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Religion und Gesellschaft

Gerhard Kaučić, Schauen, Gustieren, Abwägen, Denken (Philosoph, Feminist, Freerider, Radreisender)

Anna Lydia Huber, Schauen, Gustieren, Abwägen, Denken (Philosophin, Feministin, Freeriderin, Radreisende)

Anna Lydia Huber (MSc, geb. 1959, Alter 66, 2025), Philosophische Praxis 2009 ff.
Philosophische Praktikerin/Praktische Philosophie, Sprachanalytische Philosophie, Dekonstruktion, Schriftstellerin,  Österreichische Philosophin, Europäische Philosophin

Erzählungen, Berichte, Analysen, Reflexionen aus der Praxis/aus meiner/unserer Philosophischen Praxis

Wien 36 Jahre Praxis Jubiläum (1989-2025 ff.) Jubilaeum 36 Jahre PP 2025

Religionssoziologien sind dekonstruierbar. Sie alle unterlaufen ihr erklärtes Ziel. Sie alle sind überfordert in dem Versuch die Frage nach dem Wesen der Religion zu beantworten.  

Sie alle versuchen selbst(!) nicht religiös zu sein in ihren Beschreibungsversuchen des Religiösen von Religion, denn das ist das Wesen(!) von R.

Religion konstatiert(!) Religiöses durch Einschränkung und Ausschließung!   Ist insofern nicht jede Beschreibung von Religion(en) automatisch(!), zwanghaft selbst religiös?!   Die Beschreibung religiöser Tatsachen (!), Rituale, Ereignisse, Beschreibungen, Kommunikationen (wie etwa Gebete!), Phänomenen (!)  muß selbst religiös sein!  Sonst könnte sie Religion nicht  b e s c h r e i b e n (!).  

Diese Soziologien und Phänomenologien schließen ein und schließen aus!   Wie es ihnen grad paßt oder möglich ist.

Beides ist paradox!   Im graden wörtlichen Sinn para-dox!   Knapp neben etwas!  

Paradoxe Unterscheidungen, Erklärungen erzeugen paradoxe Beschreibungen.  

Die Wissenschaft als paradoxe Aussage ?!  

Religion definiert sich selbst.  

Macht sich frei vom Urteil anderer!  

Religion urteilt nur(!) selbst über Andere(s). 

Das System Religion, wenn ich es einmal so bezeichnen darf, denn genaugenommen, wissenschaftlich genaugenommen (vgl. Luhmann), handelt es sich um kein System, eher um einen System-Wahn, eine Psychose (vgl. Lacan, Abraham/Torok) als Institution in Form z. B. der Kirche. 

Das System  R e l i g i o n  ist nur als solches(!) unabhängig (!?), wenn es in die Lage versetzt ist, mitzukontrollieren, was es alles nicht ist. 

Psychosen und Religion(en) haben etwas gemeinsam, – nämlich das Vermögen etwas Bedeutung zu verleihen, etwas zu etwas Besonderem zu machen, also eine Art Verdopplung von Realität  (( z. B. der brennende Dornbusch! Nur oder mehr?! Surpluseffekte, wo (fast) gar nichts ist von etwas, was dort (!) sein soll )).

Paradoxe Aussagen gibt es auch in der Philosophiegeschichte häufig. Die Geschichte der Metaphysik ist eine der Paradoxa. 

Meist infolge des fast unmerklichen Wechsels von einer Realitätsebene (bzw einer Aussage über diese) zu einer anderen. Hegel, Heidegger, Wittgenstein. Sie alle sprechen vom Sein, das es gar nicht gebe. Vom Sein als Sosein bzw von „könnte“ im Wort „sein“.

Marx hält die Kritik der Religion für die Prämisse einer jeden Ideologiekritik!   

Nun steckt aber nach meinem Dafürhalten in jeder Kritik ein gewisser 

(( bestimmbarer (!), zu bestimmender (!) Geist (!), – ein Gespenst besser (wie Derrida formuliert) )) 

Gespenstergeist(!), das Gespenst des Satzes, eines jeden Satzes, das Gespenst des Sprungs zwischen Sätzen und als der Sprung von Satz zu Satz.   

Das Gespenst einer Heterogeneität zwischen Glaube und Wissen. Ein Geist von Religion vielleicht (oder lieber Psychose?) an den Grenzen der bloßen Vernunft?  

Der Ausschluß des Religiösen der Religion als Rekurs und Abkunft oder wiederholte Rückkehr des Grundsatzes (!) des Glaubens und die ewige (?) Wiederkehr der Religion qua „Religiöses“.

Läßt sich die weiter oben angeführte Behauptung mit Fragezeichen einer „Zivilreligion“, die wir bräuchten, vielleicht auch nur zwischenzeitlich brauchen, überhaupt irgendwie begründen, zumindest mit Plausibilität heutigen aufgeklärten Denkens füllen/erfüllen?  

Sinnvoll ?    Nicht ?!

Was wäre der Zweck? Und ist das Denken zu einem  Z w e c k  religionsfreundlich und mehrheitsfähig? Und wenn ja, was wären die Folgen!

Spaghetti – Monster?

Voodoo – Partys ?  

Martial – Arts – Käfige als Kirche ?

Einheitskleidung?

Kollektiver Selbstmord?

Fliegende Teppiche?

LSD für alle auf Rezept?

Lateinische Messen als vegane Gala-Diners ?

Fortsetzung durch jede(n) Selberdenker/in ! 

Ist Religion absurd?   Das Absurde als Basissubstrat einer jeden Religion ?

Kierkegaard interpretiert einen Zweck in die Religion.   In den Akt des Glaubens.  

Er meint, Abraham würde im Herzen gewußt haben, Gott werde Isaak letztlich nicht als Opfer nehmen. Er wolle ihn bloß(!) testen. Und wenn doch, dann wird der Herr ihm einen neuen(!) Isaak, einen neuen Sohn geben. Kraft des  A b s u r d e n !   

Abraham ist  a b s o l u t   und ganz an seinen Gott gebunden.  An die Absolutheit der religiösen Bindung  (sowohl Abraham als der Stammvater Israels als auch als der Stammvater der Araber).

Auch die christlichen (die dritte abrahamitische Religion neben Judentum und Islam, die sich auf Abraham und Isaak bezieht) und alle anderen (mir bekannten!) Religionen und Glaubensformen kennen absurde verantwortungslose (!)  Sätze wie „Der Herr gibt, der Herr nimmt“.  

Schicksalsergebene Sätze.   Eine Selbstschutzformel.  Aus der Geschichte der Leiden und des Leidens durchaus verstehbar.  

Denken hilft nicht immer!   

Aufsagbare Formeln manchmal schon !   In der Form der Negation von denken!  

Verstehendes Durcharbeiten von Situationen, Ereignissen und Prozessen muß gelernt werden.

Ordnungsschemata wie Psychologien sie erstellen sind letztlich aber auch nur „Gestelle“, – nicht viel anderes als Gebete (!).

„Ursprünglich“(!) waren Gebete Erbittungen und Erflehungen an den Herrn (!)  

!   Genauer: absurde, weil nicht auf Augenhöhe befindliche Dialog-Versuche,  Versuchsanordnungen von  D i a – l o g.  Wechselrede!   Hin- und Her – Rede (vgl. m. Blogspot-Blog-Post 2014 ff. zum „Dialog“, „in einen Dialog eintreten“). 

Dialog verlangt nach Eintreten. Eintritt! Eintreten können!  Von beiden Seiten die Bereitschaft und Fähigkeit wo(!) einzutreten !  

Bildung !   Achtung, Bildung als Notwendigkeit! (vgl. Quintilian, 1. Jh.,  Institutio oratoria)

In der Realität (auch heute) oft Herrschaftssprech. 

Die Ironie der Unverständlichkeit !   Absurditäten.  In Religionen!  In Philosophien!  

Absurditäten auch an einer Überdosierung des Interpretativen.

Kommunikative Kollateralschäden der Auslegung von Irrationalität.   Das „Heilige“, das „Transzendente“, die „Göttlichkeit“ als Interpretate eines Unerreichbaren, einer Unerreichbarkeit durch je aktuelles Wissen, welches als Nichtwissen immer (auch für die Naturwissenschaften!) den größeren Teil am Empirischen ausmacht.  

Das Mittel des „Wunders“ dient hier zur Kommunikation eines momentan ( = ev. auch f. Jhdte.! ) nicht lösbaren Rätsels von Ereignishaftigkeit(!).

Ausgerechnet die sich so rational (?) geben wollenden Buchreligionen mit ihren zahllosen Lebensvorschriften.

Ihre Rituale dienen der kollektiven Funktionserhaltung von Weiterleben in irgendeiner Form, ob hier zu Erden oder anderswo.

Eine kluge Art der Selbstversicherung im Einvernehmen mit den anderen von Ihresgleichen.  Auch und besonders als Sinngebung von Leid und Tod. Und nicht bloß rein zufällig auf der Seite der jeweiligen politisch-gesellschaftlich vorherrschenden Mächtigen gern gesehen als im Keim Ersticker etwaiger Aufstände oder Revolutionen von unten.  Ein derartiges Denken und Tun kommt da erst gar nicht zu seiner Geburt.

Eng mit der Frage des Todes, des Tot – Seins (!) und seines Ortes verknüpft sich die Frage der Kommunikation aus dem Jenseits.  Ich meine die sogenannten „Offenbarungen“. Wunderzeichen als Botschaften. Codes. 

Ein wunderbares (!) Feld für Meinungsaustausch fast ohne Grenzen. Und die zahllosen legitimierten Ausleger.   Apostel, Propheten, Päpste u.a.  

Allesamt Schriftgelehrte, eingesponnen in ein Jahrhunderte altes undurchschaubares Gewirk von Texten und zulässigen oder auch unzulässigen Auslegungen rationaler Art (rational, weil es Kriterien folgt). Rationale Auslegung der Codes des Irrationalen.  

Ganz so leicht tut man sich heute dabei nicht mehr wie in den vergangenen Jahrhunderten. Stehen doch selbst Theologen aller Art und Provenienz unter einem gewissen Lernzwang durch den modernen Wissenschaftsbetrieb. 

Sogar der nahe Osten inzwischen, wenn auch sehr sehr träge und mit krassen Rückschlägen (cf. IS u.a.).  Sogenannte „Gegenreformationen“ wird man aus den Leitungen der Religionsgemeinschaften heraus immer wieder versuchen.  Pius Brüder, Salafisten, Ayatollahs u.v.a.  

Gerade wir alle jetzt dürften uns in der Welle einer Gegenreformationsoffensive befinden, einem Versuch, die sogenannte „Wiederkehr der Religion(en)“ herbeizuführen. 

Die „negative Religionsfreiheit“ (= das Recht keiner Religion zugehören zu müssen, vgl. Menschenrechte! , – und vgl.: Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte hat im November 2011 die negative Religionsfreiheit bekräftigt.)  existiert in vielen Ländern dieser Erde nicht. 

Im Islam heute nirgendwo, soviel ich weiß. Aber auch hier in Europa gibt es Staaten, deren Gesetze dies ausdrücklich untersagen (wollen!)!   Ich möchte hier nur auf Polen verweisen. Man möchte es fast nicht „glauben“, – dieses Wissen!   Ein  E U – Land!  

Der zivilisatorische Weg ist ein harter Weg!   Diese  Ein – Gott – Lehren  arbeiten mit den gleichen perfiden(!)  Mitteln wie die Star – Blockbuster aus Hollywood. Der Star ist alles. Alle Augen sind simplifiziert auf den einen Hero gerichtet. Ihm folgt man. Ihm glaubt man. Mit ihm identifiziert man sich (leidenschaftlich).  

Zu unser aller Leidwesen.

Der Mensch als Kontingenz. Die Geburt des Menschen und der Tod Gottes. Ich möchte hier keinen Heroenkult aufführen, keine Heldenverehrung des Menschen und des Menschlichen als ein Mensch, der ich bin, – so denke ich (!).  

Und ich möchte nicht polemisch verstanden werden und als Gottesverächter gelten.  

Ich glaube nur nicht an einen Gotteskult.   Gott, sofern es ein(!) Solches gebe, braucht uns nicht. Manche von uns brauchen diese Vorstellung (und dieses Theater der Kulte), es gebe solcherlei als  W e s e n,  manche glauben sogar, es gebe eine Personifiziertheit von Wesen.  

Irgendwann passierte die Geburt des Menschlichen(!).  Noch nicht gleich der Mensch in Form von  d i e  Menschen.  Eine jahrmillionenlange Geburt war, eine jahrtausendelange Phase des Endes wird sein.   

Das Ende des/der Menschen ist gewiß. Wir machen uns mit Hilfe von Derrida und Leroi-Gourhan ein paar, wie ich hoffe, interessierende Gedanken darüber und da ich selbst das bin, was alle als Mensch definieren, Gedanken aus diesem Menschsein heraus.  

Gedanken über den Anfang menschlichen Lebens und über das Ende.  

Das könnte ich jetzt (leicht frivol) auch „R e l i g i o n“ nennen.   Aber ich bin keinem Kirchenglauben anheimgefallen und will meine Gedankengänge auch nicht in einen gemeinhin als religiös bezeichneten Kontext stellen.  

Alles, was ich in diesem Posting(!) „Religion und Gesellschaft“  bis jetzt versucht habe  (und auf meiner/unserer Praxisarbeit in Strasbourg/Straßburg fundiert und aus eben dieser Praxis emaniert!), war es zu zeigen, war es zu sagen, – durch Heranziehung verschiedener einander wechselseitig beeinflussender Kontexte wie Politik, Juristerei, Soziologie, Religionssoziologie, Geschichte, Politologie, Psychoanalyse, Philosophie etc etc., – schaut her, laßt uns mal schaun, was Religion und Glaube ist und sein könnte und was diese Dinge(!) für unsere heutige(n) Gesellschaft(en) für ein Gewicht aufbringen.  

Was kann das, – Religion !  

Kann es noch was ?  

Tut es uns allen Gutes ?  

Oder was ist das Malheur, das Handicap, die Krux, das Verbrauchte.  

Wo läge der Fehler in der Konstruktion, falls es einen Fehler gibt !

Und wir telefonierten und verabredeten uns zu einer Philosophischen Praxis dazu, darüber und dadurch. 

Ganz zwanglos und rein zufällig aus Interesse und ohne Zeitnot.   

Daraus werden (und wurden dann auch) 3 x 4 Stunden im freundlichen Grenzort Straßburg, uns bewußt die Wichtigkeit und Bedeutung (Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte, Europarat, Europaparlament  u.a.) dieser EU – Stadt.  

Diesen vorletzten Abschnitt zu „Religion und Gesellschaft“ könnte ich jetzt auch ein Kapitel zu einer „Zivilreligion“ ( vgl. M. Ley, Lübbe, Watzinger, P. Zulehner, U. Barth u.a.) nennen. Mach ich aber nicht. 

Ich will das Religiöse möglichst aus meinem Text hier draußen lassen.    

Vielleicht ist das dann das, was ich hier jetzt die Dekonstruktion des Religiösen und der Religion überhaupt (egal in welcher konkreten Ausprägung) nennen möchte. 

Ans Herz(!) gelegt, versuchen Sie es aber dann doch nicht zuuu ernst (für sich) zu nehmen! Das wäre jetzt hier(!) vorerst  nur mal meine Willensbekundung.   

Und   bitte   aufgehorcht !  

Diese Zeilen sind „nur“ eine Vor- und Nachbereitung  (m)einer grammatologischen philosophischen Praxis der Dekonstruktion von Angesicht zu Angesicht und in actu.  

Beide,  – die Zubereitung und die Gesprächspraxis, – bilden das versuchte doppelte Denken. Die Praxis der Dekonstruktion in der Praxis.  

Das Nachdenken(!)   (allein und gesprächsweise gemeinsam) über das Ende, – den Tod(!), –  erzeugt auch einen Gedankengang über die Geburt.  Wie ist unsere Beziehung zum Tod. Ich frage nicht, haben wir eine Beziehung zum Tod, nein, seien Sie versichert, wir/Sie haben eine!  

Fast schon eine Gretchen-Frage! „Wie hältst Du’s mit der Religion?“  Aber eben nur fast !  

Ab wann wird der Mensch zum Menschen?   Wann wurde der Mensch erfunden?

Wann quasi embryonal!  

Seit Darwin spätestens wissen wir alle, der Mensch hat zu seinem Sein gefunden. Keine Ahnung!  

Fast keine.  

Und!   Ist sein Ende schon eingeläutet?   Dies ist keine Science-Fiction und keine Endzeitstory.  

Nein, sind wir noch Menschen und wie lange noch?   Ganz im Ernst, – die Zeit der Erde ist begrenzt. 

Vorher aber, – vor dem Ende der Erde, – vorher, da müssen wir gehen !   Vielleicht sogar schon lange vorher. Wer weiß. Je ne sais pas.

Jacques Derrida beschreibt mit der Erfindung seiner  D i f f é r a n c e  den Prozeß des Lebens (cf. Teaser, Blogspot-Blog 2014 ff., dt. u. engl.), in dem der Mensch ein Spezialfall ist, ein einzigartiger Fall.   Ein Zufall fast und doch ab einer gewissen zurückgelegten Strecke an Prozessen physikalischer, chemischer und dann neurologischer Art dann zunehmend stringenter, definierter, festgelegter.  

Das ist spannend und aufregend. Gibt es überhaupt so etwas wie eine Grenzziehungsmöglichkeit?!  

Ich stelle diese Frage ganz ohne die Absicht, den Menschen zum Tier machen zu wollen.   

Wir sind tier – lich, aber eben nicht tierisch allein.   Und was heißt hier  T i e r ! (Vgl. meinen Blogpost „Tierphilosophie“ in diesem Blog!)   

Tiere sind! Sind viele verschiedene Individuen! Und jedes Tier für sich einzigartig !!!   

Und manche Tiere besitzen sogar sogenannte menschliche Eigenschaften wie Gedächtnisinhalte, Technikvermögen, spezielles Können, Schlußfolgerungsfähigkeit, Liebe, Kommunikation u.a.!   Und teilweise sogar Bewußtsein!  

Jacques Derridas Phonologozentrismus bedeutet unter anderem, daß jeder Humanismus logozentristisch ist und jede Metaphysik ein Humanismus sei.  

Auch wenn das bis heute die meisten Philosophen und Philosophinnen nicht gerne hören wollen.

Der Humanismus als Metaphysik ist der Feind der Tiere.  

Der Feind der Tiere und schließlich auch der Feind der Menschen.   

