele Subjekte (z.B. konservative Zuwanderer) die „Gefahr“ und die Chance und Möglichkeit dekonstruiert zu werden.Bedeutet, – die Globalisierung ist die Europäisierung !
Das europäische Erbe sind infolgedessen zahlreiche Verschiebungen, territorial und deterritorial, individual, ethnisch, religiös u.a.
Das europäische Erbe sind Krisen !
Krise und Dekonstruktion !
Temporäre Textkonfiguration !
Das europäische Erbe: Krise, Psychoanalyse, Dekonstruktion, Demokratie !
Räume und Grenzen sind keine objektiv messbaren und erhaltbaren Gegebenheiten.Räume und Grenzen kommen und gehen, immer schon, durch Krise und Dekonstruktion. Effekte psychosozialer Dynamiken, Affizierung und Immunisierung. Politiken!
Seit 9/11 2001 eine sich beschleunigende Spirale von Antiterror-Krieg und Terror, Cyber-War, Drohnen-Krieg, Aufstände, Revolutionen, Religionen im Krieg, Flüchtlingswellen (! Wellen ?! oder ein großer Andrang, eine hohe Anzahl von Menschen auf der Flucht !?), Flüchtlingsleid, Fluchttragödien, Zuschau-Mentalität, Rettungsaktionen, Gezerre und Geschiebe um Konventionen (Genfer K. etc.) und Abmachungen, internationale Verträge, Flüchtlingsverteilungen bzw Aufnahme-Kontingente, Aufnahmekrise!?, Sterben und Tod, Handlungsunfähigkeit von links und rechts, von Austria bis Australia.
Migrationsströme (Ströme oder Andrang von Menschen!?, Aufnahmekrise!?!, Vertreibungskrise!?! oder Flüchtlingskrise!!!?) an den Außengrenzen der „Festung Europa“, Sklavenhandel, Terrorismus, Imperialismus. Das Erbe Europas.
Neue, fairere Verhältnislagen schaffen! Neue Narrative, neue Bilder, neue Selbstbildnisse, neue Selbstbeschreibungen.
Es geht um das Aushalten und Lebbarmachen neuer und alter Differenzen!
Der posthumane, globale Eine ohne den Anderen, ohne das Andere eine Illusion des Cyberspace und seiner Vertrauten.
Die Vollendung der Geschichte oder Fukuyamas „Ende der Geschichte“ eine Ideologie aus dem Pentagon der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts.
Ein Set an Begriffen begleitet diese Mediendiskurse, die diese Ideologien befördern.
Ideologien des einen beherrschbaren Marktes durch einige wenige Riesen-Konzerne.Sie lauten: Netzwerkgesellschaft, Weltgesellschaft, One World, Neue Weltordnung, TTIP, CETA, ACTA, …, Globalisierung, Weltkommunikation, World Wide Web, War on Terror, NSA, …Hans Ulrich Gumbrecht, „Was sich nicht wegkommunizieren läßt“, in: Kommunikation. Medien. Macht, hg. v. R. Maresch, N. Werber, Frf. 1999, S. 331:
„Macht ist die Möglichkeit, Räume mit Körpern zu besetzen, und das heißt auch: Körper aus Räumen zu verdrängen und Körpern den Zugang zu Räumen versperren zu können.“
Ich erinnere nur an Australien, Stichwort „Aborigines“, an die USA, Stichwort „Indianer“ und an Europa, Stichwort „Festung Europa“ !
Das Eigene und das Fremde !
Husserl, Merleau – Ponty, Levinas, Derrida und viele andere haben sich daran abgearbeitet.
Husserls strenger Satz als Paradox von der Erfahrung des Fremden als eine Erfahrung unüberwindlicher Abwesenheit wurde von ihm selbst entschärft bzw aufgehoben durch die Definition der Fremderfahrung als Abwandlung der Selbsterfahrung (! sic).
Zum Selbst habe ich mich schon oben (mit Freud) geäußert! Wie wir wissen, kann es keine unmittelbare Selbsterfahrung geben, – wir bleiben immer auf Distanz zu uns selbst ! (vgl. Derrida, Psyche, Erfindungen des Anderen)
Ich selbst bin mir ein bekannter Fremder (!!!)
Ich erinnere an das Potential der Affizierung und Immunisierung bzw der Auto-Immunisierung (vgl. Derrida) zu Anfang !
Die Brücken zum Anderen und zum „eigenen“ Anderen sowie die Passagen, Markierungen, Spurungen, Königswege zum Ubw als das Andere, – das gefährliche gefährdete Andere !
Das Unbewußte, das invasive Ubw, die Krise der Hermeneutik !
Das Andere als Öffnung zur „Unentscheidbarkeit“ hin.
Derrida (vgl. „Gesetzeskraft“) spricht von einem „Gespenst“ des Unentscheidbaren, das jedes Entscheidungs-Ereignis heimsucht.
Das Gespensterhafte dekonstruiert jede Möglichkeit von Gewißheit, jede Möglichkeit einer Selbstversicherung, jede Möglichkeit von Gegenwärtigkeitsversicherung, jegliche Kriteriologie zur versuchten und vermeintlichen Absicherung der Gerechtigkeit einer Entscheidung.
Politik kann somit keine Anleitungen in normativer Hinsicht leisten, es herrscht quasi eine normative Unbestimmtheitsrelation zwischen Politik und Gesellschaft vor.
Die Freiheit der Andersheit des Anderen ermöglicht Lebenspraxen des Überlebens, die sich in der Begegnung der „Others of the Other und der Others of myself (J. Butler, Undoing Gender, New York 2004, p. 131ff.) vollzieht.
Das Denken der Schrift (vgl. Blog-Teaser) ereignet sich auch in einer Art „Wiederkehr des Verdrängten“!
Die Kulturleistungen verdanken ihre Kraft und zwingende Macht der Wiederkehr des Verdrängten, besonders gut sichtbar an den Religionen dieser Welt. Es handelt sich um permanente Erinnerungsarbeit, um Wiedererinnerungen von meist sehr alten, sehr effektiven weil sehr affektiven bzw affizierenden Vorgängen in der Geschichte der Menschheit.
Diese historischen Wahrheiten aufgrund der permanenten Wiederholung machen diese Kulturen so stark, mehr als das reale Ereignis und seine Wahrheit!
Gegenwartsphilosophie
Und
Vergessen wir nicht ! ! ! Die Psychoanalyse ! ! !
Vergessen wir nicht, -J. D. ! ! !
PHILOSOPHISCHE PRAXIS
Deconstruction
Zur selben Zeit denken wir das Unmögliche und das (dieses >zur selben Zeit<) ist das Unmögliche! (Derrida, Donner le temps !)
NOTWENDIGKEITEN ZUFÄLLIGKEITEN
UND
ZUGEFALLENES
Gegenwartsphilosophie
Notwendigkeiten, Zufälligkeiten und Zugefallenes als erfahrungsrelevante Grundlagen für die Eignung und Entwicklung hin zu den Fähigkeiten, Kompetenzen, Neigungen und Erwartbarkeiten eines philosophischen Praktikers in spe.
Vielleicht notwendige (!?) Erfahrungen und zugrundeliegender Wissenserwerb in jungen Jahren als leidenschaftlicher, aufmerksamer, wißbegieriger, oft nachdenklicher und gerne anderen zuhörender Student in den ersten Jahren der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts.
Ich hatte das Glück die großen Jahrzehnte der französischen Philosophie und Wissenschaft in der zweiten Hälfte des 20. Jh. denkend und reflektierend miterlebt zu haben. Das war und ist ein großes Glück für mich.
Die Epoche „Foucault, Deleuze, Derrida u.a.“ ist eine einzigartig herausragende und im höchsten Maße einflußreiche Epoche des intellektuellen Schreibens und Denkens, die im Werk Jacques Derridas einen unausdenkbaren, einen uneinholbaren und unaufhebbaren Höhepunkt gezeitigt hat.
Eine derart intensive, dichte und wirkmächtige Macht des Denkens wird sich in der Geschichte der Menschheit nicht so schnell wieder ereignen können, wenn überhaupt.
Gerhard Kaučić, Paris, San Francisco, Berlin, (Greenwich Village) New York, 1979/1980; Fluxus; Hippiebewegung; Studiengruppe „Debord, La Société du Spectacle / Die Gesellschaft des Spektakels“ und Studiengruppe „Lévi-Strauss, Patriarchat/Mutterrecht“
Gegenwartsphilosophie
ContemporaryPhilosophy
Dr. Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax & Anna Lydia Huber ( geb. 1959 ), Wien ( Philosophische Praxis 1989 ff. )
Philosophische Praxis Gerhard Kaucic & Anna Lydia Huber Wien
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Gerhard Kaucic Grammatologische Philosophische Praxis / Grammatological Philosophical Practice gegründet 1989 / established 1989
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Was ist Philosophische Praxis? (III) Teil 3 / Part 3
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Grammatologische Philosophische Praxis
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Gerhard Kaučić (Dr. phil., 66) & Anna Lydia Huber (MSc, 66) Philosophische PraxisWien
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Gegenwartsphilosophie
P.s.:
Zum Ende hin ! Geneigt!
Sätze, die die Welt bedeuten!
Sätze, die die Wahrheit deuten!
Was die philosophische Praxis will und kann, – auf der Suche nach dem wahrhaftigen Leben, „dem wahren Leben“.
Grundsätze!? Wahrheitssätze!? Ein Satz Wahrheit!
Unsere Wortverwendung und –setzung muß diese Diskursformationen des Wortvertrauens, des Bewußtseinsglaubens, unterbrechen, verschieben, durchkreuzen.
So steigt ein Unmittelbares direkt inmitten aus der Dekonstruktion auf. Direkt aus der Signatur. Aus der Nachträglichkeit und seiner Spur. Aus dem „Wie“ der Vermittlung selbst ! Aus dem Text selbst!
Sofern die Spielregel und die Zusammensetzung unwahrnehmbar bleiben. Zumindest während einer ersten bewußten Lektüre.
Hier entsteigt uns (!) die Wahrnehmung und Wahrnehmbarkeit eines wirklichen Hier und Jetzt, das immer schon a n d e r s ist und anders sein wird und anders sein könnte.
Das Erblühen einer Empfindung durch das Erinnern eines Eindrucks in der permanenten Verschiebung in der vermeintlichen „Anwesenheit“ (von etwas und etwas und etwas; cf. Teaser meines Blogspot-Blogs 2014ff. und meine Videos zu Sprache und Unbewußtes) und einer vermeintlichen aber realen „Abwesenheit“ von etwas und umgekehrt.
Das Kümmernis einer Gegenwart und das Gift einer Vergangenheit, derer man harrt, die man betrachtet und die vielleicht sogar die Sinne verwirren, im Falle des Verhaftetseins an einen Glauben an Wörtlichkeit und Bedeutungseinfalt. Die Vereinfaltung!
Die Vivifizierung durch Dekonstruktion tut not. Die Befreiung aus der Trübsal der Einsinnigkeit des Wortes, der Simplizität der Wörter, der Totalität der Glaubenssätze, der Aussagefähigkeit nicht kontextualisierter Sätze. Mißtraut den Parolen! Mißtraut den Sätzen!
Jeder Satz ein Sprung. Welten zwischen den Sätzen. Welten in den Sätzen. Welt in jedem Satz, – in jedem Sprung!
Ästhetisch und ethisch zeitgleich. Konfigurationen an Wissen und Würdigkeit. Wer nichts (!) weiß, muß alles (!) g l a u b e n !
Wer nichts glaubt, muß vieles wissen (wollen)!
Wer wissen will, muß Zweifel setzen. Wer zweifelt, muß kritisch denken. Wer kritisch denkt, muß kritische Kritik üben !
Wer übt, wird vielleicht Dekonstruktion erlernen und unabhängig und aufrecht gehen lernen. Allerdings immer in die Nachträglichkeit verbannt bleiben.
Entlang menschenrechtlich gesetzter und zu setzender Gesetze! Ge-setze!
Arrangements in einer Arbeit des In-Beziehung-Setzens! Metapher statt Metaphysik! Literatur! Übertragung!
Die Metapher, die hinüberträgt auf ein je Anderes. Die Schönheit des Hier und Jetzt in der Übertragung als Beziehung zwischen Anwesenheit und Abwesenheit.
Keine Projektionen einer anderen oder gar jenseitigen Welt!
Hier und Jetzt!
Die Welt ist Metapher.
Die Welt ist Literatur.
Die Welt ist Text. „Die Welt“ ist unwahrnehmbar!
Das Spiel des Texts der Welt als das Spiel der Arbeit eines In-Beziehung-Setzens von Anwesenheit und Abwesenheit in Sinnarrangements und Bedeutungskonfigurationen.
Offen, transparent, kritisierbar, justierbar, verschiebbar, endlich, temporär, spatial und im Etwas von Jetzt und Jetzt und Jetzt und etwas und etwas …
Die Moderne liegt im „und“ von etwas und etwas! Das Und kennt keinen Beginn von etwas, kein anfängliches Erkennen, kein ursprüngliches Beginnen.
Die Spur von etwas gilt es vor dem Seienden zu denken! (Derrida)
Heraklit schon nennt die wach Denkenden die, die die Dinge nicht „so denken, wie sie ihnen begegnen“.
Die, die nicht nur und bloß im Hier und Jetzt leben (zu wollen glauben), sondern die zwischen den „etwas“ leben und denken,
„anwesend-abwesend“, sich nie vollständig präsent wissend/denkend.
Bewußtheit im Ubw.
Leben ist (!), wenn sich das Eine im Anderen erhellt.
Dann hat man „das wahre Leben“ entdeckt. Muß es nicht mehr verzweifelt woanders suchen oder es in einem Jenseits von Hier (und Jetzt) erhoffen.
In innigster Freundschaft
„Derrida erinnernd“
Wir, die Erben von Fragen,
von Korpora von Fragen und Aufgaben, –
ich, –
der Erbe von Aufgaben
und immer als Erbe dieser Korpora,
der ich versuche,
zumindest versuche,
dieses Erbe zu verinnerlichen
und es auf meine Weise fortzuführen,
weiterzuführen, –
in eine Zukunft einer Art Praxis zu führen
und dies mit lebenslanger Leidenschaft
und inflexiver Wahrhaftigkeit, –
obwohl es nie und nicht sicher ist,
ob ich, ob wir,
diese Korpora voll und ganz verstehen
und so Schuld in eine offene Zukunft hineintragen.
…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..
Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben
Gegenwartsphilosophie
Adventure Philosophy!
Philosophische Praxis
Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden. „Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt. Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttel nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.
Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns
……. THE SET …….. THE LEAVING OF THE BOOK …….. !?
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/
Psychoanalyse, Sprachanalytische Philosophie, das Unbewußte
Die Sprache, das Sprechen, das Unbewußte (Ubw)
Der Satz und die Philosophie
Falls Sie interessiert sind an einer PP mit mir/uns, bitte nur unter dieser E-mail einen Termin reservieren: To contact me/us, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at
If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at
Philosophical Practice weltweit … rund um die Uhr … rund um die Welt, … „face à face“, … confidential one-to-one conversation, … around the clock … around the world
Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion
Öffnungszeiten / Hours of opening: Mo – Fr: 11 – 20 Uhr
Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement
Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…
…around the clock …around the world…
GESPRÄCHE sind EREIGNISSE als TEXT
cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )
Einige vorläufige, vielleicht geläufige, jedenfalls aber widersprüchliche Überlegungen zum Thema: „Kann die Maschine, der Roboter, menscheln, menschanalog oder gar zum neuen Menschen werden?“
Ich denke, jene, die so denken, unterliegen einigen Grundirrtümern aufgrund vieler Fehlannahmen infolge unhinterfragter und nicht in deren Horizont des Denkens liegender Denkvoraussetzungen.
Voraussetzungen, deren Einfluß auf die Möglichkeit des Denkens von Bewußtsein nicht im je eigenen WissenschafterInnenbewußtsein liegen, ja, nicht einmal in der Axiomatik dieser in Frage kommenden Wissenschaften zu finden sein werden.
Gerhard Kaučić (66)
Gerhard Kaučić (geb. 1959), Philosopher, Writer, Trans-lator, Philosophical Practitioner, Queer Theorist, Deconstruction, Queertheoretiker, Philosophischer Praktiker, Schriftsteller, Über-Setzer, Philosoph, Grammatologe, Autor, Wien, Austria, Europe Dr. Gerhard Kaucic, Gründer (1989) der ersten grammatologischen philosophischen Praxis weltweit, – 36 years Philosophical Practitioner Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax, Vienna, Austria, Europe
Philosophie … Dekonstruktion … „Recht auf Einsicht, oder die Erfindung des anderen“(cf. J. Derrida, Psyche. Erfindung des Anderen, Wien 2011)
Erzählungen, Berichte, Analysen, Reflexionen aus der Praxis/aus meiner/unserer Philosophischen Praxis
Wien 36 Jahre Praxis Jubiläum (1989-2025 ff.) Jubilaeum 36 Jahre PP 2025
PHILOSOPHISCHE PRAXIS GERHARD KAUCIC / DJAY PHILPRAX & ANNA LYDIA HUBER WIEN ÖSTERREICH EUROPA
Zur Frage und zum Wort „Dekonstruktion“ vgl. Jacques Derridas „Überlegungen“ in einem „Brief an einen japanischen Freund“ aus dem Jahr 1985, übersetzt ins Deutsche und abgedruckt in: J. Derrida, Psyche. Erfindungen des Anderen II. Wien 2013 (Passagen Vlg.), S. 15 – 22.
„Das Wort „deconstruction“ bezieht, wie jedes andere auch, seinen Bedeutungswert nur von einer Einschreibung in eine Kette möglicher Substitutionen, in das, was man so seelenruhig einen „Kontext“ nennt.“ (ebda., S. 21)
„Allem Anschein zum Trotz ist die Dekonstruktion jedenfalls weder eine Analyse noch eine Kritik … Eine Analyse ist sie insbesondere deshalb nicht, weil die Zerlegung (décomposition) einer Struktur kein Rückgang zum einfachen Element, zu einem nicht weiter zerlegbaren Ursprung ist. Diese Werte, wie der der Analyse, sind selbst der Dekonstruktion unterworfene Philosopheme.“ ( S. 19)
„Die Dekonstruktion hat Statt, sie ist ein Ereignis (événement), das nicht erst auf die Überlegung, das Bewußtsein oder die Organisation des Subjekts, nicht einmal der Moderne, wartet.
Es dekonstruiert sich.“ (S. 20)
Paul Virilio, Die Sehmaschine. Berlin 1989 (Merve). Dieser Auszug dient mir für weitere meiner Präliminarien zum Thema und als Statthabung meiner beginnenden Dekonstruktion von Maschine und der zunehmend platzgreifenden Vorstellungen etwaiger Subjekthaftigkeiten.
S. 136f.: „ Zu einem Zeitpunkt, an dem die Automatisierung der Wahrnehmung, die Erfindung eines künstlichen Sehens, die Delegierung der Analyse der objektiven Realität an eine Maschine bevorsteht, sollte man sich wieder der Beschaffenheit des virtuellen Bildes zuwenden, einer Bildwelt ohne sichtbaren Träger, deren Fortdauer nur auf einem mentalen oder instrumentalen visuellen Gedächtnis beruht.
Wenn man heute von der Entwicklung der audiovisuellen Medien spricht, dann kann man dies nicht, ohne zugleich nach der Entwicklung jener virtuellen Bildwelt und ihrem Einfluß auf die Verhaltensweisen zu fragen und ohne darüber hinaus auf jene neue Industrialisierung des Sehens hinzuweisen, auf das Entstehen eines regelrechten Marktes der synthetischen Wahrnehmung.
Daraus ergeben sich ethische Fragen, die nicht nur die Kontrolle und Überwachung und den mit ihnen verbundenen Verfolgungswahn betreffen, sondern vor allem die philosophische Frage nach der Verdoppelung des Standpunktes, nach der Aufteilung der Wahrnehmung der Umwelt in das Belebte, das lebendige Subjekt, und das Unbelebte, das Objekt, die Sehmaschine.
Diese Fragen führen ihrerseits zu der Frage nach der „künstlichen Intelligenz“, denn es wird keine neue Super-Software zur Lösung von Detailproblemen, keinen Computer der fünften Generation mehr geben, der nicht in der Lage wäre, die Umwelt zu erfassen und wahrzunehmen.
Diese instrumental erzeugten virtuellen Bilder, die einer direkten oder indirekten Beobachtung nicht mehr zugänglich sind, diese synthetischen Bilder, die von der Maschine für die Maschine hergestellt werden, werden für uns zu einem Äquivalent dessen, was jetzt schon die gedanklichen Bilder eines fremden Gesprächspartners sind… ein Rätsel.
Wenn es keinen graphischen oder videographischen Ausdruck mehr gibt, wird ein automatisches Wahrnehmungsgerät wie eine Art vonMaschinenphantasie funktionieren, aus der wir dann vollkommen ausgeschlossen sein werden.“
Einige vorläufige, vielleicht geläufige, jedenfalls aber widersprüchliche Überlegungen zum Thema: „Kann die Maschine, der Roboter, menscheln, menschanalog oder gar zum neuen Menschen werden?“
(( Bleiben die Roboter Arbeitsgeräte oder werden sie Subjekt? Wissendes Subjekt, mit allem, was dazugehört? Denkvermögen (Was heißt Denken?!) oder bloß Kombinationsvermögen? Durch Erfahrung permanent sich umschreibendes Gedächtnis (Freud) mit kreativer Erinnerungsarbeit oder Listenarchiv? Queryologie?! ))
Und:
Wessen Eigentum? Die Eigentumsfrage! Die Produktionsmittelfrage! Privat oder Staat! Wem sollen die durch Roboterarbeit produzierten Produkte und vor allem die Gewinne zugute kommen? Der Gesellschaft als Gemeinschaft, als Weltgemeinschaft letztlich und prioritär oder dem einzelnen, jedenfalls privat organisierten Produktionsmittelinhabern bzw Eignern?
Und:
Das Problem der Zukunft, ich denke sogar, das Hauptproblem der langen Zukunft, – Arbeitslosigkeit, Freizeit, ein Leben ohne Arbeit, ein gutes, gesichertes und interessantes Leben ohne Arbeit mit intelligenten und niemanden negativ beeinträchtigenden Tätigkeiten!
Was tun? Wer oder was sind wir (dann)?
Fragen für die philosophische Praxis! Ein Leben mit philosophischer Praxis für alle!?
Ich denke, das wird eine der maßgeblichen(!) Notwendigkeiten für ein erfülltes Leben sein bzw werden.
Aufwerfungen:
Das European Robotics Research Network (EURON) beinhaltet um die 200 Robotik-Forschungszentren in Universitäten und Unternehmen in Europa.
Das erklärte Ziel dieses Netzwerkes ist die Förderung von Forschung, Ausbildung und Handel rund um die Robotik innerhalb Europas.
Als zentrale Anlaufstelle und besonders auch als Verbindungsbrücke zur Europäischen Kommission hat dieses Netzwerk EURON eine wichtige internationale Funktion innerhalb der europäischen Gemeinschaft.
Aus diesem Netzwerk ergehen Vorschläge für Roadmaps und Forschungsvorhaben für Themenstellungen der Robotik.
Je nachdem wie die Fähigkeiten der Roboter gesehen werden, ergeben sich unterschiedliche Bewertungen von Robotern in der ethischen Dimension.
Gemäß einer Roboethics Roadmap (2006) ergibt sich etwa folgende Wertung und Ordnung:
Ich bündle vier Anschauungsweisen bzw Vorstellungen.
Auf die letzte Formation einer Zukunftsvorstellung von Robotik bzw von Robotern mit Bewußtsein als neue Spezies möchte ich vor allem mein Augenmerk und meine Aufmerksamkeit richten.
Ich denke, jene, die so denken, unterliegen einigen Grundirrtümern aufgrund vieler Fehlannahmen infolge unhinterfragter und nicht in deren Horizont des Denkens liegender Denkvoraussetzungen. Voraussetzungen, deren Einfluß auf die Möglichkeit des Denkens von Bewußtsein nicht im je eigenen Wissenschaftlerbewußtsein liegen, ja, nicht einmal in der Axiomatik dieser in Frage kommenden Wissenschaften zu finden sein werden.
a) Roboter sind nichts als Maschinen.
In diesem Fall ist Roboethics vergleichbar mit der Ethik jeder anderen mechanischen Wissenschaft.
b) Roboter haben eine ethische Dimension.
Man geht dabei davon aus, daß Roboter eine intrinsische ethische Dimension besitzen, da sie als Produkte des Menschen die Fähigkeit des Menschen zum ethischen Handeln erweitern und verbessern können.
c) Roboter sind moralische Agenten.
Künstliche Agenten können nun als Objekt moralischen Handelns oder als moralische Agenten (selbst) auftreten. Nach der Meinung der meisten Roboethiker müssen diese nicht unbedingt über einen sogenannten „freien Willen“ (Anm.: fragwürdiges uraltes Philosophem! G. K. ) verfügen, um als ethisch handelnd betrachtet werden zu können. Hier wird der Fokus auf die Handlung selbst(!), und nicht auf die Entscheidung zu einer Handlung, gelegt.
d) Roboter sind eine neue Spezies.
Nach dieser Ansicht werden Roboter nicht nur über Bewußtsein verfügen(!, sic, G. K.), sondern in der Moral und Intelligenz(! Sic, welche Form von Intelligenz!, G. K.) die menschlichen Dimensionen überschreiten.
Viele Begriffe und Begrifflichkeitsversuche aus der Denke der Metaphysik. Viele Verkennungen und Grundlosigkeiten (! sic! Grund und Abgrund! Vgl. unten im Text dazu!).
Wir werden versuchen darauf einzugehen und diese Begriffe im Laufe dieser Nachbereitung meiner/unserer Philosophischen Praxis aufzurufen, zu disseminieren und zu dekonstruieren.
Ich halte obige Formulierung für entsprungen aus den Grundlagen und Gesetzen des kapitalistischen Marktes und somit für eine „Wunschmaschine“ (Deleuze) des Eigentums. Die technische, künstlerische oder literarische Imagination entwirft immer schon absurde Maschinen. Einerseits durch wunschgetriebene Überschätzung der physikalischen Möglichkeiten oder durch logische Unmöglichkeiten.
Es geht hierbei nicht mehr um eine Konfrontation von Mensch und Maschine insofern, als man den Menschen durch allerlei Verlängerungen, Prothetisierungen oder Ersetzungen das Leben zu erleichtern trachtet, nein, es geht hier vielmehr darum, daß man den Menschen mit der Maschine verbindet und umgekehrt, um daraus, wie es oben heißt, eine neue Spezies zu kreieren, zu programmieren,- um zu sehen(!), daß es sich ab nun um eine Einheit handeln wird bzw handeln soll: der Mensch als Maschine oder noch besser(!), die Maschine als Mensch, als neuer(!) Mensch! Demnach soll es ab dann also Menschmaschinen geben und Menschen!
Dieses Wunschdenken betrachtet den Menschen und die Maschine als eine Art rein evolutive Entwicklung in Stufen ohne all die notwendigen gesellschaftlichen Bedingungen ins Visier(!) zu nehmen.
Die Produktivkräfte von den gesellschaftlichen Gemengelagen isoliert betrachtend, ergibt sich für uns keine Möglichkeit diese Wunschmaschinen im Zusammenhang mit all den Realitäten wie die der Gewalt, der Unterdrückung, Versklavung, Ressourcenknappheit und viele andere relevante Zusammenhänge gemeinsam im Verlauf der Setzungsoperationen auch nur zu beobachten, zu beschreiben oder gar zu regulieren.
Die Gesellschaften der Menschen, Tiere, Pflanzen bleiben einfach außen vor. Ein Konzern arbeitet geheim an Militärrobotern, ein anderer an HighTech-Medizin-Maschinen mit Nanotechnologie etc. etc. …
Ich möchte hier anmerken, „Freiheit“ sieht anders aus!
Ich benütze das Wort Freiheit nur selten, da es die Freiheit als solche nicht geben kann und nie gegeben haben wird.
Immer gab es Freiheit von und Abhängigkeit von. Auch heute befinden wir uns in gewisser Weise in einem Spiel von Freiheit im Zusammenhang mit und innerhalb der je politischen Maschine (vgl. dazu meinen BlogPost zur DDR – Rechtsstaat oder Unrechtsstaat).
Das Wort Freiheit (vgl. meinen Blogspot-Post, Blog 2014 ff. zu „Freiheit und Krise. Krise der Freiheit) beinhaltet zahlreiche metaphysische Ablagerungen und Sedimentierungen.
Metaphysische Voraussetzungen auch, die dem Bewußtsein mit freiem Willen, dem Subjekt, genauer dem egologischen Subjekt (Husserl) eine souveräne Unabhängigkeit zumuten und zuschreiben, also ein Subjekt als denkendes Ich, das Sein als denkendes Ich, eines ohne Triebe, ohne Ökonomie und ohne Maschine.
Diese Art Mensch bzw diese Denkungsart von Mensch käme einer Maschine schon sehr nahe.
Ein Mensch ohne Körper, ohne Geschichte, ohne Biographie im Zusammenhang mit Geschichte und Zeit und vor allem ein Mensch ohne Relation zu Ökonomien diversester Provenienzen.
Ein Denken ohne Bewußtsein von Selbst!
Ein Denken ohne Präsenzhaftigkeit mit Abwesenheiten! Ohne anwesend abwesend (Vergleichen Sie meinen BlogTeaser und meinen Blog-Footer dazu!).
Wir wollen wachsam bleiben dem szientistischen Positivismus gegenüber, wiewohl ich vor den Spezialisten große Achtung habe, – außer wenn sie sich meist in Ermangelung einer philosophischen Kultur in dieselbe (insbes. in die Ethik und die Philosophie) einzumengen suchen.
Anders gesagt, es ist immer schwierig, – ich mag es nicht, wenn eine(r) nicht zuhören kann und ohne Voraussetzungen einer angemessenen Lektüre immer das große Wort führt.
Die Szientisten schaden dem Ruf der Wissenschaften und tun dem Denken keine guten Dienste.
Das Interesse an Maschinenhaftem und sogar Maschinen selbst (aber was heißt hier alles schon „Maschine“) kenne ich an mir selbst recht gut (vom Fahrrad über die Gesellschaftsmechanismen bis zur Raumkapsel und darüber hinaus), allerdings bin ich nicht bereit, ein einfaches simples Denken (kann man das „denken“ nennen?) , das mechanische Formierungen mit menschlichen Seinszuständen vernetzt, verknüpft oder gedanklich versimpelt verbindet oder in eins zu setzen versucht, daß ich ein solches Fachsimpeln in irgendeiner Art und Weise teile oder interessant fände.
Diese Denkmodelle von „Intelligenz“ (was bitte ist das?) und Komplexität reichen bei weitem nicht heran an das, was es dabei zu denken gibt, – beim Themenkomplex Mensch/Maschine, Maschine_Mensch.
Versuchen wir eine Definition von Maschine.
Freud liefert mir dabei einige Zusätze! Derrida schreibt darüber in „Freud und der Schauplatz der Schrift“. Freud spricht von einer Ökonomie, von Realität, Lust, Wiederholung und Wiederholungszwang ( vgl. Sie dazu bitte auch meine Youtube-Videos zu „Sprache und Unbewußtes“ ! ).
Freud spricht von unbewußter Berechnung, also von einer Ökonomie der Wiederholung.
Sobald man von Berechenbarkeit und Wiederholung spricht und diese in etwas vorliegt, haben wir die Rede von einer Maschine und die Realität einer Maschine vor uns!
Zur Berechenbarkeit von etwas gehört unabdingbar ein Unberechenbares (vgl. meine beiden Postings zum Gezi Park und der Unberechenbarkeit des Satzes vom Grund).
Das Nicht-Berechenbare gehört einer anderen Ordnung an als das Berechenbare.
Alle unvorhersehbaren Ereignisse (achten Sie immer wieder auf die Metapher des Sehens, die Sehmaschine!) werden vertreten durch das Andere! Das Andere ist das Unberechenbare! Per definitionem die Figur und die Konfiguration des Unberechenbaren! (vgl. meinen Teaser Blospot-Blog 2014 ff. dazu!)
Das, was über die Maschine hinausgeht oder hinausginge ist seinem Kern oder Wesen nach ein Ereignis, das nicht programmierbar ist oder nicht programmierbar bleiben muß.
Eine MenschMaschine oder ein MaschinenMensch, – was ist das?
Was ist das für ein Ereignis und wenn ja, wie rechnen! Mit einem freien Willen!!! Mit Freuds Ökonomie der unbewußten Berechnung!!! Ein Ereignis mit der Rechnung des Anderen?! Der Wiederholung! Der Lust! Der Wiederholungszwang! Eine Komplexität der Lust!? Eine Komplexität ohne Lust?! Ein Roboter!
Eine Maschine mit oder ohne Surplus!?
Gibt es so eine Maschine? Ist eine Maschine ohne Surplus denkbar?
Kann das Leben zum Stillstand kommen? Zum absoluten Stillstand? Also dem Tod.
Kann eine Maschine sein?
Und was wäre eine Menschmaschine? Mensch und Maschine oder Mensch als Maschine?!
Wir haben, ich habe die Maschine definiert als das Dispositiv (das Dis-Positiv, nicht das Positiv!!!) der Berechnung und der Wiederholung.
Geht etwas darüber hinaus ins Unberechenbare, ins nicht Programmierte und Nichtprogrammierbare, dann müßte es Ereignis von Leben heißen können.
Nicht programmierbar ist die andere Ordnung von etwas, das nicht vorher-sehbar(!) ist.
Es ist!,- aber nicht sehbar, nicht erkennbar, es ist abwesend, noch abwesend, vielleicht abwesend bleibend und anwesend zugleich, anwesend abwesend als Spur.
Keine Spur des Sichtbaren! Eine Spur von abwesend anwesend singulär bleibender Unterschiedenheit aufeinander bezogener Elemente.
Eine Spur ist weder sichtbar noch unsichtbar. Das Anwesen ist die Spur der Spur oder die Spur des Erlöschens der Spur. „So ist einzusehen, daß all die Bestimmungen einer solchen Spur – all die Namen, die man ihr gibt – zu dem metaphysischen Text gehören, der die Spur behütet und nicht zu der Spur selbst. Es gibt keine Spur s e l b s t und keine e i g e n t l i c h e Spur.“ (J. Derrida: Randgänge, S. 86).
Die ´Spur` , – das Aufeinander-bezogen-Sein unterschiedener Elemente!!!
Eine Kette differierender Substitutionen. Différance (!) Der nicht volle, der nicht-einfache Ursprung der Differenzen.
Freuds neurologisches Modell über das Funktionieren des psychischen Apparates (!) spricht vom Ursprung des Gedächtnisses zwischen den Bahnungen.
Die Spur als Gedächtnis ist keine reine Bahnung. Sie ist die unfaßbare und unsichtbare (!) Differenz zwischen den Bahnungen und es gibt keine reine Bahnung ohne Unterschiede. Das Leben schützt sich mit Hilfe der Wiederholung, der Spur und!… und des Aufschubs (différance).
Nach all diesen etwas schwierigeren Passagen zur Definition oder zur Vorstellung von Mensch und Maschine zeigt sich nach Freuds Evokationen die Rede von einem Apparat, einem psychischen Apparat mit Gedächtnis,- also doch so etwas wie eine Maschine!!!???
Nicht so schnell und nicht unbedingt.
Der Mensch und sein Gedächtnis, der Mensch und sein Ubw, der Mensch und seine Bahnungen der Lust und die Realität, deren Einflüsse das Gedächtnis und mithin das Leben permanent beeinflussen, also verändern, sekündlich und noch kleiner permanent verändern. Verschieben und aufschieben.
Die Erinnerung und ihr Gedächtnis und die Sprache und das Denken über sich selbst und das Selbst. Das Ubw!
Vergessen wir nicht die Psychoanalyse, wenn wir vom Menschen sprechen oder auch nur an ihn denken!
Vergessen wir nicht das Unbewußte! Die Sprache und das Unbewußte (Lesen Sie bitte dazu Alenka Zupancic: Warum Psychoanalyse? Berlin 2009, bes. „Intervention II: Freiheit und Ursache“, S. 31-55).
Vergessen wir also nicht: Was wir hier denken müßten, wäre das Ereignis mit der Maschine!
Als unvorhersehbares Ereignis kann kein Sehen das Ankommen eines Kommenden erkennen.
Kein Apparat, keine Seh-Maschine, kein Organ, kein Gehirn, kein Verstand kann das Andere herausfordern. Das Andere ist immer das Unberechenbare. Das Andere, das erst zu uns Ankommende, das Unberechenbare, das Unvorhersehbare, das ist es, was den Satz vom Grund so seine Schwierigkeiten unterlegt und dem dieser Satz vom Grund unterliegt, ja, dieses Wissen gehört in die Verantwortung auch derer, die von der Maschine Roboter sprechen, träumen, sie als Wunschmaschine imaginieren und sie, sofern sie Ereignis ist und weiter werden wird, auch verantworten werden müssen.
Auch das Gerede, das überaus (auch für mich) faszinierende Gerede und Reden über Roboter, Robotik, Roboethik, Philosophie, Wissenschaft, Ethik, Szientismus, Bewußtsein, künstliche Intelligenz, neue Spezies, Verantwortung, Queryologie und all die anderen mehr oder weniger unbedarft verwendeten metaphysischen Begrifflichkeiten, – lassen Sie uns nie aufhören über das Menschsein nachzudenken, darüber zu reflektieren und uns auszutauschen im Denken bis an die unvorhersehbaren Grenzen der Maschine.
Und!!! Vergessen wir dabei nicht und nie die Psychoanalyse!!!
(( Noch einmal ans Herz gelegt zur „Grundlegung“: Alenka Zupančič: Warum Psychoanalyse? Berlin 2009 ))
Den Szientisten noch irgendwann den Gedankengang ins Bewußtsein bringen zu können, es gebe ein Unbewußtes und dieses Wissen darüber irritiere die Philosophie des Bewußtseins, die Philosophie des Subjekts, die Philosophie der Verantwortlichkeit und tendiere damit zu einer Philosophie des dezentrierten Subjektes mit der Intention der Erschaffung eines Bewußtseins für Verantwortung mit ganz besonderer Vorsicht, Skepsis und behutsamer Aufmerksamkeit hinsichtlich aller Fragilität von Menschsein, wird für mich nie ohne Hoffnung auf Besserung bleiben, – eine Hoffnung auf Wissenschaft mit möglichst allumfassender Umsicht, Transparenz, Verantwortung und Anteilnahme am politischen und gesellschaftlichen Diskurs unserer Zeit.
Die Einzigartigkeit des Menschlichen und eines jeden Menschen läßt sich nicht auf maschinenhafte Berechnung reduzieren. Das Singuläre ist das Geheimnis des Menschen, eines jeden Menschen!
Das Geheimnis haftet an einer solchen „Übersteigung“ von etwas. Das Geheimnis könnte das unmöglich Scheinende, ja das Unmögliche sein, – das Politische werden, als die Erfahrung eines Unmöglichen. Das Unmögliche ist das Singuläre! (vgl. Derrida, Politik der Freundschaft, S. 55 und Die unbedingte Universität, S. 73)
Das Politische erwächst aus der Erfahrung des Singulären aufgrund des Geheimnisses, das die Erfahrung des Singulären zur Voraussetzung hat oder besser noch, diesem anhaftet, als Präsenz der Absenz bleibend. Eben die kommende Demokratie, die immer erst ankommende Demokratie.
„Und das Geheimnis ist nichts, was ich in mir verberge; es ist nicht Ich.
Das Geheimnis ist nicht das Geheimnis der Vorstellung, die man im eigenen Kopf einschließt und von der man beschließt, sie niemandem zu sagen, es ist eher ein Geheimnis, das der Erfahrung des Singulären koexistent ist.
Das Geheimnis kann nicht auf den öffentlichen Bereich reduziert werden – trotzdem nenne ich es nicht privat -, es kann auch nicht auf die Veröffentlichung oder das Politische reduziert werden, zur selben Zeit liegt dieses Geheimnis dem zugrunde, von dem aus der öffentliche Bereich und der Bereich des Politischen zu sein, und offen zu sein, vermag.“ (( Jacques Derrida: ebda., Bemerkungen zu Dekonstruktion und Pragmatismus, – in: Ch. Mouffe (Hg.): Dekonstruktion und Pragmatismus. Demokratie, Wahrheit und Vernunft. Wien 1999 (Passagen Verlag), S. 178f. ))
René Descartes (1595–1650) hat dem Menschen Selbstbewusstsein zugeordnet und die Tiere zu Maschinen erklärt. René Descartes hielt Tiere – im Gegensatz zu Menschen – für reduktiv erklärbare Automaten (De homine ,1622). Lesen Sie meinen Post zur Tierphilosophie dazu.
Das Maschinenparadigma taucht auf in der Geschichte der frühen Neuzeit. Hervorgerufen durch das Denken und Konstruieren von Mechaniken und die hervorgerufene Begeisterung durch neue Erfindungen und die Entdeckung neuer physikalischer Gesetze spricht man vom Körper ohne Seele und als Gegenbewegung von der Seele ohne Körper.
Während Descartes den Menschen vom Maschinenparadigma ausnahm, dachte La Mettrie auch den Menschen als zusammengesetzt wie bzw als eine Maschine. „Descartes und alle Cartesianer, – zu denen man auch die Malebranchisten zählt, – haben denselben Fehler gemacht. Sie haben zwei genau zu unterscheidende Substanzen in dem Menschen angenommen, als ob sie solche gesehen und richtig gezählt hätten.“ (LaMettrie: Der Mensch eine Maschine. Leiden 1747, S. 17)
Man beachte auch hier die Indexwörter der Argumentation: (ge) sehen und (gezählt) zählen!
Das Konzept ist bestimmt durch die wachsende heuristische Bedeutung des anschaulich-empirischen Denkens, welches durch die Mechanik erst so richtig ins Rollen(!) gebracht worden war.
Es werden infolge der These einer Weltmaschine nicht nur die Gegenstände der klassischen Mechanik, wie Planetenbahnen oder unbelebte Körper, sondern auch biologische Organismen einschließlich der psychischen Phänomene(!) und einschließlich des Funktionierens von Gesellschaft im Sinne dieses Konzepts verstanden.
Alle diese Bereiche werden dabei tatsächlich als Maschinen gedacht!
Die Metaphysik begann an Einfluß zu verlieren. Alles begann sich der Empirie und damit der Technik unterzuordnen.
Erst das Denken der Quantentheoretiker machte das Denken einer Empirie (mit jeweils welchen Voraussetzungen und denkbaren und undenkbaren(?!) Konsequenzen!?) ohne Selbstreflexion zu einem als gefährlich wahrnehmbaren Unternehmen (man denke nur an die verantwortlichen(!!!) und so fürchterlich fehlgeleiteten Atomphysiker, Militärs und Politiker).
„Das Denken des Verstandes erfindet und macht. Seine Vorschriften können ausgeführt werden und durch endlose Wiederholung das Machen vervielfältigen. Es entsteht eine Weltverfassung, in der einige Köpfe die Maschinen konstruieren, gleichsam eine zweite Welt erschaffen, in der dann die Massen als Funktion der Ausführung dienen.
Das andere Denken, das Denken der Vernunft, ermöglicht keine Ausführung nach Anweisungen in Massen, sondern verlangt von jedem, als er selbst zu denken, ursprünglich zu denken.“ (Karl Jaspers: Die Atombombe und die Zukunft des Menschen. München 1982)
„Angesichts des (1) Faschismus und Stalinismus, der mit dem Fortschritt der Natur- und Sozialtechnik bisher auch verbundenen (2) Zerstörung der Umwelt sowie der in dem methodischen Ansatz vieler Wissenschaften und Wissenschaftstheorien vollzogenen (3) Eliminierung des kritischen Subjekts und der Geschichte scheint es ein Hohn zu sein, die Gegenwart im Verhältnis zur Vergangenheit schlechthin als Fortschritt oder auch nur als Zeitalter der Aufklärung zu bezeichnen.“
(Thomas S. Kuhn, der Autor von: The Structure of Scientific Revolutions als Theoretiker und Wissenschaftsphilosoph des „Paradigmenwechsels“ als Grundlage einer jeden wissenschaftlichen Revolution betätigte sich hier als Philosophiehistoriker mit dem Versuch einer kritischen Einsicht in die Verhältnisse von Wissenschaft und Gesellschaft)
Der Stadttheoretiker und Soziologe Lewis Mumford beschreibt in seinem Hauptwerk „Mythos der Maschine. Kultur, Technik und Macht.“ (1967 engl. Ausgabe, dt. V. 1974) die Entstehung und Geschichte der westlichen Zivilisation als technokratische Kultur, die als globale Megamaschine organisiert ist.
Das Denken der Maschine und das Denken des Menschen (oder auch „nur“ der Tiere!) als Maschine und das Denken der Gesellschaft als Maschine nimmt bereits einen jahrhundertelangen Weg. Der Umgang einer Gesellschaft von Menschen mit den Tieren zeigt einen Umgang, als handele es sich um Maschinen, die man in die Garagen pfercht.
Empathielos. Grausam.
Und, wir wollen das hier nochmals erinnern und als Warnung an uns und unser aller Verhalten zueinander nehmen, nicht daß es nicht schon mehr als schlimm genug wäre, was wir den Tieren antun, nein, denken wir mit Hans Wollschläger an die Tiere und die Menschen und das „Potential Mengele“! „Tiere sehen Dich an“, so der Titel seiner Schrift und meint damit die Massentötungen, die Schlachtungen und die Tierhaltung insgesamt, das Miteinander! Das Nichtmiteinander!
Der Krieg der Arten! (Vgl. m. Posting zur Tierphilosophie hier in meinem Blog)
Verheerend(!).
Und der Holocaust.
Vergessen wir das nie mit all den Gründen und Begründungen, die dazu führten.
Nun, die Grenze des Menschen in bezug auf das Tier und in bezug auf die Maschine. Was ist die Grenze zum Roboter, der von einigen Wissenschaftlern, Empirikern, Technikern ausgerufenen neuen Spezies.
Jacques Derridas „Grammatologie“ kann keine Wissenschaft vom Menschen sein, „weil sie von Anfang an die für sie grundlegende Frage nach dem Namen des Menschen stellt“ (J. D.: Grammatologie, 1974, S. 148). Vergleichen Sie auch meinen Teaser zum Blog dazu!
Die Grammatologie stellt diese Frage, indem sie den Menschen als Einheit in Frage stellt und den Begriff (der kein Begriff im herkömmlichen Sinn sein kann!, – vgl. m. Post zur Dekonstruktion „Was ist Dekonstruktion“ sowie meinen Teaser und meinen Blog-Footer dazu) Différance ins Leben ruft(!). Und diese D i f f é r a n c e ist nichts geringeres als die Geschichte und Erklärung des Lebens.
Und da die Grammatologie die Graphie denkt (vgl. m. Dissertation „Grammato t e c h n e als G r a m m a t o logie der ´Herzgewächse` oder von der Inkommunikabilität, Salzburg 1986) und da sie dadurch den Namen des Menschen denkt, ist sie genötigt die Erarbeitung des Begriffs der „différance“ auf die Paläoanthropologie von Leroi-Gourhan zu beziehen.
Und dies bedeutet die Einheit des Menschen als eine Etappe oder als eine Artikulation in der Geschichte des Lebens als Geschichte des „gramma“ und damit des Begriffs des Programms zu lesen (vgl. m. Posts zu „Postanthropozän“ und zu „Religion und Gesellschaft“ in 3 Teilen sowie Teaser und Footer).
„Zweifellos ist dieser Begriff ganz im Sinn der Kybernetik zu verstehen, die nur über eine Geschichte der Möglichkeiten der Spur als Einheit einer doppelten Bewegung von Protention und Retention verstehbar wird.
Diese Bewegung übersteigt bei weitem die Möglichkeiten des >intentionalen Bewußtseins<, das seinerseits eine Emergenz ist, welche das gramma als solches hervortreten läßt (das heißt entsprechend einer neuen Struktur der Nicht-Präsenz) und zweifellos das Auftauchen von Schriftsystemen im engeren Sinn erst ermöglicht.“ (J. Derrida: Grammatologie 1974, S. 149)
Dies bedeutet, das intentionale Bewußtsein und seine Ursprünge als Möglichkeiten liegen vor der Heraufkunft des Menschen. Die différance stützt sich auf den Begriff des ProGramms als Geschichte des Lebens, d. h. als allgemeine Geschichte des gramma und weil diese älter ist als die menschliche Graphie im Speziellen, bestreitet die différance den Gegensatz Tier/Mensch und den Gegensatz Natur/Kultur.
Die Geschichte des gramma ist zugleich die Geschichte der elektronischen Datenverarbeitung, der Lesemaschinen, der Seh-Maschinen, der Sensorentechnik, der Robotik u.a.
Das gramma strukturiert alle Ebenen des Lebens sowie auch die Fortsetzung des Lebens mit anderen Mitteln: „von der Genschrift .. bis zur Überwindung der dem Logos und einem bestimmten homo sapiens zugeordneten alphabetischen Schrift“ (J. D. S.149ff.).
Und ausgehend von Prozessen der „Befreiung des Gedächtnisses“ , die Leroi-Gourhan beschreibt (vgl. Bernard Stiegler: Technik und Zeit. Zürich-Berlin 2009, S. 184) und somit „einer Exteriorisierung der Spur, die immer schon begonnen hat und ständig zunimmt, welche die Différance und die Möglichkeiten der Speicherung von den elementaren Programmen der sogenannten >instinktiven< Verhaltensweisen bis zur Herstellung von elektronischen Datenverarbeitungs- und Lesemaschinen erweitert“. (J. D., S. 149ff.)
Die Geschichte des Menschen ist die Geschichte des gramma (inklusive elektronischer Datenverarbeitung), eine Geschichte der Technik. Die Erfindung des Menschen ist die Technik. Die erfindende als auch die erfundene Technik.
Das traditionelle Denken der Technik von Plato bis heute wurde somit abgeschaltet.
Das „Bewußtsein“ ist als eine Etappe der différance zu betrachten! Es handelt sich um den Übergang vom Genetischen zum Nicht-Genetischen. (André Leroi-Gourhan: Hand und Wort. Frf. 1988, S. 275 u. 285)
Die kulturellen Codes sind wie die genetischen Codes „Verhaltens->Programme<; wie sie geben sie dem Leben Form, Ordnung und Richtung.“ (Paul Ricœur: Zeit und Erzählung. Bd.1, München 1988, S. 96)
Wie denken: eine solche Ablösung!? Ein solcher Übergang vom einen zum anderen Intervall mit vollständiger Neuordnung des Code-Systems!
Die undenkbare Frage!!!
„… die undenkbare Frage einer absoluten Vergangenheit, einer unbegreiflichen Gegenwart, die nur ein unendlicher Abgrund, ein Zusammenbrechen sein kann, sagt Ricœur.
Der erste Mensch, der tot gewesen ist >>oder vielmehr für tot gehalten wurde<<, ist der der ersten Gegenwart, der ersten vergänglichen Ekstase der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft: Eine Vergangenheit, die niemals gegenwärtig gewesen ist, gibt eine Gegenwart, die mit keiner vergangenen Gegenwart verbunden ist.
Wir werden diese abgründige Frage als ein Paradox der Exteriorisierung bei Leroi-Gourhan wiederfinden. (B. Stiegler: Technik und Zeit, S. 186)
Es gibt die Zeit, seitdem es das Leben gibt.
„… die Spur die Différance ist, die das Erscheinen und die Bedeutung öffnet als Artikulation des Lebendigen im Nicht-Lebendigen schlechthin, als Ursprung aller Wiederholung“. (J. Derrida: Grammatologie. S. 114)
Es geht um die Frage der Zeitlichkeit des Lebens. Es geht um die Vergangenheit, die ich nicht erlebt habe und die doch meine Vergangenheit ist und durch die ich etwas übermittelt bekomme. Eine Art Erbschaftsstruktur. Ich erbe quasi ein Schicksal.
Zum Beispiel das Schicksal einer Speicherung eines Organdefektes in meiner Genschrift.
Der Ursprung bleibt mir immer verdunkelt. Es wird mir aber übermittelt. In der Geschichte des Lebendigen singularisieren sich die Phänomene des Lebens in mir als mein Dasein.
Nicht unbedingt ein deterministisches Programm des Biologischen, vielmehr ein von außen und nachher beeinflußtes oder beeinflußbares Programm, eine Art Tradition, eine Traditionierung von sogenannten Epigenesen, eine Speicherung dessen, was geschehen ist und was mir Vergangenheit angedeihen läßt.
Geschichte. Gedächtnis. Erinnerung. Bewußtsein. Unbewußtes. Träume. Umarbeitungspotentiale. Filter für meine Gegenwart. Auch beeinflußbar, denkbar beeinflußbar durch mich und meinen Lebensfortgang (zum Teil schicksalhaft unberechenbar).
Längst nicht alles ist artikuliert oder artikulierbar.
Die Epiphylogenese übermittelt ihre Identität dem menschlichen Individuum. Die körperliche Struktur, der Gang, die Tonlage, die Mundart, die Gestik zum Teil.
Jedenfalls, wir halten fest die Aussage Leroi-Gourhans, der Mensch erfindet sich in der Technik , indem er das Werkzeug erfindet.
Das Werkzeug wird erfunden und dadurch mehr oder weniger gleichzeitig erfindet sich der Mensch und erfindet der Mensch das Werkzeug, immer schön hin und her.
Ich habe in meinem Blog schon öfter davon gesprochen, „den Körper seinem Gebrauch anzupassen“!
Das machen wir permanent in unserer Geschichte der Menschheit. Denken Sie an den Umgang mit zum Lebens- und Machterhalt erfundenen Waffen. Oder an den Sport. Wir passen den Körper an, – dem Gebrauch!
Die Medizin und ihre produzierten Maschinenteile (z. B. ein Kniegelenk, ein neues Herz, der gesamte Implantationskomplex, die Pharmaindustrie etc.) helfen uns beim Leben und Überleben. All diese Maschinen dienen der Gesundheit, so sagen wir. Der Arterhaltung vielleicht. So denken wir. Der Artzerstörung vielleicht.
Und ganz sicher bewirkt unser Lebensfortgang von heute vielfaches Artensterben anderer Organismen.
Roboter mit Bewußtsein! Eine neue Spezies. So hieß es am Anfang dieser Zeilen. Diese Spezies als neuer Bruch in der Bewegung des Lebens, ein gramma. Androiden!
Androiden als weitere Evolution des Lebendigen, des Halblebendigen? Wie wollen wir das benennen und befragen. Androiden sind Menschenähnliche ohne Menschen zu sein. Was hieße das? Ohne die menschliche Fragilität, ohne die menschliche Sensibilität, ohne Träume, ohne Ubw, ohne Vergangenheit und also ohne Gegenwart und Gegenwärtigkeit.
Wäre der Androide nicht ein bloß(!?) sehr gut programmierter Berechnender. Ein Wissender!? Bewußtsein kennt Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Zeit.
Bewußtsein lebt vom Unbewußten und umgekehrt. Sprachlisten samt beliebiger situationserrechneter Kombinationsfähigkeit für sprachliche Interaktionen sind noch lange kein Sprechen und Denken zum konkreten Du hin, ausgehend von einem Ich mit Gefühl und kreativem Verstandespotential samt Bewußtheit über Vergangenheit, – auch einer Vergangenheit, die in der Sekunde jeweils schon immer entstanden sein wird, nach einer jeden halbwegs gekommenen Sekunde an Gegenwart und Präsenz samt Abwesenheitseffekte.
Unser überforderbarer und häufig, eigentlich immer überforderter Sinnesperzeptionismus mit Ausschließungsfilterfunktionen zur Schonung des Gehirns und seiner Überlebensfähigkeit samt der zugehörigen Schlafphasen für Umarbeitungen des Gedächtnisinhaltes und des Erinnerungshaushaltes.
Menschliche Interaktion und Kommunikation ist sehr sehr komplex und faszinierend. Maschinenbau und konkret die Robotik, Robotertechnik, Informationstechnik, Kinetik etc. ebenfalls.
Aber ehrlich! Sind wir immer noch im 16., 17., 18. Jahrhundert von Descartes oder LaMettrie mit diesem Denken, – die Tiere, die Menschen sogar, seien Maschinen!?
Leben wir techno-philosophisch noch immer im Denken des Maschinenparadigmas!?! (La Mettrie: Der Mensch eine Maschine. Leiden 1747, S. 17)
Vergessen wir doch nur nicht die Psychoanalyse!
Vergessen wir nicht das Andere!
Vergessen wir nicht das Unvorhersehbare, das Unberechenbare, das Kommende!
Das immer An-Kommende an Zukunft in der Gegenwart!
Vergessen wir nicht die Psychoanalyse.
„Das Vergessen der Psychoanalyse findet nicht notwendigerweise außerhalb der Psychoanalyse oder ihres institutionellen Raumes statt. Es kann mitten im Herzen des Psychoanalytischen vonstatten gehen.
Wenn ich also sage: >> Werden wir / möchten wir die Psychoanalyse vergessen?<<, so ist dieses Wir, nicht ohne einige Psychoanalytiker miteinzubefassen.“ (Jacques Derrida: Vergessen wir nicht – die Psychoanalyse! (Suhrkamp), Frankfurt 1998, S. 7)
Und nun noch zum vorläufigen Ende hin die Cyborg-LogikerInnen zu Wort kommen lassend.
Die Schreibmaschine als Erfindung für Blinde, um diesen das mechanische Schreiben zugänglich zu machen. Eine Prothese, die die Kommunikation stark verändert hat. Alle mußten schließlich lernen mit dieser Schreibprothese umzugehen, ohne auf die Tastatur zu sehen. Quasi eine Erfahrung von Blindheit nützend, um die beschleunigende Prothese benutzen zu können.
Jede Erfindung fordert unsere Körper heraus. Wir passen sie dem Gebrauch an.
Mit der Hilfe eines technologischen Supplements werden unsere lebenden Organe verändert, sehr oft verstärkt oder verbessert. Eine Prothese für das Hören auf große Entfernungen ist das Telefon. Das Fernsehen ist eine Prothese des Auges und der Ohren. Desgleichen das Radio, das Fahrrad, das Automobil, das Wohnhaus und viele andere Erfindungen als Interventionen unseres Lebens.
Die Mensch-Maschine von La Mettrie (oder etwa auch die Tier-Maschine von Descartes) fundamentieren auf Vorstellungen eines biologischen Körpers, dieser sei ein zwar komplexes, aber mechanisches System von korrespondierenden Wechselwirkungen für Handlungsvollzüge aller Arten.
Das Automaton von Albertus Magnus erträumt ein mechanistisches Modell als gleichwertigen Ersatz für einen menschlichen Handlungsträger, den sogenannten Roboter. Das 17. Und das 18. Jahrhundert erklärte den Menschen als eine Maschine, das 19. und das 20. Jahrhundert spekulierte und experimentierte mit Maschinen, die sich wie Menschen zu verhalten wissen würden.
Das 21. Jahrhundert redet von einer neuen Spezies mit Bewußtsein und freiem(!) Willen samt Entscheidungsfähigkeiten und spricht von Schuldfähigkeit, Urteilsfähigkeit und Roboethik.
Es entsteht so das Bild einer bedrohlichen lebendigen Maschine. Eine Maschine, die Bewußtsein begehrt (vgl. Fritz Langs Metropolis ), antizipiert den Cyborg, der von Schwarzenegger in Terminator dargestellt wird.
Der Roboter als Verhandlungsort zwischen menschlichem Körper und Maschine. Einerseits als Prothese für einen Körperteil zur Verstärkung einer Fähigkeit und andererseits die Maschine als ein Organismus, der Arbeiter in der Industrie als Organe für die Produktion von etwas benutzt.
Der Cyborg ist die auf die Spitze getriebene prothetische Verkörperung. Er ist kein mechanisches System mehr, dessen Organe untereinander zu korrespondieren hätten, sondern ein kommunizierendes biologisch-technologisches offenes System, ein Quasilebewesen, das an hypertextuelle Netze angeschlossen ist, teilweise sensoriell-visuell (die Seh-Maschine von Virilio!) agiert und eine Art selbständig(!?) denkende (!?) Prothese abgibt.
Eine neue Spezies(!??!), – wie manche Ingenieure, Kybernetiker und Informations- und KommunikationswissenschaftlerInnen mit großer Leidenschaft postulieren (vgl. dazu die Naturwissenschaftshistorikerin, Frauenforscherin und Feministin Donna Haraway: Die Neuerfindung der Natur. Primaten, Cyborgs und Frauen. Frankfurt am Main 1995).
Der Cyborg als Schriftformat. Eine hypertextgesteuerte und nach diesen Rahmenbedingungen als lernfähig geltende Maschine mit biotechnologisch verfertigtem Körper und innerhalb gewisser (meiner Meinung nach enger) Grenzen des Sagbaren(!) kommunikationsfähiger Kumpel einer möglichen Zukunft, die vielleicht gerade im Ankommen befindlich ist.
