Tag Archives: Nancy

Derrida und Philosophische Praxis

Ich nehme die Sprache sehr ernst. Ich nehme die Argumentation sehr ernst.

Mein Hauptaugenmerk gilt immer und überall der Sprache.

Ich nehme die Performativität und die Performanz sehr ernst.

Ich nehme die mikrologische analytische Aufmerksamkeit sehr ernst.

Die verschiedenen propositionalen Formen in Diskussionen, Vorträgen, Einträgen in sozialen Medien etc. löschen zumeist diese Aufmerksamkeit auf diese Mikrologie und reduzieren vieles von dem, was Sprache alles transportiert. Den Takt! Den Tonfall! Die ideologischen Minimalrassismen! Gewisse Floskeln als Mikroaggressionen!

Die Grammatiken des „Krieges“(!). Die Zustimmungsmentalitäten in den neuen Medien! Die Einzelkommentare, die zu Shitstorms mutieren und langsam schleichend in die Mainstream-Diskurse einsickern und das Leben einer Gesellschaft langsam verwandeln (vgl. Rußland, Türkei, Ungarn, USA u.a.) durch die kaum wahrgenommene Umwandlung der Sprache und der Körper in einer Gesellschaft.

Die Grammatiken des Krieges führen schließlich zur Zustimmung großer Bevölkerungsteile zu all dem, was ihre Führungspersonen vorschlagen und sei es noch so abstrus und gegen den gesunden Menschenverstand (vgl. Trump, Putin, Erdogan, Orban u.a.).

Die Aufmerksamkeit der Dekonstruktion ist immer eingeschrieben in die vielen verschiedenen pragmatischen Anliegen und Aufgaben.

Die Dekonstruktion ist immer und überall erfinderisch(!) (vgl. Teaser und Post „Poésie engagée“, Blogspot-Blog 2014 ff.), sonst ist (!) sie nicht.

Diese dekonstruktive Aufmerksamkeit nenne ich die philosophische Verantwortlichkeit. Nicht gefangen bleiben im Empirizismus!

Das nenne ich die „neue Aufklärung“! Das beinhaltet ein Denken im jeweiligen Hier und Jetzt ohne Präsenz! Es gibt Präsenz, aber es gibt nie die volle und voll gegenwärtige Präsenz! (vgl. Teaser, siehe Web-Version!)

Sprache ist „Handlungsmacht“. Das Tun der Sprache ist handlungsmächtig! Auch diese Setzung gerade und diese Figuration/Konfiguration (vgl. meinen Teaser, Blogspot-Blog 2014 ff. dazu) ist „Handlungsmacht“ und erläutert grade in aller Kürze die sprachliche Handlungsmacht.

Sprache als Figur für die Handlungsmacht und Handlungsmacht als Figur der Sprache. Die Handlungsmacht der Sprache ist nicht dieselbe wie die des Subjekts, das Dinge mit der Sprache tun kann, aber auch in der Sprache.

Sprache gründet sich auf eine geteilte, ich möchte sagen, gedoppelte Wesensart, ein in sich geteiltes Operativum. Sprache ist bzw das Instrument der Aussagen teilt etwas „Wesentliches“ mit der Sprache, weil, gerade weil keine Aussage auf ihr Instrument reduzierbar ist (wer tiefer eintauchen möchte in diese >Angelegenheit< „Sprache“, lese „Limited Inc“ von Derrida samt der Texte der Sprechakttheoretiker Austin und Searle u.a.).

Wenn wir Sprache benützen, rufen wir unweigerlich Effekte bei uns und beim Anderen hervor. Wir verwandeln uns, aber auch den Anderen und wir verwandeln das Andere, die Sprache.

Die Subjekte, das Medium, die Sprache, die Aussage, die Aussageweise, das Ausgesagte, die berührten(!) Kontexte, die LeserInnen, die BügerInnen, die Gesetze, den Staat, das Gemeinwesen, den Gesellschaftsvertrag!

Haß-Formulierungen, aggressive Sprache bzw Sprachführung, können zum Tod des Subjekts führen, wenn dieser „Sprech“ in die Position der Herrschaft gerät oder eine solche aufrufen kann, – dann wird dieser Sprechakt(!) zur Artikulationsform der herrschenden Macht und also zu einer Art Reproduktion der Macht (vgl. etwa Chile unter Pinochet oder Deutschland und Österreich unter Hitler oder heute Rußland unter Putin; wie wir wissen, gäbe es noch viele Beispiele).

Wiederholungen von Sätzen als Haß-Sprech und deren Veröffentlichung können (müssen nicht! Brücke der Rede, Subversion ist immer möglich, immer sprachmöglich!, – vgl. Althusser, Foucault, Deleuze, bes. Derrida) und werden die Subjekte formen, die äußernden und die angerufenen.

Anstößige Formulierungen rufen auf, sie rufen auf die Lokalisation diskursiver und physischer Gewalt, sie gehen jeder Äußerung voraus, die sie in Szene setzt, versuchen und zeitigen diese gleichsam. Dem Subjekt liegt die Äußerung als vorhanden vor, das Subjekt wird geformt und das Subjekt führt den Diskurs als unterwerfenden fort.

Nach Freud verschiebt sich ein verbotenes Begehren im Unbewußten von einem Ding auf das nächste. Diese unendliche Übertragbarkeit des Begehrens, die verführt wird über ein Verbot, eine Blockade, ein Tabu, steuert quasi unkontrollierbar diese Logik der Infizierung in einem sogenannten metonymischen Strömen (denken Sie an Ihre eigene „Lust“ Verbotenes zu tun, – z. B. bei Veränderung gewohnter Umstände!).

Dies gilt für den banalen Haßposter wie für den im zivilen Leben als Anwalt arbeitenden Freizeit – Hooligan wie für den sadistisch besetzten Mörder / Lustmörder / Serienmörder / Massenmörder oder den theologisch bearbeiteten Jugendlichen (u.a.) für Mordattacken (wie im Bataclan etc., vgl. meine Posts „Charly Hebdo“ und „Attentat“ im Blogspot-Blog 2014 ff.).

Jeder Satz ein Sprung.

Ein Sprung, der einen Kontext sprengt.

Jede Aussage ist primär eine Behauptung und schiebt Einwände vorerst beiseite wie Schiffsrümpfe Wasser wegdrücken.

Sätze ohne Fragezeichen und ohne Anführungsstriche als Markierung der immer bestehenbleibenden Vorläufigkeit ohne ewigen Wahrheitsanspruch sind Bulldozer auf dem Weg Straßen aus Beton bauen und werden lassen zu sollen / wollen! 

In der Praxis des Sagens steckt die Behauptung von „etwas und etwas“,

ein Surplus, ein Exorbitantes (Grammatologie 279f.). 

Spielraum der Dekonstruktion, – der „Spielraum“ zwischen den „etwas“!

Unter différance begreift Derrida das, was im Zwischenraum des etwas als etwas sich ereignet oder ereignen kann. Die Gespenstigkeit von etwas liegt im Spielraum der radikalen Möglichkeit, den die différance zu eröffnen vermag.

Derrida zeigt uns die „radikale Möglichkeit“ einer „Gespenstigkeit“ in allem, was wir erleben. (cf. Derrida, Die Stimme und das Phänomen, S. 49ff. und bes. Marx‘ Gespenster, passim)


Derrida macht deutlich, dass die Gegenwärtigkeit der Wahrheit überhaupt in Zweifel zu ziehen sei (vgl.dazu auch Hilary Putnam: Vernunft, Wahrheit und Geschichte. Frf. 1990, stw 853, bes. S. 15ff. u. S. 202ff.; engl. V.: H. Putnam: Reason, Truth and History. Cambridge University Press 1981).

Derrida stellt die zentrale Frage nach dem Legitimationsgrund, der es erlaubt, im wissenschaftlichen Rahmen von einer Erfahrung der „Wahrheit“zu sprechen, die grundlegend verschieden ist von den Begriffen und Kategorien wissenschaftssprachlichen Zugriffs.

„Unter“(!) einer jeden Textarbeit erscheint durch die Arbeit des Dekonstruierens ein Gleiten von Sinn und vielfach Gefälteltes, Übereinandergeschichtetes an Bedeutungshaftigkeit, das uns immer nur als Spur begreifbar werden kann und nie als ein Text in seiner Präsenzhaftigkeit des quasi endgültigen Ausdrucks. 

Was ist Philosophie? Heute!

Der Traum(!) von einer konfliktfreien Welt(?!) als Wahn(!?) einer nachträglichen Struktur der Dekonstruktion!!!


……………………………………. Jeder Satz ein Sprung ……………………………….
Mißtraut den Parolen! Mißtraut den Sätzen!

Jeder Satz ein Sprung. Welten zwischen den Sätzen. Welten in den Sätzen. Welt in jedem Satz, – in jedem Sprung! …………………………….

Die Vivifizierung durch Dekonstruktion tut not. Die Befreiung aus der Trübsal der Einsinnigkeit des Wortes, der Simplizität der Wörter, der Totalität der Glaubenssätze, der Aussagefähigkeit nicht kontextualisierter Sätze. Mißtraut den Parolen! Mißtraut den Sätzen! ………………………………………………….
Zu Programm und Befindlichkeit von Politik, Technik, Macht, Literatur, und Gesellschaft im Allgemeinen und im Besonderen.
………………………………………………………. GERHARD KAUČIĆ ……………………. Gegenwartsphilosophie ………………………………… Philosophische Praxis …………………………..
Ein paar Worte als Wörter eines kleinen Vorworts als Nachwort dieser Blogkomposition zu einer Versuchsanlage von Vergegenwärtigung von Präsenz einer Gegenwartsphilosophie als philosophischer Praxis von heute (2017vv. ff.)

Gegenwart Philosophie Der Schock der Gegenwart.


Gegenwart kann schockieren, kann schockierend sein, kann schockierend werden in der Folge von Aufklärung, Ent-täuschung(!), Wahrheit, wahr sein(!).

Ich hielt mich und ich halte mich von den akademischen Zwängen meiner Zeit fern.

Warum? Um mich entwickeln, – mich entfalten zu können!

Im deutschsprachigen Raum ein Muß für persönliche, individuelle (vielleicht singuläre!) Entwicklungsmöglichkeiten. Die Trägheit gerät hier nur allzuoft zur Trögheit.

Meine Diagnose: Denkfäulnis im Plapperstil.

In meiner avancierten ökonomischen Wahrnehmung von Welt geht es in Wahrheit immer um die Unterscheidung zwischen der unüberschreitbaren und der überschreitbaren Grenze von und zu etwas.
Lebenslang beschäftige ich mich mit der Erfahrung der Grenze, an der traditionelle Schreibweisen(!) noch, gerade noch, möglich sind, – und mit der anderen Seite (wenn man das so ausdrücken will!) dieser Grenze, auf bzw in(!) der eine veränderte Schreibweise (impliziert Denkweise) statthat, – eine Schreibweise, die die Auswirkungen der Mittel und nachfolgenden Erfahrungen einer technischen Welt in ihre Verfahrens- und Denkweisen einbezieht, mitsamt der notwendigen permanenten Selbstreflexion.


Wie in der neueren Musik seit
Cage, Stockhausen und anderen gilt es auch das Schweigen, die Pausen, die Geräusche, die Gesten als ebenso bedeutsam zu nehmen wie das zu Hörende und das (vermeintliche?) Gehörte. Die ach so wichtigen Pausen, Löcher, Zerbröselungen des Ungehörten und des Ungesagten, worüber das Gesagte, Gedachte, Gehörte unentwegt (leider un-entwegt!) hinwegspringt.

Jeder Satz ein Sprung!

Das gemeine Denken springt im gewohnten Rhythmus von durch Wiederholung, unreflektierter Wiederholung, erzeugten Indexwörtern. Was sich dabei entfalten kann, dürfte eben eher nur das Geringstmögliche sein.
So war es, so ist es, so wird es sein. So scheint es mir gegenwärtig zu sein! Versuchen wir dagegen zu halten, indem wir uns die Mühe machen, dahinterher zu arbeiten. Unsere PPs. Unsere philosophischen Praxen und ihre Praktiken.

Neben dem Thema „ Euthanasie, Selbstbestimmung, Ökonomie “ (inkludierend die Sujets „Sterbehilfe“, „Hilfestellung, Unterstützung beim Sterben“, Sterbehilfe aktiv, passiv, indirekt, Beihilfe zur Selbsttötung , assistierter Suizid , Problematizitäten etc.) rangiert das Thema „ Jacques Derrida , Grammatologe, Philosoph, Begründer der Dekonstruktion , Unverständnis seiner Gegner, Dis- und Mißverständnisse seiner Anhänger “ und das zugehörige eine/n jede/n angehende Subthema „Über:Leben ! Nahrung Ernährung Speisen Genießen Tier Bewußtsein Unbewußtes Ethik Reflexionsmöglichkeiten Aporien Dekonstruktion “ in meiner/unserer Grammatologischen Philosophischen Praxis in Wien , – und darüberhinaus (weltweit), – ganz oben unter den am meisten nachgefragten Reflexions- und Dekonstruktionsfeldern. ……………………………………………………………………………………………………………….. Mehr vgl. Blog: https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2017/09/biographisches-bio-vita-biographie.html

( vgl. Youtube: https://www.youtube.com/user/gack157/videos)

……….Was i s t Philosophie ? … Was ist Philosophische …“Praxis“ ? … Was ist philosophische Praxis. ….. Was ist philosophische Praxis? ….. Was i s t ? … Was ist ist? …… Was ist „ist“ ? (vgl. Hegel!) ….. ((…!Zeit!!!…“in“ der Zeit !…)…..!!Affirmation!!, … als vielleicht nicht bewußte!… notwendig !…je vorgängige Setzung!!!…)…..„Was“ „ist“ eine „F r a g e „?…… Was ist eine Frage? Was hat diese zur Voraussetzung ?…Wodurch wird sie bedingt?…Wo heraus entwickelt sie sich? …

Vgl.: Video auf Youtube: ( Jacques Derrida„What comes before the Question ?“) https://www.youtube.com/watch?v=Z2bPTs8fspk

...Welche „Kontexte“ führen zu dem, was wir „F r a g e“ nennen ? … Unter welchen Umständen, in welcher Situation, durch wen, mit welchen Intentionen und aufgrund welcher stillschweigender und unhinterfragter Voraussetzungen und aufgrund welcher Retentionen (vgl. Husserl, Freud, Lacan, Derrida) stellt sich bzw ergibt sich das, was wir „F r a g e“ nennen bzw so etwas wie „Die Politik  des Fragens“ !… ) Und ! – Ist …“Denken“ …fragen !?…Beantwortet die „Philosophische Praxis“ … Fragen…?…!… Antwortet … „Philosophie“ … auf Fragen ? … Beantwortet Philosophie Fragen?

( vgl. J. Derrida zur Frage des Fremden als die Frage des Fragens, – in: J. D. : Von der Gastfreundschaft. Wien 2001, S. 13-59; fr. Version: J. D. : De l’hospitalité. Paris 1997; und E. Lévinas zur Gerechtigkeit und die Situation des Dritten als „die Geburt der Frage“, – in: Emmanuel Lévinas: Jenseits des Seins oder anders als Sein geschieht. Freiburg/München 1998, S. 342 )

Zur Differenzierung der Auffassung meiner Vorstellung / Repräsenz / Repräsentation (! re-praesentatio !, „wieder präsent machen“ , Jacques Derrida, „Sendung“, – in: J. D.: Psyche. Erfindungen des Anderen I, S. 109f.) von grammatologischer philosophischer Praxis (Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax Wien):

Die Dekonstruktion nach Derrida ist zu beschreiben als eine Praxis der Annäherung an die Grenzen, die das menschliche Subjekt zum Maßstab des Angemessenen und des Unangemessenen, des Gerechten und des Ungerechten machen im Namen einer Gerechtigkeitsforderung, die nicht und nie zufriedenzustellen ist.

Die Aufgabe der Dekonstruktion ist es die Grenzen der Begriffe der Gerechtigkeit, des Gesetzes, des Rechts, der wissenschaftlichen Begriffsbildungen, die Grenzen der Werte und Normen und Vorschriften (wieder) ins Gedächtnis zurückzurufen. Die Grenzen der Begriffe und der Werte, die sich im Laufe dieser Geschichte durchgesetzt und die als selbstverständlich (als „natürlich“) betrachtet und verstanden werden (vgl. Derrida, Gesetzeskraft, Der „mystische Grund der Autorität“). 

Genau das versuche ich in meiner nun schon jahrzehntelangen Arbeit in meiner Praxis zu erreichen. Ein kleiner Hinweis in eigener Sache zur Dekonstruktion muß erlaubt sein.

Ich feiere den Namen, „die Signatur“ (vgl. J. Derrida) „Derrida“ (und Dekonstruktion) in vielen verschiedenen Zusammenhängen (auch) in diesem Jahr 2025. 

„Noch bevor er mit der Einkerbung der Gravur, der Zeichnung oder dem Buchstaben, einem Signifikanten also, in Verbindung gebracht wird, der im allgemeinen auf einen von ihm bezeichneten Signifikanten verweist, impliziert der Begriff der Schrift(graphie) – als die allen Bezeichnungssystemen gemeinsame Möglichkeit – die Instanz der vereinbarten Spur ( trace instituée ). …

Die vereinbarte Spur läßt sich ohne den Gedanken an die Retention der Differenz in einer Verweisstruktur nicht denken, …

Die Spur, in der sich das Verhältnis zum Anderen abzeichnet, drückt ihre Möglichkeit im ganzen Bereich des Seienden aus, welches die Metaphysik von der verborgenen Bewegung der Spur her als Anwesend-Seiendes bestimmt hat. Es gilt, die Spur vor dem Seienden zu denken. … 

Auch ist die Spur, von der wir sprechen, so wenig natürlich (sie ist nicht das Merkmal, das natürliche Zeichen oder das Indiz im Husserlschen Sinne) wie kulturell, so wenig physisch wie psychisch, so wenig biologisch wie geistig. Sie erst ermöglicht das Unmotiviert-werden des Zeichens und damit alle späteren Gegensätze zwischen der physis und ihrem Anderen. …

Die Unmotiviertheit der Spur muß von nun an als eine Tätigkeit und nicht als ein Zustand begriffen werden, als eine aktive Bewegung, als eine Ent-Motivierung und nicht als eine gegebene Struktur.

Als Wissenschaft von der Arbitrarität des Zeichens, Wissenschaft von der Unmotiviertheit der Spur, Wissenschaft von der Schrift ( vor der Rede und in der Rede ) würde die Grammatologie einen sehr umfassenden Bereich bedecken, von dem die Linguistik per abstractionem den ihr zustehenden Raum mit den Grenzen umgeben könnte, welche Saussure ihrem inneren System vorschrieb. Dieser Raum aber müßte für jedes Rede/Schrift-System, in der Welt und in der Geschichte, von neuem überprüft werden.“

Op. cit., Jacques Derrida: Grammatologie, S. 81-88 (engl. Version, p. 46-51; fr. Original, p. 68-74)

„ >>Es gilt, die Spur vor dem Seienden zu denken.<< 

Dieser grammatologische Imperativ gilt auch für Bilder:

Es gilt, die Spuren vor den existierenden Bildern zu denken – genauer:

die Spuren, die denjenigen Bildern, die wir sehen, vorausgehen.

Mit einer Grammatologie der Bilder soll die Aufmerksamkeit auf die Spuren desjenigen gelenkt werden, was vor dem Bild liegt, auf das, was sich (noch) nicht in ikonischer oder piktorialer Gestalt – oder auch als Denkbild – darstellt oder in Erscheinung tritt: das Andere oder auch Unähnliche des Bildes.

Op. cit., Sigrid Weigel: Grammatologie der Bilder. Berlin 2015 (Suhrkamp Tb Wi), S. 9

„Es gilt, die Spur vor dem Seienden zu denken.“ (J. Derrida, op.cit., Grammatologie, S. 82)

„The trace must be thought before the entity.“ (J. Derrida, op. cit., of Grammatology, p. 47)

„ Il faut penser la trace avant l’étant.“ ( Jacques Derrida, op. cit., DE LA GRAMMATOLOGIE, p. 69 )

Nicht nur mit der Psa arbeiten, sondern diese in allen möglichen Zusammenhängen mobilisieren (Derrida, Echographien, S. 153).

Was die Affizierungsmöglichkeiten und ebenso die diversen Immunisierungstechniken angeht, wäre ein ernsthaftes Verständnis und eine damit einhergehende tiefgreifende Änderung des Subjektverständnisses notwendig, damit insbesonders ein Verstehen der freudschen Konzeptualisierung der Sexualität.

Sexualität ist ein allumfassender Begriff. „Sexuell“ ist nicht bloß „genital“ (Freud, Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie, – in: Ges. Werke, Bd. V, S. 98).

Die „genitale sexuelle Organisation“ ist nicht „natürlich“, sie ist das Produkt einer vielstufigen Entwicklung physiologischer Reifung, – besonders in Bezug auf kulturell-symbolische Relationen (ebda., S. 133).

Die sogenannte „normale“, menschliche Sexualität ist eine paradoxale, künstlich gewachsene „Naturalisierung“ der immer schon de – naturalisierten Triebe.

Die Spaltung ist ursprünglich !

Die Sexualität bzw der Sexualitätsbegriff in diesem umfassenden Sinn eröffnet den Königsweg zum „Unbewußten“. Der König auf diesem Weg ist der Traum (vgl. Felix de Mendelssohn, Der Mann, der sein Leben einem Traum verdankte, Salzburg 2014).

Das Unbewußte interpretiert mit !

Nach Beendigung einer bewußten Interpretation fährt das Unbewußte fort zu interpretieren. Wir können das nicht verhindern und nur begrenzt steuern. Wir sind gezwungen daran zu arbeiten. Die Psychoanalyse arbeitet, der Traum arbeitet, das Unbewußte arbeitet. Die Arbeit der Psychoanalyse auch in der Psychoanalyse (sic!) könnte das Bewußtwerden fördern und erweitern. Antworten auf „Warum macht der das?“ gibt es !

Laplanche betont, daß die „psychische Realität“ nicht von einem selbst geschaffen wird, sondern wesentlich invasiv ist: Sie kommt von außen auf uns als das Unbewußte anderer ! (vgl. A. Zupancic, Warum Psychoanalyse?, S. 40 und vgl. meine Videos zu Sprache und Unbewußtes)

„Wenn etwas in unserem Ubw verändert werden soll, muss es in der Struktur , die es stützt, geändert werden.“ (ebda., S. 44)

Das Ubw quasi als Ding, als Vorhandenes, gar Beobachtbares oder Messbares, gibt es nicht. Das Unbewußte ist eine Schrift von außen, die einen Text bzw eine „temporäre Textkonfiguration“ ( vgl. Blog-Teaser, Blogspot-Blog 2014 ff. ! ) innen in uns erzeugt.

Dieser Text bleibt unlesbar lesbar ! (vgl. R. Barthes Illisibilität)

Einen Lesezugang bietet die Traumarbeit, nicht zu verwechseln mit dem Trauminhalt! (vgl. Freuds „Traumdeutung“, vgl. Rudolf Heinz, Wolfgang Tress (Hg.), Traumdeutung, Zur Aktualität der Freudschen Traumtheorie, Wien 2001, Passagen Verlag und vgl Felix de Mendelssohn, Der Mann, der sein Leben einem Traum verdankte, Salzburg 2015)

„Wo Macht Recht ist.“

Freud spricht von einer Zeichenbeziehung (G. W. II/III, 283f.) und deren Bedeutung in der Sprache der Traumgedanken.

Also nicht der „bildliche“ Inhalt der Traum-Zeichen bestimmt den Wert für die Analyse, sondern deren Beziehungen zu anderen Zeichen.

Die signifikanten Elemente in dieser Logik bzw Graphik der Relationen eines Traums sind oft räumliche, gleichsam syntaktische Relationen einzelner Signifikanten. Freud spricht von einem logischen Zusammenhang, der im Traum als Gleichzeitigkeit wiedergegeben wird.

Einander räumlich nahe gelegene bzw markierte Elemente bestimmt Freud als innige!

Innig bedeutet hier zusammengehörig, aufeinander verweisend und also signifikant und dies wieder und immer im Zusammenhang mit anderen ebenso markierten Elementen. So entsteht beim Analytiker bei großer Aufmerksamkeit („frei schwebender Aufmerksamkeit“ oder „gleichschwebender Aufmerksamkeit“ nach Freud) der „Text“ des Traumes.

Analog zu F. de Saussures Semiotik aus dem Nachlaß.

Der Analytiker ist ein Leser, eine Leserin. Und! Der Analytiker wird zum Schreiber, zum Schriftsteller als lesenden.

Die Lekritüre der Grammatologie.

Die Unauslesbarkeit als Paradox des Traums.

Die Illisibilität eines jeden Textes und seine „Grundlosigkeit“! (vgl. Michael Turnheim, Das Andere im Gleichen, S. 11)

Psychoanalyse und Dekonstruktion behaupten beide eine Irreduzibilität der Hetero-Affektion in der Erfahrung eines „Eigenen“ und beide gehen von einem Wirken eines inneren Fremdkörpers aus!

In psychoanalytischen Denkfiguren spielen die Phänomene der Selbstaffektion eine sogenannte wesentliche Rolle.

Freud schreibt im „Entwurf einer Psychologie“ in den gesammelten Werken im Nachtragsband auf Seite 412, daß er nicht daran zweifelt, daß die „Wunschbelebung zunächst dasselbe ergibt wie die Wahrnehmung, nämlich eine Halluzination“. Das Subjekt stellt sich selbst in halluzinatorischer Art und Weise die Befriedigung eines Wunsches vor.

Es nimmt sich selbst das Leben. Es tötet selbst.

Das jeweilig so disponierte, also inskribierte Subjekt versucht, sich möglichst ohne Aufschub und ohne jegliche Umwege Gegenwärtigkeit (vgl. Blog-Teaser!) zu verschaffen.

Trotz der versuchten Herstellung von Gegenwärtigkeit leidet das Subjekt an einem kleinen Rest von Widerstand, einem kleinen Bestand an Unreinheit der Selbstaffektion. Es spürt den „Fremdkörper“ im eigenen Inneren, das Subjekt gewahrt das Gemachte!

Es ahnt, daß das Zustandekommen der scheinbar unmittelbaren Selbstaffektion nicht ohne die Möglichkeit eines fremdbleibenden Dritten, einem Äußeren zustandekommen kann und zur „Auto-Hetero-Affektion“ verkommt.

Nichts geht ohne Körper und nichts geht ohne „Vorstellung“ (vgl. Blog-Teaser!) und nichts geht ohne Vorstellung des sogenannten eigenen Körpers. Diese Spaltung ist der Widerstand und gleichzeitig der Aufruf zu einem immer wieder neuen Anlauf zur Wiederholung der Selbstaffektion als Halluzination.

Die reine Selbstaffektion gibt es nicht und gerät immer wieder zur Auto-Hetero-Affektion!

Wir kennen das Beispiel des Norwegers und anderer Serienkiller. Wiederholung ist Alles!!! Die „reine“ Selbstaffektion bedeutete die Auslöschung des „Fremden“, des „Fremdkörpers“ (auch als eigenem)! (vgl. Derrida, Le toucher, Jean-Luc Nancy, p. 206 u. passim und Melanie Klein, Das Seelenleben des Kleinkindes, S. 133)

Der Ort und die Zeit, das Territorium „Wo Macht Recht ist.“

Unsere Körper sind politische!

In jedem Fall wird es eine Arbeit am verfügbaren Repertoire historischer Phantasien geben.Moira Gatens „kulturelles Imaginäres“ (in: M. Gatens, Imaginary Bodies. Ethics, Power and Corporeality, London/New York 1996) stellt Vorstellungen und Bilder für jedes Subjekt bereit, an denen sich Wahrnehmungen, Empfindungen des eigenen Körpers orientieren ebenso wie Entwürfe und Planungen technischer und industrieller Art.

Medien und Weltordnungen! Und das geopolitisch biopolitische Unbewußte der Medien! Wir selbst sind medial und medial gemacht!Massenmedien verbreiten seit Jahrzehnten Selbstbeschreibungsversuche einer Weltgesellschaft oder einer Welt und ihrer diversen Gesellschaften.

Massenmediale Skripten und Einschreibungen prägen permanent die Geopolitik der Welt.Überzeugend (ob Filme, Spiele, Serien etc.) ist, was aufgrund von Räumen, Medien und sozialen Ordnungen für plausibel gehalten werden kann.

Sexuelle, ethnische und nationale Identitäten sind nicht körperbiologisch begründbar. Es handelt sich (wie oben dargelegt) um Realitätseffekte performativer Handlungen.Infolgedessen ist Veränderung möglich! ( vgl. meinen Blog-Post „Heterozentrismus Sexualität Anti-Homosexualität Identität“, https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2014/12/heterozentrismus-sexualitat-anti.html )

Das europäische Erbe ist einerseits eine Anbindung von Recht und Politik an die Souveränität des „Subjekts“, zum anderen besteht für viele Subjekte (z.B. konservative Zuwanderer) die „Gefahr“ und die Chance und Möglichkeit dekonstruiert zu werden.Bedeutet, – die Globalisierung ist die Europäisierung !

Das europäische Erbe sind infolgedessen zahlreiche Verschiebungen, territorial und deterritorial, individual, ethnisch, religiös u.a.

Das europäische Erbe sind Krisen !

Krise und Dekonstruktion !

Temporäre Textkonfiguration !

Das europäische Erbe: Krise, Psychoanalyse, Dekonstruktion, Demokratie !

Räume und Grenzen sind keine objektiv messbaren und erhaltbaren Gegebenheiten.Räume und Grenzen kommen und gehen, immer schon, durch Krise und Dekonstruktion. Effekte psychosozialer Dynamiken, Affizierung und Immunisierung. Politiken!

Seit 9/11 2001 eine sich beschleunigende Spirale von Antiterror-Krieg und Terror, Cyber-War, Drohnen-Krieg, Aufstände, Revolutionen, Religionen im Krieg, Flüchtlingswellen (! Wellen ?! oder ein großer Andrang, eine hohe Anzahl von Menschen auf der Flucht !?), Flüchtlingsleid, Fluchttragödien, Zuschau-Mentalität, Rettungsaktionen, Gezerre und Geschiebe um Konventionen (Genfer K. etc.) und Abmachungen, internationale Verträge, Flüchtlingsverteilungen bzw Aufnahme-Kontingente, Aufnahmekrise!?, Sterben und Tod, Handlungsunfähigkeit von links und rechts, von Austria bis Australia.

Migrationsströme (Ströme oder Andrang von Menschen!?, Aufnahmekrise!?!, Vertreibungskrise!?! oder Flüchtlingskrise!!!?) an den Außengrenzen der „Festung Europa“, Sklavenhandel, Terrorismus, Imperialismus. Das Erbe Europas.

Neue, fairere Verhältnislagen schaffen! Neue Narrative, neue Bilder, neue Selbstbildnisse, neue Selbstbeschreibungen.

Es geht um das Aushalten und Lebbarmachen neuer und alter Differenzen!

Der posthumane, globale Eine ohne den Anderen, ohne das Andere eine Illusion des Cyberspace und seiner Vertrauten.

Die Vollendung der Geschichte oder Fukuyamas „Ende der Geschichte“ eine Ideologie aus dem Pentagon der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts.

Ein Set an Begriffen begleitet diese Mediendiskurse, die diese Ideologien befördern.

Ideologien des einen beherrschbaren Marktes durch einige wenige Riesen-Konzerne.Sie lauten: Netzwerkgesellschaft, Weltgesellschaft, One World, Neue Weltordnung, TTIP, CETA, ACTA, …, Globalisierung, Weltkommunikation, World Wide Web, War on Terror, NSA, …Hans Ulrich Gumbrecht, „Was sich nicht wegkommunizieren läßt“, in: Kommunikation. Medien. Macht, hg. v. R. Maresch, N. Werber, Frf. 1999, S. 331:

„Macht ist die Möglichkeit, Räume mit Körpern zu besetzen, und das heißt auch: Körper aus Räumen zu verdrängen und Körpern den Zugang zu Räumen versperren zu können.“

Ich erinnere nur an Australien, Stichwort „Aborigines“, an die USA, Stichwort „Indianer“ und an Europa, Stichwort „Festung Europa“ !

Das Eigene und das Fremde !

Husserl, Merleau – Ponty, Levinas, Derrida und viele andere haben sich daran abgearbeitet.

Husserls strenger Satz als Paradox von der Erfahrung des Fremden als eine Erfahrung unüberwindlicher Abwesenheit wurde von ihm selbst entschärft bzw aufgehoben durch die Definition der Fremderfahrung als Abwandlung der Selbsterfahrung (! sic).

Zum Selbst habe ich mich schon oben (mit Freud) geäußert! Wie wir wissen, kann es keine unmittelbare Selbsterfahrung geben, – wir bleiben immer auf Distanz zu uns selbst ! (vgl. Derrida, Psyche, Erfindungen des Anderen)

Ich selbst bin mir ein bekannter Fremder (!!!)

Ich erinnere an das Potential der Affizierung und Immunisierung bzw der Auto-Immunisierung (vgl. Derrida) zu Anfang !

Die Brücken zum Anderen und zum „eigenen“ Anderen sowie die Passagen, Markierungen, Spurungen, Königswege zum Ubw als das Andere, – das gefährliche gefährdete Andere !

Das Unbewußte, das invasive Ubw, die Krise der Hermeneutik !

Das Andere als Öffnung zur „Unentscheidbarkeit“ hin.

Derrida (vgl. „Gesetzeskraft“) spricht von einem „Gespenst“ des Unentscheidbaren, das jedes Entscheidungs-Ereignis heimsucht.

Das Gespensterhafte dekonstruiert jede Möglichkeit von Gewißheit, jede Möglichkeit einer Selbstversicherung, jede Möglichkeit von Gegenwärtigkeitsversicherung, jegliche Kriteriologie zur versuchten und vermeintlichen Absicherung der Gerechtigkeit einer Entscheidung.

Politik kann somit keine Anleitungen in normativer Hinsicht leisten, es herrscht quasi eine normative Unbestimmtheitsrelation zwischen Politik und Gesellschaft vor.

Die Freiheit der Andersheit des Anderen ermöglicht Lebenspraxen des Überlebens, die sich in der Begegnung der „Others of the Other und der Others of myself (J. Butler, Undoing Gender, New York 2004, p. 131ff.) vollzieht.

Das Denken der Schrift (vgl. Blog-Teaser) ereignet sich auch in einer Art „Wiederkehr des Verdrängten“!

Die Kulturleistungen verdanken ihre Kraft und zwingende Macht der Wiederkehr des Verdrängten, besonders gut sichtbar an den Religionen dieser Welt. Es handelt sich um permanente Erinnerungsarbeit, um Wiedererinnerungen von meist sehr alten, sehr effektiven weil sehr affektiven bzw affizierenden Vorgängen in der Geschichte der Menschheit.


Notwendigkeiten, Zufälligkeiten und Zugefallenes als erfahrungsrelevante Grundlagen für die Eignung und Entwicklung hin zu den Fähigkeiten, Kompetenzen, Neigungen und Erwartbarkeiten eines philosophischen Praktikers in spe.

Vielleicht notwendige (!?) Erfahrungen und zugrundeliegender Wissenserwerb in jungen Jahren als leidenschaftlicher, aufmerksamer, wißbegieriger, oft nachdenklicher und gerne anderen zuhörender Student in den ersten Jahren der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts.

Ich hatte das Glück die großen Jahrzehnte der französischen Philosophie und Wissenschaft in der zweiten Hälfte des 20. Jh. denkend und reflektierend miterlebt zu haben. Das war und ist ein großes Glück für mich.

Die Epoche „Foucault, Deleuze, Derrida u.a.“ ist eine einzigartig herausragende und im höchsten Maße einflußreiche Epoche des intellektuellen Schreibens und Denkens, die im Werk Jacques Derridas einen unausdenkbaren, einen uneinholbaren und unaufhebbaren Höhepunkt gezeitigt hat.

Gerhard Kaučić, Paris, San Francisco, Berlin, (Greenwich Village) New York, 1979/1980; Fluxus; Hippiebewegung; Studiengruppe „Debord, La Société du Spectacle / Die Gesellschaft des Spektakels“ und Studiengruppe „Lévi-Strauss, Patriarchat/Mutterrecht“

  • To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello[dot]at
  • Gerhard Kaucic Grammatologische Philosophische Praxis / Grammatological Philosophical Practice gegründet 1989 / established 1989 
  • Dr. Gerhard Kaucic/Djay PhilPrax, Philosophischer Praktiker / Philosophical Practitioner 
  • Gasometer B, Guglgasse 8/4/80 
  • 1110 Wien  
  • Österreich / Vienna, Austria, Europa 
  • Was ist Philosophische Praxis? (III) Teil 3 / Part 3 
  • https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html 
  • PhiloPraktiker Gerhard Kaucic / Djay Philprax Wien / Vienna rund um die Welt – rund um die Uhr – around the world – around the clock 
  • Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement 
  • Bezahlung: Bargeld und Rechnung / Payment: cash and invoice 

gegründet 1989  

Gerhard Kaučić  (Dr. phil., 66) & Anna Lydia Huber (MSc, 66) Philosophische Praxis Wien

Gasometer B 

Guglgasse 8 

1110 Wien 

Grundsätze!? Wahrheitssätze!? Ein Satz Wahrheit!

Unsere Wortverwendung und –setzung muß diese Diskursformationen des Wortvertrauens, des Bewußtseinsglaubens, unterbrechen, verschieben, durchkreuzen.

So steigt ein Unmittelbares direkt inmitten aus der Dekonstruktion auf. Direkt aus der Signatur. Aus der Nachträglichkeit und seiner Spur. Aus dem „Wie“ der Vermittlung selbst ! Aus dem Text selbst!

Sofern die Spielregel und die Zusammensetzung unwahrnehmbar bleiben. Zumindest während einer ersten bewußten Lektüre.

Hier entsteigt uns (!) die Wahrnehmung und Wahrnehmbarkeit eines wirklichen Hier und Jetzt, das immer schon a n d e r s ist und anders sein wird und anders sein könnte.

Das Erblühen einer Empfindung durch das Erinnern eines Eindrucks in der permanenten Verschiebung in der vermeintlichen „Anwesenheit“ (von etwas und etwas und etwas; cf. Teaser meines Blogspot-Blogs 2014 ff. und meine Videos zu Sprache und Unbewußtes) und einer vermeintlichen aber realen „Abwesenheit“ von etwas und umgekehrt.

Das Kümmernis einer Gegenwart und das Gift einer Vergangenheit, derer man harrt, die man betrachtet und die vielleicht sogar die Sinne verwirren, im Falle des Verhaftetseins an einen Glauben an Wörtlichkeit und Bedeutungseinfalt. Die Vereinfaltung!

Die Vivifizierung durch Dekonstruktion tut not. Die Befreiung aus der Trübsal der Einsinnigkeit des Wortes, der Simplizität der Wörter, der Totalität der Glaubenssätze, der Aussagefähigkeit nicht kontextualisierter Sätze. Mißtraut den Parolen! Mißtraut den Sätzen!

Jeder Satz ein Sprung. Welten zwischen den Sätzen. Welten in den Sätzen. Welt in jedem Satz, – in jedem Sprung!

Ästhetisch und ethisch zeitgleich. Konfigurationen an Wissen und Würdigkeit. Wer nichts (!) weiß, muß alles (!) g l a u b e n !

Wer nichts glaubt, muß vieles wissen (wollen)!

Wer wissen will, muß Zweifel setzen. Wer zweifelt, muß kritisch denken. Wer kritisch denkt, muß kritische Kritik üben !

Wer übt, wird vielleicht Dekonstruktion erlernen und unabhängig und aufrecht gehen lernen. Allerdings immer in die Nachträglichkeit verbannt bleiben.

Entlang menschenrechtlich gesetzter und zu setzender Gesetze! Ge-setze!

Die Metapher, die hinüberträgt auf ein je Anderes. Die Schönheit des Hier und Jetzt in der Übertragung als Beziehung zwischen Anwesenheit und Abwesenheit.

Hier und Jetzt!

Die Welt ist Metapher.

Die Welt ist Literatur.

Das Spiel des Texts der Welt als das Spiel der Arbeit eines In-Beziehung-Setzens von Anwesenheit und Abwesenheit in Sinnarrangements und Bedeutungskonfigurationen.

Offen, transparent, kritisierbar, justierbar, verschiebbar, endlich, temporär, spatial und im Etwas von Jetzt und Jetzt und Jetzt und etwas und etwas …

Die Moderne liegt im „und“ von etwas und etwas! Das Und kennt keinen Beginn von etwas, kein anfängliches Erkennen, kein ursprüngliches Beginnen.

Die Spur von etwas gilt es vor dem Seienden zu denken! (Derrida)

Heraklit schon nennt die wach Denkenden die, die die Dinge nicht „so denken, wie sie ihnen begegnen“.

Die, die nicht nur und bloß im Hier und Jetzt leben (zu wollen glauben), sondern die zwischen den „etwas“ leben und denken,

Bewußtheit im Ubw.

Leben ist (!), wenn sich das Eine im Anderen erhellt.

Dann hat man „das wahre Leben“ entdeckt. Muß es nicht mehr verzweifelt woanders suchen oder es in einem Jenseits von Hier (und Jetzt) erhoffen.

G.K.  & A.L.H.

DR. GERHARD KAUČIĆ / DJAY PHILPRAX (JG. 1959) LEITER EINER PHILOSOPHISCHEN PRAXIS SEIT 1989

…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben

Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer

Gerhard Kaučić,

b. 1959, Philosopher, Writer, 66, 2025

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Titel von Gerhard Anna Cončić-Kaučić bei Passagen

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON II
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON III
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON I
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt.
Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden.
„Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON IV
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt.
Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON V
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttel nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

In English:

CORONA WHEELING CROWNING

The leap. Leaving the book. The production, the emancipation, the liberation of writing.

……………………. Semeion Aoristicon oder zur Autobiographie Sem Schauns …………………..

……. THE SENTENCE ………. the jump ……… the set ……. the leap o f …. The LEAVING of

the BOOK ……….. ?!

I ask if Sem VI is not my / our blog composition !?!

I ask (me / us) if Sem VII is not my / our blog.

I ask if my/our blog will not be Sem VI and Sem VII?

And shall be!

Or must be?

Already is, will be or even must be and will have to be !?!

The set. The leaving of the book.

The production, the emancipation, the liberation of the writing.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns

If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at

Philosophers, Writers, Philosophical Practitioners, Mediators, Translators, Feminists, Freeriders, (Wild) Camping Enthusiasts, Survivors Vienna, Austria, Europe

Philosophical Practice weltweit … rund um die Uhr … rund um die Welt, … „face à face“, … confidential one-to-one conversation, … around the clock … around the world

Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion

Öffnungszeiten / Hours of opening:  Mo –  Fr:  11 – 20 Uhr

Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement

Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…

around the clock …around the world

cf. Jacques DerridaSignatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )

Philosophical Practice Vienna 1989 ff. Analysis Complication Aporia Identity Dislocation Meta-thesis Deconstruction

Cf. list of publications at: https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de   

To contact us, please use only these emails:

Projekte / Projects (1989 – 2025 ff.) 36 Jahre Philosophische Praxis Wien GK & ALH

Mehr dazu siehe meinen Teaser und meinen Footer sowie die übrigen Postings in diesem Blog! (Blogspot-Blog 2014 ff.) 

Homepage: 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html?m=1

Religion und Gesellschaft

Gerhard Kaučić, Schauen, Gustieren, Abwägen, Denken (Philosoph, Feminist, Freerider, Radreisender)

Anna Lydia Huber, Schauen, Gustieren, Abwägen, Denken (Philosophin, Feministin, Freeriderin, Radreisende)

Anna Lydia Huber (MSc, geb. 1959, Alter 66, 2025), Philosophische Praxis 2009 ff.
Philosophische Praktikerin/Praktische Philosophie, Sprachanalytische Philosophie, Dekonstruktion, Schriftstellerin,  Österreichische Philosophin, Europäische Philosophin

Erzählungen, Berichte, Analysen, Reflexionen aus der Praxis/aus meiner/unserer Philosophischen Praxis

Wien 36 Jahre Praxis Jubiläum (1989-2025 ff.) Jubilaeum 36 Jahre PP 2025

Religionssoziologien sind dekonstruierbar. Sie alle unterlaufen ihr erklärtes Ziel. Sie alle sind überfordert in dem Versuch die Frage nach dem Wesen der Religion zu beantworten.  

Sie alle versuchen selbst(!) nicht religiös zu sein in ihren Beschreibungsversuchen des Religiösen von Religion, denn das ist das Wesen(!) von R.

Religion konstatiert(!) Religiöses durch Einschränkung und Ausschließung!   Ist insofern nicht jede Beschreibung von Religion(en) automatisch(!), zwanghaft selbst religiös?!   Die Beschreibung religiöser Tatsachen (!), Rituale, Ereignisse, Beschreibungen, Kommunikationen (wie etwa Gebete!), Phänomenen (!)  muß selbst religiös sein!  Sonst könnte sie Religion nicht  b e s c h r e i b e n (!).  

Diese Soziologien und Phänomenologien schließen ein und schließen aus!   Wie es ihnen grad paßt oder möglich ist.

Beides ist paradox!   Im graden wörtlichen Sinn para-dox!   Knapp neben etwas!  

Paradoxe Unterscheidungen, Erklärungen erzeugen paradoxe Beschreibungen.  

Die Wissenschaft als paradoxe Aussage ?!  

Religion definiert sich selbst.  

Macht sich frei vom Urteil anderer!  

Religion urteilt nur(!) selbst über Andere(s). 

Das System Religion, wenn ich es einmal so bezeichnen darf, denn genaugenommen, wissenschaftlich genaugenommen (vgl. Luhmann), handelt es sich um kein System, eher um einen System-Wahn, eine Psychose (vgl. Lacan, Abraham/Torok) als Institution in Form z. B. der Kirche. 

Das System  R e l i g i o n  ist nur als solches(!) unabhängig (!?), wenn es in die Lage versetzt ist, mitzukontrollieren, was es alles nicht ist. 

Psychosen und Religion(en) haben etwas gemeinsam, – nämlich das Vermögen etwas Bedeutung zu verleihen, etwas zu etwas Besonderem zu machen, also eine Art Verdopplung von Realität  (( z. B. der brennende Dornbusch! Nur oder mehr?! Surpluseffekte, wo (fast) gar nichts ist von etwas, was dort (!) sein soll )).

Paradoxe Aussagen gibt es auch in der Philosophiegeschichte häufig. Die Geschichte der Metaphysik ist eine der Paradoxa. 

Meist infolge des fast unmerklichen Wechsels von einer Realitätsebene (bzw einer Aussage über diese) zu einer anderen. Hegel, Heidegger, Wittgenstein. Sie alle sprechen vom Sein, das es gar nicht gebe. Vom Sein als Sosein bzw von „könnte“ im Wort „sein“.

Marx hält die Kritik der Religion für die Prämisse einer jeden Ideologiekritik!   

Nun steckt aber nach meinem Dafürhalten in jeder Kritik ein gewisser 

(( bestimmbarer (!), zu bestimmender (!) Geist (!), – ein Gespenst besser (wie Derrida formuliert) )) 

Gespenstergeist(!), das Gespenst des Satzes, eines jeden Satzes, das Gespenst des Sprungs zwischen Sätzen und als der Sprung von Satz zu Satz.   

Das Gespenst einer Heterogeneität zwischen Glaube und Wissen. Ein Geist von Religion vielleicht (oder lieber Psychose?) an den Grenzen der bloßen Vernunft?  

Der Ausschluß des Religiösen der Religion als Rekurs und Abkunft oder wiederholte Rückkehr des Grundsatzes (!) des Glaubens und die ewige (?) Wiederkehr der Religion qua „Religiöses“.

Läßt sich die weiter oben angeführte Behauptung mit Fragezeichen einer „Zivilreligion“, die wir bräuchten, vielleicht auch nur zwischenzeitlich brauchen, überhaupt irgendwie begründen, zumindest mit Plausibilität heutigen aufgeklärten Denkens füllen/erfüllen?  

Sinnvoll ?    Nicht ?!

Was wäre der Zweck? Und ist das Denken zu einem  Z w e c k  religionsfreundlich und mehrheitsfähig? Und wenn ja, was wären die Folgen!

Spaghetti – Monster?

Voodoo – Partys ?  

Martial – Arts – Käfige als Kirche ?

Einheitskleidung?

Kollektiver Selbstmord?

Fliegende Teppiche?

LSD für alle auf Rezept?

Lateinische Messen als vegane Gala-Diners ?

Fortsetzung durch jede(n) Selberdenker/in ! 

Ist Religion absurd?   Das Absurde als Basissubstrat einer jeden Religion ?

Kierkegaard interpretiert einen Zweck in die Religion.   In den Akt des Glaubens.  

Er meint, Abraham würde im Herzen gewußt haben, Gott werde Isaak letztlich nicht als Opfer nehmen. Er wolle ihn bloß(!) testen. Und wenn doch, dann wird der Herr ihm einen neuen(!) Isaak, einen neuen Sohn geben. Kraft des  A b s u r d e n !   

Abraham ist  a b s o l u t   und ganz an seinen Gott gebunden.  An die Absolutheit der religiösen Bindung  (sowohl Abraham als der Stammvater Israels als auch als der Stammvater der Araber).

Auch die christlichen (die dritte abrahamitische Religion neben Judentum und Islam, die sich auf Abraham und Isaak bezieht) und alle anderen (mir bekannten!) Religionen und Glaubensformen kennen absurde verantwortungslose (!)  Sätze wie „Der Herr gibt, der Herr nimmt“.  

Schicksalsergebene Sätze.   Eine Selbstschutzformel.  Aus der Geschichte der Leiden und des Leidens durchaus verstehbar.  

Denken hilft nicht immer!   

Aufsagbare Formeln manchmal schon !   In der Form der Negation von denken!  

Verstehendes Durcharbeiten von Situationen, Ereignissen und Prozessen muß gelernt werden.

Ordnungsschemata wie Psychologien sie erstellen sind letztlich aber auch nur „Gestelle“, – nicht viel anderes als Gebete (!).

„Ursprünglich“(!) waren Gebete Erbittungen und Erflehungen an den Herrn (!)  

!   Genauer: absurde, weil nicht auf Augenhöhe befindliche Dialog-Versuche,  Versuchsanordnungen von  D i a – l o g.  Wechselrede!   Hin- und Her – Rede (vgl. m. Blogspot-Blog-Post 2014 ff. zum „Dialog“, „in einen Dialog eintreten“). 

Dialog verlangt nach Eintreten. Eintritt! Eintreten können!  Von beiden Seiten die Bereitschaft und Fähigkeit wo(!) einzutreten !  

Bildung !   Achtung, Bildung als Notwendigkeit! (vgl. Quintilian, 1. Jh.,  Institutio oratoria)

In der Realität (auch heute) oft Herrschaftssprech. 

Die Ironie der Unverständlichkeit !   Absurditäten.  In Religionen!  In Philosophien!  

Absurditäten auch an einer Überdosierung des Interpretativen.

Kommunikative Kollateralschäden der Auslegung von Irrationalität.   Das „Heilige“, das „Transzendente“, die „Göttlichkeit“ als Interpretate eines Unerreichbaren, einer Unerreichbarkeit durch je aktuelles Wissen, welches als Nichtwissen immer (auch für die Naturwissenschaften!) den größeren Teil am Empirischen ausmacht.  

Das Mittel des „Wunders“ dient hier zur Kommunikation eines momentan ( = ev. auch f. Jhdte.! ) nicht lösbaren Rätsels von Ereignishaftigkeit(!).

Ausgerechnet die sich so rational (?) geben wollenden Buchreligionen mit ihren zahllosen Lebensvorschriften.

Ihre Rituale dienen der kollektiven Funktionserhaltung von Weiterleben in irgendeiner Form, ob hier zu Erden oder anderswo.

Eine kluge Art der Selbstversicherung im Einvernehmen mit den anderen von Ihresgleichen.  Auch und besonders als Sinngebung von Leid und Tod. Und nicht bloß rein zufällig auf der Seite der jeweiligen politisch-gesellschaftlich vorherrschenden Mächtigen gern gesehen als im Keim Ersticker etwaiger Aufstände oder Revolutionen von unten.  Ein derartiges Denken und Tun kommt da erst gar nicht zu seiner Geburt.

Eng mit der Frage des Todes, des Tot – Seins (!) und seines Ortes verknüpft sich die Frage der Kommunikation aus dem Jenseits.  Ich meine die sogenannten „Offenbarungen“. Wunderzeichen als Botschaften. Codes. 

Ein wunderbares (!) Feld für Meinungsaustausch fast ohne Grenzen. Und die zahllosen legitimierten Ausleger.   Apostel, Propheten, Päpste u.a.  

Allesamt Schriftgelehrte, eingesponnen in ein Jahrhunderte altes undurchschaubares Gewirk von Texten und zulässigen oder auch unzulässigen Auslegungen rationaler Art (rational, weil es Kriterien folgt). Rationale Auslegung der Codes des Irrationalen.  

Ganz so leicht tut man sich heute dabei nicht mehr wie in den vergangenen Jahrhunderten. Stehen doch selbst Theologen aller Art und Provenienz unter einem gewissen Lernzwang durch den modernen Wissenschaftsbetrieb. 

Sogar der nahe Osten inzwischen, wenn auch sehr sehr träge und mit krassen Rückschlägen (cf. IS u.a.).  Sogenannte „Gegenreformationen“ wird man aus den Leitungen der Religionsgemeinschaften heraus immer wieder versuchen.  Pius Brüder, Salafisten, Ayatollahs u.v.a.  

Gerade wir alle jetzt dürften uns in der Welle einer Gegenreformationsoffensive befinden, einem Versuch, die sogenannte „Wiederkehr der Religion(en)“ herbeizuführen. 

Die „negative Religionsfreiheit“ (= das Recht keiner Religion zugehören zu müssen, vgl. Menschenrechte! , – und vgl.: Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte hat im November 2011 die negative Religionsfreiheit bekräftigt.)  existiert in vielen Ländern dieser Erde nicht. 

Im Islam heute nirgendwo, soviel ich weiß. Aber auch hier in Europa gibt es Staaten, deren Gesetze dies ausdrücklich untersagen (wollen!)!   Ich möchte hier nur auf Polen verweisen. Man möchte es fast nicht „glauben“, – dieses Wissen!   Ein  E U – Land!  

Der zivilisatorische Weg ist ein harter Weg!   Diese  Ein – Gott – Lehren  arbeiten mit den gleichen perfiden(!)  Mitteln wie die Star – Blockbuster aus Hollywood. Der Star ist alles. Alle Augen sind simplifiziert auf den einen Hero gerichtet. Ihm folgt man. Ihm glaubt man. Mit ihm identifiziert man sich (leidenschaftlich).  

Zu unser aller Leidwesen.

Der Mensch als Kontingenz. Die Geburt des Menschen und der Tod Gottes. Ich möchte hier keinen Heroenkult aufführen, keine Heldenverehrung des Menschen und des Menschlichen als ein Mensch, der ich bin, – so denke ich (!).  

Und ich möchte nicht polemisch verstanden werden und als Gottesverächter gelten.  

Ich glaube nur nicht an einen Gotteskult.   Gott, sofern es ein(!) Solches gebe, braucht uns nicht. Manche von uns brauchen diese Vorstellung (und dieses Theater der Kulte), es gebe solcherlei als  W e s e n,  manche glauben sogar, es gebe eine Personifiziertheit von Wesen.  

Irgendwann passierte die Geburt des Menschlichen(!).  Noch nicht gleich der Mensch in Form von  d i e  Menschen.  Eine jahrmillionenlange Geburt war, eine jahrtausendelange Phase des Endes wird sein.   

Das Ende des/der Menschen ist gewiß. Wir machen uns mit Hilfe von Derrida und Leroi-Gourhan ein paar, wie ich hoffe, interessierende Gedanken darüber und da ich selbst das bin, was alle als Mensch definieren, Gedanken aus diesem Menschsein heraus.  

Gedanken über den Anfang menschlichen Lebens und über das Ende.  

Das könnte ich jetzt (leicht frivol) auch „R e l i g i o n“ nennen.   Aber ich bin keinem Kirchenglauben anheimgefallen und will meine Gedankengänge auch nicht in einen gemeinhin als religiös bezeichneten Kontext stellen.  

Alles, was ich in diesem Posting(!) „Religion und Gesellschaft“  bis jetzt versucht habe  (und auf meiner/unserer Praxisarbeit in Strasbourg/Straßburg fundiert und aus eben dieser Praxis emaniert!), war es zu zeigen, war es zu sagen, – durch Heranziehung verschiedener einander wechselseitig beeinflussender Kontexte wie Politik, Juristerei, Soziologie, Religionssoziologie, Geschichte, Politologie, Psychoanalyse, Philosophie etc etc., – schaut her, laßt uns mal schaun, was Religion und Glaube ist und sein könnte und was diese Dinge(!) für unsere heutige(n) Gesellschaft(en) für ein Gewicht aufbringen.  

Was kann das, – Religion !  

Kann es noch was ?  

Tut es uns allen Gutes ?  

Oder was ist das Malheur, das Handicap, die Krux, das Verbrauchte.  

Wo läge der Fehler in der Konstruktion, falls es einen Fehler gibt !

Und wir telefonierten und verabredeten uns zu einer Philosophischen Praxis dazu, darüber und dadurch. 

Ganz zwanglos und rein zufällig aus Interesse und ohne Zeitnot.   

Daraus werden (und wurden dann auch) 3 x 4 Stunden im freundlichen Grenzort Straßburg, uns bewußt die Wichtigkeit und Bedeutung (Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte, Europarat, Europaparlament  u.a.) dieser EU – Stadt.  

Diesen vorletzten Abschnitt zu „Religion und Gesellschaft“ könnte ich jetzt auch ein Kapitel zu einer „Zivilreligion“ ( vgl. M. Ley, Lübbe, Watzinger, P. Zulehner, U. Barth u.a.) nennen. Mach ich aber nicht. 

