Erzählungen, Berichte, Analysen, Reflexionen aus der Praxis/aus meiner/unserer Philosophischen Praxis
Wien 36 Jahre Praxis Jubiläum (1989-2025 ff.) Jubilaeum 36 Jahre PP 2025
PHILOSOPHISCHE PRAXIS GERHARD KAUCIC / DJAY PHILPRAX & ANNA LYDIA HUBER WIEN ÖSTERREICH EUROPA
Die Frage nach dem Tod und die Frage der Geburt
Religion und Gesellschaft
Religionssoziologien sind dekonstruierbar. Sie alle unterlaufen ihr erklärtes Ziel. Sie alle sind überfordert in dem Versuch die Frage nach dem Wesen der Religion zu beantworten.
Sie alle versuchen selbst(!) nicht religiös zu sein in ihren Beschreibungsversuchen des Religiösen von Religion, denn das ist das Wesen(!) von R.
Religion konstatiert(!) Religiöses durch Einschränkung und Ausschließung! Ist insofern nicht jede Beschreibung von Religion(en) automatisch(!), zwanghaft selbst religiös?! Die Beschreibung religiöser Tatsachen (!), Rituale, Ereignisse, Beschreibungen, Kommunikationen (wie etwa Gebete!), Phänomenen (!) muß selbst religiös sein! Sonst könnte sie Religion nicht b e s c h r e i b e n (!).
Diese Soziologien und Phänomenologien schließen ein und schließen aus! Wie es ihnen grad paßt oder möglich ist.
Beides ist paradox! Im graden wörtlichen Sinn para-dox! Knapp neben etwas!
Das System Religion, wenn ich es einmal so bezeichnen darf, denn genaugenommen, wissenschaftlich genaugenommen (vgl. Luhmann), handelt es sich um kein System, eher um einen System-Wahn, eine Psychose (vgl. Lacan, Abraham/Torok) als Institution in Form z. B. der Kirche.
Das System R e l i g i o n ist nur als solches(!) unabhängig (!?), wenn es in die Lage versetzt ist, mitzukontrollieren, was es alles nicht ist.
Psychosen und Religion(en) haben etwas gemeinsam, – nämlich das Vermögen etwas Bedeutung zu verleihen, etwas zu etwas Besonderem zu machen, also eine Art Verdopplung von Realität (( z. B. der brennende Dornbusch! Nur oder mehr?! Surpluseffekte, wo (fast) gar nichts ist von etwas, was dort (!) sein soll )).
Paradoxe Aussagen gibt es auch in der Philosophiegeschichte häufig. Die Geschichte der Metaphysik ist eine der Paradoxa.
Meist infolge des fast unmerklichen Wechsels von einer Realitätsebene (bzw einer Aussage über diese) zu einer anderen. Hegel, Heidegger,Wittgenstein. Sie alle sprechen vom Sein, das es gar nicht gebe. Vom Sein als Sosein bzw von „könnte“ im Wort „sein“.
Marx hält die Kritik der Religion für die Prämisse einer jeden Ideologiekritik!
Nun steckt aber nach meinem Dafürhalten in jeder Kritik ein gewisser
(( bestimmbarer (!), zu bestimmender (!) Geist (!), – ein Gespenst besser (wie Derrida formuliert) ))
Gespenstergeist(!), das Gespenst des Satzes, eines jeden Satzes, das Gespenst des Sprungs zwischen Sätzen und als der Sprung von Satz zu Satz.
Das Gespenst einer Heterogeneität zwischen Glaube und Wissen. Ein Geist von Religion vielleicht (oder lieber Psychose?) an den Grenzen der bloßen Vernunft?
Der Ausschluß des Religiösen der Religion als Rekurs und Abkunft oder wiederholte Rückkehr des Grundsatzes (!) des Glaubens und die ewige (?) Wiederkehr der Religion qua „Religiöses“.
Wie Religion heute denken ohne religiös zu sein/werden. Nach all dem vorhin Gesagten.
Läßt sich die weiter oben angeführte Behauptung mit Fragezeichen einer „Zivilreligion“, die wir bräuchten, vielleicht auch nur zwischenzeitlich brauchen, überhaupt irgendwie begründen, zumindest mit Plausibilität heutigen aufgeklärten Denkens füllen/erfüllen?
Sinnvoll ? Nicht ?!
Was wäre der Zweck? Und ist das Denken zu einem Z w e c k religionsfreundlich und mehrheitsfähig? Und wenn ja, was wären die Folgen!
Spaghetti – Monster?
Voodoo – Partys ?
Martial – Arts – Käfige als Kirche ?
Einheitskleidung?
Kollektiver Selbstmord?
Fliegende Teppiche?
LSD für alle auf Rezept?
Lateinische Messen als vegane Gala-Diners ?
Fortsetzung durch jede(n) Selberdenker/in !
Ist Religion absurd? Das Absurde als Basissubstrat einer jeden Religion ?
Kierkegaard interpretiert einen Zweck in die Religion. In den Akt des Glaubens.
Er meint, Abraham würde im Herzen gewußt haben, Gott werde Isaak letztlich nicht als Opfer nehmen. Er wolle ihn bloß(!) testen. Und wenn doch, dann wird der Herr ihm einen neuen(!) Isaak, einen neuen Sohn geben. Kraft des A b s u r d e n !
Abraham ist a b s o l u t und ganz an seinen Gott gebunden. An die Absolutheit der religiösen Bindung (sowohl Abraham als der Stammvater Israels als auch als der Stammvater der Araber).
Auch die christlichen (die dritte abrahamitische Religion neben Judentum und Islam, die sich auf Abraham und Isaak bezieht) und alle anderen (mir bekannten!) Religionen und Glaubensformen kennen absurde verantwortungslose (!) Sätze wie „Der Herr gibt, der Herr nimmt“.
Schicksalsergebene Sätze. Eine Selbstschutzformel. Aus der Geschichte der Leiden und des Leidens durchaus verstehbar.
Denken hilft nicht immer!
Aufsagbare Formeln manchmal schon ! In der Form der Negation von denken!
Verstehendes Durcharbeiten von Situationen, Ereignissen und Prozessen muß gelernt werden.
Ordnungsschemata wie Psychologien sie erstellen sind letztlich aber auch nur „Gestelle“, – nicht viel anderes als Gebete (!).
„Ursprünglich“(!) waren Gebete Erbittungen und Erflehungen an den Herrn (!)
! Genauer: absurde, weil nicht auf Augenhöhe befindliche Dialog-Versuche, Versuchsanordnungen von D i a – l o g. Wechselrede! Hin- und Her – Rede (vgl. m. Blogspot-Blog-Post 2014 ff. zum „Dialog“, „in einen Dialog eintreten“).
Dialog verlangt nach Eintreten. Eintritt! Eintreten können! Von beiden Seiten die Bereitschaft und Fähigkeit wo(!) einzutreten !
In der Realität (auch heute) oft Herrschaftssprech.
Die Ironie der Unverständlichkeit ! Absurditäten. In Religionen! In Philosophien!
Absurditäten auch an einer Überdosierung des Interpretativen.
Kommunikative Kollateralschäden der Auslegung von Irrationalität. Das „Heilige“, das „Transzendente“, die „Göttlichkeit“ als Interpretate eines Unerreichbaren, einer Unerreichbarkeit durch je aktuelles Wissen, welches als Nichtwissen immer (auch für die Naturwissenschaften!) den größeren Teil am Empirischen ausmacht.
Das Mittel des „Wunders“ dient hier zur Kommunikation eines momentan ( = ev. auch f. Jhdte.! ) nicht lösbaren Rätsels von Ereignishaftigkeit(!).
Ausgerechnet die sich so rational (?) geben wollenden Buchreligionen mit ihren zahllosen Lebensvorschriften.
Ihre Rituale dienen der kollektiven Funktionserhaltung von Weiterleben in irgendeiner Form, ob hier zu Erden oder anderswo.
Eine kluge Art der Selbstversicherung im Einvernehmen mit den anderen von Ihresgleichen. Auch und besonders als Sinngebung von Leid und Tod. Und nicht bloß rein zufällig auf der Seite der jeweiligen politisch-gesellschaftlich vorherrschenden Mächtigen gern gesehen als im Keim Ersticker etwaiger Aufstände oder Revolutionen von unten. Ein derartiges Denken und Tun kommt da erst gar nicht zu seiner Geburt.
Eng mit der Frage des Todes, des Tot – Seins (!) und seines Ortes verknüpft sich die Frage der Kommunikation aus dem Jenseits. Ich meine die sogenannten „Offenbarungen“. Wunderzeichen als Botschaften. Codes.
Ein wunderbares (!) Feld für Meinungsaustausch fast ohne Grenzen. Und die zahllosen legitimierten Ausleger. Apostel, Propheten, Päpste u.a.
Allesamt Schriftgelehrte, eingesponnen in ein Jahrhunderte altes undurchschaubares Gewirk von Texten und zulässigen oder auch unzulässigen Auslegungen rationaler Art (rational, weil es Kriterien folgt). Rationale Auslegung der Codes des Irrationalen.
Ganz so leicht tut man sich heute dabei nicht mehr wie in den vergangenen Jahrhunderten. Stehen doch selbst Theologen aller Art und Provenienz unter einem gewissen Lernzwang durch den modernen Wissenschaftsbetrieb.
Sogar der nahe Osten inzwischen, wenn auch sehr sehr träge und mit krassen Rückschlägen (cf. IS u.a.). Sogenannte „Gegenreformationen“ wird man aus den Leitungen der Religionsgemeinschaften heraus immer wieder versuchen. Pius Brüder, Salafisten, Ayatollahs u.v.a.
Gerade wir alle jetzt dürften uns in der Welle einer Gegenreformationsoffensive befinden, einem Versuch, die sogenannte „Wiederkehr der Religion(en)“ herbeizuführen.
Die „negative Religionsfreiheit“ (= das Recht keiner Religion zugehören zu müssen, vgl. Menschenrechte! , – und vgl.: Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte hat im November 2011 die negative Religionsfreiheit bekräftigt.) existiert in vielen Ländern dieser Erde nicht.
Im Islam heute nirgendwo, soviel ich weiß. Aber auch hier in Europa gibt es Staaten, deren Gesetze dies ausdrücklich untersagen (wollen!)! Ich möchte hier nur auf Polen verweisen. Man möchte es fast nicht „glauben“, – dieses Wissen! Ein E U – Land!
Der zivilisatorische Weg ist ein harter Weg! Diese Ein – Gott – Lehren arbeiten mit den gleichen perfiden(!) Mitteln wie die Star – Blockbuster aus Hollywood. Der Star ist alles. Alle Augen sind simplifiziert auf den einen Hero gerichtet. Ihm folgt man. Ihm glaubt man. Mit ihm identifiziert man sich (leidenschaftlich).
Zu unser aller Leidwesen.
Der Mensch als Kontingenz. Die Geburt des Menschen und der Tod Gottes. Ich möchte hier keinen Heroenkult aufführen, keine Heldenverehrung des Menschen und des Menschlichen als ein Mensch, der ich bin, – so denke ich (!).
Und ich möchte nicht polemisch verstanden werden und als Gottesverächter gelten.
Ich glaube nur nicht an einen Gotteskult. Gott, sofern es ein(!) Solches gebe, braucht uns nicht. Manche von uns brauchen diese Vorstellung (und dieses Theater der Kulte), es gebe solcherlei als W e s e n, manche glauben sogar, es gebe eine Personifiziertheit von Wesen.
Irgendwann passierte die Geburt des Menschlichen(!). Noch nicht gleich der Mensch in Form von d i e Menschen. Eine jahrmillionenlange Geburt war, eine jahrtausendelange Phase des Endes wird sein.
Das Ende des/der Menschen ist gewiß. Wir machen uns mit Hilfe von Derrida und Leroi-Gourhan ein paar, wie ich hoffe, interessierende Gedanken darüber und da ich selbst das bin, was alle als Mensch definieren, Gedanken aus diesem Menschsein heraus.
Gedanken über den Anfang menschlichen Lebens und über das Ende.
Das könnte ich jetzt (leicht frivol) auch „R e l i g i o n“ nennen. Aber ich bin keinem Kirchenglauben anheimgefallen und will meine Gedankengänge auch nicht in einen gemeinhin als religiös bezeichneten Kontext stellen.
Alles, was ich in diesem Posting(!) „Religion und Gesellschaft“ bis jetzt versucht habe (und auf meiner/unserer Praxisarbeit in Strasbourg/Straßburg fundiert und aus eben dieser Praxis emaniert!), war es zu zeigen, war es zu sagen, – durch Heranziehung verschiedener einander wechselseitig beeinflussender Kontexte wie Politik, Juristerei, Soziologie, Religionssoziologie, Geschichte, Politologie, Psychoanalyse, Philosophie etc etc., – schaut her, laßt uns mal schaun, was Religion und Glaube ist und sein könnte und was diese Dinge(!) für unsere heutige(n) Gesellschaft(en) für ein Gewicht aufbringen.
Die Dekonstruktion des Religiösen
Was kann das, – Religion !
Kann es noch was ?
Tut es uns allen Gutes ?
Oder was ist das Malheur, das Handicap, die Krux, das Verbrauchte.
Wo läge der Fehler in der Konstruktion, falls es einen Fehler gibt !
Und wir telefonierten und verabredeten uns zu einer Philosophischen Praxis dazu, darüber und dadurch.
Ganz zwanglos und rein zufällig aus Interesse und ohne Zeitnot.
Daraus werden (und wurden dann auch) 3 x 4 Stunden im freundlichen Grenzort Straßburg, uns bewußt die Wichtigkeit und Bedeutung (Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte, Europarat, Europaparlament u.a.) dieser EU – Stadt.
Diesen vorletzten Abschnitt zu „Religion und Gesellschaft“ könnte ich jetzt auch ein Kapitel zu einer „Zivilreligion“ ( vgl. M. Ley, Lübbe, Watzinger, P. Zulehner, U. Barth u.a.) nennen. Mach ich aber nicht.
Ich will das Religiöse möglichst aus meinem Text hier draußen lassen.
Vielleicht ist das dann das, was ich hier jetzt die Dekonstruktion des Religiösen und der Religion überhaupt (egal in welcher konkreten Ausprägung) nennen möchte.
Ans Herz(!) gelegt, versuchen Sie es aber dann doch nicht zuuu ernst (für sich) zu nehmen! Das wäre jetzt hier(!) vorerst nur mal meine Willensbekundung.
Und bitte aufgehorcht !
Diese Zeilen sind „nur“ eine Vor- und Nachbereitung (m)einer grammatologischen philosophischen Praxis der Dekonstruktion von Angesicht zu Angesicht und in actu.
Beide, – die Zubereitung und die Gesprächspraxis, – bilden das versuchte doppelte Denken. Die Praxis der Dekonstruktion in der Praxis.
Das Nachdenken(!) (allein und gesprächsweise gemeinsam) über das Ende, – den Tod(!), – erzeugt auch einen Gedankengang über die Geburt. Wie ist unsere Beziehung zum Tod. Ich frage nicht, haben wir eine Beziehung zum Tod, nein, seien Sie versichert, wir/Sie haben eine!
Fast schon eine Gretchen-Frage! „Wie hältst Du’s mit der Religion?“ Aber eben nur fast !
Ab wann wird der Mensch zum Menschen? Wann wurde der Mensch erfunden?
Wann quasi embryonal!
Seit Darwin spätestens wissen wir alle, der Mensch hat zu seinem Sein gefunden. Keine Ahnung!
Fast keine.
Und! Ist sein Ende schon eingeläutet? Dies ist keine Science-Fiction und keine Endzeitstory.
Nein, sind wir noch Menschen und wie lange noch? Ganz im Ernst, – die Zeit der Erde ist begrenzt.
Vorher aber, – vor dem Ende der Erde, – vorher, da müssen wir gehen ! Vielleicht sogar schon lange vorher. Wer weiß. Je ne sais pas.
Jacques Derrida beschreibt mit der Erfindung seiner D i f f é r a n c e den Prozeß des Lebens (cf. Teaser, Blogspot-Blog 2014 ff., dt. u. engl.), in dem der Mensch ein Spezialfall ist, ein einzigartiger Fall. Ein Zufall fast und doch ab einer gewissen zurückgelegten Strecke an Prozessen physikalischer, chemischer und dann neurologischer Art dann zunehmend stringenter, definierter, festgelegter.
Wo liegt der Grenzübergang vom Tier zum Menschen?
Das ist spannend und aufregend. Gibt es überhaupt so etwas wie eine Grenzziehungsmöglichkeit?!
Ich stelle diese Frage ganz ohne die Absicht, den Menschen zum Tier machen zu wollen.
Wir sind tier – lich, aber eben nicht tierisch allein. Und was heißt hier T i e r ! (Vgl. meinen Blogpost „Tierphilosophie“ in diesem Blog!)
Tiere sind! Sind viele verschiedene Individuen! Und jedes Tier für sich einzigartig !!!
Und manche Tiere besitzen sogar sogenannte menschliche Eigenschaften wie Gedächtnisinhalte, Technikvermögen, spezielles Können, Schlußfolgerungsfähigkeit, Liebe, Kommunikation u.a.! Und teilweise sogar Bewußtsein!
Jacques Derridas Phonologozentrismus bedeutet unter anderem, daß jeder Humanismus logozentristisch ist und jede Metaphysik ein Humanismus sei.
Auch wenn das bis heute die meisten Philosophen und Philosophinnen nicht gerne hören wollen.
Der Humanismus als Metaphysik ist der Feind der Tiere.
Der Feind der Tiere und schließlich auch der Feind der Menschen.
Ich kann jetzt hier(!) nicht alles aufrollen (das geht uns immer so!), schauen Sie meine Tierphilosophie im Blog an, – lesen Sie Derridas Arbeiten dazu und achten Sie auf den „Sünden“(!) – Katalog, – meine rote Liste zur „kommenden Demokratie“! (Stichwort „Artensterben“, „Klimawandel“, … etc.; immer zu finden im Anhang eines jeden Postings in roter Schrift, engl. u. dt.).
Wenn die Grammatologie „nicht eine Wissenschaft vom Menschen sein kann“ , dann genau deshalb, „weil sie von Anfang an die für sie grundlegende Frage nach dem Namen des Menschen stellt“ (J. Derrida, Grammatologie, Frf. 1974, S. 148).
Der Name, die Geburt, das Ende, die Signatur des Menschen!
Das Ereignis Mensch !
Der Kontext des Menschen !
Der Begriff(!) Différance stellt den Menschen in gewissem Sinne in Frage und zeichnet dadurch die Geschichte des Lebens überhaupt.
Noch kurz einmal zum Humanismus als Logozentrismus bzw Phonologozentrismus.
Derrida zeigt, daß die traditionell hierarchische Anordnung der beiden Bestandteile des Z e i c h e n s dekonstruktiv verkehrt werden muß. Bis hinein in die moderne Sprachwissenschaft wird nämlich die ideelle Bedeutung eines Zeichens, S i g n i f i k a t (die Vorstellung) genannt, dem materiellen Träger der Bedeutung, S i g n i f i k a n t (das Laut – oder Schriftbild) genannt, übergeordnet. Stets wird versucht, den äußerlichen Signifikanten, die Schrift, auf ein transzendentales Signifikat hin auszurichten.
Denken Sie an das, was wir vorher über Religion, Gott und Mensch gesagt haben.
Jedes Signifikat (Die Vorstellung!) befindet sich aber (laut Derrida) „immer schon in der Position des Signifikanten“ (Derrida, Grammatologie, S. 129).
Es kann keine Bedeutung geben und keinen Sinn, der der Verräumlichung und Verzeitlichung sowie dem differentiellen Spiel der Signifikantenbeziehungen entgehen könnte.
Die Schrift ist nach dieser Definition Zeichen von Zeichen, Signifikant von Signifikanten.
Mit dieser Verkehrung soll vor allem gezeigt werden, daß die Materialität des Signifikanten zum Sinn nicht etwa nachträglich und äußerlich hinzutritt, sondern umgekehrt, daß der Sinn E f f e k t einer immer schon n a c h t r ä g l i c h e n Signifikation ist. Derrida hat auf diese Weise das Verhältnis von Sprache und Schrift neuformuliert und umformuliert.
Durch Derridas Transformation des Schriftbegriffs geht dieser über den der Sprache hinaus und begreift diesen mit ein.
Aus all dem folgt ein völlig neues, weil mehrfach transformiertes Verständnis und Ereignis von T e x t.
Einem solchen Text(verständnis) ist das „Wesen“, die Praxis der Dekonstruktion, inhärent, also „ein-geschrieben“ (vgl. Derrida, Freud und der Schauplatz der Schrift bzw Freuds „Wunderblock“).
Das Denken der Differänz/différance ist die inhärente Praxis der „Dekonstruktion“.
Es geht darum, es geht mir in meiner Philosophischen Praxis
(( und dazu gehört das Gespräch in dieser, aber auch meine/unsere Schreibpraxis vorher und nachher einer jeden Setzung / Sitzung(!) ))
immer darum, Texte (geschrieben, gesprochen oder Darstellungen(!) z. B. technischer, künstlerischer, ökonomischer, politischer, institutioneller Art) in ihrer inneren Struktur und in ihrem Zusammenwirken mit anderen Texten zu erfassen.
Die Texte sind nicht nur zu analysieren und zu interpretieren, sondern durch die Praxis der Dekonstruktion ihrer Konflikthaftigkeit, ihrer Aggressivität, ihrer verdeckt mitgeführten Gehalte und Intentionen zu enttarnen.
Gemeint ist die Sichtbarmachung der Doppelheit des gleichzeitigen An- und Abwesendsein(!) von Wahrheit.
Wir äußern Sätze gewollter analytischer Wahrheit und verdrängen dadurch gleichzeitig andere eventuale Wahrheits- oder Unwahrheitssätze.
Setzungen punktieren, springen von etwas zu etwas und verlieren dadurch „etwas“(!) aus dem Blick (!), indem sie etwas anderes ( sogar als das vermutet „Gleiche“(!) ) in den Blick als Zugriff nehmen wollen.
Sogar ein solches „wollen“ führt schon zu Verschiebungen in der Wahrnehmung von Wahrheit in der Zeit und im Raum.
Eine solche Praxis führt zu einer ganz neuen Deutung sämtlicher Zusammenhänge dieser Textformationen, – zu neuen Konfigurationen in der Politik, dem Recht, der Literatur, der Philosophie, der Kunst, den Institutionen, den Ökonomien, dem Leben insgesamt.
Bei seiner Beschreibung der beiden Tempi, die der Todestrieb einerseits und die Lebenstriebe andererseits veranstalten, spricht Freud in J e n s e i t s d e s L u s t p r i n z i p s von einem „Zauderrhythmus“, der das Resultat dieser zwei Bewegungen darstellt.
Der T o d e s t r i e b folgt blind seiner prioritären Tendenz, das organische System an sein entropisches Ende zu bringen. Die Lebenstriebe dagegen sichern und übertragen jenes Wissen, das die Organismen in Millionen von Jahren auf ihrem Weg zum Tod erwerben.
Der Anfang des Lebens und seiner Zeichen liegt in jenem beinahe Nichts einer F a l t e , eines Intervalls, das Derrida an die Stelle aller Ursprünge gerückt hat, – der d i f f é r a n c e ( Derrida, La différance,- in: Randgänge der Philosophie, Wien, Passagen, 1988 ).
Derrida schreibt d i f f é r a n c e und nicht d i f f é r e n c e. Seine (Er)findung, der Unterschied zwischen e und a kann im Französischen nicht gehört werden, er ist stumm, aber vorhanden ohne da zu sein, er ist nur graphisch da als Unterschied.
Derrida will damit rein faktisch die phonetisch nicht faßbare Eigenart der Schrift zum Ausdruck bringen.
Das französische Verb d i f f é r e r, auf das der Ausdruck différance rekurriert, bedeutet ein Zweifaches, ein Doppeltes (!).
D i f f é r e r im Sinn des Aufschubs und des Umweges heißt Verzeitlichung (Temporisation), „heißt bewußt oder unbewußt auf die zeitlich und verzögernde Vermittlung eines Umweges rekurrieren, welcher die Ausführung oder Erfüllung des Wunsches oder Willens suspendiert und sie ebenfalls auf eine Art verwirklicht, die ihre Wirkung aufhebt oder temperiert“ (Derrida, Randgänge …).
Eine zweite Bedeutung ist das bekannte „sich unterscheiden“, anders und verschieden sein.
In dieser Bedeutung entsteht zwischen den verschiedenen Elementen eine Distanz, eine „Falte“ (pli), ein I n t e r v a l l bzw eine Verräumlichung. Diese beiden Prozesse, die Verzeitlichung (des Raumes) und die Verräumlichung (der Zeit), bilden die formale Struktur einer jeden Schrift. Sie sind der Ermöglichungsgrund des Zeichens überhaupt.
So kommt auch die Präsenz, die ihren privilegierten Ausdruck in der sich selbst vernehmenden Stimme erfahren soll, nicht ohne diese Basisstruktur aus.
Keine Gegenwart ist je vollständig punktuell und mit sich selbst identisch, sie muß sich immer auf etwas anderes als sie selbst beziehen.
„Ein Intervall muß es (das jeweils gegenwärtige Element) von dem trennen, was es nicht ist, damit es es selbst sei, aber dieses Intervall, das es als Gegenwart konstituiert, muß gleichzeitig die Gegenwart in sich selbst trennen, und so mit der Gegenwart alles scheiden, was man von ihr her denken kann. (…) Dieses dynamisch sich konstituierende, sich teilende Intervall ist es, was man V e r r ä u m l i c h u n g nennen kann, Raum – Werden der Zeit oder Zeit – Werden des Raumes (Temporisation)“. (vgl. Derrida, Randgänge, S- 39)
„Ein Signifikant ist von Anfang an die Möglichkeit seiner eigenen Wiederholung, seines eigenen Abbildes oder seiner Ähnlichkeit mit sich selbst. Das ist die Bedingung seiner Idealität. Was ihn als Signifikant ausweist und ihm als solchem seine Funktion gibt und ihn auf ein Signifikat bezieht, kann aus denselben Gründen niemals eine ‚einzigartige und besondere Wirklichkeit‘ sein.
Von dem Augenblick an, wo das Zeichen in Erscheinung tritt, das heißt seit je, besteht keine Möglichkeit, die reine ‚Wirklichkeit‘, ‚Einzigartigkeit‘, und ‚Besonderheit‘ ausfindig zu machen“ (Derrida, Grammatologie, S. 165).
Nie wird es „präsentative Einfachheit gegeben haben“, sondern immer wieder eine weitere „Falte“, eine weitere nicht-repräsentierbare Differenz.
„Was hat es auf sich mit dem Nicht-präsentierbaren oder Nicht-repräsentierbaren ? Wie es denken?“ (Derrida, Psyche I, S. 122)
Strukturell unabschließbare Nachträglichkeit (vgl. Derrida passim) und unendliches Spiel der Signifikanten errichten temporäre Textkonfigurationen, die der permanenten Arbeit der Übersetzung, der Interpretation und der „Dekonstruktion“ (siehe dazu meinen Blog-Teaser „Dekonstruktion als philosophische Praxis“) ausgesetzt sind.
Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist.
Der „Text“ hat aufgehört, ein Gegenstand an sich zu sein.
Die permanent abwesend anwesende Präsenz von I n t e r t e x t u a l i t ä t (diese gilt für jeden Text, – und seit alters), in der jedem Z e i c h e n einer Schrift seit je die Kraft des Bruchs mit seinen Kontexten als einer Stimme von n i e g a n z p r ä s e n t e n P r ä s e n z e n struktural immanent ist, bestimmt seit je her die Schrift, – die Schrift ohne Ursprung und Ziel (arche, telos).
All das verweist auf eine radikale Möglichkeit, die von keiner Einzelwissenschaft getragen werden kann (Derrida, Gramm., S. 168f.).
Meine Aufgabe, unsere Aufgabe ist es, sämtliche Diskurse der Macht, der Herrschaft, der absonderlichen Autoritätsanmaßung zu durchkreuzen, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben.
In diesem Fall hier die Verknotungen der Diskurse und Anschauungen von Religion und Gesellschaft.
Und indem wir die Kreuzungspunkte der Religionsdiskurse und deren Spiel (!) in die verschiedensten Richtungen wie die Verfaßtheit von Gesellschaft und Staat, Gesellschaft und Demokratie, Gesellschaft und Menschenrechte, Gesellschaft und Ethik, Gesellschaft und Religiosität, Gesellschaft und Kirchen, Gesellschaft und Politik, Gesellschaft und Philosophie und Gesellschaft und Psyche (Ubw) auseinander treiben.
Texte dieser Art und deren Konnotationstextur sind von keinem Kontext einschließbar, determinierbar oder gar politisch handhabbar in der Form von imperativer Aus- und Ansagepolitik.
Und !
„Ein Text ist nur dann ein Text, wenn er dem ersten Blick … das Gesetz seiner Zusammensetzung und die Regel seines Spiels verbirgt“ (Derrida, Platons Pharmazie, – in: Dissemination, S. 71).
Der „Phono-Logozentrismus“ ist immer ein Anthropo-Logozentrismus.
Das Wort der Schrift gegenüberzustellen, heißt immer auch den Menschen dem Tier (!, vgl. m. Post zum Singular „Tier“ in „Tierphilosophie“ hier in diesem Blog) gegenüberzustellen und somit auch die Frage nach der Technik.
Die Grammatologie schafft den Ausdruck „Différance“ und schreibt damit die Arbeit(!) des Lebens !
Wenn die Grammatologie die Graphie denkt, was sie zweifellos anstrebt und wenn sie dadurch den Namen des Menschen denkt(!), dann macht sie dies, indem sie einen Begriff von Différance erarbeitet als eine Etappe in der Entwicklung der Geschichte des L e b e n s als Geschichte des g r a m m a und damit des Begriffs P r o g r a m m (!).
Ich beziehe mich hier gleichzeitig auf eine Art Dreifaltigkeit an Autorenschaft, nämlich auf Leroi-Gourhan, Jacques Derrida und Bernard Stiegler.
Das gramma, sagen diese, strukturiert alle Ebenen des Lebens von der >Genschrift< bis zur Überwindung des Logos.
Von den grundlegenden Programmen (!) der instinktiven(!) Verhaltensweisen bis zur Erweiterung von Gedächtnis durch Herstellung elektronischer Datenverarbeitung und diverser Informationsmaschinerien (Derrida, Grammatologie, S. 149ff.).
Ich danke meinen Gästen und Gästinnen für die anregenden und Hoffnung machenden Überlegungen, Gedankengänge und Gedankenschöpfungen, – manchmal und immer wieder auch am Rande der Abgründigkeit.
Kein Grund ohne Abgrund!? Philosophische Praxis als Baustelle mit Bausteinen, Ruinen, Schotter, Schrott und Techné und als freies Experimentierlabor für Gedankenspaziergänge in Gedankengebäuden und Ruinen auch archäologischer Natur.
Und: Wie immer haben wir zu wenig Zeit!
Jeder Satz hat zu wenig Zeit. Jeder Satz verdrängt, indem er springt. Er verdrängt viele andere mögliche und notwendige (!) Sätze (mehr vgl. mein Youtube-Video zu „Der Satz“).
Jeder Satz, jedes Wort, jeder Code treibt sein Wesen und sein Unwesen in der Inkommunikabilität!
Jeder Satz grüßt ein Gespenst. Jeder Satz ist ein Gespenst.
Jeder Satz in einer jeden Setzung und einer jeden Sitzung (auch der in einer PP/Philosophischen Praxis).
Ich sollte immer die Möglichkeit haben, alle psychoanalytischen, ökonomischen, politischen und juridischen Implikationen des oben Gesagten/Gesetzten darzulegen.
Ich verweise alle LeserInnen auf meine/unsere Publikationen im Netz und auf die Veröffentlichungen auf Papier.
Das Terrain der Lektüre ist abgründig(!) und unbegrenzbar!
The tasks of a future democracy/a democracy on the rise/a permanent advent/arrival of democracy/a democracy in the arrival ( Jacques Derrida ),
to think the subject as „planetary“ (cf. G. Ch. Spivak, see teaser, – the teaser from my blog; note: the teaser is only visible in the web-version!), – especially concerning the great challenges of politics in the 21st century: Utopia (?!) of reflexive solidarity (Spivak),
borders of a planet (John Bellamy Foster et al. (Ed.): The Ecological Rift: Capitalism’s War on the Earth, 2011), deconstructive politics as an ideological-critical reading of the imperial archive, geopolitics, geopolitical involvement, geopolitical interest driven policy and/as value policy, power, morals and human rights, analysis of power, gender and governmentality, teletechnology, political bodies, complexities of rule, citizenship, parliamentarianism, peace policy, institution building and institution maintenance, economically correct and fair redistribution of social wealth, proper management of Migration (Flüchtlinge, Refugees), … proper handling of migration (refugees), migration and capitalism, Postkolonialismus, neocolonialism, postcolonialism, Kolonialisierung auf allen Ebenen, Kolonialismus, Rassismus, Faschismus, Neo – Kolonialismus, Ökonomismus, Imperialismus,
Ökonomischer Imperialismus (angeleitet durch die Neue Institutionenökonomik, die Transaktionskostenökonomik und die Prinzipal-Agent-Theorie; im Gefolge des New Public Management treten an die Stelle von Handeln nach Maßgabe professioneller Ethiken Kontraktmanagement mit Zielvereinbarungen und anstelle einer Berufsethik Qualitätsmanagement und Benchmarking samt Controlling und Leistungsrechnung mit all ihren Schattenseiten und ungeplanten Nebenwirkungen, – vgl. Richard Münch: Globale Eliten, lokale Autoritäten, Frf. 2009, Suhrkamp, S. 18 vv.ff.),
the world as environment and its destruction, manmade environmental disasters, shipping, esp. container shipping, pollution of oceans, pollution of soil, greenhouse gases, temperature rise, shortage of resources, prosperity gap,
population density, urban development ( e.g. „Gängeviertel“ in Hamburg, the initiative „Komm in die Gänge“ stands for discourse and practice of a different (!) form of urban development and is an example and symbol that gives hope against gentrification and the destruction of old buildings ),
urban development towards a green city, urban philosophy, reddening of the city, city of dreams, madness and society, madness and city, city and sexuality, desire and city, city as text, city and writing, city as writing, the city and the divided I, the city and the power, the city and the political, the city as a mechanism of discipline, the city as a social testing lab, the city and the philosophical practice with many practices, the world as a city and the other, water wars,
religious wars, climate change, climate consequences, global warming, nuclear relicts, climate wars, climate catastrophes, civil wars, „ethnic cleansing“ (!), genocide, violent conflicts, social questions, ecological questions, planetary principle, tradition history, the question of a global government (!?), social catastrophes, terrorism, natural disasters, migration, unstable states, poverty, wealth, corruption, media policy and presence-ideologies, war and non-war, world order and biopolicy, weapon development, arms delivery, violent and oppressive power politics, religious fanaticism, party political fanaticism, terrorism, biodiversity, standardization, factory farming, animal factories, animal consumption, „meat production“!, animal rights, animal philosophy,
„animal turn“ (vgl. Anne Peters, Tier-Recht im Zeitalter des Menschen, – in: Renn/Scherer (Hg.), Das Anthropozän. Zum Stand der Dinge. Berlin 2015, S. 67ff.),
ethical norms, euthanasia, terminal care, aging, health and sports, sports and age, ethics and medicine, cyber war, cyber crime, technology and space, political demarcation, deterritorialization, tourism, mass media, mass mediality, neoliberalization of the subjects, power,
truth and passion (vgl.: Gabriele Michalitsch: Die neoliberale Domestizierung des Subjekts. Von den Leidenschaften zum Kalkül. Campus Verlag, Frankf. a. M. 2006, bes. S. 29ff. und S. 101ff.),
sex labour, difference and the shaping of the social ( Antke Engel: Bilder von Sexualität und Ökonomie. Queere kulturelle Politiken im Neoliberalismus. Bielefeld 2009, S. 138ff. ),
automobility, digitalia and upbringing, education, unemployment, debt crisis, failing of democratization, neglect of the common good, production and consumption (David Harvey), globalized consumption, market fanaticism, power of the market, democratization of the market, power of the globally operating financial markets, education, social policy, urban policy, policy of affordable housing, youth unemployment, social inequality, exclusion, individuality, sovereignty, liberalism, egalitarianism, limits of growth, mobility, traffic and communication, ecology, freedom, justice, interests of corporate groups, turbo-capitalism, global tax culture, international tax evasion, tax fraud, Drogierungsverhalten, drug laws, drug culture, the own and the foreign, fascism, antisemitism, racism, sexism, human trafficking, modern slavery (cf.: Kevin Bales, dt. Üs: „Die neue Sklaverei“, engl. V.: K. B., „Disposable People. New Slavery in the Global Economy“ und Hanns Wienold ),
„Neger, Rasse, Rassen-Subjekt, Rassismus, Schwarze Vernunft, Versklavung, Sklaverei, Massenversklavung in der Geschichte gestern heute morgen, das Rassensubjekt/Negro, race, racial subject, racism, black reason, enslavement, slavery, mass slavery in history, yesterday – today – tomorrow, the racial subject“
((cf.: Achille Mbembe: Critique de la raison nègre. Paris 2013 ( Orig. fr. ). Achille Mbembe: Critique of Black Reason. Duke University Press Books 2017 (transl., Laurent Dubois). Achille Mbembe: Kritik der schwarzen Vernunft. Berlin, Suhrkamp, 2014 (ÜS aus d. Franz., Michael Bischoff). )),
arms trade, private purchase of weapons, possession of weapons, increase in complexity, knowledge generation, urbanization and population growth, democracy deficit, sustainability crisis, green energy, energy regime, energy crisis, legitimization crisis, territoriality, agricultural policy, fishing policy, famine (cf. Jean Ziegler), famine and capitalism, „the right to food“
(( human right, UN-social covenant, Article 11 (1) and (2); human dignity ( primary normative principle of human rights, ethical principle, „dignitas“ (Cicero), the „idea of the good“ (Plato), fundamental „equal worth of all human beings“ (Kant), protection of the human dignity in Article 2 of the Treaty on European Union )),
need of land, land grabbing, land robbery, justice, human rights, decolonization of thinking, policy of displacement, solidarity across class, race, and national boundaries (Mohanty, passim),
just policy as a policy of strengthening the weak
(( zum planetarischen Subjekt cf. Gayatri Chakravorty Spivak: Imperative zur Neuerfindung des Planeten – Imperatives to Re-Imagine the Planet (hg. v. Willi Goetschel engl./dt.). Wien 2013, 2. Aufl., Passagen Verlag, S. 49vv.ff.
and Charles Taylor: Multiculturalism and the „Politics of Recognition“. Princeton 1994, p. 28 ))
…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..
Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben
Gegenwartsphilosophie
Adventure Philosophy!
Philosophische Praxis
Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden. „Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt. Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttel nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.
Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns
……. THE SET …….. THE LEAVING OF THE BOOK …….. !?
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/
Psychoanalyse, Sprachanalytische Philosophie, das Unbewußte
Die Sprache, das Sprechen, das Unbewußte (Ubw)
Der Satz und die Philosophie
Falls Sie interessiert sind an einer PP mit mir/uns, bitte nur unter dieser E-mail einen Termin reservieren: To contact me/us, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at
If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at
Philosophical Practice weltweit … rund um die Uhr … rund um die Welt, … „face à face“, … confidential one-to-one conversation, … around the clock … around the world
Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion
Öffnungszeiten / Hours of opening: Mo – Fr: 11 – 20 Uhr
Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement
Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…
…around the clock …around the world…
GESPRÄCHE sind EREIGNISSE als TEXT
cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )
Und was die politische Rechte nie verstehen wird, wenn sie von Dekonstruktion spricht oder besser, – von dieser Vokabel halluziniert.
Das rechte Weltbild ist ein ängstliches und beschränktes Weltbild. Im Gefolge immer der Haß und die Bedrohung. Die Ablehnung. Die Ausgrenzung. Die Umgrenzung. Eine Mauer. So schnell wie möglich eine Mauer.
Rechte Kritikverkennt vollkommen die Moderne. Ihr Kulturverständnis ist ein inversives. Die Kultur soll nach dem Verständnis der politischen Rechten dem Staat dienen. Sie solle dem Staat quasi eine Aura als Erhöhung der Nationsgeschichte liefern. Am besten eine Heldenaura.
Daraus speisen sich auch die vielen Männerbünde mit ihren sogenannten Mutproben als Vorstufe für weitere „Heldentaten“ (vgl. Polen, Rußland, Orbans Ungarn oder auch die Bünde, Burschenschaften, Sängerschaften, Corps in Österreich auf der Seite der Freiheitlichen mit leider oft antisemitischen Tendenzen und Aktivitäten).
Was die Rechte (als politisches Spektrum) aufregt! Der Multikulturalismus als Aufgabe einer vermeintlich spezifischen kulturellen Identität. Das Festhalten an einer (eingebildeten) Gemeinschaft eines(!) Volkes und einer(!) Sprache und einer Ritualgewohnheit! (Feste, Feiern, Riten einer Religion, Zweigeschlechtlichkeit, Heteronormativität, nationale Währung, Kapitalismus mit tradierter Bodenständigkeit etc.). Die Rückkehr zur Nationalkultur. So gedacht als Kultur des Einheitlichen, Übersichtlichen und Zeitlosen.
Im rechten Weltbild ist die Kultur etwas Einheitliches, Bekanntes, Gewohnheitsmäßiges. Und alle diejenigen, die dazugehören, das sind „wir“!
Die Anderen, das sind die Fremden! Die werden nicht gewollt. Die sind der Feind. Das Fremde ist der Feind, vor dem man sich und sein Volk schützen muß. Der Fremde darf nur als Tourist mit Visum mit einem selbst in Kontakt treten.
Das ist das gefährliche Demokratieverständnis auf der rechten Seite des Parteienspektrums. Frei nach dem fürchterlichen Staatstheoretiker Carl Schmitt (Der Begriff des Politischen): „Die politische Kraft einer Demokratie zeigt sich darin, daß sie das Fremde und Ungleiche, die Homogeneität Bedrohende zu beseitigen oder fernzuhalten weiß.“
Notfalls mit Waffengewalt!!! (Geäußert von Rechtsdenkenden im Jahr 2015ff., dem Jahr mit einer deutlich größeren Anzahl von aus Kriegsgebieten geflüchteten Menschen)
Politik der Angst. Politik mit der Angst.
Rechte Politik spielt(!) damit seit vielen Jahren in Europa. Die Angst vor Multikulturalismus (cf. Ch. Taylor), die Angst vor Identitätsverlust in einer einfältigen, eingebildeteten kleinen Welt, die Angst vor Verantwortung, die Angst vor Subjektwerdung.
Die Rechte in Europa hat Großes vor und sie stellt für die Demokratie, die Kunst und Kultur und für die Freiheit (in all ihren Dimensionen!, cf. m. Blogspot-Blog 2014 ff. zu „Freiheit und Krise. Krise der Freiheit.“) der Menschen eine ernstzunehmende Gefahr da.