Aber Achtung!
Kybernetische Technologien sind nicht neutral oder besonders menschenfreundlich.
Es geht in Wahrheit immer um den Erhalt bzw die Expansion sozio-ökonomischer Strukturen, fast immer um ökonomischen Imperialismus.
Mit Donna Haraway gesagt sind Cybertechnologien das Resultat von Machtstrukturen, repräsentieren aber auch gleichzeitig Orte des Widerstands, der Invention und Intervention, einen Raum der Neuerfindung der Natur, vielleicht auch der Politik und der Gesellschaft als Weltgemeinschaft.
Oder mit vielen anderen kritischen Stimmen (Josef Weizenbaum, Erwin Chargaff, Peter Singer, Jeremy Rifkin, Barbara Duden, Hartmut Böhme, Renate Genth, Claudia v. Werlhof, Günther Anders, Gerburg Treusch-Dieter, u.a. ) als Warnung formuliert:
Im Zusammenwirken von Gentechnik und Biowissenschaften, den Informationswissenschaften und den Roboter- als Cybertechnologien entstand und entsteht gerade eben ein Menschmaschinenmonster, eine Transformationskonfiguration, die das Lebendige in Maschinelles beziehungsweise Maschinenkompatibles überzuführen versucht, um es als „eigene Schöpfung“ unter Kontrolle und Verfügungsmacht zu bekommen, – einer Macht über Leben und Tod, eine Macht über Bewußtsein und Unbewußtes von Individuum und Gesellschaft.
Robotermenschen, Cyborgmenschenmaschinen?! Eine neue Spezies!?! Der Übermensch!!! ( vgl. unten meinen Aufsatz Nietzsches Schattenwanderer aus „Die Grüne F Abyss“ Nr. 5/6, 1989/90, S.11-17 in abfotografierter Form als Foto; Foto – Text(!) am Ende des Postings )
Sind wir in einer Bruchphase wie oben beschrieben der Übergang von der Unbelebtheit zur Belebtheit? Sind wir gerade in einer solchen „Falte“, in einem solchen Intervall des Gerade-noch-nicht-ganz aber Doch-schon-fast-ganz?!
Stehen wir wieder vor einer Einschreibung von Lebendigem in Unlebendiges, von Belebtem in Unbelebtes und vice versa?! Die neue (und vielleicht alleinige !) Spezies des Postanthropozän!?
Ist es denkbar!? Die Ordnung Pflanzen, Tiere, Menschen, Maschinenmenschen!!!
Die Ordnung der Fragen umkehren, den Namen Krypta nicht mehr für eine Metapher im geläufigen Sinne halten, das wird vielleicht heißen, von der Psychoanalyse und in ihr von einer neuen Kryptologie zu einer anasemischen radikalen semantischen Veränderung, welche die Psychoanalyse in die Sprache eingeführt hat (Nicolas Abraham/Maria Torok: „L’écorce et le noyau“. Paris 1978.).
Eine neue Ethik in der Geschichte des Bewußtseins?! Welche Ethik? Welches Ethos? Welche Verantwortung?
Wir benötigen Gesetze, um den Cyborg zu beheimaten in einer menschlichen Welt, ihn wohnen zu lassen unter menschenrechtlichen Bedingungen und um zu verhindern, daß er unter „unmenschlichen“(!) Bedingungen unter uns haust mit allen denkbaren und undenkbaren (vgl. Science Fiction dazu) Verbrechenslagen/Fehlverhaltensweisen im Gepäck.
Also nun doch Roboterethiken?!
Alle reden von Ethik. Haben Roboter als Cyborgs auch „Lust“? Schmerzkörper und Lustkörper!
Realitätsprinzip! Menschenrechte!? Menschenpflichten!? Verantwortbare Praxis und Praktiken!
In der Antike war es vor allem Epikur, der das menschliche Handeln strikt von göttlichen Prinzipien trennte und ein rein materialistisches System der Ethik schuf. Ausgehend davon, daß die Lust(!) des Einzelnen sowohl der Ursprung (!, vgl. Freud!), als auch der Weg und das Ziel alles Wertvollen sei, kam er zu dem Schluß, daß letztlich alle Handlungen, selbst die ethischen, um ihres persönlichen Vorteils willen begangen werden würden.
Das Streben nach Lust führe im Ethischen jedoch nicht notwendig zu asozialen Verhaltensweisen, denn es sei „nicht möglich, lustvoll zu leben, ohne daß man vernunftgemäß, schön und gerecht lebt“ ( Epikur: Von der Überwindung der Furcht, hg. v. O. Gigon, Zürich 1983, S.59 ). Da man sich aber in der Praxis nicht darauf verlassen kann, daß diese Weisheit auch zu jedem Einzelnen vordringt, so Epikur, ist es ratsam im öffentlichen Leben stets Verträge zu schließen. Grundlage solcher Verträge ist die ethische Maxime, „einander weder zu schädigen, noch sich schädigen zu lassen“ (Epikur, ebda., S. 64).
Es muß also auch für Cyborgs Zugänge zur Realität geben. Bewußtsein ist nicht freischwebend und unabhängig von Realität und Wahrnehmungsfähigkeiten.
Das Realitätsprinzip ist „nach Freud eines der beiden Prinzipien, die das psychische Geschehen beherrschen. Es bildet ein Paar mit dem Lustprinzip, das es modifiziert. In dem Maße, in dem es ihm gelingt, sich als Regulationsprinzip durchzusetzen, geht die Suche nach Befriedigung nicht mehr auf den kürzesten Wegen vor sich, sondern schlägt Umwege ein und schiebt ihr Ergebnis aufgrund von Bedingungen auf, die durch die Außenwelt auferlegt werden.
… vom dynamischen Standpunkt aus gesehen versucht die Psychoanalyse, das Eingreifen des Realitätsprinzips auf eine bestimmte Art Triebenergie zu gründen, die eigens im Dienste des Ichs steht (siehe: Ichtriebe).“ (J. Laplanche, J.-B. Pontalis: Das Vokabular der Psychoanalyse. Frankfurt am Main (Suhrkamp Tb) 1982, Zweiter Band, S. 427)
Spezies, Bewußtsein und Ethik, Menschenrechte, Verträge, Mensch und Gesellschaft, Lust und Realität, – auch und besonders juristisch gesehen keine einfach zu handhabenden Begriffe und Begreifbarkeiten im Verein mit einer proklamierten neuen Spezies.
Und zum vorläufigen Ende hin als Schuld und Gabe: Verantwortung!
Dekonstruktion hat eine ethische Komponente, vielleicht sogar eine Zielgerichtetheit (ohne Methode oder Kritik sein zu wollen oder zu können), eine Zielgerichtetheit auf die Verantwortlichkeit für den Anderen!
Dekonstruktion könnte eine gewisse Destabilisierung in den Dingen, in den Verhältnissen von etwas sein.
Jeder Fortschritt braucht Destabilisierung von vorhandenen Verfestigungen, zuerst in real vorhandenen Relationen von Machtkräften, damit einhergehend eine Destabilisierung in den bislang verwendeten vermeintlich fest umrissenen Begrifflichkeiten und wieder damit einhergehend im Nachhinein eine Verschiebung der Begriffe, Verhältnislagen durch Einschreibungen und also einhergehend Umschreibungen von politischen Bewertungen und im Gefolge Transformationen realer Machtverhältnisse, Strukturen und Kräfteunterschiede.
Die Dekonstruktion unterhält eine Beziehung zum je Anderen. In der Beziehung auf den Anderen entsteht Verantwortung und der Versuch als Versuchung von Gerechtigkeit.
Die Begegnung mit dem anderen Menschen (face à face) von Angesicht zu Angesicht bestimmt Lévinas als den Moment in dem Verantwortung entstehen kann unter der Voraussetzung, daß der Andere immer anders sein darf und als so Anderer erkannt werden will. Also auch anerkannt in seinem Anderssein!
Die Begegnung mit dem Anderen macht mich verantwortlich! Verantwortlich für die Singularität des Anderen. Für die Unberechenbarkeit des Anderen im Anderssein.
So versuche ich es in meiner verantwortungsvollen philosophischen Praxis des Denkens und Handelns. Ich versuche den anderen so zu nehmen, wie der Andere ist und ich versuche zu erkennen, zu sehen(!), was das Andere ist bzw was es mir sagen kann (zu meinem Anderssein sagen könnte).
Die dekonstruierende Denkhaltung macht mich anders und zu einem Anderen. Vielleicht begegne ich dem Anderen „wirklicher“, heißt vielleicht auch ehrlicher, vielleicht ethischer(!). Ich versuche es.
Dieser jeweils Andere könnte auch ein Cyborg sein! ?
Jeder Mensch hat vielleicht als das Andere ein Stück Cyborgismus in/an sich.
Was das wäre? Vielleicht ein Stück weit relative Verantwortungslosigkeit!? Bedrohlichkeit?! Ängstlichkeit?! Situations- und kontextbedingte Fremdheit? Vorerst! Oder überhaupt?!
Je nach Verschiebungsaktivität als Dekonstruktion der Einschreibung.
Dekonstruktionen sind die Bewegungen dessen, was Derrida die „Ent-Aneignung“ nennt.
Man täuscht sich aber, wenn man meint, sich etwas wie die Dekonstruktion in der Einzahl angeeignet zu haben.
Angeeignet hätte man etwas wie die Dekonstruktionen (im Plural), wenn ein System, ein Individuum, eine Institution von dem, was es meint sich anzueignen oder angeeignet zu haben, verändert wird oder nicht. Einschreibungen verändern und werden verändert.
Das ist vielleicht auch die Abneigung gegen die Dekonstruktion von so manchen, die als Gegner der Dekonstruktion ins Bild (traten oder) treten. Die Dekonstruktion ist keine Seh-Maschine!
Aufgemerkt!
Die Umwandlung des „Bewußtseins“ ist zu wenig!
Schuld und Gabe ?! Verantwortung!
Dekonstruktion ermöglicht die Beziehung zum Anderen und die Beziehung zum Anderen ermöglicht (vielleicht) Dekonstruktion. Différance als Spiel der Freiheit und der Befreiung.
Zeit-Werden des Raumes und Raum-Werden der Zeit und anders sein, erkennbar sein, nicht identisch sein! Nur wer nicht gleich wie alle anderen ist, ist erkennbar als einer, als ein aAnderer!
Andersheit von Unähnlichem erfordert logischerweise, daß zwischen den unterscheidbaren Einheiten oder Elementen Intervall, Distanz, Verräumlichung in beharrlicher Wiederholung entstehen (Derrida, Randgänge, S. 33). Aanderer, Anderer, aAnderer, …
Es gibt die Zeit, seitdem es das Leben gibt.
Derrida schreibt in der Grammatologie auf Seite 114 aber auch, daß „die Spur die Différance ist, die das Erscheinen und die Bedeutung öffnet als Artikulation des Lebendigen im Nicht-Lebendigen schlechthin, als Ursprung aller Wiederholung“. Absolute Vergangenheit, unbegreifliche Gegenwart und ein unendlicher Abgrund.
Eine Vergangenheit, die niemals gegenwärtig gewesen ist, generiert eine Gegenwart, die mit keiner vergangenen Gegenwart verbunden ist.
Der Begriff der Différance (der niemals gänzlich ein Begriff sein kann, kein Begriff des Alles oder Nichts) und des Bruches in der Différance ist ein Versuch und eine Versuchung, um diesen Übergang zu ´begreifen`.
Der Sinn des Todes liegt innerhalb und außerhalb der Ökonomie des Lebens im Allgemeinen. Das Leben ist nach dem Bruch die Ökonomie des Todes. Logischerweise. Das Leben ist so Einschreibung in den Tod! Einschreibung ins Nicht-Lebendige. Die spannendste Frage dabei. Das Gehirn.
Alles, was im menschlichen Körper vor sich gehe, sei ebenso mechanisch wie das, was in einer Uhr geschehe, schreibt Leibniz. Heute verwendet man einen etwas weniger naiven Vergleich, den mit der kybernetischen Rechenmaschine. Der Vergleich des Gehirns mit dem Computer ist indessen um nichts weniger naiv. Warum?!
Die sogenannte „zerebrale Maschine“ kennt zwei innere Systeme. Einerseits die Kodierung der Verknüpfungen durch ein Neuronennetz, andererseits die Kodierung durch Muster von elektrischen Impulsen und chemischen Signalen.
Und das menschliche Gehirn kann autonom Handlungsstrategien entwickeln. Unser Gehirn reagiert auf das Außen und antizipiert künftige Ereigniswerdungsmöglichkeiten und erschafft seine eigenen Programme.
Es ist zur „Selbstorganisation“ gemacht und also zum Denken entwickelt, wenn denken heißt: zu begreifen, neue Räume erschließen, aufschließen zu können; zu denken geben könnte heißen eine Geographie ohne Karte zu erfassen. Wissen ist nicht denken! Wir wissen viel, aber wir denken nicht sonderlich gut heute.
Denken gibt es auch bei anderen Säugetieren. Zum Beispiel, wenn Tiere Jagdstrategien entwickeln und adaptieren oder zu variieren wissen.
Unser Gehirn kann Vorstellungen unabhängig von der sichtbaren Außenwelt herstellen und lebensstrategisch zum eigenen Überleben einsetzen. Unser Gehirn entspricht offensichtlich(!) keiner herkömmlichen und denkbaren(!) Art von Maschinenvorstellung.
Die Prägung durch die physische und soziokulturelle Welt bleibt über Jahre, manches sogar ein Leben lang.
Jede Generation erlebt diesen Vorgang neu. Der immer wiederholte Lernprozeß unterliegt also einer zeitlichen Begrenzung.
Die Todesökonomie des Lebens. Der Mensch wird mit einem Gehirn geboren, das die Höchstzahl seiner Zellen schon vor der Geburt erreicht. Es ermöglicht dem Menschen die Ausführung geistiger Operationen, die anderen Lebewesen verwehrt sind.
Auch die wesentlichen Elemente der Gehirnstruktur, die für die Einheit des Menschen sorgen und der Macht der Gene unterworfen sind, bedeuten eine „innere Repräsentation“ der Welt.
Sie hat sich im Laufe der Generationen durch die Evolution des Genoms seiner Vorfahren herausgebildet! (vgl. Jean-Pierre Changeux: Der neuronale Mensch, S. 348)
Sie bemerken die bedeutsamen Unterschiede zur sogenannten „künstlichen Intelligenz“ von Robotern und Cyborgs! ?
Folglich beherbergt oder erzeugt das menschliche Gehirn mindestens drei Formen einer inneren Repräsentation der Welt, deren Entstehung und Lebensdauer Zeitspannen von einer Zehntelsekunde bis zu mehreren hundert Millionen Jahren umfassen.
Jede dieser Repräsentationsweisen erweitert das „Feld“ der repräsentierten Welt.
Die Fähigkeit, unbeständige Repräsentationen herzustellen, „öffnet“ die Gehirnorganisation für die soziale und kulturelle Umwelt.
Hingegen würde ein genetisch völlig determiniertes Gehirn das Überleben mangels erfolgreicher Anpassungsfähigkeit an die Weltgegebenheiten und die Weltveränderungen vermutlich nicht überlebt haben.
Diese wandelnden „neuen Welten“ der unbeständigen Repräsentationen von Welt im Gehirn entwickeln sich dann von allein weiter, allerdings nach Regeln, die an die Leistungsfähigkeit der Gehirnstruktur gebunden sind (J.-P. Changeux, ebda.,).
Die Vorstellung einer spontanen Vervielfältigung durch Rekombination der Neuronenkomplexe, gefolgt von einer Selektion durch Resonanz, ist bestechend.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen einige Kriterien nahebringen, die ich für maßgeblich halte, um die Definition einer neuen Spezies zu wagen oder sie für unmöglich zu halten.
Mehr davon in meiner Philosophischen Praxis als grammatologischer philosophischer Praxis!
Zum Schluß jetzt noch ein paar abrundende taktische Vorstöße, was unser Leben (vielleicht auch als Überleben!) angeht.
Unsere Welt. Unser Gehirn. Unser Leben. Unsere Umwelt.
Die kapitalistische Produktions- und Konsumweise!!!
Das Produktions- und Konsummodell in den kapitalistischen Metropolen!!!
Nach Karl Marx ist das zinstragende Kapital „die Mutter aller verrückten Formen“ (MEW 25, 483).
Stichworte: Steigender Massenkonsum! Steigender Massenverbrauch!! An begrenzten Landflächen und Rohstoffen!!!
Monokulturen! Artensterben! Biodiversität! Hunger! System-Kollaps!? Oder Radikalkur samt Umlenkung und radikale Veränderung der globalen Wirtschaftsgeographie!!!???
Regulierung des Kapitalismus ein Ausweg oder ein Holzweg oder eine Aporie!?
Was ist wirtschaftliche Freiheit?!
Steht sie in irgendeinem Zusammenhang mit Rede-, Presse- oder Versammlungsfreiheit, also mit den Freiheiten, die sich auf das Recht beziehen am politischen Leben teilzunehmen und die öffentliche Politik mitzugestalten?!
Befriedigt wirtschaftliche Freiheit Grundbedürfnisse, die die Voraussetzung abgeben könnten, um an kulturellen und politischen Entwicklungen mitarbeiten zu können?! Auch eine wichtige Kriteriologie fürs Menschsein als politisches Wesen, – als frei denken könnendes Politisches Wesen!
Milton Friedman ist kein Anhänger von John Deweys demokratischen Idealen. Er will die Freiheit der Wahl und meint damit die Freiheit einzukaufen, also Geld auszugeben (er meint nur die, die welches haben!).
Friedman spricht von einer Freiheit jenseits der staatlichen Kontrolle, also von einer „Wirtschaftslandschaft“, in der nur und wirklich nur die privaten Kräfte das Sagen haben (sollen).
Freiheit als Wirtschaft und Leben jenseits staatlicher und also gesellschaftlicher (gar gemeinschaftlicher!) Kontrolle!
Freiheit als die Freiheit des Kaufwunsches nach besserer Kleidung, Ernährung! Konsum! ?
Die Freiheit, soviel Geld für Privatschulen und Universitäten zu verlangen, wie es der sogenannte „Markt“ hergibt, also zuläßt. Also maximal zuläßt!!!
Die Gewinnmaximierung überall!!! Ob Schule. Ob Gefängnis. Ob Berufswahl. Ob Samenbank.
Die Wahl ist frei, weil sie nur mehr, fast nur mehr eine Geldangelegenheit ist, eine Frage des Geldes als des Geldhabens.
Die Anderen, – die, die kein Geld haben oder zu wenig für Wohnen, Bildung, Ernährung, ja die interessieren aus diesem Blickwinkel nicht.
Und!, – die Freiheit des Einkaufens(!) beinhaltet auch die Möglichkeit, den Lebensunterhalt anderer Menschen zu kaufen und zu verkaufen!!!
Auch und besonders den Lebensunterhalt(!) der neuen Spezies(!) Robotermenschmaschine Cyborg.
Das bedeutet, die Kapitalmärkte haben das Sagen. Die Wallstreet.
Sie entscheiden dann allein, ob ein Unternehmen weitergeführt wird, wohin es sich entwickeln können soll oder ob man es untergehen läßt und kurzerhand zusperrt!
Stichwort: Rust Belt! Reagan. Thatcher. Bush. Industriepolitik gibt es keine mehr. Gewerkschaften haben wenn überhaupt, dann zahnlos zu sein. Keine Stimme mehr. Die Verbraucher? Uninteressant. Umwelt! Eine Lüge der Linken! Siehe Trump, Bannon etc.
Die Investmentbanken wie Goldman Sachs haben das Sagen. Kritik daran unerwünscht. Viele sind dieser Meinung. Sie befürworten die Freiheit des Einkaufens!
Keynes Theorien müssen wieder reanimiert werden. Die Führungsrolle des demokratischen Staates und höhere öffentliche Ausgaben finanziert durch eine andere Steuerpolitik (weit höhere Besteuerung des Reichtums, Maschinensteuer, Finanztransaktionssteuern, Yanis Varoufakis‘ „allgemeine Basisdividende“, vgl. Der Standard Sa./So., 4./5. März 2017, „Maschinen, Roboter und andere Steuerpflichtige“, in: Der Standard „Kommentar der Anderen“, S. 39 etc.) zur Mehrung der Verteilungsgerechtigkeit in globalem Maßstab, – in Folge vermehrte Teilnahmemöglichkeiten am politischen Prozeß für möglichst viele/alle und vielleicht noch die Chance das Leben der noch vorhandenen Arten zu erhalten und zu schützen,- auch und besonders zu unser aller Vorteil!!!
Wir Menschen hängen auch vom Leben der vielen Insektenarten ab. 80% aller Insekten wurden einer neuen Studie zufolge in den letzten 20 Jahren ausgerottet!!!!!
Erleichtert das den Gedanken an eine neue Spezies, der das vermutlich wurscht wäre!?
Philosophischer Praxen wird es noch sehr sehr vieler bedürfen. Die politischen Theorien und die Politik(en) gründen alle in den Axiomatiken und Wertschätzungen philosophischer Provenienzen.
Ich danke meinen Gästen und Gästinnen für die anregenden und Hoffnung machenden Überlegungen, Gedankengänge und Gedankenschöpfungen, – manchmal und immer wieder auch am Rande der Abgründigkeit.
Kein Grund ohne Abgrund!? Philosophische Praxis als Baustelle mit Bausteinen, Ruinen, Schotter, Schrott und Techné und als freies Experimentierlabor für Gedankenspaziergänge in Gedankengebäuden und Ruinen auch archäologischer Natur.
Und: Wie immer haben wir zu wenig Zeit!
Jeder Satz hat zu wenig Zeit. Jeder Satz verdrängt, indem er springt. Er verdrängt viele andere mögliche und notwendige (!) Sätze (mehr vgl. mein Youtube-Video zu „Der Satz“).
Jeder Satz, jedes Wort, jeder Code treibt sein Wesen und sein Unwesen in der Inkommunikabilität!
Jeder Satz grüßt ein Gespenst. Jeder Satz ist ein Gespenst.
Jeder Satz in einer jeden Setzung und einer jeden Sitzung (auch der in einer PP/Philosophischen Praxis).
Ich sollte immer die Möglichkeit haben, alle psychoanalytischen, ökonomischen, politischen und juridischen Implikationen des oben Gesagten/Gesetzten darzulegen.
Ich verweise alle LeserInnen auf meine/unsere Publikationen im Netz und auf die Veröffentlichungen auf Papier.
Das Terrain der Lektüre ist abgründig(!) und unbegrenzbar!
Kann unser Gehirn mit dieser Zerstörungsgeschwindigkeit mithalten und ausreichende Gegenstrategien rechtzeitig entwickeln!? Oder gehen wir ins Postanthropozän?! Den Cyborgs ist es vermutlich wurscht. Mir nicht! (cf. m. Posting „Anthropozän, Postanthropozän“ hier in diesem Weblog)
The tasks of a future democracy/a democracy on the rise/a permanent advent/arrival of democracy/a democracy in the arrival ( Jacques Derrida ), to think the subject as „planetary“ (cf. G. Ch. Spivak, see teaser, – the teaser from my blog; note: the teaser is only visible in the web-version!), – especially concerning the great challenges of politics in the 21st century: Utopia (?!) of reflexive solidarity (Spivak),
borders of a planet (John Bellamy Foster et al. (Ed.): The Ecological Rift: Capitalism’s War on the Earth, 2011), deconstructive politics as an ideological-critical reading of the imperial archive, geopolitics, geopolitical involvement, geopolitical interest driven policy and/as value policy, power, morals and human rights, analysis of power, gender and governmentality, teletechnology, cyborg technology, political bodies, complexities of rule, citizenship, parliamentarianism, peace policy, institution building and institution maintenance, economically correct and fair redistribution of social wealth, proper management of Migration (Flüchtlinge, Refugees), …
proper handling of migration (refugees), migration and capitalism, Postkolonialismus, neocolonialism, postcolonialism, Kolonialisierung auf allen Ebenen, Kolonialismus, Rassismus, Faschismus, Neo – Kolonialismus, Ökonomismus, Imperialismus,
Ökonomischer Imperialismus (angeleitet durch die Neue Institutionenökonomik, die Transaktionskostenökonomik und die Prinzipal-Agent-Theorie; im Gefolge des New Public Management treten an die Stelle von Handeln nach Maßgabe professioneller Ethiken Kontraktmanagement mit Zielvereinbarungen und anstelle einer Berufsethik Qualitätsmanagement und Benchmarking samt Controlling und Leistungsrechnung mit all ihren Schattenseiten und ungeplanten Nebenwirkungen, – vgl. Richard Münch: Globale Eliten, lokale Autoritäten, Frf. 2009, Suhrkamp, S. 18 vv.ff.),
the world as environment and its destruction, manmade environmental disasters, shipping, esp. container shipping, pollution of oceans, pollution of soil, greenhouse gases, temperature rise, shortage of resources, prosperity gap,
population density, urban development ( e.g. „Gängeviertel“ in Hamburg, the initiative „Komm in die Gänge“ stands for discourse and practice of a different (!) form of urban development and is an example and symbol that gives hope against gentrification and the destruction of old buildings ),
urban development towards a green city, urban philosophy, reddening of the city, city of dreams, madness and society, madness and city, city and sexuality, desire and city, city as text, city and writing, city as writing, the city and the divided I, the city and the power, the city and the political, the city as a mechanism of discipline, the city as a social testing lab, the city and the philosophical practice with many practices, the world as a city and the other, water wars, religious wars, climate change, climate consequences, global warming, nuclear relicts, climate wars, climate catastrophes, civil wars, „ethnic cleansing“ (!), genocide, violent conflicts, social questions, ecological questions, planetary principle, tradition history, the question of a global government (!?), social catastrophes, terrorism, natural disasters, migration, unstable states, poverty, wealth, corruption, media policy and presence-ideologies, war and non-war, world order and biopolicy, bioengineering, robotics, bio-inspired robotics, Robotertechnologien, weapon development, arms delivery, violent and oppressive power politics, religious fanaticism, party political fanaticism, terrorism, biodiversity, standardization, factory farming, animal factories, animal consumption, „meat production“!, animal rights, animal philosophy,
„animal turn“ (vgl. Anne Peters, Tier-Recht im Zeitalter des Menschen, – in: Renn/Scherer (Hg.), Das Anthropozän. Zum Stand der Dinge. Berlin 2015, S. 67ff.),
ethical norms, euthanasia, terminal care, aging, health and sports, sports and age, ethics and medicine, cyber war, cyber crime, technology and space, political demarcation, deterritorialization, tourism, mass media, mass mediality, neoliberalization of the subjects, power,
truth and passion (vgl.: Gabriele Michalitsch: Die neoliberale Domestizierung des Subjekts. Von den Leidenschaften zum Kalkül. Campus Verlag, Frankf. a. M. 2006, bes. S. 29ff. und S. 101ff.),
sex labour, difference and the shaping of the social ( Antke Engel: Bilder von Sexualität und Ökonomie. Queere kulturelle Politiken im Neoliberalismus. Bielefeld 2009, S. 138ff. ),
automobility, digitalia and upbringing, education, unemployment, debt crisis, failing of democratization, neglect of the common good,
production and consumption (David Harvey), globalized consumption, market fanaticism, power of the market, democratization of the market, power of the globally operating financial markets, education, social policy, urban policy, policy of affordable housing, youth unemployment, social inequality, exclusion, individuality, sovereignty, liberalism, egalitarianism, limits of growth, mobility, traffic and communication, ecology, freedom, justice, interests of corporate groups, turbo-capitalism, global tax culture, international tax evasion, tax fraud, Drogierungsverhalten, drug laws, drug culture,
the own and the foreign, fascism, antisemitism, racism, sexism, human trafficking,
modern slavery (cf.: Kevin Bales, dt. Üs: „Die neue Sklaverei“, engl. V.: K. B., „Disposable People. New Slavery in the Global Economy“ und Hanns Wienold ),
„Neger, Rasse, Rassen-Subjekt, Rassismus, Schwarze Vernunft, Versklavung, Sklaverei, Massenversklavung in der Geschichte gestern heute morgen, das Rassensubjekt/Negro, race, racial subject, racism, black reason, enslavement, slavery, mass slavery in history, yesterday – today – tomorrow, the racial subject“
((cf.: Achille Mbembe: Critique de la raison nègre. Paris 2013 ( Orig. fr. ). Achille Mbembe: Critique of Black Reason. Duke University Press Books 2017 (transl., Laurent Dubois). Achille Mbembe: Kritik der schwarzen Vernunft. Berlin, Suhrkamp, 2014 (ÜS aus d. Franz., Michael Bischoff). )),
arms trade, private purchase of weapons, possession of weapons, increase in complexity, knowledge generation, urbanization and population growth, democracy deficit, sustainability crisis, green energy, energy regime, energy crisis, legitimization crisis, territoriality, agricultural policy, fishing policy, famine (cf. Jean Ziegler),
famine and capitalism, „the right to food“
(( human right, UN-social covenant, Article 11 (1) and (2); human dignity ( primary normative principle of human rights, ethical principle, „dignitas“ (Cicero), the „idea of the good“ (Plato), fundamental „equal worth of all human beings“ (Kant), protection of the human dignity in Article 2 of the Treaty on European Union )),
need of land, land grabbing, land robbery, justice, human rights, decolonization of thinking, policy of displacement, solidarity across class, race, and national boundaries (Mohanty, passim),
just policy as a policy of strengthening the weak
(( zum planetarischen Subjekt cf. Gayatri Chakravorty Spivak: Imperative zur Neuerfindung des Planeten – Imperatives to Re-Imagine the Planet (hg. v. Willi Goetschel engl./dt.). Wien 2013, 2. Aufl., Passagen Verlag, S. 49vv.ff.
and Charles Taylor: Multiculturalism and the „Politics of Recognition“. Princeton 1994, p. 28 ))
Und zum Ende des Endes hin noch weitere Lektüre für die, die tiefer in die Praxis(!) von Dekonstruktion und Weltereignissen eintauchen möchten. Ich habe drei Aufsatz-Texte aus unserer in den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts herausgegebenen Zeitschrift für Kultur und Politik und Grammatologie „Die Grüne F Abyss“ (1989ff.) in unserem Wiener Archiv gefunden und stelle das Konvolut in abfotografierter Form gerne zur Verfügung. Immer wieder erhalte ich Anfragen diesbezüglich. Ich komme jetzt der freundlichen Nachfrage nach diesen immer noch sehr munteren Texten entgegen. Ich denke, man kann sie so in dieser Form ganz gut studieren und lesen und wenn gewollt auch zitieren. So weit mir bekannt ist, werden im Literaturhaus Wien 14 Nummern unserer Publikation archiviert und den interessierten LeserInnen auf Anfrage in kopierter Form zur Verfügung gestellt bzw zugesandt.
Aufsatz-Texte aus: Die Grüne F Abyss Nr. 3: Zum ökonomilitärischen Komplex „Psa – Gentechnologie – neuronale Hirnforschung auf dem Weg zur „Spur“ oder was die Gentechnik(er) so gefährlich macht von Domenica Sontag, Die Grüne F Abyss Nr. 3, Oktober 1989, S. 38ff (hg. v. Gerhard Kaucic u. Anna Lydia Huber, Graphik v. Sepp Winter (St. Johann im Pongau);
F Abyss Nr. 4: „Computer Sprache Übersetzen oder Fragmente zu einer Theorie der ÜS von Gerhard Kaucic, in Die Grüne F Abyss Nr.4, November 1989, S. 36 – 41.
F Abyss Nr. 5/6: „Nietzsche Schattenwanderer oder Unlesbarkeit dieser Welt“ von Gerhard Kaučić, in: Die Grüne F Abyss Nr. 5/6 Dez. ’89 / Jä. ’90, S. 11 – 17.
Abfotografierte Aufsätze (publiziert im Blogspot-Blog 2014 ff.) sind in der mobilen Version am PC am besten zu lesen.
…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..
Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben
Gegenwartsphilosophie
Adventure Philosophy!
Philosophische Praxis
Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden. „Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt. Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttel nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.
Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns
……. THE SET …….. THE LEAVING OF THE BOOK …….. !?
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/
Psychoanalyse, Sprachanalytische Philosophie, das Unbewußte
Die Sprache, das Sprechen, das Unbewußte (Ubw)
Der Satz und die Philosophie
Falls Sie interessiert sind an einer PP mit mir/uns, bitte nur unter dieser E-mail einen Termin reservieren: To contact me/us, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at
If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at
Philosophical Practice weltweit … rund um die Uhr … rund um die Welt, … „face à face“, … confidential one-to-one conversation, … around the clock … around the world
Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion
Öffnungszeiten / Hours of opening: Mo – Fr: 11 – 20 Uhr
Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement
Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…
…around the clock …around the world…
GESPRÄCHE sind EREIGNISSE als TEXT
cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )
Philosophie der Gegenwart / Zeitgenössische Philosophie
Philosophie des 21. Jahrhunderts / Philosophieren im 21. Jahrhundert
Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax geb. 1959, Dr. phil., Alter 66, 2025
Anna Lydia Huber geb. 1959, MSc, Alter 66, 2025, Wien
Philosophische Praxis 1989 ff.
Philosophische Praxis, Praktische Philosophie, Philosophieren über die künstlichen polit-geographischen und die damit einhergehenden historisch zufälligen und zugefallenen sprachlich gewachsenen Grenzen hinaus
Erzählungen, Berichte, Analysen, Reflexionen aus der Praxis/aus unserer Philosophischen Praxis in Wien und in der Welt andernorts
Kann man Philosophieren/Philosophie innerhalb der Grenzen von Nationalstaaten kennzeichnen, auszeichnen und damit abgrenzen, einsperren, umzäunen und zähmen?
Ist Philosophie heute, zeitgenössische Philosophie, Philosophie des 21. Jahrhunderts denkbar als österreichische Philosophie, österreichische Gegenwartsphilosophie, deutsche Philosophie, deutsche Gegenwartsphilosophie, französische Philosophie, französische Gegenwartsphilosophie, angelsächsische Philosophie, angelsächsische Gegenwartsphilosophie, amerikanische Philosophie, amerikanische Gegenwartsphilosophie, englische Philosophie, englische Gegenwartsphilosophie, italienische Philosophie, italienische Gegenwartsphilosophie, kontinentale Philosophie, kontinentale Gegenwartsphilosophie, …, u. a. ?!
Gegenwartsphilosophie in Österreich!!!???
Gegenwartsphilosophie in Salzburg, Innsbruck, Graz, Klagenfurt, Wien?
Gegenwartsphilosophie in Deutschland?
Gegenwartsphilosophie in Bayern?
Gegenwartsphilosophie in Frankreich?
Gegenwartsphilosophie in der Schweiz?
Gegenwartsphilosophie in Italien?
Gegenwartsphilosophie in Spanien?
Gegenwartsphilosophie in Griechenland?
Gegenwartsphilosophie in Island?
Gegenwartsphilosophie in Irland?
Gegenwartsphilosophie in Katalonien?
Gegenwartsphilosophie in Brasilien?
Gegenwartsphilosophie in Kanada?
Gegenwartsphilosophie in Argentinien?
Gegenwartsphilosophie in Mexiko?
Gegenwartsphilosophie in Vietnam?
Gegenwartsphilosophie in Indonesien?
Gegenwartsphilosophie in Thailand?
Gegenwartsphilosophie in Äthiopien?
Gegenwartsphilosophie in Japan?
Gegenwartsphilosophie in China?
Gegenwartsphilosophie in Indien?
Gegenwartsphilosophie in Südafrika?
Gegenwartsphilosophie in Holland, Niederlande?
Gegenwartsphilosophie in England, Schottland, Irland, Großbritannien?
Gegenwartsphilosophie in Schweden, Norwegen, Dänemark, Skandinavien?
Gegenwartsphilosophie in Israel?
Gegenwartsphilosophie in Ägypten?
Gegenwartsphilosophie in der Türkei?
Gegenwartsphilosophie in Iran?
Gegenwartsphilosophie in Rußland?
Gegenwartsphilosophie in Polen?
Gegenwartsliteratur in Litauen?
Gegenwartsphilosophie in den Vereinigten Staaten (USA)?
Die „Einschreibung“ ist nicht „für immer“, eine jede Einschreibung ist endlich wie das Subjekt selbst, dessen „Archiv“ zerstört werden kann wie jedes Archiv. Auch jedes Medienarchiv.
Durch die Bewußtmachungsarbeit passieren Dinge, die wir nicht planen, nicht kontrollieren können.
Affizierungen !
Die diversen Affizierungen und Immunisierungen sind unkontrollierbar. Sie basieren und passieren aufgrund der jeweiligen individuell biographischen Vor-Einschreibungen.
Philosophische Praxis in neun Einheiten (2024/25) zum Thema „Philosophieren heute und wozu philosophieren(?!) wir“ (warum und wozu philosophieren wir heute?, warum und wozu können wir heute noch(!?) ernsthaft philosophieren)
Inskriptionen, Archive, Geschichte der Philosophie, Biographien mit Voreinschreibungen, Narzißmen, …
Jacques Derrida:
„Es gibt weder den Narzißmus noch den Nicht-Narzißmus; es gibt mehr oder weniger verständnisvolle, freigiebige, offene und ausgedehnte Narzißmen, und was man normalerweise als Nicht-Narzißmus bezeichnet, ist für gewöhnlich nur die Ökonomie eines viel einladenderen und gastlicheren Narzißmus, der offen gegenüber der Erfahrung des Anderen als Anderem ist. Ich glaube, daß die Beziehung zum anderen ohne die Bewegung der narzißtischen Wiederaneignung vollkommen zerstört wäre, von vornherein zerstört. Die Beziehung zum anderen muß … – selbst wenn sie asymmetrisch bleibt, offen und ohne mögliche Wiederaneignung – sie muß eine Bewegung der Wiederaneignung in das Selbstbildnis skizzieren, damit beispielsweise Liebe möglich ist. Liebe ist narzißtisch.
Da gibt es kleine Narzißmen, da gibt es große Narzissmen, und am Ende steht der Tod als Grenze. Noch in der Erfahrung – wenn es eine ist – des Todes selbst gibt der Narzissmus nicht vollkommen auf.“ (J. Derrida, in „Auslassungspunkte“, S. 212, Passagen Verlag Wien 1998)
[ vgl. S. Freud, Zur Einführung des Narzißmus, 1914; und vgl. bes. :
J. Lacan, Écrits, s. 174 u. 187 u. Lacan, Propos sur la causalité psychique, 1946; ]
Der Narzißmus ist der erotische „Atem“ zum Anderen als sein Spiegelbild zu sich selbst.
(Gerhard Anna Concic-Kaucic)
face à face:
Die narzißtische Beziehung – und eine „Beziehung“ ohne Narzißmus ist nicht denkbar – begründet die imaginäre Definition einer jeden menschlichen Beziehung (Gerhard Kaucic).
Ich denke, ja, ich bin mir sicher, sicher für mich selbst, – politische Handlungen, Setzungen, Neuerungen, Innovationen, Interventionen, Erfahrungen berühren etwas, was viele von uns als Philosophie verstehen.
Politische Handlungen implizieren Philosophisches. Das Politische deckt sich nicht mit dem Staatlichen.
Jede politische Handlung impliziert Philosophie.
Ich hatte das Glück die großen Jahrzehnte der französischen Philosophie und Wissenschaft in der zweiten Hälfte des 20. Jh. denkend und reflektierend miterlebt zu haben. Das war und ist ein großes Glück für mich.
Die Epoche „Foucault, Deleuze, Derrida u.a.“ ist eine einzigartig herausragende und im höchsten Maße einflußreiche Epoche des intellektuellen Schreibens und Denkens, die im Werk Jacques Derridas einen unausdenkbaren, einen uneinholbaren und unaufhebbaren Höhepunkt gezeitigt hat.
Eine derart intensive, dichte und wirkmächtige Macht des Denkens wird sich in der Geschichte der Menschheit nicht so schnell wieder ereignen können, wenn überhaupt.
Die Sprache ist immer heterogen. Man schreibt immer, man spricht immer, man denkt immer, um lebendig zu bleiben, lebendig zu machen. Immer um das Leben zu befreien. Immer um Fluchtlinien zu ziehen. Das Leben von Einkerkerungen zu befreien. Um Einkerkerungen zu entkommen oder diesen zu entgehen.
Zum präliminären Ende eines Beginns. Der Beginn, ein Denken über den Menschen und besonders ein Denken über die „Geburt“ des Menschen.
Seit Hegel spätestens macht man sich Gedanken über das Ende des Menschen.
Von Hegel bis Horstmann und Sloterdijk und darüber hinaus.
Nun ist es allerdings erzwungenermaßen so, daß man das Ende nicht denken kann, ohne sich Gedanken zu machen über die Anfänge, die Ursprünge, den Ursprung des Menschen. Die Kortikalisierung! (Vgl. meinen BlogPost „Postanthropozän (!?) in diesem Blog)
Man kann nicht über den Tod nachdenken ohne über die Geburt nachzudenken.
In Respektierung des Wissens der Wissenschaften haben wir die Möglichkeit und vor allem die Notwendigkeit in einen Dialog einzutreten mit Jacques Derrida und seiner Beschreibung des Lebensprozesses
(cf. Blog–TeaserBlogspot-Blog 2014 ff.dazu!, Deutsch/Englisch, – ich zitiere:
Es findet sich nie und nirgends die Möglichkeit einer reinen „Präsenz“oder „Präsentation“. Jede Re-präsentation ( re-praesentatio = wieder präsent machen ! ) ist kontaminiert durch Alterität und affiziert durch Momente der Abwesenheit.
Nie wird es „präsentative Einfachheit gegeben haben“, sondern immer wieder eine weitere „Falte“, eine weitere nicht-repräsentierbare Differenz. „Was hat es auf sich mit dem Nicht-präsentierbaren oder Nicht-repräsentierbaren? Wie es denken?“ (Derrida, Psyche I, S. 122)
Strukturell unabschließbare Nachträglichkeit ( vgl. Derrida) und unendliches Spiel der Signifikanten errichten temporäre Textkonfigurationen, die der permanenten Arbeit der Übersetzung, der Interpretation und der „Dekonstruktion“ ( siehe dazu weiter unten: „Dekonstruktion als philosophische Praxis“ ! ) ausgesetzt sind.
Bei seiner Beschreibung der beiden Tempi, die der „Todestrieb“ ( vgl. auch bes. J. Lacan, zu „pulsion de mort“,- in: Se 2, 375 u. in: Se 11, 232 u. in: Écrits, 848 ) einerseits und die Lebenstriebe andererseits veranstalten, spricht Freud in Jenseits des Lustprinzips von einem „Zauderrhythmus“, der das Resultat dieser zwei Bewegungen darstellt.
Der Todestrieb folgt blind seiner prioritären Tendenz, das organische System an sein entropisches Ende zu bringen. Die Lebenstriebe dagegen sichern und übertragen jenes Wissen, das die Organismen in Millionen von Jahren auf ihrem Weg zum Tod erwerben.
Der Anfang des Lebens und seiner Zeichen liegt in jenem beinahe Nichts einer Falte, eines Intervalls, das Derrida an die Stelle aller Ursprünge gerückt hat, – ( der différance, J. Derrida, La différance, – in: Randgänge der Philosophie, Wien, Passagen, 1988 ) im Zusammenhang mit seinem Différance-Denken.
Das Erbe der Philosophie. Das Erbe der griechischen Philosophie. Das Erbe der griechischen Philosophie als europäische ein Paradoxon.
Die philosophische Arbeit, die Arbeit derdifférance, bedeutet für uns die Anerkennung der eigenen Grenzen, der ethnozentrischen, der geographischen, der politgeographischen und der sprachlichen Grenzen und gleichzeitig die permanente Überschreitung dieser Grenzen ohne diese zu diffamieren oder zu diskriminieren.
Das Erbe der griechischen Philosophie ist der unaufhörliche Prozeß einer Universalisierung. Von daher auch die Universalisierung der Menschenrechte, die Ausdehnung und damit die Befreiung von ethnischen, politischen, kulturellen und sprachlichen Grenzen.
Die griechische Philosophie und ihr Erbe als europäisches Denken ist ein Denken der kritischen Kritik der Vernunft, der Verschiebung, ja der Identitätsdislokation als einer Art Bewußtseinsveränderung, der Verwandlung und der temporären Entwurzelung und Neuentwerfung.
Der Entwurf bzw die Möglichkeit, – zuerst die gedankliche Möglichkeit einer Neuentwerfung des eigenen(!) Selbst.
Die europäische Abstammung der Philosophie als Überwindung dieser europäischen und eurozentristischen Eingrenzung.
Die Befreiung auch vom Europazentrismus.
Die ständige Entfaltung der Universalisierung als Befreiung und Selbstbrechung. Dies ist der Widerspruch von Europa selbst.
Europa und die Universalisierung als die Dekonstruktion der eigenen Beschränkung, der je eigenen Beschränkung, Kolonialisierung und Imperialisierung, – auch der ökonomischen Imperialisierung.
Das Erbe der griechischen Philosophie eine Universalisierung. Das Erbe der griechischen Philosophie eine Befreiung von Zwängen und Begrenzungen kultureller, politischer, ethnischer, sexueller und sprachlicher Natur(!).
Unendliche Vervollkommnung zum Beispiel und vor allem der Menschenrechte.
Jubilaeum, – 28 Jahre Philosophische Praxis Gerhard Kaucic, – Jubiläum (1989-2017ff) Jubilee 2017
… philosophical practices …
Kontinentale Philosophie (continental philosophy), Europäische Philosophie, Deutsche Philosophie, Französische Philosophie, Österreichische Philosophie, Philosophie Wien/Vienna, Österreich/Austria, Europa/Europe, Deutsche Philosophen heute, Deutschsprachige PhilosophInnen, Österreichische Philosophen/Philosophinnen des 20. Jahrhunderts und des 21. Jh., Philosophen und Philosophinnen der Gegenwart, Philosophierende der Gegenwart in Österreich/Europa und in der Welt
Philosophische Praxis als grammatologische philosophische Praxis als österreichische(!) Philosophie der Gegenwart! Philosophie heute. Philosophieren. Dekonstruieren im Gespräch.
Dekonstruktion. Wien, Österreich, Europa, Welt. Regional und global. Im Sinne des Denkens eines „planetarischen Subjekts“ (cf. Spivak, weiter unten) mit regionalen, kulturellen Wurzeln. Regional, kontinental, global.
Österreichische Philosophie der Gegenwart. Philosophien der Gegenwart. PhilosophInnen heute. Österreichische Philosophen und Philosophinnen heute, in der Gegenwart, in Österreich und in der Welt.
Die Dekonstruktion als philosophische Praxis und Haltung. Wien, Österreich, Europa, Welt. Geophilosophie. Kritische Geophilosophie. Interkulturelle Philosophie. Intercultural Philosophy, Konvivialismus, Convivialism, Intercultural Philosophy, Multikulturalismus, Multiculturalism, Interkulturalismus, Interculturalism, Kosmopolitanismus, Cosmopolitanism, New Cosmopolitanism, World Philosophy, Weltphilosophie, Interculturality, Interkulturelle Kommunikation, Intercultural Communication, Inkommunikabilität, Incommunicability, individual, familial, lokal, regional, global (!!!???)
Ausgew. neueste Literatur:
Dominic Busch (2016): Rethinking Interculturality Will Require Moral Confessions: Analysing the Debate Among Convivialists, Interculturalists, Cosmopolitanists and Intercultural Communication Scholars.
Interkulturalität neu denken erfordert moralische Bekenntnisse. Die Analyse einer Debatte zwischen Vertreter*innen von Konvivialismus, Interkulturalismus, Kosmopolitismus sowie Autor*innen zur interkulturellen Kommunikation. interculture journal 15/26 (2016)
Alexander, B. K. / Arasaratnam, L. A. / Avant-Mier, R. / Durham, A., et al. (2014): Defining and Communicating What “Intercultural” and “Intercultural Communication”Means to Us. Journal of International and Intercultural Communication 7(1), pp. 14-37.
Geophilosophie, Geophilosophy, Ecopsychoanalysis, (Rousseau, Kant, Nietzsche, Philosophie und Bewegung im Raum, Nietzsches philosophische Geographie, Husserl, Merleau-Ponty, Horkheimer, Adorno, Foucault, Lyotard, Deleuze, Guattari, Derrida, Fr. M. Wimmer, St. Günzel, D. Harvey, K. Schlögel, S. Weigel, B. Neumann, Spivak : Raumtheorien, Geographien, Politiken, Denkweisen, Kommunikationshandlungen, Territorialisierungen, Deterritorialisierungen, Dekonstruktivismen, Konstruktivismen, kritische Geopolitiken(!), Dehierarchisierungen, Verschiebungen, Identitätsdislokationen, Chorologie, hyle/morphe-Strukturen als reelle/nicht reale(!) Momente des Erlebten (Husserl,Derrida), sinnliche(!) in der différance erlebte(!) bzw gestaltete Materie(!),
Wien 36 Jahre Praxis Jubiläum (1989-2025 ff.) Jubilaeum 36 Jahre PP 2025
Gerhard Kaučić, Anna Lydia Huber, Österreichische/r Philosoph:in der Gegenwart, Österreichische Philosophie der Gegenwart, (österreichische) Philosophie der Gegenwart, Gegenwartsphilosophie, Zeitgenössische Philosophie, Philosophie des 21. Jahrhunderts, Europäische Philosophie
Philosoph des Denkens der Différance, Philosophie der Différance, Praxis der Différance, Arbeit(!) der Différance ( lies dazu „Die différance“, – in: Jacques Derrida: Randgänge der Philosophie, Passagen Verlag, Wien 1988, S. 29-52 )
to contact me/us, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at
Das Begehren (!) ( bitte nicht zu verwechseln mit Bedürfnis ! ) führt uns zum Begehren auch des Denkens, des Denkens des Begehrens und des irgendwie Habhaftwerdenwollens der je eigenen „Zeit“, – vgl. Teaser, Blogspot-Blog 2014 ff. ! (der Epoche, unserer Epoche!)
Der Epoché (!?) des Post-Anthropozäns!?
Das Begehren, die Leidenschaft (vgl. Teaser!), das ist das, was auf das Anwesende und auf das Abwesende (vgl. Teaser) zielt. Dies hält uns auf Trab. Das erzeugt unsere Identität.
Das Philosophieren vereint uns im Streit, hält uns in der Differenz, auch zu uns selbst, bildet uns zu KulturteilhaberInnen, die sich in ihrem Denken begreifen wollen und zu erkunden suchen.
Warum also nicht philosophieren? Warum also kein Philosophieren?!
Warum also ausgerechnet nicht Praxis der Philosophie???!!!
Zur Differenzierung der Auffassung meiner Vorstellung / Repräsenz / Repräsentation ( ! re-praesentatio !, „wieder präsent machen“ , Jacques Derrida, „Sendung“, – in: J. D.: Psyche. Erfindungen des Anderen I, S. 109 f. )von grammatologischer philosophischer Praxis (Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax Wien):
Jacques Derrida und die Dekonstruktion als philosophische Praxis.
Die Dekonstruktion nach Derrida ist zu beschreiben als eine Praxis der Annäherung an die Grenzen, die das menschliche Subjekt zum Maßstab des Angemessenen und des Unangemessenen, des Gerechten und des Ungerechten machen im Namen einer Gerechtigkeitsforderung, die nicht und nie zufriedenzustellen ist.
Die Aufgabe der Dekonstruktion ist es die Grenzen der Begriffe der Gerechtigkeit, des Gesetzes, des Rechts, der wissenschaftlichen Begriffsbildungen, die Grenzen der Werte und Normen und Vorschriften (wieder) ins Gedächtnis zurückzurufen.
Die Grenzen der Begriffe und der Werte, die sich im Laufe dieser Geschichte durchgesetzt und die als selbstverständlich (als „natürlich“) betrachtet und verstanden werden (vgl. Derrida, Gesetzeskraft, Der „mystische Grund der Autorität“). Genau das versuche ich in meiner nun schon jahrzehntelangen Arbeit in meiner Praxis zu erreichen. Ein kleiner Hinweis in eigener Sache zur Dekonstruktion muß erlaubt sein. Ich feiere den Namen, „die Signatur“ (vgl. J. Derrida) „Derrida“ (und Dekonstruktion) in vielen verschiedenen Zusammenhängen (auch) in diesem Jahr 2025. Das 36-jährige Jubiläum einer „Praxis“ im „Namen“ und durch die „Signatur“ J. D.!
36 Jahre ( 1989 – 2025 ) philosophische Praxis GK, 36 Jahre, 1989 – 2025 ff. Dekonstruktion, 36 Jahre Gespräch, Diskurs, Assoziationen, Analyse, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Komplizierung, Dekonstruktion . G. K.
>Was könnte „Philosophieren heute“ besagen< !
Was und wie wäre eine angemessene Denkpraxis heute.
Worin >ist<(!) Philosophie heute denkbar und wodurch bzw woheraus ist das, was wir mit Philosophie je unterschiedlich meinen, zu praktizieren.
Der Begriff(!) Différance stellt den Menschen in gewissem Sinne in Frage und zeichnet dadurch die Geschichte des Lebens überhaupt.
Noch einmal zum Humanismus als Logozentrismus bzw Phonologozentrismus.
Derrida zeigt, daß die traditionell hierarchische Anordnung der beiden Bestandteile des Z e i c h e n s dekonstruktiv verkehrt werden muß.
Bis hinein in die moderne Sprachwissenschaft wird nämlich die ideelle Bedeutung eines Zeichens, S i g n i f i k a t (die Vorstellung) genannt, dem materiellen Träger der Bedeutung, S i g n i f i k a n t (das Laut – oder Schriftbild) genannt, übergeordnet.
Stets wird versucht, den äußerlichen Signifikanten, die Schrift, auf ein transzendentales Signifikat hin auszurichten. Denken Sie an das, was wir vorher über Religion, Gott und Mensch gesagt haben. Vgl Sie dazu:
Jedes Signifikat (Die Vorstellung!) befindet sich aber (laut Derrida) „immer schon in der Position des Signifikanten“ (Derrida, Grammatologie, S. 129).
Es kann keine Bedeutung geben und keinen Sinn, der der Verräumlichung und Verzeitlichung sowie dem differentiellen Spiel der Signifikantenbeziehungen entgehen könnte.
Die Schrift ist nach dieser Definition Zeichen von Zeichen, Signifikant von Signifikanten.
Mit dieser Verkehrung soll vor allem gezeigt werden, daß die Materialität des Signifikanten zum Sinn nicht etwa nachträglich und äußerlich hinzutritt, sondern umgekehrt, daß der Sinn E f f e k t einer immer schon n a c h t r ä g l i c h e n Signifikation ist.
Derrida hat auf diese Weise das Verhältnis von Sprache und Schrift neuformuliert und umformuliert. Durch Derridas Transformation des Schriftbegriffs geht dieser über den der Sprache hinaus und begreift diesen mit ein. Aus all dem folgt ein völlig neues, weil mehrfach transformiertes Verständnis und Ereignis von T e x t.
Einem solchen Text(verständnis) ist das „Wesen“, die Praxis der Dekonstruktion, inhärent, also „ein-geschrieben“ (vgl. Derrida, Freud und der Schauplatz der Schrift bzw Freuds „Wunderblock“). Das Denken der Differänz/différance ist die inhärente Praxis der „Dekonstruktion“.
Es geht darum, es geht mir/uns in meiner/unserer Philosophischen Praxis (( und dazu gehört das Gespräch in dieser, aber auch meine/unsere Schreibpraxis vorher und nachher einer jeden Setzung / Sitzung(!) )) immer darum, Texte (geschrieben, gesprochen oder Darstellungen(!) z. B. technischer, künstlerischer, ökonomischer, politischer, institutioneller Art) in ihrer inneren Struktur und in ihrem Zusammenwirken mit anderen Texten zu erfassen.
Die Texte sind nicht nur zu analysieren und zu interpretieren, sondern durch die Praxis der Dekonstruktion ihrer Konflikthaftigkeit, ihrer Aggressivität, ihrer verdeckt mitgeführten Gehalte und Intentionen zu enttarnen.
Gemeint ist die Sichtbarmachung der Doppelheit des gleichzeitigen An- und Abwesendsein(!) von Wahrheit.
Wir äußern Sätze gewollter analytischer Wahrheit und verdrängen dadurch gleichzeitig andere eventuale Wahrheits- oder Unwahrheitssätze. Jacques Derrida beschreibt mit der Erfindung seiner D i f f é r a n c e den Prozeß des Lebens (cf. Teaser, dt. u. engl.), in dem der Mensch ein Spezialfall ist, ein einzigartiger Fall. Ein Zufall fast und doch ab einer gewissen zurückgelegten Strecke an Prozessen physikalischer, chemischer und dann neurologischer Art dann zunehmend stringenter, definierter, festgelegter.
Wo liegt der Grenzübergang vom Tier zum Menschen? Das ist spannend und aufregend. Gibt es überhaupt so etwas wie eine Grenzziehungsmöglichkeit?!
Ich stelle diese Frage ganz ohne die Absicht, den Menschen zum Tier machen zu wollen. Wir sind tier – lich, aber eben nicht tierisch allein.
Und was heißt hier T i e r ! ( in diesem Blog,- vgl. mein BlogPosting „Tierphilosophie“ !!! ) Tiere sind viele verschiedene Individuen! Und jedes Tier für sich einzigartig !!!
Und manche Tiere besitzen sogar sogenannte menschliche Eigenschaften wie Gedächtnisinhalte, Technikvermögen, spezielles Können, Schlußfolgerungsfähigkeit, Liebe, Kommunikation u.a.! Und teilweise sogar Bewußtsein!
Jacques Derridas Phonologozentrismus bedeutet unter anderem, daß jeder Humanismus logozentristisch ist und jede Metaphysik ein Humanismus sei.
Auch wenn das bis heute die meisten Philosophen und Philosophinnen nicht gerne hören wollen.
Der Humanismus als Metaphysik ist der Feind der Tiere. Der Feind der Tiere und schließlich auch der Feind der Menschen.
Ich kann jetzt hier(!) nicht alles aufrollen (das geht uns immer so!), schauen Sie meine Tierphilosophie im Blogspot-Blog 2014 ff. an, – lesen Sie Derridas Arbeiten dazu und achten Sie auf den „Sünden“(!) – Katalog, – meine rote Liste zur „kommenden Demokratie“!
(Stichwort „Artensterben“, „Klimawandel“, … etc.; immer zu finden im Anhang eines jeden Postings in roter Schrift, engl. u. dt.).
Wenn die Grammatologie „nicht eine Wissenschaft vom Menschen sein kann“ , dann genau deshalb, „weil sie von Anfang an die für sie grundlegende Frage nach dem Namen des Menschen stellt“ (J. Derrida, Grammatologie, Frf. 1974, S. 148).
Gegenwartsphilosophie
in English:
>What could „philosophize today“ mean< !
What and how would an adequate thinking practice be today.
In what >is<(!) philosophy conceivable today and what or out of what is what we mean by philosophy to practice differently.
The term(!) Différance questions man in a certain sense and thereby draws the history of life in general. Once again to humanism as logocentrism or phonologocentrism.
Derrida shows that the traditional hierarchical arrangement of the two components of the Sign must be reversed deconstructively.
Even in modern linguistics, the ideological meaning of a sign, called S i g n i f i e d (imagination), is superior to the material carrier of meaning, called S i g n i f i e r (sound or writing). The attempt is always made to direct the external signifier, writing, towards a transcendental signified.
Think of what we said before about religion, God and man. Cf. you in addition:
Each signified (The Imagination!) is however (according to Derrida) „always already in the position of the signifier“ (Derrida, Grammatologie, p. 129).
There can be no meaning and no sense that could escape the spatialization and temporalization as well as the differential play of signifier relations.
According to this definition, writing is a sign of signs, a signifier of signifiers.
The purpose of this reversal is above all to show that the materiality of the signifier does not add to the meaning retrospectively and externally, but vice versa, that the meaning is the effect of an always subsequent / belated signification.
Derrida has thus reformulated and reformulated the relationship between language and writing.
Through Derrida’s transformation of the concept of writing, it goes beyond the concept of language and includes it.
From all this follows a completely new understanding and event of T e x t, because it has been transformed several times.
The „essence“, the practice of deconstruction, is inherent in such a text (understanding), thus „inscribed“ (cf. Derrida, Freud und der Schauplatz der Schrift or Freud’s „Wunderblock“).
The thinking of difference/différance is the inherent practice of „deconstruction“.
My philosophical practice is always about understanding texts (written, spoken or representations (!) e.g. technical, artistic, economic, political, institutional) in their inner structure and in their interaction with other texts.
The texts are not only to be analyzed and interpreted, but to be uncovered through the practice of deconstructing their conflict, their aggressiveness, their hidden contents and intentions.
What is meant is the visualization of the duality of the simultaneous presence and absence (!) of truth.
We express sentences of deliberate analytical truth and at the same time displace other possible sentences of truth or falsehood.
Jacques Derrida describes with the invention of his D i f f é r a n c e the process of life (cf. Teaser), in which man / human being is a special case, a unique case. A coincidence almost and yet from a certain distance covered in processes of a physical, chemical and then neurological nature then increasingly more stringent, more defined, more fixed.