Ich will das Religiöse möglichst aus meinem Text hier draußen lassen.    

Vielleicht ist das dann das, was ich hier jetzt die Dekonstruktion des Religiösen und der Religion überhaupt (egal in welcher konkreten Ausprägung) nennen möchte. 

Ans Herz(!) gelegt, versuchen Sie es aber dann doch nicht zuuu ernst (für sich) zu nehmen! Das wäre jetzt hier(!) vorerst  nur mal meine Willensbekundung.   

Und   bitte   aufgehorcht !  

Diese Zeilen sind „nur“ eine Vor- und Nachbereitung  (m)einer grammatologischen philosophischen Praxis der Dekonstruktion von Angesicht zu Angesicht und in actu.  

Beide,  – die Zubereitung und die Gesprächspraxis, – bilden das versuchte doppelte Denken. Die Praxis der Dekonstruktion in der Praxis.  

Das Nachdenken(!)   (allein und gesprächsweise gemeinsam) über das Ende, – den Tod(!), –  erzeugt auch einen Gedankengang über die Geburt.  Wie ist unsere Beziehung zum Tod. Ich frage nicht, haben wir eine Beziehung zum Tod, nein, seien Sie versichert, wir/Sie haben eine!  

Fast schon eine Gretchen-Frage! „Wie hältst Du’s mit der Religion?“  Aber eben nur fast !  

Ab wann wird der Mensch zum Menschen?   Wann wurde der Mensch erfunden?

Wann quasi embryonal!  

Seit Darwin spätestens wissen wir alle, der Mensch hat zu seinem Sein gefunden. Keine Ahnung!  

Fast keine.  

Und!   Ist sein Ende schon eingeläutet?   Dies ist keine Science-Fiction und keine Endzeitstory.  

Nein, sind wir noch Menschen und wie lange noch?   Ganz im Ernst, – die Zeit der Erde ist begrenzt. 

Vorher aber, – vor dem Ende der Erde, – vorher, da müssen wir gehen !   Vielleicht sogar schon lange vorher. Wer weiß. Je ne sais pas.

Jacques Derrida beschreibt mit der Erfindung seiner  D i f f é r a n c e  den Prozeß des Lebens (cf. Teaser, Blogspot-Blog 2014 ff., dt. u. engl.), in dem der Mensch ein Spezialfall ist, ein einzigartiger Fall.   Ein Zufall fast und doch ab einer gewissen zurückgelegten Strecke an Prozessen physikalischer, chemischer und dann neurologischer Art dann zunehmend stringenter, definierter, festgelegter.  

Das ist spannend und aufregend. Gibt es überhaupt so etwas wie eine Grenzziehungsmöglichkeit?!  

Ich stelle diese Frage ganz ohne die Absicht, den Menschen zum Tier machen zu wollen.   

Wir sind tier – lich, aber eben nicht tierisch allein.   Und was heißt hier  T i e r ! (Vgl. meinen Blogpost „Tierphilosophie“ in diesem Blog!)   

Tiere sind! Sind viele verschiedene Individuen! Und jedes Tier für sich einzigartig !!!   

Und manche Tiere besitzen sogar sogenannte menschliche Eigenschaften wie Gedächtnisinhalte, Technikvermögen, spezielles Können, Schlußfolgerungsfähigkeit, Liebe, Kommunikation u.a.!   Und teilweise sogar Bewußtsein!  

Jacques Derridas Phonologozentrismus bedeutet unter anderem, daß jeder Humanismus logozentristisch ist und jede Metaphysik ein Humanismus sei.  

Auch wenn das bis heute die meisten Philosophen und Philosophinnen nicht gerne hören wollen.

Der Humanismus als Metaphysik ist der Feind der Tiere.  

Der Feind der Tiere und schließlich auch der Feind der Menschen.   

Ich kann jetzt hier(!) nicht alles aufrollen (das geht uns immer so!), schauen Sie meine Tierphilosophie im Blog an, – lesen Sie Derridas Arbeiten dazu und achten Sie auf den „Sünden“(!) – Katalog, – meine rote Liste zur „kommenden Demokratie“!   (Stichwort „Artensterben“, „Klimawandel“, … etc.; immer zu finden im Anhang eines jeden Postings in roter Schrift, engl. u. dt.).  

Wenn die Grammatologie  „nicht eine Wissenschaft vom Menschen sein kann“ ,  dann genau deshalb,  „weil sie von Anfang an die für sie grundlegende Frage nach dem Namen des Menschen stellt“ (J. Derrida, Grammatologie, Frf. 1974, S. 148). 

Der Name, die Geburt, das Ende, die Signatur des Menschen!  

Das Ereignis  Mensch !  

Der Kontext des Menschen !  

Der Begriff(!)  Différance  stellt den Menschen in gewissem Sinne in Frage und zeichnet dadurch die Geschichte des Lebens überhaupt.  

Noch kurz einmal zum Humanismus als Logozentrismus bzw Phonologozentrismus.  

Derrida zeigt, daß die traditionell hierarchische Anordnung der beiden Bestandteile des  Z e i c h e n s  dekonstruktiv verkehrt werden muß. Bis hinein in die moderne Sprachwissenschaft wird nämlich die ideelle Bedeutung eines Zeichens,  S i g n i f i k a t  (die Vorstellung) genannt, dem materiellen Träger der Bedeutung,  S i g n i f i k a n t  (das Laut – oder Schriftbild) genannt, übergeordnet.    Stets wird versucht, den äußerlichen Signifikanten, die Schrift, auf ein transzendentales Signifikat hin auszurichten.  

Denken Sie an das, was wir vorher über Religion, Gott und Mensch gesagt haben.  

Jedes Signifikat (Die Vorstellung!) befindet sich aber (laut Derrida) „immer schon in der Position des Signifikanten“ (Derrida, Grammatologie, S. 129).  

Es kann keine Bedeutung geben und keinen Sinn, der der Verräumlichung und Verzeitlichung sowie dem differentiellen Spiel der Signifikantenbeziehungen entgehen könnte.  

Die Schrift ist nach dieser Definition Zeichen von Zeichen, Signifikant von Signifikanten.

Mit dieser Verkehrung soll vor allem gezeigt werden, daß die Materialität des Signifikanten zum Sinn nicht etwa nachträglich und äußerlich hinzutritt, sondern umgekehrt, daß der Sinn  E f f e k t  einer immer schon  n a c h t r ä g l i c h e n  Signifikation ist. Derrida hat auf diese Weise das Verhältnis von Sprache und Schrift neuformuliert und umformuliert.  

Durch Derridas Transformation des Schriftbegriffs geht dieser über den der Sprache hinaus und begreift diesen mit ein.   

Aus all dem folgt ein völlig neues,  weil mehrfach transformiertes Verständnis  und  Ereignis  von  T e x t.

Einem solchen Text(verständnis) ist das „Wesen“, die Praxis der Dekonstruktion, inhärent, also „ein-geschrieben“ (vgl. Derrida, Freud und der Schauplatz der Schrift bzw Freuds „Wunderblock“).   

Das Denken der Differänz/différance ist die inhärente Praxis der „Dekonstruktion“.   

Es geht darum, es geht mir in meiner Philosophischen Praxis 

(( und dazu gehört das Gespräch in dieser, aber auch meine/unsere Schreibpraxis vorher und nachher einer jeden Setzung / Sitzung(!) )) 

immer darum, Texte  (geschrieben, gesprochen oder Darstellungen(!) z. B. technischer, künstlerischer, ökonomischer, politischer, institutioneller Art)  in ihrer inneren Struktur und in ihrem Zusammenwirken mit anderen Texten zu erfassen.  

Die Texte sind nicht nur zu analysieren und zu interpretieren, sondern durch die Praxis der Dekonstruktion ihrer Konflikthaftigkeit, ihrer Aggressivität, ihrer verdeckt mitgeführten Gehalte und Intentionen zu enttarnen.

Gemeint ist die Sichtbarmachung der Doppelheit des gleichzeitigen An- und Abwesendsein(!) von Wahrheit.

Wir äußern Sätze gewollter analytischer Wahrheit und verdrängen dadurch gleichzeitig andere eventuale Wahrheits- oder Unwahrheitssätze.  

Setzungen punktieren, springen von etwas zu etwas und verlieren dadurch „etwas“(!) aus dem Blick (!), indem sie etwas anderes  ( sogar als das vermutet „Gleiche“(!)  )  in den Blick als Zugriff nehmen wollen.  

Sogar ein solches „wollen“ führt schon zu Verschiebungen in der Wahrnehmung von Wahrheit in der Zeit und im Raum.  

Eine solche Praxis führt zu einer ganz neuen Deutung sämtlicher Zusammenhänge dieser Textformationen, – zu neuen Konfigurationen in der Politik, dem Recht, der Literatur, der Philosophie, der Kunst, den Institutionen, den Ökonomien, dem Leben insgesamt.  

Bei seiner Beschreibung der beiden Tempi, die der Todestrieb einerseits und die Lebenstriebe andererseits veranstalten, spricht Freud in   J e n s e i t s  d e s  L u s t p r i n z i p s  von einem „Zauderrhythmus“, der das Resultat dieser zwei Bewegungen darstellt. 

Der  T o d e s t r i e b  folgt blind seiner prioritären Tendenz, das organische System an sein entropisches Ende zu bringen.  Die Lebenstriebe dagegen sichern und übertragen jenes Wissen, das die Organismen in Millionen von Jahren auf ihrem Weg zum Tod erwerben. 

Der Anfang des Lebens und seiner Zeichen liegt in jenem beinahe Nichts einer  F a l t e , eines Intervalls, das Derrida an die Stelle aller Ursprünge gerückt hat, – der  d i f f é r a n c e  ( Derrida, La différance,- in: Randgänge der Philosophie, Wien, Passagen, 1988 ).  

Derrida schreibt  d i f f é r a n c e  und  nicht  d i f f é r e n c e.  Seine (Er)findung, der Unterschied zwischen e und a kann im Französischen nicht gehört werden, er ist stumm, aber vorhanden ohne da zu sein, er ist nur graphisch da als Unterschied.  

Derrida will damit rein faktisch die phonetisch nicht faßbare Eigenart der Schrift zum Ausdruck bringen.  

Das französische Verb  d i f f é r e r,  auf das der Ausdruck  différance  rekurriert, bedeutet ein Zweifaches, ein Doppeltes (!). 

D i f f é r e r  im Sinn des Aufschubs und des Umweges  heißt Verzeitlichung (Temporisation),  „heißt bewußt oder unbewußt auf die zeitlich und verzögernde Vermittlung eines Umweges rekurrieren, welcher die Ausführung oder Erfüllung des Wunsches oder Willens suspendiert und sie ebenfalls auf eine Art verwirklicht, die ihre Wirkung aufhebt oder temperiert“ (Derrida, Randgänge …).  

Eine zweite Bedeutung ist das bekannte „sich unterscheiden“, anders und verschieden sein. 

In dieser Bedeutung entsteht zwischen den verschiedenen Elementen eine Distanz, eine „Falte“ (pli), ein  I n t e r v a l l  bzw eine Verräumlichung.   Diese beiden Prozesse, die Verzeitlichung (des Raumes) und die Verräumlichung (der Zeit), bilden die formale Struktur einer jeden Schrift. Sie sind der Ermöglichungsgrund des Zeichens überhaupt.  

So kommt auch die Präsenz, die ihren privilegierten Ausdruck in der sich selbst vernehmenden Stimme erfahren soll, nicht ohne diese Basisstruktur aus.  

Keine Gegenwart ist je vollständig punktuell und mit sich selbst identisch, sie muß sich immer auf etwas anderes als sie selbst beziehen.   

„Ein Intervall muß es (das jeweils gegenwärtige Element) von dem trennen, was es nicht ist, damit es es selbst sei, aber dieses Intervall, das es als Gegenwart konstituiert, muß gleichzeitig die Gegenwart in sich selbst trennen, und so mit der Gegenwart alles scheiden, was man von ihr her denken kann.  (…)  Dieses dynamisch sich konstituierende, sich teilende Intervall ist es, was man  V e r r ä u m l i c h u n g  nennen kann, Raum – Werden der Zeit oder Zeit – Werden des Raumes (Temporisation)“. (vgl. Derrida, Randgänge, S- 39)  

„Ein Signifikant ist von Anfang an die Möglichkeit seiner eigenen Wiederholung, seines eigenen Abbildes oder seiner Ähnlichkeit mit sich selbst.   Das ist die Bedingung seiner Idealität.   Was ihn als Signifikant ausweist und ihm als solchem seine Funktion gibt und ihn auf ein Signifikat bezieht, kann aus denselben Gründen niemals eine ‚einzigartige und besondere Wirklichkeit‘ sein.   

Von dem Augenblick an, wo das Zeichen in Erscheinung tritt, das heißt seit je, besteht keine Möglichkeit, die reine ‚Wirklichkeit‘, ‚Einzigartigkeit‘, und ‚Besonderheit‘ ausfindig zu machen“ (Derrida, Grammatologie, S. 165).  

Nie wird es „präsentative Einfachheit gegeben haben“, sondern immer wieder eine weitere „Falte“, eine weitere nicht-repräsentierbare Differenz.   

„Was hat es auf sich mit dem Nicht-präsentierbaren oder Nicht-repräsentierbaren ?  Wie es denken?“ (Derrida, Psyche I, S. 122)  

Strukturell unabschließbare  Nachträglichkeit (vgl. Derrida passim)  und unendliches Spiel der Signifikanten errichten temporäre Textkonfigurationen, die der permanenten Arbeit der Übersetzung, der Interpretation und der „Dekonstruktion“ (siehe dazu meinen Blog-Teaser „Dekonstruktion als philosophische Praxis“) ausgesetzt sind.  

Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist.  

Der „Text“ hat aufgehört, ein Gegenstand an sich zu sein.   

Die permanent abwesend anwesende Präsenz von  I n t e r t e x t u a l i t ä t  (diese gilt für jeden Text, – und seit alters), in der jedem  Z e i c h e n  einer Schrift seit je die Kraft des Bruchs mit seinen Kontexten als einer Stimme von  n i e  g a n z  p r ä s e n t e n  P r ä s e n z e n  struktural immanent ist, bestimmt seit je her die Schrift, – die Schrift ohne Ursprung und Ziel (arche, telos). 

All das verweist auf eine radikale Möglichkeit, die von keiner Einzelwissenschaft getragen werden kann (Derrida, Gramm., S. 168f.).  

Meine Aufgabe, unsere Aufgabe ist es, sämtliche Diskurse der Macht, der Herrschaft, der absonderlichen Autoritätsanmaßung zu durchkreuzen, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben.  

In diesem Fall hier die Verknotungen der Diskurse und Anschauungen von Religion und Gesellschaft.  

Und indem wir die Kreuzungspunkte der Religionsdiskurse und deren Spiel (!)  in die verschiedensten Richtungen wie die Verfaßtheit von Gesellschaft und Staat, Gesellschaft und Demokratie,  Gesellschaft und Menschenrechte, Gesellschaft und Ethik, Gesellschaft und Religiosität, Gesellschaft und Kirchen, Gesellschaft und Politik, Gesellschaft und Philosophie und Gesellschaft und Psyche (Ubw) auseinander treiben.  

Texte dieser Art und deren Konnotationstextur sind von keinem Kontext einschließbar, determinierbar oder gar politisch handhabbar in der Form von imperativer Aus- und Ansagepolitik.  

Und !  

„Ein Text ist nur dann ein Text, wenn er dem ersten Blick … das Gesetz seiner Zusammensetzung und die Regel seines Spiels verbirgt“ (Derrida, Platons Pharmazie, – in: Dissemination, S. 71).  

Der „Phono-Logozentrismus“ ist immer ein Anthropo-Logozentrismus.  

Das Wort der Schrift gegenüberzustellen, heißt immer auch den Menschen dem Tier  (!, vgl. m. Post zum Singular „Tier“ in „Tierphilosophie“ hier in diesem Blog)  gegenüberzustellen und somit auch die Frage nach der Technik.  

Die Grammatologie schafft den Ausdruck  „Différance“ und schreibt damit die Arbeit(!) des Lebens !  

Wenn die Grammatologie die Graphie denkt, was sie zweifellos anstrebt und wenn sie dadurch den Namen des Menschen denkt(!), dann macht sie dies, indem sie einen Begriff von Différance erarbeitet als eine Etappe in der Entwicklung der Geschichte des  L e b e n s  als Geschichte des  g r a m m a  und damit des Begriffs  P r o g r a m m  (!).  

Ich beziehe mich hier gleichzeitig auf eine Art Dreifaltigkeit an Autorenschaft, nämlich  auf  Leroi-Gourhan, Jacques Derrida und Bernard Stiegler.  

Das  gramma, sagen diese, strukturiert alle Ebenen des Lebens von der >Genschrift< bis zur Überwindung des Logos.   

Von den grundlegenden Programmen (!) der instinktiven(!) Verhaltensweisen bis zur Erweiterung von Gedächtnis durch Herstellung elektronischer Datenverarbeitung und diverser Informationsmaschinerien (Derrida, Grammatologie, S. 149ff.).  

Ich danke meinen Gästen und Gästinnen für die anregenden und Hoffnung machenden Überlegungen, Gedankengänge und Gedankenschöpfungen, – manchmal und immer wieder auch  am Rande der Abgründigkeit.

Kein  Grund ohne Abgrund!?   Philosophische Praxis als Baustelle mit Bausteinen, Ruinen, Schotter, Schrott und Techné und als freies Experimentierlabor für Gedankenspaziergänge in Gedankengebäuden und Ruinen auch archäologischer Natur.

 Und:   Wie immer haben wir zu wenig Zeit!

Jeder Satz hat zu wenig Zeit. Jeder Satz verdrängt, indem er springt. Er verdrängt viele andere mögliche und notwendige (!) Sätze (mehr vgl. mein Youtube-Video zu „Der Satz“).

Jeder Satz, jedes Wort, jeder Code treibt sein Wesen und sein Unwesen in der Inkommunikabilität!

Jeder Satz grüßt ein Gespenst. Jeder Satz ist ein Gespenst.

Jeder Satz in einer jeden Setzung und einer jeden Sitzung (auch der in einer PP/Philosophischen Praxis).

Ich sollte immer die Möglichkeit haben, alle psychoanalytischen, ökonomischen, politischen und juridischen Implikationen des oben Gesagten/Gesetzten darzulegen.

Ich verweise alle LeserInnen auf meine/unsere Publikationen im Netz und auf die Veröffentlichungen auf Papier.

Das Terrain der Lektüre ist abgründig(!) und unbegrenzbar!

Religion und Gesellschaft  Teil 1 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2017/04/religion-und-gesellschaft-teil-1.html

Religion und Gesellschaft  Teil 2

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2017/04/religion-und-gesellschaft-teil-2.html

Religion und Gesellschaft  Teil 3  

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2017/04/religion-und-gesellschaft-teil-3.html

Liebe herzliche Grüße!

Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber

PP Wien  

to think the subject as „planetary“ (cf. G. Ch. Spivak, see teaser, –  the teaser from my blog; note: the teaser is only visible in the web-version!), – especially concerning the great challenges of politics in the 21st century: Utopia (?!) of reflexive solidarity (Spivak), 

borders of a planet (John Bellamy Foster et al. (Ed.): The Ecological Rift: Capitalism’s War on the Earth, 2011),  deconstructive politics as an ideological-critical reading of the imperial archive, geopolitics, geopolitical involvement, geopolitical interest driven policy and/as value policy, power, morals and human rights, analysis of power, gender and governmentality, teletechnology, political bodies, complexities of rule, citizenship, parliamentarianism, peace policy, institution building and institution maintenance, economically correct and fair redistribution of social wealth, proper management  of Migration (Flüchtlinge, Refugees),   …  
proper handling of migration (refugees), migration and capitalism, Postkolonialismus,  neocolonialism, postcolonialism, Kolonialisierung auf allen Ebenen, Kolonialismus, Rassismus, Faschismus, Neo – Kolonialismus, Ökonomismus, Imperialismus, 

Ökonomischer Imperialismus (angeleitet durch die Neue Institutionenökonomik, die Transaktionskostenökonomik und die Prinzipal-Agent-Theorie; im Gefolge des New Public Management treten an die Stelle von Handeln nach Maßgabe professioneller Ethiken Kontraktmanagement mit Zielvereinbarungen und anstelle  einer Berufsethik Qualitätsmanagement und Benchmarking samt Controlling und Leistungsrechnung mit all ihren Schattenseiten und ungeplanten Nebenwirkungen, – vgl. Richard Münch: Globale Eliten, lokale Autoritäten, Frf. 2009, Suhrkamp, S. 18 vv.ff.),

 the world as environment and its destruction, manmade environmental disasters, shipping, esp. container shipping, pollution of oceans, pollution of soil, greenhouse gases, temperature rise, shortage of resources, prosperity gap, 

population density, urban development ( e.g. „Gängeviertel“ in Hamburg, the initiative „Komm in die Gänge“ stands for discourse and practice of a different (!) form of urban development and is an example and symbol that gives hope against gentrification and the destruction of old buildings ), 

urban development towards a green city, urban philosophy, reddening of the city, city of dreams, madness and society, madness and city, city and sexuality, desire and city, city as text, city and writing, city as writing, the city and the divided I, the city and the power, the city and the political, the city as a mechanism of discipline, the city as a social testing lab, the city and the philosophical practice with many practices, the world as a city and the other, water wars,

religious wars, climate change, climate consequences, global warming, nuclear relicts, climate wars, climate catastrophes, civil wars, „ethnic cleansing“ (!), genocide, violent conflicts, social questions, ecological questions, planetary principle, tradition history, the question of a global government (!?), social catastrophes, terrorism, natural disasters, migration, unstable states, poverty, wealth, corruption, media policy and presence-ideologies, war and non-war, world order and biopolicy, weapon development, arms delivery, violent and oppressive power politics, religious fanaticism, party political fanaticism, terrorism, biodiversity, standardization, factory farming, animal factories, animal consumption, „meat production“!, animal rights, animal philosophy, 

„animal turn“ (vgl. Anne Peters, Tier-Recht im Zeitalter des Menschen, – in: Renn/Scherer (Hg.), Das Anthropozän. Zum Stand der Dinge. Berlin 2015, S. 67ff.), 

ethical norms, euthanasia, terminal care, aging, health and sports, sports and age, ethics and medicine, cyber war, cyber crime, technology and space, political demarcation, deterritorialization, tourism, mass media, mass mediality, neoliberalization of the subjects, power, 

truth and passion (vgl.: Gabriele Michalitsch: Die neoliberale Domestizierung des Subjekts. Von den Leidenschaften zum Kalkül. Campus Verlag, Frankf. a. M. 2006, bes. S. 29ff. und S. 101ff.), 

sex labour, difference and the shaping of the social ( Antke Engel: Bilder von Sexualität und Ökonomie. Queere kulturelle Politiken im Neoliberalismus. Bielefeld 2009, S. 138ff. ), 

automobility, digitalia and upbringing, education, unemployment, debt crisis, failing of democratization, neglect of the common good, 
production and consumption (David Harvey), globalized consumption, market fanaticism, power of the market, democratization of the market, power of the globally operating financial markets, education, social policy, urban policy, policy of affordable housing, youth unemployment, social inequality, exclusion, individuality, sovereignty, liberalism, egalitarianism, limits of growth, mobility, traffic and communication, ecology, freedom, justice, interests of corporate groups, turbo-capitalism, global tax culture, international tax evasion, tax fraud, Drogierungsverhalten, drug laws, drug culture,  
the own and the foreign, fascism, antisemitism, racism, sexism, human trafficking, 
modern slavery (cf.: Kevin Bales, dt. Üs: „Die neue Sklaverei“, engl. V.: K. B., „Disposable People. New Slavery in the Global Economy“ und Hanns Wienold ), 

„Neger, Rasse, Rassen-Subjekt, Rassismus, Schwarze Vernunft, Versklavung, Sklaverei, Massenversklavung in der Geschichte gestern heute morgen, das Rassensubjekt/Negro, race, racial subject, racism, black reason, enslavement, slavery, mass slavery in history, yesterday – today – tomorrow, the racial subject“ 

 ((cf.: Achille Mbembe: Critique de la raison nègre. Paris 2013 ( Orig. fr. ). Achille Mbembe: Critique of Black Reason. Duke University Press Books 2017 (transl., Laurent Dubois). Achille Mbembe: Kritik der schwarzen Vernunft. Berlin, Suhrkamp, 2014 (ÜS aus d. Franz., Michael  Bischoff). )), 

arms trade, private purchase of weapons, possession of weapons, increase in complexity, knowledge generation, urbanization and population growth, democracy deficit, sustainability crisis, green energy, energy regime, energy crisis, legitimization crisis, territoriality, agricultural policy, fishing policy, famine (cf. Jean Ziegler), 
famine and capitalism, „the right to food“

(( human right, UN-social covenant, Article 11 (1) and (2); human dignity ( primary normative principle of human rights, ethical principle, „dignitas“ (Cicero), the „idea of the good“ (Plato), fundamental „equal worth of all human beings“ (Kant), protection of the human dignity in Article 2 of the Treaty on European Union )),

need of land, land grabbing, land robbery, justice, human rights, decolonization of thinking, policy of displacement, solidarity across class, race, and national boundaries (Mohanty, passim), 

just policy as a policy of strengthening the weak

(( zum planetarischen Subjekt cf. Gayatri Chakravorty Spivak: Imperative zur Neuerfindung des Planeten – Imperatives to Re-Imagine the Planet (hg. v. Willi Goetschel engl./dt.). Wien 2013, 2. Aufl., Passagen Verlag, S. 49vv.ff.

and Charles Taylor: Multiculturalism and the „Politics of Recognition“. Princeton 1994, p. 28 ))   

                    Abenteuer Philosophie              Abenteuer Philosophische Praxis

DR. GERHARD KAUČIĆ / DJAY PHILPRAX (JG. 1959) LEITER EINER PHILOSOPHISCHEN PRAXIS SEIT 1989

…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben

Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer

Gerhard Kaučić,

b. 1959, Philosopher, Writer, 66, 2025

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Titel von Gerhard Anna Cončić-Kaučić bei Passagen

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON II
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON III
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON I
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt.
Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden.
„Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON IV
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt.
Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON V
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttel nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

In English:

CORONA WHEELING CROWNING

The leap. Leaving the book. The production, the emancipation, the liberation of writing.

……………………. Semeion Aoristicon oder zur Autobiographie Sem Schauns …………………..

……. THE SENTENCE ………. the jump ……… the set ……. the leap o f …. The LEAVING of

the BOOK ……….. ?!

I ask if Sem VI is not my / our blog composition !?!

I ask (me / us) if Sem VII is not my / our blog.

I ask if my/our blog will not be Sem VI and Sem VII?

And shall be!

Or must be?

Already is, will be or even must be and will have to be !?!

The set. The leaving of the book.

The production, the emancipation, the liberation of the writing.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns

Falls Sie interessiert sind an einer PP mit mir/uns, bitte nur unter dieser E-mail einen Termin reservieren: To contact me/us, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at

If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at

Philosophers, Writers, Philosophical Practitioners, Mediators, Translators, Feminists, Freeriders, (Wild) Camping Enthusiasts, Survivors Vienna, Austria, Europe

Philosophical Practice weltweit … rund um die Uhr … rund um die Welt, … „face à face“, … confidential one-to-one conversation, … around the clock … around the world

Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion

Öffnungszeiten / Hours of opening:  Mo –  Fr:  11 – 20 Uhr

Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement

around the clock …around the world

cf. Jacques DerridaSignatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )

Philosophical Practice Vienna 1989 ff. Analysis Complication Aporia Identity Dislocation Meta-thesis Deconstruction

Cf. list of publications at: https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de   

To contact us, please use only these emails:

Mehr dazu siehe meinen Teaser und meinen Footer sowie die übrigen Postings in diesem Blog! (Blogspot-Blog 2014 ff.) 

Homepage: 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html?m=1

Affliction

Affliction Immunization Autoaffection Autoimmunity

Head of a Grammatological Philosophical Practice since 1989 in Vienna and beyond

Associate in the Grammatological Philosophical Practice since 2009 in Vienna and beyond

Narratives, Reports, Analyses, Reflections from the Practice/from my/our Philosophical Practice

Vienna 36 years of practice jubilee (1989-2025) jubilee 36 years PP 2025

PHILOSOPHICAL PRACTICE Gerhard Kaučić (Dr. phil., b. 1959) & Anna Lydia Huber (MSc, b. 1959) VIENNA AUSTRIA  EUROPE

Adresse/Post address/address:

Philosophical Practice/Philosophische Praxis

Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber

Gasometer City

Guglgasse 8

1110 Vienna

Austria/Europe

To contact us, please use only these emails:   

The thinking of difference/différance is the inherent practice of „deconstruction“.

My philosophical practice is always about understanding texts (written, spoken or representations (!) e.g. technical, artistic, economic, political, institutional) in their inner structure and in their interaction with other texts.


The texts are not only to be analyzed and interpreted, but to be uncovered through the practice of deconstructing their conflict, their aggressiveness, their hidden contents and intentions.

What is meant is the visualization of the duality of the simultaneous presence and absence (!) of truth.

A coincidence almost and yet from a certain distance covered in processes of a physical, chemical and then neurological nature then increasingly more stringent, more defined, more fixed.

Where is the border crossing from animal to human?

This is fascinating and exciting. Is there such a thing as a possibility to draw the line?

I ask this question completely without the intention to make man an animal.

We are animalistic, but not animal alone.

And what does animal mean here! (in this Blog, – see my BlogPosting animal philosophy!!! ) Animals are! Are many different individuals!

And every animal is unique !!!

And some animals even possess so-called human characteristics like memory contents, technical ability, special ability, conclusion ability, love, communication etc.!

Jacques Derridas phonologocentrism means among other things that every humanism is logocentric and every metaphysics is a humanism.

Even if most philosophers do not want to hear that until today.

I can’t roll everything up here(!) now (it’s always like this for us!), look at my animal philosophy in the blog, – read Derrida’s work on it and pay attention to the „Sins“(!) – catalogue, – my red list on „coming democracy„! (keyword „species extinction“, „climate change“, … etc.; always to be found in the appendix of each posting in red letters, English and German).

Every subject tries to obtain a certain presence without delay and detour.

Phenomena of self-affection occupy a weighty role in psychoanalytic thought early on.  Already at the beginning of the 20th century, the psychoanalytic movement devoted many discussions to the phenomena of self-affection, specifically to onanism and suicide („Über den Selbstmord,“ Diskussionen des Wiener Psychoanalytischen Vereins, Wiesbaden 1910, vol. 1 and „Die Onanie,“ Diskussionen der Wr. Psychoanal. Vereinigung, Wiesbaden 1912, vol. 2 ).

The subject imagines itself in hallucinatory (S. Freud, Entwurf einer Psychologie, – in: Gesammelte Werke, Nachtragsband, p.412) form the satisfaction of a desire. The subject procures it for itself. The sexual event as immediate (!) experience, as sensation!

And yes, the subject deprives itself of its own life, – as immediate experience of satisfaction, as experience before being dead!  The death itself(!) it cannot experience, – the subject,- however it has subjected itself to it.

However, – I remind Derrida here, – there is no self-satisfaction without the possibility of an imagining, an imagination, which makes the self-affection, which can never be „pure“(Husserl) (pure would mean the extinction of everything, which would appear strange!), as a result of the simultaneous „madeness“ and „enjoyment“, an „auto-hetero-affection“ (Derrida, Le toucher, Jean-Luc Nancy, p. 206).

The „made“ generates the entrance of a „third“, the entrance of something „other“ (Derrida, De la Grammatologie, Paris 1967, p. 235, fr. Ed.).

„On ne sait jamais s’il nomme ou s’il nomme ou s’il nomme ou s’il décrit, ni si ce qu’il décrit – nomme est la chose ou le nom, le commun ou le propre.” (Derrida, Signéponge, p. 119, fr. and engl., frenglish)

Das Er-eignen, das einzige Er-eigen-machen, das, was wir er-eigen, er-äugen (cf. Althochdeutsch und Mittelhochdeutsch: [ir]ougen = vor Augen stellen; ouga = Auge; Englisch eye; Germanisch ago;) – der Staub von Er-eig-nissen.  S p o n g i s m e n . Spongismen. Ereignisse  en ab´i`me. 

“… toujours déjà entamée au moment où ça commence (par le mot  p a r , avec le mot  a v e c , etc), …”  (Derrida, Signéponge, p. 103 f., fr./engl.)

Das Eine ist nicht das eine Andere /  One is not the one other. Spongismos, the dust of events. Scraped off. Uncounted. Uncountable. Picked up. Selected. Read. Wiped. Touched. A name for the unnameable, which acts, touches, affects.

Various afflictions and immunizations are uncontrollable. They are based on and happen because of the respective individual biographical pre-inscriptions. One must be very vigilant, – as an individual as well as a society.

The activity of discourses, political actions, rituals of memory, opening of archives and their research has a very limited, superficial effectiveness in this performativity of the unconscious, of a so-called national Ubw.

The state institutions would have to let psychoanalysis work here (cf. Derrida) in the form of a reworking of law, also of international law, also of criminal law !

Not only work with the Psa, but mobilize it in all possible contexts (Derrida, Echographies, p. 153).

Concerning possibilities of affections / of affecting and various techniques of immunisations it would be necessary to gain a serious understanding and a corresponding profound change of the understanding of a subject, in particular an understanding of the freudian conceptualisation of sexuality. Sexuality is an all-inclusive term.

(Freud, Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie, – in: Ges. Werke, Bd. V, S. 98, german ed.).

Viennese Modernism, Viennese Postmodernism, Enlightenment!

The so-called „normal“ human sexuality is a paradoxically, artificially grown naturalisation of de-naturalised instincts.

The „splitting“ is primal ! (cf. Freud, Lacan, Laplanche/Pontalis, Derrida)

Sexuality or the concept of sexuality in its broader sense opens the royal road to the „unconscious“. The king on this road is the dream (vgl. Felix de Mendelssohn, Der Mann, der sein Leben einem Traum verdankte (approach: „The man who owed his life to a dream“), Salzburg 2014, german ed.).

After finishing a conscious interpretation the unconscious continues to interpret. We can’t prevent it and only limitedly steer it. We are forced to work on it.

Psychoanalysis operates, the dream operates, the unconscious operates. The work of psychoanalysis, as well as in psychoanalysis (sic!) could promote and extend consciousness. There are answers to „Why does he/she do this?“ !

Laplanche emphasises that the „psychic reality“ is not made by oneself, but substantially invasive: It reaches us externally as the unconscious of others ! (cf. A. Zupancic, Warum Psychoanalyse?, S. 40, germ. ed. and cf. my Videos: „Sprache und Unbewußtes“ on Youtube, germ. lang.)

„If anything is to be changed in our unconscious, it must be changed in the structure which supports it.“ (cf. Zupancic, S. 44, germ. Ed.)

The unconscious does not exist as a thing, as something that exists and is observable or even measurable. The unconscious is a scripture from outside of us which generates text (cf. Derrida) or rather „temporal text-configurations“ (see Blogspot-Blog-Teaser 2014 ff. ! ) on the inside.

This text stays unreadable readable ! (vgl. R. BarthesIllisibility)

Dreamwork offers a way of access, not to be confused with the content of the dream! (cf. Freuds „Traumdeutung“, vgl. Rudolf Heinz, Wolfgang Tress (Hg.), Traumdeutung, Zur Aktualität der Freudschen Traumtheorie, Wien 2001, Passagen Verlag und cf. Felix de Mendelssohn, Der Mann, der sein Leben einem Traum verdankte, Salzburg 2015)

Moira Gatens „ Cultural Imaginary“ (in: M. Gatens, Imaginary Bodies. Ethics, Power and Corporeality, London/New York 1996, engl. Ed.) provides ideas and images for every subject on which perceptions, sensations of the own body as well as technical and industrial drafts and plans orientate themselves.

Media and world orders! And the geopolitical bio-political unconscious of media! We ourselves are medial and medially made!

For decades mass media has been distributing attempts of self description of a global society or a world and its various societies.

Mass media’s scripts and inscriptions constantly shape the geopolitics of the world.

Convincing (whether it is films, games, series etc.) is what can be regarded as plausible based on space, media and social order.

Sexual, ethnic and national identities are not biologically justifiable. They are (as stated above) reality effects of performative actions.

Therefore change is possible! !

( see my blog posts „Anti-Homosexual-Law in Uganda“, https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2014/12/anti-homosexual-law-in-uganda-engl-germ.html

or „Heterozentrismus Sexualität Anti-Homosexualität Identität“, https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2014/12/heterozentrismus-sexualitat-anti.html   )

On the one hand the European heritage is a connection of law and politics to the sovereignty of the „subject“, on the other hand there is the „danger“ and the possibility for many subjects (e.g. conservative migrants) to be deconstructed.

Freud, Modernism, Viennese Modernism, Postmodernism, Viennese Postmodernism, Enlightenment!

Meaning, – Globalisation is Europeanisation !

Therefore, the European heritage entails various shifts, territorial and deterritorial, individual, ethnical, religious et. al.

The European heritage are crises !

Crisis and deconstruction !

Temporary text configurations !

European heritage: crisis, psychoanalysis, deconstruction, democracy !

Even if it is necessary to react to the worst, despite all possible violations of democracy in the so-called own ranks, one must never renounce to stand on the side of democracy in the name of the political, that is, in the name and in fact of the attempted perfectibility of democracy, of national and international institutions and of international law.

And yes, my friends.

The trace as memory is not a mere facilitation. It is the intangible and invisible difference between the facilitations, there is no pure facilitation without differences.

Facilitation is a term used by Freud when he designs a neurological model of the functioning of the psychic apparatus (1895). In its transition from one neuron to another, excitation has to overcome a certain resistance; when such a transition entails a permanent diminution of this resistance, it is said that there is facilitation; excitation prefers the orbited path to one that is not orbited (Freud, Studienausgabe, Vol. III, p. 236).

So, watch out for the premises of the democratic! No matter how difficult this may be!

„The Self-Affection as Dwelling“ (Luce Irigaray, Sharing the World, p. 115 f.).

„There is in me someone who aspires to the other, condition for the appropriation of a familiarity more familiar than that of the world already known, condition for the experience of an intimacy I do not yet know.

This desire for the other within the horizon of my world, my most personal and inward limits, is called desire.

No world, however perfect and future, should reduce or extinguish the desire for the other. … A culture of desire demands of us to be able to question our world without having to renounce it because of it.“ 

And yes, my friends, beloved esteemed ones of our intellectual cosmos, our global mission, our writing, our inscription desires and demands enlightenment!

Enlightenment along the line of human rights declarations up to the point of the European Convention on Human Rights for the protection of human rights (!!!) and fundamental freedoms and even beyond.

I feel compelled to repeat myself once again. To make it confluent. My inscription as a trial and temptation. An iteration as deviation.

The trace of something is to be thought before the being! (Derrida)

Heraclitus already calls the awake thinkers those who do not „think the things as they meet them“.

Here and now!

The world is metaphor.

The world is literature.

Arrangements in a work of in-relation-setting! Metaphor instead of metaphysics! Literature! Transference!

The metaphor that transfers to a respective other. The beauty of the here and now in transference as a relationship between presence and absence. No projections of another or even a world beyond!

Here and now! 

The own and the foreign !

Husserl, Merleau – Ponty, Levinas, Derrida and many others have worked on this.

Husserl’s strict sentence as paradox of the experience of the foreign as an experience of insurmountable absence was defused or cancelled by himself by the definition of the foreign experience as a modification of the self-experience (! sic).

Émile Benveniste shows in his article

((cf. Émile Benveniste in his „Dictionary of Indo-European Concepts and Society, Chicago 2016 reissued, pp. 289-294; original french edition 1969), translated into English by Agamben).

„The Slave and the Stranger“ exposes the historically unpleasant truth right down to the language, -.

namely, the stranger has always been in the ancient civilizations (e.g., the Sumerian-Akkadian, etc.) also the enemy, and the enemy has necessarily always been a stranger. The stranger came into the city as a prisoner of war from the outside, as a person without rights the prisoner became a slave qua „martial law“. There are no slaves who are citizens!

One may think of today’s refugees on the boats in the Mediterranean, who are partly allowed to drown by not letting them land. They enjoy in this condition quasi no rights and are considered by many people from the right-wing populist spectrum of European politics (e.g. Lega Nord in Italy or CSU and AfD in Germany or also numerous members of the FPÖ and unfortunately also of the so-called Christian (!), conservative ÖVP in Austria) as enemies of Europe!!!

And where they do not say it, their actions show it all the more when they are (with) in power.

If you cannot believe it, imagine once a ship full of tourists on the Mediterranean! These are the free citizens equipped with all rights, – of course equipped with all landing rights.

People on the one earth!

On the one side the „free“ and on the other side the „rightless“, – despite the European Convention for the Protection of Human Rights (!!!) and Fundamental Freedoms (we write the year 2022!!!, – 74 years European Convention for the Protection of Human Rights and Fundamental Freedoms / Convention).    

I have already commented on the self above (with Freud)! As we know, there can be no immediate self-experience, – we always remain at a distance to ourselves ! (cf. Derrida, Psyche, Inventions of the Other).

I myself am a known stranger to myself (!!!).

I remind of the potential of afficiation and immunization or auto-immunization (cf. Derrida) !

The bridges to the Other and to the „own“ Other as well as the passages, markings, tracks, royal roads to the unconscious as the Other, – the dangerous endangered Other !

Derrida (cf. „force of law“) speaks of a „ghost“ of the undecidable that haunts every event of decision.

The specterial deconstructs any possibility of certainty, any possibility of self-insurance, any possibility of present-ness insurance, any criteriology for attempted and supposed assurance of the justice of a decision.

Politics can thus provide no guidance in normative terms; a normative indeterminacy relation between politics and society prevails.

The freedom of the otherness of the Other enables life practices of survival, which takes place in the encounter of the „Others of the Other and the Others of myself (J. Butler, Undoing Gender, New York 2004, p. 131ff.).

The thinking of writing (cf. blog teaser) also occurs in a kind of „return of the repressed“!

The cultural achievements owe their strength and compelling power to the return of the repressed, especially well visible in the religions of this world. It is about permanent memory work, about re-memories of mostly very old, very effective because very affective or afflicting processes in the history of mankind.

These historical truths because of the permanent repetition make these cultures so strong, more than the real event and its truth!

Examples like Moses, Jesus or Mohammed show this in all vehemence until today. With all negative and positive effects and side effects. And against all reason! (cf. Kant, The Religion within the Limits of the Mere Reason )

The return of the repressed happens individually, but also on state level.

And please never forget, let’s not forget and never forget to read this blog as a whole. Linear reading of a posting of this blog always only preliminary, always only as an initial entry. Subsequent/deferred reading, perhaps even reading/lecriture begins. In any case,  the reading that has been picked up of something. Not as apodixis!  Not as apodeixis.

So herewith the iteration starts.

OUR BODIES ARE POLITICAL! CIVILISATION AND THE OTHER!

Contemporary philosophy

Our bodies are political!

Civilisation and the Other!

Contemporary philosophy

Affections, Inscriptions,

Recollections

The inscription Europe’s in Europe. Europe possesses inscriptions, engravings!

The „inscription“ does not last „forever“, every single inscription is finite like the subject itself, whose „archive“ can be destroyed like any other archive. Even every media archive.

All of our technologies (from TV to drone and beyond) cause an actually practiced deconstruction of traditional terms and conceptions of nation, citizen, foreigner, tourist, native, naturalized citizen etc., as far as this is linked to a specific territory.

Every country has its history, its memory and its particular way of dealing with its archive-economy.

Every time you open an archive and remember certain events, you recall the drama of these events / (incidents !).

You make yourself conscious/aware !

But awareness isn’t everything that matters ! If you talk about the Holocaust or Shoah, you pave a way (if you want to or not!) to the individual as well as the so-called national unconscious !

By raising consciousness things happen which we don’t plan and can’t control. Affecting / Affections!

Breivik for example is such an affected hominid. The culture of remembrance of Norway and other components developed a psychogram of the desire to kill ! (see Klaus Theweleit, Das Lachen der Täter (approach: „The laughter of the perpetrator“) , St. Pölten 2015, Residenzverlag, germ. Ed.)

The various affections and immunisations are uncontrollable. They are based on/ happen due to individual conditions and inscriptions. You have to be vigilant, – as an individual and as a society.

The activity of discourse, political action, rituals of the memory, the opening of archives and their exploration, has a very limited, superficial efficiency with this performativity of the unconscious, a so-called national unconscious.

The national institutions would have to let psychoanalysis work (see Derrida) on a new development of law, including international law and criminal law !

Not only work with psychoanalysis, but mobilise it in various contexts (Derrida, Echographien, p. 153, germ. Ed.).

Concerning possibilities of affections / of affecting and various techniques of immunisations it would be necessary to gain a serious understanding and a corresponding profound change of the understanding of a subject, in particular an understanding of the freudian conceptualisation of sexuality. Sexuality is an all-inclusive term. „Sexual“ is not only „genital“ (Freud, Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie, – in: Ges. Werke, Bd. V, p. 98, germ. edition).

„Genital sexual organisation“ is not „natural“, it is the product of a versatile development of phsyiological maturity, especially in regard to cultural-symbolic relations (cf. Freud, Ges. Werke, Vol.. V, p. 133, germ. Ed.).

The so-called „normal“ human sexuality is a paradoxically, artificially grown naturalisation of de-naturalised instincts.

The „splitting“ is primal ! (cf. Freud, Lacan, Laplanche/Pontalis, Derrida)

Sexuality or the concept of sexuality in its broader sense opens the royal road to the „unconscious“. The king on this road is the dream (vgl. Felix de Mendelssohn, Der Mann, der sein Leben einem Traum verdankte (approach: „The man who owed his life to a dream“), Salzburg 2014, germ. Ed.).

The unconscious interprets as well !

After finishing a conscious interpretation the unconscious continues to interpret. We can’t prevent it and only limitedly steer it. We are forced to work on it. Psychoanalysis operates, the dream operates, the unconscious operates. The work of psychoanalysis, as well as in psychoanalysis (sic!) could promote and extend consciousness. There are answers to „Why does he/she do this?“ !

Laplanche emphasises that the „psychic reality“ is not made by oneself, but substantially invasive: It reaches us externally as the unconscious of others ! (cf. A. Zupancic, Warum Psychoanalyse?, p. 40, germ.ed.,  and cf. my Videos: „Sprache und Unbewußtes“ on Youtube, in German only)

„If anything is to be changed in our unconscious, it must be changed in the structure which supports it.“ (cf. Zupancic, p. 44, germ. Ed.)

The unconscious does not exist as a thing, as something that exists and is observable or even measurable. The unconscious is a scripture from outside of us which generates text (cf. Derrida) or rather „temporal text-configurations“ (see Blog-Teaser ! ) on the inside.

This text stays unreadable readable ! (vgl. R. Barthes‘ Illisibility)

Dreamwork offers a way of access, not to be confused with the content of the dream! (cf. Freuds „Traumdeutung“, vgl. Rudolf Heinz, Wolfgang Tress (Hg.), Traumdeutung, Zur Aktualität der Freudschen Traumtheorie, Wien 2001, Passagen Verlag und cf. Felix de Mendelssohn, Der Mann, der sein Leben einem Traum verdankte, Salzburg 2015, germ ed.)

„Where power is Law/Right.“

Freud talks about a relationship of signs (G. W. II/III, 283f.) and its meaning in the language of the dream-thoughts.

Thus, not the „visual“ content of the dream-sign determines the value for the analysis, but its relation to other signs.

The significant elements of this logic or rather this graphic of relations of a dream are often spatial syntactic relations of individual significants.

Freud speaks of a logical connection which is expressed as simultaneity in the dream.

Freud determines spatially close elements or rather marked elements as intimate!

Intimate means connected, referring to each other as well as significant and this always in relation to other marked elements. Thus, the dream „text“ is generated in case the analyst pays considerable attention / „free floating attention“ („frei schwebender Aufmerksamkeit“ oder „gleichschwebender Aufmerksamkeit“ nach Freud). (cf. Freud, Laplanche)

Analogically to de Saussures semiotics from the estate.

The analyst is a reader. And! The analyst becomes a writer, an author as a reader.

The „Lécriture“ of Grammatology. The infinite un/readability as a paradox of the dream. The Illisibility of every text and its „groundlessness“! (cf. Michael Turnheim, Das Andere im Gleichen (approach: „The Other as the almost Same“), p. 11, germ.ed.)

In regards to Turnheim I claim a fundamental affiliation of psychoanalysis and democracy and of deconstruction and democracy. All three names speak of the irreducibility of singularity with simultaneous repeatability!

Psychoanalysis and deconstruction both claim an irreducibility of hetero-affections in an experience of the „own“ and both assume the work of an internal foreign substance!

In psychoanalytical figures of thought phenomenons of self-affection play a vital role.

Freud writes in „Entwurf einer Psychologie“ in the supplementary volume of the collected works on page 412 that he has no doubt that „Wunschbelebung zunächst dasselbe ergibt wie die Wahrnehmung, nämlich eine Halluzination“. (… that he has no doubt that the emergence /enlivenment of desire initially produces hallucination in the same way perception does.)

The subject imagines the satisfaction of a desire in a hallucinatory way.

It takes its own life. It kills itself. The respective inscribed subject tries to obtain presence (see Blog-Teaser!) without delay and without any detour.

Despite the attempted creation of presence the subject suffers from a small amount of resistance, a small part of impurity of self-affection. It feels the „foreign object“ in its own self, the subject is aware of the „made“! It suspects that the occurrence of a seemingly immediate self-affection cannot be accomplished without the possibility of a third party that stays foreign and external and therefore, degenerates into „Auto-Hetero-Affection“. (cf. Derrida)

Nothing works without the body and without „imagination“ (see Blog-Teaser) and nothing works without the imagination of the so-called own body.

This split(ting) is the resistance and at the same time the call for a new attempt of the repetition of self-affection as hallucination.

There is no absolute self-affection and it repeatedly turns into Auto-Hetero-Affection!

We know the example of the Norwegian and of other serial killers.

Repetition is everything!!!

„Pure“ self-affection means the extinction of the „foreign“, the „foreign body“ (also as own)! (cf. Derrida, Le toucher, Jean-Luc Nancy, p. 206 u. passim und Melanie Klein, Das Seelenleben des Kleinkindes, p. 133, germ. Ed.)

Place / Space and time, the territory „Where Power is Law/Right.“

Our bodies are political!

In any case there will be work on the available repertoire of historical phantasies.

Moira Gatens „ Cultural Imaginary“ (in: M. Gatens, Imaginary Bodies. Ethics, Power and Corporeality, London/New York 1996) provides ideas and images for every subject on which perceptions, sensations of the own body as well as technical and industrial drafts and plans orientate themselves.

Media and world orders! And the geopolitical bio-political unconscious of media! We ourselves are medial and medially made!

For decades mass media has been distributing attempts of self description of a global society or a world and its various societies.

Mass media’s scripts and inscriptions constantly shape the geopolitics of the world.

Convincing (whether it is films, games, series etc.) is what can be regarded as plausible based on space, media and social order.

Sexual, ethnic and national identities are not biologically justifiable. They are (as stated above) reality effects of performative actions.

Therefore change is possible! !

( see my blog posts „Anti-Homosexual-Law in Uganda“, https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2014/12/anti-homosexual-law-in-uganda-engl-germ.html

or „Heterozentrismus Sexualität Anti-Homosexualität Identität“, https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2014/12/heterozentrismus-sexualitat-anti.html  )

On the one hand the European heritage is a connection of law and politics to the sovereignty of the „subject“, on the other hand there is the „danger“ and the possibility for many subjects (e.g. conservative migrants) to be deconstructed.

Meaning, – Globalisation is Europeanisation !

Therefore, the European heritage entails various shifts, territorial and deterritorial, individual, ethnical, religious et. al.

The European heritage are crises !

Crisis and deconstruction !

Temporary text configurations !

European heritage: crisis, psychoanalysis, deconstruction, democracy !

Spaces and borders are not objectively measurable and preservable facts.

Spaces and borders come and go and always have through crisis and deconstruction. Effects of psychosocial dynamics, Affecting and Immunisation. Politics!

Since 9/11 2001 an accelerating spiral of antiterror-war and terror, cyber-war, drone-war, uprisings, revolutions, religion in war, waves of refugees, suffering of refugees, tragedies of escape, spectator-mentality, rescue missions, tugging and shoving of conventions (Geneva Convention etc.) and agreements, international treaties, distribution of refugees or rather refugee quotas, dying and death, inability to act from the left and right, from Austria to Australia.

Migration flows on the borders of the „Fortress Europe“, slave trade, terrorism, imperialism.

Europe’s heritage.

Create new and fair conditions! New narratives, new images, new self-images, new self-descriptions.

It is about making new and old differences bearable and livable!

The post-human, global „one“ without the other is an illusion of cyberspace and its familiar associates.

The completion of history or Fukuyama’s „end of history“ is an ideology of the Pentagon of the 90s.

A set of terms accompanies these media discourses which carry these ideologies. Ideologies of the one controllable market, controlled by a few giant corporate groups.

They are: network society, world society, One World, new world order, TTIP, CETA, ACTA, …, globalisation, world communication, World Wide Web, War on Terror, NSA, …

Hans Ulrich Gumbrecht, „Was sich nicht wegkommunizieren läßt“, – in: Kommunikation. Medien. Macht, hg. v. R. Maresch, N. Werber, Frf. 1999, germ. Ed., p. 331:

„Macht ist die Möglichkeit, Räume mit Körpern zu besetzen, und das heißt auch: Körper aus Räumen zu verdrängen und Körpern den Zugang zu Räumen versperren zu können.“

(Transl.: Power is the possibility to occupy spaces with bodies, and that also means: to displace bodies out of spaces and to be able to deny them access to spaces.)

Let me just remind you of Australia, keyword „Aborigines“, of the United States, keyword „Indians“ and of Europe, keyword „Fortress Europe“ !

The own and the foreign !

Husserl, Merleau – Ponty, Levinas, Derrida and many others have worked on it.

Husserl’s strict sentence as a paradox of the experience of the foreign as an experience of an insurmountable absence has been defused or even annulled by himself through the definition of foreign experience as a modification of self-awareness (! sic).

I already commented on the self in the paragraphs above (referring to Freud)! As we know, there is no immediate self-awareness, – we always stay distant to ourselves ! (cf. Derrida, Psyche)

I myself am a known stranger to myself (!!!)

Let me remind you of the potential of Affection and Immunisation or rather the auto-immunisation (cf. Derrida) at the beginning !

The bridges to the other and to the „own“ other as well as the passages, marks, traces, royal roads to the unconscious as the other, – the dangerous endangered other !

The unconscious, the invasive unconscious, the crisis of hermeneutics !

The other as an opening to the „undecidability“.

Derrida (see „force of law“) talks about the „ghost“ of undecidability, which haunts every decision-event.

The ghostlike deconstructs every possibility of certainty, every possibility of self-insurance, every possibility of present insurance, every set of criteria for an attempted and alleged insurance of a just decision.

Therefore, politics cannot give normative instructions.

There is a certain normative uncertainty relation between politics and society.

The liberty of the otherness of the other offers living practices of survival, which fulfill itself in the encounter of „Others of the Other and the Others of myself (J. Butler, Undoing Gender, New York 2004, p. 131ff.).

The thinking of writing (see Blog-Teaser) takes place in a sort of „reoccurrence of the repressed“!

The cultural achievements owe their power and compelling force to the return of the repressed, particularly visible in religions of the world. It is permanent work of remembering, Wiedererinnerungen / re-recollections of mostly old, very effective due to affective or rather affecting processes in the history of mankind.

These historic truths due to permanent repetition make these cultures so strong, more than the real event and its truth!

Examples like Moses, Jesus or Mohammed show this vigorously to this day. With all negative and positive effects and side effects.

And against all reason! (see Kant, Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft , Kant, Religion within the Bounds of bare Reason)

The return of the repressed happens individually, but also on a national level.

For example the repressed bodies in front of the „Fortress Europe“. The consequences of the past centuries european imperialism. The shift of borders drawn by imperialism.

Borders of nations on former or partially still existing tribal areas.

Borders of power. „Where Power is Law / Right.“

These borders of past powers break through to the present. The repressed suppressed breaks into everyday life of so-called civilised democracies.

Democracies which struggle themselves with coming out. Democracies which struggle themselves with coming in into democratisation.

A marker for upcoming democracies is the abolition of the death penalty. Another marker would be and is to accommodate refugees.

What is going on with the motherlands of democracy?! What is going on with England? With the United States? What do their elected leaders and their people think about this?!

Borders of power. They burst open. Migration movements are the visible symptom.

Europe and the rest of the world have to act in line with human rights and in line with humanity ! (see my Blog-Post „Für eine menschenfreundliche Flüchtlingspolitik“ vom 11. 10. 2013)

Empathy! Help!

The other, – this is me! And this is you!

The structure and the articulation of the unconscious ensure that we are always in default and that there is always something ahead of us.

Our past, our history, which never and nowhere has been experienced and is being experienced in its full self – presence.

Not appropriable! No own! A foreign! (see Blog-Teaser!)

A disfiguration! Condensed, shifted, subsequently edited. Dream – work!

Attention! Danger of dis-figuration!

Also of psycho-analysis! Always! Everywhere!

The thinking of writing. Grammatology. (see Blog-Teaser)

Contemporary philosophy

Philosophy of Body   Philosophy of Democracy

Power is to be able to block the access of bodies to spaces!

Hans Ulrich Gumbrecht, „Was sich nicht wegkommunizieren läßt“, – in: Communication. Media. Macht, ed. by R. Maresch, N. Werber, Frf. 1999, p. 331, germ. ed.:

„Power is the possibility to occupy spaces with bodies, and that also means: to displace bodies from spaces and to be able to block bodies‘ access to spaces.“

Dear guests of my/our Philosophical Practice, dear readers,

to speak briefly with Derrida, to remind us again how necessary this will always be: The subject of an utterance can hardly be aware, and must be aware, that all „communication“ is subject to a general graphematic structure.