Das einzige echte Bollwerk gegen derlei Umtriebe bilden die Verträge der Europäischen Union. Das ist auch der Grund, warum die europäische Rechte die Union zerstören möchte. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte
( Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) wurde 1959 in Straßburg von den Mitgliedstaaten des Europarats errichtet, um die Einhaltung der Europäischen Menschenrechtskonvention sicherzustellen. Diese wurde 1950 unterzeichnet. Der EGMR urteilt über Beschwerden einzelner Personen sowie Personengruppen und Staaten, die sich auf Verletzungen der in der Europäischen Menschenrechtskonvention anerkannten Rechte beziehen. Seit 1998 ist der EGMR ein ständig tagender Gerichtshof. Bürger können sich, nachdem die innerstaatlichen Rechtsbehelfe erschöpft sind, mit Beschwerden direkt an ihn wenden. Die vom Gerichtshof gefällten Urteile sind für die betroffenen Staaten bindend und haben Regierungen dazu veranlasst ihre Gesetze und ihre Verwaltungspraxis in vielen Bereichen zu ändern. )
wacht über unsere schwer erkämpften Freiheitsrechte!
Wir freiheitsliebenden Freigeister müssen das Konstrukt „EU“ stärken, nicht nur erhalten.
Die universalistischen Prinzipien der Verfassungsgesetze sind zu schützen. Die europäische Rechte spricht von „Volkswohl“, dieses stünde über den Gesetzen, so heißt es in Polens Parlament. Der Front National in Frankreich reiht die „eingeborenen Franzosen“ vor den französischen Bürgern mit ausländischen Wurzeln.
Zuerst das Volkswohl, dann erst die Verfassung und die Gesetze, so der Tenor. Die Hetze der Rechten schürt Mißgunst, Neid und Haß, die Vorbedingungen für Rassismus und Faschismus (vgl. meine Postings zum Haßsprech, zur Haßpolitik und zur Haßgesellschaft hier in diesem Blogspot-Blog 2014 ff.).
„Volk“, „Tradition“, „Kultur“, „Volkswohl“, „Volksdemokratie“, „Kulturgemeinschaft“ und alle diese exkludierenden, Grenzen ziehenden Begrifflichkeiten ohne konkrete Aussagekraft lassen fast jede Interpretation zu, – und fast jede Tat! Kampfbegriffe allesamt.
Begrifflichkeiten aus dem rechten Eck mit einer langen, langen Blutspur in der Geschichte des europäischen Kontinents und darüber hinaus.
Ohne Zweifel haben Finanzkrise und rigide Sparpolitik die rechten Versuche einer Machtübernahme stark befördert. Niemand wird behaupten wollen, die Demokratisierung der EU sei voll und ganz gelungen.
Die rechten Parteien formieren sich als Gegenmacht zum politischen Liberalismus und gaukeln den Wählern vor, sie gingen auch gut und gern gegen den ökonomischen Imperialismus der Konzerne und der Finanzoligarchie auf dem Globus vor.
Mitnichten versuchten sie Letzteres auch nur.
Ganz im Gegenteil (siehe Trump, Putin u.a.). Die Umverteilung nach oben und die grassierende Korruption der sogenannten Eliten schreitet munter voran.
Die Rechte kommt ihrem Ziel, der Zerstörung der liberalen Gesellschaft, näher. Derzeit.
Was ist Philosophische Praxis für mich/uns. Und was ist Dekonstruktion für mich/uns. Eine Bemühung um die angemessene Verwendung des Wortes Dekonstruktion und vor allem der Praxis des Angesprochenen. Kaum jemand, der/die versteht, was gesagt wird, wenn Dekonstruktion geäußert wird. „Dekonstruktion ist nicht was Du denkst, wenn Du Dekonstruktion sagst oder denkst!„
Als Einladung für besonders geneigte Interessierte:
Was ist Philosophische Praxis als Dekonstruktion und wie „geht“ meine/unsere dekonstruierende PP bzw wie geht Dekonstruktion als philosophische Praxis .
Die Erfindung der Wirklichkeit, die Wahrheit eines Werkes, ob eines philosophischen, literarischen, künstlerischen oder eines wissenschaftlichen, architektonischen, fotografischen Werkes oder eines politischen, militärischen, ökonomischen Werkes oder einer künstlich-naturhaft herbeigeführten Wirklichkeit als Wahrheit etwa eines Werkes von Klimawandel und Folgen, – – – die Wahrheit eines Werks (!!!) enthüllt sich erst und allein in der erkannten und erkennbaren(!) Geschichte seiner Wirkungen.
Zur selben Zeit denken wir das Unmögliche und das (dieses >zur selben Zeit<) ist das Unmögliche! (Derrida, Donner le temps I)
Die Vivifizierung durch Dekonstruktion tut not.
Die Befreiung aus der Trübsal der Einsinnigkeit des Wortes, der Simplizität der Wörter, der Totalität der Glaubenssätze, der Aussagefähigkeit nicht kontextualisierter Sätze.
Mißtraut den Parolen! Mißtraut den Sätzen! Jeder Satz ein Sprung.
Welten zwischen den Sätzen. Welten in den Sätzen. Welt in jedem Satz, – in jedem Sprung!
Ästhetisch und ethisch zeitgleich!
Dekonstruktion hat eine ethische Komponente, – vielleicht sogar eine Zielgerichtetheit (ohne Methode oder Kritik sein zu wollen oder zu können), – eine Zielgerichtetheit auf die Verantwortlichkeit für den Anderen!
Mein Lebenswerk, – meine philosophische Praxis!
Die Dekonstruktion ist und bleibt stets die Befragung der Ursprünge, der Grundlagen und der Grenzen unseres begrifflichen, theoretischen und normativen Apparates.
Und dies immer in der doppelten Bewegung der Différance.
Die Dekonstruktion nach Derrida ist zu beschreiben als eine Praxis der Annäherung an die Grenzen, die das menschliche Subjekt zum Maßstab des Angemessenen und des Unangemessenen, des Gerechten und des Ungerechten machen im Namen einer Gerechtigkeitsforderung, die nicht und nie zufriedenzustellen ist.
Die Aufgabe der Dekonstruktion ist es die Grenzen der Begriffe der Gerechtigkeit, des Gesetzes, des Rechts, der wissenschaftlichen Begriffsbildungen, die Grenzen der Werte und Normen und Vorschriften (wieder) ins Gedächtnis zurückzurufen.
Die Grenzen der Begriffe und der Werte, die sich im Laufe dieser Geschichte durchgesetzt und die als selbstverständlich (als „natürlich“) betrachtet und verstanden werden ( vgl.Derrida, Gesetzeskraft, Der „mystische Grund der Autorität“ ).
Genau das versuchen wir in meiner/unserer nun schon jahrzehntelangen Arbeit in meiner Praxis zu erreichen.
Nun schon 36 Jahre, – fast schon mein erwachsenes Leben lang, 1989 – 2025 ff., Dekonstruktion, – heißt: 36 Jahre, open end, indoor / outdoor, mehr als 3500 Gespräche, Diskurs, Assoziationen, Analyse, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion, Begleitung.
Und viele, viele Reisen und ebenso viele GästInnen in meiner/unserer langen Praxiszeit.
Kleines Postskriptum zum Ende hin:
Man kann nicht über die Zeit nachdenken ohne über die Geburt und den Tod nachzudenken.
In Respektierung des Wissens der Wissenschaften haben wir die Möglichkeit und vor allem die Notwendigkeit und Dringlichkeit in einen Dialog einzutreten mit Jacques Derrida und seiner Beschreibung des Lebensprozesses.
Allen Gästinnen und Gästen und all meinen/unseren LeserInnen herzliche Grüße, –
Ihr Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax (Jg. ’59, 66, 2025,Wien), –
Ihre Anna Lydia Huber (b. ’59, age 66, 2025, Wien)
Als Einladung für besonders geneigte Interessierte:
Was ist Philosophische Praxis als Dekonstruktion und wie „geht“ meine dekonstruierende PP bzw wie geht Dekonstruktion als philosophische Praxis .
Und ! – Ist …“Denken“ …fragen !?…Beantwortet die „Philosophische Praxis“ … Fragen…?…!… Antwortet … „Philosophie“ … auf Fragen ? … Beantwortet Philosophie Fragen?
( vgl. J. Derrida zur Frage des Fremden als die Frage des Fragens, – in: J. D. : Von der Gastfreundschaft. Wien 2001, S. 13-59; fr. Version: J. D. : De l’hospitalité. Paris 1997;
und E. Lévinas zur Gerechtigkeit und die Situation des Dritten als „die Geburt der Frage„, – in: Emmanuel Lévinas: Jenseits des Seins oder anders als Sein geschieht. Freiburg/München 1998, S. 342 )
Was Dekonstruktion in meiner/unserer Praxis nicht ist.
Jacques Derridas Phonologozentrismus bedeutet unter anderem, daß jeder Humanismus logozentristisch ist und jede Metaphysik ein Humanismus sei.
Auch wenn das bis heute die meisten Philosophen und Philosophinnen nicht gerne hören wollen.
Der Humanismus als Metaphysik ist der Feind der Tiere.
Der Feind der Tiere und schließlich auch der Feind der Menschen.
Ich kann jetzt hier(!) nicht alles aufrollen (das geht uns immer so!), schauen Sie meine Tierphilosophie im Blog an, – lesen Sie Derridas Arbeiten dazu und achten Sie auf den „Sünden“(!) – Katalog, – meine rote Liste zur „kommenden Demokratie“! (Stichwort „Artensterben“, „Klimawandel“, … etc.; immer zu finden im Anhang eines jeden Postings in roter Schrift, engl. u. dt.).
Wenn die Grammatologie „nicht eine Wissenschaft vom Menschen sein kann“ , dann genau deshalb, „weil sie von Anfang an die für sie grundlegende Frage nach dem Namen des Menschen stellt“ (J. Derrida, Grammatologie, Frf. 1974, S. 148).
Zur Frage und zum Wort „Dekonstruktion“ vgl. Jacques Derridas „Überlegungen“ in einem „Brief an einen japanischen Freund“ aus dem Jahr 1985, übersetzt ins Deutsche und abgedruckt in: J. Derrida, Psyche. Erfindungen des Anderen II. Wien 2013 (Passagen Vlg.), S. 15 – 22.
„Das Wort „deconstruction“ bezieht, wie jedes andere auch, seinen Bedeutungswert nur von einer Einschreibung in eine Kette möglicher Substitutionen, in das, was man so seelenruhig einen „Kontext“ nennt.“ (ebda., S. 21) „Allem Anschein zum Trotz ist die Dekonstruktion jedenfalls weder eine Analyse noch eine Kritik … Eine Analyse ist sie insbesondere deshalb nicht, weil die Zerlegung (décomposition) einer Struktur kein Rückgang zum einfachen Element, zu einem nicht weiter zerlegbaren Ursprung ist.
Diese Werte, wie der der Analyse, sind selbst der Dekonstruktion unterworfene Philosopheme.“ ( S. 19) „Die Dekonstruktion hat Statt, sie ist ein Ereignis (événement), das nicht erst auf die Überlegung, das Bewußtsein oder die Organisation des Subjekts, nicht einmal der Moderne, wartet.
Es dekonstruiert sich.“ (S. 20)
Philosophie … Dekonstruktion … „Recht auf Einsicht, oder die Erfindung des anderen“(cf. J. Derrida, Psyche. Erfindung des Anderen, Wien 2011)
1.3. Dekonstruktion ist nicht was Du denkst – wenn das, was man denkt, ein Inhalt ist, dem Gehirn gegenwärtig, „in the mind’s presence-room“ (Locke). Aber daß man denkt, könnte schon Dekonstruktion sein.
2. Dekonstruktion ist nicht (was Du denkst, wenn Du denkst es sei) essentiell eine Angelegenheit der Sprache.
2.1. Nichts ist gewöhnlicher als die Beschreibung von Dekonstruktion als abhängig von einer „Erweiterung des linguistischen Paradigmas“. Derridas „Es gibt nichts außerhalb des Textes“ beweist das ja offensichtlich.
2.1.1. Jeder weiß aber auch, daß das nicht ganz stimmt. „Text“ ist eigentlich keine Erweiterung eines bekannten Konzepts, sondern dessen Verschiebung oder Wiedereinschreibung. Text im allgemeinen ist jedes System von Markierungen, Spuren, Rückbeziehungen (nicht Verweise, etwas mehr Gespür haben wir schon). Wahrnehmung ist ein Text.
2.2. Denken wir an Erkenntnis. Zwei Erfordernisse: daß das zu erkennende Objekt prinzipiell als das selbe Objekt in einem anderen Kontext wiederholbar sei; daß es in dem gegebenen Kontext als von den anderen Elementen jenes Kontextes unterschiedlich identifizierbar sei. (Falls es hilft, denken wir das erste als temporales Erfordernis, das zweite als Räumliches: doch Raum und Zeit determinieren den Text nicht, sie werden möglich durch ihn.)
2.2.1. Gegenwart würde bedeuten, daß es keine Differenz gäbe, keinen Rückbezug, keine Spur. Das ist unmöglich. Und es gäbe auch keine Gegenwart, wenn es keine Differenz, keinen Rückbezug, keine Spur gäbe. Gegenwart wird von der Spur ermöglicht, was hingegen pure Präsenz unmöglich macht: jeder gegenwärtige Moment ist essentiell durch seine Retention einer Spur eines vergangenen Moments konstituiert. Das ist genauso wahr vom „ersten“ gegenwärtigen Moment wie von jedem anderen, der demnach ein Verhältnis zu einer Vergangenheit hat, die nie gegenwärtig war: absolute Vergangenheit.
2.3. „Rückbezug“ ist kein Verweis im linguistischen Sinn. Dekonstruktion hat keinen Platz für eine Sprache hier und eine Welt da, auf die die Sprache sich bezieht. Elemente in der Sprache beziehen sich für ihre Identität nur aufeinander, und verweisen auf nicht-linguistische Markierungen, die sich für ihre Identität und Differenz wiederum aufeinander beziehen. Es gibt keine essentielle Differenz zwischen Sprache und Welt, der einen als Subjekt, der anderen als Objekt. Es gibt Spuren.
2.3.1. Stellen wir uns Dekonstruktion als Erweiterung des Weltparadigmas vor, wenn nötig. Es kommt auf das selbe heraus, so lange wir uns die Welt nicht als dort draußen uns gegenüber aufgestellt vorstellen.
2.4. Natürlich bedeutet Text nicht Diskurs. Wahrnehmung ist kein Diskurs, sie ist ein Text. Diskurs ist ein Text. (Aber niemand denkt, man könne Dekonstruktion von der Sprache trennen; oder von der Welt. Text ist keine Vermittlung zwischen Sprache und Welt, sondern das Milieu, in dem sich solche Unterscheidungen erst ziehen lassen.)
3. Dekonstruktion ist keine Theorie und auch kein Projekt. Sie schreibt weder eine Gewohnheit vor, der sie mehr oder weinger treu ist, noch entwirft sie das Bild eines wünschenswerten Zustands, der erreicht werden soll.
3.1 Dekonstruktion ist notwendig.
[…]
4. Malerei. Nicht nur daß Malerei wahrscheinlich ohne Sprache undenkbar ist, sicherlich ist Malen nicht „wie Sprache“. Aber Malerei läßt sich problemlos als Differenz und Spur denken. Das „Ereignis der Gegenwart“ (Lyotard), das ein Bild darstellt, wäre ansonsten ganz unrepräsentierbar.
4.1. Ein Bild ist natürlich ein Text. Das Problem ist, zu wissen, was für eine Sorte Text. Dekonstruktion hat nichts zu tun mit der Behandlung eines Bildes als „geschriebenem“ Text, den man „liest“ usw. (Außer „Lesen“ ist auf die gleiche Weise verschoben wie Text.)
4.1.1. Lesen ist nicht ein einfacher Prozeß des Entzifferns, noch des Interpretierens, für die
Dekonstruktion. Sie ist weder völlig respektvoll noch einfach gewalttätig. „Sicheres Erzeugen von Unsicherheit“ (Derrida). Lesen wird nicht von einem Subjekt gegen ein Textobjekt vollzogen: Lesen ist im Text, den es liest, impliziert. Hinterlaß eine Spur im Text, wenn Du kannst.
4.2. Schreib über die Weise, in der über Malerei geschrieben wurde (insbesondere in ihrer unterstellten Relation zur Wahrheit), mehr auf der Seite der Malerei als auf der Seite der Versuche über die Wahrheit. Das ist das eine.
4.3. Aber sei vorsichtig, bevor Du über Malerei schreibst.
4.3.1. Über Malerei zu schreiben ist einfach, wenn man glaubt, Schreiben und Malerei seien verschiedene Dinge. Solange Malerei keine Schrift ist und Schrift keine Malerei, ist es ein leichtes, zu schreiben (oder zu malen). Aber es ist genauso schlimm zu denken, Malerei und Schrift seien ein und die selbe Sache (ut pictura poiesis ).
4.3.2. Doch im Rückbezug auf den Text gibt die Sicherheit der Trennungen nach, und mit ihr die Sicherheit der Passagen über diese Trennungen hinweg. Es ist kein großes Drama, eine Grenze zu überqueren, so lange man weiß, wo sie ist.
4.3.3. Schreiben kann zweifellos Dinge tun, die Malerei nicht kann, und vice versa. Aber mach nicht zu viel aus der Iterabilität und Idealität auf der Seite der Schrift, oder aus der Singularität und Materialität auf der Seite der Malerei. Natürlich gibt es Unterschiede zwischen einem literarischen Text und einem Bild: doch das letztere ist ebenso reproduzierbar. Das Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit (Benjamin) befällt ein Bild nicht wie eine Katastrophe: Aura verliert sich immer schon.
[…]
5. Farbe. Wo ist die Farbe in der Dekonstruktion?
5.1. Farbe ist eine Frage von differentiellen Werten, und daher Spuren. Hier geht es nicht um Farbvokabular, sondern um Farbe. Dekonstruktion ist kein linguistischer Relativismus. Farbe existiert, in der Dekonstruktion.
[…]
6. „Dekonstruktivistisches Malen“ kann nicht das Resultat einer erfolgreichen „Anwendung“ von Derridas „Theorie“ (siehe 3) sein.
6.1. Dekonstruktion in der Malerei hat immer schon begonnen.
6.2. Natürlich kann Malerei von Derridas Werk „beeinflußt“ sein. Aber das macht sie noch nicht ipso facto „dekonstruktiv“.
6.2.1. Es ist durchaus möglich, daß die dekonstruktivsten Bilder in Unkenntnis von Derridas Arbeit geschehen (sind), obwohl Kenntnis von Derridas Arbeit uns ermöglichen sollte, über diese Malerei zu reden, und über andere.
[…]
7. Ein Bild könnte versuchen, eine „Lektüre“ von Texten von Derrida sein. Adami. Hinterlaß eine Spur im Text, wenn Du kannst. ))
Der „Kommentar“ beschränkt das offene semantische Spiel mit den Mitteln der Identität, der Wiederholung und der Versuchung der Repräsentation des Gleichen. Er macht sich dadurch zum Mechanismus einer Kontrolle und einer Ordnung, indem er den Diskurs beschränkt, eingrenzt und Eindeutigkeit herzustellen versucht.
Eine Übersetzung ist niemals eine Er – setzung ! Eine jede Setzung ist schon eine Über-Setzung von Gedachtem und Ungedachtem.
Eine Übersetzung verändert den Ort, verschiebt und wechselt und ist somit immer ein anderer Text. Nur ein ungefähres Signifikat kann so hinüber(!) gerettet werden.
Jede Lektüre
( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! )
muß erst eine signifikante Struktur produzieren.
Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks:
die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte.
Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund!
Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise enabime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim)
Verantwortung!
Die Dekonstruktion unterhält eine Beziehung zum je Anderen.
In der Beziehung auf den Anderen entsteht Verantwortung und der Versuch als Versuchung von Gerechtigkeit.
Die Begegnung mit dem anderen Menschen (face à face) von Angesicht zu Angesicht bestimmt Lévinas als den Moment in dem Verantwortung entstehen kann unter der Voraussetzung, daß der Andere immer anders sein darf und als so Anderer erkannt werden will.
Also auch anerkannt in seinem Anderssein!
Die Begegnung mit dem Anderen macht mich verantwortlich!
Verantwortlich für die Singularität des Anderen. Für die Unberechenbarkeit des Anderen im Anderssein.
So versuche ich es in meiner verantwortungsvollen philosophischen Praxis des Denkens und Handelns.
Ich versuche den anderen so zu nehmen, wie der Andere ist und ich versuche zu erkennen, zu sehen(!), was das Andere ist bzw was es mir sagen kann (zu meinem Anderssein sagen könnte).
Die dekonstruierende Denkhaltung macht mich anders und zu einem Anderen.
Vielleicht begegne ich dem Anderen „wirklicher“, heißt vielleicht auch ehrlicher, vielleicht ethischer(!).
Ich versuche es.
Wir versuchen es.
Philosophische Praxis
die rätselhafte und verstörende
Notwendigkeit
Von Kommunikation
Kommunikativen in der andauernd bedrohlichen
Inkommunikabilität.
Dekonstruktive Aufmerksamkeit
Ein vertrauliches Diskursangebot.
Nein, besser, – ein vertrauliches Gesprächsangebot oder vielmehr ein Angebot oder sagen wir’s doch gleich ganz aufrichtig, – eine Gabe!
Die Gabe eines Anbots für ein vertrauliches, auf unser jeweiliges Thema konzentriertes, aufrichtiges Gespräch, –
ein möglichst wahrhaftiges Ge-spräch,-
samt damit einhergehender nach Möglichkeit kritischer und selbstreflektiver sowie so weit wie möglich selbstreflexiver Versuche von Bearbeitung eben dieses unseres eben produzierten, erfahrenen und aufmerksam wahrgenommenen Gesprächsinhaltes.
face to face / face à face.
Ich pflege die intellektuelle Intimität der dekonstruktiven Aufmerksamkeit.
Die verschiedenen propositionalen Formen in Diskussionen, Vorträgen, Unterrichtungen, Aufträgen, Besprechungen, Kritiken, Einwürfen, Plädoyers, Versammlungsreden, Meetings, Dienstbesprechungen, Supervisionen, Tagungen, Präsentationen, Talks, Interviews, Unterhaltungen, Einträgen in sozialen Medien etc. löschen zumeist die Aufmerksamkeit auf diese Mikrologie und reduzieren vieles von dem, was Sprache alles transportiert.
Den Takt! Den Tonfall! Die Mimik! Die Gestik!
Die Sprechgeschwindigkeit! Das Vokabular! Die Digressionen!
Die Übertreibungen! Die Lautstärke!
Die ideologischen Minimalrassismen!
Gewisse Floskeln als Mikroaggressionen!
Streng nach dem Setting vertrauliches „Einzel-Gespräch“, –
confidential „one-to-one conversation“, „face à face“, –
mit open end, –
indoor so wie outdoor
…………………………………………………………………
„Gespräche“, „Diskurse“,
„Dekonstruktionen“,
„Begleitungen“,
„Text“
Arrangements in einer Arbeit des In-Beziehung-Setzens!
Die Metapher, die hinüberträgt auf ein je Anderes.
Die Schönheit des Hier und Jetzt in der Übertragung als Beziehung zwischen Anwesenheit und Abwesenheit.
Keine Projektionen einer anderen oder gar jenseitigen Welt!
Hier und Jetzt!
Die Welt ist Metapher.
Die Welt ist Literatur.
Die Welt ist Text.
„Die Welt“ ist unwahrnehmbar!
Das Spiel des Texts der Welt als das Spiel der Arbeit eines In-Beziehung-Setzens von Anwesenheit und Abwesenheit in Sinnarrangements und Bedeutungskonfigurationen.
Offen, transparent, kritisierbar, justierbar, verschiebbar, endlich, temporär, spatial und im Etwas von Jetzt und Jetzt und Jetzt und etwas und etwas …
Die Moderne liegt im „und“ von etwas und etwas!
Das Und kennt keinen Beginn von etwas, kein anfängliches Erkennen, kein ursprüngliches Beginnen.
Die Spur von etwas gilt es vor dem Seienden zu denken! (Derrida)
Heraklit schon nennt die wach Denkenden die, die die Dinge nicht „so denken, wie sie ihnen begegnen“.
, – das Geheimnis des Kommunikativen in der andauernd
bedrohlichen Inkommunikabilität
To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at
Psychoanalyse, Sprachanalytische Philosophie, das Unbewußte
…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..
Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben
Gegenwartsphilosophie
Adventure Philosophy!
Philosophische Praxis
Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden. „Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt. Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttl nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.
Falls Sie interessiert sind an einer PP mit mir/uns, bitte nur unter dieser E-mail einen Termin reservieren: To contact me/us, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at
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Philosophical Practice weltweit … rund um die Uhr … rund um die Welt, … „face à face“, … confidential one-to-one conversation, … around the clock … around the world
Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion
Öffnungszeiten / Hours of opening: Mo – Fr: 11 – 20 Uhr
Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement
Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…
…around the clock …around the world…
GESPRÄCHE sind EREIGNISSE als TEXT
cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )
Anna Lydia Huber Philosophin, Freeriderin, Radreisende/Bike traveler
Anna Lydia Huber (b. 1959, Philosophin, Freeriderin,
Radreisende/Bike traveler)
Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber auf Tour
Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber auf Tour mit Leichtzeltplane und Schlafsack
Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber on tour with light tent tarp and sleeping bag
Anna Lydia Huber (Jg. 59) auf kleiner Radtour im vergangenen Herbst
Anna Lydia Huber (Jg. 59) auf kleiner Radtour im vergangenen Herbst, auf gehts zum Braunsberg und darüber hinaus zum Übernachten im Freien, ein Fest für NaturistInnen, 2 Tage, – und nun ab in die Abendfrische der Donauauwälder, Sonne tagsüber, nachts in einem Minusgrade gewohnten Schlafsack im Freien bei etwa + 5 Grad Celsius
Philosophischer Salon Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber
Philosophischer Salon Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber
Philosophischer Salon Gerhard Kaučić Djay PhilPrax & Anna Lydia Huber Gasometer Wien
Gerhard Kaučić (*1959), Leiter einer Philosophischen Praxis seit 36 Jahren in Wien (1989-2025 ff.)
Haus der Geschichte Österreich (Wien) in der Hofburg (Neue Burg)
Gerhard Kaučić/Djay PhilPrax (Dr. phil., 66, 2025) & Anna Lydia Huber/Associate (MSc, 66, 2025)
Grammatologische Philosophische Praxis Wien
Wieder ein weiteres Mal das Thema HdGÖ. Das Thema „Haus der Geschichte Österreich“.
Wieder sitzen wir zusammen mit zwei Interessierten zum oft diskutierten Thema in unserer Wiener Philosophie-Praxis. Wie oft schon in diesen 36 Jahren (!?) Manches scheint uns schon kaum mehr erinnerlich. Wir bemühen uns.
Hier ein paar Einlassungen dazu. Subjektivität und Wahrheit. Aussichten, Einsichten, Identitäten. Erhellungen, Verwerfungen, Gedachtes, Ungedachtes, Brosamen, Ausblicke.
Was waren und sind die Kräfte der Geschichte, die Kräfte des Bruches in der Geschichte, die Übergänge von einer systemischen Kraft zu einer anderen. Was waren die Motive von Verkennungen und Verleugnungen und anschließenden Fehlhandlungen wie etwa das Anordnen von Kriegshandlungen. Manche von uns nehmen hier das Wort Wahnvorstellungen in den Mund. Wahnsinn als Auslöser im Zusammenhang mit systemischen Kräften der großen Ökonomien von Militär, Wirtschaft, Finanz, Politik und etwa mehr oder weniger verdeckter Rassismen und Nationalismen. Was war das Band zwischen Kraft und „Geschichte“!?
Welche waren die Kräfte dieses Erbes?!
Wir sind die erste Generation von Fernsehkindern. Es ist gar nicht leicht sich von diesen punktuellen und synthetischen Sichtbarmachungsversuchen durch TV-Bilder zu lösen. Auf Distanz zu gehen von den halbidiotisch wirkenden kaiserlichen Grüßbilddarstellungen. Der Kaiser auf Besuch bei den Truppen und all das andere sogenannte historische Bildmaterial. Was wollte man damals den Leuten zeigen bzw sagen? Der Kaiser als lieber Besuchonkel mit Schutzcharakter?
Auf uns heute wirkt das alles sehr sehr „jenseitig“, fast etwas vertrottelt. Ich weiß schon, – die Technik damals und heute. Aber genau das meine ich. Mit Charly Chaplin filmtechnisch aus den 40ern sozialisiert via TV-Übertragungen in den 60ern. Die Filmrollen in unterschiedlichen Geschwindigkeiten bei jeder Übertragung, einmal langsamer, einmal schneller, abgespielt. So war das damals. Und es war lustig für uns naive Zuschauerkinder damals in den 60ern.
Heute hätte ich es gerne, diese Bilder und Filmbilder aus Zeiten der Monarchie nur in einem gut kontextualisierten Archiv zu betrachten und in Ruhe und Konzentration zu schauen und die Bildunterschriften studieren zu können. Quasi ich und das Material aus dem Orkus des historischen Archivs. Nicht ich, mein Wohnzimmer und das Fernsehen mit diesen fernen und hoppelnd intimen Bildern des Todes und Tötens und vorherigen Truppengrüßens und Truppenbepredigens.
Das Klima oder das Flair des TV-Zimmers paßt so ganz und gar nicht zum Inhalt des Materials. Das Film- und Fotomaterial greift nicht über auf uns. Unsere Sinne und unser Verstand sind Herberes gewohnt als das, was hier abgebildet werden konnte. Unser trainiertes und dadurch blockiertes Hirn bräuchte viel höhere Dosierungen des sichtbaren Grauens! Nur in einer Archivzelle in der trockenen Einsamkeit mit dem Bildmaterial könnte unser „inneres Auge“ dem Bildinhalt auf die Spur kommen und es auf uns wirken lassen.
Zuhause vor dem TV-Schirm täuscht dieses Material ein Geschichtsbild vor, das von allen wirksam gewesenen systemischen Kräften eher ablenkt. Unser Blick wird ebenfalls „vertrottelt“. Nicht immer, aber sehr oft.
Der Habsburger Mythos unser Erbe? Was machten wir und was machen wir damit, gestern, heute, morgen.
Auf immer eine offene Frage.
Ich fürchte die Kulte der Erinnerung, die Verehrung der Vergangenheit, obwohl auch ich in gewisse Traditionen verliebt sein könnte und vielleicht sogar bin. Ich denke da an gewisse Traditionen des Philosophischen und des Literarischen. Eine Vergangenheit, die so wie ich sie liebe, nie Gegenwart war, sondern eine Art ewige Vergangenheit und somit eine ewige Gegenwart und Zukunft ist. Etwa die Lebendigkeit der Lektüre Platos oder die Lektüre von Cervantes oder auch Wittenwilers und vieler anderer.
Diese Art von Vergangenheit hatte nie eine volle, präsente oder gar systemisch wirksame Gegenwart, immer nur eine Zukunft und vielleicht eine kleine Gegenwärtigkeit im Leser während des Leseaktes, ganz so wie etwa ein Geschlechtsakt eine kurze, kleine, heftige Lebendigkeit als Gegenwart besitzt, die nach dem kleinen Akt zum kleinen Tod sogleich wird (wie das Bonmot in Frankreich weiß).
Jeder Akt eine kleine Vergangenheit. Jede 100-Jahresfeierlichkeit etwa eine kleine Vergangenheit, deren Erbe wir antreten können, – kraft der Möglichkeit der Kraft des Bruches aber nicht unbedingt annehmen müssen.
Die Bruchkräfte können Bedeutsames produzieren helfen. Revolutionen, Verfassungen, Demokratien oder auch gescheiterte Revolutionen (1848!), gescheiterte Demokratien (die 1. Republik). Es liegt an den Kräften des Systemischen und an den Kräften der Überzeugungen, auch an der Höhe des Einsatzes (mitunter des ganzen eigenen Lebens).
Das Erbe und das Erben kann schwierig sein und schwierig werden. Die Masse des Erbes ist fast immer gespalten und vielfältig. Rechts oder links. Mächtig oder ohnmächtig. Organisationsfähig oder eigenwillig.
Es gibt die Grenzen des Begriffes dort wo die Geste des Ergreifens, des Erfassens nachläßt oder überhaupt aufhört und das ist der Moment der über etwas hinausgreifenden Schrift, einer Schrift, die über das Ergreifen oder die begriffliche Bemächtigung im Sinne der Beherrschung hinausgeht. Das könnte die Dekonstruktion von etwas sein. Wenn der „Surplus“ erkennbar wird, das, was darüber hinaus geht, nicht beherrscht werden kann oder nicht mehr begriffen werden kann.
Die Dekonstruktion versucht die Grenze des Begriffs zu denken und somit sichtbar zu machen, ek-statisch zu machen. Dekonstruktorische Texte sind sehr oft ekstatische vivifizierende Texte, deren Ereignishaftigkeit man genießen können sollte.
Und zu diesem Genießen gehört schließlich auch so etwas wie die Bewunderung und die Anerkennung dessen, was dekonstruiert wird oder sich dekonstruiert.
In dieser Bewunderung verbirgt sich selbstredend die Anerkennung und die Notwendigkeit einer gewissen Treue dem Erbe gegenüber, – eine Bejahung, die immer selektiv ist und sich der Gefahr der Verantwortung aussetzt und bewußt sein will und muß. Ich bejahe, was ich bewundere. Was ich nicht bewundere, interessiert mich nicht sehr.
Ich bewundere die österreichische Verfassung. Die moderne Fassung, die Kelsen gelang in einer Zeit des heftigsten Bruches mit dem riesigen und riesig belastenden Erbe der Monarchie oder was davon nach dem 1. Weltkrieg noch übrigblieb. Eine Verfassung, wie es sie damals in der Welt, in Europa, so nirgendwo gab. Das ringt mir Bewunderung ab.
Ein Erbe wie dieses weist uns widersprüchliche Aufgaben zu. Das Erbe empfangen, das Erbe wählen und es neu interpretieren.
Wir empfangen etwas, was größer und mächtiger und älter ist als wir und wir versuchen darauf zu antworten, indem wir möglichst verantwortungsvoll auswählen und auch ausschließen und aus anderen Erbschaften Pfropfungen vornehmen und dafür die Verantwortung übernehmen und zwar im eigenen Namen und im Namen des Anderen.
Und man ist verantwortlich unter dem aufgeklärten Licht der Menschenrechte und der Würde eines jeden Menschen mit der Ausrichtung auf das Gute und Richtige für alle!
Wir sind verantwortlich vor dem, was vor uns kommt und vor dem, was nach uns sein könnte! Und zwar zeugt unsere Signatur Verantwortung für das ganz Konkrete. Der ganz konkrete Text ist gemeint, das genaue jeweilige Textereignis, nicht etwa Nietzsche allgemein und als ganzer Nietzschetext, nein, die ganz genaue Stelle in seinem Werk zu einem möglichst genau zu bestimmenden Zeitpunkt und zur speziellen Konstellation im Kontext seines Werks und seine Verbindungslinien zu den diese Textstelle speisenden Kontexten in und vor seiner Zeit.
Das Haus der Geschichte ist komplex. Der Austrofaschismus ist komplex. Schuschnigg als Name und Text ist komplex. Dollfuß ist komplex. Beide in einem Atemzug, das geht gar nicht. Die Absichten und Handlungen als Setzungen sind genauestens zu erforschen. Und nicht vergleichbar!
Dekonstruktion schafft Unvergleichbares, schafft ek-statische Begrifflichkeiten, schafft komplexe Lektüren, komplexe Idiome, komplexe Singularitäten. Unvergleichliche Textereignisse, zu lesen, auszulesen bis hinein in die Epigenetik, um dieses eine Mal diese Metapher zu bemühen.
Ich sagte oben, das Erbe empfangen und hernach auswählen, entscheiden, verantworten, vivifizieren, dekonstruieren.
Wir müssen alles tun, um uns Vergangenheit anzueignen, gerade weil wir wissen, daß wir die Vergangenheit nie bleibend gegenwärtig machen können. Wir müssen das Erbe annehmen, versuchen es am Leben zu erhalten, erkennbar werden lassen und wirken lassen. Interpretiert! Kontextualisiert! Vivifiziert!
Wir können das Erbe nicht wählen, es erwählt uns aus. Ob wir wollen oder nicht. Die Zeit des Nationalsozialismus, die Shoah und all die anderen Schrecklichkeiten. Auch das gehört zu unserem Erbe! Ob wir wollen oder nicht. Die Gewaltsamkeit des Erbes erwählt uns gewaltsam. Wir verantworten dann, was wir mit diesem Erbe machen. Unsere Signatur! Unsere Entscheidung! Unsere Verantwortung!
100 Jahre Republik! 100 Jahre Republik? Haus der Geschichte!!! Häuser der Geschichte.
Kontinuitäten, Brüche, Konjunkturen, Strukturen, Singularitäten, Geschichte, Unterbrechungen, Kräfte, dieses Band zwischen Kraft und Geschichte, – jeder Text ist heterogen und auch das „Erbe“ ist ein „Text“.
Die Idee des Erbes impliziert zu jedem Zeitpunkt in einem unterschiedlichen Kontext eine Strategie und Entscheidungen mit Verantwortlichkeit.
Weiter oben war die Rede schon von Großökonomien. Kommen wir kurz auf Kräfte wie die Sozialdemokratie und die Unternehmerschaft als Großbourgoisie anhand eines Beispiels, des Unternehmers Karl Wittgenstein, Vater von 8 Kindern, das jüngste der spätere Philosoph Ludwig Wittgenstein. Die Geschichte, die Biographien sind uns einigermaßen bekannt. Der Vater, ein eisenharter Unternehmer und Abenteurer und bildungsbewußt, der sehr schnell in seiner Karriere vorankam, galt als rücksichtsloser Rationalisierer und kapitalistischer Ausbeuter (gleichzeitig Kunstmäzen zur Imageverbesserung), der im triumphalen, rassistoiden Brustton der selbstgewissen Überzeugung von dem „von der Natur Bevorzugten“, „der alle Hindernisse überwindet“ im Gegensatz zu den zurückbleibenden „Brustschwachen“ und „Kränklichen“ (zitiert nach: Jorn Bramann, Karl Wittgenstein, Zeitgeschichte 2, 1974, S. 33) schrieb und den die Sozialdemokratie aufgrund seiner Taten und seiner gefährlichen Einstellung zum Menschen (siehe Zitate) heftig kritisierte.
Hart auch als Vater, der Hochleistungen einforderte, zeugte er acht überlebende Kinder, von denen nicht weniger als drei Söhne Selbstmord verübten. Brutalität, künstlerische Sensibilität und Tragik umschatteten die Familie, in die der österreichische Philosoph Ludwig Wittgenstein 1889 hineingeboren wurde. (Janik/Toulmin, Wittgensteins Wien, Mch. 1984; Mc Guinness, Wittgensteins frühe Jahre, Frf. 1988)
Die Menschenverachtung tritt hier bei Karl Wittgenstein dem rücksichtslosen Unternehmer ganz deutlich an die Oberfläche. Alles Tun dient der eigenen Mächtigkeit und Selbstherrlichkeit.
Schwache, Kranke, Arbeiter. Minderwertigkeit, Ausbeutbarkeit, sozialdarwinistisches Welt-und Menschenbild, Kapitalmaximierung, die Anschlußfähigkeit an faschistisches Gedankengut liegt in Reichweite.
Die wirtschaftlichen Modernisierungsprozesse am Ende der Monarchie und ihre Opfer, die ArbeiterInnen (auch und besonders in der Zukunft der 2 Weltkriege). Die künstlerische Moderne als Wiener Moderne, die zum Teil auch von den Modernisierungserträgen lebte (Wittgenstein finanzierte die Secession u.a.) verwies auf diese negative Seite, die Kehrseite der Modernisierung.
Das Bildungsbürgertum blieb unter sich, wenn es um den Kampf der Geschlechter ging. Die Diskurse über die Frau (Weininger, Mayreder, Druskowitz, Schnitzler u.a.) und diverse Kunstskandale (Schiele, Kokoschka, Klimt, vgl. Schorske) hatten auf der realen Alltagsebene immerhin das Fundament mit ersten Freiheitsbestrebungen die sich zunehmend formierende Frauenbewegung in mehreren Frauenvereinen (Arbeiterinnenbildungsverein 1890, Allgemeiner österreichischer Frauenverein 1893, Bund österreichischer Frauenvereine 1902).
All das und noch viel mehr als unser aller Erbe.
Fortschrittliche Bewegungen, organisierter Kapitalismus, schweigendes Militär, stockkonservativer Adel, wirtschaftlich drängende, großenteils konservative Bourgoisie, privatim familiär zerrissen in der „Frauenfrage“ Typus Mutter und Hure (vgl. Musils Zögling Törleß 1906). Musils „Törleß“ als kurzer kompakter Umriß samt Einblicke in die Machtmechanismen und Zivilisationsbrüche des 20. Jahrhunderts und darüberhinaus!
Viele dieser Brüche geschahen nicht von heut auf morgen, waren lange Haarrißarbeiten im Material des Gebäudes Habsburger Monarchie infolge zuwiderlaufender Spannungen im Großen (Staat, Regierung, Parlament, Klassen-Gesellschaft,) und im Kleinen (Familien, Individuen) zwischen Traditionalismus und Modernismus.
Zum „Rätsel Weib“ ein Zitat von Robert Musil, das auch heute (Stichwort Kopftuch, Burka etc.) noch oder wieder akut geworden ist und in diversen Weltgegenden dem gleichen Kampf ausgesetzt ist (von Malala bis zur verurteilten und kürzlich freigelassenen und vom Volkszorn bedrohten Christin Asia Bibi in Pakistan).
Musil: „Damals trugen die Frauen Kleider, die vom Hals bis zu den Knöcheln geschlossen waren, … Mit dem großen Kleid, seinen Rüschen, Puffen, Glocken, Glockenfällen, Spitzen und Raffungen, hatten sie sich eine Oberfläche geschaffen, die fünfmal so groß war wie die ursprüngliche und einen faltenreichen, schwer zugänglichen, mit erotischer Spannung geladenen Kelch bildete, der in seinem Inneren das schmale weiße Tier verbarg, das sich suchen ließ und fürchterlich begehrenswert machte“ (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, Hamburg 1987, S. 279).
Moderne und Traditionalismus.
Der Vielvölkerstaat zerbrach. Der kaiserliche Mythos war zerbrochen.
Den Sozialdemokraten, obwohl nicht die Mehrheit, fiel die politische Führung zu.
Vom 21. Oktober bis zum 12. November dauerte es.
Dann wurde die übrig bleibende westliche Reichshälfte, das deutschsprachige Österreich, zur Republik Deutsch-Österreich, noch ohne feste Grenzen. Überall die alten Erbschaften, die alten Konflikte des gemischtsprachigen Mitteleuropa. Nationalpolitische Konflikte, die „nationale Revolution“ von Otto Bauer (O. B., Die österreichische Revolution, Werkausgabe Bd. 2, Wien 1976, S. 614). Die nichtdeutschsprachigen Völker wollten keinesfalls mehr in einen Bund, der gewünschte Anschluß an Deutschland von den Alliierten untersagt, so wurde die Option Deutsch-Österreich die einzig mögliche. Politische Träume werden weiter geträumt, noch lange. Der Traum vom Donaureich von den Monarchisten, dem Großkapital und Teilen der Christlichsozialen, der Traum vom Deutschen Reich (!) besonders damals bei den Deutschnationalen und den Sozialdemokraten(!).