Ich kann jetzt hier(!) nicht alles aufrollen (das geht uns immer so!), schauen Sie meine Tierphilosophie im Blog an, – lesen Sie Derridas Arbeiten dazu und achten Sie auf den „Sünden“(!) – Katalog, – meine rote Liste zur „kommenden Demokratie“!   (Stichwort „Artensterben“, „Klimawandel“, … etc.; immer zu finden im Anhang eines jeden Postings in roter Schrift, engl. u. dt.).  

Wenn die Grammatologie  „nicht eine Wissenschaft vom Menschen sein kann“ ,  dann genau deshalb,  „weil sie von Anfang an die für sie grundlegende Frage nach dem Namen des Menschen stellt“ (J. Derrida, Grammatologie, Frf. 1974, S. 148). 

Der Name, die Geburt, das Ende, die Signatur des Menschen!  

Das Ereignis  Mensch !  

Der Kontext des Menschen !  

Der Begriff(!)  Différance  stellt den Menschen in gewissem Sinne in Frage und zeichnet dadurch die Geschichte des Lebens überhaupt.  

Noch kurz einmal zum Humanismus als Logozentrismus bzw Phonologozentrismus.  

Derrida zeigt, daß die traditionell hierarchische Anordnung der beiden Bestandteile des  Z e i c h e n s  dekonstruktiv verkehrt werden muß. Bis hinein in die moderne Sprachwissenschaft wird nämlich die ideelle Bedeutung eines Zeichens,  S i g n i f i k a t  (die Vorstellung) genannt, dem materiellen Träger der Bedeutung,  S i g n i f i k a n t  (das Laut – oder Schriftbild) genannt, übergeordnet.    Stets wird versucht, den äußerlichen Signifikanten, die Schrift, auf ein transzendentales Signifikat hin auszurichten.  

Denken Sie an das, was wir vorher über Religion, Gott und Mensch gesagt haben.  

Jedes Signifikat (Die Vorstellung!) befindet sich aber (laut Derrida) „immer schon in der Position des Signifikanten“ (Derrida, Grammatologie, S. 129).  

Es kann keine Bedeutung geben und keinen Sinn, der der Verräumlichung und Verzeitlichung sowie dem differentiellen Spiel der Signifikantenbeziehungen entgehen könnte.  

Die Schrift ist nach dieser Definition Zeichen von Zeichen, Signifikant von Signifikanten.

Mit dieser Verkehrung soll vor allem gezeigt werden, daß die Materialität des Signifikanten zum Sinn nicht etwa nachträglich und äußerlich hinzutritt, sondern umgekehrt, daß der Sinn  E f f e k t  einer immer schon  n a c h t r ä g l i c h e n  Signifikation ist. Derrida hat auf diese Weise das Verhältnis von Sprache und Schrift neuformuliert und umformuliert.  

Durch Derridas Transformation des Schriftbegriffs geht dieser über den der Sprache hinaus und begreift diesen mit ein.   

Aus all dem folgt ein völlig neues,  weil mehrfach transformiertes Verständnis  und  Ereignis  von  T e x t.

Einem solchen Text(verständnis) ist das „Wesen“, die Praxis der Dekonstruktion, inhärent, also „ein-geschrieben“ (vgl. Derrida, Freud und der Schauplatz der Schrift bzw Freuds „Wunderblock“).   

Das Denken der Differänz/différance ist die inhärente Praxis der „Dekonstruktion“.   

Es geht darum, es geht mir in meiner Philosophischen Praxis 

(( und dazu gehört das Gespräch in dieser, aber auch meine/unsere Schreibpraxis vorher und nachher einer jeden Setzung / Sitzung(!) )) 

immer darum, Texte  (geschrieben, gesprochen oder Darstellungen(!) z. B. technischer, künstlerischer, ökonomischer, politischer, institutioneller Art)  in ihrer inneren Struktur und in ihrem Zusammenwirken mit anderen Texten zu erfassen.  

Die Texte sind nicht nur zu analysieren und zu interpretieren, sondern durch die Praxis der Dekonstruktion ihrer Konflikthaftigkeit, ihrer Aggressivität, ihrer verdeckt mitgeführten Gehalte und Intentionen zu enttarnen.

Gemeint ist die Sichtbarmachung der Doppelheit des gleichzeitigen An- und Abwesendsein(!) von Wahrheit.

Wir äußern Sätze gewollter analytischer Wahrheit und verdrängen dadurch gleichzeitig andere eventuale Wahrheits- oder Unwahrheitssätze.  

Setzungen punktieren, springen von etwas zu etwas und verlieren dadurch „etwas“(!) aus dem Blick (!), indem sie etwas anderes  ( sogar als das vermutet „Gleiche“(!)  )  in den Blick als Zugriff nehmen wollen.  

Sogar ein solches „wollen“ führt schon zu Verschiebungen in der Wahrnehmung von Wahrheit in der Zeit und im Raum.  

Eine solche Praxis führt zu einer ganz neuen Deutung sämtlicher Zusammenhänge dieser Textformationen, – zu neuen Konfigurationen in der Politik, dem Recht, der Literatur, der Philosophie, der Kunst, den Institutionen, den Ökonomien, dem Leben insgesamt.  

Bei seiner Beschreibung der beiden Tempi, die der Todestrieb einerseits und die Lebenstriebe andererseits veranstalten, spricht Freud in   J e n s e i t s  d e s  L u s t p r i n z i p s  von einem „Zauderrhythmus“, der das Resultat dieser zwei Bewegungen darstellt. 

Der  T o d e s t r i e b  folgt blind seiner prioritären Tendenz, das organische System an sein entropisches Ende zu bringen.  Die Lebenstriebe dagegen sichern und übertragen jenes Wissen, das die Organismen in Millionen von Jahren auf ihrem Weg zum Tod erwerben. 

Der Anfang des Lebens und seiner Zeichen liegt in jenem beinahe Nichts einer  F a l t e , eines Intervalls, das Derrida an die Stelle aller Ursprünge gerückt hat, – der  d i f f é r a n c e  ( Derrida, La différance,- in: Randgänge der Philosophie, Wien, Passagen, 1988 ).  

Derrida schreibt  d i f f é r a n c e  und  nicht  d i f f é r e n c e.  Seine (Er)findung, der Unterschied zwischen e und a kann im Französischen nicht gehört werden, er ist stumm, aber vorhanden ohne da zu sein, er ist nur graphisch da als Unterschied.  

Derrida will damit rein faktisch die phonetisch nicht faßbare Eigenart der Schrift zum Ausdruck bringen.  

Das französische Verb  d i f f é r e r,  auf das der Ausdruck  différance  rekurriert, bedeutet ein Zweifaches, ein Doppeltes (!). 

D i f f é r e r  im Sinn des Aufschubs und des Umweges  heißt Verzeitlichung (Temporisation),  „heißt bewußt oder unbewußt auf die zeitlich und verzögernde Vermittlung eines Umweges rekurrieren, welcher die Ausführung oder Erfüllung des Wunsches oder Willens suspendiert und sie ebenfalls auf eine Art verwirklicht, die ihre Wirkung aufhebt oder temperiert“ (Derrida, Randgänge …).  

Eine zweite Bedeutung ist das bekannte „sich unterscheiden“, anders und verschieden sein. 

In dieser Bedeutung entsteht zwischen den verschiedenen Elementen eine Distanz, eine „Falte“ (pli), ein  I n t e r v a l l  bzw eine Verräumlichung.   Diese beiden Prozesse, die Verzeitlichung (des Raumes) und die Verräumlichung (der Zeit), bilden die formale Struktur einer jeden Schrift. Sie sind der Ermöglichungsgrund des Zeichens überhaupt.  

So kommt auch die Präsenz, die ihren privilegierten Ausdruck in der sich selbst vernehmenden Stimme erfahren soll, nicht ohne diese Basisstruktur aus.  

Keine Gegenwart ist je vollständig punktuell und mit sich selbst identisch, sie muß sich immer auf etwas anderes als sie selbst beziehen.   

„Ein Intervall muß es (das jeweils gegenwärtige Element) von dem trennen, was es nicht ist, damit es es selbst sei, aber dieses Intervall, das es als Gegenwart konstituiert, muß gleichzeitig die Gegenwart in sich selbst trennen, und so mit der Gegenwart alles scheiden, was man von ihr her denken kann.  (…)  Dieses dynamisch sich konstituierende, sich teilende Intervall ist es, was man  V e r r ä u m l i c h u n g  nennen kann, Raum – Werden der Zeit oder Zeit – Werden des Raumes (Temporisation)“. (vgl. Derrida, Randgänge, S- 39)  

„Ein Signifikant ist von Anfang an die Möglichkeit seiner eigenen Wiederholung, seines eigenen Abbildes oder seiner Ähnlichkeit mit sich selbst.   Das ist die Bedingung seiner Idealität.   Was ihn als Signifikant ausweist und ihm als solchem seine Funktion gibt und ihn auf ein Signifikat bezieht, kann aus denselben Gründen niemals eine ‚einzigartige und besondere Wirklichkeit‘ sein.   

Von dem Augenblick an, wo das Zeichen in Erscheinung tritt, das heißt seit je, besteht keine Möglichkeit, die reine ‚Wirklichkeit‘, ‚Einzigartigkeit‘, und ‚Besonderheit‘ ausfindig zu machen“ (Derrida, Grammatologie, S. 165).  

Nie wird es „präsentative Einfachheit gegeben haben“, sondern immer wieder eine weitere „Falte“, eine weitere nicht-repräsentierbare Differenz.   

„Was hat es auf sich mit dem Nicht-präsentierbaren oder Nicht-repräsentierbaren ?  Wie es denken?“ (Derrida, Psyche I, S. 122)  

Strukturell unabschließbare  Nachträglichkeit (vgl. Derrida passim)  und unendliches Spiel der Signifikanten errichten temporäre Textkonfigurationen, die der permanenten Arbeit der Übersetzung, der Interpretation und der „Dekonstruktion“ (siehe dazu meinen Blog-Teaser „Dekonstruktion als philosophische Praxis“) ausgesetzt sind.  

Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist.  

Der „Text“ hat aufgehört, ein Gegenstand an sich zu sein.   

Die permanent abwesend anwesende Präsenz von  I n t e r t e x t u a l i t ä t  (diese gilt für jeden Text, – und seit alters), in der jedem  Z e i c h e n  einer Schrift seit je die Kraft des Bruchs mit seinen Kontexten als einer Stimme von  n i e  g a n z  p r ä s e n t e n  P r ä s e n z e n  struktural immanent ist, bestimmt seit je her die Schrift, – die Schrift ohne Ursprung und Ziel (arche, telos). 

All das verweist auf eine radikale Möglichkeit, die von keiner Einzelwissenschaft getragen werden kann (Derrida, Gramm., S. 168f.).  

Meine Aufgabe, unsere Aufgabe ist es, sämtliche Diskurse der Macht, der Herrschaft, der absonderlichen Autoritätsanmaßung zu durchkreuzen, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben.  

In diesem Fall hier die Verknotungen der Diskurse und Anschauungen von Religion und Gesellschaft.  

Und indem wir die Kreuzungspunkte der Religionsdiskurse und deren Spiel (!)  in die verschiedensten Richtungen wie die Verfaßtheit von Gesellschaft und Staat, Gesellschaft und Demokratie,  Gesellschaft und Menschenrechte, Gesellschaft und Ethik, Gesellschaft und Religiosität, Gesellschaft und Kirchen, Gesellschaft und Politik, Gesellschaft und Philosophie und Gesellschaft und Psyche (Ubw) auseinander treiben.  

Texte dieser Art und deren Konnotationstextur sind von keinem Kontext einschließbar, determinierbar oder gar politisch handhabbar in der Form von imperativer Aus- und Ansagepolitik.  

Und !  

„Ein Text ist nur dann ein Text, wenn er dem ersten Blick … das Gesetz seiner Zusammensetzung und die Regel seines Spiels verbirgt“ (Derrida, Platons Pharmazie, – in: Dissemination, S. 71).  

Der „Phono-Logozentrismus“ ist immer ein Anthropo-Logozentrismus.  

Das Wort der Schrift gegenüberzustellen, heißt immer auch den Menschen dem Tier  (!, vgl. m. Post zum Singular „Tier“ in „Tierphilosophie“ hier in diesem Blog)  gegenüberzustellen und somit auch die Frage nach der Technik.  

Die Grammatologie schafft den Ausdruck  „Différance“ und schreibt damit die Arbeit(!) des Lebens !  

Wenn die Grammatologie die Graphie denkt, was sie zweifellos anstrebt und wenn sie dadurch den Namen des Menschen denkt(!), dann macht sie dies, indem sie einen Begriff von Différance erarbeitet als eine Etappe in der Entwicklung der Geschichte des  L e b e n s  als Geschichte des  g r a m m a  und damit des Begriffs  P r o g r a m m  (!).  

Ich beziehe mich hier gleichzeitig auf eine Art Dreifaltigkeit an Autorenschaft, nämlich  auf  Leroi-Gourhan, Jacques Derrida und Bernard Stiegler.  

Das  gramma, sagen diese, strukturiert alle Ebenen des Lebens von der >Genschrift< bis zur Überwindung des Logos.   

Von den grundlegenden Programmen (!) der instinktiven(!) Verhaltensweisen bis zur Erweiterung von Gedächtnis durch Herstellung elektronischer Datenverarbeitung und diverser Informationsmaschinerien (Derrida, Grammatologie, S. 149ff.).  

Ich danke meinen Gästen und Gästinnen für die anregenden und Hoffnung machenden Überlegungen, Gedankengänge und Gedankenschöpfungen, – manchmal und immer wieder auch  am Rande der Abgründigkeit.

Kein  Grund ohne Abgrund!?   Philosophische Praxis als Baustelle mit Bausteinen, Ruinen, Schotter, Schrott und Techné und als freies Experimentierlabor für Gedankenspaziergänge in Gedankengebäuden und Ruinen auch archäologischer Natur.

 Und:   Wie immer haben wir zu wenig Zeit!

Jeder Satz hat zu wenig Zeit. Jeder Satz verdrängt, indem er springt. Er verdrängt viele andere mögliche und notwendige (!) Sätze (mehr vgl. mein Youtube-Video zu „Der Satz“).

Jeder Satz, jedes Wort, jeder Code treibt sein Wesen und sein Unwesen in der Inkommunikabilität!

Jeder Satz grüßt ein Gespenst. Jeder Satz ist ein Gespenst.

Jeder Satz in einer jeden Setzung und einer jeden Sitzung (auch der in einer PP/Philosophischen Praxis).

Ich sollte immer die Möglichkeit haben, alle psychoanalytischen, ökonomischen, politischen und juridischen Implikationen des oben Gesagten/Gesetzten darzulegen.

Ich verweise alle LeserInnen auf meine/unsere Publikationen im Netz und auf die Veröffentlichungen auf Papier.

Das Terrain der Lektüre ist abgründig(!) und unbegrenzbar!

Religion und Gesellschaft  Teil 1 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2017/04/religion-und-gesellschaft-teil-1.html

Religion und Gesellschaft  Teil 2

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2017/04/religion-und-gesellschaft-teil-2.html

Religion und Gesellschaft  Teil 3  

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2017/04/religion-und-gesellschaft-teil-3.html

Liebe herzliche Grüße!

Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber

PP Wien  

to think the subject as „planetary“ (cf. G. Ch. Spivak, see teaser, –  the teaser from my blog; note: the teaser is only visible in the web-version!), – especially concerning the great challenges of politics in the 21st century: Utopia (?!) of reflexive solidarity (Spivak), 

borders of a planet (John Bellamy Foster et al. (Ed.): The Ecological Rift: Capitalism’s War on the Earth, 2011),  deconstructive politics as an ideological-critical reading of the imperial archive, geopolitics, geopolitical involvement, geopolitical interest driven policy and/as value policy, power, morals and human rights, analysis of power, gender and governmentality, teletechnology, political bodies, complexities of rule, citizenship, parliamentarianism, peace policy, institution building and institution maintenance, economically correct and fair redistribution of social wealth, proper management  of Migration (Flüchtlinge, Refugees),   …  
proper handling of migration (refugees), migration and capitalism, Postkolonialismus,  neocolonialism, postcolonialism, Kolonialisierung auf allen Ebenen, Kolonialismus, Rassismus, Faschismus, Neo – Kolonialismus, Ökonomismus, Imperialismus, 

Ökonomischer Imperialismus (angeleitet durch die Neue Institutionenökonomik, die Transaktionskostenökonomik und die Prinzipal-Agent-Theorie; im Gefolge des New Public Management treten an die Stelle von Handeln nach Maßgabe professioneller Ethiken Kontraktmanagement mit Zielvereinbarungen und anstelle  einer Berufsethik Qualitätsmanagement und Benchmarking samt Controlling und Leistungsrechnung mit all ihren Schattenseiten und ungeplanten Nebenwirkungen, – vgl. Richard Münch: Globale Eliten, lokale Autoritäten, Frf. 2009, Suhrkamp, S. 18 vv.ff.),

 the world as environment and its destruction, manmade environmental disasters, shipping, esp. container shipping, pollution of oceans, pollution of soil, greenhouse gases, temperature rise, shortage of resources, prosperity gap, 

population density, urban development ( e.g. „Gängeviertel“ in Hamburg, the initiative „Komm in die Gänge“ stands for discourse and practice of a different (!) form of urban development and is an example and symbol that gives hope against gentrification and the destruction of old buildings ), 

urban development towards a green city, urban philosophy, reddening of the city, city of dreams, madness and society, madness and city, city and sexuality, desire and city, city as text, city and writing, city as writing, the city and the divided I, the city and the power, the city and the political, the city as a mechanism of discipline, the city as a social testing lab, the city and the philosophical practice with many practices, the world as a city and the other, water wars,

religious wars, climate change, climate consequences, global warming, nuclear relicts, climate wars, climate catastrophes, civil wars, „ethnic cleansing“ (!), genocide, violent conflicts, social questions, ecological questions, planetary principle, tradition history, the question of a global government (!?), social catastrophes, terrorism, natural disasters, migration, unstable states, poverty, wealth, corruption, media policy and presence-ideologies, war and non-war, world order and biopolicy, weapon development, arms delivery, violent and oppressive power politics, religious fanaticism, party political fanaticism, terrorism, biodiversity, standardization, factory farming, animal factories, animal consumption, „meat production“!, animal rights, animal philosophy, 