A consequence of this is that the iteration structure is given and thus the intention of an utterance can never be fully present to itself and its content. That is, iteration always generates a break, iteration structures  a p r i o r i .

There always already exists an oratio obliqua, a structural unconsciousness of intention in the actuality of the statement. Never forget to remember that in the thing and the conception of it a ghost is doing its business, – the teleological mirage of consciousness (cf. esp. „Signature, Event, Context“ by J. Derrida, in: Randgänge der Philosophie, german edition). 

Language as a figure for agency and agency as a figure of language. The power of action of language is not the same as that of the subject, who can do things with language, but also in language (cf. teaser, blogspot-blog 2014 ff. on „deconstruction“ and différance / Derrida!).

Language is based on a divided, I want to say doubled, essence, an operativum divided in itself. Language is respectively the instrument of statements shares something „essential“ with language, because, precisely because no statement is reducible to its instrument (who wants to dive deeper into this >affair< „language“, read „Limited Inc“ by Derrida together with the texts of the speech act theorists Austin and Searle among others).

Words, phrases, sentences can hurt!

The subjects, the medium, the language, the statement, the way of saying, what is said, the touched(!) contexts, the readers, the citizens, the laws, the state, the community, the social contract!

When we use language, we inevitably evoke effects in ourselves and in the other. We transform ourselves, but also the other, and we transform the other, the language. Language is a name for what we do, – the action we are doing, – and a name for what we cause, – the action and its consequences.

According to Freud, a forbidden desire shifts in the unconscious from one thing to the next. This infinite transmissibility of desire, seduced by a prohibition, a blockade, a taboo, controls quasi uncontrollably this logic of infection in a so-called metonymic flow (think of your own „desire“ to do forbidden things, – e.g. when changing accustomed circumstances!).

In Freud’s „The uneasiness in culture“ the place of libido is shifted and itself becomes the pleasure place of prohibition. Here repression takes that form in which it itself becomes a libidinous activity.

The rupture with the context (Derrida) of a performative utterance is always inherent to it, to every utterance failure is marked by the thing „language“.

And the deconstruction is retrospective/deferred and provisional(!). Compare Derrida’s concept of „trace„! The present, no present is ever present and a past has never been fully present as present. This realization also runs via language. We are witnesses and involved in an absolute dislocation (cf. teaser).

Everything takes place where the ground opens to the abyss, where the justification of something feels attracted by countless abysses. The ParaNoia lives as long as there will be libido. We have to enclose it, not rationalize it, enclose and care for it, i.e. civilize it, educate it.

Democracies educate by means of education, – above all human education in the sense of human rights and human duties. Developing laws along human rights and in the sense of the European Convention.

„Our bodies are political“, bodies are socially constructed texts, consciousness arises from bodies in structures.

Power-hungry people of all kinds cannot love because they cannot give as a gift without credit and debt. They cannot love without economy. In place of being able to love, the figure of self-empowerment and greed as a desire for power takes place in these. This is the blatant expression of a lack (of doubt) due to a gap in the symbolic order, a dysfunction or parafunction of the unconscious (see above and in postings from recent years).

Giving without economy. Giving in the same(!?) time.

Love. Libido. Sexual economy. Becoming a subject. Education. Giving as a gift.

From dissemination grows the fruitful. Not necessarily, but possibly. Never from pure economics! From there one should always keep the legal and economic terms „freedom, duty, generosity, waste versus thrift, interest, usefulness“ in mind and expose them to a questionable overthinkability.

Marcel Mauss refers to the madness of the gift as giving without an economy of the expectable exchange of.  I think he means the act of giving more than the gift as a thing. That which comes back, if something comes back(!), cannot be expected and should not be expected. The giving as a gift as a taking without address for an exchange transaction. The madness of giving and taking, – of taking as giving and giving as taking without return.

If possible.  Loving.

The taking and the giving. A cultural transformation. Underlying „communicating vessels“, – the subjects. Starting points: processes of subject formation. Configurations. Transformations. Disseminations (cf. what was said above!).

The gift as an instrument of power. Only those who give in an economically calculating way rule. The power of production. The ownership of the means of production. The power-obsessed.

Further above I spoke of the Other as the stranger and quoted Benveniste with the words, the stranger was always already and a priori the enemy.

Now, to come to an end – by the way, this had also been the content of the end of our philosophical practice recently experienced a few days ago – a few more thoughts from the psychoanalytical field on the subject of xenophobia and violence.

Psychoanalysis is first of all psychoanalysis of the individual and only from the experiences gained from it with the help of psychoanalytic terminology a possibility to open up to social phenomena and descriptions in order to analyze them and afterwards in a third step to deconstruct them as far as possible.

I remind of the “ unfamiliarity “ of the child, – an intrapsychic perception of the non-identity of the stranger with the memory image of the reference person who is absent at the moment (still often and primarily the mother, but not necessarily!).

We all know that this strangeness usually fades away soon and that strangeness experience is an abolishable one, not only between individuals, but also between groups and even whole peoples.

Self-assertion in certain milieus happens by means of demarcation from others, the so-called strangers. And if these strangers are little respected people, this provides the members of groups in these milieus with a certain self-exaltation.

The exclusion of strangers and the exclusion of the stranger in general is often an important part of identity formation and self-stabilization. An affirmation of the self experienced as one’s own.

In his time, Nietzsche already spoke of „those who got off badly“ and meant above all the anti-Semites (cf. Nietzsche’s Nachlaß).

Later on, Hitler’s assumption of power led to a true national self-inflation and each of those „badly off“, as Nietzsche, Hitler,

called them earlier, experienced thereby his „own“ self-inflation.

His stabilization and socialization as a national socialist >anti-socialist<, but above all anti-Semite. In primary socialization often persons with narcissistic wounds and impairments of self-value regulation. In stressful situations, such as puberty, often burdened with feelings of inferiority due to lack of recognition, etc., hopelessness, demotivation and feelings of emptiness. Hardly any bonding ability to immediately existing people. Identification failures with distant, so-called strong personalities. Others are idealized or devalued. Strangers are almost always devalued, especially „foreign“ looking people.

Authoritarian or even totalitarian doctrines and ideologies often catch on with these individuals overnight (cf. youth in Europe and the IS in recent years).

Group cohesion can have a very strong binding effect in the case of a leader whom everyone in the group regards as exemplary and to whom they all submit together, thus creating a quasi covenant.

Adorno’s and others‘ study of the authoritarian personality is familiar to many of us. I do not need to elaborate on this here, merely to express or address the almost truism, namely that the inner-family socialization processes of the petty-bourgeois family are decisive for the formation of the character and especially of the authoritarian character through the lack of emotional warmth to the reference persons, mostly the parents, as well as crises and conflicts solved by force through character-weak father figures, in many cases also the withdrawal of closeness through the absence of at least one main reference person, – that of the father in most cases.

„Authority-bound characters, persons who, under the pressure of childhood experiences, failed to crystallize an autonomous ego, are particularly prone to totalitarian ideologies“ (Adorno 1954).

Very often these young people experienced violence and sexualized violence in their socialization. Social powerlessness is turned into power and violence against others. This so-called „whipping boy mechanism“ is almost only felt by the weaker ones. In such groups, it is also very often directed against foreigners. Self-hatred turns into hatred of others and often ends in an ecstatic orgy of violence with many kicks on people already lying on the ground. No empathy. No imagination about possible suffering of the other. The hullabaloo comedy not infrequently as a real tragedy. Fueled and guided also often by relevant film adaptations of such outbreaks of violence. Unreflectively watched and adopted.

Identity through bodily experience in the form of violence and the experience and self-feeling of one’s own capacity for violence as a feeling of power. Xenophobia and violence as stability factor of the authoritarian developed character. Often also in the form of the exercise of violence against women. A definition of masculinity as lived brutality also with regard to possible disturbing questions about one’s own gender identity.

How one could find one’s way back to a „normal“ life?

A difficult path.  Certainly!

But certain therapies describe the possibilities in the form of many conversations that it would be important to lead the „patient“ to the point where he could eventually come into the position to affirm his own imperfection and to learn to love himself as well as the other not for reasons of media-fed, fantasized perfection, but out of an acknowledgement of real and actually experienced imperfection to learn to like and finally even to learn to love him.  To want to learn to love the other and finally perhaps to be able to love him and thus to grow into a real partnership – that should be able to make possible the way away from xenophobia and the world of violence towards a path of peace with oneself and thus towards another. Certainly a long, difficult way to go, but a way!

I myself am a stranger to myself! That would be the right spot landing in this terrain. As Freud said in 1933: „We are all foreigners!“.

To be able to accept one’s own „inner foreign country“ (Freud) and one’s own foreignness!

The gift to love!  The gift to give. Giving without economic calculation.  To love. To give love.

Bodies need to be able to regenerate. Among other things, they need sleep to do this. A good sleep needs trust and reliability, security and protection. As Vilém Flusser thinks (see Luce Irigaray above on this!), housing is a prioritized anthropological imperative or, in other words, a habitual structure for the individual feeling of being lifted up, a kind of „home“. This meant the exposed self-evidence of being able to be at home with oneself as a prerequisite for openness to the world and philanthropy.

Derrida sees all the paradoxes of the autoimmunitarian, all these terrible perversions of the immunitarian to the autoimmunitarian enacted in the „self-writing of the living (l’écriture de soi du vivant),“ the „trace of the living for itself,“ in „autobiography“ (Derrida, The Animal That Therefore I Am, german ed., p. 78 f.).   

„The autobiography, the self-writing of the living (l’écriture de soi du vivant), the trace of the living for itself, the being-for-itself, the self-affection (auto-affection) or self-infection as recollection or archive of the living would be an immunitary movement (i.e., a movement … of the immune, of the intact …), but an immunitary movement that is always in danger of becoming autoimmunitary, like every autos, every selfhood, every automatic, automobile, autonomous, autoreferential movement. Nothing threatens to be as poisoning as an autobiography, poisoning first of all for oneself, self-infectious for the presumed signatory who thus afflicts / attacks (auto-affecté) himself“ (Derrida, Animal, ibid., pp. 78, 79, german ed.).

The designated idea, the concept, is never sufficiently present to itself, in sufficient presence, which only refers to itself.

„Every concept is inscribed according to its law in a chain or in a system, in which it refers to the other, to the other concepts, through the systematic play of differences. Such a game, the différance , is not simply a concept, but the possibility of conceptuality, of the conceptual process and system in general. For the same reason, différance, which is not a concept, is also not a simple word that can be represented as the calm and present unity, referring to itself, of a concept and a sound.“ (Derrida, Margins of philosophy, p. 16, german ed.) 

„The différance is the non-full, non-simple origin of differences. Consequently, the name ‚origin‘ no longer belongs to it.“ (Derrida, Margins of phil. , p. 17)

„Life undoubtedly protects itself by means of repetition, trace, and deferral (différance).  … Life must be thought as trace before being is determined as presence.“ (Derrida, Writing and Difference/Schrift und Differenz p. 311, germ. ed.)

The trace is neither visible nor invisible. The presence is the trace of the trace or the trace of the extinction of the trace. „Thus it can be recognized that all the determinations of such a trace – all the names that are given to it – belong to the metaphysical text that guards the trace and not to the trace itself. There is no trace itself and no trace proper.“  (Derrida, Margins of phil., p. 86 and Derrida, Writing and Diff, pp. 308f., p. 326 and Derrida, Grammatology, pp. 83, 108 f., 114, german editions).

Thus, there is also no ‚Freud trace‘, there is only the name I give it. The ‚trace‘ (the being related to each other of distinguished elements), the Freud – trace, whose fabric/texture grows in a myriad of markings („marque restante„, Derrida, Marges, p. 378, french ed.) through the textual worlds of the last 150 years, >differentiates< in the writing of the text.   Marques restantes, „minimal lead of the sign-shell“ (Frank, Neostructuralism, p. 511, germ. ed.), effects of meaning that flash what we commonly refer to by the word „communication.“

By positing the name, I surrender it to knowledge of mastery, to a possible discourse, to an univocally making and assigning practice.

For this reason I practice „deconstruction“ in permanence. For example, I use terms from semiology, reshape them, shift them, dislocate them, in order to escape, if possible, the metaphysical logocentric implications.

Escape, because these are not to be avoided, since without terms thinking is not to be thought. They are set and at the same time unsettled.  

As already mentioned above (quoting V. Flusser), many of us are losing the „feeling of home“ or, better, our emotional world is not even getting close to the emergence of such an emotional impressionability.

„The most striking feature of the current world situation in terms of the history of the humanities and technology is precisely that the culture of technology produces a new aggregate state of language and writing that has little in common with their traditional interpretations by religion, metaphysics and humanism. The old >>House of Being<< (Heidegger’s term for language) turns out to be something in which a stay in the sense of dwelling or bringing distant things into proximity is hardly possible anymore.“ (P. Sloterdijk, Not Saved, Essays after Heidegger, p. 212, german ed.)

„When Heidegger called language the >>House of Being<<, he prepared the insight into language as the general organon of transmission. With it people navigate in the spaces of similarity. What is important about it is not only that it appropriates the near world, assigning reliable names to things, persons and qualities, and entangles them in stories, comparisons, series. The crucial thing is: it >>approaches<< the strange and uncanny in order to include it in a habitable, understandable sphere that can be lined with empathy. It makes human exposure to the open world liveable by translating ecstasy into enstasy. The >>tendency toward proximity<< establishes itself in human speech from the very first word; language is always already proximity-poetry.“ (Sloterdijk, Not Saved, p. 210, germ. ed.) 

„Language is – or was – the general medium of world-befriending to the extent that it is – or was – the agent of the transmission of the domestic to the non-domestic.“ (Sloterdijk, ibid., 210, germ. ed.)

This „tendency to nearness“ should not be able to become often and easily the attainable and achieved goal of my desire? The relationship, every relationship to another, opens other spaces of experience for me, which shakes my familiarities. I myself am no longer the center of a single worldliness.

My desire draws me towards the other and this one towards me as a trial and temptation.

The distance that lies between me and the other cannot be reduced by me alone. It becomes complicated. Two desires exist. Two intentionalities. Two politics as well. Affection and self-affection simultaneously.

The desire-space of the other is only conditionally accessible for me. Proximity arises and at the same time there is always distance. Markable and marked by codes of the speakable and the thinkable. It is always due to language and especially to writing (cf. Derrida’s concept of writing). The other moves away near or approaches distantly. The other does not inhabit my world.

Intersubjectivity as an economy of affect requires the clear ability to distinguish between being affected by the other and one’s own self-affection.

Our self-affection disposition must be cultivated, must be recognized. We have to protect it, our self-affection, in order not to lose ourselves to the other. The possibility to return to oneself(!) must be maintained.

We are two! I am two!

Only in the libidinous love-imagination we lose ourselves for a temporal spatial limitedness. And for the repetition and repeatability of this temporal-spatial act. Of the sexual act.

The beloved other appears in my world when he/she can be recognized. The other and the other open up new insights, new perceptions of world.

A world that perhaps I had not yet known in this way. The entering and the possibility to enter into another world (than before) means to us only at all the possibility(s) to exist, – to ek-sist. To be different and to be able to be different.

Language and writing/scripture do not show the reality of things. Language and writing show possibilities. Through language, the things we encounter can be conceived of in one way or another, and thus engaged in the most diverse ways. And language and writing themselves belong to the reality of things (cf. Derrida, différance).

To be able to think this, thus to live, could mean to exsist/ek-sist!?

„By daring to attempt to penetrate more deeply into the psychology of dream processes, I have undertaken a difficult task, which even my art of representation is hardly equal to. To reproduce the simultaneity of such a complicated connection by a succession in the description and thereby to appear presuppositionless in every presentation, wants to become too difficult for my forces. … The points of view for the conception of the dream were given to me by previous works on the psychology of neuroses, to which I shall not refer here and yet must refer again and again …“ (Freud, Interpretation of Dreams, Studienausgabe, vol. II, p. 559, germ. ed.).

Exactly this problematicity of simultaneity as unrepresentability of complicated connections in a „succession“ (as Freud says), – a linearity of the reading and writing process, of the lecriture (cf. Paul de Man, Allegories of Reading) means itself here in our blog at least as the attempt to transform the approximation at least, to form this impossible in the same time (Derrida, see below!), into an approximated „ek-sistence“ of reading and writing.

Into a beyond of the book!

To think and live connections in many (also) different (ver-schiedene/departed) and differentiated directions linking and connected.  And to bring to the representation!

At the same time we think the impossible and that (this >at the same time<) is the impossible! (Derrida, Donner le temps I)

Living in the same time!!! Do we live in the same time, – which is impossible?!?

The ‚trace` (the being related to each other of distinguished elements), the Freud – trace whose texture wafts and grows in a myriad of markings (Derrida, Marges, p. 378, fr. ed.) through the texts, differentiates in the writing of the text.

The trace is neither visible nor invisible. The entity is the trace of the trace or the trace of the extinction of the trace. Thus it can be seen that all the determinations of such a trace – all the names given to it – belong to the metaphysical text that guards the trace and not to the trace itself. There is no trace itself and no trace proper.“ ( Derrida, Randgänge, p. 86, Schrift und Differenz, pp. 308 f., 326, Grammatologie, pp. 83, 108 f., 114, german editions; R. Barthes, Reich der Zeichen, p. 55, germ. ed., R. B., S/Z, p. 25, germ. ed.; Kristeva, Revolution, p. 148, germ. ed.; Leclaire, Psa. Prozeß, p. 60, g. ed.; Heidegger, Unterwegs zur Sprache, pp. 117, 131, ge. ed.; G. Schmid, Kaleidoscope, p. 35, germ. ed.; H. and G. Böhme, Das Andere der Vernunft, p. 103, germ. edition).

Life must be thought as trace long before being is determined as presence!

„Life undoubtedly protects itself by means of repetition, trace and deferral (différance). … Deferral constitutes the essence of life.“ (Derrida, Writing/(Scripture) and différence, p.311, germ. ed.)

Since „the deferral (différance) is not an essence because it is nothing, it is not life if being is determined as ousia, presence, essence/actuality, substance, or subject. Life must be thought as trace before determining being as presence.“ (Derrida, ibid.)

Life ek-sists in deferral.

Language and writing do not show the reality of things. Language and writing show possibilities. Through language, the things we encounter can be conceived of in one way or another, and thus engaged in the most diverse ways. And language and writing themselves belong to the reality of things (cf. Derrida, différance).

This means, among other things, that today we cannot think the Enlightenment, the clearing, without technogenic origins.

Singularity always escapes the concept of conceptuality. Singularity always has as prerequisite affliction and immunization, until life tips over into the autoimmunitary and lives itself out by exceeding the immunitary and attacking it to death. The „cancer“ in the society. And the cancer in the individual.

An autoimmunitary process (Derrida) that sets out to destroy its own protection, that is, to immunize itself against its „own“ immunity. Democracy must never surrender to this autoimmunitary logic by disregarding its own foundations, by negating or denying them. And be the attacks on what we call democratic conditions however strong.

Derrida on the violence of a „desperate (auto-immune) gesture“ of our „religious wars“: „The archaic and apparently cruder radicalization of „religious“ violence wants to cause, in the name of „religion“, that the living community takes root again, that it finds again its place, its body, its idiom, untouched, holy, secure, pure, original. Everywhere it brings death and unleashes, with a desperate (auto-immune) gesture, a self-destruction that takes damage from the blood of its own body, as if it were a matter of uprooting the uprootedness and reappropriating the untouched and secured sanctity of life.“ (J. Derrida, Faith and Knowledge, The Two Sources of „Religion“ at the Limits of Mere Reason; – in: Derrida, Vattimo: Religion. Frankfurt am Main, 2001, p. 87 f., german ed.).

The life exists and eksists in the movement without goal. The goal of a body is the movement towards death (cf. Freud). Towards death with deferral. Life, in this conception, is the deferral. The Différance. The trace of the trace and the trace of the extinction of the trace. The archives.

Texts written alphabetically and / or texts as a sequence of events and its attempts at description, whether autobiographies, whether poetry, whether artifacts of life (for the museums), they almost inevitably end up in our archives. Archives form the shell as repositories for the writings that life has left behind. Archives of life!

The autobiographical text has always worked for the archives. Texts of famous people have always been intended and formed by them and the present structure of collecting (by the archives) for being archived. In the age of digital archives, or better the digital as archive, this configuration is already true for almost all people. Global. Everything is literature.

All that is to be said about life, that has been said about life and will still be said or could still be said, is literature. Life and writing. Life as writing. I may humbly refer here and for the repeated time to my little videos. (https://www.youtube.com/user/gack157/videos)

Literature is a part of life and at the same time a movement (sometimes conscious) towards death. This is exactly the reason for the existence of archives at least for those of the last 500 years.

The literature of life serves the distinction. The distinguishability of presences and the respective I and the others. Literature is subject to the current of desire for resurrection.

A resurrection through and in reading. The I and its body will have passed away. The archive continues to speak. The archive and its recollection „lives“ the last deferral of the body as fragmented in the formation of the voice (e.g. sound archive content) and the possibility of repetition in the reading of texts (whether alphabet, whether film, whether architecture, whether political system, institutions, etc.). The real is retrospective/deferred. The real is the being read.

A small >>review<< of Freud and his sessions, the so-called „analytic situation,“ may be allowed me here (after all, I too maintain a form of practice in the form of a philosophical practice as deconstruction!) as a suggestion of an „other“ archive.

How would the psychoanalytic archive have looked like or could have looked better if Freud and all his „collaborators“ had found a different communication situation and a different archiving landscape?

I am referring to today’s digitized and electronic world instead of handwritten letters.

Perhaps, if you like, this blog of ours can help you a bit to run your thought processes about this and that.

The archiving technology makes the „recording“ of events possible and at the same time it underlies and precedes the event and in a way also brings it to the appearance.

 Just think of politics, the subsequent investigative committees together with the media coverage of them and the political production of events due to such underlying and preceding structuredness and their subsequent/deferred readings as interpretations.

The transformation of the private, the secret, and the public is immense and drastic, and the transformation of the entire space, public as well as private, of all humanity is palpable, effective, and affective for every subject.

Many more Philosophical Practices and practises will be neededPolitical theories and politics are all based on the axiomatics and valuations of philosophical provenances.

I thank our guests for the stimulating and hope giving reflections, trains of thought and thought creations, – sometimes and always on the edge of abysmalness.

No reason without abyss!? Philosophical practice as a construction site with building blocks, ruins, gravel, scrap and techné and as a free experimental laboratory for thought walks in thought buildings and ruins also of archaeological nature.

And as always, we have too little time.

Every sentence has too little time. Every sentence displaces by jumping. It displaces many other possible and necessary (!) sentences (for more see my Youtube video on „The Sentence„).

Each sentence, each word, each code drives its being and its mischief in the incommunicability!

Every sentence greets a ghost. Every sentence is a ghost.

Every sentence in every setting and every session (also the one in a PP/philosophical practice).

I should always be able to state all the psychoanalytic, economic, political, and juridical implications of what is said/set above.

I refer all readers to my/our publications on the net and to the publications on paper.

The terrain of reading is abysmal(!) and unlimited! 

The invention of reality, the truth of a work, whether a philosophical, psychoanalytical, literary, artistic or a juridical, medical, technical, sporting, inventive, organizational, bureaucratic, scientific, architectural, photographic work or an economic, entrepreneurial, political, military, economic work or an artificially-natural reality as the truth of a work of climate change and consequences, – – – the truth of a work (!!!) is revealed only and explicitly in the recognized and recognizable (!) history of its effects.

The point is, in my philosophical practice

(( and this includes the conversation in this, but also my/our writing practice before and after each setting / session(!) ))

is always about capturing texts (written, spoken or representations(!) e.g. technical, artistic, economic, political, institutional) in their inner structure and in their interaction with other texts.

The texts are not only to be analysed and interpreted, but also to be unmasked through the practice of deconstructing their conflictual nature, their aggressiveness, their hidden contents and intentions.

What is meant is the visualization of the duality of the simultaneous presence and absence (!) of truth.

We express sentences of desired analytical truth and thereby simultaneously repress other possible sentences of truth or untruth.

And once again, at the end of our conversation, I would like to turn to the subject of your political engagement. What I would like to give you to take home with you.

I think, yes, I am sure, sure for myself, – political actions, settings, innovations, interventions, experiences touch something that many of us understand as philosophy.

Political actions imply the philosophical. The political does not coincide with the state/the statelike. Every political action implies philosophy. Every political involvement, every innovative or interventionist political action implies from the very beginning a philosophical moment, a kind of torque/angular momentum that imposes on us the constraint of an „internal“ obligation, namely the obligation of reflection on the political, the social and history and the essence, the nature, the meaning and the mission of the state in terms of the democratic of the idea of democracy and the relations with what is hidden under this name in the past and the present and that shows itself to us case by case.

Come home well.

With best wishes, –

Philosophers

Philosophical Practitioners, Writers (born 1959).

PP Vienna

To contact me/us use only these emails:

Post scriptum/after the bound/Nachsatz:

The tasks of a future democracy/a democracy on the rise/a permanent advent/arrival of democracy/a democracy in the arrival ( Jacques Derrida ), to think the subject as „planetary“ (cf. G. Ch. Spivak, see teaser, –  the teaser from my blog; note: the teaser is only visible in the web-version!), – especially concerning the great challenges of politics in the 21st century: Utopia (?!) of reflexive solidarity (Spivak),

borders of a planet (John Bellamy Foster et al. (Ed.): The Ecological Rift: Capitalism’s War on the Earth, 2011),  deconstructive politics as an ideological-critical reading of the imperial archive, geopolitics, geopolitical involvement, geopolitical interest driven policy and/as value policy, power, morals and human rights,

analysis of power, gender and governmentality, teletechnology, cyborg technology, political bodies, complexities of rule, citizenship, parliamentarianism, peace policy, institution building and institution maintenance, economically correct and fair redistribution of social wealth, proper management  of Migration (Flüchtlinge, Refugees),   …

proper handling of migration (refugees), migration and capitalism, Postkolonialismus,  neocolonialism, postcolonialism, Kolonialisierung auf allen Ebenen, Kolonialismus, Rassismus, Faschismus, Neo – Kolonialismus, Ökonomismus, Imperialismus,

Ökonomischer Imperialismus (angeleitet durch die Neue Institutionenökonomik, die Transaktionskostenökonomik und die Prinzipal-Agent-Theorie; im Gefolge des New Public Management treten an die Stelle von Handeln nach Maßgabe professioneller Ethiken Kontraktmanagement mit Zielvereinbarungen und anstelle  einer Berufsethik Qualitätsmanagement und Benchmarking samt Controlling und Leistungsrechnung mit all ihren Schattenseiten und ungeplanten Nebenwirkungen, – vgl. Richard Münch: Globale Eliten, lokale Autoritäten, Frf. 2009, Suhrkamp, S. 18 vv.ff.),

 the world as environment and its destruction, manmade environmental disasters, shipping, esp. container shipping, pollution of oceans, pollution of soil, greenhouse gases, temperature rise, shortage of resources, prosperity gap,

population density, urban development ( e.g. „Gängeviertel“ in Hamburg, the initiative „Komm in die Gänge“ stands for discourse and practice of a different (!) form of urban development and is an example and symbol that gives hope against gentrification and the destruction of old buildings ),

urban development towards a green city, urban philosophy, reddening of the city, city of dreams, madness and society, madness and city, city and sexuality, desire and city, city as text, city and writing, city as writing, the city and the divided I, the city and the power, the city and the political, the city as a mechanism of discipline, the city as a social testing lab, the city and the philosophical practice with many practices, the world as a city and the other, water wars, religious wars, climate change, climate consequences, global warming, nuclear relicts,

climate wars, climate catastrophes, civil wars, „ethnic cleansing“ (!), genocide, violent conflicts, social questions, ecological questions, planetary principle, tradition history, the question of a global government (!?), social catastrophes, terrorism, natural disasters, migration, unstable states, poverty, wealth, corruption, media policy and presence-ideologies, war and non-war, world order and biopolicy, bioengineering,

robotics, bio-inspired robotics, Robotertechnologien, weapon development, arms delivery, violent and oppressive power politics, religious fanaticism, party political fanaticism, terrorism, biodiversity, standardization, factory farming, animal factories, animal consumption, „meat production“!, animal rights, animal philosophy,

„animal turn“ (vgl. Anne Peters, Tier-Recht im Zeitalter des Menschen, – in: Renn/Scherer (Hg.), Das Anthropozän. Zum Stand der Dinge. Berlin 2015, S. 67ff.),

ethical norms, euthanasia, terminal care, aging, health and sports, sports and age, ethics and medicine, cyber war, cyber crime, technology and space, political demarcation, deterritorialization, tourism, mass media, mass mediality, neoliberalization of the subjects, power,

truth and passion (vgl.: Gabriele Michalitsch: Die neoliberale Domestizierung des Subjekts. Von den Leidenschaften zum Kalkül. Campus Verlag, Frankf. a. M. 2006, bes. S. 29ff. und S. 101ff.),

sex labour, difference and the shaping of the social ( Antke Engel: Bilder von Sexualität und Ökonomie. Queere kulturelle Politiken im Neoliberalismus. Bielefeld 2009, S. 138ff. ),

automobility, digitalia and upbringing, education, unemployment, debt crisis, failing of democratization, neglect of the common good,

production and consumption (David Harvey), globalized consumption, market fanaticism, power of the market, democratization of the market, power of the globally operating financial markets, education, social policy, urban policy, policy of affordable housing, youth unemployment, social inequality, exclusion, individuality, sovereignty, liberalism, egalitarianism, limits of growth, mobility, traffic and communication, ecology, freedom, justice, interests of corporate groups, turbo-capitalism, global tax culture, international tax evasion, tax fraud, Drogierungsverhalten, drug laws, drug culture,

the own and the foreign, fascism, antisemitism, racism, sexism, human trafficking,

modern slavery (cf.: Kevin Bales, dt. Üs: „Die neue Sklaverei“, engl. V.: K. B., „Disposable People. New Slavery in the Global Economy“ und Hanns Wienold ),

„Neger, Rasse, Rassen-Subjekt, Rassismus, Schwarze Vernunft, Versklavung, Sklaverei, Massenversklavung in der Geschichte gestern heute morgen, das Rassensubjekt/Negro, race, racial subject, racism, black reason, enslavement, slavery, mass slavery in history, yesterday – today – tomorrow, the racial subject“

 ((cf.: Achille Mbembe: Critique de la raison nègre. Paris 2013 ( Orig. fr. ). Achille Mbembe: Critique of Black Reason. Duke University Press Books 2017 (transl., Laurent Dubois). Achille Mbembe: Kritik der schwarzen Vernunft. Berlin, Suhrkamp, 2014 (ÜS aus d. Franz., Michael  Bischoff). )),

arms trade, private purchase of weapons, possession of weapons, increase in complexity, knowledge generation, urbanization and population growth, democracy deficit, sustainability crisis, green energy, energy regime, energy crisis, legitimization crisis, territoriality, agricultural policy, fishing policy, famine (cf. Jean Ziegler),

famine and capitalism, „the right to food“

(( human right, UN-social covenant, Article 11 (1) and (2); human dignity ( primary normative principle of human rights, ethical principle, „dignitas“ (Cicero), the „idea of the good“ (Plato), fundamental „equal worth of all human beings“ (Kant), protection of the human dignity in Article 2 of the Treaty on European Union )),

need of land, land grabbing, land robbery, justice, human rights, decolonization of thinking, policy of displacement, solidarity across class, race, and national boundaries (Mohanty, passim),

just policy as a policy of strengthening the weak

(( zum planetarischen Subjekt cf. Gayatri Chakravorty Spivak: Imperative zur Neuerfindung des Planeten – Imperatives to Re-Imagine the Planet (hg. v. Willi Goetschel engl./dt.). Wien 2013, 2. Aufl., Passagen Verlag, S. 49vv.ff.

and Charles Taylor: Multiculturalism and the „Politics of Recognition“. Princeton 1994, p. 28 )) 

…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben

Gegenwartsphilosophie

Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Titel von Gerhard Anna Cončić-Kaučić bei Passagen

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON II
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON III
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON I
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt.
Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden.
„Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON IV
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt.
Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON V
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttl nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

In English:

CORONA WHEELING CROWNING

……………………. Semeion Aoristicon oder zur Autobiographie Sem Schauns …………………..

……. THE SENTENCE ………. the jump ……… the set ……. the leap o f …. The LEAVING of

the BOOK ……….. ?!

I ask if Sem VI is not my / our blog composition !?!

I ask (me / us) if Sem VII is not my / our blog.

I ask if my/our blog will not be Sem VI and Sem VII?

And shall be!

Or must be?

Already is, will be or even must be and will have to be !?!

The set. The leaving of the book.

The production, the emancipation, the liberation of the writing.

Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns

Philosophical Practice Vienna 1989 ff. Analysis Complication Aporia Identity Dislocation Meta-thesis Deconstruction

If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at

Philosophers, Writers, Philosophical Practitioners, Mediators, Translators, Feminists, Freeriders, (Wild) Camping Enthusiasts, Survivors Vienna

Philosophical Practice weltweit … rund um die Uhr … rund um die Welt, … „face à face“, … confidential one-to-one conversation, … around the clock … around the world

Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion

Öffnungszeiten / Hours of opening:  Mo –  Fr:  11 – 20 Uhr

Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement

Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…

…around the clock …around the world…

cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )

Philosophical Practice Vienna 1989 ff. Analysis Complication Aporia Identity Dislocation Meta-thesis Deconstruction

Cf. list of publications at: https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de   

To contact us, please use only these emails:

Projekte / Projects (1989 – 2025 ff.) 36 Jahre Philosophische Praxis Wien GK & ALH

Mehr dazu siehe meinen Teaser und meinen Footer sowie die übrigen Postings in diesem Blog! (Blogspot-Blog 2014 ff.) 

Homepage: 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html?m=1

Österreichische Philosophie der Gegenwart 

Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax geb. 1959, Dr. phil., Alter 66, 2025

Anna Lydia Huber geb. 1959, MSc, Alter 66, 2025, Wien

Philosophische Praxis 1989 ff.  

Erzählungen, Berichte, Analysen, Reflexionen aus der Praxis/aus unserer Philosophischen Praxis in Wien und in der Welt andernorts

Kann man Philosophieren/Philosophie innerhalb der Grenzen von Nationalstaaten kennzeichnen, auszeichnen und damit abgrenzen, einsperren, umzäunen und zähmen?

Gegenwartsphilosophie in Salzburg, Innsbruck, Graz, Klagenfurt, Wien?

Gegenwartsphilosophie in Deutschland?

Gegenwartsphilosophie in Bayern?

Gegenwartsphilosophie in Frankreich?

Gegenwartsphilosophie in der Schweiz?

Gegenwartsphilosophie in Italien?

Gegenwartsphilosophie in Spanien? 

Gegenwartsphilosophie in Griechenland? 

Gegenwartsphilosophie in Island? 

Gegenwartsphilosophie in Irland? 

Gegenwartsphilosophie in Katalonien?

Gegenwartsphilosophie in Brasilien?

Gegenwartsphilosophie in Kanada?

Gegenwartsphilosophie in Argentinien?

Gegenwartsphilosophie in Mexiko?

Gegenwartsphilosophie in Vietnam?

Gegenwartsphilosophie in Indonesien?

Gegenwartsphilosophie in Thailand?

Gegenwartsphilosophie in Äthiopien?

Gegenwartsphilosophie in Japan?

Gegenwartsphilosophie in China?

Gegenwartsphilosophie in Indien?

Gegenwartsphilosophie in Südafrika?

Gegenwartsphilosophie in Holland, Niederlande?

Gegenwartsphilosophie in England, Schottland, Irland, Großbritannien?

Gegenwartsphilosophie in Schweden, Norwegen, Dänemark, Skandinavien?

Gegenwartsphilosophie in Israel?

Gegenwartsphilosophie in Ägypten?

Gegenwartsphilosophie in der Türkei?

Gegenwartsphilosophie in Iran?

Gegenwartsphilosophie in Rußland?

Gegenwartsphilosophie in Polen?

Gegenwartsliteratur in Litauen?

Gegenwartsphilosophie in den Vereinigten Staaten (USA)?

Gegenwartsphilosophie in Neuseeland?

Gegenwartsphilosophie in Australien?   

    ……….      


Die „Einschreibung“ ist nicht „für immer“, eine jede Einschreibung ist endlich wie das Subjekt selbst, dessen „Archiv“ zerstört werden kann wie jedes Archiv. Auch jedes Medienarchiv.

Durch die Bewußtmachungsarbeit passieren Dinge, die wir nicht planen, nicht kontrollieren können.

Affizierungen !

Die diversen Affizierungen und Immunisierungen sind unkontrollierbar. Sie basieren und passieren aufgrund der jeweiligen individuell biographischen Vor-Einschreibungen.

Philosophische Praxis in neun Einheiten (2024/25) zum Thema „Philosophieren heute und wozu philosophieren(?!) wir“  
(warum und wozu philosophieren wir heute?, warum und wozu können wir heute noch(!?) ernsthaft philosophieren)

Inskriptionen, Archive, Geschichte der Philosophie, Biographien mit Voreinschreibungen, Narzißmen, …

Jacques Derrida:

„Es gibt weder den Narzißmus noch den Nicht-Narzißmus; es gibt mehr oder weniger verständnisvolle, freigiebige, offene und ausgedehnte Narzißmen, und was man normalerweise als Nicht-Narzißmus bezeichnet, ist für gewöhnlich nur die Ökonomie eines viel einladenderen und gastlicheren Narzißmus, der offen gegenüber der Erfahrung des Anderen als Anderem ist. Ich glaube, daß die Beziehung zum anderen ohne die Bewegung der narzißtischen Wiederaneignung vollkommen zerstört wäre, von vornherein zerstört. Die Beziehung zum anderen muß … – selbst wenn sie asymmetrisch bleibt, offen und ohne mögliche Wiederaneignung – sie muß eine Bewegung der Wiederaneignung in das Selbstbildnis skizzieren, damit beispielsweise Liebe möglich ist. Liebe ist narzißtisch.

Da gibt es kleine Narzißmen, da gibt es große Narzissmen, und am Ende steht der Tod als Grenze. Noch in der Erfahrung – wenn es eine ist – des Todes selbst gibt der Narzissmus nicht vollkommen auf.“ (J. Derrida, in „Auslassungspunkte“, S. 212, Passagen Verlag Wien 1998)

[ vgl. S. Freud, Zur Einführung des Narzißmus, 1914; und vgl. bes. :

J. Lacan, Écrits, s. 174 u. 187 u. Lacan, Propos sur la causalité psychique, 1946; ]

Der Narzißmus ist der erotische „Atem“ zum Anderen als sein Spiegelbild zu sich selbst.

(Gerhard Anna Concic-Kaucic)

face à face:

Die narzißtische Beziehung – und eine „Beziehung“ ohne Narzißmus ist nicht denkbar – begründet die imaginäre Definition einer jeden menschlichen Beziehung (Gerhard Kaucic).

Ich denke, ja, ich bin mir sicher, sicher für mich selbst, – politische Handlungen, Setzungen, Neuerungen, Innovationen, Interventionen, Erfahrungen berühren etwas, was viele von uns als Philosophie verstehen.

Politische Handlungen implizieren Philosophisches. Das Politische deckt sich nicht mit dem Staatlichen.

Ich hatte das Glück die großen Jahrzehnte der französischen Philosophie und Wissenschaft in der zweiten Hälfte des 20. Jh. denkend und reflektierend miterlebt zu haben. Das war und ist ein großes Glück für mich.

Die Epoche „Foucault, Deleuze, Derrida u.a.“ ist eine einzigartig herausragende und im höchsten Maße einflußreiche Epoche des intellektuellen Schreibens und Denkens, die im Werk Jacques Derridas einen unausdenkbaren, einen uneinholbaren und unaufhebbaren Höhepunkt gezeitigt hat.

Eine derart intensive, dichte und wirkmächtige Macht des Denkens wird sich in der Geschichte der Menschheit nicht so schnell wieder ereignen können, wenn überhaupt.   

Die Sprache ist immer heterogen. Man schreibt immer, man spricht immer, man denkt immer, um lebendig zu bleiben, lebendig zu machen. Immer um das Leben zu befreien. Immer um Fluchtlinien zu ziehen. Das Leben von Einkerkerungen zu befreien. Um Einkerkerungen zu entkommen oder diesen zu entgehen.

ZUM PRÄLIMINÄREN ENDE EINES BEGINNS. DER BEGINN, EIN DENKEN ÜBER DEN MENSCHEN UND …

Philosophische Praxis heute. Philosophisches Denken heute.

Zum präliminären Ende eines Beginns. Der Beginn, ein Denken über den Menschen und besonders ein Denken über die „Geburt“ des Menschen.

Seit Hegel spätestens macht man sich Gedanken über das Ende des Menschen.

Von Hegel bis Horstmann und Sloterdijk und darüber hinaus.

Nun ist es allerdings erzwungenermaßen so, daß man das Ende nicht denken kann, ohne sich Gedanken zu machen über die Anfänge, die Ursprünge, den Ursprung des Menschen. Die Kortikalisierung! (Vgl. meinen BlogPost „Postanthropozän (!?) in diesem Blog)

Man kann nicht über den Tod nachdenken ohne über die Geburt nachzudenken.

In Respektierung des Wissens der Wissenschaften haben wir die Möglichkeit und vor allem die Notwendigkeit in einen Dialog einzutreten mit Jacques Derrida und seiner Beschreibung des Lebensprozesses

(cf. BlogTeaser Blogspot-Blog 2014 ff.dazu!, Deutsch/Englisch, – ich zitiere: 

Es findet sich nie und nirgends die Möglichkeit einer reinen „Präsenz“oder „Präsentation“. Jede Re-präsentation ( re-praesentatio = wieder präsent machen ! ) ist kontaminiert durch Alterität und affiziert durch Momente der Abwesenheit.

Nie wird es „präsentative Einfachheit gegeben haben“, sondern immer wieder eine weitere „Falte“, eine weitere nicht-repräsentierbare Differenz. „Was hat es auf sich mit dem Nicht-präsentierbaren oder Nicht-repräsentierbaren? Wie es denken?“ (Derrida, Psyche I, S. 122)

Strukturell unabschließbare Nachträglichkeit ( vgl. Derrida) und unendliches Spiel der Signifikanten errichten temporäre Textkonfigurationen, die der permanenten Arbeit der Übersetzung, der Interpretation und der „Dekonstruktion“ ( siehe dazu weiter unten: „Dekonstruktion als philosophische Praxis ! ) ausgesetzt sind.

Bei seiner Beschreibung der beiden Tempi, die der „Todestrieb“ ( vgl. auch bes. J. Lacan, zu „pulsion de mort“,- in: Se 2, 375 u. in: Se 11, 232 u. in: Écrits, 848 ) einerseits und die Lebenstriebe andererseits veranstalten, spricht Freud in Jenseits des Lustprinzips von einem „Zauderrhythmus“, der das Resultat dieser zwei Bewegungen darstellt.

Der Todestrieb folgt blind seiner prioritären Tendenz, das organische System an sein entropisches Ende zu bringen. Die Lebenstriebe dagegen sichern und übertragen jenes Wissen, das die Organismen in Millionen von Jahren auf ihrem Weg zum Tod erwerben.

Der Anfang des Lebens und seiner Zeichen liegt in jenem beinahe Nichts einer Falte, eines Intervalls, das Derrida an die Stelle aller Ursprünge gerückt hat, – ( der différance, J. Derrida, La différance, – in: Randgänge der Philosophie, Wien, Passagen, 1988 ) im Zusammenhang mit seinem Différance-Denken.

Das Denken des Lebens mit dem „Begriff“(!) (vgl. m. Blogpost „Dekonstruktion“ in diesem Blog!) d i f f é r a n c e, der Praxis(!) Différance.

Das ist das Neue, wenn wir vom Philosophieren sprechen. Vom Philosophieren über Anfang und Ende des Menschen.

Vom Philosophieren heute!

Philosophische Praxis! (cf. m. BlogPosts in diesem Blog)

Die philosophische Arbeit, die Arbeit der différance, bedeutet für uns die Anerkennung der eigenen Grenzen, der ethnozentrischen, der geographischen, der politgeographischen und der sprachlichen Grenzen und gleichzeitig die permanente Überschreitung dieser Grenzen ohne diese zu diffamieren oder zu diskriminieren.

Das Erbe der griechischen Philosophie ist der unaufhörliche Prozeß einer Universalisierung. Von daher auch die Universalisierung der Menschenrechte, die Ausdehnung und damit die Befreiung von ethnischen, politischen, kulturellen und sprachlichen Grenzen.

Die griechische Philosophie und ihr Erbe als europäisches Denken ist ein Denken der kritischen Kritik der Vernunft, der Verschiebung, ja der Identitätsdislokation als einer Art Bewußtseinsveränderung, der Verwandlung und der temporären Entwurzelung und Neuentwerfung

Die europäische Abstammung der Philosophie als Überwindung dieser europäischen und eurozentristischen Eingrenzung.

Die Befreiung auch vom Europazentrismus.

Die ständige Entfaltung der Universalisierung als Befreiung und Selbstbrechung. Dies ist der Widerspruch von Europa selbst.

Das Erbe der griechischen Philosophie eine Universalisierung. Das Erbe der griechischen Philosophie eine Befreiung von Zwängen und Begrenzungen kultureller, politischer, ethnischer, sexueller und sprachlicher Natur(!).

Unendliche Vervollkommnung zum Beispiel und vor allem der Menschenrechte. 

Jubilaeum, – 28 Jahre Philosophische Praxis Gerhard Kaucic, – Jubiläum (1989-2017ff) Jubilee 2017

… philosophical practices …

Kontinentale Philosophie (continental philosophy), Europäische Philosophie, Deutsche Philosophie, Französische Philosophie, Österreichische Philosophie, Philosophie Wien/Vienna, Österreich/Austria, Europa/Europe, Deutsche Philosophen heute, Deutschsprachige PhilosophInnen, Österreichische Philosophen/Philosophinnen des 20. Jahrhunderts und des 21. Jh., Philosophen und Philosophinnen der Gegenwart, Philosophierende der Gegenwart in Österreich/Europa und in der Welt

Österreichische Philosophie der Gegenwart. Philosophien der Gegenwart. PhilosophInnen heute. Österreichische Philosophen und Philosophinnen heute, in der Gegenwart, in Österreich und in der Welt.

Die Dekonstruktion als philosophische Praxis und Haltung. Wien, Österreich, Europa, Welt. Geophilosophie. Kritische Geophilosophie. Interkulturelle Philosophie. Intercultural Philosophy, Konvivialismus, Convivialism, Intercultural Philosophy, Multikulturalismus, Multiculturalism, Interkulturalismus, Interculturalism, Kosmopolitanismus, Cosmopolitanism, New Cosmopolitanism, World Philosophy, Weltphilosophie, Interculturality, Interkulturelle Kommunikation, Intercultural Communication, Inkommunikabilität, Incommunicability, individual, familial, lokal, regional, global (!!!???)

Ausgew. neueste Literatur:

Dominic Busch (2016): Rethinking Interculturality Will Require Moral Confessions: Analysing the Debate Among Convivialists, Interculturalists, Cosmopolitanists and Intercultural Communication Scholars.

Interkulturalität neu denken erfordert moralische Bekenntnisse. Die Analyse einer Debatte zwischen Vertreter*innen von Konvivialismus, Interkulturalismus, Kosmopolitismus sowie Autor*innen zur interkulturellen Kommunikation. interculture journal 15/26 (2016)

www.interculture-journal.com/index.php/icj/article/download/273/366 · PDF Datei

Centre for Global Cooperation Research (2014): Convivialist Manifesto. A declaration

of interdependence (Global Dialogues 3), with an introduction by Frank Adloff, translated

from the French by Margaret Clarke.

Duisburg: Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research (KHK / GCR21). URL:
https://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-39520/Convivialist_Manifesto_2198_0403_GD_3.pdf 

Alexander, B. K. / Arasaratnam, L. A. / Avant-Mier, R. / Durham, A., et al. (2014): Defining and Communicating What “Intercultural” and “Intercultural Communication”Means to Us. Journal of International and Intercultural Communication 7(1), pp. 14-37.

Geophilosophie, Geophilosophy, Ecopsychoanalysis, (Rousseau, Kant, Nietzsche, Philosophie und Bewegung im Raum, Nietzsches philosophische Geographie, Husserl, Merleau-Ponty, Horkheimer, Adorno, Foucault, Lyotard, Deleuze, Guattari, Derrida, Fr. M. Wimmer, St. Günzel, D. Harvey, K. Schlögel, S. Weigel, B. Neumann, Spivak : Raumtheorien, Geographien, Politiken, Denkweisen, Kommunikationshandlungen, Territorialisierungen, Deterritorialisierungen, Dekonstruktivismen, Konstruktivismen, kritische Geopolitiken(!), Dehierarchisierungen, Verschiebungen, Identitätsdislokationen, Chorologie, hyle/morphe-Strukturen als reelle/nicht reale(!) Momente des Erlebten (Husserl,Derrida), sinnliche(!) in der différance erlebte(!) bzw gestaltete Materie(!), 

„planetarisches Subjekt“, „animal turn“, „spatial turn“, Demokratiephilosophie, Interkulturelle Philosophie, Menschenrechte, Menschenpflichten 

Gerhard Kaučić, Anna Lydia Huber, Österreichische/r Philosoph:in der Gegenwart, Österreichische Philosophie der Gegenwart, (österreichische) Philosophie der Gegenwart, Gegenwartsphilosophie, Zeitgenössische Philosophie, Philosophie des 21. Jahrhunderts, Europäische Philosophie

Philosoph des Denkens der Différance, Philosophie der Différance, Praxis der Différance, Arbeit(!) der Différance 
( lies dazu „Die différance“, – in: Jacques Derrida: Randgänge der Philosophie, Passagen Verlag, Wien 1988, S. 29-52 )

Wozu philosophieren? Wozu Philosophie? Wozu praktische Philosophie? Wozu philosophische Praxis?!

Das Begehren (!) ( bitte nicht zu verwechseln mit Bedürfnis ! ) führt uns zum Begehren auch des Denkens, des Denkens des Begehrens und des irgendwie Habhaftwerdenwollens der je eigenen „Zeit“, – vgl. Teaser, Blogspot-Blog 2014 ff. ! (der Epoche, unserer Epoche!)

Der Epoché (!?) des Post-Anthropozäns!?

Das Begehren, die Leidenschaft (vgl. Teaser!), das ist das, was auf das Anwesende und auf das Abwesende (vgl. Teaser) zielt. Dies hält uns auf Trab. Das erzeugt unsere Identität.

Das Philosophieren vereint uns im Streit, hält uns in der Differenz, auch zu uns selbst, bildet uns zu KulturteilhaberInnen, die sich in ihrem Denken begreifen wollen und zu erkunden suchen.

Warum also nicht philosophieren? Warum also kein Philosophieren?!

Warum also ausgerechnet nicht Praxis der Philosophie???!!!

Die Grenzen der Begriffe und der Werte, die sich im Laufe dieser Geschichte durchgesetzt und die als selbstverständlich (als „natürlich“) betrachtet und verstanden werden (vgl. Derrida, Gesetzeskraft, Der „mystische Grund der Autorität“).
Genau das versuche ich in meiner nun schon jahrzehntelangen Arbeit in meiner Praxis zu erreichen. Ein kleiner Hinweis in eigener Sache zur Dekonstruktion muß erlaubt sein. Ich feiere den Namen, „die Signatur“ (vgl. J. Derrida) „Derrida“ (und Dekonstruktion) in vielen verschiedenen Zusammenhängen (auch) in diesem Jahr 2025. Das 36-jährige Jubiläum einer „Praxis“ im „Namen“ und durch die „Signatur“ J. D.!

36 Jahre ( 1989 – 2025 ) philosophische Praxis GK, 36 Jahre, 1989 – 2025 ff. Dekonstruktion, 36 Jahre Gespräch, Diskurs, Assoziationen, Analyse, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Komplizierung, Dekonstruktion . G. K.

Was und wie wäre eine angemessene Denkpraxis heute.

Worin >ist<(!) Philosophie heute denkbar und wodurch bzw woheraus ist das, was wir mit Philosophie je unterschiedlich meinen, zu praktizieren.

Der Begriff(!)  Différance  stellt den Menschen in gewissem Sinne in Frage und zeichnet dadurch die Geschichte des Lebens überhaupt.  

Noch  einmal zum Humanismus als Logozentrismus bzw Phonologozentrismus.  

Derrida zeigt, daß die traditionell hierarchische Anordnung der beiden Bestandteile des  Z e i c h e n s  dekonstruktiv verkehrt werden muß.

Bis hinein in die moderne Sprachwissenschaft wird nämlich die ideelle Bedeutung eines Zeichens,  S i g n i f i k a t  (die Vorstellung) genannt, dem materiellen Träger der Bedeutung,  S i g n i f i k a n t  (das Laut – oder Schriftbild) genannt, übergeordnet.   

Stets wird versucht, den äußerlichen Signifikanten, die Schrift, auf ein transzendentales Signifikat hin auszurichten.  Denken Sie an das, was wir vorher über Religion, Gott und Mensch gesagt haben.  Vgl Sie dazu: 

http://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2017/04/religion-und-gesellschaft-teil-2.html 

Jedes Signifikat (Die Vorstellung!) befindet sich aber (laut Derrida) „immer schon in der Position des Signifikanten“ (Derrida, Grammatologie, S. 129).  

Es kann keine Bedeutung geben und keinen Sinn, der der Verräumlichung und Verzeitlichung sowie dem differentiellen Spiel der Signifikantenbeziehungen entgehen könnte.  

Die Schrift ist nach dieser Definition Zeichen von Zeichen, Signifikant von Signifikanten.

Mit dieser Verkehrung soll vor allem gezeigt werden, daß die Materialität des Signifikanten zum Sinn nicht etwa nachträglich und äußerlich hinzutritt, sondern umgekehrt, daß der Sinn  E f f e k t  einer immer schon  n a c h t r ä g l i c h e n  Signifikation ist.

Derrida hat auf diese Weise das Verhältnis von Sprache und Schrift neuformuliert und umformuliert.  Durch Derridas Transformation des Schriftbegriffs geht dieser über den der Sprache hinaus und begreift diesen mit ein.   Aus all dem folgt ein völlig neues,  weil mehrfach transformiertes Verständnis  und  Ereignis  von  T e x t.

Einem solchen Text(verständnis) ist das „Wesen“, die Praxis der Dekonstruktion, inhärent, also „ein-geschrieben“ (vgl. Derrida, Freud und der Schauplatz der Schrift bzw Freuds „Wunderblock“).   Das Denken der Differänz/différance ist die inhärente Praxis der „Dekonstruktion“.   

Es geht darum, es geht mir/uns in meiner/unserer Philosophischen Praxis (( und dazu gehört das Gespräch in dieser, aber auch meine/unsere Schreibpraxis vorher und nachher einer jeden Setzung / Sitzung(!) )) immer darum, Texte  (geschrieben, gesprochen oder Darstellungen(!) z. B. technischer, künstlerischer, ökonomischer, politischer, institutioneller Art)  in ihrer inneren Struktur und in ihrem Zusammenwirken mit anderen Texten zu erfassen.  

Die Texte sind nicht nur zu analysieren und zu interpretieren, sondern durch die Praxis der Dekonstruktion ihrer Konflikthaftigkeit, ihrer Aggressivität, ihrer verdeckt mitgeführten Gehalte und Intentionen zu enttarnen.

Gemeint ist die Sichtbarmachung der Doppelheit des gleichzeitigen An- und Abwesendsein(!) von Wahrheit.

Wir äußern Sätze gewollter analytischer Wahrheit und verdrängen dadurch gleichzeitig andere eventuale Wahrheits- oder Unwahrheitssätze.  Jacques Derrida beschreibt mit der Erfindung seiner  D i f f é r a n c e  den Prozeß des Lebens (cf. Teaser, dt. u. engl.), in dem der Mensch ein Spezialfall ist, ein einzigartiger Fall.   Ein Zufall fast und doch ab einer gewissen zurückgelegten Strecke an Prozessen physikalischer, chemischer und dann neurologischer Art dann zunehmend stringenter, definierter, festgelegter.  

Wo liegt der Grenzübergang vom Tier zum Menschen?  Das ist spannend und aufregend. Gibt es überhaupt so etwas wie eine Grenzziehungsmöglichkeit?!  

Ich stelle diese Frage ganz ohne die Absicht, den Menschen zum Tier machen zu wollen.   Wir sind tier – lich, aber eben nicht tierisch allein.  

Und was heißt hier  T i e r ! ( in diesem Blog,-   vgl. mein BlogPosting „Tierphilosophie“ !!! )   Tiere sind viele verschiedene Individuen! Und jedes Tier für sich einzigartig !!!   

Und manche Tiere besitzen sogar sogenannte menschliche Eigenschaften wie Gedächtnisinhalte, Technikvermögen, spezielles Können, Schlußfolgerungsfähigkeit, Liebe, Kommunikation u.a.!   Und teilweise sogar Bewußtsein!  

Jacques Derridas Phonologozentrismus bedeutet unter anderem, daß jeder Humanismus logozentristisch ist und jede Metaphysik ein Humanismus sei.  

Auch wenn das bis heute die meisten Philosophen und Philosophinnen nicht gerne hören wollen.

Ich kann jetzt hier(!) nicht alles aufrollen (das geht uns immer so!), schauen Sie meine Tierphilosophie im Blogspot-Blog 2014 ff. an, – lesen Sie Derridas Arbeiten dazu und achten Sie auf den „Sünden“(!) – Katalog, – meine rote Liste zur „kommenden Demokratie“!  

(Stichwort „Artensterben“, „Klimawandel“, … etc.; immer zu finden im Anhang eines jeden Postings in roter Schrift, engl. u. dt.).  