Where is the border crossing from animal to human?
This is fascinating and exciting. Is there such a thing as a possibility to draw the line?
I ask this question completely without the intention to make man an animal.
We are animalistic, but not animal alone.
And what does animal mean here! (in this Blog, – see my BlogPosting animal philosophy!!! )
Animals are! Are many different individuals! And every animal is unique !!!
And some animals even possess so-called human characteristics like memory contents, technical ability, special ability, conclusion ability, love, communication etc.! And partly even consciousness!
Jacques Derridas phonologocentrism means among other things that every humanism is logocentric and every metaphysics is a humanism.
Even if most philosophers do not want to hear that until today.
Humanism as metaphysics is the enemy of animals.
The enemy of animals and finally also the enemy of humans.
I can’t roll everything up here(!) now (it’s always like this for us!), look at my animal philosophy in the blog, – read Derrida’s work on it and pay attention to the „Sins“(!) – catalogue, – my red list on „coming democracy„!
(keyword „species extinction“, „climate change“, … etc.; always to be found in the appendix of each posting in red letters, English and German).
If grammatology „cannot be a science of mankind“, then it is precisely because, „from the very beginning, it poses the fundamental question of the name of the human being“ (J. Derrida, Grammatologie, Frf. 1974, p. 148).
Contemporary Philosophy
Gegenwartsphilosophie
PHILOSOPHIE DER GEGENWART PHILOSOPHISCHE PRAXIS
PHILOSOPHISCHE PRAXIS WIEN PHILOSOPHISCHE PRAXIS ÖSTERREICH PHILOSOPHISCHE PRAXIS OESTERREICH EUROPA
Kommende Demokratie. Demokratie im Kommen. Eine der grundlegenden Prämissen für unsere Arbeit in unserer Praxis.
Die gesamte Geschichte der Metaphysik ist eine Geschichte der Reduktion auf das „Wesen“, eine gedachte Konstruktion zur Vereinfältigung der Vielheiten, eine Verneinung der „Fältelung“ (Derrida), eine Abwehrstruktur gegenüber dem komplizierenden Denken zur Ermöglichung einfacher Aussagen über das Seiende.
Der Surplus (Derrida) als Überschuß der Überraschung des Kommenden (!), die différance (!) (Derrida), – das Abenteuer des Denkbaren als permanente Verschiebung des Standpunktes (!) infolge erkennbar werdender Perspektiveneröffnungen (!) nach hinten in die nie anwesend gewesene Gegenwart einer Vergangenheit und nach vorne in die nie ganz präsent werdende Gegenwärtigung einer Gegenwart (!) ( im Ablaufgeschehen des Historischwerdens ! ) durch signifikativ fast und beinahe fixpunktfreie Permutations- und Konnotationsmöglichkeiten, zeitlichräumliche Verschiebungsstrategien, Verschiebungsarrangements und Verschiebungsderangements sowie durch Veränderungswahrscheinlichkeiten von Ereigniswahrnehmung (!) in aufeinander bezogen werden könnender Lesarten (retour und en avant).
( vgl. Marshall McLuhan, Die magischen Kanäle. Understanding Media, Wien 1968, S. 99:
„Jede Form von Transport befördert nicht nur, sondern überträgt und verändert den Absender, den Empfänger und die Botschaft.“ )
Die Lesarten sind überbordend und überfordernd. Das Menschsein in der Natur und als Natur ändert sich gerade gewaltig. Die Technikkultur erreicht einen neuen Level auf der nach oben unsichtbaren Spirale der Erforsch- und Erfindbarkeiten (Stichwort: Nanotechniken etc.). Natur als Natur gibt es beinahe nicht mehr, weder um den Menschen herum noch in uns Menschen drin (Stichwort: Medizintechnik, Prothesenkultur).
Leuchtet uns hier ein Hoffnungsschimmer?! Gar einer zur Denkbarkeit der Vergrößerbarkeit unseres ökologischen Fußabdrucks?! 3 Erden, 5 Erden, 7 Erden auf unserer einen Erdkugel !?
Denkbar!? Machbar?! Infolge techno-naturtechnischnatürlicher (!) Verkopplungseffekte in näherer oder fernerer Zukunft?!
Disruptive Innovation!? Disruptive Technologien als Ausweg? Als Notausgang!?
Je ne sais pas !
I don’t know !
Ich weiß (es) nicht !!! WIR wissen es nicht. Können wir es wissen?
Das Sprechen und Schreiben im Zeitalter der digitalen Codes ermöglichen der Menschheit das Verlassen des Schriftraums „Buch“ und eröffnet uns quasi den Schatz der entfesselten Mächte der SCHRIFT (Derridas Grammatologie als Geburtsurkunde). Texte quellen immer und überall unaufhörlich aus unseren Herzen (!) und finden Möglichkeiten der Aufzeichnung.
Die Gedächtnisspeicher wachsen im Sekundentakt. Niemand kann sich seiner selbst mehr sicher genug sein, um eine Behauptung zu versuchen. Wir verneigen unser Haupt manchmal und wir neigen manchmal und temporär zur Setzung von etwas, – dies aber beinahe (?) immer mit Anführungsstrichen markiert. Jede Autorität ist als bleibend vorläufig markiert.
Auch die Autoritäten der Techniken, der Religionen, der Kulturen und der Menschenbildungen überhaupt.
Wissen und Information stehen unausweichlich in Frage und unter dem Vorbehalt der Skepsis.
Künstliche Intelligenz und sich selbst organisierende Systeme heben den Anspruch der Unterscheidbarkeit von Natur und Kultur weitgehend auf. Beide unterliegen strukturierter Prozeßhaftigkeit von „Information“, also Formationen von Codes und unbeschränkbarer und unbegrenzter Umkodierungspotentiale.
Die Geschichte des Menschen und der Erde im „Post-Anthropozän“ (!?).
Im oder am Abgrund / Abyss !?
( Zur Erinnerung: Unsere Zeitschrift aus den 80er und 90er Jahren, — „Die Grüne F Abyss“, 1989-1999, — spricht davon ! )
Eine Geschichte der Enteignung des Selbst (!) und der Aneignungsversuche von Vorstellungen menschlicher Selbstverhältnisse und menschlichen Selbstverständnisses.
„Subjektivität“ und „Identität“ wird weiterhin erlebbar und erlebt, allerdings ebenso heftig und oft beinahe unheimlich (!) dekonstruiert und dekonstruierbar.
„Mille Plateaux“ (Deleuze) für jeden begreifbar, für jeden und jede denkbar. Das Leben als Vielheiten.
Vernetzte Welten, komplizierte Welten, komplizennotwendige Welten, Einsichten in Komplexitäten, Neues denken lernen und neu und neuerdings denken und auf einsichtige Menschen mit Vertrauensvorschüssen hören, – zumindest hinhören!
Verstehen wird zunehmend erschwert. Täglich machen wir Erfahrungen, deren Zusammenhänge uns meist nicht ganz klar werden. Einzeldisziplinen der Wissenschaft stellen uns oft nicht ausreichend Erklärungsmodule zur Verfügung.
Ob Biodiversität, ob Artensterben, ob Finanzmärkte und Realwirtschaft, ob Verkehr und Transportwesen, ob internationaler Tourismus, Geldverkehr, Geldveranlagung, Telekommunikation, Wasserverbrauch, individuelles Autofahren, Hunger in der Welt, Kindersterblichkeit, Geopolitik, Machtinteressen, Konzerninteressen, Menschenrechte, Kriege, Terror, Landverlust, Lebensraumverlust u.a. . . .
Alles hängt „irgendwie“(!) mit allem zusammen und kaum jemand reflektiert das Ganze auf sich selbst herunter, – auf sein je eigenes Verhalten und seine je eigenen Möglichkeiten des richtigen Denkens, Handelns und Tuns.
Was kann ich tun !? Wie lebe ich ethisch und richtig angesichts der teilweise undurchsichtigen Weltverhältnisse?! Mache ich mir überhaupt irgendwelche Gedanken zur Lage der Anderen in der Welt?! Wie bringe ich mich ein?
Bringe ich mich ein?! Kann ich mich konkret mit einem Stück Welt auseinandersetzen? Oder bin ich ein Ignorant? Bin ich vielleicht gar einer von den Rücksichtslosen und egomanisch durch das Leben (auch vieler anderer) Hetzenden?!
Ich erlebe bei vielen Menschen ein Gefühl von Machtlosigkeit angesichts der Dynamiken von Ökonomie und Politik, angesichts der Turbulenzen der Märkte und ihrer Folgen. Verzweiflung, Depressionen und Burnouts angesichts der Aussichtslosigkeit vielerorts und der generellen Abnahme des Sozialstaats und der wachsenden Arbeitslosigkeit und vor allem der exorbitanten Arbeitslosigkeitsraten bei den Jugendlichen in vielen Staaten dieser Welt.
Ich erlebe ganz allgemein eine Art Erschöpfung des gemeinen Selbst, – einhergehend mit der Verschleißung und Verschließung des aufmerksamen Blicks von Ich zu Ich bzw vom Ich zum DU !
Das Anthropozän (Crutzen) und die Beschleunigung aller Formate. Die „Technosphäre“ scheint sich zu verselbständigen. Der Mensch bleibt zurück. So die große Sorge vieler. Genügend Anlässe darüber gründlich nachzudenken. Praxis des Denkens! Praktiken des Handelns!
Ein kleiner Hinweis noch zur Ideen- und Erkenntnislehre PlatonSokrates‘ (!)
( cf. J. Derrida, Dissemination, Wien 1995, S. 84ff.; J. D., Von der Gastfreundschaft. Wien 2001, S. 20-58; J. D.: Grammatologie, Frf. 1983, S. 459ff.;
J. D., Die Struktur, das Zeichen und das Spiel im Diskurs der Wissenschaften vom Menschen, – in: J. D.: Die Schrift und die Differenz. Frf. 1976, S. 422ff.): cf. esp.: Sonnengleichnis, bes.Liniengleichnis und Höhlengleichnis in: Platon, Der Staat (Politeia VI, 507 – 518) : die platonische Ordnung des Wissens entlang einer (aufsteigenden?) epistemologischen Linie ( altgrch. γραμμή / grammḗ, –
cf. Derrida in „Ousia und gramme“ zur Schrift, Linie, Punkt, Zeit, Kreis, Raum anhand einer Fußnote in Sein und Zeit Heideggers und zu „Gramme und Zahl“ in Aristoteles‘ Physik IV;
„Eine solche différance würde uns eine Schrift zu denken geben ohne Anwesenheit und ohne Abwesenheit … Diese Schrift übersteigt alles, was die Geschichte der Metaphysik in der Form der Aristotelischen gramme begriffen hat, in ihrem Punkt, in ihrer Linie, in ihrem Kreis, in ihrer Zeit und in ihrem Raum.“
Jacques Derrida: Ousia und gramme. Notiz über eine Fußnote in Sein und Zeit, – in: J. D.: Randgänge der Philosophie. Wien 1988, Passagen, S. 84 ) im so bezeichneten „Liniengleichnis“ ( Politeia VI, 509-511 ) der Politeia als Skala von Erkenntnisweisen: die Stufe der Erkenntnis der eikasia als Meinungs- oder Mutmaßungswissen; Wahrscheinlichkeit! Möglichkeit! die Stufe der Erkenntnis der pistis als Wahrnehmung der sichtbaren Welt (Tiere, Pflanzen, Artefakte) und der dianoia, dem begrifflichen Verstand (geometrischer Operationen); Verstandesgewißheit! und die Stufe der Erkenntnis der noesis als die Einsicht durch Vernunft! ( laut Theodor Ebert vertrat Platon keine dualistische Metaphysik mit ontologischer Trennung (Chorismos) zwischen intelligibler und sinnlich wahrnehmbarer Welt;
Eberts Auffassung nach handelt es sich nicht um vier, sondern nur um drei Erkenntnisweisen: um wahrnehmende, mathematische und dialektische Erkenntnis in funktionaler Verkettung, – in: Theodor Ebert: Meinung und Wissen in der Philosophie Platons, Berlin 1974, S. 181–193 )
Platons Erkenntnislehre läuft auf das Licht ( „Sonne“, Erhellung, Aufklärung, „Wahrheit“ ) als das „Gute“ zu, – in Analogie zur Sonne.
Die „Wahrheit“ hat ihren „Grund“ (!) „im Guten“ und entspringt ihm, so wie das Licht von der Sonne aus strahlt.
Allein durch die Einsicht (!!!! das Problem dabei !?, das Problem der Problematizität von Einsicht !!! cf. Marie-Françoise Plissart / Jacques Derrida: Recht auf Einsicht. Wien 1998) der Vernunft kann das Gute erkannt werden! Das Gute als dasWesen der Ideen!
Direkte Einsicht der Vernunft in das Wesen der Ideen. Platons Erkenntnistheorie als buchstäbliche Meta-Physik.
„Bedingungen“(!) einer Lektüre der platonisch-metaphysischen Wahrheitsfindung bzw Bedingungen und Bedingtheiten einer Wahrheitsfindungslektüre des Begriffes der „Wahrheit“ bei PlatoSokratesVorsatz:Recht auf Einsicht?!
„Du wirst niemals, Sie auch nicht, all die Geschichten kennen, die ich mir beim Anschauen dieser Bilder noch habe erzählen können.“ (Derrida, Plissart)
Bedingung 1)
Das Denken der différance (Derrida, Die différance, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 29-53) ist ein Denken hin zu dem, was sein kann!
Bedingung 2)
„Eine Verbindung (articulation) … gibt Spielraum.“ (!) (Derrida, passim)
Bedingung 3)
In der Praxis des Sagens steckt die Behauptung von „etwas undetwas“, ein Surplus, ein Exorbitantes (Grammatologie 279f.). Spielraum der Dekonstruktion, – der „Spielraum“ zwischen den „etwas“!
Bedingung 4)
Unter différance begreift Derrida das, was im Zwischenraum des etwas als etwas sich ereignet oder ereignen kann. Die Gespenstigkeit von etwas liegt im Spielraum der radikalen Möglichkeit, den die différance zu eröffnen vermag. Derrida zeigt uns die „radikale Möglichkeit“ einer „Gespenstigkeit“ in allem, was wir erleben. (cf. Derrida, Die Stimme und das Phänomen, S. 49ff. und bes. Marx‘ Gespenster, passim)
Bedingung 5)
Derrida macht deutlich, dass die Gegenwärtigkeit der Wahrheit überhaupt in Zweifel zu ziehen sei (vgl. dazu auch Hilary Putnam: Vernunft, Wahrheit und Geschichte. Frf. 1990, stw 853, bes. S. 15 ff. u. S. 202 ff.; engl. V.: H. Putnam: Reason, Truth and History. Cambridge University Press 1981).
Derrida stellt die zentrale Frage nach dem Legitimationsgrund, der es erlaubt, im wissenschaftlichen Rahmen von einer Erfahrung der „Wahrheit“ zu sprechen, die grundlegend verschieden ist von den Begriffen und Kategorien wissenschaftssprachlichen Zugriffs.
„Unter“(!) einer jeden Textarbeit erscheint durch die Arbeit des Dekonstruierens ein Gleiten von Sinn und vielfach Gefälteltes, Übereinandergeschichtetes an Bedeutungshaftigkeit, das uns immer nur als Spur begreifbar werden kann und nie als ein Text in seiner Präsenzhaftigkeit des quasi endgültigen Ausdrucks.
Bedingung 6)
Die Welt heute ist zu einem einzigen großen Raum geworden, wie es sich Platon und alle seine NachfolgerInnen bis ins 20. Jahrhundert herauf nicht haben erträumen (!) können. Doch hat dieser Raum und darauf verweist Derrida mehrfach, ja vielfach und ausdrücklich, auch eine ihnen unbekannteQualität: hybrid in all seinen kulturellen Bedingungen, Voraussetzungen, Bestimmungen und Verschiebungen, – allseits sich überlagernd, zuspitzend, überschießend, heterotop, global und vielleicht auch kommend (!?!) planetarisch.
(( cf. dazu, – anregend kontrovers: Texte von Chantal Mouffe, Richard Rorty, Simon Critchley, Ernesto Laclau und Jacques Derrida, – in: Chantal Mouffe (Hg.): Dekonstruktion und Pragmatismus. Demokratie, Wahrheit und Vernunft. Wien 1999 (Passagen Vlg.) und Chantal Mouffe: Welche Weltordnung: kosmopolitisch oder multipolar?, – in: Chantal Mouffe: Über das Politische. Wider die kosmopolitische Illusion. Frankfurt am Main 2007, S. 118 ff. (edition suhrkamp) und bes.: Jacques Rancière: Der Hass der Demokratie. Berlin, August Verlag 2011; sowie: Colin Crouch: Postdemokratie. Frankf. 2008;
und schließlich noch Platons „heikle“ und provokative (!?) Formulierungen zur Demokratie als ein politisches Regime, das keines ist (!?!), – in: Platon, Politeia, Buch VIII, 562d ff. ))
Nachsätze: Judith N. Shklar:
„ Dem Liberalismus der Furcht vorzuwerfen, er würde seine Erwartungen zu niedrig ansetzen, hieße, Gefühle für geringer zu achten als Ideen und besonders politische Anliegen und Sachen.“ (S. 50)
„Ein hiermit in Verbindung stehender Einwand gegen den Liberalismus der Furcht lautet, dass er die genuin menschliche durch eine > instrumentelle Vernunft < ersetze (vgl.: Seyla Benhabib: Kritik, Norm und Utopie. Die normativen Grundlagen der Kritischen Theorie. Frf. 1992).
Meistens wird die Bedeutung der ersteren im Dunkeln gelassen, aber in der Regel geht es dabei nicht um irgendeine Version des platonischen Idealismus.
Der Begriff > instrumentelle Vernunft < bezieht sich auf politische Praktiken, die auf Effizienz aus sind oder nur Zweck-Mittel-Kalkulationen betreiben und dabei weder die Rationalität noch einen anderen möglichen Wert ihrer Ziele oder Ergebnisse hinterfragen.
Weil der Liberalismus der Furcht sehr klare Ziele hat – nämlich Furcht und Grausamkeit zu vermindern – , scheint dieses Argument ziemlich irrelevant zu sein.“ (S. 51)
„Jeder Versuch von Bürgererziehung in einer liberalen Demokratie muss das Ziel haben, gut informierte und selbstbestimmte Erwachsene hervorzubringen. Das vollendete Portrait eines mustergültigen Liberalen findet sich in KantsTugendlehre, die uns detailliert die Gesinnung einer Person beschreibt, die andere Menschen ohne Herablassung, Arroganz, Demut oder Furcht respektiert. Er oder sie beleidigt andere nicht durch Lügen oder Grausamkeit, die den eigenen Charakter nicht weniger verderben als sie das Opfer verletzen.“ (S. 54)
aus:Judith N. Shklar: Der Liberalismus der Furcht. Mit einem Vorwort von Axel Honneth und Essays von Michael Walzer, Seyla Benhabib und Bernard Williams. Herausgegeben, aus dem Amerikanischen übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Hannes Bajohr. 176 Seiten, Berlin 2013 (Matthes & Seitz).
John Dunn: „In der Politik ist Demokratie heute der Name für das, was wir nicht haben können – doch was wir uns dennoch sehnlich wünschen.“ ( John Dunn: Western Political Theory in the Face of the Future. Cambridge University Press 1979, p. 27 )
Ingolfur Blühdorn: „Diese Feststellung ist sogar aktueller denn je. Nach der postdemokratischen Wende könnte man allerdings noch pointierter sagen: Demokratie ist heute der Name für das, was wir nicht haben wollen – doch was wir uns dennoch sehnlich wünschen. Diese Neuformulierung würde den postdemokratischen Stand des demokratischen Paradoxes voll erfassen. Und dieses spezifisch postdemokratische Paradox entsteht eben, weil die Modernisierung die Logik des flexiblen und flüchtigen Subjekts (und also die Logik der Postdemokratie) immer schneller vorantreibt, dabei aber die Logik des traditionellen, identischen Subjekts (und also die Logik der Demokratie) keineswegs aussetzt.“ ( Ingolfur Blühdorn:Simulative Demokratie. Neue Politik nach der postdemokratischen Wende. Berlin 2013 (Suhrkamp Verlag), S. 162 f. )
Müssen wir, können wir, dürfen wir an die Idee der Demokratie Zweifel setzen ?!?
Und an der Demokratiefähigkeit !?!
An der Demokratiemöglichkeit ?!
Der Demokratizität !?
Am Demokratischen?!
An der Frage der Demokratie !?
Warum bezeichnet Jacques Derrida die Demokratie als kommende, – die kommende Demokratie !?
Jacques Derrida: „Aufgrund des Geheimnisses möchte ich die Frage der Demokratie abermals aufnehmen, da es ein Konzept der Politik und der Demokratie als Offenheit gibt – wir sind alle gleich und der öffentliche Bereich steht uns allen offen -, was dazu tendiert, das Geheimnis zu negieren, auszustreichen oder zu verbieten;
in jedem Fall tendiert es dazu, das Recht aufs Geheimnis auf den privaten Bereich zu beschränken und damit eine Kultur der Privatsphäre zu etablieren. (Ich denke, das ist die vorherrschende und hegemoniale Tendenz in der Geschichte der Politik des Westens.) …
ich habe versucht, gegen eine derartige Interpretation der Demokratie eine Erfahrung des Geheimnisses und der Singularität zu denken, der gegenüber der öffentliche Bereich keine Rechte und keine Macht in Anschlag bringen kann.“
( Jacques Derrida: Bemerkungen zu Dekonstruktion und Pragmatismus, – in: Ch. Mouffe (Hg.): Dekonstruktion und Pragmatismus. Demokratie, Wahrheit und Vernunft. Wien 1999 (Passagen Verlag), S. 179. )
Jacques Derrida bezeichnet die kommende Demokratie als eben solche aufgrund des Geheimnisses (!) als Erfahrung des Singulären (!), aus der das Politische nur erwachsen kann, – und zwar erwachsen in seiner Offenheit. Offen ist kommend.
Die Erfahrung ist das, was das Subjekt über ein bisher Erfahrbares hinausführt, – quasi entgegen allen und als Überraschung aller Erwartungen, Hoffnungen, Begehrlichkeiten. Das was den Horizont der Wahrnehmung zu übersteigen vermag.
Das Geheimnis haftet an einer solchen „Übersteigung“ von etwas.
Das Geheimnis könnte das unmöglich Scheinende, ja das Unmögliche sein, – das Politische werden, als die Erfahrung eines Unmöglichen.
Das Unmögliche ist das Singuläre!
(vgl. Derrida, Politik der Freundschaft, S. 55 und Die unbedingte Universität, S. 73)
Das Politische erwächst aus der Erfahrung des Singulären aufgrund des Geheimnisses, das die Erfahrung des Singulären zur Voraussetzung hat oder besser noch, diesem anhaftet, als Präsenz der Absenz bleibend.
Eben die kommende Demokratie, die immer erst ankommende Demokratie.
Dies ist der Initialeffekt des Denkens der Singularität und also des Geheimnisses dafür, warum zum Beispiel in der Literatur alles gesagt werden kann und weswegen Literatur mit Demokratie verantwortlich (!) zusammenzudenken ist.“
Und das Geheimnis ist nichts, was ich in mir verberge; es ist nicht Ich.
Das Geheimnis ist nicht das Geheimnis der Vorstellung, die man im eigenen Kopf einschließt und von der man beschließt, sie niemandem zu sagen, es ist eher ein Geheimnis, das der Erfahrung des Singulären koexistent ist.
Das Geheimnis kann nicht auf den öffentlichen Bereich reduziert werden – trotzdem nenne ich es nicht privat -, es kann auch nicht auf die Veröffentlichung oder das Politische reduziert werden, zur selben Zeit liegt dieses Geheimnis dem zugrunde, von dem aus der öffentliche Bereich und der Bereich des Politischen zu sein, und offen zu sein, vermag.“
(( Jacques Derrida: ebda., Bemerkungen zu Dekonstruktion und Pragmatismus, – in: Ch. Mouffe (Hg.): Dekonstruktion und Pragmatismus. Demokratie, Wahrheit und Vernunft. Wien 1999 (Passagen Verlag), S. 178f. ))
In der platonischen Ideenlehre ist die Idee des Guten das oberste Prinzip. Ein nicht einfach zu erfassendes Prinzip! Umgelegt auf die heutige Politik möchte ich dieses „Prinzip“(!) anwenden auf die modernen Menschenrechtsformulierungen, nach denen sich heutige Politik und PolitikerInnen zu richten hätten, – also auf das, was gut und richtig ist für alle Menschen auf diesem Globus, das sogenannte „planetarische Prinzip“ (vgl. Gayatri Chakravorty Spivak) den „Anderen“ zu denken,
im Zeichen der Alterität zu denken,
(( cf. Teaser-Ende zur Spur: „Die Spur, in der sich das Verhältnis zum Anderen abzeichnet, …“ „Es gilt, die Spur vor dem Seienden zu denken.“
(J. Derrida, op.cit., Grammatologie, S. 82)
„The trace must be thought before the entity.“
(J. Derrida, op. cit., of Grammatology, p. 47)
„ Il faut penser la trace avant l’étant.“
( Jacques Derrida, op. cit., DE LA GRAMMATOLOGIE, p. 69 ) ))
ja vom Imperativ(!), das Subjekt als planetarisch zu denken, –
auch und besonders auf die großen Herausforderungen der Politik im 21. Jahrhundert gerichtet gedacht:
wie Migration (Flüchtlinge, Refugees), Welt als Umwelt und deren Zerstörung, Treibhausgase, Temperatur(anstieg), Ressourcenknappheit, Wohlstandsgefälle, Bevölkerungsdichte, Wasserkriege, Religionskriege, Klimawandel, Klimafolgen, Erderwärmung, Atomare Überbleibsel, Klimakriege, Klimakatastrophen, Bürgerkriege, „ethnische Säuberungen“ (!), Völkermord, Gewaltkonflikte, soziale Katastrophen, Terror, Naturkatastrophen, Bevölkerungswanderungen, instabile Staatsgebilde, Armut, Korruption, Waffen(lieferungen), Terrorismus, Artenvielfalt, Biodiversität, Massentierhaltung, Tierfabriken, Tierverzehr, „Fleischproduktion“!, Tierrechte, Tierphilosophie
((…ich beziehe mich in der Hauptsache auf Derrida und seine Texte über „das Tier“, – in: J. D.: „Das Tier, das ich also bin“. Wien 2010.;…
alle Philosophen, von Aristoteles bis Descartes, Kant, Heidegger, Levinas bis Lacan, sprechen von „das Tier“ (cf. S. 58f.); … alle Tiere werden als Tier zusammengedacht!, – das „Tier als solches“ !
Die berüchtigte Formel, die „Als-solche-Struktur“, das ist das, was Derridas Dekonstruktion zu überschreiten, zu attackieren versucht, – das Einheiten bilden in einem Urteil, z. B. Heideggers Ausdruck„Weltbilden“, das ist das , was der Mensch (die Menschen!) kann und was diesen vom Tier(! welchem?) unterscheide;
dieses sei „weltarm“!
Eine Unterscheidung mit vielen Folgen!
Diese Tier-Mensch-Unterscheidung ist der Grundstein der abendländischen Metaphysik und ihrer Serien binärer, hierarchischer Oppositionen als Grundlage für Weltaussagen und Urteile (!) über diese (cf. S. 164)…
Derrida spricht von der Teilnahme an einem „veritablen Krieg der Arten, jedesmal wenn „man“ „Das Tier“ sagt ! (cf. S. 58);…
das Zusammendenken aller Tiere als Tier!
Mit dem Singular das Tier wird eine metaphysische Formulierung und Denkweise privilegiert, – das Tier als solches !
Was wären die Kriterien für die Zusammenführung aller Tierarten und Tierindividuen unter einen Begriff!?
Es kann nur die Fundamentalopposition zum Begriff des Menschen / der Menschen gemeint sein. Eine Abwertung!
Das Lebewesen Tier, die Tiere seien weniger als ein Mensch und der Mensch sei mehr als ein Tier!
Für Derrida bleibt die Beziehung zum Seienden immer eine tierliche Beziehung, dies gelte auch für uns Menschen.… Derrida denkt, der durch die metaphysischen Oppositionen bewirkte Separatismus (gegenüber uns Menschen) bedeute die andauernde gedankenlose und brutale Fortsetzung der Gewalt gegen Tiere.
Gleichzeitig fürchtet er die Reduzierung des menschlichen Lebens auf tierisches Leben durch viele Biologen bzw Biologisten und damit die Gefahr, daß Menschen der nämlichen Gewalt ausgesetzt sein werden und seien!
(ebda.)… Menschen und Tiere „erleben“(!) den Tod nicht „als solchen“!
Die Möglichkeit und die Realität des Todes nehmen wir nicht „als solche“ wahr, sondern nur über den Umweg (!) über andere. Die Menschen genauso wie die Tiere.
Das ist „uns allen“(!) gemeinsam, – bei aller Fremdheit, die wir Tieren gegenüber empfinden (sollten!
Für Derrida eine Fremdheit, die wir kultivieren sollten.
Eine Andersheit, deren Schönheit wir genießen und schützen und bewahren sollten und müssen!)…
wir alle, Tiere wie Menschen, sind körperliche Lebewesen, verletzlich, vergänglich und singulär!
Extrem rar!
Teil einer kleinen, kostbaren, schützenswerten, permanent gefährdeten Welt.
Gewaltminimierung ist Derridas Auftrag an uns!
( Jacques Derrida: Das Tier, das ich also bin. S. 58ff., S. 63ff., bes. S. 67 und ff., S. 79ff., S. 206ff. ); Tierphilosophie also )),
( cf. Gayatri Chakravorty Spivak: Imperative zur Neuerfindung des Planeten – Imperatives to Re-Imagine the Planet (hg. v. Willi Goetschel engl./dt.). Wien 2013, 2. Aufl., Passagen Verlag, S. 49vv.ff. und Charles Taylor: Multiculturalism and the „Politics of Recognition“. Princeton 1994, p. 28 )
ΜΗΔΕΙΣ AΨYXOΛOΓIKOΣ EIΣITΩ
Medeis apsychologikos eisito
Let no one unversed in „psychoanalysis“ enter here
ΜΗΔΕΙΣ ΑΓΡΑΜΜATIKÓΣ EIΣITΩ
Medeis agrammatikos eisito
Let no one unversed in „grammatology“ enter here
„Le sens du monde“ (J.-L. Nancy)
Der Sinn der Welt Die Sinne der Welt Sense
Interlacements Inkommunikabilität
Philosophische Praxis die rätselhafte und verstörende Notwendigkeit Von Kommunikation!!!
vgl. unbedingt und zuallererst zum Wort „Kommunikation“ und zur Bedeutung und zur Situierung im semantischen Feld von Kommunikation Jacques Derridas „Signatur Ereignis Kontext“ , – in: Randgänge der Philosophie. Wien 1988, S. 291ff. !!!
Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben.
Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist.
The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable.
The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context.
More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! !
To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at
P.s.:
als eine Art Manifest lesbar !
Der „ökologische Bruch“ (vgl. John Bellamy Foster) und der Kapitalismus und die abhängigen Wissenschaften und WissenschaftlerInnen und die Grenzen des Planeten (vgl. Teaser, Blogspot-Blog 2014 ff.!)!
Selbsterleuchtung in der Unabhängigkeit des eigenen beruflichen Tuns ist mehr denn je gefragt. Kaum jemand kann sich freimachen. Die philosophische Praxis in einer unabhängigen freien Philosophischen Praxis kann der erste und zweite Schritt sein. Die kulturelle Logik des Neoliberalismus zu hinterfragen steht zur allgemeinen Debatte.
Die Entwicklung weltweiter kapitalistischer Praktiken hat zur Keimung vieler antikapitalistischer Bewegungen geführt ohne bisher eine global strukturierte Infragestellung der herrschenden kapitalistischen Verhältnisse zu zeitigen. Das muß sich ändern. Philosophische PraktikerInnen können dazu einen sinnvollen Beitrag leisten.
Das Bewußtsein zu schaffen für eine progressive Besteuerung des Reichtums in Richtung breiter und fairer Umverteilung desselben und die wichtigsten Grundbedürfnisse durch staatliche Politik sicherzustellen und sie nicht den Marktkräften auszuliefern, – dieses Bewußtsein kann man in vielerlei Hinsicht mitschärfen helfen.
Kulturelle und geistige Gemeingüter müssen allen zur freien Nutzung offenstehen, will eine Gesellschaft intellektuell gedeihen und nicht geistig und sozial verkommen und verkümmern. Städte und städtischer öffentlicher Lebensraum haben hier eine tragende Rolle.
Auch eine Praxis wie die meine, heute auf Rädern, morgen zu Fuß, kann nur im gesicherten und gepflegten öffentlichen Raum zur Entfaltung gebracht werden.
Eine Bewegung wie Critical – Mass hinterfragt kritisch die vorherrschenden kulturellen Normen wie die Privilegien des Automobilismus. Wir sind ein Teil dieser Bewegung und reflektieren heute über die Körpermaterie (vgl. unten) und diverse Relationalitäten und deren Dekonstruktion.
(( Body Politics! Sport und Alter, Sport und Altern, Körperwissen, Medizin, Technik und Ethik, Mensch und Technik, Lebenserwartung, Körpertechnie, wie leben?!, welches Leben!?, wozu(!?) leben, Lebenserwartungen(!?), Sportivität bis mindestens 140 !? Body Politics! Sport in die Körper einschreiben! Körper schreiben! Lust und Schmerz Körper erschreiben! Körperschrift als Lebenslust!
Das Leben lebendig leben! Leidenschaften! Liebe leiden! Body Politics! Besetzungen erarbeiten! Libido entwickeln! Leben (h)aushalten! Body Politics! Différance!!! (vgl. Teaser, Blogspot-Blog!)
„Wer? Was? Die Erfindung des Menschen
1. Die Différance des Menschen“, – in: Bernard Stiegler: Technik und Zeit. Zürich-Berlin 2009 (diaphanes), S. 181ff. „Die Technik als philosophisches Problem
2. Menschliche Natur und conditio humana
3. Warum Technik?“, – in: Massimo De Carolis: Das Leben im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. Zürich-Berlin 2009 (diaphanes), S. 20ff. „Derrida und die Technologie. Die Treue an den Grenzen der Dekonstruktion und die Prothesen des Glaubens“, – in: Bernard Stiegler: Denken bis an die Grenzen der Maschine. Zürich-Berlin 2009 (diaphanes), S. 111ff.
Ökotechnie der Körper, vgl. J. Derrida: Berühren, Jean-Luc Nancy. Berlin 2007, S. 145 Körpertechné! Körpertechnie! Body Politics! Körpertechnik(en), – den Körper seinem Gebrauch anpassen!
Body Politics! Das Sterben, der Tod, das ist das absolut Inakzeptable! Das Inakzeptable! Das absolut Inakzeptable (!) Das, was wir nicht und nie akzeptieren können werden! Das, was wir gezwungen werden zu akzeptieren ohne es akzeptieren(!) zu können.
Die Ausweglosigkeit(!) des Körpers, – dessen Aporien!
Die Verschiebungen der Aporien des Körpers!!!??? Body Politics! Mauss, Marcel: Soziologie und Anthropologie 2: Gabentausch, Soziologie und Psychologie, Todesvorstellungen, Körpertechniken, Begriff der Person, Frankfurt am Main 1997, S. 199f., S. 219ff. Körpertechnik! „den Körper seinem Gebrauch anzupassen“ (M. Mauss, 199), –
die Verwendung des Körpers ist immer sozial vorgegeben (!?), Body Politics!
Stichwort „Prothesen“! Vgl. Jean-Luc Nancy und sein Herz! „(DIES IST MEIN HERZ, >>DAS HERZ EINES ANDEREN<<) in: . J. Derrida: Berühren, Jean-Luc Nancy. Berlin 2007, S. 121ff. J.-L. Nancy: Corpus. Berlin, Zürich 2014, S. 87f.:
„ Techné der Körper…. Die >>Erschaffung<< ist die techné der Körper. Unsere Welt erschafft die große Zahl von Körpern, sie erschafft sich als Welt der Körper…“
„Die Ökotechnik funktioniert mit technischen Apparaten, an die sie uns von allen Seiten anschließt.“
Ebda.: S. 14 „Es bliebe, den Körper zu schreiben…
Es bliebe, nicht über den Körper zu schreiben, sondern den Körper selbst….“
Body Politics! Körpertechné! Körpertechnie! Körperwissen! Body Politics! Körpertechnik(en), –
den Körper seinem Gebrauch anpassen! Body Politics! ))
Und Radfahren in Wien, Mountainbiken in Wien und überall sonst, Abenteuer in Wien und überall sonst, – Radfahren geht überall ! Philosophieren geht überall !
Corpus Mundus
Grammatologische Philosophische Praxis, Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax, Anna Lydia Huber, Wien
Wien 36 Jahre Praxis Jubiläum (1989-2025 ff.) Jubilaeum 36 Jahre PP 2025
Abenteuer und Philosophie
Abenteuer Philosophische Praxis
Philosophie AbenteuerPhilosophische Praxis
Abenteuer Philosophie
vorläufige Antwort auf vor-läufige (!) Fragen:
vorläufige Antwort auf vor-läufige (!) Fragen:
ich selbst bezeichne mich nicht als „Sportler“!, – ich halte mich für einen erfahrenen, leistungsfähigen und sehr gut trainierten Radfahrer / Radtourenfahrer / Mountainbiker / Rennradfahrer / Freerider / Läufer / Wanderer und Abenteurer mit sportlichem Hintergrund
vorläufige Antwort auf vor-läufige (!) Fragen:
ich selbst bezeichne mich nicht als „Sportler“!, – ich halte mich für einen erfahrenen, leistungsfähigen und sehr gut trainierten Radfahrer / Radtourenfahrer / Mountainbiker / Rennradfahrer / Freerider / Läufer / Wanderer und Abenteurer mit sportlichem Hintergrund
ich selbst bezeichne mich nicht als „Sportler“!, – ich halte mich für einen erfahrenen, leistungsfähigen und sehr gut trainierten Radfahrer / Radtourenfahrer / Mountainbiker / Rennradfahrer / Freerider / Läufer / Wanderer und Abenteurer mit sportlichem Hintergrund
vorläufige Antwort auf vor-läufige (!) Fragen:
ich selbst bezeichne mich nicht als „Sportler“!, – ich halte mich für einen erfahrenen, leistungsfähigen und sehr gut trainierten Radfahrer / Radtourenfahrer / Mountainbiker / Rennradfahrer / Freerider / Läufer / Wanderer und Abenteurer mit sportlichem Hintergrund
Kurzbiographie siehe Homepage bzw Teaser und Blogposts zu „Was ist Philosophische Praxis? I und II und III“
To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at
Denken der Schrift. Grammatologie. (vgl. Blog-Teaser)
…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..
Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben
Gegenwartsphilosophie
Adventure Philosophy!
Philosophische Praxis
Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden. „Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt. Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttl nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.
Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns
……. THE SET …….. THE LEAVING OF THE BOOK …….. !?
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/
Psychoanalyse, Sprachanalytische Philosophie, das Unbewußte
Die Sprache, das Sprechen, das Unbewußte (Ubw)
Der Satz und die Philosophie
Falls Sie interessiert sind an einer PP mit mir/uns, bitte nur unter dieser E-mail einen Termin reservieren: To contact me/us, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at
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Philosophical Practice weltweit … rund um die Uhr … rund um die Welt, … „face à face“, … confidential one-to-one conversation, … around the clock … around the world
Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion
Öffnungszeiten / Hours of opening: Mo – Fr: 11 – 20 Uhr
Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement
Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…
…around the clock …around the world…
GESPRÄCHE sind EREIGNISSE als TEXT
cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )
Philosopher, Feminist, Mediator, Author, Freerider, born 1959, Dr. phil., age 66, 2025
Associate in the grammatological philosophical Practice since 2009 in Vienna and beyond
Anna Lydia Huber
Philosopher, Feminist, Mediator, Author, Freerider, born 1959, MSc, age 66, 2025
Gerhard Kaučić, Anna Lydia Huber, Philosophical Practitioners
Gerhard Anna Cončić-Kaučić (Anna Lydia Huber, Gerhard Kaucic, *1959), Writer
The Machine The Man
Robots Androids
Cyborgs as subject Deconstruction
Narratives, Reports, Analyses, Reflections from the Practice/from my/our Philosophical Practice
Vienna 36 years of practice jubilee (1989-2025 ff.) jubilee 36 years PP 2025
PHILOSOPHICAL PRACTICE Gerhard Kaučić (Dr. phil., b. 1959) & Anna Lydia Huber (MSc, b. 1959) VIENNA AUSTRIA EUROPE
Some preliminary as well as subsequent, perhaps common, but in any case contradictory thoughts on the subject: „Can the machine, the robot, become human, human-analogous or even the new human?“
I think, those, who think in such a way, are subject to some basic errors due to many false assumptions as a result of unquestioned thinking presuppositions, which do not occur in their horizon of thinking.
Presuppositions whose influence on the possibility of thinking of consciousness will not lie in each scientist’s own consciousness, yes, will not even be found in the axiomatics of these sciences in question.
Why the machine cannot be human. But maybe it can even be a little bit human in the future?
Can we think the event human as machine?
Why the machine will not be able to become human.
Why the machine, the robot, the cyborg will probably never be able to become a human being.
Can man become a machine? Can a machine live?
What does living mean ?
What does thinking mean ?
What does it mean to know ?
What does archive mean ?
What is recollection (memory) ?
What does history mean ?
What does text as con-text mean ?
What does biography/bio-Graphy mean ?
What does it mean, – to be/become an event ?
A non-calculative!?!
A historical being!
A being (!) in being present and absent!
Reflections, interventions and informations in the form of a BlogPosting in my/our blog composition, our philosophy blog on Grammatological Philosophical Practice Vienna on the occasion of a philosophical practice in seven parts.
Derrida denies that the power of history is exhausted in always triggering only transformations of a structure that is identically preserved in depth (spatial metaphor!). On the contrary, the matter is to be thought of in such a way that structures also decompose in their entire depth (! space metaphor!).
Thus, changes are more than just transformations of an „always the same“ (Nietzsche).
Also, the meaning of a structural principle does not escape „the law of determination by opposition“ (Saussure) and can be constituted „thus only in the reference game of the s i g n i f i a n t s of a structure“ (Saussure). So we are all „entangled“ in structures (Derrida) and have no chance of ever getting behind our being entangled in structures. Since structures can only be thought without centres, there can be no text centres and no central interpretation. Without a central sense there is no finding of something (a finding presupposes the presence of the thing to be found!), – it can only be an in-vention of something.
The trace (the being related to each other of different elements), – the trace is neither visible nor invisible. The estate, – the estate is the trace of the trace or the trace of the extinction of the trace. „Thus it can be seen that all the determinations of such a trace – all the names given to it – belong to the metaphysical text that guards the trace and not to the trace itself. There is no trace itself and no real trace.“ (J. Derrida, Randgänge p. 86 and J. D., Schrift und Differenz, p. 308f., 326 and J. D., Grammatologie, p. 83, 108f., 114)
The mirror(s) can be extended at will. One premise(!), one more mirror surface and there is another additional interfering infinite game of signifiers. Every discourse, – every discourse becomes a Dis-Par-course.
All the scientific discourses of this world call themselves at least (only) scientific and not more knowledge. A scientific discourse knows (at least according to the signifier) that it cannot be a discourse of the knowledge.
The „inscription“ is not „forever“, every inscription is finally like the subject himself, whose „archive“ can be destroyed like any archive. Also every media archive.
All our tele-technologies (from TV to drone and beyond) cause a deconstruction, in real practice, of traditional concepts and notions of state, citizen, national, foreigner, tourist, native, naturalized, etc., in so far as they are bound to a concrete territory.
Every country has its history, its memory and its special way of dealing with its archive economy.
Whenever one opens an archive, remembers certain events, one brings up the drama, this event, and brings it back to memory.
One makes „it“ conscious !
But awareness is by no means the only thing that matters ! If one speaks of the Holocaust or the Shoah, one is (whether one wants to or not!) paving the way to the individual as well as the so-called national unconscious!
Through the work of raising awareness, things happen which we cannot plan or control. Affections !
Postmodernism, so my thesis, has something to do with Freud, – with the psychoanalysis of Sigmund Freud!
I mean the raising of the crisis. An epochal crisis of the „Enlightenment“ of the WRITTEN/Scriptures.
On the question and the word „deconstruction,“ see Jacques Derrida’s „Reflections“ in a 1985 „Letter to a Japanese Friend,“ translated into German and reprinted in: J. Derrida, Psyche. Inventions of the Other II. Vienna 2013 (Passagen Vlg., germ. ed.), pp. 15 – 22.
„The word „deconstruction,“ like any other, derives its value of meaning only from an inscription in a chain of possible substitutions, in what is so calmly called a „context.““ (ibid., p. 21)
„In any case, despite all appearances, deconstruction is neither an analysis nor a critique … It is not an analysis in particular because the decomposition (décomposition) of a structure is not a regression to the simple element, to an origin that cannot be further decomposed. These values, like that of analysis, are themselves philosophies subject to deconstruction.“ ( p. 19)
„Deconstruction has place, it is an event (événement) that does not wait for the reflection, the consciousness or the organization of the subject, not even (for the consciousness of the subject) of the modernism/modernity. It deconstructs itself.“ (p. 20, german ed.)
Paul Virilio, Die Sehmaschine. Berlin 1989 (Merve). This excerpt serves me for further of my preliminaries on the subject and as a statement of my incipient deconstruction of the machine and the increasingly space-grasping notions of possible subjecthoods.
p. 136f.: “ At a time when the automation of perception, the invention of artificial vision, the delegation of the analysis of objective reality to a machine is imminent, one should turn again to the nature of the virtual image, an image world without a visible support, whose persistence is based only on a mental or instrumental visual memory/recollection.
Today, when one speaks of the development of audiovisual media, one cannot do so without at the same time asking about the development of that virtual world of images and its influence on behaviors and, moreover, without pointing to that new industrialization of seeing, to the emergence of a veritable market of synthetic perception.
This gives rise to ethical questions, not only about control and surveillance and the paranoia associated with them, but above all to the philosophical question of the doubling of the point of view, of the division of the perception of the environment into the animate, the living subject, and the inanimate, the object, the seeing machine.
These questions, in turn, lead to the question of „artificial intelligence,“ for there will no longer be any new super-software for solving problems of detail, any fifth-generation computer, that will not be able to grasp and perceive the environment.
These instrumentally generated virtual images, no longer accessible to direct or indirect observation, these synthetic images produced by the machine for the machine, will become for us an equivalent of what are now already the mental images of an alien interlocutor… an enigma.
When there is no longer any graphic or videographic expression, an automatic perceptual device will function like a kind of machine fantasy from which we will then be completely excluded.“
Some preliminary, perhaps common, but in any case contradictory reflections on the subject: „Can the machine, the robot, become human, human-analogous, or even the new human?“
Will robots remain working tools or will they become subjects? Knowing subject, with everything that belongs to it? Thinking ability (What does thinking mean?!) or merely combination ability? Through experience permanently rewriting memory/recollection (Freud) with creative memory work or list archive? Queryology?!
And:
Whose property? The property question! The means of production question! Private or state! Who should benefit from the products produced by robot work and above all from the profits? The society as a community, as a world community ultimately and with priority or the individual, in any case privately organized owners of means of production or owners?
And:
The problem of the future, I even think, the main problem of the long future, – unemployment, free time, a life without work, a good, secure and interesting life without work with intelligent and no one negatively affecting activities!
What to do? Who or what are we (then)?
Questions for philosophical practice! A life with philosophical practice for all!?
I think this will be or become one of the definitive(!) necessities for a fulfilling life.
Things to know and to be known in advance
The European Robotics Research Network (EURON) includes around 200 robotics research centers in universities and companies in Europe.
The declared goal of this network is to promote research, education and trade around robotics within Europe.
As a central contact point and especially as a link bridge to the European Commission, this network EURON has an important international function within the European community.
Proposals for roadmaps and research projects for topics in robotics come from this network.
Depending on how the capabilities of robots are seen, different evaluations of robots in the ethical dimension arise.
According to a Roboethics Roadmap (2006), the following evaluation and order emerges:
I will bundle four ways of looking at or imagining.
On the last formation of a future conception of robotics or of robots with consciousness as a new species I would like to direct above all my focus and my attention.
I think, those, who think in such a way, are subject to some basic errors due to many false assumptions as a result of unquestioned and not in their horizon of thinking lying thinking presuppositions. Presuppositions, whose influence on the possibility of thinking of consciousness will not lie in the respective own scientist consciousness, yes, will not even be found in the axiomatics of these sciences in question.
a) Robots are nothing but machines.
In this case Roboethics is comparable to the ethics of any other mechanical science.
b) Robots have an ethical dimension.
The assumption here is that robots have an intrinsic ethical dimension because, as products of humans, they can extend and enhance humans‘ ability to act ethically.
c) Robots are moral agents.
Artificial agents can now act as objects of moral action or as moral agents (themselves). In the opinion of most roboethicists, they do not necessarily have to have so-called „free will“ (note: questionable ancient philosopheme! G. K. ) to be considered acting ethically. Here the focus is put on the action itself(!), and not on the decision to act.
d) Robots are a new species.
According to this view robots will not only have consciousness(!, sic, G. K.), but in morality and intelligence(! Sic, which form of intelligence!, G. K.) they will exceed the human dimensions.
Many concepts and attempts of conceptualization from the thinking of metaphysics. Many misconceptions and groundlessnesses (! sic! ground and abyss! Cf. below in the text to it!).
We will try to go into it and to call up, disseminate and deconstruct these terms in the course of this epilogue of my philosophical practice as call.
I consider the above formulation as originating from the foundations and laws of the capitalist market and thus as a „wish machine“ (Deleuze) of property. The technical, artistic or literary imagination always already designs absurd machines. On the one hand by wish-driven overestimation of physical possibilities or by logical impossibilities.
It is no longer about a confrontation of man and machine insofar as one tries to facilitate the life of man by all kinds of extensions, prosthetizations or replacements, no, it is rather about the fact that one connects man with the machine and vice versa, in order to create, to program from it, as it is said above, a new species, – in order to see(!) that from now on it will be or should be about a unity: man as machine or even better(!), the machine as man, as new(!) man! According to this, from then on there shall be human machines and humans!
This wishful thinking regards the man and the machine as a kind of purely evolutionary development in steps without taking all the necessary social conditions into the sight(!).
If we consider the productive forces isolated from the social conditions, there is no possibility for us to observe, to describe or even to regulate these wishful machines in connection with all the realities like violence, oppression, enslavement, scarcity of resources and many other relevant connections together in the course of the setting operations.
The societies of humans, animals, plants are simply left out. One corporation is secretly working on military robots, another on high-tech medical machines with nanotechnology, etc., etc. …
I would like to note here, „freedom“ looks different!
I rarely use the word freedom, because freedom as such cannot exist and never will have existed.
There has always been freedom from and dependence on. Even today we are in a certain way in a game of freedom in connection with and within the respective political machine (cf. my BlogPost in German on the DDR – Rechtsstaat oder Unrechtsstaat).
The word freedom (cf. my/our post on „Freedom and Crisis. Crisis of Freedom) contains numerous metaphysical deposits and sedimentations.
Metaphysical presuppositions, too, which ascribe and attribute a sovereign independence to consciousness with free will, to the subject, more precisely to the egological subject (Husserl), i.e. a subject as thinking I, being as thinking I, one without drives/instincts, without economy and without machine.
This kind of man or this kind of thinking of man would already come very close to a machine.
A man without body, without history, without biography in connection with history and time and above all a man without relation to economies of most diverse provenances.
A thinking without consciousness of self!
A thinking without being present with absences! Without present absent (compare my Blogspot-Teaser and my Blogspot-Blog-Footer 2014 ff. to it!).
We want to remain vigilant against scientistic positivism, although I have great respect for the specialists, – except when they (mostly) in the absence of a philosophical culture try to interfere with it (especially with ethics and philosophy).
In other words, it is always difficult, – I don’t like it if one can’t listen and always leads the big word without preconditions of an adequate reading/lecture.
The scientists damage the reputation of the sciences and do not do a good service to thinking.
The interest in machine-like things and even machines themselves (but what does everything mean here already „machine“) I know quite well at myself (from the bicycle over the society mechanisms up to the space capsule and beyond), however I am not ready to put a pure simple thinking (can one call this „thinking“?) , which links mechanical formations with human states or connects them mentally under-complex or tries to put them into one, that I share such a talking shop in any way or would find interesting.
These models of thinking of „intelligence“ (what is that please?) and complexity do not reach by far to what there is to think about – at the subject complex man/machine, machine_human.
Let’s try a definition of machine.
Freud provides me with some additions in the process! Derrida writes about this in „Freud and the Scene of Writing“. Freud speaks of an economy, of reality, desire, repetition and the compulsion to repeat ( please also see my Youtube videos on „Language and the Unconscious“ ! ).
Freud speaks of unconscious calculation, that is, of an economy of repetition.
As soon as one speaks of calculability and repetition and this is present in something, we are talking about a machine and the reality of a machine!
The calculability of something inevitably includes an incalculable (cf. my two postings on Gezi Park and the incalculability of the Principle/Theorem of Reason).
The incalculable belongs to a different order than the calculable.
All unpredictable/unforeseeable events (keep looking at the metaphor of seeing, the seeing machine!) are represented by the Other! The Other is the unpredictable/the unforeseeable! By definition, the figure and configuration of the incalculable! (cf. my/our teaser on this!)
That which goes or would go beyond the machine is, in its core or essence, an event that is not programmable or an event that does not necessarily have to remain programmable.
A human-machine or a machine-human, – what is that?
What is this event and if so, how to do it count! With a free will!!! With Freud’s economy of unconscious calculation!!! An event with the calculation of the other?! Of repetition! The desire! The compulsion of repetition! A complexity of pleasure!? A complexity without lust?! A robot!
A machine with or without surplus!?
Is there such a machine? Is a machine without surplus imaginable?
Can life come to a standstill? Absolute standstill? That is, death.
Can a machine be?
And what would a human machine be? Man and machine or man as machine?!
We have, I have defined the machine as the dispositive (the dis-positive, not the positive!!!) of calculation and repetition/reiteration.
If something goes beyond that into the incalculable, into the non-programmed and non-programmable, then it should be able to be called the event of life.
Non-programmable is the other order of something that is not foreseeable(!).
It is!,- but not visible, not recognisable, it is absent, still absent, perhaps absent remaining and present at the same time, present absent as a trace.
Not a trace of the visible! A trace of absent present singular remaining difference of elements related to each other.
A trace is neither visible nor invisible. The enactment is the trace of the trace or the trace of the extinction of the trace. „Thus it can be seen that all the determinations of such a trace – all the names given to it – belong to the metaphysical text that guards the trace and not to the trace itself. There is no trace itself and no essential trace.“ (J. Derrida: Randgänge, p. 86, germ. ed.).
The ‚trace‘, – the being related to each other of differentiated elements!!!
A chain of differencing substitutions. Différance (!) The non-full, the non-simple origin of differences.
Freud’s neurological model of the functioning of the psychic apparatus (!) speaks of the origin of the recollection between the trajectories.
The trace as thought of recollection is not a pure trajectory. It is the intangible and invisible (!) difference between the trajectories and there is no pure trajectory without differences. Life protects itself with the help of reiteration, the trace and! … and the deferral/the procrastination (différance).
After all these somewhat more difficult passages on the definition or imagination of man and machine, Freud’s evocations reveal talk of an apparatus, a psychic apparatus with recollection,- something like a machine after all!!!???
Not so quickly and not necessarily.
The human being and his recollection, the human being and his unconscious, the human being and his trajectories of desire and reality, the influences of which permanently influence recollection and thus life, thus change it, permanently change it every second and even less. Shifting and deferring.
Memory and its recollection and language and thinking about oneself and the self. The unconscious!
Let us not forget psychoanalysis when we speak of or even think of the human being!
Let us not forget the unconscious! Language and the unconscious (Please read Alenka Zupancic: Why Psychoanalysis? Berlin 2009, esp. „Intervention II: Freedom and Cause“, pp. 31-55, german ed.).
So let us not forget: what we would have to think here would be the event with the machine!
As an unpredictable/unforeseeable event, no seeing can recognise the arrival of a coming.
No apparatus, no seeing machine, no organ, no brain, no mind can challenge the Other. The Other is always the uncalculable.The other, that which first arrives at us, the incalculable, the unpredictable, that is what underlies the proposition/the principle of the reason with its difficulties and to which this principle of the reason is subject, yes, this knowledge belongs to the responsibility of those who speak of the robot machine, dream of it, imagine it as a desirable machine and, insofar as it is and will continue to be an event, will also have to answer for it.
Also the talk, the extremely (also for me) fascinating chatter and talk about robots, robotics, roboethics, philosophy, science, ethics, scientism, consciousness, artificial intelligence, new species, responsibility, queryology and all the other more or less carelessly used metaphysical terms, – let us never stop thinking about being human, reflecting on it and exchanging ideas in thinking up to the unpredictable/unforeseeable limits of the machine.
And!!! Let us not and never forget psychoanalysis!!!
Once again, as a basic prerequisite and foundation for any serious thinking about the subject and its „humanum„(!): Alenka Zupančič: Warum Psychoanalyse? Drei Interventionen, Berlin 2009, german edition, Verlag diaphanes, Zürich-Berlin, 76 Seiten, – original in English, Why Psychoanalysis? Three Interventions 2008 (more cf. https://www.journal-psychoanalysis.eu/answers-by-alenka-zupancic/ ).
To be able at some point to bring into the consciousness of the scientists the train of thought that there is an unconscious and that this knowledge of it irritates the philosophy of consciousness, the philosophy of the subject, the philosophy of responsibility and thus tends towards a philosophy of the decentered subject with the intention of creating a consciousness of responsibility with very special caution, Scepticism and careful attention to all the fragility of being human, will never remain for me without hope for improvement, – a hope for science with the most all-embracing prudence, transparency, responsibility and participation in the political and social discourse of our time.
The uniqueness of the human being and of every human being cannot be reduced to machine-like calculation. The Singular is the secret of the human being, of every human being!
The secret clings to such a „transcending“ of something. The secret could be that which seems impossible, even the impossible altogether, – becoming the political, as the experience of an impossible. The impossible is the singular! (cf. Derrida, Politics of Friendship, p. 55 and The Unconditional University, p. 73, germ. ed.)
The political grows out of the experience of the singular because of the secret that is a prerequisite for the experience of the singular, or better still, that adheres to it, remaining as the presence of absence. This is the coming democracy, the democracy that is always just arriving.
„And the secret is not something that I conceal within myself; it is not me.
The secret is not the secret of the idea that one locks up in one’s own head and decides not to tell anyone; it is rather a secret that coexists with the experience of the singular.
The secret cannot be reduced to the public sphere – yet I do not call it private – nor can it be reduced to the public or the political, at the same time this secret underlies that from which the public sphere and the sphere of the political are capable of being, and of being open.“
(( Jacques Derrida: ibid, Remarks on Deconstruction and Pragmatism, – in: Ch. Mouffe (ed.): Deconstruction and Pragmatism. Democracy, Truth and Reason. Vienna 1999 (Passagen Verlag), p. 178f., germ. ed. ))
René Descartes (1595-1650) attributed self-consciousness to humans and declared animals to be machines. René Descartes considered animals – in contrast to humans – to be reductively explainable automata (De homine ,1622). Read my post on animal philosophy on this.
The machine paradigm appears in the history of the early modern era. The thinking and construction of mechanics and the enthusiasm generated by new inventions and the discovery of new physical laws gave rise to talk of the body without a soul and, as a countermovement, of the soul without a body.
While Descartes excluded man from the machine paradigm, La Mettrie also thought of man as composed like or as a machine.
„Descartes and all the Cartesians, – among whom one counts the Malebranchists, – have made the same mistake. They have assumed two precisely distinguishable substances in man, as if they had seen such and counted them correctly.“ (La Mettrie: Man a Machine. Leiden 1747, p. 17, germ. ed.)
Note also here the index words of the argument: see and count! „Seen“ and „counted“ !
The concept is determined by the growing heuristic significance of descriptive-empirical thinking, which was only really set in motion(!) by mechanics.
As a result of the thesis of a world machine, not only the objects of classical mechanics, such as planetary orbits or inanimate bodies, but also biological organisms including psychological phenomena(!) and including the functioning of society are understood in terms of this concept.
All these areas are in fact thought of as machines!
Metaphysics began to lose influence. Everything began to be subordinated to empiricism and thus to technology.
Only the thinking of the quantum theorists made the thinking of an empiricism (with in each case what presuppositions and conceivable and inconceivable(?!) consequences!?) without self-reflection a perceivable dangerous enterprise (just think of the responsible(!!!) and so terribly misguided nuclear physicists, military leaders and politicians).