„animal turn“ (vgl. Anne Peters, Tier-Recht im Zeitalter des Menschen, – in: Renn/Scherer (Hg.), Das Anthropozän. Zum Stand der Dinge. Berlin 2015, S. 67ff.), 

ethical norms, euthanasia, terminal care, aging, health and sports, sports and age, ethics and medicine, cyber war, cyber crime, technology and space, political demarcation, deterritorialization, tourism, mass media, mass mediality, neoliberalization of the subjects, power, 

truth and passion (vgl.: Gabriele Michalitsch: Die neoliberale Domestizierung des Subjekts. Von den Leidenschaften zum Kalkül. Campus Verlag, Frankf. a. M. 2006, bes. S. 29ff. und S. 101ff.), 

sex labour, difference and the shaping of the social ( Antke Engel: Bilder von Sexualität und Ökonomie. Queere kulturelle Politiken im Neoliberalismus. Bielefeld 2009, S. 138ff. ), 

automobility, digitalia and upbringing, education, unemployment, debt crisis, failing of democratization, neglect of the common good, 
production and consumption (David Harvey), globalized consumption, market fanaticism, power of the market, democratization of the market, power of the globally operating financial markets, education, social policy, urban policy, policy of affordable housing, youth unemployment, social inequality, exclusion, individuality, sovereignty, liberalism, egalitarianism, limits of growth, mobility, traffic and communication, ecology, freedom, justice, interests of corporate groups, turbo-capitalism, global tax culture, international tax evasion, tax fraud, Drogierungsverhalten, drug laws, drug culture,  
the own and the foreign, fascism, antisemitism, racism, sexism, human trafficking, 
modern slavery (cf.: Kevin Bales, dt. Üs: „Die neue Sklaverei“, engl. V.: K. B., „Disposable People. New Slavery in the Global Economy“ und Hanns Wienold ), 

„Neger, Rasse, Rassen-Subjekt, Rassismus, Schwarze Vernunft, Versklavung, Sklaverei, Massenversklavung in der Geschichte gestern heute morgen, das Rassensubjekt/Negro, race, racial subject, racism, black reason, enslavement, slavery, mass slavery in history, yesterday – today – tomorrow, the racial subject“ 

 ((cf.: Achille Mbembe: Critique de la raison nègre. Paris 2013 ( Orig. fr. ). Achille Mbembe: Critique of Black Reason. Duke University Press Books 2017 (transl., Laurent Dubois). Achille Mbembe: Kritik der schwarzen Vernunft. Berlin, Suhrkamp, 2014 (ÜS aus d. Franz., Michael  Bischoff). )), 

arms trade, private purchase of weapons, possession of weapons, increase in complexity, knowledge generation, urbanization and population growth, democracy deficit, sustainability crisis, green energy, energy regime, energy crisis, legitimization crisis, territoriality, agricultural policy, fishing policy, famine (cf. Jean Ziegler), 
famine and capitalism, „the right to food“

(( human right, UN-social covenant, Article 11 (1) and (2); human dignity ( primary normative principle of human rights, ethical principle, „dignitas“ (Cicero), the „idea of the good“ (Plato), fundamental „equal worth of all human beings“ (Kant), protection of the human dignity in Article 2 of the Treaty on European Union )),

need of land, land grabbing, land robbery, justice, human rights, decolonization of thinking, policy of displacement, solidarity across class, race, and national boundaries (Mohanty, passim), 

just policy as a policy of strengthening the weak

(( zum planetarischen Subjekt cf. Gayatri Chakravorty Spivak: Imperative zur Neuerfindung des Planeten – Imperatives to Re-Imagine the Planet (hg. v. Willi Goetschel engl./dt.). Wien 2013, 2. Aufl., Passagen Verlag, S. 49vv.ff.

and Charles Taylor: Multiculturalism and the „Politics of Recognition“. Princeton 1994, p. 28 ))   

                    Abenteuer Philosophie              Abenteuer Philosophische Praxis

DR. GERHARD KAUČIĆ / DJAY PHILPRAX (JG. 1959) LEITER EINER PHILOSOPHISCHEN PRAXIS SEIT 1989

…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben

Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer

Gerhard Kaučić,

b. 1959, Philosopher, Writer, 66, 2025

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Titel von Gerhard Anna Cončić-Kaučić bei Passagen

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON II
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON III
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON I
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt.
Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden.
„Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON IV
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt.
Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON V
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttel nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

In English:

CORONA WHEELING CROWNING

The leap. Leaving the book. The production, the emancipation, the liberation of writing.

……………………. Semeion Aoristicon oder zur Autobiographie Sem Schauns …………………..

……. THE SENTENCE ………. the jump ……… the set ……. the leap o f …. The LEAVING of

the BOOK ……….. ?!

I ask if Sem VI is not my / our blog composition !?!

I ask (me / us) if Sem VII is not my / our blog.

I ask if my/our blog will not be Sem VI and Sem VII?

And shall be!

Or must be?

Already is, will be or even must be and will have to be !?!

The set. The leaving of the book.

The production, the emancipation, the liberation of the writing.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns

Falls Sie interessiert sind an einer PP mit mir/uns, bitte nur unter dieser E-mail einen Termin reservieren: To contact me/us, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at

If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at

Philosophers, Writers, Philosophical Practitioners, Mediators, Translators, Feminists, Freeriders, (Wild) Camping Enthusiasts, Survivors Vienna, Austria, Europe

Philosophical Practice weltweit … rund um die Uhr … rund um die Welt, … „face à face“, … confidential one-to-one conversation, … around the clock … around the world

Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion

Öffnungszeiten / Hours of opening:  Mo –  Fr:  11 – 20 Uhr

Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement

around the clock …around the world

cf. Jacques DerridaSignatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )

Philosophical Practice Vienna 1989 ff. Analysis Complication Aporia Identity Dislocation Meta-thesis Deconstruction

Cf. list of publications at: https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de   

To contact us, please use only these emails:

Mehr dazu siehe meinen Teaser und meinen Footer sowie die übrigen Postings in diesem Blog! (Blogspot-Blog 2014 ff.) 

Homepage: 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html?m=1

Hegel

 (German/English) 

Menschen suchen Zuflucht in schwierigen Zeiten, in Corona Zeiten zum Beispiel. Manche Menschen suchen brauchbare Gedankengänge, um ihr geistiges Leben, ihr intellektuelles Leben aufrecht erhalten zu können. Manche suchen und finden das in der Philosophiegeschichte und in so manchem philosophisch gedachten System und in philosophischen Schriften überhaupt. Manche versuchen sich an einem Philosophenkönig wie Hegel einer ist und genau solche, einige wenige in den letzten Wochen, fanden den Weg zu mir, um über Aristoteles und über Hegel zu sprechen und sich ein paar Kapitel besseren Verstehens zu eröffnen, so jedenfalls die Hoffnung.

In den letzten Wochen, Monaten und Jahren einige Gespräche, interessante Gespräche zu Aristoteles und Hegel.

Zum Problem des Feldes Wissenschaft und Philosophie, Philosophie als Wissenschaft, Spekulation und Wissenschaftlichkeit, nicht zuletzt Fragen und Gedankengänge, erwachsen wohl aus den vielen Debatten über News, Fake News, Schlagworte wie post-faktisches Zeitalter und nicht zuletzt erwachsen aus dem virologisch-wissenschaftlichen Feld des wissenschaftlichen Forschens und des im relativen Dunklen Tappens vieler WissenschaftlerInnen im Zusammenhang mit der politischen Arbeit im Ausnahmezustand der Corona-Virus-Zeit, global und regional.

Was machen, was ist richtig unter solchen Bedingungen des „schwebenden“ Denkens über Leben und Tod und das elende Sterben.

Fragen an die Philosophie. Können wir die Philosophie etwas fragen, – heute? Wissen wir etwas? Suchen wir noch beständig nach Wissen. Nach Informationen geronnen zu einigermaßen verläßlichem Wissen! ?

Manche von uns sind geradezu wissenssüchtig. Süchtig bis zum Umfallen. Lektüre bis zu 16 Stunden am Stück pro Tag. Manche mit eklatantem Mangel an Bearbeitung durch Reflexion und manche unter grober Vernachlässigung ihrer Körper.

Wissenssucht verlangt eben auch so manche Opferbereitschaft. Der je individuelle „Geist“ verlangt das dem Körper ab. Nur so kann die innere Kraft der Konzentration und der muskulären Stille erlangt und erhalten werden. Ohne Körper kein Geist. Ohne Semiologie keine Theorie der Zeichen.

Und laut Meisterdenker Hegel, kein Leben ohne Begriff, ja ganz und gar im Gegenteil, dem Begriff müsse die Struktur des Lebens eignen.  

Das Singuläre, das dem Begriff laut vielen Meisterdenkern vor Hegel, so widersteht, benötigt zur Erhellung des Lebens eben diese Begriffe. Kein Ausschlußverhältnis mehr also zwischen Leben und Begriff, denn Hegel rechtfertigt den Widerspruch innerhalb des Begriffs und macht ihn zur Bedingung des Begriffwerdens.

Die Entfaltung des Widerspruchs im Begriff des Lebens, das ist die Chance der Philosophie auf eine Erhellung des Lebens durch die Philosophie auf der Grundlage der Semiologie, die Derrida vollends erstritten hat und die Hegel zu erstreiten begonnen hatte.

Das ist das Feld einer philosophischen Praxis als Dienerin des Lebens und das ist meine Aufgabe als Philosophischer Praktiker in unserer Philosophischen Praxis der Dekonstruktion und unserer Praxis als Dekonstruktion. 

Manche Menschen finden in solch unsicheren Zeiten Zugang zu einzelnen Philosoph_innen beziehungsweise Zugang zu deren Texten, – wohl in der Hoffnung hier irgendeine brauchbare Anleitung zum richtigen Handeln im richtigen Leben zu finden.

Einige davon landeten schließlich in meiner Praxis, – in meiner/unserer Philosophischen Praxis in Wien.

Eine vorläufig letzte Begegnung mit einer von Wissenssucht geplagten Gästin zum Thema Hegel und die Freiheit blieb mir gut in Erinnerung. Der Grund mit einem Wort gesagt: Freiheitsmangelerscheinung. Meine Gästin litt an „Arbeitswut“ (von ihr selbst so diagnostiziert) und subjektiv von ihr wahrgenommenem Bildungsmangel.

Nicht nur Hegel war ihr verschlossen geblieben. Trotz mehrerer Anläufe der versuchten (und verfluchten) Lektüre der Phänomenologie des Geistes von Hegel.

Was können wir heute von Hegel erwarten und können wir ihn besser verstehen heute, den Philosophenkönig, den Hegelianismus, die Zeichentheorie der Präsenz, das Denken des Anwesenden.

Eine Theorie des Zeichens „auf der Grundlage“ des Anwesenden und zur selben Zeit „im Hinblick“ auf das Anwesende, die Präsenz.

Dieses Im-Blick-Sein bedeutet zugleich eine Autorität des Blickes und des Blickenden und dessen Ausrichtung auf eine Vollendung von etwas, auf eine Vollendbarkeit von Begriff und Bewußtsein.

Diese Denkweise übt Zwang auf alles und Jede(n) aus, ein Geschichtsbegriff, der in der Welt wieder mehr an Macht und Zulauf zu gewinnen scheint.

Denken Sie nur an die derzeitigen machtvollen politischen Führer von Putin bis Erdogan, Bolsonaro, Duterte, Modi, Jinping, Shinzō Abe u.a. in vielen  Ländern wie Rußland, Türkei, Brasilien, Philippinen, Indien, China, Japan, Polen, Ungarn etc. etc.

(denn dies ist nicht möglich, theoretisch und praktisch ausgeschlossen, denn selbst eine Tonaufnahme gäbe nicht die Kontexte des Herkommens, der Vorbereitung und der Nachbereitung u.a. frei, schon gar nicht zeigte eine solche die ad hoc Evokationen an, von denen nur ein kleiner Teil in einer verbalen Formulierung mündete oder endete und im übrigen würde das Beisein eines Aufnahmegerätes die Freiheit der Sprechenden hemmen und eingrenzen, das Gespräch vielleicht sogar einfrieren, anstatt es keimen und blühen zu lassen).

Also wie schon des öfteren angemerkt in früheren Postings, keine Wiedergabe und auch keine Kommentare und Analysen zum vermeintlich (!) erinnerten Gesagten. Bloß ein paar Umschiffungen, einige Ankerungen und bedeutendes Errudern oder auch Erradeln eines Dekonstruktivums.

Nur ein paar Brösel, Gedankenreste, Zitate, vielleicht Lukubrationen, Spongismen.  Die ach so wichtigen Pausen, Löcher, Zerbröselungen des Ungehörten und des Ungesagten, worüber das Gesagte, Gedachte, Gehörte unentwegt (leider un-entwegt!) hinwegspringt. Jeder Satz ein Sprung!

Darunter vielleicht auch nur Zwischengedachtes, Zwischenerinnertes, also etwas zwischen Sagen und Sagen Aufgetauchtes, Auftauchendes, Erinnertes.

Erzählungen, Berichte, Analysen, Reflexionen aus der Praxis/aus meiner/unserer Philosophischen Praxis, – – – aus einer, zu einer und nach einer 3-4-stündigen philosophischen Praxiseinheit.

Alles, was Sie hier vielleicht lesen /  l e s e n (!) können, ist ein schneller Auswurf, ein Herausgeworfenes quasi im Vorbeigehen (des Lebendigen, des Lebens).  

Ich habe wenig Zeit. Wie eh fast immer. Der Betrieb der Lebenserhaltung. Die kognitiven Bewahrungsversuche. Die körperliche Fitness als Gesundheit. Die Sozietät. Das große Ganze eben,… Sie kennen das …  

In der Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften finden wir die Theorie des Zeichens in der „Philosophie des Geistes“, also im dritten Teil des Werkes nach der „Wissenschaft der Logik“ und der „Naturphilosophie“.

Der Topik nach ist die Semiologie ein Teil der Psychologie, also ein Teil der Wissenschaft des Subjektes für sich und gehört somit nicht zur Wissenschaft vom Bewußtsein. 

Diese Topik führt mich geradewegs zu Aristoteles, der ja für Hegel das Modell bildet.

Zitat Philosophie des Geistes § 378:

„Die Bücher des  A r i s t o t e l e s  über die Seele mit seinen Abhandlungen über besondere Seiten und Zustände derselben sind deswegen noch immer … das einzige Werk von spekulativem Interesse über diesen Gegenstand.“ (zu Aristoteles vgl. a. m. Teaser, Blogspot-Blog 2014 ff.Nur in der Webversion möglich!) 

Lesen Sie in Aristoteles‘ Abhandlung „P e r i  P s y c h e s“ über die Bedeutung der Stimme und in „P e r i  H e r m e n i a s“  über die Affektionen der Seele (die pathemata tes psyches), hergeleitet über die Zeichen, Symbole, das Sprechen und die Schrift.

Von Aristoteles bis Hegel unterliegt die Semiologie der Macht der Psychologie und sogar Saussure ist noch nicht ganz frei von dieser Tradition. Erst sein Nachlaßschrifttum löst sich davon komplett ab.

Nun, zum Zusammenhang zwischen Psychologie und Semiologie wurde schon viel gesagt. Vergleichen Sie die Schriften von Jacques Derrida dazu.

Als erste Hinführung vielleicht meine kompakte Zusammenfassung zur Signifikantentheorie, – oft vorangestellt am Anfang in vielen meiner Postings. In diesem Posting finden Sie  diese meine Zeilen gleich im Anschluß an diesen Text hier!

Dort ist davon die Rede, daß die Materialität des Signifikanten zum Sinn nicht etwa nachträglich und äußerlich hinzutritt, sondern umgekehrt, daß der Sinn  E f f e k t  einer immer schon  n a c h t r ä g l i c h e n  Signifikation ist. Derrida hat auf diese Weise das Verhältnis von Sprache und Schrift neuformuliert und umformuliert. 

Durch Derridas Transformation des Schriftbegriffs geht dieser über den der Sprache hinaus und begreift diesen mit ein.    

Hegel trennt das Zeichen vom Symbol in seiner Ästhetik konzeptionell und zeigt in seinem Pyramidentext ausführlich die „ganz willkürliche Verknüpfung“ auf, die für das linguistische Zeichen konstitutiv ist. 

Derrida zeigt, daß die traditionell hierarchische Anordnung der beiden Bestandteile des  Z e i c h e n s  dekonstruktiv verkehrt werden muß.

Bis hinein in die moderne Sprachwissenschaft wird nämlich die ideelle Bedeutung eines Zeichens,  S i g n i f i k a t  (die Vorstellung) genannt, dem materiellen Träger der Bedeutung,  S i g n i f i k a n t  (das Laut – oder Schriftbild) genannt, übergeordnet.    Stets wird versucht, den äußerlichen Signifikanten, die Schrift, auf ein transzendentales Signifikat hin auszurichten. 

Denken Sie an das, was wir vorher/in den letzten Jahren immer wieder einmal über Religion, Gott und Mensch gesagt haben.  

Vgl Sie dazu: 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2017/04/religion-und-gesellschaft-teil-2.html  

Jedes Signifikat (Die Vorstellung!) befindet sich aber (laut Derrida) „immer schon in der Position des Signifikanten“ (Derrida, Grammatologie, S. 129). 

Es kann keine Bedeutung geben und keinen Sinn, der der Verräumlichung und Verzeitlichung sowie dem differentiellen Spiel der Signifikantenbeziehungen entgehen könnte. 

Die Schrift ist nach dieser Definition Zeichen von Zeichen, Signifikant von Signifikanten.

Das Symbol ist dem bedeuteten Inhalt nahe, das Zeichen hingegen in der Form des Signifikanten stellt  einen ganz anderen Inhalt vor, einen ganz anderen als den, dessen volle Präsenz einzig auf sie selbst verweist.

In der Produktion des Zeichens gesteht Hegel dem Geist mehr Freiheit zu als in dem der Symbolisierung von etwas.

Zitat, § 458, „Psychologie“ der  E n z y k l o p ä d i e: 

„Gewöhnlich wird das Zeichen und die Sprache irgendwo als Anhang in der Psychologie oder auch in der Logik eingeschoben, ohne daß an ihre Notwendigkeit und Zusammenhang in dem Systeme der Tätigkeit der Intelligenz gedacht würde.“

Daß hier immer und überall das phonische (linguistische) Modell privilegiert wird (gegenüber jedem anderen semiotischen System), also das Privileg des Sprechens gegenüber der Schrift, daran will ich hier nur sicherheitshalber erinnern. 

Und daß die Grammatologie Derridas das ganz anders sieht. Lesen Sie bitte Derrida!

Und vielleicht zur Hinführung zuerst den Teaser (und Footer) meines Blogspot-Blogs 2014 ff. (= nur in der klassischen Ansicht möglich!).

Ich will hier nicht weiter auf allseits bekanntes Wissen zur Hegelschen Pyramide und auch nicht auf seine Beziehung bzw seine Anti – Beziehung zur Chinesischen Schrift eingehen und auch nicht auf seine teleologische Hierarchisierung der Schriften.

Für Hegel ist Philosophie eine Philosophie des Geistes. Das abstrakte Wort, gereinigt von Realien.