Renners Parole lautete ab sofort „Arbeiten, arbeiten und nicht verzweifeln.“
Otto Bauers “demokratische Revolution“ (O. B., Die Österreichische Revolution, Werkausgabe Bd. 2, Wien 1976, S. 624) durchdrang die Gesellschaft.
Frauenwahlrecht ab sofort (1918).
1918 hatte die Demokratie über die autokratische Monarchie die Oberhand gewonnen. Große Worte!
Und Taten!
Hans Kelsens „legalistische Revolution“ (Österreichisches Staatsrecht, Tübingen 1923, S. 79), die erste Verfassung wurde beschlossen am 30. Oktober von der Provisorischen Nationalversammlung und das war Bauers „parlamentarische Revolution“ (Österr. Revolution, S. 588). Starke Parlamentsherrschaft im Gegensatz zur schwachen Stellung in der Monarchie.
Ein großer wichtiger Bruch! Die Rechtskontinuität mit dem alten Staat wurde zerbrochen.
Unser aller Erbe.
Hans Kelsen hat Jahre später nebst vielen anderen Schriften in den USA einen bis dato gültigen Kommentar zum Recht der Vereinten Nationen verfaßt.
Wir Erben.
Ein Bruch mit etwas hat oft auch negative Folgen.
Der ökonomische Strukturbruch war keine ökonomische Revolution und zeitigte langreichende Folgen. Der Wirtschaftsraum der ehemaligen Habsburger Monarchie wurde empfindlich getroffen.
„Zurück blieb eine Wirtschaft, die vom bisherigen Inland (den Nachfolgestaaten) abgesperrt und mit zahlreichen Strukturschwächen behaftet war: eine schmale Energiebasis, abhängig von den tschechischen Kohlenlieferungen, die zunächst gestoppt waren; eine unterentwickelte Landwirtschaft, die das Land nicht ernähren konnte; eine hochentwickelte Rüstungsindustrie rund um Wien, die die Arbeit einstellte und sich nicht rasch genug auf Friedensprodukte umstellen konnte; disproportionale Industriestandorte etwa im Textilsektor; ein überbesetzter tertiärer Sektor, vor allem ein aufgeblähter Bankenapparat; und schließlich ein gewaltiger Überhang im öffentlichen Dienst (10 Prozent der Beschäftigten).“ (Ernst Hanisch, Der lange Schatten des Staates. Österreichische Gesellschaftsgeschichte im 20. Jh.Österreichische Geschichte 1890 – 1990, Wien 1994, S. 277)
Produktionskrise, Stagnation, Hyperinflation und Währungsentwertung, riesiges Budgetdefizit infolge Lebensmittelstützung durch den Staat, Spekulation auf das schnelle Geld, Anschwellen des Bankenapparats
Bankensterben, Krisenzone Bankwesen, Kapitalknappheit, hohe Zinsen
Weltwirtschaftskrise von außen
Dauerdruck auf das demokratische politische System
Innere Spannungen, aufstrebende Heimwehr rief zum Staatsstreich auf
Konfliktkonfiguration sozialdemokratische Arbeiterschaft versus Bürgertum, danach Heimwehr und Schutzbund und schließlich militante Nationalsozialisten contra „ständestaatliches“ Machtpotential
Der originär österreichische Nationalsozialismus
( ganz im Gegensatz zum Staatsgesetzblatt Nr. 1 als Argumentationskonstrukt für eine Geburtsstunde Null der Zweiten Republik als aktive Grundsteinlegung zum Aufbau einer nationalen Identität, in dem die „Tatsache, daß der Anschluß des Jahres 1938 … durch militärische Bedrohung von außen und den hochverräterischen Terror einer nazifaschistischen Minderheit eingeleitet, einer wehrlosen Staatsleitung abgelistet und abgepreßt, endlich durch militärische und kriegsmäßige Besetzung des Landes dem hilflos gewordenen Volke Österreichs aufgezwungen worden ist“ )
wurde von Anfang an ausgeblendet:
„Bei den letzten freien Landtagswahlen im April 1932 in Wien, Niederösterreich und Salzburg hatte die NSDAP insgesamt 336.000 Wählerstimmen (16 Prozent der Gesamtstimmenzahl) erzielt und war zu einer Mittelpartei aufgestiegen. … Nicht nur durch sie gestaltete sich >>die militärische und kriegsmäßige Besetzung des Landes<< durch das >>Deutsche Reich<< zu einem >Blumenkrieg<, der selbst die deutschen >Besatzer< verblüffte.“
(zit. nach: Walter Manoschek, Verschmähte Erbschaft, Österreichs Umgang mit dem Nationalsozialismus 1945 bis 1955, in: Österreich 1945-1995, Gesellschaft Politik Kultur, Reinhard Sieder, Heinz Steinert, Emmerich Tálos [Hg.], hgg. v. Verein Kritische Sozialwissenschaft und Politische Bildung, Verlag für Gesellschaftskritik, Wien 1996, S. 96 f.
Legitimitätskrise der Ersten Republik
Die Republik im Bettelkleid
Krise der Identität, Deutsche oder Österreicher
März 1938 Ausnützung der Identitätskrise, Definition der Österreicher als Deutsche
Wohin uns diese Vorgänge führten, ist jedem Menschen bekannt.
Neuerlich Krieg, Mord, Vernichtungslager, Massenmord, Holocaust, Tod allüberall
Wir alle sind bemüht und gespannt auf die Zukunft! Sind wir?
Jedenfalls, – die 4 Stunden Gespräch waren eine angemessene Wahrnehmung, Erinnerung, Ermahnung und Vivifizierung für uns und selbstredend durch uns,- denke ich.
Ich danke Ihnen. Ich danke Euch.
MfG
GerhardKaučić und Anna Lydia Huber
Zur weiteren kritischen Vertiefung anläßlich der Feierlichkeiten rund um 100 Jahre Republik Österreich und Haus der Geschichte Österreich sowie zum Gang der Geschichte zum Komplex Rassismus, Faschismus, Nationalsozialismus versus Demokratie, Menschenrechte, Menschenwürde, Singularität
1)
Die österreichische Revolution
KOMMENTAR DER ANDEREN
WOLFGANG MADERTHANER
9. November 2018, Der Standard „Kommentare der Anderen“
Die österreichische Revolution war eine politische, ein Prozess der Defeudalisierung, dem Momente des sozialen Umsturzes und des spektakulären Eintritts der Massen in die Geschichte unterlegt sind.
Wolfgang Maderthaner (71) war Generaldirektor des Österreichischen Staatsarchivs
2)
Wegschauen bei antijüdischer Gewalt
KOMMENTAR DER ANDEREN
GERHARD BOTZ
9. November 2018, Der Standard „Kommentare der Anderen“
Ein Blick auf die andere Seite der österreichischen Geschichtsjubiläen: den Judenpogrom am 10. November 1938. Eine Ergänzung zu den Feierlichkeiten anlässlich hundert Jahre Republik.
Gerhard Botz (84), Prof. emeritus f. Zeitgeschichte an d. Univ. Wien
3)
Expeditionen zum Ursprung des Rassismus
DORIS GRIESSER
15. November 2018 – der Standard „Forschung Spezial“
Wo liegen die Wurzeln der Diskriminierung? Auf ihrer Suche danach landet die Künstlerin und Forscherin Belinda Kazeem-Kamiński immer wieder in der Kolonialzeit.
Doris Griesser (59) Dr. phil., Wissenschaftsjournalistin, Der Standard
Belinda Kazeem-Kamiński (45) ist als Künstlerin, Autorin und Sozialwissenschafterin tätig. In ihrer Arbeit erforscht Kazeem-Kamiński die Wurzeln von Rassismus. Für ihr Projekt „The Letter“ ist die Künstlerin Belinda Kazeem-Kamiński kürzlich mit dem Cathrin-Pichler-Preis ausgezeichnet worden.
Gerhard Kaučić (*1959), Leiter einer Philosophischen Praxis seit 36 Jahren in Wien (1989-2025 ff.)
Haus der Geschichte Österreich (Wien) in der Hofburg (Neue Burg)
Dr. Gerhard Kaučić (Philosoph, Jg. 1959), Leiter Grammatologische Philosophische Praxis Wien
Haus der Geschichte Österreich (Wien) in der Hofburg (Neue Burg)
Schaffen Museen Identität? Ist Geschichte darstellbar?
Welche Akteure schreiben welche Geschichte? Kann Geschichtsschreibung Geschichtswissenschaft sein und was wäre dabei Wissenschaft, was Geschichte und was die Wissenschaft der Geschichte(n).
Wer benennt diverse Prämissen und wer verdeckt welche? Und warum?
Kann man darüber ein Haus bauen?! Ein Geschichtshaus als Museum?!
Wieviele Häuser braucht ein Land wie Österreich und seine politische Landschaft. Und kennt die Geschichtsschreibung ihre Axiome und Theoreme?
Oder anders gefragt, kann die Geschichtsschreibung als Wissenschaft die Kriterien der „Vollständigkeit“ und der „Widerspruchsfreiheit“ erfüllen?
Ich vermute fürs Erste eher Geschichtsschreibung als wissenschaftliche Versuchsanordnungen zur kritisierbaren Erprobung von Zeitgeschichten als Geschichten zur Zeit, zum Raum und zur Machtausübung in einem definiert begrenzten polit-geographischen Zeitraum nachträglich formuliert nach Einsicht und qualifizierter Durchsicht und Wertung aller jeweils zur Verfügung stehenden Medien als Aussagen-Texte zu diesem erkannten und erkennbaren „Werk“ der Geschichte als Vorgänge und Handlungen sogenannter systemischer Kräfte.
Was war das Band zwischen Kraft und „Geschichte“!? Welche waren die Kräfte dieses Erbes?!
Das Haus der Geschichte Österreich ( Kürzel HdGÖ ) ist ein österreichisches Zeitgeschichtemuseum in der Neuen Burg (Hofburg) in Wien. Gründungsdirektorin ist die Historikerin Monika Sommer-Sieghart.
Das erste Museum für Zeitgeschichte der Republik Österreich wurde am 10. November 2018 rund um die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Gründung der Republik Österreich eröffnet.
( Die Historikerin Mag. Dr. Monika Sommer-Sieghart wurde die erste Direktorin des Hauses der Geschichte Österreich (HGÖ), das 2018 in der Neuen Burg am Heldenplatz eröffnete.
Dies teilte Generaldirektorin Dr. Johanna Rachinger am Donnerstag, 26. Jänner 2017, bei einer Pressekonferenz mit. Ihre Entscheidung basiert auf einem Dreier-Vorschlag, den der Wissenschaftliche Beirat des HGÖ unter Vorsitz von Univ.-Prof. DDr. Oliver Rathkolb erstellt hat.
Geschichtswissenschaft als historisches Fragen und Forschen mit welchem Subjektverständnis?
Der Analytiker ist ein Leser, eine Leserin. Und! Der Analytiker wird zum Schreiber, zum Schriftsteller als lesenden.
Die Lekritüre der Grammatologie.
Die Unauslesbarkeit als Paradox des Traums.
Die Illisibilität eines jeden Textes und seine „Grundlosigkeit“! (vgl. Michael Turnheim, Das Andere im Gleichen, S. 11)
Mit Turnheim behaupte ich eine grundsätzliche Verwandtschaft von Psychoanalyse und Demokratie und von Dekonstruktion und Demokratie. Alle drei Namen sprechen von der Irreduktibilität der Singularität bei gleichzeitiger versuchter Wiederholbarkeit!
Psychoanalyse und Dekonstruktion behaupten beide eine Irreduzibilität der Hetero-Affektion in der Erfahrung eines „Eigenen“ und beide gehen von einem Wirken eines inneren Fremdkörpers aus!
In psychoanalytischen Denkfiguren spielen die Phänomene der Selbstaffektion eine sogenannte wesentliche Rolle.
Freud schreibt im „Entwurf einer Psychologie“ in den gesammelten Werken im Nachtragsband auf Seite 412, daß er nicht daran zweifelt, daß die „Wunschbelebung zunächst dasselbe ergibt wie die Wahrnehmung, nämlich eine Halluzination“. Das Subjekt stellt sich selbst in halluzinatorischer Art und Weise die Befriedigung eines Wunsches vor.
Es nimmt sich selbst das Leben. Es tötet selbst. Das jeweilig so disponierte, also inskribierte Subjekt versucht, sich möglichst ohne Aufschub und ohne jegliche Umwege Gegenwärtigkeit (vgl. Blog-Teaser!) zu verschaffen.
Trotz der versuchten Herstellung von Gegenwärtigkeit leidet das Subjekt an einem kleinen Rest von Widerstand, einem kleinen Bestand an Unreinheit der Selbstaffektion. Es spürt den „Fremdkörper“ im eigenen Inneren, das Subjekt gewahrt das Gemachte!
Es ahnt, daß das Zustandekommen der scheinbar unmittelbaren Selbstaffektion nicht ohne die Möglichkeit eines fremdbleibenden Dritten, einem Äußeren zustandekommen kann und zur „Auto-Hetero-Affektion“ verkommt.
Nichts geht ohne Körper und nichts geht ohne „Vorstellung“ (vgl. Blog-Teaser! Blogspot-Blog 2014 ff.) und nichts geht ohne Vorstellung des sogenannten eigenen Körpers. Diese Spaltung ist der Widerstand und gleichzeitig der Aufruf zu einem immer wieder neuen Anlauf zur Wiederholung der Selbstaffektion als Halluzination.
Die reine Selbstaffektion gibt es nicht und gerät immer wieder zur Auto-Hetero-Affektion!
Wir kennen das Beispiel des Norwegers und anderer Serienkiller. Wiederholung ist Alles!!! Die „reine“ Selbstaffektion bedeutete die Auslöschung des „Fremden“, des „Fremdkörpers“ (auch als eigenem)! (vgl. Derrida, Le toucher, Jean-Luc Nancy, p. 206 u. passim und Melanie Klein, Das Seelenleben des Kleinkindes, S. 133)
Der Ort und die Zeit, das Territorium „Wo Macht Recht ist.“
Unsere Körper sind politische!
In jedem Fall wird es eine Arbeit am verfügbaren Repertoire historischer Phantasien geben.
Moira Gatens „kulturelles Imaginäres“ (in: M. Gatens, Imaginary Bodies. Ethics, Power and Corporeality, London/New York 1996) stellt Vorstellungen und Bilder für jedes Subjekt bereit, an denen sich Wahrnehmungen, Empfindungen des eigenen Körpers orientieren ebenso wie Entwürfe und Planungen technischer und industrieller Art.
Medien und Weltordnungen! Und das geopolitisch biopolitische Unbewußte der Medien! Wir selbst sind medial und medial gemacht!
Massenmedien verbreiten seit Jahrzehnten Selbstbeschreibungsversuche einer Weltgesellschaft oder einer Welt und ihrer diversen Gesellschaften.
Massenmediale Skripten und Einschreibungen prägen permanent die Geopolitik der Welt.
Überzeugend (ob Filme, Spiele, Serien etc.) ist, was aufgrund von Räumen, Medien und sozialen Ordnungen für plausibel gehalten werden kann.
Sexuelle, ethnische und nationale Identitäten sind nicht körperbiologisch begründbar. Es handelt sich (wie oben dargelegt) um Realitätseffekte performativer Handlungen.
Das europäische Erbe ist einerseits eine Anbindung von Recht und Politik an die Souveränität des „Subjekts“, zum anderen besteht für viele Subjekte (z.B. konservative Zuwanderer) die „Gefahr“ und die Chance und Möglichkeit dekonstruiert zu werden.
Bedeutet, – die Globalisierung ist die Europäisierung !
Das europäische Erbe sind infolgedessen zahlreiche Verschiebungen, territorial und deterritorial, individual, ethnisch, religiös u.a.
Das europäische Erbe sind Krisen !
Krise und Dekonstruktion !
Temporäre Textkonfiguration !
Das europäische Erbe: Krise, Psychoanalyse, Dekonstruktion, Demokratie !
Räume und Grenzen sind keine objektiv messbaren und erhaltbaren Gegebenheiten.
Räume und Grenzen kommen und gehen, immer schon, durch Krise und Dekonstruktion. Effekte psychosozialer Dynamiken, Affizierung und Immunisierung. Politiken!
Seit 9/11 2001 eine sich beschleunigende Spirale von Antiterror-Krieg und Terror, Cyber-War, Drohnen-Krieg, Aufstände, Revolutionen, Religionen im Krieg, Flüchtlingswellen (! Wellen ?! oder ein großer Andrang, eine hohe Anzahl von Menschen auf der Flucht !?), Flüchtlingsleid, Fluchttragödien, Zuschau-Mentalität, Rettungsaktionen, Gezerre und Geschiebe um Konventionen (Genfer K. etc.) und Abmachungen, internationale Verträge,
Flüchtlingsverteilungen bzw Aufnahme-Kontingente, Aufnahmekrise!?, Sterben und Tod, Handlungsunfähigkeit von links und rechts, von Austria bis Australia.
Migrationsströme (Ströme oder Andrang von Menschen!?, Aufnahmekrise!?!, Vertreibungskrise!?! oder Flüchtlingskrise!!!?) an den Außengrenzen der „Festung Europa“, Sklavenhandel, Terrorismus, Imperialismus. Das Erbe Europas.
Neue, fairere Verhältnislagen schaffen! Neue Narrative, neue Bilder, neue Selbstbildnisse, neue Selbstbeschreibungen.
Es geht um das Aushalten und Lebbarmachen neuer und alter Differenzen!
Der posthumane, globale Eine ohne den Anderen, ohne das Andere eine Illusion des Cyberspace und seiner Vertrauten.
Die Vollendung der Geschichte oder Fukuyamas „Ende der Geschichte“ eine Ideologie aus dem Pentagon der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts.
Ein Set an Begriffen begleitet diese Mediendiskurse, die diese Ideologien befördern.
Ideologien des einen beherrschbaren Marktes durch einige wenige Riesen-Konzerne.
Sie lauten: Netzwerkgesellschaft, Weltgesellschaft, One World, Neue Weltordnung, TTIP, CETA, ACTA, …, Globalisierung, Weltkommunikation, World Wide Web, War on Terror, NSA, …
Hans Ulrich Gumbrecht, „Was sich nicht wegkommunizieren läßt“, in: Kommunikation. Medien. Macht, hg. v. R. Maresch, N. Werber, Frf. 1999, S. 331:
„Macht ist die Möglichkeit, Räume mit Körpern zu besetzen, und das heißt auch: Körper aus Räumen zu verdrängen und Körpern den Zugang zu Räumen versperren zu können.“
Aktivismen und Theoriebildungen. Queer theories? „What is queer today is not queer tomorrow.“ (Titel einer Ausstellung der neuen Gesellschaft für bildende Kunst in Berlin 2014). Signaturen unter Theorie-Ereignissen: Monique Wittig, Luce Irigaray, Judith Butler, Gayatri Chakravorty Spivak, Paul B. Preciado, Marie-Hélène Bourcier, Hanna Hacker u.a.
Trans*reading als Weiterführung von queer reading ?
Historisches Forschen als Entzifferung verschwiegener oder nicht wahrgenommener und nicht wahrnehmbarer (zeitlich/örtlich) Trans*Präsenz in historischen (Kon-) Texten.
Queere Lesarten als dekonstruktive inkludieren die Reflektivität qua Reflexion von Geschichte(n) und Geschichtsforschung samt dem Zeitpunkt und dem Ort der GeschichtsforscherInnen in eine multidirektionale trans*positive Konstellation von zu erforschendem Feld und eigenem Erfahrungswissen als mitzureflektierende Medien.
Heißt immer auch affektives(!) Lesen und Schreiben >am und im Haus der Geschichte< mit einem Körper als einem politischen und einem zeiträumlichen Ich des permanenten Übergangs bzw Übergehens(!).
„Das Haus der Geschichte“ ist permanenter Übergang im global zu denkenden Bewußtseinskontext und seinem Unbewußten, – seinem trans*ing von Grenzen und Grenzüberschreitungen und deren Theoretisierungen sowie deren Aktivismen und vice versa.
Dekonstruktionen als sich radikalisierende Verschiebungen im Geschichtswissenschaftsfeld und in den geschichtswissenschaftlichen AkteurInnen. Wechseldynamische Beziehungen zwischen Körper und Raum, Subjekt und Ort, Landschaft und Leib, Werk und Wahrheit, – trans studies unverzichtbar antirassistisch, dekolonial und whiteness-kritisch. Transfeminist turn. Trans*reading. Dekonstruktive Aufmerksamkeit!
Mehr dazu siehe meinen Teaser und meinen Footer sowie die übrigen Postings in diesem Blog! (Blogspot-Blog 2014 ff.)
…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..
Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben
Gegenwartsphilosophie
Adventure Philosophy!
Philosophische Praxis
Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden. „Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt. Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttel nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.
Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns
……. THE SET …….. THE LEAVING OF THE BOOK …….. !?
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/
Psychoanalyse, Sprachanalytische Philosophie, das Unbewußte
Die Sprache, das Sprechen, das Unbewußte (Ubw)
Der Satz und die Philosophie
Falls Sie interessiert sind an einer PP mit mir/uns, bitte nur unter dieser E-mail einen Termin reservieren: To contact me/us, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at
If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at
Philosophical Practice weltweit … rund um die Uhr … rund um die Welt, … „face à face“, … confidential one-to-one conversation, … around the clock … around the world
Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion
Öffnungszeiten / Hours of opening: Mo – Fr: 11 – 20 Uhr
Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement
Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…
…around the clock …around the world…
GESPRÄCHE sind EREIGNISSE als TEXT
cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )
Gestern und vorgestern in (vor)apokalyptischen Zeiten (?) und übermorgen (Februar 2025) eine kleine Gemeinde (2 Studenten der Politologie) in unserem Philosophischen Salon in Wien zum Thema Kant und das unreine Denken >Kant anders sein< ( Themenpart in Spitzklammern ist der Titel eines Aufsatzes von Anna Lydia Huber aus dem Jahr 1989, – in: Die GRÜNE F Abyss November 1989 – Nr. 4, S. 8 – 13).
Wir vier beziehen uns überwiegend auf unsere Lektüre zweier Aufsätze von Anna Lydia Huber aus dem Jahr 1989. Mit ihr lesen wir Kants Kritiken in kleinen Portionen und diskutieren diese Portionen mithilfe Hamanns Befunde (Zeitgenosse Kants aus dem 18. Jahrhundert wohlgemerkt!) über Kant im „Kant-Jahr 2024“ ff., 300 Jahre nach der Geburt von Immanuel Kant). Einiges finden Sie unten zitiert und unsere apokalyptische Gegenwart (in jeglicher Bedeutung dieses Wortes „Apokalypsis“) leuchtet häufig genug aus einer noch unbestimmten und unbestimmbaren Ferne und Fernung an Wirklichkeit und Wirksamkeit bis zu uns heran.
a): A.L.H.: Hamann und die Schrift oder was in dieser Gesellschaft nicht zu Wort kommen darf. Die GRÜNE F Abyss, Obertrum, Wien Oktober 1989, Nr. 3, S. 7 – 12.
b) A.L.H.: Kant anders sein, Feministische Spuren-Suche, ebda., Wien November 1989, Nr. 4, S. 8 – 13.
Anna Lydia Huber kann aus persönlichen Zeitgründen leider nur an zwei von drei Tagen dabei sein. Ich werde ihr selbstverständlich, wie immer fast, von unserem Gespräch Bericht geben. Daß dieser „Bericht“ das Dabeigewesensein nicht ersetzen kann, ist sicher allen klar.
Dieses Dabeigewesensein hinterläßt auch wieder nur Bruchstücke des Stattgefundenen.
Was statt hatte, – nicht nur die Sätze und ihre Verbindungen, Bündnisse, Ablenkungen, Wegführungen, auch die Tonfallseigenheiten, die Euphorie, die Begeist(!)erung, die Trauer, das Leiden, die Spannung, die Verteidigung und ihre Abwehr, die Aggression mehr oder weniger zugelassen, verdeckt, bewußt ausgespielt und die Aufmerksamkeitsintensität, die darauf immer wieder zurückführt, beschaut, erklärt oder erklärend vernebelt, die Freude an der Entdeckung, der Enthüllung, die Freiheit der Apokalypsis, die Argumentationsstrategien, das geheime oder offenbarte Telos, kurz die gesamte Performance und die mitgeführte Reflexion (zumindest partiell), die Zuneigung oder auch die Wut, die Temposteigerung und noch viel mehr, all das gibt ein Textbild, eine komplexe „Partitur der Bestimmungen“, der Stimmungen und der Stimmen, vielleicht fast eine kleine Symphonie mit vielen Dissonanzen und Disseminationen, deren Aufführung wie immer nach der Beendigung (ohne bestimmtes Ende) verklingt und verschwunden ist.
Eben bloß erinnerbar, nicht linear, nicht klar. Erscheinungen der Erinnerung aus unserem Gedächtnis. Immer weniger erinnerlich und permanent gezeichnet durch Überschreibungen. Es bleibt zumindest, – … ein kleines Posting. Ein Web- Log-„buch“. Offen …
Eine Bericht-gebung ermutigt noch lange nicht ein Mitredenkönnen an anderer Stelle. Immerhin bekommt Anna Kunde zu unserem Diskurs, unserer Analyse, unserer Dekonstruktion,- eine Kunde ähnlich diesem Aufgeschriebenen, das ich in den nächsten Tagen als Posting in unserem Blog zu veröffentlichen gedenke. Mein Beitrag zum Kant-Jahr 2025 (301 Jahre Immanuel Kant).
Das hier Aufgeschriebene (meist ein Zitiertes!) eröffnet wie immer nur sehr bedingt ein Blickfenster zu unserem Text-ereignis als Gespräch und/als Dekonstruktion.
Bevor ich über Kant und die Sprache etwas sage beziehungsweise etwas darüber schreibe, was wir gesprochen haben über Kant und diese seltsame Angelegenheit „Sprache“, möchte ich ein paar wenige Sätze zur Apokalyptik unserer Zeit und vielleicht besonders unserer Zukunftszeit äußern, jetzt und in alphabetischer Form über das lautlich Performte, also unser Gespräch.
Gleich zu Beginn sagte jemand von uns, ich weiß nicht genau, wer, also jemand sagte, was machen wir eigentlich da, wir plaudern über das verdammte Sprechen und dort draußen spricht und schreibt man von der Gefahr eines Atomkriegs, spricht Putin und sein Umfeld vom Einsatz nuklearer Waffen und täglich äußern sich die diversesten Medienleute immer häufiger darüber. Beinahe tauchen schon Gefühle des sich dran gewöhnt Habens auf.
Die Suche in den Kulturwissenschaften in den letzten 50 und mehr Jahren nach dem realen Referenten. Gibt es einen solchen, ja oder nein? Unser soziales Gedächtnis, unsere Kulturen kennen keinen echten realen Referenten, nur Verweisungszusammenhänge. Mehr dazu dann weiter unten zu Kant und Hamann und anderen. Wir leben kulturell im Symbolischen! Selbst der individuelle Tod eines uns Nahestehenden, der uns in schwere Trauer versetzt, kann vom Symbolischen unserer Kultur gefaßt werden, quasi als schwere „Realität“ begrenzt und zur Erträglichkeit geführt werden. Wie immer lange das braucht. Erträglichkeit kommt irgendwann. In den meisten Fällen.
Der einzige absolut reale Referent wäredie absolute atomare Katastrophe. Dies und nur dies wäre die einzige unauslöschliche Spur als Spur des ganz Anderen. Des absolut und komplett ganz Anderen. Ob das den Putinisten wirklich bewußt ist. Wir sind unsicher. Bei Putin wäre es denkbar für uns, daß Thanatos die Oberhand gewinnt und er alles in die Pfanne haut. So lautete in diesem Moment die Kurzform in unserer Runde für anderswo ausführlicher Dargebrachtes.
Die große atomare Vernichtung des gesamten Archivs und seiner symbolischen Kompetenz und Kapazität. Alles Leben hin. Auf der Erde. Und kein anderes wüßten wir.
Sendungen, Missiles (wie Derrida das auch benennt!) in ihrer jeweiligen Bestimmungsirrung brandgefährlich im Zeitalter der denkbar undenkbaren Möglichkeit eines Atomkriegs.
Wir alle sind militärwissenschaftlich, technisch und diplomatisch inkompetent und doch können wir uns wie alle anderen eine Art von Kompetenz zusprechen lassen durch unsere kulturwissenschaftlich philosophische textuelle Kompetenz.
Wir sind TextexpertInnen, auch wenn es so etwas nur im engeren Sinn geben sollte. Die atomare Kriegswirtschaft und -technik ist mehr denn je von Informationstechnologien und Kommunikationsstrukturen, also von Sprachstrukturen (vokalisierter und nichtvokalisierbarer) abhängig. Abhängig von Geschwindigkeiten des Chiffrierens und des Dechiffrierens. Von Hardware und Software.
Warten wir alle vielleicht auf diesen Krieg? Unser Ubw? Unsere unzähligen Berichte und Gespräche, Talks (Talk-Sendungen!?) Und die Geschwindigkeit des Wettrüstens? Die DNA des Kapitalisierens,- Geschwindigkeit!?
Die grauslige Realität eines atomaren Schlagabtauschs kann nur der bezeichnete Referent sein, nie aber der reale Referent eines Textes. Worum handelt es sich, wenn wir so ein Szenario zu denken versuchen. Vielleicht um gesehene Filmbilder, vermischt mit Phantasmen. Spekulationen. Vielleicht mit Erwartungs-Vibrations.
Lustaffizierungen unseres mediatisierten Körpers. Wer weiß das schon so genau. Putin nicht. Wir nicht. Einige ahnen etwas. Sagen es aber nicht. Male den Teufel nicht an die Wand! Sie verstehen?!
Bis jetzt ist der vorgestellte Atomkrieg eine Einbildung. Eine Ein-Bild-ung in unseren Körper, in unser Gehirn hinein, Bilder in unseren Körper pflanzen oder malen. Eine Enervierung. Eine Enervierung des Schmerzes und der Lust.
Die Vorstellungen, die „Sendungen/Missiles“, die Herr Medwedew häufig in die (westliche) Welt hinausspricht, dürften bei ihm Verzückungen auslösen. Er genießt das offen sichtlich. Machtlust. Solange der nukleare nicht lokalisierbare Atomkrieg nur als Verbalgespenst herumgeistert und nicht zum realen Referenten geworden sein wird.
Wir alle reden und schreiben und denken in der Erfahrung unserer Endlichkeit und in der Hoffnung an ein Weiterleben in Ewigkeit. In irgendeiner Form. Die Form nach dem Tod erklären sich noch immer die meisten ErdenbürgerInnen mittels einer der führenden Gottesideologien.
MachtinhaberInnen sind von einem Weiterleben, einem Überleben besonders stark affiziert und gehen bekanntermaßen bis zum Äußersten und sei es ein Krieg. Und seien es atomare Schläge.
Dieses Kalkül wird zurzeit besonders heftig debattiert. Ob Rußland. Ob Nordkorea. Ob China. Jeden Tag kommen diese drei einer Versuchung näher. Man hat das Gefühl, die wollen das wirklich austesten. Der Herr muß seinen Namen jedenfalls einschreiben. Er, der Herr, am besten ein Kriegsherr (wie Putin gerade in diesem Jetzt) riskiert den Krieg, um seinen Namen in die Geschichte zumindest seines Landes einzuritzen, – Blutvergießen aus seiner Sicht notwendig. Technische Vernunft. Kalküle. Berechenbarkeit. Bestimmungsirrungen? „Destinerrance“! Schicksal? Fatum? Bestimmung? Sendung? Missiles?Raubkopien?! Sprachverwindung? Irreduzible Dissemination?
In der heutigen Perspektive einer totalen Zerstörung bliebe nichts zu genießen. Keine Kapitalisierung eines symbolischen Nutzens. Kein Sterben im Namen von etwas, das in der konkreten jeweiligen Perspektive mehr wert wäre als das Leben. Keine lebenden Verehrer der Geschichte „im Namen von“ mehr. Keine Überlebenden. Keine Archive. Keine kulturelle Vererbung mehr. Keine Namen mehr. Bloß der Name „Apokalypse“ als physikalische Ent-deckung, die Apokalypse des Namens.
Kommt da jetzt die „Abschreckung“ ins Spiel? Das Wissen um den Namen, der solche Opfer niemals wert sein könne? Lasset mich und uns im Gespräch üben. Sprechen wir. Reden wir. Entdecken wir das Geheimnis. Enthüllen wir das Wissen. Schauen wir uns ins Gesicht. Apokalypsis, die Hebung der Schleier. Die Aufklärung. Die Klärung. Die Klarsicht. (Cf.:Kant, Streit der Fakultäten, Kant, Zum ewigen Frieden; Derrida, Postkarte, Derrida, Apokalypse)
Die Lust am Text (Barthes) sei denen versagt, die der Rede Herr sein wollen.
„Der Hamannsche Kritizismus pariert Kants Vernunft-Begriff und die daraus folgenden Konsequenzen mit der Einbettung auch dieses Begriffs aus reiner Vernunft jenseits aller Empirie und Historie (laut Kant) in die geschichtliche Materialität der Zeit.“ (ALH)
Die „Sprache, das erste und letzte Organon und Kriterium der Vernunft“ (Hamann, Sämtliche Werke, Wien 1950, III, 284), „ist auch der Mittelpunkt des Misverstandes der Vernunft mit ihr selbst“ (ebda., 286).
Hamann erklärt ganz unmißverständlich Kants „Selbstbestimmung“ der denkenden Vernunft als historisch bedingte Konstruktion aus der schon vorhandenen Sprache heraus, „deren sprachliche Bedingungen sich zu einem konkreten Zeitpunkt der Geschichte jeweils innerhalb und außerhalb der Philosophie und ihrer Fachsprache erfüllt haben.“ (ALH)
Hamann spricht von einer immer schon vorgegebenen Sprache und deren Bahnungen, die vom jeweiligen Sprachbenützer bei dessen Verarbeitung der Sprache nicht selbst produziert werden können. In dieser Verarbeitung der Sprache findet somit auch Kants Gegenstandsbegriff beziehungsweise dessen Grundlegung seine einzige Basis.
Die sprachliche „Verarbeitung“ von historisch vorgegebenem Begriffsmaterial(!) tritt so für Hamann an die Stelle eines sogenannten „reinen“ Denkens.
Hamanns „unreines“ Denken contra Kants „reines“ Denken oder Feminismus contra Patriarchalismus.
„Hamann als Hfrau sieht wie auch ein anderer H-Mann seiner Zeit H-ippel die historische Bedingtheit der Vormundschaft des Mannes über die Frau.
Ein Logozentriker wie Kant als Aufklärer orientiert sich in machtvoll auftretender männlicher Pose der Angst am Ideal des desensibilisierten de-sexualisierten Körpers (der Sprache). Der ‚reine‘ Vernunftbegriff ersetzt Materie Körper und Schrift durch sogenannte innere innerliche Supplemente der Idee, der Seele und des Sinnes.“ (ALH)
Hamann spricht von der „mordlügnerischen Philosophie“ (Hamann, Sämtl. W. II, 206) als eine Anpassung ans Tote im Dienste der Selbsterhaltung (!), die die bunte Fülle der Dinge durch die Bedingung der Möglichkeit ihres Gedachtseins (z.B. Putinismus!), Leidenschaften durch kategorische (!) Imperative (!) und die Intensität der Zeichen durch den „flatus vocis“ ersetzt (z.B. Putin! Atomkrieg! Weltkrieg!).
Kant im Dienste der Macht, des Willens zur Macht. Kant muß nicht gelesen werden, er wird überall mitgelesen!
„Kant schleiche wie eine Katze um den heißen Brei herum und sei, indem er das ‚vermaledeyte … Beywort selbst verschuldet‘ schließlich vor die Unmündigkeit, und nicht vor die Vormundschaft setzte, ein schönes Beispiel dafür, wie ‚ungern die Metaphysiker ihre Personen bey ihrem rechten Namen‘ nennen. Denn mit welchem Gewissen könne ein ‚Raisonneur und Speculant hinter dem Ofen und in der Schlafmütze den Unmündigen ihre Feigheit vorwerfen‘, wenn ihr aufgeklärter und selbstdenkender Vormund sich ein zahlreiches Heer zum Garanten seiner vormundschaftlichen Infallibilität halte. Wer so argumentiere, lasse letztlich die Aufklärung des Jahrhunderts zu einem bloßen Nordlicht verkommen. Nicht aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit, sondern ‚aus einer allerhöchst selbstverschuldeten Vormundschaft‘ müßten sich die Unmündigen befreien, aber hier läge eben der ‚Knoten der ganzen politischen Aufgabe‘. “ (Ursula Pia Jauch, Immanuel Kant zur Geschlechterdifferenz. Wien 1988, 124)
Reden als ständiges „Übersetzen“! (H., II, 199)
Hamanns Übersetzen als ein Senden ohne verortbaren Sender (cf. oben Derridas Formulierung von der „irreduziblen Dissemination“ der Sendungen, siehe: Postkarte, Erste Lieferung, Berlin 1982).
Derrida spricht dort von „destinerrance“, einer Bestimmungsirrung der Sendungen, die einer Struktur verbunden ist, deren Zufälligkeit und Unberechenbarkeit irreduzibel ist. Gemeint ist hier eine Zufälligkeit, die jeglicher Berechnung, Kalkulation und jedweder möglichen Entscheidung gegenüber heterogen in Erscheinung tritt.)
Die Sendungen, auch die Goetheschen, haben ihren „Wert, wie die Zahlen, von der Stelle, wo sie stehen“, und sind deshalb „in ihren Bestimmungen“ (cf. Derrida, „Bestimmungsirrung“!) „und Verhältnissen, gleich den Münzen, nach Ort und Zeit wandelbar“ (H., II, 71), so „leidet jeder Satz, …, unendlich viel Nebenbegriffe“ (H., II, 72).
„ … denn Begriffe sind mehrdeutig und elastisch, sie lassen sich verändern, ausdehnen, einschränken, oder, um eine Einsicht aus der Wahrnehmungspsychologie einzuführen, sie gehorchen Gestalt-Hintergrund-Beziehungen.“ (Feyerabend, Irrwege der Vernunft. Frf. 1989, 317)
Ist da Kommunikation? Wer dechiffriert sie. Wer liest sie. Mit welchen Begriffen!?
In Relation zu welchen Kontexten und hinsichtlich welcher Situierung in Raum und Zeit. Wann. Wie. In Bezug auf welchen Hintergrund. Mit welcher Intentionalisierung. Naiv. Polemisch. Ironisch. Zynisch. Aggressiv. Restriktiv. Kreativ. Erfinderisch. Interventionistisch. Freundschaftlich. Offen neutral.
Mit welchen Verständnisvoraussetzungen. Welchen Verstehensmöglichkeiten. Geringer oder höherer Wahrscheinlichkeiten biographisch verursachter bzw veranlagter Blinder Flecken. Mit begründeter und begründbarer Reflexion. … … …
Wie läßt sich das Leben, das Sein, die Wirklichkeit „auf den Begriff bringen? Der Begriff „Vernunft“ und der Begriff „Begriff“ sind nicht ident zu denken. Das, was man sich unter dem Begriff „Vernunft“ gemeinhin und auch in der Philosophie diverser Provenienz denkt und dachte, ist, daß unsere Vernunft (- Gegebenheit!?) das Denken vom Begriff ermöglicht hat, ja, quasi erzeugt/gezeugt hat.
Das Denken mit Vernunft (!) ermöglicht das Produkt Begriff und dieses Denken in und mit Begriffen bezeugt den höchsten Wert in unserem Kommunikationsgebaren.
Die Ansprüche der Vernunft sind höher als das, was der Begriff zu leisten imstande ist. Die Erfüllung der Ansprüche der Vernunft wäre da quasi die perfektionierte Vollendung der Terminologie schlechthin und somit wohl das Ende aller Philosophie.
Das begriffliche Denken ist ein Denken auf Distanz, eine Denkverrichtung als actio per distans. Das begriffliche Denken ist ein Denken auf Distanz hinsichtlich der Abwesenheit des Denkgegenstandes.
Die Verwendung eines Begriffes von etwas ersetzt quasi die Gegenwärtigkeit durch die vollkommene (!) Vorstellung eines Gegenstandes. Darin liegt die Crux. Das Ideal einer sohin perfekten philosophischen Sprache wäre die rein begriffliche strengstmögliche Denktechnologie.
Die absolut volle Vergegenständlichung !
Das, was Husserl die „Universalität der Deckung von Sprache und Denken“ nannte in „Formale und transzendentale Logik“.
Die Vernunft, wie wir sie verstehen, zeigt uns aber, der Mensch, das Leben, die Konkretion von etwas, benötigt Spielraum. Einen Spielraum zwischen genauer Bestimmung und einer Toleranz für Unbestimmtheit und das Bewußtsein für die niemals vollständige Bestimmbarkeit von etwas.
Der Begriff ist nicht alles, was die Vernunft braucht. Der Mensch muß reagieren können. Auf die Welt und all die Erfahrungen, die man mit ihr und in ihr machen können muß, um zu überleben. Auch um richtig zu leben. Dies ist leicht bei nahe liegenden Gegenständen und überhaupt bei einem Gegenstand, einem Ding. Was aber, wenn das Ding kein Ding ist, sondern eine Wirklichkeit, ein Traum, ein Gefühl, eine Sozialisation der Angst, wie das bei uns allen, uns Menschen immer der Fall ist.
Es kann keine Aufwachsung, keine Erziehung, keine Menschenbildung vollkommen und immerdar angstfrei vor sich gehen. Kant formuliert es in seiner „Kritik der praktischen Vernunft“ (Suhrkamp, Werkausgabe, Bd. VII, 133): „Glücklich zu sein, ist notwendig das Verlangen jedes vernünftigen aber endlichen Wesens, und also ein unvermeidlicher Bestimmungsgrund seines Begehrungsvermögens.“
Das Begehren nimmt im Raum, wo der Anspruch vom Bedürfnis getrennt wird, Form an.
„Das Begehren ist weder der Wunsch nach Befriedigung noch der Anspruch auf Liebe, sondern die Differenz, die bleibt, wenn das erste vom zweiten subtrahiert wird“ (Lacan, 1958, Ecrits, 691).
Das Bedürfnis kann befriedigt werden und bildet für das Subjekt kein Motiv mehr. Das Begehren hingegen kann nie befriedigt werden (Lacan ebda., Kojève). Das Subjekt begehrt immer qua dem Anderen (Lacan, Ecrits). Wie Lacan in der Folge von Kojève formuliert, sei das Begehren des Menschen immer das Begehren des Anderen.
Es geht (fast) immer nur um Anerkennung. Ohne Anerkennung kein Überleben. Aus Kojèves Hegeleinführung übernimmt Lacan die Begehrensthese als Anerkennungsprämisse für das Leben als Überleben.
Mit all seinen Folgen (cf. Putin und der Putinismus). Kojève führt darin aus, daß das Subjekt zur Erlangung der begehrten Anerkennung sein Leben in einem Kampf um das reine Anerkanntwerden riskieren muß.