„The mind’s thinking invents and makes. Its precepts can be carried out and multiply making by endless repetition. A world constitution is created in which a few minds construct the machines, create, as it were, a second world, in which the masses then serve as the function of execution.
The other thinking, the thinking of reason, does not make possible execution according to instructions in masses, but requires everyone to think as himself, to think originally.“ (Karl Jaspers: The Atomic Bomb and the Future of Man. Munich 1982)
„In view of (1) fascism and Stalinism, the (2) destruction of the environment hitherto also associated with the progress of natural and social technology, as well as the (3) elimination of the critical subject and history carried out in the methodological approach of many sciences and theories of science, it seems a mockery to call the present in relation to the past par excellence progress or even the age of enlightenment.“
(Thomas S. Kuhn, author of: The Structure of Scientific Revolutions as the theorist and philosopher of science of the „paradigm shift“ as the basis of any scientific revolution, here operated as a historian of philosophy with an attempt at a critical insight into the relations of science and society).
The urban theorist and sociologist Lewis Mumford describes in his major work „Myth of the Machine. Culture, Technology and Power.“ (1967 Engl. edition, Germ. V. 1974) the emergence and history of Western civilisation as a technocratic culture organised as a global mega-machine.
The thinking of the machine and the thinking of man (or „only“ animals!) as a machine and the thinking of society as a machine already takes a centuries-long path. The way a society of humans deals with animals shows a way of dealing with them as if they were machines to be crammed into garages.
Without empathy. Cruel.
And, we want to remind you of this once again and take it as a warning to us and all of our behaviour towards each other, not that it is not already more than bad enough what we do to the animals, no, let us think with Hans Wollschläger about the animals and the people and the „Potential Mengele“! „Animals look at you“, (in German Original: „TIERE SEHEN DICH AN“ oder Das Potential Mengele. 1987) is the title of his writing and means the mass killings, the slaughters and the keeping of animals in general, the togetherness! The non-togetherness!
The war of the species! (Cf. my/our posting on animal philosophy here in my/our blog).
Devastating(!).
And the Holocaust.
Let us never forget that with all the reasons and justifications that led to it.
Well, the limit of the human being in relation to the animal and in relation to the machine. What is the limit to the robot, the new species proclaimed by some scientists, empiricists, technicians.
Jacques Derrida’s „grammatology“ cannot be a science of man „because from the very beginning it poses the question, fundamental to it, of the name of man“ (J. D.: Grammatology, 1974, p. 148, germ. ed.).
Compare also my teaser to the blogspot-Blog 2014 ff. on this!
Grammatology poses this question by placing man as a unit under suspicion and bringing the concept(!) of différance into play.
Grammatology poses this question by placing man as a unity under suspicion and bringing into play(!) the concept (which cannot be a concept in the conventional sense!, – cf. my post on deconstruction „What is deconstruction“ as well as my teaser and blog footer on it) of différance.
And this d i f f é r a n c e is nothing less than the history and explanation of life.
And since grammatology thinks graphy (cf. my dissertation „Grammato t e c h n e als G r a m m a t o logie der ‚Herzgewächse` oder von der Inkommunikabilität, Salzburg 1986) and since it thereby thinks the name of man, it is compelled to refer the elaboration of the concept of „différance“ to the palaeoanthropology of Leroi-Gourhan.
And this means reading the unity of the human being as a stage or articulation in the history of life as the history of the „gramma“ and thus of the concept of the programme (cf. m. Posts on „Postanthropocene“ and on „Religion and Society“ in 3 parts from April 2017 or the English version „The Religious Deconstruction Religion and Society“ from January 2021, link: https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2021/01/the-religious-deconstruction-religion.html
as well as teaser and footerBlogspot-Blog 2014 ff.).
„Undoubtedly, this term is to be understood entirely in the sense of cybernetics, which can only be understood through a history of the possibilities of the trace as the unity of a double movement of protention and retention.
This movement far exceeds the possibilities of >intentional consciousness<, which is itself an emergence that makes the gramma emerge as such (that is, corresponding to a new structure of non-presence) and undoubtedly makes the emergence of writing systems in the narrower sense possible in the first place.“ (J. Derrida: Grammatology 1974, p. 149, germ. ed.)
This means that intentional consciousness and its origins as possibilities predate the emergence of man. The différance is based on the concept of the ProGram as the history of life, i.e. as the general history of the gramma, and because this is older than human graphy in particular, the différance denies the opposition animal/human and the opposition nature/culture.
The history of the gramma is at the same time the history of electronic data processing, reading machines, seeing machines, sensor technology, robotics, and others.
The gramma structures all levels of life as well as the continuation of life by other means: „from gene writing … to the overcoming of alphabetic writing assigned to logos and assigned to a particular homo sapiens“ (J. D. p.149ff.).
And starting from processes of „liberation of recollection/memory“ , which Leroi-Gourhan describes (cf. Bernard Stiegler: Technik und Zeit. Zürich-Berlin 2009, p. 184, germ. ed.) and thus „an exteriorisation of the trace, which has always begun and is constantly increasing, which expands the différance and the possibilities of storage from the elementary programmes of so-called >instinctive< behaviour to the production of electronic data processing and reading machines“. (J. D., p. 149ff.)
The history of man is the history of gramma (including electronic data processing), a history of technology. The invention of man is technology. The inventing as well as the invented technology.
The traditional thinking of technology from Plato to today has thus been shut down.
The “ consciousness “ is to be considered as a stage of différance! It is the transition from the genetic to the non-genetic. (André Leroi-Gourhan: Hand and Word. Frf. 1988, p. 275 u. 285, german edition)
The cultural codes, like the genetic codes, are „behavioural >programmes<; like them, they give form, order and direction to life.“ (Paul Ricœur: Time and Narrative. Vol.1, Munich 1988, p. 96, german ed.)
How to think: such a detachment! Such a transition from one interval to another with a complete reorganisation of the code system!
The unthinkable question!!!
„… the unthinkable question of an absolute past, of an incomprehensible present that can only be an infinite abyss“, a collapse, says Ricœur.
The first man who has been dead >>or rather thought to be dead<< is that of the first present, the first transient ecstasy of the past, the present and the future: a past that has never been present gives a present that is not connected to any past present.
We will find this abysmal question as a paradox of exteriorisation in Leroi-Gourhan. (B. Stiegler: Technology and Time, p. 186, germ. ed.)
Time has existed since life existed.
„… the trace is the différance that opens appearance and meaning as the articulation of the living in the non-living par excellence, as the origin of all reiteration/repetition“. (J. Derrida: Grammatology. p. 114)
It is about the question of the temporality of life. It is about the past, which I have not experienced and yet which is my past and through which I receive something transmitted. A kind of inheritance structure. I inherit a fate, so to speak.
For example, the fate of storing an organ defect in my gene script.
The origin always remains obscured to me. But it is transmitted to me. In the history of the living, the phenomena of life singularise in me as my existence.
Not necessarily a deterministic programme of the biological, but rather a programme that is influenced or can be influenced from outside and afterwards, a kind of tradition, a traditioning of so-called epigeneses, a storage of what has happened and what the past has given me.
History. Recollection. Memory. Consciousness. Unconscious. Dreams. Reworking potentials. Filters for my present. Also influenceable, conceivably influenceable by me and my life’s progress (partly fatefully unpredictable/uncalculable).
By no means everything is articulated or articulable.
Epiphylogenesis transmits its identity to the human individual. The physical structure, the gait/way of walking, the tone of voice, the dialect, the gestures in part.
In any case, we hold on to Leroi-Gourhan’s statement, man invents himself in technology by inventing the tool.
The tool is invented and thus, more or less simultaneously, man invents himself and man invents the tool, always back and forth.
I have often spoken in my blog about „adapting the body to its use“!
We do this constantly in our human history. Think of the use of weapons invented to preserve life and power. Or sport. We adapt the body – to use!
Medicine and its manufactured machine parts (e.g. a knee joint, a new heart, the whole implantation complex, the pharmaceutical industry, etc.) help us to live and survive. All these machines are for health, we say. The preservation of the species, perhaps. So we think. Species destruction, perhaps.
And most certainly, our life process today is causing the species extinction of other organisms many times over.
Robots with consciousness! A new species. That is what was said at the beginning of these lines. This species as a new break in the movement of life, a gramma. Androids!
Androids as a further evolution of the living, the half-living? How do we want to name and question this. Androids are human-like without being human. What would that mean? Without human fragility, without human sensitivity, without dreams, without the unconscious, without the past and thus without the present and the presentness.
Wouldn’t the android be a merely(!?) very well programmed calculator. A knower!? Consciousness knows past, present and future. Time.
Consciousness lives from the unconscious and vice versa. Language lists including any situation-calculated combination ability for linguistic interactions are still far from speaking and thinking towards the concrete you, starting from an I with feeling and creative mind potential including awareness of the past, – also a past that will always have arisen in the second after each second of partially realised present and presence including absence effects.
Our overtaxable and often, actually always overtaxed sensory perceptualism with exclusion filter functions for the protection of the brain and its survivability together with the associated sleep phases for reworking the recollection content and the memory household.
Human interaction and communication is very very complex and fascinating. Mechanical engineering and specifically robotics, robotics, information technology, kinetics, etc. are too.
But honestly! Are we still in the 16th, 17th, 18th century of Descartes or LaMettrie with this thinking, – animals, humans even, are machines!!!?
Are we still living techno-philosophically in the thinking of the machine paradigm!!!? (La Mettrie: Man a Machine. Leiden 1747, p. 17, germ. ed.)
Let us not forget psychoanalysis, and by no means psychoanalysis!
Let us not forget the Other!
Let us not forget the unforeseeable, the incalculable, the coming!
The always-arriving future in the present!
Let us not forget psychoanalysis.
„The forgetting of psychoanalysis does not necessarily take place outside psychoanalysis or its institutional space. It can happen right in the heart of psychoanalysis.
So when I say, >> Will we / would we like to forget psychoanalysis?<<, this we is not without including some psychoanalysts.“ (Jacques Derrida: Let us not forget – psychoanalysis! (Suhrkamp), Frankfurt 1998, p. 7, germ. ed.)
And now, towards the forerunning/preliminary end, letting the cyborg logicians have their say.
The typewriter as an invention for the blind to make mechanical writing accessible to them. A prosthesis that greatly changed communication. Everyone eventually had to learn how to use this writing prosthesis without looking at the keyboard. So to speak, an experience of blindness was useful in order to be able to use the accelerating prosthesis.
Every invention challenges our bodies. We adapt them to use.
With the help of a technological supplement, our living organs are changed, very often reinforced or improved. A prosthesis for long distance hearing is the telephone. Television is a prosthesis of the eye and the ears. Likewise, the radio, the bicycle, the automobile, the habitation and many other inventions as interventions of our lives.
La Mettrie’s man-machine (or Descartes‘ animal-machine) are based on the idea of a biological body, which is a complex but mechanical system of corresponding interactions for actions of all kinds.
Albertus Magnus‘ Automaton dreams up a mechanistic model as an equivalent substitute for a human agent, the so-called robot. The 17th and 18th centuries declared man to be a machine, the 19th and 20th centuries speculated and experimented with machines that would know how to behave like humans.
The 21st century talks about a new species with consciousness and free(!) will including decision-making abilities and speaks of culpability, judgement and roboethics.
This creates the image of a threatening living machine. A machine that desires consciousness (cf. Fritz Lang’s Metropolis ) anticipates the cyborg portrayed by Schwarzenegger in Terminator.
The robot as a place of negotiation between the human body and the machine. On the one hand, as a prosthesis for a body part to enhance an ability, and on the other hand, the machine as an organism that uses workers in industry as organs for the production of something.
The cyborg is the prosthetic embodiment taken to the extreme. It is no longer a mechanical system whose organs would have to correspond with each other, but a communicating biological-technological open system, a quasi-living being that is connected to hypertextual networks, acts partly sensorially-visually (Virilio’s vision machine!) and results in a kind of independently(!?) thinking (!?) prosthesis.
A new species(!??!), – as some engineers, cyberneticists and information and communication scientists postulate with great passion (cf. on this the historian of science, women’s researcher and feminist Donna Haraway: The Reinvention of Nature. Primates, Cyborgs and Women. Frankfurt am Main 1995).
The Cyborg as Writing Format. A hypertext-controlled machine with a biotechnologically manufactured body and, within certain (in my opinion narrow) limits of what can be said(!), a communicative buddy of a possible future that is perhaps just arriving.
But beware!
Cybernetic technologies are not neutral or particularly human-friendly.
In truth, they are always about the preservation or expansion of socio-economic structures, almost always about economic imperialism.
In Donna Haraway’s words, cybertechnologies are the result of power structures, but at the same time represent sites of resistance, invention and intervention, a space of reinvention of nature, perhaps also of politics and society as a world community.
Or, with many other critical voices (Josef Weizenbaum, Erwin Chargaff, Peter Singer, Jeremy Rifkin, Barbara Duden, Hartmut Böhme, Renate Genth, Claudia v. Werlhof, Günther Anders, Gerburg Treusch-Dieter, and others) formulated as a warning:
In the interaction of genetic engineering and biosciences, the information sciences and robotics as cybertechnologies, a human-machine monster has just emerged and is emerging, a transformation configuration that attempts to transform the living into the machine or machine-compatible in order to get it under control and power of disposal as „one’s own creation“ – a power over life and death, a power over the consciousness and unconscious of the individual and society.
Robot people, cyborg human machines?! A new species!?! The Supermankind!!! ( see my essay Nietzsche’s Shadow Walker from „The Green F Abyss“ No. 5/6, 1989/90, p.11-17, in german only ).
Are we in a rupture phase as described above the transition from inanimate to animate? Are we just in such a „fold/inflection/pli„, in such an interval of just-not-yet-quite-but-yet-almost-quite?!
Are we again facing an inscription of the animate into the inanimate, of the animate into the inanimate and vice versa?! The new (and perhaps sole !) species of the post-anthropocene!?
Is it conceivable/thinkable!? The order of plants, animals, humans, machine humans!!!
Reversing the order of questions, no longer considering the name crypt to be a metaphor in the common sense, this will perhaps mean moving from psychoanalysis and in it from a new cryptology to an anasemic radical semantic change that psychoanalysis has introduced into language (Nicolas Abraham/Maria Torok: „L’écorce et le noyau“. Paris 1978.).
A new ethics in the history of consciousness?! What ethics? What ethos? What responsibility?
We need laws to make the cyborg at home in a human world, to let it live under human rights conditions and to prevent it from living among us under „inhuman“(!) conditions with all conceivable and unthinkable (cf. science fiction on this) crime situations/misbehaviour in its luggage.
So robot ethics after all?
Everyone talks about ethics. Do robots as cyborgs also have „pleasure“/desire/lust? Pain bodies and pleasure bodies!
Principle of reality! Human rights!? Human duties!? Responsible practice and practices!
In antiquity, it was above all Epicurus who strictly separated human action from divine principles and created a purely materialistic system of ethics. On the basis that the pleasure(!) of the individual was both the origin (!, cf. Freud!) and the path and goal of everything worthwhile, he came to the conclusion that ultimately all actions, even ethical ones, were committed for the sake of personal advantage.
However, the pursuit of pleasure in ethics does not necessarily lead to antisocial behaviour, for it is „not possible to live pleasurably without living rationally, beautifully and justly“ ( Epicurus: Von der Überwindung der Furcht, ed. by O. Gigon, Zurich 1983, S.59, germ. ed. ).
However, since in practice one cannot be sure that this wisdom will reach every individual, according to Epicurus, it is advisable to always conclude contracts in public life. The basis of such contracts is the ethical maxim „neither to harm one another nor to allow oneself to be harmed“ (Epicurus, ibid., p. 64).
There must therefore also be access to reality for cyborgs. Consciousness is not free-floating and independent of reality and perceptual abilities.
According to Freud, the principle of reality is „one of the two principles that dominate psychic processes. It forms a pair with the principle of pleasure, which it modifies. To the extent that it succeeds in asserting itself as a regulatory principle, the search for satisfaction no longer proceeds along the shortest paths, but takes detours and postpones its outcome because of conditions imposed by the external world.
… from the dynamic point of view, psychoanalysis tries to base the intervention of the principle of reality on a certain kind of drive energy that is specifically at the service of the ego (see: ego drives (or instincts)).“ (J. Laplanche, J.-B. Pontalis: The Vocabulary of Psychoanalysis. Frankfurt am Main (Suhrkamp Tb) 1982, Second Volume, p. 427, germ. ed.).
Species, consciousness and ethics, human rights, contracts, man and society, desire and reality, – also and especially from a legal point of view no easy-to-handle terms and comprehensibilities in association with a proclaimed new species.
And towards the provisional end as guilt and gift: responsibility!
Deconstruction has an ethical component, perhaps even a purposefulness (without wanting or being able to be method or critique), a purposefulness towards responsibility for the other!
Deconstruction could be a certain destabilisation in things, in the conditions of something. Every progress needs destabilisation of existing solidifications, first in real existing relations of power forces, accompanied by a destabilisation in the hitherto used supposedly firmly defined concepts, and again accompanied by a shift in the concepts, relations through inscriptions and thus accompanying rewritings of political evaluations and, as a consequence, transformations of real power relations, structures and power differences.
Deconstruction maintains a relationship to the Other. In the relationship to the Other, responsibility arises and the attempt as a temptation of justice.
Lévinas defines the encounter with the other person (face à face) from face to face as the moment in which responsibility can arise under the presupposition that the other is always allowed to be different and wants to be recognised as such an other. In other words, also recognised in its otherness!
The encounter with the Other makes me responsible! Responsible for the singularity of the Other. For the unpredictability of the Other in otherness.
This is what I try to do in my responsible philosophical practice of thinking and acting. I try to take the other as the other is and I try to recognise, to see(!) what the other is or what it can say to me (could say to my otherness).
The deconstructive state of thinking makes me different and an Other. Maybe I encounter the Other more „really“, maybe that means more honestly, maybe more ethically(!). I am trying.
This respective Other could also be a cyborg! ?
Perhaps every human being has a piece of cyborgism in/on him/herself as the other.
What would that be? Perhaps a piece of relative irresponsibility? Threateningness? Fearfulness? Situational and contextual strangeness? For the time being! Or at all?!
Depending on the displacement activity as deconstruction of inscription.
Deconstructions are the movements of what Derrida calls the „de-appropriation“.
But one is mistaken if one thinks one has appropriated something like deconstruction in the singular.
One would have appropriated something like the deconstructions (in the plural) when a system, an individual, an institution is changed or not by what it thinks it appropriates or has appropriated. Inscriptions change and are changed.
This is perhaps also the aversion to deconstruction of so many who (entered or) step into the picture as opponents of deconstruction. Deconstruction is not a seeing machine!
Notice!
The transformation of „consciousness“ is too little!
Guilt and gift ?! Responsibility!
Deconstruction enables the relationship to the Other and the relationship to the Other enables (perhaps) deconstruction. Différance as a game of freedom and liberation.
Becoming time of space and becoming space of time and being different, being recognisable, not being identical! Only the one who is not the same as all the others is recognisable as one, as aAnother!
Otherness of the dissimilar logically requires that between the distinguishable units or elements, interval, distance, spatialisation arise in persistent repetition (Derrida, Randgänge, p. 33, germ. ed.). Other, Other, aOther, …
Time has had existence ever since life has existed.
But Derrida also writes in Grammatology on page 114 (germ.ed.) that „the trace is the différance that opens appearance and meaning as the articulation of the living in the non-living par excellence, as the origin of all reiteration/repetition“. Absolute past, incomprehensible present and an infinite abyss.
A past that has never been present generates a present that is not connected to any past present.
The concept of différance (which can never be entirely a concept, not a concept of all or nothing) and the rupture in différance is an attempt and a temptation to ‚grasp‘ this transition.
The meaning of death lies within and outside the economy of life in general. Life, after the rupture, is the economy of death. Logically. Life is thus inscription into death! Inscription into the non-living. The most exciting question here. The brain.
Everything that happens in the human body is just as mechanical as what happens in a clock, Leibniz wrote. Today, a somewhat less naïve comparison is used, that with the cybernetic calculating machine. The comparison of the brain with the computer, however, is no less naïve. Why?
The so-called „cerebral machine“ has two internal systems. On the one hand, the coding of the connections by a neuron network, on the other hand, the coding by patterns of electrical impulses and chemical signals.
And the human brain can autonomously develop strategies for action. Our brain reacts to the outside and anticipates future event-creating possibilities and creates its own programmes.
It is made for „self-organisation“ and thus developed for thinking, if thinking means: to grasp/conceptualise, to open up new spaces, to be able to open up; to think could mean to grasp a geography without a map. Knowledge is not thinking! We know a lot, but we don’t think very well today.
Thinking also exists in other mammals. For example, when animals develop and adapt hunting strategies or know how to vary them.
Our brain can produce ideas independently of the visible outside world and use them strategically for our own survival. Our brain obviously(!) does not correspond to any conventional and conceivable(!) kind of machine imagination.
The imprinting by the physical and socio-cultural world remains for years, some even for a lifetime.
Each generation experiences this process anew. The ever-repeated learning process is therefore subject to a time limit.
The death economy of life. Man is born with a brain that reaches the maximum number of its cells before birth. It enables humans to perform mental operations that are denied to other living beings.
The essential elements of the brain structure, which provide for the unity of the human being and are subject to the power of the genes, also signify an „inner representation“ of the world.
It has evolved over the course of generations through the evolution of the genome of its ancestors! (cf. Jean-Pierre Changeux: The Neuronal Man, p. 348, germ. ed.).
You notice the significant differences to the so-called „artificial intelligence“ of robots and cyborgs! ?
Consequently, the human brain harbours or generates at least three forms of an internal representation of the world, whose emergence and lifespan span time spans from a tenth of a second to several hundred million years.
Each of these modes of representation expands the „field“ of the represented world.
The ability to produce impermanent representations „opens“ the brain organisation to the social and cultural environment.
In contrast, a genetically completely determined brain would probably not have survived for lack of successful adaptability to world conditions and world changes.
These changing „new worlds“ of impermanent representations of world in the brain then continue to develop on their own, albeit according to rules that are linked to the capacity of the brain structure (J.-P. Changeux, ibid.,).
The idea of spontaneous multiplication through recombination of neuron complexes, followed by selection through resonance, is captivating.
I hope I have been able to bring to your attention some criteria that I consider decisive for daring to define a new species or for considering it impossible.
More of this in my Philosophical Practice as Grammatological Philosophical Practice!
Finally, here are a few rounding tactical thrusts concerning our lives (perhaps also as survival!).
Our world. Our brain. Our life. Our environment.
The capitalist mode of production and consumption!!!
The production and consumption model in the capitalist Metropolises!!!
According to Karl Marx, interest-bearing capital is „the mother of all mad forms“ (MEW 25, 483, germ. ed.).
Keywords: Rising mass consumption! Rising mass consumption of limited land and raw materials!!! Throwaway society!
Monocultures! Extinction of species! Biodiversity! Hunger! System collapse!? Or radical cure including redirection and radical change of global economic geography!!???
Regulation of capitalism a way out or a wrong way or an aporia!?
What is economic freedom?!
Is it in any way related to freedom of speech, press or assembly, i.e. the freedoms that relate to the right to participate in political life and to shape public policy?!
Does economic freedom satisfy basic needs that could be the prerequisite for being able to participate in cultural and political developments? Also an important criteriology for being a human being as a political being – as a political being who can think freely!
Milton Friedman is not a follower of John Dewey’s democratic ideals. He wants freedom of choice and by that he means the freedom to do the buying, i.e. to spend money (he only means those who have some!).
Friedman speaks of freedom beyond state control, i.e. of an „economic landscape“ in which only and really only private forces (should) call the shots.
Freedom as economy and life beyond state and thus social (even communal!) control!
Freedom as the freedom to want to buy better clothes, food! Consumption! ?
Freedom to demand as much money for public schools and universities as the so-called „market“ allows. That is, to the maximum!
The choice is free because it is only, almost only, a matter of money, a question of money as a matter of money management.
The others – those who have no money or too little for housing, education, food – are of no interest from this point of view.
And!, – the freedom of shopping(!) also includes the possibility to buy and sell other people’s livelihood!!!
Also and especially the livelihood(!) of the new species(!) robotic human machine Cyborg.
That means the capital markets are in command. Wall Street.
They alone then decide whether a company is to be continued, where it should be able to develop or whether it should be allowed to go under and be summarily locked up!
Keyword: Rust Belt! Reagan. Thatcher. Bush. Industrial policy no longer exists. Trade unions have to be toothless, if at all. No voice any more. Consumers? Of no interest. Environment! A lie of the left! See Trump, Bannon etc.
The investment banks like Goldman Sachs call the shots. Criticism of this is unwelcome. Many are of this opinion. They advocate freedom of shopping!
Keynes theories need to be reanimated. The leading role of the democratic state and higher public spending financed by a different tax policy (far higher taxation of wealth, machine tax, financial transaction taxes, Yanis Varoufakis‚ „general basic dividend“, cf. Der Standard Sat./Sun., 4/5 March 2017, „Machines, robots and other taxpayers“, in: Der Standard „Commentary of the others“, p. 39 etc., in german) to increase distributive justice on a global scale, – as a result increased opportunities for participation in the political process for as many/all as possible and perhaps still the chance to preserve and protect the life of the still existing species,- also and especially for the benefit of all of us!!!!
We humans also depend on the life of the many insect species. According to a new study, 80% of all insects have been wiped out in the last 20 years!!!!!
Does that make it easier to think of a new species that probably wouldn’t care!!!?
Philosophical practices will need many, many more. Political theories and policy(s) are all grounded in the axiomatics and appreciations of philosophical provenances.
I would like to thank my guests for their inspiring and hopeful reflections, trains of thought and creations of thought – sometimes and always on the edge of the abyss.
No reason without an abyss!? Philosophical practice as a construction site with building blocks, ruins, gravel, scrap and techné and as a free experimental laboratory for walks of thought in thought buildings and ruins, also of an archaeological nature.
And: As always, we have too little time!
Every sentence has too little time. Every sentence displaces by jumping. It displaces many other possible and necessary (!) sentences (for more see my Youtube video on „The Sentence“).
Every sentence, every word, every code has its being and its monstrousness in incommunicability!
Every sentence greets a ghost. Every sentence is a ghost.
Every sentence in every setting and every session (even the one in a PP/philosophical practice).
I should always be able to state all the psychoanalytic, economic, political and juridical implications of what is said/set above.
I refer all readers to my/our publications on the net and to the publications on paper.
The terrain of reading is abysmal(!) and unlimited!
Can our brain keep up with this speed of destruction and develop sufficient counter-strategies in time? Or are we entering the post-anthropocene?! The cyborgs probably don’t care. I do! (cf. m. Posting „Anthropocene, Postanthropocene“ here in this weblog)
Post scriptum/after the bound/Nachsatz:
The tasks of a future democracy/a democracy on the rise/a permanent advent/arrival of democracy/a democracy in the arrival ( Jacques Derrida ), to think the subject as „planetary“ (cf. G. Ch. Spivak, see teaser, – the teaser from my blog; note: the teaser is only visible in the web-version!), – especially concerning the great challenges of politics in the 21st century: Utopia (?!) of reflexive solidarity (Spivak),
borders of a planet (John Bellamy Foster et al. (Ed.): The Ecological Rift: Capitalism’s War on the Earth, 2011), deconstructive politics as an ideological-critical reading of the imperial archive, geopolitics, geopolitical involvement, geopolitical interest driven policy and/as value policy, power, morals and human rights, analysis of power, gender and governmentality, teletechnology, cyborg technology, political bodies, complexities of rule, citizenship, parliamentarianism, peace policy, institution building and institution maintenance, economically correct and fair redistribution of social wealth, proper management of Migration (Flüchtlinge, Refugees), …
proper handling of migration (refugees), migration and capitalism, Postkolonialismus, neocolonialism, postcolonialism, Kolonialisierung auf allen Ebenen, Kolonialismus, Rassismus, Faschismus, Neo – Kolonialismus, Ökonomismus, Imperialismus,
Ökonomischer Imperialismus (angeleitet durch die Neue Institutionenökonomik, die Transaktionskostenökonomik und die Prinzipal-Agent-Theorie; im Gefolge des New Public Management treten an die Stelle von Handeln nach Maßgabe professioneller Ethiken Kontraktmanagement mit Zielvereinbarungen und anstelle einer Berufsethik Qualitätsmanagement und Benchmarking samt Controlling und Leistungsrechnung mit all ihren Schattenseiten und ungeplanten Nebenwirkungen, – vgl. Richard Münch: Globale Eliten, lokale Autoritäten, Frf. 2009, Suhrkamp, S. 18 vv.ff.),
the world as environment and its destruction, manmade environmental disasters, shipping, esp. container shipping, pollution of oceans, pollution of soil, greenhouse gases, temperature rise, shortage of resources, prosperity gap,
population density, urban development ( e.g. „Gängeviertel“ in Hamburg, the initiative „Komm in die Gänge“ stands for discourse and practice of a different (!) form of urban development and is an example and symbol that gives hope against gentrification and the destruction of old buildings ),
urban development towards a green city, urban philosophy, reddening of the city, city of dreams, madness and society, madness and city, city and sexuality, desire and city, city as text, city and writing, city as writing, the city and the divided I, the city and the power, the city and the political, the city as a mechanism of discipline, the city as a social testing lab, the city and the philosophical practice with many practices, the world as a city and the other, water wars, religious wars, climate change, climate consequences, global warming, nuclear relicts, climate wars, climate catastrophes, civil wars, „ethnic cleansing“ (!), genocide, violent conflicts, social questions, ecological questions, planetary principle, tradition history, the question of a global government (!?), social catastrophes, terrorism, natural disasters, migration, unstable states, poverty, wealth, corruption, media policy and presence-ideologies, war and non-war, world order and biopolicy, bioengineering, robotics, bio-inspired robotics, Robotertechnologien, weapon development, arms delivery, violent and oppressive power politics, religious fanaticism, party political fanaticism, terrorism, biodiversity, standardization, factory farming, animal factories, animal consumption, „meat production“!, animal rights, animal philosophy,
„animal turn“ (vgl. Anne Peters, Tier-Recht im Zeitalter des Menschen, – in: Renn/Scherer (Hg.), Das Anthropozän. Zum Stand der Dinge. Berlin 2015, S. 67ff.),
ethical norms, euthanasia, terminal care, aging, health and sports, sports and age, ethics and medicine, cyber war, cyber crime, technology and space, political demarcation, deterritorialization, tourism, mass media, mass mediality, neoliberalization of the subjects, power,
truth and passion (vgl.: Gabriele Michalitsch: Die neoliberale Domestizierung des Subjekts. Von den Leidenschaften zum Kalkül. Campus Verlag, Frankf. a. M. 2006, bes. S. 29ff. und S. 101ff.),
sex labour, difference and the shaping of the social ( Antke Engel: Bilder von Sexualität und Ökonomie. Queere kulturelle Politiken im Neoliberalismus. Bielefeld 2009, S. 138ff. ),
automobility, digitalia and upbringing, education, unemployment, debt crisis, failing of democratization, neglect of the common good,
production and consumption (David Harvey), globalized consumption, market fanaticism, power of the market, democratization of the market, power of the globally operating financial markets, education, social policy, urban policy, policy of affordable housing, youth unemployment, social inequality, exclusion, individuality, sovereignty, liberalism, egalitarianism, limits of growth, mobility, traffic and communication, ecology, freedom, justice, interests of corporate groups, turbo-capitalism, global tax culture, international tax evasion, tax fraud, Drogierungsverhalten, drug laws, drug culture,
the own and the foreign, fascism, antisemitism, racism, sexism, human trafficking,
modern slavery (cf.: Kevin Bales, dt. Üs: „Die neue Sklaverei“, engl. V.: K. B., „Disposable People. New Slavery in the Global Economy“ und Hanns Wienold ),
„Neger, Rasse, Rassen-Subjekt, Rassismus, Schwarze Vernunft, Versklavung, Sklaverei, Massenversklavung in der Geschichte gestern heute morgen, das Rassensubjekt/Negro, race, racial subject, racism, black reason, enslavement, slavery, mass slavery in history, yesterday – today – tomorrow, the racial subject“
((cf.: Achille Mbembe: Critique de la raison nègre. Paris 2013 ( Orig. fr. ). Achille Mbembe: Critique of Black Reason. Duke University Press Books 2017 (transl., Laurent Dubois). Achille Mbembe: Kritik der schwarzen Vernunft. Berlin, Suhrkamp, 2014 (ÜS aus d. Franz., Michael Bischoff). )),
arms trade, private purchase of weapons, possession of weapons, increase in complexity, knowledge generation, urbanization and population growth, democracy deficit, sustainability crisis, green energy, energy regime, energy crisis, legitimization crisis, territoriality, agricultural policy, fishing policy, famine (cf. Jean Ziegler),
famine and capitalism, „the right to food“
(( human right, UN-social covenant, Article 11 (1) and (2); human dignity ( primary normative principle of human rights, ethical principle, „dignitas“ (Cicero), the „idea of the good“ (Plato), fundamental „equal worth of all human beings“ (Kant), protection of the human dignity in Article 2 of the Treaty on European Union )),
need of land, land grabbing, land robbery, justice, human rights, decolonization of thinking, policy of displacement, solidarity across class, race, and national boundaries (Mohanty, passim),
just policy as a policy of strengthening the weak
(( zum planetarischen Subjekt cf. Gayatri Chakravorty Spivak: Imperative zur Neuerfindung des Planeten – Imperatives to Re-Imagine the Planet (hg. v. Willi Goetschel engl./dt.). Wien 2013, 2. Aufl., Passagen Verlag, S. 49vv.ff.
and Charles Taylor: Multiculturalism and the „Politics of Recognition“. Princeton 1994, p. 28 ))
And towards the end, more reading for those who want to delve deeper into the practice(!) of deconstruction and world events.
I have found three essay texts from our journal for culture and politics and grammatology „Die Grüne F Abyss“ (1989ff.), which we published in the 1990s, in our Viennese archive and I am happy to make the convolute available in photographed form.
Again and again I receive enquiries about this. I am now meeting the friendly demand for these still very lively texts.
I think they can be studied and read quite well in this form and, if desired, also quoted. As far as I know, 14 numbers of our publication are archived in the Literaturhaus Wien and copies are made available or sent to interested readers on request.
Essay texts (in German) from: Die Grüne F Abyss Nr. 3: Zum ökonomilitärischen Komplex „Psa – Gentechnologie – neuronale Hirnforschung auf dem Weg zur „Spur“ oder was die Gentechnik(er) so gefährlich macht von Domenica Sontag, Die Grüne F Abyss Nr. 3, October 1989, p. 38ff (ed. by Gerhard Kaucic u. Anna Lydia Huber, graphics by Sepp Winter (St. Johann im Pongau)
F Abyss No. 4: „Computer Sprache Übersetzen oder Fragmente zu einer Theorie der ÜS by Gerhard Kaucic, in Die Grüne F Abyss No.4, November 1989, pp. 36 – 41 (Essay in German).
F Abyss No. 5/6: „Nietzsche Schattenwanderer oder Unlesbarkeit dieser Welt“ by Gerhard Kaučić, in: The Green F Abyss No. 5/6 Dec. ’89 / Jan. ’90, pp. 11 – 17 (Essay in German ).
And start right here in this blog at and with my/our teaser, Blogspot-Blog 2014 ff.!
Desire works towards an outside. And desire needs as constant food this outside. To be read by Alenka Zupancic in „Why Psychoanalysis?“
And in Monique David-Ménard (2009) in „Deleuze and Psychoanalysis.“ Especially the chapter „Does a Conceptual Invention Bring the Infinite into Play? >>Finishing the Judgment<< (1993),“ pp. 132ff.
I thank my guests for the inspiring and hopeful reflections, trains of thought and thought creations, – sometimes and always also on the edge of the abyss.
And: As always, we have too little time!
Every sentence has too little time. Every sentence displaces by jumping. It displaces many other possible and necessary (!) sentences (for more see my Youtube video on „The Sentence“).
Each sentence, each word, each code drives its being and its mischief in the incommunicability!
Every sentence greets a ghost. Every sentence is a ghost.
Every sentence in every setting and every session (also the one in a PP/philosophical practice).
I should always be able to state all the psychoanalytic, economic, political, and juridical implications of what is said/set above.
I refer all readers to my/our publications on the net and to the publications on paper.
The terrain of reading is abysmal(!) and unlimited!
„face à face“, confidential one-to-one conversation,
around the clock … around the world
Grammatological Philosophical Practice
Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax Vienna (established 1989) & Anna Lydia Huber, MSc, associate in the grammatological philosophical Practice since 2009 in Vienna and beyond
Adventure Philosophy! JEDES JAHR EIN JUBILÄUM / JEDES JAHR BEWUSST LEBEN …………… Abenteuer Philosophie ……. Abenteuer Leben !!!
……………………………………… Grammatologische Praxis, Philosophische Praxis, Philosophie, was ist Philosophie?, das Verstehen, das Begehren, Verknotung, Knoten von Leben und Schrift u. von Leben als Schrift, Semiologie wird zur Grammatologie, Philosophie als Wissenschaft, differ/a/nce, Sokratismus als Verdummung, Theoria als höchste Form der Praxis. ……………………………………………….
Die Schrift (vgl. Teaser), die Sprache, der Satz, das Wort. Jeder Satz ist ein Sprung!
Persönliche Geschichte und Allgemeingeschichte; Sprache Bewußtsein Unbewußtes; was hat das mit der Allgemeingeschichte, der Erfahrung, der Phänomenologie (z. B. die von Merleau-Ponty), dem Begehren (z.B. Freud, z.B. Lacan, z. B. Melanie Klein), der Bearbeitung, der Wirklichkeit, der „psychischen Realität“ (Freud) zu tun (?!) ……………………………………………………..
……………………………………………………………………….. Gastfreundschaft Philosophische Praxis ……………………………………………………………………. ich versuche darzulegen, warum ich Anfragen nach Vorträgen, Seminaren oder Diskussionen permanent und beharrlich (fast) verneinend beantworte; meine grammatologische philosophische Praxis bedingt Dekonstruktion. ………………………………………………………………………………………………………………………………………… Und diese bedingt Rücksichtslosigkeit und Unabhängigkeit und höchste Aufmerksamkeit ! …………………………………………………………………………………………………………………………………………………..Zu einem Menschen, dem man zuhören können möchte und dessen Worte man wahrnehmen können möchte, in aller Offenheit, zu einem solchen Menschen sollte man eine Liebe, eine Leidenschaft, wenigstens aber eine Zuneigung entwickeln wollen und können.
Dabei sollte der Körper nicht nur nicht ignoriert werden, sondern offenen Blickes wahr und für wert genommen werden, – in aller Gebrechlichkeit, Fragilität und Verletzlichkeit ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..Körper bedeutet auch Stimme, Farbe der Stimme, Tonfall, Rhythmus, Tempo, Gestus, Bewegung, Gesicht, Augen, Blicke, Ausdruck etc. ……………………………………………………. der Körper ist etwas Schönes, – …………… …………………………………………………….
(die Kunst zeigt uns den Körper, traditionelle Stammeskulturen in Afrika, Australien und Amerika ebenfalls; man hat Lust am Körper als Text und “beschreibt” ihn auch oftmals mittels Tattoos), ……………………………………………………., – heute
und in früheren Kulturen. …………………………………………………….
Der Körper ist die Grundlage für jede Strukturalität gelingender intellektueller Intimität einer jeden philosophischen Praxis als Gespräch.
PHILOSOPHISCHE PRAXIS WIEN PHILOSOPHISCHE PRAXIS ÖSTERREICH PHILOSOPHISCHE PRAXIS OESTERREICH EUROPA
Grammatologische Philosophische Praxis, Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax, Anna Lydia Huber, Wien
…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..
Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben
Gegenwartsphilosophie
Adventure Philosophy!
Philosophische Praxis
Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden. „Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt. Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttl nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.
Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns
……. THE SET …….. THE LEAVING OF THE BOOK …….. !?
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/
Psychoanalyse, Sprachanalytische Philosophie, das Unbewußte
Die Sprache, das Sprechen, das Unbewußte (Ubw)
Der Satz und die Philosophie
Falls Sie interessiert sind an einer PP mit mir/uns, bitte nur unter dieser E-mail einen Termin reservieren: To contact me/us, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at
If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at
Philosophical Practice weltweit … rund um die Uhr … rund um die Welt, … „face à face“, … confidential one-to-one conversation, … around the clock … around the world
Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion
Öffnungszeiten / Hours of opening: Mo – Fr: 11 – 20 Uhr
Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement
Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…
…around the clock …around the world…
GESPRÄCHE sind EREIGNISSE als TEXT
cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )
Most of all I like to „cycle around“, – to preserve my „soul“,
my mood, my reflexes, my mind, my health and „the world“ !
Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber auf Tour
Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber on tour with light tent tarp and sleeping bag
Philosophical Practice, Head Gerhard Kaučić & Associate Anna Lydia Huber
Gerhard Kaučić (Dr. phil., born 1959), Anna Lydia Huber (MSc, born 1959)
First contact please only under these e-mails:
g[dot]kaucic[at]chello[dot]at or gack[at]chello[dot]at
Opening hours: Mon – Sat: 11 am – 8 pm
Contemporary Philosophy
Gegenwartsphilosophie
1) The question of death and the question of birth
Sociologies of religion can be deconstructed. They all undermine their declared goal. They are all overtaxed in the attempt to answer the question of the nature of religion.
They all try themselves(!) not to be religious in their attempts to describe the religiousness of religion, because that is the essence(!) of religion.
Religion states(!) religious by restriction and exclusion! Is insofar not every description of religion(s) automatically(!), inevitably religious itself?! The description of religious facts (!), rituals, events, descriptions, communications (like prayers!), phenomena (!) must itself be religious! Otherwise it could not describe religion (!).
These sociologies and phenomenologies include and exclude! As it suits them or is possible.
Both is paradox! In the straight literal sense para-dox! Close to something!
Paradoxical distinctions, explanations produce paradoxical descriptions.
Science as paradoxical statement ?!
Religion defines itself.
Makes itself free from the judgment of others!
Religion judges only(!) itself about other(s).
The system religion, if I may call it so, because strictly speaking, scientifically speaking (cf. Luhmann), it is not a system, rather a system delusion, a psychosis (cf. Lacan, Abraham/Torok) as an institution in the form of e.g. the churches.
The system R e l i g i o n is only as such(!) independent (!?), if it is put into the position to co-control, what it all is not.
Psychoses and religion(s) have something in common, – namely the ability to give meaning to something, to make something special, thus a kind of doubling of reality (( e.g. the burning thorn bush! Only or more?! Surpluseffects, where there is (almost) nothing at all of something that is supposed to be there (!) )).
Paradoxical statements are also frequent in the history of philosophy. The history of metaphysics is one of paradoxes.
Mostly as a result of the almost imperceptible change from one level of reality (or a statement about it) to another. Hegel, Heidegger, Wittgenstein. They all speak of being, which does not exist at all. Of being as suchness or of „could“ in the word „to be“.
Marx considers the critique of religion as the premise of every critique of ideology!
Now, however, in my opinion, there is in every critique a certain
(( determinable (!), to be determined (!) spirit (!), – a ghost better (as Derrida formulates) ))
ghost spirit(!), the ghost of the sentence, of every sentence, the ghost of the jump between sentences and as the jump from sentence to sentence.
The ghost of a heterogeneity between belief and knowledge. A ghost of religion perhaps (or rather psychosis?) at the borders of mere reason?
The exclusion of the religious of religion as recourse and descent or repeated return of the principle (!) of faith and the eternal (?) return of religion qua „religious“.
How to think religion today without being/becoming religious. After all what has been said before.
Can the further above stated assertion with question marks of a „civil religion“, which we would need, perhaps also only need in the meantime, be justified at all somehow, at least filled/fulfilled with plausibility of today’s enlightened thinking?
Meaningful ? Not ?!
What would be the purpose ? And is thinking to a purpose religion-friendly and capable of majority ? And if yes, what would be the consequences!
Spaghetti – monsters ?
Voodoo – parties ?
Martial – Arts – cages as church ?
Uniform clothing?
Collective suicide?
Flying carpets?
LSD for all on prescription ?
Latin masses as vegan gala dinners ?
Continuation by every self-thinker !
Is religion absurd ? The absurd as basic substrate of every religion ?
Kierkegaard interprets a purpose into religion. Into the act of faith.
He thinks that Abraham would have known in his heart that God would not take Isaac as a sacrifice in the end. He would merely(!) test him. And if he does, the Lord will give him a new(!) Isaac, a new son. Power of the absurd !
Abraham is absolutely and totally bound to his God. To the absoluteness of the religious bond (both Abraham as the progenitor/forefather of Israel and as the progenitor of the Arabs).
Also the Christian (the third Abrahamic religion beside Judaism and Islam, which refers to Abraham and Isaac) and all other (known to me!) religions and faiths know absurd irresponsible (!) sentences like „The Lord gives, the Lord takes away“.
Sentences surrendered to fate. A self-protection formula. From the history of the sufferings and the suffering quite understandable.
Thinking does not always help!
Reciting formulas sometimes does ! In the form of the negation of thinking!
Understanding working through situations, events and processes must be learned.
Order schemes like psychologies create them are in the end also only „frames„, – not much different than prayers (!).
„Originally“(!) prayers were supplications and petitions to the Lord (!)
! More precisely: absurd, because not on eye level dialogue attempts, trial arrangements of D i a – l o g. Interchange speech! Back and forth – speech (cf. m. BlogPost on „dialogue“, „entering into a dialogue“, blogspot-Blog 2014 ff.).
Dialogue demands entry. Entering! To be able to enter! From both sides the willingness and ability where(!) to enter !
Education ! Attention, education as a necessity! (cf. Quintilian, 1st century, Institutio oratoria)
In reality (also today) often domination language.
The irony of incomprehensibility ! Absurdities. In religions! In philosophies !
Absurdities also at an overdose of the interpretative.
Communicative collateral damage of the interpretation of irrationality. The „holy“, the „transcendent“, the „divinity“ as interpretations of an unattainable, of an unattainability by current knowledge, which as non-knowledge always (also for the sciences!) constitutes the greater part of the empirical.
The medium of the „miracle“ serves here for the communication of an at the moment ( = ev. also f. centuries! ) not solvable riddle of eventfulness(!).
Of all things the book religions with their countless rules of life, which want to pretend to be so rational (?).
Their rituals serve the collective function maintenance of further life in any form, whether here on earth or elsewhere.
A clever way of self-insurance in agreement with the others of your kind. Also and especially as making sense of suffering and death. And not merely purely coincidentally on the side of the respective politically-socially prevailing powerful ones gladly seen as in the nucleus uprooters of possible uprisings or revolutions from below. Such a thinking and doing does not come there at all to its birth.
Closely with the question of the death, the being dead (!) and its place the question of the communication from the beyond is connected. I mean the so-called „revelations“. Miraculous signs as messages. Codes.
A wonderful (!) field for exchange of opinions almost without borders. And the countless legitimate interpreters. Apostles, prophets, popes and others.
All of them scholars of the Scriptures, spun into a centuries-old inscrutable tangle of texts and admissible or also inadmissible interpretations of rational kind (rational, because it follows criteria). Rational interpretation of the codes of the irrational.
Today, this is no longer as easy as it was in past centuries. Even theologians of all kinds and provenance are under a certain pressure to learn from modern science.
Even the Near East in the meantime, although very very sluggishly and with blatant setbacks (cf. IS et al.). So-called „counter-reformations“ will always be attempted from the lines of the religious communities. Pius brothers, Salafists, Ayatollahs and many others.
Just we all now might be in the wave of a counter-reformation offensive. An attempt to bring about/initiate/set in motion the so-called „return of religion(s)“.
The „negative freedom of religion“ (= the right not to belong to any religion, cf. human rights! , – and cf: The judgment of the European Court of Human Rights has affirmed the negative freedom of religion in November 2011.) does not exist in many countries of this earth.
In Islam today nowhere, as far as I know. But also here in Europe there are states, whose laws expressly forbid this (want!)! I would like to refer here only to Poland. One would like it almost not „believe“, – this knowledge! An E U – country!
The civilizational way is a hard way! These one – God – teachings work with the same perfidious(!) means as the star – blockbusters from Hollywood. The star is everything. All eyes are directed simplified on this one hero. One follows him. He is the one we believe in. We identify with him (passionately).
Unfortunately for all of us.
Man as Contingency. The birth of man and the death of God. I don’t want to list here a hero cult, a hero worship of the human being and the human being as a human being I am, – so I think (!).
And I don’t want to be understood polemically and to be considered as God despiser.
I just don’t believe in a cult of God. God, if there is such a one (!), does not need us. Some of us need this imaginings (and this theater of cults), there are such ones as beings, some even believe, there is a personification of essences.
Sometime the birth of the human(!) happened. Not yet immediately the human being in form of the individuals. A birth of millions of years was, a phase of thousands of years of the end will be.
The end of the human being(s) is certain. We make some, I hope, interesting thoughts about this with the help of Derrida and Leroi-Gourhan, and since I myself am what everyone defines as human, thoughts out of this being human.
Thoughts about the beginning of human life and about the end.
Now I could also call that (slightly frivolously) „r e l i g i o n„. But I am not a slave to any church faith, nor do I want to place my thoughts in what is commonly called a religious context.
All I have tried to do in this posting(!) „Religion and Society“ so far (and based on my/our practice work between Vienna and Paris and emanating from this very practice!), was to show, was to say, – by drawing on various mutually influencing contexts like politics, jurisprudence, sociology, sociology of religion, history, political science, psychoanalysis, philosophy etc etc., – look here, let’s see what religion and faith is and could be and what weight these things(!) have for our society(s) today.
2) The Deconstruction of the Religious
What can it do, – religion !
Can it still do anything ?
Does it do us all good ?
Or what is the mishap, the handicap, the crux, the exhausted.
Where would be the mistake in the construction, if there is a mistake !
And we phoned and tried to reflect in our philosophical practice about it, over it and through it.
Completely casually and purely coincidentally out of interest and without time pressure.
From it become (and became then also) 4 x 4 hours in the friendly and inclined, critically intellectual being together via tele-phone, us consciously of the importance and meaning of the European(!), the Enlightenment and the philosophy and the philosophical as well as the political and its freedoms on this old continent Europe.
This section on „Religion and Society“ I could now also call a chapter on a „Civil Religion“ ( cf. M. Ley, Lübbe, Watzinger, P. Zulehner, U. Barth and others). But I don’t.
I want to leave the religious out of my text here as much as possible.
Perhaps this is then what I would like to call here now the deconstruction of the religious and of religion in general (no matter in which concrete form).
To the heart(!) put, try it but then not to take it too seriously (for you)! That would be now here(!) for the time being only once my expression of will.
And please listen up !
These lines are „only“ a preparation and post-processing (m)of a grammatological philosophical practice of deconstruction from face to face and in actu from ear to ear.
Both, – the preparation and the conversational practice, – constitute the attempted double thinking. The practice of deconstruction in practice.
Thinking(!) (alone and conversationally together) about the end, – death(!), – also generates a thought process about birth. What is our relationship to death. I am not asking, do we have a relationship with death, no, rest assured, we/you do!
Almost a Gretchen question! „How do you stand with religion?“ But just almost !
When does the human being become a human being? When was the human being invented?
When quasi embryonal!
Since Darwin at the latest we all know, the man has found to his being. No idea!
Almost none.
And! Is his end already inaugurated? This is no science fiction and no end time story.
No, are we still human beings and how long will we be? Quite seriously, – the time of the earth is limited.
But before that, – before the end of the earth, – before that, we must go ! Perhaps even already long before. Who knows. Je ne sais pas.
Jacques Derrida describes with the invention of his D i f f é r a n c e the process of life (cf. Teaser, blogspot-Blog 2014 ff., German and English), in which man is a special case, a unique case. A by accident almost and nevertheless from a certain covered distance of processes of physical, chemical and then neurological kind then increasingly more stringent, more defined, more fixed.
Where is the border crossing from the animal to the human being?
That is exciting and thrilling. Is there even such a thing as a borderline possibility!
I ask this question without the intention to make the human being an animal.
We are animal-like, but just not animal alone. And what does animal mean here ! (Cf. my blogpost „animal philosophy“ in this blogspot-blog 2014 ff.).
Animals are! Are many different individuals! And each animal for itself unique !!!
And some animals possess even so-called human characteristics like memory contents, technique ability, special ability, conclusion ability, love, communication etc.! And partly even consciousness!
Jacques Derrida’s phonologocentrism means among other things that every humanism is logocentristic and every metaphysics is a humanism.
Even if until today most philosophers do not like to hear this.
Humanism as metaphysics is the enemy of the animals.
The enemy of the animals and finally also the enemy of the people.
I can’t roll up everything here(!) now (that always happens to us!), have a look at my animal philosophy in the blog, – read Derrida’s works on it and pay attention to the „sins“(!) – catalog, – my red list to the „coming democracy“! (Keyword „extinction of species“, „climate change“, … etc.; always to be found in the appendix of each posting (blogspot-blog!) in red letters, English and German).
If grammatology „can not be a science of man“ it is precisely because „from the very beginning it poses the question, fundamental to it, of the name of man“ (J. Derrida, Of Grammatology, 1974, p. 148, germ. ed.).
The name, the birth, the end, the signature of man !
The event man !
The context of the man !
The concept(!) Différance questions man in a certain sense and thereby draws the history of life in general.
Once again briefly to the humanism as logocentrism or phonologocentrism.
Derrida shows that the traditionally hierarchical arrangement of the two components of the sign must be deconstructively reversed. Up to modern linguistics, the ideal meaning of a sign, called s i g n i f i e d (the idea), is superordinated to the material carrier of meaning, called s i g n i f i e r (the sound or written image). At all times there is an attempt to orient the external signifier, the writing, toward a transcendental signified.
Remember what we said before about religion, God and man.
But every signified (The Imagination!) is (according to Derrida) „always already in the position of the signifier“ (Derrida, Of Grammatology, p. 129, germ. ed.).
There can be no meaning and no sense that could escape spatialization and temporalization and the differential play of signifier relations.
Writing, according to this definition, is sign of signs, signifier of signifiers.
The main purpose of this inversion is to show that the materiality of the signifier is not added to the sense in a retrospective and external way, but vice versa, that the sense is e f f e c t of a signification that is always already retrospective. In this way, Derrida reformulated and reframed the relationship between language and writing/scripture.
Through Derrida’s transformation of the concept of writing, this concept goes beyond that of language and at the same time conceptualizes this concept of language.
From all this follows a completely new, because multi-transformed, understanding and event of
T e x t .
Inherent in such a text (understanding) is the „essence,“ the practice of deconstruction, that is, „inscribed“ (cf. Derrida, Freud and the Scene of Writing, or Freud’s „Wunderblock“).
The thinking of différance is the inherent practice of „deconstruction“.
It is always about, i.e. it is always about for me in my philosophical practice -.
and this includes the conversation in this, but also my/our writing practice before and after each setting/session(!), –
to comprehend texts (written, spoken or representations(!) e.g. technical, artistic, economic, political, institutional) in their inner structure and in their interaction with other texts.
The texts are not only to be analyzed and interpreted, but through the practice of deconstruction to be de-veiled of their conflictuality, their aggressiveness, their covertly carried contents and intentions.
What is meant is the visualization of the duality of the simultaneous presence and absence(!) of truth.
We utter sentences of intentional analytic truth and thereby simultaneously displace other eventual truth or untruth sentences.
Cuttings/settlements punctuate, jump from something to something and thereby lose „something“(!) from view (!) by wanting to take something else ( even as the presumed „same“(!) ) into view as access.
Even such a „wanting“ already leads to shifts in the perception of truth in time and space.
Such a practice leads to a whole new interpretation of all the contexts of these textual formations, – to new configurations in politics, law, literature, philosophy, art, institutions, economies, life as a whole.
There is never and nowhere the possibility of a clear „presence“ or „presentation“. Every representation (re-praesentatio = making something present again !) is contaminated by alterity and affected by moments of absence.
There will never have been „presentative simplicity“, but always another fold/pleat, another non-representable difference. „What is it about this non-presentable or non-representable? How do we think/comprehend it?“ (Derrida, Psyche I, p. 122)
Structurally unfinishable „Nachträglichkeit” [1] (see Derrida) and an eternal game of signifiers create temporary textual-configurations, which are exposed to the permanent activity of translation, interpretation and „deconstruction“ (see details later in this section: “deconstruction as a philosophical practice” ! ).
In his description of the two tempi, which are on the one hand staged/arranged by the death-instinct / death-drive ( cf. J. Lacan, „pulsion de mort“,- in: Se 2, 375 ; in: Se 11, 232; in: Écrits, 848 ) and on the other hand by the life instincts, Freud talks about a „Zauderrhythmus“ in Beyond the Pleasure Principle, which is the result of these two encounters.
The death-instinct / death-drive blindly follows its primary tendency to lead the organic system to its entropic ending. The life instincts on the other hand secure and transmit the kind of knowledge that organisms acquire over millions of years on their way to death.
The beginning of life and its signs lies in the almost nothingness of one pleat / fold, of an interval, which Derrida moved into the position of all origin, – différance ( J. Derrida, La différance ).
Apart from that: Every everyday utterance ( and every everyday action ) has always required an act of trans-lation !
1 In the English language the term „deferred action“ has become established, in French most suitably après-coup (researched by Lacan and even more by Laplanche), the Freudian expression „Nachträglichkeit“ is not transferable, its multi-dimensionality is not reached in other languages! See particularly Derrida, „la différance“!
The „Commentary“ restricts the open semantic game by means of identity, repetition and the attempt of representing „the same“. In doing so it turns itself into a mechanism of control and order by restricting and limiting discourse in order to generate unambiguity (!!!) .
A translation is never a replacement ! Every placement is already a translation of the already imagined and the unimagined. A translation changes the location, it relocates and changes and, therefore, it always is a different text. Thus, only an approximate signified can be saved.
Every Reading (even „conversations“ have to be read) ! Things that have been heard are being „read“ by a comprehending intellect. Read-out ! Singled out! Sorted out! Out of the heard „reality“ ! Every reading must first produce a significant structure !
There is no criteria for the identity of the meaning of an expression/a term: the interpretation in its scientific sense turns into a thing of indeterminacy. This does not mean, that you shouldn’t quasi-fixate, utilize and evaluate it for some time with the consent of a wide range of readers. So-called “islands of understanding” of temporary textual-configurations! Understanding also in the sense of:
a small or larger group of participants of discourse “stands”(!) temporarily on a temporary safe ground of understanding!
This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim)
The comment places the author as the highest principle of the order of discourse (see M. Foucault, Ordnung d. Diskurses) and provides itself authority.
„We“ (!) represent the task of disseminal critical communication as an open text of writing to elope the exegesis and re-presentation of the commentary.
The task is „to first understand speech as well and later better than the author/originator“ (approach in engl.: Schleiermacher, Hermeneutik und Kritik, S. 94).
To us the only acceptable critique is a constantly critical critique, i.e. a constantly deconstructing critique, whose object is the writable of a text, a constantly multiplying text.
A signifier is from the very beginning the possibility of its own repetition, of its own image or resemblance. It is the condition of its ideality, what identifies it as signifier, and makes it function as such, relating it to a signified which, for the same reasons, could never be a „unique and singular reality.“ From the moment that the sign appears, that is to say from the very beginning, there is no chance of encountering anywhere the purity of „reality“, „unicity“, „singularity“. (Derrida, of Grammatology, p. 91)
The authority of the Logos, the Commentary, the domination of the interpretation of Writing with focus to its origin, has been, for quite some time, exposed to the critical critique of deconstruction and herein lies the chance for Democracy on the rise (Derrida).
All this refers to a common and radical possibility that no determined science, no abstract discipline, can think as such. (Derrida, of Grammatology, p. 93)
The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction- textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context.
The beginning of life and its signs lies in that almost nothingness of a fold , an interval, which Derrida has put in the place of all origins, – the d i f f é r a n c e ( Derrida, La différance,- in: Randgänge der Philosophie, Vienna, Passagen, 1988 ).
Derrida writes d i f f é r a n c e and not d i f f é r e n c e. His invention, the difference between e and a cannot be heard in French, it is silent but present without being there, it is only graphically there as a difference.
Derrida thus wants to express, in purely factual terms, the phonetically incomprehensible peculiarity of writing.
The French verb d i f f é r e r, to which the expression différance refers, means a twofold, a double (!).
D i f f é r e r in the sense of postponement and detour means temporization, „means to recur, consciously or unconsciously, to the temporal and delaying mediation of a detour which suspends the execution or fulfillment of the desire or will and also realizes it in a way that suspends or tempers its effect“ (Derrida, Randgänge …).
A second meaning is the well-known „to differ“, to be different and distinct.
In this sense, a distance, a „fold“ (pli), an i n t e r v a l l or spatialization, is created between the various elements. These two processes, temporalization (of space) and spatialization (of time), form the formal structure of any Scripture. They are the enabling ground of the sign at all.
Thus also the presence, which is to experience its privileged expression in the self-interrogating voice, cannot do without this basic structure.