Die Frage der Schrift mit ihren Interpunktionen, Pausen, Ziffern, Verräumlichung bestenfalls eine Nebenfrage. Nur der abstrakte Verstand.

Schrift aber läßt sich niemals von Stimme ausfüllen. Würde sie es, wäre sie tot. Erstarrt. Unlebendig. Ohne Veränderung und Erweiterung. Ohne Freiheit! Ohne Literatur! Ohne Demokratie!(?)

Die nichtphonetischen Aspekte und Funktionen der alphabetischen Schrift sind keine Nebensächlichkeiten, keine Kleinigkeiten oder bloße Akzidenzien.

Covid 19  läßt unendliche Reihen an sogenannten Verschwörungstheorien aufgehen und zeitigt alle möglichen Formen von Selbstermächtigung über die inkommunikative Brücke des Hasses und der Haßartikulationen.

Glücklich diejenigen unter uns, die menschenrechtlich, gerechtigkeitswillig und ökologisch richtig regiert werden.

Ohne hier näher darauf eingehen zu können, vielleicht ein optimistischer (?) Ausblick mit Hegel auf den weiteren Gang der Geschichte (des Denkens, des Geistes wie Hegel sagt und der Natur).

In der „Einleitung“ zur  L o g i k  von 1812 erklärt Hegel „Ich habe in der Phänomenologie des Geistes ein Beispiel  von dieser Methode an einem konkreteren Gegenstande, an dem Bewußtsein, aufgestellt.“

Geist wie Natur unterliegen nach Hegel einer logischen Bewegung.

Enzyklopädie I, § 24,

Demnach bestehe die Aufgabe der Natur- und der Geistphilosophie genau darin, „die logischen Formen in den Gestalten der Natur und des Geistes zu erkennen.“

Enzyklopädie I, § 86, 

„Die verschiedenen Stufen der logischen Idee finden wir in der Geschichte der Philosophie in der Gestalt nacheinander hervorgetretener philosophischer Systeme ( … ).“ 

In der „Einleitung“ zu den „Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte“ (S. 77) schreibt Hegel, daß der geschichtliche Gang seiner „allgemeinen Natur“ nach „logisch“, und nur seiner Konkretion nach historisch zu denken sei.

Hegel sieht logische Strukturen als die Matrix jeglicher Realitäts-Relationen. 

Und wie das Geistkapitel der  P h än o m e n o l o g i e  zeigt, versteht Hegel die Entwicklung des Geistes von der Notwendigkeit logischer Verhältnisse her.

Wie ich oben anzudeuten versucht habe, steht die Semiologie als untergeordnete Randbemerkung seinem Haupttext (!) logisch widersprüchlich entgegen. 

Wie ich zu Anfang schon äußerte, übt diese Denkweise, übt dieser Geschichtsbegriff „auf der Grundlage“ des Anwesenden, der Präsenz, Zwang auf alles und Jede(n) aus.  

Da ich nicht immer alles wiederholen kann, was meine/unsere Philosophie als Philosophische Praxis der Dekonstruktion  ausmacht, bleibt mir nur immer wieder in gewissen Zeit-/Raum-Rhythmen des Schreibens auf unsere anderen Schriften, Publikationen, Postings hinzuweisen, insbesonders auch auf unseren Blogspot-Blog-Teaser und unseren Blog-Footer.

Mit der Aufforderung und der freundlichen  Einladung zu einer Lektüre vor und nach einer Praxisstunde oder auch anstatt einer solchen.

Unser Verstand ist analog zum Alpinisten ein Kletterer in unwegsamem Gelände von Texttopographien. Welt Text Ge-dicht. Ein Abenteuer des Lesens. 

 Zuerst und vor allem noch einmal zu >was könnte „Philosophieren heute“ besagen< !  Was und wie wäre eine angemessene Denkpraxis heute.

Worin >ist<(!) Philosophie heute denkbar und wodurch bzw woheraus ist das, was wir mit Philosophie je unterschiedlich meinen, zu praktizieren.

Der Begriff(!)  Différance  stellt den Menschen in gewissem Sinne in Frage und zeichnet dadurch die Geschichte des Lebens überhaupt.  

Noch  einmal zum Humanismus als Logozentrismus bzw Phonologozentrismus.  

Derrida zeigt, daß die traditionell hierarchische Anordnung der beiden Bestandteile des  Z e i c h e n s  dekonstruktiv verkehrt werden muß. Bis hinein in die moderne Sprachwissenschaft wird nämlich die ideelle Bedeutung eines Zeichens,  S i g n i f i k a t  (die Vorstellung) genannt, dem materiellen Träger der Bedeutung,  S i g n i f i k a n t  (das Laut – oder Schriftbild) genannt, übergeordnet.    Stets wird versucht, den äußerlichen Signifikanten, die Schrift, auf ein transzendentales Signifikat hin auszurichten.  

Denken Sie an das, was wir vorher über Religion, Gott und Mensch gesagt haben. 

Vgl Sie dazu: 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2017/04/religion-und-gesellschaft-teil-2.html 

Jedes Signifikat (Die Vorstellung!) befindet sich aber (laut Derrida) „immer schon in der Position des Signifikanten“ (Derrida, Grammatologie, S. 129).  

Es kann keine Bedeutung geben und keinen Sinn, der der Verräumlichung und Verzeitlichung sowie dem differentiellen Spiel der Signifikantenbeziehungen entgehen könnte.  

Die Schrift ist nach dieser Definition Zeichen von Zeichen, Signifikant von Signifikanten.

Mit dieser Verkehrung soll vor allem gezeigt werden, daß die Materialität des Signifikanten zum Sinn nicht etwa nachträglich und äußerlich hinzutritt, sondern umgekehrt, daß der Sinn  E f f e k t  einer immer schon  n a c h t r ä g l i c h e n  Signifikation ist. Derrida hat auf diese Weise das Verhältnis von Sprache und Schrift neuformuliert und umformuliert.  

Durch Derridas Transformation des Schriftbegriffs geht dieser über den der Sprache hinaus und begreift diesen mit ein.   

Aus all dem folgt ein völlig neues,  weil mehrfach transformiertes Verständnis  und  Ereignis  von  T e x t.

Einem solchen Text(verständnis) ist das „Wesen“, die Praxis der Dekonstruktion, inhärent, also „ein-geschrieben“ (vgl. Derrida, Freud und der Schauplatz der Schrift bzw Freuds „Wunderblock“).   

Das Denken der Differänz/différance ist die inhärente Praxis der „Dekonstruktion“.   

Es geht darum, es geht mir in meiner Philosophischen Praxis 

(( und dazu gehört das Gespräch in dieser, aber auch meine/unsere Schreibpraxis vorher und nachher einer jeden Setzung / Sitzung(!) )) 

immer darum, Texte 

(geschrieben, gesprochen oder Darstellungen(!) z. B. technischer, künstlerischer, ökonomischer, politischer, institutioneller Art) 

in ihrer inneren Struktur und in ihrem Zusammenwirken mit anderen Texten zu erfassen.  

Die Texte sind nicht nur zu analysieren und zu interpretieren, sondern durch die Praxis der Dekonstruktion ihrer Konflikthaftigkeit, ihrer Aggressivität, ihrer verdeckt mitgeführten Gehalte und Intentionen zu enttarnen.

Wir äußern Sätze gewollter analytischer Wahrheit und verdrängen dadurch gleichzeitig andere eventuale Wahrheits- oder Unwahrheitssätze.  

Jacques Derrida beschreibt mit der Erfindung seiner  D i f f é r a n c e  den Prozeß des Lebens (cf. Teaser, dt. u. engl.), in dem der Mensch ein Spezialfall ist, ein einzigartiger Fall.  

Ein Zufall fast und doch ab einer gewissen zurückgelegten Strecke an Prozessen physikalischer, chemischer und dann neurologischer Art dann zunehmend stringenter, definierter, festgelegter.  

Das ist spannend und aufregend. Gibt es überhaupt so etwas wie eine Grenzziehungsmöglichkeit?!  

Ich stelle diese Frage ganz ohne die Absicht, den Menschen zum Tier machen zu wollen.   

Wir sind tier – lich, aber eben nicht tierisch allein.   Und was heißt hier  T i e r ! ( in diesem Blog,-   vgl. mein BlogPosting „Tierphilosophie“ !!! )   

Tiere sind! Sind viele verschiedene Individuen! Und jedes Tier für sich einzigartig !!!   

Und manche Tiere besitzen sogar sogenannte menschliche Eigenschaften wie Gedächtnisinhalte, Technikvermögen, spezielles Können, Schlußfolgerungsfähigkeit, Liebe, Kommunikation u.a.!   Und teilweise sogar Bewußtsein!  

Jacques Derridas Phonologozentrismus bedeutet unter anderem, daß jeder Humanismus logozentristisch ist und jede Metaphysik ein Humanismus sei.  

Auch wenn das bis heute die meisten Philosophen und Philosophinnen nicht gerne hören wollen.

Der Humanismus als Metaphysik ist der Feind der Tiere.  

Der Feind der Tiere und schließlich auch der Feind der Menschen.   

Ich kann jetzt hier(!) nicht alles aufrollen (das geht uns immer so!), schauen Sie meine Tierphilosophie im Blog an, – lesen Sie Derridas Arbeiten dazu und achten Sie auf den „Sünden“(!) – Katalog, – meine rote Liste zur „kommenden Demokratie“!   (Stichwort „Artensterben“, „Klimawandel“, … etc.; immer zu finden im Anhang eines jeden Postings in roter Schrift, engl. u. dt.).  

Dieser Denker der Moderne ist hilfreich. Auch er lebte am Ende einer Epoche. Wie wir.

Ein Gastbeitrag von Judith Butler

12. Februar 2020, 16:52 Uhr, editiert am 18. Februar 2020, 14:48 Uhr DIE ZEIT Nr. 8/2020, 13. Februar 2020

Judith Butler

Philosophin und Gendertheoretikerin

Judith Butler, geboren 1956, ist eine US-amerikanische Philosophin und Philologin. Sie lehrt kritische Theorie und Komparatistik in Berkeley, Kalifornien.

Butler wurde im Jahr 1990 mit „Das Unbehagen der Geschlechter“ einer breiten Öffentlichkeit als Gendertheoretikern bekannt. Sie ist Trägerin des Theodor-W.-Adorno-Preises der Stadt Frankfurt.

Die Philosophin lehrt an der University of California, Berkeley, und zählt zu den prägenden Stimmen der Gegenwart.

Dieser Text basiert auf einem Vortrag, den die 63-Jährige im Literaturarchiv Marbach hielt.

Aus dem Englischen von Bettina Engels

https://www.zeit.de/2020/08/phaenomenologie-des-geistes-friedrich-hegel-judith-butler

Hier noch nachgereicht zur Stuttgarter Debatte anläßlich des Festaktes in Stuttgart zum 250. Geburtstag Hegels, ob Hegel ein Rassist gewesen sei.

Here still submitted to the Stuttgart debate on the occasion of the ceremonial act in Stuttgart to the 250th birthday of Hegel, whether Hegel had been a racist.

a)

Süddeutsche Zeitung de

11. September 2020, 6:35 Uhr

Philosophie – Stuttgart

Philosophen streiten über Rassismus-Vorwurf gegen Hegel

War der Philosoph Hegel ein Rassist? Beim Festakt der Stadt Stuttgart zum 250. Geburtstag Hegels haben sich Experten darüber am Donnerstagabend einen Schlagabtausch geliefert.

https://www.sueddeutsche.de/wissen/philosophie-stuttgart-philosophen-streiten-ueber-rassismus-vorwurf-gegen-hegel-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200911-99-515199

b)

Wiener Zeitung, PHILOSOPHIE

Gleichheit – aber nicht für alle

Dass deutsche Philosophen der Aufklärung auch antirassistische Vordenker waren, ist ein Irrtum

Rassismus im deutschen Idealismus wird erst seit kurzem thematisiert.

vom 30.07.2012, 16:58 Uhr | Update: 30.07.2012, 17:05 Uhr

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/476547-Gleichheit-aber-nicht-fuer-alle.html

Zitate, Artikel, Wiener Zeitung, 30. Juli 2012, Bernd Vasari: (German/English, transl. Gerhard Kaucic )

„“Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770 bis 1831) verlautbart in seinen „Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte“ (1837): „Der Neger stellt den natürlichen Menschen in seiner ganzen Wildheit und Unbändigkeit dar.“ Und weiter: „Es ist nichts an das Menschliche Anklingende in diesem Charakter zu finden.“ Für Hegel stellt diese Zuschreibung zudem eine unveränderliche Komponente dar: „Dieser Zustand ist keiner Entwicklung und Bildung fähig, und wie wir sie heute sehen, so sind sie immer gewesen.“ ( … ) „“

„“Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770 to 1831) states in his „Lectures on the Philosophy of History“ (1837): „The Negro represents the natural man in all his wildness and unrestraint. And further: „There is nothing to be found in this character that reminds one of man. For Hegel, this attribution also represents an unchangeable component: „This state is not capable of any development and education, and as we see them today, they have always been so. ( … ) „“

„“Immanuel Kant pflichtete auch dem schottischen Philosophen David Hume bei, der Menschen aus Afrika die Fähigkeit zu philosophieren abgesprochen hat. Dabei hätte sich Kant gar nicht allzu weit umsehen müssen, um sich vom Gegenteil zu überzeugen, wie der österreichische Philosoph Franz Wimmer in seinem Buch „Interkulturelle Philosophie“ hervorhebt. Dann hätte Kant nämlich den Afrikaner Wilhelm Anton Amo aus Ghana gefunden, der zum Philosophieren sehr wohl imstande war. Amo hat es „zumindest so weit in der deutschen akademischen Welt gebracht, dass er mehrere philosophische Werke in lateinischer Sprache veröffentlichen konnte.“ Von 1736 bis 1747 unterrichtete er zudem als Dozent und Professor der Philosophie an den Universitäten Wittenberg und Halle. ( … ) „“

„“ Immanuel Kant also agreed with the Scottish philosopher David Hume, who denied people from Africa the ability to philosophize. Yet Kant would not have had to look too far to be convinced of the opposite, as the Austrian philosopher Franz Wimmer points out in his book „Intercultural Philosophy“. In that case, Kant would have found the African Wilhelm Anton Amo from Ghana, who was very capable of philosophizing. Amo „at least made it so far in the German academic world that he was able to publish several philosophical works in Latin. From 1736 to 1747 he also taught as a lecturer and professor of philosophy at the universities of Wittenberg and Halle. ( … ) „“

„“ Neben Kant und Hegel lassen sich auch bei Johann Gottlieb Fichte – etwa in seinen „Reden an die deutsche Nation“ (1808) – und bei weiteren deutschen Autoren der Aufklärung rassistische Äußerungen finden. Dem Hinweis auf Rassismus bei Kant wird in der Regel mit zwei Reaktionen begegnet, erzählt Wimmer. Erstens: Kant war ein Kind seiner Zeit. Zweitens: Das hat mit seinen philosophischen Leistungen nichts zu tun. Zweiteres stimme teilweise, meint Wimmer, denn Rassismus müsse Leistung in anderen Fragen nicht mindern. „Aber theoretisch nebensächlich ist er auch nicht, weil zumindest bei Aussagen über den Menschen und seine Welt, also auch zu Ethik, Staatstheorie et cetera die Annahme einer grundsätzlichen Ungleichwertigkeit zugrunde liegt und Parteilichkeit anzunehmen ist“, sagt der Philosoph gegenüber der „Wiener Zeitung“. ( … ) „“

„“ Besides Kant and Hegel, racist statements can also be found in Johann Gottlieb Fichte – for example in his „Speeches to the German Nation“ (1808) – and in other German authors of the Enlightenment. The reference to racism in Kant is usually countered with two reactions, Wimmer explains. First: Kant was a child of his time. Secondly: This has nothing to do with his philosophical achievements. The second is partly true, says Wimmer, because racism need not diminish performance in other issues. „But it is not theoretically irrelevant either, because at least in statements about man and his world, including ethics, state theory, etc., there is an underlying assumption of fundamental inequality and partiality must be assumed,“ the philosopher told the Wiener Zeitung. ( … ) „“

„“Wimmer betont, dass Kant und Hegel „den Begriff vom Idealzustand des Menschen, der Kultur und des Staates im deutschen Bildungsbürgertum durchaus mitgeprägt haben und dass in diesem Begriff die Ausgliederung des anderen eine wesentliche Rolle gespielt hat“. ( … ) „“

„“Wimmer emphasizes that Kant and Hegel „certainly helped to establish the concept of the ideal state of man, culture and state in the German educated middle classes, and that in this concept the exclusion of the other played an essential role. ( … ) „“

„“ Für Wimmer gilt die Minimalregel: „Halte keine philosophische These für gut begründet, an deren Zustandekommen nur Menschen einer einzigen kulturellen Tradition beteiligt waren.“ Er betont, dass bereits die Einhaltung dieser Minimalregel zu verändertem Verhalten in der Wissenschafts-, Kommunikations- und Argumentationspraxis führen würde. ( … ) „“

„“For Wimmer the minimal rule applies: „Do not consider a philosophical thesis to be well-founded if only people of one cultural tradition were involved in its creation.“ He emphasizes that even adherence to this minimal rule would lead to changed behavior in the practice of science, communication and argumentation. ( … ) „“

„“ Monika Firla und mit ihr ein kleiner Kreis von Philosophen befasst sich nicht nur mit rassistischer Geschichte, sondern versucht auch, sich von eurozentristischen Antworten auf philosophische Fragen abzuwenden. Mittlerweile entstand aus dem Bestreben die interkulturelle Philosophie. „Die Allgemeingültigkeit der Philosophie ist interkulturell zu entwickeln“, meint Hakan Gürses, ein an der Uni Wien lehrender Philosoph mit türkischen Wurzeln.

Als Pionier der interkulturellen Philosophie gilt der indische Denker Ram Adhar Mall (Jahrgang 1937), der in Köln über „Humes Bild vom Menschen“ promovierte. Als er sich dort habilitieren wollte, ließ man ihn wissen, dass er als Inder dazu gar nicht geeignet sei. Das hat ihn geprägt, sagt Gürses. Zurzeit lehrt Mall in Jena.

Polylog heißt das Konzept interkulturellen Philosophierens. „Fragen der Philosophie sind so zu diskutieren, dass jeder behaupteten Lösung ein Polylog möglichst vieler Traditionen vorangeht“, meint Wimmer. ( …) „“

„“Monika Firla and with her a small circle of philosophers does not only deal with racist history, but also tries to turn away from eurocentric answers to philosophical questions. Meanwhile, this endeavor has given rise to intercultural philosophy. „The universality of philosophy is to be developed interculturally,“ says Hakan Gürses, a philosopher with Turkish roots who teaches at the University of Vienna.