„Die Begierde, die sich auf ein natürliches Objekt richtet, (ist) nur in dem Maße menschlich, als sie durch die Begierde eines anderen, die sich auf das gleiche Objekt bezieht, >vermittelt< wird: es ist menschlich, das zu begehren, was die anderen begehren, weil sie es begehren.“ (Kojève)
Es geht ihm, dem Menschen, um die Anerkennung durch den Anderen. „Dem Menschen, der menschlich ein Ding begehrt, ist es nicht so sehr um das Ding zu tun, als vielmehr um die (…) Anerkennung als Besitzer des Dinges. Und das letzten Endes, weil er die Anerkennung seiner Überlegenheit über den andern durch diesen andern erstrebt.“ (Kojève)
Glück ist kein Ding, aber eine unvermeidliche Richtung im Denken und Streben.
„Der Begriff ist zwar kein Surrogat, aber er ist zur Enttäuschung der auf ihn gesetzten philosophischen Erwartungen nicht die Erfüllung der Intentionen der Vernunft, sondern nur deren Durchgang, deren Richtungsnahme.“ (H. Blumenberg,Theorie der Unbegrifflichkeit, Frf. 2007, 10)
„Es gibt einen Widerspruch zwischen den Unendlichkeitsimplikationen der Vernunft und ihrer Verfahren zu den anthropologischen Endlichkeitsbedingungen.
Wenn das so ist, muß es nicht nur eine Kritik der reinen Vernunft im Sinne der konstitutiven Beschränkung ihrer gegenständlichen Extension geben, also eine Selbstbeschränkung der Vernunft, die sich auch für Kant in einer räumlichen, territorialen Metaphorik erfassen ließ.
Es muß auch eine Kritik der reinen Rationalität geben, die sich auf die temporale Struktur der Vernunftprozesse bezieht und sich nur in einer eindimensionalen Metaphorik darstellen läßt.“ (…)
„Es ist die zeitliche Endlichkeit, die zum Widerspruch zwingt, die auf abgekürzten Prozessen bestehen läßt, die der reinen Rationalität nicht genügen können, (…), weil sie das Bestehende nicht dem theoretischen Postulat der absoluten Begründung auszusetzen bereit sind.“ (Blumenberg, ebda., 93)
Nicht zufällig haben wir unser philosophisches Arbeitsprogramm im Blog-Kopf zu unserer Philosophischen Praxis folgend formuliert:
„Philosophische Praxis als Überwindung der Angst!
Der ewige Konflikt mit Autorität als permanent dekonstruktiver Versuch von Kommunikation, das Geheimnis des Kommunikativen in der andauernd bedrohlichen Inkommunikabilität. Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, indem wir die Ideologeme und deren Codes analysieren und dekonstruieren. (Gerhard Kaučić, Anna Lydia Huber)“
„Der Mangel an Bestimmtheit und Kompetenz des Sprechens und der Sprecher:innen führt zur Schrift als der permanenten Übersetzung und stiftet den Reichtum der Sprache.
Eine bestimmte Sprache als Gegenstand betrachtet, ist selbst, wie nach Hamann alles Wirkliche, Ausdruck bestehender Verhältnisse, … Eigener Stil und philosophische Reflexion auf die Sprache sind nicht auseinanderzuhalten, das eigene Schreiben ist auch wieder unmittelbar in seiner Verflechtung mit der allgemeinen Sprache Ausdruck ihres theoretischen Begriffs.“ (A.L.Huber)
Hamanns frühe Kritik an Kants Vernunftbegrifflichkeit trifft ins Zentrum der Kantischen Vernunftphilosophie und koinzidiert mit vielen kritischen Stimmen zu Kants Anthropologie und deren Rassentheorie in den letzten 2-3 Jahrzehnten.
Noch einmal Hamann: „Nicht nur das ganze Vermögen zu denken beruht auf Sprache, … sondern Sprache ist auch der Mittelpunct des Misverstandes der Vernunft mit ihr selbst, theils wegen der häufigen Coincidenz des größten und kleinsten Begriffs, seiner Leere und Fülle in idealischen Sätzen, theils wegen des unendlichen der Rede- vor den Schlußfiguren, …“ (Hamann, Metakritik, – in: Schriften zur Sprache, Frf. 1967, 222 ff.)
Kant in seiner Rolle der „allerhöchst selbstverschuldeten Vormundschaft“ und wie ich meine, dem daraus hervorgehenden halbblinden Blick von oben herab als „Mangel an Bestimmtheit und Kompetenz des (inhaltlichen) Sprechens“ zeigt sich besonders gut in seinen Texten über Naturgeschichte und Anthropologie, die Kant in den 1770er und 1780er Jahren veröffentlichte und in denen er eine explizite Rassentheorie formulierte.
Kant unterläuft seine eigenen Annahmen, in denen er „die Vernunft“ und ihre „Rationalität“ mit einer Strategie identifiziert, die nur „Prinzipien“ (!) anerkennen will, die unbeschränkte Intersubjektivität nicht unmöglich machen und keine arbiträren Prämissen verlangen.
Kants Mangel an sprachphilosophischer Reflexion (die Hamann und andere ihm immer wieder in kritischen Anmerkungen vorhielten) und die daraus folgende Abhängigkeit von vorgängigen und nicht kritisch durchdachten Begrifflichkeiten ließen Kant schließlich auf das große „Riff“ seiner von ihm sehr geschätzten Rassentheorie auflaufen. Zugute halten wir ihm, daß er von diesem Riff in seiner Altersschrift (Zum ewigen Frieden) wieder runterkam.
„ Kant vertritt die These, dass alle Menschen von gemeinsamer Abstammung seien, sich aber im Laufe der Zeit aufgrund unterschiedlicher klimatischer Bedingungen auseinanderentwickelt hätten, sodass es nun vier ‚Racen‘ gebe: Weiße, Inder, Schwarze und Amerikaner. Diese ‚Racen‘ zeichneten sich jeweils durch klar unterscheidbare erbliche Eigenschaften aus, die sich im Falle ‚gemischtrassiger‘ Kinder vermengen könnten. Kants Hauptinteresse ist in den Schriften über Rasse weniger politischer als vielmehr naturwissenschaftlicher, anthropologischer und wissenschaftstheoretischer Natur. Ihm geht es darum, welche verschiedenen Differenzen zwischen Menschen existieren, wodurch sie entstehen und wie die Wissenschaft sie erfassen kann.
Im Fokus seiner Betrachtung stehen somit äußerlich-körperliche Eigenschaften der ‚Racen‘, er schreibt ihnen jedoch auch Charakteristika zu, die darüber hinausgehen und alles andere als wertneutral sind: Die vier ‚Racen‘ unterschieden sich in Hinblick auf Fleiß, Vernunftbegabung und die Fähigkeit, Kultur hervorzubringen. Voll ausgeprägt seien diese Kapazitäten nur bei den Weißen, auf die in hierarchischer Folge die Inder und Schwarzen folgten, während die amerikanischen Ureinwohner in der Ordnung ganz unten stünden.
Wer die entsprechenden Texte liest, kann kaum ernsthaft bestreiten, dass diese Positionen nach allen gängigen Kriterien als rassistisch zu bezeichnen sind. Doch einen Autor des 18. und frühen 19. Jahrhunderts als Rassisten zu bezeichnen, heißt immer, ihn nach heutigen Maßstäben zu beurteilen – denn den Begriff des Rassismus gibt es überhaupt erst seit dem 20. Jahrhundert.
Ein solches rückwirkendes Urteilen ist aber nicht per se ungerechtfertigt, sondern völlig unumgänglich: Wer die Geschichte des europäischen Rassismus verstehen will, muss ideologische Entwicklungen des 18. und 19. Jahrhundert analysieren – auch wenn es den Begriff noch nicht gab. Die Vorsokratiker als Vorsokratiker zu bezeichnen wird auch nicht dadurch falsch, dass es den Begriff zu ihrer Zeit noch nicht gab. Zu vermeiden ist lediglich ein bequemes moralisches Verurteilen – weniger, weil man der Vergangenheit damit unrecht täte, als vielmehr, weil man sich selbst damit allzu billig überhöht.
Kant als einen Rassisten zu bezeichnen, wird vor allem dadurch legitim, dass er nicht einfach nur ‚ein Kind seiner Zeit‘ war, das passiv verbreitete Vorurteile nachgeplappert hätte, ohne aus dieser Haut zu können. Im Gegenteil leistete er einen aktiven, eigenständigen und elaborierten Beitrag zur Entwicklung der Rassenideologie, den er zudem selbst als einen relevanten Teil seines Werkes betrachtete. Er vertrat seine Rassentheorien explizit im intellektuellen Streit gegen Autoren wie Johann Gottfried Herder, die diese Theorie zurückwiesen.
Die eigentliche Frage in der philosophischen Kontroverse allerdings ist, wie man nun das Werk eines Autors lesen soll, der einerseits eine universalistische Ethik der Freiheit und Gleichheit, andererseits aber eine hierarchische Rassentheorie formuliert hat. Grob lassen sich zwei Positionen unterscheiden. Auf der einen Seite steht ein kantfreundlicher Mainstream, der möglichst wenig an der bisherigen Kantlektüre ändern möchte. Dann gelten die Rassentheorien als ein etwas peinlicher, aber marginaler Teil von Kants Werk, der vor allem auf sich aus dem historischen Kontext ergebenden empirischen Irrtümern beruhe, die für die Philosophie und ihre Interpretation folgenlos seien. Auf der anderen Seite stehen rassismuskritische Positionen, die beide Teile von Kants Werk als Gesamtheit lesen.
Die Moralphilosophie lege dar, wie sich vernunftfähige Subjekte zueinander verhalten sollen, die Rassentheorie erläutere, für wen diese Philosophie gelte: für Weiße, aber nicht für alle anderen.
Die Selbstzweckformel des kategorischen Imperativ lautete dann in Wirklichkeit nicht: „Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden anderen jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst“, sondern: „Handle so, dass du die weiße ‚Race‘ sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden anderen Weißen jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst. Mitglieder der anderen ‚Racen‘ kannst du als bloße Objekte behandeln“.
Diese Interpretation vertritt der jamaikanische Philosoph Charles W. Mills in seinem Text „Kants Untermenschen“. Für beide Seiten lassen sich gute Gründe anführen: Die einen können darauf verweisen, dass Kant seine Moralphilosophie explizit für die ganze Menschheit formuliert und in seinen anthropologischen Texten betont, dass alle vier ‚Racen‘ zur selben Menschheit gehörten. Die anderen können Textstellen anführen, in denen Kant Sklaverei rechtfertigt und meint, Europa werde eines Tages zur Gesetzgeberin der ganzen Welt. ( …)
Es gibt aber noch eine Möglichkeit, diese Abhandlung optimistisch zu beenden. In Kants ‚Altersschrift‘ Zum ewigen Frieden folgt endlich das, was man in seinen früheren Texten vergeblich sucht:
Ein klares Bekenntnis zum gleichberechtigten Subjektstatus aller Menschen unabhängig von ‚Race‘, sowie eine unzweideutige Verurteilung von Kolonialismus und Sklaverei. Wie es die Philosophin Pauline Kleingeldformuliert, hatte Kant wohl ‚Second Thoughts on Race‘, also Zweifel an seiner eigenen Rassentheorie, die er schließlich – zumindest implizit – revidierte.
Vielleicht besteht für uns weiße Männer doch noch Hoffnung und wir können, wenn wir uns denn Mühe geben, auch im hohen Alter noch Rassismus verlernen. Darin dürfte man sich Kant dann durchaus zum Vorbild nehmen – aber das kann man nur, wenn man anerkennt, dass es einen Rassismus gab, den er verlernen musste. Auf einen Sockel muss deshalb aber niemand gestellt werden.“
Vernunft hat kein Geschlecht – wie Poulain de la Barre 1673 in seiner Schrift „De l’égalité des deux sexes“ schreibt, führt aber zur männlichen Rede. Der Diskurs der Vernunft ist männlich. (Horkheimer-Adorno, Dialektik der Aufklärung, 74 ff.).
„Das grammatographische Skopodrom zeigt ein phallisches Bild, Bilderphallen. Kant ist nicht der Erfinder der Vernunft, er ist deren Prediger. Die Vernunft als das Heilige ist ein Tabu. Die Vernunft ist das Band für eine Glaubensgemeinschaft, Kant einer ihrer Säulenheiligen. Delila schneidet ihm das Haar und er ist Kant anders sein.“ (A.L.H., Die GRÜNE F Abyss, November 1989 – Nr.4)
„“Immanuel Kant pflichtete auch dem schottischen Philosophen David Hume bei, der Menschen aus Afrika die Fähigkeit zu philosophieren abgesprochen hat. Dabei hätte sich Kant gar nicht allzu weit umsehen müssen, um sich vom Gegenteil zu überzeugen, wie der österreichische Philosoph Franz Wimmer in seinem Buch „Interkulturelle Philosophie“ hervorhebt. Dann hätte Kant nämlich den Afrikaner Wilhelm Anton Amo aus Ghana gefunden, der zum Philosophieren sehr wohl imstande war. Amo hat es „zumindest so weit in der deutschen akademischen Welt gebracht, dass er mehrere philosophische Werke in lateinischer Sprache veröffentlichen konnte.“ Von 1736 bis 1747 unterrichtete er zudem als Dozent und Professor der Philosophie an den Universitäten Wittenberg und Halle. ( … ) „“
„“ Neben Kant und Hegel lassen sich auch bei Johann Gottlieb Fichte – etwa in seinen „Reden an die deutsche Nation“ (1808) – und bei weiteren deutschen Autoren der Aufklärung rassistische Äußerungen finden. Dem Hinweis auf Rassismus bei Kant wird in der Regel mit zwei Reaktionen begegnet, erzählt Wimmer. Erstens: Kant war ein Kind seiner Zeit. Zweitens: Das hat mit seinen philosophischen Leistungen nichts zu tun. Zweiteres stimme teilweise, meint Wimmer, denn Rassismus müsse Leistung in anderen Fragen nicht mindern.
„Aber theoretisch nebensächlich ist er auch nicht, weil zumindest bei Aussagen über den Menschen und seine Welt, also auch zu Ethik, Staatstheorie et cetera die Annahme einer grundsätzlichen Ungleichwertigkeit zugrunde liegt und Parteilichkeit anzunehmen ist“, sagt der Philosoph gegenüber der „Wiener Zeitung“. ( … ) „“ (Wiener Zeitung, 30. Juli 2012, Bernd Vasari, link s. oben)
„“Wimmer betont, dass Kant und Hegel „den Begriff vom Idealzustand des Menschen, der Kultur und des Staates im deutschen Bildungsbürgertum durchaus mitgeprägt haben und dass in diesem Begriff die Ausgliederung des anderen eine wesentliche Rolle gespielt hat“. ( … )
Für Wimmer gilt die Minimalregel: „Halte keine philosophische These für gut begründet, an deren Zustandekommen nur Menschen einer einzigen kulturellen Tradition beteiligt waren.“ Er betont, dass bereits die Einhaltung dieser Minimalregel zu verändertem Verhalten in der Wissenschafts-, Kommunikations- und Argumentationspraxis führen würde. ( … )
Monika Firla und mit ihr ein kleiner Kreis von Philosophen befasst sich nicht nur mit rassistischer Geschichte, sondern versucht auch, sich von eurozentristischen Antworten auf philosophische Fragen abzuwenden. Mittlerweile entstand aus dem Bestreben die interkulturelle Philosophie. „Die Allgemeingültigkeit der Philosophie ist interkulturell zu entwickeln“, meint Hakan Gürses, ein an der Uni Wien lehrender Philosoph mit türkischen Wurzeln.
Als Pionier der interkulturellen Philosophie gilt der indische Denker Ram Adhar Mall (Jahrgang 1937), der in Köln über „Humes Bild vom Menschen“ promovierte. Als er sich dort habilitieren wollte, ließ man ihn wissen, dass er als Inder dazu gar nicht geeignet sei. Das hat ihn geprägt, sagt Gürses. Zurzeit lehrt Mall in Jena.
Polylog heißt das Konzept interkulturellen Philosophierens. „Fragen der Philosophie sind so zu diskutieren, dass jeder behaupteten Lösung ein Polylog möglichst vieler Traditionen vorangeht“, meint Wimmer. ( …) „“ (ebda.)
Zum Ende kommend noch einmal sei angeführt die „kommende Demokratie“ J. Derridas. Eine Demokratie im Werden (und nicht nur auf nationalstaatlichem Boden, vgl. Kant, Zum ewigen Frieden) in den überstaatlichen Beziehungen, Rechtsverhältnissen und Institutionen, – eine Demokratie, die als kommende noch kaum bis gar nicht begonnen haben dürfte. Das ist das Thema von Liebe und Haß, Frieden und Krieg, Gemeinsames und Einsames, ein Thema der Möglichkeit, Wahrscheinlichkeit und Unmöglichkeit. Letzteres zurzeit in näheren Weltgegenden vorherrschend.
Gastfreundschaft bedeutet sich an den Anderen zu wenden, diesen nach seinem Namen zu fragen (nötigenfalls auch selbstverständlich mit Übersetzungshilfe), allerdings bedingungslos, ohne Inquisition, ohne Personenstandserfassung oder einer sogenannten Grenzkontrolle. Sehr häufig vergessen wir, was es heißt im Namen der unbedingten(!) Gastfreundschaft die bestmöglichen Bedingungen zu schaffen, was ganz besonders bedeutet die bestmögliche Anwendung der Gesetze zu pflegen.
Eines scheint mir jedenfalls einleuchtend zu sein, ohne Wunsch „bei sich zu Hause zu sein“ (Kant) gäbe es auch keine Gastfreundschaft ( cf. Jacques Derrida, Diese verrückte „Wahrheit“: der „rechte Name“ Freundschaft, – in: J. D.: Politik (sic!, vgl. franz. Original: Politiques …) der Freundschaft. Frankf. 2002 (Suhrkamp), S. 80ff. und: J. D.: Von der Gastfreundschaft. Wien 2001 (Passagen Verlag), S. 53ff. ).
Wir sollten diesen lebensnotwendigen Wunsch beibehalten ohne die Konzepte des Nationalismus oder gar eines wie immer gearteten Fundamentalismus
oft in Verbindung mit fundamentalistischen religiösen Gruppierungen, Faschismus, Nazismus, Antisemitismus, Linguizid, Kulturimperialismus, Kolonialismus, Ethnozid, Genozid, Massenmord, Völkermord, Demozid)
mit uns durch das Leben zu schleppen.
Unser Wunsch nach Singularität ist in eine Relation, eine angemessene Relationalität zur Erfahrung mit dem Anderen zu bringen.
Das Spiel mit dem „Schauer“ (auch dem Zuschauer, dem Beobachter) oft ein Taschenspielertrick mit der Sprache und dem Verstehen.
Verstand versteht sich (oftmals falsch); in der Folge oft Geistphilosophie, Sprachgespenster! Und eiskalte Sprechakte, Sprachhandlungen und eiskalte Schauer, Erschauer, Realitätsarrangeure.
Eiskalt ist Eis. Erstarrtes Wasser. Unbewegliches Wasser = Tod! Eiskalt ist erstarrt und macht erstarren! Keine Bewegung. Kein Movement mehr. Keine Verstandestätigkeit mehr. Reine Beharrung, reine Erstarrung!
Knochenbrecherpolitik pur! (siehe z. B. Rußland und die Politik!) Cf. Kant, Hegel, Joyce, de Man, Derrida.
Deshalb und dadurch notwendige und unaufhaltbare Dekonstruktionsarbeit. Doppeltes Denken! Gedoppeltes Denken! Anwesendes und Abwesendes! Philosophische Praxis in jedweder dekonstruktiver Form und Formation!
Und noch ein Krieg. Noch ein Schauplatz. Sprachgespenster. Eiskalte Sprechakte. Schauer.
Die Erfindung. Die Erfindung der Dekonstruktion. Die Erfindung der Beschneidung. Die kulturelle Spur der Beschneidung. Derrida. Dem Schnitt entkommen. Dem Herrensignifikanten entkommen. Hegel, Kant, Lacan, Derrida. Der Versuch der Aufhebung der Hegelschen Aufhebung. Die Philosophie erleidet den Schock, den er ihr verschaffte. Er,- JacquesDerrida. Israel erleidet den Schock, den Shlomo Sand („Die Erfindung des jüdischen Volkes“, Israels Gründungsmythos auf dem Prüfstand, 2010) ihm verpaßte.
Vielleicht die Dekonstruktion Palästinas irgendwann.
[Den terroristisch – mörderischen Überfall unter Führung der palästinensischen radikal-islamistischen Hamas, der vom Gazastreifen aus gegen Israel am 7. Oktober 2023 ausgeübt worden ist und die darauf folgende noch im Gange befindliche militärische Antwort Israels (ob angemessen verhältnismäßig oder nicht), können wir hier und konnten wir in dieser PP nicht besprechen.
Diese Konfliktproblematik im „Nahen Osten“ und die dahinter liegenden Politiken (oft bloße „Haßpolitiken“!) bedürften, – aufgrund ihrer Komplexität und radikalen Verwickeltheit diverser historischer Phantasmen und daraus hervorgehender Begehrensströme auf allen Seiten, – vermutlich einer hohen Anzahl philosophischer Gesprächsrunden / Praxiseinheiten und daraus resultierender grammatologisch philosophisch-politischer Praktiken, um in ein ruhigeres und aufgeklärteres „Fahrwasser“ gelangen zu können und damit irgendwann zu einem Vertragsfrieden (wenn schon nicht zu Kants „ewigen Frieden“,- Immanuel Kant, 1795: „Zum ewigen Frieden. Ein philosophischer Entwurf“. Zitat: „Das Recht der Menschen muß heilig gehalten werden, der herrschenden Gewalt mag es auch noch so große Aufopferung kosten.“) mit Aussicht auf politische Freundschaft in rundum demokratischen Verhältnissen.]
Vielleicht die Dekonstruktion Palästinas irgendwann.
Die Einschreibung der Sexualität in den Penis. Der Transzendentalität unterworfen. Einem Gesetz ohne Buchstaben. Darin liegt die Quintessenz. Von Gott auserwählt! Religionen sind Spuren, Einschreibungen und Überschreibungen, Verkleidungen und Verklärungen des Sexuellen. Der Sexualität.
Sexualität wird interpretiert und zu einer ritualisierten Sexualhaftigkeit, die nicht oder kaum mehr erkennbar ist als Sexuelles. Die Unterwerfung der Sexualität. Der männlichen. Besonders aber oft der weiblichen. Eine Ent-geschlechtlichung als Gift des Feminismus. Auch zur Aufhebung des Männlichen und des Weiblichen!
Die Aufhebung der Markierungen als Feminismus. Kontrasexualität (P. Preciado).
Verflechtungen. Das Spiel des Bewußten in Lebensbezüge umgesetzt. Das heiße Feld der Handlungssetzung der Beschneidung. Die Klitorisbeschneidung und die patriarchalen Religionen. Das Gift (!) besteht in der Erfindung des Anderen in der Dekonstruktion Derridas. Wir erwarten den Vorwurf des Antisemitismus! Hegel mit Kant ein spannendes Liebespärchen. Die Patriarchalismen und die Religionen.
Eine interessante grammatologische philosophische Praxis.
Vergleichen Sie bzw lesen Sie meine beiden Aufsätze in unserer Zeitschrift „Die grüne F Abyss“ aus den 89/90er Jahren zum Thema Auserwähltheit, Kabbalah, Schrift (des Lebens).
Psychoanalyse und Kabbalah. Zur Theorie und Praxis der Schrift. In zwei Teilen. Wien 1989, ZS Die Grüne F Abyss, Nr. 3, S. 12 – 17 und Nr. 4, S. 13 – 21, (für den Blog abfotographiert) Psychoanalyse und Kabbalah. Zur Theorie und Praxis der Schrift. In zwei Teilen. Wien 1989, ZS Die Grüne F Abyss, Nr. 3, S. 12 – 17 und Nr. 4, S. 13 – 21, (für den Blog abfotographiert)Psychoanalyse und Kabbalah. Zur Theorie und Praxis der Schrift. In zwei Teilen. Wien 1989, ZS Die Grüne F Abyss, Nr. 3, S. 12 – 17 und Nr. 4, S. 13 – 21, (für den Blog abfotographiert)
Gerhard Kaučić (65), Philosoph, Schriftsteller
Psychoanalyse und Kabbalah. Kabbalah und Sprachtheorie. Zur Theorie und Praxis der Schrift. In zwei Teilen. Wien 1989, ZS Die Grüne F Abyss, Nr. 3, S. 12 – 17 und Nr. 4, S. 13 – 21, (für den Blog abfotographiert)
Gerhard Kaučić (65), Philosoph, Schriftsteller
Psychoanalyse und Kabbalah. Kabbalah und Sprachtheorie. Zur Theorie und Praxis der Schrift. In zwei Teilen. Wien 1989, ZS Die Grüne F Abyss, Nr. 3, S. 12 – 17 und Nr. 4, S. 13 – 21, (für den Blog abfotographiert)
Psychoanalyse und Kabbalah. Zur Theorie und Praxis der Schrift. In zwei Teilen. Wien 1989, ZS Die Grüne F Abyss, Nr. 3, S. 12 – 17 und Nr. 4, S. 13 – 21, (für den Blog abfotographiert)
Hier noch einige wichtige Einlassungen zum besseren Verständnis und zur weiteren Vertiefung zu Schrift, Buch, Natur, Wissen, – aus „Die GRÜNE F Abyss“, Obertrum, Wien, 1989 ff., hg. v. Anna Lydia Huber und Gerhard Kaučić.
Unabhängige Zeitung als Medium für eine Grüne Kultur / Politik. Internationale polylinguale Zeitschrift für Grüne Kultur/Politik.
Dekonstruktivismus als ProGrammatik ökographischer Denkhaltung.
Zeit Schrift Kunst Kultur Politik Gesellschaft
6 Folgen zum Begriff der SCHRIFT, eine Serie als Einleitung in die Ökomaterie aus den ersten sechs Nummern der „Die Grüne F Abyss“ (1989/90 ff.) für‘s Kant-Posting (März 2024) u. a. Postings zur Vertiefung.
Vielleicht auch eine Art von Gründungsakte der Grünen in aller Welt.
Zum Begriff der SCHRIFT, eine Serie als Einleitung in die Ökomaterie, Nr. 1, Folge 1 von Gerhard Kaučić (Dr. phil., Jg. 1959, Philosoph, Philosophische Praxis seit 1989)
Zum Begriff der SCHRIFT, eine Serie als Einleitung in die Ökomaterie, Nr. 1, Folge 1Nr. 1, Folge 1 Zum Begriff der SCHRIFT, eine Serie als Einleitung in die Ökomaterie, Nr. 1, Folge 1 von Gerhard Kaučić (Dr. phil., Jg. 1959, Philosoph, Philosophische Praxis seit 1989)
Zum Begriff der SCHRIFT, eine Serie als Einleitung in die Ökomaterie, Nr. 2, Folge 2 von Gerhard Kaučić (Dr. phil., Jg. 1959, Philosoph)
Nummer 2, Folge 2Folge 2 Zum Begriff der SCHRIFT, eine Serie als Einleitung in die Ökomaterie, Nr. 2, Folge 2 von Gerhard Kaučić (Dr. phil., Jg. 1959, Philosoph)
Zum Begriff der SCHRIFT, eine Serie als Einleitung in die Ökomaterie, Nr. 3, Folge 3 von Gerhard Kaučić (Dr. phil., Jg. 1959, Philosoph)
Nr. 3, Folge 3Nr. 3, Folge 3 Zum Begriff der SCHRIFT, eine Serie als Einleitung in die Ökomaterie, Nr. 3, Folge 3 von Gerhard Kaučić (Dr. phil., Jg. 1959, Philosoph)
Zum Begriff der SCHRIFT, eine Serie als Einleitung in die Ökomaterie, Nr. 4, Folge 4 von Gerhard Kaučić (Dr. phil., Jg. 1959, Philosoph)
Nr. 4, Folge 4Nr. 4, Folge 4 Zum Begriff der SCHRIFT, eine Serie als Einleitung in die Ökomaterie, Nr. 4, Folge 4 von Gerhard Kaučić (Dr. phil., Jg. 1959, Philosoph)
Zum Begriff der SCHRIFT, eine Serie als Einleitung in die Ökomaterie, Nr. 5/6, Folge 5 von Gerhard Kaučić (Dr. phil., Jg. 1959, Philosoph)
Nr. 5/6, Folge 5Nr. 5/6, Folge 5 Zum Begriff der SCHRIFT, eine Serie als Einleitung in die Ökomaterie, Nr. 5/6, Folge 5 von Gerhard Kaučić (Dr. phil., Jg. 1959, Philosoph)
Zum Begriff der SCHRIFT, eine Serie als Einleitung in die Ökomaterie, Nr. 7/8, Folge 6 von Gerhard Kaučić (Dr. phil., Jg. 1959, Philosoph)
Nr. 7/8, Folge 6Nr. 7/8, Folge 6 Zum Begriff der SCHRIFT, eine Serie als Einleitung in die Ökomaterie, Nr. 7/8, Folge 6 von Gerhard Kaučić (Dr. phil., Jg. 1959, Philosoph)
Wichtige Einlassungen zum besseren Verständnis und zur weiteren Vertiefung zu Schrift, Buch, Natur, Wissen, – aus „Die GRÜNE F Abyss“, Obertrum, Wien, 1989 ff., hg. v. Anna Lydia Huber und Gerhard Kaučić.
Unabhängige Zeitung als Medium für eine Grüne Kultur / Politik. Internationale polylinguale Zeitschrift für Grüne Kultur/Politik.
Dekonstruktivismus als ProGrammatik ökographischer Denkhaltung.
Zeit Schrift Kunst Kultur Politik Gesellschaft
6 Folgen zum Begriff der SCHRIFT, eine Serie als Einleitung in die Ökomaterie aus den ersten sechs Nummern der „Die Grüne F Abyss“ (1989/90 ff.) für‘s Kant-Posting (März 2024) u. a. Postings zur Vertiefung.
Vielleicht auch eine Art von Gründungsakte der Grünen in aller Welt.
…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..
Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben
Gegenwartsphilosophie
Adventure Philosophy!
Philosophische Praxis
Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden. „Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt. Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttl nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.
Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns
……. THE SET …….. THE LEAVING OF THE BOOK …….. !?
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/
Psychoanalyse, Sprachanalytische Philosophie, das Unbewußte
Die Sprache, das Sprechen, das Unbewußte (Ubw)
Der Satz und die Philosophie
Falls Sie interessiert sind an einer PP mit mir/uns, bitte nur unter dieser E-mail einen Termin reservieren: To contact me/us, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at
If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at
Philosophical Practice weltweit … rund um die Uhr … rund um die Welt, … „face à face“, … confidential one-to-one conversation, … around the clock … around the world
Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion
Öffnungszeiten / Hours of opening: Mo – Fr: 11 – 20 Uhr
Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement
Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…
…around the clock …around the world…
GESPRÄCHE sind EREIGNISSE als TEXT
cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )
MISLEADED and CONFUSED, sexists, racists, fascists, attackers, assassins, AN ATTEMPT.
Misguided and confused harassers, sexists, users of (sexual) violence, ideologically religious fanatics, racists and humiliators, assassins, misanthropists, fascists of all countries, go into meditation, reflection and analysis!
Sexual economies, desire, willingness to use violence, perpetration, responsibility!!!
Desire and responsibility!
Sexual economies! The possibilities of being born to the end!!!
the secret of the communicative in the constantly
threatening incommunicability
Sexism. Racism. Religious fanaticism. Fascism. Murder.
Adaptations.
Philosophical processes.
Slow, concentrated reading.
Analysis. Reflectorium. Psychoanalysis.
Possibilities for identity dislocation. Deconstruction.
Becoming a subject.
Being born to the end.
Repeated !
Dear readers
Dear visitors to our Grammatological Philosophical Practice in Vienna and everywhere else:
This is a construction project in the midst of an ocean of countless trains of thought, explorations, reconnaissance missions, illuminations, consolidations, dis- and parkurses, analyses, tasks, target explorations, planning, localizations, dislocations, deconstructions and attempted climbs to sometimes unimagined heights far beyond the general horizon of the conceivable. It is always a great pleasure for us.
Best regards
Gerhard Kaučić, Anna Lydia Huber (Dr. phil., MSc, born 1959, Age 66, 2025)
(( More in the posts here and in the blog Blogspot 2014 ff. on the subject of the assassination and on the subject of sexism
Briefly outlined in extreme brevity and complexity. The political body !
Self-empowerment! Desire as an effect of socio-historical power relations!
Power and domination relations connect individual, social, physical and virtual bodies.
Everything takes place where the ground opens up to the abyss, where the justification of something is attracted by countless abysses. ParaNoia lives as long as there will be libido. We must contain it, not rationalize it, contain and nurture it, in other words civilize and educate it.
Desire always moves through all the specific categories of power that make up a geo-historical context (Elspeth Probyn 1996), albeit unique and singular. Society as a tracing (Derrida) of “relational singularities” (Probyn).
Identity dislocations, chorology, hyle/morphic structures as tangible/not real(!) moments of experience (Husserl, Derrida).
The possible self (Hochschild 1999) is an idealized and unrealized part of one’s own existence. The images and role models(!) of our cultures form the connection between our possible selves.
For example, you can drink up your courage in company and “let off steam” when drunk, the possible self of a macho man as a “drunken assailant” and “aggressor”. The heroes(!) of touching and groping, of mocking and raping, of self-empowerment intoxication and the sadistic pleasure of humiliating and distressing, of torturing and murdering!
What is important here is that although the possible self usually remains virtual, it is nevertheless a special moment of self-understanding! An affective occupation takes place in the possible self. Since this usually appears desirable (for whatever reason, this is solely due to the biographical development of the individual), ideas and feelings of the most peculiar kind arise, i.e. the possible self is formed into a mode of diverse identifications and formations of desire.
The absurd train of thought of religious fanatics to be able to do justice to God, to be able to enter his “eternal”, his paradise, yes, to save themselves from hell and to be able to erase their own previous misdeeds (such as criminal offenses) through the “heroic”(!!!) act of murdering so-called non-believers or people of other faiths.
And this is just one variant of crude thought processes and the resulting acts or assassinations among many other self-seductions with underlying afflictions
Gropers, mockers, humiliators, rapists, murderers and assassins should learn to rebuild themselves by working on their desires and dreams and thus learn to see their own past in a different light and, above all, learn to see themselves in the light of others.
On the contrary, they usually work on so-called cavalier justifications to ward off criticism from the outside. They usually form themselves as a possible self in the form of a promise of their specialness. After all, they only mean well, according to the outflow of a stupid culture of incomprehension for humiliations of all kinds (of the other). Trumpism! The new vocabulary for this kind of posturing.
They don’t want to be able to recognize that they have turned their “normal lives” into deviance and depravity.
Individuality and responsibility!
Not an easy path. Not a very difficult path!
Desire and responsibility!
Possible careers from thoughtlessness(!?), rudeness, being rejected(!), feelings of hatred, exclusion, sexism, sexual harassment, coercion, the crude, racism, hate speech, violence, rape, cruelty, torture, fascism, inclusion, mobbing to murder (?!!!), serial murder, mass murder, genocide, extermination!!!
The dominance of the other as a consequence of the lack of doubt.
The Political Body and the Other
Afflictions
Inskriptions
Recollections
Individuality and responsibility! Not an easy path. Not a very difficult path!
Politics, ways of thinking, acts of communication, territorializations, deterritorializations (cf. Deleuze!), deconstructivisms, constructivisms.
Dehierarchizations, displacements, identity dislocations, chorology, hyle/morphe structures as tangible/not real(!) moments of experience (Husserl, Derrida), sensual(!) matter experienced(!) or shaped(!) in différance.
The Political Body and the Other
Affections
Inscriptions
Recollections
Every democracy, every democracy to come, will have to deal with these energy arrangements(!) (libido wasters) of irrational, slightly to severely paranoid megalomaniac personalities over and over again. Not born to the end
(cf. Theweleit, Männerphantasien)!
The bodily architecture is political (cf. Monique Wittig’s analysis of heterosexuality as a political regime and Michel Foucault’s analyses of the dispositif of sexuality as well as Judith Butler’s analyses of performative identity).
Bodies are socially constructed texts (cf. Beatriz/Paul Preciado‘s Contrasexual Manifesto).
Consciousness arises from bodies in structures.
Actions are founded in delusions in dreams and as dreams.
In psychosis, the father function is reduced to the image of the father.
The symbolic is reduced to the imaginary. Under certain real conditions, the person lives his dream as madness set in action – he follows his puzzling image of the father. His rebus remains closed to him. He does not know distance to himself. He does not recognize a real self in relation to the other. Relational shifts. Distortions. Delusions of grandeur. I/ME as God! Imagination as the unshakeable necessity of a self. Trumputinism.
Lacan defines psychosis as one of three clinical structures defined by the mechanism of decomposition.
In this mechanism, the “name-of-the-father” (cf. “Introduction to the name-of-the-father”, – in: Jacques Lacan: Name-of-the-Father. Vienna 2006, translated from the French by Hans-Dieter Gondek, Vlg. Turia+Kant, pp. 63-102, german edition) is not integrated into the psychotic’s symbolic universe; a gap remains. There was a “rejection/decomposition”!
In psychosis there is indeed an unconscious, but according to Lacan a non-functioning unconscious. In other words, a gap or a hole in the symbolic order for lack of the name-of-the-father, a dysfunction of the unconscious, perhaps better a parafunction of the unconscious. The psychotic structure arises due to a dysfunction of the Oedipus complex, a lack of the father function.
“Dream and delusion come from the same source, from the repressed; the dream is the physiological delusion, so to speak, of the normal person. Before the repressed has become strong enough to assert itself as a delusion in waking life, it can easily have achieved its first success under the more favorable circumstances of the sleeping state in the form of a dream with a lasting effect. For during sleep, with the reduction of psychic activity in general, there is also a reduction in the strength of the resistance which the prevailing psychic powers put up against the repressed. It is this reduction that makes the formation of dreams possible, and it is for this reason that the dream becomes for us the best access to knowledge of the unconscious sphere (of the soulic/the psychical). The only difference is that the dream usually vanishes again with the establishment of the psychic occupations of waking, the ground won by the unconscious is cleared again.” (S. Freud, The Delusion and the Dreams in W. Jensen’s Gradiva, Chapter 2)
(( Compare also and especially Jacques Lacan, Nicolas Abraham/Maria Torok “Kryptonymie. Das Verbarium des Wolfsmanns” and Jacques Derrida ‘Fors’ (tr. from the French Werner Hamacher), Basel 2008 (especially p.71ff. ‘Einverleibung, interne Hysterie, Kryptonymie’ and p. 94 ff. ”Die interne Hysterie. Structure and functioning of a machinery” (germ. Ed. ))
Lacan is not agreed here by Abraham/Torok/Derrida that the wolf-man is merely a neurotic, but in truth a psychotic whose “distortions” are not accessible to symbolization!!!! ( keyword Trumputin! ).
In and through “cryptonymy”, the questions of philosophy (especially those of J. Derrida, which are still being increasingly extensified and disseminated in a concentrated manner) are posed as hard as nails on the level of psychoanalysis, and it is precisely on this level of psychoanalysis that philosophy is categorically and grammatologically denied the possibility of an answer.
Possible careers from thoughtlessness(!?), rudeness, being rejected(!), feelings of hatred, exclusion, sexism, sexual harassment, coercion, the crude, racism, hate speech, violence, rape, cruelty, torture, fascism, inclusion, mobbing to murder (?!!!), serial murder, mass murder, genocide, extermination!!!!
Democracy, politics and society are threatened by assassination, by the assassins. Threatened by border crossers of an erroneous belief, trapped in the paranoia of fatal certainties up to a megalomania of a historically invented IS state (Kant’s “false poetic imagination” in the interpretation, assessment and interpretation of signs of realities; see Immanuel Kant: Anthropologie in pragmatischer Absicht, 1798, § 49, germ. ed.).
In his writing, Kant speaks of a “methodical madness”, of the ability to “race with reason”, of the paranoia of the soul and the mind, which would be able to think according to the laws of logic with the wrong “data” in the form of hyper-reason.
And if only to understand how to move in traffic with an automobile and pull the lever of an automatic rifle.
How can the reasonableness of reason be provided in contrast to crazy ideas and actions? In Kant’s “Critique of Pure Reason” (Darmstadt 1983, vol. 3, p. 35, germ. ed.) there is a criterion of “self-knowledge”, the critical examination of ideas.
So-called critical reason places itself in a relationship to itself, in particular in order to “cut off the root of enthusiasm and superstition” (ibid.). According to Kant, this kind of rapture is “a delusion” (I. Kant, Kritik der Urteilskraft, vol. 8, p. 366, germ. Ed.) beyond all limits of sensuality.
Reason must therefore keep this process of paranoia, i.e. the “rush of reason”, under control or prevent it (ibid.).
Pardon!
Intermediate step towards consciousness-expanding reading on the topic!
When it comes to sexism, racism, fascism (!), let us always consult and not forget — the fascism analyses and sexual economy theories of Wilhelm Reich („Massenpsychologie des Faschismus.
Zur Sexualökonomie der politischen Reaktion und zur proletarischen Sexualpolitik“ 1933 ) and Klaus Theweleit (”Männerphantasien” 1980, esp. vol. 2 ‘männerkörper – zur psychoanalyse des weißen terrors’ 1978 )
Pardon!
Once again on the possible career on the road to death:
Read slowly! With caution and measuring the weight of the words!
Sexism debates! Sexism! And!
– the secret of the communicative in the constantly
threatening incommunicability
Inconsiderateness(!?), rudeness, being rejected(!?), feelings of hatred, exclusion, sexism, sexual harassment, coercion, the crude, racism, hate speech, violence, rape, cruelty, torture, fascism, inclusion, mobbing, murder, serial murder, mass murder, genocide, extinction, death, social death, self-extinction, silence,
eternal silence
inhumanity
no soul
finis terrae
fin
f abyss ??? !!!
“What is a crypt? (same volume p. 11, 12) …
…….
Reversing the order of questions, no longer considering the name crypt to be a metaphor in the usual sense, this will perhaps mean moving from psychoanalysis and within it from a new cryptology to an anasemic radical semantic change that psychoanalysis has introduced into language>> (Nicolas Abraham/Maria Torok: “L’écorce et le noyau”. Paris 1978 ))
The politics of love and friendship. Only those who love can know what it means to love.
Respect, —
from a new cryptology to an anasemic retranscription of all
concepts
Lost and confused people of all countries, practise the geography
of respectful behavior!
Sexual economies!
Desire and responsibility!
“The Sense of the World” (Jean-Luc Nancy)
“Responsibility of Sense” ( in: J.-L. Nancy, Das nackte Denken, Zurich, Berlin 2014, pp. 201-213 )
“Corpus” ( cf.!, read!,- absolutely !: J. – L. Nancy ! )
“This thinking is maddening. … the repulsion of the world is the world. Such is the world of the body. It has in itself this disarticulation, this inarticulation of the corpus.” (Corpus, p. 94) !!! Violence and the body !!! Violence and impossible thinking !!! Body-speaking !!! Touching !!! Madness !!! Delusion !!! Sense !!! Paranoia ???