Wenn die Grammatologie  „nicht eine Wissenschaft vom Menschen sein kann“ ,  dann genau deshalb,  „weil sie von Anfang an die für sie grundlegende Frage nach dem Namen des Menschen stellt“ (J. Derrida, Grammatologie, Frf. 1974, S. 148).  

in English:

>What could „philosophize today“ mean< !

What and how would an adequate thinking practice be today.

In what >is<(!) philosophy conceivable today and what or out of what is what we mean by philosophy to practice differently.

The term(!) Différance questions man in a certain sense and thereby draws the history of life in general. Once again to humanism as logocentrism or phonologocentrism.

Derrida shows that the traditional hierarchical arrangement of the two components of the Sign must be reversed deconstructively.

Even in modern linguistics, the ideological meaning of a sign, called S i g n i f i e d (imagination), is superior to the material carrier of meaning, called S i g n i f i e r (sound or writing). The attempt is always made to direct the external signifier, writing, towards a transcendental signified.

Think of what we said before about religion, God and man. Cf. you in addition: 

http://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2017/04/religion-und-gesellschaft-teil-2.html

Each signified (The Imagination!) is however (according to Derrida) „always already in the position of the signifier“ (Derrida, Grammatologie, p. 129).

There can be no meaning and no sense that could escape the spatialization and temporalization as well as the differential play of signifier relations.

According to this definition, writing is a sign of signs, a signifier of signifiers.

The purpose of this reversal is above all to show that the materiality of the signifier does not add to the meaning retrospectively and externally, but vice versa, that the meaning is the effect of an always subsequent / belated signification.

Derrida has thus reformulated and reformulated the relationship between language and writing.

Through Derrida’s transformation of the concept of writing, it goes beyond the concept of language and includes it.

From all this follows a completely new understanding and event of T e x t, because it has been transformed several times.

The „essence“, the practice of deconstruction, is inherent in such a text (understanding), thus „inscribed“ (cf. Derrida, Freud und der Schauplatz der Schrift or Freud’s „Wunderblock“).

The thinking of difference/différance is the inherent practice of „deconstruction“.

My philosophical practice is always about understanding texts (written, spoken or representations (!) e.g. technical, artistic, economic, political, institutional) in their inner structure and in their interaction with other texts.

The texts are not only to be analyzed and interpreted, but to be uncovered through the practice of deconstructing their conflict, their aggressiveness, their hidden contents and intentions.

What is meant is the visualization of the duality of the simultaneous presence and absence (!) of truth.

We express sentences of deliberate analytical truth and at the same time displace other possible sentences of truth or falsehood.

Jacques Derrida describes with the invention of his D i f f é r a n c e the process of life (cf. Teaser), in which man / human being is a special case, a unique case. A coincidence almost and yet from a certain distance covered in processes of a physical, chemical and then neurological nature then increasingly more stringent, more defined, more fixed.

Where is the border crossing from animal to human?

This is fascinating and exciting. Is there such a thing as a possibility to draw the line?

I ask this question completely without the intention to make man an animal.

We are animalistic, but not animal alone.

And what does animal mean here! (in this Blog, – see my BlogPosting animal philosophy!!! )

Animals are! Are many different individuals! And every animal is unique !!!

And some animals even possess so-called human characteristics like memory contents, technical ability, special ability, conclusion ability, love, communication etc.! And partly even consciousness!

Jacques Derridas phonologocentrism means among other things that every humanism is logocentric and every metaphysics is a humanism.

Even if most philosophers do not want to hear that until today.

I can’t roll everything up here(!) now (it’s always like this for us!), look at my animal philosophy in the blog, – read Derrida’s work on it and pay attention to the „Sins“(!) – catalogue, – my red list on „coming democracy„!

(keyword „species extinction“, „climate change“, … etc.; always to be found in the appendix of each posting in red letters, English and German).

If grammatology „cannot be a science of mankind“, then it is precisely because, „from the very beginning, it poses the fundamental question of the name of the human being“ (J. Derrida, Grammatologie, Frf. 1974, p. 148). 

Die gesamte Geschichte der Metaphysik ist eine Geschichte der Reduktion auf das „Wesen“, eine gedachte Konstruktion zur Vereinfältigung der Vielheiten, eine Verneinung der „Fältelung“ (Derrida), eine Abwehrstruktur gegenüber dem komplizierenden Denken zur Ermöglichung einfacher Aussagen über das Seiende.

Der Surplus (Derrida) als Überschuß der Überraschung des Kommenden (!), die différance (!) (Derrida), – das Abenteuer des Denkbaren als permanente Verschiebung des Standpunktes (!) infolge erkennbar werdender Perspektiveneröffnungen (!) nach hinten in die nie anwesend gewesene Gegenwart einer Vergangenheit und nach vorne in die nie ganz präsent werdende Gegenwärtigung einer Gegenwart (!) ( im Ablaufgeschehen des Historischwerdens ! ) durch signifikativ fast und beinahe fixpunktfreie Permutations- und Konnotationsmöglichkeiten, zeitlichräumliche Verschiebungsstrategien, Verschiebungsarrangements und Verschiebungsderangements sowie durch Veränderungswahrscheinlichkeiten von Ereigniswahrnehmung (!) in aufeinander bezogen werden könnender Lesarten (retour und en avant).

( vgl. Marshall McLuhan, Die magischen Kanäle. Understanding Media, Wien 1968, S. 99:

„Jede Form von Transport befördert nicht nur, sondern überträgt und verändert den Absender, den Empfänger und die Botschaft.“ )

Die Lesarten sind überbordend und überfordernd. Das Menschsein in der Natur und als Natur ändert sich gerade gewaltig. Die Technikkultur erreicht einen neuen Level auf der nach oben unsichtbaren Spirale der Erforsch- und Erfindbarkeiten (Stichwort: Nanotechniken etc.). Natur als Natur gibt es beinahe nicht mehr, weder um den Menschen herum noch in uns Menschen drin (Stichwort: Medizintechnik, Prothesenkultur).

Leuchtet uns hier ein Hoffnungsschimmer?! Gar einer zur Denkbarkeit der Vergrößerbarkeit unseres ökologischen Fußabdrucks?! 3 Erden, 5 Erden, 7 Erden auf unserer einen Erdkugel !?

Denkbar!? Machbar?! Infolge techno-naturtechnischnatürlicher (!) Verkopplungseffekte in näherer oder fernerer Zukunft?!

Disruptive Innovation!? Disruptive Technologien als Ausweg? Als Notausgang!?

Je ne sais pas !

I don’t know !

Ich weiß (es) nicht !!! WIR wissen es nicht. Können wir es wissen?

Die Gedächtnisspeicher wachsen im Sekundentakt. Niemand kann sich seiner selbst mehr sicher genug sein, um eine Behauptung zu versuchen. Wir verneigen unser Haupt manchmal und wir neigen manchmal und temporär zur Setzung von etwas, – dies aber beinahe (?) immer mit Anführungsstrichen markiert. Jede Autorität ist als bleibend vorläufig markiert.

Auch die Autoritäten der Techniken, der Religionen, der Kulturen und der Menschenbildungen überhaupt.

Wissen und Information stehen unausweichlich in Frage und unter dem Vorbehalt der Skepsis.

Künstliche Intelligenz und sich selbst organisierende Systeme heben den Anspruch der Unterscheidbarkeit von Natur und Kultur weitgehend auf. Beide unterliegen strukturierter Prozeßhaftigkeit von „Information“, also Formationen von Codes und unbeschränkbarer und unbegrenzter Umkodierungspotentiale.

Die Geschichte des Menschen und der Erde im „Post-Anthropozän“ (!?).

Im oder am Abgrund / Abyss !?

( Zur Erinnerung: Unsere Zeitschrift aus den 80er und 90er Jahren, — „Die Grüne F Abyss“, 1989-1999, — spricht davon ! )

Eine Geschichte der Enteignung des Selbst (!) und der Aneignungsversuche von Vorstellungen menschlicher Selbstverhältnisse und menschlichen Selbstverständnisses.

Subjektivität“ und „Identität“ wird weiterhin erlebbar und erlebt, allerdings ebenso heftig und oft beinahe unheimlich (!) dekonstruiert und dekonstruierbar.

Mille Plateaux“ (Deleuze) für jeden begreifbar, für jeden und jede denkbar. Das Leben als Vielheiten.

Vernetzte Welten, komplizierte Welten, komplizennotwendige Welten, Einsichten in Komplexitäten, Neues denken lernen und neu und neuerdings denken und auf einsichtige Menschen mit Vertrauensvorschüssen hören, – zumindest hinhören!

Verstehen wird zunehmend erschwert. Täglich machen wir Erfahrungen, deren Zusammenhänge uns meist nicht ganz klar werden. Einzeldisziplinen der Wissenschaft stellen uns oft nicht ausreichend Erklärungsmodule zur Verfügung.

Ob Biodiversität, ob Artensterben, ob Finanzmärkte und Realwirtschaft, ob Verkehr und Transportwesen, ob internationaler Tourismus, Geldverkehr, Geldveranlagung, Telekommunikation, Wasserverbrauch, individuelles Autofahren, Hunger in der Welt, Kindersterblichkeit, Geopolitik, Machtinteressen, Konzerninteressen, Menschenrechte, Kriege, Terror, Landverlust, Lebensraumverlust u.a. . . .

Alles hängt „irgendwie“(!) mit allem zusammen und kaum jemand reflektiert das Ganze auf sich selbst herunter, – auf sein je eigenes Verhalten und seine je eigenen Möglichkeiten des richtigen Denkens, Handelns und Tuns.

Was kann ich tun !? Wie lebe ich ethisch und richtig angesichts der teilweise undurchsichtigen Weltverhältnisse?! Mache ich mir überhaupt irgendwelche Gedanken zur Lage der Anderen in der Welt?! Wie bringe ich mich ein?

Bringe ich mich ein?! Kann ich mich konkret mit einem Stück Welt auseinandersetzen? Oder bin ich ein Ignorant? Bin ich vielleicht gar einer von den Rücksichtslosen und egomanisch durch das Leben (auch vieler anderer) Hetzenden?!

Ich erlebe bei vielen Menschen ein Gefühl von Machtlosigkeit angesichts der Dynamiken von Ökonomie und Politik, angesichts der Turbulenzen der Märkte und ihrer Folgen. Verzweiflung, Depressionen und Burnouts angesichts der Aussichtslosigkeit vielerorts und der generellen Abnahme des Sozialstaats und der wachsenden Arbeitslosigkeit und vor allem der exorbitanten Arbeitslosigkeitsraten bei den Jugendlichen in vielen Staaten dieser Welt.

Ich erlebe ganz allgemein eine Art Erschöpfung des gemeinen Selbst, – einhergehend mit der Verschleißung und Verschließung des aufmerksamen Blicks von Ich zu Ich bzw vom Ich zum DU !

Das Anthropozän (Crutzen) und die Beschleunigung aller Formate. Die „Technosphäre“ scheint sich zu verselbständigen. Der Mensch bleibt zurück. So die große Sorge vieler. Genügend Anlässe darüber gründlich nachzudenken. Praxis des Denkens! Praktiken des Handelns!   

Ein kleiner Hinweis noch zur Ideen- und Erkenntnislehre PlatonSokrates‘ (!)

( cf. J. Derrida, Dissemination, Wien 1995, S. 84ff.; J. D., Von der Gastfreundschaft. Wien 2001, S. 20-58; J. D.: Grammatologie, Frf. 1983, S. 459ff.; 

J. D., Die Struktur, das Zeichen und das Spiel im Diskurs der Wissenschaften vom Menschen, – in: J. D.: Die Schrift und die Differenz. Frf. 1976, S. 422ff.): cf. esp.: Sonnengleichnis, bes. Liniengleichnis und Höhlengleichnis in: Platon, Der Staat (Politeia VI, 507 – 518) : die platonische Ordnung des Wissens entlang einer (aufsteigenden?) epistemologischen Linie ( altgrch. γραμμή / grammḗ, –

cf. Derrida in „Ousia und gramme“ zur Schrift, Linie, Punkt, Zeit, Kreis, Raum anhand einer Fußnote in Sein und Zeit Heideggers und zu „Gramme und Zahl“ in Aristoteles‘ Physik IV;

Jacques Derrida: Ousia und gramme. Notiz über eine Fußnote in Sein und Zeit, – in: J. D.: Randgänge der Philosophie. Wien 1988, Passagen, S. 84 ) im so bezeichneten „Liniengleichnis“ ( Politeia VI, 509-511 ) der Politeia als Skala von Erkenntnisweisen: die Stufe der Erkenntnis der eikasia als Meinungs- oder Mutmaßungswissen; Wahrscheinlichkeit! Möglichkeit! die Stufe der Erkenntnis der pistis als Wahrnehmung der sichtbaren Welt (Tiere, Pflanzen, Artefakte) und der dianoia, dem begrifflichen Verstand (geometrischer Operationen); Verstandesgewißheit! und die Stufe der Erkenntnis der noesis als die Einsicht durch Vernunft! ( laut Theodor Ebert vertrat Platon keine dualistische Metaphysik mit ontologischer Trennung (Chorismos) zwischen intelligibler und sinnlich wahrnehmbarer Welt; 

Eberts Auffassung nach handelt es sich nicht um vier, sondern nur um drei Erkenntnisweisen: um wahrnehmende, mathematische und dialektische Erkenntnis in funktionaler Verkettung, – in: Theodor Ebert: Meinung und Wissen in der Philosophie Platons, Berlin 1974, S. 181–193 )

Platons Erkenntnislehre läuft auf das Licht ( „Sonne“, Erhellung, Aufklärung, „Wahrheit“ ) als das „Gute“ zu, – in Analogie zur Sonne.

Die „Wahrheit“ hat ihren „Grund“ (!) „im Guten“ und entspringt ihm, so wie das Licht von der Sonne aus strahlt.

Allein durch die Einsicht (!!!! das Problem dabei !?, das Problem der Problematizität von Einsicht !!! cf. Marie-Françoise Plissart / Jacques Derrida: Recht auf Einsicht. Wien 1998) der Vernunft kann das Gute erkannt werden! Das Gute als das Wesen der Ideen!

Direkte Einsicht der Vernunft in das Wesen der Ideen. Platons Erkenntnistheorie als buchstäbliche Meta-Physik.

„Bedingungen“(!) einer Lektüre der platonisch-metaphysischen Wahrheitsfindung bzw Bedingungen und Bedingtheiten einer Wahrheitsfindungslektüre des Begriffes der „Wahrheit“ bei PlatoSokratesVorsatz: Recht auf Einsicht?!

„Du wirst niemals, Sie auch nicht, all die Geschichten kennen, die ich mir beim Anschauen dieser Bilder noch habe erzählen können.“ (Derrida, Plissart)

Bedingung 1)

Das Denken der différance (Derrida, Die différance, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 29-53) ist ein Denken hin zu dem, was sein kann!

Bedingung 2)

„Eine Verbindung (articulation) … gibt Spielraum.“ (!) (Derrida, passim)

Bedingung 3)

In der Praxis des Sagens steckt die Behauptung von „etwas und etwas“, ein Surplus, ein Exorbitantes (Grammatologie 279f.). Spielraum der Dekonstruktion, – der „Spielraum“ zwischen den „etwas“!

Bedingung 4)

Unter différance begreift Derrida das, was im Zwischenraum des etwas als etwas sich ereignet oder ereignen kann. Die Gespenstigkeit von etwas liegt im Spielraum der radikalen Möglichkeit, den die différance zu eröffnen vermag. Derrida zeigt uns die „radikale Möglichkeit“ einer „Gespenstigkeit“ in allem, was wir erleben. (cf. Derrida, Die Stimme und das Phänomen, S. 49ff. und bes. Marx‘ Gespenster, passim)

Bedingung 5)

Derrida macht deutlich, dass die Gegenwärtigkeit der Wahrheit überhaupt in Zweifel zu ziehen sei (vgl. dazu auch Hilary Putnam: Vernunft, Wahrheit und Geschichte. Frf. 1990, stw 853, bes. S. 15 ff. u. S. 202 ff.; engl. V.: H. Putnam: Reason, Truth and History. Cambridge University Press 1981).

Derrida stellt die zentrale Frage nach dem Legitimationsgrund, der es erlaubt, im wissenschaftlichen Rahmen von einer Erfahrung der „Wahrheit“ zu sprechen, die grundlegend verschieden ist von den Begriffen und Kategorien wissenschaftssprachlichen Zugriffs.

„Unter“(!) einer jeden Textarbeit erscheint durch die Arbeit des Dekonstruierens ein Gleiten von Sinn und vielfach Gefälteltes, Übereinandergeschichtetes an Bedeutungshaftigkeit, das uns immer nur als Spur begreifbar werden kann und nie als ein Text in seiner Präsenzhaftigkeit des quasi endgültigen Ausdrucks.

Bedingung 6)

Die Welt heute ist zu einem einzigen großen Raum geworden, wie es sich Platon und alle seine NachfolgerInnen bis ins 20. Jahrhundert herauf nicht haben erträumen (!) können. Doch hat dieser Raum und darauf verweist Derrida mehrfach, ja vielfach und ausdrücklich, auch eine ihnen unbekannte Qualität: hybrid in all seinen kulturellen Bedingungen, Voraussetzungen, Bestimmungen und Verschiebungen, – allseits sich überlagernd, zuspitzend, überschießend, heterotop, global und vielleicht auch kommend (!?!) planetarisch.

(( cf. dazu, – anregend kontrovers: Texte von Chantal Mouffe, Richard Rorty, Simon Critchley, Ernesto Laclau und Jacques Derrida, – in: Chantal Mouffe (Hg.): Dekonstruktion und Pragmatismus. Demokratie, Wahrheit und Vernunft. Wien 1999 (Passagen Vlg.) und Chantal Mouffe: Welche Weltordnung: kosmopolitisch oder multipolar?, – in: Chantal Mouffe: Über das Politische. Wider die kosmopolitische Illusion. Frankfurt am Main 2007, S. 118 ff. (edition suhrkamp) und bes.: Jacques Rancière: Der Hass der Demokratie. Berlin, August Verlag 2011; sowie: Colin Crouch: Postdemokratie. Frankf. 2008; 

und schließlich noch Platons „heikle“ und provokative (!?) Formulierungen zur Demokratie als ein politisches Regime, das keines ist (!?!), – in: Platon, Politeia, Buch VIII, 562d ff. ))


Nachsätze: Judith N. Shklar: 

„ Dem Liberalismus der Furcht vorzuwerfen, er würde seine Erwartungen zu niedrig ansetzen, hieße, Gefühle für geringer zu achten als Ideen und besonders politische Anliegen und Sachen.“ (S. 50)

„Ein hiermit in Verbindung stehender Einwand gegen den Liberalismus der Furcht lautet, dass er die genuin menschliche durch eine > instrumentelle Vernunft < ersetze (vgl.: Seyla Benhabib: Kritik, Norm und Utopie. Die normativen Grundlagen der Kritischen Theorie. Frf. 1992).

Meistens wird die Bedeutung der ersteren im Dunkeln gelassen, aber in der Regel geht es dabei nicht um irgendeine Version des platonischen Idealismus.

Der Begriff > instrumentelle Vernunft < bezieht sich auf politische Praktiken, die auf Effizienz aus sind oder nur Zweck-Mittel-Kalkulationen betreiben und dabei weder die Rationalität noch einen anderen möglichen Wert ihrer Ziele oder Ergebnisse hinterfragen.

Weil der Liberalismus der Furcht sehr klare Ziele hat – nämlich Furcht und Grausamkeit zu vermindern – , scheint dieses Argument ziemlich irrelevant zu sein.“ (S. 51)

„Jeder Versuch von Bürgererziehung in einer liberalen Demokratie muss das Ziel haben, gut informierte und selbstbestimmte Erwachsene hervorzubringen. Das vollendete Portrait eines mustergültigen Liberalen findet sich in Kants Tugendlehre, die uns detailliert die Gesinnung einer Person beschreibt, die andere Menschen ohne Herablassung, Arroganz, Demut oder Furcht respektiert. Er oder sie beleidigt andere nicht durch Lügen oder Grausamkeit, die den eigenen Charakter nicht weniger verderben als sie das Opfer verletzen.“ (S. 54)

aus: Judith N. ShklarDer Liberalismus der Furcht. Mit einem Vorwort von Axel Honneth und Essays von Michael Walzer, Seyla Benhabib und Bernard Williams. Herausgegeben, aus dem Amerikanischen übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Hannes Bajohr. 176 Seiten, Berlin 2013 (Matthes & Seitz).

John Dunn: „In der Politik ist Demokratie heute der Name für das, was wir nicht haben können – doch was wir uns dennoch sehnlich wünschen.“ ( John Dunn: Western Political Theory in the Face of the Future. Cambridge University Press 1979, p. 27 )

Ingolfur Blühdorn: „Diese Feststellung ist sogar aktueller denn je. Nach der postdemokratischen Wende könnte man allerdings noch pointierter sagen: Demokratie ist heute der Name für das, was wir nicht haben wollen – doch was wir uns dennoch sehnlich wünschen. Diese Neuformulierung würde den postdemokratischen Stand des demokratischen Paradoxes voll erfassen. Und dieses spezifisch postdemokratische Paradox entsteht eben, weil die Modernisierung die Logik des flexiblen und flüchtigen Subjekts (und also die Logik der Postdemokratie) immer schneller vorantreibt, dabei aber die Logik des traditionellen, identischen Subjekts (und also die Logik der Demokratie) keineswegs aussetzt.“ ( Ingolfur Blühdorn: Simulative DemokratieNeue Politik nach der postdemokratischen Wende. Berlin 2013 (Suhrkamp Verlag), S. 162 f. )

Müssen wir, können wir, dürfen wir an die Idee der Demokratie Zweifel setzen ?!?

Und an der Demokratiefähigkeit !?!

An der Demokratiemöglichkeit ?!

Der Demokratizität !?

Am Demokratischen?!

An der Frage der Demokratie !?

Warum bezeichnet Jacques Derrida die Demokratie als kommende, – die kommende Demokratie !?

Jacques Derrida: „Aufgrund des Geheimnisses möchte ich die Frage der Demokratie abermals aufnehmen, da es ein Konzept der Politik und der Demokratie als Offenheit gibt – wir sind alle gleich und der öffentliche Bereich steht uns allen offen -, was dazu tendiert, das Geheimnis zu negieren, auszustreichen oder zu verbieten;

in jedem Fall tendiert es dazu, das Recht aufs Geheimnis auf den privaten Bereich zu beschränken und damit eine Kultur der Privatsphäre zu etablieren. (Ich denke, das ist die vorherrschende und hegemoniale Tendenz in der Geschichte der Politik des Westens.) …

ich habe versucht, gegen eine derartige Interpretation der Demokratie eine Erfahrung des Geheimnisses und der Singularität zu denken, der gegenüber der öffentliche Bereich keine Rechte und keine Macht in Anschlag bringen kann.“

( Jacques Derrida: Bemerkungen zu Dekonstruktion und Pragmatismus, – in: Ch. Mouffe (Hg.): Dekonstruktion und Pragmatismus. Demokratie, Wahrheit und Vernunft. Wien 1999 (Passagen Verlag), S. 179. )

Jacques Derrida bezeichnet die kommende Demokratie als eben solche aufgrund des Geheimnisses (!) als Erfahrung des Singulären (!), aus der das Politische nur erwachsen kann, – und zwar erwachsen in seiner Offenheit. Offen ist kommend.

Die Erfahrung ist das, was das Subjekt über ein bisher Erfahrbares hinausführt, – quasi entgegen allen und als Überraschung aller Erwartungen, Hoffnungen, Begehrlichkeiten. Das was den Horizont der Wahrnehmung zu übersteigen vermag.

Das Geheimnis haftet an einer solchen „Übersteigung“ von etwas.

Das Geheimnis könnte das unmöglich Scheinende, ja das Unmögliche sein, – das Politische werden, als die Erfahrung eines Unmöglichen.

Das Unmögliche ist das Singuläre! 

(vgl. Derrida, Politik der Freundschaft, S. 55 und Die unbedingte Universität, S. 73)

Das Politische erwächst aus der Erfahrung des Singulären aufgrund des Geheimnisses, das die Erfahrung des Singulären zur Voraussetzung hat oder besser noch, diesem anhaftet, als Präsenz der Absenz bleibend.

Eben die kommende Demokratie, die immer erst ankommende Demokratie.

Dies ist der Initialeffekt des Denkens der Singularität und also des Geheimnisses dafür, warum zum Beispiel in der Literatur alles gesagt werden kann und weswegen Literatur mit Demokratie verantwortlich (!) zusammenzudenken ist.“

Und das Geheimnis ist nichts, was ich in mir verberge; es ist nicht Ich.

Das Geheimnis ist nicht das Geheimnis der Vorstellung, die man im eigenen Kopf einschließt und von der man beschließt, sie niemandem zu sagen, es ist eher ein Geheimnis, das der Erfahrung des Singulären koexistent ist.

Das Geheimnis kann nicht auf den öffentlichen Bereich reduziert werden – trotzdem nenne ich es nicht privat -, es kann auch nicht auf die Veröffentlichung oder das Politische reduziert werden, zur selben Zeit liegt dieses Geheimnis dem zugrunde, von dem aus der öffentliche Bereich und der Bereich des Politischen zu sein, und offen zu sein, vermag.“

(( Jacques Derrida: ebda., Bemerkungen zu Dekonstruktion und Pragmatismus, – in: Ch. Mouffe (Hg.): Dekonstruktion und Pragmatismus. Demokratie, Wahrheit und Vernunft. Wien 1999 (Passagen Verlag), S. 178f. ))

In der platonischen Ideenlehre ist die Idee des Guten das oberste Prinzip. Ein nicht einfach zu erfassendes Prinzip! Umgelegt auf die heutige Politik möchte ich dieses „Prinzip“(!) anwenden auf die modernen Menschenrechtsformulierungen, nach denen sich heutige Politik und PolitikerInnen zu richten hätten, – also auf das, was gut und richtig ist für alle Menschen auf diesem Globus, das sogenannte „planetarische Prinzip“ (vgl. Gayatri Chakravorty Spivak) den „Anderen“ zu denken,

im Zeichen der Alterität zu denken,

(( cf. Teaser-Ende zur Spur„Die Spur, in der sich das Verhältnis zum Anderen abzeichnet, …“ „Es gilt, die Spur vor dem Seienden zu denken.“ 

(J. Derrida, op.cit., Grammatologie, S. 82)

„The trace must be thought before the entity.“ 

(J. Derrida, op. cit., of Grammatology, p. 47)

„ Il faut penser la trace avant l’étant.“ 

( Jacques Derrida, op. cit., DE LA GRAMMATOLOGIE, p. 69 ) ))

ja vom Imperativ(!), das Subjekt als planetarisch zu denken, –

auch und besonders auf die großen Herausforderungen der Politik im 21. Jahrhundert gerichtet gedacht:

wie Migration (Flüchtlinge, Refugees), Welt als Umwelt und deren Zerstörung, Treibhausgase, Temperatur(anstieg), Ressourcenknappheit, Wohlstandsgefälle, Bevölkerungsdichte, Wasserkriege, Religionskriege, Klimawandel, Klimafolgen, Erderwärmung, Atomare Überbleibsel, Klimakriege, Klimakatastrophen, Bürgerkriege, „ethnische Säuberungen“ (!), Völkermord, Gewaltkonflikte, soziale Katastrophen, Terror, Naturkatastrophen, Bevölkerungswanderungen, instabile Staatsgebilde, Armut, Korruption, Waffen(lieferungen), Terrorismus, Artenvielfalt, Biodiversität, Massentierhaltung, Tierfabriken, Tierverzehr, „Fleischproduktion“!, Tierrechte, Tierphilosophie 

((…ich beziehe mich in der Hauptsache auf Derrida und seine Texte über „das Tier“, – in: J. D.: „Das Tier, das ich also bin“. Wien 2010.;…

alle Philosophen, von Aristoteles bis Descartes, Kant, Heidegger, Levinas bis Lacan, sprechen von „das Tier (cf. S. 58f.); … alle Tiere werden als Tier zusammengedacht!, – das „Tier als solches“ !

Die berüchtigte Formel, die „Als-solche-Struktur“, das ist das, was Derridas Dekonstruktion zu überschreiten, zu attackieren versucht, – das Einheiten bilden in einem Urteil, z. B. Heideggers Ausdruck „Weltbilden“, das ist das , was der Mensch (die Menschen!) kann und was diesen vom Tier(! welchem?) unterscheide;

dieses sei „weltarm“!

Eine Unterscheidung mit vielen Folgen!

Diese Tier-Mensch-Unterscheidung ist der Grundstein der abendländischen Metaphysik und ihrer Serien binärer, hierarchischer Oppositionen als Grundlage für Weltaussagen und Urteile (!) über diese (cf. S. 164)…

Derrida spricht von der Teilnahme an einem „veritablen Krieg der Arten, jedesmal wenn „man“ „Das Tier“ sagt ! (cf. S. 58);… 

das Zusammendenken aller Tiere als Tier!

Mit dem Singular das Tier wird eine metaphysische Formulierung und Denkweise privilegiert, – das Tier als solches !

Was wären die Kriterien für die Zusammenführung aller Tierarten und Tierindividuen unter einen Begriff!?

Es kann nur die Fundamentalopposition zum Begriff des Menschen / der Menschen gemeint sein. Eine Abwertung!

Das Lebewesen Tier, die Tiere seien weniger als ein Mensch und der Mensch sei mehr als ein Tier!

Für Derrida bleibt die Beziehung zum Seienden immer eine tierliche Beziehung, dies gelte auch für uns Menschen.… Derrida denkt, der durch die metaphysischen Oppositionen bewirkte Separatismus (gegenüber uns Menschen) bedeute die andauernde gedankenlose und brutale Fortsetzung der Gewalt gegen Tiere.

Gleichzeitig fürchtet er die Reduzierung des menschlichen Lebens auf tierisches Leben durch viele Biologen bzw Biologisten und damit die Gefahr, daß Menschen der nämlichen Gewalt ausgesetzt sein werden und seien!

(ebda.)… Menschen und Tiere „erleben“(!) den Tod nicht „als solchen“!

Die Möglichkeit und die Realität des Todes nehmen wir nicht „als solche“ wahr, sondern nur über den Umweg (!) über andere. Die Menschen genauso wie die Tiere.

Das ist „uns allen“(!) gemeinsam, – bei aller Fremdheit, die wir Tieren gegenüber empfinden (sollten!

Für Derrida eine Fremdheit, die wir kultivieren sollten.

Eine Andersheit, deren Schönheit wir genießen und schützen und bewahren sollten und müssen!)…

wir alle, Tiere wie Menschen, sind körperliche Lebewesen, verletzlich, vergänglich und singulär!

Extrem rar!

Teil einer kleinen, kostbaren, schützenswerten, permanent gefährdeten Welt. 

Gewaltminimierung ist Derridas Auftrag an uns!

( Jacques Derrida: Das Tier, das ich also bin. S. 58ff., S. 63ff., bes. S. 67 und ff., S. 79ff., S. 206ff. ); Tierphilosophie also )), 

Cyber-Crime, Rassismus, Hunger, Landraub (Land-Grabbing), Soziale Ungleichheit, Verkehr, Produktion und Konsum, Gerechtigkeit, …

( cf. Gayatri Chakravorty Spivak: Imperative zur Neuerfindung des Planeten – Imperatives to Re-Imagine the Planet (hg. v. Willi Goetschel engl./dt.). Wien 2013, 2. Aufl., Passagen Verlag, S. 49vv.ff. und Charles Taylor: Multiculturalism and the „Politics of Recognition“. Princeton 1994, p. 28 )

„Le sens du monde“ (J.-L. Nancy)

Der Sinn der Welt Die Sinne der Welt Sense

Interlacements Inkommunikabilität

Philosophische Praxis die rätselhafte und verstörende Notwendigkeit Von Kommunikation!!! 

vgl. unbedingt und zuallererst zum Wort „Kommunikation“ und zur Bedeutung und zur Situierung im semantischen Feld von Kommunikation Jacques Derridas „Signatur Ereignis Kontext“ , – in: Randgänge der Philosophie. Wien 1988, S. 291ff. !!!

Philosophical Practices / Politics / Disseminations

Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben.

Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist.

The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable.

The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context.

More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! !

((   Body Politics!   Sport und Alter, Sport und Altern,  Körperwissen, Medizin, Technik und Ethik, Mensch und Technik, Lebenserwartung, Körpertechnie, wie leben?!, welches Leben!?, wozu(!?) leben, Lebenserwartungen(!?), Sportivität bis mindestens 140 !? Body Politics! Sport in die Körper einschreiben!  Körper schreiben! Lust und Schmerz Körper erschreiben! Körperschrift als Lebenslust! 

Das Leben lebendig leben! Leidenschaften! Liebe leiden! Body Politics! Besetzungen erarbeiten! Libido entwickeln! Leben (h)aushalten! Body Politics! Différance!!! (vgl. Teaser, Blogspot-Blog!) 

1. Die Différance des Menschen“, – in: Bernard Stiegler: Technik und Zeit. Zürich-Berlin 2009 (diaphanes), S. 181ff. „Die Technik als philosophisches Problem

2. Menschliche Natur und conditio humana

3. Warum Technik?“, – in: Massimo De Carolis: Das Leben im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. Zürich-Berlin 2009 (diaphanes), S. 20ff. „Derrida und die Technologie. Die Treue an den Grenzen der Dekonstruktion und die Prothesen des Glaubens“, – in: Bernard Stiegler: Denken bis an die Grenzen der Maschine. Zürich-Berlin 2009 (diaphanes), S. 111ff.

Ökotechnie der Körper, vgl. J. Derrida: Berühren, Jean-Luc Nancy. Berlin 2007, S. 145 Körpertechné! Körpertechnie! Body Politics! Körpertechnik(en), –  den Körper seinem Gebrauch anpassen! 

Die Verschiebungen der Aporien des Körpers!!!???   Body Politics! Mauss, Marcel: Soziologie und Anthropologie 2: Gabentausch, Soziologie und Psychologie, Todesvorstellungen, Körpertechniken, Begriff der Person, Frankfurt am Main 1997, S. 199f., S. 219ff. Körpertechnik! „den Körper seinem Gebrauch anzupassen“ (M. Mauss, 199), –

Stichwort „Prothesen“! Vgl. Jean-Luc Nancy und sein Herz! „(DIES IST MEIN HERZ, >>DAS HERZ EINES ANDEREN<<) in: . J. Derrida: Berühren, Jean-Luc Nancy. Berlin 2007, S. 121ff. J.-L. Nancy: Corpus. Berlin, Zürich 2014, S. 87f.:

„Die Ökotechnik funktioniert mit technischen Apparaten, an die sie uns von allen Seiten anschließt.“

Body Politics! Körpertechné! Körpertechnie! Körperwissen! Body Politics! Körpertechnik(en), –                          

den Körper seinem Gebrauch anpassen!  Body Politics!   ))                                                           

vorläufige Antwort auf vor-läufige (!) Fragen: 


ich selbst bezeichne mich nicht als „Sportler“!, – ich halte mich für einen erfahrenen, leistungsfähigen und sehr gut trainierten Radfahrer / Radtourenfahrer / Mountainbiker / Rennradfahrer / Freerider / Läufer / Wanderer und Abenteurer mit sportlichem Hintergrund


ich selbst bezeichne mich nicht als „Sportler“!, – ich halte mich für einen erfahrenen, leistungsfähigen und sehr gut trainierten Radfahrer / Radtourenfahrer / Mountainbiker / Rennradfahrer / Freerider / Läufer / Wanderer und Abenteurer mit sportlichem Hintergrund


ich selbst bezeichne mich nicht als „Sportler“!, – ich halte mich für einen erfahrenen, leistungsfähigen und sehr gut trainierten Radfahrer / Radtourenfahrer / Mountainbiker / Rennradfahrer / Freerider / Läufer / Wanderer und Abenteurer mit sportlichem Hintergrund

vorläufige Antwort auf vor-läufige (!) Fragen: 


ich selbst bezeichne mich nicht als „Sportler“!, – ich halte mich für einen erfahrenen, leistungsfähigen und sehr gut trainierten Radfahrer / Radtourenfahrer / Mountainbiker / Rennradfahrer / Freerider / Läufer / Wanderer und Abenteurer mit sportlichem Hintergrund


Kurzbiographie siehe Homepage bzw
Teaser und Blogposts zu „Was ist Philosophische Praxis? I und II und III“

Denken der Schrift. Grammatologie. (vgl. Blog-Teaser)

Gegenwartsphilosophie

Körperphilosophie Demokratiephilosophie

Kommen Sie gut nach Hause. 

Mit den besten Wünschen für 2025, –

Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber

Philosoph, Philosophin,

Philosophische/r  Praktiker:in, Schriftsteller:in (Jg. 1959)

 PP Wien

Gerhard Kaučić Djay PhilPrax & Anna Lydia Huber Gasometer Wien

Philosophischer Salon Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber 

Film Denken 
https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2018/03/philosophischer-salon-gerhard-kaucic.html    

Mobile Version (ohne Teaser): 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2018/03/philosophischer-salon-gerhard-kaucic.html?m=1

DR. GERHARD KAUČIĆ / DJAY PHILPRAX (JG. 1959) LEITER EINER PHILOSOPHISCHEN PRAXIS SEIT 1989

…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben

Gegenwartsphilosophie

Adventure Philosophy!

Philosophische Praxis

Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer

philosophical practices face à face

Gerhard Kaučić,

b. 1959, Philosopher, Writer, 66, 2025

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Titel von Gerhard Anna Cončić-Kaučić bei Passagen

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON II
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON III
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON I
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt.
Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden.
„Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON IV
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt.
Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON V
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttl nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

In English:

CORONA WHEELING CROWNING

The leap. Leaving the book. The production, the emancipation, the liberation of writing.

……………………. Semeion Aoristicon oder zur Autobiographie Sem Schauns …………………..

……. THE SENTENCE ………. the jump ……… the set ……. the leap o f …. The LEAVING of

the BOOK ……….. ?!

I ask if Sem VI is not my / our blog composition !?!

I ask (me / us) if Sem VII is not my / our blog.

I ask if my/our blog will not be Sem VI and Sem VII?

And shall be!

Or must be?

Already is, will be or even must be and will have to be !?!

The set. The leaving of the book.

The production, the emancipation, the liberation of the writing.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns

If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at

Philosophers, Writers, Philosophical Practitioners, Mediators, Translators, Feminists, Freeriders, (Wild) Camping Enthusiasts, Survivors Vienna, Austria, Europe

Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion

Öffnungszeiten / Hours of opening:  Mo –  Fr:  11 – 20 Uhr

Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement

Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…

around the clock …around the world

cf. Jacques DerridaSignatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )

Philosophical Practice Vienna 1989 ff. Analysis Complication Aporia Identity Dislocation Meta-thesis Deconstruction

Cf. list of publications at: https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de   

To contact us, please use only these emails:

Mehr dazu siehe meinen Teaser und meinen Footer sowie die übrigen Postings in diesem Blog! (Blogspot-Blog 2014 ff.) 

Homepage: 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html?m=1

Haus der Geschichte Österreich

(Dr. phil., born 1959, age 66, 2025) 

Österreichischer Philosoph, Europäischer Philosoph, Schriftsteller, Feminist, Hegelianer, Übersetzer, Mediator 

Philosophischer Praktiker/Praktische Philosophie, Sprachanalytische Philosophie, Dekonstruktion Philosophische Praxis     Wien, Österreich, Europa        

(MSc, born 1959, age 66, 2025)

Österreichische Philosophin, Europäische Philosophin, Schriftstellerin, Feministin, Hegelianerin, Übersetzerin, Mediatorin

Philosophische Praktikerin/Praktische Philosophie, Sprachanalytische Philosophie, Dekonstruktion Philosophische Praxis    Wien, Österreich, Europa

Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber auf Tour mit Leichtzeltplane und Schlafsack 

Film Denken 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2018/03/philosophischer-salon-gerhard-kaucic.html

Mobile Version (ohne Teaser): 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2018/03/philosophischer-salon-gerhard-kaucic.html?m=1


Philosophischer Salon Gerhard Kaučić Djay PhilPrax & Anna Lydia Huber Gasometer Wien

Haus der Geschichte Österreich (Wien)
in der Hofburg (Neue Burg)

Gerhard Kaučić/Djay PhilPrax (Dr. phil., 66, 2025) & Anna Lydia Huber/Associate (MSc, 66, 2025)

Wieder ein weiteres Mal das Thema HdGÖ. Das Thema „Haus der Geschichte Österreich“.

Wieder sitzen wir zusammen mit zwei Interessierten zum oft diskutierten Thema in unserer Wiener Philosophie-Praxis. Wie oft schon in diesen 36 Jahren (!?) Manches scheint uns schon kaum mehr erinnerlich. Wir bemühen uns.

Hier ein paar Einlassungen dazu. Subjektivität und Wahrheit. Aussichten, Einsichten, Identitäten. Erhellungen, Verwerfungen, Gedachtes, Ungedachtes, Brosamen, Ausblicke.

Was waren und sind die Kräfte der Geschichte, die Kräfte des Bruches in der Geschichte, die Übergänge von einer systemischen Kraft zu einer anderen. Was waren die Motive von Verkennungen und Verleugnungen und anschließenden Fehlhandlungen wie etwa das Anordnen von Kriegshandlungen. Manche von uns nehmen hier das Wort Wahnvorstellungen in den Mund. Wahnsinn als Auslöser im Zusammenhang mit systemischen Kräften der großen Ökonomien von Militär, Wirtschaft, Finanz, Politik und etwa mehr oder weniger verdeckter Rassismen und Nationalismen. Was war das Band zwischen Kraft und „Geschichte“!?

Welche waren die Kräfte dieses Erbes?!

Wir sind die erste Generation von Fernsehkindern. Es ist gar nicht leicht sich von diesen punktuellen und synthetischen Sichtbarmachungsversuchen durch TV-Bilder zu lösen. Auf Distanz zu gehen von den halbidiotisch wirkenden kaiserlichen Grüßbilddarstellungen. Der Kaiser auf Besuch bei den Truppen und all das andere sogenannte historische Bildmaterial. Was wollte man damals den Leuten zeigen bzw sagen? Der Kaiser als lieber Besuchonkel mit Schutzcharakter?

Auf uns heute wirkt das alles sehr sehr „jenseitig“, fast etwas vertrottelt. Ich weiß schon, – die Technik damals und heute. Aber genau das meine ich. Mit Charly Chaplin filmtechnisch aus den 40ern sozialisiert via TV-Übertragungen in den 60ern. Die Filmrollen in unterschiedlichen Geschwindigkeiten bei jeder Übertragung, einmal langsamer, einmal schneller, abgespielt. So war das damals. Und es war lustig für uns naive Zuschauerkinder damals in den 60ern.

Heute hätte ich es gerne, diese Bilder und Filmbilder aus Zeiten der Monarchie nur in einem gut kontextualisierten Archiv zu betrachten und in Ruhe und Konzentration zu schauen und die Bildunterschriften studieren zu können. Quasi ich und das Material aus dem Orkus des historischen Archivs. Nicht ich, mein Wohnzimmer und das Fernsehen mit diesen fernen und hoppelnd intimen Bildern des Todes und Tötens und vorherigen Truppengrüßens und Truppenbepredigens.

Das Klima oder das Flair des TV-Zimmers paßt so ganz und gar nicht zum Inhalt des Materials. Das Film- und Fotomaterial greift nicht über auf uns. Unsere Sinne und unser Verstand sind Herberes gewohnt als das, was hier abgebildet werden konnte. Unser trainiertes und dadurch blockiertes Hirn bräuchte viel höhere Dosierungen des sichtbaren Grauens!  Nur in einer Archivzelle in der trockenen Einsamkeit mit dem Bildmaterial könnte unser „inneres Auge“ dem Bildinhalt auf die Spur kommen und es auf uns wirken lassen.

Zuhause vor dem TV-Schirm täuscht dieses Material ein Geschichtsbild vor, das von allen wirksam gewesenen systemischen Kräften eher ablenkt. Unser Blick wird ebenfalls „vertrottelt“. Nicht immer, aber sehr oft.

Der Habsburger Mythos unser Erbe? Was machten wir und was machen wir damit, gestern, heute, morgen.

Auf immer eine offene Frage.

Ich fürchte die Kulte der Erinnerung, die Verehrung der Vergangenheit, obwohl auch ich in gewisse Traditionen verliebt sein könnte und vielleicht sogar bin. Ich denke da an gewisse Traditionen des Philosophischen und des Literarischen. Eine Vergangenheit, die so wie ich sie liebe, nie Gegenwart war, sondern eine Art ewige Vergangenheit und somit eine ewige Gegenwart und Zukunft ist. Etwa die Lebendigkeit der Lektüre Platos oder die Lektüre von Cervantes oder auch Wittenwilers und vieler anderer.  

Diese Art von Vergangenheit hatte nie eine volle, präsente oder gar systemisch wirksame Gegenwart, immer nur eine Zukunft und vielleicht eine kleine Gegenwärtigkeit im Leser während des Leseaktes, ganz so wie etwa ein Geschlechtsakt eine kurze, kleine, heftige Lebendigkeit als Gegenwart besitzt, die nach dem kleinen Akt zum kleinen Tod sogleich wird (wie das Bonmot in Frankreich weiß).

Jeder Akt eine kleine Vergangenheit. Jede 100-Jahresfeierlichkeit etwa eine kleine Vergangenheit, deren Erbe wir antreten können, – kraft der Möglichkeit der Kraft des Bruches aber nicht unbedingt annehmen müssen.

Die Bruchkräfte können Bedeutsames produzieren helfen. Revolutionen, Verfassungen, Demokratien oder auch gescheiterte Revolutionen (1848!), gescheiterte Demokratien (die 1. Republik). Es liegt an den Kräften des Systemischen und an den Kräften der Überzeugungen, auch an der Höhe des Einsatzes (mitunter des ganzen eigenen Lebens).

Das Erbe und das Erben kann schwierig sein und schwierig werden. Die Masse des Erbes ist fast immer gespalten und vielfältig. Rechts oder links. Mächtig oder ohnmächtig. Organisationsfähig oder eigenwillig.

Es gibt die Grenzen des Begriffes dort wo die Geste des Ergreifens, des Erfassens nachläßt oder überhaupt aufhört und das ist der Moment der über etwas hinausgreifenden Schrift, einer Schrift, die über das Ergreifen oder die begriffliche Bemächtigung im Sinne der Beherrschung hinausgeht. Das könnte die Dekonstruktion von etwas sein. Wenn der „Surplus“ erkennbar wird, das, was darüber hinaus geht, nicht beherrscht werden kann oder nicht mehr begriffen werden kann.

Die Dekonstruktion versucht die Grenze des Begriffs zu denken und somit sichtbar zu machen, ek-statisch zu machen. Dekonstruktorische Texte sind sehr oft ekstatische vivifizierende Texte, deren Ereignishaftigkeit man genießen können sollte.

Und zu diesem Genießen gehört schließlich auch so etwas wie die Bewunderung und die Anerkennung dessen, was dekonstruiert wird oder sich dekonstruiert.

In dieser Bewunderung verbirgt sich selbstredend die Anerkennung und die Notwendigkeit einer gewissen Treue dem Erbe gegenüber, – eine Bejahung, die immer selektiv ist und sich der Gefahr der Verantwortung aussetzt und bewußt sein will und muß. Ich bejahe, was ich bewundere. Was ich nicht bewundere, interessiert mich nicht sehr.

Ich bewundere die österreichische Verfassung. Die moderne Fassung, die Kelsen gelang in einer Zeit des heftigsten Bruches mit dem riesigen und riesig belastenden Erbe der Monarchie oder was davon nach dem 1. Weltkrieg noch übrigblieb. Eine Verfassung, wie es sie damals in der Welt, in Europa, so nirgendwo gab. Das ringt mir Bewunderung ab.

Ein Erbe wie dieses weist uns widersprüchliche Aufgaben zu. Das Erbe empfangen, das Erbe wählen und es neu interpretieren.

Wir empfangen etwas, was größer und mächtiger und älter ist als wir und wir versuchen darauf zu antworten, indem wir möglichst verantwortungsvoll auswählen und auch ausschließen und aus anderen Erbschaften Pfropfungen vornehmen und dafür die Verantwortung übernehmen und zwar im eigenen Namen und im Namen des Anderen.

Und man ist verantwortlich unter dem aufgeklärten Licht der Menschenrechte und der Würde eines jeden Menschen mit der Ausrichtung auf das Gute und Richtige für alle!

Wir sind verantwortlich vor dem, was vor uns kommt und vor dem, was nach uns sein könnte! Und zwar zeugt unsere Signatur Verantwortung für das ganz Konkrete. Der ganz konkrete Text ist gemeint, das genaue jeweilige Textereignis, nicht etwa Nietzsche allgemein und als ganzer Nietzschetext, nein, die ganz genaue Stelle in seinem Werk zu einem möglichst genau zu bestimmenden Zeitpunkt und zur speziellen Konstellation im Kontext seines Werks und seine Verbindungslinien zu den diese Textstelle speisenden Kontexten in und vor seiner Zeit.

Das Haus der Geschichte ist komplex. Der Austrofaschismus ist komplex. Schuschnigg als Name und Text ist komplex. Dollfuß ist komplex. Beide in einem Atemzug, das geht gar nicht. Die Absichten und Handlungen als Setzungen sind genauestens zu erforschen. Und nicht vergleichbar!

Dekonstruktion schafft Unvergleichbares, schafft ek-statische Begrifflichkeiten, schafft komplexe Lektüren, komplexe Idiome, komplexe Singularitäten. Unvergleichliche Textereignisse, zu lesen, auszulesen bis hinein in die Epigenetik, um dieses eine Mal diese Metapher zu bemühen.

Wir müssen alles tun, um uns Vergangenheit anzueignen, gerade weil wir wissen, daß wir die Vergangenheit nie bleibend gegenwärtig machen können. Wir müssen das Erbe annehmen, versuchen es am Leben zu erhalten, erkennbar werden lassen und wirken lassen. Interpretiert! Kontextualisiert! Vivifiziert!

Wir können das Erbe nicht wählen, es erwählt uns aus. Ob wir wollen oder nicht.  Die Zeit des Nationalsozialismus, die Shoah und all die anderen Schrecklichkeiten. Auch das gehört zu unserem Erbe! Ob wir wollen oder nicht. Die Gewaltsamkeit des Erbes erwählt uns gewaltsam. Wir verantworten dann, was wir mit diesem Erbe machen. Unsere Signatur! Unsere Entscheidung! Unsere Verantwortung!

100 Jahre Republik! 100 Jahre Republik? Haus der Geschichte!!! Häuser der Geschichte.

Kontinuitäten, Brüche, Konjunkturen, Strukturen, Singularitäten, Geschichte, Unterbrechungen, Kräfte, dieses Band zwischen Kraft und Geschichte, – jeder Text ist heterogen und auch das „Erbe“ ist ein „Text“.

Die Idee des Erbes impliziert zu jedem Zeitpunkt in einem unterschiedlichen Kontext eine Strategie und Entscheidungen mit Verantwortlichkeit.

Weiter oben war die Rede schon von Großökonomien. Kommen wir kurz auf Kräfte wie die Sozialdemokratie und die Unternehmerschaft als Großbourgoisie anhand eines Beispiels, des Unternehmers Karl Wittgenstein, Vater von 8 Kindern, das jüngste der spätere Philosoph Ludwig Wittgenstein. Die Geschichte, die Biographien sind uns einigermaßen bekannt. Der Vater, ein eisenharter Unternehmer und Abenteurer und bildungsbewußt, der sehr schnell in seiner Karriere vorankam, galt als rücksichtsloser Rationalisierer und kapitalistischer Ausbeuter (gleichzeitig Kunstmäzen zur Imageverbesserung), der im triumphalen, rassistoiden  Brustton der selbstgewissen Überzeugung von dem „von der Natur Bevorzugten“, „der alle Hindernisse überwindet“  im Gegensatz zu den zurückbleibenden „Brustschwachen“ und „Kränklichen“ (zitiert nach: Jorn Bramann, Karl Wittgenstein, Zeitgeschichte 2, 1974, S. 33) schrieb und den die Sozialdemokratie aufgrund seiner Taten und seiner gefährlichen Einstellung zum Menschen (siehe Zitate) heftig kritisierte.

Hart auch als Vater, der Hochleistungen einforderte, zeugte er acht überlebende Kinder, von denen nicht weniger als drei Söhne Selbstmord verübten. Brutalität, künstlerische Sensibilität und Tragik umschatteten die Familie, in die der österreichische  Philosoph Ludwig Wittgenstein 1889 hineingeboren wurde. (Janik/Toulmin, Wittgensteins Wien, Mch. 1984; Mc Guinness, Wittgensteins frühe Jahre, Frf. 1988)

Die Menschenverachtung tritt hier bei Karl Wittgenstein dem rücksichtslosen Unternehmer ganz deutlich an die Oberfläche. Alles Tun dient der eigenen Mächtigkeit und Selbstherrlichkeit.

Schwache, Kranke, Arbeiter.  Minderwertigkeit, Ausbeutbarkeit, sozialdarwinistisches Welt-und Menschenbild, Kapitalmaximierung, die Anschlußfähigkeit an faschistisches Gedankengut liegt in Reichweite.

Die wirtschaftlichen Modernisierungsprozesse am Ende der Monarchie und ihre Opfer, die ArbeiterInnen (auch und besonders in der Zukunft der 2 Weltkriege). Die künstlerische Moderne als Wiener Moderne, die zum Teil auch von den Modernisierungserträgen lebte (Wittgenstein finanzierte die Secession u.a.) verwies auf diese negative Seite, die Kehrseite der Modernisierung.

Das Bildungsbürgertum blieb unter sich, wenn es um den Kampf der Geschlechter ging. Die Diskurse über die Frau (Weininger, Mayreder, Druskowitz, Schnitzler u.a.) und diverse Kunstskandale (Schiele, Kokoschka, Klimt, vgl. Schorske) hatten auf der realen Alltagsebene immerhin das Fundament mit ersten Freiheitsbestrebungen die sich zunehmend formierende Frauenbewegung in mehreren Frauenvereinen (Arbeiterinnenbildungsverein 1890, Allgemeiner österreichischer Frauenverein 1893, Bund österreichischer Frauenvereine 1902).

All das und noch viel mehr als unser aller Erbe.

Fortschrittliche Bewegungen, organisierter Kapitalismus, schweigendes Militär, stockkonservativer Adel, wirtschaftlich drängende, großenteils konservative Bourgoisie, privatim familiär zerrissen in der „Frauenfrage“ Typus Mutter und Hure (vgl. Musils Zögling Törleß 1906). Musils „Törleß“ als kurzer kompakter Umriß samt Einblicke in die Machtmechanismen und Zivilisationsbrüche des 20. Jahrhunderts und darüberhinaus!

Viele dieser Brüche geschahen nicht von heut auf morgen, waren lange Haarrißarbeiten im Material des Gebäudes Habsburger Monarchie infolge zuwiderlaufender Spannungen im Großen (Staat, Regierung, Parlament, Klassen-Gesellschaft,) und im Kleinen (Familien, Individuen) zwischen Traditionalismus und Modernismus.

Zum „Rätsel Weib“ ein Zitat von Robert Musil, das auch heute (Stichwort Kopftuch, Burka etc.) noch oder wieder akut geworden ist und in diversen Weltgegenden dem gleichen Kampf ausgesetzt ist (von Malala bis zur verurteilten und kürzlich freigelassenen und vom Volkszorn bedrohten Christin Asia Bibi in Pakistan).

Musil: „Damals trugen die Frauen Kleider, die vom Hals bis zu den Knöcheln geschlossen waren, … Mit dem großen Kleid, seinen Rüschen, Puffen, Glocken, Glockenfällen, Spitzen und Raffungen, hatten sie sich eine Oberfläche geschaffen, die fünfmal so groß war wie die ursprüngliche und einen faltenreichen, schwer zugänglichen, mit erotischer Spannung geladenen Kelch bildete, der in seinem Inneren das schmale weiße Tier verbarg, das sich suchen ließ und fürchterlich begehrenswert machte“ (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, Hamburg 1987, S. 279).

Moderne und Traditionalismus.

Der Vielvölkerstaat zerbrach. Der kaiserliche Mythos war zerbrochen.

Den Sozialdemokraten, obwohl nicht die Mehrheit, fiel die politische Führung zu.

   Vom 21. Oktober bis zum 12. November dauerte es.

Dann wurde die übrig bleibende westliche Reichshälfte, das deutschsprachige Österreich, zur Republik Deutsch-Österreich, noch ohne feste Grenzen. Überall die alten Erbschaften, die alten Konflikte des gemischtsprachigen Mitteleuropa. Nationalpolitische Konflikte, die „nationale Revolution“ von Otto Bauer (O. B., Die österreichische Revolution, Werkausgabe Bd. 2, Wien 1976, S. 614). Die nichtdeutschsprachigen Völker wollten keinesfalls mehr in einen Bund, der gewünschte Anschluß an Deutschland von den Alliierten untersagt, so wurde  die Option Deutsch-Österreich die einzig mögliche. Politische Träume werden weiter geträumt, noch lange. Der Traum vom Donaureich von den Monarchisten, dem Großkapital und Teilen der Christlichsozialen, der Traum vom Deutschen Reich (!) besonders damals bei den Deutschnationalen und den Sozialdemokraten(!).

Renners Parole lautete ab sofort „Arbeiten, arbeiten  und nicht verzweifeln.“  

Otto Bauers “demokratische Revolution“ (O. B., Die Österreichische Revolution, Werkausgabe Bd. 2, Wien 1976, S. 624) durchdrang die Gesellschaft.

Frauenwahlrecht ab sofort (1918).

1918 hatte die Demokratie über die autokratische Monarchie die Oberhand gewonnen. Große Worte!

Und Taten!

Hans Kelsens „legalistische Revolution (Österreichisches Staatsrecht, Tübingen 1923, S. 79), die erste Verfassung wurde beschlossen am 30. Oktober von der Provisorischen Nationalversammlung und das war Bauers „parlamentarische Revolution“ (Österr. Revolution, S. 588). Starke Parlamentsherrschaft im Gegensatz zur schwachen Stellung in der Monarchie.