The Indian thinker Ram Adhar Mall (born in 1937), who received his doctorate in Cologne on „Hume’s image of man“, is considered a pioneer of intercultural philosophy. When he wanted to habilitate there, he was told that as an Indian he was not suitable for this. That shaped him, says Gürses. Mall currently teaches in Jena.

Polylog is the name of the concept of intercultural philosophy. „Questions of philosophy are to be discussed in such a way that every claimed solution is preceded by a polylogue of as many traditions as possible,“ says Wimmer. ( … ) „“

DR. GERHARD KAUČIĆ / DJAY PHILPRAX (JG. 1959) LEITER EINER PHILOSOPHISCHEN PRAXIS SEIT 1989

…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben

Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer

Gerhard Kaučić,

b. 1959, Philosopher, Writer, 66, 2025

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Titel von Gerhard Anna Cončić-Kaučić bei Passagen

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON II
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON III
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON I
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt.
Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden.
„Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON IV
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt.
Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON V
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttl nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

In English:

CORONA WHEELING CROWNING

……………………. Semeion Aoristicon oder zur Autobiographie Sem Schauns …………………..

……. THE SENTENCE ………. the jump ……… the set ……. the leap o f …. The LEAVING of

the BOOK ……….. ?!

I ask if Sem VI is not my / our blog composition !?!

I ask (me / us) if Sem VII is not my / our blog.

I ask if my/our blog will not be Sem VI and Sem VII?

And shall be!

Or must be?

Already is, will be or even must be and will have to be !?!

The set. The leaving of the book.

The production, the emancipation, the liberation of the writing.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns

Philosopher, Writer, Philosophical Practitioner, Blogger, Feminist, Queer Theorist, Literary Translator, TransLationMeta-Thesis, Deconstruction, Wien / Vienna, Österreich / Austria ( *1959 )

Philosophical Practice Vienna 1989 ff. Analysis Complication Aporia Identity Dislocation Meta-thesis Deconstruction

Cf. list of publications at: https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de   

Projekte / Projects (1989 – 2025 ff.) 36 Jahre Philosophische Praxis Wien GK & ALH

Mehr dazu siehe meinen Teaser und meinen Footer sowie die übrigen Postings in diesem Blog! (Blogspot-Blog 2014 ff.) 

Homepage: 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html?m=1

Wiener Postmoderne

Immer wieder werde ich in meiner Praxis und auch außerhalb darauf angesprochen. Angesprochen auf Dekonstruktion, Postmoderne, Sprache, Kultur, Ideologie, Kommunikation, Lesen.

Hier nun ein paar weitere Brösel als Anmerkungen zu dem oben angedeuteten Themenkomplex und unter der Aufrufung des Wortes Postmoderne (als Post-/-Moderne!).

Erzählungen, Berichte, Analysen, Reflexionen aus der Praxis/aus meiner/unserer Philosophischen Praxis, – – – aus einer, zu einer und nach einer philosophischen Praxiseinheit zum schwierigen, aufregenden und noch immer umstrittenen Thema Moderne versus Postmoderne. 

Wir selbst sehen uns  und unser Werk  als einen Teil der Wiener Postmoderne.

In früheren Schriften sowie in meinem Blog hier (und in unzähligen philosophischen Praxiseinheiten der letzten drei Jahrzehnte fanden solche statt) finden sich zahlreiche Annäherungen und Exploitationen dieses Feldes.

Die „Einschreibung“ ist nicht „für immer“, eine jede Einschreibung ist endlich wie das Subjekt selbst, dessen „Archiv“ zerstört werden kann wie jedes Archiv. Auch jedes Medienarchiv.

Alle unsere Teletechnologien (vom TV bis zur Drohne und darüberhinaus) bewirken eine real praktizierte Dekonstruktion traditioneller Begriffe und Vorstellungen von Staat, Bürger, Staatsbürger, Ausländer, Tourist, Einheimischer, Eingebürgerter etc., soweit diese an ein konkretes Territorium gebunden sind.

Jedes Land hat seine Geschichte, sein Gedächtnis und seinen speziellen Umgang mit seiner Archiv-Ökonomie.

Immer wenn man ein Archiv öffnet, sich gewisser Ereignisse erinnert, bringt man das Drama, dieses Ereignis, zur Sprache und holt es ins Gedächtnis zurück.

Man macht „es“ sich bewußt !

Bewußtwerdung ist aber noch lange nicht alles, worum es geht ! Spricht man vom Holocaust oder der Shoah, so bahnt man (ob man will oder nicht!) einen Weg zum jeweils individuellen wie auch zum sogenannten nationalen Unbewußten !

Durch die Bewußtmachungsarbeit passieren Dinge, die wir nicht planen, nicht kontrollieren können. Affizierungen !

Postmoderne, so meine These, hat etwas mit Freud zu tun, – mit der Psychoanalyse Sigmund Freuds!

Ich meine damit die Aufbringung der Krise. Eine epochale Krise der „Aufklärung“ der SCHRIFT.

Die Herkunft des Terms Postmodernismus ist ungewiß. Wir wissen aber, Federico de Onis verwendete das Wort in seiner „Antologia de la poesia espanola e hispanoamericana“. Das Werk wurde in Madrid 1934, zwei Jahre nach seinem Tod, publiziert. Arnold Toynbee verwendete es 1947 in „A Study of History“ und bezeichnete damit einen neuen Zyklus in der westlichen Zivilisation, den er um das Jahr 1875 beginnen ließ. Harry Levin und andere griffen die neue Etikette in den 50ern des 20. Jahrhunderts auf. Ein Begriff für eine neue Epoche war gefunden. Leute, die Überblickswerke schreiben, verwenden gerne neue Etiketten, um sich von anderen abzugrenzen, Medien springen gerne auf, es gibt ja was angeblich Neues. Und so schließen sich viele andere Medienmenschen zu einem Strom zusammen und bauen schließlich eine sogenannte neue Epoche. Ob zurecht oder zu unrecht.

„Die Struktur der Nachträglichkeit verbietet  es, die Temporalisation (Temporisation) einfach zu einer dialektischen Komplikation der lebendigen Gegenwart zu machen, als originärer und unaufhörlicher, ständig auf sich selbst zurückgeführter, in sich selbst zusammengefaßter, zusammenfassender Synthese von retentionalen und protentionalen Spuren.  

Bei der Andersheit des ´Unbewußten` haben wir es nicht mit Horizonten von modifizierten – vergangenen oder ankommenden – Gegenwarten zu tun, sondern mit einer ´Vergangenheit`, die nie anweste und die nie anwesen wird, deren ´An-kunft` nie die Produktion oder Reproduktion in der Form der Anwesenheit sein wird.

Der Begriff der Spur ist also mit dem der Retention, des Vergehens dessen, was gegenwärtig war, inkommensurabel. Man kann die Spur – und also die différancenicht von der Gegenwart oder vom Anwesen des Anwesenden her denken“.

(cf. G. Kaucic, Grammatotechne als …, S. 55 f., G. Kaucic hier im Blog (Blogspot-Blog 2014 ff.) die Postings zu Dekonstruktion und zu Was ist Dekonstruktion und bes. J. Derrida, Randgänge, S. 28 f. ).

Postmoderne betrifft vielleicht nur die westliche Zivilisation, die europäisch-amerikanische Kultur und deren große „Krise“ (cf. meinen Post hier im Blogspot-Blog 2014 ff. zu „Freiheit und Krise. Krise der Freiheit“). Dekonstruktivismus und der Begriff der Schrift (wie Derrida diesen versteht!) betrifft und hat statt in allen Kulturen, ob alphabetisiert oder nicht.

Die Grenze zwischen der Moderne und der Postmoderne hat keine zeitliche Ordnung. Die Ordnung der Dinge ist außerzeitlich und die Frage nach der Grenze zwischen gibt hier das Zentrum. Es handelt sich um eine qualitative Grenze und nicht um eine zeitliche quantifizierbare Ordnung. Rabelais oder Sterne und viele andere sind für mich/uns ohne Zweifel und gut begründbar „postmodern“!

Handke oder Bernhard hingegen nicht. Joyce oder Pynchon und viele andere hingegen ganz klar (cf. meine früheren gedruckten Schriften oder auch unseren Blog als Ganzes!).

Alle Schriften Derridas schreiben die „Theorie“ der textuellen Pfropfung und spielen folgende „Praxis“: „schreiben heißt pfropfen … Die Pfropfung vollzieht sich nicht am „Eigentlichen“ der „Sache“. Es gibt ebensowenig die Sache wie den Originaltext“ (Derrida, Dissémination, german edition, S. 395).

Die PfropfreisschreibArt verwandelt den Text in ein Gewebe aus „Zitaten“. Sie verwandelt ihn nicht eigentlich, denn der Text ist immer schon ein Gewebe von Zitaten; es ändert nichts daran, wenn der „Autor“ dies nicht weiß oder zur Kenntnis nehmen kann. Insertieren in ein Register, um den Einbruch des Theaters in das Buch, der Verräumlichung in die Innerlichkeit zu bezeichnen (Double séance, Dissémination, S. 264).

Die übernommenen und eingefügten Texte werden weder zu Collagen noch zu Illustrationen. Ohne diese Pfropfreise, „die sich selbst nur im Vollzug ihrer Wiedereinschreibung lesen“ (Dissémination, 395), existiert der Text nicht.

Eine Grenze, die die Metaphysik, der Logozentrismus, um jeden Preis aufrechterhalten möchte. Die Opposition zwischen dem Drinnen und dem Draußen ist konstitutiv für die Logik der Identität. Es gibt keine Identität im wirklichen Sinn! (vgl. weiter unten zum Begriff des Zeichens hier in diesem Posting und im Footer des Blogspot-Blogs 2014 ff.!)

Zwischen Drinnen und Draußen liegt die Differenz. Die Schrift ist die Differenz, ist ursprüngliche Verräumlichung zwischen Selbst und Selbst, die Verräumlichung als Unterbrechung der „Anwesenheit“ im „Zeichen“.

Die Texte arbeiten selbst schon an ihrer Dekonstruktion, an ihrer Auslegung und Auseinanderlegung, wodurch die Erfahrung des Abwesenden gemacht werden kann, die Erfahrung dessen, was ausgeblendet, nicht beschienen, verworfen worden war. Die dekonstruktive Lektüre ist so die Fortsetzung des sogenannten „Textes“ und nicht dessen erklärende Metaebene.

Die Postmoderne beziehungsweise die Wiener Postmoderne und deren Dekonstruktivismen bzw die DekonstruktivistInnen sind nicht d´accord und nicht Dekor des Gesellschaftskörpers oder des politischen Raumes, sie sind dessen „Gift“. 

Alles ist singulär! Die lebendige Welt ist kein Puzzle!

DekonstruktivistInnen in der ganzen Welt haben ein Instrumentarium entwickelt die alles verschlingende mediale Diskursivität zumindest zu stören.

Hier gibt es keine Trauer nach dem verlorenen Ganzen, bloß die lustvolle Erkenntnis und die Lust am Text, der besagt, eine solche Ganzheit hat es nie gegeben.

Sowohl die Idee der Ganzheit wie die Idee des Verlustes einer wie immer gearteten Ganzheit sind bloß ein Mythos des kapitalistischen Systems.

DEKONSTRUKTION / DECONSTRUCTION

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2018/06/dekonstruktion.html

Dekonstruktion. Was ist Dekonstruktion.

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2016/09/dekonstruktion-was-ist-dekonstruktion.html

( „Dekonstruktion ist

nicht was Du denkst“, G. Bennington )

Again and again I am approached about this in my practice and also outside. Addressed on deconstruction, postmodernism, language, culture, ideology, communication, reading.

Here are a few more crumbs as remarks on the complex of topics mentioned above and under the invocation of the word Postmodernism (as post-/-modernism!).

Stories, reports, analyses, reflections from practice/from my/our philosophical practice on the difficult, exciting and still controversial topic of modernity versus postmodernity / modernism versus postmodernism.

We see ourselves and our work as part of Viennese postmodernism.

In earlier writings as well as in my blog here (and in countless philosophical practice units of the last three decades there have been such), there are numerous approaches and exploitations of this field.

The „inscription“ is not „forever“, every inscription is finally like the subject himself, whose „archive“ can be destroyed like any archive. Also every media archive.

All our tele-technologies (from TV to drone and beyond) cause a deconstruction, in real practice, of traditional concepts and notions of state, citizen, national, foreigner, tourist, native, naturalized, etc., in so far as they are bound to a concrete territory.

Every country has its history, its memory and its special way of dealing with its archive economy.

Whenever one opens an archive, remembers certain events, one brings up the drama, this event, and brings it back to memory.

One makes „it“ conscious !

But awareness is by no means the only thing that matters ! If one speaks of the Holocaust or the Shoah, one is (whether one wants to or not!) paving the way to the individual as well as the so-called national unconscious!

Through the work of raising awareness, things happen which we cannot plan or control. Affections !

Postmodernism, so my thesis, has something to do with Freud, – with the psychoanalysis of Sigmund Freud!

I mean the raising of the crisis. An epochal crisis of the „Enlightenment“ of the WRITTEN/Scriptures.

The origin of the term postmodernism is uncertain. But we do know that Federico de Onis used the word in his „Antologia de la poesia espanola e hispanoamericana“ . The work was published in Madrid in 1934, two years after his death. Arnold Toynbee used it in 1947 in „A Study of History“, marking a new cycle in Western civilization, which he had begun around 1875. Harry Levin and others took up the new etiquette in the 50s of the 20th century.

A term for a new epoch was found. People who write general works like to use new labels to distinguish themselves from others, media like to jump up, there is supposedly something new. And so many other media people join together in a stream and finally build a so-called new epoch. Whether rightly or wrongly.

The talk of posteriority and Derrida’s talk of the structure of posteriority could be a witty „definition“ of postmodernism, which does not say goodbye to the frequently used definition of simplicity, like the simple statement that postmodernism comes as an epoch (temporally) after modernity.

„The structure of posteriority forbids making temporalization (temporisation) simply a dialectical complication of the living present, as an original and incessant, constantly self-referenced, self-contained, summarising synthesis of retentional and protentional traces

In the otherness of the ‚unconscious‘ we are not dealing with horizons of modified presences – past or arriving – but with a ‚past‚ that is never present and will never be present, whose ‚arrival‘ will never be production or reproduction in the form of presence.

The concept of trace is thus incommensurable with that of retention, of the passing away of what was present. One cannot think the trace – and thus the différance – from the present or from the presence of the present“.

(cf. G. Kaucic, Grammatotechne as …, pp. 55 f., G. Kaucic here in the blog the postings on Deconstruction and on What is Deconstruction and especially  Derrida, Randgänge, p. 28 f. ). 

Postmodernism perhaps only affects Western civilization, European-American culture and its great „crisis“ (cf. my post here in the blog on „Freedom and Crisis. Crisis of Freedom“). Deconstructivism and the concept of writing (as Derrida understands it!) concerns and has instead of in all cultures, whether alphabetized or not.

The border between modernity and postmodernity has no temporal order. The order of things is out of time and the question of the boundary between gives here the centre. It is a qualitative border and not a temporal quantifiable order. Rabelais or Sterne  and many others are for me without doubt and well justifiable „postmodern“!

Handke or Bernhard on the other hand are not. Joyce or Pynchon and many others, however, are clearly (cf. my earlier printed writings or our blog as a whole!)

All of Derrida’s writings write the „theory“ of textual grafting and play the following „practice“: „to write means to graft … The grafting does not take place on the „actual“ of the „thing“. There is just as little the thing as the original text“ (Derrida, Dissémination, german edition, p. 395).

The grafting Art  transforms the text into a web of „quotations“. It does not actually transform it, for the text has always been a web of quotations; it does not change anything if the „author“ does not know or cannot take note of it. Insertion into a register to signify the intrusion of theatre into the book, of spatialisation into inwardness (Double séance, Dissémination, p. 264).

The adopted and inserted texts become neither collages nor illustrations. Without these grafts, „which read themselves only in the execution of their re-inscription“ (Dissémination, 395), the text does not exist.

By removing and reintroducing text particles – creating con-texts – the grafting breaks through the boundary between the inside and the outside of a context.

A border that metaphysics, logocentrism, wants to maintain at all costs. The opposition between the inside and the outside is constitutive of the logic of identity. There is no identity in the real sense! (cf. further down on the concept of sign here in this posting and in the footer of the blogspot-blog 2014 ff.!)

The texts themselves are already working on their deconstruction, on their interpretation and decomposition, through which the experience of the absent can be made, the experience of that which had been faded out, not shone at, rejected. The deconstructive reading is thus the continuation of the so-called „text“ and not its explanatory meta-level.

Everything is singular! The living world is not a puzzle!

Deconstructivists all over the world have developed an instrument to at least disturb the all devouring media discursivity.

Here there is no mourning for the lost whole, only the joyful realization and the pleasure of the text, which says that such a wholeness has never existed.

Both the idea of wholeness and the idea of the loss of a wholeness of whatever kind are merely a myth of the capitalist system.

DerridaschreibtKaucicschreibtDerridaschreibtKaucic

Dr. Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber, MSc, (born 1959), Philosophical Practice Vienna 1989 ff.


Und noch einmal  (Wiener) Postmoderne als Aufklärung!

 in German:

LIMITED INC

Dekonstruktion und philosophische Praxis / Philosophische Praxis als Dekonstruktion

Wenn wir Sprache benützen, rufen wir unweigerlich Effekte bei uns und beim Anderen hervor. Wir verwandeln uns, aber auch den Anderen und wir verwandeln das Andere, die Sprache. Sprache ist ein Name für unser Tun, – die Handlung, die wir gerade tun, – und ein Name für das, was wir bewirken, – die Handlung und ihre Folgen.

Ein Satz tut etwas.

Die Aufmerksamkeit der Dekonstruktion ist immer eingeschrieben in die vielen verschiedenen pragmatischen Anliegen und Aufgaben.

Die Dekonstruktion ist immer und überall erfinderisch(!) (vgl. Teaser und Post „Poésie engagée“), sonst ist (!) sie nicht.

Diese dekonstruktive Aufmerksamkeit nenne ich die philosophische Verantwortlichkeit. Nicht gefangen bleiben im Empirizismus!

Jeder Satz ein Sprung.

Ein Sprung, der einen Kontext sprengt.

Es existiert immer schon eine oratio obliqua, eine strukturelle Unbewußtheit der Intention in der Aktualität der Aussage. Vergessen Sie nie daran zu erinnern, daß in der Sache und der Auffassung davon ein Gespenst sein Wesen treibt, – das teleologische Trugbild des Bewußtseins (vgl. bes. „Signatur, Ereignis, Kontext“ von J. Derrida, in: Randgänge der Philosophie).