“The Primacy of the Same or Narcissism” (Emmanuel Lévinas: The Trace of the Other, p. 167, p. 217, germ. ed.). “The senseless suffering” (hes., – in: Between us. Mch. 1995, p. 117ff.). “Touch anxiety” as the cause of the lack of a sense of plurality and otherness (Antje Kapust: Berührung ohne Berührung. Mch. 1999).
“But a twofold law: YOU MUST TOUCH; YOU MUST NOT TOUCH AT ALL.” ((Jacques Derrida: Touching, Jean-Luc Nancy. Bln. 2007, p. 2, pp. 87-94 “For there is a law of tact. … This law of the law … What thus commands us respect, and above all respect in the Kantian sense, … where it is first of all respect for the law, … ”; p. 117 “Separation of the Other”; — cf. on this “The Separation of Lovers” by Igor A. Caruso; — and further in touching on JacquesDerridaJean-LucNancy through reading and lekriture: p. 145ff., p. 277ff., p. 339ff., germ. ed. )).
“… Consequence of the castration fright …” (Sigmund Freud: Die Ichspaltung im Abwehrvorgang, – in: S. Freud, Das Ich und das Es. Metapsychological Writings. Frf. a. Main 2010, p. 339 prev.f., germ. ed.).
For S. Freud, too, the moment of the “prohibition”(!) of touch is considered to be the predominant cause of neurosis (S. Freud, Totem und Tabu, – in: S. Freud: Werkausgabe in 2 Bden, ed. by Anna Freud, Frf. 1978, II, P. 224, germ ed.).
The touch through “oneself”(!) The touch of the other without touch. Touching by the other without touching! Bodies speak body-speak. Sense of sense and sense of the senses. Sense of the world. Writing of the world. Violence of writing. Writing of violence ( see teaser and our blog posts, – especially: “Charlie Hebdo” ! cf. Blogspot-Blog! ).
The writing of the “soul” as a tendentially boundless “body of pleasure” and “body of pain”! — cf. Jean-Luc Nancy in “Ausdehnung der Seele” (Zurich-Berlin 2015, germ. ed.), p. 33ff. “Der Lustkörper”; p. 39: “The pleasure body (and the pain body as its counterpart) delimits the body. It is its transcendence.” … p. 39: “In sex, bodies express a vocation to transcend all destiny that would be subject to a given order.” !!! …
“That is why sex is the place of creation: … And this starting from nothing, that is, solely through the wide opening of that which in itself is nothing other than opening: mouth, eye, ear, nose, sex, anus, skin, skin endlessly repeated and reopened through all its pores. Distancing, wasting, taking and detaching, coming and going, masturbating: always the syncopated cadence of a process that drives towards the limits of what first and foremost limits a body.”
Relationality between fear of touching and touching. Relationship. Body language. Sense of sense and sense of the senses. Sense of the world. Writing of the world. Lovers! Killers! Violence of scripture! The writing of the soul!
[ This is a construction site, see more in the posts on the assassination and on sexism in the Blogspot-blog and in the magazine Freitag]
Vergessen wir nicht ! ! !
Let us not forget ! ! !
Die Psychoanalyse ! ! !
The Psychoanalysis ! ! !
P.s.: (in German)
[[ als kleine Info hinzugefügt am Schluß:
Nicht jeder Mensch kann und will in die Öffentlichkeit mit persönlichen und gleichzeitig politisch-gesellschaftlichen Leidensthematiken. Die Philosophische Praxis bietet hierfür den geeigneten Ort und wie ich denke eine geeignete, weil angemessene intellektuelle Intimität des behutsamen, mikrologischen Gespräches zwischen zwei Menschen. Face à Face. Open End.]]
P.s.: (in English)
[[ as a little info added at the end:
Not everyone can and wants to go public with personal and at the same time political-social issues of suffering.
Philosophical practice offers a suitable place for this and, in my opinion, an appropriate intellectual intimacy of careful, micro-logical conversation between two people. Face to face. Open End.]]
To speak briefly with Derrida, to remind us how necessary this will always be:
The subject of an utterance can hardly be aware, and must be aware, that all “communication” is subject to a general graphematic structure.
One consequence of this is that the iteration structure is given and thus the intention of an utterance can never be fully present to itself and its content.
This means that the iteration always produces a break, the iteration structures
a p r i o r i.
There is always already an oratio obliqua, a structural unconsciousness of intention in the actuality of the statement.
Never forget to remember that in the matter and the conception of it a ghost is at work – the teleological illusion of consciousness (cf. esp. “Signature, Event, Context” by J. Derrida, in: Randgänge der Philosophie).
This also applies, and perhaps even more so, to the actor of a hate speech than to the addressee.
So watch out for the always possible boomerang effect of self-harm! In private as well as in public!
Whether individual person-actor or states.
It is always important to read and critique the connotations of a text.
For Rousseau, as for Artaud, words are “corpses of psychic language”.
The theater of cruelty calls from the grave. The phenomena of this theater are screams, pantomimes, glossopoeias and onomatopoeias, which perhaps make the human body visible in its misery.
This visibility (!?) shows us an early human era as Rousseau tried to imagine it. No paradisiacal world, no lovable “natural man”(!).
Articulation is no longer a cry, but neither is discourse, where repetition, and with it language itself, is almost impossible (cf. Derrida, Die Schrift und die Differenz, p. 362f., germ. ed.).
Jacques Derrida has pointed out that Artaud, with his dramatic breathing, screaming, moving, not only follows on from Rousseau’s primal language of affects, but also from Freud’s conception of dream language, which, out of “consideration for representability”, abandons word concepts in favor of a kind of immediate pictorial writing (ibid., pp. 365ff. and especially J. D.: Artaud Moma. Ausrufe, Zwischenruf und Berufungen, Passagen Verlag, p. 13ff., germ. ed. and see also Concic-Kaucic, Sem II, Passagen Verlag, 1994, germ. ed.).
Artaud seeks the real, the raw flesh.
We also see this design very often on the net, in social media. The raw! Not very often the cooked!
The raw! The hate – speak! The raw! The rape! The raw! The assassination!
Paranoia! Conspiracies of meaning! Diseases in the head! (Kant)
Pardon!Once again to the possible career on the way to death
Inconsiderateness(!?), rudeness, being rejected(!?), feelings of hatred, exclusion, sexism, sexual harassment, coercion, the crude, racism, hate speech, violence, rape, cruelty, torture, fascism, inclusion, mobbing, murder, serial murder, mass murder, genocide, extinction, death, social death, self-extinction, silence,
eternal silence
inhumanity
no soul
finis terrae
fin
f abyss
Destructive developments are not only to be repressively eliminated(!), but also to be pedagogized and civilized through communicative inclusion. Philosophical Practice could make a not insignificant contribution to this, I think.
I must also briefly mention >responsibility< (!). This touches on becoming a subject, the ability to be a subject, thus also the discourses on the demarcation between humans and animals (see teaser!).
I would like to point out the general disquiet in the human sciences when one addresses a logicof the unconscious or even relies on it (as I/we do, for example).
A logic of the unconscious that undermines every certainty and assurance (including our own!) in the awareness of freedom (!), which then always implies responsibility.
Here the reproach is immediately raised that (with the inclusion of this logic of the unconscious) all responsibility and ethics would be called into doubt and thus every decision (and also a little bit of non-decidability) would be guaranteed.
I keep telling those who make this accusation that the opposite is precisely the case, that it is precisely this fact of doubt about responsibility, decidability and one’s own ethical being that constitutes the indeterminable nature(!) of responsibility, decision and ethics.
We not only react, we respond. Linguistically, semiotically. In a certain way, this response (with certain signs, codes) should also apply to certain animals
The function of language is not only to provide information.
In speaking I seek the answer of the other. The possibility of becoming a subject lies in what I say and ask and in my doubts.
Humans (and to some extent animals) are not Cartesian animal machines (!). Living beings do not have completely pre-programmed behavior and interaction (especially not when the observation period is extended over generations!).
Animals also possess subjectivity and even to some extent a subconscious!
Any established knowledge, any undoubted theoretical certainty would only further assert and reinforce the old metaphysical prejudices of the mere “reaction” instead of a possibility to respond(!) (i.e. to be able to “read”(!) – means leeway, i.e. freedom, not being fixed as a mere animal machine, as a mere reaction apparatus).
The dominance of the Other as a consequence of the lack of doubt.
The Political Body and the Other
Afflictions
Inskriptions
Recollections
Please recognize this truth(!), –
the factuality of your behavior and that means
that you must bear responsibility at all times and without interruption for possibly tipping your completely “normal life” into deviance and depravity by virtue of your behavior and according to your actions.
In the negative as well as in the positive!
The world today has become a single large space, the likes of which Plato and all his successors up to the 20th century could not have dreamed of (!).
But this space, as Derrida points out several times, indeed many times and explicitly, also has a quality unknown to them: hybrid in all its cultural conditions, preconditions, determinations and shifts, – overlapping on all sides, intensifying, overshooting, heterotopic, global and perhaps also coming (!?!) planetary.
(( cf. on this, – stimulatingly controversial: texts by Chantal Mouffe, Richard Rorty, Simon Critchley, Ernesto Laclau and Jacques Derrida, – in: Chantal Mouffe (ed.): Dekonstruktion und Pragmatismus. Democracy, Truth and Reason. Vienna 1999 (Passagen Vlg., german ed.) and Chantal Mouffe: Welche Weltordnung: kosmopolitisch oder multipolar?, – in: Chantal Mouffe: Über das Politische. Against the Cosmopolitan Illusion. Frankfurt am Main 2007, p. 118ff. (edition suhrkamp, germ. ed.) and in particular: Jacques Rancière: Der Hass der Demokratie. Berlin, August Verlag 2011, german edition; and: Colin Crouch: Postdemokratie. Frankf. 2008; and finally Plato’s “delicate” and provocative (!?) formulations on democracy as a political regime that is not one ( !?!), – in: Plato, Politeia, Book VIII, 562d ff. ))
The thinking of différance (Derrida, Die différance, – in: Randgänge der Philosophie, Vienna 1988, pp. 29-53, german ed.) is a thinking towards what can be!
[[ read our postings (Blogspot-Blog 2014 ff.) on attacks in Paris (Charlie Hebdo, Bataclan), violence and sexism (debates), – perhaps something else should be added here (after Orlando June 12, 2016, after Hamas attack on Israel on October 7, 2023 (massacre during the Supernova Festival), et alii., …, et alii …, — after Magdeburg, after Munich, after Aschaffenburg, after Vienna, after attack in New Orleans in January 2025, after Villach February 2025) ]]
The world is changing. Always has been. Paranoia (in Kant’s sense) has always been unable to cope with this. Paranoiacs with TNT belts, knives, pipe bombs and cars are scaring us today.
The unresolved conflicts in the Middle East, the Far East and Africa, continental plate shifts in the post-colonial or neo-colonial (!?) age are coming to us in the flesh (!). The Russian invasion of Ukraine. The long war against Ukraine. Perhaps against Northern Europe. Perhaps against Eastern Europe. Maybe again in the Balkans? New problems and new questions, new readings, new interpretations every day.
Hundreds of thousands of dead in the wars. 100s of deaths in the assassinations. Dozens killed in the assassination. Each time the singularity of murder!
Together with the historical processes, we must think the singularity.
No logic of the simulacrum can make us forget this.
Being at home or wanting to be at home is in danger of deterritorialization, even the danger of expropriation.
A decomposition of our sense of security.
Also a certain devaluation of the state, insofar as sovereignty is linked to the rule over a territory – and thus also the guarantee(ing) of security(s).
It happens to me as a sceptic of the state – as someone who always tends to see the state as someone who wants to block or roll back individualization, legalization and democratization – that I am currently a little more on the side of the state. Especially on the side of Europe, the European Union, to be precise!
In any case, one thing seems obvious to me: without the desire “to be at home with oneself” (Kant), there would be no hospitality ( cf. Jacques Derrida, This crazy “truth”: the “right name” of friendship, – in: J. D.: Politik (sic!, cf. French original: Politiques …) der Freundschaft. Frankf. 2002 (Suhrkamp, germ. ed.), p. 80ff. and: J. D.: Von der Gastfreundschaft. Vienna 2001 (Passagen Verlag, german ed.), p. 53ff. ).
We should retain this vital desire without dragging the concepts of nationalism or even fundamentalism of any kind through life with us.
The assassination. The madness. The singularity.
The work of mourning. Telegrief. The assassination. The murderers. The victims. Me. Subjects. Touching. Sad. In mourning.
Geophilosophy, Ecopsychoanalysis, ( Rousseau, Kant, Nietzsche, philosophy and movement in space, Nietzsche’s philosophical geography, Husserl, Merleau-Ponty, Horkheimer, Adorno, Foucault, Lyotard, Deleuze, Guattari, Derrida, Fr. M. Wimmer, St. Günzel, D. Harvey, K. Schlögel, S. Weigel, B. Neumann, Spivak : spatial theories, geographies, politics, ways of thinking, acts of communication, territorializations, deterritorializations, deconstructivisms, constructivisms, critical geopolitics(! ), dehierarchizations, displacements, identity dislocations, chorology, hyle/morphe structures as tangible/not real(!) moments of experience (Husserl, Derrida), sensual(!) matter experienced(!) or shaped(!) in différance,
“planetary subject”, ‘animal turn’, ‘spatial turn’, philosophy of democracy, intercultural philosophy, human rights, human duties
Philosophical Practice as grammatological philosophical Practice as Austrian(!) Philosophyof the present! Philosophy today. Philosophizing. Deconstructing in conversation. Deconstruction. Vienna, Austria, Europe, the world. Regional and global. In the sense of thinking of a “planetary subject” (cf. Spivak, below) with regional, cultural roots. Regional, continental, global.
Austrian philosophy of the present. Philosophies of the present. Philosophers today. Austrian philosophers today, in the present, in Austria and in the world. Deconstruction as a philosophical practice and attitude. Vienna, Austria, Europe, the world. Geophilosophy. Critical geophilosophy. Intercultural Philosophy, Convivialism, Multiculturalism, Interculturalism, Cosmopolitanism, New Cosmopolitanism, World Philosophy, World Philosophy, Interculturality, Intercultural Communication, Incommunicability, individual, familial, local, regional, global (!!!????)
No historical process (of freedom, the Middle East, Europe, America, wars, oil, money, weapons, colonialism, imperialism, religions, cultures, hegemonies, uprisings, iterabilities of events of murder, expulsions, fleeing, reception and rescue / non-rescue of refugees, mass murderers, war-lords, Taliban, IS (Daesh), Arab Wahabism, Salafism / Salafism, Russism and other death ideologies etc.) can make us forget the event / events. Wahhabism), Salafism / Salafism, Russism and other death ideologies etc.) can make us forget the event / events.
Hundreds of thousands of deaths in the wars. 100s of deaths in the assassinations. Dozens of deaths from the assassination. Each time the singularity of the murder!
Together with the processes of history, we must think the singularity.
((( Additional remark on the following “Mundus Corpus” as an insertion and grafting:
Practice and practices: What happens in a philosophical practice like ours. What happens in a philosophical practice? What is a philosophical practice? What is philosophical practice? ( see below in this blog post and see especially above in the teaser ! ) What happens in my philosophical practice.
The compact citation context text “Corpus” here (!) is owed to a lucid, precise and concise reading accuracy and reading contemporaneity (strictly speaking only almost/nearby!), – a kind of grammatological necessity of thought!
In my/our grammatological philosophical practice, we do not formulate about something, not about texts (what is said / not said / thought / interpreted / written / drawn / filmed / meant / mediatized / realia of any kind) // (in relation and reference to supposed truths of reality), but we process as precisely as possible as readers of a text passage by reading it and subsequently analyzing the concrete (! ) ( and only these! ) linguistic units and perpetual incessant interrelation (!) of what is analyzed and its decoding by deconstructing as many (!) implications, references, (un)thoughtfulnesses and the thinking of the trace ( cf. teaser on grammatology and the trace: “The trace, in which the relationship to the other emerges, expresses its possibility in the entire realm of being, which metaphysics has determined as present-being from the hidden movement of the trace.
It is necessary to think the trace before the existing. … Op. cit., Jacques Derrida: Grammatology, pp. 81-88, germ. ed. ).
And all of this almost in the form of “simultaneity” (!), which can almost be grasped locally – that is, in the form of maximum attention to the text currently(!) being read and in question.
After all, in a fairly and appropriate actuality and freshness of the respective now-time and as now-me (!), – that is, a bold and courageous kind of acute (!) in the time of a now and now and now as well as in the formatting of a space of the desired, ( perhaps “dreamed”! ), and as realistically at first unthought-of presence of I and me.
“face à face”)))
MUNDUS CORPUS
“The Sense of the World” (Jean-Luc Nancy)
“Responsibility of the Sense” ( in: J.-L. Nancy, Das nackte Denken, Zurich, Berlin 2014, pp. 201-213 )
“Corpus” ( cf.!, read!,- absolutely !: J. – L. Nancy ! )
“This thinking is maddening. … the repulsion of the world is the world. Such is the world of bodies. It has in itself this disarticulation, this inarticulation of the corpus.” (Corpus, p. 94) !!! Violence and the body !!! Violence and impossible thinking !!! Body-speaking !!! Touching !!! Madness !!! Delusion !!! Sense !!! Paranoia ???
“The Primacy of the Same or Narcissism” (Emmanuel Lévinas: The Trace of the Other, p. 167, p. 217, germ. ed.). “The senseless suffering” (hes., – in: Between us. Mch. 1995, p. 117ff., germ. ed.). “Touch anxiety” as the cause of the lack of a consciousness of plurality and otherness (Antje Kapust: Berührung ohne Berührung. Mch. 1999, germ. ed.).
For something to make sense, I have to be able to acquire it. To be able to acquire it through iterability. I need repetition (!). I have to learn to distinguish. I must be able to recognize it. I must be able to identify it. Appropriation processes are educational processes! Something only makes sense under this condition. I do not determine the meaning. I only desire it. I strive for what I am able to recognize. I need perspectives!
I need perspectives for a limited appropriation. I must be able to appropriate meaning and thus a conscious existence in relation to others.
In other words, based on Heidegger’s Being and Time, I must be able to live my “Being to Death”(!) as full of meaning as possible (cf. my blog post on “Charlie Hebdo”) and consciously and creatively.
A life full of meaningful moments! (cf.: John Dewey, Experience and Nature)
Deconstruction is permanently engaged in the struggle to limit violence, a violence that is inseparable from the discourse of human rights.
( see “Teaser” on the question of deconstruction, on the question: What is deconstruction? What “is” deconstruction. On the question: What is “here” deconstruction ?, – and how does deconstruction happen, how does deconstruction occur, what does the deconstructing practice do, compare blog post: “POÉSIE ENGAGÉE Sprachruf Rufsprache https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2015/02/poesie-engagee-sprachruf-rufsprache.html?m=1
My mourning is for the survivors as the creators of sense and for all victims of the confused.
ΜΗΔΕΙΣ AΨYXOΛOΓIKOΣ EIΣITΩ
Medeis apsychologikos eisito
Let no one unversed in „psychoanalysis“ enter here
ΜΗΔΕΙΣ ΑΓΡΑΜΜATIKÓΣ EIΣITΩ
Medeis agrammatikos eisito
Let no one unversed in „grammatology“ enter here
ΜΗΔΕΙΣ AΦPENÓ-ΠΛHKTOΣ EIΣITΩ
Medeis aphrenoplektos eisito
Niemand ( m / f / o ), der nicht „leidenschaftlich“ ist, sollte Eintritt suchen !
No „passion“ ( cf. Nietzsche ! Rousseau, Freud, Artaud, Derrida ! ) no entree !
(( Cf. Teaser !!! Blogspot-Blog 2014 ff.! ))
ΜΗΔΕΙΣ AΨYXOΛOΓIKOΣ EIΣITΩ
Medeis apsychologikos eisito
Let no one unversed in „psychoanalysis“ enter here
ΜΗΔΕΙΣ ΑΓΡΑΜΜATIKÓΣ EIΣITΩ
Medeis agrammatikos eisito
Let no one unversed in „grammatology“ enter here
P A S S I O N / passion / passages / phrenoplekt / patheticus / passionate / emotional contactions / empathy / trust / pathos / emotion / movement / motion / touching, Jacques Derrida ( „So this text has several ages. From one sentence to another it sometimes jumps for years. I could have played a game with the reader and marked the layers of an archive in colour.“ cf. quotation from „Preface“ in: Jacques Derrida: Touching/Berühren, Jean-Luc Nancy p. 6 ) : : I play this game as desire and necessity and as desire need:
I
ONE PERHAPS ! ALSO ! Almost ! GREAT ! LAUGHABLE ! „GESTURE“ !! ONE about TIME OF YEAR ! AND PASSIONATE !! READERS A reader who has been faithful and passionate for decades!
see/look/reflect teasers (of the blog) and its color mark(s) color mark(s) color mark(s) color mark(s)color mark(s) color mark(s) color mark(s) color mark(s) color mark(s) color mark(s) color mark(s) color mark(s) color mark(s) color mark(s)!
(( small instruction / Hint(!):
The „Book of Kells„, Wittenwilers „Ring“ about, fine arts, „holy“(!) writings, medieval rare splendor copies of „Book“(!), compositions, language(s) / metaphors like sun>light>illumination>enlightenment etc.., Architecture (facades and plans), Geographical maps, globes, corrected school notebooks, shopping lists, stage directions, margin notes, secret files, confidential files, blackened files(!), >>> Arno Schmidt „Zettels Traum„(!), Lawrence Sterne „Tristram Shandy“(!), „Rom Blicke“(R. D. Brinkmann), Gerhard Anna Concic-Kaucic „/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/“(!!!) etc. et cetera !
All these and even more are objects, realities with reference surplus, significant and semantic surpluses/added values/added value. Additional markings as second and third level of contexts and denotation potentials. Color marking! Color markings!
Double and doubling reading! Cf. the side lines at the beginning of Heinrich Wittenwilers „Ring“.The reading including the color lines as interpretations of the second level enables whole text logic cancellations across and contrary to the first simple recording of meaning and sense of the first reading!!!
There is no literal sense/(meaning!) – those who think this succumb to the power of habit and thus to their own reading laziness.
Everything that appeals to you(!) should be read at least seven times !!! Please always pay attention to the colour markings! Especially the markings in the teaser! An additional interpretation level, deconstruction level and reading link! )) : : „Le sens du monde“ (J.-L. Nancy)
The meaning of the world
The senses of the world
Sense Interlacements Incommunicability
Philosophical practice the enigmatic and disturbing necessity
Of communication
Grammatological Philosophical Practice the Enigmatic Necessity
of communication
!!! cf. first and foremost to the word „communication“ and to the meaning and situation in the semantic field of communication Jacques Derrida’s „signature event context“ , – in: Randgänge der Philosophie. Vienna 1988, p. 291ff. (german edition) !!!
Small Inductio to the
Dissertation/Doctoral thesis Gerhard Kaučić Paris Lodron University of Salzburg 1986
Gerhard Kaučić: Grammatotechnè as grammatology of the “Herzgewächse” or of incommunicability. Dissertation Salzburg 1986.
https://permalink.obvsg.at/AC02072855 On Jacques Derrida’s deconstruction and Hans Wollschläger’s “Herzgewächse” (novel), deconstruction of the problematic nature of communication including “illegibility” / “illisibility” (R Barthes, Hamacher, Paul de Man) … 1986
The trace of something must be thought before the existing! (Derrida)
Heraclitus already calls the awake thinkers those who do not “think things as they encounter them”.
” the secret of the communicative in the constantly
threatening incommunicability”
Performativity / Performativity ! ( J. Derrida, “Signature, Event, Context” / J. Butler, “Excitable Speech. A Politics of the Performative” / E. Fischer-Lichte, ‘Aesthetics of the Performative’)
Escaping the “ commented ‘ of the ’commentary”!
( cf.: § Para-Graphie : K o m m e n t a r , – in: Gerhard Kaučić: Grammatotechnè als Grammatologie der “HERZGEWÄCHSE” oder von der Inkommunikabilität. Salzburg 1986, pp. 46-71., german ed. )
Escape the reduction, the falsification, the humiliation, the castration of the “text” by the “commentary”!
The “commentary” always restricts the “text”!
Performanz / Performance !
Text politics !
Text performance / repetition / iterability / marking !
Dissemination / Idiom ! Performativity !
( cf.: § Para-Graphie : D i s s e m i n a t i o n, – in: Gerhard Kaučić: Grammatotechnè als Grammatologie der “HERZGEWÄCHSE” oder von der Inkommunikabilität. Salzburg 1986, pp. 71-74., german ed. )
Text music / text image / coloratura / voice / texture !
Text configuration
What is information? What is a sentence? What is a question? What determines a question?
Philosophical practice as overcoming fear! The eternal conflict with authority as a permanently deconstructive attempt at communication – the secret of the communicative in the constantly threatening incommunicability. Our task is to thwart the discourses of power, of domination, of authority – and every discourse implies the exercise of power! – by analyzing and deconstructing the ideologems and their codes.
Every sentence has too little time. Every sentence displaces by jumping. It displaces many other possible and necessary (!) sentences (for more see my/our YouTube video on “The sentence”).
Every sentence, every word, every code drives its being and its mischief in incommunicability!
Every sentence greets a ghost. Every sentence is a ghost.
Every sentence in every setting and every session (including those in a PP/philosophical practice).
I should/we should always have the opportunity to explain all the psychoanalytic, economic, political and juridical implications of the above.
I refer all readers to my/our publications on the net and to the publications on paper.
The terrain of reading is abysmal(!) and unlimited!
Philosophical practice
the enigmatic and disturbing necessity
of communication
undecidability ? Incommunicability ?
Emergence of the self! Markings!
S e l f s t – R e f l e c t i v i t y
Reflectivity
Self-reflectivity
Gerhard Kaučić, “§ ParaGraphie : D i f f e r ä n z”, – in: G. K.: Grammatotechne als Grammatologie der HERZGEWÄCHSE oder von der Inkommunikabilität. Salzburg 1986, pp. 74-84. (germ. ed.)
and esp:
J. Derrida, La différance, – in: “Randgänge der Philosophie”. Vienna 1988 (Passagen Verlag), pp. 29-52. (germ. ed.)
What and how would be an appropriate thinking practice today
In what >is<(!) philosophy conceivable today and through what or from where is that which we mean differently by philosophy to be practiced.
The term(!) différance questions the human being in a certain sense and thereby draws the history of life in general.
Once again to humanism as logocentrism or phonologocentrism.
Derrida shows that the traditionally hierarchical arrangement of the two components of language must be deconstructed. Right up to modern linguistics, the ideal meaning of a sign, called s i g n i f i c a t (the conception), is placed above the material carrier of the meaning, called s i g n i f i c a n t (the sound or written image). An attempt is always made to align the external signifier, the writing, with a transcendental signified.
Think of what we said earlier about religion, God and man.
However, every signified (the idea!) is (according to Derrida) “always already in the position of the signifier” (Derrida, Grammatology, p. 129, germ. ed.).
There can be no meaning and no sense that could escape the spatialization and temporalization as well as the differential play of signifier relations.
According to this definition, writing is a sign of signs, a signifier of signifiers.
This reversal is primarily intended to show that the materiality of the signifier is not added to the meaning a posteriori and externally, but vice versa, that the sense is the e f f e c t of a signification that has always already been implicit. In this way, Derrida reformulated and reconceptualized the relationship between language and writing.
Through Derrida’s transformation of the concept of writing, it goes beyond that of language and includes it.
All of this results in a completely new understanding and event of text, because it has been transformed several times.
The “essence”, the practice of deconstruction, is inherent to such a text (understanding), i.e. “written into” it (cf. Derrida, Freud and the Scene of Writing or Freud’s “Wunderblock”).
The thinking of difference/différance is the inherent practice of “deconstruction”.
This is what my dissertation is about as a philosophical practice
(( and this includes the conversation, but also my/our writing practice before and after each setting/session(!) ))
always about grasping texts (written, spoken or representations(!), e.g. of a technical, artistic, economic, political, institutional nature) in their inner structure and in their interaction with other texts.
The texts are not only to be analyzed and interpreted, but their conflictuality, their aggressiveness, their concealed content and intentions are to be unmasked through the practice of deconstruction.
What is meant is the visualization of the duality of the simultaneous presence and absence(!) of truth.
We express propositions of intentional analytical truth and thereby simultaneously suppress other possible propositions of truth or untruth.
Jacques Derrida describes the process of life with the invention of his D i f f é r a n c e
(( cf. teaser and footer in our blog ( Philosophical Practices / Politics / Disseminations Philosophical Practice G Kaučić & AL Huber
in which man is a special case, a unique case. Almost a coincidence, and yet from a certain distance covered by processes of a physical, chemical and then neurological nature, increasingly stringent, defined, fixed.
Where is the transition from animal to human?
That is exciting and thrilling. Is there even such a thing as drawing a line?
I ask this question without any intention of turning humans into animals.
We are animalistic, but not beastly alone. And what does animal mean here! ( in this blog, – see my blog posting “Animal Philosophy” !!! )
Animals are! Are many different individuals! And each animal is unique !!!
And some animals even have so-called human characteristics such as memory, technical ability, special skills, reasoning ability, love, communication, etc.! And sometimes even consciousness!
Jacques Derrida’s phonologocentrism means, among other things, that all humanism is logocentric and all metaphysics is humanism.
Even if most philosophers to this day do not like to hear this.
Humanism as metaphysics is the enemy of animals.
The enemy of animals and ultimately also the enemy of humans.
I can’t roll up everything here(!) now (we always do that!), take a look at my/our animal philosophy in the blog, – read Derrida’s work on it and pay attention to the “sins”(!) – catalog, – my/our red list on the “coming democracy”! (keyword “species extinction”, “climate change”, … etc.; always to be found in the appendix of each posting in red font, English and German).
If grammatology “cannot be a science of man” it is precisely because “from the outset it poses the fundamental question of the name of man” (J. Derrida, Grammatology, 1974, p. 148, germ. ed.).
This dissertation and our subsequent work, accompanied by publications on paper and online, are all about this: Gerhard Kaučić (Dr. phil.), Anna Lydia Huber (MSc), Jg. ’59 Gespräch, Diskurs, Dekonstruktion
Kant regards freedom as incomprehensible and man, especially “free man”, as falling under non-determinability. They are mutually exclusive!
The meaning of every freedom would be to love and not to hate.
To love in indeterminacy.
The aporia of the concept of freedom lies in itself. Freedom without something, without direction, – freedom from democracy, – being free from the democratic?
Subject, direction / meaning/sense, freedom. The subject needs freedom in order to become a subject, to remain a subject. Freedom needs democracy. Democracy needs political subjects.
The subject hates when deprived (of love).
The hatred of democracy!
The subject of freedom is not a general one, it is singular when it works on its freedom and only produces the subject itself (again and again).
The subject and its singularity. The subject of hate and hatred and the subject of loving and love in its singularity in the democracy of freedom.
There is always no time. Democracy does not have time, has too little time.
The aporia of hatred through lack of time, time deprivation, loss of time.
The long while of lack of time.
It takes time to work on hatred. Hate needs time. Love needs time. Love needs subject, freedom, meaning/direction. Love needs democracy. Democracy of freedom.
We live in democratic states (still?, always?!), – is a frequently uttered sentence.
Not in lawless states, rogue states or religiously bound states.
Why the hatred of democracy?
The aporia! The subject!
Let us remember Otto Kernberg’s definition of hatred.
According to this, hatred implies the consolidation of an internalized object relation between a suffering self and an object that seems to deliberately induce the suffering of the self !!!!
The aporia of hatred! The aporia of the subject of freedom and democracy (like non-democracy!).
Democracy is under threat. From many sides. In many cases it does not (yet) exist – democracy! Not even here in Central Europe.
Interest groups, social partners, sovereigns, financial oligarchs, extremely narcissistic presidents with too many constitutional rights and a lack of political sense, populist to fascist party tendencies, major powers, corporate interests, right-wing intellectuals, religious underground currents, etc., they all threaten democracy, right up to international terrorism – they all negotiate and gamble away “the democratic”.
They all hate democracy.
All of them, the haters, through their hatred of democracy, perhaps bring about one thing – to rediscover democracy, to rethink it, to reinvent it or to recognize what that means, “democracy” and the coming democracy!
Democracy is not a form of government that enables the big players, the rich, the oligarchs to rule, yes, to rule in the name of the people.
And democracy is not a form of society for managing or regulating the flow of goods.
Democracy is a practice, based on human dignity as the highest principle of human rights (and the underlying theories of good and justice from Plato to Rawls and others, – see my teaser/visible only in the web version!), which can, should and must make it possible to make it impossible for the oligarchy to rule in the name of a people through confusion of concepts, deceptive maneuvers and all kinds of rigged cards (corruption, corruptibility, etc.) in the political game of political personnel.
Democracy is the practice of obtaining the rules that can prevent governments and wealth accumulators from exercising omnipotence over public and publicized life and over the life of all (and its conditions).
It is always and continually necessary to think, discover, recognize and strive to realize the specificity of democracy (in the making).
Democracy, the idea of democracy, is fragile and powerful at the same time.
It haunts us as a ghost, it is not a necessary historical consequence of anything in history and no institution (as that of the mind and the rationality of reason in interaction with the bodies of pleasure and the bodies of pain) can sustain its guarantee in the long term.
Democracy follows its actions in the sense of global justice for all.
Being (able to be) good naturally includes the moderation of all with regard to the finiteness of our planet Earth and, before that, especially moderation in the permitted(!?) access to the other(s). Love is an >access<! Hate is an “access”!
Hatred, and especially the hatred of democracy, belongs to the intemperate, the greedy, the accumulators and their personnel of intellectual seduction in the political field (of whatever provenance and ideology).
The >good intelligence< (!) is certainly not to be found among the haters, the abusers, the oppressors and threateners.
Share the love and joy of life!
Engage in a truly effective politics of friendship!
And recognize the fundamental inconclusiveness of the social and the political!
From this follows the realization that the condition of the possibility of something simultaneously includes its condition of impossibility.
The deconstruction of the political and the fields of politics thus expands the field for decisions that must be made in a field of undecidability.
Inscription and re-inscription are possible and necessary. The social and the political – they are fundamentally(!) open and cannot be totalized.
Hatred has no place (anymore). At least not an all-encompassing one. Only (!) devastated subjects in motion. Ugly aporia! Pragma. Pragmatiké Téchné !
Free existence “living and thinking” as >determination<!
To live and think the value of life in freedom. In the face of the (ever) other!
Language is “power to act”. The action of language is powerful! This very setting and this figuration/configuration (cf. my teaser on this) is also “agency” and explains linguistic agency in a nutshell (cf. teaser and my video on the “sentence”!).
Language as a figure for agency and agency as a figure of language. The agency of language is not the same as that of the subject, who can do things with language, but also in language (cf. teaser on “deconstruction” and différance / Derrida!).
Language is based on a divided, I would like to say doubled nature, an operativum divided in itself. Language is, or rather the instrument of statements shares something “essential” with language because, precisely because no statement can be reduced to its instrument (if you want to delve deeper into this >matter< of “language”, read “Limited Inc” by Derrida together with the texts of the speech act theorists Austin and Searle and others).
When we use language, we inevitably evoke effects in ourselves and in others. We transform ourselves, but also the other and we transform the other, the language. Language is a name for what we do – the action we are doing – and a name for what we cause – the action and its consequences.
Words, chosen wording, sentences hurt!
The subjects, the medium, the language, the statement, the way of saying, what is said, the touched(!) contexts, the readers, the citizens, the laws, the state, the community, the social contract!
All this is attacked, injured, damaged, – perhaps destroyed!
Hate speech can lead to the death of the subject if this “speech” gets into the position of domination or can invoke such a position, – then this speech act(!) becomes a form of articulation of the ruling power and thus a kind of reproduction of power ( cf. for example Chile under Pinochet or Germany and Austria under Hitler or today Russia under Putin; as we know, there would be many more examples ).
Repetitions of sentences as hate speech and their publication can ( but do not have to! Bridge of speech, subversion is always possible, always possible in speech! – cf. Althusser, Foucault, Deleuze, especially Derrida ) and will shape the subjects, those who utter and those who are called upon.
Offensive formulations call out, they call for the localization of discursive and physical violence, they precede every utterance that sets them in scene, attempt and, as it were, bring them about. The utterance is available to the subject, the subject is formed and the subject continues the discourse as a subjugating one.
According to Freud, a forbidden desire in the unconscious shifts from one thing to the next. This infinite transmissibility of desire, which is seduced by a prohibition, a blockade, a taboo, controls this logic of infection quasi uncontrollably in a so-called metonymic flow (think of your own “desire” to do forbidden things – e.g. when familiar circumstances change!)
In Freud’s “The Unease in Culture”, the location of the libido is shifted and itself becomes the pleasure location of the prohibition. Here, repression takes on the form in which it itself becomes a libidinal activity.
This applies to the banal hate poster as well as to the recreational hooligan working as a lawyer in civilian life as well as to the sadistically obsessed murderer / lust murderer / serial killer / mass murderer or the theologically processed youth (among others) for murder attacks (as in the Bataclan etc., cf. my posts “Charly Hebdo” and “Attentat” in this blog).
The power of a performative utterance can be enormous – in both directions!
Denunciation and self-denunciation!
Depending on how it is read and depending on the readership and the reader’s position (political, ideological, intellectual).
The break with the context (Derrida) of a performative utterance is always inherent to it, the failure of every utterance is marked by the thing “language”. But many actors do not realize this! Actors of hate speech apparently almost never notice the self-denunciation, or notice it too late.
The history of subjugation is (also) a history of language and speech.
Consequently, human education is the first concern of any democratic society.
Our life is a life of differences. Difference enables perception and vitality.
Difference and differences are nothing simple (!)
You have to make an effort!
Differentiation is an effort and a pleasure. Every culture lives from difference! And every person in and with his thinking.
Enabling difference is also the possibility of difference to oneself and this opens up life on many levels. With humor and intelligence. Without humor and laughter, there can be no life of joy and vitality.
Every culture needs subjectivity, subversiveness, criticism and a large portion of commonality (also in difference).
To speak briefly with Derrida, to remind us how necessary this will always be: The subject of an utterance can hardly be aware, and must be aware, that all “communication” is subject to a general graphematic structure.
One consequence of this is that the iteration structure is given and thus the intention of an utterance can never be fully present to itself and its content. This means that the iteration always produces a break, the iteration structures a p r i o r i.
There is always already an oratio obliqua, a structural unconsciousness of intention in the actuality of the statement. Never forget to remember that in the thing and in the conception of it a ghost is at work – the teleological illusion of consciousness (cf. in particular “Signature, Event, Context” by J. Derrida, in: Margins of Philosophy, fr. Marges de la philosophie, germ. Randgänge der Philosophie).
Every hurtful (sexist/racist/fascist) statement, every racist act of speech hurts a person (also physically!) as a result of a contextual shift to which it is not possible to react adequately or respond adequately (more details on the difference between reacting and responding later).
The unpredictability of another’s orientation, the loss of trust, the loss of naivety/naturalness/appropriateness in the action/reaction to each other is severely disturbed. One is disturbed!
No context for an appropriate reaction! No orientation! Frustration! Fear! Feelings of loss and lack!
The domination of the Other as a consequence of the lack of doubt.
The Political Body and the Other
Affections
Inscriptions
Recollections
to contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at
LOST AND CONFUSED. SEXISTS. AN ATTEMPT AT COMMUNICATION.
Sexual economies!!! Sexists!? Sexism!? Sexism debates!
Desire and responsibility!
Sexual economies! The possibilities of being born to the end!!!
the secret of the communicative in the constantly
threatening incommunicability
Sexism. Sexism debates. Treatments.
Philosophical practices.
Slow, concentrated reading.
Analysis. Reflectorium.
Possibilities for identity dislocation. Deconstruction.
Becoming a subject. To be born to the end. Repeated !
Sexism debates! Sexism! And! sexual economies!
Desire and responsibility!
the secret of the communicative in the constantly
threatening incommunicability
Lost and confused gropers, touchers, harassers, sexists, (sexually) violent and humiliating
abusers and humiliators, racists, assassins, torturers, fascists, murderers
of all countries, go into meditation, reflection and analysis!!!
Sexual economies!
Desireandresponsibility !!!
Possible career of carelessness(!?), rudeness, being rejected(!),
feelings of hatred, exclusion, sexism, sexual harassment, coercion, the crude,
racism, hate speech, violence, rape, cruelty, torture, fascism, inclusion, mobbing up to murder (?!!!), serial murder, mass murder, genocide, extermination!!!
Every sentence has too little time. Every sentence displaces by jumping. It displaces many other possible and necessary (!) sentences (for more, see my YouTube video on “The sentence”).
Every sentence, every word, every code drives its essence and its mischief in incommunicability!
Every sentence greets a ghost. Every sentence is a ghost.
Every sentence in every setting and every session (including those in a PP/philosophical practice).
I should always have the opportunity to explain all the psychoanalytic, economic, political and juridical implications of the above.
I refer all readers to my/our publications on the net and to the publications on paper.
The terrain of reading is abysmal(!) and unlimited!
P.s.:
[ The original text in German can be found after the end of the English translation ]
Best regards!
Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber
PP Vienna
To contact us, please use only these emails:
g.kaucic[at]chello[dot]at or gack[at]chello[dot]at
Post scriptum:
The tasks of a future democracy/a democracy on the rise/a permanent advent/arrival of democracy/a democracy in the arrival ( Jacques Derrida ), to think the subject as „planetary“ (cf. G. Ch. Spivak, see teaser, – the teaser from my blog; note: the teaser is only visible in the web-version!), – especially concerning the great challenges of politics in the 21st century: Utopia (?!) of reflexive solidarity (Spivak),
borders of a planet (John Bellamy Foster et al. (Ed.): The Ecological Rift: Capitalism’s War on the Earth, 2011), deconstructive politics as an ideological-critical reading of the imperial archive, geopolitics, geopolitical involvement, geopolitical interest driven policy and/as value policy, power, morals and human rights, analysis of power, gender and governmentality, teletechnology, political bodies, complexities of rule, citizenship, parliamentarianism, peace policy, institution building and institution maintenance, economically correct and fair redistribution of social wealth, proper management of Migration (Flüchtlinge, Refugees), …
proper handling of migration (refugees), migration and capitalism, Postkolonialismus, neocolonialism, postcolonialism, Kolonialisierung auf allen Ebenen, Kolonialismus, Rassismus, Faschismus, Neo – Kolonialismus, Ökonomismus, Imperialismus,
Ökonomischer Imperialismus (angeleitet durch die Neue Institutionenökonomik, die Transaktionskostenökonomik und die Prinzipal-Agent-Theorie; im Gefolge des New Public Management treten an die Stelle von Handeln nach Maßgabe professioneller Ethiken Kontraktmanagement mit Zielvereinbarungen und anstelle einer Berufsethik Qualitätsmanagement und Benchmarking samt Controlling und Leistungsrechnung mit all ihren Schattenseiten und ungeplanten Nebenwirkungen, – vgl. Richard Münch: Globale Eliten, lokale Autoritäten, Frf. 2009, Suhrkamp, S. 18 vv.ff.),
Economic imperialism (guided by new institutional economics, transaction cost economics and principal-agent theory; in the wake of New Public Management, contract management with target agreements takes the place of acting in accordance with professional ethics, and quality management and benchmarking, including controlling and performance accounting with all their dark sides and unplanned side effects, – see Richard Münch: Globale Eliten, lokale Autoritäten, Frf. 2009, Suhrkamp, p. 18 vv.ff., germ. ed.)
the world as environment and its destruction, manmade environmental disasters, shipping, esp. container shipping, pollution of oceans, pollution of soil, greenhouse gases, temperature rise, shortage of resources, prosperity gap,
population density, urban development ( e.g. „Gängeviertel“ in Hamburg, the initiative „Komm in die Gänge“ stands for discourse and practice of a different (!) form of urban development and is an example and symbol that gives hope against gentrification and the destruction of old buildings ),
urban development towards a green city, urban philosophy, reddening of the city, city of dreams, madness and society, madness and city, city and sexuality, desire and city, city as text, city and writing, city as writing, the city and the divided I, the city and the power, the city and the political, the city as a mechanism of discipline, the city as a social testing lab, the city and the philosophical practice with many practices, the world as a city and the other, water wars, religious wars, climate change, climate consequences, global warming, nuclear relicts, climate wars, climate catastrophes, civil wars, „ethnic cleansing“ (!), genocide, violent conflicts, social questions, ecological questions, planetary principle, tradition history, the question of a global government (!?), social catastrophes, terrorism, natural disasters, migration, unstable states, poverty, wealth, corruption, media policy and presence-ideologies, war and non-war, world order and biopolicy, weapon development, arms delivery, violent and oppressive power politics, religious fanaticism, party political fanaticism, terrorism, biodiversity, standardization, factory farming, animal factories, animal consumption, „meat production“!, animal rights, animal philosophy,
„animal turn“ (vgl. Anne Peters, Tier-Recht im Zeitalter des Menschen, – in: Renn/Scherer (Hg.), Das Anthropozän. Zum Stand der Dinge. Berlin 2015, S. 67ff.),
ethical norms, euthanasia, terminal care, aging, health and sports, sports and age, ethics and medicine, cyber war, cyber crime, technology and space, political demarcation, deterritorialization, tourism, mass media, mass mediality, neoliberalization of the subjects, power,
truth and passion (vgl.: Gabriele Michalitsch: Die neoliberale Domestizierung des Subjekts. Von den Leidenschaften zum Kalkül. Campus Verlag, Frankf. a. M. 2006, bes. S. 29ff. und S. 101ff.),
sex labour, difference and the shaping of the social ( Antke Engel: Bilder von Sexualität und Ökonomie. Queere kulturelle Politiken im Neoliberalismus. Bielefeld 2009, S. 138ff. ),
automobility, digitalia and upbringing, education, unemployment, debt crisis, failing of democratization, neglect of the common good,
production and consumption (David Harvey), globalized consumption, market fanaticism, power of the market, democratization of the market, power of the globally operating financial markets, education, social policy, urban policy, policy of affordable housing, youth unemployment, social inequality, exclusion, individuality, sovereignty, liberalism, egalitarianism, limits of growth, mobility, traffic and communication, ecology, freedom, justice, interests of corporate groups, turbo-capitalism, global tax culture, international tax evasion, tax fraud, Drogierungsverhalten, drug laws, drug culture,
the own and the foreign, fascism, antisemitism, racism, sexism, human trafficking,
modern slavery (cf.: Kevin Bales, dt. Üs: „Die neue Sklaverei“, engl. V.: K. B., „Disposable People. New Slavery in the Global Economy“ und Hanns Wienold ),
„Neger, Rasse, Rassen-Subjekt, Rassismus, Schwarze Vernunft, Versklavung, Sklaverei, Massenversklavung in der Geschichte gestern heute morgen, das Rassensubjekt/Negro, race, racial subject, racism, black reason, enslavement, slavery, mass slavery in history, yesterday – today – tomorrow, the racial subject“
((cf.: Achille Mbembe: Critique de la raison nègre. Paris 2013 ( Orig. fr. ). Achille Mbembe: Critique of Black Reason. Duke University Press Books 2017 (transl., Laurent Dubois). Achille Mbembe: Kritik der schwarzen Vernunft. Berlin, Suhrkamp, 2014 (ÜS aus d. Franz., Michael Bischoff). )),
arms trade, private purchase of weapons, possession of weapons, increase in complexity, knowledge generation, urbanization and population growth, democracy deficit, sustainability crisis, green energy, energy regime, energy crisis, legitimization crisis, territoriality, agricultural policy, fishing policy, famine (cf. Jean Ziegler),
famine and capitalism, „the right to food“
(( human right, UN-social covenant, Article 11 (1) and (2); human dignity ( primary normative principle of human rights, ethical principle, „dignitas“ (Cicero), the „idea of the good“ (Plato), fundamental „equal worth of all human beings“ (Kant), protection of the human dignity in Article 2 of the Treaty on European Union )),
need of land, land grabbing, land robbery, justice, human rights, decolonization of thinking, policy of displacement, solidarity across class, race, and national boundaries (Mohanty, passim),
just policy as a policy of strengthening the weak
(( zum planetarischen Subjekt cf. Gayatri Chakravorty Spivak: Imperative zur Neuerfindung des Planeten – Imperatives to Re-Imagine the Planet (hg. v. Willi Goetschel engl./dt.). Wien 2013, 2. Aufl., Passagen Verlag, S. 49vv.ff.
and Charles Taylor: Multiculturalism and the „Politics of Recognition“. Princeton 1994, p. 28 ))
Philosophischer Salon Gerhard Kaučić Djay PhilPrax & Anna Lydia Huber Gasometer Wien
Philosophical Lounge / Philosophischer Salon G Kaucic & AL Huber Vienna, Austria, – Gerhard Kaučić (*1959), head of a philosophical practice for 36 years in Vienna ( 1989-2025 ff.)
g.kaucic[at]chello[dot]at or gack[at]chello[dot]at
Philosophische Praxis
GESPRÄCHE sind EREIGNISSE als TEXT
cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )
Translation into English, Gerhard Kaučić (Dr. phil., b. 1959), European Philosopher, Writer, Feminist, Translator, Freerider , Europäischer Philosoph, Philosophische Praxis/Praktische Philosophie, Sprachanalytische Philosophie, Dekonstruktion, PP Wien, Österreich, Europa
Gerhard Kaučić, Alter 66, 2025, Anna Lydia Huber, age 66, 2025
Philosoph:in des Denkens der „différance“ (cf. J. Derrida, La dissémination. Collection „Tel Quel“ aux Éditions du Seuil, Paris 1972)
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Öffnungszeiten / Hours of opening: Mo – Fr: 11 – 20 Uhr
Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement
Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…
…around the clock …around the world…
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Gegenwartsphilosophie
Contemporary Philosophy
Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber ( geb. 1959) Philosophische Praxis 1989 ff.
( Mitarbeiterin in der grammatologisch-philosophischen Praxis seit 2009 in Wien und darüber hinaus )
( Associate in the grammatological-philosophical practice since 2009 in Vienna and beyond )
Gerhard Kaučić
Philosoph, Feminist, Mediator, Autor, Freerider, geboren 1959, Dr. phil., Alter 66, 2025
( Leiter (seit 1989) der Philosophischen Praxis Gerhard Kaučić (Dr. phil.) & Anna Lydia Huber (MSc) )
( Head (since 1989) of the Philosophical Practice Gerhard Kaučić (Dr. phil.) & Anna Lydia Huber (MSc) )
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Narratives, Reports, Analyses, Reflections from the Practice/from my/our Philosophical Practice
Vienna 36 years of practice jubilee (1989-2025 ff.) jubilee 36 years PP 2025
Discourses, analyses, descriptions, critiques, explanations inevitably always fall under the category „commentary„.
Comments are always something added. They try to approach a thing, an event, an institution, an action, in short, a text in any form, even if it is music. Comments try to suspend something. This always fails. Comments create a displacement, a repression as well. And with time they often cover up the thing itself.
Why?!
The „commentary“ limits the open semantic game with the means of identity, repetition and the temptation to represent the same. In this way it makes itself a mechanism of control and order by restricting and delimiting discourse and trying to establish unambiguity.
A translation is never a replacement ! Every setting is already a translation of the thought and the unthought. A translation changes the place, shifts and changes and is thus always a different text.
Only an approximate signified can be saved over(!) this way.
Every reading ( even „conversations“ must be read! ) must first produce a significant structure.
There is no criterion for the identity of the meaning of an expression: the interpretation becomes in the scientific sense a matter of undecidability, which does not mean that one could and should not temporarily quasi-fix and evaluate it in a passagere consent of many readers.
So-called „islands of understanding“ of temporary text configurations!
Understanding also in the sense of: a small or larger group of discourse participants „stands“(!) temporarily on temporarily secured „understanding“ – or understanding – ground!
This reason for understanding, this „territory“ of limited (temporally and spatially) understanding, the image of temporary text configurations, the image of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortions and performances, a mirror of originally unoriginal transformations, – a mirror that gives off the image (! ) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (See J. Derrida, La dissémination, p. 350 and passim)
The commentary sets the author as the supreme principle of the order of discourse (vg. M. Foucault, Ordnung des Diskurses) and generates its authorities.
„We“(!) represent the task of disseminal critical communication as an open text of a writing, escaping exegesis and the re-presentation of the commentary.
The task is also to be expressed in such a way that „the speech is first as good and then better understood as its author“ (Schleiermacher, Hermeneutik und Kritik, p. 94).
For us, the only critique to be accepted is the permanently critical critique, i.e. a permanently deconstructing critique whose object is the writable of the text, a permanently multiplying text.
„A signifier is, from the outset, the possibility of its own repetition, its own image or its similarity to itself. This is the condition of its ideality. What identifies it as a signifier and as such gives it its function and relates it to a signified can never be a ‚unique and special reality‘ for the same reasons. From the moment the sign appears, that is, from ever since, there is no possibility of finding the pure ‚reality‘, ‚uniqueness‘, and ’specialness‘.” (Derrida, Grammatology, p. 165, germ. ed.)
The authority of the Logos, the commentary, the dominion of the interpretation of scripture nailed to its origins has for some time been exposed to the critical criticism of deconstruction and thus the chance of democracy in the coming (Derrida).
All this points to a radical possibility that cannot be thought of by any single science or abstract discipline (Derrida, Grammatologie, 168f., german edition).
Intertextuality and the underlying multiplicity of codes is in principle unlimited and cannot be limited.The resulting deconstructive textualities and their connotation texture cannot be included or even determined by any context.
The “text” has ceased to be an object in itself. The permanently absent presence of
I n t e r t e x t u a l i t y (this applies to every text, and has done since time immemorial), in which the power of the break with its contexts as a sum of never fully present presences has always been structurally immanent in every sign of writing, has always determined writing – writing without origin and destination (arche, telos).
Practice of d i f f é r a n c e ! ! !
European Philosopher, Writer, Feminist, deconstructed Hegelian, Translator, Mediator, Freerider, Bicycle Traveller, Enduro Biker, Ecomobilist, Survivor, Philosophical Practitioner/Practical Philosophy, Analytical Philosophy of Language, Deconstruction, Philosophical Practice Vienna Austria Europe ))
PP.s.:
Our score for the polyphony, heterophony and unlimited polyphony of postmodernism:
One of several foundational texts: ‚The Voice and the Phenomenon‘ (Derrida)
Author:
Gerhard Anna Cončić-Kaučić, born 1959, Schriftsteller:in/Writer, Vienna/Wien.
Performances only after express consultation with the author and publisher!
Title by Gerhard Anna Cončić-Kaučić published by Wiener Passagen Verlag:
a little teaser before you start reading/ Quote from our old homepage
„Be-denken“ Sie jedes Wort. „Schweigen Exil List“ unsere Devise unsere Wahl unser Joyce jenseits von Sackgassen wie Politik Kunst Religion. Großes Lachen in der Verschiebung & Verdichtung die Mobilität der Syntax
„… einen Text als Text ablesen können, ohne eine Interpretation dazwischen zu mengen, ist die späteste Form der > inneren Erfahrung < – vielleicht eine kaum mögliche …“ ( Nietzsche, Aus dem Nachlaß der Achtzigerjahre; in: Werke III, hg. v. Karl Schlechta, Mch. 1969, S.805)
Worte an Verleger, Rezensenten und andere LiteraturvermittlerInnen
Der Gedanke an den „nahen“ Tod, auch wenn er noch ein ( 1 ), zwei (2) oder mehr kurze Jahrzehnte auf sich warten lassen sollte, läßt mich/uns „Abstand“ nehmen von Veranstaltungen allgemeiner Art wie Präsentationen Kongressen Symposien et cetera.
Vielleicht „sagen“ Sie das den anwesend „sein“ werdenden JournalistInnen. Autor sein muß nicht heißen Literaturmanagement und in unserem Fall ganz gewiß nicht.
Autor-Sein „bedeutet“ so etwas wie „Gott-sein“ (vgl. Thot).
Ich gebe/gibt „Text„. Von Fall zu Fall diesem „Stimme“; nie aber bloß „Gesicht“, pré-„face„, Präsenz.
Im ff. ein paar „plakative“ Hinweise.
Vielleicht wollen Sie Kopien an die anwesenden Literaturvermittler verteilen und verweisen Sie auf das „Vorwort“ von Sem I.
Oder wollen Sie das vielleicht selbst verlautbaren, dort ? wenn ich in aller gebotenen Kürze Sie auf das Vorwort, die Vorrede von Sem I verweisen darf. (And to the preface by Sem V !!!)
Füttern Sie die JournalistInnen damit, lesen Sie es Ihnen sogar vor; verweisen Sie sie auf die Abschnitte der Dissemination von J. Derrida über das Vorwort und auf die einschlägigen Abschnitte in „Grammatotechne als Grammatologie der `Herzgewächse´ oder von der Inkommunikabilität„
Nehmen Sie und die JournalistInnen die Wörter ernst, dann „erkennen“ sie das Programm Semeion Aoristicon I -VII (s. Vorwort). Das sollte genügen. Dann die Lektüre.
Im übrigen: die „Unauffindbarkeit des Subjekts“
Legen Sie Sem I, II, III, an unsere Stelle. Sub-Version eines sub-spekten Subiect.
Autor GACK mit freundlichen Grüßen
P.S. Vielleicht lesen Sie auch das „einfach“ (vor), wahrscheinlich wenden Sie jetzt Ihr Ohr ab, trotzdem: die Vorrede das préface, das was vor dem Gesicht (=face) ist, schaun Sie lesen Sie und Sie lesen immer nur die Vorrede, das préface, das alles ist.
Das Gesicht, das Ge-sicht sehen Sie nie.
Das vollständig aufgelöste Subjekt im Spiegel: Sem I, II, III jenseits aller Literatur Sem I, II, III ff. lesen Sie das vor dem „Gesicht“ der JournalistInnen im „Auftrag“ des „Autor“ „GACK“ face á face
die Intrige der plot
Inspektor Sem und seine Fam/ilie öffnen alle Wortkoffer, sie werden verfolgt und sind selber auf der richtigen Spur;
das Verbergen Verheimlichen Maskieren, die Maske die Prosopopöie, die Ent-stellung; sämtliche Tricks eines Inspektors und ehemaligen Privatdetektivs; der Fall der Fälle gelangt zur Lösung Erlösung;
durch Sem Schaun und seine „Fa/milie“
„Plakat“ zur Präsentation:
„Lesen“ Sie die Zusammenhänge von Sex und Religion
„Schaun“ Sie Sem I
„Lesen“ Sie die Zusammenhänge von Literatur und Schrift
„Schaun“ Sie Sem II
„Lesen“ Sie die Zusammenhänge von Wissenschaft und Gewalt
„Schaun“ Sie Sem III
und vor allem: das „sexuelle“ Thema der Urszene, die Inskription, die Einschreibung des Sexuellen in der Rede, Religion, Politik, Kunst und Wissenschaft; die „Geste“ des Subjekts in der Sprachhalt(er)ung der Schrift der Abyss der Gesellschaft Sem Schauns Lachen und Heiterkeit
„Ein Text ist nur dann ein Text, wenn er dem ersten Blick,…, das Gesetz seiner Zusammensetzung und die Regel seines Spiels verbirgt. Ein Text bleibt im übrigen stets unwahrnehmbar.“
„Die Verschleierung der Textur kann durchaus Jahrhunderte erfordern ihr Gewebe (toile) freizulegen.“ Derrida, Platons Pharmazie, in: Dissemination, S.71 (Wien 1995, Passagen Verlag)
( über ) Dekonstruktion kann man nicht sprechen man/frau muß „sie „(entweder) lesen. <<
2) in English
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“Think” every word. “Silence exile cunning” our motto our choice our Joyce beyond dead ends like politics art religion. Big laugh in the displacement & condensation the mobility of syntax
“… to be able to read a text as a text, without mixing an interpretation in between, is the latest form of > inner experience < – perhaps an almost impossible one …” ( Nietzsche, Aus dem Nachlaß der Achtzigerjahre; in: Werke III, ed. by Karl Schlechta, Mch. 1969, S.805)
Words to publishers, reviewers and other literary agents
The thought of “imminent” death, even if it should still be one ( 1 ), two (2) or more short decades away, makes me/us “ keep my/our distance” from events of a general nature such as presentations, congresses, symposia etc.
Perhaps you “tell” this to the journalists who will “be” present. Being an author does not have to mean literature management and in our case it certainly does not. Being an author “means” something like “being God” (cf. Thot). I give/gives “text”. From case to case this text “voice”; but never merely “face”, pré-“face”, presence.
A few “striking” references in the ff. Perhaps you would like to distribute copies to the literary mediators present and refer them to the “Preface” of Sem I. (And to the preface by Sem V !!!)
Or perhaps you would like to announce this yourself, there ? if I may refer you in all due brevity to the foreword, the preface of Sem I. Feed it to the journalists, even read it to them; refer them to the sections of J. Derrida’s dissemination on the preface and to the relevant sections in
“Grammatotechne as the grammatology of the ‚heart plants‘ or of incommunicability”
If you and the journalists take the words seriously, then you will “recognize” the program Semeion Aoristicon I -VII (see preface). That should be enough. Then the reading.
Incidentally: the “untraceability of the subject” Put Sem I, II, III, instead of us, in our place. Sub-version of a sub-specified subiect.
Author GACK with kind regards
To contact us, please use only these emails:
g.kaucic[at]chello[dot]at or gack[at]chello[dot]at
P.S. Perhaps you also read the “simply” (before) probably you now turn away your ear, nevertheless: the preface, the préface, that which is before the face (=face), you read and you always read only the preface, the préface, which is everything.
You never see the face, what you see.
The completely dissolved subject in the mirror: Sem I, II, III beyond all literature Sem I, II, III ff. read this in front of the “face” of the journalists on “behalf” of the “author” “GACK” face á face
the intrigue of the plot
Inspector Sem and his family open all the word cases they are pursued and are on the right track themselves; the hiding concealing masking, the mask the prosopopoeia, the de-position;
all the tricks of an inspector and former private detective; the case of cases reaches its solution redemption;
through Sem Schaun and his “fa/mily”
“poster” for presentation
“Read” the connections between sex and religion
“ Show” Sem I
“Read” the connections between literature and writing
“ View” Sem II
“Read” the connections between science and violence
“ Examine” Sem III
and above all: of the “sexual” theme primal scene, the “sexual” theme of the primal scene the inscription, the inscription of the sexual in speech, religion, politics, art and science;
the “gesture” of the subject in the linguistic posture of writing the abyss of society Sem Schaun’s laughter and merriment
“A text is only a text if it conceals from the first glance… the law of its composition and the rule of its play.
A text always remains imperceptible.”
“The concealment of the texture may well require centuries to uncover its fabric (toile).” Derrida, Plato’s Pharmacy, in: Dissemination, p.71 (Vienna 1995, Passagen Verlag)
( about ) deconstruction one cannot speak one must read “it/her ”. <<<<
– /S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON V oder zur Autobiographie Sem Schauns. 2007 [Autor]
Adventure Philosophy! AN ANNIVERSARY EVERY YEAR / LIVING CONSCIOUSLY EVERY YEAR …………… Adventure Philosophy ……. Adventure Life !!!
……………………………………… Grammatological practice, philosophical practice, philosophy, what is philosophy, understanding, desire, knotting, knots of life and writing and of life as writing, semiology becomes grammatology, philosophy as science, differ/a/nce, Socratism as stultification, theoria as the highest form of practice. ……………………………………………….
Writing (cf. teaser), language, the sentence, the word. Every sentence is a leap!
Personal history and general history; language consciousness unconsciousness; what does this have to do with general history, experience, phenomenology (e.g. that of Merleau-Ponty), desire (e.g. Freud, e.g. Lacan, e.g. Melanie Klein), processing, reality, „psychic reality“ (Freud) (?!) ……………………………………………………..
LANGUAGE, THINKING, PHILOSOPHY, UBW: …………. HOSPITALITY PHILOSOPHICAL PRACTICE ……
……………………………………………………………………….. Gastfreundschaft Philosophische Praxis ……………………………………………………………………. ich versuche
……………………………………………………………………. I try to explain why I answer requests for lectures, seminars or discussions permanently and persistently (almost) in the negative; my grammatological philosophical practice requires deconstruction. ………………………………………………………………………………………………………………………………………… And this requires ruthlessness, independence and the utmost attention! …………………………………………………………………………………………………………………………………………………..To a person to whom you want to be able to listen and whose words you want to be able to perceive, in all openness, to such a person you should want to and be able to develop a love, a passion, or at least an affection.
The body should not only not be ignored, but should be perceived and valued with an open mind – in all its frailty, fragility and vulnerability! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..Body also means voice, color of voice, tone of voice, rhythm, tempo, gesture, movement, face, eyes, looks, expression, etc. ……………………………………………………. the body is something beautiful, – …………… …………………………………………………….
(art shows us the body, as do traditional tribal cultures in Africa, Australia and America; people enjoy the body as text and often „describe“ it with tattoos), ……………………………………………………., – today
and in earlier cultures. …………………………………………………….
The body is the basis for any structurality of successful intellectual intimacy of any philosophical practice as conversation.
PHILOSOPHICAL PRACTICE VIENNA PHILOSOPHICAL PRACTICE AUSTRIA PHILOSOPHICAL PRACTICE AUSTRIA EUROPE
Grammatological Philosophical Practice, Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax & Anna Lydia Huber Vienna
Philosophical practitioners, grammatologists, authors, cyclists, ecomobilists, the philosopher as cyclist, the philosopher as bicyclist, the philosopher as traveler, the philosopher as agitated and mover, the philosopher as scout ……. track ……. trace ……. Grammatology … Deconstruction
Freerider, enduro biker (s works), mountain biker, touring cyclist, Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax (*1959), philosopher, , – philosophical practitioner, grammatologist, writer, author, – cyclist, mountain biker, racing cyclist, folding bike cyclist, ecomobilist, –
the philosopher as cyclist, the philosopher as bicyclist, the philosopher as traveler, the philosopher as agitated and mover, the philosopher as scout ……. track ……. trace ……. Grammatology ………. Deconstruction
If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at
Philosophical Practice weltweit … rund um die Uhr … rund um die Welt, … „face à face“, … confidential one-to-one conversation, … around the clock … around the world
Grammatological Philosophical Practice Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( born 1959, author, philosopher, PP since 1989 ) Conversation, analysis, discourse, problematization, identity dislocation, subjectivation, formalization, folding, complication, aporia, deconstruction
Opening hours: Mon – Fri: 11 a.m. – 8 p.m.
Charge by arrangement
Conversations outdoor/indoor: grammatologies, contextualizations, analyses, complications, plurivalences, dependencies, interdependencies, grammars, aporias, deconstruction…around the clock…around the world…
…around the clock …around the world…
TALKS are EVENTS as TEXT
cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Vienna 1988, pp. 291-314 ( original French edition: Marges de la philosophie, Paris 1972 )
Translation into English, Gerhard Kaučić (Dr. phil., b. 1959), European Philosopher, Writer, Feminist, Translator, Freerider , European Philosopher, Philosophical Practice/Practical Philosophy, Language Analytic Philosophy, Deconstruction, PP Vienna, Austria, Europe
To contact us, please use only these emails:
g.kaucic[at]chello[dot]at or gack[at]chello[dot]at
36 years Head of Philosophical Practice Gerhard Kaučić (Dr. phil.) & Anna Lydia Huber (MSc)
Philosophical Practice Vienna, G Kaučić & A L Huber 1989 ff.
Deconstruction enables the relationship to the Other, the relationship to the Other (perhaps) enables deconstruction. The encounter with the Other makes me responsible for the singularity of the Other. For the unpredictability of the Other in being different.
I try to take the other as the other is and I try to recognize what the other is or what it can tell me (could tell me about my otherness). The deconstructive mindset makes me different and an Other.
Perhaps I encounter the Other in a more “real” way, perhaps that means more honestly, perhaps more ethically(!). I’ll give it a try.
G K & A L H To contact us use only this email: gack[at]chello.at
Gerhard Anna Concic-Kaucic (author, writer, philosophers, Vienna, Austria),
(“GACK” = Anna Lydia Huber and Gerhard Kaucic )
born 1959 in Austria, live in Vienna.
He grew up in Salzburg, she in Falkenhof (Mühlviertel), Linz (Upper Austria), he/she Paris and Zell am See and he as well as in Saalfelden am Steinernen Meer (Salzburg) and Kufstein (Tyrol).
Both studied comparative literature, history, philosophy and linguistics in Salzburg and Paris, writers and translators since 1983. Numerous adventure trips by bicycle.
1989 Founded a “Grammatological Philosophical Practice” in Salzburg, Obertrum am See and Vienna.
1989 ff. Publication of a ( grammatological ) journal ( Die Grüne F Abyss ) for literature, culture and politics.
Representative of “Viennese postmodernism”, a Viennese variant of “deconstruction” (Jacques Derrida). Narrator, poet, translator, novelist and cultural theorist.
Authors of a deconstruction novel playing on different levels of language, reality and consciousness ( Passagen Vlg. 7 vols. planned, vol. V published 2007 ).
Essays on topics such as writing, grammatology, feminism, cloning, ecology, Japan, Judaism, Arabic culture and literature, religion, Kabbalah, music, architecture, film, network society, sport, transportation, politics, sexuality, philosophical practice, literary theory, postmodernism, semiotics, rationalism, constructivism, deconstruction, différance, psychoanalysis, Kant, Hamann, Nietzsche, Freud, Wollschläger, Derrida, etc.
A big thank you to my practice visitors! 36 years of philosophical practice Gerhard Kaucic
Many thanks to my practice visitors! 36 Years of Philosophical Practice Gerhard Kaucic
( German / English )
Prices, fee / fee amount / costs / price by arrangement / Charge by arrangement
Payment: cash and invoice
Fee payment: cash and invoice
Confidential individual consultation
A conversation in my philosophical practice lasts 55 minutes and costs between 65 and 115 euros, depending on the social situation and the respective needs (keyword: indoor/outdoor).
A double session costs between 95 and 145 euros, depending on requirements. A three-hour session costs between 155 and 210 euros.
Up to two people can have a conversation with me. The fee is then calculated according to the number of participants.
Persons in need with a high level of interest are not charged a fee for the first three rounds.
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[ Before you write to me/us, before you think about coming to us, please try to think and reflect in your own way: ………What is philosophy? … What is philosophical … “practice” ? …….What is it ? ……. What is “is” ? …. “What” “is” a “question” ? …… What is its precondition?…What causes it?…. Where does it develop from? … …
Which “contexts” lead to what we call a “question”? … Under what circumstances, in what situation, by whom, with what intentions and on the basis of what tacit and unquestioned presuppositions and on the basis of what retentions does what we call “questioning” or something like “the politics of questioning” arise? ) And ! – Is … “thinking” …asking !?…Does “philosophical practice” answer … Questions…?…!… Does … “Philosophy” … to questions ? …
An open letter to people who want to come to my Philosophical Practice :
Dear people ,
dear interested people ( to avoid misunderstandings ! ),
whoever is dreaming of coming to my practice, – I am not a life – coach ! I am not a “ life – coach ” ! ( life advisor / life consultant / life counsellor / lifestyle consultant / teacher )
I do not feel responsible for that ! With the request for understanding.
What happens in my philosophical practice ?
There are many practices and each one is different.
I do not see myself as a “life counselor” or coach.
My practice is more concerned with theory-saturated or at least theory-interested concerns and my task is to deconstruct these theories or their carriers (i.e. my conversation partners, clients or guests), i.e. among other things to lead these/their theories into aporia and thus to unlock the thinking of my conversation partners, which also means to free these people, who are usually very theory-trained, for something new.
Yours sincerely
Gerhard Kaucic
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P.S.: Of course there are many philosophical practitioners who see themselves as “life counselors”.
I would prefer not to be a life-coach ! ( in variation and adaptation of H. Melville: “Bartleby, the Scrivener” )
30 Years Jubilee Philosophical Practice Gerhard Kaucic
A particularly frequently requested field of problematicity:
Explanation aa))) In addition to the topic of “euthanasia, self-determination, economy” (including the subjects of euthanasia, assistance, support in dying, active, passive, indirect euthanasia, assisted suicide, problematic issues, etc.).
Explanation ff.) :… ranks the topic “J. Derrida , grammatologist, philosopher, founder of deconstruction , incomprehension of his opponents, dis- and misunderstandings of his followers” and the corresponding sub-topic “ Sur:Life ! Food Nutrition Food Enjoyment Animal Consciousness Unconsciousness Ethics Reflection Possibilities Aporias Deconstruction” in my Grammatological Philosophical Practice in Vienna, – and beyond (worldwide), – at the top of the most requested fields of reflection and deconstruction.
Grammatological philosophical practice in Hamburg’s Hotel Kempinski on the Alster (( Hamburg, views ! and insights as well as the view of insight and vivifying circumspection including the skyline as a topophotographic event “metropolis on the water”, – the feeling of creating space through the production of “timelessness of the unconscious” and an un/healthy portion of good tasting fried animal meat!)
One can always dream of the animal and the ego, the unconscious and the superior ego, desire, psychoanalysis and its ethics! Of the truth of revelation! From the “right to insight, or the invention of the other” (cf. J. Derrida in “Psyché”)) to “Jacques Derrida, founder of deconstruction, incomprehension of his opponents, dis- and misunderstandings of his followers” ( 07-2014 )
Blogpost: Was ist Philosophische Praxis? (I)Part 1
THE LIMITS OF MEDIATION, Enlightenment, PHILOSOPHY, PSYCHOANALYSIS
Psychoanalyse, Sprachanalytische Philosophie, das Unbewußte
Die Sprache, das Sprechen, das Unbewußte (Ubw)
Der Satz und die Philosophie
Sexism, racism, fascism, cultural-historical considerations and reflections on violence and gender, – limits of mediation, limits of enlightenment, limits of philosophy, limits of psychoanalysis, responsibility and legal consequences up to a necessary future change of legal philosophy and legislation under demand of applied psychoanalytic reflectories as deconstruction.
„Because I’m a Girl.“
KÖRPERPHILOSOPHIE, SEXISMUS, RASSISMUS, FASCHISMUS, MACHTTHEORIEN, BEGEHREN, ANTHROPOLOGISCHE UND ÖKONOMISCH-POLITISCHE STRUKTURDEBATTEN, POLITIK, DEKONSTRUKTION
Körper Philosophie Körperphilosophie
das „eher“ Nichtabbildbare !, bzw das Nichtabgebildete einer bildgrammatischen Stratifikationsebene in der Zeit
Fotografie, Photographieren, Abbilden, Bildung
Denken u. Kino, Semiologie, Sprache und Gedächtnis
Grammatologische Philosophische Praxis. Film und Schrift bzw Film als Text oder die Grammatologie der Affekte und die Lesbarkeit im Ich.
Völkerrecht(e) oder Machtpolitik und Geopolitik. Demokratiephilosophie im Kommen.
Velozität Volatilität Flüchtigkeit in der Zeit. Televisionen. Internet. Axiomatiken. Gedächtnis. Kultur.
Psychoanalyse und (Homo-) Sexualität; Ödipus und Antiödipus (Deleuze/Guattari); Freiheit Raumerkenntnis Demokratie Sexualität Bewegung Lust; Sexualpolitik Pädagogik Erkenntnis Singularität Individualität Demokratie
De Sade, Freud, Artaud, Genet, Goytisolo, Derrida, Tel quel, Nouveau Roman, Krieg, Leib, Gedächtnis, Archiv
Der freie Wille / Free will / Bewußtsein / das Unbewußte
Deconstruction Music Dekonstruktion Musikalische Erfahrung
(more cf. Blogspot-blog 2014 ff. ! )
Kontakt / Adresse:
Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax (Dr. phil.) / Anna Lydia Huber (MSc)
Guglgasse 8
1110 Wien Oesterreich Europa
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Philosophical Salon / Philosophical Lounge G Kaucic & AL Huber, Vienna … Discourse room, study room, social room, work room, philosophical salon, philosophical lounge, philosophical practice Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax (born 1959, Dr.phil.) & Anna Lydia Huber (born 1959, MSc) Gasometer City, Vienna
Philosophischer Salon/Philosophical Lounge G Kaucic & AL Huber Vienna, Austria, – Gerhard Kaučić (*1959), head of a philosophical practice for 36 years in Vienna ( 1989-2025 ff.)
Philosophical Salon / Philosophical Lounge G Kaucic & AL Huber, Vienna … Discourse room, study room, social room, work room, philosophical salon, philosophical lounge, philosophical practice Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax (born 1959, Dr.phil.) & Anna Lydia Huber (born 1959, MSc) Gasometer City, Vienna
Philosophical Salon / Philosophical Lounge G Kaucic & AL Huber, Vienna … Discourse room, study room, social room, work room, philosophical salon, philosophical lounge, philosophical practice Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax (born 1959, Dr.phil.) & Anna Lydia Huber (born 1959, MSc) Gasometer City, Vienna
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Philosophie Wien / Philosophy Vienna Austria Europe
Contemporary Philosophy
Nicht vollständige Liste unserer Publikationen seit 1986 cf. „Google Scholar Profil“:
Gerhard Kaučić (Dr. phil.), Anna Lydia Huber (MSc)
36 years Head of a Philosophical Practice in Vienna, Austria, Europe
Philosophische Praxis, gegründet 1989, Dr. Gerhard Kaučić (*1959, Alter 66, 2025) , Philosophischer Praktiker, Gasometer B, Guglgasse 8, 1110 Wien, Austria / Österreich, Europa
Philosophische Praxis Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax (Dr. phil.) & Anna Lydia Huber (MSc), geb. 1959, gemeinsamer Praxis-Sitz Wien (seit 1989 ff.) / joint practice location in Vienna
…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..
Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben
Gegenwartsphilosophie
Adventure Philosophy!
Philosophische Praxis
Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden. „Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt. Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttl nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.
Translation into English, Gerhard Kaučić (Dr. phil., b. 1959), European Philosopher, Writer, Feminist, Translator, Freerider , Europäischer Philosoph, Philosophische Praxis/Praktische Philosophie, Sprachanalytische Philosophie, Dekonstruktion, PP Wien, Österreich, Europa
Gerhard Kaučić, Alter 66, 2025, Anna Lydia Huber, age 66, 2025
Philosoph:in des Denkens der „différance“ (cf. J. Derrida, La dissémination. Collection „Tel Quel“ aux Éditions du Seuil, Paris 1972)
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Öffnungszeiten / Hours of opening: Mo – Fr: 11 – 20 Uhr
Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement
Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…
…around the clock …around the world…
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Gegenwartsphilosophie
Contemporary Philosophy
Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber ( geb. 1959) Philosophische Praxis 1989 ff.
Politik Verwirrung Gewalt Physische Attacken Attentate
VERIRRTE und VERWIRRTE , Sexisten, Rassisten, Faschisten, Angreifer, Attentäter, EIN VERSUCH.
Verirrte und verwirrte Belästiger, Sexisten, (sexuelle) Gewaltanwender, ideologisch religiöse Fanatiker, Rassisten und Erniedriger, Attentäter, Menschenverachter, Faschisten aller Länder, begebt Euch in Meditation, Reflexion und Analyse!
Möglichkeiten zur Identitätsdislokation. Dekonstruktion.
Subjektwerdung.
Zu Ende geboren werden. Wiederholt !
Geschätzte Leser:innen,
geschätzte Besucher:innen unserer Grammatologischen Philosophischen Praxis in Wien und überall außerhalb:
Dies ist eine Baustelle, inmitten eines Ozeans zahlloser Gedankengänge, Erkundungsgänge, Aufklärungsmissionen, Erhellungen, Verdichtungen, Dis- und Parkurse, Analysen, Aufgabenstellungen, Zielerkundungen, Planungen, Verortungen, Dislokationen, Dekonstruktionen und versuchter Erkletterungen in manchmal ungeahnte Höhen weit hinaus über den Allgemeinhorizont des Denkbaren. Es ist uns immer wieder eine große Freude.
Herzliche Grüße
Gerhard Kaučić, Anna Lydia Huber (Dr. phil., MSc, born 1959, Age 66, 2025)
(Weiteres in den Postings hier im Blog, in unserem Blogspot-Blog 2014ff. zum Thema Attentat und zum Thema Sexismus und in der Zeitschrift (online) Freitag )
In äußerster Kürze und Kompliziertheit kurzgefaßt. Der politische Körper!
Selbstermächtigung! Begehren als Effekt soziohistorischer Machtverhältnisse!
Macht- und Herrschaftsverhältnisse verbinden individuelle, soziale, physische und virtuelle Körper miteinander.
Alles spielt sich dort ab, wo der Grund sich zum Abgrund öffnet, wo das Begründen von etwas sich von zahllosen Abgründen angezogen fühlt. Die ParaNoia lebt, solange es Libido geben wird. Wir müssen sie einhegen, nicht rationalisieren, einhegen und pflegen, sprich zivilisieren, bilden.
Begehren bewegt sich immer durch all die spezifischen Machtkategorien, die einen geo-historischen Kontext ausmachen (Elspeth Probyn 1996), wenn auch trotz allem einzigartig und singulär. Gesellschaft als Spurung (Derrida) „relationaler Singularitäten“ (Probyn).
Identitätsdislokationen, Chorologie, hyle/morphe-Strukturen als reelle/nicht reale(!) Momente des Erlebten (Husserl, Derrida).
Das mögliche Selbst (Hochschild 1999) ist ein idealisierter und nicht realisierter Teil der eigenen Existenz. Die Bilder und Vorbilder(!) unserer Kulturen bilden die Verbindung zwischen unseren möglichen Selbsten.
Zum Beispiel kann man sich in Gesellschaft Mut antrinken und betrunken die „Sau rauslassen“, das mögliche Selbst eines Machos als „Drübersteher“ und „Angreifer“. Die Helden(!) des Betouchens und Begrapschens, des Verhöhnens und der Vergewaltigung, des Selbstermächtigungsrausches und der sadistischen Lust des Erniedrigens und der Quälerei, der Folterung und des Hinmordens !?
Wichtig dabei ist, obwohl das mögliche Selbst meist virtuell bleibt, so ist es doch ein besonderes Moment des Selbstverständnisses! Im möglichen Selbst erfolgt eine affektive Besetzung. Da diese meist begehrenswert erscheint (warum auch immer liegt allein in der Biographiewerdung des Individuums), kommt es zu Vorstellungen und Gefühlen teils absonderlichster Art, d.h. das mögliche Selbst formiert sich zu einem Modus vielfältiger Identifizierungen und Formationen des Begehrens.
Der absurde Gedankengang religiöser Fanatiker Gott gerecht werden zu können, in sein „Ewiges“, sein Paradies, eintreten zu können, ja, sich selbst zu retten vor der Hölle und seine eigenen vorangegangenen UnTaten (wie etwa kriminelle Delikte) löschen zu können durch die „heroische“(!!!) Tat des Ermordens sogenannter Nicht- oder Andersgläubiger.
Und dies ist nur eine Variante kruder Gedankengänge und daraus folgender Taten bzw Attentate unter vielen anderen Selbstverführungen mit zugrundeliegender Affizierung
(cf. unser Posting zu Affizierung in unserem Blogspot-Blog 2014 ff.):
Grapscher, Verhöhner, Erniedriger, Vergewaltiger, Mörder, Attentäter müßten sich umbauen (lassen) durch Bearbeitung ihrer Wünsche und Träume und dadurch ihre eigene Vergangenheit in einem anderen Licht sehen können lernen und vor allem durch das Licht anderer sich selbst zu erschauen lernen.
Im Gegenteil, sie arbeiten meist an sogenannten kavalieresken Begründungszusammenhängen zur Abwehr von Kritik von außen. Die Formung als mögliches Selbst bilden sie sich meist in der Form eines Versprechens ihrer Besonderheit. Sie meinen es ja nur gut, so der Ausfluß dümmlicher Unverständniskultur für Erniedrigungen aller Art (des je Anderen). Trumpismus! Das neue Vokabel für derlei Gehabe.
Sie wollen nicht erkennen können, daß sie ihr ganz „normales Leben“ in Devianz und Verworfenheit gekippt haben.
Individualität und Verantwortung!
Ein nicht ganz leichter Weg. Kein ganz schwieriger Weg!
Begehren und Verantwortung!
Mögliche Karriere von der Unbedachtheit(!?), Grobheit, Zurückgestoßensein(!), Haßgefühle, Exklusion, Sexismus, sexuelle Belästigung, Nötigung, das Rohe, Rassismus, Haßrede, Gewalt, Vergewaltigung, Grausamkeit, Folter, Faschismus, Inklusion, Vermobbung bis zum Mord (?!!!), Serienmord, Massenmord, Genozid, der Auslöschung!!!
Die Dominierung des Anderen als Konsequenz des Mangels an Zweifel.
Der Politische Körper und das Andere
Affektionen
Einschreibungen
Wiedererinnerungen
Individualität und Verantwortung! Ein nicht ganz leichter Weg. Kein ganz schwieriger Weg!
Dehierarchisierungen, Verschiebungen, Identitätsdislokationen, Chorologie, hyle/morphe-Strukturen als reelle/nicht reale(!) Momente des Erlebten (Husserl, Derrida), sinnliche(!) in der différance erlebte(!) bzw gestaltete Materie(!).
Der Politische Körper und das Andere
Affektionen
Einschreibungen
Wiedererinnerungen
Jede Demokratie, jede kommende Demokratie, wird sich mit diesen Energiearrangements(!) (Libidoverschwendern) von irrationalen, leicht bis schwer paranoid größenwahnsinnigen Persönlichkeiten immer und immer wieder herumschlagen müssen. Nicht zu Ende Geborene (cf. Theweleit, Männerphantasien)!
Die körperliche Architektur ist politisch ( vgl. Monique Wittigs Analyse der Heterosexualität als politisches Regime und Michel Foucaults Analysen des Dispositivs der Sexualität sowie Judith Butlers Analysen der performativen Identität ).
Körper sind sozial konstruierte Texte (vgl. Beatriz Preciados Kontrasexuelles Manifest).
Bewußtsein entspringt Körpern in Strukturen.