Ein großer wichtiger Bruch! Die Rechtskontinuität mit dem alten Staat wurde zerbrochen.

Unser aller Erbe.

Hans Kelsen hat Jahre später nebst vielen anderen Schriften in den USA einen bis dato gültigen Kommentar zum Recht der Vereinten Nationen verfaßt.

Wir Erben.

Ein Bruch mit etwas hat oft auch negative Folgen.

Der ökonomische Strukturbruch war keine ökonomische Revolution und zeitigte langreichende Folgen. Der Wirtschaftsraum der ehemaligen Habsburger Monarchie wurde empfindlich getroffen.

„Zurück blieb eine Wirtschaft, die vom bisherigen Inland (den Nachfolgestaaten) abgesperrt und mit zahlreichen Strukturschwächen behaftet war: eine schmale Energiebasis, abhängig von den tschechischen Kohlenlieferungen, die zunächst gestoppt waren; eine unterentwickelte Landwirtschaft, die das Land nicht ernähren konnte; eine hochentwickelte Rüstungsindustrie rund um Wien, die die Arbeit einstellte und sich nicht rasch genug auf Friedensprodukte umstellen konnte; disproportionale Industriestandorte etwa im Textilsektor; ein überbesetzter tertiärer Sektor, vor allem ein aufgeblähter Bankenapparat; und schließlich ein gewaltiger Überhang im öffentlichen Dienst (10 Prozent der Beschäftigten).“ (Ernst Hanisch, Der lange Schatten des Staates. Österreichische Gesellschaftsgeschichte im 20. Jh.Österreichische Geschichte 1890 – 1990, Wien 1994, S. 277)

Demokratiefolgen in der Ersten Republik.

Die Demokratie scheiterte an:

(vgl. Hanisch, S. 279 ff.)

Soziale Krise: Hunger, Kälte, Krankheiten, Arbeitslosigkeit

Produktionskrise, Stagnation, Hyperinflation und Währungsentwertung, riesiges Budgetdefizit infolge Lebensmittelstützung durch den Staat, Spekulation auf das schnelle Geld, Anschwellen des Bankenapparats

Antisemitismus

Stabilisierungskrise, Börsenspekulationswelle, Spekulationsfieber

Bankensterben, Krisenzone Bankwesen, Kapitalknappheit, hohe Zinsen

Weltwirtschaftskrise von außen

Dauerdruck auf das demokratische politische System

Innere Spannungen, aufstrebende Heimwehr rief zum Staatsstreich auf

Konfliktkonfiguration sozialdemokratische Arbeiterschaft versus Bürgertum, danach Heimwehr und Schutzbund und schließlich militante Nationalsozialisten  contra „ständestaatliches“ Machtpotential

Der originär österreichische Nationalsozialismus

( ganz im Gegensatz zum Staatsgesetzblatt Nr. 1 als Argumentationskonstrukt für eine Geburtsstunde Null der Zweiten Republik als aktive Grundsteinlegung zum Aufbau einer nationalen Identität, in dem die „Tatsache, daß der Anschluß  des Jahres 1938 … durch militärische Bedrohung von außen und den hochverräterischen Terror einer nazifaschistischen Minderheit eingeleitet, einer wehrlosen Staatsleitung abgelistet und abgepreßt, endlich durch militärische und kriegsmäßige Besetzung des Landes dem hilflos gewordenen Volke Österreichs aufgezwungen worden ist“ )

wurde von Anfang an ausgeblendet:

„Bei den letzten freien Landtagswahlen im April 1932 in Wien, Niederösterreich und Salzburg hatte die NSDAP insgesamt 336.000 Wählerstimmen (16 Prozent der Gesamtstimmenzahl) erzielt und war zu einer Mittelpartei aufgestiegen. … Nicht nur durch sie gestaltete sich >>die militärische und kriegsmäßige Besetzung des Landes<< durch das >>Deutsche Reich<< zu einem >Blumenkrieg<, der selbst die deutschen >Besatzer< verblüffte.“

(zit. nach: Walter Manoschek, Verschmähte Erbschaft, Österreichs Umgang mit dem Nationalsozialismus 1945 bis 1955, in: Österreich 1945-1995, Gesellschaft Politik Kultur, Reinhard Sieder, Heinz Steinert, Emmerich Tálos [Hg.], hgg. v. Verein Kritische Sozialwissenschaft und Politische Bildung, Verlag für Gesellschaftskritik, Wien 1996, S. 96 f.

Legitimitätskrise der Ersten Republik

Die Republik im Bettelkleid

Krise der Identität, Deutsche oder Österreicher

März 1938 Ausnützung der Identitätskrise, Definition der Österreicher als Deutsche

Wohin uns diese Vorgänge führten, ist jedem Menschen bekannt.

Neuerlich Krieg, Mord, Vernichtungslager, Massenmord, Holocaust, Tod allüberall 

Die Frage der angemessenen Aneignung des Erbes

Die gescheiterte Demokratie

Die gelingende Demokratie

Die Demokratie im Kommen

Haus der Geschichte

Haus der Geschichte Österreich

Wir alle sind bemüht und gespannt auf die Zukunft!   Sind wir?

Jedenfalls, – die 4 Stunden Gespräch waren eine angemessene Wahrnehmung, Erinnerung, Ermahnung und Vivifizierung für uns und selbstredend durch uns,- denke ich.

Ich danke Ihnen. Ich danke Euch.

MfG

Gerhard Kaučić und Anna Lydia Huber

1)

Die österreichische Revolution

KOMMENTAR DER ANDEREN

WOLFGANG MADERTHANER

9. November 2018, Der Standard „Kommentare der Anderen“

https://derstandard.at/2000091006568/Die-oesterreichische-Revolution

Die österreichische Revolution war eine politische, ein Prozess der Defeudalisierung, dem Momente des sozialen Umsturzes und des spektakulären Eintritts der Massen in die Geschichte unterlegt sind.

Wolfgang Maderthaner (71) war Generaldirektor des Österreichischen Staatsarchivs

2)

Wegschauen bei antijüdischer Gewalt

KOMMENTAR DER ANDEREN

GERHARD BOTZ

9. November 2018,  Der Standard „Kommentare der Anderen“

https://derstandard.at/2000091008368/Wegschauen-bei-antijuedischer-Gewalt

Ein Blick auf die andere Seite der österreichischen Geschichtsjubiläen: den Judenpogrom am 10. November 1938. Eine Ergänzung zu den Feierlichkeiten anlässlich hundert Jahre Republik.

Gerhard Botz (84), Prof. emeritus f. Zeitgeschichte an d. Univ. Wien

3)

Expeditionen zum Ursprung des Rassismus

DORIS GRIESSER

15. November 2018 – der Standard „Forschung Spezial“

https://derstandard.at/2000091235087/Expeditionen-zum-Ursprung-des-Rassismus

Wo liegen die Wurzeln der Diskriminierung? Auf ihrer Suche danach landet die Künstlerin und Forscherin Belinda Kazeem-Kamiński immer wieder in der Kolonialzeit.

Doris Griesser  (59) Dr. phil.,  Wissenschaftsjournalistin, Der Standard

Belinda Kazeem-Kamiński (45) ist als Künstlerin, Autorin und Sozialwissenschafterin tätig.  In ihrer Arbeit erforscht Kazeem-Kamiński die Wurzeln von Rassismus.  Für ihr Projekt „The Letter“ ist die Künstlerin Belinda Kazeem-Kamiński  kürzlich mit dem Cathrin-Pichler-Preis ausgezeichnet worden. 

Gerhard  Kaučić (*1959), Leiter einer Philosophischen Praxis seit 36 Jahren in Wien (1989-2025 ff.) 


Haus der Geschichte Österreich (Wien)
in der Hofburg (Neue Burg)

Dr. Gerhard  Kaučić (Philosoph, Jg. 1959),
Leiter Grammatologische Philosophische Praxis Wien

Haus der Geschichte Österreich (Wien)
in der Hofburg (Neue Burg)

Welche Akteure schreiben welche Geschichte? Kann Geschichtsschreibung Geschichtswissenschaft sein und was wäre dabei Wissenschaft, was Geschichte und was die Wissenschaft der Geschichte(n). 

Wer benennt diverse Prämissen und wer verdeckt welche? Und warum? 

Kann man darüber ein Haus bauen?!   Ein Geschichtshaus als Museum?! 

Wieviele Häuser braucht ein Land wie Österreich und seine politische Landschaft. Und kennt die Geschichtsschreibung ihre Axiome und Theoreme? 

Oder anders gefragt, kann die Geschichtsschreibung als Wissenschaft die Kriterien der „Vollständigkeit“ und der „Widerspruchsfreiheit“ erfüllen?

Ich vermute fürs Erste eher Geschichtsschreibung als wissenschaftliche Versuchsanordnungen zur kritisierbaren Erprobung von Zeitgeschichten als Geschichten zur Zeit, zum Raum und zur Machtausübung in einem definiert begrenzten polit-geographischen Zeitraum nachträglich formuliert nach Einsicht und qualifizierter Durchsicht und Wertung aller jeweils zur Verfügung stehenden Medien als Aussagen-Texte zu diesem erkannten und erkennbaren „Werk“ der Geschichte als Vorgänge und Handlungen sogenannter systemischer Kräfte. 

Was war das Band zwischen Kraft und „Geschichte“!? Welche waren die Kräfte dieses Erbes?!

Das Haus der Geschichte Österreich ( Kürzel HdGÖ ) ist ein österreichisches Zeitgeschichtemuseum in der Neuen Burg (Hofburg) in Wien. Gründungsdirektorin ist die Historikerin Monika Sommer-Sieghart.

Das erste Museum für Zeitgeschichte der Republik Österreich  wurde am 10. November 2018 rund um die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Gründung der Republik Österreich eröffnet. 

( Die Historikerin Mag. Dr. Monika Sommer-Sieghart wurde die erste Direktorin des Hauses der Geschichte Österreich (HGÖ), das 2018 in der Neuen Burg am Heldenplatz eröffnete. 

Dies teilte Generaldirektorin Dr. Johanna Rachinger am Donnerstag, 26. Jänner 2017, bei einer Pressekonferenz mit. Ihre Entscheidung basiert auf einem Dreier-Vorschlag, den der Wissenschaftliche Beirat des HGÖ unter Vorsitz von Univ.-Prof. DDr. Oliver Rathkolb erstellt hat. 

Vgl.: https://www.onb.ac.at/ueber-uns/presse/pressemeldungen/26012017-monika-sommer-sieghart-ist-hgoe-direktorin/  )

Geschichtswissenschaft als historisches Fragen und Forschen mit welchem Subjektverständnis? 

Der Analytiker ist ein Leser, eine Leserin. Und! Der Analytiker wird zum Schreiber, zum Schriftsteller als lesenden.

Die Unauslesbarkeit als Paradox des Traums.

Die Illisibilität eines jeden Textes und seine „Grundlosigkeit“! (vgl. Michael Turnheim, Das Andere im Gleichen, S. 11)

Mit Turnheim behaupte ich eine grundsätzliche Verwandtschaft von Psychoanalyse und Demokratie und von Dekonstruktion und Demokratie. Alle drei Namen sprechen von der Irreduktibilität der Singularität bei gleichzeitiger versuchter Wiederholbarkeit!

Psychoanalyse und Dekonstruktion behaupten beide eine Irreduzibilität der Hetero-Affektion in der Erfahrung eines „Eigenen“ und beide gehen von einem Wirken eines inneren Fremdkörpers aus!

In psychoanalytischen Denkfiguren spielen die Phänomene der Selbstaffektion eine sogenannte wesentliche Rolle.

Freud schreibt im „Entwurf einer Psychologie“ in den gesammelten Werken im Nachtragsband auf Seite 412, daß er nicht daran zweifelt, daß die „Wunschbelebung zunächst dasselbe ergibt wie die Wahrnehmung, nämlich eine Halluzination“. Das Subjekt stellt sich selbst in halluzinatorischer Art und Weise die Befriedigung eines Wunsches vor.

Es nimmt sich selbst das Leben. Es tötet selbst. Das jeweilig so disponierte, also inskribierte Subjekt versucht, sich möglichst ohne Aufschub und ohne jegliche Umwege Gegenwärtigkeit (vgl. Blog-Teaser!) zu verschaffen.

Trotz der versuchten Herstellung von Gegenwärtigkeit leidet das Subjekt an einem kleinen Rest von Widerstand, einem kleinen Bestand an Unreinheit der Selbstaffektion. Es spürt den „Fremdkörper“ im eigenen Inneren, das Subjekt gewahrt das Gemachte!

Es ahnt, daß das Zustandekommen der scheinbar unmittelbaren Selbstaffektion nicht ohne die Möglichkeit eines fremdbleibenden Dritten, einem Äußeren zustandekommen kann und zur „Auto-Hetero-Affektion“ verkommt.

Nichts geht ohne Körper und nichts geht ohne „Vorstellung“ (vgl. Blog-Teaser! Blogspot-Blog 2014 ff.) und nichts geht ohne Vorstellung des sogenannten eigenen Körpers. Diese Spaltung ist der Widerstand und gleichzeitig der Aufruf zu einem immer wieder neuen Anlauf zur Wiederholung der Selbstaffektion als Halluzination.

Die reine Selbstaffektion gibt es nicht und gerät immer wieder zur Auto-Hetero-Affektion!

Wir kennen das Beispiel des Norwegers und anderer Serienkiller. Wiederholung ist Alles!!! Die „reine“ Selbstaffektion bedeutete die Auslöschung des „Fremden“, des „Fremdkörpers“ (auch als eigenem)! (vgl. Derrida, Le toucher, Jean-Luc Nancy, p. 206 u. passim und Melanie Klein, Das Seelenleben des Kleinkindes, S. 133)

Der Ort und die Zeit, das Territorium „Wo Macht Recht ist.“

Unsere Körper sind politische!

In jedem Fall wird es eine Arbeit am verfügbaren Repertoire historischer Phantasien geben.

Moira Gatens „kulturelles Imaginäres“ (in: M. Gatens, Imaginary Bodies. Ethics, Power and Corporeality, London/New York 1996) stellt Vorstellungen und Bilder für jedes Subjekt bereit, an denen sich Wahrnehmungen, Empfindungen des eigenen Körpers orientieren ebenso wie Entwürfe und Planungen technischer und industrieller Art.

Medien und Weltordnungen! Und das geopolitisch biopolitische Unbewußte der Medien! Wir selbst sind medial und medial gemacht!

Massenmedien verbreiten seit Jahrzehnten Selbstbeschreibungsversuche einer Weltgesellschaft oder einer Welt und ihrer diversen Gesellschaften.

Massenmediale Skripten und Einschreibungen prägen permanent die Geopolitik der Welt.

Überzeugend (ob Filme, Spiele, Serien etc.) ist, was aufgrund von Räumen, Medien und sozialen Ordnungen für plausibel gehalten werden kann.

Sexuelle, ethnische und nationale Identitäten sind nicht körperbiologisch begründbar. Es handelt sich (wie oben dargelegt) um Realitätseffekte performativer Handlungen.

Infolgedessen ist Veränderung möglich! ( vgl. meinen Blog-Post „Heterozentrismus Sexualität Anti-Homosexualität Identität“, https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2014/12/heterozentrismus-sexualitat-anti.html )

Das europäische Erbe ist einerseits eine Anbindung von Recht und Politik an die Souveränität des „Subjekts“, zum anderen besteht für viele Subjekte (z.B. konservative Zuwanderer) die „Gefahr“ und die Chance und Möglichkeit dekonstruiert zu werden.

Bedeutet, – die Globalisierung ist die Europäisierung !

Das europäische Erbe sind infolgedessen zahlreiche Verschiebungen, territorial und deterritorial, individual, ethnisch, religiös u.a.

Das europäische Erbe sind Krisen !

Krise und Dekonstruktion !

Temporäre Textkonfiguration !

Das europäische Erbe: Krise, Psychoanalyse, Dekonstruktion, Demokratie !

Räume und Grenzen sind keine objektiv messbaren und erhaltbaren Gegebenheiten.

Räume und Grenzen kommen und gehen, immer schon, durch Krise und Dekonstruktion. Effekte psychosozialer Dynamiken, Affizierung und Immunisierung. Politiken!

Seit 9/11 2001 eine sich beschleunigende Spirale von Antiterror-Krieg und Terror, Cyber-War, Drohnen-Krieg, Aufstände, Revolutionen, Religionen im Krieg, Flüchtlingswellen (! Wellen ?! oder ein großer Andrang, eine hohe Anzahl von Menschen auf der Flucht !?), Flüchtlingsleid, Fluchttragödien, Zuschau-Mentalität, Rettungsaktionen, Gezerre und Geschiebe um Konventionen (Genfer K. etc.) und Abmachungen, internationale Verträge, 

Flüchtlingsverteilungen bzw Aufnahme-Kontingente, Aufnahmekrise!?, Sterben und Tod, Handlungsunfähigkeit von links und rechts, von Austria bis Australia.

Migrationsströme (Ströme oder Andrang von Menschen!?, Aufnahmekrise!?!, Vertreibungskrise!?! oder Flüchtlingskrise!!!?) an den Außengrenzen der „Festung Europa“, Sklavenhandel, Terrorismus, Imperialismus. Das Erbe Europas.

Neue, fairere Verhältnislagen schaffen! Neue Narrative, neue Bilder, neue Selbstbildnisse, neue Selbstbeschreibungen.

Es geht um das Aushalten und Lebbarmachen neuer und alter Differenzen!

Der posthumane, globale Eine ohne den Anderen, ohne das Andere eine Illusion des Cyberspace und seiner Vertrauten.

Die Vollendung der Geschichte oder Fukuyamas „Ende der Geschichte“ eine Ideologie aus dem Pentagon der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts.

Ein Set an Begriffen begleitet diese Mediendiskurse, die diese Ideologien befördern.

Ideologien des einen beherrschbaren Marktes durch einige wenige Riesen-Konzerne.

Sie lauten: Netzwerkgesellschaft, Weltgesellschaft, One World, Neue Weltordnung, TTIP, CETA, ACTA, …, Globalisierung, Weltkommunikation, World Wide Web, War on Terror, NSA, …

Hans Ulrich Gumbrecht, „Was sich nicht wegkommunizieren läßt“, in: Kommunikation. Medien. Macht, hg. v. R. Maresch, N. Werber, Frf. 1999, S. 331:

„Macht ist die Möglichkeit, Räume mit Körpern zu besetzen, und das heißt auch: Körper aus Räumen zu verdrängen und Körpern den Zugang zu Räumen versperren zu können.“ 

Aktivismen und Theoriebildungen. Queer theories? „What is queer today is not queer tomorrow.“ (Titel einer Ausstellung der neuen Gesellschaft für bildende Kunst  in Berlin 2014). Signaturen unter Theorie-Ereignissen: Monique Wittig, Luce Irigaray, Judith Butler, Gayatri Chakravorty Spivak, Paul B. Preciado, Marie-Hélène Bourcier, Hanna Hacker u.a.

Trans*reading als Weiterführung von queer reading ?

Historisches Forschen als Entzifferung verschwiegener oder nicht wahrgenommener und nicht wahrnehmbarer (zeitlich/örtlich) Trans*Präsenz in historischen (Kon-) Texten.

Queere Lesarten als dekonstruktive inkludieren die Reflektivität qua Reflexion von Geschichte(n) und Geschichtsforschung samt dem Zeitpunkt und dem Ort der GeschichtsforscherInnen in eine multidirektionale trans*positive Konstellation von zu erforschendem Feld und eigenem Erfahrungswissen als mitzureflektierende Medien.

Heißt immer auch affektives(!) Lesen und Schreiben >am und im Haus der Geschichte< mit einem Körper als einem politischen und einem zeiträumlichen Ich des permanenten Übergangs bzw Übergehens(!).

Dekonstruktionen als sich radikalisierende Verschiebungen im Geschichtswissenschaftsfeld und in den geschichtswissenschaftlichen AkteurInnen. Wechseldynamische Beziehungen zwischen Körper und Raum, Subjekt und Ort, Landschaft und Leib, Werk und Wahrheit, – trans studies unverzichtbar antirassistisch, dekolonial und whiteness-kritisch. Transfeminist turn. Trans*reading. Dekonstruktive Aufmerksamkeit!

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html?m=1

DR. GERHARD KAUČIĆ / DJAY PHILPRAX (JG. 1959) LEITER EINER PHILOSOPHISCHEN PRAXIS SEIT 1989

…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben

Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer

Gerhard Kaučić,

b. 1959, Philosopher, Writer, 66, 2025

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Titel von Gerhard Anna Cončić-Kaučić bei Passagen

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON II
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON III
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON I
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt.
Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden.
„Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON IV
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt.
Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON V
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttel nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

In English:

CORONA WHEELING CROWNING

The leap. Leaving the book. The production, the emancipation, the liberation of writing.

……………………. Semeion Aoristicon oder zur Autobiographie Sem Schauns …………………..

……. THE SENTENCE ………. the jump ……… the set ……. the leap o f …. The LEAVING of

the BOOK ……….. ?!

I ask if Sem VI is not my / our blog composition !?!

I ask (me / us) if Sem VII is not my / our blog.

I ask if my/our blog will not be Sem VI and Sem VII?

And shall be!

Or must be?

Already is, will be or even must be and will have to be !?!

The set. The leaving of the book.

The production, the emancipation, the liberation of the writing.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns

Falls Sie interessiert sind an einer PP mit mir/uns, bitte nur unter dieser E-mail einen Termin reservieren: To contact me/us, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at

If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at

Philosophers, Writers, Philosophical Practitioners, Mediators, Translators, Feminists, Freeriders, (Wild) Camping Enthusiasts, Survivors

Vienna

Philosophical Practice weltweit … rund um die Uhr … rund um die Welt, … „face à face“, … confidential one-to-one conversation, … around the clock … around the world

Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion

Öffnungszeiten / Hours of opening:  Mo –  Fr:  11 – 20 Uhr

Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement

Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…

around the clock …around the world

cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )

Philosophical Practice Vienna 1989 ff. Analysis Complication Aporia Identity Dislocation Meta-thesis Deconstruction

Cf. list of publications at: https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de   

To contact us, please use only these emails:

Mehr dazu siehe meinen Teaser und meinen Footer sowie die übrigen Postings in diesem Blog! (Blogspot-Blog 2014 ff.) 

Homepage: https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html?m=1

Sport Fun Erhabenheit

PHILOSOPHISCHE PRAXIS WIEN PHILOSOPHISCHE PRAXIS ÖSTERREICH PHILOSOPHISCHE PRAXIS OESTERREICH EUROPA 

                                         Philosophische Praktiker, GrammatologInnen, Autor:in, Radfahrer:in, Ökomobilist:in, der Philosoph/die Philosophin als Radfahrer:in, der Philosoph/die Philosophin als Radfahrende, der Philosoph/die Philosophin als Fahrende/r, der Philosoph/die Philosophin als Bewegte/r und Bewegende/r, der Philosoph/die Philosophin als Scout   …….   trace ……. Spur …….   Grammatologie Dekonstruktion   

Erzählungen, Berichte, Analysen, Reflexionen aus der Praxis/aus meiner/unserer Philosophischen Praxis

Sprachphilosophie, Politische Philosophie, Demokratiephilosophie, Religionsphilosophie, Philosophie der Technik und Techné, Technikphilosophie,  Sportphilosophie, Pop-Philosophie, Kulturphilosophie, Kunstphilosophie, Philosophie der Kunst und des Körpers, Körperphilosophie, Sprachanalytische Philosophie, Dekonstruktion, Poststrukturalismus, Konstruktivismus, Postmoderne, Wiener Postmoderne, Dekonstruktion, Grammatologie 

Philosoph des Denkens der Différance, Philosophie der Différance, Praxis der Différance, Arbeit(!) der Différance  
( lies dazu „Die différance“, – in: Jacques Derrida: Randgänge der Philosophie, Passagen Verlag, Wien 1988, S. 29-52 )    

Radfahren in Wien und überall sonst, – Fahrradfahren geht immer und überall !

Radfahren und Philosophische Praxis ( vgl. auch „Was ist PP? (II) Teil 2“ )

Radfahren und Philosophieren, Sport und Philosophie, beides birgt „Artistisches“!

Wir erliegen als Zuschauende unkritisch der Bewunderung, dem Staunen, der Begeisterung. Wir unterliegen einer gewissen Begehrensgrundlage zur Verschmelzung. Einem Hinüberwachsen! Einem Überunshinauswachsenwollen! Eins sein wollen mit einem Helden / einer Heldin!

Das ist etwas Gefährliches, wenn diese Leidenschaften im Feld der Politik auftauchen. Wir alle wissen, worauf ich anspiele. Der Faschismus, die Faschismen aller Arten spielen mit diesen unseren Gefühlsmöglichkeiten. Wenn wir nicht aufpassen und unseren kritischen Verstand einsetzen, kann uns das heftig ergreifen und instrumentalisieren. Man denke nur an den Nationalsozialismus, den Faschismus und an andere einschlägige Richtungen des Rassismus ( ob Apartheid in Südafrika in den 40ern und ff., ob Hutu/Tutzi 1994, ob Daesch (IS), ob Rußland, ob USA heute und viele andere Vorgänge in der Geschichte der Menschheit.

Menschen werden buchstäblich von jemand oder etwas ergriffen!  Dann sind wir nicht mehr Herr unserer selbst ( vgl. E. Canetti, Masse und Macht und W. Reichs Faschismustheorie!! )

Was im weiten Feld des Politischen und der Politik gefährlich bleibt und gefahrvoll ist!

Muß das immer und überall gelten!? Muß ich immer kritisch sein? Kann ich immer kritisch sein?

Beim Musikhören bzw Genießen von Musik, beim Genießen der Kunst und Artistik der Töne- und Sound-Erzeuger  muß ich mich dem Genuß hingeben dürfen, ansonsten entgeht mir die Musik (?!).

Beim Schauen und Genießen eines guten Fußballspieles muß ich mir selbst erlauben quasi unkritisch das Spiel als Spiel zu verfolgen, ansonsten entgeht mir dieses Vergnügen. Ich muß zumindest ein bißchen leidenschaftlich Partei ergreifen dürfen, jubeln dürfen, – und traurig sein dürfen. Für die Zeitstrecke der Spieldauer muß ich dem Sportgeschehen erst einmal ein bißchen unkritisch, quasi „naiv“ begegnen, ansonsten begegnen das Spiel und ich selbst einander nicht. Und ohne eine echte Begegnung, also ohne leidenschaftliche Begegnung erfahre ich keine „Motio“ ( lat.: Bewegung, Eindruck! ), keine Emotion, keine Bewegtheit und also keine Berührtheit

Ich muß mich berühren lassen! Berühren lassen für diese begrenzte Zeitstrecke! Ohne Bewegung keine Berührung, ohne Berührung keine Rührung, ohne Rührung kein starkes, heißt vivifizierendes, lebendig haltendes Erleben. Kaum ein Leben!  Kaum ein Leben ohne Erlebnisse (!?). Kaum ein Leben ohne Erfahrung  (!?).

Erfahrung erfordert zuallererst Bejahung, sonst ist es keine Erfahrung (!?). Ich muß etwas bejahen, es loben, es anerkennen, um etwas erkennen und berühren zu können und von etwas berührt werden zu können! Andernfalls ist es bloß ein mir Zugestoßenes, ein Schmerz, eine unerkannte, vielleicht unerkennbare Be-rührung. Ein Unaussprechbares und Unaussprechliches! Eine Art Trauma.

Aristoteles schreibt in seiner „Rhetorik“, wir sollen die Tugenden und vor allem aber die Erfolge derer, die wir bewundern, loben. Er meint, wir gäben den Dingen und Ereignissen durch das Lob „Schönheit und Bedeutung“ (!) und Aristoteles meint auch, daß die Trope der Verstärkung dafür angemessen sei, – also die expressive, leidenschaftliche Ausdrucksweise, die den „Helden“, die „Heldin“, den „Artisten“, die „Artistin“, aus dem Alltag und dem Alltäglichen heraushebt und damit zeitgleich auch den Zuschauenden als eine Art Teilnehmenden / Teilhabenden, die Zuschauenden an einer Art „Erhabenheit“ ( vgl. Kant, Lyotard ) teilhaftig werden läßt.

Dieses Teilhaftigwerden erhöht vielleicht den empfundenen Eigenwert durch ein Mit-von-der-Partie-gewesen-Sein. Das Gefühl der Schönheit ( vgl. Goethe ) von etwas. Die Schönheit der Kunst. Die Schönheit des Sports, – des Sportlichen. Die Schönheit der Bewegung und der Bewegten. Die Schönheit der Geübten. Die Schönheit der Vielgeübten. Die Schönheit der ArtistInnen. Die Schönheit und Bedeutungshaftigkeit des Artistischen! Des nur durch außergewöhnlichen Aufwand von Körperlichkeit Erreichbaren. Das Unerreichbare! Für fast alle (!?).

Durch Ausübung und Übung von etwas kann aber so manche/r ein bißchen etwas von dieser Art „Erhabenheit“/ Herausgehobensein (aus der Vielzahl der/des Gewöhnlichen) erlangen und sich daran und darüber und dadurch erfreuen. Kann der Mensch sich freuen an sich selbst/durch sich selbst?

Ich denke, ich kann es. Ich freue mich, wenn ich mich bewegen darf und kann. Ich freue mich, wenn ich Sport ( ob Radsport, Fußball, Handball, Basketball, Tennis, Badminton, Schwimmen, Boxen, Aikido, Boden- und Geräteturnen, Gewichtheben, 100-Meter-Lauf, Langlauf, Marathon etc. ) erlebe, – als Zuschauer und als Ausübender. Ich erfreue mich an den anderen, die besser sind als ich (in etwas) und ich erfreue mich an meinen eigenen Fähigkeiten.

Ich spreche jetzt vor allem von meinen körperlichen Fähigkeiten, – quasi von meinen „artistischen“ Fähigkeiten. Ich meine da besonders (heute und hier) mein Radfahren, mein Können auf einem Rad. Ich genieße es. Ich genieße diese Art von Bewegung und die davon ausgelöste Bewegtheit.

Ich brauche die Wiederholung dieser Bewegung. Ich brauche die Power, die Kraft des Körpers. Ich schätze die Eigenschaften des Gerätes, meines Fahrrads. Es kann für mich nicht oft genug sein. Es wird mir nie langweilig.

Jede Wiederholung ist anders und wiederholt genau genommen nicht. Ich benütze verschiedene Räder ( vgl. Was ist Philosophische Praxis? (II) Teil 2 ) und ich fahre immer andere Wege.

Jedesmal ein anderes Topographikum, ein anderes und anders herausforderndes Gelände. Ich liebe das. Und besonders liebe ich es zurzeit mit meinem Enduro zu fahren, meinem „Spaßwerk“ (S Works)! Die Eingeweihten wissen, was das meint.

Dieses Rad ist der Alleskönner, das Alleskönnende, das fast alles Ermöglichende, auch wenn der Rider (bike rider), der ich bin, lange nicht alles kann.

„Sport und Fun, Leidenschaft,  Philosophie und Spaß, Humor, Angst,  Ernst und Geschicklichkeit, Körper, Kraft, Raffinesse und Mechanik.

Was macht das mit den modernen, risikobegabten Menschen!“ 

Kann die Philosophie damit etwas anfangen? Können die PhilosophInnen da mit?

Damit etwas anfangen? Leidenschaft entwickeln? Genießen?

Und trotzdem hernach den Verstand nicht verlieren? Kritisch bleiben?

Und freudvolle Menschen sein oder werden?

ArtistInnen Ihres Feldes?!

Ein schönes „Praktikum“, eine schöne philosophische Praxis – ein echtes Symposion ( vgl. Plato ), ein Gelage im besten Sinn mit Herz und Verstand und Lust an der Debatte im Beisein unserer so geschätzten Bikes (Enduro-Bikes, MTBs) mit open end.

Radfahren in Wien und darüberhinaus, Mountainbiken in Wien, Rennradfahren in Wien, Fahrrad in Wien, Fahr Rad in Wien, Philosophie in Wien, Philosophie und Sport,                                                 

                                                 Abenteuer und Philosophie,  

          Niemand ( m / f / o ), der nicht „leidenschaftlich“ ist, sollte Eintritt suchen !

Abenteuer Philosophie

Grünes Denken,     Planetarisches Denken und Handeln,       Philosophie

Vom Fahrrad aus

Mountainbiking in Wien (und überall sonst auch)

Zu den diversen „Errötungen“ der Stadt und der Stadtberge:   Das Rad!   Das MTB!   Der Allesbezwinger!   Der Cityspringer!

Zum Thema „Philosophie und Rad“ und „Philosophische Praxis auf Rad und auf Draht“ u.a.

vgl. Blogpostings  „Was ist philosophische Praxis? Teil 1 Ein Zuschnitt“ und „Was ist PP? Teil 2  Eine Ansage in neun Bemerkungen“  und Blogpost „Gezi Park das Unberechenbare“ u.a.

Philosophie und Sport

Abenteuer Philosophie

vorläufige Antwort auf vor-läufige (!) Fragen:

ich selbst bezeichne mich nicht als „Sportler“!, – ich halte mich für einen erfahrenen, leistungsfähigen und sehr gut trainierten Radfahrer / Radtourenfahrer / Rennradfahrer / All Mountain-Biker / alljährlichen Großglocknerbezwinger / Rider und Abenteurer mit sportlichem Hintergrund

Mehr Themen und Themata  Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax‘ Philosophische Praxis:

https://www.pinterest.com/gerhardkaucic/pins

(Kleine Themenliste / Auswahl / Selection   on   Pinterest zur Grammatologischen Philosophischen Praxis von Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax Wien Europa Welt)

Radfahren in Wien und überall sonst, – Fahrradfahren geht immer und überall !

Radfahren mit Reflektoren! Radfahren in Wien und anderswo.

In der Stadt. Auf dem Land. Im Wald. Auf den Bergen. Von den Bergen. An Flüssen. An Seen. Am Meer. Über die Hügel dieser Welt. Auf den Flügeln der Mechanik dieser Welt. Leise und lächelnd. Befriedigend. Sehr gut. Für mich und für die Welt.

P.s.:

nun noch zum endenwollenden Enden auf häufig gestellte  Fragen:

sportlich aktiv seit dem 9. Lebensjahr, einer der ersten Langläufer Österreichs ( im Jahre 1968! auf Vereinsebene!, –  kein Berufssportler), fuhr eines der ersten Mountainbikes in Österreich (seit 1983!, aufgrund einer Erfahrung mit Leo Lehner, einem Freund damals, der dieses Bike, dieses Rad, dieses MTB aus Alaska von einer dortigen Radtour mitbrachte, zu unser aller Erstaunen und zu unser aller Freude). 

vorläufige Antwort auf vor-läufige (!) Fragen:
ich selbst bezeichne mich nicht als „Sportler“!, – ich halte mich für einen erfahrenen, leistungsfähigen und sehr gut trainierten Radfahrer / Radtourenfahrer / Mountainbiker / Rennradfahrer / Freerider / Läufer / Wanderer und Abenteurer mit sportlichem Hintergrund

((Aus: Peter Weibel: Die Beschleunigung der Bilder. In der Chronokratie. Bern 1987.))

Oder noch einmal anders formuliert:

Eine kleine zu allerlei Überlegungen einladende Monstrosität ( ! siehe dazu  im Posting  „Was ist PP Teil 2“ zur „Lichtung“ und zur „Monstrologie“ ! ) als auch gleichzeitig ein so einige eminente und immanente Aufweisungen implizierendes Dekonstruktivum.

                                                                                       !!! ???

„Das Rad (von Vinci bis Vertov besungen) ist der Beginn der mechanischen Bewegung und der Medienmythen. Vom Wagenrad zum Fahrrad, vom Zahnrad in der Uhr bis in der Fabrik, vom Mühlrad bis zum Wasserrad, aber auch bis zu den Rädern und Spulen in der Kinematographie ist das Rad Produktionsmittel und Erzeuger  von maschineller  Beschleunigung, Tod von Raum und Zeit, Transformer der Dinge in Zeichen und Bilder. Mit dem Rad beginnt die Beschleunigung und die barocke Klage >>Alles geht zu schnell<< (Tempus fugit – die Zeit flieht).

Mit dem Rad beginnt die Mechanisierung der Wahrnehmung und die Implosion der Realität in Bilder.  Im Zug wandert die Landschaft als Bilderbogen an dir vorbei, der du ruhig sitzt wie im Kino.

Kine-Maschine (Eisenbahn) und Kinematographie (Film) sind Geschwister.

Die Landschaft wird daher bei der maschinell beschleunigten Fahrt selbst zum Film. Durch die laufenden Maschinen-Räder wird die Landschaft selbst zum laufenden Bild.

Diese Verflüchtigung der Landschaft in der Flut unablässig wechselnder Bilder, dieses Vorbeirasen der sichtbaren Welt am Eisenbahn-Fenster durch die Geschwindigkeit der Fahrt bewirkte, daß die Landschaft als eine Projektion von Bildern, als Film auf dem Zugfenster (Leinwand) erschien.

Es gibt daher nicht nur sehr viele Filme, welche die Eisenbahn als Sujet haben, sondern auch Avantgarde-Filme, welche die Analogie von Zugfenster und Leinwand, von bewegter Maschine und bewegtem Bild als generativen Formalismus benützen.“ (ebda., S. 30)                                                                                       

                                                                        !!! ???

 „Die Freude der Museen an der Zelebrierung des bloßen Gehens, Sitzens und Stehens, wie es die Werke von Abramovic/Ulay, Richard Long, Gilbert & George’s Living Sculptures, Robert Wilson, Hamish Fulton etc. schlichtweg sind, ist ein beklemmender, weil einfältiger Rückzug aus der gegenwärtigen Geschwindigkeit der Geschichte, aus der Beschleunigung der tele-technetronischen Gesellschaft, in der und von der wir alle leben.

Wegen dieses Aufbewahrens obsoleter (sic !?, G. K.) Lebens-, Erlebens-, und Erkenntnisformen in der Hochkultur ist die Massenkultur, z. B. in der Frage der Geschwindigkeit, der beschleunigten Zeit, oft fortschrittlicher (sic !?, G. K.); z. B. Rockmusik (Speed, Lärm, Drugs) oder Film, die proletarische (sic !?, G. K.) Kunstform, die noch immer vom Kunstbetrieb ausgeschlossene (sic!, P. W. 1987), visuelle Kunstform, das Massenmedium, das ein Medium der Geschwindigkeit ist, weil es ein urbanes Medium ist, oder Musikvideos.

>>Big Time<< (1987) von Peter Gabriel ist künstlerisch besser, zeit- und mediengemäßer als die von Wulf Herzogenrath geförderte deutsche Hausmütterchen-Videokunst.

Die pleotope und –chrone Polytropik der Medienkunst und besonders des elektronischen  Bildes ist auch deswegen künstlerisch so interessant, weil in keinem bisherigen Kunstmedium die soziale, technologische und ästhetische Entwicklung auf mehreren Ebenen so verflochten verlaufen ist.

Parallelen zwischen den technischen, sozialen und ästhetischen Strategien reichen von der Produktionstechnik (siehe Montage) bis in die Terminologie.“ (ebda., S. 121)

((   Body Politics!   Sport und Alter, Sport und Altern, 

Körperwissen, Medizin, Technik und Ethik, Mensch und Technik, Lebenserwartung, Körpertechnie, wie leben?!, welches Leben!?, wozu(!?) leben, Lebenserwartungen(!?), Sportivität bis mindestens 140 !? Body Politics!

Sport in die Körper einschreiben!  Körper schreiben! Lust und Schmerz Körper erschreiben!

Körperschrift als Lebenslust! Das Leben lebendig leben! Leidenschaften! Liebe leiden! Body Politics!

Besetzungen erarbeiten! Libido entwickeln! Leben (h)aushalten! Body Politics!

„Wer? Was? Die Erfindung des Menschen 1. Die Différance des Menschen“, – in: Bernard Stiegler: Technik und Zeit. Zürich-Berlin 2009 (diaphanes), S. 181ff.

„Die Technik als philosophisches Problem 2. Menschliche Natur und conditio humana3. Warum Technik?“, – in: Massimo De Carolis: Das Leben im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. Zürich-Berlin 2009 (diaphanes), S. 20ff.

Derrida und die Technologie. Die Treue an den Grenzen der Dekonstruktion und die Prothesen des Glaubens“, – in: Bernard Stiegler: Denken bis an die Grenzen der Maschine. Zürich-Berlin 2009 (diaphanes), S. 111ff.

Ökotechnie der Körper, vgl. J. Derrida: Berühren, Jean-Luc Nancy. Berlin 2007, S. 145

Körpertechné! Körpertechnie! Body Politics!

Körpertechnik(en), –  den Körper seinem Gebrauch anpassen! Body Politics!

Das Sterben, der Tod, das ist das absolut Inakzeptable!Das Inakzeptable! Dasabsolut Inakzeptable (!) Das, was wir nicht und nie akzeptieren können werden! Das, was wir gezwungen werden zu akzeptieren ohne es akzeptieren(!) zu können. Die Ausweglosigkeit(!) des Körpers, – dessen Aporien! Die Verschiebungen der Aporien des Körpers!!!???   Body Politics!

Mauss, Marcel: Soziologie und Anthropologie 2: Gabentausch, Soziologie und Psychologie, Todesvorstellungen, Körpertechniken, Begriff der Person, Frankfurt am Main 1997, S. 199f., S. 219ff.

Körpertechnik! „den Körper seinem Gebrauch anzupassen“ (M. Mauss, 199), die Verwendung des Körpers ist immer sozial vorgegeben (!?), Body Politics!

Stichwort „Prothesen“! Vgl. Jean-Luc Nancy und sein Herz! „(DIES IST MEIN HERZ, >>DAS HERZ EINES ANDEREN<<) in: . J. Derrida: Berühren, Jean-Luc Nancy. Berlin 2007, S. 121ff.

J.-L. Nancy: Corpus. Berlin, Zürich 2014, S. 87f.: „ Techné der Körper…. Die >>Erschaffung<< ist die techné der Körper. Unsere Welt erschafft die große Zahl von Körpern, sie erschafft sich als Welt der Körper…“ „Die Ökotechnik funktioniert mit technischen Apparaten, an die sie uns von allen Seiten anschließt.“ Ebda.: S. 14 „Es bliebe, den Körper zu schreiben… Es bliebe, nicht über den Körper zu schreiben, sondern den Körper selbst….“ Body Politics!

Körpertechné! Körpertechnie! Körperwissen! Body Politics!

Körpertechnik(en), –  

mehr vgl. Teaser im Blogspot-Blog 2014 ff. !!!

downhill

Cf. list of publications at: https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de  

Falls Sie interessiert sind an einer PP mit mir/uns, bitte nur unter dieser E-mail einen Termin reservieren: To contact me/us, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at

If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at

Philosophers, Writers, Philosophical Practitioners, Mediators, Translators, Feminists, Freeriders, (Wild) Camping Enthusiasts, Survivors Vienna, Austria, Europe

Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion

Öffnungszeiten / Hours of opening:  Mo –  Fr:  11 – 20 Uhr

Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement

Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…

around the clock …around the world

cf. Jacques DerridaSignatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )

Philosophical Practice Vienna 1989 ff. Analysis Complication Aporia Identity Dislocation Meta-thesis Deconstruction

Cf. list of publications at: https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de   

To contact us, please use only these emails:

Mehr dazu siehe meinen Teaser und meinen Footer sowie die übrigen Postings in diesem Blog! (Blogspot-Blog 2014 ff.) 

Homepage: https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html?m=1

Affizierung Immunisierung Autoaffektion

Europäische PhilosophIn, Schriftsteller:In, Feminist:In, dekonstruierte HegelianerIn, Übersetzer:In, Mediator:In,  Radfahrer:In, Freerider:In, Radreisende/r,  Enduro-Biker:In, Ökomobilist:In, Überlebende/r 

Gerhard Kaučić,  – Head of a Grammatological Philosophical Practice since 1989 in Vienna and beyond, born 1959, Dr. phil., age 66, 2025 

Anna Lydia Huber, Philosopher, Feminist, Mediator, Author, Freerider, born 1959, MSc, age 66, 2025, – associate in the grammatological philosophical Practice since 2009 in Vienna and beyond

Gerhard Kaučić, Anna Lydia Huber, Philosophical Practitioners 

Gerhard Anna Cončić-Kaučić (Anna Lydia Huber, Gerhard Kaucic, *1959), Writers, Austrian Philosophers

  

Vienna 36 years of practice jubilee (1989-2025) jubilee 36 years PP 2025

Philosophical Practice/Philosophische Praxis

Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber

Gasometer City

Guglgasse 8

1110 Wien/Vienna

Austria/Europe

Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber on tour with light tent tarp and sleeping bag

Affizierung Immunisierung Autoaffektion Autoimmunität

Immunisierungstechniken, Subjektverständnis, Sexualität, Psychoanalyse, Traum, Traumtheorie, Unbewußtes, Psychische Realität, Gedächtnis und Gesellschaft, Autobiographie und Archiv

Brosamen, Erinnerungen, Überlegungen, Analysen, Reflexionen, Notierungen, Konnotationen, Aufschlüsselungen, Dekonstruktionen

Jedes Subjekt versucht, sich ohne Aufschub und Umweg eine gewisse Gegenwärtigkeit zu verschaffen.

Phänomene der Selbstaffektion nehmen im psychoanalytischen Denken schon früh eine gewichtige Rolle ein.  Die psychoanalytische Bewegung widmete schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Phänomenen der Selbstaffektion, konkret der Onanie und dem Selbstmord, viele Diskussionen ( „Über den Selbstmord“, Diskussionen des Wiener Psychoanalytischen Vereins, Wiesbaden 1910, Bd.1 und „Die Onanie“, Diskussionen der Wr. Psychoanal. Vereinigung, Wiesbaden 1912, Band 2 ).

Das Subjekt stellt sich selbst in halluzinatorischer (S. Freud, Entwurf einer Psychologie, – in: Gesammelte Werke, Nachtragsband, S.412) Form die Befriedigung eines Wunsches vor. Das Subjekt besorgt es sich selbst. Das sexuelle Ereignis als unmittelbare (!) Erfahrung, als Erlebnis!

Und ja, das Subjekt bringt sich selbst um das eigene Leben, – als unmittelbare Erfahrung der Befriedigung, als Erlebnis vor dem Todsein!  Den Tod selbst(!) kann es nicht erleben, – das Subjekt,-  wiewohl es sich diesem selbst unterworfen hat.

Allerdings, – ich erinnere hier Derrida, – es gibt keine Selbst – Befriedigung ohne die Möglichkeit eines Vorstellens, einer Vorstellung, die die niemals „rein“(Husserl) sein könnende Selbstaffektion (rein hieße die Auslöschung von allem, was fremd erschiene!) infolge der gleichzeitigen „Gemachtheit“ und „Genußhaftigkeit“ zu einer „Auto-Hetero-Affektion“ (Derrida, Le toucher, Jean-Luc Nancy, p. 206, fr. ed.) macht.

Das „Gemachte“ erzeugt den Eintritt eines „Dritten“, den Eintritt von etwas „anderem“ (Derrida, De la Grammatologie, Paris 1967, S. 235, fr. ed.).

„On ne sait jamais s’il nomme ou s’il nomme ou s’il nomme ou s’il décrit, ni si ce qu’il décrit – nomme est la chose ou le nom, le commun ou le propre.” (Derrida, Signéponge, p. 119, french and english or frenglish)

Das Er-eignen, das einzige Er-eigen-machen, das, was wir er-eigen, er-äugen (cf. Althochdeutsch und Mittelhochdeutsch: [ir]ougen = vor Augen stellen; ouga = Auge; Englisch eye; Germanisch ago;) – der Staub von Er-eig-nissen.  S p o n g i s m e n . Spongismen. Ereignisse  en ab´i`me. 

“… toujours déjà entamée au moment où ça commence (par le mot  p a r , avec le mot  a v e c , etc), …”  (Derrida, Signéponge, S. 103 f.)

Das Eine ist nicht das eine Andere. Spongismos, der Staub von Ereignissen. Abgeschabsel. Ungezählt. Unzählbar. Aufgelesen. Ausgewählt. Gelesen. Abgewischt. Berührt. Ein Name für das Unnennbare, das einwirkt, berührt, affiziert. Eine nachträgliche Erlesung. Eine ausgewählte Lesung. Affiziert. Infiziert. Immunisiert.

Diverse Affizierungen und Immunisierungen sind unkontrollierbar. Sie basieren und passieren aufgrund der jeweiligen individuell biographischen Vor-Einschreibungen. Man muß sehr wachsam sein, – als Einzelner wie als Gesellschaft.

Die Aktivität der Diskurse, des politischen Handelns, der Rituale des Gedächtnisses, der Öffnung der Archive und deren Erforschung hat eine sehr begrenzte, oberflächliche Effektivität bei dieser Performativität des Unbewußten, eines sogenannten nationalen Ubw.

Die staatlichen Institutionen müßten hier die Psychoanalyse arbeiten lassen (vgl. Derrida) in der Form einer Neuerarbeitung des Rechtes, auch des internationalen Rechtes, auch des Strafrechts !

Nicht nur mit der Psa arbeiten, sondern diese in allen möglichen Zusammenhängen mobilisieren (Derrida, Echographien, S. 153).

Die „genitale sexuelle Organisation“ ist nicht „natürlich“, sie ist das Produkt einer vielstufigen Entwicklung physiologischer Reifung, – besonders in Bezug auf kulturell-symbolische Relationen (ebda., S. 133).

Die sogenannte „normale“, menschliche Sexualität ist eine paradoxale, künstlich gewachsene „Naturalisierung“ der immer schon de – naturalisierten Triebe.

Die Sexualität bzw der Sexualitätsbegriff in diesem umfassenden Sinn eröffnet den Königsweg zum „Unbewußten“. Der König auf diesem Weg ist der Traum (vgl. Felix de Mendelssohn, Der Mann, der sein Leben einem Traum verdankte, Salzburg 2014).

Das Unbewußte interpretiert mit !

Nach Beendigung einer bewußten Interpretation fährt das Unbewußte fort zu interpretieren. Wir können das nicht verhindern und nur begrenzt steuern. Wir sind gezwungen daran zu arbeiten.

Die Psychoanalyse arbeitet, der Traum arbeitet, das Unbewußte arbeitet. Die Arbeit der Psychoanalyse auch in der Psychoanalyse (sic!) könnte das Bewußtwerden fördern und erweitern. Antworten auf „Warum macht der das?“ gibt es !

Laplanche betont, daß die „psychische Realität“ nicht von einem selbst geschaffen wird, sondern wesentlich invasiv ist: Sie kommt von außen auf uns als das Unbewußte anderer ! (vgl. A. Zupancic, Warum Psychoanalyse?, S. 40 und vgl. meine Videos zu Sprache und Unbewußtes)

Einen Lesezugang bietet die Traumarbeit, nicht zu verwechseln mit dem Trauminhalt! (vgl. Freuds „Traumdeutung“, vgl. Rudolf Heinz, Wolfgang Tress (Hg.), Traumdeutung, Zur Aktualität der Freudschen Traumtheorie, Wien 2001, Passagen Verlag und vgl Felix de Mendelssohn, Der Mann, der sein Leben einem Traum verdankte, Salzburg 2015)

Unsere Körper sind politische!

In jedem Fall wird es eine Arbeit am verfügbaren Repertoire historischer Phantasien geben.

Moira Gatens „kulturelles Imaginäres“ (in: M. Gatens, Imaginary Bodies. Ethics, Power and Corporeality, London/New York 1996, engl. Ed.) stellt Vorstellungen und Bilder für jedes Subjekt bereit, an denen sich Wahrnehmungen, Empfindungen des eigenen Körpers orientieren ebenso wie Entwürfe und Planungen technischer und industrieller Art.

Medien und Weltordnungen! Und das geopolitisch biopolitische Unbewußte der Medien! Wir selbst sind medial und medial gemacht!

Massenmedien verbreiten seit Jahrzehnten Selbstbeschreibungsversuche einer Weltgesellschaft oder einer Welt und ihrer diversen Gesellschaften.

Massenmediale Skripten und Einschreibungen prägen permanent die Geopolitik der Welt.

Überzeugend (ob Filme, Spiele, Serien etc.) ist, was aufgrund von Räumen, Medien und sozialen Ordnungen für plausibel gehalten werden kann.

Sexuelle, ethnische und nationale Identitäten sind nicht körperbiologisch begründbar. Es handelt sich (wie oben dargelegt) um Realitätseffekte performativer Handlungen.

Infolgedessen ist Veränderung möglich! ( vgl. meinen Blog-Post „Heterozentrismus Sexualität Anti-Homosexualität Identität“, http://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2014/12/heterozentrismus-sexualitat-anti.html   )

 Sexuelle, ethnische und nationale Identitäten sind nicht körperbiologisch begründbar. Es handelt sich (wie oben dargelegt) um Realitätseffekte performativer Handlungen.

Infolgedessen ist Veränderung möglich! ( vgl. meinen Blog-Post „Heterozentrismus Sexualität Anti-Homosexualität Identität“, http://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2014/12/heterozentrismus-sexualitat-anti.html   )

Das europäische Erbe ist einerseits eine Anbindung von Recht und Politik an die Souveränität des „Subjekts“, zum anderen besteht für viele Subjekte (z.B. konservative Zuwanderer) die „Gefahr“ und die Chance und Möglichkeit dekonstruiert zu werden.  

Bedeutet, – die Globalisierung ist die Europäisierung !

Das europäische Erbe sind infolgedessen zahlreiche Verschiebungen, territorial und deterritorial, individual, ethnisch, religiös u.a.

Räume und Grenzen sind keine objektiv messbaren und erhaltbaren Gegebenheiten.

Räume und Grenzen kommen und gehen, immer schon, durch Krise und Dekonstruktion. Effekte psychosozialer Dynamiken, Affizierung und Immunisierung. Politiken!

Derrida spricht in bestimmten Zusammenhängen der Bedrohung der Demokratie (z. B. durch Attentate wie das vom 11. September) von der zusätzlichen Gefahr einer autoimmunitären Logik, die die Demokratie zersetze. Ein autoimmunitärer Prozeß, der sich daranmacht, seinen eigenen Schutz zu zerstören, das heißt sich gegen seine „eigene“ Immunität zu immunisieren.

Die Demokratie darf sich dieser autoimmunitären Logik niemals ergeben, indem sie ihre eigenen Grundlagen unberücksichtigt läßt, indem sie diese negiert oder verleugnet. Seien die Angriffe auf das, was wir demokratische Verhältnisse nennen, auch noch so stark.  

Selbst wenn es gilt auf das Schlimmste zu reagieren, trotz aller möglichen Verstöße gegen Demokratie in den so genannten eigenen Reihen, darf man nie darauf verzichten auf der Seite der Demokratie zu stehen im Namen des Politischen, das heißt im Namen und in der Tat der versuchten Perfektionierbarkeit der Demokratie, der nationalen und internationalen Institutionen und des internationalen Rechts.

Und ja, meine Freunde.

Bahnung ist ein von Freud benutzter Ausdruck, als er ein neurologisches Modell über das Funktionieren des psychischen Apparates entwirft (1895).

In ihrem Übergang von einem Neuron zum anderen hat die Erregung einen bestimmten Widerstand zu überwinden; wenn ein solcher Übergang eine permanente Verminderung dieses Widerstandes nach sich zieht, sagt man, daß Bahnung bestehe;

Also, Obacht auf die Prämissen des Demokratischen! Auch wenn dies noch so schwer fällt!

„Es gibt in mir jemanden, der zum anderen strebt, Bedingung zur Aneignung einer Vertrautheit, die vertrauter ist als die der bereits bekannten Welt, Bedingung des Erlebens einer Intimität, die ich noch nicht kenne.

Dieser Wunsch nach dem anderen innerhalb des Horizonts meiner Welt, meiner persönlichsten und innerlichsten Grenzen, heißt Begehren.

Keine Welt, so vollkommen und zukünftig sie auch sei, sollte das Begehren nach dem anderen reduzieren oder auslöschen. … Eine Kultur des Begehrens fordert von uns, unsere Welt infrage stellen zu können, ohne deswegen auf sie verzichten zu müssen.“ 

Und ja, meine Freunde, geliebte  Geschätzte unseres intellektuellen Kosmos, unser globaler Auftrag, unsere Schrift, unsere Einschreibung begehrt und verlangt Aufklärung!

Aufklärung entlang der Linie der Menschenrechtserklärungen bis an den Punkt der Europäischen Menschenrechtskonvention zum Schutz der Menschenrechte (!!!)  und Grundfreiheiten und noch darüber hinaus.

Ich sehe mich gezwungen, mich noch einmal zu wiederholen. Um es eingängig zu machen. Meine Einschreibung als Versuch und Versuchung. Eine Iteration als Abwegigkeit.

Heraklit schon nennt die wach Denkenden die, die die Dinge nicht „so denken, wie sie ihnen begegnen“.

Hier und Jetzt!

Die Welt ist Metapher.

Die Welt ist Literatur.

Die Welt ist Text. „Die Welt“ ist unwahrnehmbar!

Arrangements in einer Arbeit des In-Beziehung-Setzens! Metapher statt Metaphysik! Literatur! Übertragung!

Die Metapher, die hinüberträgt auf ein je Anderes. Die Schönheit des Hier und Jetzt in der Übertragung als Beziehung zwischen Anwesenheit und Abwesenheit. Keine Projektionen einer anderen oder gar jenseitigen Welt!

Hier und Jetzt! 

Das Eigene und das Fremde !

Husserl, Merleau – Ponty, Levinas, Derrida und viele andere haben sich daran abgearbeitet.

Husserls strenger Satz als Paradox von der Erfahrung des Fremden als eine Erfahrung unüberwindlicher Abwesenheit wurde von ihm selbst entschärft bzw aufgehoben durch die Definition der Fremderfahrung als Abwandlung der Selbsterfahrung (! sic).