Jedes Gespräch, jeder Diskurs, jede Dekonstruktion birgt Gefahr. Die Gefährdung des Eigenen!

Eines vermeintlichen Eigenen. „Das Eigene“ als Eigenes gibt es so(!) nie und nirgends.

Die Politik der Freundschaft ist eine schwierige.

Und die Dekonstruktion ist nachträglich und vorläufig(!). Vergleichen Sie das Konzept der „Spur“ Derridas! Die Gegenwart, keine Gegenwart ist jemals präsent und eine Vergangenheit ist nie als Gegenwart vollpräsent gewesen. Auch diese Erkenntnis läuft via Sprache. Wir sind Zeugen und Involvierte einer absoluten Dislokation (vgl. Teaser).

Ich meine die Spaltung der Struktur einer Erfahrung der Zugehörigkeit, eines sogenannten „Eigenen“(!). Zugehörigkeiten ausgedrückt in den Begriffen wie Familie, Ethnie, Nation, Religion, Staat oder sogar Beruf.

Ich muß noch kurz auf die >Verantwortung< (!) zu sprechen kommen. Dies berührt die Subjektwerdung, die Subjektfähigkeit, also auch die Diskurse über die Grenzziehung zwischen Mensch und Tier (vgl. Teaser!).

Ich möchte hinweisen auf die allgemeine Beunruhigung in den Wissenschaften vom Menschen, wenn man eine Logik des Unbewußten anspricht oder sogar darauf setzt (wie ich z.B.).

Eine Logik des Unbewußten, die uns im Bewußtsein der Freiheit (!), die dann also immer Verantwortung impliziert, jede Gewißheit und Versicherung (auch unserer selbst!) unterläuft.

Hier wird sofort der Vorwurf laut, daß damit (mit der Inkludierung dieser Logik des Ubw) jegliche Verantwortung und Ethik in Zweifel gezogen werden würde und also jede Entscheidung (und auch ein Quäntchen Nichtentscheidbarkeit in sich bürge).

Ich sage denen, die diesen Vorwurf erheben, immer wieder, daß ja gerade das Gegenteil der Fall sei, daß doch genau dieses Faktum des Zweifels an Verantwortung, Entscheidbarkeit und einem eigenen Ethisch-Sein das unbestimmbare Wesen(!) der Verantwortung, der Entscheidung und der Ethik ausmache.

Zum Ende kommend noch einmal sei angeführt die „kommende Demokratie“ J. Derridas. Eine Demokratie im Werden (und nicht nur auf nationalstaatlichem Boden, vgl. Kant, Zum ewigen Frieden) in den überstaatlichen Beziehungen, Rechtsverhältnissen und Institutionen, – eine Demokratie, die als kommende noch kaum bis gar nicht begonnen haben dürfte. Das ist das Thema von Liebe und Haß, Frieden und Krieg, Gemeinsames und Einsames, ein Thema der Möglichkeit, Wahrscheinlichkeit und Unmöglichkeit.

Die Demokratie als philosophischer Begriff, die immerwährend im Kommen bleibt (vgl. Teaser).

Die Gefühle des Hasses als Aporetikum, als Aporieaffekt des Demokratischen! Vielleicht auch das Kuckucksei einer jeden Revolution?!

 Destruktive Entwicklungen sind nicht nur repressiv zu eliminieren(!), sondern durch kommunikative Inklusion zu pädagogisieren und zu zivilisieren.

„Die Dekonstruktion hat notwendigerweise von innen her zu operieren, sich aller subversiven, strategischen und ökonomischen Mittel der alten Struktur zu bedienen, sich ihrer strukturell zu bedienen“ (Derrida, Grammatologie, S. 45), um schließlich den nicht strukturell zu erfassenden Praxischarakter der Wahrheit freizulegen.

Gemeint ist die Sichtbarmachung der Doppelheit des gleichzeitigen An-und Abwesendsein der Wahrheit, des etwas Erblickens und dadurch anderes Aus-dem-Blickfeld-Ausschließens. (H. Kimmerle, J. Derrida zur Einführung, S. 49)

Dekonstruktion läßt sich nicht in einen „Begriff“ Dekonstruktion einschließen. Und Dekonstruktion erschließt beziehungsweise eröffnet einen Zugang zum Anderen durch Entdeckungen von Unbekanntem oder bisher Ungedachtem. Dekonstruktion läßt sich nicht definieren und nicht abschließen (vgl. dazu J. Derrida, Limited Inc, S. 171 ff.).

Die Dekonstruktion ist und bleibt stets die Befragung der Ursprünge, der Grundlagen und der Grenzen unseres begrifflichen, theoretischen und normativen Apparates. Und dies immer in der doppelten Bewegung der Différance.

Ein Text, der vielleicht aus gewohnter (binärer) These und Antithese besteht, enthüllt, wenn er dekonstruiert wird, beispielsweise eine Vielzahl von Perspektiven, die gleichzeitig vorhanden sind, – oft in Konflikt miteinander.

Dieser Konflikt aber wird durch die Dekonstruktion erst sichtbar.

Dekonstruktion hat eine ethische Komponente, da sie die Beziehung zum Anderen eröffnet, insofern sie Zugänge zu bislang Ungedachtem oder bisher Ausgeschlossenem findet und möglicherweise neue gesellschaftliche, neue zwischenmenschliche, neue politische, neue wissenschaftliche, neue juristische, neue technische, neue philosophische und künstlerische Denk- und Handlungsweisen erfindet oder auffindet (vgl. dazu E. Lévinas und J. Derrida).

Philosophische Praxis könnte dazu einen nicht wenig gewichtigen Beitrag leisten, denke ich.

In English:

And once again (Viennese) postmodernism as enlightenment!

LIMITED INC

DECONSTRUCTION AND PHILOSOPHICAL PRACTICE / PHILOSOPHICAL PRACTICE AS DECONSTRUCTION

When we use language, we inevitably cause effects in ourselves and in others. We transform ourselves, but also the other, and we transform the other, the language.

Language is a name for our actions, – the action we are doing, – and a name for what we effect with the linguistic setting, – the action and its consequences.

A sentence does something.

The attention of deconstruction is always inscribed in the many different pragmatic concerns and tasks.

Deconstruction is always and everywhere inventive(!) (cf. teaser and post „Poésie engagée“), otherwise (!) it is not.

I call this deconstructive attention philosophical responsibility. Do not remain trapped in empiricism!

Every sentence a leap.

A leap that breaks a context.

There is always already an oratio obliqua, a structural unconsciousness of intention in the topicality of the statement. Never forget to remember that in the thing and the conception of it a ghost drives its essence – the teleological delusion of consciousness (cf. especially „Signature, Event, Context“ by J. Derrida, in: Randgänge der Philosophie).

Every conversation, every discourse, every deconstruction holds danger. The endangerment of one’s own!

An alleged own. The „own“ as the own never (!) exists anywhere.

The politics of friendship is a difficult one.

And the deconstruction is retrospective and provisional(!). Compare the concept of „trace“ Derridas! The present, no present is ever present and a past has never been fully present as present. This realization also runs via language. We are witnesses and involved in an absolute dislocation (cf. Teaser).

I mean the splitting of the structure of an experience of belonging, a so-called „own“(!). Belongings expressed in terms of family, ethnicity, nation, religion, state or even occupation.

I still have to speak briefly about >responsibility< (!). This touches the becoming of the subject, the subjectivity, thus also the discourses about the demarcation between man and animal (cf. teaser!).

I would like to point out the general concern in the sciences of man, if one addresses a logic of the unconscious or even sets on it (like I e.g.).

A logic of the unconscious which, in the consciousness of freedom (!), which then always implies responsibility, undermines every certainty and assurance (also of ourselves!). 

Here the accusation becomes immediately loud that (with the inclusion of this logic of the Ubw) any responsibility and ethics would be doubted and thus every decision (and also a grain of undecidability in itself would guarantee).

I keep telling those who make this accusation that just the opposite is the case, that it is precisely this fact of doubting responsibility, decidability and one’s own ethical existence that constitutes the indeterminable essence (!) of responsibility, decision and ethics.

 Coming to the end, once again the „coming democracy“ of J. Derridas should be mentioned. A democracy in the making (and not only on nation-state soil, cf. Kant, Zum ewigen Frieden) in supranational relations, legal relationships and institutions – a democracy which as a coming democracy may hardly have begun or not begun at all. This is the theme of love and hatred, peace and war, the common and the lonely, a theme of possibility, probability and impossibility.

Democracy as a philosophical concept that remains in constant flux (cf. Teaser of the blogspot blog 2014 ff.).

The feelings of hatred as an aporetic, as an aporia effect of the democratic! Perhaps also the cuckoo’s egg of every revolution!

Destructive developments must not only be repressively eliminated (!), but pedagogized and civilized through communicative inclusion.

„Deconstruction necessarily has to operate from within, to make use of all subversive, strategic and economic means of the old structure, to make use of its structure“ (Derrida, Grammatologie, p. 45), in order finally to uncover the practical character of truth, which cannot be grasped structurally.

What is meant is the visualization of the duality of the simultaneous presence and absence of the truth, of a certain sight and thereby a different exclusion from the field of vision. (H. Kimmerle, J. Derrida for Introduction, p. 49)

Deconstruction cannot be included in a „term“ deconstruction. And deconstruction opens up or opens up an access to the other through discoveries of the unknown or the previously unthought. Deconstruction cannot be defined or completed (cf. J. Derrida, Limited Inc, p. 171 ff.).

Deconstruction is and always will be the questioning of the origins, the foundations and the limits of our conceptual, theoretical and normative apparatus. And this always in the double movement of the Différance.

A text that perhaps consists of habitual (binary) thesis and antithesis, when deconstructed, reveals, for example, a multitude of perspectives that exist simultaneously, often in conflict with each other.

This conflict, however, only becomes visible through deconstruction.

Deconstruction has an ethical component, since it opens the relationship to the other, insofar as it finds access to the previously unimagined or the previously excluded and possibly invents or finds new social, new interpersonal, new political, new scientific, new legal, new technical, new philosophical and artistic ways of thinking and acting (cf. E. Lévinas and J. Derrida).

Philosophical Practice could make a not insignificant contribution to this, I think. 

Postmoderne / Wiener Postmoderne Teil I 

(German/English)

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2020/01/postmoderne-wiener-postmoderne-teil-i_33.html   

Wiener Postmoderne/Postmoderne Teil V (German/English)

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2020/01/wiener-postmoderne-postmoderne-teil-v.html   

Wiener Postmoderne/Postmoderne Teil VII (German/English)

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2020/01/wiener-postmoderne-postmoderne-teil-vii.html

Sexism, racism, fascism, cultural-historical considerations and reflections on violence and gender, – limits of mediation, limits of enlightenment, limits of philosophy, limits of psychoanalysis, responsibility and legal consequences up to a necessary future change of legal philosophy and legislation under demand of applied psychoanalytic reflectories as deconstruction. „Because I’m a Girl.“ 

Sexism, racism, fascism, cultural-historical considerations and reflections on violence and gender, – limits of mediation, limits of enlightenment, limits of philosophy, limits of psychoanalysis, responsibility and legal consequences up to a necessary future change of legal philosophy and legislation under demand of applied psychoanalytic reflectories as deconstruction. „Because I’m a Girl.“ 

DR. GERHARD KAUČIĆ / DJAY PHILPRAX (JG. 1959) LEITER EINER PHILOSOPHISCHEN PRAXIS SEIT 1989

…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben

Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer

Gerhard Kaučić,

b. 1959, Philosopher, Writer, 66, 2025

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Titel von Gerhard Anna Cončić-Kaučić bei Passagen

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON II
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON III
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON I
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt.
Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden.
„Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON IV
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt.
Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON V
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttl nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

In English:

CORONA WHEELING CROWNING

The leap. Leaving the book. The production, the emancipation, the liberation of writing.

……………………. Semeion Aoristicon oder zur Autobiographie Sem Schauns …………………..

……. THE SENTENCE ………. the jump ……… the set ……. the leap o f …. The LEAVING of

the BOOK ……….. ?!

I ask if Sem VI is not my / our blog composition !?!

I ask (me / us) if Sem VII is not my / our blog.

I ask if my/our blog will not be Sem VI and Sem VII?

And shall be!

Or must be?

Already is, will be or even must be and will have to be !?!

The set. The leaving of the book.

The production, the emancipation, the liberation of the writing.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns

Falls Sie interessiert sind an einer PP mit mir/uns, bitte nur unter dieser E-mail einen Termin reservieren: To contact me/us, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at

If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at

Philosophical Practice weltweit … rund um die Uhr … rund um die Welt, … „face à face“, … confidential one-to-one conversation, … around the clock … around the world

Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion

Öffnungszeiten / Hours of opening:  Mo –  Fr:  11 – 20 Uhr

Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement

Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…

…around the clock …around the world…

cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )

Philosophical Practice Vienna 1989 ff. Analysis Complication Aporia Identity Dislocation Meta-thesis Deconstruction

Cf. list of publications at: https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de   

To contact us, please use only these emails:

Mehr dazu siehe meinen Teaser und meinen Footer sowie die übrigen Postings in diesem Blog! (Blogspot-Blog 2014 ff.) 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html?m=1

Dekonstruktion und philosophische Praxis / Philosophische Praxis als Dekonstruktion

Das rechte Weltbild ist ein ängstliches und beschränktes Weltbild. Im Gefolge immer der Haß und die Bedrohung. Die Ablehnung. Die Ausgrenzung. Die Umgrenzung. Eine Mauer. So schnell wie möglich eine Mauer. 

Rechte Kritik verkennt vollkommen die Moderne. Ihr Kulturverständnis ist ein inversives. Die Kultur soll nach dem Verständnis der politischen Rechten dem Staat dienen. Sie solle dem Staat quasi eine Aura als Erhöhung der Nationsgeschichte liefern. Am besten eine Heldenaura. 

Daraus speisen sich auch die vielen Männerbünde mit ihren sogenannten Mutproben als Vorstufe für weitere „Heldentaten“ (vgl. Polen, Rußland, Orbans Ungarn oder auch die Bünde, Burschenschaften, Sängerschaften, Corps in Österreich auf der Seite der Freiheitlichen mit leider oft antisemitischen Tendenzen und Aktivitäten). 

Was die Rechte (als politisches Spektrum) aufregt! Der Multikulturalismus als Aufgabe einer vermeintlich spezifischen kulturellen Identität. Das Festhalten an einer (eingebildeten) Gemeinschaft eines(!) Volkes und einer(!) Sprache und einer Ritualgewohnheit! (Feste, Feiern, Riten einer Religion, Zweigeschlechtlichkeit, Heteronormativität, nationale Währung, Kapitalismus mit tradierter Bodenständigkeit etc.). Die Rückkehr zur Nationalkultur. So gedacht als Kultur des Einheitlichen, Übersichtlichen und Zeitlosen.

Im rechten Weltbild ist die Kultur etwas Einheitliches, Bekanntes, Gewohnheitsmäßiges. Und alle diejenigen, die dazugehören, das sind „wir“! 

Die Anderen, das sind die Fremden! Die werden nicht gewollt. Die sind der Feind. Das Fremde ist der Feind, vor dem man sich und sein Volk schützen muß. Der Fremde darf nur als Tourist mit Visum mit einem selbst in Kontakt treten. 

Das ist das gefährliche Demokratieverständnis auf der rechten Seite des Parteienspektrums. Frei nach dem fürchterlichen Staatstheoretiker Carl Schmitt (Der Begriff des Politischen): „Die politische Kraft einer Demokratie zeigt sich darin, daß sie das Fremde und Ungleiche, die Homogeneität Bedrohende zu beseitigen oder fernzuhalten weiß.“

Notfalls mit Waffengewalt!!!
(Geäußert von Rechtsdenkenden im Jahr 2015ff., dem Jahr mit einer deutlich größeren Anzahl von aus Kriegsgebieten geflüchteten Menschen) 

Politik der Angst. Politik mit der Angst. 

Rechte Politik spielt(!) damit seit vielen Jahren in Europa. Die Angst vor Multikulturalismus (cf. Ch. Taylor), die Angst vor Identitätsverlust in einer einfältigen, eingebildeteten kleinen Welt, die Angst vor Verantwortung, die Angst vor Subjektwerdung. 

Die Rechte in Europa hat Großes vor und sie stellt für die Demokratie, die Kunst und Kultur und für die Freiheit (in all ihren Dimensionen!, cf. m. Blogspot-Blog 2014 ff. zu Freiheit und Krise. Krise der Freiheit.“) der Menschen eine ernstzunehmende Gefahr da. 

Das einzige echte Bollwerk gegen derlei Umtriebe bilden die Verträge der Europäischen Union. Das ist auch der Grund, warum die europäische Rechte die Union zerstören möchte. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) wurde 1959 in Straßburg von den Mitgliedstaaten des Europarats errichtet, um die Einhaltung der Europäischen Menschenrechtskonvention sicherzustellen. Diese wurde 1950 unterzeichnet. Der EGMR urteilt über Beschwerden einzelner Personen sowie Personengruppen und Staaten, die sich auf Verletzungen der in der Europäischen Menschenrechtskonvention anerkannten Rechte beziehen. Seit 1998 ist der EGMR ein ständig tagender Gerichtshof. Bürger können sich, nachdem die innerstaatlichen Rechtsbehelfe erschöpft sind, mit Beschwerden direkt an ihn wenden. Die vom Gerichtshof gefällten Urteile sind für die betroffenen Staaten bindend und haben Regierungen dazu veranlasst ihre Gesetze und ihre Verwaltungspraxis in vielen Bereichen zu ändern. )

wacht über unsere schwer erkämpften Freiheitsrechte!

Wir freiheitsliebenden Freigeister müssen das Konstrukt „EU“ stärken, nicht nur erhalten.

Die universalistischen Prinzipien der Verfassungsgesetze sind zu schützen. Die europäische Rechte spricht von „Volkswohl“, dieses stünde über den Gesetzen, so heißt es in Polens Parlament. Der Front National in Frankreich reiht die „eingeborenen Franzosen“ vor den französischen Bürgern mit ausländischen Wurzeln. 

Zuerst das Volkswohl, dann erst die Verfassung und die Gesetze, so der Tenor. Die Hetze der Rechten schürt Mißgunst, Neid und Haß, die Vorbedingungen für Rassismus und Faschismus (vgl. meine Postings zum Haßsprech, zur Haßpolitik und zur Haßgesellschaft hier in diesem Blogspot-Blog 2014 ff.).