Handlungen sind gegründet in Wahnvorstellungen in Träumen und als Traum.
In der Psychose ist die Vaterfunktion auf das Bild des Vaters reduziert.
Das Symbolische wird auf das Imaginäre reduziert. Der Mensch lebt unter gewissen Realvoraussetzungen seinen Traum als Wahnsinn in Handlung gesetzt,- er folgt seinem Vexierbild des Vaters. Dessen Rebus bleibt ihm verschlossen. Distanz zu sich selbst kennt er nicht. Er erkennt kein reales Selbst in Beziehung zu den/dem Anderen. Relationsverschiebungen. Verwerfungen. Größenwahn. Ich/ICH als Gott! Einbildung als unerschütterliche Notwendigkeit (s)eines Selbst. Trumputinismus.
Genaugenommen handelt es sich im Wesentlichen um Lacans Annäherungen an den Wahnsinn!
Lacan definiert die Psychose als eine von drei klinischen Strukturen, die durch den Mechanismus der Verwerfung definiert ist.
In diesem Mechanismus wird der „Name-des-Vaters“ (cf. „Einführung in die Namen-des-Vaters“, – in: Jacques Lacan: Namen-des-Vaters. Wien 2006, übersetzt aus dem Französischen v. Hans-Dieter Gondek, Vlg. Turia+Kant, S. 63-102) im symbolischen Universum des Psychotikers nicht integriert, es bleibt eine Lücke. Es kam zu einer „Verwerfung“!
In der Psychose gibt es zwar ein Unbewußtes, allerdings gemäß Lacan ein nicht funktionierendes Unbewußtes. Also eine Lücke oder ein Loch in der symbolischen Ordnung mangels Name-des-Vaters, eine Disfunktion des Unbewußten, vielleicht besser eine Parafunktion des Ubw. Die psychotische Struktur entsteht aufgrund einer Fehlfunktion des Ödipuskomplexes, eines Mangels der Vaterfunktion.
„Traum und Wahn stammen aus derselben Quelle, vom Verdrängten her; der Traum ist der sozusagen physiologische Wahn des normalen Menschen. Ehe das Verdrängte stark genug geworden ist, um sich im Wachleben als Wahn durchzusetzen, kann es leicht seinen ersten Erfolg unter den günstigeren Umständen des Schlafzustandes in Gestalt eines nachhaltig wirkenden Traumes errungen haben. Während des Schlafes tritt nämlich, mit der Herabsetzung der seelischen Tätigkeit überhaupt, auch ein Nachlaß in der Stärke des Widerstandes ein, den die herrschenden psychischen Mächte dem Verdrängten entgegensetzen. Dieser Nachlaß ist es, der die Traumbildung ermöglicht, und darum wird der Traum für uns der beste Zugang zur Kenntnis des unbewußten Seelischen. Nur daß für gewöhnlich mit der Herstellung der psychischen Besetzungen des Wachens der Traum wieder verfliegt, der vom Unbewußten gewonnene Boden wieder geräumt wird.“ (S. Freud, Der Wahn und die Träume in W. Jensens Gradiva, Kapitel 2)
(( Vergleichen Sie auch und besonders Jacques Lacan, Nicolas Abraham/Maria Torok „Kryptonymie. Das Verbarium des Wolfsmanns“ und Jacques Derrida „Fors“ (ÜS aus dem Französischen Werner Hamacher), Basel 2008 (vor allem S.71ff. „Einverleibung, interne Hysterie, Kryptonymie“ und S. 94 ff. „Die interne Hysterie. Aufbau und Funktionieren einer Maschinerie“
Lacan wird hier von Abraham/Torok/Derrida nicht zugestimmt, daß es sich hier beim Wolfsmann um bloß einen Neurotiker handle, sondern in Wahrheit handelt es sich um einen Psychotiker, dessen „Verwerfungen“ dem Symbolisierungsvermögen nicht zugänglich seien!!! ( Stichwort Trumputin! ).
In und durch die „Kryptonymie“ werden die Fragen der Philosophie (vor allem von J. Derrida noch zusehends extensiviert und konzentriert disseminiert) beinhart auf der Ebene der Psychoanalyse gestellt und auf eben dieser Ebene der Psa. wird der Philosophie die Antwortmöglichkeit kategorisch und grammatologisch bestritten .
Mögliche Karriere von derUnbedachtheit(!?), Grobheit, Zurückgestoßensein(!), Haßgefühle, Exklusion, Sexismus, sexuelle Belästigung, Nötigung, das Rohe, Rassismus, Haßrede, Gewalt, Vergewaltigung, Grausamkeit, Folter, Faschismus, Inklusion, Vermobbung bis zum Mord (?!!!), Serienmord, Massenmord, Genozid, der Auslöschung!!!
Demokratie, Politik und Gesellschaft werden vom Attentat, den Attentätern, bedroht. Bedroht von Grenzgängern eines Irrglaubens, gefangen in der Paranoia fataler Gewißheiten bis hin zu einem Größenwahn eines historisch erdichteten IS-Staates (Kants „falsch dichtende Einbildungskraft“ in der Deutung, Einschätzung und Interpretation von Zeichen an Realitäten; vgl. Immanuel Kant: Anthropologie in pragmatischer Absicht, 1798, § 49).
Kant spricht in seiner Schrift von einer „methodischen Verrückung“, von der Fähigkeit „mit Vernunft zu rasen“, von der Paranoia der Seele und des Verstandes, die mit den falschen „Data“ in der Form einer Hypervernunft den Gesetzen der Logik gemäß zu denken imstande wäre.
Und sei es nur mit dem Automobil sich im Verkehr zu bewegen zu verstehen und den Hebel eines automatischen Gewehrs zu ziehen.
Wie kann die Vernünftigkeit von Vernunft bereitgestellt werden im Unterschied zu verrückten Ideen und Handlungen. In Kants „Kritik der reinen Vernunft“ (Darmstadt 1983, Bd. 3, S. 35) gibt es ein Kriterium der „Selbsterkenntnis“, die kritische Überprüfung von Ideen. Die sogenannte kritische Vernunft setzt sich in ein Verhältnis zu sich selbst, um insbesonders „der Schwärmerei und Aberglauben … die Wurzel“ abzuschneiden (ebda.). Diese Art der Schwärmerei ist nach Kant „ein Wahn“ (I. Kant, Kritik der Urteilskraft, Bd. 8, S. 366) über alle Grenzen der Sinnlichkeit hinaus. Die Vernunft müsse daher diese Vorgangsweise der Paranoia, also das „Rasen der Vernunft“, unter Kontrolle halten bzw unterbinden (ebda.).
Pardon!
Zwischenschritt zur bewußtseinserweiternden Lektüre zum Thema!
Ziehen wir beim Thema Sexismus, Rassismus, Faschismus (!) immer wieder zu Rate und vergessen wir sie nicht, — die Faschismusanalysen und Sexualökonomietheorien von Wilhelm Reich ( „Massenpsychologie des Faschismus. Zur Sexualökonomie der politischen Reaktion und zur proletarischen Sexualpolitik“ 1933 ) und Klaus Theweleit ( „Männerphantasien“ 1980, bes. Bd. 2 „männerkörper – zur psychoanalyse des weißen terrors“ 1978 )
Pardon!
Noch einmal zur möglichen Karriere auf dem Weg zum Tod:
Langsam lesen! Mit Bedacht und Gewichtsermessung der Wörter!!
Sexismusdebatten! Sexismus! Und!
, – das Geheimnis des Kommunikativen in der andauernd bedrohlichen Inkommunikabilität.
Die Ordnung der Fragen umkehren, den Namen Krypta nicht mehr für eine Metapher im geläufigen Sinne halten, das wird vielleicht heißen, von der Psychoanalyse und in ihr von einer neuen Kryptologie zu einer anasemischenradikalen semantischen Veränderung, welche die Psychoanalyse in die Sprache eingeführt hat>> (Nicolas Abraham/Maria Torok: „L’écorce et le noyau“. Paris 1978 ))
Politik der Liebe und der Freundschaft. Nur wer liebt, kann wissen, was Lieben heißt.
Respekt, —
von einer neuen Kryptologie zu einer anasemischen Retranskription sämtlicher Konzepte
übergehen!
Verirrte und Verwirrte aller Länder, übt Euch in der Geographie
respektvoller Verhaltensweisen!
Sexualökonomien!
Begehren und Verantwortung!
„Der Sinn der Welt“ (Jean-Luc Nancy)
„Verantwortung des Sinns“ ( in: J.-L. Nancy, Das nackte Denken, Zürich, Berlin 2014, S. 201-213 )
„Corpus“ ( vgl.!, lies!,- unbedingt !: J. – L. Nancy ! )
„Dieses Denken macht wahnsinnig. … die Abstoßung der Welt ist die Welt. Solcher Art ist die Welt der Körper. Sie hat in sich diese Desartikulation, diese Inartikulation des Corpus.“ (Corpus, S. 94) !!! Gewalt und Körper !!! Gewalt und unmögliches Denken !!! Körper-Sprechen !!! Berühren !!! Wahnsinn !!! Wahn !!! Sinn !!! Paranoia ???
„Der Primat des Selben oder der Narzißmus“ (Emmanuel Lévinas: Die Spur des Anderen, p. 167, p. 217). „Das sinnlose Leiden“ (ders., – in: Zwischen uns. Mch. 1995, S. 117ff.). „Berührungsangst“ als Ursache für den Mangel an Sinn für Pluralität und Andersheit (Antje Kapust: Berührung ohne Berührung. Mch. 1999).
„Aber ein zweifaches Gesetz: MAN MUSS BERÜHREN; MAN DARF VOR ALLEM NICHT BERÜHREN.“ (( Jacques Derrida: Berühren, Jean-Luc Nancy. Bln. 2007, S. 2, S. 87-94 „Denn es gibt ein Gesetz des Takts. … Dieses Gesetz des Gesetzes … Was uns so die Achtung gebietet, und vornehmlich die Achtung im kantischen Sinne, …, wo sie zunächst einmal Achtung des Gesetzes ist, … „; S. 117 „Trennung des Anderen“; — vgl. hiezu „Die Trennung der Liebenden“ von Igor A. Caruso; — und weiter im Berühren JacquesDerridaJean-LucNancy durch Lektüre und Lekritüre: S. 145ff., S. 277ff., S. 339ff. )).
„… Folge des Kastrationsschrecks …“ (Sigmund Freud: Die Ichspaltung im Abwehrvorgang, – in: S. Freud, Das Ich und das Es. Metapsychologische Schriften. Frf. a. Main 2010, S. 339 v.f.).
Auch bei S. Freud gilt als d e r Neurosenverursacher zum überwiegenden Teil das/der Moment des „Verbots“(!) der Berührung (S. Freud, Totem und Tabu, – in: S. Fr.: Werkausgabe in 2 Bden., hg. v. Anna Freud, Frf. 1978, II, S. 224).
Der Berührung durch „sich selbst“(!) Der Berührung des Anderen ohne Berührung. Der Berührung durch den Anderen ohne Berührung! Körper sprechen Körpersprechen. Sinn des Sinns und Sinn der Sinne. Sinn der Welt. Schrift der Welt. Gewalt der Schrift. Schrift der Gewalt ( vgl. Teaser und Blogposts, – bes.: „Charlie Hebdo“ ! ).
Die Schrift der „Seele“ als tendenziell grenzenloser „Lustkörper“ und „Schmerzkörper„! — vgl. Jean-Luc Nancy in „Ausdehnung der Seele“ (Zürich-Berlin 2015), S. 33ff. „Der Lustkörper“; S. 39: „Der Lustkörper (und der Schmerzkörper als sein Gegenstück) entgrenzt den Körper. Er ist seine Transzendenz.“ … S. 39: „Im Sex drücken die Körper eine Berufung aus, sich über alle Bestimmung hinaus zu entgrenzen, die einer gegebenen Ordnung unterworfen wäre.“ !!! …
„Deshalb ist der Sex der Ort der Kreation: … Und dies ausgehend von nichts, das heißt allein durch das weite Öffnen dessen, was an sich schon nichts anderes als Öffnung ist: Mund, Auge, Ohr, Nase, Geschlecht, Anus, Haut, unendlich wiederholte und durch all ihre Poren neu geöffnete Haut. Abstandnehmen, Verschwenden, Nehmen und Loslösen, Kommen und Gehen, Wichsen: immer die synkopierte Kadenz eines Verlaufs, der in Richtung der Grenzen dessen treibt, was einen Körper zuallererst begrenzt.“
Relationalität zwischen Berührungsangst und Berühren. Beziehung. Körpersprechen. Sinn des Sinns und Sinn der Sinne. Sinn der Welt. Schrift der Welt. Liebende! Tötende! Gewalt der Schrift! Die Schrift der Seele!
[ Dies ist eine Baustelle, siehe Weiteres in den Postings zum Attentat und zum Sexismus im Blog und in der Zs Freitag ]
Vergessen wir nicht ! ! !
Die Psychoanalyse ! ! !
P.s.:
[[ als kleine Info hinzugefügt am Schluß:
Nicht jeder Mensch kann und will in die Öffentlichkeit mit persönlichen und gleichzeitig politisch-gesellschaftlichen Leidensthematiken. Die Philosophische Praxis bietet hierfür den geeigneten Ort und wie ich denke eine geeignete, weil angemessene intellektuelle Intimität des behutsamen, mikrologischen Gespräches zwischen zwei Menschen. Face à Face. Open End.
Um noch kurz mit Derrida zu sprechen, um uns daran zu erinnern, wie notwendig das immer sein wird:
Das Subjekt einer Äußerung kann kaum gewahr sein und muß gewahr sein, daß jede „Kommunikation“ einer allgemeinen graphematischen Struktur unterliegt.
Eine Konsequenz daraus ist, daß die Iterationsstruktur gegeben ist und also die Intention einer Äußerung niemals sich selbst und ihrem Inhalt zur Gänze präsent sein kann. Das bedeutet, die Iteration erzeugt immer einen Bruch, die Iteration strukturiert a p r i o r i.
Es existiert immer schon eine oratio obliqua, eine strukturelle Unbewußtheit der Intention in der Aktualität der Aussage.
Vergessen Sie nie daran zu erinnern, daß in der Sache und der Auffassung davon ein Gespenst sein Wesen treibt, – das teleologische Trugbild des Bewußtseins (vgl. bes. „Signatur, Ereignis, Kontext“ von J. Derrida, in: Randgänge der Philosophie).
Das gilt auch und vielleicht noch mehr für den Akteur eines Haß-Sprechs, denn für den Adressaten.
Also Obacht auf den immer möglichen Bumerang-Effekt der Selbstbeschädigung! Im Privaten wie im Öffentlichen!
Ob Einzel-Person-Akteur oder Staaten.
Es gilt immer auch die Lektüre und die Lekritüre der Konnotationen eines Textes.
Für Rousseau wie für Artaud sind die Wörter „Leichname der psychischen Sprache“.
Das Theater der Grausamkeit ruft aus dem Grab. Die Phänomene dieses Theaters sind Schreie, Pantomimen, Glossopoesien und Onomatopoesien, die vielleicht den Menschenkörper in seinem Elend sichtbar machen.
Diese Sichtbarkeit (!?) zeigt uns eine menschliche Frühzeit, wie sie Rousseau zu denken versuchte. Keine paradiesische Welt, kein liebenswerter „Naturmensch“(!).
Die Artikulation kein Schrei mehr, aber auch noch kein Diskurs, wo die Wiederholung und mit ihr die Sprache überhaupt fast unmöglich ist (vgl. Derrida, Die Schrift und die Differenz, S. 362f.).
Jacques Derrida hat darauf hingewiesen, daß Artaud mit seinem dramatischen Atmen, Schreien, Bewegen nicht nur an Rousseaus Ursprache der Affekte anschließt, sondern auch an Freuds Konzeption der Traumsprache, die aus „Rücksicht auf Darstellbarkeit“ die Wortvorstellungen zugunsten einer Art unmittelbarer Bilderschrift aufgibt (ebda., S. 365ff. und bes. J. D.: Artaud Moma. Ausrufe, Zwischenruf und Berufungen, Passagen Verlag, S. 13ff. u. vgl. auch Concic-Kaucic, Sem II, Passagen Verlag, 1994).
Artaud sucht das Reale, das rohe Fleisch.
Dieses Design sehen wir auch im Netz, in den sozialen Medien sehr häufig. Das Rohe! Nicht sehr oft das Gekochte!
Das Rohe! Der Haß – Sprech! Das Rohe! Die Vergewaltigung! Das Rohe! Das Attentat!
Paranoia! Sinnkonspirationen! Krankheiten im Kopf! (Kant)
Pardon! Noch einmal zur möglichen Karriere auf dem Weg zum Tod
Ohnmenschlichkeit keine Seele finis terrae fin f abyss
Destruktive Entwicklungen sind nicht nur repressiv zu eliminieren(!), sondern durch kommunikative Inklusion zu pädagogisieren und zu zivilisieren. Philosophische Praxis könnte dazu einen nicht wenig gewichtigen Beitrag leisten, denke ich.
Ich muß noch kurz auf die >Verantwortung< (!) zu sprechen kommen. Dies berührt die Subjektwerdung, die Subjektfähigkeit, also auch die Diskurse über die Grenzziehung zwischen Mensch und Tier (vgl. Teaser!).
Ich möchte hinweisen auf die allgemeine Beunruhigung in den Wissenschaften vom Menschen, wenn man eine Logik des Unbewußten anspricht oder sogar darauf setzt (wie ich/wir z.B.).
Eine Logik des Unbewußten, die uns im Bewußtsein der Freiheit (!), die dann also immer Verantwortung impliziert, jede Gewißheit und Versicherung (auch unserer selbst!) unterläuft.
Hier wird sofort der Vorwurf laut, daß damit (mit der Inkludierung dieser Logik des Ubw) jegliche Verantwortung und Ethik in Zweifel gezogen werden würde und also jede Entscheidung (und auch ein Quäntchen Nichtentscheidbarkeit in sich bürge).
Ich sage denen, die diesen Vorwurf erheben, immer wieder, daß ja gerade das Gegenteil der Fall sei, daß doch genau dieses Faktum des Zweifels an Verantwortung, Entscheidbarkeit und einem eigenen Ethisch-Sein das unbestimmbare Wesen(!) der Verantwortung, der Entscheidung und der Ethik ausmache.
Wir reagieren nicht nur, wir antworten. Sprachlich, semiotisch. Auf eine ganz gewisse Weise dürfte das A n t w o r t e n (mit gewissen Zeichen, Codes) auch für bestimmte Tiere gelten (vgl. auch meinen Teaser dazu).
Die Funktion der Sprache besteht nicht nur in der Information.
Im Sprechen suche ich die Antwort des anderen. In meinem Sagen und Fragen und in meinem Zweifeln liegt die Möglichkeit der Subjektwerdung.
Menschen (und zum Teil Tiere) sind keine cartesischen Tier-Maschinen (!). Lebewesen haben kein vollkommen vorprogrammiertes Verhalten und Interagieren (schon gar nicht bei Verlängerung des Beobachtungszeitraums über Generationen!).
Auch Tiere besitzen Subjektivität und sogar zum Teil ein Ubw!
Jedes gefestigte Wissen, jede unbezweifelte theoretische Sicherheit würde die alten metaphysischen Vorurteile von der bloßen „Reaktion“ anstelle einer Möglichkeit zu antworten(!) (d. h. „lesen“(!) können, – bedeutet Spielraum, also Freiheit, nicht festgelegt sein als bloße Tiermaschine, als bloßer Reaktionsapparat) nur weiter behaupten und bekräftigen.
Die Dominierung des Anderen als Konsequenz des Mangels an Zweifel.
Der Politische Körper und das Andere
Affektionen
Einschreibungen
Wiedererinnerungen
Erkennen Sie bitte diese Wahrheit(!), – die Faktizität Ihres Verhaltens und das heißt, daß Sie jederzeit und ohne Unterlaß Verantwortung dafür tragen müssen, eventualiter Ihr ganz „normales Leben“ kraft Ihres Verhaltens und gemäß Ihrer Handlungen in Devianz und Verworfenheit zu kippen.
Im Negativen wie im Positiven!
Die Welt heute ist zu einem einzigen großen Raum geworden, wie es sich Platon und alle seine NachfolgerInnen bis ins 20. Jahrhundert herauf nicht haben erträumen (!) können. Doch hat dieser Raum und darauf verweist Derrida mehrfach, ja vielfach und ausdrücklich, auch eine ihnen unbekannte Qualität: hybrid in all seinen kulturellen Bedingungen, Voraussetzungen, Bestimmungen und Verschiebungen, – allseits sich überlagernd, zuspitzend, überschießend, heterotop, global und vielleicht auch kommend (!?!) planetarisch. (( cf. dazu, – anregend kontrovers: Texte von Chantal Mouffe, Richard Rorty, Simon Critchley, Ernesto Laclau und Jacques Derrida, – in: Chantal Mouffe (Hg.): Dekonstruktion und Pragmatismus. Demokratie, Wahrheit und Vernunft. Wien 1999 (Passagen Vlg.) und Chantal Mouffe: Welche Weltordnung: kosmopolitisch oder multipolar?, – in: Chantal Mouffe: Über das Politische. Wider die kosmopolitische Illusion. Frankfurt am Main 2007, S. 118ff. (edition suhrkamp) und bes.: Jacques Rancière: Der Hass der Demokratie. Berlin, August Verlag 2011; sowie: Colin Crouch: Postdemokratie. Frankf. 2008; und schließlich noch Platons „heikle“ und provokative (!?) Formulierungen zur Demokratie als ein politisches Regime, das keines ist ( !?!), – in: Platon, Politeia, Buch VIII, 562d ff. ))
Das Denken der différance (Derrida, Die différance, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 29-53) ist ein Denken hin zu dem, was sein kann!
[[ unsere Postings zu Attentaten in Paris (Charlie Hebdo, Bataclan), Gewalt und Sexismus(debatten) nachlesen, – vielleicht wäre hier noch etwas nachzutragen (nach Orlando 12. Juni 2016, nach Hamasüberfall auf Israel vom 07. Oktober 2023 (Massaker während des Supernova-Festivals), u.v.a., …, nach Magdeburg, nach München, nach Aschaffenburg, nach Wien, nach Anschlag in New Orleans im Jänner 2025, nach Villach Februar 2025) ]]
Die Welt ist im Wandel. Immer schon. Die Paranoia (im Sinne Kants) kam damit immer schon nicht zurecht. Paranoiker mit TNT-Gürtel, mit Messer, mit Rohrbomben, mit Automobilien lehren uns heute das Fürchten. Die ungelösten Konflikte im Nahen Osten im fernen Osten und in Afrika, Kontinentalplattenverschiebungen im postkolonialen oder neokolonialen (!?) Zeitalter rücken uns leibhaftig (!) auf den Leib. Der russische Überfall auf die Ukraine. Der lange Krieg gegen die Ukraine. Vielleicht gegen Nordeuropa. Vielleicht gegen Osteuropa. Vielleicht wieder auf dem Balkan? Jeden Tag neue Probleme und neue Fragen, Lesarten, Interpretationen.
Hunderttausende von Toten in den Kriegen. 100e Tote der Attentate. Dutzende Tote des Attentats. Jedes Mal die Singularität des Mordes!
Zusammen mit den Geschichtsprozessen müssen wir die Singularität denken.
Keine Logik des Simulakrums kann das vergessen lassen.
Das je eigene Zuhausesein oder das Zuhauseseinwollen erlebt die Gefahr einer Deterritorialisierung, die Gefahr sogar einer Enteignung.
Eine Zersetzung unseres Sicherheitsgefühls.
Auch eine gewisse Entwertung des Staates, insofern Souveränität an die Herrschaft über ein Territorium, – und damit auch die Gewährleistung(spflicht) von Sicherheit(en), – gebunden ist.
Es geschieht mir als Staatsskeptiker, – als einer, der im Staat immer eher den sieht, der Individualisierung und Verrechtlichung sowie Demokratisierung blockieren oder zurückfahren möchte, – es geschieht mir, daß ich zurzeit etwas mehr auf der Seite des Staates stehe. Vor allem auf der Seite Europas, der Europäischen Union, um’s ganz genau zu sagen!
Eines scheint mir jedenfalls einleuchtend zu sein, ohne Wunsch „bei sich zu Hause zu sein“ (Kant) gäbe es auch keine Gastfreundschaft ( cf. Jacques Derrida, Diese verrückte „Wahrheit“: der „rechte Name“ Freundschaft, – in: J. D.: Politik (sic!, vgl. franz. Original: Politiques …) der Freundschaft. Frankf. 2002 (Suhrkamp), S. 80ff. und: J. D.: Von der Gastfreundschaft. Wien 2001 (Passagen Verlag), S. 53ff. ).
Wir sollten diesen lebensnotwendigen Wunsch beibehalten ohne die Konzepte des Nationalismus oder gar eines wie immer gearteten Fundamentalismus mit uns durch das Leben zu schleppen.
Das Attentat. Der Wahnsinn. Die Singularität.
Trauerarbeit. Teletrauer. Das Attentat. Die Mörder. Die Opfer. Ich. Subjekte. Berührend. Traurig. In Trauer.
Geophilosophie, Geophilosophy, Ecopsychoanalysis, ( Rousseau, Kant, Nietzsche, Philosophie und Bewegung im Raum, Nietzsches philosophische Geographie, Husserl, Merleau-Ponty, Horkheimer, Adorno, Foucault, Lyotard, Deleuze, Guattari, Derrida, Fr. M. Wimmer, St. Günzel, D. Harvey, K. Schlögel, S. Weigel, B. Neumann, Spivak : Raumtheorien, Geographien, Politiken, Denkweisen, Kommunikationshandlungen, Territorialisierungen, Deterritorialisierungen, Dekonstruktivismen, Konstruktivismen, kritische Geopolitiken(!), Dehierarchisierungen, Verschiebungen, Identitätsdislokationen, Chorologie, hyle/morphe-Strukturen als reelle/nicht reale(!) Momente des Erlebten (Husserl, Derrida), sinnliche(!) in der différance erlebte(!) bzw gestaltete Materie(!),
Philosophische Praxis als grammatologische philosophische Praxis als österreichische(!) Philosophie der Gegenwart! Philosophie heute. Philosophieren. Dekonstruieren im Gespräch. Dekonstruktion. Wien, Österreich, Europa, Welt. Regional und global. Im Sinne des Denkens eines „planetarischen Subjekts“ (cf. Spivak, weiter unten) mit regionalen, kulturellen Wurzeln. Regional, kontinental, global.
Österreichische Philosophie der Gegenwart. Philosophien der Gegenwart. PhilosophInnen heute. Österreichische Philosophen und Philosophinnen heute, in der Gegenwart, in Österreich und in der Welt. Die Dekonstruktion als philosophische Praxis und Haltung. Wien, Österreich, Europa, Welt. Geophilosophie. Kritische Geophilosophie. Interkulturelle Philosophie. Intercultural Philosophy, Konvivialismus, Convivialism, Intercultural Philosophy, Multikulturalismus, Multiculturalism, Interkulturalismus, Interculturalism, Kosmopolitanismus, Cosmopolitanism, New Cosmopolitanism, World Philosophy, Weltphilosophie, Interculturality, Interkulturelle Kommunikation, Intercultural Communication, Inkommunikabilität, Incommunicability, individual, familial, lokal, regional, global (!!!???)
Kein Geschichtsprozeß ( der Freiheit, des Nahen Ostens, Europas, Amerikas, der Kriege, des Öls, des Geldes, der Waffen, des Kolonialismus, des Imperialismus, der Religionen, Kulturen, Hegemonien, Aufstände, Iterabilitäten von Ereignissen des Mordens, der Vertreibungen, des Flüchtens, der Aufnahme und Rettung / Nichtrettung von Flüchtlingen, der Massenmörder, der War-Lords, der Taliban, des IS (des Daesch), des arabischen Wahabismus (engl. Wahhabism), des Salafitentums / Salafismus, des Russismus und anderer Todesideologien etc.) kann uns das Ereignis / die Ereignisse vergessen lassen.
Hunderttausende von Toten in den Kriegen. 100e Tote der Attentate. Dutzende Tote des Attentats. Jedes Mal die Singularität des Mordes!
Zusammen mit den Geschichtsprozessen müssen wir die Singularität denken.
((( Hinzu-Bemerkung zum nun folgenden „Mundus Corpus“ als Einschub und Pfropfung:
Praxis und Praktiken: Was in einer philosophischen Praxis wie der unseren geschieht. Was geschieht in einer philosophischen Praxis? Was ist eine Philosophische Praxis? Was ist philosophische Praxis? ( siehe unten in diesem Blog-Post und vgl. bes. oben im Teaser ! ) Was geschieht in meiner Philosophischen Praxis.
Der kompakte Zitationskontext-Text „Corpus“ hier (!) ist einer luziden, präzisen und konzisen Lektüregenauigkeit und Lektüregleichzeitigkeit (genaugenommen nur beinahe / nahebei!) geschuldet, – einer Art grammatologischer Denk-Notwendigkeit!
In meiner grammatologischen Philosophischen Praxis formulieren wir nicht über etwas, nicht über Texte (Gesagtes / Nichtgesagtes / Gedachtes / Interpretiertes / Geschriebenes / Gezeichnetes / Gefilmtes / Gemeintes / Mediatisate / Realien jedweder Art) // (in Beziehung und Referenz auf vermeintliche Wahrheiten von Wirklichkeit), sondern wir bearbeiten möglichst genau als LeserIn eines Textabschnitts durch Lesung desselben und hernachfolgender Analyse der konkreten (!) ( und nur diese! ) sprachlichen Einheiten und immerwährender unaufhörlicher Aufeinanderbeziehung (!) des Analysierten und seiner Dekodierung durch Dekonstruktion möglichst aller (!) Implikationen, Verweisungen, (Un) gedachtheiten und das Denken der Spur ( vgl. Teaser im Blogspot – Blog zur Grammatologie und zur Spur: „Die Spur, in der sich das Verhältnis zum Anderen abzeichnet, drückt ihre Möglichkeit im ganzen Bereich des Seienden aus, welches die Metaphysik von der verborgenen Bewegung der Spur her als Anwesend-Seiendes bestimmt hat.
Es gilt, die Spur vor dem Seienden zu denken. … Op. cit., Jacques Derrida: Grammatologie, S. 81-88 ).
Und all das fast in der Form der örtlich beinahe faßbaren „Gleichzeitigkeit“ (!), – also in der Form höchster Aufmerksamkeit auf den jetzt(!) gerade gelesenen und in Frage stehenden Text.
Immerhin in ziemlicher und angemessener Aktualität und Frische der jeweiligen Jetzt-Zeit und als Jetzt-Ich (!), – also einer verwegenen und mutigen Art von Akutheit (!) in der Zeit eines Jetzt und Jetzt und Jetzt sowie in der Formatierung eines Raumes der erwünschten, ( vielleicht “geträumten“! ), und als realistischerweise zuerst einmal undurchdachten Anwesenheit von Ich und Ich.
„face à face“ )))
MUNDUS CORPUS
„Der Sinn der Welt“ (Jean-Luc Nancy)
„Verantwortung des Sinns“ ( in: J.-L. Nancy, Das nackte Denken, Zürich, Berlin 2014, S. 201-213 )
„Corpus“ ( vgl.!, lies!,- unbedingt !: J. – L. Nancy ! )
„Dieses Denken macht wahnsinnig. … die Abstoßung der Welt ist die Welt. Solcher Art ist die Welt der Körper. Sie hat in sich diese Desartikulation, diese Inartikulation des Corpus.“ (Corpus, S. 94) !!! Gewalt und Körper !!! Gewalt und unmögliches Denken !!! Körper-Sprechen !!! Berühren !!! Wahnsinn !!! Wahn !!! Sinn !!! Paranoia ???
„Der Primat des Selben oder der Narzißmus“ (Emmanuel Lévinas: Die Spur des Anderen, p. 167, p. 217). „Das sinnlose Leiden“ (ders., – in: Zwischen uns. Mch. 1995, S. 117ff.). „Berührungsangst“ als Ursache für den Mangel an Sinn für Pluralität und Andersheit (Antje Kapust: Berührung ohne Berührung. Mch. 1999).
Damit etwas Sinn hat, muß ich es mir aneignen können. Durch Iterabilität aneignen können. Ich brauche die Wiederholung (!). Ich muß es unterscheiden lernen. Ich muß es erkennen können. Ich muß es identifizieren können. Aneignungsprozesse sind Bildungsprozesse! Sinn ergibt etwas nur unter dieser Bedingung. Den Sinn bestimme nicht ich. Ich begehre nur. Ich strebe nach dem, was ich zu erkennen vermag. Ich braucht Perspektiven!
Ich brauche Perspektiven für eine begrenzte Aneignung. Ich muß mir den Sinn und damit eine bewußte Existenz im Verhältnis zu den Anderen aneignen können.
Anders gesagt, angelehnt an Heideggers Sein und Zeit, ich muß mein „Sein zum Tode“(!) möglichst bedeutungserfüllt (cf. mein Blog-Post zu „Charlie Hebdo“) und bewußt gestalterisch leben können dürfen.
Ein Leben voller bedeutungsvoller Momente ! (cf.: John Dewey, Erfahrung und Natur)
Meine Trauer gilt den Überlebenden als Sinnstiftende und allen Opfern der Sinnverwirrten.
ΜΗΔΕΙΣ AΨYXOΛOΓIKOΣ EIΣITΩ
Medeis apsychologikos eisito
Let no one unversed in „psychoanalysis“ enter here
ΜΗΔΕΙΣ ΑΓΡΑΜΜATIKÓΣ EIΣITΩ
Medeis agrammatikos eisito
Let no one unversed in „grammatology“ enter here
ΜΗΔΕΙΣ AΦPENÓ-ΠΛHKTOΣ EIΣITΩ
Medeis aphrenoplektos eisito
Niemand ( m / f / o ), der nicht „leidenschaftlich“ ist, sollte Eintritt suchen !
No „passion“ ( cf. Nietzsche ! Rousseau, Freud, Artaud, Derrida ! ) no entree !
(( Cf. Teaser !!! im Blogspot-Blog 2014 ff. ))
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Medeis agrammatikos eisito
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P A S S I O N / passion / Passagen / phrenoplekt / patheticus / leidenschaftlich / emotional contactions / Empathie / Vertrauen / Pathos / Rührung / Bewegung / Bewegtheit / Berühren, Jacques Derrida ( „Dieser Text hat also mehrere Alter. Von einem Satz zum anderen springt er mitunter über Jahre. Ich hätte mit dem Leser ein Spiel spielen und die Schichten eines Archivs so farblich markieren können.“ cf. Zitat aus „Vorrede“ in: Jacques Derrida: Berühren, Jean-Luc Nancy S. 6 )
: : Ich spiele dieses Spiel als Lust und Notwendigkeit und als Lustnotwendigkeit (cf. Blogspot-Blog 2014 ff.):
Einen buchstäblichenSinn/(Bedeutung!) gibt es nicht, – wer das denkt, erliegt der Macht der Gewohnheit und also der eigenen Lektürefaulheit.
Alles, was einen anspricht(!) sollte mindestens siebenmal gelesen werden !!! Bitte beachten Sie immer die Farbmarkierung / Farbmarkierungen! Besonders die Markierungen im Teaser (im Blogspot-Blog 2014 ff.)! Eine zusätzliche Interpretationsebene, Dekonstruktionsebene und Leseverknüpfung! ))
: :
„Le sens du monde“ (J.-L. Nancy)
Der Sinn der Welt
Die Sinne der Welt
Sense Interlacements Inkommunikabilität
Philosophische Praxis die rätselhafte und verstörendeNotwendigkeit
Von Kommunikation
Grammatologische Philosophische Praxis die rätselhafte Notwendigkeit
von Kommunikation
!!! vgl. unbedingt und zuallererst zum Wort „Kommunikation“ und zur Bedeutung und zur Situierung im semantischen Feld von Kommunikation Jacques Derridas „Signatur Ereignis Kontext“ , – in: Randgänge der Philosophie. Wien 1988, S. 291ff. !!!
KleineInductiozur
Dissertation/Doktorarbeit Gerhard Kaučić Paris Lodron Universität Salzburg 1986
Gerhard Kaučić: Grammatotechnè als Grammatologie der „HERZGEWÄCHSE“ oder von der Inkommunikabilität. Dissertation Salzburg 1986.
http://data.onb.ac.at/rec/AC02072855 Zu Jacques Derridas Dekonstruktion und Hans Wollschlägers „Herzgewächse“ (Roman), Dekonstruktion der Kommunikationsproblematizität inkl. „Unlesbarkeit“ / „Illisibilität“ (R Barthes, Hamacher, Paul de Man) … 1986
Die Spur von etwas gilt es vor dem Seienden zu denken! (Derrida)
Heraklit schon nennt die wach Denkenden die, die die Dinge nicht „so denken, wie sie ihnen begegnen“.
„ , – das Geheimnis des Kommunikativen in der andauernd
bedrohlichen Inkommunikabilität“
Performativität / Performativity ! ( J. Derrida, „Signatur, Ereignis, Kontext“ / J. Butler, „Excitable Speech. A Politics of the Performative“ / E. Fischer-Lichte, „Ästhetik des Performativen“)
Dem „Kommentarischen“ des „Kommentar“ entgehen!
( vgl.: § Para-Graphie : K o m m e n t a r , – in: Gerhard Kaučić: Grammatotechnè als Grammatologie der „HERZGEWÄCHSE“ oder von der Inkommunikabilität. Salzburg 1986, S. 46-71. )
( vgl.: § Para-Graphie : D i s s e m i n a t i o n, – in: Gerhard Kaučić: Grammatotechnè als Grammatologie der „HERZGEWÄCHSE“ oder von der Inkommunikabilität. Salzburg 1986, S. 71-74. )
Was ist eine Information? Was ist ein Satz? Was ist eine Frage? Was bedingt eine Frage?
Philosophische Praxis als Überwindung der Angst! Der ewige Konflikt mit Autorität als permanent dekonstruktiver Versuch von Kommunikation, – das Geheimnis des Kommunikativen in der andauernd bedrohlichen Inkommunikabilität. Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, indem wir die Ideologeme und deren Codes analysieren und dekonstruieren.
Jeder Satz hat zu wenig Zeit. Jeder Satz verdrängt, indem er springt. Er verdrängt viele andere mögliche und notwendige (!) Sätze (mehr vgl. mein/unser Youtube-Video zu „Der Satz“).
Jeder Satz, jedes Wort, jeder Code treibt sein Wesen und sein Unwesen in der Inkommunikabilität!
Jeder Satz grüßt ein Gespenst. Jeder Satz ist ein Gespenst.
Jeder Satz in einer jeden Setzung und einer jeden Sitzung (auch der in einer PP/Philosophischen Praxis).
Ich sollte/wir sollten immer die Möglichkeit haben, alle psychoanalytischen, ökonomischen, politischen und juridischen Implikationen des oben Gesagten/Gesetzten darzulegen.
Ich verweise alle LeserInnen auf meine/unsere Publikationen im Netz und auf die Veröffentlichungen auf Papier.
Das Terrain der Lektüre ist abgründig(!) und unbegrenzbar!
Philosophische Praxis
die rätselhafte und verstörende Notwendigkeit
Von Kommunikation
Unentscheidbarkeit ? Inkommunikabilität ?
Heraufkunft des Selbst! Markierungen!
S e l b s t – R e f l e k t i v i t ä t
Reflektivität
Selbstreflektivität
Gerhard Kaučić, „§ ParaGraphie : D i f f e r ä n z“, – in: G. K.: Grammatotechne als Grammatologie der HERZGEWÄCHSE oder von der Inkommunikabilität. Salzburg 1986, S. 74-84.
und bes.:
J. Derrida, La différance, – in: „Randgänge der Philosophie“. Wien 1988 (Passagen Verlag), S. 29-52.
Was und wie wäre eine angemessene Denkpraxis heute.
Worin >ist<(!) Philosophie heute denkbar und wodurch bzw woheraus ist das, was wir mit Philosophie je unterschiedlich meinen, zu praktizieren.
Der Begriff(!) Différance stellt den Menschen in gewissem Sinne in Frage und zeichnet dadurch die Geschichte des Lebens überhaupt.
Noch einmal zum Humanismus als Logozentrismus bzw Phonologozentrismus.
Derrida zeigt, daß die traditionell hierarchische Anordnung der beiden Bestandteile des Z e i c h e n s dekonstruktiv verkehrt werden muß. Bis hinein in die moderne Sprachwissenschaft wird nämlich die ideelle Bedeutung eines Zeichens, S i g n i f i k a t (die Vorstellung) genannt, dem materiellen Träger der Bedeutung, S i g n i f i k a n t (das Laut – oder Schriftbild) genannt, übergeordnet. Stets wird versucht, den äußerlichen Signifikanten, die Schrift, auf ein transzendentales Signifikat hin auszurichten.
Denken Sie an das, was wir vorher über Religion, Gott und Mensch gesagt haben.
Jedes Signifikat (Die Vorstellung!) befindet sich aber (laut Derrida) „immer schon in der Position des Signifikanten“ (Derrida, Grammatologie, S. 129).
Es kann keine Bedeutung geben und keinen Sinn, der der Verräumlichung und Verzeitlichung sowie dem differentiellen Spiel der Signifikantenbeziehungen entgehen könnte.
Die Schrift ist nach dieser Definition Zeichen von Zeichen, Signifikant von Signifikanten.
Mit dieser Verkehrung soll vor allem gezeigt werden, daß die Materialität des Signifikanten zum Sinn nicht etwa nachträglich und äußerlich hinzutritt, sondern umgekehrt, daß der Sinn E f f e k t einer immer schon n a c h t r ä g l i c h e n Signifikation ist. Derrida hat auf diese Weise das Verhältnis von Sprache und Schrift neuformuliert und umformuliert.
Durch Derridas Transformation des Schriftbegriffs geht dieser über den der Sprache hinaus und begreift diesen mit ein.
Aus all dem folgt ein völlig neues, weil mehrfach transformiertes Verständnis und Ereignis von T e x t.
Einem solchen Text(verständnis) ist das „Wesen“, die Praxis der Dekonstruktion, inhärent, also „ein-geschrieben“ (vgl. Derrida, Freud und der Schauplatz der Schrift bzw Freuds „Wunderblock“).
Das Denken der Differänz/différance ist die inhärente Praxis der „Dekonstruktion“.
Es geht darum, es geht mir in meiner Dissertation als Philosophischer Praxis
(( und dazu gehört das Gespräch, aber auch meine/unsere Schreibpraxis vorher und nachher einer jeden Setzung / Sitzung(!) ))
immer darum, Texte (geschrieben, gesprochen oder Darstellungen(!) z. B. technischer, künstlerischer, ökonomischer, politischer, institutioneller Art) in ihrer inneren Struktur und in ihrem Zusammenwirken mit anderen Texten zu erfassen.
Die Texte sind nicht nur zu analysieren und zu interpretieren, sondern durch die Praxis der Dekonstruktion ihrer Konflikthaftigkeit, ihrer Aggressivität, ihrer verdeckt mitgeführten Gehalte und Intentionen zu enttarnen.
Gemeint ist die Sichtbarmachung der Doppelheit des gleichzeitigen An- und Abwesendsein(!) von Wahrheit.