No presence is ever completely punctual and identical with itself; it must always refer to something other than itself.
„An interval must separate it (the respective present element) from what it is not, so that it may be itself, but this interval, which constitutes it as present, must at the same time separate the present in itself, and thus separate with the present everything that can be thought from it. (…) This dynamically constituting, dividing interval is what one can call spatialization, space – becoming of time or time – becoming of space (temporization).“ (cf. Derrida, Marginal Passages, p- 39)
„A signifier is from the beginning the possibility of its own repetition, its own likeness or resemblance to itself. This is the condition of its ideality. What identifies it as a signifier and gives it its function as such and relates it to a signified can never be a ‚unique and particular reality‘ for the same reasons.
From the moment the sign appears, that is, since ever, there is no possibility of locating pure ‚reality,‘ ‚uniqueness,‘ and ‚particularity'“ (Derrida, Of Grammatology, p. 165, germ. ed.).
Never will there have been „presentational simplicity,“ but always another „fold,“ another non-presentable difference.
„What is it about the non-presentable or non-representable ? How to think it?“ (Derrida, Psyche I, p. 122)
Structurally inconclusive post-compatibility/deferred action/Nachträglichkeit (cf. Derrida passim, the Freudian expression „Nachträglichkeit“ is not transferable, its multi-dimensionality is not reached in other languages! See particularly Derrida, „la différance“! ) and infinite play of signifiers erect temporary textual configurations that are exposed to the permanent work of translation, interpretation, and „deconstruction“ (see my blog teaser „Deconstruction as Philosophical Practice“).
Underlying intertextuality is the multiplicity of codes, which is fundamentally unrestricted.
The „text“ has ceased to be an object in itself.
The permanently absent presence of I n t e r t e x t u a l i t y (this applies to every text, – and since time immemorial), in which the power of rupture with its contexts has always been structurally immanent in every sign of a writing as a voice of never quite present presences, has always determined writing, – scripture without origin and destination (arche, telos).
All this points to a radical possibility that cannot be shouldered by any single science (Derrida, Gram., p. 168f., germ. ed.).
My task, our task, is to thwart all discourses of power, of domination, of aberrant presumption of authority, by driving apart their intertextualities, the points of intersection of many other texts in each text into many heterogeneous parts.
In this case, here the knotting of the discourses and views of religion and society.
And by driving apart the intersections of the discourses of religion and their play (!) in the most different directions like the constitution of society and state, society and democracy, society and human rights, society and ethics, society and religiosity, society and churches, society and politics, society and philosophy and society and psyche (Ubw/unconscious).
Texts of this kind and their connotation texture are not enclosable by any context, determinable or even politically manageable in the form of imperative statement politics and announcement politics.
And !
„A text is a text only if it conceals from the first glance … the law of its composition and the rule of its play“ (Derrida, Plato’s Pharmacy, – in Dissemination, p. 71, germ. ed.).
The „phono-logocentrism“ is always an anthropo-logocentrism.
To contrast the word with the Scripture is always to contrast man with the animal (!, cf. m. Post on the singular „animal“ in „animal philosophy“ here in this blog) and thus also the question of technology.
The grammatology creates the expression „Différance“ and writes with it the work(!) of the life !
When grammatology thinks the graphy, which it undoubtedly aspires to do, and when it thereby thinks the name of man(!), it does so by elaborating a notion of différance as a stage in the development of the history of life as the history of g r a m m a and thus of the notion of p r o g r a m m (!).
I refer here simultaneously to a kind of trinity of authorship, namely to Leroi-Gourhan, Jacques Derrida, and Bernard Stiegler.
The gramma, these say, structures all levels of life from the writing of genetics to the overcoming of logos.
From the basic programs (!) of instinctive(!) behaviors to the expansion of memory through the production of electronic data processing and diverse information machinery (Derrida, Grammatology, pp. 149ff., germ. ed.).
I thank my guests for the stimulating and hope-making reflections, trains of thought and thought creations, – sometimes and always also at the edge of the abyss.
No reason without abyss!? Philosophical practice as a construction site with building blocks, ruins, gravel, scrap and techné and as a free experimental laboratory for thought walks in thought buildings and ruins also of archaeological nature.
And: As always, we have too little time!
Every sentence has too little time. Every sentence displaces by jumping. It displaces many other possible and necessary (!) sentences (for more see my Youtube video on „The Sentence“).
Each sentence, each word, each code drives its being and its mischief in the incommunicability!
Every sentence greets a ghost. Every sentence is a ghost.
Every sentence in every setting and every session (also the one in a PP/philosophical practice).
I should always be able to state all the psychoanalytic, economic, political, and juridical implications of what is said/set above.
I refer all readers to my/our publications on the net and to the publications on paper.
The terrain of reading is abysmal(!) and unlimitable!
As I said, I refer here simultaneously to Leroi-Gourhan, Jacques Derrida and Bernard Stiegler.
The gramma, these say, structures all levels of life from genetic writing to the overcoming of logos.
From the basic programs (!) of instinctive(!) behaviors to the expansion of memory through the production of electronic data processing and diverse information machinery (Derrida, Grammatology, pp. 149ff.).
Derrida bases his thinking of différance on the concept of program in the sense of epigenetics.
Programs, pro-grams(!) with fraying(!).
Because the g r a m m a is older than the human graphy and the trace has always started from an essentially non – anthropocentric notion of anthropology, which does not run in the template of the division between animality and being human/ the being of human.
And consequently also the différance, the thinking of différance, which undermines and rejects the opposition (!) animal(s)/human(s) and nature/culture.
What this means for the thinking of an expression of r e l i g i o n is not yet to be imagined !
The so-called religious return applies to me here rather as an act of the desperation of a small thinking. A small attempt of home in the delicate security of wanted unquestionability of authority in God (!?).
The history of gramma is a history especially of technique. Both the inventing and the invented techné. The techné.
The great question of the t e c h n é, which resolves the traditional thinking of technique from Plato to Heidegger and beyond, complicated and largely redeemed (!) (cf. B. Stiegler, Technik und Zeit, p. 185).
The différance, the history of life, stages of life with articulation of „consciousness“.
The emergence of a new type of g r a m m a and prog r a m m .
The cultural behavioral programs, the cultural codes, like the genetic codes, are life-determining, in order and direction.
This new type gramma / program is the transition from the genetic to the non-genetic (cf. A. Leroi-Gourhan, Hand and Word, pp. 275ff., german edition).
New code systems, customs and rituals largely take the place of the genetic codes (cf. P. Ricoeur, Time and Narrative, p. 96, germ. ed.).
The story of this transition, the story of an uncanny abyss, – a past that was never present, leads to a present that is connected to many pasts and connected to no past present.
Différance helps us to understand what this transition means as a gap and a folding.
Differentiation and Spatiotemporalization.
Derrida writes that „the trace is the différance that opens appearance and meaning as an articulation of the living in the non – living par excellence, as the origin of all repetition“ (Derrida, Grammatology, p. 114, germ. ed.).
What is meant is a structure of transmission, the inheritance of a past which I have not experienced, but which is nevertheless my past. And which is the foundation of facticity itself.
What we call past is the storage, an epigenetic sedimentation (Stiegler, Technik u. Zeit, 189), of what has happened.
An epiphylogenesis (Stiegler, ibid.,) of the living, as taught by embryology (Fr. Jacob, The Logic of the Living, The History of Heredity 2002, p. 11, german ed.).
Leroi-Gourhan tries to solve the paradox of becoming alive. Only so much: L. – G. speaks of an intermediate period, already(?) man and yet not yet. A „quasi – zoology“ ! And it is already no more.
In this intermediate period a kind of coupling of living matter/unliving matter, Cortex/Silex, arises, in which a double plasticity develops.
The hardness of the mineral matter gives a form and forms at the same time at the fluidity of the „spiritual“ im-matter (( which is still(!) a „differentiating matter“ (B. Stiegler, p.191), – immaterial-material )), a still genetic work and already epigenetically (= here „culturally“!) determined / co-determined, and which takes its course as epiphylogenesis, – by an epigenesis, which conserves the carpet pad of the flint (silica, „flint“ diagenesis).
„The Silex is the first reflecting memory, the first mirror“ (B. Stiegler, 191).
In the time of corticalization as the earliest stage in human development, a process proceeds as a reflection of a conservation of epigenesis, which is itself already a reflection (Stiegler, ibid., 192).
Leroi-Gourhanquestions the division of the empirical and the transcendental, as Bernard Stiegler correctly notes, and this brings us back to our main thematic concern.
Religion and Society !
Do we need religion to understand becoming human and being human. I mean, I have already said it, no aggression and disparagement of religion and believers. As a social ritual community, religion still has its intellectual justification and often even necessity.
The only question important to me now is/was, however, – do we need religion in order to say and think M e n s c h / m a n .
The belief in a creator is permissible, but not compelling, I think.
About freedom of faith (like freedom of opinion!) and free exercise of religion we do not need to talk further in liberal democracies. Nor about „negative religious freedom“. And also not about separation between state and church (although in Austria, e.g., a real separation has not been carried out until today!).
All this is clear to us here, at least theoretically and legally. The last point not yet clear everywhere. But I am confident! Keyword: fundamental rights, human rights.
The request for protection and security ( immunization! Cf. Derrida, Glaube und Wissen/Belief and knowledge , and passim ), the prayer for oneself or someone as self-insurance „works“ only in a magic space (of thinking) or in the protection of the possibility of religious thinking.
The rest of us stick to state, faith in the rule of law(!), democracy, health care, insurance system, palliative care, funeral system and if available to loving fellow men, friendship, partnership/sociality , as well as art, literature, media, sport and music, science, politics, philosophy, light drugs well dosed like alcohol or all kinds of smoking stuff and nature and adventure.
But! Are we really ready, being completely with ourselves and asking ourselves, – are we able to accept our death simply as I indicated earlier?
Can we really think death and accept it?
Or is it the unacceptable par excellence, the totally unacceptable !
Our real scandal !
Our real fire of narcissism up to the moment of being dead as a not-being, our not-being ! Scandal! Scandal ! Scandal ! Our narcissism with the many many almost senseless enterprises until the end (almost) ! To postpone the end as long as it is possible!?
In this however perhaps completely hidden non-acceptability, because simply not receivability of death, – we are then no longer present with our death !, – there is the contagiousness, the contagion(!), our all contagion(?) with the spark (virus?) of the religiousness !
The trigger of a „religious“, of a religiosum (still without full-blown religion in full incubation!) and fascinosum(!) at least very close to the border of death !?!. Perhaps also frequently as fascinosum of the power !!! (Cf. Elias Canetti!). The power of death and (as) the power of God!?
And in our feelings and ideas of wanting to leave something behind. The concern of the inheritance as a trace!
The passing on! Genetically and culturally up to economically as trace and writing !?
Or still differently asked !
Does our narcissism carry us until death (or even beyond that ?!), – until death ?!
Clandestine, – a fold of respect ?
Of fear ?
I said feelings. Feelings, because intellectually comprehensible, I mean the dying event with the death as end and nevertheless not completely up to the end definable as point. The end of a line as point and not even a point anymore. There also the interval of the transition!
The transition and break of the life towards the death, the last part of this break process as the death !
What is this? What does it tell us. Does it say something. First of all no more „and something“ ?! Intellectually considered ! But our feeling ?! What does it want to force us survivors to do again and again ? We think and keep silent. Forever. ( ! ? )
We have talked about it(!). Many times. And also recently again. Here in Paris and in Vienna. Yesterday. Today. Tomorrow. And very extensively.
Why I wanted to write about it (!) later, I was asked. Already often asked !
And why I wrote something before,- quasi before the event of speaking to each other! Before the „dialogue“! The conversation. The con-versation. Already often asked ! Already so often again calmed down! Remain(!) calm. (?)
My answer (sometimes !):
With Derrida in memory. In passionate memory. Now I remember by reproducing his almost last words (in/from a conversation of J. D. with Jean Birnbaum some weeks before his death in 2004 in the night of October 9) here and retrospectively to our conversation today in Paris a few days ago, re-set here, because I answered so or so similar to it, almost always answered so, when I am asked about the why !
The why >actually< !
I answer in full passion to Derrida and his work, whose heritage I study and enjoy incessantly (!), whose heritage I try to carry on in my own way in and through my (!) philosophical practice. Ever mindful of him. Mindful of his lines, some of which I know by heart(!) almost like an actor, to quote them as here and now.
By heart! Par cœur! Outside of me, although I speak of love and passion along with sorrow, when I speak of him from and about him (( who has long ceased to live among us and lives a little through us (?) And we live and consume and pine for him, – more or less desperately ! )). By heart !
Am I then with this almost(!) by heart and speaking through the heart with me and with my death ?!!
Or do I flee myself and my ( some day ) oncoming death ? Am I only(!) intellectually with me when quoting? Am I then with me (( myself (!?) )) ? Or perhaps only afterwards! After these words of speaking? After such a practice! And being in contact?! When I am alone. In the hotel room. Alone again! Perhaps feeling lonely ? Sometimes at least. Thinking of „my“(!) death! My(!) death! Is my death mine? Does it be mine or does it belong to me. Will it be part of me(!). The „myself“ will then no longer be in the world!
Am I then not free of religiosity after all? Am I religious? Religious without being religious? Then! And otherwise? What would that mean ?
But now Derrida from „Life is Survival“.
Page 62 f. (germ. ed.) the lines on the last two pages of this book !
„We are structurally survivors, marked by the structure of the trace, of the will. When I say this, however, I by no means want to give free way to that interpretation according to which survival is more on the side of death and the past than on that of life and the future.
No, deconstruction is always already on the side of the yes, of the affirmation and assertion of life. ( … )
Survival, that is life beyond life, more life than life, and my speech is not a death-defying speech but, on the contrary, the affirmation of a living person who prefers life (le vivre) and therefore survival (le survivre) to death, because survival, that is not simply what remains, it is life in its greatest possible intensity.
I am never so afflicted by the need to die than in moments of happiness and enjoyment.
Enjoyment and lamenting the impatiently lurking death are one and the same for me.“
And still paraphrased. He like me, we are grateful (!) for our beautiful and happy moments, – even in retrospect for our less happy moments.
We are grateful means we bless them! Because I can be grateful only to someone to whom I owe something, to whom I am grateful, whom I perhaps therefore even love for it, to whom I would therefore be addicted and whom I would thus bless with my love! As some say, their love belongs only to Jesus!
That I call the libido in the narcissism dissolve!
Here the distance between I and you becomes so narrow that almost only the I remains.
A small distance must remain for a self-determined life, for a happy life in moments, means in interruptions of felicity.
When some religious people (and only such people say that, – sometimes) say that they belong to Jesus, they belong only to themselves.
This is the problem of religion. There this becomes pure ideology and often pure demonstration of power (often in association with state power) and as a consequence violence, violence and again violence!
These are the consequences of invocable and invoked God power! The individual saturates his narcissism with the invocation of God for his (the individual’s) purposes. God is private! A kind of private property!
Then the social bond breaks. Then it is said, – believe! Believe, what I tell you! Believe in the miracle! Witness it!
This faith in miracles, – and every faith is a faith in miracles! A faith in divinity! In your(!) appropriating(!) divinity! In holiness! Already the possibility of the canonization of a person sets the premise for the faith (the faith in holiness).
A community(!?) without interruption, without distance. A fusion(!) without air to breathe independently. The sacral comes into being.
That is the dangerous !
The (sometimes) death-bringing even !
Benveniste refers to it with the reference to the Hebrew and the distinction or separation(!) made there between the naturally sacred, which lies in the things, – and the holiness of the institution or the law.
This interruption and disengagement of contemporaneity opens, as it were, space for faith activities, rituals and perhaps faith ability on this side and beyond miracle faith. Simply because the Scriptures say so, and not just say so, the Torah (תורה), the Mishnah (Hebrew מִשְׁנָה, „repetition“), the Talmud, and most excitingly the Sohar (the Sefer haSohar, Hebrew זֹהַר), – writings that discuss(!). In fact, everything!
Texts as commentaries on the Torah, texts on the origin and structure of the universe, on the nature of the soul, on redemption, to the nature of man and the human and on the nature of God.
Everything that is human. Everything that is conceivable. And not only always in the sense of the connservative-canonical tradition. Also subversive, brushed against the current!
Let come together in the house of prayer and discuss. These writings even discuss the discourse of not believing and not having to believe.
The holiness of the covenant as a bond of the community (and as a marker of this the male circumcision!), that is enough.
The consequence, which becomes clear to us with it, – and does not want to please. Born a Jew, he can never cease to be a Jew. He belongs to the covenant forever. Compulsion of the holy institution.
( ( Only in passing two extraordinary works are mentioned here, which had raised a lot of dust and which deal with the „collective imagination of the Jewish people“, its origin, its bond and its covenant and especially with the question of the chosenness and the historical provability of the relationship(! ?) of Khazars and Judaism and the problems with the „mythohistory“ of the Bible, – in short with all the extremely >libidinous< questions of identity and memory and identity politics in Israel:
a) Shlomo Sand: The Invention of the Jewish People. Israel’s founding myth put to the test. Berlin 2010 (original edition in Hebrew 2008).
b) Arthur Koestler: The Thirteenth Tribe. The Empire of the Khazars and its Legacy. Bergisch Gladbach 1989 (original English edition 1976). ) )
The ritual of circumcision as a sign etc etc.
Again, no negative religious freedom (not even in Israel today!, – a lack of democracy in Israel!). One cannot leave the community. Also and especially Islam forbids that. Even under threat of death penalty!!!
Like the blessing, prayer belongs to the core of a true faith. Also the belief in a radical evil, a deeply theological pair of terms, is always at the beginning of something religious. We said it already at the beginning.
The evil deed as the origin of prayer, as the founder and promoter of the religious.
Co-founder of the religious is the ignorance about processes, e.g. about processes in the run-up of acts, – of acts in the sign (!) of a radical evil!
One is not evil, one becomes it! And one could start to understand instead of praying. Understanding and acting.
Let us think again of Aristotle (as we did at the beginning).
According to Aristotle, the truth of prayer is beyond the true and the false, beyond the concept of judgment. The prayer as murmur of a madness (?).
However ! Not always the worst ! Not in every case ! But most of the time. The pure madness of pure faith. And also far too often the worst violence !
Just think of Charlie Hebdo et al (cf. m. post on this).
Incidentally, Emile Benveniste notes in „Indo-European Institutions“ (pp. 433ff.) that there is no common expression in Indo-European to denote religion. Their rituals and practices were mixed up with other social duties.
However, it can be read from the writing of Benveniste that religion was formed on the known double track, – on the one hand securing or insurance against a danger of death or life and on the other hand calming by healing. In Latin also marked by the pair „salva“ and „sana“ or „sacer“ and „sanctus“. Both originate from „sancio“ (to make unbreakable).
The attempt through a libation to the gods to immunize oneself or another, by saying a prayer asking the deity to preserve the integrity.
„The deity possesses this gift of integrity, of salvation, of felicity by nature, and can make men ( … ) partakers of it“ (Benveniste, p. 440).
Likewise, when forbidden things have been done ( s a n c t u s ! ), the sanction, – that is, threat of penalties and punishment.
Affirmation and negation.
Inclusion and exclusion. Carrot and stick. S a c e r and s a n c t u s.
Sanctum is the wall, it is the enclosure of the sacred, of a holy place that must not be entered. Sanctum is that which is forbidden under threat of certain sanctions (E. Benv. ibid., p. 443).
The sacred place is always consecrated, reserved to the gods.
An assertion of a divine !
The belief in this assertion is demanded as normativity of power.
Benveniste elaborates on this. For us it is important to show how religiosity has been put in the service of „worldly“ power, – which, however, is not worldly, but can be called and described as divine, given by God ( until today, by the way ! ).
I would even say, religiosity was invented exactly for such purposes and it was soon forgotten afterwards and believed quasi „honestly“. Also by the authorities.
Traditions serve the belief (in them) and thus the ever current power.
So also the still today often articulated sentence: „But ‚we‘ live in a Christian tradition and culture“. Who is WE ?!
And who refers to the Christian tradition for which purposes ? !
For example, I much prefer to refer to the values of the Enlightenment !
Immunize the hierarchy, the law, the power of the powerful ! This is what it is all about in the first place.
Most clearly to notice today in the Arab-Islamic countries. What is perceived as threatening is the relation or the contamination of one’s own identity by the alterity of the others. The law, the right protects against something that constitutes or could constitute a community.
Law immunizes by including, confining (!) and excluding others from something. Divine right, a right and law established by God, here takes precedence over the secular.
No Community without immunity, – but!, – also no immunity without auto-immunity! (cf. Derrida, Religion and Knowledge, p. 85 u. passim). Only because there is the possibility of contagion, of infection, there is the possibility of community, of communion.
Every community requires justice if it wants to survive in the long run. But justice can only be, who opens and exposes himself to the other in his own singularity (!) and his always threatening alterity (!). The other (as well as the other) can always become dangerous, dangerously contagious and the own is always exposed to this danger and immunizes itself and at the same time autoimmunizes itself. Therefore, the destruction of immunity as a threat to community (or state) simultaneously guarantees the possibility of justice.
Even believers in Islam living in European countries answer (according to surveys) in majority like this and think that the words of the Koran are above the constitutional rights ! Majority! But just a part of the still existing community does not mean this! Attempts of the immunization on the one hand and at the same time auto-immunization!
And in fact in all interests, not only in relation to the practices of the religious practice.
Also the today’s government in Turkey tries to profit from these immunization effects.
Kemal Atatürk has lost terrain for the time being.
Without autoimmunity, nothing would come to pass! (cf. Derrida, Schurken. Zwei Essays über die Vernunft, Suhrkamp 2003, p. 207, german ed.)
Here we see a „freedom“ at work that no longer limits the power of a subject.
Derrida writes that here it is necessary to think the unknowable, a kind of hyper-politics that exceeds the limits of „what one knows one has to do“ (… ) „this surplus of a reason that transcends itself and thus opens itself to its future and its becoming“ (ibid., p. 207) ( … ) „For insofar as reason does not close itself off to the (coming) event of what … is coming, … , then alone the infinite possibility of the worst and of perjury can confirm the possibility of the good … . This possibility remains infinite, but precisely as the possibility of an autoimmunitary finitude.“ (ibid., p. 208) (Cf. also my teaser on the idea of the good in Plato and beyond).
„A new violence announces itself and will indeed rage for a long time, a violence that will rage suicidally and autoimmunitarily to a significantly greater degree than ever before. This violence no longer falls under the concept of world war or of war at all, certainly not under that of any law of war. And there is nothing reassuring about that, on the contrary.“ (Derrida, Villains, 2003, p. 211)
And for a preliminary conclusion, a few words on „r e l i g i o“ and its double etymology, – spoken with Émile Benveniste and Roberto Esposito (Immunitas. Schutz und Negation des Lebens, Engl. ed. 2004, pp. 81 u. 82, germ. Ed.).
Two etyms are connected more or less subliminally in the term „religion“.
One is the etymology of the term r e l i g i o, which goes back to Cicero and sees a connection with r e l e g e r e (to gather, to unite), and the other, attested by Lactance and Tertullian, which emphasizes the association with r e l i g a r e (to bind, to connect).
Benveniste favors the first assumption when he writes: „On the whole, r e l i g i o represents a hesitation that holds someone back, a scruple that prevents something, rather than a feeling related to a (cultic) action.“
Esposito sees it more like Derrida, and glimpses an „underground“(!) coexistence of r e l e g e r e and r e l i g a r e .
„The >re<, the repetition, the replication, the reiteration. Religion – one could say – is the non-practicability of the n o v u m, the impossibility of man being his own beginning, his constant re-inscription in a predetermined framework that makes of every beginning a re-beginning, a re-absorption of something that is always already included in what precedes and predetermines it“ (Esposito, Immunitas, p. 82, germ. ed.).
Remember the section on genetics and inheritance/heredity !
And to the immunitary logic ! The slightly clogged relationship, I want to say, of life and death, of birth and death.
To this immunitary logic, of which Derrida also speaks so often, belongs the search for an answer to the question of the victim! Why kill in order to live?
Why is sacrificare meant „to kill“ when it actually (!?) means „to make sacred“ (cf. sacrificium), Benveniste asks (p. 441, engl. version).
Apparently (after much research on „sacrifice“) sacralization implies crossing a threshold, crossing a boundary! The border between life and death.
Something that is no longer perceptible, the separation in two worlds. The preservation of life by the production of death. „To make the animal >holy< it must be excluded from the world of the living and must cross the threshold that separates the two worlds; this is the purpose of killing“ (so Benveniste, p. 441).
„This aporetic linking of life and death, of momentum and inhibition, of openness and boundedness, belongs to every religion. Indeed, it constitutes the necessary condition for it…“ (Esposito, 83).
Whether this aporetic linkage of life and death as a presupposition of religion, and thus whether religion belongs to society (today?), should belong to it, should still belong to it tomorrow, or must belong to it, that was one of the main concerns in our philosophical practice between Paris and Vienna , between the four of us, the two couples.
As a last little remark for the time being, a slightly digressive addition to the topic: What does the often radically rising value curve, the steeply rising appreciation, homage, yes quasi – sanctification(!), of a deceased (accidental!?, killed!? suicidal!?)/accidental(!) pop star figure like e.g. Falco, John Lennon, Kurt Cobain mean to us.
I strongly suspect it has something to do with „sacrifice“ and „religion“, with the intangible (!), the incomprehensible(!) link between life and death.
With the no longer accessible, – also not theoretically accessible.
Quasi almost something like a holy place, an overstepping of one’s self and a forbidden, – because absolutely (!) absent. A (now) inaccessible !
Unattainable for humans. The death and especially the death of a star (quasi(!?) of a Beloved !) an unthinkable and unacceptable. The unacceptable as sacrilege.
P. S.
A sacrilegium (temple robbery) ! Sacer and legere (to take away, steal).
Sacrificium (sacrifice, to sacrificare „to offer a sacrifice“).
Sacrosanct (highly sacred, inviolable).
The injured pop star.
The pop star killed.
The sacred pop star.
The fictional „highly sacred“, „inviolable“ pop star in the memory truly present and in reality as a sacred person eternally absent.
Example „Elvis“ lives (!).
Thus the call of the eternal „revival“ of all believers. I cry, if I only hear and think!
The religious man as a different-believer (!) in a >reduced< way an „untouchable“ (!?), – a „homo sacer“ (!) ! (( ancient Roman legal figure “ h o m o s a c e r“, outlaw and holy! Killing without punishment, but not sacrifice! Therefore killing senseless(!), thus quasi „untouchable“(!) S a c e r accursed and holy at the same time!
A short look into the history (also of the present) would be helpful !?!
The question about man is inevitably also a question about belief, faith, religion, religiosity and politics.
Religion is not only also, but especially an element in the context > of the political < ! And the place of the political is called „psyche“.
The „origin“ of the human being also as a question of descent (meant as a question of genus) forms the present by producing permanently effects, genetically, non-genetically thus culturally and politically.
Almost as if out of nowhere the sword of faith, no matter now which faith, which belief, rushes down on the people (e.g. Daesch) and turns neighbors into enemies or „friends“.
Simply because something came in motion (e.g. globalization) and someone looks into history, looks at a certain section and rationally irrationally wants to (expand) a state, an empire (compare Putin, Erdogan et al.).
The origin, especially the cultural origin is never merely a past. These pasts shape the present. A simple publication like the Koran co-shapes the present.
Humans are small and love (!) the big, especially the big in itself, – the exaggeration and exaltation of the I in the transcendence.
Also these religions from the Near East, these developed monotheisms fulfill in full passion the motive of the exceeding. They lure their members in this way, keep them so in the loyalty.Think calmly „flagpole“ ! Always it was and is campaigns, missions, battles and religious zeal. The origin is the Occident! Promise and danger of nihilism in global proportions.
If people tie their identity strongly to religion and the community of believers, they quickly perceive criticism and questioning of their religion as a personal slight.
Accordingly, the feelings of believers can be instrumentalized easily and simply by leaders and organizations. Threatening gestures are quickly at hand – see, for example, Salman Rushdie or the cartoon controversy, etc., etc.! !
The „Organization of the Islamic Conference“ (OJC) and the „Arab League“ have been trying for years to enforce an international ban on „defamation of religions“.
Fortunately, our fundamental rights explicitly recognize the right to be able and allowed to express criticism even in the clearest and sharpest form.
I already said, the origin is the Occident, which concerns Christianity in particular. The Orient was also formed. After that !
It seems to me that the main axiom (basic truth which needs no proof!) of all 3 monotheisms gives the promise! The promise develops a program for the future. The functionaries/functionalists of the earthly world vouch for this unprovable truth, a world, a kingdom of God, which should/will come. They quote persons, sons of God, prophets, in whom they express their confidence as a result of this long tradition, and thus bind the faithful who trust and believe in the > functionaries <, the priests and other representatives of God on earth, and in the Word of God proclaimed by them, – and above all obey.
This obeying is perhaps the great and greatest challenge for the rest of us. The rest of us who believe in human rights and democracy with the rule of law.
Our trust and hope hangs on these formations of the modern world and civilization. Criticism and the ability to criticize are among the first/supreme principles.
Philosophy as a deconstructive practice is our freedom to defend, – we who have long stepped out of the religious (at least in the monotheistic context).
At least, that’s how we think.
Or so I think.
Perhaps we are, I am still and only more „Christian“ in quotation marks, Christian in the sense of Jean-Luc Nancy, who characterizes Christianity as „a deconstruction and an autodeconstruction“ (cf. J.-Luc Nancy, Deconstructing Christianity, p. 58, germ. ed.).
This would help explain an often uttered and usually unreflective phrase, – the phrase „after all, I grew up in a Christian ‚culture‘ (!) and was socialized there (!).“ And further: „Because Christianity in its monotheistic form is where I received (!?) my culture as an Austrian and European.“
Yes and no at the same time.
Yes: weak involvement due to formulas and forms no longer (graspable) for me as an awake(!) spirit/intellect (!).
No: early decision of an awake person with many interests to leave the religious territory(!) of fear and bondage !
From the origin, from the heritage, yes, – from the promise and realization of a self-built future as present, no !
We have left! State and society with rights enabled me/us to make a decision and to take the right „to leave the religious community, to use, in use.
If we let the transcendental-theoretical background apply, as Husserl states or elaborates it in the Phenomenology as a basic premise, then the justification for generality lying in the transcendentality of consciousness is still valid, – which means that statements must be possible which are valid for every empirical consciousness.
The concept of religion of the tradition(s) holds on to a reference to the personal being of man.
As a result, religion is in contact with what is said about man in the sciences (of man) and elsewhere.
Especially Christianity maintains these connections and contacts and thus stands in a process of deconstruction with the danger of dissolution in the sense of human rights.
Jean – Luc Nancy formulates this in his second „autodeconstructionist trait,“ namely, the „demythologization“ brought about by contact with world (and its discourses of science, law, etc.) as the „unique development“ of a self-interpretative history.
„Tendentially, Christianity erases every religious mark and sacrality in favor of what Kant called a > religion within the limits of mere reason <. ( … ) Henceforth, the democratic ethics of human rights and solidarity … ultimately constitutes the permanent sediment of Christianity“ (J.- Luc Nancy, Deconstructing Christianity, pp. 60f., germ. ed.).
„In one way or another, what is at stake is nothing other than how monotheism produces itself as humanism and how humanism confronts the finitude that has thus entered history“ (ibid., p. 64).
With the scheme „consciousness“(!) (subject/object, observer/object or thing) religion cannot really be grasped.
Religion is not a mere reflection performance of consciousness, – because that would mean to be able to make the „self“ of consciousness an „object“ and to describe it with terms (!?) like soul or spirit. Quasi as a „thing“!
Theory of religion must be led as theory of communication and not as anthropological theory of religion.
The question of the „essence“ of religion thus becomes detached and deconstructable. Means also as already said (with Nancy), autodeconstruction / dissolution / undermining.
Religion constitutes itself until today by exclusion. That is religious and that is not!
The sociology of religion describes the forms defined in this way more or less unasked. Where is its epistemological location?
Is it thereby not itself religiously bound?
Religion defines itself and excludes everything that does not go together with it !
Self-thematization makes sense only if I include what I exclude. Only in this way can I distinguish, for example, religion from religion or religion from non-religion.
As soon as someone says what religion is, what is religious or non-religious, the other comes to say, no, it is not.
Think of the definition „non-believer“ !
Pure criterionless self-empowerment! Strife, war, slaughter, god of slaughter!
Hate! Hate politics!
Exclusion policy ! Exclusion – politics !
Religion has not only something to do with „consciousness“(!)!
Religion has to do with desire (and desirability). And desire is a sphere for the Psa.
Please refer to Sigmund Freud and Jacques Lacan.
And start right here in this blog at and with my/our teaser!
Desire works towards something outside. And desire needs this outside as constant fodder. To be read in Alenka Zupančič in „Why Psychoanalysis?“
And in Monique David-Ménard (2009) in „Deleuze and Psychoanalysis.“ Especially the chapter „Does a Conceptual Invention Bring the Infinite into Play? >>Stop judging, stop the judging, stop the judgment<< „, (1993, pp. 132ff., German Edition).
In this it is G. Deleuze’s attack on Kant’s philosophy of judgment. In it it is not only about making an end with the judgment of God, but with judgment and judging in general. Please remember what has already been said above about judgment.
I thank my guests for the inspiring and hopeful reflections, trains of thought and thought creations, – sometimes and always also on the edge of the abyss.
No reason without abyss!? Philosophical Practice as a construction scene with building blocks, ruins, gravel, scrap and techné and as a free experimental laboratory for thought walks in thought buildings and ruins also of archaeological nature.
Do we need religion(s)?
Is there such a thing as religion?
What is religiosity?
The word religion comes from the Greek-Latin language area!(?)
Do we need „fear of God“ and „worship of God“?
What kind of word is God?
Has God always existed?
Does „God“ never exist!?
Since Friedrich Nietzsche!?
One thing is/seems to be sure, – also „God“ is „only“(!) a word! For the time being!
And:
I don’t want to instruct anybody or even prescribe something.
I also do not speak (with pleasure) about the advantages and disadvantages of cultus, rites and cults.
And also not to the possibility, necessity or superfluity of rite as glue for social cohesion.
But:
I may be talking about naiveté, faith naiveté, anxiety and fear of authority, and the instrumentalizability of faith.
And I may be talking about birth, breeding, ideologization and content of faith and belief. And that with renewed emphasis here at the end of the posting.
When I write here I do not talk about, I do not mean that I do not talk !
I talk about everything to what and about what you want ! But I speak then perhaps in the form of to and about something in the direction of „towards a running trace of something“.
And what you will read here about(!) what might have been spoken there a few days ago and might have been meant is not necessarily what you read (!) and of which you think you know now what is said here and would be to be read! Just do not be too sure, but full of courage! Have many thanks!
Religion and Society.
This „here“ and this „now“.
Living in the here and now. Life. A certainty? To unfold from a so-called „immediacy“?
We live in the here and now and we, most of us, trust this felt immediacy.
We trust in the world in „good faith“ (Jacobi). And live!
But how to hold on to the moment? (Goethe)
In the „Phenomenology of the Mind/Spirit“ Hegel answers Jacobi. Right at the beginning he shows us the fragility of this „immediate“ relation to ourselves and to the world. The now is always already gone. The negation always already plays along. The now is always immediately gone again. Our senses are unsteady.
We try to trust in it and are disappointed. We always try the communication „about“(!) an immediate. And it fails.
A specific now put into words becomes a general. The concrete is always already gone, as soon as we only blink and move. All the time. Every second. Every day.
The mediation of language lets me fall, topple, tumble, jump into the generality.
Every sentence a jump.
How naive we are when we „believe“!
To live faith in direct openness to the world for the world.
How naive is that! To trust in the sensual! Trusting in the word! Trusting in the literalness! To trust in the literalness(!) of „religion“ and „faith“.
Hegel’s teleology of „absolute knowledge“ prescribes us an access to language with the aim of a general reconciliation of all contradictions between world and I, – a kind of promise of salvation. The „access“ to the immediate by means of words as the strategy (Hegel’s) of the imaginability of „uniqueness“ (Hyppolite).
Hegel’s fear of unsayability! Of incommunicability! His apotheosis of a universal through all contradictions. Up to the now of identity! How naive we are to live this faith on discursivity. To trust the word! To trust the word „God“! And thus even the word of one(!) God!!!
Our use and setting of words must interrupt, shift, cross these discursive formations of word-trust, of consciousness-belief. Thus an immediacy rises directly in the midst from deconstruction. Directly out of the signature. Out of the subsequentness/postponed subsequent action/aprés coup/Nachträglichkeit (Freud) and its trace. Out of the „how“ of the mediation itself ! Out of the text itself ! As far as the rule of the game and the composition remain imperceptible. At least during a first conscious reading.
Here arises to us (!) the perception and perceptibility of a real here and now, which is always already changed and will be different and could be different.
The blossoming of a sensation by remembering an impression in the permanent shift in the supposed „presence“ (of something and something and something; cf. teaser of my blog and my videos on language and the unconscious) and a supposed but real „absence“ of something and vice versa.
The care of a present and the poison of a past that one awaits, contemplates, and perhaps even confuses the senses, in the case of adherence to a belief in literalness and unity of meaning. The unification!
The vivification through deconstruction is necessary. The liberation from the dreariness of the single-mindedness of the word „God“ and consequently „God’s word“.
Aesthetically and ethically at the same time. Configurations of knowledge and worthiness.He who knows nothing (!) must believe everything (!) !
He who believes nothing, must (want to) know much!
Who wants to know, must set doubt. Who doubts, must think critically. Who thinks critically, must practice critical criticism !
Who practices, will perhaps learn deconstruction and learn to walk independently and upright. However, always remain relegated to post-sustainability/subsequentness/postponed subsequent action/aprés coups/Nachträglichkeit (Freud).
Along human right set and to be set laws! Laws!
Arrangements in a work of in-relation-setting! Metaphor instead of metaphysics! Literature! Trans-latio! Transference!
The metaphor that transmits to another. The beauty of the here and now in transference as a relationship between presence and absence. No projections of another or even otherworldly world!
Here and now!
The world is metaphor.
The world is literature.
The world is text. „The world“ is imperceptible!
The play of the text of the world as the play of the work of an in-relation-setting of presence and absence in arrangements of sense and configurations of meaning.
Open, transparent, criticizable, adjustable, shiftable, finite, temporary, spatial and in the something of now and now and now and something and something …
Modernity lies in the „and“ of something and something! The and knows no beginning of something, no initial recognition, no original beginning.
The trace of something is to be thought before the being! (Derrida)
Heraclitus already calls the awake thinkers those who do not „think things as they encounter them“.
Those who do not live (believe to want) only and merely in the here and now, but who live and think between the „something“, „present-absent“, never knowing/thinking themselves completely present.
Consciousness in the Unconsciousness/Ubw (Freud, Das Unbewußte!).
Life is (!), when the one illuminates itself in the other.
Then one has discovered „the true life“. One does not have to search for it desperately somewhere else or to hope for it in a beyond of here (and now).
The question of „God
The questions about God are by no means only, if at all, questions of faith.
They have always been questions of power and politics. So also today in the modern age.
Europe marks the intersection of three world religions and stands in a strong tension with the Islamic tradition and civilization together with all irrational excesses (Islamism as continuation of Islamic beliefs into the real extremist as literal!?).
A „religous revival“(!?) in a mixture of old and new forms of religious interpretations of reality show their effects on the respective current political processes.
The most urgent and forward pushing conflict potentials might lie in the mostly former colonized countries in their „religious revival“ and the heterogeneity of civilizations that goes along with it.
New nationalisms and intra-national conflicts between liberal non-religious or differently religious movements with established power structures (usually supported by the West) usually end in so-called political religions and the state leaderships that grow out of them.
Modern totalitarianisms thus undermine the course of civilization in the direction of a broader distribution of power up to pre-democratic or quasi-democratic conditions.
In many cases, the modern separation of politics and religion is rolled back or even erased altogether (see, for example, Erdogan’s policies in Turkey).
Political opponents are demonized as the embodiment of „evil“(!) and suspected of terror across the board. Such decivilizing processes arrange sufficient conditions for totalitarian extermination fantasies and extermination policies.
In non-Western countries as well as in Europe itself and in the U.S., the intensified transformation to pluralistic and multi-religious societies (believe your faith unwaveringly but privately), accelerated by globalization, technologization and mediatization as well as increased migration movements and subsequent alienation effects and affects, generates religiously motivated fundamentalisms and policies.
These patterns of action and thought can now be found at all levels of political action and influence the relationship between the state and religious communities (politics and religion) as well as the significant levels of peace, security and tolerance.
One of the pillars of European identity is the most important achievement in the development of history towards modernity (with all individual-liberal legislation), – namely the separation of politics and religion, especially the separation of state and church.
The detachment of the social processes from the word = power of God. God no longer commands (since Nietzsche). God does not need us. Some of us try to use him again and again for their own purposes.
The civilization project Europe knows its heritage (also its religiously motivated), and tries to live this separation of politics and religion in a liberal way.
Liberal, because human rights and not religious fundamentalist or even extremist. Political liberalism gets along without the word of God.
God is or is not. No one can know.
Human rights and human dignity are to be demanded for all and thus globally (planetary).
No instrumentalized faith in God may rule into the human and reasonable reason (Kant) of the political.
Europe’s future and „soul“ is a „civil religion“ (!?).
I put sentences like these for the time being simply as you read them just now. But reading means to connect the later lines with the preceding ones and to try to illuminate the read with the own thought pictures. And vice versa.
And not only once, but until you will have come to a green branch with yourself and the reading. As an author of deconstructive lines, you can also escape the simultaneity of running processes in the brain and out of the memory as little as the reader.
I am just like Freud and others on the „consideration of representability“
(( analogous to Freud’s concept and description of the consideration of representability of the „dream work“ , – so here the text work(!); this >text work< is like the „dream work“ not or only limitedly „detectable(!), controllable or decipherable, because exactly that makes a >written< , – whether literary, cinematic or philosophical, – only a „text“(!);
„A text is a text only if it conceals from the first glance,…, the law of its composition and the rule of its play. A text, moreover, always remains imperceptible.“ (cf.: Derrida, Dissemination, p. 71, germ. ed.) ))
instructed, referred and reduced!
Subsequent can infect, immunize, annul, erase or also infiltrate and deconstruct as context preceding. The same in this statement as announcement is always valid also in the reverse direction as well as at all in every transverse direction read as always.
All these reading lines as understanding operations with references to present absent (always with regard to possible other lines of understanding and critical reading) form the spatial structure as a spatial net of meaningful meanings and possible differences and form what we call and think „text“.
A structure with very many nodes!
Points of condensation by overlapping reading lines in one and the same space in which we (must) find ourselves as readers. Otherwise there would hardly be the possibility of understanding and understanding communication (possibility). To „written“(!), – to the concept of „writing/Scripture“ a little later in this BlogPosting.
Civil religion! Do we still need such vocabulary?! Soul. Religion.
The politics of religion speaks to them. Of necessity. History speaks with them for a long time in the present.
I plead for the abandonment of the Christian appropriation of the Platonic ideal of reason.
For too long we have been troubled, worried and poisoned by political totalitarianism.
A „return of the religious“ can be observed, I said. Many write and think so.
But what does „the religious“ mean?
Does it mean the frequently reported fanaticism, extremism, fundamentalism of the Salafists (some!), the IS (Daesh) or Iran in the form of the policy of the Ayatollahs („sign of God“, pers. and Arab.)?
Does this concern us?
I do not mean migration. I mean our thinking!
Let’s become religious again, if we have not always been and are perhaps to some extent. (!?)
Were or are A. Schopenhauer, Fj. M. Dostojewski, Fr. Nietzsche, K. H. Deschner, A. Schmidt, H. Wollschläger, E. Drewermann, A. Holl, U. Ranke-Heinemann, F. Mernissi, Ayaan H. Ali, or for instance H. M. Broder, M. Brumlik and others religious?
What kind of question!?
Were (Are!) they fanatical?
What does fanatic mean here!
Perhaps one must and can consider and recognize such eminent questions only in the field of the political?
What is it about Islam, one of the three Abrahamic religions in the midst of numerous political upheavals including daily „fundamentalist extremism“?
May or must we use the word, the name I s l a m for it?
A reference to Islam is made wherever extreme physical acts of violence by „Islam“ are directed against the model and reality of a certain liberal democracy.
Does the whole thing have geopolitical premises?
Did the Iraq war intensify, if not cause, the pushing of the Islamic world (at least in the form of the transfer of physical violence to Europe and the USA, keyword 9/11).
Is this form of Islam in the formation I s l a m i s m going after entities of liberal democracy (cue: satire, cartoons, comics, literature, cf. Charlie Hebdo, Salman Rushdie, etc., etc.).
We have to make distinctions. Islam, Islamism, – a question of the „name“!
The name „God“!
The name „Islam“!
The name “ Non-Believer „!
What the word „faith“ says. What the word „religion“. What the word „God“?!
Do we understand the powers and forces in the place where this name ( in the name(!) of I s l a m ) has the power it has or triggers.
Are these names and concepts like religion, democracy, literature after all of Greek-Roman and Greek-Christian origin!
I do something in the name of! A name belongs to a language.
Questions arise. Questions about the relation between the name and the one who makes claims in this name. An invocation executes !!!
An invocation e.g. of God for the accomplishment of a political task „in the name of God“!
This performative invocation, an act of address to another, which is to cause to the testimony of something or to a fidelity.
This is a point of faith, a place where prayer is neither true nor untrue, as Aristotle puts it. The invocation of a testimony of something, an act of faith.
If one follows such, one follows blindly. Blind in faith and blind with faith and fidelity and vow and oath.
All names of immanent unreason. Things of faith. Things of not knowing. Foundations for fanaticism. Neither true nor untrue.
Enlightenment as light, enlightenment, education, knowledge as form of a brightness, a visibility, a visualization.
Benveniste writes that in the Indo-European language there was no uniform term „to designate the religion itself, the cultus“, not even the name of a personal God, but the collective term „God“ (deiwos), the sense of which is said to have been „luminous and heavenly“.
May it have been exactly the same or not. I do not know to prove it. Because it is also not strongly provable.
Strong provability is doubtful everywhere in human and scientific matters. Therefore it is valid also always and everywhere: Caution is required. And consideration! God as light.
Pure light is not visible for us, not visible. Only provable.
Light of God is: is not scientific.
We are left with the attempt of approaching clarification. The approach to clarification. The approach to democracy. The democracy that can always be better. A coming democracy. This is not a belief. It is a process of knowledge development. Permanent illumination of knowledge by knowledge. A u f – k l ä r u n g ! En-lightenment!
Clarification, clearing as light. Making consciousness.
Following in a name of, – that does not exist in enlightened societies. But we always have to think about the >still< unenlightened and the permanently unenlightened, – thus also the unenlightened in the enlightened societies and beyond.
We are also not looking for an „other“ society! The „true life“! We already have that (cf. the first paragraph).
What would be the civil religion here. The faith in the coming democracy? The freedom of literature. The liberal democracy. Human rights. Rule of law. Human duties. Human dignity. Animal Charter etc.
Faith as knowledge? „Faith and Knowledge. The two sources of >religion< at the limits of mere reason“ (Derrida).
Civil religion. Civilized religion!?
„How should or how can one talk >about religion<?“ (Derrida)
Neither true nor untrue (Aristotle)!
Is there anything to be gained by „morality“?
Is it not a moral way of life as the only thing that God
(( (according to old writings!). Who or what guarantees their appreciation as a condition for moral regulations to be derived from it? And which morals under which customs, laws and which rule of law!? What means rule of law alone! Compare my post to DDR! What is morality. What ethics. Which? Under which conditions? Economic, political, social, legal, psychoanalytical, religious!? ))
demanded from humans and the only thing that could be derived from God „in good faith“ as „pure religious faith“ (Kant).
But what is a morally good way of life !?
This cannot be derived or defined from pure religious faith on the basis of old books. The world plays purely and must purely, otherwise the whole is a hung thing and the people does not care it further.
However, a certain moral way of life can be enforced by order of the authorities and by force (e.g. Iran, Saudi Arabia etc.).
Certainly not in modern liberal democracies.
„The constitution of every church always starts from some historical (revelation) faith, which can be called the church faith, and this is best founded on a holy scripture“ (Kant, Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft, Der Philosophischen Religionslehre Drittes Stück. Erste Abteilung, V, 2nd edition as the basis of Kant’s text).
The faith of the people alone seems to have always been under suspicion and distrust. Institutionalization had to come. So a church. A boss of bosses. Exclusively male. Eh clear!
Clear?
Reason !!! ???
Clever for the preservation of power, anyway.
Perfidiously(!) suitable for enormous(!) and permanent suppression.
Freedom. Freedom of opinion!?
Tolerance!?
Pluralism!?
The general human rights put the dignity of the individual human being and its protection in the focus of the consideration and the discourses and these human rights form the basis of a legal system (as) in the states of the European Union and in the Treaty on the European Union (Art. 2).
The question of dignity
The right to freedom of religion, which is anchored in human rights, guarantees the free practice of a religion. Some people who call themselves religious (I don’t doubt that!) understand this right to free exercise to include a kind of right to protection from discourse and criticism.
Criticism and insult are two separate things. However, I understand that some people feel „offended“ by criticism of their idea of religiosity(!).
This feeling can come up, since criticism is, after all, to some extent denying the so-called „full“ recognition of something. Criticism of something means, after all, a possible solution or even dissolution of something. In any case, however, a (rightly or wrongly) impairment of a fully comprehensive sovereignty of opinion.
Critical ability is a small art and the antidote, if there is one, is the criticism of the criticism or the frank assumption and integration including possible adaptations of the respective facts by the criticism.
But that’s just the way it is in life! A way of dealing with criticism must be acquired by each person himself. This is not always easy. Each of us has prejudices and the criticism of them can be painful. There can be no legal protection against it. That would be absurd.
Human rights protect the individual in what he or she does, but not religion(s) itself.
It must expose itself to criticism like any other knowledge or procedure. Also every criticism must expose itself to further criticism. Maybe a more critical critique or even deconstruction!
Who identifies himself completely with something is a fundamentalist.
These usually do not stand criticism at all. In the scientific age every human being must learn to acquire distances.
Distance is play space, – to the things, to the others and also to oneself. This is the art of life. Nothing is safe from anything. Critical judgment can haunt you at any time! And the chance for change. The chance for new insights.
Also for this the „Philosophical Practice“ was developed (over the millennia) and revitalized again by us practitioners worldwide.
The „Déclaration des Droits de l`Homme et du Citoyen“ of 1789 speaks of the forgetting and the disregard of the rights of man and the necessary remembrance that it is nothing new from the year 1789, but that these rights are quasi (qua reason recognizable and self-evident) always already a „natural“ given of man,- namely the right of man to be and to be „like this“(!), since „man“ exists.
And this declaration of human rights explains and clarifies about the fact that it is and has to be, what it always already was and never almost brought to the presence, – thus consequently this publication and declaration of the rights of the human being calls these so to speak into the memory and brings out from the oblivion.
And that with this publication and remembrance of the always-been of these rights and their rightfulness, the „sole causes of public unhappiness and of the depravity of governments“ are to be removed.
And the „Universal Declaration of Human Rights“ of 1948 proclaims that the General Assembly of the United Nations proclaims human rights „since the recognition of human dignity“ is the basis of „freedom, justice and peace in the world“.
Important to note here, this declaration is a decision, that is, a conscious decision by and for something.
It is an agreement of an assembly (first of the French, then of the UN) about what is called „human being“ and the recognition and proclamation as well as the political-legal enforcement of it.
The knot(!) here is of the greatest importance! First the ontological (thus also l o g i c !) form of the determination of the essence of man and this knotted with the explicit, thus the elaborated form of the knowledge which is in the recognition(!) with its public proclamation.
This sentence, this published sentence, this statement in the form of a declaration, thus a consensual and concluding form, – this knotting/connection/connection with the „recognition“ of the human dignity (art. 2), – thus of the freedom , – is the „basis of the freedom, the justice and the peace in the world“, this sentence means the most important and thus literally(!) most essential grasp of a being human in freedom and peace.
And that means no war! No subjugation! No exploitation! No corruption!
No offence to the dignity of man means the dignity of every single human being and of all human beings worldwide !!!
This declaration is a revelation(!) of man as a human being (with rights and duties!!).
At the same time this declaration means a juridification of the human being.
The human being as an object of the right in his humanity, – not merely in his appropriations and characteristics or ownerships.
To recognize this humanity of man and to judge about it and about it in court are two different worlds.
The veiled man and the naked man. The rich man as appropriated man (full of things etc.) and the always already disappropriated man (e.g. without education and education possibility).
Plato’s Gorgias tells about it. Let him who dares to judge throw the first stone!
The verdict on people. One of the most delicate matters in the world.
Psychoanalysts know about it (and are hardly consulted!).
The sight of the eyes.
The sight of the soul.
The duo soon cancels out all judgments including the philosophy of law!
„Visible is everything at the soul“ (Plato 524d).
The philosophy of right is a philosophy of property (comes second to freedom).
John Locke thinks life itself as property, not merely the material possessions. And therefore the reason of all right to property would have to be an inalienable property, – according to Locke the property of the own person!
The basic right to the own person a property right!
What means here e.g. the sentence: „My belly belongs to me!“ (?!)
Dangerous danger of splitting and splitting off! (compare the right to abortion e.g. in Ireland !!! )
Basic rights as a negotiating mass?
Man against man!? Competition of the property of the one to the other!
Plato speaks in his court of the dead (judges as well as defendants are naked!, cf. Rousseau) nowhere of property.
The judges of the dead call all „externals“, all conventions, fortune, appearance etc. a misleading cover, a veiling.
The naked judgment event and mere responsibility of the one for the other without right (claim)! (cf. Levinas discussion of the Gorgias myth in „Autrement qu‘ être, p. 204, fr. ed.).
The crisis of judging ( krisis = judgment ) as infinite judging means in relation to human rights (also in relation to human rights!) necessary (perhaps arising in the future!) adjustments, shifts due to insufficiencies, insufficiencies becoming recognizable.
E.g. the right to property can be/is forfeited; or the right to change all rights knows no natural limit; or all rights are transitional rights, open for more just rights and! (already Hans Kelsen in the 50s) for a justice beyond the right!; and the inclusion of the right not to use the individual rights, the human rights!
This is the reason for the right of mercy. „Let mercy go before right!“
The principle renounceability of the use of rights and the whole legal sphere means probably also the possibilities of the political for the politics?
This pre-right not to use rights is probably therefore not unfolded in any constitution, but implied as freedom before the law and before the right to freedom (cf. Werner Hamacher, „Vom Recht, Rechte nicht zu gebrauchen“, – in: Die Revolution der Menschenrechte, Suhrkamp, p. 235, germ. ed.).
The freedom of the renunciation of use, this connection of right(s) and the non-use, that is the infinite c r i s i s of judging and condemning!
Judgments do not necessarily lead to more justice. And rights do not serve it from the outset.
Nor does the „mere“(!) formulation and proclamation of human rights.
Justice requires also human duties! One thinks only of Climate Change among other things.
But all this cannot mean, not to help the right to the breakthrough and not to promote rights!
The right is to be improved, to promote. Justice does not come by itself.
Not terms count for me in the first place, but sentences.
Sentences as minimal constructs of a „higher“ unit(!) of text.
Countless sociologies of religion entwine around a concept that is none. Religion is rather a field of attraction for those whose desire thirsts for complete suspension. Yes, thirsts!
A rigorism of restriction is inherent in the religious.
On the one hand lifted up in a protective cloak of the confidence of the fear and on the other hand lifted up in a collective of the expectation.
Both can be justified badly or not at all.
Luhmann, Durkheim, Weber, Girard, Simmel et al. They all avoid conceptual definitions of the so-called „essence“(!) of religion and they all lie in wait when observing what people consider to be religion or religious.
Lousy empiricism to nowhere!
Also the phenomenological analysis of Husserl as an attempt to access „the thing itself“ and thus to think uninfluenced by social and historical things and processes in flux (in time and their time of consciousness!?) in order not to become relational, creates one aporia after the other when it comes to the attempt to comprehend religion, seems to me almost more than a madhouse!
From a psychoanalytical point of view, a well-founded and at least plausible statement can be made about it.
The messianic principle of redemption has done it to many of us.
A principle (both Freud, Fromm, Derrida and others have written about it and remained silent).
A certain infantilism seems to me necessary to approach liberation and emancipation in a liberation-theological way, without permanent reflection of the economic-political and the political-economic relations on each other.
That is why there were always the excesses of violence in all theologically, better ontotheologically motivated revolutions and counter-revolutions.
Always blood flowed. Always blood flows.
That which really demonstrably emancipates is, in my opinion, the thinking of the coming(!) democracy.
This does not utopize a revolution towards a paradise, is not subject to a patriarchal leader principle and does not work with the crude club of putting concepts into the world.
The coming democracy, the thinking of the always coming democracy as a progress of an increase in justice that can be realized does not need a utopia, not a concept of utopia that is necessarily misunderstood and to be misunderstood, but this thinking of the democratic is the thinking of sentences, of texts (especially also of the legal text), whose discourses surrender themselves to deconstruction and yes, must surrender themselves.
As already said, even human rights and their catalog of individual rights can always be improved (see Kelsen et al.).
The dangerous thing is always the „sacred“! The untouchable! The „divine“!
Something indefinable, which can be instrumentalized wonderfully(!). And always! – I emphasize, always, has been and will be instrumentalized !!!
Religion has not only something to do with „consciousness“(!)! Religion has to do with desire (and desirability). And desire is a sphere for the Psa.
Please refer to Jacques Lacan.
And start right here in this blog at and with my/our teaser!
Desire works towards an outside. And desire needs as constant food this outside. To be read by Alenka Zupancic in „Why Psychoanalysis?“
And in Monique David-Ménard (2009) in „Deleuze and Psychoanalysis.“ Especially the chapter „Does a Conceptual Invention Bring the Infinite into Play? >>Finishing the Judgment<< (1993),“ pp. 132ff.
In this it is G. Deleuze’s attack on Kant’s philosophy of judgment. In it it is not only about making an end with the judgment of God, but with judgment and judging in general.
Please remember what has already been said above about judgment.
I thank my guests for the inspiring and hopeful reflections, trains of thought and thought creations, – sometimes and always also on the edge of the abyss.
And: As always, we have too little time!
Every sentence has too little time. Every sentence displaces by jumping. It displaces many other possible and necessary (!) sentences (for more see my Youtube video on „The Sentence„).
Each sentence, each word, each code drives its being and its mischief in the incommunicability!
Every sentence greets a ghost. Every sentence is a ghost.
Every sentence in every setting and every session (also the one in a PP/philosophical practice).
I should always be able to state all the psychoanalytic, economic, political, and juridical implications of what is said/set above.
I refer all readers to my/our publications on the net and to the publications on paper.
The terrain of reading is abysmal(!) and unlimited!
To the provisional (probably never-ending!?) conclusion, a small, serious, non-serious reading tip for the heart and the brain from my long-term friend Adolf Holl, who more than thirty years ago already once introduced me(!?) to transcultural psychiatry(! ) and ethnopsychoanalysis (cf. especially Michel Foucault’s „Madness and Society“ and „The Abnormals“ as well as Ronald D. Laing’s „The Divided Self“ and Mario Erdheim’s „The Social Production of Unconsciousness“):
Adolf Holl: How to found a religion. Residenz Verlag St. Pölten 2009.
In the German original:
Adolf Holl: Wie gründe ich eine Religion. Residenz Verlag St. Pölten 2009.
…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..
Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben
Gegenwartsphilosophie
Adventure Philosophy!
Philosophische Praxis
Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden. „Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt. Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttl nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.
Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns
……. THE SET …….. THE LEAVING OF THE BOOK …….. !?
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/
Psychoanalyse, Sprachanalytische Philosophie, das Unbewußte
Die Sprache, das Sprechen, das Unbewußte (Ubw)
Der Satz und die Philosophie
Falls Sie interessiert sind an einer PP mit mir/uns, bitte nur unter dieser E-mail einen Termin reservieren: To contact me/us, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at
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Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion
Öffnungszeiten / Hours of opening: Mo – Fr: 11 – 20 Uhr
Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement
Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…
…around the clock …around the world…
GESPRÄCHE sind EREIGNISSE als TEXT
cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )
MISLEADED and CONFUSED, sexists, racists, fascists, attackers, assassins, AN ATTEMPT.
Misguided and confused harassers, sexists, users of (sexual) violence, ideologically religious fanatics, racists and humiliators, assassins, misanthropists, fascists of all countries, go into meditation, reflection and analysis!
Sexual economies, desire, willingness to use violence, perpetration, responsibility!!!
Desire and responsibility!
Sexual economies! The possibilities of being born to the end!!!
the secret of the communicative in the constantly
threatening incommunicability
Sexism. Racism. Religious fanaticism. Fascism. Murder.
Adaptations.
Philosophical processes.
Slow, concentrated reading.
Analysis. Reflectorium. Psychoanalysis.
Possibilities for identity dislocation. Deconstruction.
Becoming a subject.
Being born to the end.
Repeated !