„Volk“, „Tradition“, „Kultur“, „Volkswohl“, „Volksdemokratie“, „Kulturgemeinschaft“ und alle diese exkludierenden, Grenzen ziehenden Begrifflichkeiten ohne konkrete Aussagekraft lassen fast jede Interpretation zu, – und fast jede Tat! Kampfbegriffe allesamt.

Begrifflichkeiten aus dem rechten Eck mit einer langen, langen Blutspur in der Geschichte des europäischen Kontinents und darüber hinaus.

Ohne Zweifel haben Finanzkrise und rigide Sparpolitik die rechten Versuche einer Machtübernahme stark befördert. Niemand wird behaupten wollen, die Demokratisierung der EU sei voll und ganz gelungen. 

Die rechten Parteien formieren sich als Gegenmacht zum politischen Liberalismus und gaukeln den Wählern vor, sie gingen auch gut und gern gegen den ökonomischen Imperialismus der Konzerne und der Finanzoligarchie auf dem Globus vor. 

Mitnichten versuchten sie Letzteres auch nur. 

Ganz im Gegenteil (siehe Trump, Putin u.a.). Die Umverteilung nach oben und die grassierende Korruption der sogenannten Eliten schreitet munter voran.

Die Rechte kommt ihrem Ziel, der Zerstörung der liberalen Gesellschaft, näher. Derzeit. 

Was ist Philosophische Praxis als Dekonstruktion und wie „geht“ meine/unsere dekonstruierende PP bzw wie geht Dekonstruktion als philosophische Praxis .

(( Siehe dazuTeil ITeil II und Teil III in diesem Blog ))

Philosophie des Denkens der Différance

Das Werk und die Wahrheit / Landschaft und Leib

Mein Lebenswerk, – meine philosophische Praxis!

Die Erfindung der Wirklichkeit, die Wahrheit eines Werkes, ob eines philosophischen, literarischen, künstlerischen oder eines wissenschaftlichen, architektonischen, fotografischen Werkes oder eines politischen, militärischen, ökonomischen Werkes oder einer künstlich-naturhaft herbeigeführten Wirklichkeit als Wahrheit etwa eines Werkes von Klimawandel und Folgen, – – – die Wahrheit eines Werks (!!!) enthüllt sich erst und allein in der erkannten und erkennbaren(!) Geschichte seiner Wirkungen.

Die Befreiung aus der Trübsal der Einsinnigkeit des Wortes, der Simplizität der Wörter, der Totalität der Glaubenssätze, der Aussagefähigkeit nicht kontextualisierter Sätze.

Mißtraut den Parolen! Mißtraut den Sätzen! Jeder Satz ein Sprung.

Welten zwischen den Sätzen. Welten in den Sätzen. Welt in jedem Satz, – in jedem Sprung!

Ästhetisch und ethisch zeitgleich!

Mein Lebenswerk, – meine philosophische Praxis!

Die Dekonstruktion ist und bleibt stets die Befragung der Ursprünge, der Grundlagen und der Grenzen unseres begrifflichen, theoretischen und normativen Apparates.

Und dies immer in der doppelten Bewegung der Différance.

Nun schon 36 Jahre, – fast schon mein erwachsenes Leben lang, 1989 – 2025 ff., Dekonstruktion, – heißt: 36 Jahre, open end, indoor / outdoor, mehr als 3500 Gespräche, Diskurs, Assoziationen, Analyse, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion, Begleitung.

Und viele, viele Reisen und ebenso viele GästInnen in meiner/unserer langen Praxiszeit.

Kleines Postskriptum zum Ende hin:

Man kann nicht über die Zeit nachdenken ohne über die Geburt und den Tod nachzudenken.

In Respektierung des Wissens der Wissenschaften haben wir die Möglichkeit und vor allem die Notwendigkeit und Dringlichkeit in einen Dialog einzutreten mit Jacques Derrida und seiner Beschreibung des Lebensprozesses.

(( Siehe dazuTeil ITeil II und Teil III in diesem Blog ))

Und ! – Ist …“Denken“ …fragen !?…Beantwortet die „Philosophische Praxis“ … Fragen…?…!… Antwortet … „Philosophie“ … auf Fragen ? … Beantwortet Philosophie Fragen?

( vgl. J. Derrida zur Frage des Fremden als die Frage des Fragens, – in: J. D. : Von der Gastfreundschaft. Wien 2001, S. 13-59; fr. Version: J. D. : De l’hospitalité. Paris 1997;

und E. Lévinas zur Gerechtigkeit und die Situation des Dritten als „die Geburt der Frage, – in: Emmanuel Lévinas: Jenseits des Seins oder anders als Sein geschieht. Freiburg/München 1998, S. 342 )

Blogkomposition Gerhard Kaučić, Philosoph

Jacques Derridas Phonologozentrismus bedeutet unter anderem, daß jeder Humanismus logozentristisch ist und jede Metaphysik ein Humanismus sei.

Auch wenn das bis heute die meisten Philosophen und Philosophinnen nicht gerne hören wollen. 

Der Humanismus als Metaphysik ist der Feind der Tiere. 

Der Feind der Tiere und schließlich auch der Feind der Menschen. 

Ich kann jetzt hier(!) nicht alles aufrollen (das geht uns immer so!), schauen Sie meine Tierphilosophie im Blog an, – lesen Sie Derridas Arbeiten dazu und achten Sie auf den „Sünden“(!) – Katalog, – meine rote Liste zur „kommenden Demokratie“! (Stichwort „Artensterben“, „Klimawandel“, … etc.; immer zu finden im Anhang eines jeden Postings in roter Schrift, engl. u. dt.).

Wenn die Grammatologie „nicht eine Wissenschaft vom Menschen sein kann“ , dann genau deshalb, „weil sie von Anfang an die für sie grundlegende Frage nach dem Namen des Menschen stellt“ (J. Derrida, Grammatologie, Frf. 1974, S. 148).

Zur Frage und zum Wort „Dekonstruktion“ vgl. Jacques Derridas „Überlegungen“ in einem „Brief an einen japanischen Freund“ aus dem Jahr 1985, übersetzt ins Deutsche und abgedruckt in: J. Derrida, Psyche. Erfindungen des Anderen II. Wien 2013 (Passagen Vlg.), S. 15 – 22.


„Das Wort „deconstruction“ bezieht, wie jedes andere auch, seinen Bedeutungswert nur von einer Einschreibung in eine Kette möglicher Substitutionen, in das, was man so seelenruhig einen „Kontext“ nennt.“ (ebda., S. 21)
„Allem Anschein zum Trotz ist die Dekonstruktion jedenfalls weder eine Analyse noch eine Kritik … Eine Analyse ist sie insbesondere deshalb nicht, weil die Zerlegung (décomposition) einer Struktur kein Rückgang zum einfachen Element, zu einem nicht weiter zerlegbaren Ursprung ist.

Diese Werte, wie der der Analyse, sind selbst der Dekonstruktion unterworfene Philosopheme.“ ( S. 19)
„Die Dekonstruktion hat Statt, sie ist ein Ereignis (événement), das nicht erst auf die Überlegung, das Bewußtsein oder die Organisation des Subjekts, nicht einmal der Moderne, wartet. 

Es dekonstruiert sich.“ (S. 20)


Philosophie … Dekonstruktion … „Recht auf Einsicht, oder die Erfindung des anderen“ (cf. J. Derrida, Psyche. Erfindung des Anderen, Wien 2011

aus:

Foreign Body vol. 4:

http://hydra.humanities.uci.edu/derrida/geoff.html

1. Dekonstruktion ist nicht was Du denkst.

[…]

2. Dekonstruktion ist nicht (was Du denkst, wenn Du denkst es sei) essentiell eine Angelegenheit der Sprache.

2.1. Nichts ist gewöhnlicher als die Beschreibung von Dekonstruktion als abhängig von einer „Erweiterung des linguistischen Paradigmas“. Derridas „Es gibt nichts außerhalb des Textes“ beweist das ja offensichtlich.

2.1.1. Jeder weiß aber auch, daß das nicht ganz stimmt. „Text“ ist eigentlich keine Erweiterung eines bekannten Konzepts, sondern dessen Verschiebung oder Wiedereinschreibung. Text im allgemeinen ist jedes System von Markierungen, Spuren, Rückbeziehungen (nicht Verweise, etwas mehr Gespür haben wir schon). Wahrnehmung ist ein Text.

2.2. Denken wir an Erkenntnis. Zwei Erfordernisse: daß das zu erkennende Objekt prinzipiell als das selbe Objekt in einem anderen Kontext wiederholbar sei; daß es in dem gegebenen Kontext als von den anderen Elementen jenes Kontextes unterschiedlich identifizierbar sei. (Falls es hilft, denken wir das erste als temporales Erfordernis, das zweite als Räumliches: doch Raum und Zeit determinieren den Text nicht, sie werden möglich durch ihn.)

2.2.1. Gegenwart würde bedeuten, daß es keine Differenz gäbe, keinen Rückbezug, keine Spur. Das ist unmöglich. Und es gäbe auch keine Gegenwart, wenn es keine Differenz, keinen Rückbezug, keine Spur gäbe. Gegenwart wird von der Spur ermöglicht, was hingegen pure Präsenz unmöglich macht: jeder gegenwärtige Moment ist essentiell durch seine Retention einer Spur eines vergangenen Moments konstituiert. Das ist genauso wahr vom „ersten“ gegenwärtigen Moment wie von jedem anderen, der demnach ein Verhältnis zu einer Vergangenheit hat, die nie gegenwärtig war: absolute Vergangenheit.

2.3. „Rückbezug“ ist kein Verweis im linguistischen Sinn. Dekonstruktion hat keinen Platz für eine Sprache hier und eine Welt da, auf die die Sprache sich bezieht. Elemente in der Sprache beziehen sich für ihre Identität nur aufeinander, und verweisen auf nicht-linguistische Markierungen, die sich für ihre Identität und Differenz wiederum aufeinander beziehen. Es gibt keine essentielle Differenz zwischen Sprache und Welt, der einen als Subjekt, der anderen als Objekt. Es gibt Spuren.

2.3.1. Stellen wir uns Dekonstruktion als Erweiterung des Weltparadigmas vor, wenn nötig. Es kommt auf das selbe heraus, so lange wir uns die Welt nicht als dort draußen uns gegenüber aufgestellt vorstellen.

2.4. Natürlich bedeutet Text nicht Diskurs. Wahrnehmung ist kein Diskurs, sie ist ein Text. Diskurs ist ein Text. (Aber niemand denkt, man könne Dekonstruktion von der Sprache trennen; oder von der Welt. Text ist keine Vermittlung zwischen Sprache und Welt, sondern das Milieu, in dem sich solche Unterscheidungen erst ziehen lassen.)

3. Dekonstruktion ist keine Theorie und auch kein Projekt. Sie schreibt weder eine Gewohnheit vor, der sie mehr oder weinger treu ist, noch entwirft sie das Bild eines wünschenswerten Zustands, der erreicht werden soll.

3.1 Dekonstruktion ist notwendig.

[…]

4. Malerei. Nicht nur daß Malerei wahrscheinlich ohne Sprache undenkbar ist, sicherlich ist Malen nicht „wie Sprache“. Aber Malerei läßt sich problemlos als Differenz und Spur denken. Das „Ereignis der Gegenwart“ (Lyotard), das ein Bild darstellt, wäre ansonsten ganz unrepräsentierbar.

4.1. Ein Bild ist natürlich ein Text. Das Problem ist, zu wissen, was für eine Sorte Text. Dekonstruktion hat nichts zu tun mit der Behandlung eines Bildes als „geschriebenem“ Text, den man „liest“ usw. (Außer „Lesen“ ist auf die gleiche Weise verschoben wie Text.)

4.1.1. Lesen ist nicht ein einfacher Prozeß des Entzifferns, noch des Interpretierens, für die

Dekonstruktion. Sie ist weder völlig respektvoll noch einfach gewalttätig. „Sicheres Erzeugen von Unsicherheit“ (Derrida). Lesen wird nicht von einem Subjekt gegen ein Textobjekt vollzogen: Lesen ist im Text, den es liest, impliziert. Hinterlaß eine Spur im Text, wenn Du kannst.

4.2. Schreib über die Weise, in der über Malerei geschrieben wurde (insbesondere in ihrer unterstellten Relation zur Wahrheit), mehr auf der Seite der Malerei als auf der Seite der Versuche über die Wahrheit. Das ist das eine.

4.3. Aber sei vorsichtig, bevor Du über Malerei schreibst.

4.3.1. Über Malerei zu schreiben ist einfach, wenn man glaubt, Schreiben und Malerei seien verschiedene Dinge. Solange Malerei keine Schrift ist und Schrift keine Malerei, ist es ein leichtes, zu schreiben (oder zu malen). Aber es ist genauso schlimm zu denken, Malerei und Schrift seien ein und die selbe Sache (ut pictura poiesis ).

4.3.2. Doch im Rückbezug auf den Text gibt die Sicherheit der Trennungen nach, und mit ihr die Sicherheit der Passagen über diese Trennungen hinweg. Es ist kein großes Drama, eine Grenze zu überqueren, so lange man weiß, wo sie ist.

4.3.3. Schreiben kann zweifellos Dinge tun, die Malerei nicht kann, und vice versa. Aber mach nicht zu viel aus der Iterabilität und Idealität auf der Seite der Schrift, oder aus der Singularität und Materialität auf der Seite der Malerei. Natürlich gibt es Unterschiede zwischen einem literarischen Text und einem Bild: doch das letztere ist ebenso reproduzierbar. Das Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit (Benjamin) befällt ein Bild nicht wie eine Katastrophe: Aura verliert sich immer schon.

[…]

5. Farbe. Wo ist die Farbe in der Dekonstruktion?

5.1. Farbe ist eine Frage von differentiellen Werten, und daher Spuren. Hier geht es nicht um Farbvokabular, sondern um Farbe. Dekonstruktion ist kein linguistischer Relativismus. Farbe existiert, in der Dekonstruktion.

[…]

6. „Dekonstruktivistisches Malen“ kann nicht das Resultat einer erfolgreichen „Anwendung“ von Derridas „Theorie“ (siehe 3) sein.

6.1. Dekonstruktion in der Malerei hat immer schon begonnen.

6.2. Natürlich kann Malerei von Derridas Werk „beeinflußt“ sein. Aber das macht sie noch nicht ipso facto „dekonstruktiv“.

6.2.1. Es ist durchaus möglich, daß die dekonstruktivsten Bilder in Unkenntnis von Derridas Arbeit geschehen (sind), obwohl Kenntnis von Derridas Arbeit uns ermöglichen sollte, über diese Malerei zu reden, und über andere.

[…]

[[ Auszug einer Übersetzung aus dem Englischen, vgl. „Back to Foreign Body – This website © Peter Krapp 1996“ ]] 

https://hydra.humanities.uci.edu/derrida/geoff.html

Was ist philosophische Praxis?

Was ist eine Philosophische Praxis 

Was ist philosophische Praxis?

Was ist eine Philosophische Praxis 

der Dekonstruktion?

der Dekonstruktion?

siehe:

Blogpost: Was ist Philosophische Praxis? (I) Teil 1

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2015/12/was-ist-philosophische-praxis.html

Blogpost: Was ist Philosophische Praxis? (II) Teil 2

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2016/01/was-ist-philosophische-praxis-ii.html

Blogpost: Was ist Philosophische Praxis? (III) Teil 3

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

Noch nachgereicht als Gegengift zum Haßsprechvirus:
BlogPost Was ist Dialog?! 
https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2016/09/in-einen-dialog-treten-was-ist-ein.html 

und: 
die Matrix(!) einer jeden grammatologischen philosophischen Praxis und also eines jeden Dialogversuches, – der Inhalt bzw das Ausgesagte der

BlogPosts Dekonstruktion. Was ist Dekonstruktion. 
https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2016/09/dekonstruktion-was-ist-dekonstruktion.html 
( „Dekonstruktion ist 
nicht was Du denkst“, G. B. ) 

Der „Kommentar“ beschränkt das offene semantische Spiel mit den Mitteln der Identität, der Wiederholung und der Versuchung der Repräsentation des Gleichen. Er macht sich dadurch zum Mechanismus einer Kontrolle und einer Ordnung, indem er den Diskurs beschränkt, eingrenzt und Eindeutigkeit herzustellen versucht.

Eine Übersetzung verändert den Ort, verschiebt und wechselt und ist somit immer ein anderer Text. Nur ein ungefähres Signifikat kann so hinüber(!) gerettet werden.

( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! )

die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte.

Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund!

Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise enabime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim)

Die Dekonstruktion unterhält eine Beziehung zum je Anderen.

In der Beziehung auf den Anderen entsteht Verantwortung und der Versuch als Versuchung von Gerechtigkeit.

Die Begegnung mit dem anderen Menschen (face à face) von Angesicht zu Angesicht bestimmt Lévinas als den Moment in dem Verantwortung entstehen kann unter der Voraussetzung, daß der Andere immer anders sein darf und als so Anderer erkannt werden will.

Also auch anerkannt in seinem Anderssein!

Die Begegnung mit dem Anderen macht mich verantwortlich!

So versuche ich es in meiner verantwortungsvollen philosophischen Praxis des Denkens und Handelns.

Ich versuche den anderen so zu nehmen, wie der Andere ist und ich versuche zu erkennen, zu sehen(!), was das Andere ist bzw was es mir sagen kann (zu meinem Anderssein sagen könnte).

Die dekonstruierende Denkhaltung macht mich anders und zu einem Anderen.

Vielleicht begegne ich dem Anderen „wirklicher“, heißt vielleicht auch ehrlicher, vielleicht ethischer(!).

Philosophische Praxis

die rätselhafte und verstörende

Notwendigkeit

Von Kommunikation

Nein, besser, – ein vertrauliches Gesprächsangebot oder vielmehr ein Angebot oder sagen wir’s doch gleich ganz aufrichtig, – eine Gabe!

Die Gabe eines Anbots für ein vertrauliches, auf unser jeweiliges Thema konzentriertes, aufrichtiges Gespräch, –

ein möglichst wahrhaftiges Ge-spräch,-

samt damit einhergehender nach Möglichkeit kritischer und selbstreflektiver sowie so weit wie möglich selbstreflexiver Versuche von Bearbeitung eben dieses unseres eben produzierten, erfahrenen und aufmerksam wahrgenommenen Gesprächsinhaltes.

Ich pflege die intellektuelle Intimität der dekonstruktiven Aufmerksamkeit.

Die verschiedenen propositionalen Formen in Diskussionen, Vorträgen, Unterrichtungen, Aufträgen, Besprechungen, Kritiken, Einwürfen, Plädoyers, Versammlungsreden, Meetings, Dienstbesprechungen, Supervisionen, Tagungen, Präsentationen, Talks, Interviews, Unterhaltungen, Einträgen in sozialen Medien etc. löschen zumeist die Aufmerksamkeit auf diese Mikrologie und reduzieren vieles von dem, was Sprache alles transportiert.