Wir äußern Sätze gewollter analytischer Wahrheit und verdrängen dadurch gleichzeitig andere eventuale Wahrheits- oder Unwahrheitssätze.
Jacques Derrida beschreibt mit der Erfindung seiner D i f f é r a n c e den Prozeß des Lebens
((cf. Teaser und Footer in unserem Blogspot-Blog (Philosophical Practices / Politics / Disseminations Philosophische Praxis G Kaučić & AL Huber
in dem der Mensch ein Spezialfall ist, ein einzigartiger Fall. Ein Zufall fast und doch ab einer gewissen zurückgelegten Strecke an Prozessen physikalischer, chemischer und dann neurologischer Art dann zunehmend stringenter, definierter, festgelegter.
Wo liegt der Grenzübergang vom Tier zum Menschen?
Das ist spannend und aufregend. Gibt es überhaupt so etwas wie eine Grenzziehungsmöglichkeit?!
Ich stelle diese Frage ganz ohne die Absicht, den Menschen zum Tier machen zu wollen.
Wir sind tier – lich, aber eben nicht tierisch allein. Und was heißt hier T i e r ! ( in diesem Blog,- vgl. mein BlogPosting „Tierphilosophie“ !!! )
Tiere sind! Sind viele verschiedene Individuen! Und jedes Tier für sich einzigartig !!!
Und manche Tiere besitzen sogar sogenannte menschliche Eigenschaften wie Gedächtnisinhalte, Technikvermögen, spezielles Können, Schlußfolgerungsfähigkeit, Liebe, Kommunikation u.a.! Und teilweise sogar Bewußtsein!
Jacques Derridas Phonologozentrismus bedeutet unter anderem, daß jeder Humanismus logozentristisch ist und jede Metaphysik ein Humanismus sei.
Auch wenn das bis heute die meisten Philosophen und Philosophinnen nicht gerne hören wollen.
Der Humanismus als Metaphysik ist der Feind der Tiere.
Der Feind der Tiere und schließlich auch der Feind der Menschen.
Ich kann jetzt hier(!) nicht alles aufrollen (das geht uns immer so!), schauen Sie meine/unsere Tierphilosophie im Blog an, – lesen Sie Derridas Arbeiten dazu und achten Sie auf den „Sünden“(!) – Katalog, – meine/unsere rote Liste zur „kommenden Demokratie“! (Stichwort „Artensterben“, „Klimawandel“, … etc.; immer zu finden im Anhang eines jeden Postings in roter Schrift, engl. u. dt.).
Wenn die Grammatologie „nicht eine Wissenschaft vom Menschen sein kann“ , dann genau deshalb, „weil sie von Anfang an die für sie grundlegende Frage nach dem Namen des Menschen stellt“ (J. Derrida, Grammatologie, Frf. 1974, S. 148).
Um all das geht es in dieser Dissertation und unseren folgenden Arbeiten, begleitet von Publikationen auf Papier und im Netz: Gerhard Kaučić (Dr. phil.), Anna Lydia Huber (MSc), Jg. ’59 Gespräch, Diskurs, Dekonstruktion
Kant gilt die Freiheit als unbegreiflich und der Mensch, vor allem der „freie Mensch“ als unter die Nichtbestimmbarkeit fallend. Es schließt einander aus!
Der Sinn jeder Freiheit wäre es zu lieben und nicht zu hassen.
Zu lieben in Unbestimmbarkeit.
Die Aporie des Freiheitsbegriffs liegt in ihm selbst. Freiheit ohne etwas, ohne Richtung, – Freiheit von Demokratie, – frei sein von Demokratischem?
Subjekt, Richtung / Sinn, Freiheit. Das Subjekt braucht die Freiheit, um Subjekt zu werden, Subjekt zu bleiben. Freiheit braucht Demokratie. Die Demokratie braucht politische Subjekte.
Das Subjekt haßt bei Entzug (der Liebe).
Der Haß der Demokratie!?
Das Subjekt der Freiheit ist kein allgemeines, es ist singulär, wenn es an seinem Freisein arbeitet und das Subjekt selbst erst (immer wieder) hervorbringt.
Das Subjekt und seine Singularität. Das Subjekt des Hassens und des Hasses und das Subjekt des Liebens und der Liebe in seiner Singularität in der Demokratie der Freiheit.
Immer bleibt nicht Zeit. Demokratie hat nicht Zeit, hat zu wenig Zeit.
Die Aporie des Hasses durch Zeitmangel, Zeitentzug, Zeitverlust.
Die lange Weile des Zeitmangels.
Es braucht Zeit den Haß zu bearbeiten. Haß braucht Zeit. Lieben braucht Zeit. Lieben braucht Subjekt, Freiheit, Sinn/Richtung. Liebe braucht Demokratie. Demokratie der Freiheit.
Wir leben in demokratischen Staaten (noch?, immer?!), – so lautet ein oft geäußerter Satz.
Nicht in gesetzlosen Staaten, Schurkenstaaten oder religiös gebundenen Staaten.
Warum der Haß auf die Demokratie?
Die Aporie! Das Subjekt!
Denken wir an Otto Kernbergs Definition von Haßgefühl.
Demnach impliziert der Haß die Konsolidierung einer internalisierten Objektbeziehung zwischen einem leidenden Selbst und einem Objekt, das absichtlich das Leiden des Selbst zu induzieren scheint !!!
Die Aporie des Hassens! Die Aporie des Subjekts der Freiheit und der Demokratie (wie der Nichtdemokratie!).
Demokratie ist bedroht. Von vielen Seiten. Vielfach existiert sie (noch) gar nicht, – die Demokratie! Auch nicht hier in Mitteleuropa.
Interessensgruppen, Sozialpartner, Landesfürsten, Finanzoligarchen, extrem narzisstische Präsidenten mit zu vielen Verfassungsrechten und fehlendem politischen Verstand, populistische bis faschistoide parteiliche Tendenzen, Großmächte, Konzerninteressen, rechte Intellektuelle, religiöse Untergrundströmungen u. a., sie alle bis hin zum internationalen Terrorismus bedrohen die Demokratie, – sie alle verhandeln und verspielen „das Demokratische“.
Sie alle hassen das Demokratische.
Sie alle, die Hasser, durch den Haß auf das Demokratische, bewirken vielleicht eines, – die Demokratie neu zu entdecken, sie neu zu denken, sie neu zu erfinden bzw zu erkennen, was das meint, „das Demokratische“ und die kommende Demokratie!
Die Demokratie ist keine Regierungsform, die es den großen Playern, den Reichen, den Oligarchen ermöglicht im Namen des Volkes zu regieren, ja, zu herrschen.
Und! Die Demokratie ist keine Gesellschaftsform, um die Warenströme zu verwalten oder zu regulieren.
Die Demokratie ist eine Praxis, basierend auf der Menschenwürde als oberstes Prinzip der Menschenrechte (und den diesen zugrundeliegenden Theorien des Guten und der Gerechtigkeit von Plato bis Rawls u. a., – vgl. meinen Teaser/sichtbar nur in der Web-Version!), die es möglich machen kann, soll und muß, der Oligarchie zu verunmöglichen im Namen eines Volkes zu herrschen durch Begriffsvermischungen, Täuschungsmanöver und allerlei gezinkter Karten (Korruption, Korrumpierbarkeit etc.) im politischen Spiel des politischen Personals.
Die Demokratie ist die Praxis der Gewinnung der Regeln, die verhindern können, daß Regierungen und Reichtumsakkumulatoren im Zusammenspiel die Allmacht über das öffentliche und veröffentlichte Leben und über das Leben aller (und seinen Bedingungen) ausüben.
Es gilt immer und fortwährend die Besonderheit der Demokratie (im Kommen) zu denken, zu entdecken, zu erkennen und zu verwirklichen zu trachten.
Die Demokratie, der Gedanke der Demokratie ist fragil und mächtig zugleich.
Sie geistert als Gespenst in uns, sie ist historisch nicht notwendig die Folge von etwas in der Geschichte und keine Institution (als die des Verstandes und der Vernünftigkeit der Vernunft im Zusammenspiel mit den Körpern der Lust und den Körpern des Schmerzes) kann auf Dauer ihre Gewährleistung tragen.
Die Demokratie folgt ihren Handlungen im Sinne einer globalen Gerechtigkeit für alle.
Zum Gutsein(können) gehört selbstverständlich die Mäßigung aller in Bezug auf die Endlichkeit unseres Planeten Erde und vorher noch ganz besonders die Mäßigung beim erlaubten(!?) Zugriff auf den/die jeweils Anderen. Die Liebe ist ein >Zugriff<! Der Haß ist ein „Zugriff“!
Der Haß und besonders der Haß der Demokratie gehört den Unmäßigen, den Gierigen, den Akkumulatoren und ihrem Personal der geistigen Verführung im politischen Feld (welcher Provenienz und Ideologie auch immer).
Die >gute Intelligenz< (!) liegt sicher nicht bei den Hassern, den Schmähern, den Unterdrückern und Drohern.
Teilt Euch die Liebe und die Lebensfreude!
Begebt Euch in eine wirklich wirkende Politik der Freundschaft!
Und (an)erkennt die grundsätzliche Unabschließbarkeit des Gesellschaftlichen und des Politischen!
Daraus folgt die Erkenntnis, daß die Bedingung der Möglichkeit von etwas gleichzeitig dessen Bedingung der Unmöglichkeit inkludiert.
Die Dekonstruktion des Politischen und der Felder der Politik erweitert so das Feld für Entscheidungen, die auf einem Feld der Unentscheidbarkeit getroffen werden müssen.
Einschreibungen und Re-Inskription sind möglich und notwendig. Das Gesellschaftliche und das Politische, – sie sind grundsätzlich(!) offen und nicht totalisierbar.
Der Haß hat keinen Ort (mehr). Jedenfalls keinen allumschließenden. Nur (!) verwüstete Subjekte in Bewegung. Häßliche Aporie! Pragma. Pragmatiké Téchné !
Freie Existenz „leben und denken“ als >Bestimmung<!
Den Wert des Lebens in Freiheit zu leben und zu denken. Im Angesicht des (je) Anderen!
Sprache ist „Handlungsmacht“. Das Tun der Sprache ist handlungsmächtig! Auch diese Setzung gerade und diese Figuration/Konfiguration (vgl. meinen Teaser dazu) ist „Handlungsmacht“ und erläutert grade in aller Kürze die sprachliche Handlungsmacht (vgl. Teaser und mein Video zum „Satz“!).
Sprache als Figur für die Handlungsmacht und Handlungsmacht als Figur der Sprache. Die Handlungsmacht der Sprache ist nicht dieselbe wie die des Subjekts, das Dinge mit der Sprache tun kann, aber auch in der Sprache (vgl. dazu Teaser zu „Dekonstruktion“ und différance / Derrida!).
Sprache gründet sich auf eine geteilte, ich möchte sagen, gedoppelte Wesensart, ein in sich geteiltes Operativum. Sprache ist bzw das Instrument der Aussagen teilt etwas „Wesentliches“ mit der Sprache, weil, gerade weil keine Aussage auf ihr Instrument reduzierbar ist (wer tiefer eintauchen möchte in diese >Angelegenheit< „Sprache“, lese „Limited Inc“ von Derrida samt der Texte der Sprechakttheoretiker Austin und Searle u.a.).
Wenn wir Sprache benützen, rufen wir unweigerlich Effekte bei uns und beim Anderen hervor. Wir verwandeln uns, aber auch den Anderen und wir verwandeln das Andere, die Sprache. Sprache ist ein Name für unser Tun, – die Handlung, die wir gerade tun, – und ein Name für das, was wir bewirken, – die Handlung und ihre Folgen.
Worte, Wörter, Sätze verletzen!
Die Subjekte, das Medium, die Sprache, die Aussage, die Aussageweise, das Ausgesagte, die berührten(!) Kontexte, die LeserInnen, die BügerInnen, die Gesetze, den Staat, das Gemeinwesen, den Gesellschaftsvertrag!
All das wird attackiert, verletzt, beschädigt, – vielleicht zerstört!
Haß-Sprech kann zum Tod des Subjekts führen, wenn dieser „Sprech“ in die Position der Herrschaft gerät oder eine solche aufrufen kann, – dann wird dieser Sprechakt(!) zur Artikulationsform der herrschenden Macht und also zu einer Art Reproduktion der Macht (vgl. etwa Chile unter Pinochet oder Deutschland und Österreich unter Hitler oder heute Rußland unter Putin; wie wir wissen, gäbe es noch viele Beispiele).
Wiederholungen von Sätzen als Haß-Sprech und deren Veröffentlichung können (müssen nicht! Brücke der Rede, Subversion ist immer möglich, immer sprachmöglich!, – vgl. Althusser, Foucault, Deleuze, bes. Derrida) und werden die Subjekte formen, die äußernden und die angerufenen. Anstößige Formulierungen rufen auf, sie rufen auf die Lokalisation diskursiver und physischer Gewalt, sie gehen jeder Äußerung voraus, die sie in Szene setzt, versuchen und zeitigen diese gleichsam. Dem Subjekt liegt die Äußerung als vorhanden vor, das Subjekt wird geformt und das Subjekt führt den Diskurs als unterwerfenden fort.
Nach Freud verschiebt sich ein verbotenes Begehren im Unbewußten von einem Ding auf das nächste. Diese unendliche Übertragbarkeit des Begehrens, die verführt wird über ein Verbot, eine Blockade, ein Tabu, steuert quasi unkontrollierbar diese Logik der Infizierung in einem sogenannten metonymischen Strömen (denken Sie an Ihre eigene „Lust“ Verbotenes zu tun, – z. B. bei Veränderung gewohnter Umstände!).
In Freuds „Das Unbehagen in der Kultur“ wird der Ort der Libido verschoben und selbst zum Lustort des Verbots. Hier nimmt die Unterdrückung jene Form an, in der sie selbst zur libidinösen Tätigkeit wird.
Dies gilt für den banalen Haßposter wie für den im zivilen Leben als Anwalt arbeitenden Freizeit – Hooligan wie für den sadistisch besetzten Mörder / Lustmörder / Serienmörder / Massenmörder oder den theologisch bearbeiteten Jugendlichen (u.a.) für Mordattacken (wie im Bataclan etc., vgl. meine Posts „Charly Hebdo“ und „Attentat“ in diesem Blog).
Die Kraft einer performativen Äußerung kann enorm sein, – in beide Richtungen!
Denunziation und Selbstdenunziation!
Je nach Lesart und je nach Leserschaft und Leserstandort (politisch, ideologisch, intellektuell).
Der Bruch mit dem Kontext (Derrida) einer performativen Äußerung ist immer dieser inhärent, einer jeden Äußerung Mißlingen durch die Sache „Sprache“ eingezeichnet. Nur merken dies viele Akteure nicht! Haß-Sprech-Akteure merken die Selbstdenunziation offenbar fast nie oder zu spät.
Die Geschichte der Unterworfenheit ist (auch) eine Geschichte der Sprache und des Sprechens.
Menschenbildung ist daraus folgend die erste Angelegenheit einer jeden demokratischen Gesellschaft.
Unser Leben ist ein Leben der Differenzen. Die Differenz ermöglicht Wahrnehmung und Lebendigkeit.
Differenz und Differenzen sind nichts Einfaches (!)
Man muß sich anstrengen !
Differenzieren ist Mühe und Lust. Jede Kultur lebt von der Differenz! Und jeder Mensch in und mit seinem Denken.
Die Ermöglichung der Differenz ist auch die Möglichkeit der Differenz zu sich selbst und das eröffnet ein Leben auf vielen Ebenen. Mit Humor und Intelligenz. Ohne Humor und Lachen kein Leben in Freudfähigkeit und Lebendigkeit.
Jede Kultur benötigt Subjektivität, Subversivität, Kritik und eine große Portion an Gemeinsamkeit (auch in der Differenz).
Um noch kurz mit Derrida zu sprechen, um uns daran zu erinnern, wie notwendig das immer sein wird: Das Subjekt einer Äußerung kann kaum gewahr sein und muß gewahr sein, daß jede „Kommunikation“ einer allgemeinen graphematischen Struktur unterliegt.
Eine Konsequenz daraus ist, daß die Iterationsstruktur gegeben ist und also die Intention einer Äußerung niemals sich selbst und ihrem Inhalt zur Gänze präsent sein kann. Das bedeutet, die Iteration erzeugt immer einen Bruch, die Iteration strukturiert a p r i o r i.
Es existiert immer schon eine oratio obliqua, eine strukturelle Unbewußtheit der Intention in der Aktualität der Aussage. Vergessen Sie nie daran zu erinnern, daß in der Sache und der Auffassung davon ein Gespenst sein Wesen treibt, – das teleologische Trugbild des Bewußtseins (vgl. bes. „Signatur, Ereignis, Kontext“ von J. Derrida, in: Randgänge der Philosophie).
Jede verletzende (sexistische/rassistische/faschistische) Äußerung, jeder rassistische Sprechakt verletzt einen Menschen (auch physisch!) infolge einer kontextuellen Verschiebung, auf die nicht adäquat zu reagieren, nicht adäquat zu antworten ( Genaueres zum Unterschied von reagieren und antworten später) ist.
Die Unberechenbarkeit der Orientierung eines Anderen, der Vertrauensverlust, der Verlust der Naivität/Natürlichkeit/Angemessenheit in der Aktion/Reaktion aufeinander wird empfindlich gestört. Man/frau wird verstört!
Kein Kontext zur angemessenen Reaktion! Keine Orientierung! Frustration! Angst! Verlust- und Mangelgefühle!
Die Dominierung des Anderen als Konsequenz des Mangels an Zweifel.
Der Politische Körper und das Andere
Affektionen
Einschreibungen
Wiedererinnerungen
to contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at
VERIRRTE UND VERWIRRTE. SEXISTEN. EIN KOMMUNIKATIONSVERSUCH.
„Be-denken“ Sie jedes Wort. „Schweigen Exil List“ unsere Devise unsere Wahl unser Joyce jenseits von Sackgassen wie Politik Kunst Religion. Großes Lachen in der Verschiebung & Verdichtung die Mobilität der Syntax
„… einen Text als Text ablesen können, ohne eine Interpretation dazwischen zu mengen, ist die späteste Form der > inneren Erfahrung < – vielleicht eine kaum mögliche …“ ( Nietzsche, Aus dem Nachlaß der Achtzigerjahre; in: Werke III, hg. v. Karl Schlechta, Mch. 1969, S.805)
Worte an Verleger, Rezensenten und andere LiteraturvermittlerInnen
Der Gedanke an den „nahen“ Tod, auch wenn er noch ein ( 1 ), zwei (2) oder mehr kurze Jahrzehnte auf sich warten lassen sollte, läßt mich/uns „Abstand“ nehmen von Veranstaltungen allgemeiner Art wie Präsentationen Kongressen Symposien et cetera.
Vielleicht „sagen“ Sie das den anwesend „sein“ werdenden JournalistInnen.
Autor sein muß nicht heißen Literaturmanagement und in unserem Fall ganz gewiß nicht.
Autor-Sein „bedeutet“ so etwas wie „Gott-sein“ (vgl. Thot).
Ich gebe/gibt „Text„. Von Fall zu Fall diesem „Stimme“; nie aber bloß „Gesicht“, pré-„face“, Präsenz.
Im ff. ein paar „plakative“ Hinweise. Vielleicht wollen Sie Kopien an die anwesenden Literaturvermittler verteilen und verweisen Sie auf das „Vorwort“ von Sem I. (And to the preface by Sem V !!!)
Oder wollen Sie das vielleicht selbst verlautbaren, dort ? wenn ich in aller gebotenen Kürze Sie auf das Vorwort, die Vorrede von Sem I verweisen darf. (Und auf das Vorwort von Sem V !!!)
Füttern Sie die JournalistInnen damit, lesen Sie es Ihnen sogar vor;
verweisen Sie sie auf die Abschnitte der Dissemination von J. Derrida über das Vorwort und auf die einschlägigen Abschnitte in
„Grammatotechne als Grammatologie der `Herzgewächse´ oder von der Inkommunikabilität„
Nehmen Sie und die JournalistInnen die Wörter ernst, dann „erkennen“ sie das Programm Semeion Aoristicon I -VII (s. Vorwort). Das sollte genügen. Dann die Lektüre.
Im übrigen: die „Unauffindbarkeit des Subjekts“.
Legen Sie Sem I, II, III, an unsere Stelle. Sub-Version eines sub-spekten Subiect.
Autor GACK mit freundlichen Grüßen P.S.
Vielleicht lesen Sie auch das „einfach“ (vor), – wahrscheinlich wenden Sie jetzt Ihr Ohr ab, trotzdem: die Vorrede das préface, das was vor dem Gesicht (=face) ist, schaun Sie, lesen Sie und Sie lesen immer nur die Vorrede, das préface, das alles ist.
Das Gesicht, das Ge-sicht sehen Sie nie.
Das vollständig aufgelöste Subjekt im Spiegel: Sem I, II, III jenseits aller Literatur Sem I, II, III ff. lesen Sie das vor dem „Gesicht“ der JournalistInnen im „Auftrag“ des „Autor“ „GACK“ face á face
die Intrige der plot
Inspektor Sem und seine Fam/ilie öffnen alle Wortkoffer, sie werden verfolgt und sind selber auf der richtigen Spur;
das Verbergen Verheimlichen Maskieren, die Maske die Prosopopöie, die Ent-stellung; sämtliche Tricks eines Inspektors und ehemaligen Privatdetektivs; der Fall der Fälle gelangt zur Lösung, der Erlösung;
durch Sem Schaun und seine „Fa/milie“
„Plakat“ zur Präsentation hier:
„Lesen“ Sie die Zusammenhänge von Sex und Religion
„Schaun“ Sie Sem I
„Lesen“ Sie die Zusammenhänge von Literatur und Schrift
„Schaun“ Sie Sem II
„Lesen“ Sie die Zusammenhänge von Wissenschaft und Gewalt
„Schaun“ Sie Sem III
und vor allem: das „sexuelle“ Thema der Urszene, die Inskription, die Einschreibung des Sexuellen in der Rede, Religion, Politik, Kunst und Wissenschaft; die „Geste“ des Subjekts in der Sprachhalt(er)ung der Schrift der Abyss der Gesellschaft Sem Schauns Lachen und Heiterkeit
„Ein Text ist nur dann ein Text, wenn er dem ersten Blick,…, das Gesetz seiner Zusammensetzung und die Regel seines Spiels verbirgt.
Ein Text bleibt im übrigen stets unwahrnehmbar.“
„Die Verschleierung der Textur kann durchaus Jahrhunderte erfordern ihr Gewebe (toile) freizulegen.“ Derrida, Platons Pharmazie, in: Dissemination, S.71 (Wien 1995, Passagen Verlag)
( über ) Dekonstruktion kann man nicht sprechen man/frau muß „sie „(entweder) lesen.<<
2) in English
>> >> Open “Letter” (1995)
“Think” every word. “Silence exile cunning” our motto our choice our Joyce beyond dead ends like politics art religion. Big laugh in the displacement & condensation the mobility of syntax
“… to be able to read a text as a text, without mixing an interpretation in between, is the latest form of > inner experience < – perhaps an almost impossible one …” ( Nietzsche, Aus dem Nachlaß der Achtzigerjahre; in: Werke III, ed. by Karl Schlechta, Mch. 1969, S.805)
Words to publishers, reviewers and other literary agents
The thought of “imminent” death, even if it should still be one ( 1 ), two (2) or more short decades away, makes me/us “ keep my/our distance” from events of a general nature such as presentations, congresses, symposia etc.
Perhaps you “tell” this to the journalists who will “be” present. Being an author does not have to mean literature management and in our case it certainly does not. Being an author “means” something like “being God” (cf. Thot). I give/gives “text”. From case to case this text “voice”; but never merely “face”, pré-“face”, presence.
A few “striking” references in the ff. Perhaps you would like to distribute copies to the literary mediators present and refer them to the “Preface” of Sem I. (And to the preface by Sem V !!!)
Or perhaps you would like to announce this yourself, there ? if I may refer you in all due brevity to the foreword, the preface of Sem I. Feed it to the journalists, even read it to them; refer them to the sections of J. Derrida’s dissemination on the preface and to the relevant sections in
“Grammatotechne as the grammatology of the ‚heart plants‘ or of incommunicability”
If you and the journalists take the words seriously, then you will “recognize” the program Semeion Aoristicon I -VII (see preface). That should be enough. Then the reading.
Incidentally: the “untraceability of the subject” Put Sem I, II, III, instead of us, in our place. Sub-version of a sub-specified subiect.
Author GACK with kind regards
P.S. Perhaps you also read the “simply” (before) probably you now turn away your ear, nevertheless: the preface, the préface, that which is before the face (=face), you read and you always read only the preface, the préface, which is everything.
You never see the face, what you see.
The completely dissolved subject in the mirror: Sem I, II, III beyond all literature Sem I, II, III ff. read this in front of the “face” of the journalists on “behalf” of the “author” “GACK” face á face (And in front of the preface by Sem V !!!)
the intrigue of the plot
Inspector Sem and his family open all the word cases they are pursued and are on the right track themselves; the hiding concealing masking, the mask the prosopopoeia, the de-position;
all the tricks of an inspector and former private detective; the case of cases reaches its solution redemption;
through Sem Schaun and his “fa/mily” “poster” for presentation
“Read” the connections between sex and religion
“ Show” Sem I
“Read” the connections between literature and writing
“ View” Sem II
“Read” the connections between science and violence
“ Examine” Sem III
and above all: of the “sexual” theme primal scene, the “sexual” theme of the primal scene the inscription, the inscription of the sexual in speech, religion, politics, art and science;
the “gesture” of the subject in the linguistic posture of writing the abyss of society Sem Schaun’s laughter and merriment
“A text is only a text if it conceals from the first glance… the law of its composition and the rule of its play.
A text always remains imperceptible.”
“The concealment of the texture may well require centuries to uncover its fabric (toile).” Derrida, Plato’s Pharmacy, in: Dissemination, p.71 (Vienna 1995, Passagen Verlag)
( about ) deconstruction one cannot speak one must read “it/her ”. << <<
– /S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON V oder zur Autobiographie Sem Schauns. 2007 [Autor]
Adventure Philosophy! AN ANNIVERSARY EVERY YEAR / LIVING CONSCIOUSLY EVERY YEAR …………… Adventure Philosophy ……. Adventure Life !!!
……………………………………… Grammatologische Praxis, philosophische Praxis, Philosophie, was ist Philosophie, Verstehen, Begehren, Verknotung, Knoten des Lebens und der Schrift und des Lebens als Schrift, Semiologie wird Grammatologie, Philosophie als Wissenschaft, differ/a/nce, Sokratismus als Verblödung, Theoria als höchste Form der Praxis. ……………………………………………….
Schrift (vgl. Teaser in unserem Blogspot-Blog 2014 ff.), Sprache, der Satz, das Wort. Jeder Satz ist ein Sprung!
Persönliche Geschichte und allgemeine Geschichte; Sprachbewußtsein Unbewußtes; was hat das mit allgemeiner Geschichte, Erfahrung, Phänomenologie (z.B. die von Merleau-Ponty), Begehren (z.B. Freud, z.B. Lacan, z.B. Melanie Klein), Verarbeitung, Realität, „psychische Realität“ (Freud) (?!) zu tun ……………………………………………………..
……………………………………………………………………. Ich versuche zu erklären, warum ich Anfragen nach Vorträgen, Seminaren oder Diskussionen permanent und beharrlich (fast) verneine; meine grammatologisch-philosophische Praxis erfordert Dekonstruktion. ………………………………………………………………………………………………………………………………………… Und das erfordert Rücksichtslosigkeit, Unabhängigkeit und äußerste Aufmerksamkeit! …………………………………………………………………………………………………………………………………………………..Zu einem Menschen, dem man zuhören will und dessen Worte man wahrnehmen will, in aller Offenheit, zu einem solchen Menschen sollte man eine Liebe, eine Leidenschaft oder zumindest eine Zuneigung entwickeln wollen und können.
Der Körper sollte nicht nur nicht ignoriert werden, sondern in aller Offenheit wahrgenommen und wertgeschätzt werden – in all seiner Zerbrechlichkeit, Fragilität und Verletzlichkeit!
………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..Körper bedeutet auch Stimme, Stimmfarbe, Tonfall, Rhythmus, Tempo, Geste, Bewegung, Gesicht, Augen, Blick, Ausdruck usw. ……………………………………………………. der Körper ist etwas Schönes, – …………… …………………………………………………….
(Kunst zeigt uns den Körper, ebenso wie traditionelle Stammeskulturen in Afrika, Australien und Amerika; die Menschen genießen den Körper als Text und „beschreiben“ ihn oft mit Tattoos), ……………………………………………………., – heute
und in früheren Kulturen. …………………………………………………….
Der Körper ist die Basis für jede Strukturalität gelingender intellektueller Intimität einer philosophischen Praxis als Gespräch.
PHILOSOPHISCHE PRAXIS WIEN PHILOSOPHISCHE PRAXIS ÖSTERREICH PHILOSOPHISCHE PRAXIS ÖSTERREICH EUROPA
Grammatologische Philosophische Praxis, Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax & Anna Lydia Huber Wien
Philosophische Praktiker, Grammatologen, Autoren, Radfahrer, Ökomobilisten, der Philosoph als Radfahrer, der Philosoph als Fahrender, der Philosoph als Reisender, der Philosoph als Beweger und Bewegerin, der Philosoph als Scout ……. Spur ……. Grammatologie … Dekonstruktion
der Philosoph als Radfahrer, der Philosoph als Fahrender, der Philosoph als Reisender, der Philosoph als Bewegter und Bewegender, der Philosoph als Scout ……. track ……. trace ……. Grammatologie ………. Dekonstruktion
Falls Sie interessiert sind an einer PP mit mir/uns, bitte nur unter dieser E-mail einen Termin reservieren: To contact me/us, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at
If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at
Philosophical Practice weltweit … rund um die Uhr … rund um die Welt, … „face à face“, … confidential one-to-one conversation, … around the clock … around the world
Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion
Öffnungszeiten / Hours of opening: Mo – Fr: 11 – 20 Uhr
Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement
Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…
…around the clock …around the world…
GESPRÄCHE sind EREIGNISSE als TEXT
cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )
Translation into English, Gerhard Kaučić (Dr. phil., b. 1959), European Philosopher, Writer, Feminist, Translator, Freerider , Europäischer Philosoph, Philosophische Praxis/Praktische Philosophie, Sprachanalytische Philosophie, Dekonstruktion, PP Wien, Österreich, Europa
Philosophische Praxis Wien, G Kaučić & A L Huber 1989 ff.
Dekonstruktion ermöglicht die Beziehung zum Anderen, die Beziehung zum Anderen ermöglicht (vielleicht) Dekonstruktion. Die Begegnung mit dem Anderen macht mich verantwortlich für die Singularität des Anderen. Für die Unberechenbarkeit des Anderen im Anderssein.
Ich versuche den anderen zu nehmen wie der Andere ist und ich versuche zu erkennen, was das Andere ist bzw was es mir sagen kann (zu meinem Anderssein sagen könnte).
Die dekonstruierende Denkhaltung macht mich anders und zu einem Anderen. Vielleicht begegne ich dem Anderen „wirklicher“, heißt vielleicht auch ehrlicher, vielleicht ethischer(!).
Ich versuchs.
G K & A L H
To contact us use only this email: gack[at]chello.at
Gerhard Anna Concic-Kaucic (Schriftsteller, writer, philosophers, Wien, Österreich),
( „GACK“ = Anna Lydia Huber und Gerhard Kaucic )
geb. 1959 in Österreich, leben in Wien.
Jugend in Salzburg, Falkenhof (Mühlviertel), Linz (Oberösterreich), Paris und Zell am See sowie Saalfelden am Steinernen Meer (Salzburg ) und Kufstein ( Tirol ).
Studium der vergleichenden Literaturwissenschaft, Geschichtswissenschaften, Philosophie und Linguistik in Salzburg und Paris, seit 1983 Schriftsteller und ÜS. Zahlreiche Abenteuerreisen mit dem Fahrrad.
1989Gründung einer „ Grammatologischen Philosophischen Praxis“ in Salzburg, Obertrum am See und Wien.
1989 ff. Herausgabe einer ( grammatologischen ) Zeitschrift ( Die Grüne F Abyss ) für Literatur, Kultur und Politik.
Vertreter der „ Wiener Postmoderne “, einer wienerischen Spielart der „ Dekonstruktion “ ( Jacques Derridas ). Erzähler, Lyriker, Übersetzer, Romanschriftsteller und Kulturtheoretiker.
Verfasser eines auf verschiedenen Sprach-, Realitäts- und Bewußtseinsebenen spielenden Dekonstruktionsromans ( Passagen Vlg. 7 Bde. geplant, Band V publiziert 2007 ).
Many thanks to my practice visitors! 36 Years of Philosophical Practice Gerhard Kaucic
( German / English )
Preise, Honorar/Honorarhöhe/Kosten/Preis nach Vereinbarung / Charge by arrangement
Bezahlung: Bargeld und Rechnung / Payment: cash and invoice
Honorar-Zahlung: Bar und Rechnung
Vertrauliches Einzelgespräch
Ein Gespräch in meiner Philosophischen Praxis dauert 55 Minuten und kostet sozial gestaffelt und den jeweiligen Bedürfnissen (Stichwort: indoor/outdoor) nach angemessen zwischen 65 und 115 Euro.
Eine Doppelstunde je nach Anforderungen zwischen 95 und 145 Euro. Eine dreistündige Gesprächseinheit zwischen 155 und 210 Euro.
Bis zu zwei Personen können gemeinsam in ein Gespräch mit mir gehen. Das Honorar berechnet sich dann nach der Anzahl der Teilnehmer.
Von bedürftigen Personen mit hoch ausgeprägtem Interesse wird für die ersten drei Gesprächsrunden kein Honorar verlangt.
[ Bevor Sie mir/uns schreiben, bevor Sie mit dem Gedanken spielen zu uns kommen zu wollen, versuchen Sie bitte auf die je Ihnen eigene Art und Weise zu bedenken, zu reflektieren: ………Was i s t Philosophie ? … Was ist Philosophische …“Praxis“ ?…….Was i s t ? ……. Was ist „ist“ ?…. „Was“ “ ist“ eine „F r a g e „?…… Was hat diese zur Voraussetzung ?…Wodurch wird sie bedingt?… Wo heraus entwickelt sie sich? … … Welche „Kontexte“ führen zu dem, was wir „F r a g e“ nennen ? … Unter welchen Umständen, in welcher Situation, durch wen, mit welchen Intentionen und aufgrund welcher stillschweigender und unhinterfragter Voraussetzungen und aufgrund welcher Retentionen stellt sich bzw ergibt sich das, was wir „F r a g e“ nennen bzw so etwas wie „Die Politik des Fragens“ !… ) Und ! – Ist …“Denken“ …fragen !?…Beantwortet die „Philosophische Praxis“ … Fragen…?…!… Antwortet … „Philosophie“ … auf Fragen ? …
Offener Brief an Menschen, die in meine Philosophische Praxis kommen wollen:
An open letter to people who want to come to my Philosophical Practice :
Liebe Leute ,
geschätzte Interessierte ( um Mißverständnissen vorzubeugen ! ),
wer immer mit dem Gedanken spielt in meine Praxis zu kommen, – ich bin kein Lebensberater ! I am not a “ life – coach “ ! ( life advisor / life consultant / life counsellor / lifestyle consultant / teacher )
Dafür fühle ich mich nicht zuständig ! Mit der Bitte um Verständnis.
Was geschieht in meiner Philosophischen Praxis ?
Es gibt viele Praxen und jede ist anders .
Ich verstehe mich nicht als “ Lebensberater “ und Coach.
Meine Praxis befaßt sich eher mit theoriegesättigten oder zumindest theorieinteressierten Anliegen und meine Aufgabe ist es, diese Theorien bzw deren Träger (also meine GesprächspartnerInnen , Klienten oder Gäste) zu dekonstruieren , d. h. unter anderem diese/deren Theorien in die Aporie zu führen und so das Denken meiner GesprächspartnerInnen zu entriegeln, was auch heißt, diese Menschen, die meist sehr theorietrainiert sind, wieder frei zu machen für Neues.
Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Kaucic
P.S.: Selbstverständlich gibt es viele Philosophische Praktiker und Praktikerinnen , die sich als “ Lebensberater “ / Lebensberaterin verstehen.
I would prefer not to be a life-coach ! ( in Abwandlung u. Anverwandlung v. H. Melville: „Bartleby, the Scrivener“ )
30 Years Jubilee Philosophical Practice Gerhard Kaucic
Ein besonders häufig nachgefragtes Feld an Problematizität:
Erklärung aa))) : Neben dem Thema „Euthanasie, Selbstbestimmung, Ökonomie“ (inkludierend die Sujets Sterbehilfe, Hilfestellung, Unterstützung beim Sterben, Sterbehilfe aktiv, passiv, indirekt, Beihilfe zur Selbsttötung , assistierter Suizid , Problematizitäten etc.)
Erklärung ff.) :…rangiert das Thema„J. Derrida , Grammatologe, Philosoph, Begründer der Dekonstruktion , Unverständnis seiner Gegner, Dis- und Mißverständnisse seiner Anhänger“ und das zugehörige eine/n jede/n angehende Subthema „Über:Leben ! Nahrung Ernährung Speisen Genießen Tier Bewußtsein Unbewußtes Ethik Reflexionsmöglichkeiten Aporien Dekonstruktion“ in meiner Grammatologischen Philosophischen Praxis in Wien , – und darüberhinaus (weltweit), – ganz oben unter den am meisten nachgefragten Reflexions- und Dekonstruktionsfeldern .
Grammatologische Philosophische Praxis im Hamburger Hotel Kempinski an der Alster (( Hamburg, Blicke ! und Einblicke sowie Aussicht auf Einsicht und vivifizierende Umsicht samt Skyline als topophotographisches Ereignis „Metropole am Wasser“ , – das Gefühl einer Raumverschaffung durch die Produktion von “ Zeitlosigkeit des Unbewußten “ und einer un/gehörigen Portion gut schmeckenden gebratenen Tierfleisches!) Man kann ja immer träumen vom Tier und vom Ich , dem Ubw und dem Überich, dem Begehren, der Psychoanalyse und ihrer Ethik ! Von der Wahrheit des Enthüllens! Vom „Recht auf Einsicht, oder die Erfindung des anderen“ (vgl. J. Derrida in „Psyché“)) zu „Jacques Derrida, Begründer der Dekonstruktion , Unverständnis seiner Gegner, Dis- und Mißverständnisse seiner Anhänger“ ( 07-2014 )
Blogpost: Was ist Philosophische Praxis? (I)Part 1
THE LIMITS OF MEDIATION, Enlightenment, PHILOSOPHY, PSYCHOANALYSIS
Psychoanalyse, Sprachanalytische Philosophie, das Unbewußte
Die Sprache, das Sprechen, das Unbewußte (Ubw)
Der Satz und die Philosophie
Sexism, racism, fascism, cultural-historical considerations and reflections on violence and gender, – limits of mediation, limits of enlightenment, limits of philosophy, limits of psychoanalysis, responsibility and legal consequences up to a necessary future change of legal philosophy and legislation under demand of applied psychoanalytic reflectories as deconstruction.
„Because I’m a Girl.“
KÖRPERPHILOSOPHIE, SEXISMUS, RASSISMUS, FASCHISMUS, MACHTTHEORIEN, BEGEHREN, ANTHROPOLOGISCHE UND ÖKONOMISCH-POLITISCHE STRUKTURDEBATTEN, POLITIK, DEKONSTRUKTION
Körper Philosophie Körperphilosophie
das „eher“ Nichtabbildbare !, bzw das Nichtabgebildete einer bildgrammatischen Stratifikationsebene in der Zeit
Fotografie, Photographieren
Denken u. Kino, Semiologie, Sprache und Gedächtnis
Grammatologische Philosophische Praxis. Film und Schrift bzw Film als Text oder die Grammatologie der Affekte und die Lesbarkeit im Ich.
Völkerrecht(e) oder Machtpolitik und Geopolitik. Demokratiephilosophie im Kommen.
Velozität Volatilität Flüchtigkeit in der Zeit. Televisionen. Internet. Axiomatiken. Gedächtnis. Kultur.
Psychoanalyse und (Homo-) Sexualität; Ödipus und Antiödipus (Deleuze/Guattari); Freiheit Raumerkenntnis Demokratie Sexualität Bewegung Lust; Sexualpolitik Pädagogik Erkenntnis Singularität Individualität Demokratie
De Sade, Freud, Artaud, Genet, Goytisolo, Derrida, Tel quel, Nouveau Roman, Krieg, Leib, Gedächtnis, Archiv
Philosophischer Salon / Philosophical Lounge G Kaucic & AL Huber Wien … Diskursraum, Studierzimmer, Gesellschaftszimmer, Arbeitsraum, Philosophischer Salon, Philosophical Lounge, Philosophische Praxis Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax (geb. 1959, Dr.phil.) & Anna Lydia Huber (geb. 1959, MSc) Gasometer City, Wien
36 years Head of a Philosophical Practice in Vienna, Austria, Europe
Philosophische Praxis, gegründet 1989, Dr. Gerhard Kaučić (*1959, Alter 66, 2025) , Philosophischer Praktiker, Gasometer B, Guglgasse 8, 1110 Wien, Austria / Österreich, Europa
Philosophische Praxis Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax (Dr. phil.) & Anna Lydia Huber (MSc), geb. 1959, gemeinsamer Praxis-Sitz Wien (seit 1989 ff.) / joint practice location in Vienna
cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )
Translation into English, Gerhard Kaučić (Dr. phil., b. 1959), European Philosopher, Writer, Feminist, Translator, Freerider , Europäischer Philosoph, Philosophische Praxis/Praktische Philosophie, Sprachanalytische Philosophie, Dekonstruktion, PP Wien, Österreich, Europa
Gerhard Kaučić, Alter 66, 2025, Anna Lydia Huber, age 66, 2025
Philosoph:in des Denkens der „différance“ (cf. J. Derrida, La dissémination. Collection „Tel Quel“ aux Éditions du Seuil, Paris 1972)
To contact us please use only this email: g.kaucic[at]chello.at
Öffnungszeiten / Hours of opening: Mo – Fr: 11 – 20 Uhr
Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement
Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…
…around the clock …around the world…
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g.kaucic[at]chello[dot]at or gack[at]chello[dot]at
Gegenwartsphilosophie
Contemporary Philosophy
Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber ( geb. 1959) Philosophische Praxis 1989 ff.
…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..
Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben
Gegenwartsphilosophie
Adventure Philosophy!
Philosophische Praxis
Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden. „Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt. Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.
Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttl nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.
Philosoph:in des Denkens der „différance“ (cf. J. Derrida, La dissémination. Collection „Tel Quel“ aux Éditions du Seuil, Paris 1972)
To contact us please use only this email: g.kaucic[at]chello.at
Öffnungszeiten / Hours of opening: Mo – Fr: 11 – 20 Uhr
Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement
Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…
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Musikalische Erfahrung und ihre politischen, gesellschaftlichen und philosophisch-grammatologischen Implikationen und Voraussetzungen