Dear readers
Dear visitors to our Grammatological Philosophical Practice in Vienna and everywhere else:
This is a construction project in the midst of an ocean of countless trains of thought, explorations, reconnaissance missions, illuminations, consolidations, dis- and parkurses, analyses, tasks, target explorations, planning, localizations, dislocations, deconstructions and attempted climbs to sometimes unimagined heights far beyond the general horizon of the conceivable. It is always a great pleasure for us.
Best regards
Gerhard Kaučić, Anna Lydia Huber (Dr. phil., MSc, born 1959, Age 66, 2025)
(( More in the posts here and in the blog Blogspot 2014 ff. on the subject of the assassination and on the subject of sexism
Briefly outlined in extreme brevity and complexity. The political body !
Self-empowerment! Desire as an effect of socio-historical power relations!
Power and domination relations connect individual, social, physical and virtual bodies.
Everything takes place where the ground opens up to the abyss, where the justification of something is attracted by countless abysses. ParaNoia lives as long as there will be libido. We must contain it, not rationalize it, contain and nurture it, in other words civilize and educate it.
Desire always moves through all the specific categories of power that make up a geo-historical context (Elspeth Probyn 1996), albeit unique and singular. Society as a tracing (Derrida) of “relational singularities” (Probyn).
Identity dislocations, chorology, hyle/morphic structures as tangible/not real(!) moments of experience (Husserl, Derrida).
The possible self (Hochschild 1999) is an idealized and unrealized part of one’s own existence. The images and role models(!) of our cultures form the connection between our possible selves.
For example, you can drink up your courage in company and “let off steam” when drunk, the possible self of a macho man as a “drunken assailant” and “aggressor”. The heroes(!) of touching and groping, of mocking and raping, of self-empowerment intoxication and the sadistic pleasure of humiliating and distressing, of torturing and murdering!
What is important here is that although the possible self usually remains virtual, it is nevertheless a special moment of self-understanding! An affective occupation takes place in the possible self. Since this usually appears desirable (for whatever reason, this is solely due to the biographical development of the individual), ideas and feelings of the most peculiar kind arise, i.e. the possible self is formed into a mode of diverse identifications and formations of desire.
The absurd train of thought of religious fanatics to be able to do justice to God, to be able to enter his “eternal”, his paradise, yes, to save themselves from hell and to be able to erase their own previous misdeeds (such as criminal offenses) through the “heroic”(!!!) act of murdering so-called non-believers or people of other faiths.
And this is just one variant of crude thought processes and the resulting acts or assassinations among many other self-seductions with underlying afflictions
Gropers, mockers, humiliators, rapists, murderers and assassins should learn to rebuild themselves by working on their desires and dreams and thus learn to see their own past in a different light and, above all, learn to see themselves in the light of others.
On the contrary, they usually work on so-called cavalier justifications to ward off criticism from the outside. They usually form themselves as a possible self in the form of a promise of their specialness. After all, they only mean well, according to the outflow of a stupid culture of incomprehension for humiliations of all kinds (of the other). Trumpism! The new vocabulary for this kind of posturing.
They don’t want to be able to recognize that they have turned their “normal lives” into deviance and depravity.
Individuality and responsibility!
Not an easy path. Not a very difficult path!
Desire and responsibility!
Possible careers from thoughtlessness(!?), rudeness, being rejected(!), feelings of hatred, exclusion, sexism, sexual harassment, coercion, the crude, racism, hate speech, violence, rape, cruelty, torture, fascism, inclusion, mobbing to murder (?!!!), serial murder, mass murder, genocide, extermination!!!
The dominance of the other as a consequence of the lack of doubt.
The Political Body and the Other
Afflictions
Inskriptions
Recollections
Individuality and responsibility! Not an easy path. Not a very difficult path!
Politics, ways of thinking, acts of communication, territorializations, deterritorializations (cf. Deleuze!), deconstructivisms, constructivisms.
Dehierarchizations, displacements, identity dislocations, chorology, hyle/morphe structures as tangible/not real(!) moments of experience (Husserl, Derrida), sensual(!) matter experienced(!) or shaped(!) in différance.
The Political Body and the Other
Affections
Inscriptions
Recollections
Every democracy, every democracy to come, will have to deal with these energy arrangements(!) (libido wasters) of irrational, slightly to severely paranoid megalomaniac personalities over and over again. Not born to the end
(cf. Theweleit, Männerphantasien)!
The bodily architecture is political (cf. Monique Wittig’s analysis of heterosexuality as a political regime and Michel Foucault’s analyses of the dispositif of sexuality as well as Judith Butler’s analyses of performative identity).
Bodies are socially constructed texts (cf. Beatriz/Paul Preciado‘s Contrasexual Manifesto).
Consciousness arises from bodies in structures.
Actions are founded in delusions in dreams and as dreams.
In psychosis, the father function is reduced to the image of the father.
The symbolic is reduced to the imaginary. Under certain real conditions, the person lives his dream as madness set in action – he follows his puzzling image of the father. His rebus remains closed to him. He does not know distance to himself. He does not recognize a real self in relation to the other. Relational shifts. Distortions. Delusions of grandeur. I/ME as God! Imagination as the unshakeable necessity of a self. Trumputinism.
Lacan defines psychosis as one of three clinical structures defined by the mechanism of decomposition.
In this mechanism, the “name-of-the-father” (cf. “Introduction to the name-of-the-father”, – in: Jacques Lacan: Name-of-the-Father. Vienna 2006, translated from the French by Hans-Dieter Gondek, Vlg. Turia+Kant, pp. 63-102, german edition) is not integrated into the psychotic’s symbolic universe; a gap remains. There was a “rejection/decomposition”!
In psychosis there is indeed an unconscious, but according to Lacan a non-functioning unconscious. In other words, a gap or a hole in the symbolic order for lack of the name-of-the-father, a dysfunction of the unconscious, perhaps better a parafunction of the unconscious. The psychotic structure arises due to a dysfunction of the Oedipus complex, a lack of the father function.
“Dream and delusion come from the same source, from the repressed; the dream is the physiological delusion, so to speak, of the normal person. Before the repressed has become strong enough to assert itself as a delusion in waking life, it can easily have achieved its first success under the more favorable circumstances of the sleeping state in the form of a dream with a lasting effect. For during sleep, with the reduction of psychic activity in general, there is also a reduction in the strength of the resistance which the prevailing psychic powers put up against the repressed. It is this reduction that makes the formation of dreams possible, and it is for this reason that the dream becomes for us the best access to knowledge of the unconscious sphere (of the soulic/the psychical). The only difference is that the dream usually vanishes again with the establishment of the psychic occupations of waking, the ground won by the unconscious is cleared again.” (S. Freud, The Delusion and the Dreams in W. Jensen’s Gradiva, Chapter 2)
(( Compare also and especially Jacques Lacan, Nicolas Abraham/Maria Torok “Kryptonymie. Das Verbarium des Wolfsmanns” and Jacques Derrida ‘Fors’ (tr. from the French Werner Hamacher), Basel 2008 (especially p.71ff. ‘Einverleibung, interne Hysterie, Kryptonymie’ and p. 94 ff. ”Die interne Hysterie. Structure and functioning of a machinery” (germ. Ed. ))
Lacan is not agreed here by Abraham/Torok/Derrida that the wolf-man is merely a neurotic, but in truth a psychotic whose “distortions” are not accessible to symbolization!!!! ( keyword Trumputin! ).
In and through “cryptonymy”, the questions of philosophy (especially those of J. Derrida, which are still being increasingly extensified and disseminated in a concentrated manner) are posed as hard as nails on the level of psychoanalysis, and it is precisely on this level of psychoanalysis that philosophy is categorically and grammatologically denied the possibility of an answer.
Possible careers from thoughtlessness(!?), rudeness, being rejected(!), feelings of hatred, exclusion, sexism, sexual harassment, coercion, the crude, racism, hate speech, violence, rape, cruelty, torture, fascism, inclusion, mobbing to murder (?!!!), serial murder, mass murder, genocide, extermination!!!!
Democracy, politics and society are threatened by assassination, by the assassins. Threatened by border crossers of an erroneous belief, trapped in the paranoia of fatal certainties up to a megalomania of a historically invented IS state (Kant’s “false poetic imagination” in the interpretation, assessment and interpretation of signs of realities; see Immanuel Kant: Anthropologie in pragmatischer Absicht, 1798, § 49, germ. ed.).
In his writing, Kant speaks of a “methodical madness”, of the ability to “race with reason”, of the paranoia of the soul and the mind, which would be able to think according to the laws of logic with the wrong “data” in the form of hyper-reason.
And if only to understand how to move in traffic with an automobile and pull the lever of an automatic rifle.
How can the reasonableness of reason be provided in contrast to crazy ideas and actions? In Kant’s “Critique of Pure Reason” (Darmstadt 1983, vol. 3, p. 35, germ. ed.) there is a criterion of “self-knowledge”, the critical examination of ideas.
So-called critical reason places itself in a relationship to itself, in particular in order to “cut off the root of enthusiasm and superstition” (ibid.). According to Kant, this kind of rapture is “a delusion” (I. Kant, Kritik der Urteilskraft, vol. 8, p. 366, germ. Ed.) beyond all limits of sensuality.
Reason must therefore keep this process of paranoia, i.e. the “rush of reason”, under control or prevent it (ibid.).
Pardon!
Intermediate step towards consciousness-expanding reading on the topic!
When it comes to sexism, racism, fascism (!), let us always consult and not forget — the fascism analyses and sexual economy theories of Wilhelm Reich („Massenpsychologie des Faschismus.
Zur Sexualökonomie der politischen Reaktion und zur proletarischen Sexualpolitik“ 1933 ) and Klaus Theweleit (”Männerphantasien” 1980, esp. vol. 2 ‘männerkörper – zur psychoanalyse des weißen terrors’ 1978 )
Pardon!
Once again on the possible career on the road to death:
Read slowly! With caution and measuring the weight of the words!
Sexism debates! Sexism! And!
– the secret of the communicative in the constantly
threatening incommunicability
Inconsiderateness(!?), rudeness, being rejected(!?), feelings of hatred, exclusion, sexism, sexual harassment, coercion, the crude, racism, hate speech, violence, rape, cruelty, torture, fascism, inclusion, mobbing, murder, serial murder, mass murder, genocide, extinction, death, social death, self-extinction, silence,
eternal silence
inhumanity
no soul
finis terrae
fin
f abyss ??? !!!
“What is a crypt? (same volume p. 11, 12) …
…….
Reversing the order of questions, no longer considering the name crypt to be a metaphor in the usual sense, this will perhaps mean moving from psychoanalysis and within it from a new cryptology to an anasemic radical semantic change that psychoanalysis has introduced into language>> (Nicolas Abraham/Maria Torok: “L’écorce et le noyau”. Paris 1978 ))
The politics of love and friendship. Only those who love can know what it means to love.
Respect, —
from a new cryptology to an anasemic retranscription of all
concepts
Lost and confused people of all countries, practise the geography
of respectful behavior!
Sexual economies!
Desire and responsibility!
“The Sense of the World” (Jean-Luc Nancy)
“Responsibility of Sense” ( in: J.-L. Nancy, Das nackte Denken, Zurich, Berlin 2014, pp. 201-213 )
“Corpus” ( cf.!, read!,- absolutely !: J. – L. Nancy ! )
“This thinking is maddening. … the repulsion of the world is the world. Such is the world of the body. It has in itself this disarticulation, this inarticulation of the corpus.” (Corpus, p. 94) !!! Violence and the body !!! Violence and impossible thinking !!! Body-speaking !!! Touching !!! Madness !!! Delusion !!! Sense !!! Paranoia ???
“The Primacy of the Same or Narcissism” (Emmanuel Lévinas: The Trace of the Other, p. 167, p. 217, germ. ed.). “The senseless suffering” (hes., – in: Between us. Mch. 1995, p. 117ff.). “Touch anxiety” as the cause of the lack of a sense of plurality and otherness (Antje Kapust: Berührung ohne Berührung. Mch. 1999).
“But a twofold law: YOU MUST TOUCH; YOU MUST NOT TOUCH AT ALL.” ((Jacques Derrida: Touching, Jean-Luc Nancy. Bln. 2007, p. 2, pp. 87-94 “For there is a law of tact. … This law of the law … What thus commands us respect, and above all respect in the Kantian sense, … where it is first of all respect for the law, … ”; p. 117 “Separation of the Other”; — cf. on this “The Separation of Lovers” by Igor A. Caruso; — and further in touching on JacquesDerridaJean-LucNancy through reading and lekriture: p. 145ff., p. 277ff., p. 339ff., germ. ed. )).
“… Consequence of the castration fright …” (Sigmund Freud: Die Ichspaltung im Abwehrvorgang, – in: S. Freud, Das Ich und das Es. Metapsychological Writings. Frf. a. Main 2010, p. 339 prev.f., germ. ed.).
For S. Freud, too, the moment of the “prohibition”(!) of touch is considered to be the predominant cause of neurosis (S. Freud, Totem und Tabu, – in: S. Freud: Werkausgabe in 2 Bden, ed. by Anna Freud, Frf. 1978, II, P. 224, germ ed.).
The touch through “oneself”(!) The touch of the other without touch. Touching by the other without touching! Bodies speak body-speak. Sense of sense and sense of the senses. Sense of the world. Writing of the world. Violence of writing. Writing of violence ( see teaser and our blog posts, – especially: “Charlie Hebdo” ! cf. Blogspot-Blog! ).
The writing of the “soul” as a tendentially boundless “body of pleasure” and “body of pain”! — cf. Jean-Luc Nancy in “Ausdehnung der Seele” (Zurich-Berlin 2015, germ. ed.), p. 33ff. “Der Lustkörper”; p. 39: “The pleasure body (and the pain body as its counterpart) delimits the body. It is its transcendence.” … p. 39: “In sex, bodies express a vocation to transcend all destiny that would be subject to a given order.” !!! …
“That is why sex is the place of creation: … And this starting from nothing, that is, solely through the wide opening of that which in itself is nothing other than opening: mouth, eye, ear, nose, sex, anus, skin, skin endlessly repeated and reopened through all its pores. Distancing, wasting, taking and detaching, coming and going, masturbating: always the syncopated cadence of a process that drives towards the limits of what first and foremost limits a body.”
Relationality between fear of touching and touching. Relationship. Body language. Sense of sense and sense of the senses. Sense of the world. Writing of the world. Lovers! Killers! Violence of scripture! The writing of the soul!
[ This is a construction site, see more in the posts on the assassination and on sexism in the Blogspot-blog and in the magazine Freitag]
Vergessen wir nicht ! ! !
Let us not forget ! ! !
Die Psychoanalyse ! ! !
The Psychoanalysis ! ! !
P.s.: (in German)
[[ als kleine Info hinzugefügt am Schluß:
Nicht jeder Mensch kann und will in die Öffentlichkeit mit persönlichen und gleichzeitig politisch-gesellschaftlichen Leidensthematiken. Die Philosophische Praxis bietet hierfür den geeigneten Ort und wie ich denke eine geeignete, weil angemessene intellektuelle Intimität des behutsamen, mikrologischen Gespräches zwischen zwei Menschen. Face à Face. Open End.]]
P.s.: (in English)
[[ as a little info added at the end:
Not everyone can and wants to go public with personal and at the same time political-social issues of suffering.
Philosophical practice offers a suitable place for this and, in my opinion, an appropriate intellectual intimacy of careful, micro-logical conversation between two people. Face to face. Open End.]]
To speak briefly with Derrida, to remind us how necessary this will always be:
The subject of an utterance can hardly be aware, and must be aware, that all “communication” is subject to a general graphematic structure.
One consequence of this is that the iteration structure is given and thus the intention of an utterance can never be fully present to itself and its content.
This means that the iteration always produces a break, the iteration structures
a p r i o r i.
There is always already an oratio obliqua, a structural unconsciousness of intention in the actuality of the statement.
Never forget to remember that in the matter and the conception of it a ghost is at work – the teleological illusion of consciousness (cf. esp. “Signature, Event, Context” by J. Derrida, in: Randgänge der Philosophie).
This also applies, and perhaps even more so, to the actor of a hate speech than to the addressee.
So watch out for the always possible boomerang effect of self-harm! In private as well as in public!
Whether individual person-actor or states.
It is always important to read and critique the connotations of a text.
For Rousseau, as for Artaud, words are “corpses of psychic language”.
The theater of cruelty calls from the grave. The phenomena of this theater are screams, pantomimes, glossopoeias and onomatopoeias, which perhaps make the human body visible in its misery.
This visibility (!?) shows us an early human era as Rousseau tried to imagine it. No paradisiacal world, no lovable “natural man”(!).
Articulation is no longer a cry, but neither is discourse, where repetition, and with it language itself, is almost impossible (cf. Derrida, Die Schrift und die Differenz, p. 362f., germ. ed.).
Jacques Derrida has pointed out that Artaud, with his dramatic breathing, screaming, moving, not only follows on from Rousseau’s primal language of affects, but also from Freud’s conception of dream language, which, out of “consideration for representability”, abandons word concepts in favor of a kind of immediate pictorial writing (ibid., pp. 365ff. and especially J. D.: Artaud Moma. Ausrufe, Zwischenruf und Berufungen, Passagen Verlag, p. 13ff., germ. ed. and see also Concic-Kaucic, Sem II, Passagen Verlag, 1994, germ. ed.).
Artaud seeks the real, the raw flesh.
We also see this design very often on the net, in social media. The raw! Not very often the cooked!
The raw! The hate – speak! The raw! The rape! The raw! The assassination!
Paranoia! Conspiracies of meaning! Diseases in the head! (Kant)
Pardon!Once again to the possible career on the way to death
Inconsiderateness(!?), rudeness, being rejected(!?), feelings of hatred, exclusion, sexism, sexual harassment, coercion, the crude, racism, hate speech, violence, rape, cruelty, torture, fascism, inclusion, mobbing, murder, serial murder, mass murder, genocide, extinction, death, social death, self-extinction, silence,
eternal silence
inhumanity
no soul
finis terrae
fin
f abyss
Destructive developments are not only to be repressively eliminated(!), but also to be pedagogized and civilized through communicative inclusion. Philosophical Practice could make a not insignificant contribution to this, I think.
I must also briefly mention >responsibility< (!). This touches on becoming a subject, the ability to be a subject, thus also the discourses on the demarcation between humans and animals (see teaser!).
I would like to point out the general disquiet in the human sciences when one addresses a logicof the unconscious or even relies on it (as I/we do, for example).
A logic of the unconscious that undermines every certainty and assurance (including our own!) in the awareness of freedom (!), which then always implies responsibility.
Here the reproach is immediately raised that (with the inclusion of this logic of the unconscious) all responsibility and ethics would be called into doubt and thus every decision (and also a little bit of non-decidability) would be guaranteed.
I keep telling those who make this accusation that the opposite is precisely the case, that it is precisely this fact of doubt about responsibility, decidability and one’s own ethical being that constitutes the indeterminable nature(!) of responsibility, decision and ethics.
We not only react, we respond. Linguistically, semiotically. In a certain way, this response (with certain signs, codes) should also apply to certain animals
The function of language is not only to provide information.
In speaking I seek the answer of the other. The possibility of becoming a subject lies in what I say and ask and in my doubts.
Humans (and to some extent animals) are not Cartesian animal machines (!). Living beings do not have completely pre-programmed behavior and interaction (especially not when the observation period is extended over generations!).
Animals also possess subjectivity and even to some extent a subconscious!
Any established knowledge, any undoubted theoretical certainty would only further assert and reinforce the old metaphysical prejudices of the mere “reaction” instead of a possibility to respond(!) (i.e. to be able to “read”(!) – means leeway, i.e. freedom, not being fixed as a mere animal machine, as a mere reaction apparatus).
The dominance of the Other as a consequence of the lack of doubt.
The Political Body and the Other
Afflictions
Inskriptions
Recollections
Please recognize this truth(!), –
the factuality of your behavior and that means
that you must bear responsibility at all times and without interruption for possibly tipping your completely “normal life” into deviance and depravity by virtue of your behavior and according to your actions.
In the negative as well as in the positive!
The world today has become a single large space, the likes of which Plato and all his successors up to the 20th century could not have dreamed of (!).
But this space, as Derrida points out several times, indeed many times and explicitly, also has a quality unknown to them: hybrid in all its cultural conditions, preconditions, determinations and shifts, – overlapping on all sides, intensifying, overshooting, heterotopic, global and perhaps also coming (!?!) planetary.
(( cf. on this, – stimulatingly controversial: texts by Chantal Mouffe, Richard Rorty, Simon Critchley, Ernesto Laclau and Jacques Derrida, – in: Chantal Mouffe (ed.): Dekonstruktion und Pragmatismus. Democracy, Truth and Reason. Vienna 1999 (Passagen Vlg., german ed.) and Chantal Mouffe: Welche Weltordnung: kosmopolitisch oder multipolar?, – in: Chantal Mouffe: Über das Politische. Against the Cosmopolitan Illusion. Frankfurt am Main 2007, p. 118ff. (edition suhrkamp, germ. ed.) and in particular: Jacques Rancière: Der Hass der Demokratie. Berlin, August Verlag 2011, german edition; and: Colin Crouch: Postdemokratie. Frankf. 2008; and finally Plato’s “delicate” and provocative (!?) formulations on democracy as a political regime that is not one ( !?!), – in: Plato, Politeia, Book VIII, 562d ff. ))
The thinking of différance (Derrida, Die différance, – in: Randgänge der Philosophie, Vienna 1988, pp. 29-53, german ed.) is a thinking towards what can be!
[[ read our postings (Blogspot-Blog 2014 ff.) on attacks in Paris (Charlie Hebdo, Bataclan), violence and sexism (debates), – perhaps something else should be added here (after Orlando June 12, 2016, after Hamas attack on Israel on October 7, 2023 (massacre during the Supernova Festival), et alii., …, et alii …, — after Magdeburg, after Munich, after Aschaffenburg, after Vienna, after attack in New Orleans in January 2025, after Villach February 2025) ]]
The world is changing. Always has been. Paranoia (in Kant’s sense) has always been unable to cope with this. Paranoiacs with TNT belts, knives, pipe bombs and cars are scaring us today.
The unresolved conflicts in the Middle East, the Far East and Africa, continental plate shifts in the post-colonial or neo-colonial (!?) age are coming to us in the flesh (!). The Russian invasion of Ukraine. The long war against Ukraine. Perhaps against Northern Europe. Perhaps against Eastern Europe. Maybe again in the Balkans? New problems and new questions, new readings, new interpretations every day.
Hundreds of thousands of dead in the wars. 100s of deaths in the assassinations. Dozens killed in the assassination. Each time the singularity of murder!
Together with the historical processes, we must think the singularity.
No logic of the simulacrum can make us forget this.
Being at home or wanting to be at home is in danger of deterritorialization, even the danger of expropriation.
A decomposition of our sense of security.
Also a certain devaluation of the state, insofar as sovereignty is linked to the rule over a territory – and thus also the guarantee(ing) of security(s).
It happens to me as a sceptic of the state – as someone who always tends to see the state as someone who wants to block or roll back individualization, legalization and democratization – that I am currently a little more on the side of the state. Especially on the side of Europe, the European Union, to be precise!
In any case, one thing seems obvious to me: without the desire “to be at home with oneself” (Kant), there would be no hospitality ( cf. Jacques Derrida, This crazy “truth”: the “right name” of friendship, – in: J. D.: Politik (sic!, cf. French original: Politiques …) der Freundschaft. Frankf. 2002 (Suhrkamp, germ. ed.), p. 80ff. and: J. D.: Von der Gastfreundschaft. Vienna 2001 (Passagen Verlag, german ed.), p. 53ff. ).
We should retain this vital desire without dragging the concepts of nationalism or even fundamentalism of any kind through life with us.
The assassination. The madness. The singularity.
The work of mourning. Telegrief. The assassination. The murderers. The victims. Me. Subjects. Touching. Sad. In mourning.
Geophilosophy, Ecopsychoanalysis, ( Rousseau, Kant, Nietzsche, philosophy and movement in space, Nietzsche’s philosophical geography, Husserl, Merleau-Ponty, Horkheimer, Adorno, Foucault, Lyotard, Deleuze, Guattari, Derrida, Fr. M. Wimmer, St. Günzel, D. Harvey, K. Schlögel, S. Weigel, B. Neumann, Spivak : spatial theories, geographies, politics, ways of thinking, acts of communication, territorializations, deterritorializations, deconstructivisms, constructivisms, critical geopolitics(! ), dehierarchizations, displacements, identity dislocations, chorology, hyle/morphe structures as tangible/not real(!) moments of experience (Husserl, Derrida), sensual(!) matter experienced(!) or shaped(!) in différance,
“planetary subject”, ‘animal turn’, ‘spatial turn’, philosophy of democracy, intercultural philosophy, human rights, human duties
Philosophical Practice as grammatological philosophical Practice as Austrian(!) Philosophyof the present! Philosophy today. Philosophizing. Deconstructing in conversation. Deconstruction. Vienna, Austria, Europe, the world. Regional and global. In the sense of thinking of a “planetary subject” (cf. Spivak, below) with regional, cultural roots. Regional, continental, global.
Austrian philosophy of the present. Philosophies of the present. Philosophers today. Austrian philosophers today, in the present, in Austria and in the world. Deconstruction as a philosophical practice and attitude. Vienna, Austria, Europe, the world. Geophilosophy. Critical geophilosophy. Intercultural Philosophy, Convivialism, Multiculturalism, Interculturalism, Cosmopolitanism, New Cosmopolitanism, World Philosophy, World Philosophy, Interculturality, Intercultural Communication, Incommunicability, individual, familial, local, regional, global (!!!????)
No historical process (of freedom, the Middle East, Europe, America, wars, oil, money, weapons, colonialism, imperialism, religions, cultures, hegemonies, uprisings, iterabilities of events of murder, expulsions, fleeing, reception and rescue / non-rescue of refugees, mass murderers, war-lords, Taliban, IS (Daesh), Arab Wahabism, Salafism / Salafism, Russism and other death ideologies etc.) can make us forget the event / events. Wahhabism), Salafism / Salafism, Russism and other death ideologies etc.) can make us forget the event / events.
Hundreds of thousands of deaths in the wars. 100s of deaths in the assassinations. Dozens of deaths from the assassination. Each time the singularity of the murder!
Together with the processes of history, we must think the singularity.
((( Additional remark on the following “Mundus Corpus” as an insertion and grafting:
Practice and practices: What happens in a philosophical practice like ours. What happens in a philosophical practice? What is a philosophical practice? What is philosophical practice? ( see below in this blog post and see especially above in the teaser ! ) What happens in my philosophical practice.
The compact citation context text “Corpus” here (!) is owed to a lucid, precise and concise reading accuracy and reading contemporaneity (strictly speaking only almost/nearby!), – a kind of grammatological necessity of thought!
In my/our grammatological philosophical practice, we do not formulate about something, not about texts (what is said / not said / thought / interpreted / written / drawn / filmed / meant / mediatized / realia of any kind) // (in relation and reference to supposed truths of reality), but we process as precisely as possible as readers of a text passage by reading it and subsequently analyzing the concrete (! ) ( and only these! ) linguistic units and perpetual incessant interrelation (!) of what is analyzed and its decoding by deconstructing as many (!) implications, references, (un)thoughtfulnesses and the thinking of the trace ( cf. teaser on grammatology and the trace: “The trace, in which the relationship to the other emerges, expresses its possibility in the entire realm of being, which metaphysics has determined as present-being from the hidden movement of the trace.
It is necessary to think the trace before the existing. … Op. cit., Jacques Derrida: Grammatology, pp. 81-88, germ. ed. ).
And all of this almost in the form of “simultaneity” (!), which can almost be grasped locally – that is, in the form of maximum attention to the text currently(!) being read and in question.
After all, in a fairly and appropriate actuality and freshness of the respective now-time and as now-me (!), – that is, a bold and courageous kind of acute (!) in the time of a now and now and now as well as in the formatting of a space of the desired, ( perhaps “dreamed”! ), and as realistically at first unthought-of presence of I and me.
“face à face”)))
MUNDUS CORPUS
“The Sense of the World” (Jean-Luc Nancy)
“Responsibility of the Sense” ( in: J.-L. Nancy, Das nackte Denken, Zurich, Berlin 2014, pp. 201-213 )
“Corpus” ( cf.!, read!,- absolutely !: J. – L. Nancy ! )
“This thinking is maddening. … the repulsion of the world is the world. Such is the world of bodies. It has in itself this disarticulation, this inarticulation of the corpus.” (Corpus, p. 94) !!! Violence and the body !!! Violence and impossible thinking !!! Body-speaking !!! Touching !!! Madness !!! Delusion !!! Sense !!! Paranoia ???
“The Primacy of the Same or Narcissism” (Emmanuel Lévinas: The Trace of the Other, p. 167, p. 217, germ. ed.). “The senseless suffering” (hes., – in: Between us. Mch. 1995, p. 117ff., germ. ed.). “Touch anxiety” as the cause of the lack of a consciousness of plurality and otherness (Antje Kapust: Berührung ohne Berührung. Mch. 1999, germ. ed.).
For something to make sense, I have to be able to acquire it. To be able to acquire it through iterability. I need repetition (!). I have to learn to distinguish. I must be able to recognize it. I must be able to identify it. Appropriation processes are educational processes! Something only makes sense under this condition. I do not determine the meaning. I only desire it. I strive for what I am able to recognize. I need perspectives!
I need perspectives for a limited appropriation. I must be able to appropriate meaning and thus a conscious existence in relation to others.
In other words, based on Heidegger’s Being and Time, I must be able to live my “Being to Death”(!) as full of meaning as possible (cf. my blog post on “Charlie Hebdo”) and consciously and creatively.
A life full of meaningful moments! (cf.: John Dewey, Experience and Nature)
Deconstruction is permanently engaged in the struggle to limit violence, a violence that is inseparable from the discourse of human rights.
( see “Teaser” on the question of deconstruction, on the question: What is deconstruction? What “is” deconstruction. On the question: What is “here” deconstruction ?, – and how does deconstruction happen, how does deconstruction occur, what does the deconstructing practice do, compare blog post: “POÉSIE ENGAGÉE Sprachruf Rufsprache https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2015/02/poesie-engagee-sprachruf-rufsprache.html?m=1
My mourning is for the survivors as the creators of sense and for all victims of the confused.
ΜΗΔΕΙΣ AΨYXOΛOΓIKOΣ EIΣITΩ
Medeis apsychologikos eisito
Let no one unversed in „psychoanalysis“ enter here
ΜΗΔΕΙΣ ΑΓΡΑΜΜATIKÓΣ EIΣITΩ
Medeis agrammatikos eisito
Let no one unversed in „grammatology“ enter here
ΜΗΔΕΙΣ AΦPENÓ-ΠΛHKTOΣ EIΣITΩ
Medeis aphrenoplektos eisito
Niemand ( m / f / o ), der nicht „leidenschaftlich“ ist, sollte Eintritt suchen !
No „passion“ ( cf. Nietzsche ! Rousseau, Freud, Artaud, Derrida ! ) no entree !
(( Cf. Teaser !!! Blogspot-Blog 2014 ff.! ))
ΜΗΔΕΙΣ AΨYXOΛOΓIKOΣ EIΣITΩ
Medeis apsychologikos eisito
Let no one unversed in „psychoanalysis“ enter here
ΜΗΔΕΙΣ ΑΓΡΑΜΜATIKÓΣ EIΣITΩ
Medeis agrammatikos eisito
Let no one unversed in „grammatology“ enter here
P A S S I O N / passion / passages / phrenoplekt / patheticus / passionate / emotional contactions / empathy / trust / pathos / emotion / movement / motion / touching, Jacques Derrida ( „So this text has several ages. From one sentence to another it sometimes jumps for years. I could have played a game with the reader and marked the layers of an archive in colour.“ cf. quotation from „Preface“ in: Jacques Derrida: Touching/Berühren, Jean-Luc Nancy p. 6 ) : : I play this game as desire and necessity and as desire need:
I
ONE PERHAPS ! ALSO ! Almost ! GREAT ! LAUGHABLE ! „GESTURE“ !! ONE about TIME OF YEAR ! AND PASSIONATE !! READERS A reader who has been faithful and passionate for decades!
see/look/reflect teasers (of the blog) and its color mark(s) color mark(s) color mark(s) color mark(s)color mark(s) color mark(s) color mark(s) color mark(s) color mark(s) color mark(s) color mark(s) color mark(s) color mark(s) color mark(s)!
(( small instruction / Hint(!):
The „Book of Kells„, Wittenwilers „Ring“ about, fine arts, „holy“(!) writings, medieval rare splendor copies of „Book“(!), compositions, language(s) / metaphors like sun>light>illumination>enlightenment etc.., Architecture (facades and plans), Geographical maps, globes, corrected school notebooks, shopping lists, stage directions, margin notes, secret files, confidential files, blackened files(!), >>> Arno Schmidt „Zettels Traum„(!), Lawrence Sterne „Tristram Shandy“(!), „Rom Blicke“(R. D. Brinkmann), Gerhard Anna Concic-Kaucic „/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/“(!!!) etc. et cetera !
All these and even more are objects, realities with reference surplus, significant and semantic surpluses/added values/added value. Additional markings as second and third level of contexts and denotation potentials. Color marking! Color markings!
Double and doubling reading! Cf. the side lines at the beginning of Heinrich Wittenwilers „Ring“.The reading including the color lines as interpretations of the second level enables whole text logic cancellations across and contrary to the first simple recording of meaning and sense of the first reading!!!
There is no literal sense/(meaning!) – those who think this succumb to the power of habit and thus to their own reading laziness.
Everything that appeals to you(!) should be read at least seven times !!! Please always pay attention to the colour markings! Especially the markings in the teaser! An additional interpretation level, deconstruction level and reading link! )) : : „Le sens du monde“ (J.-L. Nancy)
The meaning of the world
The senses of the world
Sense Interlacements Incommunicability
Philosophical practice the enigmatic and disturbing necessity
Of communication
Grammatological Philosophical Practice the Enigmatic Necessity
of communication
!!! cf. first and foremost to the word „communication“ and to the meaning and situation in the semantic field of communication Jacques Derrida’s „signature event context“ , – in: Randgänge der Philosophie. Vienna 1988, p. 291ff. (german edition) !!!
Small Inductio to the
Dissertation/Doctoral thesis Gerhard Kaučić Paris Lodron University of Salzburg 1986
Gerhard Kaučić: Grammatotechnè as grammatology of the “Herzgewächse” or of incommunicability. Dissertation Salzburg 1986.
https://permalink.obvsg.at/AC02072855 On Jacques Derrida’s deconstruction and Hans Wollschläger’s “Herzgewächse” (novel), deconstruction of the problematic nature of communication including “illegibility” / “illisibility” (R Barthes, Hamacher, Paul de Man) … 1986
The trace of something must be thought before the existing! (Derrida)
Heraclitus already calls the awake thinkers those who do not “think things as they encounter them”.
” the secret of the communicative in the constantly
threatening incommunicability”
Performativity / Performativity ! ( J. Derrida, “Signature, Event, Context” / J. Butler, “Excitable Speech. A Politics of the Performative” / E. Fischer-Lichte, ‘Aesthetics of the Performative’)
Escaping the “ commented ‘ of the ’commentary”!
( cf.: § Para-Graphie : K o m m e n t a r , – in: Gerhard Kaučić: Grammatotechnè als Grammatologie der “HERZGEWÄCHSE” oder von der Inkommunikabilität. Salzburg 1986, pp. 46-71., german ed. )
Escape the reduction, the falsification, the humiliation, the castration of the “text” by the “commentary”!
The “commentary” always restricts the “text”!
Performanz / Performance !
Text politics !
Text performance / repetition / iterability / marking !
Dissemination / Idiom ! Performativity !
( cf.: § Para-Graphie : D i s s e m i n a t i o n, – in: Gerhard Kaučić: Grammatotechnè als Grammatologie der “HERZGEWÄCHSE” oder von der Inkommunikabilität. Salzburg 1986, pp. 71-74., german ed. )
Text music / text image / coloratura / voice / texture !
Text configuration
What is information? What is a sentence? What is a question? What determines a question?
Philosophical practice as overcoming fear! The eternal conflict with authority as a permanently deconstructive attempt at communication – the secret of the communicative in the constantly threatening incommunicability. Our task is to thwart the discourses of power, of domination, of authority – and every discourse implies the exercise of power! – by analyzing and deconstructing the ideologems and their codes.
Every sentence has too little time. Every sentence displaces by jumping. It displaces many other possible and necessary (!) sentences (for more see my/our YouTube video on “The sentence”).
Every sentence, every word, every code drives its being and its mischief in incommunicability!
Every sentence greets a ghost. Every sentence is a ghost.
Every sentence in every setting and every session (including those in a PP/philosophical practice).
I should/we should always have the opportunity to explain all the psychoanalytic, economic, political and juridical implications of the above.
I refer all readers to my/our publications on the net and to the publications on paper.
The terrain of reading is abysmal(!) and unlimited!
Philosophical practice
the enigmatic and disturbing necessity
of communication
undecidability ? Incommunicability ?
Emergence of the self! Markings!
S e l f s t – R e f l e c t i v i t y
Reflectivity
Self-reflectivity
Gerhard Kaučić, “§ ParaGraphie : D i f f e r ä n z”, – in: G. K.: Grammatotechne als Grammatologie der HERZGEWÄCHSE oder von der Inkommunikabilität. Salzburg 1986, pp. 74-84. (germ. ed.)
and esp:
J. Derrida, La différance, – in: “Randgänge der Philosophie”. Vienna 1988 (Passagen Verlag), pp. 29-52. (germ. ed.)
What and how would be an appropriate thinking practice today
In what >is<(!) philosophy conceivable today and through what or from where is that which we mean differently by philosophy to be practiced.
The term(!) différance questions the human being in a certain sense and thereby draws the history of life in general.
Once again to humanism as logocentrism or phonologocentrism.
Derrida shows that the traditionally hierarchical arrangement of the two components of language must be deconstructed. Right up to modern linguistics, the ideal meaning of a sign, called s i g n i f i c a t (the conception), is placed above the material carrier of the meaning, called s i g n i f i c a n t (the sound or written image). An attempt is always made to align the external signifier, the writing, with a transcendental signified.
Think of what we said earlier about religion, God and man.
However, every signified (the idea!) is (according to Derrida) “always already in the position of the signifier” (Derrida, Grammatology, p. 129, germ. ed.).
There can be no meaning and no sense that could escape the spatialization and temporalization as well as the differential play of signifier relations.
According to this definition, writing is a sign of signs, a signifier of signifiers.
This reversal is primarily intended to show that the materiality of the signifier is not added to the meaning a posteriori and externally, but vice versa, that the sense is the e f f e c t of a signification that has always already been implicit. In this way, Derrida reformulated and reconceptualized the relationship between language and writing.
Through Derrida’s transformation of the concept of writing, it goes beyond that of language and includes it.
All of this results in a completely new understanding and event of text, because it has been transformed several times.
The “essence”, the practice of deconstruction, is inherent to such a text (understanding), i.e. “written into” it (cf. Derrida, Freud and the Scene of Writing or Freud’s “Wunderblock”).
The thinking of difference/différance is the inherent practice of “deconstruction”.
This is what my dissertation is about as a philosophical practice
(( and this includes the conversation, but also my/our writing practice before and after each setting/session(!) ))
always about grasping texts (written, spoken or representations(!), e.g. of a technical, artistic, economic, political, institutional nature) in their inner structure and in their interaction with other texts.
The texts are not only to be analyzed and interpreted, but their conflictuality, their aggressiveness, their concealed content and intentions are to be unmasked through the practice of deconstruction.
What is meant is the visualization of the duality of the simultaneous presence and absence(!) of truth.
We express propositions of intentional analytical truth and thereby simultaneously suppress other possible propositions of truth or untruth.
Jacques Derrida describes the process of life with the invention of his D i f f é r a n c e
(( cf. teaser and footer in our blog ( Philosophical Practices / Politics / Disseminations Philosophical Practice G Kaučić & AL Huber
in which man is a special case, a unique case. Almost a coincidence, and yet from a certain distance covered by processes of a physical, chemical and then neurological nature, increasingly stringent, defined, fixed.
Where is the transition from animal to human?
That is exciting and thrilling. Is there even such a thing as drawing a line?
I ask this question without any intention of turning humans into animals.
We are animalistic, but not beastly alone. And what does animal mean here! ( in this blog, – see my blog posting “Animal Philosophy” !!! )
Animals are! Are many different individuals! And each animal is unique !!!
And some animals even have so-called human characteristics such as memory, technical ability, special skills, reasoning ability, love, communication, etc.! And sometimes even consciousness!
Jacques Derrida’s phonologocentrism means, among other things, that all humanism is logocentric and all metaphysics is humanism.
Even if most philosophers to this day do not like to hear this.
Humanism as metaphysics is the enemy of animals.
The enemy of animals and ultimately also the enemy of humans.
I can’t roll up everything here(!) now (we always do that!), take a look at my/our animal philosophy in the blog, – read Derrida’s work on it and pay attention to the “sins”(!) – catalog, – my/our red list on the “coming democracy”! (keyword “species extinction”, “climate change”, … etc.; always to be found in the appendix of each posting in red font, English and German).
If grammatology “cannot be a science of man” it is precisely because “from the outset it poses the fundamental question of the name of man” (J. Derrida, Grammatology, 1974, p. 148, germ. ed.).
This dissertation and our subsequent work, accompanied by publications on paper and online, are all about this: Gerhard Kaučić (Dr. phil.), Anna Lydia Huber (MSc), Jg. ’59 Gespräch, Diskurs, Dekonstruktion
Kant regards freedom as incomprehensible and man, especially “free man”, as falling under non-determinability. They are mutually exclusive!
The meaning of every freedom would be to love and not to hate.
To love in indeterminacy.
The aporia of the concept of freedom lies in itself. Freedom without something, without direction, – freedom from democracy, – being free from the democratic?
Subject, direction / meaning/sense, freedom. The subject needs freedom in order to become a subject, to remain a subject. Freedom needs democracy. Democracy needs political subjects.
The subject hates when deprived (of love).
The hatred of democracy!
The subject of freedom is not a general one, it is singular when it works on its freedom and only produces the subject itself (again and again).
The subject and its singularity. The subject of hate and hatred and the subject of loving and love in its singularity in the democracy of freedom.
There is always no time. Democracy does not have time, has too little time.
The aporia of hatred through lack of time, time deprivation, loss of time.
The long while of lack of time.
It takes time to work on hatred. Hate needs time. Love needs time. Love needs subject, freedom, meaning/direction. Love needs democracy. Democracy of freedom.
We live in democratic states (still?, always?!), – is a frequently uttered sentence.
Not in lawless states, rogue states or religiously bound states.
Why the hatred of democracy?
The aporia! The subject!
Let us remember Otto Kernberg’s definition of hatred.
According to this, hatred implies the consolidation of an internalized object relation between a suffering self and an object that seems to deliberately induce the suffering of the self !!!!
The aporia of hatred! The aporia of the subject of freedom and democracy (like non-democracy!).
Democracy is under threat. From many sides. In many cases it does not (yet) exist – democracy! Not even here in Central Europe.
Interest groups, social partners, sovereigns, financial oligarchs, extremely narcissistic presidents with too many constitutional rights and a lack of political sense, populist to fascist party tendencies, major powers, corporate interests, right-wing intellectuals, religious underground currents, etc., they all threaten democracy, right up to international terrorism – they all negotiate and gamble away “the democratic”.
They all hate democracy.
All of them, the haters, through their hatred of democracy, perhaps bring about one thing – to rediscover democracy, to rethink it, to reinvent it or to recognize what that means, “democracy” and the coming democracy!
Democracy is not a form of government that enables the big players, the rich, the oligarchs to rule, yes, to rule in the name of the people.
And democracy is not a form of society for managing or regulating the flow of goods.
Democracy is a practice, based on human dignity as the highest principle of human rights (and the underlying theories of good and justice from Plato to Rawls and others, – see my teaser/visible only in the web version!), which can, should and must make it possible to make it impossible for the oligarchy to rule in the name of a people through confusion of concepts, deceptive maneuvers and all kinds of rigged cards (corruption, corruptibility, etc.) in the political game of political personnel.
Democracy is the practice of obtaining the rules that can prevent governments and wealth accumulators from exercising omnipotence over public and publicized life and over the life of all (and its conditions).
It is always and continually necessary to think, discover, recognize and strive to realize the specificity of democracy (in the making).
Democracy, the idea of democracy, is fragile and powerful at the same time.
It haunts us as a ghost, it is not a necessary historical consequence of anything in history and no institution (as that of the mind and the rationality of reason in interaction with the bodies of pleasure and the bodies of pain) can sustain its guarantee in the long term.
Democracy follows its actions in the sense of global justice for all.
Being (able to be) good naturally includes the moderation of all with regard to the finiteness of our planet Earth and, before that, especially moderation in the permitted(!?) access to the other(s). Love is an >access<! Hate is an “access”!
Hatred, and especially the hatred of democracy, belongs to the intemperate, the greedy, the accumulators and their personnel of intellectual seduction in the political field (of whatever provenance and ideology).
The >good intelligence< (!) is certainly not to be found among the haters, the abusers, the oppressors and threateners.
Share the love and joy of life!
Engage in a truly effective politics of friendship!
And recognize the fundamental inconclusiveness of the social and the political!
From this follows the realization that the condition of the possibility of something simultaneously includes its condition of impossibility.
The deconstruction of the political and the fields of politics thus expands the field for decisions that must be made in a field of undecidability.
Inscription and re-inscription are possible and necessary. The social and the political – they are fundamentally(!) open and cannot be totalized.
Hatred has no place (anymore). At least not an all-encompassing one. Only (!) devastated subjects in motion. Ugly aporia! Pragma. Pragmatiké Téchné !
Free existence “living and thinking” as >determination<!
To live and think the value of life in freedom. In the face of the (ever) other!
Language is “power to act”. The action of language is powerful! This very setting and this figuration/configuration (cf. my teaser on this) is also “agency” and explains linguistic agency in a nutshell (cf. teaser and my video on the “sentence”!).
Language as a figure for agency and agency as a figure of language. The agency of language is not the same as that of the subject, who can do things with language, but also in language (cf. teaser on “deconstruction” and différance / Derrida!).
Language is based on a divided, I would like to say doubled nature, an operativum divided in itself. Language is, or rather the instrument of statements shares something “essential” with language because, precisely because no statement can be reduced to its instrument (if you want to delve deeper into this >matter< of “language”, read “Limited Inc” by Derrida together with the texts of the speech act theorists Austin and Searle and others).
When we use language, we inevitably evoke effects in ourselves and in others. We transform ourselves, but also the other and we transform the other, the language. Language is a name for what we do – the action we are doing – and a name for what we cause – the action and its consequences.
Words, chosen wording, sentences hurt!
The subjects, the medium, the language, the statement, the way of saying, what is said, the touched(!) contexts, the readers, the citizens, the laws, the state, the community, the social contract!
All this is attacked, injured, damaged, – perhaps destroyed!
Hate speech can lead to the death of the subject if this “speech” gets into the position of domination or can invoke such a position, – then this speech act(!) becomes a form of articulation of the ruling power and thus a kind of reproduction of power ( cf. for example Chile under Pinochet or Germany and Austria under Hitler or today Russia under Putin; as we know, there would be many more examples ).
Repetitions of sentences as hate speech and their publication can ( but do not have to! Bridge of speech, subversion is always possible, always possible in speech! – cf. Althusser, Foucault, Deleuze, especially Derrida ) and will shape the subjects, those who utter and those who are called upon.
Offensive formulations call out, they call for the localization of discursive and physical violence, they precede every utterance that sets them in scene, attempt and, as it were, bring them about. The utterance is available to the subject, the subject is formed and the subject continues the discourse as a subjugating one.
According to Freud, a forbidden desire in the unconscious shifts from one thing to the next. This infinite transmissibility of desire, which is seduced by a prohibition, a blockade, a taboo, controls this logic of infection quasi uncontrollably in a so-called metonymic flow (think of your own “desire” to do forbidden things – e.g. when familiar circumstances change!)
In Freud’s “The Unease in Culture”, the location of the libido is shifted and itself becomes the pleasure location of the prohibition. Here, repression takes on the form in which it itself becomes a libidinal activity.
This applies to the banal hate poster as well as to the recreational hooligan working as a lawyer in civilian life as well as to the sadistically obsessed murderer / lust murderer / serial killer / mass murderer or the theologically processed youth (among others) for murder attacks (as in the Bataclan etc., cf. my posts “Charly Hebdo” and “Attentat” in this blog).
The power of a performative utterance can be enormous – in both directions!
Denunciation and self-denunciation!
Depending on how it is read and depending on the readership and the reader’s position (political, ideological, intellectual).
The break with the context (Derrida) of a performative utterance is always inherent to it, the failure of every utterance is marked by the thing “language”. But many actors do not realize this! Actors of hate speech apparently almost never notice the self-denunciation, or notice it too late.
The history of subjugation is (also) a history of language and speech.
Consequently, human education is the first concern of any democratic society.
Our life is a life of differences. Difference enables perception and vitality.
Difference and differences are nothing simple (!)
You have to make an effort!
Differentiation is an effort and a pleasure. Every culture lives from difference! And every person in and with his thinking.
Enabling difference is also the possibility of difference to oneself and this opens up life on many levels. With humor and intelligence. Without humor and laughter, there can be no life of joy and vitality.
Every culture needs subjectivity, subversiveness, criticism and a large portion of commonality (also in difference).
To speak briefly with Derrida, to remind us how necessary this will always be: The subject of an utterance can hardly be aware, and must be aware, that all “communication” is subject to a general graphematic structure.
One consequence of this is that the iteration structure is given and thus the intention of an utterance can never be fully present to itself and its content. This means that the iteration always produces a break, the iteration structures a p r i o r i.
There is always already an oratio obliqua, a structural unconsciousness of intention in the actuality of the statement. Never forget to remember that in the thing and in the conception of it a ghost is at work – the teleological illusion of consciousness (cf. in particular “Signature, Event, Context” by J. Derrida, in: Margins of Philosophy, fr. Marges de la philosophie, germ. Randgänge der Philosophie).
Every hurtful (sexist/racist/fascist) statement, every racist act of speech hurts a person (also physically!) as a result of a contextual shift to which it is not possible to react adequately or respond adequately (more details on the difference between reacting and responding later).
The unpredictability of another’s orientation, the loss of trust, the loss of naivety/naturalness/appropriateness in the action/reaction to each other is severely disturbed. One is disturbed!
No context for an appropriate reaction! No orientation! Frustration! Fear! Feelings of loss and lack!
The domination of the Other as a consequence of the lack of doubt.
The Political Body and the Other
Affections
Inscriptions
Recollections
to contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at
LOST AND CONFUSED. SEXISTS. AN ATTEMPT AT COMMUNICATION.
Sexual economies!!! Sexists!? Sexism!? Sexism debates!
Desire and responsibility!
Sexual economies! The possibilities of being born to the end!!!
the secret of the communicative in the constantly
threatening incommunicability
Sexism. Sexism debates. Treatments.
Philosophical practices.
Slow, concentrated reading.
Analysis. Reflectorium.
Possibilities for identity dislocation. Deconstruction.
Becoming a subject. To be born to the end. Repeated !
Sexism debates! Sexism! And! sexual economies!
Desire and responsibility!
the secret of the communicative in the constantly
threatening incommunicability
Lost and confused gropers, touchers, harassers, sexists, (sexually) violent and humiliating
abusers and humiliators, racists, assassins, torturers, fascists, murderers
of all countries, go into meditation, reflection and analysis!!!
Sexual economies!
Desireandresponsibility !!!
Possible career of carelessness(!?), rudeness, being rejected(!),
feelings of hatred, exclusion, sexism, sexual harassment, coercion, the crude,
racism, hate speech, violence, rape, cruelty, torture, fascism, inclusion, mobbing up to murder (?!!!), serial murder, mass murder, genocide, extermination!!!
Every sentence has too little time. Every sentence displaces by jumping. It displaces many other possible and necessary (!) sentences (for more, see my YouTube video on “The sentence”).
Every sentence, every word, every code drives its essence and its mischief in incommunicability!
Every sentence greets a ghost. Every sentence is a ghost.
Every sentence in every setting and every session (including those in a PP/philosophical practice).
I should always have the opportunity to explain all the psychoanalytic, economic, political and juridical implications of the above.
I refer all readers to my/our publications on the net and to the publications on paper.
The terrain of reading is abysmal(!) and unlimited!
P.s.:
[ The original text in German can be found after the end of the English translation ]
Best regards!
Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber
PP Vienna
To contact us, please use only these emails:
g.kaucic[at]chello[dot]at or gack[at]chello[dot]at
Post scriptum:
The tasks of a future democracy/a democracy on the rise/a permanent advent/arrival of democracy/a democracy in the arrival ( Jacques Derrida ), to think the subject as „planetary“ (cf. G. Ch. Spivak, see teaser, – the teaser from my blog; note: the teaser is only visible in the web-version!), – especially concerning the great challenges of politics in the 21st century: Utopia (?!) of reflexive solidarity (Spivak),
borders of a planet (John Bellamy Foster et al. (Ed.): The Ecological Rift: Capitalism’s War on the Earth, 2011), deconstructive politics as an ideological-critical reading of the imperial archive, geopolitics, geopolitical involvement, geopolitical interest driven policy and/as value policy, power, morals and human rights, analysis of power, gender and governmentality, teletechnology, political bodies, complexities of rule, citizenship, parliamentarianism, peace policy, institution building and institution maintenance, economically correct and fair redistribution of social wealth, proper management of Migration (Flüchtlinge, Refugees), …
proper handling of migration (refugees), migration and capitalism, Postkolonialismus, neocolonialism, postcolonialism, Kolonialisierung auf allen Ebenen, Kolonialismus, Rassismus, Faschismus, Neo – Kolonialismus, Ökonomismus, Imperialismus,
Ökonomischer Imperialismus (angeleitet durch die Neue Institutionenökonomik, die Transaktionskostenökonomik und die Prinzipal-Agent-Theorie; im Gefolge des New Public Management treten an die Stelle von Handeln nach Maßgabe professioneller Ethiken Kontraktmanagement mit Zielvereinbarungen und anstelle einer Berufsethik Qualitätsmanagement und Benchmarking samt Controlling und Leistungsrechnung mit all ihren Schattenseiten und ungeplanten Nebenwirkungen, – vgl. Richard Münch: Globale Eliten, lokale Autoritäten, Frf. 2009, Suhrkamp, S. 18 vv.ff.),
Economic imperialism (guided by new institutional economics, transaction cost economics and principal-agent theory; in the wake of New Public Management, contract management with target agreements takes the place of acting in accordance with professional ethics, and quality management and benchmarking, including controlling and performance accounting with all their dark sides and unplanned side effects, – see Richard Münch: Globale Eliten, lokale Autoritäten, Frf. 2009, Suhrkamp, p. 18 vv.ff., germ. ed.)
the world as environment and its destruction, manmade environmental disasters, shipping, esp. container shipping, pollution of oceans, pollution of soil, greenhouse gases, temperature rise, shortage of resources, prosperity gap,
population density, urban development ( e.g. „Gängeviertel“ in Hamburg, the initiative „Komm in die Gänge“ stands for discourse and practice of a different (!) form of urban development and is an example and symbol that gives hope against gentrification and the destruction of old buildings ),
urban development towards a green city, urban philosophy, reddening of the city, city of dreams, madness and society, madness and city, city and sexuality, desire and city, city as text, city and writing, city as writing, the city and the divided I, the city and the power, the city and the political, the city as a mechanism of discipline, the city as a social testing lab, the city and the philosophical practice with many practices, the world as a city and the other, water wars, religious wars, climate change, climate consequences, global warming, nuclear relicts, climate wars, climate catastrophes, civil wars, „ethnic cleansing“ (!), genocide, violent conflicts, social questions, ecological questions, planetary principle, tradition history, the question of a global government (!?), social catastrophes, terrorism, natural disasters, migration, unstable states, poverty, wealth, corruption, media policy and presence-ideologies, war and non-war, world order and biopolicy, weapon development, arms delivery, violent and oppressive power politics, religious fanaticism, party political fanaticism, terrorism, biodiversity, standardization, factory farming, animal factories, animal consumption, „meat production“!, animal rights, animal philosophy,
„animal turn“ (vgl. Anne Peters, Tier-Recht im Zeitalter des Menschen, – in: Renn/Scherer (Hg.), Das Anthropozän. Zum Stand der Dinge. Berlin 2015, S. 67ff.),
ethical norms, euthanasia, terminal care, aging, health and sports, sports and age, ethics and medicine, cyber war, cyber crime, technology and space, political demarcation, deterritorialization, tourism, mass media, mass mediality, neoliberalization of the subjects, power,
truth and passion (vgl.: Gabriele Michalitsch: Die neoliberale Domestizierung des Subjekts. Von den Leidenschaften zum Kalkül. Campus Verlag, Frankf. a. M. 2006, bes. S. 29ff. und S. 101ff.),
sex labour, difference and the shaping of the social ( Antke Engel: Bilder von Sexualität und Ökonomie. Queere kulturelle Politiken im Neoliberalismus. Bielefeld 2009, S. 138ff. ),
automobility, digitalia and upbringing, education, unemployment, debt crisis, failing of democratization, neglect of the common good,
production and consumption (David Harvey), globalized consumption, market fanaticism, power of the market, democratization of the market, power of the globally operating financial markets, education, social policy, urban policy, policy of affordable housing, youth unemployment, social inequality, exclusion, individuality, sovereignty, liberalism, egalitarianism, limits of growth, mobility, traffic and communication, ecology, freedom, justice, interests of corporate groups, turbo-capitalism, global tax culture, international tax evasion, tax fraud, Drogierungsverhalten, drug laws, drug culture,
the own and the foreign, fascism, antisemitism, racism, sexism, human trafficking,
modern slavery (cf.: Kevin Bales, dt. Üs: „Die neue Sklaverei“, engl. V.: K. B., „Disposable People. New Slavery in the Global Economy“ und Hanns Wienold ),
„Neger, Rasse, Rassen-Subjekt, Rassismus, Schwarze Vernunft, Versklavung, Sklaverei, Massenversklavung in der Geschichte gestern heute morgen, das Rassensubjekt/Negro, race, racial subject, racism, black reason, enslavement, slavery, mass slavery in history, yesterday – today – tomorrow, the racial subject“
((cf.: Achille Mbembe: Critique de la raison nègre. Paris 2013 ( Orig. fr. ). Achille Mbembe: Critique of Black Reason. Duke University Press Books 2017 (transl., Laurent Dubois). Achille Mbembe: Kritik der schwarzen Vernunft. Berlin, Suhrkamp, 2014 (ÜS aus d. Franz., Michael Bischoff). )),
arms trade, private purchase of weapons, possession of weapons, increase in complexity, knowledge generation, urbanization and population growth, democracy deficit, sustainability crisis, green energy, energy regime, energy crisis, legitimization crisis, territoriality, agricultural policy, fishing policy, famine (cf. Jean Ziegler),
famine and capitalism, „the right to food“
(( human right, UN-social covenant, Article 11 (1) and (2); human dignity ( primary normative principle of human rights, ethical principle, „dignitas“ (Cicero), the „idea of the good“ (Plato), fundamental „equal worth of all human beings“ (Kant), protection of the human dignity in Article 2 of the Treaty on European Union )),
need of land, land grabbing, land robbery, justice, human rights, decolonization of thinking, policy of displacement, solidarity across class, race, and national boundaries (Mohanty, passim),
just policy as a policy of strengthening the weak
(( zum planetarischen Subjekt cf. Gayatri Chakravorty Spivak: Imperative zur Neuerfindung des Planeten – Imperatives to Re-Imagine the Planet (hg. v. Willi Goetschel engl./dt.). Wien 2013, 2. Aufl., Passagen Verlag, S. 49vv.ff.
and Charles Taylor: Multiculturalism and the „Politics of Recognition“. Princeton 1994, p. 28 ))
Philosophischer Salon Gerhard Kaučić Djay PhilPrax & Anna Lydia Huber Gasometer Wien
Philosophical Lounge / Philosophischer Salon G Kaucic & AL Huber Vienna, Austria, – Gerhard Kaučić (*1959), head of a philosophical practice for 36 years in Vienna ( 1989-2025 ff.)
g.kaucic[at]chello[dot]at or gack[at]chello[dot]at
Philosophische Praxis
GESPRÄCHE sind EREIGNISSE als TEXT
cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )
Translation into English, Gerhard Kaučić (Dr. phil., b. 1959), European Philosopher, Writer, Feminist, Translator, Freerider , Europäischer Philosoph, Philosophische Praxis/Praktische Philosophie, Sprachanalytische Philosophie, Dekonstruktion, PP Wien, Österreich, Europa
Gerhard Kaučić, Alter 66, 2025, Anna Lydia Huber, age 66, 2025
Philosoph:in des Denkens der „différance“ (cf. J. Derrida, La dissémination. Collection „Tel Quel“ aux Éditions du Seuil, Paris 1972)
To contact us please use only this email: g.kaucic[at]chello[dot]at
Öffnungszeiten / Hours of opening: Mo – Fr: 11 – 20 Uhr
Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement
Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…
…around the clock …around the world…
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Gegenwartsphilosophie
Contemporary Philosophy
Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber ( geb. 1959) Philosophische Praxis 1989 ff.