Den Takt! Den Tonfall! Die Mimik! Die Gestik!

Die Sprechgeschwindigkeit! Das Vokabular! Die Digressionen!

Die Übertreibungen! Die Lautstärke!

Die ideologischen Minimalrassismen!

Gewisse Floskeln als Mikroaggressionen!

Streng nach dem Setting vertrauliches „Einzel-Gespräch“, –

mit open end, –

indoor so wie outdoor

…………………………………………………………………

„Gespräche“, „Diskurse“,

„Dekonstruktionen“,

„Begleitungen“,

„Text“

Die Welt ist Metapher.

Die Welt ist Literatur.

Die Welt ist Text.

„Die Welt“ ist unwahrnehmbar!

Das Spiel des Texts der Welt als das Spiel der Arbeit eines In-Beziehung-Setzens von Anwesenheit und Abwesenheit in Sinnarrangements und Bedeutungskonfigurationen.

Offen, transparent, kritisierbar, justierbar, verschiebbar, endlich, temporär, spatial und im Etwas von Jetzt und Jetzt und Jetzt und etwas und etwas …

Die Moderne liegt im „und“ von etwas und etwas!

, – das Geheimnis des Kommunikativen in der andauernd 

bedrohlichen Inkommunikabilität

Psychoanalyse, Sprachanalytische Philosophie, das Unbewußte 

Die Sprache, das Sprechen, das Unbewußte (Ubw) 

Der Satz und die Philosophie 

DR. GERHARD KAUČIĆ / DJAY PHILPRAX (JG. 1959) LEITER EINER PHILOSOPHISCHEN PRAXIS SEIT 1989

…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben

Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer

Gerhard Kaučić,

b. 1959, Philosopher, Writer, 66, 2025

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Titel von Gerhard Anna Cončić-Kaučić bei Passagen

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON II
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON III
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON I
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt.
Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden.
„Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON IV
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt.
Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON V
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttl nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

In English:

CORONA WHEELING CROWNING

The leap. Leaving the book. The production, the emancipation, the liberation of writing.

……………………. Semeion Aoristicon oder zur Autobiographie Sem Schauns …………………..

……. THE SENTENCE ………. the jump ……… the set ……. the leap o f …. The LEAVING of

the BOOK ……….. ?!

I ask if Sem VI is not my / our blog composition !?!

I ask (me / us) if Sem VII is not my / our blog.

I ask if my/our blog will not be Sem VI and Sem VII?

And shall be!

Or must be?

Already is, will be or even must be and will have to be !?!

The set. The leaving of the book.

The production, the emancipation, the liberation of the writing.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns

Falls Sie interessiert sind an einer PP mit mir/uns, bitte nur unter dieser E-mail einen Termin reservieren: To contact me/us, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at

If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at

Philosophical Practice weltweit … rund um die Uhr … rund um die Welt, … „face à face“, … confidential one-to-one conversation, … around the clock … around the world

Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion

Öffnungszeiten / Hours of opening:  Mo –  Fr:  11 – 20 Uhr

Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement

Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…

…around the clock …around the world…

cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )

Philosophical Practice Vienna 1989 ff. Analysis Complication Aporia Identity Dislocation Meta-thesis Deconstruction

Cf. list of publications at: https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de   

To contact us, please use only these emails:

g.kaucic[at]chello[dot]at or gack[at]chello.at

Mehr dazu siehe meinen Teaser und meinen Footer sowie die übrigen Postings in diesem Blog! (Blogspot-Blog 2014 ff.) 

Homepage: 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html?m=1

différance / „Differänz“ (!!!)

Kaučić Gerhard, Philosoph bei der Arbeit

Gerhard Kaučić (geb. 1959), Philosopher, Writer, Trans-lator, Philosophical Practitioner, Queer Theorist, Deconstruction, Queertheoretiker, Philosophischer Praktiker, Schriftsteller, Über-Setzer, Philosoph, Grammatologe, Autor, Wien, Austria, Europe

Österreichischer Philosoph, Europäischer Philosoph, Schriftsteller, Feminist, Hegelianer, Übersetzer  Mediator 

Freerider, Radreisender, Enduro-Biker 

Ökomobilist, Überlebender 

Philosophischer Praktiker/Praktische Philosophie 

Sprachanalytische Philosophie 

Dekonstruktion 

                              Philosophische Praxis        Wien Österreich Europa                 

Gerhard Kaučić (Dr. phil., born 1959, Age 66, 2025) 

Gerhard Kaučić (born 1959, Dr. phil., Age 66, 2025), Philosophical Practice Vienna 1989 ff. 

PP, – from a new cryptology to an anasemic retranscription of all concepts 

Philosopher of the Thought of Différance, Philosophy of Différance, Practice of Différance, Work(!) of Différance 

( read in addition „La différance“, – in: Jacques Derrida: Randgänge der Philosophie, Passagen Verlag, Vienna 1988, pp. 29-52, german edition )

Gerhard  Kaučić (geb. 1959, Dr. phil., Alter 66, 2025), Philosophische Praxis Wien 1989 ff.  

PP, – von einer neuen Kryptologie zu einer anasemischen Retranskription sämtlicher Konzepte 

( lies dazu „Die différance“, – in: Jacques Derrida: Randgänge der Philosophie, Passagen Verlag, Wien 1988, S. 29-52 )      

Anna Lydia Huber, Autorin, Mediatorin, Philosophin (geb. 1959, MSc, Alter, 66, 2025)

Um Mißverständnissen vorzubeugen:     Einschub  Differänz

Bei seiner Beschreibung der beiden Tempi, die der Todestrieb einerseits und die Lebenstriebe andererseits veranstalten, spricht Freud in Jenseits des Lustprinzips von einem „Zauderrhythmus„, der das Resultat dieser zwei Bewegungen darstellt. Der Todestrieb folgt blind seiner prioritären Tendenz, das organische System an sein entropisches Ende zu bringen. Die Lebenstriebe dagegen sichern und übertragen jenes Wissen, das die Organismen in Millionen von Jahren auf ihrem Weg zum Tod erwerben. Der Anfang des Lebens und seiner Zeichen liegt in jenem beinahe Nichts einer Falte, eines Intervalls, das Derrida an die Stelle aller Ursprünge gerückt hat, – der différance. (Derrida, La différance, in: Randgänge der Philosophie, Wien, Passagen, 1988)

Die Besonderheit dieses Ausdrucks liegt vorab darin, daß sie nur geschrieben verstanden und nicht stimmlich vernommen werden kann. Derrida schreibt différance und nicht différence. Der Unterschied zwischen e und a kann im Französischen nicht gehört werden, er ist ein stummer und verschwiegener, er ist ein rein graphischer Unterschied. Derrida versucht damit schon rein faktisch die phonetisch nicht faßbare Eigenart der Schrift zum Ausdruck zu bringen.

Die weitere Besonderheit besteht darin, daß das französische Verb différer, auf das der Ausdruck différance zurückgeht, zweierlei bedeutet. Gemeint ist sowohl „verschieden sein“ als auch „aufschieben„.

Différer im Sinn des Aufschubs und des Umweges heißt Verzeitlichung (Temporisation), „heißt bewußt oder unbewußt auf die zeitlich und verzögernde Vermittlung eines Umweges rekurrieren, welcher die Ausführung oder Erfüllung des Wunsches oder Willens suspendiert und sie ebenfalls auf eine Art verwirklicht, die ihre Wirkung aufhebt oder temperiert“ (Derrida, Randgänge d. Philos.)

Die zweite Bedeutung ist die weiter verbreitete: anders und verschieden sein, sich unterscheiden. In diesem Fall entsteht zwischen den verschiedenen Elementen eine Distanz, eine „Falte“, ein Intervall bzw. eine Verräumlichung.

So kommt auch die Präsenz, die ihren privilegierten Ausdruck in der sich selbst vernehmenden Stimme erfahren soll, nicht ohne diese Basisstruktur aus.

Keine Gegenwart ist je vollständig punktuell und mit sich selbst identisch, sie muß sich immer auf etwas anderes als sie selbst beziehen. „Ein Intervall muß es (das jeweils gegenwärtige Element) von dem trennen, was es nicht ist, damit es es selbst sei, aber dieses Intervall, das es als Gegenwart konstituiert, muß gleichzeitig die Gegenwart in sich selbst trennen, und so mit der Gegenwart alles scheiden, was man von ihr her denken kann. …

Dieses dynamisch sich konstituierende, sich teilende Intervall ist es, was man Verräumlichung nennen kann, Raum-Werden der Zeit oder Zeit-Werden des Raumes (Temporisation). (Derrida, Randgänge, S. 39)

Derrida zeigt, daß die traditionell hierarchische Anordnung der beiden Bestandteile des Zeichens dekonstruktiv verkehrt werden muß. Bis hinein in die moderne Sprachwissenschaft wird nämlich die ideelle Bedeutung eines Zeichens, Signifikat (Die Vorstellung) genannt, dem materiellen Träger der Bedeutung, Signifikant (das Laut- oder Schriftbild) genannt, übergeordnet.

Stets wird versucht, den äußerlichen Signifikanten, die Schrift, auf ein transzendentales Signifikat hin auszurichten.

Jedes Signifikat befindet sich aber (laut Derrida) „immer schon in der Position des Signifikanten“ .(Derrida, Grammatologie, S. 129) Es kann keine Bedeutung geben und keinen Sinn, der der Verräumlichung und Verzeitlichung sowie dem differentiellen Spiel der Signifikantenbeziehungen entgehen könnte.

Die Schrift ist nach dieser Definition Zeichen von Zeichen, Signifikant von Signifikanten.

Mit dieser Verkehrung soll vor allem gezeigt werden, daß die Materialität des Signifikanten zum Sinn nicht etwa nachträglich und äußerlich hinzutritt, sondern umgekehrt, daß der Sinn Effekt einer immer schon nachträglichen Signifikation ist.

Derrida hat auf diese Weise das Verhältnis von Sprache und Schrift neuformuliert und umformuliert.

Durch Derridas Transformation des Schriftbegriffs geht dieser über den der Sprache hinaus und begreift diesen mit ein.

Einem solchen Text(verständnis) ist das „Wesen“, die Praxis der Dekonstruktion, inhärent, also „ein-geschrieben“ (vgl. Derrida, Freud und der Schauplatz der Schrift bzw. Freuds „Wunderblock“).

Das Denken der Differänz/différance ist die inhärente Praxis der „Dekonstruktion“.

Eine der vielen Konsequenzen daraus ist der sogenannte Dekonstruktionsroman (vgl. Gerhard Anna Concic-Kaucic, „/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/“).


Gerhard Anna Cončić-Kaučić = Gerhard Kaučić, Anna Lydia Huber (*1959), Schriftsteller:in, Wien/Vienna, Austria

Eine andere ist die Übernahme des Dekonstruktionsparadigma in die amerikanische Jurisprudenz (vgl. z.B. Judith Butler, „Haß spricht“). Eine dritte ist die Dekonstruktion (in) der Architektur(theorie), man vergleiche besonders Peter Eisenman, „Aura und Exzeß“.

Es geht darum, Texte in ihrer inneren Struktur und in ihrem Zusammenwirken mit anderen Texten zu erfassen. Die Texte sind nicht nur zu analysieren und zu interpretieren, sondern durch die Praxis der Dekonstruktion ihrer Konflikthaftigkeit, ihrer Aggressivität, ihrer verdeckten Gehalte und Intentionen zu enttarnen. Der Leser, die Leserin, soll „ent-täuscht“ werden; damit hier keine Mißverständnisse auftreten, gemeint ist eine Art Gegensatz zu „Täuschung“.

Gemeint ist die Sichtbarmachung der Doppelheit des gleichzeitigen An-und Abwesendsein der Wahrheit, des etwas Erblickens und dadurch anderes Aus-dem-Blickfeld-Ausschließens. (H. Kimmerle, J. Derrida zur Einführung, S. 49)

Zur Abrundung

Derrida in einem „Falter“-Interview 1987 u.a. zu Dekonstruktion: (in: Falter, Wiener Stadtzeitung, Beilage zum „Falter“ Nr. 22a/87, laufende Nummer 302, S. 11 u. 12, Florian Roetzer „Gespräch mit Jacques Derrida“)

Zitat:

Zuerst und vor allem noch einmal zu >was könnte „Philosophieren heute“ besagen< !  Was und wie wäre eine angemessene Denkpraxis heute.

Worin >ist<(!) Philosophie heute denkbar und wodurch bzw woheraus ist das, was wir mit Philosophie je unterschiedlich meinen, zu praktizieren.

Der Begriff(!)  Différance  stellt den Menschen in gewissem Sinne in Frage und zeichnet dadurch die Geschichte des Lebens überhaupt.  

Noch  einmal zum Humanismus als Logozentrismus bzw Phonologozentrismus.  

Derrida zeigt, daß die traditionell hierarchische Anordnung der beiden Bestandteile des  Z e i c h e n s  dekonstruktiv verkehrt werden muß. Bis hinein in die moderne Sprachwissenschaft wird nämlich die ideelle Bedeutung eines Zeichens,  S i g n i f i k a t  (die Vorstellung) genannt, dem materiellen Träger der Bedeutung,  S i g n i f i k a n t  (das Laut – oder Schriftbild) genannt, übergeordnet.    Stets wird versucht, den äußerlichen Signifikanten, die Schrift, auf ein transzendentales Signifikat hin auszurichten.  

Denken Sie an das, was wir vor Jahren schon über Religion, Gott und Mensch gesagt haben.  Vgl Sie dazu: 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2017/04/religion-und-gesellschaft-teil-2.html https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2017/04/religion-und-gesellschaft-teil-2.html?m=1

Jedes Signifikat (Die Vorstellung!) befindet sich aber (laut Derrida) „immer schon in der Position des Signifikanten“ (Derrida, Grammatologie, S. 129).  

Es kann keine Bedeutung geben und keinen Sinn, der der Verräumlichung und Verzeitlichung sowie dem differentiellen Spiel der Signifikantenbeziehungen entgehen könnte.  

Die Schrift ist nach dieser Definition Zeichen von Zeichen, Signifikant von Signifikanten.

Mit dieser Verkehrung soll vor allem gezeigt werden, daß die Materialität des Signifikanten zum Sinn nicht etwa nachträglich und äußerlich hinzutritt, sondern umgekehrt, daß der Sinn  E f f e k t  einer immer schon  n a c h t r ä g l i c h e n  Signifikation ist. Derrida hat auf diese Weise das Verhältnis von Sprache und Schrift neuformuliert und umformuliert.  

Durch Derridas Transformation des Schriftbegriffs geht dieser über den der Sprache hinaus und begreift diesen mit ein.   

First, lastly and foremost to >what could „philosophize today“ mean< ! What and how would an adequate thinking practice be today.

In what >is<(!) philosophy conceivable today and what or out of what is what we mean by philosophy to practice differently.

The term(!) Différance questions man in a certain sense and thereby draws the history of life in general.

Once again to humanism as logocentrism or phonologocentrism.

Derrida shows that the traditional hierarchical arrangement of the two components of the Sign must be reversed deconstructively. Even in modern linguistics, the ideological meaning of a sign, called S i g n i f i e d (imagination), is superior to the material carrier of meaning, called S i g n i f i e r (sound or writing). The attempt is always made to direct the external signifier, writing, towards a transcendental signified.

Think of what we said before about religion, God and man.

Cf. you in addition: 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2017/04/religion-und-gesellschaft-teil-2.html https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2017/04/religion-und-gesellschaft-teil-2.html?m=1

Each signified (The Imagination!) is however (according to Derrida) „always already in the position of the signifier“ (Derrida, Grammatologie, p. 129).

There can be no meaning and no sense that could escape the spatialization and temporalization as well as the differential play of signifier relations.

According to this definition, writing is a sign of signs, a signifier of signifiers.

The purpose of this reversal is above all to show that the materiality of the signifier does not add to the meaning retrospectively and externally, but vice versa, that the meaning is the effect of an always subsequent / belated signification. Derrida has thus reformulated and reformulated the relationship between language and writing.

Through Derrida’s transformation of the concept of writing, it goes beyond the concept of language and includes it.

DR. GERHARD KAUČIĆ / DJAY PHILPRAX (JG. 1959) LEITER EINER PHILOSOPHISCHEN PRAXIS SEIT 1989

…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben

Gegenwartsphilosophie

Adventure Philosophy!

Philosophische Praxis

Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer

Gerhard Kaučić,

b. 1959, Philosopher, Writer, 66, 2025

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Titel von Gerhard Anna Cončić-Kaučić bei Passagen

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON II
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON III
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON I
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt.
Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden.
„Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON IV
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt.
Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON V
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttel nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

In English:

CORONA WHEELING CROWNING

The leap. Leaving the book. The production, the emancipation, the liberation of writing.

……………………. Semeion Aoristicon oder zur Autobiographie Sem Schauns …………………..

……. THE SENTENCE ………. the jump ……… the set ……. the leap o f …. The LEAVING of

the BOOK ……….. ?!

I ask if Sem VI is not my / our blog composition !?!

I ask (me / us) if Sem VII is not my / our blog.

I ask if my/our blog will not be Sem VI and Sem VII?

And shall be!

Or must be?

Already is, will be or even must be and will have to be !?!

The set. The leaving of the book.

The production, the emancipation, the liberation of the writing.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns

GESPRÄCHE sind EREIGNISSE als TEXT

cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )

Translation into English, Gerhard Kaučić (Dr. phil., b. 1959), European Philosopher, Writer, Feminist, Translator, Freerider , Europäischer Philosoph, Philosophische Praxis/Praktische Philosophie, Sprachanalytische Philosophie, Dekonstruktion, PP Wien, Österreich, Europa

Gerhard  Kaučić, Alter 66, 2025, Anna Lydia Huber, age 66, 2025

Philosoph:in des Denkens der „différance“ (cf. J. Derrida, La dissémination. Collection „Tel Quel“ aux Éditions du Seuil, Paris 1972)

To contact us please use only this email:    g.kaucic[at]chello.at

Öffnungszeiten / Hours of opening:  Mo –  Fr:    11 – 20 Uhr

Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement

Gespräche outdoor/indoorGrammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…

…around the clock …around the world…

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Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber  ( geb. 1959)  Philosophische Praxis 1989 ff.

Philosophical Practice Vienna 1989 ff. Analysis Complication Aporia Identity Dislocation Meta-thesis Deconstruction

Cf. list of publications at: https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de   

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Mehr dazu siehe meinen Teaser und meinen Footer sowie die übrigen Postings in diesem Blog! (Blogspot-Blog 2014 ff.) 

Homepage: https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

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