Émile Benveniste zeigt in seinem Artikel

((cf. Émile Benveniste in seinem von Agamben ins Englische übersetzte „Dictionary of Indo-European Concepts and Society, Chicago 2016 wiederaufgelegt, S. 289-294; original french edition 1969))

„The Slave and the Stranger“ die historisch unangenehme Wahrheit bis in die Sprache hinein auf, –

nämlich, der Fremde war immer schon in den alten Zivilisationen (z.B. die Sumerisch-Akkadische u.a.) auch der Feind und der Feind war notwendigerweise immer ein Fremder. Der Fremde kam als Kriegsgefangener von außen in die Stadt, als ein Mensch ohne Rechte wurde der Gefangene zum Sklaven qua „Kriegsrecht“. Es gibt keine Sklaven, die  Bürger sind!

Man darf an heutige Flüchtlinge auf den Booten im Mittelmeer denken, die man zum Teil ertrinken läßt, indem man sie nicht anlanden läßt.

Sie genießen in diesem Zustand quasi keinerlei Rechte und gelten für viele Menschen aus dem rechtspopulistischen Spektrum der europäischen Politik  (z.B. Lega Nord in Italien oder CSU und AfD in Deutschland oder auch zahlreiche Mitglieder der FPÖ und leider auch der sogenannten christlichen (!),  konservativen  ÖVP in Österreich)  als Feinde Europas!!!

Und dort, wo diese es nicht sagen, zeigen es umsomehr ihre Handlungen, wenn sie (mit) an der Macht sind.

Wenn Sie es nicht glauben können, stellen Sie sich einmal ein Schiff voller Touristen auf dem Mittelmeer vor! Das sind die mit allen Rechten ausgestatteten freien BürgerInnen, – selbstverständlich ausgestattet mit allen Landerechten.

Menschen auf der einen Erde!

Auf der einen Seite die „Freien“ und auf der anderen Seite die „Rechtlosen“, – trotz der Europäischen Menschenrechtskonvention zum Schutz der Menschenrechte (!!!)  und Grundfreiheiten  (wir schreiben das Jahr 2025!!!, – 77 Jahre Europäische Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten / Convention for the Protection of Human Rights and Fundamental Freedoms).    

Zum Selbst habe ich mich schon oben (mit Freud) geäußert! Wie wir wissen, kann es keine unmittelbare Selbsterfahrung geben, – wir bleiben immer auf Distanz zu uns selbst ! (vgl. Derrida, Psyche, Erfindungen des Anderen)

Ich erinnere an das Potential der Affizierung und Immunisierung bzw der Auto-Immunisierung (vgl. Derrida) !

Die Brücken zum Anderen und zum „eigenen“ Anderen sowie die Passagen, Markierungen, Spurungen, Königswege zum Ubw als das Andere, – das gefährliche gefährdete Andere !

Das Unbewußte, das invasive Ubw, die Krise der Hermeneutik !

Das Andere als Öffnung zur „Unentscheidbarkeit“ hin.

Derrida (vgl. „Gesetzeskraft“) spricht von einem „Gespenst“ des Unentscheidbaren, das jedes Entscheidungs-Ereignis heimsucht.

Das Gespensterhafte dekonstruiert jede Möglichkeit von Gewißheit, jede Möglichkeit einer Selbstversicherung, jede Möglichkeit von Gegenwärtigkeitsversicherung, jegliche Kriteriologie zur versuchten und vermeintlichen Absicherung der Gerechtigkeit einer Entscheidung.

Politik kann somit keine Anleitungen in normativer Hinsicht leisten, es herrscht quasi eine normative Unbestimmtheitsrelation zwischen Politik und Gesellschaft vor.

Die Freiheit der Andersheit des Anderen ermöglicht Lebenspraxen des Überlebens, die sich in der Begegnung der „Others of the Other und der Others of myself (J. Butler, Undoing Gender, New York 2004, p. 131ff.) vollzieht.

Das Denken der Schrift (vgl. Blog-Teaser) ereignet sich auch in einer Art „Wiederkehr des Verdrängten“!

Die Kulturleistungen verdanken ihre Kraft und zwingende Macht der Wiederkehr des Verdrängten, besonders gut sichtbar an den Religionen dieser Welt. Es handelt sich um permanente Erinnerungsarbeit, um Wiedererinnerungen von meist sehr alten, sehr effektiven weil sehr affektiven bzw affizierenden Vorgängen in der Geschichte der Menschheit.

Diese historischen Wahrheiten aufgrund der permanenten Wiederholung machen diese Kulturen so stark, mehr als das reale Ereignis und seine Wahrheit!

Beispiele wie Moses, Jesus oder Mohammed zeigen das in aller Vehemenz bis heute. Mit allen negativen und positiven Wirkungen und Nebenwirkungen. Und wider alle Vernunft! (vgl. Kant, Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft )

Die Wiederkehr des Verdrängten ereignet sich individuell, aber auch auf staatlicher Ebene.

Gegenwartsphilosophie

Der Politische Körper und das Andere

Affektionen, Einschreibungen,

Wiedererinnerungen

Die Einschreibung Europas in Europa. Europa besitzt Einschreibungen, Inskriptionen, Gravuren!

Die „Einschreibung“ ist nicht „für immer“, eine jede Einschreibung ist endlich wie das Subjekt selbst, dessen „Archiv“ zerstört werden kann wie jedes Archiv. Auch jedes Medienarchiv.

Alle unsere Teletechnologien (vom TV bis zur Drohne und darüberhinaus) bewirken eine real praktizierte Dekonstruktion traditioneller Begriffe und Vorstellungen von Staat, Bürger, Staatsbürger, Ausländer, Tourist, Einheimischer, Eingebürgerter etc., soweit diese an ein konkretes Territorium gebunden sind.

Jedes Land hat seine Geschichte, sein Gedächtnis und seinen speziellen Umgang mit seiner Archiv-Ökonomie.

Immer wenn man ein Archiv öffnet, sich gewisser Ereignisse erinnert, bringt man das Drama, dieses Ereignis, zur Sprache und holt es ins Gedächtnis zurück.

Man macht „es“ sich bewußt !

Bewußtwerdung ist aber noch lange nicht alles, worum es geht ! Spricht man vom Holocaust oder der Shoah, so bahnt man (ob man will oder nicht!) einen Weg zum jeweils individuellen wie auch zum sogenannten nationalen Unbewußten !

Durch die Bewußtmachungsarbeit passieren Dinge, die wir nicht planen, nicht kontrollieren können. Affizierungen !

Breivik z. B. ist so ein affizierter Hominide. Bei ihm entwickelte die Erinnerungskultur des Staates Norwegen und anderes ein Psychogramm der Tötungslust ! (vgl. Klaus Theweleit, Das Lachen der Täter, St. Pölten 2015, Residenzverlag)

Die diversen Affizierungen und Immunisierungen sind unkontrollierbar. Sie basieren und passieren aufgrund der jeweiligen individuell biographischen Vor-Einschreibungen. Man muß sehr wachsam sein, – als Einzelner wie als Gesellschaft.

Die Aktivität der Diskurse, des politischen Handelns, der Rituale des Gedächtnisses, der Öffnung der Archive und deren Erforschung hat eine sehr begrenzte, oberflächliche Effektivität bei dieser Performativität des Unbewußten, eines sogenannten nationalen Ubw.

Die staatlichen Institutionen müßten hier die Psychoanalyse arbeiten lassen (vgl. Derrida) in der Form einer Neuerarbeitung des Rechtes, auch des internationalen Rechtes, auch des Strafrechts !

Nicht nur mit der Psa arbeiten, sondern diese in allen möglichen Zusammenhängen mobilisieren (Derrida, Echographien, S. 153).

Was die Affizierungsmöglichkeiten und ebenso die diversen Immunisierungstechniken angeht, wäre ein ernsthaftes Verständnis und eine damit einhergehende tiefgreifende Änderung des Subjektverständnisses notwendig, damit insbesonders ein Verstehen der freudschen Konzeptualisierung der Sexualität.

Sexualität ist ein allumfassender Begriff. „Sexuell“ ist nicht bloß „genital“ (Freud, Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie, – in: Ges. Werke, Bd. V, S. 98).

Die „genitale sexuelle Organisation“ ist nicht „natürlich“, sie ist das Produkt einer vielstufigen Entwicklung physiologischer Reifung, – besonders in Bezug auf kulturell-symbolische Relationen (ebda., S. 133).

Die sogenannte „normale“, menschliche Sexualität ist eine paradoxale, künstlich gewachsene „Naturalisierung“ der immer schon de – naturalisierten Triebe.

Die Spaltung ist ursprünglich !

Die Sexualität bzw der Sexualitätsbegriff in diesem umfassenden Sinn eröffnet den Königsweg zum „Unbewußten“. Der König auf diesem Weg ist der Traum (vgl. Felix de Mendelssohn, Der Mann, der sein Leben einem Traum verdankte, Salzburg 2014).

Das Unbewußte interpretiert mit !

Nach Beendigung einer bewußten Interpretation fährt das Unbewußte fort zu interpretieren. Wir können das nicht verhindern und nur begrenzt steuern. Wir sind gezwungen daran zu arbeiten. Die Psychoanalyse arbeitet, der Traum arbeitet, das Unbewußte arbeitet. Die Arbeit der Psychoanalyse auch in der Psychoanalyse (sic!) könnte das Bewußtwerden fördern und erweitern. Antworten auf „Warum macht der das?“ gibt es !

Laplanche betont, daß die „psychische Realität“ nicht von einem selbst geschaffen wird, sondern wesentlich invasiv ist: Sie kommt von außen auf uns als das Unbewußte anderer ! (vgl. A. Zupancic, Warum Psychoanalyse?, S. 40 und vgl. meine Videos zu Sprache und Unbewußtes)

„Wenn etwas in unserem Ubw verändert werden soll, muss es in der Struktur , die es stützt, geändert werden.“ (ebda., S. 44)

Das Ubw quasi als Ding, als Vorhandenes, gar Beobachtbares oder Messbares, gibt es nicht. Das Unbewußte ist eine Schrift von außen, die einen Text bzw eine „temporäre Textkonfiguration“ ( vgl. Blog-Teaser ! ) innen in uns erzeugt.

Dieser Text bleibt unlesbar lesbar ! (vgl. R. Barthes Illisibilität)

Einen Lesezugang bietet die Traumarbeit, nicht zu verwechseln mit dem Trauminhalt! (vgl. Freuds „Traumdeutung“, vgl. Rudolf Heinz, Wolfgang Tress (Hg.), Traumdeutung, Zur Aktualität der Freudschen Traumtheorie, Wien 2001, Passagen Verlag und vgl Felix de Mendelssohn, Der Mann, der sein Leben einem Traum verdankte, Salzburg 2015)

„Wo Macht Recht ist.“

Freud spricht von einer Zeichenbeziehung (G. W. II/III, 283f.) und deren Bedeutung in der Sprache der Traumgedanken.

Also nicht der „bildliche“ Inhalt der Traum-Zeichen bestimmt den Wert für die Analyse, sondern deren Beziehungen zu anderen Zeichen.

Die signifikanten Elemente in dieser Logik bzw Graphik der Relationen eines Traums sind oft räumliche, gleichsam syntaktische Relationen einzelner Signifikanten. Freud spricht von einem logischen Zusammenhang, der im Traum als Gleichzeitigkeit wiedergegeben wird.

Einander räumlich nahe gelegene bzw markierte Elemente bestimmt Freud als innige!

Innig bedeutet hier zusammengehörig, aufeinander verweisend und also signifikant und dies wieder und immer im Zusammenhang mit anderen ebenso markierten Elementen. So entsteht beim Analytiker bei großer Aufmerksamkeit („frei schwebender Aufmerksamkeit“ oder „gleichschwebender Aufmerksamkeit“ nach Freud) der „Text“ des Traumes.

Analog zu F. de Saussures Semiotik aus dem Nachlaß.

Freud schreibt im „Entwurf einer Psychologie“ in den gesammelten Werken im Nachtragsband auf Seite 412, daß er nicht daran zweifelt, daß die „Wunschbelebung zunächst dasselbe ergibt wie die Wahrnehmung, nämlich eine Halluzination“. Das Subjekt stellt sich selbst in halluzinatorischer Art und Weise die Befriedigung eines Wunsches vor.

Es nimmt sich selbst das Leben. Es tötet selbst. Das jeweilig so disponierte, also inskribierte Subjekt versucht, sich möglichst ohne Aufschub und ohne jegliche Umwege Gegenwärtigkeit (vgl. Blog-Teaser, Blospotblog 2014 ff.!) zu verschaffen.

Trotz der versuchten Herstellung von Gegenwärtigkeit leidet das Subjekt an einem kleinen Rest von Widerstand, einem kleinen Bestand an Unreinheit der Selbstaffektion. Es spürt den „Fremdkörper“ im eigenen Inneren, das Subjekt gewahrt das Gemachte!

Es ahnt, daß das Zustandekommen der scheinbar unmittelbaren Selbstaffektion nicht ohne die Möglichkeit eines fremdbleibenden Dritten, einem Äußeren zustandekommen kann und zur „Auto-Hetero-Affektion“ verkommt.

Nichts geht ohne Körper und nichts geht ohne „Vorstellung“ (vgl. Blog-Teaser, Blogspot-Blog 2014 ff.!) und nichts geht ohne Vorstellung des sogenannten eigenen Körpers. Diese Spaltung ist der Widerstand und gleichzeitig der Aufruf zu einem immer wieder neuen Anlauf zur Wiederholung der Selbstaffektion als Halluzination.

Wir kennen das Beispiel des Norwegers und anderer Serienkiller. Wiederholung ist Alles!!! Die „reine“ Selbstaffektion bedeutete die Auslöschung des „Fremden“, des „Fremdkörpers“ (auch als eigenem)! (vgl. Derrida, Le toucher, Jean-Luc Nancy, p. 206 u. passim und Melanie Klein, Das Seelenleben des Kleinkindes, S. 133)

Der Ort und die Zeit, das Territorium „Wo Macht Recht ist.“

In jedem Fall wird es eine Arbeit am verfügbaren Repertoire historischer Phantasien geben.

Moira Gatens „kulturelles Imaginäres“ (in: M. Gatens, Imaginary Bodies. Ethics, Power and Corporeality, London/New York 1996) stellt Vorstellungen und Bilder für jedes Subjekt bereit, an denen sich Wahrnehmungen, Empfindungen des eigenen Körpers orientieren ebenso wie Entwürfe und Planungen technischer und industrieller Art.

Medien und Weltordnungen! Und das geopolitisch biopolitische Unbewußte der Medien! Wir selbst sind medial und medial gemacht!

Massenmedien verbreiten seit Jahrzehnten Selbstbeschreibungsversuche einer Weltgesellschaft oder einer Welt und ihrer diversen Gesellschaften.

Massenmediale Skripten und Einschreibungen prägen permanent die Geopolitik der Welt.

Überzeugend (ob Filme, Spiele, Serien etc.) ist, was aufgrund von Räumen, Medien und sozialen Ordnungen für plausibel gehalten werden kann.

Sexuelle, ethnische und nationale Identitäten sind nicht körperbiologisch begründbar. Es handelt sich (wie oben dargelegt) um Realitätseffekte performativer Handlungen.

Infolgedessen ist Veränderung möglich! ( vgl. meinen Blog-Post „Heterozentrismus Sexualität Anti-Homosexualität Identität“, https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2014/12/heterozentrismus-sexualitat-anti.html )

Das europäische Erbe ist einerseits eine Anbindung von Recht und Politik an die Souveränität des „Subjekts“, zum anderen besteht für viele Subjekte (z.B. konservative Zuwanderer) die „Gefahr“ und die Chance und Möglichkeit dekonstruiert zu werden.

Bedeutet, – die Globalisierung ist die Europäisierung !

Das europäische Erbe sind infolgedessen zahlreiche Verschiebungen, territorial und deterritorial, individual, ethnisch, religiös u.a.

Das europäische Erbe sind Krisen !

Krise und Dekonstruktion !

Temporäre Textkonfiguration !

Das europäische Erbe: Krise, Psychoanalyse, Dekonstruktion, Demokratie !

Räume und Grenzen sind keine objektiv messbaren und erhaltbaren Gegebenheiten.

Räume und Grenzen kommen und gehen, immer schon, durch Krise und Dekonstruktion. Effekte psychosozialer Dynamiken, Affizierung und Immunisierung. Politiken!

Seit 9/11 2001 eine sich beschleunigende Spirale von Antiterror-Krieg und Terror, Cyber-War, Drohnen-Krieg, Aufstände, Revolutionen, Religionen im Krieg, Flüchtlingswellen (! Wellen ?! oder ein großer Andrang, eine hohe Anzahl von Menschen auf der Flucht !?), Flüchtlingsleid, Fluchttragödien, Zuschau-Mentalität, Rettungsaktionen, Gezerre und Geschiebe um Konventionen (Genfer K. etc.) und Abmachungen, internationale Verträge, Flüchtlingsverteilungen bzw Aufnahme-Kontingente, Aufnahmekrise!?, Sterben und Tod, Handlungsunfähigkeit von links und rechts, von Austria bis Australia.

Migrationsströme (Ströme oder Andrang von Menschen!?, Aufnahmekrise!?!, Vertreibungskrise!?! oder Flüchtlingskrise!!!?) an den Außengrenzen der „Festung Europa“, Sklavenhandel, Terrorismus, Imperialismus. Das Erbe Europas.

Neue, fairere Verhältnislagen schaffen! Neue Narrative, neue Bilder, neue Selbstbildnisse, neue Selbstbeschreibungen.

Der posthumane, globale Eine ohne den Anderen, ohne das Andere eine Illusion des Cyberspace und seiner Vertrauten.

Die Vollendung der Geschichte oder Fukuyamas „Ende der Geschichte“ eine Ideologie aus dem Pentagon der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts.

Ein Set an Begriffen begleitet diese Mediendiskurse, die diese Ideologien befördern.

Ideologien des einen beherrschbaren Marktes durch einige wenige Riesen-Konzerne.

Sie lauten: Netzwerkgesellschaft, Weltgesellschaft, One World, Neue Weltordnung, TTIP, CETA, ACTA, …, Globalisierung, Weltkommunikation, World Wide Web, War on Terror, NSA, …

Hans Ulrich Gumbrecht, „Was sich nicht wegkommunizieren läßt“, in: Kommunikation. Medien. Macht, hg. v. R. Maresch, N. Werber, Frf. 1999, S. 331:

Ich erinnere nur an Australien, Stichwort „Aborigines“, an die USA, Stichwort „Indianer“ und an Europa, Stichwort „Festung Europa“ !

Das Eigene und das Fremde !

Husserl, Merleau – Ponty, Levinas, Derrida und viele andere haben sich daran abgearbeitet.

Husserls strenger Satz als Paradox von der Erfahrung des Fremden als eine Erfahrung unüberwindlicher Abwesenheit wurde von ihm selbst entschärft bzw aufgehoben durch die Definition der Fremderfahrung als Abwandlung der Selbsterfahrung (! sic).

Zum Selbst habe ich mich schon oben (mit Freud) geäußert! Wie wir wissen, kann es keine unmittelbare Selbsterfahrung geben, – wir bleiben immer auf Distanz zu uns selbst ! (vgl. Derrida, Psyche, Erfindungen des Anderen)

Ich selbst bin mir ein bekannter Fremder (!!!)

Ich erinnere an das Potential der Affizierung und Immunisierung bzw der Auto-Immunisierung (vgl. Derrida) zu Anfang !

Die Brücken zum Anderen und zum „eigenen“ Anderen sowie die Passagen, Markierungen, Spurungen, Königswege zum Ubw als das Andere, – das gefährliche gefährdete Andere !

Das Denken der Schrift (vgl. Blog-Teaser) ereignet sich auch in einer Art „Wiederkehr des Verdrängten“!

Die Kulturleistungen verdanken ihre Kraft und zwingende Macht der Wiederkehr des Verdrängten, besonders gut sichtbar an den Religionen dieser Welt. Es handelt sich um permanente Erinnerungsarbeit, um Wiedererinnerungen von meist sehr alten, sehr effektiven weil sehr affektiven bzw affizierenden Vorgängen in der Geschichte der Menschheit.

Diese historischen Wahrheiten aufgrund der permanenten Wiederholung machen diese Kulturen so stark, mehr als das reale Ereignis und seine Wahrheit!

Beispiele wie Moses, Jesus oder Mohammed zeigen das in aller Vehemenz bis heute. Mit allen negativen und positiven Wirkungen und Nebenwirkungen. Und wider alle Vernunft! (vgl. Kant, Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft )

Die Wiederkehr des Verdrängten ereignet sich individuell, aber auch auf staatlicher Ebene.

Die verdrängten Körper vor der „Festung Europa“ etwa. Die Folgen des europäischen Imperialismus der letzten Jahrhunderte. Die Verschiebungen der durch den Imperialismus gezogenen Grenzlinien.

Grenzlinien von Staaten auf ehemaligen und in Resten noch vorhandenen Stammesgebieten.

Grenzlinien der Macht. „Wo Macht Recht ist.“

Diese Grenzlinien vergangener Mächte, sie brechen auf in die Geschichte der Gegenwart. Das verdrängte Unterdrückte bricht ein in den Alltag der sogenannten zivilisierten Demokratien.

Demokratien, die selbst um ihr Kommen ringen.

Ein Marker für Demokratien im Kommen ist die Abschaffung der Todesstrafe. Ein anderer Marker wäre und ist das Aufnehmen von Flüchtlingen.

Was ist los mit den Mutterländern der Demokratie?! Was ist los mit England? Was mit den USA? Was denken deren gewählte Führer, was ihre Völker denken?! Diesbezüglich!

Grenzlinien der Macht. Sie brechen auf. Migrationsbewegungen sind das sichtbare Symptom.

Europa und die übrige Welt muß handeln im Sinne der Menschenrechte und im Sinne der Menschlichkeit ! (vgl. meinen Blog-Post „Für eine menschenfreundliche Flüchtlingspolitik“ vom 11. 10. 2013)

Empathie! Hilfe!

Der Andere, – das bin Ich! Und das bist Du!

Unsere Vergangenheit, unsere Geschichte, die sich nie und nirgends in voller Selbst – Gegenwärtigkeit und Selbst – Präsenz erfahren hat lassen und läßt.

Ein Ent-stelltes! Verdichtet, verschoben, nachträglich bearbeitet. Traum – Arbeit!

Achtung! Gefahr der Entstellung!

Auch der Psycho – Analyse! Immer! Überall!

Denken der Schrift. Grammatologie. (vgl. Blog-Teaser, Blogspot-Blog 2014 ff.)

Gegenwartsphilosophie

Körperphilosophie    Demokratiephilosophie

Hans Ulrich Gumbrecht, „Was sich nicht wegkommunizieren läßt“, – in: Kommunikation. Medien. Macht, hg. v. R. Maresch, N. Werber, Frf. 1999, S. 331:

„Macht ist die Möglichkeit, Räume mit Körpern zu besetzen, und das heißt auch: Körper aus Räumen zu verdrängen und Körpern den Zugang zu Räumen versperren zu können.“

um noch kurz mit Derrida zu sprechen, um uns wieder daran zu erinnern, wie notwendig das immer sein wird: Das Subjekt einer Äußerung kann kaum gewahr sein und muß gewahr sein, daß jede „Kommunikation“ einer allgemeinen graphematischen Struktur unterliegt.

Eine Konsequenz daraus ist, daß die Iterationsstruktur gegeben ist und also die Intention einer Äußerung niemals sich selbst und ihrem Inhalt zur Gänze präsent sein kann. Das bedeutet, die Iteration erzeugt immer einen Bruch, die Iteration strukturiert a p r i o r i.

Es existiert immer schon eine oratio obliqua, eine strukturelle Unbewußtheit der Intention in der Aktualität der Aussage. Vergessen Sie nie daran zu erinnern, daß in der Sache und der Auffassung davon ein Gespenst sein Wesen treibt, – das teleologische Trugbild des Bewußtseins (vgl. bes. „Signatur, Ereignis, Kontext“ von J. Derrida, in: Randgänge der Philosophie, german edition).  

Sprache als Figur für die Handlungsmacht und Handlungsmacht als Figur der Sprache. Die Handlungsmacht der Sprache ist nicht dieselbe wie die des Subjekts, das Dinge mit der Sprache tun kann, aber auch in der Sprache (vgl. dazu Teaser zu „Dekonstruktion“ und différance / Derrida!).

Sprache gründet sich auf eine geteilte, ich möchte sagen, gedoppelte Wesensart, ein in sich geteiltes Operativum. Sprache ist bzw das Instrument der Aussagen teilt etwas „Wesentliches“ mit der Sprache, weil, gerade weil keine Aussage auf ihr Instrument reduzierbar ist (wer tiefer eintauchen möchte in diese >Angelegenheit< „Sprache“, lese „Limited Inc“ von Derrida samt der Texte der Sprechakttheoretiker Austin und Searle u.a.).

Worte, Wörter, Sätze können verletzen!

Die Subjekte, das Medium, die Sprache, die Aussage, die Aussageweise, das Ausgesagte, die berührten(!) Kontexte, die LeserInnen, die BügerInnen, die Gesetze, den Staat, das Gemeinwesen, den Gesellschaftsvertrag!

Wenn wir Sprache benützen, rufen wir unweigerlich Effekte bei uns und beim Anderen hervor. Wir verwandeln uns, aber auch den Anderen und wir verwandeln das Andere, die Sprache. Sprache ist ein Name für unser Tun, – die Handlung, die wir gerade tun, – und ein Name für das, was wir bewirken, – die Handlung und ihre Folgen.

Nach Freud verschiebt sich ein verbotenes Begehren im Unbewußten von einem Ding auf das nächste. Diese unendliche Übertragbarkeit des Begehrens, die verführt wird über ein Verbot, eine Blockade, ein Tabu, steuert quasi unkontrollierbar diese Logik der Infizierung in einem sogenannten metonymischen Strömen (denken Sie an Ihre eigene „Lust“ Verbotenes zu tun, – z. B. bei Veränderung gewohnter Umstände!).

In Freuds „Das Unbehagen in der Kultur“ wird der Ort der Libido verschoben und selbst zum Lustort des Verbots. Hier nimmt die Unterdrückung jene Form an, in der sie selbst zur libidinösen Tätigkeit wird.

Der Bruch mit dem Kontext (Derrida) einer performativen Äußerung ist immer dieser inhärent, einer jeden Äußerung Mißlingen durch die Sache „Sprache“ eingezeichnet.

Und die Dekonstruktion ist nachträglich und vorläufig(!). Vergleichen Sie das Konzept der „Spur“ Derridas! Die Gegenwart, keine Gegenwart ist jemals präsent und eine Vergangenheit ist nie als Gegenwart vollpräsent gewesen. Auch diese Erkenntnis läuft via Sprache. Wir sind Zeugen und Involvierte einer absoluten Dislokation (vgl. Teaser).

Alles spielt sich dort ab, wo der Grund sich zum Abgrund öffnet, wo das Begründen von etwas sich von zahllosen Abgründen angezogen fühlt. Die ParaNoia lebt, solange es Libido geben wird. Wir müssen sie einhegen, nicht rationalisieren, einhegen und pflegen, sprich zivilisieren, bilden.

Demokratien bilden mittels Bildung, – vor allem Menschenbildung im Sinne von Menschenrechten und Menschenpflichten. Gesetzesentwicklungen entlang den Menschenrechten und im Sinne der Europäischen Konvention.

„Unsere Körper sind politische“,  Körper sind sozial konstruierte Texte, Bewußtsein entspringt Körpern in Strukturen.

Machtgierige aller Arten können nicht lieben, denn sie können nicht geben als Gabe ohne Kredit und Schuld. Sie können nicht lieben ohne Ökonomik. An die Stelle des Liebenkönnens tritt bei diesen die Figur der Selbstermächtigung und die Gier als Begehren nach Macht. Dies ist der eklatante Ausdruck eines Mangels (an Zweifel) aufgrund einer Lücke der symbolischen Ordnung, eine Disfunktion oder Parafunktion des Unbewußten (vgl. weiter oben und in Postings aus den letzten Jahren).

Gabe ohne Ökonomik. Geben in derselben(!?) Zeit.

Aus der Dissemination erwächst das Fruchtbare. Nicht unbedingt, aber möglicherweise. Nie aus der reinen Ökonomik! Von da her sollte man die rechtlichen und ökonomischen Begriffe „Freiheit, Pflicht, Freigebigkeit, Großzügigkeit, Verschwendung versus Sparsamkeit, Interesse, Nützlichkeit“ immer im Auge behalten und einer fraglichen Überdenkbarkeit aussetzen.

Marcel Mauss bezeichnet den Wahnsinn der Gabe als Geben ohne Ökonomie des erwartbaren Tauschens von.  Ich denke, er meint den Akt des Gebens mehr als die Gabe als Ding. Das, was zurückkommt, falls etwas zurückkommt(!), kann nicht erwartet werden und soll auch nicht erwartbar sein. Das Geben als Gabe als ein Nehmen ohne Adresse für ein Tauschgeschäft. Der Wahnsinn des Gebens und Nehmens, – des Nehmens als Geben und des Gebens als Nehmen ohne Rückkehr.

Das Nehmen und das Geben. Eine kulturelle Transformation. Zugrundeliegende „kommunizierende Gefäße“, – die Subjekte. Ausgangslagen: Subjektbildungsprozesse. Konfigurationen. Transformationen. Disseminationen (cf. weiter oben Gesagtes!).

Die Gabe als Machtinstrument. Nur, wer ökonomisch kalkulierend gibt, herrscht. Die Macht der Produktion. Das Eigentum an den Produktionsmitteln. Die Macht-Besessenen.

Weiter oben sprach ich von dem Anderen als den Fremden und zitierte Benveniste mit den Worten, der Fremde war immer schon und a priori der Feind.

Nun, um zu einem Ende zu kommen, – übrigens, das war auch der Inhalt des Endens unserer kürzlich  vor wenigen Tagen erfahrenen philosophischen Praxis gewesen, – noch schnell ein paar Gedanken aus dem psychoanalytischen Feld zum Thema Fremdenfeindlichkeit und Gewalt.

Psychoanalyse ist zuerst einmal Psychoanalyse des Individuums und erst aus den daraus gewonnenen Erfahrungen mithilfe der psychoanalytischen Begrifflichkeit eine Möglichkeit sich gesellschaftlichen Phänomenen und Beschreibungen zu öffnen, um diese zu analysieren und hernach in einem dritten Schritt so weit wie möglich zu dekonstruieren.

Ich erinnere an das „Fremdeln“ des Kindes, – eine  intrapsychische Wahrnehmung der Nicht-Identität des Fremden mit dem Erinnerungsbild der grad im Moment abwesenden Bezugsperson (immer noch häufig und in erster Linie die Mutter, aber nicht notwendigerweise!).

Wir alle wissen, daß diese Fremdheit meist bald schwindet und daß Fremderfahrung eine aufhebbare ist, nicht nur zwischen Einzelwesen, sondern auch zwischen Gruppen und sogar ganzen Völkern.

Selbstbehauptung in gewissen Milieus geschieht mittels Abgrenzung von anderen, den so genannten Fremden. Und falls diese Fremden wenig geachtete Leute sind, verschafft das den Mitgliedern von Gruppen in diesen Milieus eine gewisse Selbsterhöhung.

Die Ausgrenzung von Fremden und die Ausgrenzung des Fremden generell ist oft ein wichtiger Teil der Identitätsfindung und Selbststabilisierung. Eine Bejahung des als eigen erfahrenen Selbsts.

Schon Nietzsche sprach seinerzeit von „Schlechtweggekommenen“ und meinte damit vor allem die Antisemiten (cf. Nietzsches Nachlaß).

Später dann führte Hitlers Machtübernahme zu einer wahren nationalen Selbstaufblähung und jeder dieser vorhin von Nietzsche so genannten „Schlechtweggekommenen“ erfuhr dadurch seine „eigene“ Selbstaufblähung.

Seine Stabilisierung und Sozialisierung als nationalsozialistischer >Anti-Sozialer<, vor allem aber Antisemit. In der primären Sozialisation vielfach Personen mit narzißtischen Wunden und Beeinträchtigungen der Selbstwertregulation. In Belastungssituationen wie z. B. in der Pubertät häufig beladen mit Minderwertigkeitsgefühlen infolge nicht vorhanden gewesener Anerkennung etc., Hoffnungslosigkeit, Demotiviertheit und Leere-Gefühlen. Kaum Bindungsfähigkeit an unmittelbar vorhandene Menschen. Identifikationsfehlschläge mit entfernten, sogenannten starken Persönlichkeiten. Andere werden idealisiert oder abgewertet. Fremde werden fast immer abgewertet, vor allem „fremd“ Aussehende.

Autoritäre oder sogar totalitäre Doktrinen und Ideologien verfangen bei diesen Personen oft über Nacht (cf. Jugendliche in Europa und der IS in den letzten Jahren).

Gruppenkohäsion kann sehr stark bindend wirken im Falle einer Führergestalt, die alle in der Gruppe als vorbildlich ansehen und der sie sich alle gemeinsam unterwerfen und so quasi einen Bund stiften.

Adornos und anderer Studie zur autoritären Persönlichkeit ist vielen von uns bekannt. Ich brauche das hier nicht näher ausführen, bloß die beinahe Binsenwahrheit auszusprechen beziehungsweise  anzusprechen, nämlich daß die innerfamiliären Sozialisationsprozesse der kleinbürgerlichen Familie ausschlaggebend seien für die Bildung des Charakters und besonders des autoritären Charakters durch fehlende emotionale Wärme zu den Bezugspersonen, meist den Eltern, sowie gewaltsam gelöste Krisen und Konflikte durch charakterschwache Väterfiguren, in vielen Fällen auch der Näheentzug durch Abwesenheit mindestens einer Hauptbezugsperson, – die des Vaters in den meisten Fällen.

Autoritätsgebundene Charaktere, Personen, denen unter dem Druck von Kindheitserlebnissen die Kristallisation eines autonomen Ichs mißlang, neigen besonders zu totalitären Ideologien“ (Adorno 1954).

Sehr häufig erfuhren diese Jugendlichen in ihrer Sozialisation Gewalt und sexualisierte Gewalt. Soziale Ohnmacht wird in Macht und Gewalt gegen andere verkehrt. Diesen so genannten „Prügelknabenmechanismus“ kriegen fast nur die Schwächeren zu spüren. Es richtet sich in solchen Gruppen auch sehr oft gegen Ausländer. Selbsthaß wird zum Fremdhaß und endet oft in einer ekstatischen Gewaltorgie mit vielen Fußtritten auf schon am Boden Liegende. Keine Empathie. Kein Vorstellungsvermögen über mögliches Leid des Anderen. Die Haudraufkomödie nicht selten als reale Tragödie. Angeheizt und angeleitet auch oft durch einschlägige Verfilmungen solcher Gewaltausbrüche. Unreflektiert angeschaut und übernommen.

Identität durch Körpererfahrung in der Form von Gewalt und das Erleben und Selberspüren der eigenen Gewaltfähigkeit als Machtgefühl. Fremdenfeindlichkeit und Gewalt als Stabilitätsfaktor des autoritär entstandenen Charakters. Oft auch in der Form der Gewaltausübung an Frauen. Eine Definition von Männlichkeit als gelebte Brutalität auch im Hinblick auf etwaige beunruhigende Fragen nach der eigenen Geschlechtsidentität.

Wie man da wieder zurückfinden könnte zu einem „normalen“ Leben?

Ein schwieriger Weg.  Gewiß!

Aber gewisse Therapien beschreiben die Möglichkeiten in Form vieler Gespräche, daß es darauf ankäme, den „Patienten“ dorthin zu führen, wo dieser irgendwann in die Lage kommen könnte, seine eigene Unvollkommenheit zu bejahen und sich selbst wie den anderen nicht aus Gründen der medienunterfütterten, herbeiphantasierten Vollkommenheit zu lieben, sondern aus einer Anerkenntnis realer und real zu erlebender Unvollkommenheit zu mögen lernen und ihn schließlich sogar zu lieben lernen imstande wäre.  Den Anderen lieben lernen wollen und schließlich vielleicht auch einmal lieben können und so in eine echte Partnerschaft hineinwachsen können, – das müßte den Weg weg von der Fremdenfeindlichkeit und der Gewaltwelt hin zu einem Friedensweg mit sich selbst und damit zu einem Anderen hin ermöglichen können. Mit Sicherheit ein langer, schwierig zu gehender Weg, aber ein Weg!

Ich selbst bin mir ein Fremder! Das wäre die richtige Punktlandung in diesem Gelände. Wie Freud 1933 sagte:  „Wir sind alle Ausländer!“.

Das eigene „innere Ausland“ (Freud) akzeptieren können und die eigene Fremdheit!

Die Gabe zu lieben!  Die Gabe zu geben. Geben ohne ökonomisches Kalkül.  Lieben. Liebe geben.

Körper müssen sich regenerieren können. Sie brauchen dazu unter anderem Schlaf. Ein guter Schlaf benötigt Vertrauen und Verläßlichkeit, Sicherheit und Schutz. Wie Vilém Flusser meint (siehe weiter oben Luce Irigaray dazu!), sei das Wohnen ein prioritärer anthropologischer Imperativ oder anders gesagt eine Gewohnheitsstruktur für das individuelle Gefühl des Aufgehobenseins, eine Art „Heimat“. Das bedeutete die ausgesetzte Selbstverständlichkeit des bei sich zu Hause sein Könnens als Voraussetzung für Weltoffenheit und Menschenfreundlichkeit.

Derrida sieht all die Paradoxa des Autoimmunitären, all diese schrecklichen Perversionen des Immunitären zum Autoimmunitären in Szene gesetzt in der „Selbst-Schrift des Lebenden (l’écriture de soi du vivant)“, der „Spur des Lebenden für sich“, in der „Autobiographie“ (Derrida, Das Tier, das ich also bin, german ed., S. 78 f.).    

„Die Autobiographie, die Selbst-Schrift des Lebenden (l’écriture de soi du vivant), die Spur des Lebenden für sich, das Für-sich-sein, die Selbstaffektion (auto-affection) oder Selbstinfektion als Gedächtnis oder Archiv des Lebenden wäre eine immunitäre Bewegung (also eine Bewegung … des Immunen, des Unversehrten …), aber eine immunitäre Bewegung, die stets in Gefahr ist, autoimmunitär zu werden, wie jedes autos, jede Selbstheit, jede automatische, automobile, autonome, autoreferentielle Bewegung. Nichts droht derart vergiftend zu sein wie eine Autobiographie, vergiftend zuallererst für einen selber, selbstinfektiös für den mutmaßlichen Signatar, der sich auf diese Weise selbst affiziert / angreift (auto-affecté)“  (Derrida, Tier, ebenda, S. 78, 79, german ed.).

Die bezeichnete Vorstellung, der Begriff, ist nie sich hinreichend gegenwärtig, in hinreichender Präsenz, die nur auf sich selbst verwiese.

„Jeder Begriff ist seinem Gesetz nach in eine Kette oder in ein System eingeschrieben, worin er durch das systematische Spiel von Differenzen auf den anderen, auf die anderen Begriffe verweist. Ein solches Spiel, die différance , ist nicht einfach ein Begriff, sondern die Möglichkeit der Begrifflichkeit, des Begriffsprozesses und -systems überhaupt. Aus dem gleichen Grunde ist die différance, die kein Begriff ist, auch kein einfaches Wort, das sich als ruhige und gegenwärtige, auf sich selbst verweisende Einheit eines Begriffs und eines Lautes vergegenwärtigen läßt.“ (Derrida, Randgänge, S. 16)  

„Die différance ist der nicht-volle, nicht-einfache Ursprung der Differenzen. Folglich kommt ihr der Name ‚Ursprung‘ nicht mehr zu.“ (Derrida, Randgänge, S. 17)

„Das Leben schützt sich zweifellos mit Hilfe der Wiederholung, der Spur und des Aufschubs (différance).  …  Das Leben muß als Spur gedacht werden, ehe man das Sein als Präsenz bestimmt.“ (Derrida, Schrift und Differenz, S. 311)

Die Spur ist weder sichtbar noch unsichtbar. Das Anwesen ist die Spur der Spur oder die Spur des Erlöschens der Spur. „So ist einzusehen, daß all die Bestimmungen einer solchen Spur – all die Namen, die man ihr gibt – zu dem metaphysischen Text gehören, der die Spur behütet und nicht zu der Spur selbst. Es gibt keine Spur selbst und keine eigentliche Spur.“  (Derrida, Randgänge, S. 86 und Derrida, Schrift und Diff., S. 308f., S. 326 und Derrida, Grammatologie, S. 83, 108 f., 114)

So gibt es auch keine ‚Freud-Spur‘, es gibt nur den Namen, den ich ihr gebe. Die ‚Spur‘ (das Aufeinander-bezogen-Sein unterschiedener Elemente), die Freud – Spur, deren Gewebe/Textur in einer Unzahl von Markierungen („marque restante“, Derrida, Marges, p. 378) durch die Textwelten der letzten 150 Jahre wächst, >differänziert<  in der Schrift des Textes.   Marques restantes, „minimale Bleibe der Zeichenhülse“ (Frank, Neostrukturalismus, S. 511), Bedeutungseffekte, die das aufblitzen lassen, was wir gemeinhin mit dem Wort „Kommunikation“ bezeichnen.

Indem ich den Namen setze, gebe ich ihn dem Beherrschungswissen anheim, einem möglichen Diskurs, einer eindeutig machenden und zuordnenden Praxis.

Aus diesem Grund praktiziere ich „deconstruction“ in Permanenz. Beispielsweise verwende ich Begriffe aus der Semiologie, forme diese um, verschiebe sie, verrücke sie, um so möglichst den metaphysischen logozentrischen Implikationen zu entgehen.

Ent-gehen, denn diese sind nicht zu umgehen, da ohne Begriffe Denken nicht zu denken ist. Sie werden gesetzt und gleichzeitig entsetzt.   

Wie oben (V. Flusser zitierend) schon angeführt, kommt vielen von uns das „Heimatgefühl“ abhanden oder besser, es gerät unsere Gefühlswelt gar nicht mehr in die Nähe der Entstehung einer solchen Gefühlsimpressionabilität.

„Das geistes- und technikgeschichtlich am meisten ins Auge springende Merkmal der aktuellen Weltsituation ist gerade, daß die Technikkultur einen neuen Aggregatszustand von Sprache und Schrift hervorbringt, der mit deren traditionellen Auslegungen durch die Religion, die Metaphysik und den Humanismus wenig gemeinsam hat. Das alte >>Haus des Seins<< (Heideggers Bezeichnung für die Sprache) erweist sich als etwas, worin ein Aufenthalt im Sinne des Wohnens oder In-die-Nähe-Bringens von Fernem kaum noch möglich ist.“ (P. Sloterdijk, Nicht gerettet, Versuche nach Heidegger, S. 212)

„Als Heidegger die Sprache als das >>Haus des Seins<< bezeichnete, bereitete er die Einsicht in die Sprache als das allgemeine Organon der Übertragung vor. Mit ihr navigieren die Menschen in den Ähnlichkeitsräumen. An ihr ist nicht nur wichtig, daß sie die nahe Welt aneignet, indem sie Dingen, Personen und Qualitäten zuverlässige Namen zuordnet und sie in Geschichten, Vergleiche, Serien verstrickt. Entscheidend ist: Sie >>nähert<< das Fremde und Unheimliche, um es in eine bewohnbare, verstehbare, mit Einfühlung auskleidbare Sphäre einzubeziehen. Sie macht die menschliche Heraussetzung an die offene Welt lebbar, indem sie die Ekstase in Enstase übersetzt. Die >>Tendenz auf Nähe<< setzt sich in der menschlichen Rede vom ersten Wort an durch; Sprache ist immer schon Nähe-Dichtung.“ (Sloterdijk, Nicht gerettet, S. 210)  

„Sprache ist – oder war – das allgemeine Weltbefreundungsmedium in dem Maß, wie sie das Agens der Übertragung von Häuslichem auf Nicht-Häusliches ist – oder war.“ (Sloterdijk, ebda., 210)

Diese „Tendenz auf Nähe“ dürfte nicht oft und nicht leicht zum erreichbaren und erreichten Ziel meines Begehrens werden können? Die Beziehung, jede Beziehung zu einem anderen, öffnet mir andere Erlebnisräume, die meine Vertrautheiten erschüttert. Ich selbst bin mir nicht mehr das Zentrum einer einzigen Weltartigkeit.

Mein Begehren zieht mich zum anderen hin und diesen als Versuch und Versuchung zu mir.

Die Entfernung, die zwischen mir und dem anderen liegt, kann nicht nur von mir allein verringert werden. Es wird kompliziert. Es existieren zwei Begehren. Zwei Intentionalitäten. Zwei Politiken auch. Affizierung und Selbst-Affektion zeitgleich.

Der Begehrens-Raum des anderen ist für mich nur bedingt erreichbar. Nähe entsteht und gleichzeitig besteht immer auch Entfernung. Markierbar und markiert durch Codes des Sprechbaren und des Denkbaren. Es liegt immer an der Sprache und besonders an der Schrift (cf. Schriftbegriff Derridas). Der andere entfernt sich nahe oder nähert sich entfernt. Der andere, die andere bewohnt nicht meine Welt.

Intersubjektivität als Ökonomie des Affektes erfordert die klare Unterscheidungsfähigkeit zwischen der Affizierung durch den anderen und der eigenen Selbst-Affektion.

Unsere Selbst-Affektionsveranlagung muß kultiviert werden, erkannt werden. Wir müssen sie beschützen, unsere Selbst-Affektion, um uns selbst nicht zu verlieren an den anderen. Die Rückkehrmöglichkeit zu sich selbst(!) muß aufrecht erhalten werden.

Wir sind zwei! Ich bin zwei!

Nur in der libidinösen Liebesimagination verlieren wir uns selbst für eine zeiträumliche Begrenztheit. Und für die Wiederholung und Wiederholbarkeit dieses zeiträumlichen Aktes. Des Geschlechtsaktes.

Der/die  geliebte Andere erscheint in meiner Welt, wenn er/sie erkannt werden kann. Der andere und das andere eröffnen neue Einsichten, neue Wahrnehmungen von Welt. Eine Welt, die ich vielleicht so noch nicht kennen gelernt hatte. Das Eintreten und die Möglichkeit einzutreten in eine andere Welt (als bisher) bedeutet uns erst überhaupt die Möglichkeit(en) zu existieren, – zu ek-sistieren. Anders zu sein und anders sein zu können.

Sprache und Schrift zeigen  nicht die Wirklichkeit der Dinge. Sprache und Schrift zeigen  Möglichkeiten auf. Durch die Sprache können die Dinge, denen wir begegnen, so oder ganz anders aufgefaßt und damit auf unterschiedlichste Weise in Anspruch genommen  werden. Und Sprache und Schrift gehören selbst der Wirklichkeit von Dingen an (cf. Derrida, différance).

Dies in der Lage sein zu denken, also zu leben, könnte „eksistieren“/ek-sistieren bedeuten!?

„Indem ich den Versuch wagte, tiefer in die Psychologie der Traumvorgänge einzudringen, habe ich eine schwierige Aufgabe unternommen, welcher auch meine Darstellungskunst kaum gewachsen ist. Die Gleichzeitigkeit eines so komplizierten Zusammenhangs durch ein Nacheinander in der Beschreibung wiederzugeben und dabei bei jeder Aufstellung voraussetzungslos zu erscheinen, will meinen Kräften zu schwer werden. … Mir waren die Gesichtspunkte für die Auffassung des Traums durch vorhergegangene Arbeiten über die Psychologie der Neurosen gegeben, auf die ich mich hier nicht beziehen soll und doch immer wieder beziehen muß …“ (Freud, Traumdeutung, Studienausgabe, Bd. II, S. 559, germ. ed.).

Genau diese Problematizität der Gleichzeitigkeit als Undarstellbarkeit komplizierter Zusammenhänge in einem „Nacheinander“ (wie Freud sagt), – einer Linearität des Lese- und Schreibvorganges, der Lekritüre (cf. Paul de Man, Allegorien des Lesensbedeutet sich hier in unserem Blog zumindest als der Versuch, die Annäherung zumindest, dieses Unmögliche in derselben Zeit (Derrida, siehe unten!) zu gestalten, in eine angenäherte „Ek-Sistenz“ des Lesens und Schreibens zu transformieren.

In ein Darüberhinaus des Buches!

Zusammenhänge in viele  (auch) verschiedene (ver-schiedene) und unterschiedene Richtungen verknüpfend und verknüpft denken und leben.  Und zur Darstellung bringen!

Zur selben Zeit denken wir das Unmögliche und das (dieses >zur selben Zeit<) ist das Unmögliche! (Derrida, Donner le temps I)

In derselben Zeit leben!!! Leben wir in der selben Zeit, – die unmöglich ist?!?

Die ´Spur` (das Aufeinander-bezogen-Sein unterschiedener Elemente), die Freud – Spur, deren Textur in einer Unzahl von Markierungen (Derrida, Marges, p. 378, fr. ed.) durch die Texte wabert und wächst, differänziert in der Schrift des Textes.

Die Spur ist weder sichtbar noch unsichtbar. Das Anwesen ist die Spur der Spur oder die Spur des Erlöschens der Spur. So ist einzusehen, daß all die Bestimmungen einer solchen Spur – all die Namen, die man ihr gibt – zu dem metaphysischen Text gehören, der die Spur behütet und nicht zu der Spur selbst. Es gibt keine Spur selbst und keine eigentliche Spur.“ ( Derrida, Randgänge, S. 86, Schrift und Differenz, S. 308 f., 326, Grammatologie, S. 83, 108 f., 114, german edition; R. Barthes, Reich der Zeichen, S. 55, germ. ed., R. B., S/Z, S. 25, germ. ed.; Kristeva, Revolution, S. 148, germ. ed.; Leclaire, Psa. Prozeß, S. 60, g. ed.; Heidegger, Unterwegs zur Sprache, S. 117, 131, ge. ed.; G. Schmid, Kaleidoskop, S. 35, germ. ed.; H. und G. Böhme, Das Andere der Vernunft, S. 103, germ. edition)

Das Leben muß als Spur gedacht werden, lange bevor man das Sein als Präsenz bestimmt!

„Das Leben schützt sich zweifellos mit Hilfe der Wiederholung, der Spur und des Aufschubs (différance). … Der Aufschub bildet das Wesen des Lebens.“ (Derrida, Schrift u. Differenz, S.311, germ. ed.)

Da „der Aufschub (différance) kein Wesen ist, weil er nichts ist, ist er nicht das Leben, wenn Sein als ousia, Präsenz, Wesenheit/Wirklichkeit, Substanz oder Subjekt bestimmt wird. Das Leben muß als Spur gedacht werden, ehe man das Sein als Präsenz bestimmt.“ (Derrida, ebda.)

Das Leben ek-sistiert im Aufschub.

Sprache und Schrift zeigen  nicht die Wirklichkeit der Dinge. Sprache und Schrift zeigen  Möglichkeiten auf. Durch die Sprache können die Dinge, denen wir begegnen, so oder ganz anders aufgefaßt und damit auf unterschiedlichste Weise in Anspruch genommen  werden. Und Sprache und Schrift gehören selbst der Wirklichkeit von Dingen an (cf. Derrida, différance).

Das bedeutet unter anderem, daß wir heute die Aufklärung, die Lichtung nicht ohne technogene Herkünfte denken können. Singularität entkommt immer dem Begriff der Begrifflichkeit. Singularität hat immer zur Voraussetzung Affizierung und Immunisierung, bis das Leben ins Autoimmunitäre kippt und sich aus-lebt, indem es das Immunitäre übersteigt und zu Tode attackiert. Der „Krebs“ in der Gesellschaft. Und der Krebs im Individuum.

Ein autoimmunitärer Prozeß (Derrida), der sich daranmacht, seinen eigenen Schutz zu zerstören, das heißt sich gegen seine „eigene“ Immunität zu immunisieren. Die Demokratie darf sich dieser autoimmunitären Logik niemals ergeben, indem sie ihre eigenen Grundlagen unberücksichtigt läßt, indem sie diese negiert oder verleugnet. Seien die Angriffe auf das, was wir demokratische Verhältnisse nennen, auch noch so stark.

Derrida zur Gewalt einer „verzweifelten (auto-immunen) Geste“ unserer „Religionskriege“: „Die archaische und dem Anschein nach rohere Radikalisierung der „religiösen“ Gewalt möchte im Namen der „Religion“ bewirken, daß die lebendige Gemeinschaft wieder Wurzel faßt, daß sie ihren Ort, ihren Körper, ihr Idiom wiederfindet, unberührt, heil, geborgen, rein, eigentlich. Überall bringt sie den Tod und entfesselt mit einer verzweifelten (auto-immunen) Geste eine Selbstzerstörung, die sich an dem Blut des eigenen Körpers schadlos hält, so, als gelte es, die Entwurzelung zu entwurzeln und sich die unberührte und geborgene Heiligkeit des Lebens wieder anzueignen.“ (J.  Derrida, Glaube und Wissen, Die beiden Quellen der „Religion“ an den Grenzen der bloßen Vernunft; – in: Derrida, Vattimo: Die Religion. Frankfurt am Main, 2001, S. 87 f., german ed.)

Das Leben existiert und eksistiert in der Bewegung ohne Ziel. Das Ziel eines Körpers ist die Bewegung hin zum Tod (cf. Freud). Hin zum Tod mit Aufschub. Das Leben ist in dieser Auffassung der Aufschub. Die Différance. Die Spur der Spur und die Spur der Erlöschung der Spur. Die Archive. Alphabetisch geschriebene Texte und / oder Texte als Ereignisfolge und seine Beschreibungsversuche, ob Autobiographien, ob Lyrik, ob Artefakte des Lebens (für die Museen), sie landen fast zwangsläufig in unseren Archiven. Archive bilden die Hülle als Aufbewahrungsstätte für die Schriften, die das Leben hinterlassen hat. Archive des Lebens!

Der autobiographische Text ist immer schon für die Archive gearbeitet. Texte berühmt gewordener Personen sind von diesen und der vorliegenden Struktur des Sammelns (durch die Archive) bereits immer schon für das Archiviertwerden gedacht und geformt. Im Zeitalter der digitalen Archive oder besser des Digitalen als Archiv gilt diese Konfiguration für fast schon alle Menschen. Global. Alles ist Literatur. All das, was über das Leben zu sagen ist, was über das Leben gesagt worden ist und noch gesagt werden wird oder noch gesagt werden könnte, ist Literatur. Leben und Schrift. Leben als Schrift. Ich darf hier bescheiden und zum wiederholten Mal auf meine kleinen Videos verweisen. (https://www.youtube.com/user/gack157/videos)

Literatur ist ein Teil des Lebens und gleichzeitig eine Bewegung (mitunter bewußt) hin zum Tod. Genau das ist auch der Grund für die Existenz von Archiven zumindest für die der letzten 500 Jahre.

Die Literatur des Lebens dient der Unterscheidbarkeit. Der Unterscheidbarkeit von Gegenwarten und dem jeweiligen Ich und den anderen. Die Literatur unterliegt dem Begehrensstrom nach der Auferstehung. Einer Auferstehung durch und in der Lektüre. Das Ich und sein Körper wird vergangen sein.

Das Archiv und sein Gedächtnis „lebt“ den letzten Aufschub des Körpers als zerstückelter in der Formation der Stimme (z. B. Tonarchivinhalte) und der Möglichkeit der Wiederholung in der Lektüre von Texten (ob Alphabet, ob Film, ob Architektur, ob politisches System, Institutionen, etc.). Das Reale ist nachträglich. Das Reale ist das Gelesensein.

Ein kleiner >>Rückblick<< auf Freud und seine Sitzungen, die sogenannte „analytische Situation“,  sei mir hier erlaubt (immerhin unterhalte auch ich eine Form von Praxis in der Form einer philosophischen Praxis als Dekonstruktion!) als Andeutung eines „anderen“ Archivs.

Wie hätte das psychoanalytische Archiv ausgeschaut oder besser ausschauen können, wenn Freud und alle seine „Mitarbeiter:innen“ eine andere Kommunikationssituation und eine andere Archivierungslandschaft vorgefunden hätten?

Ich meine damit die heutige digitalisierte und elektronische Welt anstatt der handgeschriebenen Briefe.

Vielleicht kann Ihnen, wenn Sie mögen, hier dieser unser Blog ein bißchen dabei helfen, darüber und dazu Ihre Gedankengänge laufen zu lassen.

Die Archivierungstechnik ermöglicht die „Aufzeichnung“ von Ereignissen und gleichzeitig liegt und läge sie dem Ereignis zugrunde und zuvor und bringt es gewissermaßen auch erst zur Erscheinung.

 Denken Sie nur an die Politik, die nachherigen Untersuchungsausschüsse samt medialer Berichterstattung darüber und die politische Produktion von Ereignissen aufgrund von derlei zugrundeliegender und vorhergehender Strukturiertheit und deren nachtäglicher Lektüren als Lesarten.

Die Verwandlung des Privaten, des Geheimen und des Öffentlichen ist immens und drastisch und die Veränderung des gesamten Raums, des öffentlichen wie des privaten, der gesamten Menschheit ist für jedes Subjekt spürbar, effektiv und affektiv.

Philosophischer Praxen und Praktiken wird es noch sehr sehr vieler bedürfen. Die politischen Theorien und die Politik(en) gründen alle in den Axiomatiken und Wertschätzungen philosophischer Provenienzen.

Ich danke unseren GästInnen für die anregenden und Hoffnung machenden Überlegungen, Gedankengänge und Gedankenschöpfungen, – manchmal und immer wieder auch am Rande der Abgründigkeit.

Kein Grund ohne Abgrund!? Philosophische Praxis als Baustelle mit Bausteinen, Ruinen, Schotter, Schrott und Techné und als freies Experimentierlabor für Gedankenspaziergänge in Gedankengebäuden und Ruinen auch archäologischer Natur.

Und wie immer haben wir zu wenig Zeit.

Jeder Satz hat zu wenig Zeit. Jeder Satz verdrängt, indem er springt. Er verdrängt viele andere mögliche und notwendige (!) Sätze (mehr vgl. mein Youtube-Video zu „Der Satz“).