( Mitarbeiterin in der grammatologisch-philosophischen Praxis seit 2009 in Wien und darüber hinaus )
( Associate in the grammatological-philosophical practice since 2009 in Vienna and beyond )
Gerhard Kaučić
Philosoph, Feminist, Mediator, Autor, Freerider, geboren 1959, Dr. phil., Alter 66, 2025
( Leiter (seit 1989) der Philosophischen Praxis Gerhard Kaučić (Dr. phil.) & Anna Lydia Huber (MSc) )
( Head (since 1989) of the Philosophical Practice Gerhard Kaučić (Dr. phil.) & Anna Lydia Huber (MSc) )
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Narratives, Reports, Analyses, Reflections from the Practice/from my/our Philosophical Practice
Vienna 36 years of practice jubilee (1989-2025 ff.) jubilee 36 years PP 2025
Discourses, analyses, descriptions, critiques, explanations inevitably always fall under the category „commentary„.
Comments are always something added. They try to approach a thing, an event, an institution, an action, in short, a text in any form, even if it is music. Comments try to suspend something. This always fails. Comments create a displacement, a repression as well. And with time they often cover up the thing itself.
Why?!
The „commentary“ limits the open semantic game with the means of identity, repetition and the temptation to represent the same. In this way it makes itself a mechanism of control and order by restricting and delimiting discourse and trying to establish unambiguity.
A translation is never a replacement ! Every setting is already a translation of the thought and the unthought. A translation changes the place, shifts and changes and is thus always a different text.
Only an approximate signified can be saved over(!) this way.
Every reading ( even „conversations“ must be read! ) must first produce a significant structure.
There is no criterion for the identity of the meaning of an expression: the interpretation becomes in the scientific sense a matter of undecidability, which does not mean that one could and should not temporarily quasi-fix and evaluate it in a passagere consent of many readers.
So-called „islands of understanding“ of temporary text configurations!
Understanding also in the sense of: a small or larger group of discourse participants „stands“(!) temporarily on temporarily secured „understanding“ – or understanding – ground!
This reason for understanding, this „territory“ of limited (temporally and spatially) understanding, the image of temporary text configurations, the image of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortions and performances, a mirror of originally unoriginal transformations, – a mirror that gives off the image (! ) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (See J. Derrida, La dissémination, p. 350 and passim)
The commentary sets the author as the supreme principle of the order of discourse (vg. M. Foucault, Ordnung des Diskurses) and generates its authorities.
„We“(!) represent the task of disseminal critical communication as an open text of a writing, escaping exegesis and the re-presentation of the commentary.
The task is also to be expressed in such a way that „the speech is first as good and then better understood as its author“ (Schleiermacher, Hermeneutik und Kritik, p. 94).
For us, the only critique to be accepted is the permanently critical critique, i.e. a permanently deconstructing critique whose object is the writable of the text, a permanently multiplying text.
„A signifier is, from the outset, the possibility of its own repetition, its own image or its similarity to itself. This is the condition of its ideality. What identifies it as a signifier and as such gives it its function and relates it to a signified can never be a ‚unique and special reality‘ for the same reasons. From the moment the sign appears, that is, from ever since, there is no possibility of finding the pure ‚reality‘, ‚uniqueness‘, and ’specialness‘.” (Derrida, Grammatology, p. 165, germ. ed.)
The authority of the Logos, the commentary, the dominion of the interpretation of scripture nailed to its origins has for some time been exposed to the critical criticism of deconstruction and thus the chance of democracy in the coming (Derrida).
All this points to a radical possibility that cannot be thought of by any single science or abstract discipline (Derrida, Grammatologie, 168f., german edition).
Intertextuality and the underlying multiplicity of codes is in principle unlimited and cannot be limited.The resulting deconstructive textualities and their connotation texture cannot be included or even determined by any context.
The “text” has ceased to be an object in itself. The permanently absent presence of
I n t e r t e x t u a l i t y (this applies to every text, and has done since time immemorial), in which the power of the break with its contexts as a sum of never fully present presences has always been structurally immanent in every sign of writing, has always determined writing – writing without origin and destination (arche, telos).
Practice of d i f f é r a n c e ! ! !
European Philosopher, Writer, Feminist, deconstructed Hegelian, Translator, Mediator, Freerider, Bicycle Traveller, Enduro Biker, Ecomobilist, Survivor, Philosophical Practitioner/Practical Philosophy, Analytical Philosophy of Language, Deconstruction, Philosophical Practice Vienna Austria Europe ))
PP.s.:
Our score for the polyphony, heterophony and unlimited polyphony of postmodernism:
One of several foundational texts: ‚The Voice and the Phenomenon‘ (Derrida)
Author:
Gerhard Anna Cončić-Kaučić, born 1959, Schriftsteller:in/Writer, Vienna/Wien.
Performances only after express consultation with the author and publisher!
Title by Gerhard Anna Cončić-Kaučić published by Wiener Passagen Verlag:
a little teaser before you start reading/ Quote from our old homepage
„Be-denken“ Sie jedes Wort. „Schweigen Exil List“ unsere Devise unsere Wahl unser Joyce jenseits von Sackgassen wie Politik Kunst Religion. Großes Lachen in der Verschiebung & Verdichtung die Mobilität der Syntax
„… einen Text als Text ablesen können, ohne eine Interpretation dazwischen zu mengen, ist die späteste Form der > inneren Erfahrung < – vielleicht eine kaum mögliche …“ ( Nietzsche, Aus dem Nachlaß der Achtzigerjahre; in: Werke III, hg. v. Karl Schlechta, Mch. 1969, S.805)
Worte an Verleger, Rezensenten und andere LiteraturvermittlerInnen
Der Gedanke an den „nahen“ Tod, auch wenn er noch ein ( 1 ), zwei (2) oder mehr kurze Jahrzehnte auf sich warten lassen sollte, läßt mich/uns „Abstand“ nehmen von Veranstaltungen allgemeiner Art wie Präsentationen Kongressen Symposien et cetera.
Vielleicht „sagen“ Sie das den anwesend „sein“ werdenden JournalistInnen. Autor sein muß nicht heißen Literaturmanagement und in unserem Fall ganz gewiß nicht.
Autor-Sein „bedeutet“ so etwas wie „Gott-sein“ (vgl. Thot).
Ich gebe/gibt „Text„. Von Fall zu Fall diesem „Stimme“; nie aber bloß „Gesicht“, pré-„face„, Präsenz.
Im ff. ein paar „plakative“ Hinweise.
Vielleicht wollen Sie Kopien an die anwesenden Literaturvermittler verteilen und verweisen Sie auf das „Vorwort“ von Sem I.
Oder wollen Sie das vielleicht selbst verlautbaren, dort ? wenn ich in aller gebotenen Kürze Sie auf das Vorwort, die Vorrede von Sem I verweisen darf. (And to the preface by Sem V !!!)
Füttern Sie die JournalistInnen damit, lesen Sie es Ihnen sogar vor; verweisen Sie sie auf die Abschnitte der Dissemination von J. Derrida über das Vorwort und auf die einschlägigen Abschnitte in „Grammatotechne als Grammatologie der `Herzgewächse´ oder von der Inkommunikabilität„
Nehmen Sie und die JournalistInnen die Wörter ernst, dann „erkennen“ sie das Programm Semeion Aoristicon I -VII (s. Vorwort). Das sollte genügen. Dann die Lektüre.
Im übrigen: die „Unauffindbarkeit des Subjekts“
Legen Sie Sem I, II, III, an unsere Stelle. Sub-Version eines sub-spekten Subiect.
Autor GACK mit freundlichen Grüßen
P.S. Vielleicht lesen Sie auch das „einfach“ (vor), wahrscheinlich wenden Sie jetzt Ihr Ohr ab, trotzdem: die Vorrede das préface, das was vor dem Gesicht (=face) ist, schaun Sie lesen Sie und Sie lesen immer nur die Vorrede, das préface, das alles ist.
Das Gesicht, das Ge-sicht sehen Sie nie.
Das vollständig aufgelöste Subjekt im Spiegel: Sem I, II, III jenseits aller Literatur Sem I, II, III ff. lesen Sie das vor dem „Gesicht“ der JournalistInnen im „Auftrag“ des „Autor“ „GACK“ face á face
die Intrige der plot
Inspektor Sem und seine Fam/ilie öffnen alle Wortkoffer, sie werden verfolgt und sind selber auf der richtigen Spur;
das Verbergen Verheimlichen Maskieren, die Maske die Prosopopöie, die Ent-stellung; sämtliche Tricks eines Inspektors und ehemaligen Privatdetektivs; der Fall der Fälle gelangt zur Lösung Erlösung;
durch Sem Schaun und seine „Fa/milie“
„Plakat“ zur Präsentation:
„Lesen“ Sie die Zusammenhänge von Sex und Religion
„Schaun“ Sie Sem I
„Lesen“ Sie die Zusammenhänge von Literatur und Schrift
„Schaun“ Sie Sem II
„Lesen“ Sie die Zusammenhänge von Wissenschaft und Gewalt
„Schaun“ Sie Sem III
und vor allem: das „sexuelle“ Thema der Urszene, die Inskription, die Einschreibung des Sexuellen in der Rede, Religion, Politik, Kunst und Wissenschaft; die „Geste“ des Subjekts in der Sprachhalt(er)ung der Schrift der Abyss der Gesellschaft Sem Schauns Lachen und Heiterkeit
„Ein Text ist nur dann ein Text, wenn er dem ersten Blick,…, das Gesetz seiner Zusammensetzung und die Regel seines Spiels verbirgt. Ein Text bleibt im übrigen stets unwahrnehmbar.“
„Die Verschleierung der Textur kann durchaus Jahrhunderte erfordern ihr Gewebe (toile) freizulegen.“ Derrida, Platons Pharmazie, in: Dissemination, S.71 (Wien 1995, Passagen Verlag)
( über ) Dekonstruktion kann man nicht sprechen man/frau muß „sie „(entweder) lesen. <<
2) in English
>> >> Open “Letter”
“Think” every word. “Silence exile cunning” our motto our choice our Joyce beyond dead ends like politics art religion. Big laugh in the displacement & condensation the mobility of syntax
“… to be able to read a text as a text, without mixing an interpretation in between, is the latest form of > inner experience < – perhaps an almost impossible one …” ( Nietzsche, Aus dem Nachlaß der Achtzigerjahre; in: Werke III, ed. by Karl Schlechta, Mch. 1969, S.805)
Words to publishers, reviewers and other literary agents
The thought of “imminent” death, even if it should still be one ( 1 ), two (2) or more short decades away, makes me/us “ keep my/our distance” from events of a general nature such as presentations, congresses, symposia etc.
Perhaps you “tell” this to the journalists who will “be” present. Being an author does not have to mean literature management and in our case it certainly does not. Being an author “means” something like “being God” (cf. Thot). I give/gives “text”. From case to case this text “voice”; but never merely “face”, pré-“face”, presence.
A few “striking” references in the ff. Perhaps you would like to distribute copies to the literary mediators present and refer them to the “Preface” of Sem I. (And to the preface by Sem V !!!)
Or perhaps you would like to announce this yourself, there ? if I may refer you in all due brevity to the foreword, the preface of Sem I. Feed it to the journalists, even read it to them; refer them to the sections of J. Derrida’s dissemination on the preface and to the relevant sections in
“Grammatotechne as the grammatology of the ‚heart plants‘ or of incommunicability”
If you and the journalists take the words seriously, then you will “recognize” the program Semeion Aoristicon I -VII (see preface). That should be enough. Then the reading.
Incidentally: the “untraceability of the subject” Put Sem I, II, III, instead of us, in our place. Sub-version of a sub-specified subiect.
Author GACK with kind regards
To contact us, please use only these emails:
g.kaucic[at]chello[dot]at or gack[at]chello[dot]at
P.S. Perhaps you also read the “simply” (before) probably you now turn away your ear, nevertheless: the preface, the préface, that which is before the face (=face), you read and you always read only the preface, the préface, which is everything.
You never see the face, what you see.
The completely dissolved subject in the mirror: Sem I, II, III beyond all literature Sem I, II, III ff. read this in front of the “face” of the journalists on “behalf” of the “author” “GACK” face á face
the intrigue of the plot
Inspector Sem and his family open all the word cases they are pursued and are on the right track themselves; the hiding concealing masking, the mask the prosopopoeia, the de-position;
all the tricks of an inspector and former private detective; the case of cases reaches its solution redemption;
through Sem Schaun and his “fa/mily”
“poster” for presentation
“Read” the connections between sex and religion
“ Show” Sem I
“Read” the connections between literature and writing
“ View” Sem II
“Read” the connections between science and violence
“ Examine” Sem III
and above all: of the “sexual” theme primal scene, the “sexual” theme of the primal scene the inscription, the inscription of the sexual in speech, religion, politics, art and science;
the “gesture” of the subject in the linguistic posture of writing the abyss of society Sem Schaun’s laughter and merriment
“A text is only a text if it conceals from the first glance… the law of its composition and the rule of its play.
A text always remains imperceptible.”
“The concealment of the texture may well require centuries to uncover its fabric (toile).” Derrida, Plato’s Pharmacy, in: Dissemination, p.71 (Vienna 1995, Passagen Verlag)
( about ) deconstruction one cannot speak one must read “it/her ”. <<<<
– /S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON V oder zur Autobiographie Sem Schauns. 2007 [Autor]
Adventure Philosophy! AN ANNIVERSARY EVERY YEAR / LIVING CONSCIOUSLY EVERY YEAR …………… Adventure Philosophy ……. Adventure Life !!!
……………………………………… Grammatological practice, philosophical practice, philosophy, what is philosophy, understanding, desire, knotting, knots of life and writing and of life as writing, semiology becomes grammatology, philosophy as science, differ/a/nce, Socratism as stultification, theoria as the highest form of practice. ……………………………………………….
Writing (cf. teaser), language, the sentence, the word. Every sentence is a leap!
Personal history and general history; language consciousness unconsciousness; what does this have to do with general history, experience, phenomenology (e.g. that of Merleau-Ponty), desire (e.g. Freud, e.g. Lacan, e.g. Melanie Klein), processing, reality, „psychic reality“ (Freud) (?!) ……………………………………………………..
LANGUAGE, THINKING, PHILOSOPHY, UBW: …………. HOSPITALITY PHILOSOPHICAL PRACTICE ……
……………………………………………………………………….. Gastfreundschaft Philosophische Praxis ……………………………………………………………………. ich versuche
……………………………………………………………………. I try to explain why I answer requests for lectures, seminars or discussions permanently and persistently (almost) in the negative; my grammatological philosophical practice requires deconstruction. ………………………………………………………………………………………………………………………………………… And this requires ruthlessness, independence and the utmost attention! …………………………………………………………………………………………………………………………………………………..To a person to whom you want to be able to listen and whose words you want to be able to perceive, in all openness, to such a person you should want to and be able to develop a love, a passion, or at least an affection.
The body should not only not be ignored, but should be perceived and valued with an open mind – in all its frailty, fragility and vulnerability! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..Body also means voice, color of voice, tone of voice, rhythm, tempo, gesture, movement, face, eyes, looks, expression, etc. ……………………………………………………. the body is something beautiful, – …………… …………………………………………………….
(art shows us the body, as do traditional tribal cultures in Africa, Australia and America; people enjoy the body as text and often „describe“ it with tattoos), ……………………………………………………., – today
and in earlier cultures. …………………………………………………….
The body is the basis for any structurality of successful intellectual intimacy of any philosophical practice as conversation.
PHILOSOPHICAL PRACTICE VIENNA PHILOSOPHICAL PRACTICE AUSTRIA PHILOSOPHICAL PRACTICE AUSTRIA EUROPE
Grammatological Philosophical Practice, Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax & Anna Lydia Huber Vienna
Philosophical practitioners, grammatologists, authors, cyclists, ecomobilists, the philosopher as cyclist, the philosopher as bicyclist, the philosopher as traveler, the philosopher as agitated and mover, the philosopher as scout ……. track ……. trace ……. Grammatology … Deconstruction
Freerider, enduro biker (s works), mountain biker, touring cyclist, Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax (*1959), philosopher, , – philosophical practitioner, grammatologist, writer, author, – cyclist, mountain biker, racing cyclist, folding bike cyclist, ecomobilist, –
the philosopher as cyclist, the philosopher as bicyclist, the philosopher as traveler, the philosopher as agitated and mover, the philosopher as scout ……. track ……. trace ……. Grammatology ………. Deconstruction
If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at
Philosophical Practice weltweit … rund um die Uhr … rund um die Welt, … „face à face“, … confidential one-to-one conversation, … around the clock … around the world
Grammatological Philosophical Practice Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( born 1959, author, philosopher, PP since 1989 ) Conversation, analysis, discourse, problematization, identity dislocation, subjectivation, formalization, folding, complication, aporia, deconstruction
Opening hours: Mon – Fri: 11 a.m. – 8 p.m.
Charge by arrangement
Conversations outdoor/indoor: grammatologies, contextualizations, analyses, complications, plurivalences, dependencies, interdependencies, grammars, aporias, deconstruction…around the clock…around the world…
…around the clock …around the world…
TALKS are EVENTS as TEXT
cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Vienna 1988, pp. 291-314 ( original French edition: Marges de la philosophie, Paris 1972 )
Translation into English, Gerhard Kaučić (Dr. phil., b. 1959), European Philosopher, Writer, Feminist, Translator, Freerider , European Philosopher, Philosophical Practice/Practical Philosophy, Language Analytic Philosophy, Deconstruction, PP Vienna, Austria, Europe
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36 years Head of Philosophical Practice Gerhard Kaučić (Dr. phil.) & Anna Lydia Huber (MSc)
Philosophical Practice Vienna, G Kaučić & A L Huber 1989 ff.
Deconstruction enables the relationship to the Other, the relationship to the Other (perhaps) enables deconstruction. The encounter with the Other makes me responsible for the singularity of the Other. For the unpredictability of the Other in being different.
I try to take the other as the other is and I try to recognize what the other is or what it can tell me (could tell me about my otherness). The deconstructive mindset makes me different and an Other.
Perhaps I encounter the Other in a more “real” way, perhaps that means more honestly, perhaps more ethically(!). I’ll give it a try.
G K & A L H To contact us use only this email: gack[at]chello.at
Gerhard Anna Concic-Kaucic (author, writer, philosophers, Vienna, Austria),
(“GACK” = Anna Lydia Huber and Gerhard Kaucic )
born 1959 in Austria, live in Vienna.
He grew up in Salzburg, she in Falkenhof (Mühlviertel), Linz (Upper Austria), he/she Paris and Zell am See and he as well as in Saalfelden am Steinernen Meer (Salzburg) and Kufstein (Tyrol).
Both studied comparative literature, history, philosophy and linguistics in Salzburg and Paris, writers and translators since 1983. Numerous adventure trips by bicycle.
1989 Founded a “Grammatological Philosophical Practice” in Salzburg, Obertrum am See and Vienna.
1989 ff. Publication of a ( grammatological ) journal ( Die Grüne F Abyss ) for literature, culture and politics.
Representative of “Viennese postmodernism”, a Viennese variant of “deconstruction” (Jacques Derrida). Narrator, poet, translator, novelist and cultural theorist.
Authors of a deconstruction novel playing on different levels of language, reality and consciousness ( Passagen Vlg. 7 vols. planned, vol. V published 2007 ).
Essays on topics such as writing, grammatology, feminism, cloning, ecology, Japan, Judaism, Arabic culture and literature, religion, Kabbalah, music, architecture, film, network society, sport, transportation, politics, sexuality, philosophical practice, literary theory, postmodernism, semiotics, rationalism, constructivism, deconstruction, différance, psychoanalysis, Kant, Hamann, Nietzsche, Freud, Wollschläger, Derrida, etc.
A big thank you to my practice visitors! 36 years of philosophical practice Gerhard Kaucic
Many thanks to my practice visitors! 36 Years of Philosophical Practice Gerhard Kaucic
( German / English )
Prices, fee / fee amount / costs / price by arrangement / Charge by arrangement
Payment: cash and invoice
Fee payment: cash and invoice
Confidential individual consultation
A conversation in my philosophical practice lasts 55 minutes and costs between 65 and 115 euros, depending on the social situation and the respective needs (keyword: indoor/outdoor).
A double session costs between 95 and 145 euros, depending on requirements. A three-hour session costs between 155 and 210 euros.
Up to two people can have a conversation with me. The fee is then calculated according to the number of participants.
Persons in need with a high level of interest are not charged a fee for the first three rounds.
To contact us, please use only these emails:
g.kaucic[at]chello[dot]at or gack[at]chello[dot]at
[ Before you write to me/us, before you think about coming to us, please try to think and reflect in your own way: ………What is philosophy? … What is philosophical … “practice” ? …….What is it ? ……. What is “is” ? …. “What” “is” a “question” ? …… What is its precondition?…What causes it?…. Where does it develop from? … …
Which “contexts” lead to what we call a “question”? … Under what circumstances, in what situation, by whom, with what intentions and on the basis of what tacit and unquestioned presuppositions and on the basis of what retentions does what we call “questioning” or something like “the politics of questioning” arise? ) And ! – Is … “thinking” …asking !?…Does “philosophical practice” answer … Questions…?…!… Does … “Philosophy” … to questions ? …
An open letter to people who want to come to my Philosophical Practice :
Dear people ,
dear interested people ( to avoid misunderstandings ! ),
whoever is dreaming of coming to my practice, – I am not a life – coach ! I am not a “ life – coach ” ! ( life advisor / life consultant / life counsellor / lifestyle consultant / teacher )
I do not feel responsible for that ! With the request for understanding.
What happens in my philosophical practice ?
There are many practices and each one is different.
I do not see myself as a “life counselor” or coach.
My practice is more concerned with theory-saturated or at least theory-interested concerns and my task is to deconstruct these theories or their carriers (i.e. my conversation partners, clients or guests), i.e. among other things to lead these/their theories into aporia and thus to unlock the thinking of my conversation partners, which also means to free these people, who are usually very theory-trained, for something new.
Yours sincerely
Gerhard Kaucic
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P.S.: Of course there are many philosophical practitioners who see themselves as “life counselors”.
I would prefer not to be a life-coach ! ( in variation and adaptation of H. Melville: “Bartleby, the Scrivener” )
30 Years Jubilee Philosophical Practice Gerhard Kaucic
A particularly frequently requested field of problematicity:
Explanation aa))) In addition to the topic of “euthanasia, self-determination, economy” (including the subjects of euthanasia, assistance, support in dying, active, passive, indirect euthanasia, assisted suicide, problematic issues, etc.).
Explanation ff.) :… ranks the topic “J. Derrida , grammatologist, philosopher, founder of deconstruction , incomprehension of his opponents, dis- and misunderstandings of his followers” and the corresponding sub-topic “ Sur:Life ! Food Nutrition Food Enjoyment Animal Consciousness Unconsciousness Ethics Reflection Possibilities Aporias Deconstruction” in my Grammatological Philosophical Practice in Vienna, – and beyond (worldwide), – at the top of the most requested fields of reflection and deconstruction.
Grammatological philosophical practice in Hamburg’s Hotel Kempinski on the Alster (( Hamburg, views ! and insights as well as the view of insight and vivifying circumspection including the skyline as a topophotographic event “metropolis on the water”, – the feeling of creating space through the production of “timelessness of the unconscious” and an un/healthy portion of good tasting fried animal meat!)
One can always dream of the animal and the ego, the unconscious and the superior ego, desire, psychoanalysis and its ethics! Of the truth of revelation! From the “right to insight, or the invention of the other” (cf. J. Derrida in “Psyché”)) to “Jacques Derrida, founder of deconstruction, incomprehension of his opponents, dis- and misunderstandings of his followers” ( 07-2014 )
Blogpost: Was ist Philosophische Praxis? (I)Part 1
THE LIMITS OF MEDIATION, Enlightenment, PHILOSOPHY, PSYCHOANALYSIS
Psychoanalyse, Sprachanalytische Philosophie, das Unbewußte
Die Sprache, das Sprechen, das Unbewußte (Ubw)
Der Satz und die Philosophie
Sexism, racism, fascism, cultural-historical considerations and reflections on violence and gender, – limits of mediation, limits of enlightenment, limits of philosophy, limits of psychoanalysis, responsibility and legal consequences up to a necessary future change of legal philosophy and legislation under demand of applied psychoanalytic reflectories as deconstruction.
„Because I’m a Girl.“
KÖRPERPHILOSOPHIE, SEXISMUS, RASSISMUS, FASCHISMUS, MACHTTHEORIEN, BEGEHREN, ANTHROPOLOGISCHE UND ÖKONOMISCH-POLITISCHE STRUKTURDEBATTEN, POLITIK, DEKONSTRUKTION
Körper Philosophie Körperphilosophie
das „eher“ Nichtabbildbare !, bzw das Nichtabgebildete einer bildgrammatischen Stratifikationsebene in der Zeit
Fotografie, Photographieren, Abbilden, Bildung
Denken u. Kino, Semiologie, Sprache und Gedächtnis
Grammatologische Philosophische Praxis. Film und Schrift bzw Film als Text oder die Grammatologie der Affekte und die Lesbarkeit im Ich.
Völkerrecht(e) oder Machtpolitik und Geopolitik. Demokratiephilosophie im Kommen.
Velozität Volatilität Flüchtigkeit in der Zeit. Televisionen. Internet. Axiomatiken. Gedächtnis. Kultur.
Psychoanalyse und (Homo-) Sexualität; Ödipus und Antiödipus (Deleuze/Guattari); Freiheit Raumerkenntnis Demokratie Sexualität Bewegung Lust; Sexualpolitik Pädagogik Erkenntnis Singularität Individualität Demokratie
De Sade, Freud, Artaud, Genet, Goytisolo, Derrida, Tel quel, Nouveau Roman, Krieg, Leib, Gedächtnis, Archiv
Der freie Wille / Free will / Bewußtsein / das Unbewußte
Deconstruction Music Dekonstruktion Musikalische Erfahrung
(more cf. Blogspot-blog 2014 ff. ! )
Kontakt / Adresse:
Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax (Dr. phil.) / Anna Lydia Huber (MSc)
Guglgasse 8
1110 Wien Oesterreich Europa
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Philosophical Salon / Philosophical Lounge G Kaucic & AL Huber, Vienna … Discourse room, study room, social room, work room, philosophical salon, philosophical lounge, philosophical practice Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax (born 1959, Dr.phil.) & Anna Lydia Huber (born 1959, MSc) Gasometer City, Vienna
Philosophischer Salon/Philosophical Lounge G Kaucic & AL Huber Vienna, Austria, – Gerhard Kaučić (*1959), head of a philosophical practice for 36 years in Vienna ( 1989-2025 ff.)
Philosophical Salon / Philosophical Lounge G Kaucic & AL Huber, Vienna … Discourse room, study room, social room, work room, philosophical salon, philosophical lounge, philosophical practice Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax (born 1959, Dr.phil.) & Anna Lydia Huber (born 1959, MSc) Gasometer City, Vienna
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Philosophie Wien / Philosophy Vienna Austria Europe
Contemporary Philosophy
Nicht vollständige Liste unserer Publikationen seit 1986 cf. „Google Scholar Profil“:
Gerhard Kaučić (Dr. phil.), Anna Lydia Huber (MSc)
36 years Head of a Philosophical Practice in Vienna, Austria, Europe
Philosophische Praxis, gegründet 1989, Dr. Gerhard Kaučić (*1959, Alter 66, 2025) , Philosophischer Praktiker, Gasometer B, Guglgasse 8, 1110 Wien, Austria / Österreich, Europa
Philosophische Praxis Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax (Dr. phil.) & Anna Lydia Huber (MSc), geb. 1959, gemeinsamer Praxis-Sitz Wien (seit 1989 ff.) / joint practice location in Vienna
…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..
Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben
Gegenwartsphilosophie
Adventure Philosophy!
Philosophische Praxis
Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden. „Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt. Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttl nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.
Translation into English, Gerhard Kaučić (Dr. phil., b. 1959), European Philosopher, Writer, Feminist, Translator, Freerider , Europäischer Philosoph, Philosophische Praxis/Praktische Philosophie, Sprachanalytische Philosophie, Dekonstruktion, PP Wien, Österreich, Europa
Gerhard Kaučić, Alter 66, 2025, Anna Lydia Huber, age 66, 2025
Philosoph:in des Denkens der „différance“ (cf. J. Derrida, La dissémination. Collection „Tel Quel“ aux Éditions du Seuil, Paris 1972)
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Öffnungszeiten / Hours of opening: Mo – Fr: 11 – 20 Uhr
Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement
Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…
…around the clock …around the world…
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Gegenwartsphilosophie
Contemporary Philosophy
Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber ( geb. 1959) Philosophische Praxis 1989 ff.
Politik Verwirrung Gewalt Physische Attacken Attentate
VERIRRTE und VERWIRRTE , Sexisten, Rassisten, Faschisten, Angreifer, Attentäter, EIN VERSUCH.
Verirrte und verwirrte Belästiger, Sexisten, (sexuelle) Gewaltanwender, ideologisch religiöse Fanatiker, Rassisten und Erniedriger, Attentäter, Menschenverachter, Faschisten aller Länder, begebt Euch in Meditation, Reflexion und Analyse!
Möglichkeiten zur Identitätsdislokation. Dekonstruktion.
Subjektwerdung.
Zu Ende geboren werden. Wiederholt !
Geschätzte Leser:innen,
geschätzte Besucher:innen unserer Grammatologischen Philosophischen Praxis in Wien und überall außerhalb:
Dies ist eine Baustelle, inmitten eines Ozeans zahlloser Gedankengänge, Erkundungsgänge, Aufklärungsmissionen, Erhellungen, Verdichtungen, Dis- und Parkurse, Analysen, Aufgabenstellungen, Zielerkundungen, Planungen, Verortungen, Dislokationen, Dekonstruktionen und versuchter Erkletterungen in manchmal ungeahnte Höhen weit hinaus über den Allgemeinhorizont des Denkbaren. Es ist uns immer wieder eine große Freude.
Herzliche Grüße
Gerhard Kaučić, Anna Lydia Huber (Dr. phil., MSc, born 1959, Age 66, 2025)
(Weiteres in den Postings hier im Blog, in unserem Blogspot-Blog 2014ff. zum Thema Attentat und zum Thema Sexismus und in der Zeitschrift (online) Freitag )
In äußerster Kürze und Kompliziertheit kurzgefaßt. Der politische Körper!
Selbstermächtigung! Begehren als Effekt soziohistorischer Machtverhältnisse!
Macht- und Herrschaftsverhältnisse verbinden individuelle, soziale, physische und virtuelle Körper miteinander.
Alles spielt sich dort ab, wo der Grund sich zum Abgrund öffnet, wo das Begründen von etwas sich von zahllosen Abgründen angezogen fühlt. Die ParaNoia lebt, solange es Libido geben wird. Wir müssen sie einhegen, nicht rationalisieren, einhegen und pflegen, sprich zivilisieren, bilden.
Begehren bewegt sich immer durch all die spezifischen Machtkategorien, die einen geo-historischen Kontext ausmachen (Elspeth Probyn 1996), wenn auch trotz allem einzigartig und singulär. Gesellschaft als Spurung (Derrida) „relationaler Singularitäten“ (Probyn).
Identitätsdislokationen, Chorologie, hyle/morphe-Strukturen als reelle/nicht reale(!) Momente des Erlebten (Husserl, Derrida).
Das mögliche Selbst (Hochschild 1999) ist ein idealisierter und nicht realisierter Teil der eigenen Existenz. Die Bilder und Vorbilder(!) unserer Kulturen bilden die Verbindung zwischen unseren möglichen Selbsten.
Zum Beispiel kann man sich in Gesellschaft Mut antrinken und betrunken die „Sau rauslassen“, das mögliche Selbst eines Machos als „Drübersteher“ und „Angreifer“. Die Helden(!) des Betouchens und Begrapschens, des Verhöhnens und der Vergewaltigung, des Selbstermächtigungsrausches und der sadistischen Lust des Erniedrigens und der Quälerei, der Folterung und des Hinmordens !?
Wichtig dabei ist, obwohl das mögliche Selbst meist virtuell bleibt, so ist es doch ein besonderes Moment des Selbstverständnisses! Im möglichen Selbst erfolgt eine affektive Besetzung. Da diese meist begehrenswert erscheint (warum auch immer liegt allein in der Biographiewerdung des Individuums), kommt es zu Vorstellungen und Gefühlen teils absonderlichster Art, d.h. das mögliche Selbst formiert sich zu einem Modus vielfältiger Identifizierungen und Formationen des Begehrens.
Der absurde Gedankengang religiöser Fanatiker Gott gerecht werden zu können, in sein „Ewiges“, sein Paradies, eintreten zu können, ja, sich selbst zu retten vor der Hölle und seine eigenen vorangegangenen UnTaten (wie etwa kriminelle Delikte) löschen zu können durch die „heroische“(!!!) Tat des Ermordens sogenannter Nicht- oder Andersgläubiger.
Und dies ist nur eine Variante kruder Gedankengänge und daraus folgender Taten bzw Attentate unter vielen anderen Selbstverführungen mit zugrundeliegender Affizierung
(cf. unser Posting zu Affizierung in unserem Blogspot-Blog 2014 ff.):
Grapscher, Verhöhner, Erniedriger, Vergewaltiger, Mörder, Attentäter müßten sich umbauen (lassen) durch Bearbeitung ihrer Wünsche und Träume und dadurch ihre eigene Vergangenheit in einem anderen Licht sehen können lernen und vor allem durch das Licht anderer sich selbst zu erschauen lernen.
Im Gegenteil, sie arbeiten meist an sogenannten kavalieresken Begründungszusammenhängen zur Abwehr von Kritik von außen. Die Formung als mögliches Selbst bilden sie sich meist in der Form eines Versprechens ihrer Besonderheit. Sie meinen es ja nur gut, so der Ausfluß dümmlicher Unverständniskultur für Erniedrigungen aller Art (des je Anderen). Trumpismus! Das neue Vokabel für derlei Gehabe.
Sie wollen nicht erkennen können, daß sie ihr ganz „normales Leben“ in Devianz und Verworfenheit gekippt haben.
Individualität und Verantwortung!
Ein nicht ganz leichter Weg. Kein ganz schwieriger Weg!
Begehren und Verantwortung!
Mögliche Karriere von der Unbedachtheit(!?), Grobheit, Zurückgestoßensein(!), Haßgefühle, Exklusion, Sexismus, sexuelle Belästigung, Nötigung, das Rohe, Rassismus, Haßrede, Gewalt, Vergewaltigung, Grausamkeit, Folter, Faschismus, Inklusion, Vermobbung bis zum Mord (?!!!), Serienmord, Massenmord, Genozid, der Auslöschung!!!
Die Dominierung des Anderen als Konsequenz des Mangels an Zweifel.
Der Politische Körper und das Andere
Affektionen
Einschreibungen
Wiedererinnerungen
Individualität und Verantwortung! Ein nicht ganz leichter Weg. Kein ganz schwieriger Weg!
Dehierarchisierungen, Verschiebungen, Identitätsdislokationen, Chorologie, hyle/morphe-Strukturen als reelle/nicht reale(!) Momente des Erlebten (Husserl, Derrida), sinnliche(!) in der différance erlebte(!) bzw gestaltete Materie(!).
Der Politische Körper und das Andere
Affektionen
Einschreibungen
Wiedererinnerungen
Jede Demokratie, jede kommende Demokratie, wird sich mit diesen Energiearrangements(!) (Libidoverschwendern) von irrationalen, leicht bis schwer paranoid größenwahnsinnigen Persönlichkeiten immer und immer wieder herumschlagen müssen. Nicht zu Ende Geborene (cf. Theweleit, Männerphantasien)!
Die körperliche Architektur ist politisch ( vgl. Monique Wittigs Analyse der Heterosexualität als politisches Regime und Michel Foucaults Analysen des Dispositivs der Sexualität sowie Judith Butlers Analysen der performativen Identität ).
Körper sind sozial konstruierte Texte (vgl. Beatriz Preciados Kontrasexuelles Manifest).
Bewußtsein entspringt Körpern in Strukturen.
Handlungen sind gegründet in Wahnvorstellungen in Träumen und als Traum.
In der Psychose ist die Vaterfunktion auf das Bild des Vaters reduziert.
Das Symbolische wird auf das Imaginäre reduziert. Der Mensch lebt unter gewissen Realvoraussetzungen seinen Traum als Wahnsinn in Handlung gesetzt,- er folgt seinem Vexierbild des Vaters. Dessen Rebus bleibt ihm verschlossen. Distanz zu sich selbst kennt er nicht. Er erkennt kein reales Selbst in Beziehung zu den/dem Anderen. Relationsverschiebungen. Verwerfungen. Größenwahn. Ich/ICH als Gott! Einbildung als unerschütterliche Notwendigkeit (s)eines Selbst. Trumputinismus.
Genaugenommen handelt es sich im Wesentlichen um Lacans Annäherungen an den Wahnsinn!
Lacan definiert die Psychose als eine von drei klinischen Strukturen, die durch den Mechanismus der Verwerfung definiert ist.
In diesem Mechanismus wird der „Name-des-Vaters“ (cf. „Einführung in die Namen-des-Vaters“, – in: Jacques Lacan: Namen-des-Vaters. Wien 2006, übersetzt aus dem Französischen v. Hans-Dieter Gondek, Vlg. Turia+Kant, S. 63-102) im symbolischen Universum des Psychotikers nicht integriert, es bleibt eine Lücke. Es kam zu einer „Verwerfung“!
In der Psychose gibt es zwar ein Unbewußtes, allerdings gemäß Lacan ein nicht funktionierendes Unbewußtes. Also eine Lücke oder ein Loch in der symbolischen Ordnung mangels Name-des-Vaters, eine Disfunktion des Unbewußten, vielleicht besser eine Parafunktion des Ubw. Die psychotische Struktur entsteht aufgrund einer Fehlfunktion des Ödipuskomplexes, eines Mangels der Vaterfunktion.
„Traum und Wahn stammen aus derselben Quelle, vom Verdrängten her; der Traum ist der sozusagen physiologische Wahn des normalen Menschen. Ehe das Verdrängte stark genug geworden ist, um sich im Wachleben als Wahn durchzusetzen, kann es leicht seinen ersten Erfolg unter den günstigeren Umständen des Schlafzustandes in Gestalt eines nachhaltig wirkenden Traumes errungen haben. Während des Schlafes tritt nämlich, mit der Herabsetzung der seelischen Tätigkeit überhaupt, auch ein Nachlaß in der Stärke des Widerstandes ein, den die herrschenden psychischen Mächte dem Verdrängten entgegensetzen. Dieser Nachlaß ist es, der die Traumbildung ermöglicht, und darum wird der Traum für uns der beste Zugang zur Kenntnis des unbewußten Seelischen. Nur daß für gewöhnlich mit der Herstellung der psychischen Besetzungen des Wachens der Traum wieder verfliegt, der vom Unbewußten gewonnene Boden wieder geräumt wird.“ (S. Freud, Der Wahn und die Träume in W. Jensens Gradiva, Kapitel 2)
(( Vergleichen Sie auch und besonders Jacques Lacan, Nicolas Abraham/Maria Torok „Kryptonymie. Das Verbarium des Wolfsmanns“ und Jacques Derrida „Fors“ (ÜS aus dem Französischen Werner Hamacher), Basel 2008 (vor allem S.71ff. „Einverleibung, interne Hysterie, Kryptonymie“ und S. 94 ff. „Die interne Hysterie. Aufbau und Funktionieren einer Maschinerie“
Lacan wird hier von Abraham/Torok/Derrida nicht zugestimmt, daß es sich hier beim Wolfsmann um bloß einen Neurotiker handle, sondern in Wahrheit handelt es sich um einen Psychotiker, dessen „Verwerfungen“ dem Symbolisierungsvermögen nicht zugänglich seien!!! ( Stichwort Trumputin! ).
In und durch die „Kryptonymie“ werden die Fragen der Philosophie (vor allem von J. Derrida noch zusehends extensiviert und konzentriert disseminiert) beinhart auf der Ebene der Psychoanalyse gestellt und auf eben dieser Ebene der Psa. wird der Philosophie die Antwortmöglichkeit kategorisch und grammatologisch bestritten .
Mögliche Karriere von derUnbedachtheit(!?), Grobheit, Zurückgestoßensein(!), Haßgefühle, Exklusion, Sexismus, sexuelle Belästigung, Nötigung, das Rohe, Rassismus, Haßrede, Gewalt, Vergewaltigung, Grausamkeit, Folter, Faschismus, Inklusion, Vermobbung bis zum Mord (?!!!), Serienmord, Massenmord, Genozid, der Auslöschung!!!
Demokratie, Politik und Gesellschaft werden vom Attentat, den Attentätern, bedroht. Bedroht von Grenzgängern eines Irrglaubens, gefangen in der Paranoia fataler Gewißheiten bis hin zu einem Größenwahn eines historisch erdichteten IS-Staates (Kants „falsch dichtende Einbildungskraft“ in der Deutung, Einschätzung und Interpretation von Zeichen an Realitäten; vgl. Immanuel Kant: Anthropologie in pragmatischer Absicht, 1798, § 49).
Kant spricht in seiner Schrift von einer „methodischen Verrückung“, von der Fähigkeit „mit Vernunft zu rasen“, von der Paranoia der Seele und des Verstandes, die mit den falschen „Data“ in der Form einer Hypervernunft den Gesetzen der Logik gemäß zu denken imstande wäre.
Und sei es nur mit dem Automobil sich im Verkehr zu bewegen zu verstehen und den Hebel eines automatischen Gewehrs zu ziehen.
Wie kann die Vernünftigkeit von Vernunft bereitgestellt werden im Unterschied zu verrückten Ideen und Handlungen. In Kants „Kritik der reinen Vernunft“ (Darmstadt 1983, Bd. 3, S. 35) gibt es ein Kriterium der „Selbsterkenntnis“, die kritische Überprüfung von Ideen. Die sogenannte kritische Vernunft setzt sich in ein Verhältnis zu sich selbst, um insbesonders „der Schwärmerei und Aberglauben … die Wurzel“ abzuschneiden (ebda.). Diese Art der Schwärmerei ist nach Kant „ein Wahn“ (I. Kant, Kritik der Urteilskraft, Bd. 8, S. 366) über alle Grenzen der Sinnlichkeit hinaus. Die Vernunft müsse daher diese Vorgangsweise der Paranoia, also das „Rasen der Vernunft“, unter Kontrolle halten bzw unterbinden (ebda.).
Pardon!
Zwischenschritt zur bewußtseinserweiternden Lektüre zum Thema!
Ziehen wir beim Thema Sexismus, Rassismus, Faschismus (!) immer wieder zu Rate und vergessen wir sie nicht, — die Faschismusanalysen und Sexualökonomietheorien von Wilhelm Reich ( „Massenpsychologie des Faschismus. Zur Sexualökonomie der politischen Reaktion und zur proletarischen Sexualpolitik“ 1933 ) und Klaus Theweleit ( „Männerphantasien“ 1980, bes. Bd. 2 „männerkörper – zur psychoanalyse des weißen terrors“ 1978 )
Pardon!
Noch einmal zur möglichen Karriere auf dem Weg zum Tod:
Langsam lesen! Mit Bedacht und Gewichtsermessung der Wörter!!
Sexismusdebatten! Sexismus! Und!
, – das Geheimnis des Kommunikativen in der andauernd bedrohlichen Inkommunikabilität.
Die Ordnung der Fragen umkehren, den Namen Krypta nicht mehr für eine Metapher im geläufigen Sinne halten, das wird vielleicht heißen, von der Psychoanalyse und in ihr von einer neuen Kryptologie zu einer anasemischenradikalen semantischen Veränderung, welche die Psychoanalyse in die Sprache eingeführt hat>> (Nicolas Abraham/Maria Torok: „L’écorce et le noyau“. Paris 1978 ))
Politik der Liebe und der Freundschaft. Nur wer liebt, kann wissen, was Lieben heißt.
Respekt, —
von einer neuen Kryptologie zu einer anasemischen Retranskription sämtlicher Konzepte
übergehen!
Verirrte und Verwirrte aller Länder, übt Euch in der Geographie
respektvoller Verhaltensweisen!
Sexualökonomien!
Begehren und Verantwortung!
„Der Sinn der Welt“ (Jean-Luc Nancy)
„Verantwortung des Sinns“ ( in: J.-L. Nancy, Das nackte Denken, Zürich, Berlin 2014, S. 201-213 )
„Corpus“ ( vgl.!, lies!,- unbedingt !: J. – L. Nancy ! )
„Dieses Denken macht wahnsinnig. … die Abstoßung der Welt ist die Welt. Solcher Art ist die Welt der Körper. Sie hat in sich diese Desartikulation, diese Inartikulation des Corpus.“ (Corpus, S. 94) !!! Gewalt und Körper !!! Gewalt und unmögliches Denken !!! Körper-Sprechen !!! Berühren !!! Wahnsinn !!! Wahn !!! Sinn !!! Paranoia ???
„Der Primat des Selben oder der Narzißmus“ (Emmanuel Lévinas: Die Spur des Anderen, p. 167, p. 217). „Das sinnlose Leiden“ (ders., – in: Zwischen uns. Mch. 1995, S. 117ff.). „Berührungsangst“ als Ursache für den Mangel an Sinn für Pluralität und Andersheit (Antje Kapust: Berührung ohne Berührung. Mch. 1999).
„Aber ein zweifaches Gesetz: MAN MUSS BERÜHREN; MAN DARF VOR ALLEM NICHT BERÜHREN.“ (( Jacques Derrida: Berühren, Jean-Luc Nancy. Bln. 2007, S. 2, S. 87-94 „Denn es gibt ein Gesetz des Takts. … Dieses Gesetz des Gesetzes … Was uns so die Achtung gebietet, und vornehmlich die Achtung im kantischen Sinne, …, wo sie zunächst einmal Achtung des Gesetzes ist, … „; S. 117 „Trennung des Anderen“; — vgl. hiezu „Die Trennung der Liebenden“ von Igor A. Caruso; — und weiter im Berühren JacquesDerridaJean-LucNancy durch Lektüre und Lekritüre: S. 145ff., S. 277ff., S. 339ff. )).
„… Folge des Kastrationsschrecks …“ (Sigmund Freud: Die Ichspaltung im Abwehrvorgang, – in: S. Freud, Das Ich und das Es. Metapsychologische Schriften. Frf. a. Main 2010, S. 339 v.f.).
Auch bei S. Freud gilt als d e r Neurosenverursacher zum überwiegenden Teil das/der Moment des „Verbots“(!) der Berührung (S. Freud, Totem und Tabu, – in: S. Fr.: Werkausgabe in 2 Bden., hg. v. Anna Freud, Frf. 1978, II, S. 224).
Der Berührung durch „sich selbst“(!) Der Berührung des Anderen ohne Berührung. Der Berührung durch den Anderen ohne Berührung! Körper sprechen Körpersprechen. Sinn des Sinns und Sinn der Sinne. Sinn der Welt. Schrift der Welt. Gewalt der Schrift. Schrift der Gewalt ( vgl. Teaser und Blogposts, – bes.: „Charlie Hebdo“ ! ).
Die Schrift der „Seele“ als tendenziell grenzenloser „Lustkörper“ und „Schmerzkörper„! — vgl. Jean-Luc Nancy in „Ausdehnung der Seele“ (Zürich-Berlin 2015), S. 33ff. „Der Lustkörper“; S. 39: „Der Lustkörper (und der Schmerzkörper als sein Gegenstück) entgrenzt den Körper. Er ist seine Transzendenz.“ … S. 39: „Im Sex drücken die Körper eine Berufung aus, sich über alle Bestimmung hinaus zu entgrenzen, die einer gegebenen Ordnung unterworfen wäre.“ !!! …
„Deshalb ist der Sex der Ort der Kreation: … Und dies ausgehend von nichts, das heißt allein durch das weite Öffnen dessen, was an sich schon nichts anderes als Öffnung ist: Mund, Auge, Ohr, Nase, Geschlecht, Anus, Haut, unendlich wiederholte und durch all ihre Poren neu geöffnete Haut. Abstandnehmen, Verschwenden, Nehmen und Loslösen, Kommen und Gehen, Wichsen: immer die synkopierte Kadenz eines Verlaufs, der in Richtung der Grenzen dessen treibt, was einen Körper zuallererst begrenzt.“
Relationalität zwischen Berührungsangst und Berühren. Beziehung. Körpersprechen. Sinn des Sinns und Sinn der Sinne. Sinn der Welt. Schrift der Welt. Liebende! Tötende! Gewalt der Schrift! Die Schrift der Seele!
[ Dies ist eine Baustelle, siehe Weiteres in den Postings zum Attentat und zum Sexismus im Blog und in der Zs Freitag ]
Vergessen wir nicht ! ! !
Die Psychoanalyse ! ! !
P.s.:
[[ als kleine Info hinzugefügt am Schluß:
Nicht jeder Mensch kann und will in die Öffentlichkeit mit persönlichen und gleichzeitig politisch-gesellschaftlichen Leidensthematiken. Die Philosophische Praxis bietet hierfür den geeigneten Ort und wie ich denke eine geeignete, weil angemessene intellektuelle Intimität des behutsamen, mikrologischen Gespräches zwischen zwei Menschen. Face à Face. Open End.
Um noch kurz mit Derrida zu sprechen, um uns daran zu erinnern, wie notwendig das immer sein wird:
Das Subjekt einer Äußerung kann kaum gewahr sein und muß gewahr sein, daß jede „Kommunikation“ einer allgemeinen graphematischen Struktur unterliegt.
Eine Konsequenz daraus ist, daß die Iterationsstruktur gegeben ist und also die Intention einer Äußerung niemals sich selbst und ihrem Inhalt zur Gänze präsent sein kann. Das bedeutet, die Iteration erzeugt immer einen Bruch, die Iteration strukturiert a p r i o r i.
Es existiert immer schon eine oratio obliqua, eine strukturelle Unbewußtheit der Intention in der Aktualität der Aussage.
Vergessen Sie nie daran zu erinnern, daß in der Sache und der Auffassung davon ein Gespenst sein Wesen treibt, – das teleologische Trugbild des Bewußtseins (vgl. bes. „Signatur, Ereignis, Kontext“ von J. Derrida, in: Randgänge der Philosophie).
Das gilt auch und vielleicht noch mehr für den Akteur eines Haß-Sprechs, denn für den Adressaten.
Also Obacht auf den immer möglichen Bumerang-Effekt der Selbstbeschädigung! Im Privaten wie im Öffentlichen!
Ob Einzel-Person-Akteur oder Staaten.
Es gilt immer auch die Lektüre und die Lekritüre der Konnotationen eines Textes.
Für Rousseau wie für Artaud sind die Wörter „Leichname der psychischen Sprache“.
Das Theater der Grausamkeit ruft aus dem Grab. Die Phänomene dieses Theaters sind Schreie, Pantomimen, Glossopoesien und Onomatopoesien, die vielleicht den Menschenkörper in seinem Elend sichtbar machen.
Diese Sichtbarkeit (!?) zeigt uns eine menschliche Frühzeit, wie sie Rousseau zu denken versuchte. Keine paradiesische Welt, kein liebenswerter „Naturmensch“(!).
Die Artikulation kein Schrei mehr, aber auch noch kein Diskurs, wo die Wiederholung und mit ihr die Sprache überhaupt fast unmöglich ist (vgl. Derrida, Die Schrift und die Differenz, S. 362f.).
Jacques Derrida hat darauf hingewiesen, daß Artaud mit seinem dramatischen Atmen, Schreien, Bewegen nicht nur an Rousseaus Ursprache der Affekte anschließt, sondern auch an Freuds Konzeption der Traumsprache, die aus „Rücksicht auf Darstellbarkeit“ die Wortvorstellungen zugunsten einer Art unmittelbarer Bilderschrift aufgibt (ebda., S. 365ff. und bes. J. D.: Artaud Moma. Ausrufe, Zwischenruf und Berufungen, Passagen Verlag, S. 13ff. u. vgl. auch Concic-Kaucic, Sem II, Passagen Verlag, 1994).
Artaud sucht das Reale, das rohe Fleisch.
Dieses Design sehen wir auch im Netz, in den sozialen Medien sehr häufig. Das Rohe! Nicht sehr oft das Gekochte!
Das Rohe! Der Haß – Sprech! Das Rohe! Die Vergewaltigung! Das Rohe! Das Attentat!
Paranoia! Sinnkonspirationen! Krankheiten im Kopf! (Kant)
Pardon! Noch einmal zur möglichen Karriere auf dem Weg zum Tod
Ohnmenschlichkeit keine Seele finis terrae fin f abyss
Destruktive Entwicklungen sind nicht nur repressiv zu eliminieren(!), sondern durch kommunikative Inklusion zu pädagogisieren und zu zivilisieren. Philosophische Praxis könnte dazu einen nicht wenig gewichtigen Beitrag leisten, denke ich.
Ich muß noch kurz auf die >Verantwortung< (!) zu sprechen kommen. Dies berührt die Subjektwerdung, die Subjektfähigkeit, also auch die Diskurse über die Grenzziehung zwischen Mensch und Tier (vgl. Teaser!).
Ich möchte hinweisen auf die allgemeine Beunruhigung in den Wissenschaften vom Menschen, wenn man eine Logik des Unbewußten anspricht oder sogar darauf setzt (wie ich/wir z.B.).
Eine Logik des Unbewußten, die uns im Bewußtsein der Freiheit (!), die dann also immer Verantwortung impliziert, jede Gewißheit und Versicherung (auch unserer selbst!) unterläuft.
Hier wird sofort der Vorwurf laut, daß damit (mit der Inkludierung dieser Logik des Ubw) jegliche Verantwortung und Ethik in Zweifel gezogen werden würde und also jede Entscheidung (und auch ein Quäntchen Nichtentscheidbarkeit in sich bürge).
Ich sage denen, die diesen Vorwurf erheben, immer wieder, daß ja gerade das Gegenteil der Fall sei, daß doch genau dieses Faktum des Zweifels an Verantwortung, Entscheidbarkeit und einem eigenen Ethisch-Sein das unbestimmbare Wesen(!) der Verantwortung, der Entscheidung und der Ethik ausmache.
Wir reagieren nicht nur, wir antworten. Sprachlich, semiotisch. Auf eine ganz gewisse Weise dürfte das A n t w o r t e n (mit gewissen Zeichen, Codes) auch für bestimmte Tiere gelten (vgl. auch meinen Teaser dazu).
Die Funktion der Sprache besteht nicht nur in der Information.
Im Sprechen suche ich die Antwort des anderen. In meinem Sagen und Fragen und in meinem Zweifeln liegt die Möglichkeit der Subjektwerdung.
Menschen (und zum Teil Tiere) sind keine cartesischen Tier-Maschinen (!). Lebewesen haben kein vollkommen vorprogrammiertes Verhalten und Interagieren (schon gar nicht bei Verlängerung des Beobachtungszeitraums über Generationen!).
Auch Tiere besitzen Subjektivität und sogar zum Teil ein Ubw!
Jedes gefestigte Wissen, jede unbezweifelte theoretische Sicherheit würde die alten metaphysischen Vorurteile von der bloßen „Reaktion“ anstelle einer Möglichkeit zu antworten(!) (d. h. „lesen“(!) können, – bedeutet Spielraum, also Freiheit, nicht festgelegt sein als bloße Tiermaschine, als bloßer Reaktionsapparat) nur weiter behaupten und bekräftigen.
Die Dominierung des Anderen als Konsequenz des Mangels an Zweifel.
Der Politische Körper und das Andere
Affektionen
Einschreibungen
Wiedererinnerungen
Erkennen Sie bitte diese Wahrheit(!), – die Faktizität Ihres Verhaltens und das heißt, daß Sie jederzeit und ohne Unterlaß Verantwortung dafür tragen müssen, eventualiter Ihr ganz „normales Leben“ kraft Ihres Verhaltens und gemäß Ihrer Handlungen in Devianz und Verworfenheit zu kippen.
Im Negativen wie im Positiven!
Die Welt heute ist zu einem einzigen großen Raum geworden, wie es sich Platon und alle seine NachfolgerInnen bis ins 20. Jahrhundert herauf nicht haben erträumen (!) können. Doch hat dieser Raum und darauf verweist Derrida mehrfach, ja vielfach und ausdrücklich, auch eine ihnen unbekannte Qualität: hybrid in all seinen kulturellen Bedingungen, Voraussetzungen, Bestimmungen und Verschiebungen, – allseits sich überlagernd, zuspitzend, überschießend, heterotop, global und vielleicht auch kommend (!?!) planetarisch. (( cf. dazu, – anregend kontrovers: Texte von Chantal Mouffe, Richard Rorty, Simon Critchley, Ernesto Laclau und Jacques Derrida, – in: Chantal Mouffe (Hg.): Dekonstruktion und Pragmatismus. Demokratie, Wahrheit und Vernunft. Wien 1999 (Passagen Vlg.) und Chantal Mouffe: Welche Weltordnung: kosmopolitisch oder multipolar?, – in: Chantal Mouffe: Über das Politische. Wider die kosmopolitische Illusion. Frankfurt am Main 2007, S. 118ff. (edition suhrkamp) und bes.: Jacques Rancière: Der Hass der Demokratie. Berlin, August Verlag 2011; sowie: Colin Crouch: Postdemokratie. Frankf. 2008; und schließlich noch Platons „heikle“ und provokative (!?) Formulierungen zur Demokratie als ein politisches Regime, das keines ist ( !?!), – in: Platon, Politeia, Buch VIII, 562d ff. ))
Das Denken der différance (Derrida, Die différance, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 29-53) ist ein Denken hin zu dem, was sein kann!
[[ unsere Postings zu Attentaten in Paris (Charlie Hebdo, Bataclan), Gewalt und Sexismus(debatten) nachlesen, – vielleicht wäre hier noch etwas nachzutragen (nach Orlando 12. Juni 2016, nach Hamasüberfall auf Israel vom 07. Oktober 2023 (Massaker während des Supernova-Festivals), u.v.a., …, nach Magdeburg, nach München, nach Aschaffenburg, nach Wien, nach Anschlag in New Orleans im Jänner 2025, nach Villach Februar 2025) ]]
Die Welt ist im Wandel. Immer schon. Die Paranoia (im Sinne Kants) kam damit immer schon nicht zurecht. Paranoiker mit TNT-Gürtel, mit Messer, mit Rohrbomben, mit Automobilien lehren uns heute das Fürchten. Die ungelösten Konflikte im Nahen Osten im fernen Osten und in Afrika, Kontinentalplattenverschiebungen im postkolonialen oder neokolonialen (!?) Zeitalter rücken uns leibhaftig (!) auf den Leib. Der russische Überfall auf die Ukraine. Der lange Krieg gegen die Ukraine. Vielleicht gegen Nordeuropa. Vielleicht gegen Osteuropa. Vielleicht wieder auf dem Balkan? Jeden Tag neue Probleme und neue Fragen, Lesarten, Interpretationen.
Hunderttausende von Toten in den Kriegen. 100e Tote der Attentate. Dutzende Tote des Attentats. Jedes Mal die Singularität des Mordes!
Zusammen mit den Geschichtsprozessen müssen wir die Singularität denken.
Keine Logik des Simulakrums kann das vergessen lassen.
Das je eigene Zuhausesein oder das Zuhauseseinwollen erlebt die Gefahr einer Deterritorialisierung, die Gefahr sogar einer Enteignung.
Eine Zersetzung unseres Sicherheitsgefühls.
Auch eine gewisse Entwertung des Staates, insofern Souveränität an die Herrschaft über ein Territorium, – und damit auch die Gewährleistung(spflicht) von Sicherheit(en), – gebunden ist.
Es geschieht mir als Staatsskeptiker, – als einer, der im Staat immer eher den sieht, der Individualisierung und Verrechtlichung sowie Demokratisierung blockieren oder zurückfahren möchte, – es geschieht mir, daß ich zurzeit etwas mehr auf der Seite des Staates stehe. Vor allem auf der Seite Europas, der Europäischen Union, um’s ganz genau zu sagen!
Eines scheint mir jedenfalls einleuchtend zu sein, ohne Wunsch „bei sich zu Hause zu sein“ (Kant) gäbe es auch keine Gastfreundschaft ( cf. Jacques Derrida, Diese verrückte „Wahrheit“: der „rechte Name“ Freundschaft, – in: J. D.: Politik (sic!, vgl. franz. Original: Politiques …) der Freundschaft. Frankf. 2002 (Suhrkamp), S. 80ff. und: J. D.: Von der Gastfreundschaft. Wien 2001 (Passagen Verlag), S. 53ff. ).
Wir sollten diesen lebensnotwendigen Wunsch beibehalten ohne die Konzepte des Nationalismus oder gar eines wie immer gearteten Fundamentalismus mit uns durch das Leben zu schleppen.