Jeder Satz, jedes Wort, jeder Code treibt sein Wesen und sein Unwesen in der Inkommunikabilität!

Jeder Satz grüßt ein Gespenst. Jeder Satz ist ein Gespenst.

Jeder Satz in einer jeden Setzung und einer jeden Sitzung (auch der in einer PP/Philosophischen Praxis).

Ich sollte immer die Möglichkeit haben, alle psychoanalytischen, ökonomischen, politischen und juridischen Implikationen des oben Gesagten/Gesetzten darzulegen.

Ich verweise alle LeserInnen auf meine/unsere Publikationen im Netz und auf die Veröffentlichungen auf Papier.

Das Terrain der Lektüre ist abgründig(!) und unbegrenzbar!  

Grammatologische Philosophische Praxis, Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax & Anna Lydia Huber, Wien, 1989 – 2025 ff.

Mein Blog als Textereignis im Zusammenspiel zwischen meiner Philosophischen Praxis als Textereignis ohne Protokoll und meiner philosophischen Praxis als „Protokoll“ zwischen Archiv und Anarchiv.

Mein Lebenswerk, – meine philosophische Praxis!

Die Erfindung der Wirklichkeit, die Wahrheit eines Werkes, ob eines philosophischen, psychoanalytischen, literarischen, künstlerischen oder eines juristischen, medizinischen, technischen, sportlichen, erfinderischen, organisatorischen, bürokratischen, wissenschaftlichen, architektonischen, fotografischen Werkes oder eines wirtschaftlich-unternehmerischen, politischen, militärischen, ökonomischen Werkes oder einer künstlich-naturhaft herbeigeführten Wirklichkeit als Wahrheit etwa eines Werkes von Klimawandel und Folgen, – – – die Wahrheit eines Werks (!!!) enthüllt sich erst und allein in der erkannten und erkennbaren(!) Geschichte seiner Wirkungen.

Es geht darum, es geht mir in meiner Philosophischen Praxis

(( und dazu gehört das Gespräch in dieser, aber auch meine/unsere Schreibpraxis vorher und nachher einer jeden Setzung / Sitzung(!) ))

immer darum, Texte (geschrieben, gesprochen oder Darstellungen(!) z. B. technischer, künstlerischer, ökonomischer, politischer, institutioneller Art) in ihrer inneren Struktur und in ihrem Zusammenwirken mit anderen Texten zu erfassen.

Die Texte sind nicht nur zu analysieren und zu interpretieren, sondern durch die Praxis der Dekonstruktion ihrer Konflikthaftigkeit, ihrer Aggressivität, ihrer verdeckt mitgeführten Gehalte und Intentionen zu enttarnen.

Gemeint ist die Sichtbarmachung der Doppelheit des gleichzeitigen An- und Abwesendsein(!) von Wahrheit.

Wir äußern Sätze gewollter analytischer Wahrheit und verdrängen dadurch gleichzeitig andere eventuale Wahrheits- oder Unwahrheitssätze.

Und nochmals hinlenkend zum Schluß unseres Gespräches auf die Thematik Ihres politischen Engagements. Was ich Ihnen mitgeben, mit auf Ihren Heimweg geben möchte.

Ich denke, ja, ich bin mir sicher, sicher für mich selbst, – politische Handlungen, Setzungen, Neuerungen, Innovationen, Interventionen, Erfahrungen berühren etwas, was viele von uns als Philosophie verstehen.

Politische Handlungen implizieren Philosophisches. Das Politische deckt sich nicht mit dem Staatlichen. Jede politische Handlung impliziert Philosophie.

Jedes politische Engagement, jede innovative oder interventionistische politische Handlung impliziert schon von Anfang an ein philosophisches Moment, eine Art von Drehmoment, welches uns den Zwang einer „inneren“ Verpflichtung auferlegt, nämlich die Verpflichtung der Reflexion über das Politische, das Gesellschaftliche und die Geschichte und die Essenz, das Wesen, den Sinn und den Auftrag des Staates in Hinsicht auf das Demokratische der Idee der Demokratie und die Relationen zu dem, was sich in der Vergangenheit und der Gegenwart unter diesem Namen verbirgt und sich uns fallweise zeigt.

Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber

Philosoph, Philosophin,

Philosophische/r  Praktiker:in, Schriftsteller:in (Jg. 1959)

PP Wien

Philosoph, Schriftsteller, Mediator, Dr. phil. 

Philosophin, Schriftstellerin, Mediatorin, MSc 

Affizierung Immunisierung Autoaffektion Autoimmunität 

Immunisierungstechniken, Subjektverständnis, Sexualität, Psychoanalyse, Traum, Traumtheorie, Unbewußtes, Psychische Realität, Gedächtnis und Gesellschaft, Autobiographie und Archiv  (Original text in German, 2022-02-02) 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2022/02/affizierung-immunisierung-autoaffektion.html 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2022/02/affizierung-immunisierung-autoaffektion.html?m=1

Affliction Immunization Autoaffection Autoimmunity

Immunization techniques, Subject understanding, Sexuality, Psychoanalysis, Dream, Dream theory, Unconscious, Psychical Reality, Recollection and Society, Autobiography and Archive 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2022/02/affliction-immunization-autoaffection.html   (English Version, 2022-02-08)

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2022/02/affliction-immunization-autoaffection.html?m=1

Post scriptum/after the bound/Nachsatz:

The tasks of a future democracy/a democracy on the rise/a permanent advent/arrival of democracy/a democracy in the arrival ( Jacques Derrida ), to think the subject as „planetary“ (cf. G. Ch. Spivak, see teaser, –  the teaser from my blog, Blogspot-Blog 2014 ff.;

especially concerning the great challenges of politics in the 21st century: Utopia (?!) of reflexive solidarity (Spivak),

borders of a planet (John Bellamy Foster et al. (Ed.): The Ecological Rift: Capitalism’s War on the Earth, 2011),  deconstructive politics as an ideological-critical reading of the imperial archive, geopolitics, geopolitical involvement, geopolitical interest driven policy and/as value policy, power, morals and human rights, analysis of power, gender and governmentality, teletechnology, cyborg technology, political bodies, complexities of rule, citizenship, parliamentarianism, peace policy, institution building and institution maintenance, economically correct and fair redistribution of social wealth, proper management  of Migration (Flüchtlinge, Refugees),   …

proper handling of migration (refugees), migration and capitalism, Postkolonialismus,  neocolonialism, postcolonialism, Kolonialisierung auf allen Ebenen, Kolonialismus, Rassismus, Faschismus, Neo – Kolonialismus, Ökonomismus, Imperialismus,

Ökonomischer Imperialismus (angeleitet durch die Neue Institutionenökonomik, die Transaktionskostenökonomik und die Prinzipal-Agent-Theorie; im Gefolge des New Public Management treten an die Stelle von Handeln nach Maßgabe professioneller Ethiken Kontraktmanagement mit Zielvereinbarungen und anstelle  einer Berufsethik Qualitätsmanagement und Benchmarking samt Controlling und Leistungsrechnung mit all ihren Schattenseiten und ungeplanten Nebenwirkungen, – vgl. Richard Münch: Globale Eliten, lokale Autoritäten, Frf. 2009, Suhrkamp, S. 18 vv.ff.),

 the world as environment and its destruction, manmade environmental disasters, shipping, esp. container shipping, pollution of oceans, pollution of soil, greenhouse gases, temperature rise, shortage of resources, prosperity gap,

population density, urban development ( e.g. „Gängeviertel“ in Hamburg, the initiative „Komm in die Gänge“ stands for discourse and practice of a different (!) form of urban development and is an example and symbol that gives hope against gentrification and the destruction of old buildings ),

urban development towards a green city, urban philosophy, reddening of the city, city of dreams, madness and society, madness and city, city and sexuality, desire and city, city as text, city and writing, city as writing, the city and the divided I, the city and the power, the city and the political, the city as a mechanism of discipline, the city as a social testing lab, the city and the philosophical practice with many practices, the world as a city and the other, water wars, religious wars,

climate change, climate consequences, global warming, nuclear relicts, climate wars, climate catastrophes, civil wars, „ethnic cleansing“ (!), genocide, violent conflicts, social questions, ecological questions, planetary principle, tradition history, the question of a global government (!?), social catastrophes, terrorism, natural disasters, migration, unstable states, poverty, wealth, corruption, media policy and presence-ideologies, war and non-war, world order and biopolicy,

bioengineering, robotics, bio-inspired robotics, Robotertechnologien, weapon development, arms delivery, violent and oppressive power politics, religious fanaticism, party political fanaticism, terrorism, biodiversity, standardization, factory farming, animal factories, animal consumption, „meat production“!, animal rights, animal philosophy,

„animal turn“ (vgl. Anne Peters, Tier-Recht im Zeitalter des Menschen, – in: Renn/Scherer (Hg.), Das Anthropozän. Zum Stand der Dinge. Berlin 2015, S. 67ff.),

ethical norms, euthanasia, terminal care, aging, health and sports, sports and age, ethics and medicine, cyber war, cyber crime, technology and space, political demarcation, deterritorialization, tourism, mass media, mass mediality, neoliberalization of the subjects, power,

truth and passion (vgl.: Gabriele Michalitsch: Die neoliberale Domestizierung des Subjekts. Von den Leidenschaften zum Kalkül. Campus Verlag, Frankf. a. M. 2006, bes. S. 29ff. und S. 101ff.),

sex labour, difference and the shaping of the social ( Antke Engel: Bilder von Sexualität und Ökonomie. Queere kulturelle Politiken im Neoliberalismus. Bielefeld 2009, S. 138ff. ),

automobility, digitalia and upbringing, education, unemployment, debt crisis, failing of democratization, neglect of the common good,

production and consumption (David Harvey), globalized consumption, market fanaticism, power of the market, democratization of the market, power of the globally operating financial markets, education, social policy, urban policy, policy of affordable housing, youth unemployment,

social inequality, exclusion, individuality, sovereignty, liberalism, egalitarianism, limits of growth, mobility, traffic and communication, ecology, freedom, justice, interests of corporate groups, turbo-capitalism, global tax culture, international tax evasion, tax fraud, Drogierungsverhalten, drug laws, drug culture,

the own and the foreign, fascism, antisemitism, racism, sexism, human trafficking,

modern slavery (cf.: Kevin Bales, dt. Üs: „Die neue Sklaverei“, engl. V.: K. B., „Disposable People. New Slavery in the Global Economy“ und Hanns Wienold ),

„Neger, Rasse, Rassen-Subjekt, Rassismus, Schwarze Vernunft, Versklavung, Sklaverei, Massenversklavung in der Geschichte gestern heute morgen, das Rassensubjekt/Negro, race, racial subject, racism, black reason, enslavement, slavery, mass slavery in history, yesterday – today – tomorrow, the racial subject“

 ((cf.: Achille Mbembe: Critique de la raison nègre. Paris 2013 ( Orig. fr. ). Achille Mbembe: Critique of Black Reason. Duke University Press Books 2017 (transl., Laurent Dubois). Achille Mbembe: Kritik der schwarzen Vernunft. Berlin, Suhrkamp, 2014 (ÜS aus d. Franz., Michael  Bischoff). )),

arms trade, private purchase of weapons, possession of weapons, increase in complexity, knowledge generation, urbanization and population growth, democracy deficit, sustainability crisis, green energy, energy regime, energy crisis, legitimization crisis, territoriality, agricultural policy, fishing policy, famine (cf. Jean Ziegler),

famine and capitalism, „the right to food“

(( human right, UN-social covenant, Article 11 (1) and (2); human dignity ( primary normative principle of human rights, ethical principle, „dignitas“ (Cicero), the „idea of the good“ (Plato), fundamental „equal worth of all human beings“ (Kant), protection of the human dignity in Article 2 of the Treaty on European Union )),

need of land, land grabbing, land robbery, justice, human rights, decolonization of thinking, policy of displacement, solidarity across class, race, and national boundaries (Mohanty, passim),

just policy as a policy of strengthening the weak

(( zum planetarischen Subjekt cf. Gayatri Chakravorty Spivak: Imperative zur Neuerfindung des Planeten – Imperatives to Re-Imagine the Planet (hg. v. Willi Goetschel engl./dt.). Wien 2013, 2. Aufl., Passagen Verlag, S. 49vv.ff.

and Charles Taylor: Multiculturalism and the „Politics of Recognition“. Princeton 1994, p. 28 )) 

Radfahrer:in, Ökomobilist:in, der Philosoph/die Philosophin als Radfahrer:in, der Philosoph/die Philosophin als Radfahrende/r, der Philosoph/die Philosophin als Fahrende/r, der Philosoph/die Philosophin als Bewegte/r und Bewegende/r, der Philosoph/die Philosophin als Scout   …….   trace ……. Spur …….   Grammatologie Dekonstruktion   

eine lange Geschichte der Freundschaft

a long history of friendship a long story

Das gemeine Denken springt im gewohnten Rhythmus von durch Wiederholung, unreflektierter Wiederholung, erzeugten Indexwörtern. Was sich dabei entfalten kann, dürfte eben eher nur das Geringstmögliche sein.

So war es, so ist es, so wird es sein. So scheint es mir gegenwärtig zu sein! Versuchen wir dagegen zu halten, indem wir uns die Mühe machen, dahinterher zu arbeiten. Unsere PPs. Unsere philosophischen Praxen und ihre Praktiken. Ich grüße Sie. Wir grüßen Sie. …………………………………………………………….

Der Traum(!) von einer konfliktfreien Welt(?!) als Wahn(!?) einer nachträglichen Struktur der Dekonstruktion!!!

DR. GERHARD KAUČIĆ / DJAY PHILPRAX (JG. 1959) LEITER EINER PHILOSOPHISCHEN PRAXIS SEIT 1989

…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben

Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer

Gerhard Kaučić,

b. 1959, Philosopher, Writer, 66, 2025

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Titel von Gerhard Anna Cončić-Kaučić bei Passagen

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON II
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON III
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON I
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt.
Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden.
„Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON IV
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt.
Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON V
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttl nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

In English:

CORONA WHEELING CROWNING

The leap. Leaving the book. The production, the emancipation, the liberation of writing.

……………………. Semeion Aoristicon oder zur Autobiographie Sem Schauns …………………..

……. THE SENTENCE ………. the jump ……… the set ……. the leap o f …. The LEAVING of

the BOOK ……….. ?!

I ask if Sem VI is not my / our blog composition !?!

I ask (me / us) if Sem VII is not my / our blog.

I ask if my/our blog will not be Sem VI and Sem VII?

And shall be!

Or must be?

Already is, will be or even must be and will have to be !?!

The set. The leaving of the book.

The production, the emancipation, the liberation of the writing.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns

Falls Sie interessiert sind an einer PP mit mir/uns, bitte nur unter dieser E-mail einen Termin reservieren: To contact me/us, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at

If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at

Philosophers, Writers, Philosophical Practitioners, Mediators, Translators, Feminists, Freeriders, (Wild) Camping Enthusiasts, Survivors Vienna, Austria, Europe

Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion

Öffnungszeiten / Hours of opening:  Mo –  Fr:  11 – 20 Uhr

Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement

Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…

around the clock …around the world

cf. Jacques DerridaSignatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )

Cf. list of publications at: https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de   

To contact us, please use only these emails:

Mehr dazu siehe meinen Teaser und meinen Footer sowie die übrigen Postings in diesem Blog! (Blogspot-Blog 2014 ff.) 

Homepage: https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html?m=1

Violence

                Violence Politics Subject 

 

Politics Confusion Violence Physical attacks Assassinations

     Head of a Philosophical Practice in Vienna (Austria) since 1989

      Philosopher, Feminist, Mediator, Author, Freerider, born 1959, MSc, age 66, 2025

      Associate in the grammatological Philosophical Practice since 2009 in Vienna and beyond

                                               Violence Politics Subject 

                Politics Confusion Violence Physical attacks Assassinations

 

MISLEADED and CONFUSED, sexists, racists, fascists, attackers, assassins, AN ATTEMPT.

Misguided and confused harassers, sexists, users of (sexual) violence, ideologically religious fanatics, racists and humiliators, assassins, misanthropists, fascists of all countries, go into meditation, reflection and analysis!

Sexual economies! The possibilities of being born to the end!!!

the secret of the communicative in the constantly

threatening incommunicability

Sexism. Racism. Religious fanaticism. Fascism. Murder. 

Adaptations.

Slow, concentrated reading.

Analysis. Reflectorium. Psychoanalysis.

Dear readers

Dear visitors to our Grammatological Philosophical Practice in Vienna and everywhere else:

This is a construction project in the midst of an ocean of countless trains of thought, explorations, reconnaissance missions, illuminations, consolidations, dis- and parkurses, analyses, tasks, target explorations, planning, localizations, dislocations, deconstructions and attempted climbs to sometimes unimagined heights far beyond the general horizon of the conceivable. It is always a great pleasure for us.

Best regards

Gerhard Kaučić, Anna Lydia Huber (Dr. phil., MSc, born 1959, Age 66, 2025)

(( More in the posts here and in the blog Blogspot 2014 ff. on the subject of the assassination and on the subject of sexism

( https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com

oder die mobile Version /  or mobile version:

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/?m=1

und unsere Publikationsliste /  and our list of publications:

https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de  )

and in the magazine (online) Freitag ))

Self-empowerment! Desire as an effect of socio-historical power relations!

Power and domination relations connect individual, social, physical and virtual bodies.

Everything takes place where the ground opens up to the abyss, where the justification of something is attracted by countless abysses. ParaNoia lives as long as there will be libido. We must contain it, not rationalize it, contain and nurture it, in other words civilize and educate it.

Desire always moves through all the specific categories of power that make up a geo-historical context (Elspeth Probyn 1996), albeit unique and singular. Society as a tracing (Derrida) of “relational singularities” (Probyn).

Identity dislocations, chorology, hyle/morphic structures as tangible/not real(!) moments of experience (Husserl, Derrida).

The possible self (Hochschild 1999) is an idealized and unrealized part of one’s own existence. The images and role models(!) of our cultures form the connection between our possible selves.

For example, you can drink up your courage in company and “let off steam” when drunk, the possible self of a macho man as a “drunken assailant” and “aggressor”. The heroes(!) of touching and groping, of mocking and raping, of self-empowerment intoxication and the sadistic pleasure of humiliating and distressing, of torturing and murdering!

What is important here is that although the possible self usually remains virtual, it is nevertheless a special moment of self-understanding! An affective occupation takes place in the possible self. Since this usually appears desirable (for whatever reason, this is solely due to the biographical development of the individual), ideas and feelings of the most peculiar kind arise, i.e. the possible self is formed into a mode of diverse identifications and formations of desire.

The absurd train of thought of religious fanatics to be able to do justice to God, to be able to enter his “eternal”, his paradise, yes, to save themselves from hell and to be able to erase their own previous misdeeds (such as criminal offenses) through the “heroic”(!!!) act of murdering so-called non-believers or people of other faiths.

And this is just one variant of crude thought processes and the resulting acts or assassinations among many other self-seductions with underlying afflictions  

( cf. our Posting on Affizierung

Affizierung Immunisierung Autoaffektion Autoimmunität

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2022/02/affizierung-immunisierung-autoaffektion.html?m=1

engl. Version

Affliction Immunization Autoaffection Autoimmunity 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2022/02/affliction-immunization-autoaffection.html?m=1  

Gropers, mockers, humiliators, rapists, murderers and assassins should learn to rebuild themselves by working on their desires and dreams and thus learn to see their own past in a different light and, above all, learn to see themselves in the light of others.

On the contrary, they usually work on so-called cavalier justifications to ward off criticism from the outside. They usually form themselves as a possible self in the form of a promise of their specialness. After all, they only mean well, according to the outflow of a stupid culture of incomprehension for humiliations of all kinds (of the other). Trumpism! The new vocabulary for this kind of posturing.

They don’t want to be able to recognize that they have turned their “normal lives” into deviance and depravity.

Individuality and responsibility!

Not an easy path. Not a very difficult path!

Possible careers from thoughtlessness(!?), rudeness, being rejected(!), feelings of hatred, exclusion, sexism, sexual harassment, coercion, the crude, racism, hate speech, violence, rape, cruelty, torture, fascism, inclusion, mobbing to murder (?!!!), serial murder, mass murder, genocide, extermination!!!

The Political Body and the Other

Afflictions

Inskriptions

Recollections

Individuality and responsibility! Not an easy path. Not a very difficult path!

Politics, ways of thinking, acts of communication, territorializations, deterritorializations (cf. Deleuze!), deconstructivisms, constructivisms.

Dehierarchizations, displacements, identity dislocations, chorology, hyle/morphe structures as tangible/not real(!) moments of experience (Husserl, Derrida), sensual(!) matter experienced(!) or shaped(!) in différance.

Affections

Inscriptions

Recollections

Every democracy, every democracy to come, will have to deal with these energy arrangements(!) (libido wasters) of irrational, slightly to severely paranoid megalomaniac personalities over and over again. Not born to the end

The bodily architecture is political (cf. Monique Wittig’s analysis of heterosexuality as a political regime and Michel Foucault’s analyses of the dispositif of sexuality as well as Judith Butler’s analyses of performative identity).

Bodies are socially constructed texts (cf. Beatriz/Paul Preciado‘s Contrasexual Manifesto).

Consciousness arises from bodies in structures.

Actions are founded in delusions in dreams and as dreams.

In psychosis, the father function is reduced to the image of the father.

The symbolic is reduced to the imaginary. Under certain real conditions, the person lives his dream as madness set in action – he follows his puzzling image of the father. His rebus remains closed to him. He does not know distance to himself. He does not recognize a real self in relation to the other. Relational shifts. Distortions. Delusions of grandeur. I/ME as God! Imagination as the unshakeable necessity of a self. Trumputinism.

Lacan defines psychosis as one of three clinical structures defined by the mechanism of decomposition.

In this mechanism, the “name-of-the-father” (cf. “Introduction to the name-of-the-father”, – in: Jacques Lacan: Name-of-the-Father. Vienna 2006, translated from the French by Hans-Dieter Gondek, Vlg. Turia+Kant, pp. 63-102, german edition) is not integrated into the psychotic’s symbolic universe; a gap remains. There was a “rejection/decomposition”!

In psychosis there is indeed an unconscious, but according to Lacan a non-functioning unconscious. In other words, a gap or a hole in the symbolic order for lack of the name-of-the-father, a dysfunction of the unconscious, perhaps better a parafunction of the unconscious. The psychotic structure arises due to a dysfunction of the Oedipus complex, a lack of the father function.

Dream and delusion come from the same source, from the repressed; the dream is the physiological delusion, so to speak, of the normal person. Before the repressed has become strong enough to assert itself as a delusion in waking life, it can easily have achieved its first success under the more favorable circumstances of the sleeping state in the form of a dream with a lasting effect. For during sleep, with the reduction of psychic activity in general, there is also a reduction in the strength of the resistance which the prevailing psychic powers put up against the repressed. It is this reduction that makes the formation of dreams possible, and it is for this reason that the dream becomes for us the best access to knowledge of the unconscious sphere (of the soulic/the psychical). The only difference is that the dream usually vanishes again with the establishment of the psychic occupations of waking, the ground won by the unconscious is cleared again.” (S. Freud, The Delusion and the Dreams in W. Jensen’s Gradiva, Chapter 2)

Lacan is not agreed here by Abraham/Torok/Derrida that the wolf-man is merely a neurotic, but in truth a psychotic whose “distortions” are not accessible to symbolization!!!! ( keyword Trumputin! ).

Possible careers from thoughtlessness(!?), rudeness, being rejected(!), feelings of hatred, exclusion, sexism, sexual harassment, coercion, the crude, racism, hate speech, violence, rape, cruelty, torture, fascism, inclusion, mobbing to murder (?!!!), serial murder, mass murder, genocide, extermination!!!!

Democracy, politics and society are threatened by assassination, by the assassins. Threatened by border crossers of an erroneous belief, trapped in the paranoia of fatal certainties up to a megalomania of a historically invented IS state (Kant’s “false poetic imagination” in the interpretation, assessment and interpretation of signs of realities; see Immanuel Kant: Anthropologie in pragmatischer Absicht, 1798, § 49, germ. ed.).

 And if only to understand how to move in traffic with an automobile and pull the lever of an automatic rifle.

How can the reasonableness of reason be provided in contrast to crazy ideas and actions?  In Kant’s “Critique of Pure Reason” (Darmstadt 1983, vol. 3, p. 35, germ. ed.) there is a criterion of “self-knowledge”, the critical examination of ideas.

So-called critical reason places itself in a relationship to itself, in particular in order to “cut off the root of enthusiasm and superstition” (ibid.). According to Kant, this kind of rapture is “a delusion” (I. Kant, Kritik der Urteilskraft, vol. 8, p. 366, germ. Ed.) beyond all limits of sensuality.

Reason must therefore keep this process of paranoia, i.e. the “rush of reason”, under control or prevent it (ibid.).

Pardon!

Intermediate step towards consciousness-expanding reading on the topic!

When it comes to sexism, racism, fascism (!), let us always consult and not forget — the fascism analyses and sexual economy theories of Wilhelm Reich („Massenpsychologie des Faschismus.

Zur Sexualökonomie der politischen Reaktion und zur proletarischen Sexualpolitik“ 1933 ) and Klaus Theweleit (”Männerphantasien” 1980, esp. vol. 2 ‘männerkörper – zur psychoanalyse des weißen terrors’ 1978 )

Pardon!

Once again on the possible career on the road to death:

Read slowly! With caution and measuring the weight of the words!

Sexism debates! Sexism! And!

– the secret of the communicative in the constantly

threatening incommunicability

Inconsiderateness(!?), rudeness, being rejected(!?), feelings of hatred, exclusion, sexism, sexual harassment, coercion, the crude, racism, hate speech, violence, rape, cruelty, torture, fascism, inclusion, mobbing, murder, serial murder, mass murder, genocide, extinction, death, social death, self-extinction, silence,

inhumanity

no soul

finis terrae

fin

f abyss ???   !!!

“What is a crypt? (same volume p. 11, 12) …

…….

Reversing the order of questions, no longer considering the name crypt to be a metaphor in the usual sense, this will perhaps mean moving from psychoanalysis and within it from a new cryptology to an anasemic radical semantic change that psychoanalysis has introduced into language>> (Nicolas Abraham/Maria Torok: “L’écorce et le noyau”. Paris 1978 ))

The politics of love and friendship. Only those who love can know what it means to love.

Respect, —

 from a new cryptology to an anasemic retranscription of all 

concepts

Lost and confused people of all countries, practise the geography

of respectful behavior!

Sexual economies!

Desire and responsibility!  

“Responsibility of Sense” ( in: J.-L. Nancy, Das nackte Denken, Zurich, Berlin 2014, pp. 201-213 )

“Corpus” ( cf.!, read!,- absolutely !: J. – L. Nancy ! )

“This thinking is maddening. … the repulsion of the world is the world. Such is the world of the body. It has in itself this disarticulation, this inarticulation of the corpus.” (Corpus, p. 94) !!! Violence and the body !!! Violence and impossible thinking !!! Body-speaking !!! Touching !!! Madness !!! Delusion !!! Sense !!! Paranoia ???

“The Primacy of the Same or Narcissism” (Emmanuel Lévinas: The Trace of the Other, p. 167, p. 217, germ. ed.). “The senseless suffering” (hes., – in: Between us. Mch. 1995, p. 117ff.). “Touch anxiety” as the cause of the lack of a sense of plurality and otherness (Antje Kapust: Berührung ohne Berührung. Mch. 1999).

“But a twofold law: YOU MUST TOUCH; YOU MUST NOT TOUCH AT ALL.” ((Jacques Derrida: Touching, Jean-Luc Nancy. Bln. 2007, p. 2, pp. 87-94 “For there is a law of tact. … This law of the law … What thus commands us respect, and above all respect in the Kantian sense, … where it is first of all respect for the law, … ”; p. 117 “Separation of the Other”; — cf. on this “The Separation of Lovers” by Igor A. Caruso; — and further in touching on JacquesDerridaJean-LucNancy through reading and lekriture: p. 145ff., p. 277ff., p. 339ff., germ. ed. )).

“… Consequence of the castration fright …” (Sigmund Freud: Die Ichspaltung im Abwehrvorgang, – in: S. Freud, Das Ich und das Es. Metapsychological Writings. Frf. a. Main 2010, p. 339 prev.f., germ. ed.). 

For S. Freud, too, the moment of the “prohibition”(!) of touch is considered to be the predominant cause of neurosis (S. Freud, Totem und Tabu, – in: S. Freud: Werkausgabe in 2 Bden, ed. by Anna Freud, Frf. 1978, II, P. 224, germ ed.).

The touch through “oneself”(!) The touch of the other without touch. Touching by the other without touching! Bodies speak body-speak. Sense of sense and sense of the senses. Sense of the world. Writing of the world. Violence of writing. Writing of violence ( see teaser and our blog posts, – especially: “Charlie Hebdo” ! cf. Blogspot-Blog! ).

The writing of the “soul” as a tendentially boundless “body of pleasure” and “body of pain”!  — cf. Jean-Luc Nancy in “Ausdehnung der Seele” (Zurich-Berlin 2015, germ. ed.), p. 33ff. “Der Lustkörper”; p. 39: “The pleasure body (and the pain body as its counterpart) delimits the body. It is its transcendence.” … p. 39: “In sex, bodies express a vocation to transcend all destiny that would be subject to a given order.” !!! …

“That is why sex is the place of creation: … And this starting from nothing, that is, solely through the wide opening of that which in itself is nothing other than opening: mouth, eye, ear, nose, sex, anus, skin, skin endlessly repeated and reopened through all its pores. Distancing, wasting, taking and detaching, coming and going, masturbating: always the syncopated cadence of a process that drives towards the limits of what first and foremost limits a body.”

Relationality between fear of touching and touching. Relationship. Body language. Sense of sense and sense of the senses. Sense of the world. Writing of the world. Lovers! Killers! Violence of scripture! The writing of the soul!

[ This is a construction site, see more in the posts on the assassination and on sexism in the Blogspot-blog and in the magazine Freitag ]

 Let us not forget ! ! !

The Psychoanalysis ! ! !

 

P.s.: (in German)

[[  als kleine Info hinzugefügt am Schluß:

Nicht jeder Mensch kann und will in die Öffentlichkeit mit persönlichen und gleichzeitig  politisch-gesellschaftlichen Leidensthematiken. 

Die Philosophische Praxis bietet hierfür den geeigneten Ort und wie ich denke eine geeignete, weil angemessene intellektuelle Intimität des behutsamen, mikrologischen Gespräches zwischen zwei Menschen. Face à Face. Open End.
]]

P.s.: (in English)

 [[ as a little info added at the end:

Not everyone can and wants to go public with personal and at the same time political-social issues of suffering.

Philosophical practice offers a suitable place for this and, in my opinion, an appropriate intellectual intimacy of careful, micro-logical conversation between two people. Face to face. Open End. ]]

To speak briefly with Derrida, to remind us how necessary this will always be:

The subject of an utterance can hardly be aware, and must be aware, that all “communication” is subject to a general graphematic structure.

One consequence of this is that the iteration structure is given and thus the intention of an utterance can never be fully present to itself and its content.

This means that the iteration always produces a break, the iteration structures

a  p r i o r i.

There is always already an oratio obliqua, a structural unconsciousness of intention in the actuality of the statement.

Never forget to remember that in the matter and the conception of it a ghost is at work – the teleological illusion of consciousness (cf. esp. “Signature, Event, Context” by J. Derrida, in: Randgänge der Philosophie).

This also applies, and perhaps even more so, to the actor of a hate speech than to the addressee.

So watch out for the always possible boomerang effect of self-harm! In private as well as in public!

Whether individual person-actor or states.

It is always important to read and critique the connotations of a text.

The theater of cruelty calls from the grave. The phenomena of this theater are screams, pantomimes, glossopoeias and onomatopoeias, which perhaps make the human body visible in its misery.

This visibility (!?) shows us an early human era as Rousseau tried to imagine it. No paradisiacal world, no lovable “natural man”(!).

Articulation is no longer a cry, but neither is discourse, where repetition, and with it language itself, is almost impossible (cf. Derrida, Die Schrift und die Differenz, p. 362f., germ. ed.).

Jacques Derrida has pointed out that Artaud, with his dramatic breathing, screaming, moving, not only follows on from Rousseau’s primal language of affects, but also from Freud’s conception of dream language, which, out of “consideration for representability”, abandons word concepts in favor of a kind of immediate pictorial writing (ibid., pp. 365ff. and especially J. D.: Artaud Moma. Ausrufe, Zwischenruf und Berufungen, Passagen Verlag, p. 13ff., germ. ed. and see also Concic-Kaucic, Sem II, Passagen Verlag, 1994, germ. ed.).

Artaud seeks the real, the raw flesh.

We also see this design very often on the net, in social media. The raw! Not very often the cooked!

The raw! The hate – speak! The raw! The rape! The raw! The assassination!

Paranoia! Conspiracies of meaning! Diseases in the head! (Kant)

Pardon!  Once again to the possible career on the way to death

Inconsiderateness(!?), rudeness, being rejected(!?), feelings of hatred, exclusion, sexism, sexual harassment, coercion, the crude, racism, hate speech, violence, rape, cruelty, torture, fascism, inclusion, mobbing, murder, serial murder, mass murder, genocide, extinction, death, social death, self-extinction, silence,

inhumanity

no soul

finis terrae

fin

f abyss 

Destructive developments are not only to be repressively eliminated(!), but also to be pedagogized and civilized through communicative inclusion. Philosophical Practice could make a not insignificant contribution to this, I think.

I must also briefly mention >responsibility< (!). This touches on becoming a subject, the ability to be a subject, thus also the discourses on the demarcation between humans and animals (see teaser!).

I would like to point out the general disquiet in the human sciences when one addresses a logic of the unconscious or even relies on it (as I/we do, for example).

A logic of the unconscious that undermines every certainty and assurance (including our own!) in the awareness of freedom (!), which then always implies responsibility.

Here the reproach is immediately raised that (with the inclusion of this logic of the unconscious) all responsibility and ethics would be called into doubt and thus every decision (and also a little bit of non-decidability) would be guaranteed.

I keep telling those who make this accusation that the opposite is precisely the case, that it is precisely this fact of doubt about responsibility, decidability and one’s own ethical being that constitutes the indeterminable nature(!) of responsibility, decision and ethics.

We not only react, we respond. Linguistically, semiotically. In a certain way, this response (with certain signs, codes) should also apply to certain animals

(see also my/our teaser in the Blogspot-Blog https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com ).

The function of language is not only to provide information.

In speaking I seek the answer of the other. The possibility of becoming a subject lies in what I say and ask and in my doubts.

Humans (and to some extent animals) are not Cartesian animal machines (!). Living beings do not have completely pre-programmed behavior and interaction (especially not when the observation period is extended over generations!).

Animals also possess subjectivity and even to some extent a subconscious!

Any established knowledge, any undoubted theoretical certainty would only further assert and reinforce the old metaphysical prejudices of the mere “reaction” instead of a possibility to respond(!) (i.e. to be able to “read”(!) – means leeway, i.e. freedom, not being fixed as a mere animal machine, as a mere reaction apparatus).

The dominance of the Other as a consequence of the lack of doubt.

Afflictions

Inskriptions

Recollections 

Please recognize this truth(!), –

the factuality of your behavior and that means

that you must bear responsibility at all times and without interruption for possibly tipping your completely “normal life” into deviance and depravity by virtue of your behavior and according to your actions.

In the negative as well as in the positive!  

The world today has become a single large space, the likes of which Plato and all his successors up to the 20th century could not have dreamed of (!).

But this space, as Derrida points out several times, indeed many times and explicitly, also has a quality unknown to them: hybrid in all its cultural conditions, preconditions, determinations and shifts, – overlapping on all sides, intensifying, overshooting, heterotopic, global and perhaps also coming (!?!) planetary.

(( cf. on this, – stimulatingly controversial: texts by Chantal Mouffe, Richard Rorty, Simon Critchley, Ernesto Laclau and Jacques Derrida, – in: Chantal Mouffe (ed.): Dekonstruktion und Pragmatismus. Democracy, Truth and Reason. Vienna 1999 (Passagen Vlg., german ed.) and Chantal Mouffe: Welche Weltordnung: kosmopolitisch oder multipolar?, – in: Chantal Mouffe: Über das Politische. Against the Cosmopolitan Illusion. Frankfurt am Main 2007, p. 118ff. (edition suhrkamp, germ. ed.) and in particular: Jacques Rancière: Der Hass der Demokratie. Berlin, August Verlag 2011, german edition; and: Colin Crouch: Postdemokratie. Frankf. 2008; and finally Plato’s “delicate” and provocative (!?) formulations on democracy as a political regime that is not one ( !?!), – in: Plato, Politeia, Book VIII, 562d ff. ))

The thinking of différance (Derrida, Die différance, – in: Randgänge der Philosophie, Vienna 1988, pp. 29-53, german ed.) is a thinking towards what can be!

[[ read our postings (Blogspot-Blog 2014 ff.) on attacks in Paris (Charlie Hebdo, Bataclan), violence and sexism (debates), – perhaps something else should be added here (after Orlando June 12, 2016, after Hamas attack on Israel on October 7, 2023 (massacre during the Supernova Festival), et alii., …, et alii …, —  after Magdeburg, after Munich, after Aschaffenburg, after Vienna, after attack in New Orleans in January 2025, after Villach February 2025) ]]

The world is changing. Always has been. Paranoia (in Kant’s sense) has always been unable to cope with this. Paranoiacs with TNT belts, knives, pipe bombs and cars are scaring us today.

The unresolved conflicts in the Middle East, the Far East and Africa, continental plate shifts in the post-colonial or neo-colonial (!?) age are coming to us in the flesh (!). The Russian invasion of Ukraine. The long war against Ukraine. Perhaps against Northern Europe. Perhaps against Eastern Europe. Maybe again in the Balkans? New problems and new questions, new readings, new interpretations every day.

Hundreds of thousands of dead in the wars. 100s of deaths in the assassinations. Dozens killed in the assassination. Each time the singularity of murder!

Together with the historical processes, we must think the singularity.

No logic of the simulacrum can make us forget this.

Being at home or wanting to be at home is in danger of deterritorialization, even the danger of expropriation.

A decomposition of our sense of security.

Also a certain devaluation of the state, insofar as sovereignty is linked to the rule over a territory – and thus also the guarantee(ing) of security(s).

It happens to me as a sceptic of the state – as someone who always tends to see the state as someone who wants to block or roll back individualization, legalization and democratization – that I am currently a little more on the side of the state. Especially on the side of Europe, the European Union, to be precise!

In any case, one thing seems obvious to me: without the desire “to be at home with oneself” (Kant), there would be no hospitality ( cf. Jacques Derrida, This crazy “truth”: the “right name” of friendship, – in: J. D.: Politik (sic!, cf. French original: Politiques …) der Freundschaft. Frankf. 2002 (Suhrkamp, germ. ed.), p. 80ff. and: J. D.: Von der Gastfreundschaft. Vienna 2001 (Passagen Verlag, german ed.), p. 53ff. ).

We should retain this vital desire without dragging the concepts of nationalism or even fundamentalism of any kind through life with us.

The assassination.   The madness.   The singularity.

The work of mourning. Telegrief. The assassination. The murderers. The victims. Me. Subjects. Touching. Sad. In mourning.

Geophilosophy, Ecopsychoanalysis, ( Rousseau, Kant, Nietzsche, philosophy and movement in space, Nietzsche’s philosophical geography, Husserl, Merleau-Ponty, Horkheimer, Adorno, Foucault, Lyotard, Deleuze, Guattari, Derrida, Fr. M. Wimmer, St. Günzel, D. Harvey, K. Schlögel, S. Weigel, B. Neumann, Spivak : spatial theories, geographies, politics, ways of thinking, acts of communication, territorializations, deterritorializations, deconstructivisms, constructivisms, critical geopolitics(! ), dehierarchizations, displacements, identity dislocations, chorology, hyle/morphe structures as tangible/not real(!) moments of experience (Husserl, Derrida), sensual(!) matter experienced(!) or shaped(!) in différance,

planetary subject”, ‘animal turn’, ‘spatial turn’, philosophy of democracy, intercultural philosophy, human rights, human duties

Philosophical Practice as grammatological philosophical Practice as Austrian(!) Philosophy of the present! Philosophy today. Philosophizing. Deconstructing in conversation. Deconstruction. Vienna, Austria, Europe, the world. Regional and global. In the sense of thinking of a “planetary subject” (cf. Spivak, below) with regional, cultural roots. Regional, continental, global.

Austrian philosophy of the present. Philosophies of the present. Philosophers today. Austrian philosophers today, in the present, in Austria and in the world. Deconstruction as a philosophical practice and attitude. Vienna, Austria, Europe, the world. Geophilosophy. Critical geophilosophy. Intercultural Philosophy, Convivialism, Multiculturalism, Interculturalism, Cosmopolitanism, New Cosmopolitanism, World Philosophy, World Philosophy, Interculturality, Intercultural Communication, Incommunicability, individual, familial, local, regional, global (!!!????)

No historical process (of freedom, the Middle East, Europe, America, wars, oil, money, weapons, colonialism, imperialism, religions, cultures, hegemonies, uprisings, iterabilities of events of murder, expulsions, fleeing, reception and rescue / non-rescue of refugees, mass murderers, war-lords, Taliban, IS (Daesh), Arab Wahabism, Salafism / Salafism, Russism and other death ideologies etc.) can make us forget the event / events. Wahhabism), Salafism / Salafism, Russism and other death ideologies etc.) can make us forget the event / events.

Hundreds of thousands of deaths in the wars. 100s of deaths in the assassinations. Dozens of deaths from the assassination. Each time the singularity of the murder!

Together with the processes of history, we must think the singularity.

((( Additional remark on the following “Mundus Corpus” as an insertion and grafting:

Practice and practices: What happens in a philosophical practice like ours. What happens in a philosophical practice? What is a philosophical practice? What is philosophical practice? ( see below in this blog post and see especially above in the teaser ! ) What happens in my philosophical practice.

The compact citation context text “Corpus” here (!) is owed to a lucid, precise and concise reading accuracy and reading contemporaneity (strictly speaking only almost/nearby!), – a kind of grammatological necessity of thought!

In my/our grammatological philosophical practice, we do not formulate about something, not about texts (what is said / not said / thought / interpreted / written / drawn / filmed / meant / mediatized / realia of any kind) // (in relation and reference to supposed truths of reality), but we process as precisely as possible as readers of a text passage by reading it and subsequently analyzing the concrete (! ) ( and only these! ) linguistic units and perpetual incessant interrelation (!) of what is analyzed and its decoding by deconstructing as many (!) implications, references, (un)thoughtfulnesses and the thinking of the trace ( cf. teaser on grammatology and the trace:  “The trace, in which the relationship to the other emerges, expresses its possibility in the entire realm of being, which metaphysics has determined as present-being from the hidden movement of the trace.

And all of this almost in the form of “simultaneity” (!), which can almost be grasped locally – that is, in the form of maximum attention to the text currently(!) being read and in question.

After all, in a fairly and appropriate actuality and freshness of the respective now-time and as now-me (!), – that is, a bold and courageous kind of acute (!) in the time of a now and now and now as well as in the formatting of a space of the desired, ( perhaps “dreamed”! ), and as realistically at first unthought-of presence of I and me. 

“face à face” )))

“The Sense of the World” (Jean-Luc Nancy)

“Responsibility of the Sense” ( in: J.-L. Nancy, Das nackte Denken, Zurich, Berlin 2014, pp. 201-213 )

“Corpus” ( cf.!, read!,- absolutely !: J. – L. Nancy ! )

“This thinking is maddening. … the repulsion of the world is the world. Such is the world of bodies. It has in itself this disarticulation, this inarticulation of the corpus.” (Corpus, p. 94) !!! Violence and the body !!! Violence and impossible thinking !!! Body-speaking !!! Touching !!! Madness !!! Delusion !!! Sense !!! Paranoia ???

“The Primacy of the Same or Narcissism” (Emmanuel Lévinas: The Trace of the Other, p. 167, p. 217, germ. ed.). “The senseless suffering” (hes., – in: Between us. Mch. 1995, p. 117ff., germ. ed.). “Touch anxiety” as the cause of the lack of a consciousness of plurality and otherness (Antje Kapust: Berührung ohne Berührung. Mch. 1999, germ. ed.).

For something to make sense, I have to be able to acquire it. To be able to acquire it through iterability. I need repetition (!). I have to learn to distinguish. I must be able to recognize it. I must be able to identify it. Appropriation processes are educational processes! Something only makes sense under this condition. I do not determine the meaning. I only desire it. I strive for what I am able to recognize. I need perspectives!

I need perspectives for a limited appropriation. I must be able to appropriate meaning and thus a conscious existence in relation to others.

In other words, based on Heidegger’s Being and Time, I must be able to live my “Being to Death”(!) as full of meaning as possible (cf. my blog post on “Charlie Hebdo”) and consciously and creatively.

A life full of meaningful moments! (cf.: John Dewey, Experience and Nature)

Deconstruction is permanently engaged in the struggle to limit violence, a violence that is inseparable from the discourse of human rights. 

( see “Teaser” on the question of deconstruction, on the question: What is deconstruction? What “is” deconstruction. On the question: What is “here” deconstruction ?, – and how does deconstruction happen, how does deconstruction occur, what does the deconstructing practice do, compare blog post: “POÉSIE ENGAGÉE Sprachruf Rufsprache https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2015/02/poesie-engagee-sprachruf-rufsprache.html?m=1

Ingenuity Invention” )

Dekonstruktion und/als Invention und/als Intervention.

My mourning is for the survivors as the creators of sense and for all victims of the confused.

Medeis apsychologikos eisito

Let no one unversed in „psychoanalysis“ enter here

Medeis agrammatikos eisito

Let no one unversed in „grammatology“ enter here   

                                                     Medeis aphrenoplektos eisito

          Niemand ( m / f / o ), der nicht „leidenschaftlich“ ist, sollte Eintritt suchen !

          No „passion“ ( cf. Nietzsche ! Rousseau, Freud, Artaud, Derrida ! ) no entree ! 

                                                              (( Cf. Teaser !!! Blogspot-Blog 2014 ff.! )) 

ΜΗΔΕΙΣ AΨYXOΛOΓIKOΣ EIΣITΩ

Let no one unversed in „psychoanalysis“ enter here

ΜΗΔΕΙΣ ΑΓΡΑΜΜATIKÓΣ EIΣITΩ

Let no one unversed in „grammatology“ enter here

Dissertation/Doctoral thesis Gerhard Kaučić Paris Lodron University of Salzburg 1986

Gerhard Kaučić: Grammatotechnè as grammatology of the “Herzgewächse” or of incommunicability. Dissertation Salzburg 1986.

https://permalink.obvsg.at/AC02072855  On Jacques Derrida’s deconstruction and Hans Wollschläger’s “Herzgewächse” (novel), deconstruction of the problematic nature of communication including “illegibility” / “illisibility” (R Barthes, Hamacher, Paul de Man) … 1986

cf.: 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2018/02/grammatotechne-als-grammatologie-der.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2018/02/grammatotechne-als-grammatologie-der.html?m=1

Url, pdf, Phil. Diss. Gerhard Kaučić, Salzburg 1986

https://kaucic-huber.com/wp-content/uploads/2018/02/Diss.1986_G.Kaucic_Grammatotechne_als_Gr.pdf

Url pdf Diss. G. Kaucic 1986 on “Internet Archive Wayback Machine”:

https://web.archive.org/web/20180225025656/https://kaucic-huber.com/wp-content/uploads/2018/02/Diss.1986_G.Kaucic_Grammatotechne_als_Gr.pdf  

The trace of something must be thought before the existing! (Derrida)

Heraclitus already calls the awake thinkers those who do not “think things as they encounter them”.

”   the secret of the communicative in the constantly

threatening incommunicability”

Performativity / Performativity ! ( J. Derrida, “Signature, Event, Context” / J. Butler, “Excitable Speech. A Politics of the Performative” / E. Fischer-Lichte, ‘Aesthetics of the Performative’)

Escaping the “ commented ‘ of the ’commentary”!

( cf.: § Para-Graphie : K o m m e n t a r , – in: Gerhard Kaučić: Grammatotechnè als Grammatologie der “HERZGEWÄCHSE” oder von der Inkommunikabilität. Salzburg 1986, pp. 46-71., german ed. )

Parekbase, Parabase (Schlegel, Barthes, Derrida, Cončić-Kaučić) !

Escape the reduction, the falsification, the humiliation, the castration of the “text” by the “commentary”!

The “commentary” always restricts the “text”!

Performanz / Performance !

Text politics !

Text performance / repetition / iterability / marking !

Dissemination / Idiom ! Performativity !

( cf.: § Para-Graphie : D i s s e m i n a t i o n, – in: Gerhard Kaučić: Grammatotechnè als Grammatologie der “HERZGEWÄCHSE” oder von der Inkommunikabilität. Salzburg 1986, pp. 71-74., german ed. )

Text music / text image / coloratura / voice / texture !

Text configuration

What is information? What is a sentence? What is a question? What determines a question?

Philosophical practice as overcoming fear! The eternal conflict with authority as a permanently deconstructive attempt at communication – the secret of the communicative in the constantly threatening incommunicability. Our task is to thwart the discourses of power, of domination, of authority – and every discourse implies the exercise of power! – by analyzing and deconstructing the ideologems and their codes.

Every sentence has too little time. Every sentence displaces by jumping. It displaces many other possible and necessary (!) sentences (for more see my/our YouTube video on “The sentence”).

Every sentence, every word, every code drives its being and its mischief in incommunicability!

Every sentence greets a ghost. Every sentence is a ghost.

Every sentence in every setting and every session (including those in a PP/philosophical practice).

I should/we should always have the opportunity to explain all the psychoanalytic, economic, political and juridical implications of the above.

I refer all readers to my/our publications on the net and to the publications on paper.

The terrain of reading is abysmal(!) and unlimited!

Philosophical practice

the enigmatic and disturbing necessity

of communication

undecidability ?   Incommunicability ?

Emergence of the self! Markings!

S e l f s t – R e f l e c t i v i t y

Reflectivity

Self-reflectivity

Gerhard Kaučić, “§ ParaGraphie : D i f f e r ä n z”, – in: G. K.: Grammatotechne als Grammatologie der HERZGEWÄCHSE oder von der Inkommunikabilität. Salzburg 1986, pp. 74-84. (germ. ed.)

and esp:

J. Derrida, La différance, – in: “Randgänge der Philosophie”. Vienna 1988 (Passagen Verlag), pp. 29-52. (germ. ed.)

 What and how would be an appropriate thinking practice today

In what >is<(!) philosophy conceivable today and through what or from where is that which we mean differently by philosophy to be practiced.

The term(!) différance questions the human being in a certain sense and thereby draws the history of life in general.

Once again to humanism as logocentrism or phonologocentrism.

Derrida shows that the traditionally hierarchical arrangement of the two components of language must be deconstructed. Right up to modern linguistics, the ideal meaning of a sign, called s i g n i f i c a t (the conception), is placed above the material carrier of the meaning, called s i g n i f i c a n t (the sound or written image). An attempt is always made to align the external signifier, the writing, with a transcendental signified.

Think of what we said earlier about religion, God and man. 

See also: 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2017/04/religion-und-gesellschaft-teil-2.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2017/04/religion-und-gesellschaft-teil-2.html?m=1

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2021/01/the-religious-deconstruction-religion.html?m=1

However, every signified (the idea!) is (according to Derrida) “always already in the position of the signifier” (Derrida, Grammatology, p. 129, germ. ed.).

There can be no meaning and no sense that could escape the spatialization and temporalization as well as the differential play of signifier relations.

According to this definition, writing is a sign of signs, a signifier of signifiers.

This reversal is primarily intended to show that the materiality of the signifier is not added to the meaning a posteriori and externally, but vice versa, that the sense is the e f f e c t of a signification that has always already been implicit. In this way, Derrida reformulated and reconceptualized the relationship between language and writing.

Through Derrida’s transformation of the concept of writing, it goes beyond that of language and includes it.

All of this results in a completely new understanding and event of text, because it has been transformed several times.

The “essence”, the practice of deconstruction, is inherent to such a text (understanding), i.e. “written into” it (cf. Derrida, Freud and the Scene of Writing or Freud’s “Wunderblock”).

The thinking of difference/différance is the inherent practice of “deconstruction”.

This is what my dissertation is about as a philosophical practice

(( and this includes the conversation, but also my/our writing practice before and after each setting/session(!) ))

always about grasping texts (written, spoken or representations(!), e.g. of a technical, artistic, economic, political, institutional nature) in their inner structure and in their interaction with other texts.

The texts are not only to be analyzed and interpreted, but their conflictuality, their aggressiveness, their concealed content and intentions are to be unmasked through the practice of deconstruction.

What is meant is the visualization of the duality of the simultaneous presence and absence(!) of truth.

We express propositions of intentional analytical truth and thereby simultaneously suppress other possible propositions of truth or untruth.

Jacques Derrida describes the process of life with the invention of his D i f f é r a n c e

 (( cf. teaser and footer in our blog ( Philosophical Practices / Politics / Disseminations Philosophical Practice G Kaučić & AL Huber 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html?m=1), German and English, only visible in the Web Version )),

in which man is a special case, a unique case. Almost a coincidence, and yet from a certain distance covered by processes of a physical, chemical and then neurological nature, increasingly stringent, defined, fixed.

Where is the transition from animal to human?

That is exciting and thrilling. Is there even such a thing as drawing a line?

I ask this question without any intention of turning humans into animals.

We are animalistic, but not beastly alone. And what does animal mean here! ( in this blog, – see my blog posting “Animal Philosophy” !!! )

Animals are! Are many different individuals! And each animal is unique !!!

And some animals even have so-called human characteristics such as memory, technical ability, special skills, reasoning ability, love, communication, etc.! And sometimes even consciousness!

Jacques Derrida’s phonologocentrism means, among other things, that all humanism is logocentric and all metaphysics is humanism.

Even if most philosophers to this day do not like to hear this.

Humanism as metaphysics is the enemy of animals.

The enemy of animals and ultimately also the enemy of humans.

I can’t roll up everything here(!) now (we always do that!), take a look at my/our animal philosophy in the blog, – read Derrida’s work on it and pay attention to the “sins”(!) – catalog, – my/our red list on the “coming democracy”! (keyword “species extinction”, “climate change”, … etc.; always to be found in the appendix of each posting in red font, English and German).

If grammatology “cannot be a science of man” it is precisely because “from the outset it poses the fundamental question of the name of man” (J. Derrida, Grammatology, 1974, p. 148, germ. ed.).

This dissertation and our subsequent work, accompanied by publications on paper and online, are all about this: Gerhard Kaučić (Dr. phil.), Anna Lydia Huber (MSc), Jg. ’59 Gespräch, Diskurs, Dekonstruktion

Philosophical practice Vienna 1989 ff. Analysis Complication Aporia Identity Dislocation Meta-thesis Deconstruction

Cf. list of publications at: https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de

Kant regards freedom as incomprehensible and man, especially “free man”, as falling under non-determinability. They are mutually exclusive! 

The meaning of every freedom would be to love and not to hate.

To love in indeterminacy.

The aporia of the concept of freedom lies in itself. Freedom without something, without direction, – freedom from democracy, – being free from the democratic?

Subject, direction / meaning/sense, freedom. The subject needs freedom in order to become a subject, to remain a subject. Freedom needs democracy. Democracy needs political subjects.

The subject hates when deprived (of love).

 The hatred of democracy! 

The subject of freedom is not a general one, it is singular when it works on its freedom and only produces the subject itself (again and again).

The subject and its singularity. The subject of hate and hatred and the subject of loving and love in its singularity in the democracy of freedom.

Democracy needs freedom. Freedom needs democracy. Subject needs freedom. Freedom needs subject(s). 

(cf. our post from January 2025: The concept of freedom. A crisis of freedom. The concept of freedom and its freedoms. On the concept and comprehensibility of freedom https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2025/01/the-concept-of-freedom-crisis-of-freedom.html?m=1  )

There is always no time. Democracy does not have time, has too little time.

The aporia of hatred through lack of time, time deprivation, loss of time.

The long while of lack of time.

It takes time to work on hatred. Hate needs time. Love needs time. Love needs subject, freedom, meaning/direction. Love needs democracy. Democracy of freedom.

We live in democratic states (still?, always?!), – is a frequently uttered sentence.

Not in lawless states, rogue states or religiously bound states.

Why the hatred of democracy?

The aporia! The subject!

Let us remember Otto Kernberg’s definition of hatred.

According to this, hatred implies the consolidation of an internalized object relation between a suffering self and an object that seems to deliberately induce the suffering of the self !!!!

The aporia of hatred! The aporia of the subject of freedom and democracy (like non-democracy!).

Democracy is under threat. From many sides. In many cases it does not (yet) exist – democracy! Not even here in Central Europe.

Interest groups, social partners, sovereigns, financial oligarchs, extremely narcissistic presidents with too many constitutional rights and a lack of political sense, populist to fascist party tendencies, major powers, corporate interests, right-wing intellectuals, religious underground currents, etc., they all threaten democracy, right up to international terrorism – they all negotiate and gamble away “the democratic”.

They all hate democracy.

All of them, the haters, through their hatred of democracy, perhaps bring about one thing – to rediscover democracy, to rethink it, to reinvent it or to recognize what that means, “democracy” and the coming democracy!

Democracy is not a form of government that enables the big players, the rich, the oligarchs to rule, yes, to rule in the name of the people.

And democracy is not a form of society for managing or regulating the flow of goods.

Democracy is a practice, based on human dignity as the highest principle of human rights (and the underlying theories of good and justice from Plato to Rawls and others, – see my teaser/visible only in the web version!), which can, should and must make it possible to make it impossible for the oligarchy to rule in the name of a people through confusion of concepts, deceptive maneuvers and all kinds of rigged cards (corruption, corruptibility, etc.) in the political game of political personnel.