Das Attentat. Der Wahnsinn. Die Singularität.
Trauerarbeit. Teletrauer. Das Attentat. Die Mörder. Die Opfer. Ich. Subjekte. Berührend. Traurig. In Trauer.
Geophilosophie, Geophilosophy, Ecopsychoanalysis, ( Rousseau, Kant, Nietzsche, Philosophie und Bewegung im Raum, Nietzsches philosophische Geographie, Husserl, Merleau-Ponty, Horkheimer, Adorno, Foucault, Lyotard, Deleuze, Guattari, Derrida, Fr. M. Wimmer, St. Günzel, D. Harvey, K. Schlögel, S. Weigel, B. Neumann, Spivak : Raumtheorien, Geographien, Politiken, Denkweisen, Kommunikationshandlungen, Territorialisierungen, Deterritorialisierungen, Dekonstruktivismen, Konstruktivismen, kritische Geopolitiken(!), Dehierarchisierungen, Verschiebungen, Identitätsdislokationen, Chorologie, hyle/morphe-Strukturen als reelle/nicht reale(!) Momente des Erlebten (Husserl, Derrida), sinnliche(!) in der différance erlebte(!) bzw gestaltete Materie(!),
Philosophische Praxis als grammatologische philosophische Praxis als österreichische(!) Philosophie der Gegenwart! Philosophie heute. Philosophieren. Dekonstruieren im Gespräch. Dekonstruktion. Wien, Österreich, Europa, Welt. Regional und global. Im Sinne des Denkens eines „planetarischen Subjekts“ (cf. Spivak, weiter unten) mit regionalen, kulturellen Wurzeln. Regional, kontinental, global.
Österreichische Philosophie der Gegenwart. Philosophien der Gegenwart. PhilosophInnen heute. Österreichische Philosophen und Philosophinnen heute, in der Gegenwart, in Österreich und in der Welt. Die Dekonstruktion als philosophische Praxis und Haltung. Wien, Österreich, Europa, Welt. Geophilosophie. Kritische Geophilosophie. Interkulturelle Philosophie. Intercultural Philosophy, Konvivialismus, Convivialism, Intercultural Philosophy, Multikulturalismus, Multiculturalism, Interkulturalismus, Interculturalism, Kosmopolitanismus, Cosmopolitanism, New Cosmopolitanism, World Philosophy, Weltphilosophie, Interculturality, Interkulturelle Kommunikation, Intercultural Communication, Inkommunikabilität, Incommunicability, individual, familial, lokal, regional, global (!!!???)
Kein Geschichtsprozeß ( der Freiheit, des Nahen Ostens, Europas, Amerikas, der Kriege, des Öls, des Geldes, der Waffen, des Kolonialismus, des Imperialismus, der Religionen, Kulturen, Hegemonien, Aufstände, Iterabilitäten von Ereignissen des Mordens, der Vertreibungen, des Flüchtens, der Aufnahme und Rettung / Nichtrettung von Flüchtlingen, der Massenmörder, der War-Lords, der Taliban, des IS (des Daesch), des arabischen Wahabismus (engl. Wahhabism), des Salafitentums / Salafismus, des Russismus und anderer Todesideologien etc.) kann uns das Ereignis / die Ereignisse vergessen lassen.
Hunderttausende von Toten in den Kriegen. 100e Tote der Attentate. Dutzende Tote des Attentats. Jedes Mal die Singularität des Mordes!
Zusammen mit den Geschichtsprozessen müssen wir die Singularität denken.
((( Hinzu-Bemerkung zum nun folgenden „Mundus Corpus“ als Einschub und Pfropfung:
Praxis und Praktiken: Was in einer philosophischen Praxis wie der unseren geschieht. Was geschieht in einer philosophischen Praxis? Was ist eine Philosophische Praxis? Was ist philosophische Praxis? ( siehe unten in diesem Blog-Post und vgl. bes. oben im Teaser ! ) Was geschieht in meiner Philosophischen Praxis.
Der kompakte Zitationskontext-Text „Corpus“ hier (!) ist einer luziden, präzisen und konzisen Lektüregenauigkeit und Lektüregleichzeitigkeit (genaugenommen nur beinahe / nahebei!) geschuldet, – einer Art grammatologischer Denk-Notwendigkeit!
In meiner grammatologischen Philosophischen Praxis formulieren wir nicht über etwas, nicht über Texte (Gesagtes / Nichtgesagtes / Gedachtes / Interpretiertes / Geschriebenes / Gezeichnetes / Gefilmtes / Gemeintes / Mediatisate / Realien jedweder Art) // (in Beziehung und Referenz auf vermeintliche Wahrheiten von Wirklichkeit), sondern wir bearbeiten möglichst genau als LeserIn eines Textabschnitts durch Lesung desselben und hernachfolgender Analyse der konkreten (!) ( und nur diese! ) sprachlichen Einheiten und immerwährender unaufhörlicher Aufeinanderbeziehung (!) des Analysierten und seiner Dekodierung durch Dekonstruktion möglichst aller (!) Implikationen, Verweisungen, (Un) gedachtheiten und das Denken der Spur ( vgl. Teaser im Blogspot – Blog zur Grammatologie und zur Spur: „Die Spur, in der sich das Verhältnis zum Anderen abzeichnet, drückt ihre Möglichkeit im ganzen Bereich des Seienden aus, welches die Metaphysik von der verborgenen Bewegung der Spur her als Anwesend-Seiendes bestimmt hat.
Es gilt, die Spur vor dem Seienden zu denken. … Op. cit., Jacques Derrida: Grammatologie, S. 81-88 ).
Und all das fast in der Form der örtlich beinahe faßbaren „Gleichzeitigkeit“ (!), – also in der Form höchster Aufmerksamkeit auf den jetzt(!) gerade gelesenen und in Frage stehenden Text.
Immerhin in ziemlicher und angemessener Aktualität und Frische der jeweiligen Jetzt-Zeit und als Jetzt-Ich (!), – also einer verwegenen und mutigen Art von Akutheit (!) in der Zeit eines Jetzt und Jetzt und Jetzt sowie in der Formatierung eines Raumes der erwünschten, ( vielleicht “geträumten“! ), und als realistischerweise zuerst einmal undurchdachten Anwesenheit von Ich und Ich.
„face à face“ )))
MUNDUS CORPUS
„Der Sinn der Welt“ (Jean-Luc Nancy)
„Verantwortung des Sinns“ ( in: J.-L. Nancy, Das nackte Denken, Zürich, Berlin 2014, S. 201-213 )
„Corpus“ ( vgl.!, lies!,- unbedingt !: J. – L. Nancy ! )
„Dieses Denken macht wahnsinnig. … die Abstoßung der Welt ist die Welt. Solcher Art ist die Welt der Körper. Sie hat in sich diese Desartikulation, diese Inartikulation des Corpus.“ (Corpus, S. 94) !!! Gewalt und Körper !!! Gewalt und unmögliches Denken !!! Körper-Sprechen !!! Berühren !!! Wahnsinn !!! Wahn !!! Sinn !!! Paranoia ???
„Der Primat des Selben oder der Narzißmus“ (Emmanuel Lévinas: Die Spur des Anderen, p. 167, p. 217). „Das sinnlose Leiden“ (ders., – in: Zwischen uns. Mch. 1995, S. 117ff.). „Berührungsangst“ als Ursache für den Mangel an Sinn für Pluralität und Andersheit (Antje Kapust: Berührung ohne Berührung. Mch. 1999).
Damit etwas Sinn hat, muß ich es mir aneignen können. Durch Iterabilität aneignen können. Ich brauche die Wiederholung (!). Ich muß es unterscheiden lernen. Ich muß es erkennen können. Ich muß es identifizieren können. Aneignungsprozesse sind Bildungsprozesse! Sinn ergibt etwas nur unter dieser Bedingung. Den Sinn bestimme nicht ich. Ich begehre nur. Ich strebe nach dem, was ich zu erkennen vermag. Ich braucht Perspektiven!
Ich brauche Perspektiven für eine begrenzte Aneignung. Ich muß mir den Sinn und damit eine bewußte Existenz im Verhältnis zu den Anderen aneignen können.
Anders gesagt, angelehnt an Heideggers Sein und Zeit, ich muß mein „Sein zum Tode“(!) möglichst bedeutungserfüllt (cf. mein Blog-Post zu „Charlie Hebdo“) und bewußt gestalterisch leben können dürfen.
Ein Leben voller bedeutungsvoller Momente ! (cf.: John Dewey, Erfahrung und Natur)
Meine Trauer gilt den Überlebenden als Sinnstiftende und allen Opfern der Sinnverwirrten.
ΜΗΔΕΙΣ AΨYXOΛOΓIKOΣ EIΣITΩ
Medeis apsychologikos eisito
Let no one unversed in „psychoanalysis“ enter here
ΜΗΔΕΙΣ ΑΓΡΑΜΜATIKÓΣ EIΣITΩ
Medeis agrammatikos eisito
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ΜΗΔΕΙΣ AΦPENÓ-ΠΛHKTOΣ EIΣITΩ
Medeis aphrenoplektos eisito
Niemand ( m / f / o ), der nicht „leidenschaftlich“ ist, sollte Eintritt suchen !
No „passion“ ( cf. Nietzsche ! Rousseau, Freud, Artaud, Derrida ! ) no entree !
(( Cf. Teaser !!! im Blogspot-Blog 2014 ff. ))
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P A S S I O N / passion / Passagen / phrenoplekt / patheticus / leidenschaftlich / emotional contactions / Empathie / Vertrauen / Pathos / Rührung / Bewegung / Bewegtheit / Berühren, Jacques Derrida ( „Dieser Text hat also mehrere Alter. Von einem Satz zum anderen springt er mitunter über Jahre. Ich hätte mit dem Leser ein Spiel spielen und die Schichten eines Archivs so farblich markieren können.“ cf. Zitat aus „Vorrede“ in: Jacques Derrida: Berühren, Jean-Luc Nancy S. 6 )
: : Ich spiele dieses Spiel als Lust und Notwendigkeit und als Lustnotwendigkeit (cf. Blogspot-Blog 2014 ff.):
Einen buchstäblichenSinn/(Bedeutung!) gibt es nicht, – wer das denkt, erliegt der Macht der Gewohnheit und also der eigenen Lektürefaulheit.
Alles, was einen anspricht(!) sollte mindestens siebenmal gelesen werden !!! Bitte beachten Sie immer die Farbmarkierung / Farbmarkierungen! Besonders die Markierungen im Teaser (im Blogspot-Blog 2014 ff.)! Eine zusätzliche Interpretationsebene, Dekonstruktionsebene und Leseverknüpfung! ))
: :
„Le sens du monde“ (J.-L. Nancy)
Der Sinn der Welt
Die Sinne der Welt
Sense Interlacements Inkommunikabilität
Philosophische Praxis die rätselhafte und verstörendeNotwendigkeit
Von Kommunikation
Grammatologische Philosophische Praxis die rätselhafte Notwendigkeit
von Kommunikation
!!! vgl. unbedingt und zuallererst zum Wort „Kommunikation“ und zur Bedeutung und zur Situierung im semantischen Feld von Kommunikation Jacques Derridas „Signatur Ereignis Kontext“ , – in: Randgänge der Philosophie. Wien 1988, S. 291ff. !!!
KleineInductiozur
Dissertation/Doktorarbeit Gerhard Kaučić Paris Lodron Universität Salzburg 1986
Gerhard Kaučić: Grammatotechnè als Grammatologie der „HERZGEWÄCHSE“ oder von der Inkommunikabilität. Dissertation Salzburg 1986.
http://data.onb.ac.at/rec/AC02072855 Zu Jacques Derridas Dekonstruktion und Hans Wollschlägers „Herzgewächse“ (Roman), Dekonstruktion der Kommunikationsproblematizität inkl. „Unlesbarkeit“ / „Illisibilität“ (R Barthes, Hamacher, Paul de Man) … 1986
Die Spur von etwas gilt es vor dem Seienden zu denken! (Derrida)
Heraklit schon nennt die wach Denkenden die, die die Dinge nicht „so denken, wie sie ihnen begegnen“.
„ , – das Geheimnis des Kommunikativen in der andauernd
bedrohlichen Inkommunikabilität“
Performativität / Performativity ! ( J. Derrida, „Signatur, Ereignis, Kontext“ / J. Butler, „Excitable Speech. A Politics of the Performative“ / E. Fischer-Lichte, „Ästhetik des Performativen“)
Dem „Kommentarischen“ des „Kommentar“ entgehen!
( vgl.: § Para-Graphie : K o m m e n t a r , – in: Gerhard Kaučić: Grammatotechnè als Grammatologie der „HERZGEWÄCHSE“ oder von der Inkommunikabilität. Salzburg 1986, S. 46-71. )
( vgl.: § Para-Graphie : D i s s e m i n a t i o n, – in: Gerhard Kaučić: Grammatotechnè als Grammatologie der „HERZGEWÄCHSE“ oder von der Inkommunikabilität. Salzburg 1986, S. 71-74. )
Was ist eine Information? Was ist ein Satz? Was ist eine Frage? Was bedingt eine Frage?
Philosophische Praxis als Überwindung der Angst! Der ewige Konflikt mit Autorität als permanent dekonstruktiver Versuch von Kommunikation, – das Geheimnis des Kommunikativen in der andauernd bedrohlichen Inkommunikabilität. Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, indem wir die Ideologeme und deren Codes analysieren und dekonstruieren.
Jeder Satz hat zu wenig Zeit. Jeder Satz verdrängt, indem er springt. Er verdrängt viele andere mögliche und notwendige (!) Sätze (mehr vgl. mein/unser Youtube-Video zu „Der Satz“).
Jeder Satz, jedes Wort, jeder Code treibt sein Wesen und sein Unwesen in der Inkommunikabilität!
Jeder Satz grüßt ein Gespenst. Jeder Satz ist ein Gespenst.
Jeder Satz in einer jeden Setzung und einer jeden Sitzung (auch der in einer PP/Philosophischen Praxis).
Ich sollte/wir sollten immer die Möglichkeit haben, alle psychoanalytischen, ökonomischen, politischen und juridischen Implikationen des oben Gesagten/Gesetzten darzulegen.
Ich verweise alle LeserInnen auf meine/unsere Publikationen im Netz und auf die Veröffentlichungen auf Papier.
Das Terrain der Lektüre ist abgründig(!) und unbegrenzbar!
Philosophische Praxis
die rätselhafte und verstörende Notwendigkeit
Von Kommunikation
Unentscheidbarkeit ? Inkommunikabilität ?
Heraufkunft des Selbst! Markierungen!
S e l b s t – R e f l e k t i v i t ä t
Reflektivität
Selbstreflektivität
Gerhard Kaučić, „§ ParaGraphie : D i f f e r ä n z“, – in: G. K.: Grammatotechne als Grammatologie der HERZGEWÄCHSE oder von der Inkommunikabilität. Salzburg 1986, S. 74-84.
und bes.:
J. Derrida, La différance, – in: „Randgänge der Philosophie“. Wien 1988 (Passagen Verlag), S. 29-52.
Was und wie wäre eine angemessene Denkpraxis heute.
Worin >ist<(!) Philosophie heute denkbar und wodurch bzw woheraus ist das, was wir mit Philosophie je unterschiedlich meinen, zu praktizieren.
Der Begriff(!) Différance stellt den Menschen in gewissem Sinne in Frage und zeichnet dadurch die Geschichte des Lebens überhaupt.
Noch einmal zum Humanismus als Logozentrismus bzw Phonologozentrismus.
Derrida zeigt, daß die traditionell hierarchische Anordnung der beiden Bestandteile des Z e i c h e n s dekonstruktiv verkehrt werden muß. Bis hinein in die moderne Sprachwissenschaft wird nämlich die ideelle Bedeutung eines Zeichens, S i g n i f i k a t (die Vorstellung) genannt, dem materiellen Träger der Bedeutung, S i g n i f i k a n t (das Laut – oder Schriftbild) genannt, übergeordnet. Stets wird versucht, den äußerlichen Signifikanten, die Schrift, auf ein transzendentales Signifikat hin auszurichten.
Denken Sie an das, was wir vorher über Religion, Gott und Mensch gesagt haben.
Jedes Signifikat (Die Vorstellung!) befindet sich aber (laut Derrida) „immer schon in der Position des Signifikanten“ (Derrida, Grammatologie, S. 129).
Es kann keine Bedeutung geben und keinen Sinn, der der Verräumlichung und Verzeitlichung sowie dem differentiellen Spiel der Signifikantenbeziehungen entgehen könnte.
Die Schrift ist nach dieser Definition Zeichen von Zeichen, Signifikant von Signifikanten.
Mit dieser Verkehrung soll vor allem gezeigt werden, daß die Materialität des Signifikanten zum Sinn nicht etwa nachträglich und äußerlich hinzutritt, sondern umgekehrt, daß der Sinn E f f e k t einer immer schon n a c h t r ä g l i c h e n Signifikation ist. Derrida hat auf diese Weise das Verhältnis von Sprache und Schrift neuformuliert und umformuliert.
Durch Derridas Transformation des Schriftbegriffs geht dieser über den der Sprache hinaus und begreift diesen mit ein.
Aus all dem folgt ein völlig neues, weil mehrfach transformiertes Verständnis und Ereignis von T e x t.
Einem solchen Text(verständnis) ist das „Wesen“, die Praxis der Dekonstruktion, inhärent, also „ein-geschrieben“ (vgl. Derrida, Freud und der Schauplatz der Schrift bzw Freuds „Wunderblock“).
Das Denken der Differänz/différance ist die inhärente Praxis der „Dekonstruktion“.
Es geht darum, es geht mir in meiner Dissertation als Philosophischer Praxis
(( und dazu gehört das Gespräch, aber auch meine/unsere Schreibpraxis vorher und nachher einer jeden Setzung / Sitzung(!) ))
immer darum, Texte (geschrieben, gesprochen oder Darstellungen(!) z. B. technischer, künstlerischer, ökonomischer, politischer, institutioneller Art) in ihrer inneren Struktur und in ihrem Zusammenwirken mit anderen Texten zu erfassen.
Die Texte sind nicht nur zu analysieren und zu interpretieren, sondern durch die Praxis der Dekonstruktion ihrer Konflikthaftigkeit, ihrer Aggressivität, ihrer verdeckt mitgeführten Gehalte und Intentionen zu enttarnen.
Gemeint ist die Sichtbarmachung der Doppelheit des gleichzeitigen An- und Abwesendsein(!) von Wahrheit.
Wir äußern Sätze gewollter analytischer Wahrheit und verdrängen dadurch gleichzeitig andere eventuale Wahrheits- oder Unwahrheitssätze.
Jacques Derrida beschreibt mit der Erfindung seiner D i f f é r a n c e den Prozeß des Lebens
((cf. Teaser und Footer in unserem Blogspot-Blog (Philosophical Practices / Politics / Disseminations Philosophische Praxis G Kaučić & AL Huber
in dem der Mensch ein Spezialfall ist, ein einzigartiger Fall. Ein Zufall fast und doch ab einer gewissen zurückgelegten Strecke an Prozessen physikalischer, chemischer und dann neurologischer Art dann zunehmend stringenter, definierter, festgelegter.
Wo liegt der Grenzübergang vom Tier zum Menschen?
Das ist spannend und aufregend. Gibt es überhaupt so etwas wie eine Grenzziehungsmöglichkeit?!
Ich stelle diese Frage ganz ohne die Absicht, den Menschen zum Tier machen zu wollen.
Wir sind tier – lich, aber eben nicht tierisch allein. Und was heißt hier T i e r ! ( in diesem Blog,- vgl. mein BlogPosting „Tierphilosophie“ !!! )
Tiere sind! Sind viele verschiedene Individuen! Und jedes Tier für sich einzigartig !!!
Und manche Tiere besitzen sogar sogenannte menschliche Eigenschaften wie Gedächtnisinhalte, Technikvermögen, spezielles Können, Schlußfolgerungsfähigkeit, Liebe, Kommunikation u.a.! Und teilweise sogar Bewußtsein!
Jacques Derridas Phonologozentrismus bedeutet unter anderem, daß jeder Humanismus logozentristisch ist und jede Metaphysik ein Humanismus sei.
Auch wenn das bis heute die meisten Philosophen und Philosophinnen nicht gerne hören wollen.
Der Humanismus als Metaphysik ist der Feind der Tiere.
Der Feind der Tiere und schließlich auch der Feind der Menschen.
Ich kann jetzt hier(!) nicht alles aufrollen (das geht uns immer so!), schauen Sie meine/unsere Tierphilosophie im Blog an, – lesen Sie Derridas Arbeiten dazu und achten Sie auf den „Sünden“(!) – Katalog, – meine/unsere rote Liste zur „kommenden Demokratie“! (Stichwort „Artensterben“, „Klimawandel“, … etc.; immer zu finden im Anhang eines jeden Postings in roter Schrift, engl. u. dt.).
Wenn die Grammatologie „nicht eine Wissenschaft vom Menschen sein kann“ , dann genau deshalb, „weil sie von Anfang an die für sie grundlegende Frage nach dem Namen des Menschen stellt“ (J. Derrida, Grammatologie, Frf. 1974, S. 148).
Um all das geht es in dieser Dissertation und unseren folgenden Arbeiten, begleitet von Publikationen auf Papier und im Netz: Gerhard Kaučić (Dr. phil.), Anna Lydia Huber (MSc), Jg. ’59 Gespräch, Diskurs, Dekonstruktion
Kant gilt die Freiheit als unbegreiflich und der Mensch, vor allem der „freie Mensch“ als unter die Nichtbestimmbarkeit fallend. Es schließt einander aus!
Der Sinn jeder Freiheit wäre es zu lieben und nicht zu hassen.
Zu lieben in Unbestimmbarkeit.
Die Aporie des Freiheitsbegriffs liegt in ihm selbst. Freiheit ohne etwas, ohne Richtung, – Freiheit von Demokratie, – frei sein von Demokratischem?
Subjekt, Richtung / Sinn, Freiheit. Das Subjekt braucht die Freiheit, um Subjekt zu werden, Subjekt zu bleiben. Freiheit braucht Demokratie. Die Demokratie braucht politische Subjekte.
Das Subjekt haßt bei Entzug (der Liebe).
Der Haß der Demokratie!?
Das Subjekt der Freiheit ist kein allgemeines, es ist singulär, wenn es an seinem Freisein arbeitet und das Subjekt selbst erst (immer wieder) hervorbringt.
Das Subjekt und seine Singularität. Das Subjekt des Hassens und des Hasses und das Subjekt des Liebens und der Liebe in seiner Singularität in der Demokratie der Freiheit.
Immer bleibt nicht Zeit. Demokratie hat nicht Zeit, hat zu wenig Zeit.
Die Aporie des Hasses durch Zeitmangel, Zeitentzug, Zeitverlust.
Die lange Weile des Zeitmangels.
Es braucht Zeit den Haß zu bearbeiten. Haß braucht Zeit. Lieben braucht Zeit. Lieben braucht Subjekt, Freiheit, Sinn/Richtung. Liebe braucht Demokratie. Demokratie der Freiheit.
Wir leben in demokratischen Staaten (noch?, immer?!), – so lautet ein oft geäußerter Satz.
Nicht in gesetzlosen Staaten, Schurkenstaaten oder religiös gebundenen Staaten.
Warum der Haß auf die Demokratie?
Die Aporie! Das Subjekt!
Denken wir an Otto Kernbergs Definition von Haßgefühl.
Demnach impliziert der Haß die Konsolidierung einer internalisierten Objektbeziehung zwischen einem leidenden Selbst und einem Objekt, das absichtlich das Leiden des Selbst zu induzieren scheint !!!
Die Aporie des Hassens! Die Aporie des Subjekts der Freiheit und der Demokratie (wie der Nichtdemokratie!).
Demokratie ist bedroht. Von vielen Seiten. Vielfach existiert sie (noch) gar nicht, – die Demokratie! Auch nicht hier in Mitteleuropa.
Interessensgruppen, Sozialpartner, Landesfürsten, Finanzoligarchen, extrem narzisstische Präsidenten mit zu vielen Verfassungsrechten und fehlendem politischen Verstand, populistische bis faschistoide parteiliche Tendenzen, Großmächte, Konzerninteressen, rechte Intellektuelle, religiöse Untergrundströmungen u. a., sie alle bis hin zum internationalen Terrorismus bedrohen die Demokratie, – sie alle verhandeln und verspielen „das Demokratische“.
Sie alle hassen das Demokratische.
Sie alle, die Hasser, durch den Haß auf das Demokratische, bewirken vielleicht eines, – die Demokratie neu zu entdecken, sie neu zu denken, sie neu zu erfinden bzw zu erkennen, was das meint, „das Demokratische“ und die kommende Demokratie!
Die Demokratie ist keine Regierungsform, die es den großen Playern, den Reichen, den Oligarchen ermöglicht im Namen des Volkes zu regieren, ja, zu herrschen.
Und! Die Demokratie ist keine Gesellschaftsform, um die Warenströme zu verwalten oder zu regulieren.
Die Demokratie ist eine Praxis, basierend auf der Menschenwürde als oberstes Prinzip der Menschenrechte (und den diesen zugrundeliegenden Theorien des Guten und der Gerechtigkeit von Plato bis Rawls u. a., – vgl. meinen Teaser/sichtbar nur in der Web-Version!), die es möglich machen kann, soll und muß, der Oligarchie zu verunmöglichen im Namen eines Volkes zu herrschen durch Begriffsvermischungen, Täuschungsmanöver und allerlei gezinkter Karten (Korruption, Korrumpierbarkeit etc.) im politischen Spiel des politischen Personals.
Die Demokratie ist die Praxis der Gewinnung der Regeln, die verhindern können, daß Regierungen und Reichtumsakkumulatoren im Zusammenspiel die Allmacht über das öffentliche und veröffentlichte Leben und über das Leben aller (und seinen Bedingungen) ausüben.
Es gilt immer und fortwährend die Besonderheit der Demokratie (im Kommen) zu denken, zu entdecken, zu erkennen und zu verwirklichen zu trachten.
Die Demokratie, der Gedanke der Demokratie ist fragil und mächtig zugleich.
Sie geistert als Gespenst in uns, sie ist historisch nicht notwendig die Folge von etwas in der Geschichte und keine Institution (als die des Verstandes und der Vernünftigkeit der Vernunft im Zusammenspiel mit den Körpern der Lust und den Körpern des Schmerzes) kann auf Dauer ihre Gewährleistung tragen.
Die Demokratie folgt ihren Handlungen im Sinne einer globalen Gerechtigkeit für alle.
Zum Gutsein(können) gehört selbstverständlich die Mäßigung aller in Bezug auf die Endlichkeit unseres Planeten Erde und vorher noch ganz besonders die Mäßigung beim erlaubten(!?) Zugriff auf den/die jeweils Anderen. Die Liebe ist ein >Zugriff<! Der Haß ist ein „Zugriff“!
Der Haß und besonders der Haß der Demokratie gehört den Unmäßigen, den Gierigen, den Akkumulatoren und ihrem Personal der geistigen Verführung im politischen Feld (welcher Provenienz und Ideologie auch immer).
Die >gute Intelligenz< (!) liegt sicher nicht bei den Hassern, den Schmähern, den Unterdrückern und Drohern.
Teilt Euch die Liebe und die Lebensfreude!
Begebt Euch in eine wirklich wirkende Politik der Freundschaft!
Und (an)erkennt die grundsätzliche Unabschließbarkeit des Gesellschaftlichen und des Politischen!
Daraus folgt die Erkenntnis, daß die Bedingung der Möglichkeit von etwas gleichzeitig dessen Bedingung der Unmöglichkeit inkludiert.
Die Dekonstruktion des Politischen und der Felder der Politik erweitert so das Feld für Entscheidungen, die auf einem Feld der Unentscheidbarkeit getroffen werden müssen.
Einschreibungen und Re-Inskription sind möglich und notwendig. Das Gesellschaftliche und das Politische, – sie sind grundsätzlich(!) offen und nicht totalisierbar.
Der Haß hat keinen Ort (mehr). Jedenfalls keinen allumschließenden. Nur (!) verwüstete Subjekte in Bewegung. Häßliche Aporie! Pragma. Pragmatiké Téchné !
Freie Existenz „leben und denken“ als >Bestimmung<!
Den Wert des Lebens in Freiheit zu leben und zu denken. Im Angesicht des (je) Anderen!
Sprache ist „Handlungsmacht“. Das Tun der Sprache ist handlungsmächtig! Auch diese Setzung gerade und diese Figuration/Konfiguration (vgl. meinen Teaser dazu) ist „Handlungsmacht“ und erläutert grade in aller Kürze die sprachliche Handlungsmacht (vgl. Teaser und mein Video zum „Satz“!).
Sprache als Figur für die Handlungsmacht und Handlungsmacht als Figur der Sprache. Die Handlungsmacht der Sprache ist nicht dieselbe wie die des Subjekts, das Dinge mit der Sprache tun kann, aber auch in der Sprache (vgl. dazu Teaser zu „Dekonstruktion“ und différance / Derrida!).
Sprache gründet sich auf eine geteilte, ich möchte sagen, gedoppelte Wesensart, ein in sich geteiltes Operativum. Sprache ist bzw das Instrument der Aussagen teilt etwas „Wesentliches“ mit der Sprache, weil, gerade weil keine Aussage auf ihr Instrument reduzierbar ist (wer tiefer eintauchen möchte in diese >Angelegenheit< „Sprache“, lese „Limited Inc“ von Derrida samt der Texte der Sprechakttheoretiker Austin und Searle u.a.).
Wenn wir Sprache benützen, rufen wir unweigerlich Effekte bei uns und beim Anderen hervor. Wir verwandeln uns, aber auch den Anderen und wir verwandeln das Andere, die Sprache. Sprache ist ein Name für unser Tun, – die Handlung, die wir gerade tun, – und ein Name für das, was wir bewirken, – die Handlung und ihre Folgen.
Worte, Wörter, Sätze verletzen!
Die Subjekte, das Medium, die Sprache, die Aussage, die Aussageweise, das Ausgesagte, die berührten(!) Kontexte, die LeserInnen, die BügerInnen, die Gesetze, den Staat, das Gemeinwesen, den Gesellschaftsvertrag!
All das wird attackiert, verletzt, beschädigt, – vielleicht zerstört!
Haß-Sprech kann zum Tod des Subjekts führen, wenn dieser „Sprech“ in die Position der Herrschaft gerät oder eine solche aufrufen kann, – dann wird dieser Sprechakt(!) zur Artikulationsform der herrschenden Macht und also zu einer Art Reproduktion der Macht (vgl. etwa Chile unter Pinochet oder Deutschland und Österreich unter Hitler oder heute Rußland unter Putin; wie wir wissen, gäbe es noch viele Beispiele).
Wiederholungen von Sätzen als Haß-Sprech und deren Veröffentlichung können (müssen nicht! Brücke der Rede, Subversion ist immer möglich, immer sprachmöglich!, – vgl. Althusser, Foucault, Deleuze, bes. Derrida) und werden die Subjekte formen, die äußernden und die angerufenen. Anstößige Formulierungen rufen auf, sie rufen auf die Lokalisation diskursiver und physischer Gewalt, sie gehen jeder Äußerung voraus, die sie in Szene setzt, versuchen und zeitigen diese gleichsam. Dem Subjekt liegt die Äußerung als vorhanden vor, das Subjekt wird geformt und das Subjekt führt den Diskurs als unterwerfenden fort.
Nach Freud verschiebt sich ein verbotenes Begehren im Unbewußten von einem Ding auf das nächste. Diese unendliche Übertragbarkeit des Begehrens, die verführt wird über ein Verbot, eine Blockade, ein Tabu, steuert quasi unkontrollierbar diese Logik der Infizierung in einem sogenannten metonymischen Strömen (denken Sie an Ihre eigene „Lust“ Verbotenes zu tun, – z. B. bei Veränderung gewohnter Umstände!).
In Freuds „Das Unbehagen in der Kultur“ wird der Ort der Libido verschoben und selbst zum Lustort des Verbots. Hier nimmt die Unterdrückung jene Form an, in der sie selbst zur libidinösen Tätigkeit wird.
Dies gilt für den banalen Haßposter wie für den im zivilen Leben als Anwalt arbeitenden Freizeit – Hooligan wie für den sadistisch besetzten Mörder / Lustmörder / Serienmörder / Massenmörder oder den theologisch bearbeiteten Jugendlichen (u.a.) für Mordattacken (wie im Bataclan etc., vgl. meine Posts „Charly Hebdo“ und „Attentat“ in diesem Blog).
Die Kraft einer performativen Äußerung kann enorm sein, – in beide Richtungen!
Denunziation und Selbstdenunziation!
Je nach Lesart und je nach Leserschaft und Leserstandort (politisch, ideologisch, intellektuell).
Der Bruch mit dem Kontext (Derrida) einer performativen Äußerung ist immer dieser inhärent, einer jeden Äußerung Mißlingen durch die Sache „Sprache“ eingezeichnet. Nur merken dies viele Akteure nicht! Haß-Sprech-Akteure merken die Selbstdenunziation offenbar fast nie oder zu spät.
Die Geschichte der Unterworfenheit ist (auch) eine Geschichte der Sprache und des Sprechens.
Menschenbildung ist daraus folgend die erste Angelegenheit einer jeden demokratischen Gesellschaft.
Unser Leben ist ein Leben der Differenzen. Die Differenz ermöglicht Wahrnehmung und Lebendigkeit.
Differenz und Differenzen sind nichts Einfaches (!)
Man muß sich anstrengen !
Differenzieren ist Mühe und Lust. Jede Kultur lebt von der Differenz! Und jeder Mensch in und mit seinem Denken.
Die Ermöglichung der Differenz ist auch die Möglichkeit der Differenz zu sich selbst und das eröffnet ein Leben auf vielen Ebenen. Mit Humor und Intelligenz. Ohne Humor und Lachen kein Leben in Freudfähigkeit und Lebendigkeit.
Jede Kultur benötigt Subjektivität, Subversivität, Kritik und eine große Portion an Gemeinsamkeit (auch in der Differenz).
Um noch kurz mit Derrida zu sprechen, um uns daran zu erinnern, wie notwendig das immer sein wird: Das Subjekt einer Äußerung kann kaum gewahr sein und muß gewahr sein, daß jede „Kommunikation“ einer allgemeinen graphematischen Struktur unterliegt.
Eine Konsequenz daraus ist, daß die Iterationsstruktur gegeben ist und also die Intention einer Äußerung niemals sich selbst und ihrem Inhalt zur Gänze präsent sein kann. Das bedeutet, die Iteration erzeugt immer einen Bruch, die Iteration strukturiert a p r i o r i.
Es existiert immer schon eine oratio obliqua, eine strukturelle Unbewußtheit der Intention in der Aktualität der Aussage. Vergessen Sie nie daran zu erinnern, daß in der Sache und der Auffassung davon ein Gespenst sein Wesen treibt, – das teleologische Trugbild des Bewußtseins (vgl. bes. „Signatur, Ereignis, Kontext“ von J. Derrida, in: Randgänge der Philosophie).
Jede verletzende (sexistische/rassistische/faschistische) Äußerung, jeder rassistische Sprechakt verletzt einen Menschen (auch physisch!) infolge einer kontextuellen Verschiebung, auf die nicht adäquat zu reagieren, nicht adäquat zu antworten ( Genaueres zum Unterschied von reagieren und antworten später) ist.
Die Unberechenbarkeit der Orientierung eines Anderen, der Vertrauensverlust, der Verlust der Naivität/Natürlichkeit/Angemessenheit in der Aktion/Reaktion aufeinander wird empfindlich gestört. Man/frau wird verstört!
Kein Kontext zur angemessenen Reaktion! Keine Orientierung! Frustration! Angst! Verlust- und Mangelgefühle!
Die Dominierung des Anderen als Konsequenz des Mangels an Zweifel.
Der Politische Körper und das Andere
Affektionen
Einschreibungen
Wiedererinnerungen
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VERIRRTE UND VERWIRRTE. SEXISTEN. EIN KOMMUNIKATIONSVERSUCH.
„Be-denken“ Sie jedes Wort. „Schweigen Exil List“ unsere Devise unsere Wahl unser Joyce jenseits von Sackgassen wie Politik Kunst Religion. Großes Lachen in der Verschiebung & Verdichtung die Mobilität der Syntax
„… einen Text als Text ablesen können, ohne eine Interpretation dazwischen zu mengen, ist die späteste Form der > inneren Erfahrung < – vielleicht eine kaum mögliche …“ ( Nietzsche, Aus dem Nachlaß der Achtzigerjahre; in: Werke III, hg. v. Karl Schlechta, Mch. 1969, S.805)
Worte an Verleger, Rezensenten und andere LiteraturvermittlerInnen
Der Gedanke an den „nahen“ Tod, auch wenn er noch ein ( 1 ), zwei (2) oder mehr kurze Jahrzehnte auf sich warten lassen sollte, läßt mich/uns „Abstand“ nehmen von Veranstaltungen allgemeiner Art wie Präsentationen Kongressen Symposien et cetera.
Vielleicht „sagen“ Sie das den anwesend „sein“ werdenden JournalistInnen.
Autor sein muß nicht heißen Literaturmanagement und in unserem Fall ganz gewiß nicht.
Autor-Sein „bedeutet“ so etwas wie „Gott-sein“ (vgl. Thot).
Ich gebe/gibt „Text„. Von Fall zu Fall diesem „Stimme“; nie aber bloß „Gesicht“, pré-„face“, Präsenz.
Im ff. ein paar „plakative“ Hinweise. Vielleicht wollen Sie Kopien an die anwesenden Literaturvermittler verteilen und verweisen Sie auf das „Vorwort“ von Sem I. (And to the preface by Sem V !!!)
Oder wollen Sie das vielleicht selbst verlautbaren, dort ? wenn ich in aller gebotenen Kürze Sie auf das Vorwort, die Vorrede von Sem I verweisen darf. (Und auf das Vorwort von Sem V !!!)
Füttern Sie die JournalistInnen damit, lesen Sie es Ihnen sogar vor;
verweisen Sie sie auf die Abschnitte der Dissemination von J. Derrida über das Vorwort und auf die einschlägigen Abschnitte in
„Grammatotechne als Grammatologie der `Herzgewächse´ oder von der Inkommunikabilität„
Nehmen Sie und die JournalistInnen die Wörter ernst, dann „erkennen“ sie das Programm Semeion Aoristicon I -VII (s. Vorwort). Das sollte genügen. Dann die Lektüre.
Im übrigen: die „Unauffindbarkeit des Subjekts“.
Legen Sie Sem I, II, III, an unsere Stelle. Sub-Version eines sub-spekten Subiect.
Autor GACK mit freundlichen Grüßen P.S.
Vielleicht lesen Sie auch das „einfach“ (vor), – wahrscheinlich wenden Sie jetzt Ihr Ohr ab, trotzdem: die Vorrede das préface, das was vor dem Gesicht (=face) ist, schaun Sie, lesen Sie und Sie lesen immer nur die Vorrede, das préface, das alles ist.
Das Gesicht, das Ge-sicht sehen Sie nie.
Das vollständig aufgelöste Subjekt im Spiegel: Sem I, II, III jenseits aller Literatur Sem I, II, III ff. lesen Sie das vor dem „Gesicht“ der JournalistInnen im „Auftrag“ des „Autor“ „GACK“ face á face
die Intrige der plot
Inspektor Sem und seine Fam/ilie öffnen alle Wortkoffer, sie werden verfolgt und sind selber auf der richtigen Spur;
das Verbergen Verheimlichen Maskieren, die Maske die Prosopopöie, die Ent-stellung; sämtliche Tricks eines Inspektors und ehemaligen Privatdetektivs; der Fall der Fälle gelangt zur Lösung, der Erlösung;
durch Sem Schaun und seine „Fa/milie“
„Plakat“ zur Präsentation hier:
„Lesen“ Sie die Zusammenhänge von Sex und Religion
„Schaun“ Sie Sem I
„Lesen“ Sie die Zusammenhänge von Literatur und Schrift
„Schaun“ Sie Sem II
„Lesen“ Sie die Zusammenhänge von Wissenschaft und Gewalt
„Schaun“ Sie Sem III
und vor allem: das „sexuelle“ Thema der Urszene, die Inskription, die Einschreibung des Sexuellen in der Rede, Religion, Politik, Kunst und Wissenschaft; die „Geste“ des Subjekts in der Sprachhalt(er)ung der Schrift der Abyss der Gesellschaft Sem Schauns Lachen und Heiterkeit
„Ein Text ist nur dann ein Text, wenn er dem ersten Blick,…, das Gesetz seiner Zusammensetzung und die Regel seines Spiels verbirgt.
Ein Text bleibt im übrigen stets unwahrnehmbar.“
„Die Verschleierung der Textur kann durchaus Jahrhunderte erfordern ihr Gewebe (toile) freizulegen.“ Derrida, Platons Pharmazie, in: Dissemination, S.71 (Wien 1995, Passagen Verlag)
( über ) Dekonstruktion kann man nicht sprechen man/frau muß „sie „(entweder) lesen.<<
2) in English
>> >> Open “Letter” (1995)
“Think” every word. “Silence exile cunning” our motto our choice our Joyce beyond dead ends like politics art religion. Big laugh in the displacement & condensation the mobility of syntax
“… to be able to read a text as a text, without mixing an interpretation in between, is the latest form of > inner experience < – perhaps an almost impossible one …” ( Nietzsche, Aus dem Nachlaß der Achtzigerjahre; in: Werke III, ed. by Karl Schlechta, Mch. 1969, S.805)
Words to publishers, reviewers and other literary agents
The thought of “imminent” death, even if it should still be one ( 1 ), two (2) or more short decades away, makes me/us “ keep my/our distance” from events of a general nature such as presentations, congresses, symposia etc.
Perhaps you “tell” this to the journalists who will “be” present. Being an author does not have to mean literature management and in our case it certainly does not. Being an author “means” something like “being God” (cf. Thot). I give/gives “text”. From case to case this text “voice”; but never merely “face”, pré-“face”, presence.
A few “striking” references in the ff. Perhaps you would like to distribute copies to the literary mediators present and refer them to the “Preface” of Sem I. (And to the preface by Sem V !!!)
Or perhaps you would like to announce this yourself, there ? if I may refer you in all due brevity to the foreword, the preface of Sem I. Feed it to the journalists, even read it to them; refer them to the sections of J. Derrida’s dissemination on the preface and to the relevant sections in
“Grammatotechne as the grammatology of the ‚heart plants‘ or of incommunicability”
If you and the journalists take the words seriously, then you will “recognize” the program Semeion Aoristicon I -VII (see preface). That should be enough. Then the reading.
Incidentally: the “untraceability of the subject” Put Sem I, II, III, instead of us, in our place. Sub-version of a sub-specified subiect.
Author GACK with kind regards
P.S. Perhaps you also read the “simply” (before) probably you now turn away your ear, nevertheless: the preface, the préface, that which is before the face (=face), you read and you always read only the preface, the préface, which is everything.
You never see the face, what you see.
The completely dissolved subject in the mirror: Sem I, II, III beyond all literature Sem I, II, III ff. read this in front of the “face” of the journalists on “behalf” of the “author” “GACK” face á face (And in front of the preface by Sem V !!!)
the intrigue of the plot
Inspector Sem and his family open all the word cases they are pursued and are on the right track themselves; the hiding concealing masking, the mask the prosopopoeia, the de-position;
all the tricks of an inspector and former private detective; the case of cases reaches its solution redemption;
through Sem Schaun and his “fa/mily” “poster” for presentation
“Read” the connections between sex and religion
“ Show” Sem I
“Read” the connections between literature and writing
“ View” Sem II
“Read” the connections between science and violence
“ Examine” Sem III
and above all: of the “sexual” theme primal scene, the “sexual” theme of the primal scene the inscription, the inscription of the sexual in speech, religion, politics, art and science;
the “gesture” of the subject in the linguistic posture of writing the abyss of society Sem Schaun’s laughter and merriment
“A text is only a text if it conceals from the first glance… the law of its composition and the rule of its play.
A text always remains imperceptible.”
“The concealment of the texture may well require centuries to uncover its fabric (toile).” Derrida, Plato’s Pharmacy, in: Dissemination, p.71 (Vienna 1995, Passagen Verlag)
( about ) deconstruction one cannot speak one must read “it/her ”. << <<
– /S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON V oder zur Autobiographie Sem Schauns. 2007 [Autor]
Adventure Philosophy! AN ANNIVERSARY EVERY YEAR / LIVING CONSCIOUSLY EVERY YEAR …………… Adventure Philosophy ……. Adventure Life !!!
……………………………………… Grammatologische Praxis, philosophische Praxis, Philosophie, was ist Philosophie, Verstehen, Begehren, Verknotung, Knoten des Lebens und der Schrift und des Lebens als Schrift, Semiologie wird Grammatologie, Philosophie als Wissenschaft, differ/a/nce, Sokratismus als Verblödung, Theoria als höchste Form der Praxis. ……………………………………………….
Schrift (vgl. Teaser in unserem Blogspot-Blog 2014 ff.), Sprache, der Satz, das Wort. Jeder Satz ist ein Sprung!
Persönliche Geschichte und allgemeine Geschichte; Sprachbewußtsein Unbewußtes; was hat das mit allgemeiner Geschichte, Erfahrung, Phänomenologie (z.B. die von Merleau-Ponty), Begehren (z.B. Freud, z.B. Lacan, z.B. Melanie Klein), Verarbeitung, Realität, „psychische Realität“ (Freud) (?!) zu tun ……………………………………………………..
……………………………………………………………………. Ich versuche zu erklären, warum ich Anfragen nach Vorträgen, Seminaren oder Diskussionen permanent und beharrlich (fast) verneine; meine grammatologisch-philosophische Praxis erfordert Dekonstruktion. ………………………………………………………………………………………………………………………………………… Und das erfordert Rücksichtslosigkeit, Unabhängigkeit und äußerste Aufmerksamkeit! …………………………………………………………………………………………………………………………………………………..Zu einem Menschen, dem man zuhören will und dessen Worte man wahrnehmen will, in aller Offenheit, zu einem solchen Menschen sollte man eine Liebe, eine Leidenschaft oder zumindest eine Zuneigung entwickeln wollen und können.
Der Körper sollte nicht nur nicht ignoriert werden, sondern in aller Offenheit wahrgenommen und wertgeschätzt werden – in all seiner Zerbrechlichkeit, Fragilität und Verletzlichkeit!
………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..Körper bedeutet auch Stimme, Stimmfarbe, Tonfall, Rhythmus, Tempo, Geste, Bewegung, Gesicht, Augen, Blick, Ausdruck usw. ……………………………………………………. der Körper ist etwas Schönes, – …………… …………………………………………………….
(Kunst zeigt uns den Körper, ebenso wie traditionelle Stammeskulturen in Afrika, Australien und Amerika; die Menschen genießen den Körper als Text und „beschreiben“ ihn oft mit Tattoos), ……………………………………………………., – heute
und in früheren Kulturen. …………………………………………………….
Der Körper ist die Basis für jede Strukturalität gelingender intellektueller Intimität einer philosophischen Praxis als Gespräch.
PHILOSOPHISCHE PRAXIS WIEN PHILOSOPHISCHE PRAXIS ÖSTERREICH PHILOSOPHISCHE PRAXIS ÖSTERREICH EUROPA
Grammatologische Philosophische Praxis, Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax & Anna Lydia Huber Wien
Philosophische Praktiker, Grammatologen, Autoren, Radfahrer, Ökomobilisten, der Philosoph als Radfahrer, der Philosoph als Fahrender, der Philosoph als Reisender, der Philosoph als Beweger und Bewegerin, der Philosoph als Scout ……. Spur ……. Grammatologie … Dekonstruktion
der Philosoph als Radfahrer, der Philosoph als Fahrender, der Philosoph als Reisender, der Philosoph als Bewegter und Bewegender, der Philosoph als Scout ……. track ……. trace ……. Grammatologie ………. Dekonstruktion
Falls Sie interessiert sind an einer PP mit mir/uns, bitte nur unter dieser E-mail einen Termin reservieren: To contact me/us, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at
If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at
Philosophical Practice weltweit … rund um die Uhr … rund um die Welt, … „face à face“, … confidential one-to-one conversation, … around the clock … around the world
Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion
Öffnungszeiten / Hours of opening: Mo – Fr: 11 – 20 Uhr
Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement
Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…
…around the clock …around the world…
GESPRÄCHE sind EREIGNISSE als TEXT
cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )
Translation into English, Gerhard Kaučić (Dr. phil., b. 1959), European Philosopher, Writer, Feminist, Translator, Freerider , Europäischer Philosoph, Philosophische Praxis/Praktische Philosophie, Sprachanalytische Philosophie, Dekonstruktion, PP Wien, Österreich, Europa
Philosophische Praxis Wien, G Kaučić & A L Huber 1989 ff.
Dekonstruktion ermöglicht die Beziehung zum Anderen, die Beziehung zum Anderen ermöglicht (vielleicht) Dekonstruktion. Die Begegnung mit dem Anderen macht mich verantwortlich für die Singularität des Anderen. Für die Unberechenbarkeit des Anderen im Anderssein.
Ich versuche den anderen zu nehmen wie der Andere ist und ich versuche zu erkennen, was das Andere ist bzw was es mir sagen kann (zu meinem Anderssein sagen könnte).
Die dekonstruierende Denkhaltung macht mich anders und zu einem Anderen. Vielleicht begegne ich dem Anderen „wirklicher“, heißt vielleicht auch ehrlicher, vielleicht ethischer(!).
Ich versuchs.
G K & A L H
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Gerhard Anna Concic-Kaucic (Schriftsteller, writer, philosophers, Wien, Österreich),
( „GACK“ = Anna Lydia Huber und Gerhard Kaucic )
geb. 1959 in Österreich, leben in Wien.
Jugend in Salzburg, Falkenhof (Mühlviertel), Linz (Oberösterreich), Paris und Zell am See sowie Saalfelden am Steinernen Meer (Salzburg ) und Kufstein ( Tirol ).
Studium der vergleichenden Literaturwissenschaft, Geschichtswissenschaften, Philosophie und Linguistik in Salzburg und Paris, seit 1983 Schriftsteller und ÜS. Zahlreiche Abenteuerreisen mit dem Fahrrad.
1989Gründung einer „ Grammatologischen Philosophischen Praxis“ in Salzburg, Obertrum am See und Wien.
1989 ff. Herausgabe einer ( grammatologischen ) Zeitschrift ( Die Grüne F Abyss ) für Literatur, Kultur und Politik.
Vertreter der „ Wiener Postmoderne “, einer wienerischen Spielart der „ Dekonstruktion “ ( Jacques Derridas ). Erzähler, Lyriker, Übersetzer, Romanschriftsteller und Kulturtheoretiker.
Verfasser eines auf verschiedenen Sprach-, Realitäts- und Bewußtseinsebenen spielenden Dekonstruktionsromans ( Passagen Vlg. 7 Bde. geplant, Band V publiziert 2007 ).
Many thanks to my practice visitors! 36 Years of Philosophical Practice Gerhard Kaucic
( German / English )
Preise, Honorar/Honorarhöhe/Kosten/Preis nach Vereinbarung / Charge by arrangement
Bezahlung: Bargeld und Rechnung / Payment: cash and invoice
Honorar-Zahlung: Bar und Rechnung
Vertrauliches Einzelgespräch
Ein Gespräch in meiner Philosophischen Praxis dauert 55 Minuten und kostet sozial gestaffelt und den jeweiligen Bedürfnissen (Stichwort: indoor/outdoor) nach angemessen zwischen 65 und 115 Euro.
Eine Doppelstunde je nach Anforderungen zwischen 95 und 145 Euro. Eine dreistündige Gesprächseinheit zwischen 155 und 210 Euro.
Bis zu zwei Personen können gemeinsam in ein Gespräch mit mir gehen. Das Honorar berechnet sich dann nach der Anzahl der Teilnehmer.
Von bedürftigen Personen mit hoch ausgeprägtem Interesse wird für die ersten drei Gesprächsrunden kein Honorar verlangt.
[ Bevor Sie mir/uns schreiben, bevor Sie mit dem Gedanken spielen zu uns kommen zu wollen, versuchen Sie bitte auf die je Ihnen eigene Art und Weise zu bedenken, zu reflektieren: ………Was i s t Philosophie ? … Was ist Philosophische …“Praxis“ ?…….Was i s t ? ……. Was ist „ist“ ?…. „Was“ “ ist“ eine „F r a g e „?…… Was hat diese zur Voraussetzung ?…Wodurch wird sie bedingt?… Wo heraus entwickelt sie sich? … … Welche „Kontexte“ führen zu dem, was wir „F r a g e“ nennen ? … Unter welchen Umständen, in welcher Situation, durch wen, mit welchen Intentionen und aufgrund welcher stillschweigender und unhinterfragter Voraussetzungen und aufgrund welcher Retentionen stellt sich bzw ergibt sich das, was wir „F r a g e“ nennen bzw so etwas wie „Die Politik des Fragens“ !… ) Und ! – Ist …“Denken“ …fragen !?…Beantwortet die „Philosophische Praxis“ … Fragen…?…!… Antwortet … „Philosophie“ … auf Fragen ? …
Offener Brief an Menschen, die in meine Philosophische Praxis kommen wollen:
An open letter to people who want to come to my Philosophical Practice :
Liebe Leute ,
geschätzte Interessierte ( um Mißverständnissen vorzubeugen ! ),
wer immer mit dem Gedanken spielt in meine Praxis zu kommen, – ich bin kein Lebensberater ! I am not a “ life – coach “ ! ( life advisor / life consultant / life counsellor / lifestyle consultant / teacher )
Dafür fühle ich mich nicht zuständig ! Mit der Bitte um Verständnis.
Was geschieht in meiner Philosophischen Praxis ?
Es gibt viele Praxen und jede ist anders .
Ich verstehe mich nicht als “ Lebensberater “ und Coach.
Meine Praxis befaßt sich eher mit theoriegesättigten oder zumindest theorieinteressierten Anliegen und meine Aufgabe ist es, diese Theorien bzw deren Träger (also meine GesprächspartnerInnen , Klienten oder Gäste) zu dekonstruieren , d. h. unter anderem diese/deren Theorien in die Aporie zu führen und so das Denken meiner GesprächspartnerInnen zu entriegeln, was auch heißt, diese Menschen, die meist sehr theorietrainiert sind, wieder frei zu machen für Neues.
Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Kaucic
P.S.: Selbstverständlich gibt es viele Philosophische Praktiker und Praktikerinnen , die sich als “ Lebensberater “ / Lebensberaterin verstehen.
I would prefer not to be a life-coach ! ( in Abwandlung u. Anverwandlung v. H. Melville: „Bartleby, the Scrivener“ )
30 Years Jubilee Philosophical Practice Gerhard Kaucic
Ein besonders häufig nachgefragtes Feld an Problematizität:
Erklärung aa))) : Neben dem Thema „Euthanasie, Selbstbestimmung, Ökonomie“ (inkludierend die Sujets Sterbehilfe, Hilfestellung, Unterstützung beim Sterben, Sterbehilfe aktiv, passiv, indirekt, Beihilfe zur Selbsttötung , assistierter Suizid , Problematizitäten etc.)
Erklärung ff.) :…rangiert das Thema„J. Derrida , Grammatologe, Philosoph, Begründer der Dekonstruktion , Unverständnis seiner Gegner, Dis- und Mißverständnisse seiner Anhänger“ und das zugehörige eine/n jede/n angehende Subthema „Über:Leben ! Nahrung Ernährung Speisen Genießen Tier Bewußtsein Unbewußtes Ethik Reflexionsmöglichkeiten Aporien Dekonstruktion“ in meiner Grammatologischen Philosophischen Praxis in Wien , – und darüberhinaus (weltweit), – ganz oben unter den am meisten nachgefragten Reflexions- und Dekonstruktionsfeldern .
Grammatologische Philosophische Praxis im Hamburger Hotel Kempinski an der Alster (( Hamburg, Blicke ! und Einblicke sowie Aussicht auf Einsicht und vivifizierende Umsicht samt Skyline als topophotographisches Ereignis „Metropole am Wasser“ , – das Gefühl einer Raumverschaffung durch die Produktion von “ Zeitlosigkeit des Unbewußten “ und einer un/gehörigen Portion gut schmeckenden gebratenen Tierfleisches!) Man kann ja immer träumen vom Tier und vom Ich , dem Ubw und dem Überich, dem Begehren, der Psychoanalyse und ihrer Ethik ! Von der Wahrheit des Enthüllens! Vom „Recht auf Einsicht, oder die Erfindung des anderen“ (vgl. J. Derrida in „Psyché“)) zu „Jacques Derrida, Begründer der Dekonstruktion , Unverständnis seiner Gegner, Dis- und Mißverständnisse seiner Anhänger“ ( 07-2014 )
Blogpost: Was ist Philosophische Praxis? (I)Part 1
THE LIMITS OF MEDIATION, Enlightenment, PHILOSOPHY, PSYCHOANALYSIS
Psychoanalyse, Sprachanalytische Philosophie, das Unbewußte
Die Sprache, das Sprechen, das Unbewußte (Ubw)
Der Satz und die Philosophie
Sexism, racism, fascism, cultural-historical considerations and reflections on violence and gender, – limits of mediation, limits of enlightenment, limits of philosophy, limits of psychoanalysis, responsibility and legal consequences up to a necessary future change of legal philosophy and legislation under demand of applied psychoanalytic reflectories as deconstruction.
„Because I’m a Girl.“
KÖRPERPHILOSOPHIE, SEXISMUS, RASSISMUS, FASCHISMUS, MACHTTHEORIEN, BEGEHREN, ANTHROPOLOGISCHE UND ÖKONOMISCH-POLITISCHE STRUKTURDEBATTEN, POLITIK, DEKONSTRUKTION
Körper Philosophie Körperphilosophie
das „eher“ Nichtabbildbare !, bzw das Nichtabgebildete einer bildgrammatischen Stratifikationsebene in der Zeit
Fotografie, Photographieren
Denken u. Kino, Semiologie, Sprache und Gedächtnis
Grammatologische Philosophische Praxis. Film und Schrift bzw Film als Text oder die Grammatologie der Affekte und die Lesbarkeit im Ich.
Völkerrecht(e) oder Machtpolitik und Geopolitik. Demokratiephilosophie im Kommen.
Velozität Volatilität Flüchtigkeit in der Zeit. Televisionen. Internet. Axiomatiken. Gedächtnis. Kultur.
Psychoanalyse und (Homo-) Sexualität; Ödipus und Antiödipus (Deleuze/Guattari); Freiheit Raumerkenntnis Demokratie Sexualität Bewegung Lust; Sexualpolitik Pädagogik Erkenntnis Singularität Individualität Demokratie
De Sade, Freud, Artaud, Genet, Goytisolo, Derrida, Tel quel, Nouveau Roman, Krieg, Leib, Gedächtnis, Archiv
Philosophischer Salon / Philosophical Lounge G Kaucic & AL Huber Wien … Diskursraum, Studierzimmer, Gesellschaftszimmer, Arbeitsraum, Philosophischer Salon, Philosophical Lounge, Philosophische Praxis Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax (geb. 1959, Dr.phil.) & Anna Lydia Huber (geb. 1959, MSc) Gasometer City, Wien
36 years Head of a Philosophical Practice in Vienna, Austria, Europe
Philosophische Praxis, gegründet 1989, Dr. Gerhard Kaučić (*1959, Alter 66, 2025) , Philosophischer Praktiker, Gasometer B, Guglgasse 8, 1110 Wien, Austria / Österreich, Europa
Philosophische Praxis Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax (Dr. phil.) & Anna Lydia Huber (MSc), geb. 1959, gemeinsamer Praxis-Sitz Wien (seit 1989 ff.) / joint practice location in Vienna
cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )
Translation into English, Gerhard Kaučić (Dr. phil., b. 1959), European Philosopher, Writer, Feminist, Translator, Freerider , Europäischer Philosoph, Philosophische Praxis/Praktische Philosophie, Sprachanalytische Philosophie, Dekonstruktion, PP Wien, Österreich, Europa
Gerhard Kaučić, Alter 66, 2025, Anna Lydia Huber, age 66, 2025
Philosoph:in des Denkens der „différance“ (cf. J. Derrida, La dissémination. Collection „Tel Quel“ aux Éditions du Seuil, Paris 1972)
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Öffnungszeiten / Hours of opening: Mo – Fr: 11 – 20 Uhr
Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement
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Gegenwartsphilosophie
Contemporary Philosophy
Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber ( geb. 1959) Philosophische Praxis 1989 ff.
…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..
Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben
Gegenwartsphilosophie
Adventure Philosophy!
Philosophische Praxis
Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden. „Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt. Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttl nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.
Philosoph:in des Denkens der „différance“ (cf. J. Derrida, La dissémination. Collection „Tel Quel“ aux Éditions du Seuil, Paris 1972)
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Musikalische Erfahrung und ihre politischen, gesellschaftlichen und philosophisch-grammatologischen Implikationen und Voraussetzungen