Democracy is the practice of obtaining the rules that can prevent governments and wealth accumulators from exercising omnipotence over public and publicized life and over the life of all (and its conditions).

It is always and continually necessary to think, discover, recognize and strive to realize the specificity of democracy (in the making).

Democracy, the idea of democracy, is fragile and powerful at the same time.

It haunts us as a ghost, it is not a necessary historical consequence of anything in history and no institution (as that of the mind and the rationality of reason in interaction with the bodies of pleasure and the bodies of pain) can sustain its guarantee in the long term.

Democracy follows its actions in the sense of global justice for all.

Being (able to be) good naturally includes the moderation of all with regard to the finiteness of our planet Earth and, before that, especially moderation in the permitted(!?) access to the other(s). Love is an >access<! Hate is an “access”!

Hatred, and especially the hatred of democracy, belongs to the intemperate, the greedy, the accumulators and their personnel of intellectual seduction in the political field (of whatever provenance and ideology).

The >good intelligence< (!) is certainly not to be found among the haters, the abusers, the oppressors and threateners.

Share the love and joy of life!

Engage in a truly effective politics of friendship!

And recognize the fundamental inconclusiveness of the social and the political!

From this follows the realization that the condition of the possibility of something simultaneously includes its condition of impossibility.

The deconstruction of the political and the fields of politics thus expands the field for decisions that must be made in a field of undecidability.

Inscription and re-inscription are possible and necessary. The social and the political – they are fundamentally(!) open and cannot be totalized.

Hatred has no place (anymore). At least not an all-encompassing one. Only (!) devastated subjects in motion. Ugly aporia! Pragma. Pragmatiké Téchné !

Free existence “living and thinking” as >determination<!

To live and think the value of life in freedom.  In the face of the (ever) other!

Language is “power to act”. The action of language is powerful! This very setting and this figuration/configuration (cf. my teaser on this) is also “agency” and explains linguistic agency in a nutshell (cf. teaser and my video on the “sentence”!).

Language as a figure for agency and agency as a figure of language. The agency of language is not the same as that of the subject, who can do things with language, but also in language (cf. teaser on “deconstruction” and différance / Derrida!).

Language is based on a divided, I would like to say doubled nature, an operativum divided in itself. Language is, or rather the instrument of statements shares something “essential” with language because, precisely because no statement can be reduced to its instrument (if you want to delve deeper into this >matter< of “language”, read “Limited Inc” by Derrida together with the texts of the speech act theorists Austin and Searle and others).

When we use language, we inevitably evoke effects in ourselves and in others. We transform ourselves, but also the other and we transform the other, the language. Language is a name for what we do – the action we are doing – and a name for what we cause – the action and its consequences.

Words, chosen wording, sentences hurt!

The subjects, the medium, the language, the statement, the way of saying, what is said, the touched(!) contexts, the readers, the citizens, the laws, the state, the community, the social contract!

All this is attacked, injured, damaged, – perhaps destroyed!

Hate speech can lead to the death of the subject if this “speech” gets into the position of domination or can invoke such a position, – then this speech act(!) becomes a form of articulation of the ruling power and thus a kind of reproduction of power ( cf. for example Chile under Pinochet or Germany and Austria under Hitler or today Russia under Putin; as we know, there would be many more examples ).

Repetitions of sentences as hate speech and their publication can ( but do not have to! Bridge of speech, subversion is always possible, always possible in speech! – cf. Althusser, Foucault, Deleuze, especially Derrida ) and will shape the subjects, those who utter and those who are called upon.

Offensive formulations call out, they call for the localization of discursive and physical violence, they precede every utterance that sets them in scene, attempt and, as it were, bring them about. The utterance is available to the subject, the subject is formed and the subject continues the discourse as a subjugating one.

According to Freud, a forbidden desire in the unconscious shifts from one thing to the next. This infinite transmissibility of desire, which is seduced by a prohibition, a blockade, a taboo, controls this logic of infection quasi uncontrollably in a so-called metonymic flow (think of your own “desire” to do forbidden things – e.g. when familiar circumstances change!)

In Freud’s “The Unease in Culture”, the location of the libido is shifted and itself becomes the pleasure location of the prohibition. Here, repression takes on the form in which it itself becomes a libidinal activity.

This applies to the banal hate poster as well as to the recreational hooligan working as a lawyer in civilian life as well as to the sadistically obsessed murderer / lust murderer / serial killer / mass murderer or the theologically processed youth (among others) for murder attacks (as in the Bataclan etc., cf. my posts “Charly Hebdo” and “Attentat” in this blog).

The power of a performative utterance can be enormous – in both directions!

Denunciation and self-denunciation!

Depending on how it is read and depending on the readership and the reader’s position (political, ideological, intellectual).

The break with the context (Derrida) of a performative utterance is always inherent to it, the failure of every utterance is marked by the thing “language”. But many actors do not realize this! Actors of hate speech apparently almost never notice the self-denunciation, or notice it too late.

The history of subjugation is (also) a history of language and speech.

Consequently, human education is the first concern of any democratic society.

Our life is a life of differences. Difference enables perception and vitality.

Difference and differences are nothing simple (!)

You have to make an effort!

Differentiation is an effort and a pleasure. Every culture lives from difference! And every person in and with his thinking.

Enabling difference is also the possibility of difference to oneself and this opens up life on many levels. With humor and intelligence. Without humor and laughter, there can be no life of joy and vitality.

Every culture needs subjectivity, subversiveness, criticism and a large portion of commonality (also in difference).

To speak briefly with Derrida, to remind us how necessary this will always be:  The subject of an utterance can hardly be aware, and must be aware, that all “communication” is subject to a general graphematic structure.

One consequence of this is that the iteration structure is given and thus the intention of an utterance can never be fully present to itself and its content. This means that the iteration always produces a break, the iteration structures  a  p r i o r i.

There is always already an oratio obliqua, a structural unconsciousness of intention in the actuality of the statement. Never forget to remember that in the thing and in the conception of it a ghost is at work – the teleological illusion of consciousness (cf. in particular “Signature, Event, Context” by J. Derrida, in: Margins of Philosophy, fr.  Marges de la philosophie, germ. Randgänge der Philosophie).

Every hurtful (sexist/racist/fascist) statement, every racist act of speech hurts a person (also physically!) as a result of a contextual shift to which it is not possible to react adequately or respond adequately (more details on the difference between reacting and responding later).

The unpredictability of another’s orientation, the loss of trust, the loss of naivety/naturalness/appropriateness in the action/reaction to each other is severely disturbed. One is disturbed!

No context for an appropriate reaction! No orientation! Frustration! Fear! Feelings of loss and lack!

The domination of the Other as a consequence of the lack of doubt.

The Political Body and the Other

Affections

Inscriptions

Recollections

to contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at

LOST AND CONFUSED. SEXISTS. AN ATTEMPT AT COMMUNICATION.

Sexual economies!!!  Sexists!?  Sexism!?   Sexism debates!

Desire and responsibility!

Sexual economies! The possibilities of being born to the end!!!

the secret of the communicative in the constantly

threatening incommunicability

Sexism. Sexism debates. Treatments.

Philosophical practices.

Slow, concentrated reading.

Analysis. Reflectorium.

Possibilities for identity dislocation. Deconstruction.

Becoming a subject. To be born to the end. Repeated !

Sexism debates! Sexism! And! sexual economies!

Desire and responsibility!

the secret of the communicative in the constantly

threatening incommunicability

Lost and confused gropers, touchers, harassers, sexists, (sexually) violent and humiliating

abusers and humiliators, racists, assassins, torturers, fascists, murderers

of all countries, go into meditation, reflection and analysis!!!

Sexual economies!

Desire and responsibility !!!

Possible career of carelessness(!?), rudeness, being rejected(!),

feelings of hatred, exclusion, sexism, sexual harassment, coercion, the crude,

racism, hate speech, violence, rape, cruelty, torture, fascism, inclusion, mobbing up to murder (?!!!), serial murder, mass murder, genocide, extermination!!!

                                     Becoming a subject. To be born to the end.

Repeatedly !

Possibilities for identity dislocation. Deconstruction.

And: As always, we have too little time!

Every sentence has too little time. Every sentence displaces by jumping. It displaces many other possible and necessary (!) sentences (for more, see my YouTube video on “The sentence”).

Every sentence, every word, every code drives its essence and its mischief in incommunicability!

Every sentence greets a ghost. Every sentence is a ghost.

Every sentence in every setting and every session (including those in a PP/philosophical practice).

I should always have the opportunity to explain all the psychoanalytic, economic, political and juridical implications of the above.

I refer all readers to my/our publications on the net and to the publications on paper.

The terrain of reading is abysmal(!) and unlimited!

P.s.:

[ The original text in German can be found after the end of the English translation ]

Best regards!

Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber

PP Vienna

                                   g.kaucic[at]chello[dot]at   or   gack[at]chello[dot]at

Philosophischer Salon Gerhard Kaučić Djay PhilPrax & Anna Lydia Huber Gasometer Wien

Philosophical Lounge / Philosophischer Salon G Kaucic & AL Huber Vienna, Austria, – Gerhard Kaučić (*1959), head of a philosophical practice for 36 years in Vienna ( 1989-2025 ff.)

                                        To contact us, please use only these emails:

                                   g.kaucic[at]chello[dot]at   or   gack[at]chello[dot]at

Philosophische Praxis

GESPRÄCHE sind EREIGNISSE als TEXT

cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )

Translation into English, Gerhard Kaučić (Dr. phil., b. 1959), European Philosopher, Writer, Feminist, Translator, Freerider , Europäischer Philosoph, Philosophische Praxis/Praktische Philosophie, Sprachanalytische Philosophie, Dekonstruktion, PP Wien, Österreich, Europa

Gerhard  Kaučić, Alter 66, 2025, Anna Lydia Huber, age 66, 2025

Philosoph:in des Denkens der „différance“ (cf. J. Derrida, La dissémination. Collection „Tel Quel“ aux Éditions du Seuil, Paris 1972)

To contact us please use only this email:    g.kaucic[at]chello[dot]at

Öffnungszeiten / Hours of opening:  Mo –  Fr:    11 – 20 Uhr

Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement

Gespräche outdoor/indoorGrammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…

…around the clock …around the world…

                                   g.kaucic[at]chello[dot]at   or   gack[at]chello[dot]at

Gegenwartsphilosophie

Contemporary Philosophy

Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber  ( geb. 1959)  Philosophische Praxis 1989 ff.

                                                                        Anna Lydia Huber

Philosophin, Feministin, Mediatorin, Autorin, Freerider:in, geboren 1959, MSc, Alter 66, 2025

( Mitarbeiterin in der grammatologisch-philosophischen Praxis seit 2009 in Wien und darüber hinaus )

( Associate in the grammatological-philosophical practice since 2009 in Vienna and beyond )

                                                                          Gerhard Kaučić

Philosoph, Feminist, Mediator, Autor, Freerider, geboren 1959, Dr. phil., Alter 66, 2025 

Leiter (seit 1989) der Philosophischen Praxis Gerhard Kaučić (Dr. phil.) & Anna Lydia Huber (MSc) )

( Head (since 1989) of the Philosophical Practice Gerhard Kaučić (Dr. phil.) & Anna Lydia Huber (MSc) )

                                   g.kaucic[at]chello[dot]at   or   gack[at]chello[dot]at

Narratives, Reports, Analyses, Reflections from the Practice/from my/our Philosophical Practice

Vienna 36 years of practice jubilee (1989-2025 ff.) jubilee 36 years PP 2025

Discourses, analyses, descriptions, critiques, explanations inevitably always fall under the category „commentary„.

Comments are always something added. They try to approach a thing, an event, an institution, an action, in short, a text in any form, even if it is music. Comments try to suspend something. This always fails. Comments create a displacement, a repression as well. And with time they often cover up the thing itself.

Why?!

The „commentary“ limits the open semantic game with the means of identity, repetition and the temptation to represent the same. In this way it makes itself a mechanism of control and order by restricting and delimiting discourse and trying to establish unambiguity.

A translation is never a replacement ! Every setting is already a translation of the thought and the unthought. A translation changes the place, shifts and changes and is thus always a different text.

Only an approximate signified can be saved over(!) this way.

Every reading ( even „conversations“ must be read! ) must first produce a significant structure.

There is no criterion for the identity of the meaning of an expression: the interpretation becomes in the scientific sense a matter of undecidability, which does not mean that one could and should not temporarily quasi-fix and evaluate it in a passagere consent of many readers.

So-called „islands of understanding“ of temporary text configurations!

Understanding also in the sense of: a small or larger group of discourse participants „stands“(!) temporarily on temporarily secured „understanding“ – or understanding – ground!

This reason for understanding, this „territory“ of limited (temporally and spatially) understanding, the image of temporary text configurations, the image of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortions and performances, a mirror of originally unoriginal transformations, – a mirror that gives off the image (! ) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (See J. Derrida, La dissémination, p. 350 and passim)

The commentary sets the author as the supreme principle of the order of discourse (vg. M. Foucault, Ordnung des Diskurses) and generates its authorities.

„We“(!) represent the task of disseminal critical communication as an open text of a writing, escaping exegesis and the re-presentation of the commentary.

The task is also to be expressed in such a way that „the speech is first as good and then better understood as its author“ (Schleiermacher, Hermeneutik und Kritik, p. 94).

For us, the only critique to be accepted is the permanently critical critique, i.e. a permanently deconstructing critique whose object is the writable of the text, a permanently multiplying text.

„A signifier is, from the outset, the possibility of its own repetition, its own image or its similarity to itself. This is the condition of its ideality. What identifies it as a signifier and as such gives it its function and relates it to a signified can never be a ‚unique and special reality‘ for the same reasons. From the moment the sign appears, that is, from ever since, there is no possibility of finding the pure ‚reality‘, ‚uniqueness‘, and ’specialness‘.” (Derrida, Grammatology, p. 165, germ. ed.)

The authority of the Logos, the commentary, the dominion of the interpretation of scripture nailed to its origins has for some time been exposed to the critical criticism of deconstruction and thus the chance of democracy in the coming (Derrida).

All this points to a radical possibility that cannot be thought of by any single science or abstract discipline (Derrida, Grammatologie, 168f., german edition).

Intertextuality and the underlying multiplicity of codes is in principle unlimited and cannot be limited.The resulting deconstructive textualities and their connotation texture cannot be included or even determined by any context.

The “text” has ceased to be an object in itself. The permanently absent presence of

I n t e r t e x t u a l i t y (this applies to every text, and has done since time immemorial), in which the power of the break with its contexts as a sum of never fully present presences has always been structurally immanent in every sign of writing, has always determined writing – writing without origin and destination (arche, telos).

Practice of  d i f f é r a n c e ! ! !

European Philosopher, Writer, Feminist, deconstructed Hegelian, Translator, Mediator, Freerider, Bicycle Traveller, Enduro Biker, Ecomobilist, Survivor, Philosophical Practitioner/Practical Philosophy, Analytical Philosophy of Language, Deconstruction, Philosophical Practice  Vienna Austria Europe ))

PP.s.:

Our score for the polyphony, heterophony and unlimited polyphony of postmodernism:

One of several foundational texts: ‚The Voice and the Phenomenon‘ (Derrida)

Author:

Gerhard Anna Cončić-Kaučić, born 1959, Schriftsteller:in/Writer, Vienna/Wien.

Performances only after express consultation with the author and publisher!

Title by Gerhard Anna Cončić-Kaučić published by Wiener Passagen Verlag:

a little teaser before you start reading/ Quote from our old homepage

https://web.archive.org/web/20190611215805/http:/web.utanet.at/gack

https://web.archive.org/web/20171115140036/http://web.utanet.at/gack/Obrief.html

1) In German

>>  Offener „Brief“

„Be-denken“ Sie jedes Wort. „Schweigen Exil List“ unsere Devise unsere Wahl unser Joyce jenseits von Sackgassen wie Politik Kunst Religion. Großes Lachen in der Verschiebung & Verdichtung die Mobilität der Syntax

„… einen Text als Text ablesen können, ohne eine Interpretation dazwischen zu mengen, ist die späteste Form der > inneren Erfahrung < – vielleicht eine kaum mögliche …“ ( Nietzsche, Aus dem Nachlaß der Achtzigerjahre; in: Werke III, hg. v. Karl Schlechta, Mch. 1969, S.805)

Worte an Verleger, Rezensenten und andere LiteraturvermittlerInnen

Der Gedanke an den „nahen“ Tod, auch wenn er noch ein ( 1 ), zwei (2) oder mehr kurze Jahrzehnte auf sich warten lassen sollte, läßt mich/uns „Abstand“ nehmen von Veranstaltungen allgemeiner Art wie Präsentationen Kongressen Symposien et cetera.

Vielleicht „sagen“ Sie das den anwesend „sein“ werdenden JournalistInnen. Autor sein muß nicht heißen Literaturmanagement und in unserem Fall ganz gewiß nicht.

Autor-Sein „bedeutet“ so etwas wie „Gott-sein“ (vgl. Thot).

Ich gebe/gibt „Text„. Von Fall zu Fall diesem „Stimme“; nie aber bloß „Gesicht“, pré-„face„, Präsenz.

Im ff. ein paar „plakative“ Hinweise.

Vielleicht wollen Sie Kopien an die anwesenden Literaturvermittler verteilen und verweisen Sie auf das „Vorwort“ von Sem I.

Oder wollen Sie das vielleicht selbst verlautbaren, dort ? wenn ich in aller gebotenen Kürze Sie auf das Vorwort, die Vorrede von Sem I verweisen darf. (And to the preface by Sem V !!!)

Füttern Sie die JournalistInnen damit, lesen Sie es Ihnen sogar vor; verweisen Sie sie auf die Abschnitte der Dissemination von J. Derrida über das Vorwort und auf die einschlägigen Abschnitte in „Grammatotechne als Grammatologie der `Herzgewächse´ oder von der Inkommunikabilität

Nehmen Sie und die JournalistInnen die Wörter ernst, dann „erkennen“ sie das Programm Semeion Aoristicon I -VII (s. Vorwort). Das sollte genügen. Dann die Lektüre.

Im übrigen: die „Unauffindbarkeit des Subjekts“

Legen Sie Sem I, II, III, an unsere Stelle. Sub-Version eines sub-spekten Subiect.

Autor GACK mit freundlichen Grüßen

P.S. Vielleicht lesen Sie auch das „einfach“ (vor), wahrscheinlich wenden Sie jetzt Ihr Ohr ab, trotzdem: die Vorrede das préface, das was vor dem Gesicht (=face) ist, schaun Sie lesen Sie und Sie lesen immer nur die Vorrede, das préface, das alles ist.

 Das Gesicht, das Ge-sicht sehen Sie nie.

Das vollständig aufgelöste Subjekt im Spiegel: Sem I, II, III jenseits aller Literatur Sem I, II, III ff. lesen Sie das vor dem „Gesicht“ der JournalistInnen im „Auftrag“ des „Autor“ „GACK“ face á face

die Intrige der plot

Inspektor Sem und seine Fam/ilie öffnen alle Wortkoffer, sie werden verfolgt und sind selber auf der richtigen Spur;

das Verbergen Verheimlichen Maskieren, die Maske die Prosopopöie, die Ent-stellung; sämtliche Tricks eines Inspektors und ehemaligen Privatdetektivs; der Fall der Fälle gelangt zur Lösung Erlösung;

durch Sem Schaun und seine „Fa/milie“

„Plakat“ zur Präsentation:

„Lesen“ Sie die Zusammenhänge von Sex und Religion

„Schaun“ Sie Sem I

„Lesen“ Sie die Zusammenhänge von Literatur und Schrift

„Schaun“ Sie Sem II

„Lesen“ Sie die Zusammenhänge von Wissenschaft und Gewalt

„Schaun“ Sie Sem III

und vor allem: das „sexuelle“ Thema der Urszene, die Inskription, die Einschreibung des Sexuellen in der Rede, Religion, Politik, Kunst und Wissenschaft; die „Geste“ des Subjekts in der Sprachhalt(er)ung der Schrift der Abyss der Gesellschaft Sem Schauns Lachen und Heiterkeit

„Ein Text ist nur dann ein Text, wenn er dem ersten Blick,…, das Gesetz seiner Zusammensetzung und die Regel seines Spiels verbirgt. Ein Text bleibt im übrigen stets unwahrnehmbar.“

„Die Verschleierung der Textur kann durchaus Jahrhunderte erfordern ihr Gewebe (toile) freizulegen.“ Derrida, Platons Pharmazie, in: Dissemination, S.71 (Wien 1995, Passagen Verlag)

über ) Dekonstruktion kann man nicht sprechen man/frau muß „sie „(entweder) lesen. <<

2) in English

>> >> Open “Letter”

“Think” every word. “Silence exile cunning” our motto our choice our Joyce beyond dead ends like politics art religion. Big laugh in the displacement & condensation the mobility of syntax

“… to be able to read a text as a text, without mixing an interpretation in between, is the latest form of > inner experience < – perhaps an almost impossible one …” ( Nietzsche, Aus dem Nachlaß der Achtzigerjahre; in: Werke III, ed. by Karl Schlechta, Mch. 1969, S.805)

Words to publishers, reviewers and other literary agents

The thought of “imminent” death, even if it should still be one ( 1 ), two (2) or more short decades away, makes me/us “ keep my/our distance” from events of a general nature such as presentations, congresses, symposia etc.

Perhaps you “tell” this to the journalists who will “be” present. Being an author does not have to mean literature management and in our case it certainly does not. Being an author “means” something like “being God” (cf. Thot). I give/gives “text”. From case to case this text “voice”; but never merely “face”, pré-“face”, presence.

A few “striking” references in the ff. Perhaps you would like to distribute copies to the literary mediators present and refer them to the “Preface” of Sem I. (And to the preface by Sem V !!!)

Or perhaps you would like to announce this yourself, there ? if I may refer you in all due brevity to the foreword, the preface of Sem I. Feed it to the journalists, even read it to them; refer them to the sections of J. Derrida’s dissemination on the preface and to the relevant sections in

Grammatotechne as the grammatology of the ‚heart plants‘ or of incommunicability

If you and the journalists take the words seriously, then you will “recognize” the program Semeion Aoristicon I -VII (see preface). That should be enough. Then the reading.

Incidentally: the “untraceability of the subject” Put Sem I, II, III, instead of us, in our place. Sub-version of a sub-specified subiect.

Author GACK with kind regards

                                        To contact us, please use only these emails:

                                   g.kaucic[at]chello[dot]at   or   gack[at]chello[dot]at

P.S. Perhaps you also read the “simply” (before) probably you now turn away your ear, nevertheless: the preface, the préface, that which is before the face (=face), you read and you always read only the preface, the préface, which is everything.

You never see the face, what you see.

The completely dissolved subject in the mirror: Sem I, II, III beyond all literature Sem I, II, III ff. read this in front of the “face” of the journalists on “behalf” of the “author” “GACK” face á face

the intrigue of the plot

Inspector Sem and his family open all the word cases they are pursued and are on the right track themselves; the hiding concealing masking, the mask the prosopopoeia, the de-position;

all the tricks of an inspector and former private detective; the case of cases reaches its solution redemption;

through Sem Schaun and his “fa/mily”

“poster” for presentation

“Read” the connections between sex and religion

“ Show” Sem I

“Read” the connections between literature and writing

“ View” Sem II

“Read” the connections between science and violence

“ Examine” Sem III

and above all: of  the “sexual” theme primal scene, the “sexual” theme of the primal scene the inscription, the inscription of the sexual in speech, religion, politics, art and science;

the “gesture” of the subject in the linguistic posture of writing the abyss of society Sem Schaun’s laughter and merriment

“A text is only a text if it conceals from the first glance… the law of its composition and the rule of its play.

A text always remains imperceptible.”

“The concealment of the texture may well require centuries to uncover its fabric (toile).” Derrida, Plato’s Pharmacy, in: Dissemination, p.71 (Vienna 1995, Passagen Verlag)

about deconstruction one cannot speak one must read “it/her ”. << <<

–           /S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON V oder zur Autobiographie Sem Schauns. 2007 [Autor]

https://web.archive.org/web/20240828094059/https://www.passagen.at/gesamtverzeichnis/literatur/s-e-m-ei-o-n-a-or-ist-i-con-oder-zur-autobiographie-sem-schauns-s-e-m-ei-o-n-a-or-ist-i-con-v/

–           S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON IV oder zur Autobiographie Sem Schauns. 2002 [Autor]

https://web.archive.org/web/20240828094354/https://www.passagen.at/gesamtverzeichnis/literatur/s-e-m-ei-o-n-a-or-ist-i-con-oder-zur-autobiographie-sem-schauns-s-e-m-ei-o-n-a-or-ist-i-con-iv/

–           S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON III oder zur Autobiographie Sem Schauns. 1996 [Autor]

https://web.archive.org/web/20240828094116/https://www.passagen.at/gesamtverzeichnis/literatur/s-e-m-ei-o-n-a-or-ist-i-con-oder-zur-autobiographie-sem-schauns-s-e-m-ei-o-n-a-or-ist-i-con-oder-zur-autobiographie-sem-schauns/

–           S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON I oder zur Autobiographie Sem Schauns. 1995 [Autor]

https://web.archive.org/web/20240828094116/https://www.passagen.at/gesamtverzeichnis/literatur/s-e-m-ei-o-n-a-or-ist-i-con-oder-zur-autobiographie-sem-schauns-s-e-m-ei-o-n-a-or-ist-i-con-oder-zur-autobiographie-sem-schauns-2/

–           S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON II oder zur Autobiographie Sem Schauns. 1994 [Autor]

https://web.archive.org/web/20240828094356/https://www.passagen.at/gesamtverzeichnis/literatur/s-e-m-ei-o-n-a-or-ist-i-con-oder-zur-autobiographie-sem-schauns-s-e-m-ei-o-n-a-or-ist-i-con-ii/

Passagen Verlag Wien/Vienna

Title from:

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

https://www.passagen.at/autoren/gerhard-a-concic-kaucic-1

https://web.archive.org/web/20240828094359/https://www.passagen.at/autoren/gerhard-a-concic-kaucic-1/

cf. also:

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Covid 19 Roman Text Welt Gedicht

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2020/04/covid-19-roman-text-welt-gedicht.html

 Adventure Philosophy! AN ANNIVERSARY EVERY YEAR / LIVING CONSCIOUSLY EVERY YEAR …………… Adventure Philosophy ……. Adventure Life !!!

……………………………………… Grammatological practice, philosophical practice, philosophy, what is philosophy, understanding, desire, knotting, knots of life and writing and of life as writing, semiology becomes grammatology, philosophy as science, differ/a/nce, Socratism as stultification, theoria as the highest form of practice. ……………………………………………….

 Writing (cf. teaser), language, the sentence, the word. Every sentence is a leap!

Personal history and general history; language consciousness unconsciousness; what does this have to do with general history, experience, phenomenology (e.g. that of Merleau-Ponty), desire (e.g. Freud, e.g. Lacan, e.g. Melanie Klein), processing, reality, „psychic reality“ (Freud) (?!) ……………………………………………………..

 LANGUAGE, THINKING, PHILOSOPHY, UBW: …………. HOSPITALITY PHILOSOPHICAL PRACTICE ……

Sprache, Denken, Philosophie, Ubw: …………. Gastfreundschaft Philosophische Praxis ……

SPRACHE, DENKEN, PHILOSOPHIE, UBW: …………. GASTFREUNDSCHAFT PHILOSOPHISCHE PRAXIS …

……………………………………………………………………….. Gastfreundschaft Philosophische Praxis ……………………………………………………………………. ich versuche

……………………………………………………………………. I try to explain why I answer requests for lectures, seminars or discussions permanently and persistently (almost) in the negative; my grammatological philosophical practice requires deconstruction. ………………………………………………………………………………………………………………………………………… And this requires ruthlessness, independence and the utmost attention! …………………………………………………………………………………………………………………………………………………..To a person to whom you want to be able to listen and whose words you want to be able to perceive, in all openness, to such a person you should want to and be able to develop a love, a passion, or at least an affection.

The body should not only not be ignored, but should be perceived and valued with an open mind – in all its frailty, fragility and vulnerability! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..Body also means voice, color of voice, tone of voice, rhythm, tempo, gesture, movement, face, eyes, looks, expression, etc. ……………………………………………………. the body is something beautiful, – …………… …………………………………………………….

(art shows us the body, as do traditional tribal cultures in Africa, Australia and America; people enjoy the body as text and often „describe“ it with tattoos), ……………………………………………………., – today

and in earlier cultures. …………………………………………………….

The body is the basis for any structurality of successful intellectual intimacy of any philosophical practice as conversation.

PHILOSOPHICAL PRACTICE VIENNA PHILOSOPHICAL PRACTICE AUSTRIA PHILOSOPHICAL PRACTICE AUSTRIA EUROPE

Grammatological Philosophical Practice, Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax & Anna Lydia Huber Vienna

                                          Philosophical practitioners, grammatologists, authors, cyclists, ecomobilists, the philosopher as cyclist, the philosopher as bicyclist, the philosopher as traveler, the philosopher as agitated and mover, the philosopher as scout ……. track ……. trace …….       Grammatology   …    Deconstruction

 Freerider, enduro biker (s works), mountain biker, touring cyclist, Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax (*1959), philosopher, , – philosophical practitioner, grammatologist, writer, author, – cyclist, mountain biker, racing cyclist, folding bike cyclist, ecomobilist, –

the philosopher as cyclist, the philosopher as bicyclist, the philosopher as traveler, the philosopher as agitated and mover, the philosopher as scout ……. track ……. trace …….   Grammatology ……….     Deconstruction

If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at

Philosophers, Writers, Philosophical Practitioners, Mediators, Translators, Feminists, Freeriders, (Wild) Camping Enthusiasts, Survivors

Vienna

Philosophical Practice weltweit … rund um die Uhr … rund um die Welt, … „face à face“, … confidential one-to-one conversation, … around the clock … around the world

Grammatological Philosophical Practice Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( born 1959, author, philosopher, PP since 1989 ) Conversation, analysis, discourse, problematization, identity dislocation, subjectivation, formalization, folding, complication, aporia, deconstruction

Opening hours:  Mon – Fri:  11 a.m. – 8 p.m.

 Charge by arrangement

Conversations outdoor/indoor: grammatologies, contextualizations, analyses, complications, plurivalences, dependencies, interdependencies, grammars, aporias, deconstruction…around the clock…around the world…

…around the clock …around the world…

TALKS are EVENTS as TEXT

cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Vienna 1988, pp. 291-314 ( original French edition: Marges de la philosophie, Paris 1972 )

Translation into English, Gerhard Kaučić (Dr. phil., b. 1959), European Philosopher, Writer, Feminist, Translator, Freerider , European Philosopher, Philosophical Practice/Practical Philosophy, Language Analytic Philosophy, Deconstruction, PP Vienna, Austria, Europe

                                   g.kaucic[at]chello[dot]at   or   gack[at]chello[dot]at

36 years Head of Philosophical Practice Gerhard Kaučić (Dr. phil.) & Anna Lydia Huber (MSc)

Philosophical Practice Vienna, G Kaučić & A L Huber 1989 ff.

Deconstruction enables the relationship to the Other, the relationship to the Other (perhaps) enables deconstruction. The encounter with the Other makes me responsible for the singularity of the Other. For the unpredictability of the Other in being different.

I try to take the other as the other is and I try to recognize what the other is or what it can tell me (could tell me about my otherness). The deconstructive mindset makes me different and an Other.

Perhaps I encounter the Other in a more “real” way, perhaps that means more honestly, perhaps more ethically(!). I’ll give it a try.

G K & A L H To contact us use only this email: gack[at]chello.at

Gerhard Anna Concic-Kaucic (author, writer, philosophers, Vienna, Austria),

(“GACK” = Anna Lydia Huber and Gerhard Kaucic )

born 1959 in Austria, live in Vienna.

He grew up in Salzburg, she in Falkenhof (Mühlviertel), Linz (Upper Austria), he/she Paris and Zell am See and he as well as in Saalfelden am Steinernen Meer (Salzburg) and Kufstein (Tyrol).

Both studied comparative literature, history, philosophy and linguistics in Salzburg and Paris, writers and translators since 1983. Numerous adventure trips by bicycle.

1989 Founded a “Grammatological Philosophical Practice” in Salzburg, Obertrum am See and Vienna.

1989 ff. Publication of a ( grammatological ) journal ( Die Grüne F Abyss ) for literature, culture and politics.

Representative of “Viennese postmodernism”, a Viennese variant of “deconstruction” (Jacques Derrida). Narrator, poet, translator, novelist and cultural theorist.

Authors of a deconstruction novel playing on different levels of language, reality and consciousness ( Passagen Vlg. 7 vols. planned, vol. V published 2007 ).

Essays on topics such as writing, grammatology, feminism, cloning, ecology, Japan, Judaism, Arabic culture and literature, religion, Kabbalah, music, architecture, film, network society, sport, transportation, politics, sexuality, philosophical practice, literary theory, postmodernism, semiotics, rationalism, constructivism, deconstruction, différance, psychoanalysis, Kant, Hamann, Nietzsche, Freud, Wollschläger, Derrida, etc.

A big thank you to my practice visitors! 36 years of philosophical practice Gerhard Kaucic

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2019/12/groes-dankeschon-meine.html

Many thanks to my practice visitors! 36 Years of Philosophical Practice Gerhard Kaucic

( German / English )

Prices, fee / fee amount / costs / price by arrangement / Charge by arrangement

 Payment: cash and invoice

Fee payment: cash and invoice

Confidential individual consultation

A conversation in my philosophical practice lasts 55 minutes and costs between 65 and 115 euros, depending on the social situation and the respective needs (keyword: indoor/outdoor).

A double session costs between 95 and 145 euros, depending on requirements. A three-hour session costs between 155 and 210 euros.

Setting, – confidential “single talk”, confidential “one-to-one conversation”

Up to two people can have a conversation with me. The fee is then calculated according to the number of participants.

Persons in need with a high level of interest are not charged a fee for the first three rounds.

                                        To contact us, please use only these emails:

                                   g.kaucic[at]chello[dot]at   or   gack[at]chello[dot]at

Before you write to me/us, before you think about coming to us, please try to think and reflect in your own way: ………What is philosophy? … What is philosophical … “practice” ? …….What is it ? ……. What is “is” ? …. “What” “is” a “question” ? ……  What is its precondition?…What causes it?…. Where does it develop from? … …

Which “contexts” lead to what we call a “question”? … Under what circumstances, in what situation, by whom, with what intentions and on the basis of what tacit and unquestioned presuppositions and on the basis of what retentions does what we call “questioning” or something like “the politics of questioning” arise? ) And ! – Is … “thinking” …asking !?…Does “philosophical practice” answer … Questions…?…!… Does … “Philosophy” … to questions ? …

Derrière le miroir” (Jacques Derrida) ……..” Semeion Aoristicon“…..” /S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ “ (Concic-Kaucic) ]

An open letter to people who want to come to my Philosophical Practice :

Dear people ,

dear interested people ( to avoid misunderstandings ! ),

whoever is dreaming of coming to my practice, – I am not a life – coach ! I am not a “ life – coach ” ! ( life advisor / life consultant / life counsellor / lifestyle consultant / teacher )

I do not feel responsible for that ! With the request for understanding.

What happens in my philosophical practice ?

There are many practices and each one is different.

I do not see myself as a “life counselor” or coach.

My practice is more concerned with theory-saturated or at least theory-interested concerns and my task is to deconstruct these theories or their carriers (i.e. my conversation partners, clients or guests), i.e. among other things to lead these/their theories into aporia and thus to unlock the thinking of my conversation partners, which also means to free these people, who are usually very theory-trained, for something new.

Yours sincerely

Gerhard Kaucic

                                        To contact us, please use only these emails:

                                   g.kaucic[at]chello[dot]at   or   gack[at]chello[dot]at

P.S.: Of course there are many philosophical practitioners who see themselves as “life counselors”.

I would prefer not to be a life-coach ! ( in variation and adaptation of H. Melville: “Bartleby, the Scrivener” )

30 Years Jubilee Philosophical Practice Gerhard Kaucic

in English:

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2019/02/30-years-jubilee-philosophical-practice.html

A particularly frequently requested field of problematicity:

Explanation aa))) In addition to the topic of “euthanasia, self-determination, economy” (including the subjects of euthanasia, assistance, support in dying, active, passive, indirect euthanasia, assisted suicide, problematic issues, etc.).

Explanation ff.) :… ranks the topic “J. Derrida , grammatologist, philosopher, founder of deconstruction , incomprehension of his opponents, dis- and misunderstandings of his followers” and the corresponding sub-topic “ Sur:Life ! Food Nutrition Food Enjoyment Animal Consciousness Unconsciousness Ethics Reflection Possibilities Aporias Deconstruction” in my Grammatological Philosophical Practice in Vienna, – and beyond (worldwide), – at the top of the most requested fields of reflection and deconstruction.

Grammatological philosophical practice in Hamburg’s Hotel Kempinski on the Alster (( Hamburg, views ! and insights as well as the view of insight and vivifying circumspection including the skyline as a topophotographic event “metropolis on the water”, – the feeling of creating space through the production of “timelessness of the unconscious” and an un/healthy portion of good tasting fried animal meat!)

One can always dream of the animal and the ego, the unconscious and the superior ego, desire, psychoanalysis and its ethics! Of the truth of revelation! From the “right to insight, or the invention of the other” (cf. J. Derrida in “Psyché”)) to “Jacques Derrida, founder of deconstruction, incomprehension of his opponents, dis- and misunderstandings of his followers” ( 07-2014 )

Blogpost: Was ist Philosophische Praxis? (I)Part 1

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2015/12/was-ist-philosophische-praxis.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2015/12/was-ist-philosophische-praxis.html?m=1

Blogpost: Was ist Philosophische Praxis? (II) Part 2

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2016/01/was-ist-philosophische-praxis-ii.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/01/was-ist-philosophische-praxis-ii.html?m=1

Blogpost: Was ist Philosophische Praxis? (III) Part 3

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html?m=1

https://web.archive.org/web/20241214022508/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

                                        To contact us, please use only these emails:

                                   g.kaucic[at]chello[dot]at   or   gack[at]chello[dot]at

Deconstruction and Philosophical Practice / Philosophical Practice as Deconstruction

The Machine The Man Cyborgs Deconstruction

The Religious Deconstruction Religion and Society

Europeanization Legal Policy Migration Policy Deconstruction, Migration, Politics, Community, Subjects, Relations, The Other

The Political Body and the Other The European Heritage

Film Denken Philosophischer Salon Gerhard Kaučić Djay PhilPrax Gasometer Wien

Tiere sehen Dich an. Dekonstruktion, Verantwortung. Dekonstruktion zum Komplex von Gewalt, Wahn, Traum, Tod und Verantwortung.

MASCHINE MENSCH Roboter Androiden Cyborgs als Subjekt Dekonstruktion

Sexismus und Sexismusdebatten. Begehren und Verantwortung.

Religion und Gesellschaft. Das Religiöse.

ENDURO Sport Fun Erhabenheit.

Jacques Derrida and the deconstruction as philosophical Practice.

Gastfreundschaft. Politik der Freundschaft.

Lebensfreude.  Essen und Genießen!  Wie ernähre ich mich richtig?  Wie lebe ich richtig?

Gegenwartsphilosophie / Philosophische Praxis / Contemporary Philosophy

Autobiographie.„Derrière le miroir“ (Jacques Derrida), “ Semeion Aoristicon“…“ /S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ “ (Concic-Kaucic)

Postmoderne / Wiener Postmoderne / Dekonstruktion.

Haß-Sprech, Haß-Rede, Haßgesellschaft, Haßpolitik. Demokratiefähigkeit.

Europeanization Legal Policy Migration Policy Deconstruction, Migration, Politics, Community, Subjects, Relations, The Other

The Political Body and the Other The European Heritage

Arzt und Patient und seine Krankheit

Hegel besser verstehen / Hegel heute

Beethoven heute

The Religious Deconstruction Religion and Society

The Machine The Man Cyborgs Deconstruction

Europäisierung Rechtspolitik Migrationspolitik Dekonstruktion

Affizierung Immunisierung Autoaffektion Autoimmunität

Der freie Wille / Free will / Bewußtsein / das Unbewußte

Schurken Russland Putinismus Schurkenstaat

Rogues, Russia, Putinism, rogue state, war, terror

Ästhetische Erfahrung Radphilosophie Freiheitserfahrung Grenzerfahrung(en)

Theorie Praxis Technik Philosophische Praxis

Suizid, Selbsttötung und Freitod Suizid ja/nein

Todesstrafe Strafrecht Gesellschaft Menschenwürde Menschenrechte

Der Westen, die Anderen. Die Aufklärung.

Musikalische Erfahrung / Musical experience Grammatologie Implikationen

Kant das unreine Denken Apokalypsis

Ausnahmezustand Coronavirus-Krise Freiheitsrechte

Philosophie des Hasses Philosophie des Neides

Wiener Postmoderne/Postmoderne

Recht und Gerechtigkeit Armut Reichtum Überreichtum

Peter Handke und der Nobelpreis für Literatur

Philosophische Praxis als Training

Deconstruction and Philosophical Practice / Philosophical Practice as Deconstruction

Haus der Geschichte Österreich

Dissemination, Dekonstruktion und Philosophische Praxis

différance / (Differänz)

Das Werk und die Wahrheit/Landschaft und Leib

Thesen aus der realen Welt von Flüchtlingen

Was die Rechte will

Grammatologie

Österreichische Philosophie der Gegenwart

Französische Philosophie der Gegenwart

Freiheit und Krise. Krise der Freiheit.

Zur Inauguration des US Präsidenten (elect) Donald Trump

Demokratie – Philosophie / Demokratiephilosophie

Tierphilosophie Demokratietheorie

Postanthropozän ( !? ) Philosophie und Praxis

Dekonstruktion. Was ist Dekonstruktion. (!)

In einen Dialog treten. Was ist ein Dialog?!

Hate Speech

Was ist Philosophische Praxis?

Das Attentat. Der Wahnsinn. Die Singularität.

Festung Europa Postkolonialismus Terrorismus Flüchtlinge

Poésie engagée Sprachruf Rufsprache

Übersetzung Sprachen Fremdsprachen Übersetzungstheorien

DDR – Diskurse Unrechtsstaat / Rechtsstaat

Heterozentrismus: „Sexualität Anti-Homosexualität

Israel Judentum Minderheiten Demokratiephilosophie Verfassung

Israels Gründungsmythos Shlomo Sand Die Erfindung des jüdischen Volkes

Identität und Wandel

Kabbalah und die Schrift. Schriftgeschichte. Schrifttheorien.

Die Grünen. Das Grüne. Grüne Parteipolitik. Der Abbyss.

Rassismus. Apartheid. Sexismus.

Kind. Erziehung. Psychoanalyse.

Kinderliteratur. Literatur. Kinderkunst. Kunst.

Gewalt und Strafe.

Flüchtlingspolitik. Finanzpolitik. Haßpolitik.

Geopolitik und Weltschrift. Derrida und der Schriftbegriff.

Différ a nce.

Ökonomie und Anökonomie.

Archiv Anarchiv Archivwissenschaft.

Demokratie. Ökonomie. Politik. Philosophie. Die Unberechenbarkeit.

Kontrasexuelle Performanz. Begehren. Queering.

Poptheorie. Kunsttheorie. Architekturtheorie. Politik der Freundschaft.

Was ist Philosophie. Wer denkt, was heißt denken/Denken.

Lehrt man denken. Lehrt man denkend. Lernt man Denken. Gedankengänge.

. Leben. Überleben Euthanasie. Selbstbestimmung. Ökonomie.

Allegorien des Lesens. Was heißt heute: Lesen!

Metaphorologie. Literatur. Sprache. Rhythmus. Tonart. Stimmung.

Rhetorik. Ästhetik. Semiologie. Grammatologie.

Grammatologie   Grammatotechne   Inkommunikabilität   Différance

Kino. Film. Geschwindigkeit.

Körper. Nacktheit. Zivilisation.

Das Werk und die Wahrheit / Landschaft und Leib

LEBENSRAUM, MACHT, DEMOKRATIE, GESCHLECHT, NACKTHEIT, KÖRPERPHILOSOPHIE, FREIHEIT

THE LIMITS OF MEDIATION, Enlightenment, PHILOSOPHY, PSYCHOANALYSIS

Psychoanalyse, Sprachanalytische Philosophie, das Unbewußte 

Die Sprache, das Sprechen, das Unbewußte (Ubw) 

Der Satz und die Philosophie

Sexism, racism, fascism, cultural-historical considerations and reflections on violence and gender, – limits of mediation, limits of enlightenment, limits of philosophy, limits of psychoanalysis, responsibility and legal consequences up to a necessary future change of legal philosophy and legislation under demand of applied psychoanalytic reflectories as deconstruction.

KÖRPERPHILOSOPHIE, SEXISMUS, RASSISMUS, FASCHISMUS, MACHTTHEORIEN, BEGEHREN, ANTHROPOLOGISCHE UND ÖKONOMISCH-POLITISCHE STRUKTURDEBATTEN, POLITIK, DEKONSTRUKTION

Körper Philosophie Körperphilosophie

das „eher“ Nichtabbildbare !, bzw das Nichtabgebildete einer bildgrammatischen Stratifikationsebene in der Zeit

Fotografie, Photographieren, Abbilden, Bildung

Denken u. Kino, Semiologie, Sprache und Gedächtnis

Grammatologische Philosophische Praxis. Film und Schrift bzw Film als Text oder die Grammatologie der Affekte und die Lesbarkeit im Ich.

Völkerrecht(e) oder Machtpolitik und Geopolitik. Demokratiephilosophie im Kommen. 

Velozität Volatilität Flüchtigkeit in der Zeit. Televisionen. Internet. Axiomatiken. Gedächtnis. Kultur.

De Sade, Freud, Artaud, Genet, Goytisolo, Derrida, Tel quel, Nouveau Roman, Krieg, Leib, Gedächtnis, Archiv

Der freie Wille / Free will / Bewußtsein / das Unbewußte

Deconstruction Music Dekonstruktion Musikalische Erfahrung

Kontakt / Adresse:

Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax (Dr. phil.) / Anna Lydia Huber (MSc)

Guglgasse 8

1110 Wien Oesterreich Europa

                                        To contact us, please use only these emails:

Philosophical Salon / Philosophical Lounge G Kaucic & AL Huber, Vienna …   Discourse room, study room, social room, work room, philosophical salon, philosophical lounge, philosophical practice Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax (born 1959, Dr.phil.) & Anna Lydia Huber (born 1959, MSc) Gasometer City, Vienna

Philosophischer Salon/Philosophical Lounge G Kaucic & AL Huber Vienna, Austria, – Gerhard Kaučić (*1959), head of a philosophical practice for 36 years in Vienna ( 1989-2025 ff.)

Philosophical Salon / Philosophical Lounge G Kaucic & AL Huber, Vienna …   Discourse room, study room, social room, work room, philosophical salon, philosophical lounge, philosophical practice Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax (born 1959, Dr.phil.) & Anna Lydia Huber (born 1959, MSc) Gasometer City, Vienna

Philosophical Salon / Philosophical Lounge G Kaucic & AL Huber, Vienna …   Discourse room, study room, social room, work room, philosophical salon, philosophical lounge, philosophical practice Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax (born 1959, Dr.phil.) & Anna Lydia Huber (born 1959, MSc) Gasometer City, Vienna

                                        To contact us, please use only these emails:

Philosophie Wien / Philosophy Vienna Austria Europe

Contemporary Philosophy

Nicht vollständige Liste unserer Publikationen seit 1986 cf. „Google Scholar Profil“:

Gerhard Kaučić (Dr. phil.), Anna Lydia Huber (MSc)

https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de

Non-complete overview of our publications since 1986 cf. „Google Scholar Profile“:

Gerhard Kaučić (Dr. phil.), Anna Lydia Huber (MSc)     

https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de

VIAF:

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

https://web.archive.org/web/20241213022311/https://viaf.org/viaf/59390636/

Wikidata:

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

https://www.wikidata.org/wiki/Q3104047

https://www.wikidata.org/w/index.php?title=Q3104047&oldid=2102216011

LinkedIn Gerhard Kaučić

36 years Head of a Philosophical Practice in Vienna, Austria, Europe

Philosophische Praxis, gegründet 1989, Dr. Gerhard Kaučić (*1959, Alter 66, 2025) , Philosophischer Praktiker, Gasometer B, Guglgasse 8, 1110 Wien, Austria / Österreich, Europa

Philosophische Praxis Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax (Dr. phil.) & Anna Lydia Huber (MSc), geb. 1959, gemeinsamer Praxis-Sitz Wien (seit 1989 ff.) / joint practice location in Vienna

https://at.linkedin.com/in/gerhard-kau%C4%8Di%C4%87-2b6b9362

Homepage (Engl./Germ.):

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html?m=1

https://web.archive.org/web/20250105154330/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

https://web.archive.org/web/20250105154424/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html?m=1

Lebenslauf Biographie Gegenwartsphilosophie Philosophische Praxis

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2017/10/lebenslauf-biographie.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2017/10/lebenslauf-biographie.html?m=1

https://web.archive.org/web/20241224001016/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2017/10/lebenslauf-biographie.html?m=1

Biographisches, Bio, Vita, Biographie Philosoph:in

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2017/09/biographisches-bio-vita-biographie.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2017/09/biographisches-bio-vita-biographie.html?m=1

https://web.archive.org/web/20241224002106/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2017/09/biographisches-bio-vita-biographie.html?m=1

Blogger Gerhard Kaučić / Anna Lydia Huber

https://www.blogger.com/profile/06298602217698385450

https://web.archive.org/web/20241224003917/https://www.blogger.com/profile/06298602217698385450

https://web.archive.org/web/20250105162953/https://www.blogger.com/profile/06298602217698385450

Unser Blog

Philosophical Practices / Politics / Disseminations Philosophische Praxis G Kaučić & AL Huber https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/ 

Philosophische Praxis als Training

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2019/09/philosophische-praxis-als-training.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2019/09/philosophische-praxis-als-training.html?m=1

https://web.archive.org/web/20241216103708/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2019/09/philosophische-praxis-als-training.html 

Philosophical Practice as/and Training work-free Education Humanity Future Human Being Democracy

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2019/09/philosophical-practice-asand-training.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2019/09/philosophical-practice-asand-training.html?m=1

https://web.archive.org/web/20241224000429/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2019/09/philosophical-practice-asand-training.html?m=1

Recht und Gerechtigkeit Armut Reichtum Überreichtum Demokratie Eine Sache der Demokratie (-philosophie)

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2019/11/recht-und-gerechtigkeit-armut-reichtum.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2019/11/recht-und-gerechtigkeit-armut-reichtum.html?m=1

https://web.archive.org/web/20241216105545/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2019/11/recht-und-gerechtigkeit-armut-reichtum.html?m=1 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2019/11/law-and-justice-poverty-wealth.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2019/11/law-and-justice-poverty-wealth.html?m=1

https://web.archive.org/web/20241222014924/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2019/11/law-and-justice-poverty-wealth.html?m=1

Freiheit und Krise. Krise der Freiheit.

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2017/03/freiheit-und-krise.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2017/03/freiheit-und-krise.html?m=1

https://web.archive.org/web/20241216105227/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2017/03/freiheit-und-krise.html?m=1

The Machine    The Man   Robots     Androids    Cyborgs as subject    Deconstruction

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2021/02/the-machine-man-cyborgs-deconstruction.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2021/02/the-machine-man-cyborgs-deconstruction.html?m=1

https://web.archive.org/web/20241216172707/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2021/02/the-machine-man-cyborgs-deconstruction.html

https://web.archive.org/web/20241220221716/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2021/02/the-machine-man-cyborgs-deconstruction.html?m=1

Grammatotechne als GrammatologIE oder von der Inkommunikabilität

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2018/02/grammatotechne-als-grammatologie-der.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2018/02/grammatotechne-als-grammatologie-der.html?m=1

https://web.archive.org/web/20250105151759/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2018/02/grammatotechne-als-grammatologie-der.html

https://web.archive.org/web/20250105151859/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2018/02/grammatotechne-als-grammatologie-der.html?m=1

The Religious   Deconstruction   Religion and Society   

Das Religiöse   Dekonstruktion    Religion und Gesellschaft

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2021/01/the-religious-deconstruction-religion.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2021/01/the-religious-deconstruction-religion.html?m=1

https://web.archive.org/web/20241216173216/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2021/01/the-religious-deconstruction-religion.html

https://web.archive.org/web/20241220222023/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2021/01/the-religious-deconstruction-religion.html?m=1

Affliction Immunization Autoaffection Autoimmunity

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2022/02/affliction-immunization-autoaffection.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2022/02/affliction-immunization-autoaffection.html?m=1

https://web.archive.org/web/20241216173748/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2022/02/affliction-immunization-autoaffection.html

https://web.archive.org/web/20241220221109/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2022/02/affliction-immunization-autoaffection.html?m=1

The attack. The insanity. The singularity.

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2015/11/theattack.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2015/11/theattack.html?m=1

https://web.archive.org/web/20241220220314/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2015/11/theattack.html

https://web.archive.org/web/20241220220345/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2015/11/theattack.html?m=1

Theory Practice Technique Philosophical Practice as thinking and speaking

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2023/01/theory-practice-technique-philosophical.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2023/01/theory-practice-technique-philosophical.html?m=1

https://web.archive.org/web/20241221110839/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2023/01/theory-practice-technique-philosophical.html

https://web.archive.org/web/20241221110913/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2023/01/theory-practice-technique-philosophical.html?m=1

Aesthetic Experience Cycling Experience Freedom Experience Border Experience(es)

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2022/08/aesthetic-experience-cycling-experience.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2022/08/aesthetic-experience-cycling-experience.html?m=1

https://web.archive.org/web/20241222012040/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2022/08/aesthetic-experience-cycling-experience.html

https://web.archive.org/web/20241221221154/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2022/08/aesthetic-experience-cycling-experience.html?m=1

Europeanization Legal Policy Migration Policy Deconstruction

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2022/01/europeanization-legal-policy-migration.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2022/01/europeanization-legal-policy-migration.html?m=1

https://web.archive.org/web/20241221205206/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2022/01/europeanization-legal-policy-migration.html

https://web.archive.org/web/20241221205243/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2022/01/europeanization-legal-policy-migration.html?m=1

Deconstruction and Philosophical Practice / Philosophical Practice as Deconstruction

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2019/03/deconstruction-and-philosophical.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2019/03/deconstruction-and-philosophical.html?m=1

https://web.archive.org/web/20241218115356/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2019/03/deconstruction-and-philosophical.html

https://web.archive.org/web/20241219003921/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2019/03/deconstruction-and-philosophical.html?m=1

Österreichische Philosophie der Gegenwart (Germ. / Engl.)

Philosophie der Gegenwart / Zeitgenössische Philosophie                                         

Philosophie des 21. Jahrhunderts / Philosophieren im 21. Jahrhundert

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2017/08/osterreichische-philosophie-der.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2017/08/osterreichische-philosophie-der.html?m=1

https://web.archive.org/web/20241225024811/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2017/08/osterreichische-philosophie-der.html

https://web.archive.org/web/20241225024906/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2017/08/osterreichische-philosophie-der.html?m=1

Deconstruction   Music   Deconstruction    Musical   Experience   Deconstruction 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2025/01/deconstruction-musical-experience.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2025/01/deconstruction-musical-experience.html?m=1

https://web.archive.org/web/20250106103409/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2025/01/deconstruction-musical-experience.html?m=1 

                                   g.kaucic[at]chello[dot]at   or   gack[at]chello[dot]at

DR. GERHARD KAUČIĆ / DJAY PHILPRAX (JG. 1959) LEITER EINER PHILOSOPHISCHEN PRAXIS SEIT 1989

…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben

Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer

Gerhard Kaučić,

b. 1959, Philosopher, Writer, 66, 2025

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Titel von Gerhard Anna Cončić-Kaučić bei Passagen

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON II
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON III
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON I
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt.
Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden.
„Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON IV
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt.
Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON V
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttl nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

In English:

CORONA WHEELING CROWNING

The leap. Leaving the book. The production, the emancipation, the liberation of writing.

……………………. Semeion Aoristicon oder zur Autobiographie Sem Schauns …………………..

……. THE SENTENCE ………. the jump ……… the set ……. the leap o f …. The LEAVING of

the BOOK ……….. ?!

I ask if Sem VI is not my / our blog composition !?!

I ask (me / us) if Sem VII is not my / our blog.

I ask if my/our blog will not be Sem VI and Sem VII?

And shall be!

Or must be?

Already is, will be or even must be and will have to be !?!

The set. The leaving of the book.

The production, the emancipation, the liberation of the writing.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns

Philosophische Praxis

GESPRÄCHE sind EREIGNISSE als TEXT

cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )

Translation into English, Gerhard Kaučić (Dr. phil., b. 1959), European Philosopher, Writer, Feminist, Translator, Freerider , Europäischer Philosoph, Philosophische Praxis/Praktische Philosophie, Sprachanalytische Philosophie, Dekonstruktion, PP Wien, Österreich, Europa

Gerhard  Kaučić, Alter 66, 2025, Anna Lydia Huber, age 66, 2025

Philosoph:in des Denkens der „différance“ (cf. J. Derrida, La dissémination. Collection „Tel Quel“ aux Éditions du Seuil, Paris 1972)

To contact us please use only this email:    g.kaucic[at]chello.at

Öffnungszeiten / Hours of opening:  Mo –  Fr:    11 – 20 Uhr

Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement

Gespräche outdoor/indoorGrammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…

…around the clock …around the world…

                                   g.kaucic[at]chello[dot]at   or   gack[at]chello[dot]at

Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber  ( geb. 1959)  Philosophische Praxis 1989 ff.

Philosophical Practice Vienna 1989 ff. Analysis Complication Aporia Identity Dislocation Meta-thesis Deconstruction

Cf. list of publications at: https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de   

To contact us, please use only these emails:

Mehr dazu siehe meinen Teaser und meinen Footer sowie die übrigen Postings in diesem Blog! (Blogspot-Blog 2014 ff.) 

Homepage: 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html?m=1